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Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

WordPress: Moderne Theme-Entwicklung mit Action Hooks

Richtig gute WordPress-Themes zu entwickeln ist eine echte Herausforderung. Doch auch das vermeintlich einfache Anpassen bereits vorhandener Themes kann schnell für graue Haare sorgen.

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Freelance Workflow

Goodbye Stress: Vier Strategien für effektiveres Arbeiten

Du kennst das Problem: Zig Dinge wollen erledigt sein und der Terminplaner ist zum Bersten voll. Du würdest gern 72-Stunden-Tage einführen, weil du dann endlich genug Zeit für alle Projekte hättest. Doch auch dein Tag hat nur 24 Stunden. Keep cool, denn Effektivität und Erfolg sind planbar. Du musst nur wissen wie.

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E-Business Freelance Workflow

Produktivität steigern: So schreibst du mehr in kürzerer Zeit

Wenn du gerne und viel schreibst, hast du dich vielleicht schon mal gefragt, ob du nicht in der gleichen Zeit mehr Posts verfassen könntest. Für Menschen, die beruflich viel schreiben müssen, ist diese Frage nicht bloß interessant, sondern schon sehr wichtig. Freiberufliche Journalisten bestimmen mit diesem Faktor letztendlich auch ihr Honorar. Je mehr sie in einer bestimmten Zeit schreiben können, desto mehr Geld verdienen sie – eine ordentliche Auftragslage mal vorausgesetzt.

In diesem Beitrag gebe ich dir einige Tipps, die der täglichen Praxis entstammen und dabei helfen sollen, weniger Zeit pro geschriebenem Artikel aufwenden zu müssen.

Einige Worte zum Einstieg

Manche der nun folgenden Tipps hören sich vielleicht etwas profan an. Das lässt dich vielleicht zweifeln, ob sie helfen können. Doch ich versichere dir, jeder einzelne dieser Tipps kommt direkt aus der Praxis und kann definitiv helfen, schneller zu schreiben.

0. Schreibe alle Ideen für Artikel sofort auf

Sehr oft hat man Ideen für tolle Artikel, die kurze Zeit später jedoch vergessen sind, weil man sie nicht sofort notiert hat. Vielleicht schaffst du dir ein eigenes Ideen-Buch an, dass du ständig mit dir führen kannst. Notiere einfach alle Ideen sofort im MOment ihres Aufkommens. Wenn es dann an das Schreiben eines Artikels geht, hast du sofort eine Idee parat und es kann losgehen.

1. Bereite dich gut vor

Bevor du zu schreiben beginnst, suche alle nötigen Quellen für deinen geplanten Artikel zusammen. Gehe einige Minuten in dich und überdenke die Struktur des zu schreibenden Beitrags. Denke auch an eventuell benötigtes Bildmaterial, downloade es und lege es auf deinem Desktop bereit.

2. Setze dir eine (tägliche) Deadline

Wenn du dir bewusst eine tägliche Deadline setzt, an der du aufhören willst, zu schreiben, wirst du voraussichtlich automatisch schneller werden, denn du hast ein zeitliches Ziel. Du beeilst dich etwas mehr als ohne eine klare Zielschnur. Du kennst sicherlich das alte Gesetz, wonach eine Aufgabe immer diejenige Zeitspanne ausfüllen wird, die für ihre Erledigung zur Verfügung steht.

3. Fang mit dem zweiten Absatz an

Der erste Absatz eines Blogposts ist sehr wichtig. Er ist der „Lead“-Absatz und soll erklären, worum es geht. Daher halten sich viele Menschen zu lange damit auf, einen guten ersten Absatz zu verfassen. Fang einfach mit dem zweiten Absatz an und schreibe den ersten zu allerletzt. Erstens bist du dann immer noch im „Flow“ und kannst diesen Job wahrscheinlich einfacher und schneller erledigen. Zweitens weißt du dann, wovon dein Beitrag genau gehandelt hat und kannst eine aussagekräftige Einleitung viel zielsicherer schreiben.

4. Schreibe gegen die Uhr

Dieser Tipp wirkt bei mir hervorragend. Ich nutze eine Timer- / Countdown-App beim Schreiben. Bevor ich mit einem Artikel anfange, überlege ich mir eine Zeitspanne, in der ich den betreffenden Beitrag geschrieben haben muss und stelle meinen Countdown ein. Nach Ablauf der eingestellten Zeit gibt die App einen deutlich hörbaren Ton von sich.

Timer App für Windows | Timer App für Mac OS X

5. Finde heraus, zu welcher Zeit du am produktivsten bist

Nicht jeder Mensch kann zu jeder Zeit gleich kreativ oder schnell sein. Manche Menschen; darunter auffallend viele Top-Manager; sind am sehr frühen Morgen am produktivsten. Wenn dir das Schreiben frühmorgens leichter fällt, steh früh auf. Wenn du erst abends fit wirst, nutze die Abendstunden zum Schreiben.

6. Schreibe nur über Dinge, die du magst

Viele Menschen können über Dinge, die sie mögen, schneller schreiben als über Dinge, die sie nicht mögen. Dieses Phänomen beobachte ich auch bei mir selbst. Artikel zu Themen, die ich mag, sind schneller verfasst als Beiträge zu Themenbereichen, die mir nicht liegen.

7. Fasse dich kurz

Stelle dir ab und zu während des Schreibens die Frage, ob man die Aussage auch mit weniger Worten verständlich machen kann. Schreibe – wenn möglich – kurze Sätze. Hilfreich sein kann auch die Vorstellung, man müsse jeden Satz in nur 140 Zeichen (wie dunnemals für Twitter) schreiben. Bedenke: Was du in 3 Absätzen erzählen könnest, solltest du durchaus auch in 3 Absätzen erzählen.

8. Schreibe, aber editiere nicht

Schreibe einfach darauf los und achte nicht auf Rechtschreibfehler und ähnliches; einfach schreiben, bis der Artikel beendet ist. Es hat sich als effektiver und schneller erwiesen, Rechtschreibung und Stil in einem Zug nach Beendigung des Beitrags zu korrigieren. Erst nachdem ein Artikel beendet ist, ist die Zeit gekommen, um Fakten nochmal zu checken und gegebenenfalls (weitere) Quellen hinzuzufügen.

9. Alle Störfaktoren ausschalten

Schließe die Tür, schalte das Telefon und dein Smartphone lautlos. Auch der E-Mail-Client sollte während dieser Zeit geschlossen werden. Wenn du nicht gestört werden kannst, hast du es leichter, in den Zustand des „Tunnels“ zu kommen, ein Zustand, in dem das Schreiben idealerweise wie von selbst läuft.

10. Probiere es mit Spracherkennungs-Software

Viele Menschen können wesentlich schneller reden, als sie schreiben können. Da ist es nicht abwegig, darüber nachzudenken, ob man nicht durch den Einsatz einer Spracherkennungs-Software seine Artikel wesentlich schneller verfassen könnte. Jon Morrow von Copyblogger nutzt für jeden zu schreibenden Artikel eine solche Software.

11. Sei kein Perfektionist

Perfektionisten haben es im schreibenden Gewerbe schwer. Denn je öfter sie sich den geschriebenen Artikel durchlesen, desto größer wird das Verlangen, diesen wieder und wieder umzutexten. Ich empfehle, das nicht zu tun. Stehe zu deinem Schreibergebnis. Den perfekten Text gibt es nicht.

12. Eine einige Punkte zusammenfassende Infografik

Acht Geheimnisse, die dich schneller schreiben lassen (sollen).

Writing-Faster-Blog-Posts-infografik
Bildquelle: 8 Secrets to Writing Faster Blog Posts

Fazit

Im heutigen Beitrag habe ich dir 11 gute Tipps und eine Infografik zur Hand gegeben, welche dir helfen können, schneller und effektiver zu schreiben. Mir jedenfalls haben einige dieser Tipps sehr geholfen. Im Ergebnis kann ich nun fast die doppelte Arbeit in derselben Zeit erledigen. Welche Tipps funktionieren für dich persönlich gut?

Links zum Beitrag

(Artikelbild: Depositphotos)

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WordPress

WordPress: Diese Funktionen kennst du noch nicht!

Natürlich kennst du dich mit WordPress gut aus. Vielleicht nutzt du es bereits genauso lang wie ich. Auch ich werde ab und an überrascht, mit welch coolen Funktionen WordPress mittlerweile daherkommt.

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E-Business E-Commerce Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

WooCommerce: Die besten Code-Schnipsel zum eCommerce mit WordPress

In meinem Beitrag zu den nützlichsten WordPress-Snippets hatte ich ja schon angekündigt, dass noch ein Artikel zu den besten WooCommerce-Snippets folgen wird. Et voilà, hier kommen also meine besten Schnipsel zu WooCommerce.

Den einen oder anderen Schnipsel wirst du bereits kennen, doch ich bin überzeugt, dass ich dir auch Neues zeigen kann. Daher findest du hier die besten Snippets in einem Beitrag zusammengefasst.

Kompatibilität:

  • WordPress Version ab 4.6
  • WooCommerce Version ab 3.xx
  • PHP-Version 7.xx

Die Snippets kopierst du entweder in die functions.php deines aktiven Themes oder legst dir ein seitenspezifisches Plugin für diesen Job an.

Bitte das öffnende <?php nicht mit kopieren.

[blaue-box text=“ Bitte beachten: Mache dir vor jeder Änderung an der functions.php ein Backup der Datei. Ändere die Datei nicht über den Editor von WordPress. Geht etwas schief, hast du keinen Zugriff mehr auf deine Website. Führe deine Ergänzungen über einen FTP-Zugriff direkt auf deinem Webhosting durch.“] [promo-box headline=“Das könnte hilfreich für dich sein:“ linkeins=“https://docs.woocommerce.com/documentation/plugins/woocommerce/“ texteins=“Die WooCommerce Dokumentation“ linkzwei=“https://businessbloomer.com/category/woocommerce-tips/visual-hook-series/“ textzwei=“Der visuelle WooCommerce Hook Guide“ linkdrei=“https://docs.woocommerce.com/wc-apidocs/“ textdrei=“Die WooCommerce 3.0.x Code Reference“]

1 – WooCommerce Support für dein Theme sicherstellen

Falls dein eingesetztes Theme nicht für den Einsatz mit WooCommerce vorbereitet ist, solltest du an diesem Punkt starten und den Support sicherstellen. Nur dann ist gewährleistet, dass dein neuer Shop auch optimal angezeigt wird. Dieser Bereich besteht aus drei Teilen.

Teil eins: Zuerst deklarierst du den Support für dein Theme und fügst eine Produkt-Lightbox hinzu, wenn du möchtest.

<?php

/**
* Theme Support für WooCommerce
*/
add_theme_support( 'woocommerce' );  

/**
 * Add Theme Support for WooCommerce Gallery Lightbox
 */ 
add_theme_support( 'wc-product-gallery-lightbox' );


Teil zwei:
Du entfernst die öffnenden und schließenden Container-DIVs von WooCommerce aus den Templates des Plugins.

<?php

//remove function attached to woocommerce_before_main_content hook
remove_action( 'woocommerce_before_main_content', 'woocommerce_output_content_wrapper', 10 );

//remove function attached to woocommerce_after_main_content hook
remove_action( 'woocommerce_after_main_content', 'woocommerce_output_content_wrapper_end', 10 );


Teil drei:
Du ersetzt die DIVs mit denen, die dein Theme verwendet. Dazu musst du zuerst herausfinden, wie die Container-DIVs deines Themes benannt sind. Ein Rechtsklick auf deine Website und »Element untersuchen« kann hilfreich sein.

Finde deine Inhalts-Container heraus. Bei mir wären es die beiden markierten.

Danach füge diese Container in den folgenden Code ein:

<?php

if ( ! function_exists( 'evolution_wrapper_start' ) ) :
/**
 * Adding theme's starter container for WooCommerce support
 */
function evolution_wrapper_start() {
    
echo '<div id="primary" class="content-area"><main id="main" class="site-main" role="main">';
    
}
add_action( 'woocommerce_before_main_content', 'evolution_wrapper_start', 10 );
endif;



if ( ! function_exists( 'evolution_wrapper_end' ) ) :
/**
 * Adding theme's ending container for WooCommerce support
 */
function evolution_wrapper_end() {
    
    echo '</div></main>';
}
add_action( 'woocommerce_after_main_content', 'evolution_wrapper_end', 10 );
endif;

Nun sollte dein Shop genauso gut dargestellt werden wie der Rest deines Themes.

