Newsletter im Weihnachtsgeschäft einsetzen: Tipps für mehr Umsatz

Newsletter im Weihnachtsgeschäft

Friederike Beins

ist Online-Redakteurin bei Newsletter2Go. Im Fachblog von Newsletter2Go und in führenden Online-Medien...

Derzeit ist das Weihnachtsgeschäft in vollem Gang. Viele sind auf der Suche nach Geschenken, in den Innenstädten haben die Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet und die Geschäfte locken zum Adventsshopping. Für Händler lohnt sich die Vorweihnachtszeit: Je nach Branche erzielen sie bis zu 30% des Jahresumsatzes in wenigen Wochen. Auch online rollt der Rubel, allein im deutschen E-Commerce werden für 2016 Umsätze in Höhe von 22,73 Milliarden Euro erwartet.

Newsletter im Weihnachtsgeschäft

Newsletter im Weihnachtsgeschäft

Bei all der feierlichen Stimmung herrscht ein großer Weihnachts-Rummel. Wer dabei auf sich aufmerksam machen und ein Stück vom Kuchen abhaben möchte, der muss sich ins Zeug legen. Ein wirksamer und beliebter Weg, um potenzielle Kunden anzulocken und die eigenen Umsätze zu erhöhen, sind E-Mail-Newsletter. Das ist nicht ohne Grund so, denn kaum ein anderes Marketingwerkzeug ist so direkt und effizient wie E-Mails. Finde in diesem Beitrag heraus, wie du mit Newslettern das beste Weihnachtsgeschäft aller Zeiten erreichen kannst.

1. Schritt: Strategie und Planung

Am Anfang jeder guten Newsletter-Kampagne steht die Planung. Ein Newsletter braucht ein eindeutiges Ziel, vor allem in der geschäftigen Weihnachtszeit. Das kann zum Beispiel der Verkauf eines bestimmten Produktes oder das Erreichen eines bestimmten Umsatzzieles sein. Inhalt und Gestaltung des Newsletters richten sich nach dem Ziel. Um keine Gelegenheit auszulassen, solltest du am besten einen Angebotskalender erstellen, der alle für dich wichtigen Feiertage und Deadlines wie den spätesten Versandzeitpunkt vor Weihnachten enthält.

Schon bei der Planung solltest du bedenken, dass du mit dem Newsletter nicht nur platten Ausverkauf betreibst. Um wirklich erfolgreicher zu sein, solltest du deine Empfänger inspirieren und Weihnachtsstimmung verbreiten. Dazu kannst du verschiedene Mailingtypen mit unterschiedlichen Inhalten versenden. Das können zum Beispiel Produkt-Updates, Guides, Umfragen, Gewinnspiele, Weihnachtsgrüße, Tipps für Weihnachtsfeiern, Rezepte und viele weitere sein.

Besonders gut kommen hilfreiche Informationen und Angebote mit zeitlicher Relevanz an. Diese können hervorragend mit Produktwerbung verbunden werden. Sende interessierten Empfängern zum Beispiel Sortiments-Updates, wenn Produkte wieder verfügbar sind, die sie vorher gesucht haben. Kurz vor Weihnachten kannst du zusätzliche Bestellungen generieren und deine Wettbewerber ausstechen, indem du kostenlosen Expressversand anbietest und diesen Vorteil in deinem Newsletter bewirbst.

2. Schritt: Design und Umsetzung

Natürlich sollte dein Newsletter auch weihnachtlich aussehen. Dabei gilt es aber, nicht gleich über das Ziel hinauszuschießen. Ein Weihnachtsnewsletter sollte so gut wie möglich zu deinem üblichen Corporate Design passen. Schon mit kleineren, subtilen Anpassungen erreichst du Weihnachtsstimmung. Wichtig ist vor allem, dass das weihnachtliche Design zur Marke passt und die Vorlieben der Empfänger anspricht.

Gerade, wenn du wenig Zeit hast, lohnt sich die Verwendung einer weihnachtlichen Newsletter-Vorlage. Hier kannst du deine Inhalte einfach einfügen und musst dich nicht erst um die Gestaltung des Newsletters kümmern. Solche Vorlagen gibt es bei allen großen Anbietern von Newsletter Software. Die Verwendung einer fertigen Vorlage bietet sich vor allem dann an, wenn du einfache Weihnachtsgrüße verschicken möchtest.

Indem du deine E-Mails teilweise automatisierst, kannst du viel Aufwand sparen. Automation-Mailings sind eine gute Ergänzung zum Newsletter und eignen sich vor allem dazu, die Kundenbindung zu stärken. Einmal eingerichtet, werden sie automatisch versendet und helfen dir, mit wenig manueller Arbeit den gesamten Kundenlebenszyklus abzudecken. In der Vorweihnachtszeit, wenn du voraussichtlich viele erstmalige Besucher oder Neukunden hast, ist das umso wichtiger. Pflicht ist eine Willkommensmail, die direkt nach dem Double Opt-In an alle neuen Empfänger versendet wird. Diese kann entsprechend weihnachtlich angepasst werden und direkten Bezug auf Geschenke, das Weihnachtsfest etc. nehmen. Lohnenswert sind auch automatisierte Nachfassmails wie Warenkorb-Reminder oder Reaktivierungsmails. Wie bei allen E-Mails gilt hier: Sie sollten so persönlich relevant wie möglich sein. Mit Platzhaltern kann man auch automatisierte E-Mails problemlos personalisieren.

