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Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

WordPress Extrem: Diese Spezial-Webseiten können Sie damit erstellen

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie wandelbar WordPress ist und was man damit alles machen kann. Es gibt praktisch kein Einsatzgebiet, keine Webseite – und sei sie auch noch so speziell – die nicht mit WordPress und einigen zusätzlichen Plugins oder Themes realisiert werden kann. Sie möchten gerne Ihr eigenes soziales Netzwerk? Eine Auktions-Webseite ähnlich Ebay war schon immer Ihr Traum? Sie würden gerne Online-Kurse und -Prüfungen abhalten und verkaufen, oder steht Ihnen der Sinn nach einer Membership-Seite, auf der Sie Ihren Content nur gegen eine Mitgliedschaft anbieten können? All das ist möglich mit WordPress und einigen ausgesuchten Plugins. Wir stellen Ihnen heute beispielhaft die richtigen Plugins und Lösungen vor. Dabei bieten wir keinen vollständigen Überblick. Noch viel mehr ist möglich…

Diese Spezial-Webseiten können Sie mit WordPress erstellen

Eine Auktions-Webseite erstellen – Ihr eigenes Ebay mit WordPress

WP Auctions – WordPress Auction Plugin

Das WP Auctions WordPress Plugin

Mit dem WP Auctions-Plugin gelingt es Ihnen, eine Auktions-Webseite ähnlich wie Ebay zu erstellen. Ihre erste Auktion kann bereits in unter 2 Minuten online sein! Ihre Auktionen werden in einem attraktiven Ajax-Popup dargestellt. Als Zahlungsmethoden stehen Ihnen PayPal und Banküberweisung zu Verfügung. Sie können so viele Auktionen erstellen, wie Sie brauchen und möchten und können für die von Ihnen erstellten Auktionen selbstverständlich auch Bilder hinterlegen. Es gibt keinerlei Beschränkungen in dem, was Sie verkaufen möchten. Des Weiteren können Sie zwischen 5 Designs für Ihre Auktionen wählen. Ein Sidebar-Widget ist ebenfalls vorhanden.

Die Einstellungen des WP Auctions Plugin für WordPress
© WP Auctions
Das WP Auctions Plugin für WordPress
© WP Auctions
  • Entwickler: Owen Cutajar & Hyder Jaffari
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 12.04.2014
  • Kosten: kostenfrei, auch als Premium Version von 44.- $ bis 189.- $
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE und Spezielle Lizenz
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage:  WP Auctions

Ultimate Auction Plugin

Das Ultimate WordPress Auction Plugin

Ein weiteres WordPress Auktions-Plugin, welches mit jedem vorhandenen WordPress-Theme funktionieren soll. Mit diesem Plugin lässt sich eine professionelle Auktions-Webseite erstellen, es bietet Ihnen sehr viele Features, ist sehr einfach einzustellen und sehr gut an Ihre Bedürfnisse anpassbar.

Auktionen mit dem Ultimate Auktion Plugin für WordPress

  • Entwickler: Nitesh, WisdmLabs
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 01.07.2014
  • Kosten: kostenfrei, auch als Premium Version von 99.- $ bis 149.- $
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE und Spezielle Lizenz
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage:  nicht vorhanden

Ultimate Auction Pro – die professionelle Lösung

Ultimate Auction Pro Plugin für WordPress

Die professionelle Version des Ultimate Auction Plugins bietet unzählige Features mehr als die kostenfrei erhältliche Version. Zum Beispiel können hier registrierte User Auktionen hinzufügen. Es existiert ein Front-End Dashboard, um Auktionen hinzuzufügen und zu bearbeiten. Es können mehr als 4 Bilder bei jeder Auktion verwendet werden. Es ist eine bessere Suche integriert, um Auktionen leichter aufzufinden usw. Des Weiteren wird jeweils 1 Jahr professioneller Support geboten.

Die Ultimate Auction Pro Lizenzen

  • Entwickler: Nitesh, WisdmLabs
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: keine Angabe für die Pro Version
  • Kosten: Personal 99.- $, Developer 149.- $
  • Lizenz: Spezielle Lizenz
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage:  Ultimate Auction Pro Webseite

Membership-Plugins – Inhalte online an Mitglieder verkaufen

Eine Membership (also Mitglieder)-Webseite dient dazu, einen geschützten Bereich zu erstellen und zu verwalten. Nur Mitglieder haben dann – etwa gegen Entrichtung einer Gebühr – Zugriff auf den Inhalt der geschützten Bereiche. Diese Plugins bieten verschiedene Mitglieder-Level, Abo-Möglichkeiten, einmalige Zahlungen, Schnittstellen zu verschiedenen Zahlungsanbietern, Coupons und sogar die Möglichkeit, ein eigenes Affiliate-Programm aufzusetzen. Eine professionelle Lösung bietet neben mehr Features immer noch professionellen Support vom Entwickler, was gerade bei größeren Projekten sehr hilfreich und zeitsparend sein kann.

Members – die kostenfreie Lösung

Das Members Plugin für WordPress

Ein kostenfreies Plugin vom bekannten WordPress Entwickler Justin Tadlock, bekannt durch sein Theme „Hybrid“. Dieses Plugin konzentriert sich hauptsächlich auf die Verwaltung der Inhalte und der Mitglieder. Wenn Sie weitergehende Funktionen, wie zum Beispiel eine Zahlungsabwicklung benötigen, müssen Sie leider auf zusätzliche Plugins zurückgreifen. Für den professionellen Einsatz ist dieses Plugin daher nur geeignet mit viel Zeit und Fachwissen im Rücken.

  • Entwickler: Justin Tadlock
  • Entwicklungsaktivität: Geht so
  • Letzte Version vom: 25.10.2013
  • Kompatibel zu WordPress 3.9.1: Ja, vollständig
  • Kosten: kostenfrei von WordPress.org
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage:  nicht vorhanden

DigiMember – die professionelle Lösung aus Deutschland

DigiMember Plugin für WordPress

Diese professionelle Lösung ist perfekt auf den deutschen Markt abgestimmt. Alle wichtigen Funktionen sind mit an Bord, wie z.B. Produkte anlegen, Inhalte sperren, Mitglieder verwalten und einiges mehr. Auch sind bereits Schnittstellen zu allen wichtigen deutschen und englischen Zahlungsanbietern vorhanden. Von Vorteil ist, dass deutsche Newsletter-Anbieter unterstützt werden, wie CleverReach und Klick-Tipp.

DigiMember

Die Lizenzen

Die DigiMember Lizenzen

  • Entwickler: Neise GmbH
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: nicht bekannt
  • Kompatibel zu WordPress 3.9.1: Ja, vollständig
  • Kosten: Je nach Lizenz, von 97.- € bis 997.- €
  • Lizenz: Spezielle Lizenz
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage:  DigiMember WordPress Membership Plugin

Online Weiterbildung anbieten – Tests, Prüfungen und Quiz

WatuPRO – Premium WordPress Plugin To Create Exams, Tests and Quizzes

Das WatuPRO Premium WordPress Plugin

WatuPRO ist die simple und professionelle Möglichkeit, eine Weiterbildungs-Webseite aufzubauen. Prüfungen, Tests und Quizes lassen sich hiermit realisieren. Das Plugin soll mit jedem üblichen WordPress-Theme ohne Probleme verwendbar sein. Das Plugin hat eine Menge hervorragender Features, wie z.B. die Kombination von Multiple-Choice, Single-Choice und offenen Fragen. Fragen können auch in zufälliger Reihenfolge erscheinen, es gibt Fristen für Prüfungen und eine eigene Notenskala. Abschluss-Zertifikate können erstellt werden. Das Abschluss-Zertifikat können sich erfolgreiche Absolventen der Prüfungen dann nach der Prüfung herunterladen. Dieses Plugin ist die Basis für Ihre seriöse Bildungsstätte.

Ein Demo-Test des WatuPro Premium WordPress Plugin

Die einzelnen Lizenzen des WatuPRO Premium WordPress Plugins

Die Lizenzen des WatuPRO Premium WordPress Plugin

  • Entwickler: Kiboko Labs Ltd.
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: nicht bekannt
  • Kompatibel zu WordPress 3.9.1: Ja, vollständig
  • Kosten: Je nach Lizenz, von 47.- $ bis 137.- $
  • Lizenz: Spezielle Lizenz
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage:  WatuPRO Homepage

Das eigene Social Network mit BuddyPress

Das BuddyPress WordPress Plugin

Wer schon immer ein eigenes Soziales Netzwerk sein eigen nennen wollte, kann mit WordPress und BuddyPress der nächste Mark Zuckerberg werden. Buddypress erweitert die eigene Webseite um ein voll funktionsfähiges Social Network mit eigenen Profilseiten, Gruppen, Diskussionsforen und Aktivitäten-Streams. Das Alles erhalten Sie ohne großen Aufwand, da Buddypress kostenlos als Plugin angeboten wird. BuddyPress funktioniert grundsätzlich mit jedem Theme, aber auf WordPress.org gibt es einige, die speziell für den BuddyPress-Einsatz modifiziert sind. Benutzt man kein für BuddyPress optimiertes Theme, sind CSS-Kenntnisse für ein ansprechendes Äußeres obligatorisch.

  • Entwickler: WordPress / Automattic
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 03.05.2014
  • Kompatibel zu WordPress 3.9.1: Ja, vollständig
  • Kosten: Kostenfrei
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage:  BuddyPress.org

Das BuddyPress Activity Plus Plugin

Eine sehr empfehlenswerte Erweiterung für BuddyPress ist das Plugin Buddypress Activity Plus, es erweitert die Activitybox um Facebook-ähnliche Media Share Buttons.

  • Entwickler: WPMUDEV
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 14.06.2014
  • Kompatibel zu WordPress 3.9.1: Ja, vollständig
  • Kosten: Kostenfrei
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage:  nicht vorhanden

Fazit

Das schöne an WordPress ist, dass grundsätzlich alles möglich ist. Alles, was man sich vorstellen kann, kann grundsätzlich mit WordPress und einigen Plugins umgesetzt werden – auch absolute Nischen-Webseiten. Bedingt durch die sehr große Community um das CMS werden immer mehr Plugins für immer mehr Anwendungsbereiche auf den Markt gebracht. Daraus resultiert, dass Sie Ihr nächstes Projekt fast unter Garantie auch mit WordPress umsetzen können.

Links zum Beitrag

Auktions-Plugins

Membership Plugins

Plugin für Online-Weiterbildung

WatuPRO Premium WordPress Plugin

Social Network Plugin BuddyPress

(dpe)

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Plugins WordPress

Mehr Besucher, mehr Geld: Diese WordPress-Plugins helfen dabei

Die wichtigste Frage für den Besitzer eines gewinnorientierten WordPress-Blogs ist, wie er die Qualität und Quantität seiner Besucher verbessern kann. Dazu gehört die Frage, wie man seine Besucher ermutigen kann, länger auf dem Blog zu bleiben und sich mehr Seiten anzuschauen, selbstverständlich aber auch, wie man es schaffen kann, mehr Besucher zu bekommen und diese auch zu halten. Dieser Artikel beschäftigt sich mit nützlichen WordPress-Plugins, die Sie verwenden sollten, um neue Leser zu finden und alte Leser zu halten.

Die besten WordPress Plugins für mehr Traffic auf Ihrem Blog

Digg Digg – The Floating Share Bar

Das Digg Digg Plugin für WordPress

Digg Digg ist eines der bekanntesten und besten Plugins, wenn es darum geht, Inhalte in den Sozialen Netzwerken zu teilen. Es erzeugt in seiner Standard-Einstellung eine am linken Artikelrand erscheinende, immer im Blickwinkel des Lesers verbleibende Leiste mit frei konfigurierbaren Teilen-Buttons. Da die Leiste immer im Blickfeld des Lesers verbleibt, sind die Chancen wesentlich größer, dass der betreffende Artikel vom Leser geteilt wird. Die Theorie dabei: Je öfter ein Beitrag geteilt wird, desto mehr Leser wird er anziehen. Daher sollte man alles dafür tun, dass die Beiträge eines Blogs so oft wie möglich geteilt werden können.

Digg Digg in der Standard-Einstellung

Die Digg Digg Standard-Einstellung
© Digg Digg

Weitere Möglichkeiten um Digg Digg anzuzeigen

Digg Digg mit großen Buttons am oberen Ende eines Beitrags
© Digg Digg. Große Buttons oberhalb des Beitrags, unterhalb auch möglich.

Die Share-Bar kann mit großen oder kleinen Buttons oberhalb oder auch unterhalb eines Beitrags angezeigt werden. Sie ist also sehr flexibel auf Ihre Bedürfnisse und Vorlieben anpassbar. Es stehen Buttons für jedes bekannte Netzwerk zur Verfügung, sodass Sie flexibel ihr Zielgebiet abstecken können. Die Share-Bar lädt mit der sogenannten Lazy-Load-Technologie, sie wird also erst geladen, wenn sie sich im Blickfeld des Lesers befindet. Performance-Einbußen sind also nicht zu befürchten.

  • Entwickler: joelg87, Andrew Yates
  • Entwicklungsaktivität: geht so
  • Letzte Version vom: 02.07.2013
  • Kompatibel mit WordPress 3.9.1: Ja, vollständig
  • Kosten: kostenfrei von WordPress.org
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Digg Digg

Revive Old Post

Das Revive Old Post Plugin für WordPress

Dieses Plugin wurde entwickelt, um Ihre älteren Beiträge auf Twitter und Facebook automatisiert zu posten. Es hilft Ihnen, Ihre älteren Artikel am Leben zu erhalten und durch das Posten auf den beiden großen sozialen Netzwerken mehr Besucherstrom auf Ihren Blog zu leiten. Auch neue Beiträge können durch das Plugin veröffentlicht werden, da man frei bestimmen kann, aus welchem Zeitraum die Artikel gepostet werden sollen. Auch kann man bestimmte Artikel ausschliessen. Des Weiteren kann der Zeitpunkt der Veröffentlichung gewählt werden und ebenso, wie viel Zeit zwischen dem Posten der einzelnen Artikel verstreichen soll. Man kann zudem Hashtags und einen Link zurück auf den Beitrag im Blog einfügen lassen.

Die Einstellungen des Revive Old Post Plugin
Die Einstellungen des Revive Old Post Plugin

Eine Premium-Version des Plugins ist ebenfalls erhältlich und kostet ab 24.99 $. Das Premium-Plugin beherrscht das Posten auf multiplen Accounts und kann zusätzlich Artikelbilder posten.

Die Lizenzen des Revive Old Post Pro Plugin für WordPress
Die Lizenzen des Revive Old Post Pro Plugin für WordPress
  • Entwickler: Psd to WordPress
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 28.07.2014
  • Kosten: kostenfrei von WordPress.org, Pro Version von 24.99 $ bis 49.99 $
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE und spezielle Lizenz
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Revive Old Post

Das offizielle Facebook-Plugin für WordPress – alle Social Media Plugins von Facebook vereint

Das offizielle Facebook Plugin für WordPress

Das offizielle Facebook-Plugin enthält alle Social-Media-Plugins, die offiziell von Facebook angeboten werden. Zur vollständigen Nutzung muss nach der Aktivierung des Plugins zuerst auf developers.facebook.com/apps/ eine neue App angelegt werden und eine Kombination aus App ID und App Secret generiert werden. Den Link, um auf die dafür richtige Facebook-Seite zu kommen, gibt das Facebook-Plugin für WordPress bereits vor.

Die Einstellungen des Facebook Plugins für WordPress
Die Einstellungen des Facebook Plugins für WordPress

Nachdem dies erledigt ist, können Sie die umfangreichen Vorzüge des Plugins genießen. Sie haben nun die Möglichkeit, die wirklich sehr gute Recommendations-(Empfehlungs)-Box einzusetzen, die dem Leser Ihres Blogs weitere Artikel empfiehlt und ihn vielleicht länger auf Ihrem Blog verweilen lässt. Dieses Feature gibt es auch nochmal als Widget für die Sidebar.