2 – WooCommerce Breadcrumbs durch die von Yoast SEO ersetzen

Sehr viele WordPress-Fans nutzen die Breadcrumb-Navigation des beliebten Yoast SEO-Plugins. Die kannst du durchaus auch auf den WooCommerce-Seiten einsetzten. Dieses Snippet erledigt den Job:

<?php

if ( ! function_exists( 'evolution_replace_breadcrumbs' ) ) :
/**
 * Replace WooCommerce Breadcrumbs with Yoast breadcrumbs
 */
function evolution_replace_breadcrumbs() {

    remove_action( 'woocommerce_before_main_content', 'woocommerce_breadcrumb', 20, 0);
    

    function evolution_yoast_breadcrumb() {

        if ( function_exists('yoast_breadcrumb') ) { 
            yoast_breadcrumb('<nav class="woocommerce-breadcrumb">','</nav>');
        }
    }
}
add_action( 'init', 'evolution_replace_breadcrumbs' );
endif;

3 – Ändere die Anzahl der angezeigten Produkte in einer Reihe

Standardmäßig zeigt WooCommerce vier Produkte in einer Reihe an. Das kannst du ganz komfortabel ändern.

<?php

/**
 * Change number of products per row to 3
 */ 
if (!function_exists('evolution_loop_columns') ) {

    function evolution_loop_columns() {
        return 3; // 3 Produkte in einer Reihe
    }
}
add_filter('loop_shop_columns', 'evolution_loop_columns');

4 – Ändere die Anzahl der ähnlichen Produkte

Du kannst selbst bestimmen, wie viele »Related Products« dein Theme anzeigt. Das kann manchmal durchaus praktisch sein.

<?php

/**
 * WooCommerce Extra Feature
 * --------------------------
 *
 * Change number of related products on product page
 * Set your own value for 'posts_per_page'
 *
 */ 
if (!function_exists('evolution_related_products_args') ) {

    function evolution_related_products_args( $args ) {

        $args['posts_per_page'] = 4; // 4 ähnliche Produkte
        $args['columns'] = 4; // Alle vier in einer Reihe
        return $args;

    }
}
add_filter( 'woocommerce_output_related_products_args', 'evolution_related_products_args' );

5 – Bestimme, wie viele Produkte auf einer Seite angezeigt werden sollen

Solltest du entweder sehr viele Produkte oder sehr wenige in deinem Shop anbieten, dann wäre es vielleicht sinnvoll, die Anzahl der Produkte pro Seite zu bestimmen.

<?php

/**
 * Custom Product Cols
 * @return 12 Products per Page
 */
if (!function_exists('evolution_loop_shop_per_page') ) {

    function evolution_loop_shop_per_page( $cols ) {

        $cols = 12;
        return $cols;

    }
}
add_filter( 'loop_shop_per_page', 'evolution_loop_shop_per_page', 20 );

6 – Andere Versandarten ausblenden, wenn kostenloser Versand ausgewiesen ist

Du bietest deinen Kunden einen kostenlosen Versand der Produkte an? Dann solltest du diesen Code verwenden, denn WooCommerce zeigt alle Versandarten im Kassenbereich an.

<?php

/**
 * Hide shipping rates when free shipping is available.
 * Updated to support WooCommerce 2.6 Shipping Zones.
 *
 * @param array $rates Array of rates found for the package.
 * @return array
 */
if (!function_exists('evolution_hide_shipping_when_free_is_available') ) {

    function evolution_hide_shipping_when_free_is_available( $rates ) {
        $free = array();
        foreach ( $rates as $rate_id => $rate ) {
            if ( 'free_shipping' === $rate->method_id ) {
                $free[ $rate_id ] = $rate;
                break;
            }
        }
        return ! empty( $free ) ? $free : $rates;
    }
}
add_filter( 'woocommerce_package_rates', 'evolution_hide_shipping_when_free_is_available', 100 );

7 – WooCommerce CSS- und JavaScript-Dateien nur auf Shop-Seiten laden

WooCommerce lädt seine Dateien auf jeder Seite deiner Website, auch auf der Homepage, den Seiten und den Beiträgen. Erstens ist das nicht sinnvoll, zweitens macht es deine Website natürlich auch langsamer. Verwende daher diesen Schnipsel. Er sorgt dafür, das WooCommerce-Dateien nur dort geladen werden, wo sie gebraucht werden.

<?php

if (!function_exists( 'evolution_manage_woocommerce_styles' ) ) :
/**
* Optimize WooCommerce Scripts
* Removes WooCommerce styles and scripts from non WooCommerce pages.
*/  
function evolution_manage_woocommerce_styles() {

    //first check that woo exists to prevent fatal errors
    if ( function_exists( 'is_woocommerce' ) ) {

        //dequeue scripts and styles
        if ( ! is_woocommerce() && ! is_cart() && ! is_checkout() && ! is_account_page() ) {          
            wp_dequeue_style( 'woocommerce-layout' );
            wp_dequeue_style( 'woocommerce-smallscreen' );
            wp_dequeue_style( 'woocommerce-general' );
            wp_dequeue_style( 'evolution-woostyles' );
            wp_dequeue_script( 'wc_price_slider' );
            wp_dequeue_script( 'wc-single-product' );
            wp_dequeue_script( 'wc-add-to-cart' );
            wp_dequeue_script( 'wc-cart-fragments' );
            wp_dequeue_script( 'wc-checkout' );
            wp_dequeue_script( 'wc-add-to-cart-variation' );
            wp_dequeue_script( 'wc-single-product' );
            wp_dequeue_script( 'wc-cart' );
            wp_dequeue_script( 'wc-chosen' );
            wp_dequeue_script( 'woocommerce' );
            wp_dequeue_script( 'prettyPhoto' );
            wp_dequeue_script( 'prettyPhoto-init' );
            wp_dequeue_script( 'jquery-blockui' );
            wp_dequeue_script( 'jquery-placeholder' );
            wp_dequeue_script( 'fancybox' );
            wp_dequeue_script( 'jqueryui' );
        }
    }
}
add_action( 'wp_enqueue_scripts', 'evolution_manage_woocommerce_styles', 99 );
endif;

8 – Verwende eine eigene Sidebar auf den Shopseiten

Circa 95% aller Entwickler wissen nicht, wie man diese Anforderung ohne ein Überschreiben von WooCommerce-Templates lösen kann. Du wirst auch im Internet kaum eine Lösung für dieses Problem finden, denn auch dort wird dir ein Überschreiben der Templates vorgeschlagen.

Daher lernst du heute ein Geheimnis von mir :-) Denn ab sofort löst du das Problem wie ein Jedi-Meister, und nicht wie ein Padawan.

Teil eins: Lege eine neue Sidebar für die WooCommerce-Seiten an

<?php

if (!function_exists( 'evolution_woo_sidebar_init' ) ) :
/**
 * Eine neue Sidebar nur für die Shop-Seiten registrieren
 */
function evolution_woo_sidebar_init() {
    
    register_sidebar( array(
        'name'          => esc_html__( 'WooCommerce Sidebar', 'evolution' ),
        'id'            => 'woocommerce',
        'description'   => esc_html__( 'Dies ist die Sidebar für deinen WooCommerce Shop.', 'evolution' ),
        'before_widget' => '<aside id="%1$s" class="widget %2$s">',
        'after_widget'  => '</aside>',
        'before_title'  => '<h4 class="widget-title">',
        'after_title'   => '</h4>',
    ) );
}
add_action( 'widgets_init', 'evolution_woo_sidebar_init' );
endif;

Teil zwei: Lege eine WooCommerce-Sidebar Datei an

Damit die neue Sidebar auch genutzt werden kann, benötigen wir eine neue Theme-Datei. Lege eine leere Datei mit dem Namen sidebar-woocommerce.php an. Dazu nutzt du bitte einen HTML-Editor.

Die HTML-Container übernimmst du aus deiner sidebar.php. Füge nun den folgenden Code in die Datei ein und lade sie per (S)FTP in deinen Theme- oder Child-Theme-Ordner hoch.

<?php
/**
 * The sidebar containing the woocommerce widget area.
 *
 * @package Evolution Framework
 */
if (   ! is_active_sidebar( 'woocommerce' ) ) {
    return;
}
?>
<?php // Wichtig: die HTML-Container kopierst du aus deiner sidebar.php ?>
<div id="secondary" class="sidebar-area" role="complementary">

    <div class="normal-sidebar widget-area">

        <?php if ( is_active_sidebar( 'woocommerce' ) ) : ?>

        <?php dynamic_sidebar( 'woocommerce' ); ?>

        <?php endif; ?>

    </div><!-- .normal-sidebar -->

</div><!-- #secondary -->

Teil drei: Tausche auf den Shop-Seiten die Sidebars aus

Für den Austausch der beiden Sidebars sorgt die Original-Funktion des WooCommerce-Frameworks. Diese Funktionen wurden alle »Pluggable« geschrieben. Das bedeutet, das man diese Funktionen leicht überschreiben kann.

Eine überschreibbare Funktion sieht so aus:

<?php

if (!function_exists( 'eine_tolle_funktion' ) ) :
/**
 * Eine Funktion ueberschreibbar machen
 */
function eine_tolle_funktion() {
    
    
}
add_action( 'tolle_funktion', 'eine_tolle_funktion' );
endif;

Das if (!function_exists( 'eine_tolle_funktion' ) ) : sagt aus, das die Funktion nur ausgeführt wird, falls es noch keine Funktion dieses Namens geben sollte. Existiert hingegen eine Funktion dieses Namens bereits, wird die Funktion nicht ausgeführt. Das sorgt dafür, dass du diese Funktionen leicht überschreiben kannst. Und genau das werden wir nun tun.

Die Sidebar tauschen: Das Snippet

Das folgende Snippet sorgt dafür, dass auf deinen Shop-Seiten nun die WooCommerce-Sidebar anstatt der normalen Sidebar angezeigt wird.

<?php

/**
 * Get the spezial sidebar for the WooCommerce Templates
 * DO NOT CHANGE THIS FUNCTION, or the WooCommerce Sidebar will not work.
 * 
 * @overrides the woocommerce function
 * 
 * @hooked woocommerce_sidebar()
 */
function woocommerce_get_sidebar() {
    
    get_template_part( 'sidebar-woocommerce' );
    
}

Nun wird auf allen Shop-Seiten die Datei sidebar-woocommerce.php anstatt deiner sidebar.php aufgerufen und du kannst beide Sidebars mit verschiedenen Inhalten bestücken. Übrigens: eine weitere Möglichkeit lernst du in unsrem Artikel über das Evolution WordPress Framework kennen.

9 – WooCommerce-Checkout: Mache aus der Telefonnummer eine freiwillige Angabe

Die Angabe der Telefonnummer beim Checkout ist ein Pflichtfeld. Das wird mit Sicherheit einigen potenziellen Kunden nicht gefallen. Daher sorgt das folgende Snippet dafür, das diese Angabe freiwillig ist.

<?php

if (!function_exists( 'evolution_phone_no_pflicht' ) ) :
/**
 * Make the phone number a optional entry
 * 
 * @hooked woocommerce_billing_fields()
 * 
 * @return filter
 */
function evolution_phone_no_pflicht( $address_fields ) {
    
    $address_fields['billing_phone']['required'] = false;

    return $address_fields;
}
add_filter( 'woocommerce_billing_fields', 'evolution_phone_no_pflicht', 10, 1 );
endif;

10 – Prozentuale Ersparnis bei Angeboten anzeigen

Steigere die psychologische Anregung zum Kauf, indem du eine prozentuale Ersparnis bei deinen Angeboten anzeigst.

<?php

if ( !function_exists( 'evolution_custom_sales_price' ) ) :
/**
 * Show percent savings on sale - Only for WooCommerce version 3.0+
 * 
 * @add filter to products
 * 
 * @return filter
 */
function evolution_custom_sales_price( $price, $regular_price, $sale_price ) {
    
    $percentage = round( ( $regular_price - $sale_price ) / $regular_price * 100 ).'%';
    
    $percentage_txt = __(' Spare ', 'evolution' ).$percentage;
    
    $price = '<del>' . ( is_numeric( $regular_price ) ? wc_price( $regular_price ) : $regular_price ) . '</del> <ins>' . ( is_numeric( $sale_price ) ? wc_price( $sale_price ) . $percentage_txt : $sale_price . $percentage_txt ) . '</ins>';
    return $price;
    
}
add_filter( 'woocommerce_format_sale_price', 'evolution_custom_sales_price', 10, 3 );
endif;

11 – Füge deine Share-Buttons zur Produktseite hinzu

Jedes Produkt sollte über die Sozialen Netzwerke teilbar sein, um die Reichweite deines Shops zu erhöhen. Daher ist es mehr als sinnvoll, deine Share-Buttons auf den Produktseiten anzuzeigen. Um das machen zu können, benötigst du den Shortcode für die manuelle Integration in ein Theme.

