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Apps Programmierung

Schleifpapier im Lieferumfang? So unterscheiden sich Designs für iOS und Android aus App-Entwicklersicht

Im Oktober 2010, als das Samsung Galaxy Tab vorgestellt wurde, meldete sich Steve Jobs zu Wort, um seiner Meinung über 7“-Tablets Luft zu machen. Er bezeichnete diese Geräteklasse als ”dead on arrival“ – ”Totgeburt“ – und empfahl, jedem Gerät Schleifpapier beizulegen, um die Finger der Nutzer anzupassen. Nach Jobs Tod dann veröffentlichte auch Apple mit dem iPad mini ein Gerät der zuvor noch gescholtenen 7”-Klasse. Dass es sich bei der Geräteklasse offensichtlich nicht um eine Totgeburt gehandelt hat, wissen wir inzwischen. Mit dem Vorschlag der Anpassung der Nutzerfinger per Schleifpapier indes hatte der Apple-Gründer nicht ganz unrecht, zumal wenn es um die iOS-Geräte geht. Warum das so ist, will ich im folgenden Beitrag deutlich machen…

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Vom Finger zum Touch Target

Zunächst stellt sich natürlich die Frage, wieso Steve Jobs nicht auch der Ansicht war, dem iPhone ebenso Schleifpapier mitliefern zu müssen? Immerhin ist ein (damals) 3,5 Zoll-, heute 4 Zoll-Display noch weit kleiner als die angesprochenen 7 Zoll.

Diese Frage lässt sich leicht beantworten, wenn man sich iOS einmal genauer anschaut. Dieses Betriebssystem wurde entwickelt, um auf einem 3,5 Zoll Display bei einer Auflösung von 480 x 320px mit dem Finger bedient werden zu können. Diese Eckdaten definierten die Größe der Arbeitsfläche. Diese Arbeitsfläche hängt bei einem Touch-Betriebssystem jedoch nicht nur von Werten ab, sondern auch vom “Eingabegerät”, in diesem Fall also den Fingern, genauer dem Zeigefinger und Daumen.

Finger haben eine bestimmte Größe und beanspruchen bei der Berührung des Displays eine bestimmte Fläche. Die so beanspruchte Fläche wird als “Touch-Target” bezeichnet. Die Größe des Touch-Targets beeinflusst, wie viele Bedienelemente auf der Arbeitsfläche angezeigt werden können. Apple gibt in seinen Richtlinien ein Touch-Target von mindestens 44 x 44px an, was einer Fläche von ca. 8 x 8mm entspricht.

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Beim Wechsel auf die bekannte “Retina”-Auflösung hat Apple an diesem ganzen Konzept nichts geändert, stattdessen einen simplen und doch effizienten Trick angewandt. Ein Pixel wurde in 4 kleine Pixel aufgeteilt, die zusammen die Größe des ursprünglichen Pixel haben. Daraus ergibt sich genau die doppelte Auflösung auf jeder Achse: 960 x 640px. Dieses Vorgehen führt nicht zu mehr Platz auf dem Display, aber zu einer schärferen Darstellung.

Die Touch-Targets sind immer noch ca. 8 x 8mm groß, aber bestehen nun aus doppelt so vielen Pixeln (88 x 88px). Da iOS-Layouts nicht mit relativen, sondern mit absoluten Werten erstellt werden, hat diese Auflösungsänderung keine Auswirkung. Die Werte werden einfach nur verdoppelt, um das gleiche Ergebnis zu bekommen. Somit bleibt die Größe der Arbeitsfläche gleich, obwohl die Auflösung verändert wurde. Das iPhone 5 hat noch ein wenig mehr Veränderung gebracht, die aber nicht von großer Bedeutung sind und spielt daher in den weiteren Betrachtungen keine Rolle.

Der Unterschied beim iPad

Was hat sich nun beim iPad (2) geändert und was ist gleich geblieben? Verändert hat sich die Displaygröße auf 9,7 Zoll und die Auflösung auf 1024 x 768px. Das Eingabegerät ist jedoch gleich geblieben – der Finger. Er ist immer noch genauso groß wie zuvor, hat jetzt jedoch eine größere Fläche vor sich. Somit entsprechen die 8 x 8mm des Fingers ca. 44 x 44px auf dem Display. Durch den größeren Bildschirm passt nun aber mehr drauf. Dieses mehr an Platz definiert das Tablet-Layout.

Durch die vergrößerte Arbeitsfläche ist es möglich, mehr Inhalt darzustellen, welcher mit dem Finger immer noch bedienbar ist. Jedoch sollte man auf einem Tablet die Touch-Targets ein wenig größer gestalten, da das User Interface sonst schnell überladen wirkt und zu keiner angenehmen Erfahrung führt. Beim iPad 3 und 4 ist das Vorgehen (wie oben beschrieben) mit der Verdoppelung der Auflösung gleich.

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Der Schleifpapier-Effekt

Kommen wir nun zum fiktiven Schleifpapier und wieso ein 7“-Tablet solches im Lieferumfang enthalten sollte, falls iOS das Betriebssystem der Wahl ist. Zuerst geht man davon aus, dass die Apps auf dem 7”-Tablet das Tablet-Layout benutzen sollen. Immerhin will man ja ein Tablet-Design und kein aufgeblasenes Telefon-Layout. An dieser Stelle entsteht die Schwierigkeit mit den pixelgenauen Layouts in iOS.

Man nimmt also ein Touch-Target (z.B. einen Button) mit der Größe von 44 x 44px, welches auf 9,7" zu einer realen Größe von 8 x 8mm führt, und verkleinert dieses auf ca. 70% dessen. Die Auflösung bleibt die Gleiche. Man erhält also ein Touch-Target, welches 5,6 x 5,6mm groß ist. Der Finger wird jedoch nicht kleiner, nur weil man sich ein kleineres Tablet gekauft hat. Somit bekommt man das Problem, die Touch Targets mit dem Finger nicht mehr so einfach treffen zu können.

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Natürlich kann man durch Analyse der Berührungen auf dem Bildschirm versuchen, diese den kleineren Touch-Targets zuzuordnen. Jedoch muss das nicht immer zum Erfolg führen und kann bei Bedienelementen, die nahe zusammenstehen, zu unerwünschten Aktionen führen. Diese Fehleingaben verschlechtern die Benutzererfahrung mit dem Gerät bzw. der App.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten dieses Problem zu lösen. Zum Einen kann man eine neue Auflösung und damit ein neues Layout definieren. Dieses Vorgehen führt jedoch dazu, keine kompatiblen Apps für diese neue Auflösung zu haben. Die Layouts müssten neu gedacht und erstellt werden. Was passiert, wenn das passiert, aber nicht passiert, sah man eine ganze Weile am neuen Display im iPhone 5 – Balken dominierten die zusätzliche Fläche.

Die zweite Möglichkeit ist eben das “Abschleifen” der Finger, um sie “präziser” zu machen (ein kapazitiver Stylus würde es wohl auch tun, aber das wäre ja nicht Sinn der Sache).

Die “Größe” des iPad Mini

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Apple entschied, das Display des iPad Mini auf 7,9“ zu verkleinern. So wurden aus den Touch-Targets mit 8 x 8mm nurmehr solche mit 6,5 x 6,5mm. Diese Maße wurden seitens der Apple-Ingenieure anscheinend als noch zumutbar erachtet. Es handelt sich hier ”nur" um Unterschiede im Millimeterbereich, was sich recht belanglos anhört. Jedoch merkt man bei der Bedienung eines Gerätes mit Toucheingabe schnell, wie wichtig Bedienelemente sind, die nicht zu klein ausfallen.

Doch keine Sorge. Die meisten Tablet-Apps sind auf dem iPad Mini noch gut bedienbar, da die Touch-Targets auf den 9,7“ Geräten selten die minimale Größe bekommen, sondern eher größer dimensioniert werden. Dies dient der erleichterten Bedienung. Beim iPad Mini führen diese größeren Bedienelemente zu ”genau der richtigen Größe" nach der Verkleinerung, kleinere jedoch zu Schwierigkeiten.

Android und die Vielfalt an Auflösungen

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Kommen wir nun dazu, wie Android dieses Problem mit den verschiedenen Auflösungen und Displaygrößen handhabt. Wie kann bei dieser Fragmentierung die minimale Größe des Touch-Targets garantiert werden?

Android ist seit der Version 1.0 in der Lage auf verschiedenen Bildschirmgrößen und den dazugehörigen Auflösungen ein konsistentes Erlebnis zu bieten. Um als Programmierer nicht für jede Auflösung bei verschiedenen Displaygrößen Layouts erstellen zu müssen, wurde versucht, diese konkreten Variablen zu abstrahieren.

Zunächst führte man eine neue Einheit namens DIP (Density Indipendent Pixel) ein. Diese Einheit ist unabhängig von Auflösung bzw. Bildschirmgröße und liefert immer (ungefähr) die gleiche physikalische Größe auf dem Display.

So funktioniert es:

Definiert wird 1 DIP als 1 Pixel bei einer Pixeldichte von 160dpi (mdpi). Die Pixeldichte enthält die Bildschirmgröße und Auflösung im Verhältnis zueinander. Weiter werden Umrechnungsfaktoren definiert, um auch andere Pixeldichten abzudecken.

Bei der Verdoppelung der Pixeldichte auf 320dpi (xhdpi) wird ein Pixel eines 160dpi Display einfach nur in 4 kleinere Pixel unterteilt. Dieses Vorgehen gleicht dem bei iOS. Es ergibt sich der Umrechnungsfaktor 2. 1 DIP, bei einer Pixeldichte von 320dpi, entspricht also 2 Pixeln auf dem Display.

  • Bei einer Pixeldichte von 120dpi (ldpi) entspricht 1DIP = 0,75 Pixel.
  • Bei einer Pixeldichte von 240dpi (hpdi) entspricht 1DIP = 1,5 Pixel.
  • Seit Jelly Bean 4.1 wurde auch noch eine weitere Pixeldichte mit 480dpi (xxhdpi) eingeführt. Bei dieser entspricht 1DIP = 3 Pixel.
  • Beim 2012er Nexus 7 finden wir eine Pixeldichte von 217dpi (tvdpi). Dabei entspricht 1DIP = 1,33 Pixel. Das kommende Modell erhöht die Pixeldichte auf 323dpi, 1 DIP entspricht hier rund 2 Pixeln.

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Nun kann man also in den Layouts alle möglichen Elemente in DIP definieren und erhält auf jeden Bildschirm bzw. jeder Auflösung fast die gleiche physikalische Größe. Somit können Touch-Targets in der richtigen, weil bedienbaren Größe gehalten werden.

Und wo ist jetzt der versprochene Unterschied zwischen iPad Mini und Nexus 7?

Wir haben also festgestellt, dass ein iPad Mini die gleiche Arbeitsfläche hat wie ein 9,7" iPad und somit exakt das Gleiche darstellen kann. Es wird zwar alles kleiner, aber die Apps zeigen auf allen iPads den gleichen Inhalt.

Bei Android Tablets funktioniert die Bestimmung der Größe der Arbeitsfläche anders. Ich verdeutliche es mal an 2 Beispielen.

Nexus 7: Die Auflösung beträgt 1280x800px mit 7" Diagonale und führt zu einer Pixeldichte von 217dpi. Der Umrechnungsfaktor bei dieser Pixeldichte beträgt 1,33, da es sich um tvdpi handelt.

Wenn man nun die Auflösung durch diesen Faktor teil, erhält man die Größe der zur Verfügung stehenden Arbeitsfläche.

1280px / 1,33 = ca. 962dip | 800px / 1,33 = ca. 600dip

Die Arbeitsfläche beträgt also 962 x 600dip.

Google-Nexus-7-16GB-Tablet-PC

Nexus 10: Die Auflösung beträgt 2560 x 1600px mit 10,055" Diagonale und führt zu einer Pixeldichte von 300dpi. Damit fällt es in die Klasse xhdpi und der Umrechnungsfaktor beträgt hier 2.

2560px / 2 = 1280dip | 1600px / 2 = 800dip

Die Arbeitsfläche beträgt also 1280 x 800dip.

Dies ist genauso viel wie ein 10" Tablet mit 1280x800px (160dpi) Auflösung bis jetzt auch geboten hat. Dadurch müssen bei einer App für das Nexus 10 nur die Pixelgrafiken in der entsprechenden Auflösung neu hinterlegt werden. Das Layout bleibt das Gleiche.

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Wenn man sich die Arbeitsflächen jetzt anschaut und vergleicht, kommt man zu dem Schluss, dass das Nexus 7 eine kleinere Arbeitsfläche besitzt als ein 10" Android Tablet mit der gleichen Auflösung. Somit kann man eben nicht wie beim iPad die gleichen Apps mit den gleichen Layouts verwenden, da nicht genug Platz vorhanden ist.

Somit braucht das Nexus 7, wie auch andere 7“-Tablets, sein eigenes User Interface Layout und seine eigene Benutzerführung. Das ist der große Unterschied, wieso auf dem iPad Mini ”Tablet Apps" laufen und auf dem Nexus 7 ein eigenes Layout erstellt werden muss.

Vor- und Nachteile bei iOS

Pro:

  • Alle Apps des iPad bleiben mit dem iPad mini kompatibel.
  • Man kennt die Größe der Arbeitsfläche und hat nur 1 Layout als Entwickler zu erstellen. Das senkt die Entwicklungskosten für den Anbieter und den Anschaffungspreis für den User.
  • Bei der Verdoppelung der Auflösung müssen nur die Pixelgrafiken aktualisiert werden, was den Aufwand eines Updates minimiert.

Contra:

  • iOs ist “gefangen” in seinen Auflösungen oder dem Doppelten davon. Jedoch wird es schwierig werden, 2048 x 1536px oder 960 x 640px nochmals zu verdoppeln. Wir werden also für lange Zeit diese Auflösungen sehen und wohl auch keine anderen Größen bei Geräten.
  • Bei der Einführung einer neuen Auflösung werden alle vorhandenen Apps “nutzlos”. Man kann sie zwar noch ausführen, aber dies geschieht in einer “Letterbox”, wie beim iPhone 5 gut zu sehen ist (Schwarze Balken oben und unten).
  • Bei einfacher Verkleinerung der Bildschirmgröße ohne gleichzeitige Verkleinerung der Arbeitsfläche kann es zu Problemen mit den Touch Targets kommen, da sie zu klein ausfallen können -> kein konsistentes Nutzererlebnis.