Die Recommendations-Bar

Recommendations Bar

Neben den typischen Facebook-Buttons in allen Varianten bietet das Facebook-Plugin auch noch die bekannte Like-Box für Facebook-Seiten. Rechts in der Sidebar finden Sie die Like-Box von DrWeb als gutes Beispiel. Ein weiteres erwähnenswertes Feature ist die Kommentarfunktion von Facebook. Hierbei wird die Kommentarfunktion von WordPress durch die von Facebook ersetzt. Die Facebook-Kommentarfunktion soll die Verbreitung der gegebenen Kommentare und natürlich auch der kommentierten Beiträge fördern. Beides zusammengenommen wird hoffentlich zu mehr Besuchern auf dem Blog führen.

Die Facebook-Kommentarfunktion

Die Facebook Kommentarfunktion für WordPress

  • Entwickler: Facebook, Automattic
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 11.03.2014
  • Kosten: kostenfrei von WordPress.org
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage:  Facebook for WordPress

 PopUp Domination

Das PopUp Domination Plugin für WordPress

PopUp Domination ist der führende Dienst zur E-Mail-Newsletter-Vermarktung und arbeitet mit jedem bekannten E-Mail-Newsletter-Dienst perfekt zusammen. Doch man kann selbstverständlich nicht nur seinen Newsletter hierüber vermarkten, sondern auch Artikel zum Kauf anbieten. Der Dienst bietet eine einfache, aber sehr gut aussehende Lightbox-Lösung, die erscheint, wenn ein neuer Besucher auf Ihre Webseite kommt. Das erscheinende PopUp ist aufdringlich genug, um die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zu ziehen, aber gleichzeitig auch so gestaltet, dass es als ein Teil der Webseite erkennbar ist und nicht für irgendeine aufdringliche Werbung gehalten wird. Mittlerweile sind über 23.000 Kunden glücklich mit dieser Vermarktungssoftware, die Ihnen einen Abonnentenzuwachs von über 500% verspricht.

Insgesamt ist PopUp Domination hervorragend an die eigenen Bedürfnisse anpassbar. Man kann den Popups Bilder hinzufügen, superschicke Listen kreieren, eines der neun Themes oder eine der 14 Farben nutzen. Auch können Sie bestimmen, wo auf Ihrer Webseite das Popup erscheinen soll – z.B. nur auf Artikeln oder Seiten. In der eingebauten Analyse-Funktion können Sie sofort ersehen, wie erfolgreich Ihre Kampagne ist.

Einige der unzähligen Themes von PopUp Domination

Eine Auswahl von PopUp Domination Themes

60 Tage Geld-zurück-Garantie

Dieses Plugin ist nicht kostenfrei, aber mit ab 47.- USD auch nicht teuer. Sehr positiv an PopUp Domination ist, dass sie eine volle 60 Tage Geld-zurück-Garantie geben. Hat sich innerhalb dieses Zeitraums nicht mindestens die Anzahl der Abonnenten verdoppelt, gibt es ohne wenn und aber das Geld zurück.

  • Entwickler: PopUp Domination
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Kosten: von 47 $ bis 97.- $
  • Lizenz: Spezielle Lizenz
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage:  PopUp Domination.com

Top Commentators Widget

Das Top Commentators Plugin für WordPress

Einmal installiert, wird dieses Plugin Ihre regelmäßigen Kommentatoren mit einem prominenten Link in der Sidebar belohnen, in der Hoffnung, dass diese gerne wiederkommen und erneut kommentieren werden. Neben einer möglichen Generierung von zusätzlichem Traffic, werten Suchmaschinen diese Links als interne Links, was auch sehr gut für das Ranking bei Google sein dürfte.

  • Entwickler: Lorna Timbah
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 21.04.2014
  • Kosten: kostenfrei von WordPress.org
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage:  Top Commentators Widget

upPrev

Das uPprev WordPress Plugin

Produziert eine kleine, animierte und schicke Flyout-Box am Ende eines Beitrags und ist dazu gedacht, den Leser eines Artikels zum Lesen eines weiteren Artikels zu bringen und ihn damit länger auf der Webseite zu halten. Die Box kann links oder recht positioniert werden. Zusätzlich ist genau einstellbar, welche Beiträge angezeigt werden sollen, z.B. aus derselben Kategorie, zufällig, der nächste Artikel usw.

  • Entwickler: Marzin Pietrzak
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 01.04.2014
  • Kosten: kostenfrei von WordPress.org
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage:  nicht vorhanden

Jetpack für WordPress

Das Jetpack Plugin für WordPress

Das Jetpack-Plugin beinhaltet unzählige Funktionen, eine sehr wichtige ist die Möglichkeit, bei Veröffentlichung eines neuen WordPress-Beitrags diesen auch gleich in den bevorzugten sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Das nimmt Ihnen eine Menge Arbeit ab und sorgt für zusätzliche Verbreitung des Artikels.

Mit einem Klicken einen WordPress-Beitrag auch in den sozialen Netzwerken veröffentlichen

  • Entwickler: Automattic
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 18.06.2014
  • Kosten: kostenfrei von WordPress.org
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage:  Jetpack

Related Posts by Zemanta

Das Related Posts by Zemanta Plugin für WordPress

Dieses intelligente Plugin erhöht den internen Besucherstrom Ihrer Webseite nach eigener Aussage um bis zu 10%, indem es am Ende eines jeden Beitrags dazu passende andere Artikel anzeigt. Das soll Leser dazu bringen, sich länger auf Ihrer Webseite aufzuhalten. Auch bringt das Plugin durch die Anbindung an das Zemanta-Netzwerk neue Leser auf Ihren Blog.

  • Entwickler: Zemanta
  • Entwicklungsaktivität: Ja
  • Letzte Version vom: 10.07.2014
  • Kosten: kostenfrei von WordPress.org
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: keine Angabe

Links zum Beitrag

(dpe)

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Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

Endlich schön und benutzerfreundlich: WordPress 4.0 kommt

WordPress 4.0 wird Ende August offiziell verfügbar sein und intern als Milestone Release bezeichnet. Das macht deutlich, dass es sich nicht um ein einfaches Sicherheitsupdate handelt, sondern tiefgreifende Änderungen mit sich bringt. Das Nutzererlebnis im Umgang mit WordPress wird sich deutlich verbessern, viele wirklich nützliche Dinge wurden implementiert. Die wichtigsten und tiefgreifendsten stellt dieser Artikel vor.

Was erwartet uns in WordPress 4.0?

1. – Sprache wählbar während der Installation

Ein lang erwartetes Feature, da circa zwei Drittel der Nutzer von WordPress ausserhalb der USA leben. Bereits während der Installation von WordPress kann nun die Sprache gewählt werden, was den Download von speziellen Sprachdateien überflüssig macht. Eine eingedeutschte Version sollte damit auch überflüssig werden.

2. – Ein verbesserter visueller Editor

Der visuelle Texteditor von WordPress wurde mit WP-Version 4.0 stark überarbeitet und läuft nun insgesamt flüssiger und schneller. Textpassagen aus Microsoft Word können nun ohne Probleme direkt in den Editor eingegeben werden, vorher einen Button hierfür zu drücken ist nun unnötig. Die Bereinigung der Eingaben von MS Word läuft automatisch ab. Listen werden ebenfalls besser dargestellt werden.

Galerie Vorschau im visuellen Texteditor

In den Beitrag eingefügte Galerien werden nun genau wie in einem bereits veröffentlichten Beitrag in einem schicken Gitternetz dargestellt.

Eine in den Beitrag eingefügte WordPress Galerie

Audio und Video Playlists – präsentieren Sie Ihre Audio und Video Dateien

Ein Klick auf Dateien hinzufügen offenbart die nächsten tiefgreifenden Änderungen. Es können nun einfache Video und Audio Playlists erstellt werden, damit erhalten Sie nun die Möglichkeit, Ihre Audio und Video Dateien präsentieren zu können.

Die neuen Möglichkeiten des Medien Managers
Die neuen Möglichkeiten des Medien Managers in WordPress 4.0

 

Ein Beispiel einer mit dem neuen Medien Managers erstellten und veröffentlichten Audio Playlist.

Audio und Video Playlists erstellen mit WordPress 4.0

Weitere neue Funktionen im visuellen Editor

Die Bildbearbeitung wird zukünftig wesentlich einfacher und benutzerfreundlicher werden. Bilder können per Drag and Drop direkt in den Editor gezogen werden, ohne den Umweg über den Medienmanager, wie bisher gehen zu müssen. Bilder können nun auch direkt im visuellen Texteditor skaliert werden, um die richtige Größe zu erhalten. Das dürfte ziemlich praktisch werden.

Neue Möglichkeiten im WordPress 4.0 Texteditor

3. – Eine übersichtlichere, verbesserte Mediathek

Die Mediathek in WordPress 4.0 wird wesentlich übersichtlicher und schöner, da alle Medien-Dateien nun in einem Grid angezeigt werden. Wer mit dieser neuen Ansicht Probleme hat, wechselt mit einem Klick schnell wieder zur gewohnten Übersicht zurück.

Die neue Mediathek in WordPress 4.0

Die neue Bildbearbeitung aus der Mediathek heraus ist ein Traum und sehr benutzerfreundlich.

Die verbesserte Bildbearbeitung im der Mediathek von WordPress 4.0

4. – Live Vorschau für Widgets und Header im Theme-Customizer

Direkt im Theme-Customizer lassen sich nun Widgets erstellen, hinzufügen und sortieren. Alles passiert Live, sodass man sofort ersehen kann, wie das Widget später auf der Seite aussieht. Nach dem Abspeichern kann es also keine Überraschungen mehr geben, weil etwas anders als erwartet aussieht. Das verbesserte Header-Bild-Werkzeug lässt Sie Bilder für den Header hochladen, zuschneiden und die Header-Bilder verwalten, während Ihrer Anpassungen an Ihrem Theme.

Bearbeiten Sie Widgets und Header-Bilder direkt im Theme-Customizer von WordPress
Bearbeiten Sie Widgets und Header-Bilder direkt im Theme-Customizer von WordPress

 

Header-Bilder direkt im Theme-Customizer von WordPress bearbeiten, zuschneiden und verwalten.
Header-Bilder direkt im Theme-Customizer von WordPress bearbeiten, zuschneiden und verwalten.

 

5. – Ein atemberaubend neuer Theme-Browser

Neue Themes suchen und auswählen wird mit WordPress 4.0 ein atemberaubendes Erlebnis. Nach neuen, kostenfreien Themes von WordPress.org zu suchen wird erstmals richtig Spaß machen und zu einem visuellen Erlebnis werden.

Der neue Theme-Browser von WordPress 4.0

6. – Unter der Haube

  • Externe Bibliotheken: Aktualisierte Bibliotheken: TinyMCE 4, jQuery 1.11, Backbone 1.1, Underscore 1.6, Plupload 2, Mediaelement 2.14, Masonry 3.
  • Überarbeitete Datenbankanbindung: Datenbankverbindungen sind jetzt fehlerresistent und erhalten eine verbesserte Kompatibilität zu PHP 5.5 und MySQL 5.6.
  • Semantische Hervorhebung für Beschriftungen und Galerien: Theme-Entwickler haben neue Optionen für Bilder und Galerien, welche das intelligente HTML5-Markup verwenden.
  • Integrierte Quelltextdokumentation: Jeder Action und Filter Hook in WordPress ist jetzt dokumentiert, zusammen mit einer erweiterten Dokumentation für den Medien-Manager und die Theme-Customizer API.
  • Neue Hilfsfunktionen: Identifiziere aktuell ausgeführte Hooks mitdoing_action() bzw. doing_filter()und manipuliere benutzerdefinierte Bildgrößen mit has_image_size() bzw.remove_image_size().

7. – So können Sie Betatester werden

Ein paar Worte vorweg: Ich empfehle Ihnen dringend, die Beta-Versionen von WordPress nicht auf einer Live-Webseite zu testen. Legen Sie sich dafür ein Testsystem auf Ihrem Computer an, hier helfen Programme wie zum Beispiel Xampp für Windows, Linux und Mac oder aber Mamp für Mac OS X.

Nutzen Sie das WordPress Beta Tester Plugin

Das WordPress Beta Tester Plugin

Das WordPress Beta Tester Plugin lässt Sie automatisch immer die neueste Betaversion von WordPress testen, in dem Sie bei jeder neuen Betaversion eine Update-Benachrichtigung im WordPress Adminbereich bekommen. Unter „Werkzeuge => Beta Test“ lassen sich die Versionen einstellen, die man testen möchte. Sie haben die Wahl zwischen den kleinen und stabileren Versionen oder dem Sprung auf eine größere Version. Siehe Grafik:

Die Einstellungen des WordPress Beta Tester Plugins

  • Entwickler: Peter Westwood
  • Wird ständig weiter entwickelt: geht so
  • Letzte Version vom: 10.11.2013
  • Kostenpunkt: kostenfrei von WordPress.org
  • Lizenz: GNU General Public
  • Kompatibel mit WordPress 4.0: Ja, vollständig
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: keine Angabe

Fazit

WordPress 4.0 scheint endlich in die richtige Richtung zu gehen und benutzerfreundlich sowie wunderschön zu werden. Ich persönlich freue mich wahnsinnig auf die neuen Features und denke, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern auch zeitsparend im täglichen Einsatz sein werden.

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(dpe)

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Technologie-Debatte adé: Sprechen Sie nicht von WordPress, wenn Sie ein Webprojekt anbieten

Webworker haben es heutzutage wirklich nicht leicht. Um jeden Auftrag muss hart gekämpft werden. Besonders ärgerlich ist es dann, wenn Sie von zehn abgegebenen Angeboten nur eines zugesprochen bekommen. Das aber dürfte besonders in der Anfangszeit der Selbstständigkeit bittere Realität sein. Man mag zwar in seinem Bereich des Webdesigns richtig gut sein, hat allerdings in aller Regel vom Verkauf keine Ahnung. Doch eine Selbstständigkeit oder ein Freiberuflertum basiert zuerst einmal auf dem Verkauf. Man möchte gerne soviel Aufträge haben, dass man voll ausgelastet ist. Doch wie kann man das erreichen, wo sind die Fallstricke? Dieser Artikel zeigt Ihnen auf, wie Sie in Zukunft typische Fehler vermeiden können und besser im Verkauf Ihrer Arbeitskraft werden.

Sagen Sie niemals WordPress, wenn Sie ein Webprojekt anbieten

Der Status Quo – ein typischer Ablauf eines Verkaufsgespräches

Ein typischer Prozess könnte zum Beispiel so aussehen:

  • Ein Interessent meldet sich bei Ihnen und Sie starten ein Verkaufsgespräch
  • Sie fragen, was der Kunde braucht, holen sich Informationen über sein Geschäft ein und fragen den Interessenten, was er für Funktionen und Features zu brauchen glaubt.
  • Sie geben einen Überblick über die Dinge, die Sie leisten können und die Plattformen, die Sie dafür einsetzen, wie z.B. WordPress, Drupal, Shopware, Magento, Contao usw.
  • Dann geben Sie Ihrem Interessenten noch einen tiefen Einblick in die verschiedenen Funktionen, die Sie glauben, dass er für sein Projekt braucht und bringen Ihm näher, wie es gelöst werden könnte. Alles sehr schön technisch…
  • Sie schicken dem potenziellen Kunden ein Angebot und warten ab, was passiert.

Ab hier folgen meist noch weitere Gespräche mit Ihrem potenziellen Kunden über das von Ihnen angebotene Content Management-System für das betreffende Projekt. Sie führen nun wirklich ermüdende und sehr lange Gespräche, in denen Sie tief in die Technologie des CMS Ihrer Wahl tauchen müssen.

Kann es das…? Was ist mit jenem…?