Diesen findest du in der Dokumentation zu deinem WordPress-Theme. Ich zeige die Integration mit den Shariff Share-Buttons.

<?php

if (!function_exists( 'evolution_share_for_woocommerce' ) ) :
/**
 * Share-Buttons einfügen auf der Seite eines einzelnen Produkts
 * 
 * @hooked woocommerce_share()
 */
function evolution_share_for_woocommerce() {

    echo do_shortcode( '[[shariff]]' );
}
add_action( 'woocommerce_share', 'evolution_share_for_woocommerce', 5 );
endif;

Das Ergebnis:

Die nützlichsten und funktionellsten WooCommerce Snippets

12 – Produkt Tabs auf der Produkt-Ansicht entfernen

Die Tabs lassen sich entweder einzeln oder alle zusammen entfernen, was manchmal von Vorteil sein kann.

<?php

if (!function_exists( 'evolution_remove_product_tabs' ) ) :
/**
 * Wir entfernen die Produkt-Tabs der Beschreibung
 * 
 * @hooked woocommerce_product_tabs()
 */
function evolution_remove_product_tabs( $tabs ) {

    unset( $tabs['description'] );      	// Remove the description tab
    unset( $tabs['reviews'] ); 			// Remove the reviews tab
    unset( $tabs['additional_information'] );  	// Remove the additional information tab

    return $tabs;

}
add_filter( 'woocommerce_product_tabs', 'evolution_remove_product_tabs', 98 );
endif;

13 – Live Update des Warenkorbs mit Ajax

Du musst den Warenkorb nicht ständig neu laden, um ihn aktuell zu halten. Das lässt sich viel besser mittels Ajax »Live« erledigen.

<?php

if (!function_exists( 'evolution_header_add_to_cart_fragment' ) ) :
/**
 * Ensure cart contents update when products are added to the cart via AJAX
 * 
 * @add_filter woocommerce_add_to_cart_fragments
 */
function evolution_header_add_to_cart_fragment( $fragments ) {
    
    ob_start();
?>
<a class="cart-contents" href="<?php echo WC()->cart->get_cart_url(); ?>" title="<?php _e( 'View your shopping cart' ); ?>"><?php echo sprintf (_n( '%d item', '%d items', WC()->cart->get_cart_contents_count() ), WC()->cart->get_cart_contents_count() ); ?> - <?php echo WC()->cart->get_cart_total(); ?></a> 
<?php

    $fragments['a.cart-contents'] = ob_get_clean();

    return $fragments;
}
add_filter( 'woocommerce_add_to_cart_fragments', 'evolution_header_add_to_cart_fragment' );
endif;

14 – Link zum Benutzerkonto im Theme anzeigen

Wenn der Benutzer nicht eingeloggt ist, zeigt der Link »Login / Register« an und verwendet die Anmeldungs- / Anmeldeseite. Wenn der Benutzer angemeldet ist, zeigt der Link »Mein Konto« an und führt sie direkt zu ihrem Benutzerkonto.

 <?php if ( is_user_logged_in() ) { ?>
 	<a href="<?php echo get_permalink( get_option('woocommerce_myaccount_page_id') ); ?>" title="<?php _e('Mein Account','evolution'); ?>"><?php _e('My Account','woothemes'); ?></a>
 <?php } 
 else { ?>
 	<a href="<?php echo get_permalink( get_option('woocommerce_myaccount_page_id') ); ?>" title="<?php _e('Login / Register','evolution'); ?>"><?php _e('Login / Register','woothemes'); ?></a>
 <?php } ?>

15 – Kunden-Zahlungsart in die Admin E-Mail hinzufügen

Nach jeder Bestellung bekommst du eine E-Mail von WooCommerce zugesendet. Mit diesem Snippet kannst du die Zahlungsart des Kunden in die E-Mail einfügen.

if (!function_exists( 'evolution_add_payment_method_to_admin_new_order' ) ) :
/**
 * Zahlungsart des Kunden zur Admin E-Mail hinzufuegen
 * 
 * @hooked woocommerce_email_after_order_table()
 */
function evolution_add_payment_method_to_admin_new_order( $order, $is_admin_email ) {
    
    if ( $is_admin_email ) {
        
        echo '<p><strong>Zahlungsart:</strong> ' . $order->payment_method_title . '</p>';
        
    }
}
add_action( 'woocommerce_email_after_order_table', 'evolution_add_payment_method_to_admin_new_order', 15, 2 );
endif;

16 – Ändere die Anordnung der Felder im Kassenbereich

Mit Hilfe dieses Snippet kannst du den Kassenbereich im WooCommerce Checkout anpassen. Du kannst die Reihenfolge der Felder im Kassenbereich ändern oder sie auch entfernen.

<?php

if (!function_exists( 'evolution_reorder_woo_fields' ) ) :
/**
 * Aendere die Reihenfolge der Felder im Kassenbereich oder entferne sie komplett.
 * 
 * @add_filter woocommerce_checkout_fields
 */
function evolution_reorder_woo_fields( $fields ) {
    
    //move these around in the order you'd like
    $fields2['billing']['billing_first_name'] = $fields['billing']['billing_first_name'];
    $fields2['billing']['billing_last_name']  = $fields['billing']['billing_last_name'];
    $fields2['billing']['billing_company']    = $fields['billing']['billing_company'];
    $fields2['billing']['billing_address_1']  = $fields['billing']['billing_address_1'];
    $fields2['billing']['billing_address_2']  = $fields['billing']['billing_address_2'];
    $fields2['billing']['billing_city']       = $fields['billing']['billing_city'];
    $fields2['billing']['billing_postcode']   = $fields['billing']['billing_postcode'];
    $fields2['billing']['billing_state']      = $fields['billing']['billing_state'];
    $fields2['billing']['billing_country']    = $fields['billing']['billing_country'];
    $fields2['billing']['billing_email']      = $fields['billing']['billing_email'];
    $fields2['billing']['billing_phone']      = $fields['billing']['billing_phone'];

    //just copying these (keeps the standard order)
    $fields2['shipping'] = $fields['shipping'];
    $fields2['account']  = $fields['account'];
    $fields2['order']    = $fields['order'];

    return $fields2;
}
add_filter( 'woocommerce_checkout_fields', 'evolution_reorder_woo_fields' );
endif;
[promo-box headline=“Das könnte dich auch interessieren:“ linkeins=“https://www.drweb.de/e-commerce-wie-nutella-co-ihre-kunden-mit-personalisierten-artikeln-binden/“ texteins=“E-Commerce: wie Nutella & Co. ihre Kunden mit personalisierten Artikeln binden“ linkzwei=“https://www.drweb.de/das-auge-kauft-mit-wie-das-perfekte-produktfoto-entsteht-58438/“ textzwei=“Das Auge kauft mit: Wie das perfekte Produktfoto entsteht“ linkdrei=“https://www.drweb.de/webshops-klassische-conversion-killer-und-conversion-booster-im-ueberblick-46302/“ textdrei=“Webshops: Klassische Conversion-Killer und Conversion-Booster im Überblick“]
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WordPress

Ich stelle vor: Mein Evolution WordPress Framework

Ein neues WordPress Theme Framework hat das Licht der Welt erblickt und in diesem Beitrag möchte ich dir das Evolution WordPress Framework eingehend vorstellen. Für Theme-Entwickler bietet es eine Menge Vorteile. Blogger hingegen freuen sich über ein schickes Design für ihre Website.

Das Evolution WordPress Framework vorgestellt

Wir stellen vor: Das Evolution WordPress Framework
Ein Screenshot der Evolution Demo-Seite

Die Idee zu einem wirklich guten Framework zur Entwicklung neuer Themes trage ich schon lange mit mir herum. Einige Dinge waren mir bei der Entwicklung besonders wichtig:

  • Fehler bei Updates auszuschliessen
  • Absolute Performance
  • Vollständig basiert auf WordPress Action Hooks
  • Ein schickes Design
  • Automatische Updates wie bei WordPress
  • Eine optimale WooCommerce-Unterstützung
  • Mobile First Design
  • Optimale Child-Theme Unterstützung
  • Open Source und damit kostenlos

Ein Jahr Entwicklungszeit ließen alle Punkte Realität werden und darauf bin ich schon stolz. Entstanden ist ein wirklich schickes, schnelles und sicheres Theme, das ohne Probleme auf jeder Website auch als Blog-orientiertes Theme eingesetzt werden kann.

Doch die waren Vorzüge des Evolution WordPress Framework liegen unter der Haube.

[promo-box headline=“Die Links zum Beitrag:“ linkeins=“https://andreas-hecht.com/wordpress-themes/evolution-wordpress-framework-de/“ texteins=“Evolution kostenlos downloaden“ linkzwei=“http://demo.andreas-hecht.com/?demo=evolution“ textzwei=“Live Demo des Themes“ linkdrei=“https://andreas-hecht.com/evolution-framework-documentation/“ textdrei=“Die Dokumentation“]

Die Fehleranfälligkeit bei der Standard-Theme-Entwicklung

Wer kennt das Problem als Entwickler nicht: wenn bei der Entwicklung einer Website eine Parent- / Child-Theme-Kombination eingesetzt werden soll, steigt gerade bei größeren Umbauten die Fehleranfälligkeit bei Updates des Parent-Themes enorm an.

Vielfach werden Template-Dateien aus dem Parent-Theme in den Child-Theme Ordner gelegt und diese dann überarbeitet. Auch bei einer WooCommerce-Entwicklung ist das Überschreiben von Templates gängige Praxis.

Genau hier beginnt die Fehleranfälligkeit. Bei größeren Releases bemängelt WooCommerce dann veraltete Template-Dateien im Theme-Ordner, die mühsam wieder händisch angepasst werden müssen.

Doch diese Funktion besitzt ein normales WordPress-Theme nicht. Gibt es hier Konflikte, kann das nach einiger Zeit sogar zu weißen Seiten aufgrund schwerwiegender Fehler führen. Doch das muss nicht sein. Denn moderne Theme-Entwicklung geht anders!

Evolution: Theme-Entwicklung mit WordPress Action Hooks

Eine Loop des Evolution WordPress Framework

Automattic macht es allen Entwicklern vor und nutzt im beliebten Plugin WooCommerce, sowie im bekannten Shop-Theme Storefront extensiv die WordPress Action Hooks.

Mein Evolution WordPress Framework basiert vollständig auf diesen Action Hooks, denn sie bieten unglaubliche Vorteile. Hast du erst einmal die Funktionsweise begriffen, wird du schnell zu der Überzeugung kommen, dass es keine bessere Möglichkeit zur Entwicklung von Themes gibt.

Schauen wir uns kurz die index.php von Evolution an:

Die Index.php vom Evolution WordPress Framework
Die Index.php von Evolution. Hooks ohne Prioritäten sind frei zu deiner Verfügung.

Übrigens ist Evolution sehr gut dokumentiert, jede Template-Datei verweist auf die genutzten Hooks und die Dateien, die du für die Überarbeitung ansehen musst.

Die index.php ist hier stellvertretend für alle Template-Dateien. Sie alle nutzen die Action Hooks – in diesem Fall do_action( 'evolution_do_main' );. Alle relevanten Funktionen sind in diesem einen Action Hook hinterlegt und werden durch ihn angezeigt.

Du fragst dich, wo der Vorteil liegt? Es gibt sogar gleich zwei davon.

  • Absolute Update-Sicherheit
  • Unendliche Möglichkeiten bei der Theme-Entwicklung

Schauen wir uns das genauer an:

Die Arbeit mit dem Evolution WordPress Framework

Wenn du ein Theme von vorne bis hinten auf jeder Seite komplett überarbeiten willst, brauchst du eine Menge Templates, die du aus dem Parent-Theme Ordner in den Child-Theme Ordner herüber schaufelst.