Vor- und Nachteile bei Android

Pro:

  • Touch-Targets behalten immer die vorgesehene Größe.
  • Jede Auflösung und jede Bildschirmgröße ist möglich und führt zu einer Vielfalt von Geräten mit verschiedensten Formfaktoren.
  • Beim Programmieren muss man sich keine Gedanken über die Pixel machen, sondern nur über die verschieden großen Arbeitsflächen. Der Fokus kann auf die Nutzerführung und Ergonomie gelegt werden.
  • Das System kümmert sich darum, die richtigen Bilder und Layouts für das jeweilige Gerät darzustellen.

Contra:

  • Es müssen mehrere Layouts erstellt werden, was zu höheren Entwicklungskosten führt.
  • Layouts können nie pixelgenau sein, sondern müssen in der Höhe und Breite flexibel auf kleine Änderungen reagieren können. Dadurch kann man sich nie ganz sicher sein, wie das Layout beim User dargestellt wird.
  • Es besteht nicht nur ein höherer Aufwand beim Programmieren, sondern auch ein erhöhtes Fehlerpotential.

Sie sehen, beide Plattformen haben ihre eigene Vorgehensweise beim Umgang mit Auflösungen und Displaygrößen. Diese Vorgehensweisen haben Vor- und Nachteile, die sich sowohl auf das Nutzererlebnis, wie auch den Entwicklungsaufwand auswirken. Welches Konzept besser ist, kann nicht allgemeingültig und mit einfachen Worten definiert werden.

Am Ende ähnelt das Android-Konzept eher dem Konzept des modernen Web, in welchem pixelgenaue Layouts ebenfalls auf dem Rückmarsch sind, während iOS an die Glanzzeiten von Quark Xpress anknüpft. Der geringere Entwicklungsaufwand, nicht zuletzt wegen der überschaubareren Gerätezahl, liegt in jedem Falle bei iOS.

Über den Autor: Michael Panzer ist 28 Jahre alt und studiert Technische Redaktion an der HS Merseburg. In diesem Studiengang lernt man technische Sachverhalte einfach und verständlich wieder zu geben. Als kleine Übung verfasst er ab und an Artikel. Seit gut 1,5 Jahren programmiert für die Android-Plattform.

photo credit: dcysurfer / Dave Young via photopin cc

(dpe)

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Themes WordPress

Newcomer des Monats: 20 frische WordPress-Themes aus Juli 2013

WordPress ist weiterhin das CMS der Wahl, nicht nur für Startups. Zwei der wesentlichen Gründe sind seine Robustheit und die Einfachheit der Administration. Schon leicht fortgeschrittene Kenntnisse, oder einfach der Einsatz eines guten Themes, genügen, um seine Inhalte ohne großen Aufwand ansprechend zu präsentieren. Klar, dass ein solches Konzept auf immer mehr Menschen attraktiv wirkt. Mit der steigenden Zahl der WordPress-Verwender wird es auch für Theme-Entwickler immer interessanter, sich auf diese Klientel zu konzentrieren. Dabei muss ein Theme aufgrund des stärker werdenden Wettbewerbs schon einiges bieten, um heute noch wahrgenommen zu werden. Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen die Newcomer des Monats Juli 2013. Viel Spaß!

Luminus: Responsives Theme auf Basis von Bootstrap

Genre: Unternehmen
Responsiv: Ja
Diverses: basiert auf Bootstrap
Besonderheiten: Drag & Drop-Builder
Preis: kostenlos

Luminus – Responsive WordPress

Ameyso: Elegantes Company Theme im Flat Design

Genre: Unternehmen
Responsiv: Ja
Diverses: Menüs und Thumbnails anpassbar
Besonderheiten: Flex-Slider und Aqua-Resizer werten die Bilddarstellung auf
Preis: kostenlos

Ameyso - elegant theme.

Time: Minimales WordPress-Theme füer persönliche Blogs

Genre: Blog
Responsiv: Ja
Diverses: eigene Menüs
Besonderheiten: Schicke Lightbox
Preis: kostenlos

A clean responsive theme

Tblog: Responsives WordPress-Theme für persönliche Blogs

Genre: Blog
Responsiv: Ja
Diverses: optimiert für SEO
Besonderheiten: Retina-Ready
Preis: kostenlos

TBLOG: Responsive WordPress theme

Photogram: Minimales Theme zur Bildpräsentation

Genre: Portfolio
Responsiv: Ja
Diverses: AJAX
Besonderheiten: Picasa- und Pinterest-Integration
Preis: kostenlos

Photogram: Minimal theme

Oceanus: Minimales, 2-spaltiges Business-Theme

Genre: Unternehmen
Responsiv: Nein
Diverses: Social-Media-Einstellungen
Besonderheiten: Anpassbarer jQuery-Slider
Preis: kostenlos

Oceanus: business theme.

Magazino: Flexibles Theme für Online-Magazine

Genre: Magazin
Responsiv: Ja
Diverses: anpassbare Widgets
Besonderheiten: verschiedene Farbpaletten
Preis: kostenlos

Magazino: Flexible theme

Opulus: Extrem flexibles Theme für viele Anwendungsbereiche

Genre: vielfältig verwendbar
Responsiv: Ja
Diverses: Shortcodes nutzbar
Besonderheiten: verschiedene Layout und Farbschemata
Lizenz: kommerziell

OPULUS THEME

Pronto: Galerie-WordPress-Theme im Flat Design

Genre: Portfolio
Responsiv: Ja
Diverses: eigenes Logo per Upload integrierbar
Besonderheiten: jQuery Masonry
Lizenz: kostenlos, kommerzielle Version verfügbar

Pronto Free Masonry Gallery WordPress

Surfarama: Theme mit dynamischem Flat-Layout

Genre: Portfolio
Responsiv: Ja
Diverses: eigenes Logo per Upload integrierbar
Besonderheiten: jQuery Masonry
Lizenz: kostenlos

Surfarama: dynamic layout flat theme

Coorpin: Minimales Business-WordPress-Theme

Genre: Unternehmen
Responsiv: Ja
Diverses: basiert auf Bootstrap
Besonderheiten: vielfältig anpassbar
Lizenz: kostenlos, kommerzielle Version verfügbar

business WordPress theme.

Mesocolumn: Theme für E-Commerce- und Community-Sites

Genre: E-Commerce
Responsiv: Ja
Diverses: Werbeflächen vordefiniert
Besonderheiten: BuddyPress out-of-the-box verwendbar
Lizenz: kostenlos

Ecommerce Theme WordPress

Fresh & Clean: Minimalistisches WordPress-Theme

Genre: Magazin
Responsiv: Ja
Diverses: eigenes Logo per Upload integrierbar
Besonderheiten: Multi-Level-Dropdown rein auf Basis von CSS, Icon-Font integriert
Lizenz: kostenlos, kommerzielle Version verfügbar

Free Minimal WordPress Theme

Travelify: Sehr schönes WordPress-Theme für Reiseblogger

Genre: Blog
Responsiv: Ja
Diverses: Retina-Ready
Besonderheiten: kostenloser Support
Preis: kostenlos

Awesome travel wordpress theme.

Voobis: Minimalistisches WordPress-Theme

Genre: Portfolio
Responsiv: Ja
Diverses: fünf integrierte Slider
Besonderheiten: vielfältig anpassbar
Lizenz: kostenlos, kommerzielle Version verfügbar

minimalistic white wordpress theme.

Ice Fresh: von Grün dominiert, minimalistisch, vielseitig

Genre: vielseitig verwendbar
Responsiv: Ja
Diverses: Basiert auf Bootstrap
Lizenz: kostenlos

multipurpose WP theme.

Coco Mag: Elegantes Theme im Flat Design

Genre: Magazin
Responsiv: Ja
Diverses: zukünftige Updates garantiert kostenlos
Besonderheiten: weitgehend anpassbar
Preis: kostenlos

flat and sober wordpress theme.

Celestino: Sauberes Portfolio-Theme

Genre: Portfolio
Responsiv: Ja
Diverses: SEO einfach zu optimieren
Besonderheiten: Zugriff auf alle Google Fonts
Preis: kostenlos

Clean portfolio theme.

Emily: WordPress-Theme im Retro-Style

Genre: vielseitig einsetzbar
Responsiv: Ja
Diverses: 4 verschiedene Slider
Besonderheiten: hochgradig individualisierbar
Lizenz: kostenlos, kommerzielle Version verfügbar

Vintage WordPress theme.

Corp: Minimalistisches Business-WordPress-Theme

Genre: Unternehmen
Responsiv: Ja
Diverses: Shortcodes verwendbar
Preis: kostenlos

business WordPress theme

Wollen Sie nochmal unsere Übersichten der letzten Monate besuchen, hier sind sie:

Die Autoren

Die Shock Family ist ein Team von Web-Enthusiasten, Designern und Entwicklern, die sich der Erstellung aller Arten von nützlichen Ressourcen rund um das Web widmet. Wer sich offenen Auges im Netz bewegt ist mit Sicherheit schon über eines oder mehrere Projekte der Shock Family gestolpert, als da wären themeshock, eine Sammlung hochwertiger WordPress-Themes und nützlicher Freebies, iconshock, eine der größten Icon-Sammlungen mit mehr als einer Million Piktogramme und WPthemegenerator, ein Online-Tool zur Erstellung von WordPress- und XTML-Themes.

(dpe)

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E-Business Rechtliches

Was tun in Sachen Cloud-Computing? Konsequenzen aus PRISM & Co.

In den letzten Wochen haben die Enthüllungen über das US-amerikanische Überwachungsprogramm PRISM und das britische Tempora für große Aufregung gesorgt. Bürger, Behörden und Unternehmen fragen sich hierzulande nun, welche Konsequenzen sie aus den Enthüllungen ziehen sollen. Besonders drängend ist die Frage für diejenigen Unternehmen, die ihre Daten bereits auf Server US-amerikanischer Cloud-Anbieter ausgelagert haben oder dies in Zukunft vorhaben.

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Konsequenzen für deutsche Unternehmen

Die datenschutzrechtliche Relevanz von PRISM & Co. für deutsche Unternehmen verdeutlichte zuletzt die Pressemitteilung der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder vom 24. Juli 2013. Darin verkünden Deutschlands oberste Datenschützer, vorerst keine neuen Genehmigungen für die Datenübermittlung in sog. Drittstaaten (das sind alle Länder, die nicht zum Europäischen Wirtschaftsraum gehören) zu erteilen. Ausdrücklich betreffe dies auch Genehmigungen zur Nutzung „bestimmter Cloud-Dienste“. Es sei nicht gewährleistet, dass personenbezogene Daten, die deutsche Unternehmen in die USA und andere Drittstaaten übermitteln, dort einem angemessenem Datenschutzniveau unterliegen.

Außerdem wollen die Datenschutzbeauftragten nun prüfen, ob alle Datenübermittlungen auf Grundlage des Safe-Harbor-Abkommens und der EU-Standardvertragsklauseln auszusetzen sind, solange die Bundesregierung nicht dargelegt hat, „dass der unbeschränkte Zugriff ausländischer Nachrichtendienste auf die personenbezogenen Daten der Menschen in Deutschland im Sinne der genannten Grundsätze begrenzt wird.“

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Die Entscheidung erscheint zunächst wie ein Paukenschlag. In der Presseberichterstattung wird zuweilen der Eindruck erweckt, als ob der Datenstrom in die USA nun versiege. So heißt es etwa: „Datenschützer stoppen neue Datentransfers von Firmen in die USA“ (heise Security) oder „Deutsche Datenschützer untersagen Datentransfers in die USA“ (Golem.de). Bei näherer Betrachtung relativiert sich dieser Eindruck jedoch.

Genehmigung nicht immer erforderlich

Die Ankündigung der Datenschützer verliert an Schärfe, betrachtet man sie vor dem datenschutzrechtlichen Hintergrund. Denn häufig ist für die Übermittlung von personenbezogenen Daten in das Ausland überhaupt keine Genehmigung der Datenschutzbehörden erforderlich. So ist nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes eine Genehmigung nicht erforderlich, wenn die Daten an einen Datenimporteur innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes oder in einem sogenannten „sicheren Drittstaat“ übermittelt werden sollen.

Welche Staaten als sichere Drittstaaten anzusehen sind, wird für die EU-Mitgliedsstaaten – und damit auch für die deutschen Datenschutzbehörden – verbindlich von der EU-Kommission festgelegt. Dazu gehören zum Beispiel Australien, Kanada, die Schweiz und Israel. Eine Sonderlage besteht für die USA: Die USA gelten an sich zwar nicht als sicherer Drittstaat.

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Aufgrund des Safe-Harbor-Abkommens zwischen der EU-Kommission und dem US-Handelsministerium kann sich der Datenimporteur in den USA jedoch gegenüber der zuständigen US-Behörde zur Einhaltung der im Safe-Harbor-Abkommen enthaltenen Regelungen verpflichten. In diesem Fall gilt ausnahmsweise auch der Datentransfer in die USA als „sicher“, so dass die Genehmigung der deutschen Datenschutzbehörden nicht erforderlich ist. Eine aktuelle Übersichtüber die „sicheren Drittstaaten“ stellt die EU-Kommission auf ihrer Website bereit.

Eine Genehmigung ist ferner nicht erforderlich, wenn die Datenübermittlungen auf Grundlage der (unveränderten) EU-Standardvertragsklauseln erfolgen. Denn auch in diesem Fall hat die EU-Kommission für die Mitgliedsstaaten verbindlich festgestellt, dass in diesem Fall ein ausreichendes Datenschutzniveau gewährleistet ist.

Zusammenfassend kann daher festgestellt werden, dass Datenübermittlungen in die meisten für deutsche Unternehmen bedeutsamen Zielländer von Datenübermittlungen ohnehin keiner Genehmigung bedürfen. Insoweit geht die Ankündigung der Datenschützer, vorerst keine neuen Genehmigungen mehr zu erteilen, ins Leere.

Allerdings hat die Europäische Kommission am 19. Juli 2013 erklärt, dass sie das Safe-Harbor-Abkommen aus Anlass der jüngsten Enthüllungen einer Prüfung unterziehen wird. Die Prüfung soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein. 

