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Astra und YUI: Scripting mit Yahoo

Vor einigen Tagen hat das Unternehmen „Astra“ veröffentlicht, eine BSD-lizensierte Bibliothek für Flash- und ActionScript-Entwickler, wenngleich sie noch nicht besonders umfangreich ist. Neben Komponenten für Baum- und Menüstrukturen werden Klassen und Beispiele […]

Vor einigen Tagen hat das Unternehmen "Astra" veröffentlicht, eine BSD-lizensierte Bibliothek für Flash- und ActionScript-Entwickler, wenngleich sie noch nicht besonders umfangreich ist. Neben Komponenten für Baum- und Menüstrukturen werden Klassen und Beispiele für Tab-Leisten, Autocomplete-Funktionen und Diagramme mitgeliefert.

Ungleich umfangreicher ist YUI, das Yahoo User Interface. YUI ("Y-U-I" oder "Jui" gesprochen) ist eine Javascript-Bibliothek, die sehr mächtige Widgets und Komponenten mitbringt, mit denen Entwickler in kurzer Zeit komplexe und dynamische Benutzeroberflächen zusammenstellen können. Das DataTable-Widget beispielsweise verarbeitet über einen Connector auf vielfältige Arten Objekte direkt. Im Widget können Benutzer die Daten sortieren oder vordefinierte Funktionen auf Datensätze ausführen.

Kalender

Weiterhin stehen unter anderem Komponenten für Animation, Drag & Drop und Kalender-Widgets bereit. Es werden auch CSS-Grids mitgeliefert, welche die Produktion von Websites vereinfachen und beschleunigen sollen. Alles ist natürlich auf allen gängigen Webbrowsern lauffähig – somit entfällt auch ein Großteil lästiger Cross-Browser- und Cross-Platform-Tests.

Obwohl Yahoo das Framework bereits bis zur Version 2.3.0 entwickelt hat, liegen viele Komponenten erst als Betaversion vor.

Trotzdem ist YUI bereits jetzt sehr vielseitig und wird nicht nur von YAHOO selbst produktiv genutzt, auch wenn die angesprochenen Komponenten noch einige "scharfe Kanten" haben.

Entwickler können den Funktionsumfang anhand der ausführlichen Dokumentation und den anschaulichen Beispielen schnell erfassen. Ein YUI-Blog und Video-Casts runden das Informationsangebot ab.

YUI steht so wie Astra unter der liberalren BSD-Opensource-Lizenz.

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