Ich brauche nur zwei Dateien dafür. Die functions.php und die style.css des Child-Themes. Mit diesen zwei Dateien baue ich ein komplettes Theme um. Und das ist gar nicht schwierig, das kannst du auch. Doch am wichtigsten ist die Sicherheit bei einem Theme-Update.

Die absolute Update-Sicherheit von Evolution

Wenn du ein Child-Theme auf der Basis eines Parent-Themes entwickelst, kommen zwei Versionen einer Funktion zum Einsatz. Zum einen die Funktion im Parent-Theme, zum anderen die überschriebene Version im Child-Theme. Das geht oftmals nicht gut.

Ich habe das schon erlebt. Evolution funktioniert komplett anders. Du brauchst keine Template-Dateien zu ändern, du hinterlegst einfach eine neue Funktion im Action Hook.

Ein Beispiel: die Änderung des Kommentar-Formulars

Die Template-Datei comments.php verweist dich auf den richtigen Ordner und die Datei mit den Funktionen, die in der comments.php verwendet werden.

Der Dateipfad wäre: /inc/structure/markup/evolution-comments.php

Dort findest du die folgende Funktion:

<?php

if ( ! function_exists( 'evolution_comment_form' ) ) :
/**
 * Outputs the custom comment form
 * 
 * @hooked into evolution_comments() action
 * 
 * @since 1.0.0
 */
function evolution_comment_form() {
    
    global $post;

    $commenter = wp_get_current_commenter();
    $req = get_option( 'require_name_email' );
    $aria_req = ( $req ? " aria-required='true'" : '' );

    comment_form(
        array(
            'comment_field' => '<textarea id="comment" class="plain buffer" name="comment" rows="7" placeholder="' . esc_attr( __( 'Please be kind. Thank You!', 'evolution' ) ) . '" aria-required="true"></textarea>',
            'fields' => array(
                'author' => '<div class="form-areas"><input id="author" class="author" name="author" type="text" placeholder="' . esc_attr( __( 'Your Name', 'evolution' ) ) . '" value="' . esc_attr( $commenter[ 'comment_author' ] ) . '" ' . $aria_req . '>',
                'email' => '<input id="email" class="email" name="email" type="text" placeholder="' . esc_attr( __( 'your@email.com', 'evolution' ) ) . '" value="' . esc_attr( $commenter[ 'comment_author_email' ] ) . '" ' . $aria_req . '>',
                'url' => '<input id="url" class="url" name="url" type="text" placeholder="' . esc_attr( __( 'Your Website', 'evolution' ) ) . '" value="' . esc_url( $commenter[ 'comment_author_url' ] ) . '"></div>'
            )
        ),
        $post->ID
    );
}
endif;

Der wichtige Hook ist ebenfalls in der Datei zu finden.

<?php

add_action( 'evolution_do_comments', 'evolution_comment_form', 40 );

Die 40 ist übrigens die sogenannte Priorität. Sie steuert die Anzeige der Funktion. Je kleiner die Zahl ist, desto früher wird die Funktion im Template angezeigt.

Funktionen killen und ersetzen

Wenn du jetzt das Kommentar-Formular anders aufbauen möchtest, löscht du zuerst die Original-Funktion. Durchladen, entsichern und die Funktion einfach killen. Für immer.

<?php

remove_action( 'evolution_do_comments', 'evolution_comment_form', 40 );

Da die Funktion nicht mehr existiert, kann es auch keine Probleme bei einem Update geben. Was nicht da ist, macht keine Probleme mehr.

Schreibe jetzt deine neue Funktion und beachte dabei die WordPress Coding Standards. Verwende keine veralteten WordPress-Tags und mache die Funktion vor allem »Pluggable«.

Pluggable Functions benutzen eine kleine Abfrage, bevor eine Funktion ausgeführt wird.

<?php

if ( ! function_exists( 'evolution_comment_form' ) ) :

// Deine Funktion

endif;

Übersetzt heißt das: Falls die Funktion noch nicht existieren sollte, dann führe die Funktion aus. So viel Sicherheit vor doppelten Funktionsnamen muss einfach sein.

Deine Funktion für das Kommentar-Formular würde also so aussehen:

<?php

if ( ! function_exists( 'dein_kommentar_formular' ) ) :
/**
 * Outputs the custom comment form
 * 
 * @hooked into evolution_comments() action
 * 
 * @since 1.0.0
 */
function dein_kommentar_formular() {
    
// Deine neue Funktion
}
endif;

Nun fügst du deine Funktion an den selben Platz, den die alte Version hatte, bevor sie so früh verstarb :-)

<?php

add_action( 'evolution_do_comments', 'dein_kommentar_formular', 40 );

Jetzt wird dein neues Kommentar-Formular angezeigt und es kann bei einem Update des Parent-Themes zu keinerlei Problemen mehr kommen. Es existiert ja nur noch deine Funktion.

Auf diese Weise kannst du jede Funktion und jedes Content-Markup ganz einfach austauschen ohne Probleme befürchten zu müssen. Und vor allem: ohne eine einzige Template-Datei anzufassen. Du musst nur die korrekten Prioritäten beachten, damit die Darstellung stimmt.

Zusätzliche Funktionen in die Action Hooks einfügen

Screenshot der single.php des Evolution WordPress Framework
Screenshot der single.php des Evolution Framework

Falls du zusätzliche Funktionen in die einzelnen Templates einfügen möchtest – zum Beispiel in die single.php – dann geht auch das sehr einfach. Verschaffe dir einen kurzen Überblick über die Prioritäten und erstelle dann deine Funktion. Belegt sind die Prioritäten 5, 10 und 30.

Vor der Loop hier im Beispiel kannst du sie mit der Priorität 8 einfügen. Dann wird sie nach dem öffnenden Markup und vor der eigentlichen Loop angezeigt. Willst du sie nach der Loop anzeigen, dann hake sie mit einer Priorität zwischen 11 und 29 ein.

<?php

    if (!function_exists( 'deine_funktion' ) ) :
/**
 * Eine zusaetzliche Funktion in der Anzeige der single.php
 * 
 * @hooked evolution_do_single()
 */
function deine_funktion() {

    // Deine Funktion - angezeigt nach der eigentlichen Loop mit Prioritaet 15
    // Mit Prioritaet 8 erfolgt die Anzeige vor der Loop
}
add_action( 'evolution_do_single', 'deine_funktion', 15 );
endif;

Neue Templates erstellen geht ebenfalls sehr einfach

Selbstverständlich kannst du auf diese Weise auch vollkommen neue Templates entwickeln. Zum Beispiel für eine statische Startseite. Erstelle eine neue Template-Datei mit dem Namen template-frontpage.php. Füge folgendes hinein:

<?php /* Template Name: Startseite */


/**
 * Hier kannst du alle Funktionen einhaken
 */ 
do_action( 'evolution_do_frontpage' );

Die Inhalte fügst du nun über die functions.php deines Child-Themes ein. Mit den Prioritäten steuerst du die Anzeige. Beginne mit dem öffnenden Markup. Willst du das Markup von Evolution verwenden, dann sieht dein Hook so aus:

<?php

add_action( 'evolution_do_frontpage', 'evolution_top_markup', 5 );

Danach käme vielleicht eine Funktion oder Loop, die die Priorität 10 bekäme und so weiter… Am Ende fügst du dann das schließende Markup ein.

Die vergebenen Hooks findest du hier: /inc/structure/evolution-hooks.php.

Auf diese Weise könntest du den kompletten Inhalt des Parent-Themes ohne jedes Update-Problem austauschen. Bestehende Websites würden einfach nur anders angezeigt werden. Cool, oder?

Die Performance des Evolution WordPress Framework

Evolution wurde auf absoluten Speed entwickelt, denn Google und deine Besucher mögen keine lahmen Websites. Eine Optimierung auf richtig schnelle Ladezeiten fängt bereits beim Code des Themes an.

Das ist auch der Flaschenhals vieler »Multi Purpose Themes«. Bedingt durch die Funktionsvielfalt, die in den meisten Fällen nicht mal annähernd genutzt wird, bläht sich der Quellcode extrem auf und es werden Dutzende von Style- und Script-Dateien geladen.

All das macht eine Website langsam. Evolution ist auf das Wesentliche reduziert. Wer mehr möchte, installiert dementsprechende Plugins. Das bietet auch bei einem Theme-Wechsel den Vorteil, dass die gewohnten Funktionalitäten immer noch vorhanden sind.

Butter bei die Fische: Evolution im Speed-Test

Die Ausgangslage:

  • Eine frische Installation ohne verlangsamende Plugins (nur Yoast SEO, kein Caching Plugin!)
  • Die Nutzung einer optimalen .htaccess Datei
  • Die Nutzung des AH Clean Code Plugins (schaltet Header-Links, Embeds, Query Strings und Emojis ab)

Das Ergebnis ist eindeutig:

Der Evolution WordPress Framework SpeedTest
Gemessen wurde der zweite Durchgang.
[Roter-Button url=“https://tools.pingdom.com/#!/bm3Gnz/http://demo.andreas-hecht.com/demos/evolution/“ text=“Speed-Test aufrufen »“]

Evolution WordPress Framework: WooCommerce-Support

Was wäre ein Theme-Framework ohne eine Unterstützung des beliebten e-Commerce Plugins WooCommerce. Auch WooCommerce funktioniert übrigens mit Action Hooks. Es gibt also keinerlei Veranlassung die Templates des Plugins in das Child-Theme zu kopieren, um sie zu überschreiben. Denn genau das ist immer wieder die Grundlage für Probleme mit WooCommerce.

Dabei kannst du ganz einfach bestehende Funktionen des Plugins löschen und durch eigene ersetzen.

Beipiel WooCommerce Sidebar:

In den beiden meist kopierten Template-Dateien von WooCommerce – archive-product.php und single-product.php – findest du den folgenden Action Hook:

woocommerce-sidebar

Gleichzeitig siehst du die Funktion, die in den Hook eingehakt ist. Das ist die Grundlage für die folgenden Arbeiten. Registriere nun eine neue Sidebar für Widgets und nenne sie sinnigerweise »WooCommerce Sidebar«. Vergebe die ID »woocommerce«.

<?php

if (!function_exists( 'evolution_woo_sidebar_init' ) ) :
/**
 * Eine neue Sidebar nur für die Shop-Seiten registrieren
 */
function evolution_woo_sidebar_init() {

    register_sidebar( array(
        'name'          => esc_html__( 'WooCommerce Sidebar', 'evolution' ),
        'id'            => 'woocommerce',
        'description'   => esc_html__( 'Dies ist die Sidebar für deinen WooCommerce Shop.', 'evolution' ),
        'before_widget' => '<aside id="%1$s" class="widget %2$s">',
        'after_widget'  => '</aside>',
        'before_title'  => '<h4 class="widget-title">',
        'after_title'   => '</h4>',
    ) );
}
add_action( 'widgets_init', 'evolution_woo_sidebar_init' );
endif;

Erstelle eine neue Datei namens sidebar-woocommerce.php. Der Inhalt der Datei könnte so aussehen:

<?php
/**
 * The sidebar containing the woocommerce widget area.
 *
 * @package Evolution Framework
 */
if (   ! is_active_sidebar( 'woocommerce' ) ) {
    return;
}
?>
<?php // Wichtig: die HTML-Container kopierst du aus deiner sidebar.php ?>
<div id="secondary" class="sidebar-area" role="complementary">

    <div class="normal-sidebar widget-area">

        <?php if ( is_active_sidebar( 'woocommerce' ) ) : ?>

        <?php dynamic_sidebar( 'woocommerce' ); ?>

        <?php endif; ?>

    </div><!-- .normal-sidebar -->

</div><!-- #secondary -->

Jetzt wird es ernst: Kille die WooCommerce-Funktion

<?php

remove_action( 'woocommerce_sidebar', 'woocommerce_get_sidebar', 10 );

Nun hakst du deine neue Sidebar in den woocommere_sidebar Hook ein.

<?php

/**
 * Get the spezial sidebar for the WooCommerce Templates
 * 
 * @overrides the woocommerce function
 * 
 */
function evolution_woocommerce_sidebar() {
    
    get_sidebar( 'woocommerce' );
    
}
add_action( 'woocommerce_sidebar', 'evolution_woocommerce_sidebar', 10 );

Jetzt hast du eine neue Sidebar auf allen WooCommerce-Seiten, ohne das du eine Template-Datei anfassen musstest. Das funktioniert mit allen WooCommerce-Funktionen. Schau dir die Templates an (woocommerce/templates/), suche den Action Hook und tausche die Funktionen einfach aus.

