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Andreas Hecht 2. April 2019

15 kostenlose Google-Tools, die jeder Seitenbetreiber kennen sollte

Google bietet weit mehr als nur die altbekannte Suchmaschine. Eine breit gestreute Variante von frei und kostenlos zu nutzenden Tools kann dir das Leben als Seitenbetreiber sehr erleichtern. Google bietet dir Tools zum Verbessern der SEO-Eigenschaften deiner Website, zur Verbesserung deiner Produktivität und auch zum Geldverdienen. In diesem Artikel stellen wir dir einige der besten, kostenfreien Google-Tools vor, die du kennen solltest.

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1 – Google Analytics

Google Analytics

Google Analytics ist der wohl bekannteste Dienst für Website-Analysen. Es hilft dir, die Besucherströme auf deiner Website zu verstehen und zu analysieren. Mittlerweile kann der Code, der in die Website integriert werden muss, auch so angepasst werden, dass die europäischen Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Er muss nur um einen kleinen Schnipsel ergänzt werden, damit keine IP-Adressen mehr gesammelt werden. Hier ein Beispielcode:

Google Analytics Code

2 – Google Search Console (ehemals Webmaster Tools)

Google Search Console

Google Search Console ist eines der wichtigsten Tools für Webmaster. Hier kannst du entdecken, wie Google deine Website sieht. Doch das Tool bietet noch eine weitere Fülle von Informationen. Die Console zeigt dir die Fehler deiner Website, zeigt, welche Keywords genutzt wurden, um auf deine Website zu gelangen und noch vieles, vieles mehr. Der große Funktionsumfang macht die Console zu einem der wichtigsten Tools für Website-Besitzer.

3 – Die benutzerdefinierte Suchmaschine

Google Custom Search

Die etwas umständlich benannte „Google Benutzerdefinierte Suchmaschine“ ist ein Tool, welches du auf deiner eigenen Website verwenden kannst. Die Google-Suche ersetzt dabei die Suchfunktion deiner Website und bietet die Präzision der bekannten Google-Suche auf deinem Blog. Zudem kannst du mittels der Google-Suchfunktion noch Geld verdienen, weil einige der Suchergebnisse Google-Adsense-Anzeigen sind. Viele Websites verwenden die Google-Suche, zum Beispiel auch Dr. Web.

4 – Google Tag Manager

Google Tag Manager

Der Google-Tag-Manager ist ein wirklich brauchbares Tool. Viele Websites nutzen einige unterschiedliche Analyse-Softwares, um die Website wirklich umfassend zu analysieren und testen zu können. Allerdings kommt mit jeder weiteren solchen Software auch ein weiterer JavaScript-Schnipsel mit, der wiederum in die Website eingebunden werden muss. Und jeder Schnipsel wiederum lädt ein externes Script. Das wird irgendwann unübersichtlich, lästig und langsam. Du verstehst, worauf ich hinaus will? Der Google-Tag-Manager verbindet alle Schnipsel zu einem einzigen Code-Schnipsel, der dann nur noch in die Website eingefügt werden muss. Ohne den Code in der Website erneut anfassen zu müssen, kannst du nun weitere Analyse-Anbieter hinzufügen oder wieder entfernen.

5 – Google Page Speed Insights

Dieses Tool hilft dir dabei, deine Website auf Geschwindigkeit zu optimieren. Gib deine (oder irgendeine) URL ein, klicke auf „Analysieren“, und schon bekommst du die Ergebnisse. Die werden noch einmal in Mobil und Desktop aufgeteilt. Je höher die Punktzahl ist, die deine Website erreicht, desto besser. Wirklich wertvoll an diesem Tool sind die Verbesserungsvorschläge, die man dir nach dem Test gibt. So kannst du nach und nach eine optimal schnelle Website aufbauen.

6 – Test auf Optimierung für Mobilgeräte

Mit diesem Tool kannst du schnell feststellen, ob deine Website für mobile Geräte optimiert ist. In der heutigen Zeit wird eine mobile Seite immer wichtiger, denn mittlerweile kommt sehr viel Besucherverkehr über Tablets und Smartphones. Diesen Usern solltest du eine wirklich gut optimierte Seite anbieten. Daher lohnt sich ein grundsätzlicher Test mit diesem Tool immer. Nach einem erfolgten Test bietet das Tool dir noch weiterführende Informationen.

7 – Google Adwords Keyword-Planer

Der Adwords Keyword-Planer ist auch für jene, die Adwords-Anzeigen nicht nutzen, ein wirklich gutes Tool. Denn du kannst mit dem Keyword-Planer herausfinden, nach welchen Keywords oder Keyword-Kombinationen in der Google-Suche gesucht wird. Wenn du mit diesem Tool arbeitest, kannst du deine Blog-Beiträge wesentlich besser auf die Suchbegriffe optimieren, die wirklich gefragt sind.

8 – Think with Google (vormals Insights und Trends)

Think with Google bietet dir einen Koffer voller Werkzeuge, die dir einen Einblick in die Google Suche geben. Verfolge mit Google Trends die neuesten Suchtrends und nutze Google-Correlate und Google-Verbraucherumfragen. Einfach einen Suchbegriff eingeben und du kannst nachverfolgen, wie sich dieser Begriff tendenziell entwickelt. Vergleiche deinen Suchbegriff mit anderen, um zu schauen, wie sich die Nutzerinteressen entwickeln. Insgesamt bietet dir diese Tool-Sammlung eine sehr gute Möglichkeit, um deine Artikel wirksam für die Google Suche zu optimieren.