Höchstwahrscheinlich hat Ihr Interessent auch andere Angebote bekommen, in denen eine andere Platform angeboten wurde. Daraus entsteht dann eine wirklich interessante Technologie-Debatte:

Kann WordPress dieses, kann WordPress das? Ist Drupal vielleicht doch die bessere Wahl als WordPress? Ist dieses besser als jenes? Usw..usw… Längst geht es nicht mehr darum, was für die Firma des Interessenten das Beste wäre, sondern der Kunde will nun die Plattform wählen – auch, wenn die von Ihnen vorgeschlagene besser zu seinen Bedürfnissen passen würde. Er kann es ja nicht wirklich beurteilen…

Ganz ehrlich: Diese Debatten braucht wirklich niemand. Das Gute ist, dass man diese Art der Gespräche sehr leicht umgehen kann, sich dabei gleichzeitig von seinen Mitbewerbern dadurch unterscheiden und mehr Angebote zu Aufträgen machen kann.

Was ein Kunde wirklich will

Wenn sich ein potenzieller Kunde bei Ihnen meldet, hat er ein Problem, dass er gelöst wissen möchte. Meist hat er nur wenig Vorstellungen davon, was er wirklich braucht und haben möchte. Klar, er möchte eine Webseite sein eigen nennen, hat aber meistens nur rudimentäre Vorstellungen von dem, was am Ende der Auftragsbearbeitung herauskommen soll – nämlich eine möglichst perfekt auf den Kunden und seine Bedürfnisse zugeschnittene Webseite. Kein Kunde will im Grunde Technologie-Debatten führen oder sich mit den verschiedenen Software-Plattformen beschäftigen müssen. Er will ausschliesslich die für Ihn und seine Bedürfnisse perfekte Webseite.

Es gilt das Motto: Die Menschen wollen keine Bohrmaschinen, sie wollen Löcher in der Wand.

Wie Sie es ab sofort besser machen können

Bevor ich mich dazu entschloss, mein Hobby zum Beruf zu machen und fortan Webdesign zu betreiben, war ich Versicherungsvertreter. Ich beschäftigte mich sehr viel mit Verkaufs-Psychologie, weil mir aufgefallen war, dass einige wenige Vertreter viel besser verkauften, als andere. Nach und nach fand ich heraus, was diese Menschen anders machten als andere aka ich. Nachdem ich mein Verkaufsgespräch entsprechend abgeändert hatte, wurde ich viel erfolgreicher und verkaufte bedeutend mehr Versicherungsverträge. Etwas sehr wichtiges habe ich auch herausgefunden: Zuviel Wissen hindert am Verkauf. Je mehr technisches Wissen Sie Ihrem potenziellen Kunden vermitteln, desto geringer ist die Chance eines Auftrags. Im Grunde muss Ihr Interessent lediglich wissen, dass die von Ihnen gewählte Lösung all das kann, was sie können muss.

Heben Sie sich von der Konkurrenz ab, machen Sie eine vollständige Bedarfsanalyse

Eine korrekte und vollständige Bedarfsanalyse ist der erste und wichtigste Punkt im Gespräch mit einem potenziellen Kunden. Sie müssen soviel wie nur möglich über die Firma des Kunden (oder über den Kunden selbst, wenn er keine Firma hat) erfahren. Ihr Gesprächsanteil sollte jedoch ein Drittel der Gesprächszeit nicht übersteigen, man muss erreichen, dass der Interessent die restlichen zwei Drittel spricht, damit man alles wirklich wichtige von Ihm erfährt. Außerdem hören sich Menschen lieber selbst reden, als dass sie anderen zuhören. Wie Sie gleich erfahren werden, ist das gar nicht so schwer, da es nur auf die richtige Fragetechnik ankommt.

Machen Sie eine vollständige Bedarfsanalyse mit Ihrem Interesseneten

Stellen Sie nur offene Fragen

Offene Fragen sind Fragen, auf die man nicht nur mit ja oder nein antworten kann, sondern gezwungen ist, etwas detaillierter auf die Frage einzugehen. Offene Fragen sind sogenannte W-Fragen, da sie immer mit einem W-Wort anfangen. Wie, warum, was, welche usw.

Ein paar Beispiele:

  • Was möchten Sie mit der Webseite erreichen?
  • Was soll die Website optisch vermitteln?
  • Welche Vorgaben muss ich bei der Umsetzung beachten (Corporate Design usw.)

Ein Beispiel einer guten Bedarfsanalyse

Die erste Frage ist natürlich immer die, ob bereits eine Webseite vorhanden ist.

  • Was ist das Hauptziel oder der Grund für die (Neu)-Gestaltung Ihrer Webseite?
  • Womit genau beschäftigt sich Ihre Firma?
  • Was unterscheidet Sie von Ihrer Konkurrenz, was macht Sie einzigartig (besonderer Service, spezielles Produkt usw.)?
  • Welche Zielgruppe möchten Sie ansprechen?
  • Welche Ihrer Leistungen sollen besonders hervorgehoben werden?
  • Welchen Schwerpunkt soll der Internetauftritt abdecken? (Beispiel: Promotion und Verkaufsförderung, Unternehmensdarstellung)?
  • Welche Vorgaben sind bei der Erstellung der Webseite zu beachten (Corporate Design usw.)?
  • Wollen Sie Ihre Webseite selbst bearbeiten und aktualisieren können?
  • Wieviele Mitarbeiter wären für die Aktualisierung der Webseite zuständig?
  • Welche Webseite Ihrer Konkurrenz gefällt Ihnen besonders gut – wenn ja, welche speziellen Elemente dieser Webseite gefallen Ihnen?
  • Was genau sollte Ihre Internetpräsenz können und beinhalten (Blog, spezielle Suche, Shop usw.)?
  • Wie genau sollte Ihre zukünftige Webseite aussehen (freundlich, elegant, modern, ruhig, minimalistisch usw.)?
  • Wie hoch ist das von Ihnen festgelegte Budget für das Webprojekt?

Als abschliessende Frage bietet sich natürlich noch die Frage nach einem eventuell bereits vorhandenen Hoster und einer bereits vorhandenen Domain an. Nun haben Sie alle wichtigen Informationen gesammelt, um dem Kunden seine perfekte Webseite anzubieten und Ihr Interessent wird das gute Gefühl haben, dass Sie der richtige Partner für sein Projekt sind. Technologie- und Plattform-Debatten werden so erst gar nicht aufkommen, Kunde und Webdesigner haben so bedeutend mehr Zeit für das Wesentliche – ihrem eigentlichen Job nachzugehen.

Fazit

Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass sich potenzielle Kunden nach einer eingehenden Bedarfsanalyse sehr wohl und verstanden fühlen und demnach gerne den Auftrag an einen solch gewissenhaft vorgehenden Webdesigner vergeben. Sie werden mit Sicherheit nicht jeden Auftrag bekommen, aber es werden beständig mehr werden. Und die Plattform WordPress, wenn Sie diese präferieren, wird dann vom Kunden anstandslos akzeptiert, weil die Frage nach der Plattform keinerlei Bedeutung mehr besitzt.

(dpe)

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Plugins WordPress

Vollgas: Die 15 besten WordPress-Plugins, um Ihre Webseite zu beschleunigen

WordPress ist das mit weitem Abstand beliebteste Content-Management-System der Welt und man tut immer gut daran, es einzusetzen. Leider ist es nicht besonders schnell, ganz besonders nicht, wenn ein professionelles Theme mit hohem Funktionsumfang eingesetzt wird. Solche Themes binden zum Teil etliche JavaScript-Dateien ein und teilen auch das CSS meistens in mehrere Dateien auf. In Verbindung mit in Artikel eingebundenen, großformatigen Fotos verlangsamt so etwas den Seitenaufbau der Webseite immens. Doch wie immer bei WordPress gibt es auch für diese Anforderungen die richtigen Plugins. Dieser Artikel stellt die wichtigsten Plugins zur Beschleunigung Ihrer WordPress-Webseite vor.

Die 15 besten Plugins, um Ihr WordPress zu beschleunigen

Der Ausgangszustand: Testen der Webseite mit Google PageSpeed Insights

Vor der Optimierung einer Webseite empfehle ich einen kurzen Test mit Googles mächtigem Online-Tool PageSpeed Insights. Die in der folgenden Grafik markierten Zahlen sollten sich nach Installation und Einrichtung erheblich verbessern.

Google PageSpeed Insights

WordPress beschleunigen mit Cache-Plugins

Die beste Empfehlung, die ich Ihnen für eine schnelle WordPress-Webseite geben kann, ist die Installation eines Cache-Plugins. Ein solches Plugin hält die einzelnen Seiten Ihrer Webseite in einem Cache bereit, sodass eine vom Besucher der Webseite angeforderte Seite (z.B. ein Artikel) nicht mehr bei jedem Aufruf vom PHP-Interpreter generiert werden muss, sondern aus dem Cache an den User ausgegeben wird. Viele Cache-Plugin generieren auch statische HTML Seiten, die wesentlich schneller angezeigt werden können, als eine auf Abruf generierte PHP-Seite.

1. – Cachify

Cachify WordPress Plugin

Meine absolute Nummer 1! Cachify liefert statische HTML-Seiten aus und beschleunigt den Seitenaufbau rasant. Die Einstellungen lassen mehrere Methoden zu, wo genau statische Inhalte abgelegt werden können. Die schnellste Einstellung ist die Festplatte des Servers (HDD), jedoch können die Inhalte auch in der Datenbank oder aber im APC (Alternative PHP Cache) hinterlegt werden.

2. – WP Super Cache

Das WP Super Cache WordPress Plugin

Auch WP Super Cache produziert statische HTML-Seiten aus der WordPress-Webseite und beschleunigt den Seitenaufbau daher enorm. Mod_Rewrite ist bei diesem Plugin die schnellste Einstellung, jedoch ist auch PHP und Legacy Caching möglich.

  • Entwickler: Donncha O Caoimh
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 17.04.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: WP Super Cache Homepage

3. – W3 Total Cache

Das WordPress Plugin W3 Total Cache

W3 Total Cache ist nicht nur ein Cache Plugin, sondern ein Caching-Framework mit unzähligen weiteren Features, wie zum Beispiel Minimierung von HTML, sowie der CSS- und JavaScript-Dateien. Es kann nicht nur die Webseite, sondern auch die Datenbank cachen. Auch bietet es Browser Caching durch cache-control, future expire headers und entity tags (ETag) mit „cache-busting“ an. Die Einstellungsmöglichkeiten sind extrem vielfältig, gut eingestellt liefert W3 Total Cache die WordPress-Webseite auch unter größtem Besucheransturm blitzschnell aus. Viele große, extrem bekannte Webseiten mit höchstem Besucheraufkommen wie zum Beispiel Smashingmagazine.com, mashable.com und AT & T vertrauen auf dieses Plugin.

  • Entwickler: Frederick Townes
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 04.04.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: W3 Total Cache Homepage

4. – Hyper Cache

Das Hyper Cache WordPress Plugin

Hyper Cache ist ein Plugin, welches speziell für WordPress-Webseiten entwickelt wurde, welche auf einem Hosting-Paket mit geringen Ressourcen laufen. Allerdings ist es auch für größere Webseiten mit höherem Besucheraufkommen geeignet, der bekannteste Nutzer im deutschsprachigem Raum ist perun.net.

  • Entwickler: Stefano Lissa
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 19.04.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Hyper Cache Homepage

5. – WP Fastest Cache

Das WP Fastest Cache WordPress Plugin

WP Fastest Cache generiert statische HTML Seiten von Ihrer WordPress Webseite und liefert diese mit Mod_Rewrite aus. Interessant ist mit Sicherheit, dass dieses Plugin nicht nur cachen kann, sondern auch Browser-Caching, die Bündelung von CSS und JavaScript-Dateien und die Minimierung des ausgegebenen HTMLs anbietet.

  • Entwickler: Emre Vona
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 16.07.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Nicht vorhanden

6. – Quick Cache

Das Quick Cache WordPress Plugin

Quick Cache verspricht Geschwindigkeit ohne Kompromisse. Was Quick Cache so einzigartig macht, sind die wirklich guten Erklärungen zu jedem Punkt der Einstellungen. Um dieses Plugin korrekt einzustellen, muss man also kein Profi mehr sein. Empfehlenswert für Einsteiger in die Materie.

  • Entwickler: WebSharks, jaswsinc, Raam Dev, Cristian Lavaque
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 05.06.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Nicht vorhanden

JavaScript und CSS Dateien minimieren

Das Kombinieren und Minimieren (Verringern der Dateigröße) von JavaScript- und CSS-Dateien ist ein weiterer Baustein, um Ihre WordPress-Webseite so richtig schnell zu bekommen. Die hier aufgeführten Plugins beherrschen zudem auch noch das Minimieren des ausgegebenen HTML-Quellcodes und können die JavaScript-Dateien auch in den Fußbereich einer Webseite integrieren. JavaScript sollte immer über den Fußbereich einer Webseite integriert werden, da ansonsten der Aufbau der Webseite stark verlangsamt wird, weil das JavaScript zuerst geladen wird. In Kombination mit einem Cache-Plugin und gut eingestellt, bekommt man so eine wirklich rasant ladende Webseite.

7. – Autoptimize

Autoptimize WordPress Plugin

Autoptimize kombiniert, minimiert und komprimiert CSS- und JavaScript-Dateien. CSS-Dateien verbleiben natürlich im Header der Webseite und JavaScript-Dateien wandern für noch bessere Performance in den Footer. Autoptimize beherrscht auch das Minimieren des ausgegebenen HTML-Quellcodes, welches den Seitenaufbau nochmals beschleunigt. Zudem sind erweiterte Optionen vorhanden, damit Autoptimize an persönliche Bedürfnisse angepasst werden kann.

  • Entwickler: WebSharks, futtta, turl
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 27.05.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Nicht vorhanden

8. – Better WordPress Minify

Das WordPress Plugin Better WordPress Minify

Auch Better WordPress Minify erlaubt Ihnen die CSS- und JavaScript-Dateien Ihres WordPress-Themes zu kombinieren und zu minimieren. Hierfür wird die PHP Bibliothek „Minify“ vom Plugin genutzt. Auch hier kann man angeben, ob die Dateien im Header oder Footer eingebunden werden sollen. Als Besonderheit wäre hier die Unterstützung von Content Delivery Networks (CDN) zu nennen, über die die minimierten und komprimierten Dateien ausgeliefert werden können.

  • Entwickler: Khang Minh
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 15.07.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Better WordPress Minify

9. – WP Minify Fix

Das WordPress Plugin WP Minify Fix

WP Minify Fix beruht auf der Basis des bekannten Plugins WP Minify, das nicht mehr weiter entwickelt wird. Das Plugin arbeitet auf Grundlage der Minify Engine, die z.B. auch das große Caching-Framework W3 Total Cache benutzt. Auch WP Minify Fix komprimiert, minimiert und kombiniert die Scripte, wobei hier ebenfalls gewählt werden kann, ob das JavaScript im Header oder Footer geladen werden soll. Besonders hervorzuheben wären hier die Debug-Tools, mit denen sich Fehler leichter lokalisieren und beheben lassen. Auch externe Dateien lassen sich mit diesem Plugin minimieren.

  • Entwickler: NodeCode, Thaya Kareeson
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 14.04.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Nicht vorhanden

10. – Simple Minify

Das WordPress Plugin Simple Minify

Ein einfaches, aber doch sehr wirkungsvolles Plugin, welches zuverlässig alle CSS- und JavaScript-Ressourcen komprimiert und minimiert.

  • Entwickler: Salah Khouildi
  • Wird ständig weiter entwickelt: geht so
  • Letzte Version vom: 06.11.2013
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Nicht vorhanden

11. – MinQueue

Das WordPress Plugin MinQueue

MinQueue minimiert und kombiniert die einzelnen CSS- und JavaScript-Dateien zu jeweils einer einzelnen Datei. Das reduziert nicht nur die Ladegeschwindigkeit der Webseite, es reduziert auch die HTTP-Requests (Anfragen).