Übrigens: die Seiten Warenkorb und Kasse sind keine WooCommerce-Seiten, sondern normale WP-Seiten. Das bedeutet, das auf diesen Seiten die normale Blog-Sidebar angezeigt wird. Das kannst du entweder mit dem nosidebar.php Template oder aber dem Plugin AH Display Widgets ändern. Das Plugin erlaubt dir die Beeinflussung der Anzeige von bestimmten Widgets auf bestimmten Seiten.

[Roter-Button url=“https://andreas-hecht.com/wordpress-themes/evolution-wordpress-framework-de/“ text=“Evolution Framework kostenlos downloaden »“] [Gruener-Button url=“https://andreas-hecht.com/evolution-framework-documentation/“ text=“Evolution Dokumentation“] | [Gruener-Button url=“https://github.com/HechtMediaArts/evolution-framework“ text=“Evolution auf GitHub“] [Blauer-Button url=“http://demo.andreas-hecht.com/?demo=evolution“ text=“Live Demo »“]

Fazit

Die Entwicklung moderner WordPress-Themes war noch nie einfacher. Update-Sicherheit, Übersichtlichkeit und unendliche Möglichkeiten kommen im Evolution WordPress Framework zusammen. Dazu kommt noch der heftige Speed. Was will man mehr?

[promo-box headline=“Das könnte dich auch interessieren:“ linkeins=“https://www.drweb.de/die-26-nuetzlichsten-und-funktionellsten-wordpress-snippets/“ texteins=“Die 26 nützlichsten und funktionellsten WordPress-Snippets“ linkzwei=“https://www.drweb.de/wordpress-plugin-members-2/“ textzwei=“Berechtigungen verwalten mit dem WordPress-Plugin Members in neuer Version“ linkdrei=“https://www.drweb.de/die-16-nuetzlichsten-und-funktionellsten-woocommerce-snippets/“ textdrei=“Die 16 nützlichsten und funktionellsten WooCommerce Snippets“]
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Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

Die WordPress Wartungs-Checkliste: Darauf solltest Du achten

Egal ob du ein Neuling oder erfahrener Webmaster bist, Wartungsarbeiten sind ein wichtiger Faktor, um die Qualität deiner WordPress-Website zu verbessern und dich besser schlafen zu lassen.

Mit der Verwendung von WordPress als Motor deiner Website reicht es nicht, die Website zu erstellen und sich danach nicht mehr darum zu kümmern. Dein WordPress sollte eine gut geölte Maschine sein, die dir stets gute Dienste leistet.

Besonders dann, wenn du von deinen Inhalten leben möchtest, solltest du dir eine Checkliste erstellen, um deine Webseite zu pflegen. Dieser Artikel soll dir dabei helfen.

Wordpress Wartungscheckliste: Darauf solltest Du achten
Dein Auto pflegst du doch auch, warum nicht auch dein WordPress?

Warum Wartungsarbeiten so wichtig sind

Wenn deine Website zu deinem Einkommen beitragen oder es gar komplett finanzieren soll, dann musst du dich auch um sie kümmern. Vieles kann schnell geschehen, ohne das wir es mitbekommen.

Die Aktivierung eines Plugins kann bereits das Design deines Themes in Teilen zerstören. Zudem könntest du das Ziel eines Hacker-Angriffs werden. Passieren kann vieles, deshalb achte auf dein WordPress und pflege es regelmäßig.

Du kannst deine Website nicht einfach über eine längere Zeit unbeachtet lassen. Pflege sie wie dein Auto, und sie wird dir gute Dienste leisten. Deshalb hier meine Checkliste für dich.

WordPress Wartungscheckliste: Darauf solltest du achten

Wenn du einige Dinge bereits umgesetzt hast, ist das toll! Doch vielleicht wirst du noch den einen oder anderen Punkt nicht auf deiner Liste haben. Lass uns beginnen:

1 – Schaue dir deine Website an wie ein Besucher

Hört sich merkwürdig an? Das ist jedoch ein wirklich wichtiger Punkt. Zumeist sehen wir nur den Adminbereich unserer Website, schauen jedoch kaum mal, wie die Seite von den Besuchern gesehen wird.

Doch genau das ist wichtig, denn dann kannst du schnell feststellen, ob ein Plugin vielleicht dein Design in manchen Bereichen zerstört oder nicht optimal in das Design deiner Website eingebunden ist.

Zudem könnte es auch möglich sein, dass die Benutzerfreundlichkeit verbessert werden könnte. Solltest du in dieser Richtung etwas feststellen, behebe es besser sofort. Du unterhältst deine Webseite nicht für dich, sondern für deine Besucher.

2 – Lege ein Child-Theme an

Immer wenn du signifikante Änderungen an dem Design deines Themes machen möchtest, oder über die functions.php eine neue Funktion hinzufügen willst, solltest du ein Child-Theme dafür nutzen. Denn dann sind deine Änderungen nach einem Theme-Update noch vorhanden. Ansonsten nicht.

Weitere Informationen:

So gehts: Dr. Webs Guide zu WordPress Child-Themes

3 – Sorge für vernünftige Backups

VaultPress: Optimale Backup-Lösung für nur $3,50 monatlich.
VaultPress: Optimale Backup-Lösung für nur $3,50 monatlich.

Ein Backup deiner Internet-Präsenz ist extrem wichtig! WordPress ist das beliebteste Content Management System der Welt und damit auch der erklärte Liebling der Hacker-Gemeinde. Jeden Tag werden WordPress-Websites angegriffen, egal, wie klein und unbedeutend sie sein mögen.

Sorge daher für ein funktionelles Backup deiner Seite. Erfahrungsgemäß ist es unvorteilhaft, die Backups auf dem Server zu speichern, wo auch die Website liegt.

Die meisten kostenlosen Plugins arbeiten allerdings so. Zudem braucht man eingehende Kenntnisse in der Wiederherstellung. Ich empfehle dir für diesen Job ein Abonnement bei VaultPress abzuschliessen. Damit kommen auch Einsteiger gut zurecht.

Es kostet zurzeit $3.50 (3,15 €) monatlich. Du kannst die gesamte Website mit einem Klick wiederherstellen oder auch nur einzelne Dateien. Ich benutze diesen Dienst seit Jahren und er hat mir stets gute Dienste geleistet.

[Gruener-Button url=“https://vaultpress.com/“ text=“VaultPress besuchen »“]

4 – Halte WordPress, das Theme und die Plugins stets aktuell

Die drei schlimmsten WordPress-Sicherheitslücken heißen WordPress, Plugins und Themes. Ich werde konkret:

WordPress Core: Mit jeder neuen Version werden auch die Sicherheitslücken der vorigen Version bekannt. Ohne ein schnelles Update hast du daher ein ernstes Sicherheitsproblem und musst dich nicht wundern, wenn der freundliche Hacker aus der Nachbarschaft die Lücken ausnutzt.

Die Plugins: Die Code-Qualität der Plugins aus dem kostenlosen Verzeichnis von WordPress ist meist nicht berauschend, es findet keine großartige Qualitätskontrolle für die Aufnahme eines Plugins in das Verzeichnis statt. Daher solltest du nur die Plugins wählen, die ein regelmäßiges Update erfahren.

Achtung: auch Plugins, die nicht aktiviert sind, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Diese Plugins solltest Du löschen.

Die Themes: Auch Themes müssen regelmäßige Updates bekommen. Damit dein Theme auch bei Design-Änderungen noch Update-fähig ist, verwende ein Child-Theme. Themes, die nicht genutzt werden, solltest du löschen. Sie stellen ebenfalls ein Sicherheitsrisiko dar.

Kümmere dich regelmäßig um alle Updates, und deine Website ist wesentlich sicherer als zuvor. Lösche ungenutzte Themes und Plugins.

5 – Optimiere die Ladezeit deiner Website

Die Ladezeit deiner Website sollte so gering wie nur möglich sein. Zwei Gründe sprechen für eine stete Weiterentwicklung des Speeds: Je schneller deine Website lädt, desto besser werden deine Beiträge in der Google-Suche gerankt. Lädt deine Website schneller als die eines Konkurrenten, wirst du vor ihm in den Suchergebnissen auftauchen.

Der zweite Grund ist eine erhöhte Benutzerfreundlichkeit. Weiter oben im Text habe ich bereits angemerkt, dass du deine Website nicht für dich unterhältst, sondern für deine Besucher. Dem durchschnittlichen User mangelt es sehr an Geduld, wenn deine WordPress-Seite zu langsam lädt, wird er die Seite verlassen und nicht wiederkommen.

Google sieht als Obergrenze gern eine Ladezeit von 1,5 Sekunden vor. Eine durchschnittliche WordPress-Website baut sich jedoch erst innerhalb von zirka 4 Sekunden auf. Zu achtzig Prozent liegt das am übermäßigen Einsatz von Plugins, die restlichen zwanzig Prozent entfallen auf nicht-optimierte Bilder.

Lösche daher alle Plugins, die nicht unbedingt sein müssen. Spielkram wie Slider kosten richtig Speed und nerven zudem noch die Besucher. Optimiere deine Bilder in Bezug auf Abmessung und Dateigröße, bevor du sie in den Artikeln verwendest. Beschäftige dich mit den Dingen, die deine Website schneller machen.

Die Ladezeit testen: Die Pingdom Tools

Die Google Page Speed Tools sind nicht das richtige Werkzeug für eine Speed-Optimierung, denn sie zeigen dir nicht die Ladezeit. Nutze dafür die Pingdom Tools. Dort siehst du die reale Geschwindigkeit und die Dinge, die du verbessern kannst. Gib deine URL ein und wähle »Test from Stockholm, Sweden«.

Ein Beispiel:

Die korrekte Eingabe von URL und Test-Ort.
Die korrekte Eingabe von URL und Test-Ort.
Das Ergebnis des Speed-Test für meine Website.
Das Ergebnis des Speed-Test für meine Website.
Das Verbesserungs-Potenzial meiner Website: die Bilder.
Das Verbesserungs-Potenzial meiner Website: die Bilder.
[Gruener-Button url=“https://tools.pingdom.com/#!/cCNjbI/https://andreas-hecht.com“ text=“Speed-Test aufrufen »“]

Weitere Informationen:

Dr Web Shop: E-Book: WordPress Performance

6 – Checke regelmäßig deine Links

Du hast wahrscheinlich noch niemals die Funktion der Links auf deiner Website überprüft. Tröste dich, du bist nicht allein. Allerdings sind defekte Links ein echtes Problem. Defekte Links zu haben bedeutet wichtige SEO-Punkte zu verlieren, weil Google auch die Benutzerfreundlichkeit einer Website wertet.

Auch deine Besucher bewerten die Benutzerfreundlichkeit, denn niemand klickt gern auf einen Link, der nicht mehr die gewünschten Informationen liefern kann.

Überprüfe deine Links daher regelmäßig. Du kannst ein Plugin für diesen Job einsetzen, ich empfehle dir das Plugin Broken Link Checker.

Broken Link Checker Plugin
Automatisch, gut und nützlich: das Broken Link Checker Plugin

7 – Prüfe und optimiere deine 404-Fehlerseite

User bekommen gerade diese Unterseite einer Website relativ oft zu sehen. Entweder haben sie eine falsche URL eingegeben, oder ein Link funktioniert nicht mehr. Natürlich könnte der Inhalt auch umgezogen sein.

Gerade weil die Benutzer diese Seite ab und an zu sehen bekommen, ist die Optimierung ziemlich nützlich für dich. Denn diese Seite entscheidet, ob du den Besucher verlieren wirst oder nicht.

Die meisten Themes bieten ein Template für die Fehlerausgabe an, es nennt sich 404.php. Dieses Template kannst du mit einem HTML-Editor öffnen und bearbeiten. Sorge für eine Übersetzung, binde eine Suchfunktion ein und liste deine besten Beiträge auf. Ein Link auf deine Sitemap sollte keinesfalls fehlen.

Weitere Informationen:

Dr Web: Sitemap mit WordPress: Ein Inhaltsverzeichnis für deine Leser

8 – Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Dieser Part gerät leicht in Vergessenheit, dabei kannst du gerade hier viele Punkte für Google einsammeln. Viele SEO-Plugins haben diesen Part bereits integriert; zum Beispiel Yoast SEO. Unterhalb des Schreibeditors in WordPress findest du die dafür zuständige Box.