9 – Google My Business

Google My Business hilft dir, mit deinem Unternehmen besser online gefunden zu werden. Mit Google My Business ist dein Unternehmen im Internet präsent. Deine Kunden können deine Website und dein Unternehmen dann in der Google-Suche, in Google Maps und auf Google+ relativ leicht finden. Einmal eintragen heißt, in allen Google-Diensten gefunden zu werden.

10 – Google Drive

Google Drive

Google Drive ist der direkte Konkurrent zu Dropbox, also im Grunde bloß ein weiterer Cloud-Anbieter. Hier bekommst Du 15 GB Speicherplatz gratis, wenn du dich für einen kostenlosen Account anmeldest. Du kannst alle deine Daten speichern, etwa Fotos, Videos und andere Dateien. Diese lassen sich  jederzeit mit anderen teilen und du kannst von jedem Platz der Welt aus auf deine Daten zugreifen. Für jedes Gerät, dass du nutzt, existiert eine App oder Anwendung.

11 – Google Fotos

Falls du deine Fotos einem Unternehmen anvertrauen möchtest, sie also in einer Cloud speichern möchtest, dann solltest du Google Fotos definitiv in Betracht ziehen. Denn deine Fotos und Videos genießen hier einen unbegrenzten Speicherplatz. Eine Einschränkung: Wenn du deine Fotos (oder Videos) in Original-Größe abspeichern möchtest, dann wird der Foto-Speicherplatz auf dein Kontingent von Google Drive angerechnet (also maximal 15 GB). Speicherst du deine Fotos/Videos allerdings in hoher Qualität, dann hast du unbegrenzten Speicherplatz. Hohe Qualität bedeutet 16 Megapixel für Fotos und 1080p (HD) für Videos.

12 – Google Alerts

Google alerts

Alerts sind eine praktische Sache. Es handelt sich um Alarme, die speziell eingestellt werden können. Mit den Google Alerts kannst du dich zum Beispiel informieren lassen, wenn dein Unternehmen oder deine Website irgendwo in den Weiten des Internet erwähnt werden.

13 – Google Keep

Google Notizen

Der beste Weg, deine Blog-Ideen festzuhalten und zu organisieren, ist eine gute Notizen-App. Google Keep (in Deutschland Notizen genannt) funktioniert auf deinem Telefon, Tablet und Computer. Inhalte, die du zu Google Notizen hinzufügst, werden auf allen deinen Geräten synchronisiert, so dass deine Erinnerungen, Pläne und Ideen immer griffbereit sind. Apps existieren für Android, iOS, Chrome und das Web.

14 – Google Fonts

Google Fonts

Google Fonts hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Ressourcen für das Webdesign entwickelt. Du kannst unter mehr als 700 Webfonts deinen Favoriten auswählen und auf deiner Website nutzen. So lassen sich im Handumdrehen die langweiligen Standardschriftarten einer Website gegen einen Webfont austauschen.

15 – Google Hangouts

Google Hangouts

Google Hangouts ist ein Dienst, über den du leicht mit anderen kommunizieren kannst. Du kannst dabei Textnachrichten über Hangouts verschicken oder aber Video- und Telefonanrufe tätigen. Bei den Textnachrichten gibt es noch die Besonderheit, dass du Gruppenchats führen kannst. Mit Hangouts-on-Air kannst du Live-Unterhaltungen in die Welt senden. Es wird eine App pro Gerät benötigt. Diese gibt es für Android, iOS und Desktop.

Google Hangouts ist in der aktuellen Version abgekündigt. Unklar ist noch, wann die App abgeschaltet wird. Man munkelt, dass das noch bis Frühjahr 2020 dauern könnte. Jedenfalls entwickelt Google schon fleißig am Nachfolger. Dieser hört auf den Namen Hangouts Chat und soll ein ziemlich direkter Slack-Konkurrent werden. Teil von Chat wird eine Erweiterung namens Meet, die wiederum Video-Meetings erlaubt.

Einige Bonustools

Natürlich gibt es noch mehr Tools im Google-Universum. Sie alle eingehend vorzustellen würde diesen Artikel jedoch sprengen. Deshalb nur eine kurze Verlinkung zu weiteren interessanten Tools von Google.

Fazit

Google bietet eine ganze Menge guter und kostenfreier Tools an. Viele von ihnen sind bereits durchaus bekannt, werden jedoch nicht immer genutzt. Doch gerade die Tools zum Optimieren deiner Website solltest du dir einmal näher anschauen, denn sie könnten den Ausschlag geben dafür, dass dein Blog in Zukunft noch bekannter wird.

(Dieser Beitrag erschien erstmals im November 2015 und wird seitdem aktuell gehalten. Das letzte Update stammt vom 31. März 2019.)

Andreas Hecht

Andreas Hecht

entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google. Auf seinem Blog schreibt er über WordPress, SEO und Content SEO.

8 Kommentare

  1. Toller Beitrag! Hier sind echt alle nützlichen Tools von Google für Webseitenbetreiber aufgelistet. Das ein oder andere Tool benötigt man nicht aber Punkt 1, 2, 5, 6, 7 und 9 sollte man sich genauer anschauen.

  2. Danke für die nützlichen Informationen!

  3. Danke für die Aktualisierung!

  4. Super Vielen Dank, die Tools benutzte ich jeden Tag.

  5. Danke für die Übersicht.
    Google Analytics ist mir schon bekannt und nutze es selber. Das sind alles hilfreiche Tools

  6. Schöne übersicht

  7. Danke für den Artikel. Ich benutze alle tools außer 12,13,14,15. Ich werde beginnen, sie zu benutzen :)

  8. Vielen Dank, diese Tools muss man einfach haben!

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