Untersagung von Datenübermittlungen

Soweit deutsche Unternehmen personenbezogene Daten aufgrund einer Genehmigung der Datenschutzbehörden in „unsichere Drittstaaten“ übermitteln, kann die zuständige Aufsichtsbehörde die von ihr erteilten Genehmigungen grundsätzlich zurücknehmen oder widerrufen. Die Datenschutzbehörden sind grundsätzlich auch befugt, bei Verstößen gegen das Bundesdatenschutzgesetz einzugreifen und Datenübermittlungen in das Ausland zu untersagen.

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In der Praxis dürfte sich ein solches Vorgehen jedoch schwierig gestalten, da die Behörden an die bindenden Feststellungen der EU-Kommission gebunden sind und darlegen müssten, inwiefern deutsches Datenschutzrecht durch die Datenübermittlungen verletzt wird bzw. die Gefahr eines Schadens besteht.

Die deutschen Behörden können das Safe-Harbor-Abkommen auch nicht außer Kraft setzen. Es können lediglich Datenübermittlungen an bestimmte US-Unternehmen auf Grundlage des Safe-Harbor-Abkommens untersagt werden. Auch hierzu müsste dargelegt werden, dass aufgrund der Datenübermittlung das „unmittelbar bevorstehende Risiko eines schweres Schadens“ besteht.

Dies dürfte in der Praxis schwierig sein. Ferner müsste das betroffene US-Unternehmen vor einer Verbotsmaßnahme angehört werden.

Ausblick

Es ist kaum vorstellbar, dass die deutschen Datenschutzbehörden ihre Androhung in die Tat umsetzen werden und gegen Datenübermittlungen in die USA und andere Drittstaaten vorgehen werden. Zum einen würde dies empfindliche und unvorhersehbare Folgen für die deutsche Wirtschaft zur Folge haben. Zum anderen ist bereits zweifelhaft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für solch einen massiven Eingriff vorliegen.

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Die Ankündigung der Datenschützer ist daher wohl vor allem als politisches Signal zu verstehen – insbesondere in Richtung der Bundesregierung und der EU-Kommission. Es wäre jedenfalls nicht das erste Mal, dass die Datenschützer zu solchen Mitteln greifen. Auf jeden Fall sollten deutsche Unternehmen die weiteren Entwicklungen im Blick behalten.

Die Autorin:

Die Rechtsanwältin Kathrin Schürmann ist seit 2007 in der Kanzlei Schürmann Wolschendorf Dreyer tätig und berät Unternehmen schwerpunktmäßig in Fragen des IT- und Datenschutzrechts sowie des Wettbewerbsrechts. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Unternehmen aus dem E-Business.

Die Expertin für Datenschutz und IT-Recht ist seit 2010 externe Datenschutzbeauftragte eines großen Online-Händlers.

In ihrer Funktion als Datenschutzexpertin arbeitet Kathrin Schürmann auch als Beraterin für die ISiCO Datenschutz GmbH, ein Unternehmen, welches Analyse, Auditierung, Beratung und Mitarbeiterschulung in den Bereichen Datenschutz, Datenschutz-Compliance und IT-Sicherheit anbietet.

Der obige Beitrag wurde unter tätiger Mithilfe eines wissenschaftlichen Mitarbeiters realisiert.

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Best-of HTML/CSS/PSD-Ressourcen Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Essentials Photoshop

Best of Juli 2013: 30+ frische HTML/PSD-Themes und UI-Elemente

Im zweiten Teil unserer neuen monatlichen Serie mit frischen HTML/PSD-Themes und UI-Elementen stellen wir Ihnen Ressourcen vor, die sämtlich im Juli 2013 entstanden sind. Wir liefern Ihnen mit über 30 verschiedenen Werken ein breites Set an vorgefertigten Themes, Templates und sonstigen Elementen. In vielen Fällen werden die Rohdaten zur Bearbeitung mit Ihrem favorisierten Bild- oder Vektorbearbeitungsprogramm direkt mitgeliefert. Da sollte für jedermann was dabei sein…

Elegante HTML- und CSS-Themes

Wenn Sie nach Web-Templates suchen, für die Sie nicht erst Photoshop oder Illustrator anwerfen müssen, sind Sie mit der folgenden Liste gut bedient:

Gardentruck: Free Responsive HTML5 Template

Erstellt von: Templatemonster

GardenTruck Html5 Template

Avenir: Clean and Modern “Coming Soon” Page Template

Erstellt von: Wegraphics.Net

Free Coming Soon HTML Template

Caprice: Simple and Beautiful HTML Template

Erstellt von: Elemisfreebies.com

simple and beautiful HTML template

Telephasic: Minimalistic and Responsive Site Template

Erstellt von: HTML5 UP

responsive site template

zAgroPlus: Responsive Dark WordPress Theme

Erstellt von: Templatemonster.com

Responsive Dark WordPress

Simplistic: Simple and Minimalistic HTML5 Template

Erstellt von: Css3templates.co.uk

minimalistic HTML5 and CSS3 template.

ZCorPoRate: Blue and White Responsive HTML5 Theme.

Erstellt von: Zerotheme.com

Blue and White Theme.

PSDs zu Inspirations- und anderen Zwecken

Die folgenden PSDs enthalten Themes mit teils mehreren Layoutvarianten. Sie dienen zu Inspirationszwecken, können aber natürlich auch direkt genutzt werden, wenn man Lust und Fähigkeit zu umfangreichen Anpassungen hat.

Seabird: Elegant Homepage Multipurpose PSD Template

Erstellt von: Elemisfreebies.com

Seabird Free Homepage PSD

Motion: Single Page PSD Web Template

Erstellt von: Mahmoud Baghagho

single page PSD web template.

About Us Page: Minimalistic “About Us” Landing Page

Erstellt von: Chris Allen

About Us Page

Modus Versus: Free Multi-purpose PSD Template for Designers

Erstellt von: Dimitar Tsankov

multi-purpose PSD template

Black Sea: Flat Style Business Template PSD

Erstellt von: Css Author

Clean website design template PSD

Skybox: Minimalistic White PSD Home Page Template

Erstellt von: Elemisfreebies.com

Skybox Free Homepage PSD

Pinball: Responsive Grid Style Blog PSD

Erstellt von: CSS Author

responsive grid style blog PSD

Display: Complete and Elegant Website Template

Erstellt von: Bestpsdfreebies.com

elegant website template

Calm: Free PSD Portfolio Containing a Page for the Home and Another One for the Blog

Erstellt von: Salah Elimam

creative simple portfolio & blog PSD

Bluebox: Flat Website PSD Templates Design

Erstellt von: Adam Engledow

BlueBox: Flat Website PSD

Aditii: Premium Ecommerce Website Template in PSD

Erstellt von: CSS Author

clean e-commerce template.

Coole GUIs zur Entwickler-Entlastung

Mobiles Design entwickelt sich rasant und ist unumgänglich. Kein Wunder also, dass sich mehr und mehr Entwickler in diesen Bereich vorwagen. Zum leichteren Einstieg haben wir folgend eine umfangreiche Liste mit PSD-basierten Interfaces zusammengestellt. Die meisten dieser GUIs sind vollständig.

Modern Touch: Flat and Complete Set of UI Elements in PSD Format

Erstellt von: Pixelkit.com

Modern Touch UI Kit

Light UI Kit: Clean and Deep Collection of UI Elements for Your Web

Erstellt von: Andrewspixels.com

Light and Deep UI Kit

iOS 7 GUI: Fantastic Set of GUI Elements for iOS 7 iPad

Erstellt von: Kim Ruelo

iOS-7 iPad GUI

Dark UI Kit: Simple and Flat Set of UI Elements

Erstellt von: Max Denisov

Dark UI Kit

Fantastic iOS 7 GUI: Spectacular and Useful Resource for Web Designers & Developers

Erstellt von: DesignShock.com

Fantastic iOS 7 GUI

Pop Songs:  Flat Music Player UI Widget

Erstellt von: Pele Chaengsavang

flat music player UI widget.

Flat UI Kit: Nice Set for Flat UIs

Erstellt von: Pixelsdaily.com

Flat UI Kit Free

Marble UI Kit: Simple and Useful GUI Kit in PSD Format

Erstellt von: Jian Wei

Marble UI kit

Dashboard UI: Beautiful Set of Dashboard UI Design PSD

Erstellt von: CSS Author

Dashboard UI

Chubby Stacks: Complete and Elegant UI Kit for Your Next Project

Erstellt von: Pixelkit

Chubby Stacks UI Kit

UI Kit: Modern UI Kit for Web Designers in PSD Format

Erstellt von: Aykut Yılmaz

UI kit for web designers

Flat GUI Kit: Fantastic and Useful Flat GUI Kit in PSD File

Erstellt von: Freepik

Flat GUI Kit

Infographic GUI: Info Graphic PSD Templates Designed in Simple and Clear Style

Erstellt von: Free PSD Files

Infographic PSD Templates

Wooden GUI Set: More Than 1,000 Design Elements for Your Next Web/Software Project!

Erstellt von: DesignShock

Wooden GUI Set

Dark Flat GUI: Cool UI Kit That Includes a Set of Beautiful Components

Erstellt von: Graphicburguer

Flat Design UI Components

Die Autoren

Die Shock Family ist ein Team von Web-Enthusiasten, Designern und Entwicklern, die sich der Erstellung aller Arten von nützlichen Ressourcen rund um das Web widmet. Wer sich offenen Auges im Netz bewegt ist mit Sicherheit schon über eines oder mehrere Projekte der Shock Family gestolpert, als da wären themeshock, eine Sammlung hochwertiger WordPress-Themes und nützlicher Freebies, iconshock, eine der größten Icon-Sammlungen mit mehr als einer Million Piktogramme und WPthemegenerator, ein Online-Tool zur Erstellung von WordPress- und XTML-Themes.

(dpe)

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Webdesign

Designers Basisausstattung: 10 nützliche Freebies

Sicherlich, jedes Projekt ist anders, aber dann doch wieder ähnlich. Die Ähnlichkeit nimmt zu, je länger man im Designer-Geschäft tätig ist. Dadurch wird es bisweilen schwierig, sich stets auf’s neue hochkreativ zu zeigen, wenn der Kunde es erwartet. Die Problematik intensiviert sich im Laufe der Karriere. Das ist auch normal, denn man ist Mensch und lebt als solcher in seinen eigenen mentalen Grenzen. Als intelligenter Mensch ist man natürlich vorbereitet und hat sich Strategien zur Inspiration zurechtgelegt. Wildes Surfen, aber auch Bleistiftskizzen auf weißem Papier gehören zu den probaten Mitteln. Wenn man es etwas hemdsärmeliger angehen will, kann man sich auch gleich mit fertigen Elementen umgeben. Da sind Freebie-Sammlungen immer gern gesehen…

Die folgenden 10 Freebies sind Teil meines Basis-Baukastens geworden. Manche sind ganz frisch, andere fanden sicherlich schon ein halbes Dutzend Verwendungen. Vielleicht ist auch für Sie was dabei?

1. SEO-Icons im Flat Look

Das ist die neueste Ergänzung meines Werkzeugkastens. Diese 12 SEO Icons im Flat Design passen gut zum aktuellen Trend, besitzen aber genügend Eigenständigkeit, um nicht wie das nächste iOS7 zu wirken, auch die Farbpalette überzeugt. Und wenn iOS7 dann erstmal offiziell ist, werden viele Kunden nach genau so einem Stil fragen. Sie werden sehen…

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2. Texturen im Grunge-Look

Diese 25 Texturen habe ich mir ebenfalls erst kürzlich zugelegt. Sie kommen als JPG in 5.000 x 5.000 Pixeln bei 300 ppi und sind kompatibel zu jedwedem Bildbearbeitungsprogramm. Sinnvoll einsetzen lassen sie sich naheliegenderweise nur in Anwendungen, die mit Ebenen arbeiten oder eben im Web.

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3. PSD-Vorlage "Modus Versus"

Bootstrap ist beliebt, sehr beliebt sogar. Und wenn das auch bei Ihnen so ist, dann sollten Sie sich dieses Template näher ansehen. Modus Versus ist ein kostenloses Mehrzweck-PSD auf der Basis des 1.170 Grid Systems aus Bootstrap. Das prädestiniert es für den Gebrauch mit responsiven Frameworks, wie eben – Bootstrap…

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4. Flat UI-Kit

iOS (seite neuestem), Windows Modern GUI und Android Jellybean befördern den Trend zu responsivem Design. Dieses Freebie hier hilft beim Einstieg in das Thema. Ob man nun Flat Design eher als eine Reduktion oder eher als einen eigenen Stil definieren will, in jedem Fall ist das Flat UI Kit zeitgemäß.

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5. "Media Black" UI-Kit

Das "Media Black" UI-Kit wartet in meinem Werkzeugkasten die meiste Zeit auf seinen Einsatz. Mit seiner dunklen Ausrichtung und den klar fokussierten Einsatzbereichen ist es eher der Ecke "Special Interest" zuzuordnen. Es beinhaltet grafische Elemente für jede Art von Media-Anwendung, also Audio- und Video-Player, liefert aber zusätzlich passende Navigationselemente mit. Das Kit ist auch kommerziell frei nutzbar.

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6. Visitenkarten-Vorlage im Retro-Look (PSD)

Diese Photoshop-Vorlage bereichert Ihren Werkzeugkasten um eine äußerst elegante und moderne Variante einer Visitenkarte, die zudem aufgrund ihres minimalistischen Stylings schnell und umfassend angepasst werden kann. Dieser Freebie besteht aus zwei separaten PSDs und kann sowohl privat, wie kommerziell frei genutzt werden.

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7. Infografiken leicht gemacht mit dem Infographic Vector Kit

Infografiken sind der Knaller momentan. So ist es kein Wunder, dass Kunden auf die Idee kommen, statt langweiliger Powerpoint-Folien doch lieber schicke Infografiken erstellen zu lassen. In solchen Fällen verlasse ich mich zunächst auf das Infographic Vector Kit. Damit habe ich schon einmal die wichtigsten Elemente in einem Kit abgedeckt.

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8. Apple-Geräte-Icons

Dazu muss man wohl nicht viel sagen. In diesem Set versammeln sich 10 Darstellungen der Apple-Bestseller. Auf Detailtreue wurde Wert gelegt, geliefert werden PNGs und Illustrator-Dateien. Da das Set schon etwas älter ist, fehlt das iPhone 5. Aber gut, in Illustrator den oberen Ankerpunkt des 4s packen und etwas nach oben ziehen… Fertig ;)

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9. Simplito: Kostenloses Set mit Social Icons

Aus 2011, aber erst jetzt richtig trendy, flat und so, kommt dieses Set von 24 Icons aus dem Social Media-Umfeld in Form von JPGs und PNGs daher. Ein PSD wird ebenfalls geliefert, so ist umfassende Anpassung möglich. Die Icons können sowohl privat, wie kommerziell unter den Bedingungen des mitgelieferten Lizenz-Files verwendet werden.