3. Schritt: Testen und Optimierung

Wenn der Plan steht und der Newsletter fertig ist, solltest du nicht einfach drauf los versenden. Damit verschenkst du möglicherweise Potenzial. Einen A/B-Test für deinen Newsletter aufzusetzen, geht schnell und hilft dir, die erfolgreichste Variante zu finden. Teste dabei mehrere Varianten von Betreffzeilen, Inhalt (z.B. Call-to-Actions) und möglicherweise Absendername gegeneinander.

Außerdem solltest du vor dem Versand jeden Newsletter auf Herz und Nieren prüfen. Funktionieren alle Links und führen sie zum richtigen Ziel? Versteckt sich irgendwo ein Tippfehler? Wie sieht der Newsletter in verschiedenen E-Mail-Clients, z.B. Gmail und Outlook, aus? Wie ist der Spam-Score? Sind bei allen Bildern alt-Texte hinterlegt? Auch die mobile Darstellung solltest du unbedingt checken. Schon mehr als die Hälfte aller E-Mails werden mobil geöffnet. Newsletter müssen also unbedingt mobiltauglich sein. Das bedeutet, dass es mobil keine Darstellungsfehler geben darf, Buttons und Texte größer werden und das Layout einspaltig wird.

Die Reportings bereits versendeter Newsletter können dir viel darüber verraten, wir du deine Empfänger besser erreichen kannst. Dabei lohnt es sich, speziell auf die umsatzstärksten Empfänger einzugehen. Diese findest du, indem du deine Newsletter-Reports segmentierst und verschiedene Gruppen vergleichst. Gibt es Untergruppen, bei denen vergangene Newsletter besonders erfolgreich oder erfolglos waren?

4. Schritt: Targeting und Versand

Das A und O im E-Mail Marketing ist Relevanz. Ein nicht relevanter Newsletter landet schlichtweg sofort im Papierkorb. Die Herausforderung ist, dass nicht jeder Empfänger die gleichen Inhalte wichtig findet. Um mehr Relevanz zu erreichen, solltest du die Empfänger deshalb in Segmente einteilen. Das erleichtert es dir, sie spezifischer anzusprechen und ihre Interessen besser zu treffen. Für den Anfang kannst du deine Empfänger nach einfachen demografischen Merkmalen segmentieren, zum Beispiel nach Alter, Geschlecht oder Wohnort – je nachdem, was bei deinem Produkt oder deinen Inhalten sinnvoll ist. Für fortgeschrittene Newsletter-Versender lohnen sich auch komplexere Segmentierungen nach Umsatz oder Kauffrequenz.

Die Möglichkeiten zur Segmentierung sind quasi unbegrenzt. Sinnvoll kann eine Segmentierung nach Aktivität sein, um besonders aktive Newsletter-Leser speziell anzusprechen. Wer an sehr viele Empfänger versendet, sollte auch über eine Segmentierung nach Kultur nachdenken, um unterschiedliche Feiertage wie Chanukka abzudecken. Um herauszufinden, welches Fest ein Empfänger feiert, fragt man ihn am besten einfach direkt nach seinen Präferenzen. Auch eine Segmentierung nach Ort kann sich lohnen, um besser aus regionale Besonderheiten eingehen zu können.

Der Newsletter ist fertig und getestet, die Empfänger ausgewählt? Dann steht dem Versand nichts mehr im Weg. Dafür solltest du unbedingt professionelle Newsletter-Versandserver nutzen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Newsletter auch ankommt. Dein privates E-Mail-Konto ist nicht geeignet, weil es beim Versand an größere Verteiler sofort als Spam-Quelle abgestempelt wird. Ein professioneller Server ist bei den wichtigen E-Mail-Providern gewhitelistet und damit als vertrauenswürdig eingetragen. Das sorgt dafür, dass dein Newsletter direkt ins Postfach geliefert wird – mit Zustellraten bis zu 99%.

Weitere Tipps und Inspiration für deinen eigenen Weihnachtsnewsletter gibt es im Whitepaper „31 Profitipps für Weihnachten“.

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Friederike Beins

ist Online-Redakteurin bei Newsletter2Go. Im Fachblog von Newsletter2Go und in führenden Online-Medien schreibt sie über Newsletter und E-Mails Marketing. Das verständlich verpackte Expertenwissen wird von Einsteigern wie von E-Mail-Profis geschätzt.

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