Arbeite alle Punkte der SEO-Box ab und deine Beiträge sind gut für Google vorbereitet.
Arbeite alle Punkte der SEO-Box ab und deine Beiträge sind gut für Google vorbereitet.

9 – Poste regelmäßig neue Beiträge

Je mehr Beiträge du postest, desto mehr Besucher wirst du bekommen. Logisch, denn du hast dann mehr Artikel in der Google-Suche platziert. Damit die Google-Besucher auch deine treuen Leser werden, solltest du regelmäßig neue Beiträge verfassen.

Ein Beitrag pro Woche ist regelmäßig. Ein Beitrag alle vierzehn Tage ebenfalls. Es kommt nur darauf an, das du es regelmäßig tust und deine Leser sich darauf verlassen können.

10 – SEO: Überarbeite deine Beiträge regelmäßig

SEO: Extrapunkte durch aktuellen Content.
SEO: Extrapunkte durch aktuellen Content.

Wenn du bereits einige Beiträge verfasst hast, dann bietet sich dir eine gute Grundlage für zusätzliche SEO- und Benutzerpunkte. Ich rate dir dringend dazu, deine alten Beiträge regelmäßig zu überarbeiten, damit sie stets aktuell bleiben.

Je mehr aktuelle Beiträge dein Blog umfasst, desto besser wirst du in den Suchergebnissen gefunden werden.

Brian Dean von Backlinko verfasst nur einen Beitrag im Monat, hält jedoch alle seine Artikel immer aktuell. Das verschafft ihm Top-Positionen im Ranking für einige Keywords. Deine Besucher werden ebenfalls begeistert sein, denn du hältst dann nur aktuelle Informationen für sie bereit.

Weitere Informationen:

Dr Web: Frühjahrsputz: 6 neue Wege mit alten Inhalten. Mache mehr aus deinem Blog

11 – Teste regelmäßig deine Formulare

Fast jede Website bietet mittlerweile ein Kontaktformular an. So manche Website setzt jedoch für die verschiedensten Zwecke wesentlich mehr Formulare ein. Es wäre äußerst unvorteilhaft für dich, wenn diese Formulare nicht funktionieren.

Prüfe also, die Formulare E-Mails versenden können und ob sie eventuell im Spam-Ordner der E-Mail-Klienten landen. Aktualisiere bei dieser Gelegenheit auch deine Admin-E-Mail-Adresse.

Ist die Adresse nicht mehr aktuell, wirst du keine E-Mails von deiner Website empfangen können. Plugins wie zum Beispiel Contact Form 7 nutzen die Admin-E-Mail als Empfänger-Adresse.

12 – Miste deine Plugins aus

WordPress-User installieren und probieren immer wieder gern neue Plugins aus. Im Laufe der Zeit kann da ganz schön was zusammenkommen. Nicht jedes Plugin wird gebraucht, nicht jedes installierte Plugin auch als nützlich empfunden.

Gehe daher ab und an deine Plugin-Liste durch und deinstalliere alle Plugins, die du nicht benötigst. Auch im Sinne der Sicherheit deiner WordPress-Installation ist das wichtig. Denn auch nicht aktivierte Plugins können von außen angegriffen werden. Zudem wirst du auf diese Weise auch die Schnelligkeit deiner Installation erhöhen.

Fazit

Nun hast du die 12 Punkte kennengelernt, die für eine regelmäßige Wartung deiner WordPress-Website wichtig sind. Arbeite die Liste ab und lege dir einige Punkte zur wiederkehrenden Abarbeitung auf Termin.

Checke vielleicht zweimal wöchentlich auf neue Updates, überarbeite deine Beiträge ein- bis zweimal jährlich und poste verlässlich wie ein Uhrwerk neue Artikel. Dann steht dem Erfolg deiner Website nichts mehr im Weg.

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Der Herbst ist eine wunderbare Zeit, um die eigene Website mal wieder so richtig aufzuräumen und ihr ein neues und hübsches Aussehen zu verpassen. Zehn neue Themes haben wir für dich herausgesucht, es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

1 – Correct Lite

Correct Lite Theme

Correct Lite ist ein schickes Theme für Business-Websites. Zudem ist es auf die Verwendung mit WooCommerce vorbereitet. Hintergründe und Farben können angepasst werden.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/correct-lite/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“https://www.pinnaclethemes.net/themedemos/correct/“ text=“Demo des Themes“]

2 – Reef

Reef Theme

Reef sieht nicht nur richtig gut aus, es ist auch vollgepackt mit Optionen. Du bekommst spezielle Widgets, eine Video-Option, Testimonials und vieles mehr. Ein genauer Blick auf dieses Theme lohnt sich sicher.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/reef/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“http://keonthemes.com/theme-demo/?demo=reef“ text=“Demo des Themes“]

3 – Royal Magazine

Royal Magazine

Der Name des Themes ist Programm. Royal Magazine lässt sich hervorragend für Magazine und News-Websites einsetzen. Doch auch ein Blog dürfte mit diesem Theme aufgewertet werden. Du bekommst fünf Widgets zu diesem Theme, kannst das Logo und den Titel anpassen und einen eigenen Hintergrund setzen.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/royal-magazine/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“https://demo.themeinwp.com/royal-magazine/“ text=“Demo des Themes“]

4 – Placid

Placid Theme

Placid könnte das nächstes Theme für deinen Blog werden. Das Theme bringt eigene Widgets mit und lässt dich den Hintergrund und die Farben anpassen. Natürlich kannst du auch deine Sozialen Netzwerke mit schicken Icons im Header verlinken.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/placid/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“http://paragonthemes.com/demo/?theme=placid“ text=“Demo des Themes“]

5 – Food Restaurant

Food Restaurant Theme

Du besitzt ein Restaurant, einen Catering Service oder ein Café? Dann schau dir dieses Theme einmal genauer an. »Food Restaurant« besitzt ein einzigartiges Design und bringt alle wichtigen Features mit, die du für die Präsentation deines Unternehmens benötigen wirst. Du kannst das Logo, den Hintergrund, die Farben und vieles mehr individuell anpassen.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/food-restaurant/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“http://www.logicalthemes.com/food-restaurant-theme/“ text=“Demo des Themes“]

6 – Start Blogging

Start Blogging Theme

Wenn du ein Blogger bist, schau dir dieses Theme genauer an. »Start Blogging« legt viel Wert auf Typographie und Individualismus und dürfte mit einigen Änderungen am Design ein wirklich wunderschönes Theme sein. Passe die Farben an, lade ein Logo hoch und ändere den Hintergrund nach deinem Gusto ab. Du hast die Wahl, denn die Sidebar könnte 20 verschiedene Positionen einnehmen.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/start-blogging/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“http://demos.bloggingthemestyles.com/themes/?theme=start-blogging“ text=“Demo des Themes“]

7 – Magazie Minimal

Magazie Minimal Theme

Das »Magazie Minimal« Theme fällt garantiert auf, denn einige Design-Elemente habe ich so noch nicht gesehen. Allein die interessante Darstellung der Kategorien macht das Theme schon Einsetzenswert. Auch dieses Theme lässt dich den Hintergrund, die Farben und das Logo anpassen.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/magazie-minimal/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“https://wp.sanyog.in/magazie-minimal/“ text=“Demo des Themes“]

8 – SShop

SShop Theme

Die Werbung ist vollmundig und preist das Theme als das beste kostenlose E-Commerce-Theme für WooCommerce an. Ob es das wirklich ist, bleibt dahingestellt. Auf jeden Fall kommt es mit einer Vielzahl von Features daher. Zum Beispiel besitzt es eine Wunschliste und einen Countdown für Angebote. Zudem kommt es mit etlichen Layout- und Farboptionen für eine perfekte Anpassung an die eigenen Wünsche.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/sshop/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“http://demos.sshopwp.com/“ text=“Demo des Themes“]

9 – Weddingphotography

Weddingphotography Theme

Dieses Theme wurde speziell für Hochzeitsfotografen entwickelt. Doch ich bin mir sicher, das dieses Theme auch für andere Fotografen interessant wäre. Du kannst das Logo und den Hintergrund anpassen.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/weddingphotography/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“http://www.pixelnx.com/wp/weddingphotography/“ text=“Demo des Themes“]

10 – Anima

Anima Theme

Die Philosophie der Entwickler hebt sich wohltuend vom Branchendurchschnitt ab. Hier bekommst du ein Theme mit der Funktionsvielfalt eines teuren Premium-Themes völlig kostenfrei. Bezahlen lassen sich die Entwickler nur den Premium-Support. Anima bietet dir wirklich sehr viele Features und Funktionen. Farben, Logo, Google Fonts, verschiedene Layouts und so weiter.

[Gruener-Button url=“https://wordpress.org/themes/anima/“ text=“Download von WordPress“] | [Gruener-Button url=“http://demos.cryoutcreations.eu/wordpress/anima/“ text=“Demo des Themes“] [promo-box headline=“Das könnte dich auch interessieren:“ linkeins=“https://www.drweb.de/wordpress-themes-fuer-blogger/“ texteins=“Die 10 schönsten und interessantesten WordPress-Themes für Blogger“ linkzwei=“https://www.drweb.de/wordpress-wartungs-checkliste/“ textzwei=“Die WordPress Wartungs-Checkliste: Darauf solltest Du achten“ linkdrei=“https://www.drweb.de/ionmag-kostenloses-theme-wordpress-79302/“ textdrei=“ionMag, ein kostenloses Premium-Theme für WordPress“]
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Plugins

WordPress: Diese Plugins musst du einfach haben

Heute liste ich dir die WordPress Plugins auf, ohne die ich einfach nicht mehr leben kann. Sie lösen so manches Problem mit nur einem Klick oder sind einfach sehr benutzerfreundlich und daher total einfach zu bedienen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch du das eine oder andere Plugin einsetzen können wirst.

[graue-box text=“Zwei dieser Plugins sind übrigens von mir. Ich stelle sie dir vor, weil ich denke, dass sie auch für dich sehr nützlich sein könnten.“]

1 – Post Type Switcher

Okay, es ist ein Nischen-Plugin. Aber ein sehr nützliches. Ich habe es schon einige Male eingesetzt und möchte es nicht mehr vermissen. Manchmal ergibt es nämlich sehr viel Sinn, aus einem Beitrag eine Seite zu machen. Zum Beispiel bei sogenanntem Cornerstone Content.

Natürlich kannst du mit diesem Plugin auch einen Beitrag aus einer Seite machen. Und das alles nur mit einem Klick. Das Plugin nistet sich im Veröffentlichen-Bereich einer Seite oder eines Beitrags ein. Eine kurze Auswahl verbunden mit einem Klick sorgt für die problemlose Umwandlung.

post-type-switcher
Auswählen, OK klicken und Aktualisieren. Fertig!
Post Type Switcher
Post Type Switcher
Entwickler: John James Jacoby
Preis: Kostenlos

2 – WP Staging

WP Staging – DB & File Duplicator & Migration

Staging ist eine echt tolle Sache. Stell dir vor, du willst an dem Design deiner Website herumschrauben. Dafür ist es sehr vorteilhaft, eine eins-zu-eins Kopie deiner Website zu haben, damit du wirklich alle Bereiche und Elemente mit einem neuen Design versorgen kannst.

Doch diese Kopie kann auch zum Testen neuer Plugins oder Updates vorteilhaft sein. Dieses Plugin verschafft dir mit nur wenigen Klicks einen absoluten Klon deiner Website mit allen Einstellungen, den kompletten Inhalten und all deinen Plugins.

Die Vorgehensweise ist total einfach. Unter WP Staging => Start rufst du die Oberfläche auf.

1 – Klicke danach auf »Create new staging site«.

2 – Nun vergebe einen Namen für deine Entwickler-Website. Bitte nur ein Wort.

Namen vergeben

3 – Prüfe, ob du Ordner vom Prozess des Klonens ausschliessen möchtest.

WP Staging
Ich würde hier die Ordner downloads, cloud und cdn vom Klonen ausschliessen.

4 – Klicke danach auf »Start Cloning«.

Der nun einsetzende Prozess des Klonens dauert je nach Größe der Website und Potenz des Webhostings eine Weile. Meine eigene Website (94 Beiträge, 38 Seiten) ist nach drei Minuten geklont und einsatzbereit.