  • Entwickler: Matthew Haines-Young
  • Wird ständig weiter entwickelt: geht so
  • Letzte Version vom: 19.09.2013
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Nicht vorhanden

Bilder optimieren für das Web

Optimierte Bilder sind ein extrem wichtiger Faktor für die Ladegeschwindigkeit einer Webseite. Nicht nur, dass Bilder stets auf die Breite des Inhaltsbereiches einer Webseite zugeschnitten werden sollten, auch auf eine korrekte Komprimierung der Dateigröße sollte geachtet werden. Diesen Job kann ein WordPress-Plugin automatisiert übernehmen. Folgende Plugins eignen sich hierfür:

12. – WP Smush.it

Das WordPress Plugin WP Smush.it

Yahoo!s hervorragender Online-Bildoptimierungsdienst Smush.it, verpackt in einem Plugin. So leicht war die Optimierung von Bildern für das Web noch nie! WP Smush.it optimiert bei jedem Hochladen eines Bildes automatisch, indem unnötige Meta-Daten entfernt und die JPEG-Komprimierung optimiert werden. Bereits in der Mediathek vorhandene Bilder können ebenfalls optimiert werden. Auch die von WordPress erzeugten Bilder werden automatisch optimiert.

  • Entwickler: WPMUDEV
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 12.06.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Nicht vorhanden

13. – Optimus

Das Optimus WordPress Plugin zur Bildoptimierung

Optimus bietet eine enorme Verkleinerung der Dateigröße bei konstanter Bildqualität und ist meiner Meinung nach das beste Plugin für diesen Job.

Optimus setzt auf die verlustfreie Komprimierung der in WordPress hochgeladenen Medien – mit dem Fokus auf Datenschutz. Im Klartext heißt es: Behandelte Bilder verändern sich optisch in keiner Weise. Qualitativ gesehen werden sie weder schlechter noch besser. Das Plugin verschlankt alle Vorschaubilder eines Upload-Motivs – unabhängig davon, wie viele es gibt.

Dieses wirklich wunderbare, hochqualitative Plugin von Sergej Müller gibt es in 3 Varianten, wovon eine kostenfrei ist. Die Unterschiede der einzelne Versionen liegen zum einem bei dem durch die Bildbearbeitung verursachtem Traffic auf dem speziellen Bildbearbeitungsserver, zum anderen auch in der Dateigröße der zu bearbeitenden Bilder, sowie auch in den Bildformaten, die bearbeitet werden können. So bearbeitet das kostenfreie Plugin zum Beispiel nur JPEGs bis maximal 25kb Dateigröße und der erlaubte Traffic beschränkt sich auf 1 MB im Monat.

  • Entwickler: Sergej Müller
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 06.07.2014
  • Kostenpunkt: von kostenfreier Einsteiger-Version bis hin zu 149.- € jährlich
  • Lizenz: Spezielle Lizenz – in kostenfreier Version auf Benutzung in DE, AT, und CH beschränkt. In der Version für 29.- € jährlich auf Eigenprojekte beschränkt, Version für 149.- € auch für Kundenprojekte zugelassen.
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Optimus

14. – EWWW Image Optimizer

Das WordPress Plugin EWWW Image Optimizer

Auch dieses Plugin verspricht eine deutliche Verkleinerung der Dateigröße der Bilder. Mit EWWW Image Optimizer lassen sich ebenfalls bereits vorhandene Bilder optimieren. Ein Highlight ist, dass sich auch Bilder der beliebtesten Galerie-Plugins wie z.B. NextGen Gallery optimieren lassen.

  • Entwickler: nosilver4you
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 25.06.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: Nicht vorhanden

Bilder effizienter anzeigen lassen

15. – Crazy Lazy

Das Crazy Lazy WordPress Plugin

Ein weiteres hochqualitatives Plugin vom bekannten Entwickler Sergej Müller namens Crazy Lazy sorgt für eine Optimierung der Anzeige von Bildern in der Webseite. Die Bilder werden nicht sofort vom Server in die Webseite geladen, sondern erst bei Bedarf. Erst beim Erreichen der Scroll-Position lädt Crazy Lazy das entsprechende Bild nach. Durch die Nachlade-Technik lassen sich Ladezeiten verkürzen und der Traffic reduzieren. Dieses Plugin benötigt keinerlei Einstellungen, einfach aktivieren und das Plugin macht seinen Job.

  • Entwickler: Sergej Müller
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version vom: 10.06.2014
  • Kostenpunkt: kostenfrei
  • Lizenz: GNU General Public
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler Homepage: WP Coder

Fazit

Mit relativ wenig Aufwand und einigen Plugins lässt sich die Ladegeschwindigkeit einer WordPress Webseite enorm steigern. Der Weg zu einer rasant ladenden Webseite ist nicht weit und auch nicht kompliziert. Selbstverständlich ist auch dann noch etliches Optimierungspotential für Profis vorhanden, aber Einsteiger in die Materie haben dann schon messbar viel vollbracht.

Links zum Beitrag

Google PageSpeed Insights Online Tool

Cache Plugins

Minify Plugins

Bildoptimierung

Bilder effizienter anzeigen lassen

Crazy Lazy

(dpe)

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E-Business Freelance Workflow

Arbeitsorganisation: Noch erfolgreicher als Freiberufler mit Tages- / Wochenplan

Endlich freiberuflich tätig! Kein Chef bestimmt mehr den Arbeitsablauf und das beruftägliche Leben. Niemand meckert mehr, wenn man mal eine halbe Stunde zu spät am Arbeitsplatz erscheint. Herrlich! Endlich kann man machen, was man will! Morgens als erstes die sozialen Netzwerke checken, dann noch mal schnell auf Spiegel online oder Welt.de die neuesten Schlagzeilen lesen – man muss ja up-to-date bleiben. Jetzt noch eine schöne Tasse Kaffee ganz in Ruhe und dabei entspannt die E-Mails bearbeiten. Das kommt Ihnen bekannt vor? Mir auch, denn ich habe auch einmal so gearbeitet und mich immer gewundert, warum ich trotz guter Auftragslage zu wenig geschafft und verdient habe. Dieser Artikel verrät Ihnen, wie Sie eine optimale Arbeitswoche gestalten können.

Noch erfolgreicher als Freiberufler mit Tages / Wochenplan

Selbstständig kommt von selbst und ständig

Diese unglaublich einfache Weisheit kennt nun wirklich jeder, nur beherzigt wird sie nicht. Als Freiberufler oder Selbstständiger kann ich mir nicht erlauben, einfach mal eine halbe Stunde zu spät am Arbeitsplatz zu erscheinen oder gar mich entspannt ins Café zu setzen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen. Warum? Weil es richtig Geld kostet! Wenn wir mal beispielhaft von einen Stundensatz von 50.- € ausgehen, erwirtschaftet man bei einer halben Stunde zu spät kommen 25.- € Verlust. Macht man dies nur zwei Mal im Monat, so wären das bereits 600.- € im Jahr. Eine Menge Geld! Können Sie sich diesen Verlust wirklich leisten?

Auch die Beschäftigung mit sozialen Netzwerken zur falschen Zeit kostet mehr Geld, als sie einbringt. Ich wage sogar zu behaupten, dass soziale Netzwerke den wenigsten Menschen / Firmen Geld einbringen, statt nur Arbeitszeit zu kosten. Ich empfehle Ihnen, sich nur in der Mittagspause und in der Freizeit mit ihnen zu beschäftigen. Sollten Ihre Einkünfte allerdings von einem von Ihnen betriebenen Weblog generiert werden, sieht die Sache selbstverständlich anders aus. Dann bringen soziale Netzwerke Geld, statt nur welches zu kosten. Fragen Sie sich stets, ob eine bestimmte Tätigkeit Ihnen Geld einbringt oder kostet.

Warum ein strikter Tages- / Wochenplan sehr sinnvoll ist

Ein strikter Tages- und Wochenplan gibt Ihrem Tag und der Arbeitswoche Sicherheit und Struktur. Die ständige präsente Möglichkeit des „Verdaddelns“ von wertvoller Zeit reduziert sich auf null, schließlich wissen Sie immer, was genau zu welcher Tageszeit anliegt. Sie folgen einem genauen Plan. Das gibt Ihnen eine wohltuende Sicherheit und reduziert auch Ihren Stresslevel ungemein. Sie wissen genau, wann der Arbeitstag los geht, wann Mittagspause ist (und damit Zeit für soziale Netzwerke) und ab wann Sie in den wohlverdienten Feierabend starten können. Ein guter und wohldurchdachter Tagesplan holt das Optimum aus Ihrem Tag heraus.

Wie könnte ein guter Tages- und Wochenplan aussehen

Vorab: Ich empfehle als Werkzeug zur Erstellung des Plans entweder Microsoft Excel oder zum Beispiel das Pendant von Open Office. Je genauer Sie bei der Erstellung Ihres persönlichen Tages- und Wochenplans arbeiten, desto besser wird er. Am Anfang wird man ihn noch ein paar Mal korrigieren müssen, aber die fertige Version steht recht bald fest.

Ich rate Ihnen dazu, den Tag vom Aufstehen bis zum Zubettgehen strikt durch zu planen. Was nun nicht heißen soll, dass Sie auch Ihre Freizeit planen sollen, sondern nur, wann Sie Zubettgehen. Schließlich haben Sie harte Tage durchzustehen und brauchen Ihren Schlaf.

Planen Sie Ihren Tag und die Woche

Fangen Sie also an mit der Zeit des morgendlichen Aufstehens, machen Sie weiter mit dem allmorgendlichen Sport, mit der Morgentoilette, dem Frühstück und dann dem Arbeitsbeginn. Jetzt kommt der wichtigste Teil: die Planung Ihres Arbeitstages. Wichtige Dinge sollten Sie stets zuerst erledigen (Dinge die Ihnen primär Geld einbringen) und sich durch nichts und niemanden ablenken lassen, nicht durch das Telefon, nicht durch soziale Netzwerke und auch nicht durch E-Mails. Danach stufen Sie die Tätigkeiten nach Wichtigkeit herunter, sodass Sie am Ende des Tages nur noch weniger wichtige Dinge zu erledigen haben (zum Beispiel E-Mails bearbeiten). So haben Sie stets das gute Gefühl, die wirklich wichtigen Dinge bereits erledigt zu haben und haben so auch noch etwas Zeit gewonnen für Dinge, die eventuell dazwischen kommen können. Zeit für Flexibilität schadet nie. Denken Sie auch daran, eine halbe Stunde Mittagspause einzuplanen, in der Sie bitte auch nicht arbeiten. Gönnen Sie sich ein leckeres Essen und beschäftigen Sie sich mit sozialen Netzwerken. In der Mittagspause ist die richtige Zeit dafür.

Einige Tage in der Woche unterscheiden sich geringfügig oder stark von anderen, gleichbleibenden Tagen? Planen Sie auch diese Tage durch. Das Wochenende gehört jedoch ganz Ihnen und Ihrer Familie. Das hat nichts auf einem Wochenplan zu suchen.

Fazit

Auch wenn es mitunter eine knifflige Sache ist, einen passenden Tages und Wochenplan zu erstellen, so lohnt sich die Erstellung jedoch ungemein. Die Möglichkeit, Zeit zu „verschwenden“, reduziert sich fast auf null, immer vorausgesetzt, man hält sich an seinen Plan. Da man wichtige Dinge jeden Tag immer zuerst erledigt, reduziert sich der Stress durch Ablenkung ungemein. Ihre Produktivität im Allgemeinen steigt an, der Stresslevel sinkt und Sie werden höchstwahrscheinlich auch noch mehr Geld verdienen, da Sie sich jeden Tag zuerst einmal mit den Einkommenseinbringenden Tätigkeiten beschäftigen.

Links zum Beitrag

Download Open Office

(dpe)

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Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

Einfacher geht’s nicht: So ziehen Sie Ihr Blog von Googles Blogger zu WordPress um

Google´s Plattform Blogger aka Blogspot ist ziemlich beliebt, wenn es darum geht, mit einem eigenen Blog zu starten. Ohne finanzielle Aufwendungen kann so erstmal geprüft werden, ob das Bloggen auch über längere Zeit Spaß macht und man dabei bleiben möchte. Wenn man jedoch bereits über längere Zeit bloggt, dann kann schnell der Wunsch nach einem selbstgehosteten Blog mit mehr Möglichkeiten aufkommen. Fast zwangsläufig landet man hier bei WordPress – die Community ist extrem groß, es gibt zigtausende freie Themes zur Gestaltung, Support ist in den einschlägigen Foren kein Thema und Spass macht das Schreiben im übersichtlichen Backend von WordPress auch noch. Dieser Artikel beschäftigt sich daher mit der Frage, wie man am geschicktesten seine Inhalte von Blogger zu WordPress migriert.

Von Blogger zu WordPress, so geht´s

Installiere WordPress

Der erste Schritt ist die Installation eines sauberen, frischen WordPress. Werfen wir vorab einen kurzen Blick auf die Installations-Voraussetzungen:

Um WordPress zu installieren, wird ein Webspace benötigt, der die folgenden Mindestvoraussetzungen erfüllt:

1. PHP-Version 5.2.4 oder höher
2. MySQL-Version 5.0 oder höher
3. Das Apache mod_rewrite Modul, für „schönere URLs“

Die Installation an sich ist total leicht und meistens in 5 Minuten erledigt. WordPress Deutschland schreibt folgendes zur Installation:

  • Entpacke das Paket, das du gerade heruntergeladen hast.
  • Öffne die Datei wp-config-sample.php mit einem einfachen Texteditor (Notepad, Windows-Editor, jedoch nicht Word oder OpenOffice Writer!) und füge die erforderlichen Datenbankdaten und die Sicherheitsschlüssel ein.
  • Diese Datei jetzt unter dem neuen Namen wp-config.php abspeichern.
  • Übertrage alle Dateien auf deinen Server.
  • Starte die Installation, indem du mit deinem Browser zu der Seite install.php surfst. Sie liegt relativ zu den Daten, die du hochgeladen hast, im wp-admin Ordner. Da wir den Pfad zu deiner Datei nicht wissen können, mußt du das folgende Beispiel entsprechend anpassen. Beispiel: http://www.example.org/der_Ordner_in_welchem_WordPress_liegt/wp-admin/install.php
  • Merke dir das Passwort, welches du bei der Installation eingibst.

Von Blogger zu WordPress

Wichtig: Wir werden lediglich Artikel, Kategorien, Kommentare und Bilder/Grafiken in WordPress migrieren, keine angelegten Seiten. Seiten müssen erneut manuell in WordPress angelegt werden.

Um die Daten aus dem Blogger-Account in die neue, selbstgehostete WordPress – Webseite zu importieren, navigieren Sie im WordPress – Adminbereich zum Navigationspunkt Werkzeuge und klicken dort Daten importieren an. Nun muss der Importer für die Blogger-Dateien installiert werden.

Die Installation des Blogger-Importwerkzeugs

Nach der Installation bitte dieses Plugin aktivieren und ausführen. Sie werden nun zu einem Bildschirm geführt, in dem Sie gebeten werden, WordPress für den Zugriff auf das Blogger-Konto zu autorisieren.

WordPress für den Zugriff auf den Blogger-Account authorisieren

Nach der Genehmigung sehen Sie eine Liste Ihrer Blogger-Blogs. Wählen Sie den korrekten Blog aus, den Sie importieren möchten und starten Sie den Import. Innerhalb kürzester Zeit werden nun alle Daten inklusive den Grafiken/Bildern in WordPress importiert.

Die korrekte Permalinkstruktur

Das häufigste Problem bei der Migration von Blogger zu WordPress ist die WordPress Permalinks Struktur, die sich von der bei Blogger üblichen year/month/post-name.html eklatant unterscheidet. Da wir den Blogger-Inhalt in eine andere Permalinkstruktur importiert haben, empfiehlt es sich nun schon aus Gründen der Suchmaschinenoptimerung, die altbekannte Permalinkstruktur wieder herzustellen.