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10. Rahmen & Bänder im Retro-Style

Ich dachte nicht, sowas jemals zu benötigen. Meine Kundschaft sieht das in zunehmendem Maße anders. Der Trend geht auf der einen Seite zu Flat und auf der anderen Seite zu Retro. Und letzteres bedienen diese handgezeichneten Rahmen und Bänder ganz sicherlich. Alle 46 Elemente wurden zunächst auf Papier erstellt und dann digitalisiert und in das Vektor-Format überführt. Durch den comic-artigen Zeichenstil wirken sie fast schon wieder modern. Ich verwende sie gern im Umfeld von Printprodukten, die im weitesten Sinne mit Veranstaltungen zu tun haben.

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(wa/dpe)

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Photoshop

Die 29 besten HTML/PSD-Themes & UI-Elemente des Sommers 2013

Auch wenn Sie nicht mit WordPress arbeiten, brauchen Sie designtechnisch nicht unter einem Stein zu leben oder sich an anderen Orten zu verstecken. Wir haben folgend eine Liste zusammengestellt, die Themes, Vorlagen und Elemente enthält, mit denen Sie sich zum einen die Arbeit erleichtern und zum anderen einen Schub Inspiration holen können. Unsere Sammslung enthält Themes auf Basis von HTML/CSS, aber auch mit Photoshop umgesetzte Entwürfe und – nicht zuletzt – etliche fertige UI-Elemente und ganze Sets für Web- und mobiles Development. Schauen Sie rein. Da ist sicherlich für jeden was dabei…

A. HTML/CSS-Themes und Templates

 

Strongly Typed: Responsive HTML5 Site Template.

Erstellt von: HTML5 UP
Features: Basiert auf SKELJS, einem leichtgewichtigen Framework zur Erstellung responsiver Themes

strongly typed a responsive html5 site template

Infinite: This is a Small HTML/CSS Template for a Design Blog.

Erstellt von: Nathan Brown
Features: Theme im responsiven Grid-Layout mit schicken Effekten

Infinite – A Design Blog Template HTML/CSS

Megacorp: Black and White Flat Business Theme.

Erstellt von: HTML5Templates.com
Features: Minimalistisches Theme mit verschiedenen Layouts, sowie Versionen für Desktop, Tablet und andere mobile Geräte

Megacorp HTML Theme.

Photoartwork: This Template is Written Entirely in HTML5 and CSS3.

Erstellt von: css3templates.co.uk
Features: Simples, farb-orientiertes Template mit fester Breite

PHOTOARTWORK HTML Theme.

zParalexy: Responsive Theme with Portfolio Page Made in HTML5 and CSS3.

Erstellt von: Zerotheme.com
Features: Flat Design, responsiv, Seiten-Vorlagen

zParalexy – Free Responsive Html5 Theme

Heavyindustry: Industry Inspiration Red Theme.

Erstellt von: HTML5emplates.com
Features: Minimalistisches Theme mit verschiedenen Layouts, sowie Versionen für Desktop, Tablet und andere mobile Geräte

heavyindustry HTML5 template

Zboommusic: Music Artist Inspiration Responsive  Black Theme.

Erstellt von: Zerotheme.com
Features: Responsiv, dunkel, flat, mit verschiedenen Seitenentwürfen

zBoomMusic – Free Responsive Html5 Theme

CSS3_gallery_garden: Simple Two Column Fixed Width Template.

Erstellt von: css3templates.co.uk
Features: Minimalistisches Theme mit fester Breite und eingebautem Accordeon-Slider

CSS3_gallery_garden template

Parallelism: Responsive Portfolio Site Template.

Erstellt von: HTML5up
Features: Portfolio Template mit horizontalem Scroller und Lightbox

parallelism  a responsive portfolio site template

B. PSD Website-Templates

Designer haben häufig ein gutes Auge für die Bedürfnisse des Kunden. So ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Entwickler gern an Designentwürfen orientieren. Diese findet man nicht selten in der Form von Photoshop-Dateien. Und genau das finden Sie hier:

.Rufio: Multipurpose Responsive Template.

Erstellt von: Rufio
Features: Theme im Flat Design, das sowohl als HTML, wie auch als PSD vorliegt

Rufio Free Homepage PSD

Classic: Clean & Minimal Blog Design Template.

Erstellt von: Designer First
Features: Minimalistisches PSD-Design mit mehreren Seiten

Clean & Minimal Blog Design

Revenant: Blue and White Color Combination with Clean Grid to Display Your Products.

Erstellt von: premiumcoding.com
Features: PSD-Template für Unternehmens-Websites; Flat Design

Template home page

E-commerce: Template for Online Bookstore.

Erstellt von: cssauthor.com
Features: PSD-Template mit mehreren Seiten, passend hauptsächlich im Ecommerce-Umfeld

E-commerce Template PSD

Portfolio: Template for the 3 Column Portfolio Page.

Erstellt von: premiumcoding.com
Features: Portfolio-Template im Flat Design mit dezenter Farbgebung

Portfolio page in 3 columns

Illustrate: Flat, Black and White Theme for Designers.

Erstellt von: blazrobar.com
Features: Grid-basiertes Flat Design mit stark zurückgenommenem Farbschema

Free Flat Design PSD Template

Webfolio: Minimal Portfolio Template with Mobile Version.

Erstellt von: CSS author
Features: Portfolio-Layout im Flat Design

Minimal Portfolio Template

C. UI-Elemente und komplette Sets

UI-Elemente kann man immer gebrauchen. Vor allem im Bereich der mobilen Entwicklung sind die Sets zu den einzelnen Plattformen von großem Wert. Aber auch ansonsten schadet ein Blick über den eigenen Horizont nie, und wenn es nur zu Inspirationszwecken dient.

Crystal: Free Mobile Application UI Design in PSD.

Erstellt von: CSS author
Features: Basis-Set mit den notwendigsten Elementen einer mobilen App

Mobile Application UI

Nexus 4 GUI: Android UI Design Kit PSD to Version 4.2.2.

Erstellt von: Chirag Dave
Features: 768*1280 UI-Set, unter anderem für Nexus 4 geeignet 

Nexus 4 GUI psd

Window 8 Metro: 100+ Awesome Window 8 Metro Style Icon and  App GUI Kit.

Erstellt von: Redesign Case
Features: Metro UI als PSD in 300 dpi

Window8 Metro GUI

Metro Vibes: Modern Metro UI Kit That Will Help You Shape Your Website.

Erstellt von: pixelkit.com
Features: UI im Stile der Windows 8 Modern UI

Metro Vibes UI Kit

iOS 7 GUI: Photoshop Template of GUI Elements Found in the Beta 1 Release of iOS 7.

Erstellt von: teehanlax.com
Features: Schon legendäre UI-Sammlung von TeehanLax, jetzt auch für iOS 7

iOS 7 GUI PSD

Flat GUI: Amazing Set with More Than 500 Elements Totally Editable Files

Erstellt von: DesignShock.com
Features: Mehr als 500 Elemente und 100 Icons im Google-Style

Flat GUI PSD

iOS 7 UI Kit: Start Designing iOS 7 Apps Today with This Comprehensive GUI Kit

Erstellt von: MediaLoot
Features: Minimalistisches, sauber wirkendes Interface mit einem Grund-Set voll bearbeitbarer Elemente

Free iOS 7 UI Kit

Metro UI Kit: Metro Style Elements Collection

Erstellt von: tempees.com
Features: Farbenfrohe GUI im vormals Metro genannten Look von Windows 8 

Metro UI kit

Vertical Infinity: Mega Flat Style UI Kit in PSD

Erstellt von: CSS author
Features: Retina-optimiertes, plakatives Flat Interface mit unterschiedlichen Varianten jeden Elementes

Vertical Infinity

Minimal GUI Set: Huge Plastic GUI Pack with More Than a Thousand Elements

Erstellt von: wpthemegenerator.com
Features: Minimalistische GUI mit mehr als tausend Elementen, voll bearbeitbar und kommerziell frei nutzbar

Minimal GUI Set

Transparent UI: Full PSD Free Transparent Layered UI Kit

Erstellt von: blugraphic.com
Features: Transparentes Interface im beliebten Glossy-Look

Transparent Ui Kit (Psd)

Flat UI Kit: Red  and Blue Flat and curvy UI Kit.

Erstellt von: Zachary VanDeHey
Features: Schwungvolles, minimalistisches Interface-Konzept mit starken Kontrasten

Flat Ui Kit

Ecommerce Flat: PSD Ecommerce UI Kit with Flat Design.

Erstellt von: graphicsfuel.com
Features: Alle notwendigen Elemente für eine Ecommerce-Anwendung im Flat Design

Ecommerce Flat UI Kit

Die Autoren

Die Shock Family ist ein Team von Web-Enthusiasten, Designern und Entwicklern, die sich der Erstellung aller Arten von nützlichen Ressourcen rund um das Web widmet. Wer sich offenen Auges im Netz bewegt, ist mit Sicherheit schon über eines oder mehrere Projekte der Shock Family gestolpert, als da wären themeshock, eine Sammlung hochwertiger WordPress-Themes und nützlicher Freebies, iconshock, eine der größten Icon-Sammlungen mit mehr als einer Million Piktogramme und WPthemegenerator, ein Online-Tool zur Erstellung von WordPress- und XTML-Themes.

(dpe)

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Design HTML/CSS

Killer-Websites: Die 10 besten Erweiterungen für Twitters Bootstrap

Bootstrap ist der Star am Himmel der Frameworks und erhält ungebrochen viel Aufmerksamkeit. Nicht einmal der Hersteller, Twitter, wird zur Geburtsstunde im August 2011 geahnt haben, wie groß das Projekt noch werden würde. Selbst heute, im Juli 2013, ist Bootstrap immer noch das beliebteste Projekt auf Github und vereinigt über 52k Stars und über 16k Forks auf sich. Bootstrap ist in sich schon beeindruckend genug. Kaum war es je einfacher, komplexe Webseiten zu erstellen. Wie sollte man solch ein System noch verbessern? Gibt es Werkzeuge, die Bootstrap noch besser machen? Ja, die gibt es in der Tat und im folgenden Beitrag zeige ich Ihnen die nach meiner Meinung 10 besten ihrer Art.

1. Jetstrap

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DER Twitter Bootstrap Builder: Das ist nicht nur ein Mock-Up Tool, Jetstrap ist das Tool der Wahl zur Erstellung von Bootstrap-Interfaces.

Glauben Sie mir, das ist wirklich keine Übertreibung. Wenn Sie etwas Unterstützung bei der Erstellung von Bootstrap-Oberflächen benötigen, oder es sich einfach einfacher machen wollen, dann ist Jetstrap genau das Tool, das Sie verwenden werden.

Jetstrap erklärt selbst warum: “Das Leben ist zu kurz, um sich durch Dokumentationen zu wühlen, wenn man einfach nur Websites bauen will. Schnappen Sie sich Schnipsel sauberen Codes und bringen so simpel auch komplexe Komponenten an den Start. Kommen Sie einfach schneller in die Gänge!” Und genau so ist es auch. Da es so einfach zu verwenden ist, ist es perfekt sowohl für Designer, wie auch Entwickler geeignet. Das Konzept ähnelt dem des Mitbewerbers Divshot. Gelangen Sie per Drag and Drop zu genau dem Ergebnis, das Sie benötigen.

Wie es funktioniert: Das simple Drag-and-Drop-Interface erlaubt es, eine Seite schnell mit Bootstrap-Elementen zu bevölkern. Haben Sie die Seite zusammengeschoben, exportieren Sie den Code und … gehen in die Stadt oder an den See oder ins Kino…
Preismodell: Kommerziell, beginnt bei 16 USD monatlich.
Video: http://youtu.be/AuTo_6id3J8
Website: http://www.jetstrap.com

2. Kickstrap

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Ein kompletter Werkzeugkasten für Website-Design: Als erstes seiner Art ist Kickstrap ein installationsloses Frontend-Framework mit Apps, Themes und anderen Extras.

Auf den ersten Blick ähnelt Kickstrap dem eben genannten Jetstrap, ist dabei aber durchaus deutlich anders. Es zielt nämlich primär darauf ab, Bootstrap zu erweitern. So fügt es Bootstrap etwa JavaScript-Bibliotheken wie Raphael.js (Demo mit Kickstrap), Extras wie Font Awesome und sogar Themes aus Bootswatch hinzu.

Wie es funktioniert: Denken Sie sich Kickstrap wie eine Mehrfachsteckdose für eine typische Bootstrap-Seite. Men steckt verschiedene Komponen hinein und alle funktionieren gleichzeitig.
Preismodell: frei verwendbar (Stand: Juli 2013)
Video: http://vimeo.com/55423707#at=0
Website: http://getkickstrap.com/

3. Paintstrap

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Paintstrap generiert sehenswerte Twitter Bootstrap-Themes aus Adobe Kuler- / COLOURlovers-Paletten

Dieses Tool ist zu Unrecht zu unbekannt, hat aber großes Potenzial. Warum? Nun, Bootstrap kommt zwar mit Farben daher, nur wie oft passen diese wirklich zum gewünschten Farbsetting? Ich sage es Ihnen: Im Grunde nie. Typischerweise legt der Kunde etwas zielgebendes vor, und wenn es nur das Logo ist. Vielfach bestehen aber auch bereits zum CI gehörige Farbpaletten, an denen man nicht vorbei kommt.

Paintstrap arbeitet nun nicht nur mit diesen Vorgaben, sondern integriert COLOURlovers und Adobe Kuler in den Prozess, um die Paletten CI-gerecht zu erweitern. Das produziert im Regelfall großartige Ergebnisse.

Wie es funktioniert: Übergeben Sie die Kuler Theme-ID oder COLOURlovers Paletten-ID, dann wählen Sie die gewünschten Farben für die verschiedenen Elementen anhand einer Live-Preview. Haben Sie alles beisammen, exportieren Sie nach CSS oder LESS.
Preismodell: frei verwendbar (Stand: Juli 2013)
Website: http://paintstrap.com/

4. Divshot

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Ein weiterer Interface-Builder für Web-Apps: Drag-And-Drop, exportiert responsives HTML & CSS, befindet sich noch in Beta.