Ein weiterer Vorteil an dieser Art des Kopierens einer Website ist, dass sie nur angesehen werden kann, wenn du eingeloggt bist. Google hat demzufolge keine Möglichkeit, die kopierte Website zu indexieren und dich für Duplicate Content zu bestrafen.

3 – AH Code Highlighter

AH Code Highlighter WordPress Plugin

Du arbeitest in deinen Beiträgen des Öfteren mit Code-Schnipseln und möchtest diese schick darstellen? Dann dürfte dieses Plugin für dich richtig sein. Code-Highlighting ist eine tolle Sache, allerdings sind die meisten dieser Plugins nicht gerade leichtgewichtig.

Dazu kommt dann noch eine benutzerunfreundliche Handhabung im täglichen Gebrauch. Der AH Code Highlighter punktet in beiden Bereichen. Das Plugin ist sehr leichtgewichtig und macht deine Website nicht langsam.

Zudem ist es total einfach zu bedienen. Und du kannst dazu noch zwischen sieben Themes zur Darstellung des Codes auswählen. Übrigens nutzt auch Dr. Web das Plugin.

So einfach geht es:

1 – Klicke auf den Code Button

code-button
Der Code Button ruft den Generator auf

2 – Wähle die Sprache deines Codes aus

sprache-auswaehlen

3 – Code einfügen, Zeilennummern darstellen und auf »OK« klicken. Fertig!

Zeilennummern eingeben

Demo:

<?php

if ( ! function_exists( 'evolution_page_loop' ) ) :
/**
 * Display page content
 * Hooked into the `evolution_page` action in the page.php
 * 
 * The action hooks called are:
 * 
 * 'evolution_before_page_loop' 
 * 'evolution_after_page_loop'
 *
 * @since  1.0.0
 * @return  void
 */
function evolution_page_loop() {

        do_action( 'evolution_before_page_loop' );

          while ( have_posts() ) : the_post();

                evolution_content_page();

            do_action( 'evolution_before_page_comments' );

        // If comments are open or we have at least one comment, load up the comment template.
        if ( comments_open() || get_comments_number() ) :
        comments_template();
        endif;

      endwhile; // End of the loop.
    
     do_action( 'evolution_after_page_loop' );
 }
endif;
AH Code Highlighter
AH Code Highlighter
Entwickler: Andreas Hecht
Preis: Kostenlos

4 – Contact Form by WPForms

Contact Form by WPForms – Drag & Drop Form Builder for WordPress

Bis vor Kurzem war ich noch ein begeisterter Nutzer von Contact Form 7. Doch dann wollte ich für meine Website ein umfangreicheres Kontaktformular mit vielen verschiedenen Elementen anlegen und stieß schnell an die Grenzen des Plugins. Sicherlich wäre es möglich gewesen. Doch benutzerfreundlich geht anders.

Eine Suche nach einer guten Alternative ließ mich das »Contact Form by WPForms« Plugin ausprobieren. Ein schneller Test überzeugte mich sehr zügig. Das Plugin ist einfach zu handhaben und lässt dich auch kompliziertere Formulare ganz einfach erstellen. Zudem kommt es mit einem ausreichend schicken Design für das fertige Formular daher.

Unter dem Menüpunkt WP Forms => Neues erstellen kannst du ein Kontaktformular nach deinen Wünschen mit einem komfortablen Drag and Drop Generator konfigurieren.

1 – Gib einen Namen ein und wähle ein Template. Ich habe ein leeres Formular gewählt.

WP Forms Lite

2 – Wähle die Felder aus, die du benötigst. Ziehe sie auf die rechte Seite.

Die Drag and Drop Felder

3 – Bearbeite die Felder und nutze die vielen Möglichkeiten dazu.

Ein Feld bearbeiten

4 – Shortcode abholen und in die Seite deiner Wahl einfügen. Fertig!

Shortcode abholen und in Seite einfügen

Das Ergebnis kannst du dir auf meiner Website anschauen, wenn du magst.

5 – AH Display Widgets

AH Display Widgets WordPress Plugin

Das Display Widgets Plugin war zuletzt in aller Munde, weil es eine Hintertür hatte, durch die der (neue) Entwickler Spam und Schadsoftware über die Websites verteilen konnte, die dieses Plugin installiert hatten.

Auch einer meiner Kunden hatte die betreffende Version des Plugins aktiv, wollte jedoch sehr gern die wirklich gute Funktionalität behalten. Also suchte ich nach der letzten Version ohne Hintertür (v2.05 oder v2.7) und kontrollierte den Code eingehend. Einige Zeilen schrieb ich noch um und stellte der Community das Plugin wieder zur Verfügung.

Der Code kann übrigens auf GitHub eingesehen (oder vielleicht verbessert) werden.

Was macht das Plugin:

Mit Hilfe des Plugins kannst du deine Sidebar vollkommen individuell konfigurieren und die Inhalte nur dort anzeigen, wo du sie haben möchtest. Wenn du zum Beispiel einen Blog und einen WooCommerce-Shop auf deiner Website hast, dann kannst du in nur einer Sidebar die Shop-Widgets nur auf dem Shopseiten und die Blog-Widgets nur auf dem Blog anzeigen lassen.

Jedes deiner Widgets hat dann zusätzliche Optionen, über die du sehr genau steuern kannst, wo welches Widget wann angezeigt wird. Siehe Screenshot:

Die Optionen des AH Display Widgets Plugins

AH Display Widgets
AH Display Widgets
Entwickler: Andreas Hecht
Preis: Kostenlos

Fazit

Jedes dieser Plugins ist mir lieb und teuer, ich möchte auf keines verzichten müssen. Mit dem „Post Type Switcher“ habe ich schon den einen oder anderen Beitrag zur Seite gemacht. Mit „WP Staging“ teste ich Updates und entwerfe neue Layouts für meine Website. Der „AH Code Highlighter“ macht meine Snippets schick.

Contact Form by WPForms“ stellt mein Kontaktformular bereit und mit „AH Display Widgets“ arbeite ich bei jeder Website mit WooCommerce-Shop. Das erspart dann Änderungen an den WooCommerce Templates.

WordPress 4.9 könnte dir ein Plugin ersparen, wenn du mit Fotos arbeitest

[promo-box headline=“Das könnte dich auch interessieren:“ linkeins=“https://www.drweb.de/wordpress-aufaeumen-performance/“ texteins=“WordPress aufräumen für mehr Performance – 11 Praxis-Tipps für dich“ linkzwei=“https://www.drweb.de/wordpress-fuenf-wichtige-fragen-vor-jeder-plugin-installation-59652/“ textzwei=“WordPress: Fünf wichtige Fragen vor jeder Plugin-Installation“ linkdrei=“https://www.drweb.de/10-ganz-frische-und-coole-plugins-fuer-dein-wordpress/“ textdrei=“10 ganz frische und coole Plugins für dein WordPress“]
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Plugins WordPress

10 brandneue und spannende Plugins für dein WordPress

WordPress User können von neuen und spannenden Plugins nicht genug bekommen. Deshalb haben wir wieder einmal das kostenlose Plugin-Verzeichnis für dich auf den Kopf gestellt, um die besten und spannendsten neuen Plugins zu finden. Damit du endlich dein WordPress wieder tieferlegen und tunen kannst.

Es sind einige wirklich interessante Plugins zusammengekommen, lass dich überraschen.

1 – Popups, Lead Generation Opt in, Exit-Intent Popup – Poptin

Poptin Plugin

Poptin ist ein Lead-Generation Plugin, also eines, mit dessen Hilfe du E-Mail-Adressen sammeln kannst. Nun gibt es solche Plugins wie Sand am Meer. In diese Liste aufgenommen habe ich es trotzdem, weil es eine Menge Funktionen bietet, die du ansonsten nur im Premium-Bereich für viel Geld bekommst.

Zum Beispiel bietet es die Exit Intent Technologie, die ein Popup aufgehen lässt, wenn du die Seite bereits verlassen möchtest. Das lassen sich andere sehr gut bezahlen. Einen ausgiebigen Test ist dieses Plugin allemal wert.

Die Videos zum Plugin:

2 – Product Advertisement (für WooCommerce)

Product Advertisement Plugin WordPress

Auch wenn der Plugin-Banner nicht gerade vor Coolness strotzt, das Plugin tut es auf jeden Fall. Es verleiht dir die Möglichkeit, aus von dir gewählten Produkten deines Shops Werbebanner und Werbeeinblendungen zu machen. So kannst du deine Produkte wesentlich effektiver und vor allem zielgerichteter unter das Volk bringen. Du kannst genau festlegen, welche der beiden Werbearten auf welcher Seite erscheinen soll.

Der Banner:

Product Advertisement Plugin

Der eingeblendete Werbeblock:

Product Advertisement Plugin

Woocommerce Product Advertisement
Woocommerce Product Advertisement
Entwickler: HIT Tech Market
Preis: Kostenlos

3 – WooCommerce Related Product Slider

Related Products Slider

Der WooCommerce Related Product Slider ersetzt die ähnlichen Produkte mit einem schicken und nützlichen Slider. Das Plugin ist sehr leichtgewichtig und zu 100% Responsive. Die einzelnen Einstellungen sind direkt über die WooCommerce-Optionen zu tätigen.

woo-related-product-slider
woo-related-product-slider
Entwickler: WPLimb
Preis: Kostenlos

4 – WOOF by Category

woof-by-category

Woof by Category ist ein »Tuning-Plugin« für WooCommerce Shops. Es lässt dich spezielle Filter für vorher von dir festgelegte Kategorien erstellen. So haben deine potenziellen Käufer mehr Möglichkeiten, das von ihnen gewünschte Produkt zu finden.

WOOF by Category
WOOF by Category
Entwickler: KAGG Design
Preis: Kostenlos
5 – WP Front-end login and register

wp-frontend-login-register

Das Plugin ist ideal für Websites-Besitzer, die den klassischen Weg des Logins und der Registrierungen durch die WordPress-Funktionen umgehen möchten. Du kannst überall auf deiner Website die Formulare mittels Shortcode einsetzen. Die Login- und Registrierungs-Formulare sind individuell anpassbar, funktionieren mittels Ajax und sind zu 100% Responsive.

WP Front-end login and register
WP Front-end login and register
Entwickler: Mohsin khan
Preis: Kostenlos

6 – Easy Primary Category

Wenn du für einen Beitrag mehrere Kategorien vergibst, kennst du das Problem. WordPress setzt die primäre Kategorie nach dem Alphabet und lässt dir keine Möglichkeiten der Wahl. Dieses kleine Plugin gibt dir genau diese Möglichkeit an die Hand und lässt dich die primäre Kategorie wählen. Zudem sortiert es die Beiträge nach der primären Kategorie in die Archive ein und verpasst dem Permalink ebenfalls diese von dir gewählte Kategorie. Sehr nützlich!

Easy Primary Category
Easy Primary Category
Entwickler: Gagan Deep Singh
Preis: Kostenlos
[promo-box headline=“Weitere interessante Plugins für dich“ linkeins=“https://www.drweb.de/wordpress-aufaeumen-performance/“ texteins=“WordPress aufräumen für mehr Performance – 11 Praxis-Tipps für dich“ linkzwei=“https://www.drweb.de/10-ganz-frische-und-coole-plugins-fuer-dein-wordpress/“ textzwei=“10 ganz frische und coole Plugins für dein WordPress“ linkdrei=“https://www.drweb.de/10-wordpress-plugins-die-jeder-haben-sollte/“ textdrei=“10 WordPress-Plugins, die jeder Seitenbetreiber haben sollte“]

7 – Auto Form Fill

Auto Form Fill ist ein nützliches, kleines Plugin für Theme-Entwickler. Das wiederkehrende Ausfüllen langer Formulare ist zeitaufwendig und langweilig. Diesen Job übernimmt ab sofort das Plugin für dich, sodass du dich vollkommen auf deinen Job konzentrieren kannst.

Auto Form Fill
Auto Form Fill
Entwickler:
Preis: Kostenlos

8 – Admin Hide Login

Admin Hide Login verspricht mehr Sicherheit durch völlige Absperrung des wp-admin Ordners vor jeglichem Zugriff. Die altbekannten Login-URLs funktionieren dann nicht mehr, es muss eine neue, individuelle Login-URL verwendet werden.