Navigieren Sie zu Einstellungen, dort zu Permalinks und klicken Sie dort den Menüpunkt Benutzerdefinierte Struktur an.

Gebe hier die benutzerdefinierte Permalinkstruktur ein

Geben Sie nun dort folgende Benutzerdefinierte Struktur ein und speichern die neuen Permalinks ab.

/%year%/%monthnum%/%day%/%postname%.html

Fertig! Nun können Sie damit beginnen, Ihre Domain auf Ihre neue WordPress – Installation zu verschieben, oder aber Ihr WordPress auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und einzurichten.

Fazit

Das Umziehen eines kompletten Blogs von der Web-Platform Blogger zu einem selbstgehosteten WordPress geht leicht, einfach und sehr sicher. Nach weniger als einer halben Stunde Zeitaufwand kann man die unzähligen Vorteile erkunden, die WordPress nicht nur im optischen (tausende freier Themes) Bereich bietet.

(dpe)

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WordPress

WordPress manuell: Die fancyBox Lightbox integrieren

Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, wie sich das großartige fancyBox jQuery Lightbox Plugin in ein WordPress Theme integrieren lässt. Die fancyBox ist eines der populärsten jQuery Lightbox Plugins überhaupt und liegt mittlerweile in der Version 2.1.0 vor. Tolle Effekte, leichte Konfigurierbarkeit, die Möglichkeit alle gewünschten Dateiarten (HTML, iframe, Bilder, Videos) einbinden zu können und die Integration in ein WordPress Theme unterhalb von 10 Minuten lassen ein WordPress Plugin in Vergessenheit geraten.

Die fancyBox-Lightbox in ein WordPress Theme integrieren

Die fancyBox in ein bestehendes WordPress Theme integrieren

Zuallererst muss das jQuery fancyBox Plugin downgeloaded werden. Nach dem Download laden Sie die benötigten Dateien auf Ihren Webserver in die dafür vorgesehenen Ordner hoch. In meinem Fall sind dies die Ordner CSS (die gesammelten CSS-Dateien des Themes) und JS für die JavaScript Dateien. Im weiteren Verlauf dieses Artikels gehe ich von diesen beiden Theme-Ordnern aus, sind keine vorhanden, legen Sie bitte die Ordner css und js an unter: /wp-content/themes/Ihr Theme. Im downgeloadeten fancyBox Ordner finden Sie diese Dateien im Unterordner „source“.

Laden Sie nun bitte folgende Dateien in den CSS-Ordner Ihres Themes:

  1. blank.gif
  2. fancybox_loading.gif
  3. fancybox_overlay.png
  4. fancybox_sprite.png
  5. jquery.fancybox.css

Als nächstes bitte folgende Dateien in den JS-Ordner auf dem Webserver hochladen:

  • jquery.fancybox.js
  • jquery.mousewheel-3.0.6.pack.js

Hilfsfunktionen und Aufruf erstellen

Nun erstellen Sie mit einem reinen Texteditor (z.B. Notepad bei Windows) eine leere Datei namens „initialize.js“ und öffnen diese. In diese eben erstellte Datei fügen wir den Aufruf der fancyBox und eine kleine Hilfsfunktion, die dazu dient, den Bildern und WordPress-Gallerien die nötigen Klassen zum Aufruf der fancyBox zu geben. Fügen Sie also folgendes in die initialize.js ein:

// fancyBox Hilfsfunktion, versieht die Bildlinks und Gallerien mit den geforderten Attributen.
 jQuery.noConflict();
 jQuery(function(){
 jQuery.fn.getTitle = function() {
 var arr = jQuery("a.fancybox");
 jQuery.each(arr, function() {
 var title = jQuery(this).children("img").attr("title");
 jQuery(this).attr('title',title);
    })
 }
// Supported file extensions
 var thumbnails = 'a:has(img)[href$=".bmp"],a:has(img)[href$=".gif"],a:has(img)[href$=".jpg"],a:has(img)[href$=".jpeg"],a:has(img)[href$=".png"],a:has(img)[href$=".BMP"],a:has(img)[href$=".GIF"],a:has(img)[href$=".JPG"],a:has(img)[href$=".JPEG"],a:has(img)[href$=".PNG"]';
jQuery(thumbnails).addClass("fancybox").attr("rel","fancybox").getTitle();
});
// Wir starten die fancyBox
 jQuery(document).ready(function() {
 jQuery(".fancybox").fancybox();
 });

Laden Sie die initialize.js nun ebenfalls in den js Ordner Ihres Themes hoch. Nun bleibt uns nur noch das Verlinken der benötigten Dateien im Header des Themes. Das erfolgt nun nicht hartgecoded in die header.php geschrieben) in der header.php des betreffenden WordPress Themes, sondern erfolgt korrekt und vorschriftsgemäß in der functions.php des Themes (/wp-content/themes/Ihr Theme/functions.php). Öffnen Sie also die functions.php mit einem Texteditor oder einer Entwicklungsumgebung Ihrer Wahl und fügen folgende Codezeilen ein:

// Fügt die benötigten JavaScript-Dateien in die header.php ein
 wp_register_script(
 'fancyBox',
 get_template_directory_uri('template_directory') . '/js/jquery.fancybox.js?v=2.1.0',
 array('jquery') );
 wp_enqueue_script('fancyBox');

wp_register_script(
 'mousewheel',
 get_template_directory_uri('template_directory') . '/js/jquery.mousewheel-3.0.6.pack.js',
 array('jquery') );
 wp_enqueue_script('mousewheel');

wp_register_script(
 'initialize',
 get_template_directory_uri('template_directory') . '/js/initialize.js',
 array('jquery') );
 wp_enqueue_script('initialize');

// Fügt das benötigte Stylesheet in die header.php ein
 wp_enqueue_style(
 'fancyBox_css',
 get_template_directory_uri() . '/css/jquery.fancybox.css?v=2.1.0');

Fertig ist die Integration der fancyBox! Diese tolle Lightbox wird nun jedes Bild wunderbar öffnen, wichtig ist nur beim Einfügen der Bilder in den Editor, dass auf das jeweilige Bild gelinkt wird. Gallerien werden nun ebenfalls mit der fancyBox anschaubar, wenn man folgende Einstellung nutzt:

Die benötigten Einstellungen der fancyBox für eine WordPress-Gallerie

Fazit:

Einfach und schnell haben wir nun die erstklassige fancyBox in ein bestehendes WordPress Theme integriert. Die fancyBox bietet noch weitere, fast unzählige Möglichkeiten der Modifizierung oder Konfiguration – zuviel, um es hier im diesem Artikel vorzustellen. Für weitere Informationen oder Konfigurationsmöglichkeiten besuchen Sie bitte die Webseite der fancyBox.

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Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

WordPress und die sozialen Netze: Teilen-Buttons in das eigene Theme einfügen

Ohne die berühmten „Teilen“-Buttons kommt heutzutage kaum noch eine Website aus. Unter WordPress kann man hierfür selbstverständlich ein Plugin installieren. Die Auswahl ist geradezu riesig und mit Sicherheit ist das auch die einfachste Lösung. Verantwortungsbewusste Administratoren sollten dabei jedoch stets bedenken, dass mit einer steigenden Zahl an installierten Plugins irgendwann die Performance einer Webseite massiv gedrosselt wird. Die hier thematisierten Teilen-Links lassen sich ohne Plugin realisieren. Wo das geht, sollte man es auch tun. Im folgenden Beitrag gehen wir beide Wege. Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit der manuellen Integration der wichtigsten Buttons (Twitter, Facebook und Google+). Im zweiten Teil schauen wir uns ein wirklich gutes Plugin dafür an. In Theme-Dateien rumwerkeln ist immerhin nicht jedermanns Sache…

Der manuelle Teil: „Share This“-Buttons manuell erstellen und in das WordPress-Theme einfügen

Zuerst einmal müssen wir uns den Code der jeweiligen Buttons von den Entwicklerseiten, in unserem Beispiel von Twitter, Facebook und Google+ besorgen. Hierbei ist darauf zu achten, den Button-Code vom Javascript zu trennen, da wir das benötigte JavaScript für eine bessere Performance in den Fußbereich (Footer) der Webseite integrieren werden. Im folgenden Codebeispiel habe ich bereits den Button-Code vom JavaScript getrennt. Diesen Code gilt es in die functions.php des Themes (wp-content/themes/Ihr Theme) einzufügen.

function andys_share_this(){
$content = '';
if(!is_feed() && !is_home() && is_page() ) {
$content .= '<div class="share this">
 <a href="http://twitter.com/share" data-count="horizontal">Tweet</a>
 <div class="facebook-share-button">
 <iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href='.
 urlencode(get_permalink())
 .'&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=150&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=21"
 style="width:150px; height:21px;"
 allowTransparency="true"></iframe>
 </div>
 <div class="google-share-button">
 <g:plusone size="medium"></g:plusone>
 </div>
 </div>';
 }
 return $content;
 }

Der obige Code fügt nun die drei Buttons für Twitter, Facebook und Google+ in Verbindung mit dem Code für das JavaScript und den Funktionsaufruf in das Theme ein. Das hierfür benötigte JavaScript fügen wir – ebenfalls per PHP-Funktion – nun automatisch in den Footer der Webseite ein. Kopieren Sie also folgende Codezeilen ebenfalls in die functions.php ihres Themes.

function andys_share_scripts() {
?>
<!-- Share this Scripts -->
<script type="text/javascript" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script>
<script type="text/javascript" src="https://apis.google.com/js/plusone.js"></script>

<?php }

add_action('wp_footer', 'andys_share_scripts');

Öffnen wir nun das style.css unseres Themes, um einige wenige Zeilen CSS zu ergänzen, die dafür sorgen werden, dass unsere Buttons schön nebeneinander erscheinen und keine Elemente der Webseite stören.

.share-this {display: block; margin: 10px 0px;}
.share-this:after { content:"."; display:block; height:0; clear:left; visibility:hidden;}
.twitter-share-button, .facebook-share-button, .google-share-button {float: left; display: inline-block;}

Als nächstes platzieren wir den Funktionsaufruf, also eine kleine Zeile Code, in die Theme-Dateien an die Stelle, an der die Buttons erscheinen sollen. Hierfür bieten sich die Theme-Dateien single.php und page.php an.

<?php echo andys_share_this(); ?>

Geschafft! Sie haben die drei wichtigsten Social Buttons ganz ohne Plugin in Ihre WordPress-Seite integriert. Wollen Sie es bequemer, lesen Sie weiter…

Der automatisierte Teil: Das 2 Klick Social Media Buttons Plugin

Ein wirklich gutes Plugin zum Hinzufügen der Social Media Buttons ist das „2 Click Social Media Buttons“ Plugin für WordPress.

Das 2 Click Social Media Buttons Plugin für WordPress

Natürlich gibt es für den angestrebten Zweck eine Vielzahl weiterer Plugins im WordPress-Repository. Der Vorteil des von mir gewählten Plugins besteht jedoch darin, dass es stets die immer verwirrenderen Datenschutzbestimmungen in Deutschland bedient. Hier kann es herunter geladen werden.

2 Click Social Media Buttons unterstützt derzeit Facebook-Like/Empfehlen, Twitter, Flattr, Xing, Pinterest, t3n, LinkedIn und Google+. Alle Einstellungen werden bequem über einen Optionen-Dialog vorgenommen. Die Buttons aller Dienste lassen sich einzeln an- oder abschalten. Für den Besucher der Seite gestaltet sich die Nutzung etwas ungewohnt. Die Buttons der Dienste erscheinen an konfigurierbarer Stelle, zumeist wird man dafür die etablierte Position unter dem Beitrag wählen. Ein Klick auf den Button aktiviert diesen jedoch zunächst nur und weist den Verwender darauf hin, dass es einen weiteren Klickes bedarf, um tatsächlich die „trackbare“ Aktion des Likens, Pinnens, Twitterns etc. zu tätigen. Ist der Umstand einmal verstanden, wird diese Art der Einbindung unter Ihrer Besucherschaft eher für eine positive Wahrnehmung sorgen.

Fazit:

Mit nur wenigen Minuten Aufwand können sie die wichtigsten Social Media-Buttons zu Ihrem WordPress-Theme hinzufügen, sodass künftig die Artikel ihrer Webseite fleißig in die diversen sozialen Netzwerke verteilt werden können. Welche der beiden Varianten Sie bevorzugen, hängt zum einen von den persönlichen Fähigkeiten, zum anderen von der Zahl der sonstigen Plugins und der Auslastung Ihrer Website ab. Kleinere Blogs mit überschaubarem Traffic und wenigen weiteren Plugins können den bequemeren Weg gefahrlos gehen.

(dpe)

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Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

WordPress: FancyBox-Lightbox manuell in das eigene Theme integrieren

Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, wie sich das großartige Lightbox-Plugin fancyBox for jQuery in ein WordPress-Theme integrieren lässt und zwar, ohne dafür ein eigenes WordPress-Plugin zu verwenden. Die fancyBox ist eines der populärsten jQuery Lightbox Plugins überhaupt und liegt mittlerweile in der Version 2.1.0 vor. Tolle Effekte, leichte Konfigurierbarkeit, die Möglichkeit alle gewünschten Dateiarten (HTML, iframe, Bilder, Videos) einbinden zu können und die Integration in ein WordPress-Theme unterhalb von 10 Minuten, lassen die Sehnsucht nach einem WordPress-Plugin gar nicht erst aufkommen.

Die fancyBox-Lightbox in ein WordPress Theme integrieren

Die fancyBox in ein bestehendes WordPress-Theme integrieren

Zuallererst muss das jQuery fancyBox Plugin heruntergeladen werden. Nach dem Download laden Sie die benötigten Dateien auf Ihren Webserver in die dafür vorgesehenen Ordner hoch. In meinem Fall sind dies die Ordner CSS (die gesammelten CSS-Dateien des Themes) und JS für die JavaScript Dateien. Im weiteren Verlauf dieses Artikels gehe ich von diesen beiden Ordnern als Unterverzeichnisse des eigenen Themes aus. Sind diese noch nicht vorhanden, legen Sie bitte die Ordner css und js an unter: /wp-content/themes/name_ihres_themes/. Im fancyBox Ordner finden Sie diese Dateien im Unterordner „source“.

JavaScript? Gibt hier bis zum Abwinken.