Divshot ist ein direkter Wettbewerber zu Jetstrap. Die Ziele und Funktionalität sind sehr ähnlich. Auch in Divstrap zieht und schiebt man sich seine App zusammen und erhält am Ende den entsprechenden Code. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Divstrap von sich selbst behauptet, den saubersten Code zu produzieren und die beste Bootswatch-Integration zu bieten. Der wesentlichste Unterschied indes ist der Preis. Divstrap kostet nämlich nichts.

Wie es funktioniert: Lesen Sie weiter oben unter Jetstrap nach ;-)
Preismodell: frei verwendbar (Stand: Juli 2013). Ich erwarte allerdings ein kommerzielles Angebot, sobald die Beta-Phase beendet ist.
Video: http://youtu.be/g9KhSUgf38A
Website: http://www.divshot.com/

5. Fancyboot

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Fancyboot: Bootstrap anpassen leicht gemacht. Dieses Tool ist für echte Bootstrap-Liebhaber gedacht.

Wenn Sie gern an Ihren Bootstrap-Dateien feilen und dabei eine permanente Live-Preview zu schätzen wissen, dann ist Fancyboot auf jeden Fall einen näheren Blick wert. Es gibt neben Echtzeit-Previews noch Farbwähler und weitere Variablen. Fancyboot ist gut geeignet, um schnell Veränderungen an einer bestehenden Bootstrap-Seite vorzunehmen.

Wie es funktioniert: Wählen Sie die Plugins und Komponenten, die Sie in das Projekt nehmen wollen. Dann wählen Sie über das seitlich angeordnete Menü die Farbpalette. Sie erhalten direkt eine Echtzeit-Preview, die es Ihnen ermöglicht, unmittelbar ins Finetuning einzusteigen.
Preismodell: frei verwendbar (Stand: Juli 2013)
Website: http://fancyboot.designspebam.com/

6. Bootswatch

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Bootswatch:
Freie Themes für Twitter Bootstrap

Wenn Sie bis hierhin gelesen haben, dann ist Ihnen Bootswatch schon ein paar Mal begegnet. Das liegt daran, dass es sich so gut in andere Bootstrap-Anwendungen integriert. Bootswatch hat einen sehr einfachen Anwendungszweck. Es liefert kostenlose Themes für Bootstrap. Alle sind vorgefertigt bis zu dem Punkt, an dem Sie gar nichts mehr tun müssen…

Wie es funktioniert: Laden Sie das CSS herunter und verwenden Sie es.
Preismodell: frei verwendbar (Stand: Juli 2013)
Website: http://bootswatch.com/

7. Bootsnipp

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Bootsnipp: Design-Elemente und Code-Snippets für Bootstrap

Bootstrap macht die Verwendung von Elementen in Seiten schon ziemlich einfach. Manchmal würde man aber gern mehrere wiederkehrende Elemente auf ein und derselben Seite einsetzen. Hier kam bislang der Entwickler ins Spiel. Mit Bootsnipp kann jeder Designer diese Dinge selbst erledigen. Bootsnipp erlaubt es, nützliche Schnipsel von Bootstrap-Code einfach in die Seite einzukopieren. Beispielschnipsel beinhalten Preisübersichten, Adress- und Bezahlformulare, Anmeldefeatures und vieles mehr.

Wie es funktioniert: Klicken Sie auf den gewünschten Schnipsel und wählen Sie den Quellcode aus. Kopieren Sie ihn in Ihre Site, fertig.
Preismodell: frei verwendbar (Stand: Juli 2013), um ein kleines Trinkgeld wird gebeten
Website: http://bootsnipp.com/

8. Form Helpers

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Bootstrap Form Helpers: erweitert Bootstraps Komponenten um 12 jQuery-Plugins.

Wenn Ihnen Bootstrap im Auslieferungszustand nicht genug Funktionalität bietet, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an die Bootstrap Form Helpers. Auch hier fügen Sie sehr einfach Codeschnipsel in Ihre Projekte ein und erhalten dadurch so schicke Features wie Länderlisten, die sich automatisch befüllen, Select-Boxen mit Filtern oder automatisch formatierte Telefonnummern und vieles mehr.

Wie es funktioniert: Der Einsatz besteht im Wesentlichen daraus, das Tool herunter und wieder herauf zu laden. Wollen Sie Gebrauch von weiteren Parametern machen, die Website bietet ausführliche Anleitungen.
Preismodell: frei verwendbar (Stand: Juli 2013)
Website: http://vincentlamanna.com/BootstrapFormHelpers/

9. Bootstrap Lightbox

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Bootstrap Lightbox: ein simples Lightbox-Plugin, basierend auf Bootstraps Modal-Plugin.

Dieses hier ist einfach, aber dennoch wertvoll. Es bläst nämlich die vorhandene Lightbox-Funktionalität auf der Basis des Modal-Plugins zu etwas deutlich sehenswerterem auf. Probieren Sie es selbst. Sie werden mir zustimmen.

Wie es funktioniert: Der Einsatz besteht im Wesentlichen daraus, das Tool herunter und wieder herauf zu laden. Wollen Sie Gebrauch von weiteren Parametern machen, die Website bietet ausführliche Anleitungen.
Preismodell: frei verwendbar (Stand: Juli 2013)
Website: http://jbutz.github.io/bootstrap-lightbox/

10. Built with Bootstrap

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Ein Showcase von Sites und Apps, die mit Twitter Bootstrap erstellt wurden

Unsere letzte Vorstellung zeigt Ihnen, wie echte, hochglanzpolierte Bootstrap-Seiten aussehen können. Built with Bootstrap ist im Grunde eine Galerie von Websites, die in der ein oder anderen Weise Gebrauch von Bootstrap machen. Ich finde die Beispiele ausgesprochen gelungen und verwende die Site stets zu Inspirationszwecken. Schon mehr als einmal habe ich mir dort neue Ideen geholt.

Wie es funktioniert: Schauen Sie selbst auf http://builtwithbootstrap.com/
Preismodell: frei verwendbar (Stand: Juli 2013), aber voller Werbung
Website: http://builtwithbootstrap.com/

Ich hoffe, diese 10 Bootstrap-Ressourcen gefallen Ihnen so sehr wie mir. Kennen Sie weitere, die ich unbedingt auch kennen sollte? Lassen Sie es mich wissen, hier unten, in den Kommentaren.

Der Autor:

Ryan Boog ist Eigentümer von Happy Dog Web Productions, einer Firma, die sich die Entwicklung von mobilen und Web-Apps, sowie die Unterstützung in Sachen SEO auf die Fahnen geschrieben hat. Wollen Sie mehr von HDWP lesen, dann folgen Sie dem Unternehmen auf Twitter oder Facebook.

(dpe)

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Setz dich und sei still: So schützen Sie Ihre Kunden vor deren eigenem schlechten Geschmack!

Kommt Ihnen das bekannt vor? Ein Kunde engagiert Sie für einen Design-Job. Es geht – sagen wir – um eine Website. Das ist gut, oder? Arbeit ist immer gut. Es dauert nicht lang, bis Sie merken, dass etwas schief läuft. Kommt es Ihnen nur so vor, oder drückt der Kunde Sie in Richtungen, die Sie freiwillig nicht einschlagen würden? Hat er da eben tatsächlich die grauenhafteste Farbkombination seit Beginn des Webdesigns gefordert? Sie müssen ihn stoppen!! Ich zeige Ihnen, wie…

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Lassen Sie uns beginnen mit einer Reihe ganz typischer Fehlleitungen, denen ein Kunde zum Opfer fallen kann:

  • Er kommt ständig mit neuen Ideen, die allerdings das Design keinen Schritt weiter bringen
    „Hey, mein Cousin hatte eben eine tolle Idee. Lassen Sie uns die Überschriften so gestalten, dass sie sich drehen und dabei glitzern. Als Schriftart sollten wir Papyrus verwenden.“
  • Ständige Redesigns und das ausdauernde Herumschrauben an Logos und Slogans
    „Ich weiß, ich habe Sie gebeten, die Hauptfarbe der Website auf #FF0000 zu ändern. Aber, dieser schwarze Hintergrund mit diesem Hellblau gefällt mir doch besser.“
  • Der Kunde beginnt, das Projekt kleinschrittig zu managen
    „Ich möchte 10 verschiedene Varianten der „Über uns“-Seite sehen, damit ich entscheiden kann, welche mir gefällt.“
  • Der Kunde scheint überhaupt keine klaren Vorstellungen davon zu haben, was mit der Website überhaupt erreicht werden soll.
    „Lassen Sie uns einen Spenden-Button integrieren.“
    „Warum?“
    „Na, ich sah das kürzlich auf anderen Sites und fand es eine gute Idee.“

Diese Liste könnten wir ins Unendliche fortsetzen. Wenn Sie Freelancer sind, egal wie lange schon, können Sie diese Liste in höchstens fünf Minuten sicherlich verdoppeln. Wenn der Kunde erst einmal auf die schiefe Bahn gerät, dauert es nicht lange und ein regelrechter Schneeball-Effekt tritt ein. Es ist klar was passiert: Sie verlieren Zeit und damit Geld. Außerdem kann es zeigen, dass der Kunde Ihren Fähigkeiten nicht wirklich traut.

Wie also bekommen Sie dieses Projekt zurück auf die richtige Spur?

Sprechen Sie mir nach: Ich bin der Experte!

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Kommen Sie schon, sagen Sie es lauter.

Lauter!

So. Nachdem nun Ihre Nachbarn oder nichts ahnende Passanten eine gesunde Skepsis gegenüber Ihrer geistigen Gesundheit entwickelt haben dürften, lassen Sie uns schauen, wie man dieses Mantra in die Kundenbeziehung so einfließen lassen kann, dass es Wirkung zeigt.

Schauen Sie sich den geschlossenen Vertrag genau an

Sicherlich ist Ihnen klar, dass Verträge unabdingbar wichtig sind. Das gilt grundsätzlich und es gilt im besonderen für die darin festgelegten Inhalte. Der Vertrag sollte stets das Projekt so umfassend wie möglich definieren. Wer liefert was zu welchem Preis in welcher Zeit. Im schnelllebigen Designgeschäft wird leider zu häufig der ein oder andere Punkt vergessen oder eine vertragliche Regelung unterbleibt gleich ganz. In diesen Fällen brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Sie in eine schlechte Position geraten.

Liegen indes klare Regelungen vor, so ist es vergleichsweise einfach zu sagen: „Schauen Sie hier. Diese Leistung ist nicht vereinbart.“ Handelt es sich um etwas, das Sie dennoch zu tun bereit sind, können Sie es natürlich aufnehmen, dabei aber klar machen, dass Sie dafür eine Extrarechnung schreiben werden. Viele „unheimlich tolle Ideen“ verlieren im Angesicht des Kunden, sobald er herausfindet, dass er für deren Umsetzung zusätzlich in die Taschen greifen muss. Für Sie ist die Sache in jedem Fall ein Gewinn. Entweder die tolle Idee wird zurückgezogen und Sie bleiben im ursprünglichen Budget oder Sie werden zusätzlich bezahlt. Nicht klassisch, aber dennoch Win-Win.

Liegen klare Regelungen jedoch nicht vor, ist die Vorgehensweise weniger unkompliziert. Nur zu sagen „Nein, das werde ich nicht tun“ ist sicherlich nicht der beste Schachzug im Spiel um Kundenzufriedenheit. Wir werden uns im Folgenden dennoch auch mit dieser schwierigen Situation befassen. Sie sollten aber schon jetzt die Erkenntnis mitnehmen, dass nichts einen ausführlichen, gut geschriebenen Vertrag ersetzen kann. Ich schätze, das wird Ihnen gerade immer klarer…

Nutzen Sie Ihren Expertenstatus!

Sie haben Ihre Hausaufgaben gemacht. Sie kennen das Ziel des Projekts. Sie sind der Experte, die Autorität. Jetzt müssen Sie diese Autorität durchsetzen.

Wenn nun also der Kunde auf Sie zukommt und Vorschläge macht, von denen Sie wissen, dass Sie dem Ziel des Projektes Schaden zufügen würden, dann müssen Sie dem Kunden genau das unmissverständlich klar machen. Erläutern Sie aus Expertensicht, warum die Vorschläge schädlich sind und was für Auswirkungen sie hätten, Machen Sie dem Kunden klar, dass er dabei ist, seine eigenen Ziele zu sabotieren. Es wird schon vorkommen, dass der Kunde glaubt, er hätte rationale Gründe für seine Vorschläge. Solange Sie sicher sind, dass auch die möglicherweise neuen Argumente des Kunden Ihre Beurteilung nicht verschieben, bleiben Sie bei der Ablehnung.

Handelt es sich indes um sinnvolle Vorschläge, was ebenfalls schon vorgekommen sein soll, so prüfen Sie den Vertrag und vereinbaren im Zweifel eine Zusatzvergütung für deren Umsetzung.

Manchmal sind Sie es sich und den Kunden schuldig, einfach „Nein“ zu sagen.

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Überzeugen Sie durch Leistung

Kleinteilige Designprozesse werden häufig dadurch initiiert und begünstigt, dass Sie selber eventuell zu viele Fragen stellen oder zu häufig den Kunden aufsuchen. Zwar ist Feedback grundsätzlich gut, aber nur in gewissem Ausmaß. Wenn Sie dem Kunden den Eindruck vermitteln, er könne nicht nur, er müsse sich sogar ständig im Prozess beteiligen, brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn er das auch tut. Halten Sie sich also so weit zurück, wie möglich.

Anstelle häufiger Nachfragen machen Sie nach dem ersten Briefing einfach Gebrauch von Ihren wahnsinnigen Fähigkeiten und erstellen einen Vorschlag, der den Projektzielen in höchstem Maße entspricht und dabei möglichst die Grenzen des Machbaren strapaziert, etwas wirklich Außergewöhnliches also. Zeigen Sie den Vorschlag dem Kunden erst dann, wenn Sie selbst vollkommen davon überzeugt sind und auch Ihre dem Design zugrundeliegenden Entscheidungen hieb- und stichfest begründen können.

Die Chancen stehen gut, dass Ihr Kunde von Ihrer frischen Herangehensweise beeindruckt sein wird. Wenn er es tatsächlich ist, wird er Sie in der Regel fortan ohne ständige Einmischungen Ihren Job machen lassen. Ansonsten lesen Sie nochmal die Abschnitte weiter oben.