Beispiel:

/* Folgende URLs funktionieren nicht mehr */
http://deine-domain.de/wp-admin/

http://deine-domain.de/wp-login.php


/* Dein neues Login könnte heißen: */
http://deine-domain.de/login-link/

Das Plugin ist kompatibel mit:

  • BuddyPress
  • bbPress
  • Limit Login Attempts
  • und User Switching
admin-hide-login
admin-hide-login
Entwickler: WP Hound
Preis: Kostenlos

9 – Advanced Search Form Builder

Advanced Search Form Builder bohrt deine WordPress-Suchfunktion auf und lässt dich genau die Suchformulare erstellen, die du benötigst. Das Plugin ist ideal für Websites, die eine sehr komplexe Suche benötigen. Natürlich kannst du nicht nur Beiträge und Seiten in die Suche integrieren, sondern auch Custom Post Types und benutzerdefinierte Taxonomien. So kannst du sicher sein, dass deine Besucher genau die Inhalte finden werden, nach denen sie gesucht haben.

Zwei Beispiele benutzerdefinierter Suchfunktionen:

Advanced Search Form Builder Advanced Search Form Builder

advanced-search-form-builder
advanced-search-form-builder
Entwickler: Cat's Plugins
Preis: Kostenlos

10 – WordPress Admin Ajax Posts

Das Plugin ist ein echter Zeitsparer für Vielschreiber. Nach der Aktivierung werden alle Beitragsarten (Beitrag, Seite, Post Types, Produkte usw.) nach dem Speichern nicht mehr neu geladen, sondern mittels Ajax aktualisiert. Das dürfte wesentlich schneller als mit einem Reload gehen. Zudem verspricht das Plugin die Website nicht unnötig aufzublähen, sondern schnell und zügig zu reagieren. Eine Unterstützung für Benachrichtigungen ist ebenfalls vorhanden.

WordPress Admin Ajax Posts
WordPress Admin Ajax Posts
Entwickler: Pablo Luaces
Preis: Kostenlos

Fazit

Es sind durchaus einige sehr interessante Plugins zusammengekommen. Mich persönlich begeistern vor allem das »Advanced Search Form Builder«, das ich sofort in einem aktuellen Kundenprojekt einsetzen werde, sowie auch das »WordPress Admin Ajax Posts«, welches ich ebenfalls testen werde. Welche dieser Plugins haben dich begeistert?

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Tipps, Tricks & Tutorials

WordPress aufräumen für mehr Performance – 11 Praxis-Tipps für dich

Viele Menschen mögen eine aufgeräumte Umgebung zu Hause und auf der Arbeit. Unnötige Dinge werden aus dem Haus und dem Büro entfernt, um sich wohlfühlen zu können. Das Gleiche sollte für deine WordPress-Website gelten.

Denn in einer aufgeräumten Umgebung arbeitet es sich leichter und angenehmer. Das gilt auch für deine Website. Eine klar strukturierte Umgebung mit den wirklich nötigen Elementen lässt dich produktiver sein und auch kreativer.

Daher habe ich dir eine Liste zusammen gestellt, die dir beim Aufräumen helfen wird.

Frühjahrsputz: So räumst du deine WordPress-Installation auf

Es gibt einige Taktiken, wie du dein WordPress wirkungsvoll aufräumen kannst. Einige dieser Punkte befassen sich mit dem Adminbereich, andere hingegen mit dem Frontend – dem für die User sichtbaren Bereich.

1 – Lösche unnötige Plugins

In einer bereits seit einiger Zeit existierenden WordPress-Installation sammeln sich mit der Zeit etliche Plugins an. Nicht alle dieser Plugins werden auch aktiviert sein, andere hingegen sind für den Betrieb der Website nicht wirklich nötig.

Lösche die deaktivierten Plugins sofort, denn sie stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Je mehr Plugins installiert sind, desto größer werden die potenziellen Sicherheitslücken. Hacker können durchaus auch die Lücken in deaktivierten Plugins ausnutzen.

Überprüfe im Anschluss, ob die aktivierten Plugins wirklich nötig sind. So manches Plugin sorgt eher dafür Besucher zu verlieren, anstatt sie zu begeistern. In diese Kategorie fallen zum Beispiel Slider und ähnliches.

Am Schluss dieser Aktion sollten nur die wirklich nötigen Plugins übrig bleiben.

2 – Räume dein Navigations-Menü auf

Die Navigation einer Website ist ein wichtiges Element für die Benutzerfreundlichkeit einer Website. Sie sollte klar, einfach strukturiert und nicht überfrachtet sein. Ein Hauptmenü mit vielen Unterpunkten und aufgehenden Listen ist nicht User-freundlich.

Mehr als fünf bis sechs Hauptelemente sollte die Navigation nicht umfassen. Je mehr Auswahl vorhanden ist, desto weniger wird das Menü genutzt werden. Solltest du unbedingt viele Unterpunkte darstellen wollen, nutze dafür besser ein Mega-Menü statt den normalen Dropdown-Listen.

Ein Beispiel eines Mega-Menüs:

Ein Beispiel eines Mega-Menüs
Trotz vieler Links sieht diese Variante eines Menüs sehr aufgeräumt aus.

Eine kostenlose Variante eines Mega-Menü Plugins wäre das »Max Mega Menu«.

Max Mega Menu
Max Mega Menu
Entwickler: megamenu.com
Preis: Kostenlos

3 – Lösche ungenutzte Themes

Bei länger bestehenden WordPress-Installationen sammeln sich mit der Zeit auch einige ungenutzte Themes an. Man denke da zum Beispiel nur an die Themes, die mit jeder neuen Hauptversion von WordPress mitkommen.

Themes, die nicht in Verwendung sind, sollten gelöscht werden. Denn auch sie stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Und warum solltest du Themes updaten, die du nicht benutzt?

4 – Lösche regelmäßig Spam-Kommentare

Jeder Spam-Kommentar setzt sich in der Datenbank von WordPress fest und sorgt mit der Zeit für ein unnötiges Aufblähen der Datenbank. Das verschafft dir ein Performance-Problem, das nicht sein müsste.

5 – Begrenze die Revisionen

Revisionen sind eine wunderbare Sache, denn du kannst auf ältere Versionen deines Artikels zurückgreifen. Zu viele Revisionen sorgen ebenfalls für eine aufgeblähte Datenbank und damit für schlechtere Performance. Daher solltest du die Revisionen begrenzen. Drei Revisionen eines Beitrags sollten grundsätzlich ausreichen.

Füge die folgende Konstante in die wp-config.php deines WordPress ein:

define( 'WP_POST_REVISIONS', 3 );

6 – Säubere deine Datenbank

Die Datenbank ist der Motor hinter deinem WordPress. Alles wird darin gespeichert. Zum einen nützliche Dinge wie deine Beiträge und Seiten, zum anderen auch völlig unnötige Dinge wie die Postrevisionen, Spamkommentare und und Rückstände aus vorigen Plugin-Installationen.

Mit der Zeit sammeln sich dort viele Einträge an, die zum reibungs- und fehlerlosen Betrieb der Website nicht nötig sind. Das wiederum bedeutet Einbußen in der Performance. Eine Säuberung der Datenbank ist daher von Zeit zu Zeit unerlässlich für eine optimale Performance.

Empfehlenswerte Plugins für diesen Job wären entweder »WP-Sweep« oder »WP-Optimize«.

WP-Sweep
WP-Sweep
Entwickler: Lester 'GaMerZ' Chan
Preis: Kostenlos

7 – Checke deine Website auf defekte Links

Links, die nicht mehr die gewünschten Informationen liefern, hinterlassen einen schlechten Eindruck auf deine Besucher und Google. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Besucher, die über Google kommen, schnell wieder deine Seite verlassen, wenn sie nicht die gewünschten Informationen finden.

Lege dein Augenmerk auf Links, die funktionieren und wirklich relevante Informationen als Ergänzung zu deinen Beiträgen liefern. Mit dem Plugin »Broken Link Checker« kannst du automatisch nach Links ohne Funktion suchen lassen.

8 – Entferne nicht genutzte Meta-Boxen aus dem Adminbereich

Mit der Zeit sammeln sich gerade auf der Oberfläche des »Beiträge erstellen« Fensters eine Menge Meta-Boxen an, von denen du längst nicht alle nutzen wirst. Da wären zum Beispiel Einstellungen für Sharing-Plugins, Postoptionen, Diskussionen, Beitragsformate und vieles mehr.

Alles, was du nicht für das Verfassen oder Vermarkten eines Artikel brauchst, kannst du getrost deaktivieren. In der rechten oberen Ecke findest du den Button »Ansicht anpassen«. Dort deaktivierst du die Häkchen für die Boxen, die du ausblenden möchtest.

Ansicht anpassen

Meta-Boxen ausblenden durch Deaktivierung der Häkchen
Meta-Boxen ausblenden durch Deaktivierung der Häkchen.

Das Gleiche solltest du noch einmal für das Dashboard deines WordPress tun. Auf dieser Admin-Startseite sollten nur nützliche Informationen angezeigt werden. Vielleicht die Google-Analytics-Zahlen, noch freizuschaltende Artikel deiner Autoren usw.

9 – Weg mit ungenutzten Tags und Kategorien

Wenn deine Website unbenutzte Tags und Kategorien besitzt, lösche sie. Das kann wirklich viel Arbeit sein, weil je nach Theme und Plugin auch die Custom Post Types wie Portfolio, Rezepte, Testimonials und so weiter eigene Taxonomien besitzen können.

Diese müssen dann manuell aufgerufen und gelöscht werden. Mir ist kein Plugin bekannt, das diesen Job erledigen kann. Falls du eines kennst, schreibe es mir in die Kommentare.

Die Arbeit wird auf jeden Fall lohnenswert sein, denn die Übersichtlichkeit für die Vergabe von Tags und Kategorien steigt enorm an. Du arbeitest so schneller und effizienter. Zudem erleichtert auch diese Aufgabe die Datenbank und sorgt damit für eine bessere Ladegeschwindigkeit der Website.

10 – Lösche ungenutzte Medien-Dateien

Ungenutztes Bildmaterial sollte aus der Mediathek gelöscht werden. Alle Mediendateien werden in dem Ordner uploads auf dem Server gespeichert. Auf lange Sicht kann das zu einer wirklich massiven Lagerung von Dateien führen, von denen der überwiegende Teil nicht in Benutzung ist.

Jedes Theme legt spezielle Bildformate an, die für andere Themes zumeist nicht brauchbar sind. Deshalb solltest du von Zeit zu Zeit diesen Ordner säubern. Das kannst du durch ein Plugin automatisch erledigen lassen.

»Force Regenerate Thumbnails« generiert die vom aktuellen Theme genutzten Bildformate und löscht gleichzeitig die nicht genutzten Formate. So kannst du sicher sein, stets nur die aktuellen und wichtigen Formate für dein Theme im uploads Ordner zu haben.

Force Regenerate Thumbnails
Force Regenerate Thumbnails
Entwickler: Pedro Elsner
Preis: Kostenlos

11 – Entferne unnötige Widgets von Startseite und Sidebar

Die Sidebar und die Widget-Bereiche der Startseite einer WordPress-Website sind bei vielen Blogs einfach überladen. Vieles wird angeboten und nur wenige Dinge werden von den Besuchern wirklich genutzt.

Lasse nur das aktiv, was wirklich notwendig für die Funktion deiner Website ist. Gestalte eine klare und nur mit den wichtigsten Informationen versehene Startseite. Das sorgt für einen kräftigen Performance-Schub.

Nimm dir anschließend die Sidebar vor. Kaum ein Besucher schaut dort noch hin. Dünne die Informationen extrem aus, die du dort anbieten möchtest. Wenn du dir nicht sicher bist, was die wichtigen Punkte einer Website sind, dann lasse dir eine sogenannte Heat-Map deiner Seite erstellen.

Dort kannst du dann genau sehen, wo und an welchen Stellen die User verweilen, wo sie hinschauen und welche Bereiche sie nutzen. Ein sehr guter und überwiegend kostenfreier Dienst hierfür ist Hotjar.

Hotjar

[Gruener-Button url=“https://www.hotjar.com/“ text=“Website besuchen »“]

Weitere Informationen:

Dr Web: Bloggen für Einsteiger Vol. 4: Die optimale Sidebar

Fazit

Wenn du alle Bereiche abgearbeitet hast, dann hast du deiner Website und dir viel Gutes getan. Du solltest eine deutliche Verbesserung der Performance spüren – allein schon durch das Deaktivieren von unnötigen Plugins. Keine Website muss alle möglichen Funktionen bieten. Weniger ist oftmals mehr.