Laden Sie nun bitte folgende Dateien in den CSS-Ordner Ihres Themes:

  1. blank.gif
  2. fancybox_loading.gif
  3. fancybox_overlay.png
  4. fancybox_sprite.png
  5. jquery.fancybox.css

Als nächstes bitte folgende Dateien in den JS-Ordner auf dem Webserver hochladen:

  • jquery.fancybox.js
  • jquery.mousewheel-3.0.6.pack.js

Hilfsfunktionen und Aufruf erstellen

Nun erstellen Sie mit einem reinen Texteditor (z.B. Notepad für Windows) eine leere Datei namens „initialize.js“ und öffnen diese. In diese eben erstellte Datei fügen wir den Aufruf der fancyBox und eine kleine Hilfsfunktion ein, die dazu dient, den Bildern und WordPress-Gallerien die nötigen Klassen zum Aufruf der fancyBox zu geben. Fügen Sie also folgendes in die initialize.js ein:

// fancyBox Hilfsfunktion, versieht die Bildlinks und Gallerien mit den geforderten Attributen.
 jQuery.noConflict();
 jQuery(function(){
 jQuery.fn.getTitle = function() {
 var arr = jQuery("a.fancybox");
 jQuery.each(arr, function() {
 var title = jQuery(this).children("img").attr("title");
 jQuery(this).attr('title',title);
    })
 }
// Supported file extensions
 var thumbnails = 'a:has(img)[href$=".bmp"],a:has(img)[href$=".gif"],a:has(img)[href$=".jpg"],a:has(img)[href$=".jpeg"],a:has(img)[href$=".png"],a:has(img)[href$=".BMP"],a:has(img)[href$=".GIF"],a:has(img)[href$=".JPG"],a:has(img)[href$=".JPEG"],a:has(img)[href$=".PNG"]';
jQuery(thumbnails).addClass("fancybox").attr("rel","fancybox").getTitle();
});
// Wir starten die fancyBox
 jQuery(document).ready(function() {
 jQuery(".fancybox").fancybox();
 });

Laden Sie die initialize.js nun ebenfalls in den Ordner js Ihres Themes hoch. Nun bleibt uns nur noch das Verlinken der benötigten Dateien im Header des Themes. Das erfolgt nun nicht in der header.php des betreffenden WordPress Themes, sondern erfolgt korrekt und vorschriftsgemäß in der functions.php des Themes (/wp-content/themes/Ihr Theme/functions.php). Öffnen Sie also die functions.php mit einem Texteditor oder einer Entwicklungsumgebung Ihrer Wahl und fügen folgende Codezeilen ein:

// Fügt die benötigten JavaScript-Dateien in die header.php ein
 wp_register_script(
 'fancyBox',
 get_template_directory_uri('template_directory') . '/js/jquery.fancybox.js?v=2.1.0',
 array('jquery') );
 wp_enqueue_script('fancyBox');

wp_register_script(
 'mousewheel',
 get_template_directory_uri('template_directory') . '/js/jquery.mousewheel-3.0.6.pack.js',
 array('jquery') );
 wp_enqueue_script('mousewheel');

wp_register_script(
 'initialize',
 get_template_directory_uri('template_directory') . '/js/initialize.js',
 array('jquery') );
 wp_enqueue_script('initialize');

// Fügt das benötigte Stylesheet in die header.php ein
 wp_enqueue_style(
 'fancyBox_css',
 get_template_directory_uri() . '/css/jquery.fancybox.css?v=2.1.0');

Fertig ist die Integration der fancyBox! Diese tolle Lightbox wird nun jedes Bild wunderbar öffnen, wichtig ist nur beim Einfügen der Bilder in den Editor, dass auf das jeweilige Bild gelinkt wird. Galerien werden nun ebenfalls mit der fancyBox anschaubar, wenn man folgende Einstellung nutzt:

Die benötigten Einstellungen der fancyBox für eine WordPress-Gallerie

Fazit: Einfach und schnell haben wir nun die erstklassige fancyBox in ein bestehendes WordPress-Theme integriert. Die fancyBox bietet noch weitere, vielfältige Möglichkeiten der Modifizierung oder Konfiguration. Für weitere Informationen und Konfigurationsmöglichkeiten besuchen Sie bitte die Webseite zu fancyBox.

(dpe)

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Boilerplates & andere Tools Programmierung

WeBuilder 2011: Web-Editor für Windows, nicht kostenlos, aber preiswert

Bis vor kurzem war ich noch Windows-User und total verliebt in meine Entwicklungsumgebung „WeBuilder 2011„. Viele Editoren hatte ich schon getestet und von keinem war ich so recht begeistert – bis der WeBuilder in mein Leben trat und mir meine Arbeit angenehm erleichterte. Endlich hatte ich einen Editor gefunden, der gut zu bedienen war, eine sehr kurze Ladezeit hatte und Funktionen mitbrachte, die besonders die Fehlersuche erleichterten.

Der Webuilder 2011 Webeditor für Windows

In diesem Artikel möchte ich, neben einer kurzen Vorstellung der Grundfunktionalität,  einige Funktionen hervorheben, die mir besonders gut gefallen haben.

Webuilder 2011 – eine Auswahl der Grundfunktionen

  1. Bearbeitung von HTML, CSS, JavaScript, PHP, ASP, Ruby in einem einzigen Programm
  2. Beherrscht HTML5 und CSS3
  3. Übersichtliches, leichtgewichtiges Programm mit extrem kurzer Ladezeit
  4. Upload per FTP oder SFTP integriert
  5. Hochwertiger, vollständig anpassbarer und vertrauter Texteditor
  6. Codeschnipsel-Bibliothek und Codevorlagen
  7. Hervorhebung zusammengehöriger und fehlender HTML-Tags
  8. Codefaltung
  9. SVN Unterstützung über TortoiseSVN und Kontextmenüs im Datei-Explorer

Der Webuilder 2011 Webeditor für Windows

Diese Funktionen des Webuilders 2011 gefallen mir am besten

1. – Highlighting der geschlossenen Divs

Der Webuilder 2011 zeigt geschlossene Divs an

2. – Sobald sich jedoch ein Fehler im Code findet, hier zum Beispiel ein nicht geschlossenes Div, wird auch das angezeigt.

Hier zeigt der Webuilder2011 Editor ein nicht geschlossenes Div an - Error Highlighting

3. – Ebenso wird eine Vorschaufunktion geboten, in der unteren Funktionsleiste kann man den Bildschirm horizontal und vertikal teilen.

Die eingebaute Vorschaufunktion im Webuilder2011

Die wesentlich bessere Vorschau erreicht man jedoch über das Menü, sie öffnet die betreffende Datei in einem Browser. Hier kann man auch mehrere Browser angeben, ganz nach persönlicher Vorliebe.

Die bessere Vorschaufunktion erreicht man über das Webuilder 2011 Menü

4. – HTML  und CSS überprüft man mit nur einem Klick. Hierbei werden die Validatoren des W3C (World Wide Web Consortium) genutzt.

Nur einen Klick entfernt ist die Validierung eines Webdokuments aus dem Webuilder 2011

Fazit

Der WeBuilder 2011 Web-Editor bietet unheimlich viel Funktionalität zu einem Preis von € 35,85 für die Privatlizenz. Die vollständige Lizenz kostet € 69,85. Meiner Meinung nach ist es der beste Web-Editor für Windows. Selbstverständlich läuft das Programm unter Windows 7.

Blumentals WeBuilder 2011 Webeditor – Informationen und Download

(dpe)

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E-Business SEO & Online-Marketing Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

WordPress SEO: Suchmaschinenoptimierung für Einsteiger

WordPress gilt schon in seiner Standardkonfiguration als eines der SEO-freundlichsten Content Management-Systeme der Welt. Dennoch gibt es einige sehr wichtige erste Schritte, die Sie bei der Installation von WordPress oder auch im Nachhinein keineswegs versäumen sollten. Investieren Sie also etwas Zeit in die Suchmaschinenoptimierung ihrer WordPress-Webseite. Damit stellen Sie sicher, auf dem richtigen Weg zu sein und viel Traffic auf ihre Webseite leiten zu können.

WordPress SEO für Einsteiger - die ersten Schritte

Dieser Artikel richtet sich an WordPress-Einsteiger, die bereits bei der Installation (oder kurz danach) alles richtig machen wollen.

1. Checke die Privatsphären-Einstellungen

Dies ist die wichtigste Einstellung, die Sie tätigen können. Entweder bereits bei der Installation oder aber bald danach. Diese Einstellung ist wirklich sehr einfach. Allerdings hängt von dieser Einstellung ab, ob Suchmaschinen ihre Webseite in den Index aufnehmen dürfen oder nicht. Diese Einstellung ist im Dashboard unter „Einstellungen / Privatsphäre“ zu finden.

Die WordPress Einstellungen zur Privatsphäre

2. Optimiere die Permalinks

Die Standardeinstellung von WordPress erzeugt  sogenannte „Messy-URLs“.

http://www.hechtmediaarts.com/blog/?p=4711

Das ist nicht nur aus SEO-Gründen unvorteilhaft, auch die Benutzer einer Webseite freuen sich über klar lesbare, benutzerfreundliche URLs. Ein sehr wichtiger Aspekt der Suchmaschinenoptimierung beginnt bei den Permalinks, denn diese sollten bereits die wichtigsten Keywords des Artikels enthalten. Eine optimierte URL sieht zum Beispiel so aus:

http://www.hechtmediaarts.com/2012/08/wordpress-updates-wichtig/

Diese Permalinkstruktur bietet mehrere Vorteile. Zum einen sind die wichtigsten Keywords enthalten und zum anderen kann der Besucher einer Webseite gleich erkennen, wie aktuell der betreffende Artikel ist. Die Einstellungen für die Permalinks finden Sie unter „Einstellungen / Permalinks“.

Die Einstellungen für optimale WordPress Permalinks

Was genau sind jetzt die wirklich optimalen Permalinks für eine WordPress-Installation? Nun, ich persönlich bevorzuge die Einstellung für Monat und Name, damit jeder meiner Besucher sofort erkennen kann, wie aktuell der Artikel ist. Jedoch könnte auch eine andere Einstellung sinvoll sein. Möchte man beispielsweise erreichen, dass die eigenen Beiträge gegebenenfalls in den Google News-Index aufgenommen werden können, so sollte der Permalink unbedingt die ID des Beitrages enthalten. Gut ist auch die Verwendung einer Linkstruktur, die den Begriff /news/ enthält, also zB:

http://www.hechtmediaarts.com/news/2012/08/wordpress-updates-wichtig-45698/

Hier noch ein paar ergänzende Links zum Thema Permalinks:

  1. Optimaler Permalink in WordPress: Erkenntnisse und Empfehlungen
  2. WordPress Codex: Using Permalinks
  3. WordPress Permalink Structure

3. Installiere ein SEO Plugin

Eine der mächtigsten Funktionen von WordPress ist die Möglichkeit, den Funktionsumfang mittels Plugins zu erweitern. SEO-Plugins gibt es in rauen Mengen. Nur einige davon leisten hervorragende Arbeit. Doch wie soll man das Beste für sich herausfinden? Folgende Plugins sind empfehelenswert:

SEO-Plugins: wpSEO

Schweizer Messer für WordPress SEO - das wpSEO Plugin für WordPress

Das  – meiner Meinung nach – beste SEO-Plugin für WordPress ist immer noch wpSEO von Sergej Müller. wpSEO ist zwar nicht kostenfrei, reißt jedoch mit nur 19,99 Euro keine großen Löcher ins Budget. Diesen kleinen Betrag kann man schon mal für optimale Suchmaschinenoptimierung investieren. Hervorragender Support und bereits voraktivierte Einstellungen machen dieses Plugin unschlagbar. Eine Menge bekannter Webseiten wie zum Beispiel t3n.de, Sistrix und nicht zuletzt meine Webseite nutzen dieses Plugin.

SEO-Plugins: WordPress SEO von Yoast

Das WordPress SEO by Yoast Plugin

Ein weiteres gutes SEO-Plugin, welches zum Beispiel auch von Dr. Web genutzt wird, ist WordPress SEO von Yoast. Dieses Plugin ergänzt die SEO-Funktionalität noch um einige kleine Features, wie zum Beispiel Breadcrumb-Navigationen, eine XML-Sitemap usw.

Download des Plugins: WordPress SEO by Yoast.

4. Nutze ein Seo-freundliches WordPress Theme

Es existieren unzählige WordPress-Themes. Nicht alle Theme-Entwickler indes haben dem Thema SEO Beachtung geschenkt. Deshalb sollte man bei der Auswahl darauf achten, dass man eines findet, dessen Entwickler auch SEO-Belange berücksichtigt hat. Etliche kostenfreie Themes kommen zum Beispiel auch mit verschlüsselten Links zu Glückspielportalen oder gar Porno-Seiten. Die Installation eines solchen Themes kann Sie wertvollen Pagerank und die Platzierung in den Suchergebnislisten kosten. Daher sollten nur Themes aus vertrauenswürdigen Quellen installiert werden.

Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass das verwendete Theme nach aktuellen Webstandards programmiert wurde. Dies heißt zum Beispiel, das die korrekten Tags für Überschriften genutzt werden usw..

Hier einige Dinge, auf die Sie bei WordPress Themes achten sollten:

  1. Der Seitentitel sollte ein <h1> Tag sein
  2. Der Titel eines Artikels sollte ein <h2> Tag sein
  3. Es sollte zumindest auf der Artikelseite eine Breadcrumb-Navigation vorhanden sein
  4. In der Einzelbeitragsansicht sollte es eine Anzeige von ähnlichen Artikeln geben
  5. Das Theme sollte semantisch einwandfrei und fehlerfrei erstellt sein. Prüfen Sie das mit dem W3C-Validator.
  6. Stellen Sie sicher, dass es keine interessanten und nicht sichtbaren Links zu ominösen Seiten gibt. Das Firefox-Addon Firebug kann da eine gute Hilfe sein.

5. Sollte man eventuell in WordPress-Themes bereits eingebaute SEO-Funktionen nutzen?

Ich persönlich mag die Nutzung sogenannter „Build-in SEO Options“ gar nicht. Nicht weil diese Funktionen unbedingt schlecht sind, sondern eher, weil die mühsam aufgebaute SEO-Struktur mit der Aktivierung eines anderen Themes sofort verschwunden ist. Auch wenn sich einige Theme-Provider sehr viel Mühe geben, die eingebauten SEO-Funktionen zu optimieren, so ist es mir persönlich lieber, sie mit allen Themes nutzen zu können. Hier ein kurzes Beispiel eingebauter SEO-Optionen meiner eigenen  Andy’s Themes (und die Deaktivierung der Funktionen auf meiner Webseite für die Nutzung von wpSEO):

Die Deaktivierung der eingebauten SEO-Funktionen zur Nutzung eines externen Plugins

6. Social-Bookmarking Buttons hinzufügen

Social-Bookmarking Buttons sind ein probates Mittel, Ihre Position in den Suchergebnislisten nach und nach zu beinflussen. Immer schwerer fällt die Erzielung eines guten Rankings in den Suchmaschinen, ohne den Einfluss der sozialen Neztwerke. Buttons für Facebook, Twitter und Google+ dürfen also auf keiner Webseite fehlen. Ich persönlich verlasse mich da auf die in meinen Themes eingebaute Version, die genau diese Buttons unterstützt.

Bereits eingebaute Social Network Buttons

Da ich noch keinerlei spezielle Plugins für Social-Network Buttons genutzt habe, kann ich hier keine Empfehlung ausprechen.

7. Schreiben Sie stets guten und aussagekräftigen Inhalt

Content ist immer noch King! Über längere Zeit wird sich allein durch das Verfassen von hochwertigen Artikeln (Inhalt) die Spreu vom Weizen trennen. Das ist auch der beste Weg, um langfristig Traffic auf Ihre Webseite zu bekommen. Schenken Sie also Ihrem Inhalt immer die größte Aufmerksamkeit und recherchieren Sie gut.

Fazit: Wenn Sie diese kleinen, aber doch sehr wichtigen Grundsätze beherzigen und sich nach und nach in die Materie der Suchmaschinenoptimierung einarbeiten, sollte einem Erfolg ihrer Webseite oder ihres Blogs nichts mehr im Wege stehen. Nutzen Sie diese einfachen Möglichkeiten und konzentrieren Sie sich auf guten Inhalt.

(dpe)

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Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

WordPress manuell: Autorenbox ohne Plugin erstellen

Sehr viele Blogs haben heutzutage eine Autorenbox am Ende ihrer Artikel, um wichtige Informationen über den Autor eines Artikels zu zeigen. Das ist zu einem der größten Trends überhaupt in WordPress-Blogs geworden. In diesem Artikel werden wir zeigen, wie man eine solche Autorenbox relativ einfach ohne Zuhilfenahme eines Plugins erstellt. Zum Erstellen der Box werden wir WordPress-eigene Features benutzen, die zudem noch nach eigenem Belieben erweitert werden können.

Wie man eine Autorenbox ohne Plugin erstellt

Das Grundgerüst unserer Autorenbox

Zur Erstellung und Anzeige der Autorenbox werden wir die Daten aus dem jeweiligen Benutzerprofil auslesen, die wir mittels eines Code-Snippets noch etwas ergänzen, um auch Links zu Social Media-Diensten, wie zum Beispiel Twitter, Facebook und Google+ anzeigen zu können.