Feuern Sie Ihren Kunden!

Haben die Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit erst einmal ein bestimmtes Maß überschritten, ist es schwierig, selbst mit den genannten Vorschlägen, zusammenzubleiben. Das ist ebenfalls normal und ein gangbarer Weg, die Reißleine zu ziehen. Wenn Sie also zu der Überzeugung gelangen, dass der Kunde Ihren Expertenstatus nicht akzeptiert und auch Ihre Vorschläge, obwohl toll, ständig in die Bearbeitungsschleife schickt und überdies nicht einmal zur Vergütung der Mehrleistungen bereit ist: Feuern Sie ihn! Denken Sie dabei daran, dass es Ihr Name ist, der unter einem schlechten Endprodukt stehen würde, obschon Sie alles versucht haben, ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Einen Kunden zu feuern ist eine heikle Sache. Hier habe ich für Small Biz Triage einmal aufgeschrieben, wie man es richtig macht.

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Schließen Sie mit dem Thema ab, weiter geht’s!

Egal, welchen Weg Sie gehen. Ist ein Projekt einmal vorbei, ist es vorbei. Feiern Sie, wenn Ihnen danach ist.

Möglicherweise wollen Sie für diesen Kunden nie wieder arbeiten, möglicherweise haben Sie und Ihr Kunde aber auch die perfekten Basis für weitere Projekte gefunden. Egal wie, lassen Sie uns noch einmal auf „Los“ zurückgehen. Lassen Sie uns sicherstellen, dass Sie nicht zweimal den gleichen Fehler machen.

Nach meinen persönlichen Erfahrungen liegen Probleme meist nicht direkt im Kunden begründet. Natürlich gibt es diese Typen, die stets versuchen, auch noch das letzte Quäntchen Leistung gratis rauszuverhandeln. Aber in den allermeisten Fällen entstehen Probleme durch unklare Definitionen und fehlgeleitete Erwartungshaltungen. An den folgenden Punkten sollten Sie ansetzen und sie schon beim Schreiben von Angeboten und spätestens bei Verträgen beherzigen:

  • Formulieren Sie das Ziel des Projekts. Das hilft, einen klaren Fokus zu setzen und ist sowohl für Sie, wie auch Ihren Kunden vorteilhaft.
  • Legen Sie Zeile für Zeile deutlich dar, worin exakt Ihre Leistung besteht.
    Geht s um eine Homepage? Sagen Sie nicht nur, dass Sie eine Homepage erstellen werden, sondern auch, wie viele Designvorschläge Sie maximal vorlegen werden.
  • Erstellen Sie einen vorläufigen Projektzeitplan.
    Es ist gut für Sie und den Kunden, wenn Sie sich auf eine Laufzeit und einen Ablauf verständigen. Können Sie ein Projekt in zwei Wochen abwickeln, legen Sie die Deadline auf drei Wochen und bringen Sie Verzögerungen mit Vergütungen in Verbindung. So wird Ihrem Kunden klar, dass Verzögerungen Geld kosten können.
  • Definieren Sie klar, wer was wann zu liefern hat.
    Hier ist es wichtig, sehr verständlich und einfach zu formulieren. Haben Sie das richtig gemacht,gibt es für beide Seiten keinen Zweifel darüber, an welchem Punkt das Projekt offiziell beendet ist.

Das mag nun auf den ersten Blick alles etwas streng wirken. Und natürlich ist es nicht falsch, dem Kunden an manchen Stellen entgegen zu kommen. Immerhin ist die Zufriedenheit des Kunden ebenfalls ein wichtiges Projektziel. Stellen Sie aber sicher, dass Ihre Gutmütigkeit nicht ausgenutzt werden kann. Wenn Sie also dafür bekannt sind, dass Sie die ein oder andere „kleinere Leistung“ kostenfrei zusätzlich erbringen, tun Sie sich selbst einen Gefallen und:

  • Definieren Sie „kleinere Leistung“.
    Machen Sie im Vertragswerk klar, was Sie unter „kleineren Leistungen“ verstehen, die nicht zusätzlich vergütet werden müssen. Definieren Sie in leicht verständlicher Sprache, was Sie darunter verstehen, so dass im Zweifel kein Streit darüber entstehen kann, ob eine Leistung nun als „kleiner“ zu verstehen ist oder nicht.

Wenn Sie nun fürchten, dass eine gewisse Strenge zu Beginn eines Projektes geeignet ist, Kunden abzuschrecken, kann ich nur sagen: Fürchten Sie nichts. Die besten Kunden sind ohnehin die, die Ihnen den Raum lassen, Autorität zu gewinnen und Ihnen das Vertrauen schenken, das Sie brauchen, um den Job zu erledigen. Und diesen Typ Kunde, den schreckt so leicht nichts ab. Die anderen wollen Sie doch sowieso nicht haben, oder?

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Und jetzt los, Tiger!

Der Autor

sethrasmussenSeth Rasmussen lebt in Seattle und ist begeisterter Schreiber, wenn er nicht gerade mit der gleichen Begeisterung Ukulele spielt. Nachdem er in 2012 zu Small Biz Triage stieß, wurde er schnell Miteigentümer und Projektmanager dieser Firma, die sich auf die Unterstützung von kleinen Unternehmen, Einzelkämpfern und Non-Profits spezialisiert hat. Außerhalb von Small Biz Triage findet man Seth rund um Seattle meist filmend oder musizierend.
 
 
 
 

(dpe)

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Juni 2013: die 13 kostenlosen WordPress-Themes des Monats

Eben ist der Monat Juni 2013 zu Ende gegangen. Damit ist es höchste Zeit für unsere Zusammenstellung der WordPress-Theme-Veröffentlichungen des abgelaufenen Monats. Wie immer präsentieren wir Ihnen alle kostenlosen Themes für selbst gehostete WordPress-Seiten, die wir in den Tiefen des Netzes aufspüren konnten. Das waren in diesem Monat erneut nicht viele, lediglich 13 Themes gerieten in unseren Radar. Woran liegt es? Wahrscheinlich warten doch einige Theme-Entwickler auf den endgültigen Release von WordPress 3.6. Der wiederum wartet ja ebenfalls hinter der nächsten Ecke, das allerdings schon seit einigen Monaten…

Die meisten Themes des abgelaufenen Monats beschäftigen sich mit persönlichen Blogs, sowie Firmen- und Portfolio-Darstellungen. Hybrid Core ist nicht sonderlich vertreten, während Bootstrap und _s sich repräsentiert finden. Wie immer haben wir bei der Auswahl darauf geachtet, dass wir Ihnen keine risikobehafteten Themes unterjubeln. Neun der 13 Templates sind aus dem offiziellen Repository, vier stammen aus ansonsten vertrauenswürdigen Quellen. Die besten Themes des Monats nach unserer Meinung sind Apollo und Icy. Viel Spaß mit der folgenden Kollektion!

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Kostenlose WordPress Themes: Ausgabe Juni 2013

Alle Themes werden im Rahmen einer Galerie präsentiert. Unterhalb der Galerie finden Sie eine Tabelle, die die wesentlichen Features in einer Übersicht gegeneinander stellt.

Von Theme zu Theme navigieren Sie innerhalb der Galerie, in dem Sie entweder auf den Screenshot klicken oder die Navigationselemente unterhalb des Beschreibungstextes verwenden. Links zu Demo und Download finden Sie in der Galerie-Einzelansicht zu jedem Theme.

WordPress-Themes 06 2013: Übersicht

 Theme-Titel  Genre  Responsiv Mehrsprachig  Div.  ASM
 Apollo Portfolio  Ja  Ja  Custom Widgets, Shortcodes, Google Fonts  NA
 Lefty  Blog, Tumblog Ja  Ja  Custom Widgets, Shortcodes, Google Fonts  NA
 Mordor  Firma  Nein  Nein  Custom Homepage, Banner-Ads  jQueryslider
 Lukas  Blog  Ja  Nein  benötigt Options Framework-Plugin  NA
 Expound Magazine  Magazin  Ja  Ja  Custom Homepage, Ähnliche Beiträge  basiert auf _s
 Easy  Blog, Magazin  Nein  Nein  Custom Page-Templates  Pro-Version verfügbar
 Blogfolio  Blog  Ja  Ja  Custom Homepage  NA
 Allmed  Audio/Video  Nein  Nein  —  NA
 Silver Spot  Blog  Nein  Ja  —  unterstützt Mikroformate
 Sepfyre  Blog, Firma  Ja  Ja  Custom Homepage-Layout, Page Templates, Werbeflächen  Child-Theme von Destro
 Icy  Blog  Ja  Ja  unterstützt Post Formats; Retina-Ready  Pro-Version verfügbar
 WP MarketingStrap  Firma  Ja  Ja  Custom Homepage-Layout  basiert auf Twitter Bootstrap
 Cute Frames  Pinboard  Ja  Ja  unterstützt Post Formats, benötigt Jetpack für „Infinite Scroll“  NA

Wollen Sie nochmal unsere Übersichten der letzten Monate besuchen, hier sind sie:

(sbu/dpe)

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E-Business Rechtliches

Bring Your Own Device – Sind private Geräte im Unternehmenseinsatz eine gute Idee?

Jeder arbeitet mit dem Gerät, das er kennt und mit dem er am besten umgehen kann – der Arbeitgeber erspart sich die Anschaffung von Smartphones, Tablets oder Laptops. Dieser Gedanke steht hinter einer inzwischen nicht mehr ganz so neuen Entwicklung, die es Arbeitnehmern explizit erlaubt, private Geräte an ihrem Arbeitsplatz zu nutzen. Laut dem Branchenverband Bitkom ermöglichen bereits 43% der Unternehmen aus den Informations- und Telekommunikationstechnologien private Gräte am Arbeitsplatz und von diesen haben 60% den Umgang in eigenen Richtlinien geregelt. Als Vorteil wird oft angeführt, dass private Geräte leistungsfähiger und nutzerfreundlicher sind, sowie dass Mitarbeiter berufliche und private Aufgaben kombinieren können. Doch genau die Verquickung von privaten und beruflichen Kontakten, Unternehmensdaten und Programmen birgt erhebliche datenschutzrechtliche Risiken.

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Offizielle Richtlinien oder „Schatten-IT“

Die Mehrheit der elektronischen Geräte ist für Verbraucher ausgelegt und erfüllt nicht die hohen Anforderungen, die Unternehmen an ihre eigene IT stellen. Allerdings bieten moderne Geräte Apps zur Kalenderverwaltung, Zusammenarbeit oder Datenspeicherung, die auch den Alltag in Unternehmen einfacher und effizienter gestalten können. Selbst wenn Unternehmen den Gebrauch von privaten Geräten nicht offiziell erlauben, werden die Geräte oftmals selbstständig von Mitarbeitern in den Berufsalltag eingebaut – so entsteht eine „Schatten-IT“ ohne das Wissen der Führungspersonen und IT-Verantwortlichen.

Dabei droht einerseits ein unkontrollierter Abfluss von Daten, wenn Kontakt zu einem Firmennetzwerk hergestellt wird, und andererseits können Sanktionen der Datenschutzbehörden bei Verlust von personenbezogenen Daten folgen. Denn auch wenn Daten auf einem privaten Gerät liegen, bleibt das Unternehmen die sogenannte „verantwortliche Stelle“ im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes. Daher empfiehlt es sich, klare, schriftliche Regelungen zu treffen, um Sicherheitsaspekte zu regeln und Rechtssicherheit zu schaffen.

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Ausgestaltung einer Richtlinie (BYOD-Policy) 

Eine unternehmensinterne Richtlinie sollte den freiwilligen Charakter der Nutzung eigener Geräte ausdrücklich betonen, um den Unterschied zur Nutzung von Betriebsmitteln hervorzuheben. Sie sollte sowohl ein technisches Anforderungsprofil aufzeigen, als auch rechtliche Rahmenbedingungen definieren. So kann eine Richtlinie die erlaubten Geräte auf bestimmte Hersteller reduzieren oder zugelassene Betriebssysteme bestimmen. Bei letzterem empfiehlt sich, allein aus Sicherheitsgründen, auch die Setzung von Mindestversionsnummern (z.B. nur Geräte ab Android 4.x).

Neben der Verpflichtung zum Einsatz bestimmter Unternehmenssoftware kann auch der Einsatz von Antivirenprogrammen und anderer sicherheitsrelevanter Software vorgeschrieben werden. Bestimmte Apps, wie zum Beispiel Cloud-Speichermöglichkeiten, können zumindest für den geschäftlichen Bereich untersagt werden. Ein Verbot von Apps für den privaten Gebrauch stellt, genau wie ein Verbot von jailbreaks und root-Modifikationen, einen erheblichen Eingriff in die Privatsphäre des Arbeitnehmers dar, wird aber trotzdem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfohlen.

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Vorsicht geboten ist auch bei Apps, deren Lizenzen die kostenfreie Nutzung auf den privaten Bereich beschränken. Vor dem Einsatz derartiger Apps ist zunächst das Unternehmen zu informieren, um dann gegebenenfalls Lizenzen für den gewerblichen Bereich erwerben zu können. Wenn der Arbeitgeber die Nutzung ohne Lizenz duldet, kann er unter urheberrechtlichen Gesichtspunkten haften.

Trennung beruflicher und privater Daten durch Container

Das größte Problem bei BYOD ist, dass geschäftliche E-Mails, Kontakte, Kalender und Datenbanken mit persönlichen E-Mails, Apps, Urlaubsfotos und andere Dokumenten zusammentreffen. Hierbei darf der Einfluss des Arbeitgebers nicht zu weit in den privaten Bereich reichen, denn zum Beispiel die Überwachung oder gar die Löschung von privaten Daten stellt rechtlich eine Datenerhebung oder –verarbeitung dar, die nur nach einer schriftlichen Einwilligung des Arbeitnehmers erlaubt ist. Erfolgen derartige Eingriffe ohne Einwilligung drohen eine zivilrechtliche Schadensersatzpflicht und eine Strafbarkeit der handelnden Personen wegen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses (§ 206 Strafgesetzbuch). Daher empfiehlt es sich, private und berufliche Daten möglichst weitgehend zu trennen und entsprechende Unternehmensrichtlinien auf die Regelung der beruflichen Daten zu begrenzen.