Manage WordPress Contact Fields

Dieses Snippet schreiben Sie bitte in die functions.php des betreffenden Themes (wp-content/themes/Ihr Theme).

/**
 * Manage WordPress contact fields.
 * Usage:
require './class.TTT_Contactfields.php';

$TTT_Contactfields = new TTT_Contactfields(
    array (
        'Twitter'
    ,    'Facebook'
    ,    'Xing'
    ,    'Country'
    ,    'City'
    ,    'Latitude'
    ,    'Longitude'
    )
);
 * @author "Thomas Scholz" http://toscho.de
 * @version 1.0
 * @license GPL 2 http://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.html
 */

$TTT_Contactfields = new TTT_Contactfields(
    array (
        'Twitter'
    ,    'Facebook'
    ,    'GooglePlus'
    )
);

class TTT_Contactfields {
    public
        $new_fields
    ,    $active_fields
    ,    $replace
    ;

    /**
     * @param array $fields New fields: array ('Twitter', 'Facebook')
     * @param bool $replace Replace default fields?
     */
    public function __construct($fields, $replace = TRUE)
    {
        foreach ( $fields as $field )
        {
            $this->new_fields[ mb_strtolower($field, 'utf-8') ] = $field;
        }

        $this->replace = (bool) $replace;

        add_filter('user_contactmethods', array( $this, 'add_fields' ) );
    }

    /**
     * Changes the contact fields.
     * @param  $original_fields Original WP fields
     * @return array
     */
    public function add_fields($original_fields)
    {
        if ( $this->replace )
        {
            $this->active_fields = $this->new_fields;
            return $this->new_fields;
        }

        $this->active_fields = array_merge($original_fields, $this->new_fields);
        return $this->active_fields;
    }

    /**
     * Helper function for your theme
     * @return array The currently active fields.
     */
    public function get_active_fields()
    {
        return $this->active_fields;
    }
}

Der Code ergänzt das Userprofil (Benutzer => Dein Profil) um die Möglichkeit der Anzeige der Twitter-, Facebook- und Google+ Profile.

Ein weiteres kleines Code-Snippet liest die Daten aus dem Benutzerprofil aus und sorgt für die Anzeige des Autorenprofils als Box unter dem Beitrag. Auch dieses kleine Snippet schreiben Sie bitte in die functions.php des Themes.

/**
 * WordPress Author Box.
 * Usage: Call this function with <?php andys_author_box(); ?> wherever you want to display the box (posts and/or pages)
 * @author "Andreas Hecht" http://www.hechtmediaarts.com
 * @version 1.0
 * @license GPL 2 http://www.gnu.org/licenses/gpl-2.0.html
 */

function andys_author_box() {
  ?>

<?php if ( get_the_author_meta( 'description' ) ) : ?>
<div>
<?php echo get_avatar( get_the_author_meta( 'user_email' ), apply_filters( 'revothemes_author_bio_avatar_size', 60 ) ); ?>
<div>
<h3><?php echo _e('Author: ', 'andysthemes'); the_author(); ?></h3>
<p><?php the_author_meta( 'description' ); ?></p>
<div>
<?php if ( get_the_author_meta( 'user_url' ) ) :  ?>
<p><a href="<?php the_author_meta('user_url'); ?>"><?php echo _e('Website', 'andysthemes'); ?></a></p>
<?php endif; ?>
<?php if ( get_the_author_meta( 'twitter' ) ) :  ?>
<p>&nbsp;|&nbsp;<a href="https://twitter.com/<?php the_author_meta('twitter'); ?>">Twitter</a></p>
<?php endif; ?>
<?php if ( get_the_author_meta( 'facebook' ) ) :  ?>
<p>&nbsp;|&nbsp;<a href="http://www.facebook.com/<?php the_author_meta('facebook'); ?>">Facebook</a></p>
<?php endif; ?>
<?php if ( get_the_author_meta( 'googleplus' ) ) :  ?>
<p>&nbsp;|&nbsp;<a href="https://profiles.google.com/<?php the_author_meta('googleplus'); ?>">Google+</a></p>
<?php endif; ?>
</div><!-- end .authorsites -->
</div><!-- end .author-description -->
</div><!-- end .author-info -->
<?php endif; // get_the_author_meta( 'description' ) ?>

<?php
}

Dieser wohldurchdachte kleine Schnipsel sorgt für die Anzeige eines Gravatars, der biographischen Angaben und der Felder für Webseite, Twitter, Facebook und Google+.

Im Theme angezeigt wird die Autorenbox jedoch nur, wenn auch das Feld für die biographischen Angaben ausgefüllt ist. Ebenfalls werden auch die anderen Felder nur bei Bedarf angezeigt, also wenn sie ausgefüllt sind.

Das Design der Autorenbox

Damit unsere neue Autorenbox schick aussieht, bedarf es eines gewissen Styling. Also fügen wir noch einige Zeilen CSS der style.css hinzu (wp-content => themes => Dein Theme => style.css) unseres Themes hinzu.

/* Author Info Box */
.author-info {
    position: relative;
    background: #f2f2f2;
    border: 1px solid #ddd;
    padding: 10px;
    margin: 20px 0px;
    border-radius: 4px;
    -moz-border-radius: 4px;
    -webkit-border-radius: 4px;
}
.author-info img.avatar {
    float: left;
    padding: 3px;
    border: 1px solid #ccc;
    position: relative;
}
.author-info .author-description {
    padding-left: 80px;
}
.author-info h3 {
    margin: 0px 0px 5px 0px;
    font-size: 14px;
}
.author-info p {
    margin: 0px;
    font-size: 12px;
    line-height: 1.4em;
    color: #555;
}
.authorsites p {
    float: left;
    margin-top: 5px;
}

Autorenbox in das Theme einfügen und aufrufen

Als abschließende Arbeit bleibt nur noch der Aufruf der Autorenbox an der richtigen Stelle im Theme. Hierzu öffnen wir die single.php (wp-content / themes / Dein Theme => single.php) und suchen folgende Stelle:

<?php the_content(); ?>

Bei einigen Themes kann sich dieser Tag durchaus auch in einer anderen Datei befinden, wie zum Beispiel loop.php oder content-single.php. Wo genau man suchen muß, hängt vom jeweiligen Theme ab, jedoch ist ein kurzes Studium der single.php immer aufschlussreich.

Haben wir den Content-Tag gefunden, wird nun genau darunter der Tag eingefügt, der für den Aufruf der Autorenbox sorgt:

<?php andys_author_box(); ?>

Mit diesem Tag lässt sich die Autorenbox an jeder beliebigen Stelle im Loop aufrufen, oder auch in anderen Dateien wie der page.php, die für die Darstellung der Seiten zuständig ist. Der folgende Screenshot zeigt, wie das Benutzerprofil ausgefüllt werden muss.

So wird das ergänzte User-Profil ausgefüllt

Unsere fertige Autorenbox sieht nun wie folgt aus:

Fazit

Mit relativ wenig Aufwand und vor allem ohne Plugin haben wir nun eine professionell aussehende Autorenbox geschaffen, die einem Blog den letzten Schliff geben kann.

(dpe)

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Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

Performance-Turbo einschalten: WordPress-Webseiten richtig schnell machen

WordPress kann von Haus aus nicht gerade als schnell bezeichnet werden. Andere Content Management Systeme ,wie zum Beispiel Textpattern, sind dagegen bereits unoptimiert richtig schnell. Seit 2010 ist die Ladegeschwindigkeit einer Webseite ein offizieller Rankingfaktor. User erwarten schon immer schnelle Webseiten. Daher lohnt es sich, hier kräftig zu optimieren. Bereits wenige Änderungen bringen einen gewaltigen Performanceschub. In diesem Artikel befassen wir uns mit einigen On-Page Optimierungen. Das sind Optimierungen, die nicht direkt auf dem Serverbetriebssystem gemacht werden müssen.

WordPress-Webseiten richtig schnell machen

Der Ausgangszustand

Um den Ausgangszustand zuverlässig zu testen, bieten sich mehrere Möglichkeiten an: Arbeitet man mit Firefox, kann man die Add-ons Firebug und YSlow installieren. Nach der Installation dieser beiden Add-ons klickt man einmal rechts auf die zu untersuchende Webseite, dann auf „Element mit Firebug untersuchen“. Anschließend klickt man im sich öffnenden Fenster oben auf „YSlow“ und im Anschluss auf „Run Test“.

Starte den Performance Test mit YSlow

Sollten Sie Firefox mit diesen zwei Add-ons nicht nutzen wollen, so können sie auch online über Googles PageSpeedInsights den Performance-Test machen.

Die Basics

Optimieren wir zuerst die „kleinen Dinge“, die jedoch einen großen Performanceschub bringen.

CSS Dateien zusammenfassen

Jede geladene Datei erzeugt eine Server-Anfrage (HTTP-Request) und ein Browser kann im Schnitt zwischen zwei bis vier Anfragen pro Domain gleichzeitig bearbeiten. Wenn jedoch zu viele Dateien gleichzeitig geladen werden müssen, verlangsamt das den Seitenaufbau. Fassen wir also zuerst einmal alle CSS-Dateien zu einer einzigen zusammen.

Wir können dies zum Beispiel mittels @import lösen, indem wir alle CSS-Dateien in eine einzige importieren.

Per @import CSS-Dateien zu einer einzigen bündeln

Die zweite Möglichkeit ist das automatische Zusammenfassen der Dateien mittels eines Plugins, worauf ich etwas später noch zurückkommen werde. Nachdem wir nun die CSS-Dateien zusammengefasst haben, geht es an die Komprimierung der Datei. Eine Komprimierung des CSS hat den Vorteil, dass sich die Dateigröße wesentlich verringert und die Datei daher schneller geladen werden kann. Ich bevorzuge für das manuelle Komprimieren den CSS-Kompressor von Sergej Müller.

Der CSS / JavaScript Kompressor von Sergej Müller

Ich würde immer die Einstellung „powerful compress“ wählen, weil man mit dieser Einstellung bis zu 80% und mehr an Dateigröße einsparen kann. Zuvor erstellen Sie bitte immer ein Backup der Datei, da man im Anschluss das CSS sehr schlecht lesen kann.

Die CSS-Dateien findet man übrigens entweder in der header.php des Themes (wp-content => themes => Dein Theme) oder in der functions.php des Themes (selber Pfad). Hat man Plugins aktiviert, die eigene CSS-Dateien benötigen und referenzieren, so ist die hier beschriebene Vorgehensweise nicht zu empfehlen! Man würde schlichtweg nicht alle Dateien erwischen oder hätte ein Problem beim nächsten Plugin-Update. Weiter unten zeige ich eine Lösung auf.

JavaScript Dateien zusammenfassen und in den Footer bringen

Der nächste Schritt ist das Zusammenfassen aller JavaScript-Dateien zu einer einzigen. Auch hier erstellen Sie bitte zuvor wieder ein Backup. Beim Komprimieren des JavaScriptes sollte man Vorsicht walten lassen. Manchmal funktioniert das Script nach der Komprimierung nicht mehr.

JavaScript gehört in den Footer

Es scheint populär zu sein, das Javascript in den Head-Bereich zwischen <head> und </head> zu platzieren. Klar kann man das machen, und funktionieren tut es auch. Trotzdem ist es suboptimal, denn das sorgt für ein langsameres Laden der Webseite. Das Problem ist, dass das Javascript vor dem Inhalt geladen wird, weil Javascript Priorität geniesst. Platziert man das Javascript hingegen in den Seitenfuß, wird der Inhalt zuerst geladen und dann das Javascript im Hintergrund. Der große Vorteil für den Besucher der Webseite ist, dass sich die Webseite wesentlich schneller aufbaut.

   ...
    <script type='text/javascript' src='jquery.js'></script>
    <script type='text/javascript' src='general.js'></script>
  </body>
</html>

JavaScript und CSS zusammenfassen, komprimieren und platzieren mittels Plugin

Die komfortabelste und beste Art, einzelne Dateien zusammenzufassen und zu komprimieren besteht in der Nutzung eines Plugin. Ich nutze hierfür auf allen meinen WordPress-Webseiten das Plugin W3 Total Cache. Dieses kann nicht nur Dateien zusammenfassen und komprimieren, sondern auch noch die gesamte Webseite zwischenspeichern (cachen), damit sie schneller ausgegeben werden kann.

Das WordPress Plugin W3 Total Cache

Webseite cachen – die Einstellungen

Wo: Performance => General Settings

Die Page Cache Einstellungen des W3 Total Cache Plugins

Cache Einstellungen des W3 Total Cache Plugins

CSS bündeln und komprimieren, HTML komprimieren

Wo: Performance => General Settings

Die Minify Einstellungen des W3 Total Cache Plugins

Wo: Performance => Minify

Die erweiterten Einstellungen des W3 Total Cache Plugins

Diese Einstellungen haben folgendes Ergebnis gebracht:

Die gesamte Webseite wird gecached (zwischengespeichert). Das HTML wird minimiert ausgegeben. Das CSS wird zu einer Datei gebündelt und minimiert. Das JavaScript wird zu einer Datei gebündelt und in den Fußbereich der Seite integriert. Des Weiteren wird die Webseite serverseitig komprimiert (gzip), was W3 Total Cache standardmäßig aktiviert hat. Wer das Plugin nicht nutzen möchte, sollte gzip per .htaccess Datei aktivieren (befindet sich im Hauptverzeichnis der Webseite):

# Wir aktivieren die komprimierte Augabe mod_deflate (gzip)
<FilesMatch "\\.(js|css|html|htm|php|xml)$">
SetOutputFilter DEFLATE
</FilesMatch>

Jetzt wäre auch der richtige Zeitpunkt um die Ladegeschwindigkeit der Webseite erneut zu messen. Zu diesem Zeitpunkt sollte man bereits ein bedeutend besseres Ergebnis erzielen.

Bilder im Inhalt optimiert ausgeben

Bereits im Vorhinein sollten Sie das richtige Grafikformat wählen. PNG (8-bit) und JPG sind immer richtig, testen Sie vorher einmal, welches Format die kleinere Dateigröße ergibt. JPG eignet sich zum Beispiel hervorragend für Fotos, PNG für den Rest (Screenshots).

Schritt 1: Die richtige Bildbreite herausfinden

Blogartikel ohne ergänzende oder erklärende Bilder sind heute nicht mehr vorstellbar. Dennoch gehören Bilder im Inhalt zu den größten Performance-Bremsen überhaupt, sofern sie nicht optimiert sind. Die Bilder sollten immer auf die Breite der Inhaltsspalte zugeschnitten sein. Keinesfalls sollten hier Megapixel große Bilddateien hochgeladen und verwendet werden, nur weil das Theme sie per CSS an die richtigen Abmessungen anpasst. Wie man die richtige Bildbreite herausfindet? Falls Sie Firefox nutzen, klicken Sie einfach rechts auf die Grafik und dann auf Grafik-Info anzeigen.

So zeigt man die Grafik-Info unter Firefox an

Schon sehen Sie an der markierten Stelle wie breit Ihre Bilder sein dürfen.

Hier können Sie die korrekte Bildbreite ersehen

Schritt 2: Die optimale Komprimierung der Bilder

Der nächste und sehr wichtige Schritt ist die optimierte Ausgabe der verwendeten Bilder. Die Dateigröße der Bilder sollte so gering wie möglich ohne Qualitätsverlust sein. Um das zu tun, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich bevorzuge das Plugin Toolbox. Die Toolbox ist ein Code-Snippets Manager für WordPress und bringt bereits einige nützliche Snippets mit,  zum Beispiel das wirklich gute Snippet Ysmush.it Simple. Dieses geniale kleine Snippet sorgt für die Komprimierung der Dateigröße, ohne die sichtbare Qualität der Bilder zu beeinflussen. Gerade derjenige, der mit vielen Grafiken in den Blogbeiträgen arbeitet, wird von diesem Plugin sehr profitieren.

Das WordPress Plugin Toolbox

Sergej Müller beschreibt seine Toolbox und das darin enthaltene Ysmush.it Simple einmal genauer.

Plugins ausmisten

Nutzen Sie so wenig Plugins wie nötig, denn jedes noch so kleine Plugin ist hungrig nach Ausführungszeit und Speicher. Überlegen Sie daher genau, welche Plugins Sie wirklich brauchen. Den Rest deaktivieren und löschen Sie!

Fortgeschrittene Techniken

Im Bereich CSS Dateien zusammenfassen haben wir gelernt, dass jede geladene Datei einen HTTP-Request (Serveranfrage) erzeugt. Ein Browser kann pro Domain zwischen zwei und vier Anfragen gleichzeitig verarbeiten. Daraus folgt: Der Seitenaufbau einer Webseite müsste wesentlich schneller erfolgen, wenn Dateien von unterschiedlichen Domains geladen werden. Da Grafiken und Bilder eine der größten Performancebremsen sind, lagern wir sie nun auf eine Subdomain für noch mehr Performance aus.

Auslagern der WordPress-Mediathek auf eine Subdomain

Zunächst brauchen wir jetzt eine Subdomain. Passenderweise könnte sie wie folgt heissen: http://media.deine-domain.de. Mit dieser Namenskonvention weiß man sofort, dass sich diese Subdomain um die Medieninhalte kümmert.

Den Ordner der Mediathek umziehen

Nun erstellen Sie per FTP(es) einen neuen Ordner  namens media  auf dem Server und kopieren Sie den Ordner der Mediathek (Pfad: /wp-content/uploads) auf den Desktop (nur den Ordner uploads). Im Anschluss laden Sie den neu erstellten Ordner auf den Server hoch. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie den Original-Ordner uploads nicht löschen. Stellen Sie sicher, dass die erstellte Subdomain nun auf den korrekten Ordner des Server verweist. Jetzt benötigen wir noch den korrekten Serverpfad zur neuen Mediathek. Erstellen Sie hierzu eine PHP Datei names dir.php und kopieren Sie folgenden Inhalt hinein:

<? echo dirname(__FILE__); ?>

Die PHP-Datei kopieren Sie auf den Server in den Ordner media und rufen ihn mit dem Browser auf (http://media.deine-domain.de/dir.php). Den angezeigten Pfad notieren Sie und löschen die Datei sofort wieder vom Server.

Die Änderungen an der Datenbank

Ganz wichtig: Datenbank Backup anlegen!

Über die Datenbankverwaltungsoberfläche phpMyAdmin werden nun die Pfade zur Mediathek auf den neuen Ordner aktualisiert. Dazu wird im Tab SQL folgender Befehl abgesetzt:

UPDATE wp_posts SET post_content = REPLACE(post_content,
'http://deine-domain.de/wp-content/uploads/', 'http://media.deine-domain.de/uploads');

Sollten Sie ein anderes Tabellenpräfix als wp_ verwenden, muss das natürlich im obigen Befehl angepasst werden.

Die Einstellungen im WordPress Backend

Damit WordPress die Bilder finden kann und diese auch an dem richtigen Ort gespeichert werden, müssen Sie noch ein paar Änderungen in der WordPress-Verwaltungsoberfläche vornehmen. Unter Einstellungen => Mediathek => Fotos hochladen findet man die zu ändernden Angaben.

Die zu ändernden Einstellungen der Mediathek

Im oberen Feld tragen Sie den mit der dir.php ermittelten Serverpfad ein, in das untere Feld den kompletten Pfad zu den Dateien. Nach dem Abspeichern sollten Sie ein Bild in die neue Mediathek hochladen, um zu prüfen, dass auch alles richtig funktioniert.

Funktioniert alles korrekt, sollte Ihre Webseite noch etwas schneller geworden sein. Da Google einige Zeit braucht, um zu merken, dass die Bilder umgezogen sind, sollte erst einige Wochen danach der alte uploads Ordner gelöscht werden.

Ranking in der Google Bildersuche

Wenn Sie mit Ihren Bildern in der Google Bildersuche bereits gut gerankt sind, sollten Sie nun weiterführende Maßnahmen treffen, um diese Positionen nicht zu verlieren. Findet Google ein bestimmtes Bild nicht mehr an der Originalposition, so wird dieses Bild aus dem Index gestrichen. Bis die neuabgelegten Bilder wieder an der alten Position im Ranking stehen, kann es unter Umständen Jahre dauern.

Abhilfe schafft hier ein Permanent Redirect 301 für jedes einzelne Bild. Man fügt in die .htaccess nach folgendem Muster die Redirects ein:

redirect 301 /wp-content/uploads/2012/04/wordpress-security1.png http://subdomain.deine-domain.de/uploads/2012/04/wordpress-security1.png

Ich gebe zu, dass es ziemlich lästig werden kann, einen solchen Redirect für jedes Bild zu schreiben. Doch um eine gute Position in der Google-Bildersuche zu erhalten, lohnt es sich, da Google so nach ca. einer Woche die Bilder im neuen Ordner auf der selben Position im Bildranking hat.

Zusammenfassung

Sicherlich könnte man noch mehr machen, um die Performance einer WordPress-Webseite zu erhöhen. Jedoch sollten diese recht einfachen Maßnahmen bereits für einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub ausgereicht haben. Das Firefox Plugin YSlow sollte bereits einen Grad A und Google Page Speed einen Score deutlich über 80 festgestellt haben, womit man schon recht zufrieden sein kann.

Links zum Beitrag

(dpe)

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WordPress: So schützen Sie Ihre Website vor Hackern

Das beliebte Content Management-System WordPress ist in einer Standard-Installation leider nicht als allzu sicher zu bezeichnen. Es ist für einen Hacker geradezu einfach, in die Webseite einzudringen, sie zu verseuchen, als Spamschleuder zu missbrauchen oder ähnliches. Die Unsicherheit fängt bereits damit an, dass WordPress den Benutzernamen als Klasse verwendet. So müssen potenzielle Hacker nur noch das Passwort herausfinden, um die betreffende Webseite zu kapern. Um das zu verhindern, stelle ich im folgenden Beitrag einige einfach umzusetzende, aber sehr sinnvolle und effiziente Tricks vor.

Vorab: Kann es überhaupt absolute Sicherheit geben?

Der Begriff Sicherheit bezieht sich auf ein bestimmtes Szenario und ist dort binär: Entweder ein System ist gegenüber genau diesem Szenario sicher oder eben nicht. Soll heißen: wenn jemand über mehr als eine Methode, sehr viel Erfahrung und beste Software verfügt, wird er es schaffen, Ihre Webseite zu hacken.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass die meisten Angriffe gegen WordPress-Webseiten nicht von erfahrenen Hackern, sondern von Bots oder sogenannten Script-Kiddies durchgeführt werden. Und je mehr Maßnahmen Sie gegen das Gehacktwerden ergreifen, desto geringer werden die Chancen, dass die Hacker oder Bots erfolgreich sind.

1. Sicherheit fängt bei der Installation von WordPress an

Folgende Einstellungen in der wp-config.php dürfen auf keinen Fall fehlen:

Die Sicherheitsschlüssel in der wp-config.php

Die Sicherheitsschlüssel in der wp-config.php

WordPress bietet Ihnen auf https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/ den Service, diese Keys zu generieren. Nutzen Sie ihn daher, da diese Schlüssel wirklich zur Sicherheit Ihrer Webseite beitragen.

Tauschen Sie den generierten Zeichenblock einfach gegen den Originalblock in der wp-config.php aus.

Das Tabellenpräfix in der wp-config.php

Das Tabellenpräfix in der wp-config.php

Das Tabellenpräfix sollte auf keinen Fall auf dem Standard „wp_“ gelassen werden. Dieser Wert wird nur einmalig zugewiesen, Sie müssen sich daher nicht merken, was Sie eingeben. Je kryptischer der Wert, desto besser. Beispiel: WdFtVXeeDff_wp_

Zugriff von außen auf die wp-config.php verbieten

Damit erst gar nicht die Chance für Hacker entstehen kann, auf diese wirklich wichtige Datei zugreifen zu können, verbieten wir jetzt per .htaccess den Zugriff von außen.

# Zugriff auf wp-config.php verbieten
<files wp-config.php>
Order deny,allow
deny from all
</files>

Übrigens müssen sich .htaccess und wp-config.php im selben Verzeichnis befinden.

Standard-Administrator löschen

Als nächstes sollten Sie den Standard-Administrator admin, der von WordPress bei der Installation angelegt wird, löschen. Denn vom Standard-Admin mit der von WordPress zugewiesenen ID #1 gehen auch die Bösewichter und Bots aus. Die müssten dann also nur noch Ihr Passwort erraten und dann…

Legen Sie als erstes über Benutzer => Neu hinzufügen einen neuen Administrator an, der nicht Admin oder Administrator heißt. Dann loggen Sie sich aus. Anschließend loggen Sie sich mit den neuen Daten wieder ein und löschen den alten Account.

Wählen Sie ein sicheres Passwort

Je populärer die Webseite ist, desto größer stehen die Chancen, gehackt zu werden. Wenn Sie ein schwaches Passwort wählen, machen Sie es den bösen Buben nur noch leichter.

Das Passwort sollte mindestens 7 Zeichen lang sein. Um es sicherer zu machen, verwenden Sie Groß-/Kleinschreibung, Ziffern und Symbole wie ! ” ? $ % ^ & ).

Ich persönlich bin etwas paranoider, meine Passwörter sind 25 Zeichen lang.

Die Autor CSS-Klasse aus den Kommentaren entfernen

Standardmäßig fügt WordPress den Loginnamen als Klasse zu den Kommentaren hinzu (siehe Bild ganz oben). Um das zu verhindern, fügen Sie einfach folgenden Code in Ihre functions.php ein:

// Security: Hide Usernames from Classes

function andys_remove_comment_author_class( $classes ) {
foreach( $classes as $key => $class ) {
if(strstr($class, "comment-author-")) {
unset( $classes[$key] );
}
}
return $classes;
}

add_filter( 'comment_class' , 'andys_remove_comment_author_class' );

Als nächstes sollte noch die WordPress-Version aus dem Headbereich des HTML-Quelltextes entfernt werden, da anhand der Versionsnummer Sicherheitslücken herausgefunden werden können. Folgenden Codeschnipsel schreiben Sie dazu ebenfalls in die functions.php.

// Security: Hide WordPress Version in Sourcecode Head
remove_action('wp_head','wp_generator');

2. WordPress-Installation und Plugins immer zeitnah updaten

Mit der Veröffentlichung einer neuen WordPress-Version steigen auch die Chancen, dass ältere Versionen gehackt werden. Denn mit jedem neuen Release werden die Schwachstellen beschrieben, die mit eben diesem Release gefixt wurden.

Auch Plugins sind immer wieder das Einfalltor für Angriffe. Deswegen achten Sie bitte darauf, WordPress und alle Plugins immer auf den neuesten Stand zu bringen.

Das Script TimThumb.php zur Bildverkleinerung

Das wirklich nutzbringende Script timthumb.php hatte in letzter Zeit einige Sicherheitslücken, die von Hackern brutal ausgenutzt wurden. Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, dieses Script immer auf dem neuesten Stand zu halten. Viele kommerzielle und auch nichtkommerzielle Themes nutzen dieses hervorragende Script. Das ist jedoch dem stolzen Besitzer einer WordPress-getriebenen Webseite meist nicht bewusst. Um herauszufinden, ob auch Ihre Webseite dieses Script nutzt, sollten Sie sich das Plugin Timthumb Vulnerability Scanner installieren. Die jeweils neueste Version von TimThumb.php können Sie sich via Googlecode herunterladen.

3. Sichern Sie den Adminbereich ab

Der Adminbereich ist das Herz einer WordPress-Installation. Ist diese Hürde erst einmal genommen, kann ein Hacker alles mit der Webseite anstellen, was er will. Zum Beispiel alles löschen…

Erst vor kurzem wurde der Premium WordPress-Theme Provider woothemes.com gehackt. Die komplette Datenbank sowie alle Backups wurden von den Hackern auf dem Server gelöscht. Lesen Sie hier, wie es woothemes ergangen ist.

Um eine solche Katastrophe zu verhindern, sind nur einige kleine Schritte notwendig.

Nutzen Sie das Plugin „Limit Login Attempts“

Das Plugin Limit Login Attempts bietet Ihnen gleich mehrere Vorteile. Erstens reduziert es die Anzahl der möglichen Login-Versuche, zweitens ändert es die überdetaillierten Fehlermeldungen (bei nicht-erfolgreichen Loginversuchen) von WordPress ab.

Standardmäßig bietet WordPress Ihnen so viele Loginversuche an, wie Sie benötigen. Bei einem Login-Fehler zeigt es Ihnen akribisch auf, ob Benutzername oder Passwort falsch waren. Limit Login Attempts ändert die Fehlermeldung dahingehend, dass nur noch anzeigt wird, dass die Eingabe fehlerhaft war. Es wird jedoch nicht mehr deutlich, was genau der Fehler war.

Die Einstellungen des Limit Login Attempts Plugins

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Plugin jeden Hackversuch mit der IP-Adresse, von der der Angriff ausging, protokolliert. Dies kann man anschließend nutzen, um die betreffenden IP-Adressen per .htaccess zu sperren.

Limit Login Attempts speichert die IP-Adressen, von denen Hackversuche ausgegangen sind

Einen fehlerhaften Loginversuch stellt das Plugin nun wie folgt dar:

Darstellung eines Login-Fehlers mit dem Plugin Limit Login Attempts

Schützen Sie den Adminbereich doppelt

Der Adminbereich einer WordPress-Webseite ist das schwächste Glied in der Kette. Wer diese Hürde nimmt, ist in Ihrer Webseite und kann alles damit anstellen, was er will…

Die Idee ist, den Adminbereich mittels eines vorgeschalteten Passwortes bereits zu schützen, bevor er aufgerufen werden kann.

Der Adminschutz mit .htaccess und .htpasswd

Die Einrichtung eines solchen, zusätzlichen Schutzes geht relativ leicht vonstatten.

Als erstes gilt es eine leere .htpasswd Datei zu erzeugen. Hierzu erstellt man mit einem reinen Texteditor eine leere Datei, nennt sie .htpasswd.txt und lädt sie in das Hauptverzeichnis des Servers. Im Anschluss benennt man sie auf dem Server in .htpasswd um und lädt sie auf den heimischen Rechner runter. Nun erzeugen wir mit dem Htpasswd Generator eine Kombination aus Benutzername und Passwort und speichern sie in die .htpasswd. Sie lässt sich mit dem Editor öffnen und speichern. Diese Datei wird nun in das Hauptverzeichnis des Servers zurück geladen.

Nun ergänzen wir die .htaccess Datei, die ebenfalls im Hauptverzeichnis des Servers liegt, mit einigen wenigen Zeilen Code.

<Files wp-login.php>
  AuthName "Admin-Bereich"
  AuthType Basic
  AuthUserFile /pfad/zu/.htpasswd
  require valid-user
</Files>

<FilesMatch "(.htaccess|.htpasswd|wp-config.php|liesmich.html|readme.html)">
  order deny,allow
  deny from all
</FilesMatch>

Wichtig ist, bei dem obigen Code darauf zu achten, dass der korrekte Pfad zur .htpasswd angegeben wird. Nun ist der Administrationsbereich doppelt gut geschützt.

Codebeispiel und Quelle: „Mehr Sicherheit für WordPress durch den Admin Schutz“ (ebiene.de von Segej Müller nicht mehr online)

Zusammenfassung

Durch die Kombination aller oben aufgeführten Maßnahmen haben wir nun eine recht hohe Sicherheitsschwelle erreicht. Ein Eindringen in die WordPress-Webseite wird nur noch wirklichen Könnern und Spezialisten gelingen. Ich hoffe, durch diesen Artikel meinen Beitrag zu einer verbesserten Sicherheits-Philosophie geleistet zu haben.

(dpe)