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Diese Trennung kann auf technischem Weg über sogenannte Container- oder Sandbox-Programme erreicht werden. Dabei wird auf dem privaten Gerät ein verschlüsselter Bereich angelegt, den der Arbeitgeber aus der Ferne warten und mit Programmen und Daten bestücken kann. Dieser Bereich ist nur per Passwort zugänglich und nur von dort ist Zugriff auf das Firmennetzwerk gestattet. Bei neuesten Programmen dient das Gerät lediglich zum Anzeigen von Texten und Grafiken ohne dass Daten auf dem eigenen Datenträger verbleiben (ähnlich einem Stream, dadurch ist lediglich der Arbeitsspeicher des Geräts betroffen). Die Verbindung zu einem Firmenserver kann über sog. Terminal Sessions oder VPN-Clients erfolgen.

Um Bring-Your-Own-Device mit Smartphones oder Tablets technisch zu ermöglichen, gibt es ganze Mobile-Device-Management-Suiten, die diese Funktionen mit einer Übersicht der im Einsatz befindlichen Geräte oder mit Programmen zum Viren- und Malware-Schutz kombinieren. Entscheidet sich der Arbeitgeber, private Geräte zuzulassen, ist er sogar gesetzlich verpflichtet, personenbezogene Daten durch technische und organisatorische Maßnahmen zu schützen, z.B. mittels Zugangs- und Zugriffskontrollen (vgl. § 9 Bundesdatenschutzgesetz).

Rechtliche Herausforderungen

Oft unberücksichtigt bleibt die Tatsache, dass geschäftliche Daten auf privaten Geräten auch den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten unterliegen. Hier helfen nur eine regelmäßige Synchronisation mit den Servern des Unternehmens oder eine manuellen Datensicherung, um etwa steuerlich relevante Mails und Belege gesetzeskonform aufzubewahren. Weitere Probleme können beim Verlust der Geräte auftauchen – hier gilt es gegebenenfalls die Aufsichtsbehörden zu informieren und die Daten etwa durch Fernlöschung vor Zugriff zu sichern. Schließlich sind Aspekte der Kostenverteilung, der Datenlöschung bei fehlender Erforderlichkeit oder Datenherausgabe nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu beachten. Hauptaufgabe einer BYOD-Policy muss es sein, diese Punkte vorherzusehen und klare Regel zu bestimmen, um mögliche Probleme zu vermeiden.

Fazit: Auf private Geräte muss im Büro oder auf Geschäftsreise nicht verzichten werden, allerdings sollte eine Richtlinie den Rahmen für eine erlaubte Nutzung definieren. Ohne derartige Richtlinien kann eine Schatten-IT innerhalb des Unternehmens entstehen und es bestehen Haftungsrisiken. Nicht umsonst wird BYOD häufig mit Bring-Your-Own-Desaster übersetzt. Mit technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen können private Geräte jedoch zu einem Teil der modernen Unternehmenskultur werden.

Der Autor

AndreasDoelker-w150Andreas Dölker ist Associate in der Kanzlei Schürmann Wolschendorf Dreyer Rechtsanwälte in Berlin-Mitte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte umfassen das IT- und Datenschutzrecht sowie den Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes. Wegen seiner Erfahrung als Serverbetreuer und Systemadministrator in Freiburg im Breisgau, berät er hauptsächlich Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Recht und Technik.

Die Kanzlei Schürmann Wolschendorf Dreyer betreut namhafte nationale und internationale Unternehmen, Freiberufler und Kreative im Urheber- und Medienrecht, Gewerblichen Rechtsschutz, IT- und Datenschutzrecht sowie den angrenzenden Rechtsgebieten des Handels-, Gesellschafts- und Steuerrechts.

Auf der Kanzlei-Website Medien und Marken erscheinen regelmäßig Fachaufsätze zu Rechtsfragen aus dem digitalen Themenspektrum.

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E-Business Rechtliches SEO & Online-Marketing

Marketing-Fallstricke: Wo liegen die datenschutzrechtlichen Grenzen der Kundenrückgewinnung?

Immer mehr Unternehmen legen heute großen Wert auf Maßnahmen der Kundenbindung und der Kundenrückgewinnung. Allerdings erfüllen die durchgeführten Maßnahmen, insbesondere der Kundenrückgewinnung, nicht immer den Standard des deutschen Datenschutzrechts. Die klassische Kundenrückgewinnung setzt normalerweise dort an, wo alle Versuche den Kunden zu halten, erfolglos geblieben sind, und er sich schon für einen Anbieterwechsel entschieden hat. Das bedeutet, die Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung betreffen Konstellationen, in welchen der Kunde die Geschäftsbeziehung bereits beendet und ein Unternehmen verlassen hat.

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Grenzen des Datenschutzes

Eine erfolgreiche Strategie für die Kundenrückgewinnungsmaßnahmen hängt vor allem an einem guten, detaillierten Datenbestand. Denn um die verlorenen Kunden wieder zurückzugewinnen, ist es am effektivsten, ihnen individualisierte und damit für sie interessante Angebote zukommen zu lassen. Kaufbedürfnisse des Kunden können so am besten angesprochen werden. Gerade heute, wo es immer mehr personalisierte Werbung gibt, und diese oft genau auf den potentiellen Kunden zugeschnitten ist, lassen sich Kunden mit einem bloßen Standardschreiben schwer „zurückgewinnen“ oder davon abhalten, dass Unternehmen zu verlassen.

Während des laufenden Vertragsverhältnisses ist es für den Unternehmer kein Problem auf einen relativ umfangreichen Datenbestand zurückzugreifen.

MERKE: Auch während des laufenden Vertragsverhältnisses muss der Unternehmer die datenschutzrechtlichen Grenzen des § 28 BDSG beachten!

Schwierig wird es nach Beendigung des Vertragsverhältnisses. Der Unternehmer ist dann aufgrund des Fortfalls der Vertragsbeziehung, die eine Datenverarbeitung rechtfertigen könnte, verpflichtet, Kundendaten zu löschen. Selbst wenn der Unternehmer die Kundendaten aufgrund von gesetzlichen Aufbewahrungsfristen nicht löschen muss, sieht das Datenschutzrecht eine Sperrung betreffender Daten vor. Damit darf der Unternehmer die Kundendaten dann nicht mehr wie bisher benutzen. Für Maßnahmen der Kundenrückgewinnung werden diese Kundendaten damit eigentlich wertlos. Allerdings gibt es im Gesetz zwei Ausnahmen von der Regel.

Ausnahmen vom Löschungsgrundsatz nach Vertragsbeendigung

Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses dürfen die Daten für werbliche Zwecke nur in zwei Ausnahmefällen verwendet werden: Es muss eine Einwilligung des Betroffenen vorliegen oder es müssten die Voraussetzungen des „Listenprivilegs“ vorliegen.

Einwilligung

Wenn der Kunde eine Einwilligung für die Nutzung seiner Daten zu werblichen Zwecken abgegeben hat, ergeben sich für den werbenden Unternehmer keine weiteren Probleme.

Tipp für Unternehmer: Wenn Sie Einwilligungserklärungen für die werbliche Nutzung der Daten einholen wollen, sollten Sie darauf achten, dass die formalen Anforderungen der § 4 a BDSG sowie des § 28 Abs. 3 a BDSG eingehalten werden! Die Einwilligung muss auch dokumentiert werden, damit der Unternehmer jederzeit beweisen kann, dass eine solche wirklich vorliegt.

Listenprivileg

Hat das Unternehmen keine Einwilligung des Betroffenen, ist die Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten in Zukunft auch zulässig, soweit es sich um listenmäßig oder sonst zusammengefasste Daten über Angehörige einer Personengruppe handelt, die sich auf die Zugehörigkeit des Betroffenen zu dieser Personengruppe, seine Berufs-, Branchen- oder Geschäftsbezeichnung, seinen Namen, Titel, akademischen Grad, seine Anschrift und sein Geburtsjahr beschränken, und die Verarbeitung oder Nutzung erforderlich ist.

Nach dem Listenprivileg ist das Direktmarketing datenschutzrechtlich privilegiert. Denn es regelt die in der Praxis wichtigen Ausnahmen vom Einwilligungsvorbehalt des Betroffenen in die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung seiner Daten. Das Listenprivileg ist nicht mehr erfüllt, wenn der Gruppe mehrere Eigenschaften zugeordnet werden, beispielsweise Internetkäufer mit Bestellsumme über 100 Euro. Es ist also darauf zu achten, dass die Ein-Merkmal-Abgrenzung der Gruppe gewahrt bleibt.

Merke: Das Listenprivileg gilt nicht für E-Mail Werbung! Wenn das Listenprivileg von Unternehmen in Anspruch genommen wird, ist lediglich ein Anschreiben der Kunden per Post möglich. Andernfalls, insbesondere für E-Mail Werbung, benötigt der Unternehmer immer eine Einwilligung!

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Grenzen des Wettbewerbsrechts

Auch wettbewerbsrechtliche Grenzen müssen bei Kundenrückgewinnungsmaßnahmen berücksichtigt werden, insbesondere bei Maßnahmen per Telefon oder E-Mail. Erforderlich ist auch im Wettbewerbsrecht, dass eine ausdrückliche Einwilligung des Betroffenen vorliegen muss. Darüber hinaus können auch Verstöße gegen das Datenschutzrecht einen Wettbewerbsverstoß begründen.

BEISPIEL: In einem Sachverhalt, den das OLG Karlsruhe (Urteil vom 09.05.2012, Az. 6 U 38/11) zu entscheiden hatte, stritten sich zwei Stromlieferanten. Die Beklagte hatte ehemalige Kunden unter Verwendung der Information, dass diese zur Klägerin gewechselt sind, angeschrieben, um diese zu einem Rückwechsel zur Beklagten zu veranlassen. In den Werbeschreiben nutzte die Beklagte die ihr im Rahmen der Vertragsbeendigung zur Kenntnis gelangte Information, dass die Kunden zur Klägerin gewechselt sind und stellte entsprechend ihre aktuellen Stromtarife dem Stromtarif der Klägerin gegenüber. Das Gericht urteilte, dass in der Nutzung der entsprechenden Information, zu welchem Anbieter die Klägerin gewechselt ist, ein klarer Verstoß gegen das Datenschutzrecht vorliege (§§ 4 Abs. 1, 28 BDSG) und daher auch unlauter in Sinne des Wettbewerbsrechts sei.

MERKE: Die Unternehmen sind auch unter wettbewerbsrechtlichen Gesichtspunkten nur auf der sicheren Seite, wenn sie eine Einwilligungserklärung – möglichst vor Vertragsschluss – eingeholt haben, die sich ausdrücklich auf das sogenannte Nachbearbeiten von Kunden im Kündigungsfall oder die Kontaktaufnahme zu Zwecken der Klärung von Vertragsfragen beziehen sollte.

Fazit: Es ist werbetreibenden Unternehmen grundsätzlich zu empfehlen, sich im Vorfeld um die Einholung der Einwilligung zur Nutzung der Daten zu Werbezwecken des Kunden zu bemühen, um eine individuelle Ansprache zu ermöglichen und gezielte Maßnahmen bei der Kundenrückgewinnung ergreifen zu können. Sollte eine solche Einwilligung nicht vorliegen, sind die Grenzen des Datenschutzes schnell erreicht. Die rechtlichen Sanktionen für datenschutzrechtliche Verstöße reichen von Klagen von Verbraucherverbänden bis hin zu sehr hohen Bußgeldern, die von den datenschutzrechtlichen Aufsichtsbehörden verhängt werden.

Die Autorin:

Mira M. Martz ist Rechtsassessorin und und war nach Ihrem zweiten Staatsexamen mehrere Jahre in der Unternehmenskommunikation in Berlin tätig. Stationen waren unter anderem zwei Bundesverbände und die Kommunikationsagentur Doebler PR. Bei der Rechtsanwaltskanzlei Schürmann Wolschendorf Dreyer ist sie für die Kommunikation und das Marketing zuständig.

Die Kanzlei Schürmann Wolschendorf Dreyer betreut namhafte nationale und internationale Unternehmen, Freiberufler und Kreative im Urheber- und Medienrecht, Gewerblichen Rechtsschutz, IT- und Datenschutzrecht sowie den angrenzenden Rechtsgebieten des Handels-, Gesellschafts- und Steuerrechts.

Auf der Kanzlei-Website Medien und Marken erscheinen regelmäßig Fachaufsätze zu Rechtsfragen aus dem digitalen Themenspektrum.

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Inspiration Showcases

Das Auge isst mit: 40+ deliziöse Beispiele leckerer Food-Typografie

Leckere Lebensmittel und schicke Schriftarten inspirieren mich schon einzeln ganz enorm. Und wenn sie beide zusammen kommen, dann ist das umso besser. Tatsächlich ist es ziemlich clever, Leckereien und Typografie miteinander zu verbinden. Auf diese Weise triggert man die Lust auf Essen und erreicht im besten Falle eine positive Assoziation, die sich auf die Wahrnehmung der Typografie, damit des Produkts erstreckt. Meistens indes entsteht Typografie auf der Basis von Lebensmitteln nicht zu Marketing-, sondern zu rein künstlerischen Zwecken. Dennoch mag es vorkommen, dass Sie bisweilen über einen so umgesetzten Font stolpern, der genau richtig für die eben in Auftrag genommene Restaurant-Website wäre. Auf den kleinsten Nenner gebracht wird Ihnen die folgende Kollektion mindestens einiges an Inspiration liefern, etwa für einen Kochwettbewerb oder die Erstellung einer neuen Schriftart ;-)

Manche der folgenden Kreationen sind tatsächlich aus real existierenden Lebensmitteln entstanden, während andere rein digitale Arbeiten sind. Wieder andere verwenden neben Lebensmitteln weitere Bestandteile zur Vermittlung ihrer kreativen Botschaft. Manche sogar sind echte Fonts, die Sie erwerben können, entstanden aus echten Lebensmitteln und Einzelfotos. Besuchen Sie die verlinkten Websites der einzelnen Künstler und hinterlassen Sie uns Ihre Meinung zu den Werken unten an diesem Beitrag…

Banana Drawings von Mat Dolphin

Edible Poster von Anna Garforth

Feast von Anna Garforth

Gusto Food Typography von Tactile Typography

Sweet Amper von no-preview

Avant-Sugarde Experimental Typography von Samuel Mensah-Bonsu

Egg Typography von Stephanie Halem

Banana Alphabet von bec66ky

Rice Crackers ABC von F1yMordecai

Good Morning von julia

Dinner Bells von my-name-is-annie

Sweet 3D Type Experiment von dhosford

Horror Monday von Crystal „Tittel“ Boomgaart

Blue Cupcakes von eckabeck

The Gunstringer von eckabeck

Specialty Maraca Cookies von eckabeck

Gothic Typeface Made Out of Bacon Strips von Henry Hargreaves

Gingerbread Typography von Iwona Przyvonla

Pringles Galaxy von Chris LaBrooy

Ice Cream Promotion von Zooinstanbul

AIGA Poster Series von Kittaya Treseangrat

Shakespeare at Pratt von Megan Pierce

Gourmet von Lisa Nemetz

Fast Cooked Poster von Alexander Eliseev

West Coast Cook Book von Lauren Hom

The Little Chef’s Guide to the Alphabet von Anthony Elder

Mustard Font von TypeDips

Gateau von Willa Allen

Maxima Calendar Cover von Ignas Kozlovas

Font with Pancakes von Sara Sun

IL – The Food Fiction Issue von Happycentro/ Francesco Franchi

Der Artikel erscheint zeitgleich auf Noupe Design Magazine und wurde im englischen Original geschrieben von Tara Hornor.

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E-Business Rechtliches

Banner, Pop-Up oder Tick-Box? Praxishinweise zur europaweiten Umsetzung der Cookie-Richtlinie

Die Umsetzung der Cookie-Richtlinie (Richtlinie 2009/136/EC, auch bekannt als e-Privacy-Richtlinie) hat bei europaweit agierenden Unternehmen große Rechtsunsicherheit hervorgerufen. Die meisten europäischen Länder haben die Richtlinie mittlerweile umgesetzt, unklar bleibt jedoch, welche Cookies Unternehmen einsetzen dürfen und wie sie über deren Gebrauch informieren müssen. Der folgende Beitrag soll einen Überblick über unterschiedliche Regelungsansätze und passende Reaktionsmöglichkeit liefern.

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Cookies als Marketinginstrument

Cookies, kleine Dateien, die auf Datenträgern der Internetnutzer abgelegt werden, haben sich als unverzichtbares Marketinginstrument etabliert. Zunächst dienten sie nur dem Speichern von benutzerdefinierten Einstellungen oder ersparten das erneute Einloggen bei einem späteren Besuch auf einer Internetseite.

Inzwischen nutzt die Werbewirtschaft Cookies für umfangreiche Analysen des Nutzerverhaltens, um potentiellen Kunden zielgenaue Angebote unterbreiten zu können. Dabei ist es möglich, das Nutzerverhalten über mehrere Seiten hinweg zu analysieren, z. B. um Werbung für Waschmaschinen oder Hausratsversicherungen zu platzieren, wenn sich ein Nutzer zuvor in einer Suchmaschine über Waschmaschinen informiert hat oder einen entsprechenden Artikel in einem Nachrichtenportal gelesen hat (sog. Behavioral-Targeting). Diese Informationen können mit einer geografischen Ortung des Nutzers zusammengeführt werden und mit Hilfe von statistischen Daten ergänzt werden, um ein zukünftiges Nutzungsverhalten vorherzusagen.

Beliebt ist auch, verlorengegangene Kunden wieder anzusprechen (sog. Retargeting), d.h. wenn ein Kunde einmal ein Produkt in einem Onlineshop angesehen hat, diesen während seines Besuchs auf anderen Seiten auf dieses Produkt hinzuweisen. Insbesondere diese Marketinginstrumente, die zu Profilen über Nutzer- und Kaufverhalten führen, fallen unter den Anwendungsbereich der sogenannten Cookie-Richtlinie.

Uneinheitliche Umsetzung

Wie bei allen Europäischen Richtlinien haben die nationalen Gesetzgeber einen weitreichenden Spielraum bei der Umsetzung in die jeweiligen Rechtsordnungen. Zwar haben die allermeisten Länder die Cookie-Richtlinie mittlerweile umgesetzt, die Herangehensweisen unterscheiden sich jedoch stark. Die Mehrheit der Länder (u.a. Dänemark, Großbritannien, Niederlande, Österreich und Spanien) hat sich bei der Umsetzung für eine opt-in-Lösung entschieden, das heißt für das Setzen von Cookies ist eine ausdrückliche Einwilligung der Nutzer erforderlich. Wie diese Einwilligung von den Webseiten eingeholt werden kann, ist jedoch meist im Detail nicht geregelt.

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In der Praxis findet sich die schärfste Form der Einwilligung in einer der Homepage vorangeschalteten Seite, die beim ersten Besuch vor dem Einsatz von Cookies warnt und das Surfen erst ermöglicht, wenn ein Bestätigungsbutton angeklickt wurde. Derartige Hinweise wurden insbesondere in Großbritannien lange gefordert, doch nachdem selbst die britischen Datenschutzbehörden inzwischen auf ihren eigenen Seiten auf derartige Hinweise verzichten, sind diese auch in der Privatwirtschaft nur noch vereinzelt zu finden.

Als ähnlich ineffektiv haben sich Pop-Up-Fenster erwiesen, schon allein weil sie von den meisten aktuellen Browsern geblockt werden und daher nicht ihre Hinweis-Aufgabe erfüllen können. Die gängigste Form der opt-in-Zustimmung sind Banner und Tick-Boxen, meist oben oder unten auf einer Webseite angebrachte Schaltflächen, die auf Cookies hinweisen und oftmals auf weitergehende Hinweise, eine Datenschutzerklärung oder Allgemeine Geschäftsbedingungen verlinken. Derartige Banner und Tick-Boxen sind stark verbreitet und selbst Google hat sich inzwischen zu einer europaweiten Einführung entschlossen.

In anderen Ländern wie Bulgarien, Tschechien oder Finnland haben sich die Gesetzgeber für eine opt-out-Lösung entschieden. Dies bedeutet, dass der Nutzer nicht ausdrücklich zustimmen muss, sondern seine Haltung etwa durch entsprechende Browsereinstellungen oder Plug-Ins signalisieren kann. In diesen Ländern dürfen Cookies oftmals eingesetzt werden, wenn sie standardmäßig von einem Browser akzeptiert werden und wenn ausreichend über deren Einsatz informiert wurde.

Gute und böse Cookies

Ein aktueller Trend der europäischen Gesetzgebung ist die Einteilung in „gute“ und „böse“ Cookies.

„Gute“ Cookies, also solche, die für den Betrieb von Webseiten erforderlich sind und von Kunden ausdrücklich gewünschte Funktionen bieten (z.B. Einloggen in Kundenkonten, Online-Bezahlfunktionen oder Warenkörbe von Online-Shops), werden entweder direkt vom Regelungsbereich der Gesetze ausgenommen oder für sie ist eine weniger weitreichende Form der Einwilligung erforderlich. Selbst Cookies, die der Analyse von Webseiten dienen, fallen oftmals unter diese Kategorie, zumindest dann, wenn sie von der Webseite selbst gesetzt werden (sog. First-Party-Cookies).

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Unter die Kategorie der „bösen“ Cookies fallen die meisten Angebote von Werbe- und Social-Media-Plattformen, die ein Tracking der Internetnutzer betreiben. Für diese gelten die höchsten Anforderungen an das Maß der Einwilligung und den Umfang der Informationspflichten. Insbesondere Dänemark, Frankreich, Österreich und Großbritannien nehmen eine derartige Kategorisierung vor. In diesen Ländern unterscheiden sich folglich auch die Webseiten: Während bei Unternehmen, die nur Basis-Funktionen einsetzen und keine Marketing-Cookies einsetzen, keine Einwilligung eingeholt werden muss, müssen andere Unternehmen ihre Webseiten mit hohem technischem und organisatorischem Aufwand an die Cookie-Gesetzgebung anpassen.

Generelle Hinweise oder Cookie-Liste

Einigkeit herrscht bezüglich der Frage, ob Internetnutzer über die Verwendung von Cookies aufgeklärt werden müssen. Alle Länder, die die Cookie-Richtlinie umgesetzt haben, schreiben dies verbindlich vor. Die nationalen Gesetze und darauf aufbauende Handlungsempfehlungen der Datenschutzbehörden legen oft fest, ob dies in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Datenschutzrichtlinien oder speziellen Cookie-Hinweisen zu erfolgen hat.

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Hierbei ist ein Trend zu beobachten, eine möglichst eigenständige und leicht verständliche Information zu fordern, wohingegen eine Erwähnung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder gar im Impressum als nicht ausreichend angesehen wird.

Der Inhalt solcher Cookie-Hinweise weicht von Land zu Land ab – Schweden fordert beispielsweise, dass über den Zweck, den Namen, die Domain und die Speicherdauer von Cookies informiert wird, in anderen Ländern reicht hingegen eine allgemeine Information über die Art der verwendeten Cookies und die für die Speicherung der Daten verantwortlichen Stelle.

Nicht nur wegen dieser unterschiedlichen Anforderungen empfiehlt es sich für europaweit agierende Unternehmen, ein Cookie-Management vorzuhalten oder einzurichten, das einen Überblick über die selbst verwendeten Cookies schafft.

Digitale Detektive und behördliche Anschreiben

Die Durchsetzung der Cookie-Richtlinie wird derzeit insbesondere in Großbritannien und den Niederlanden forciert. Nach einer einjährigen Einführungszeit hat Großbritannien im letzten Jahr über 150 Webseitenbetreiber angeschrieben und sie auf mögliche Verstöße aufmerksam gemacht. In den Niederlanden wurde eine juristische Beweislastumkehr eingeführt, nach der Unternehmen beweisen müssen, dass sie die Zustimmung des Nutzers zum Einsatz von Tracking Cookies erhalten haben (in den meisten anderen Ländern muss die jeweilige Aufsichtsbehörde Verstöße beweisen). Die Überwachung wird von „Digitalen Detektiven“ der niederländischen Datenschutzbehörden gewährleistet, die aktiv das Internet nach Verstößen untersuchen.

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Dies entspricht jedoch noch nicht der europäischen gängigen Praxis, da Datenschutzbehörden oftmals nur auf individuelle Beschwerden hin aktiv werden. Fragt man bei nationalen Datenschutzbehörden an, ergibt sich ein sehr uneinheitliches Bild – während vereinzelt darauf hingewiesen wird, dass schlicht die Ressourcen für eine effektive Überwachung fehlen, wird anderorts die unklare Rechtslage betont, die eine Durchsetzung in der Vergangenheit unterbunden hat.

Mögliche Strafen sind jedoch bereits in den einzelnen Gesetzgebungen verankert, wie etwa bis zu 450.000 EUR im Fall der Niederlande. Die Haftung deutscher Unternehmen nach ausländischen Rechtsordnungen wird unterschiedlich beurteilt und ist eine Frage des Einzelfalls. Hier kommt es darauf an, ob das Unternehmen eine Niederlassung in dem jeweiligen Land hat oder mit einer eigenen Webseite gezielt ausländische Kunden „anspricht“.

Deutscher Standpunkt

Deutschland ist eines der wenigen Länder, das die Cookie-Richtlinie noch nicht umgesetzt hat, obwohl die Umsetzungsfrist seit Mai 2011 abgelaufen ist.

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Im Januar 2012 hatte die SPD-Fraktion einen Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht, der den Wortlaut der Richtlinie nahezu unverändert in das deutsche Telemediengesetz übernommen hätte und die Richtlinie damit in deutsches Recht umgesetzt hätte. Dieser Entwurf wurde von der Bundesregierung im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie abgelehnt.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, hat mittlerweile die Auffassung geäußert, die Richtlinie sei in Deutschland auch ohne Umsetzung in nationales Recht unmittelbar anwendbar. Demnach müssten sich deutsche Unternehmen bereits an die Richtlinie halten und ihre Webseiten entsprechen anpassen.

Diese Auffassung ist jedoch aus juristischer Sicht sehr umstritten, da eine Richtlinie für eine direkte Anwendung klar und detailliert genug sein muss. Dies ist vor allem bei dem interpretationsfähigen Begriff der Einwilligung nicht gesichert.

Außerdem scheidet eine unmittelbare Anwendung zwischen Privaten regelmäßig aus, da sich nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes nur Einzelne gegenüber dem Staat auf Richtlinien berufen können (es besteht keine sog. horizontale Direktwirkung).

Do-Not-Track als Ausweg

Am Ende eines europäischen Harmonisierungsprozesses könnte eine technische Lösung stehen: In den meisten Ländern ist die Möglichkeit zur Erklärung der Einwilligung über Browser-Einstellungen bereits vorgesehen. Zwar wird dies derzeit von den meisten Ländern als nicht ausreichend betrachtet, wird aber oft damit erklärt, dass derzeitige Browser-Generationen schlicht nicht in der Lage sind, die gesetzgeberischen Anforderungen zu erfüllen.

Die “Do-Not-Track”-Initiative des World Wide Web Consortium (W3C) versucht jedoch genau dies technisch machbar zu machen. Mit dieser Technologie ist es möglich, dass Nutzer beispielsweise den Einsatz von seitenübergreifenden Tracking Cookies unterbinden. In Europa zeigen sich derzeit vor allem Italien und Finnland offen gegenüber derartigen Entwicklungen. In Deutschland werden solche selbstregulatorischen Maßnahmen vor allem wegen der mangelnden internationalen Unterstützung skeptisch beurteilt (siehe z.B. Pressemitteilung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein v. 9.10.2012 „Selbstregulierung bei Do-Not-Track gescheitert“).

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Fazit

Aufgrund des unspezifischen Wortlauts der Cookie-Richtlinie unterscheiden sich nationale Gesetze und Empfehlungen der einzelnen Datenschutzbehörden deutlich. Europaweit agierende Unternehmen können durch ein Cookie-Banner und eine Cookie-Erklärung Konformität mit vielen Landesgesetzen herstellen, oftmals sind jedoch Besonderheiten der einzelnen Länder zu beachten, die eine Anpassung erforderlich machen. Um die Anforderungen der nationalen Datenschutzbehörden zu erfüllen, muss zunächst ein unternehmensinterner Überblick über die auf der eigenen Homepage verwendeten Cookies geschaffen werden.

Einigkeit herrscht bezüglich der Tatsache, dass Internetnutzer in einfachen, klar verständlichen Worten über den Einsatz von Cookies aufgeklärt werden müssen. Hierbei ist es oftmals erforderlich, bestehende Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. So können Cookies als effektive Marketingtools genutzt werden, ohne den Datenschutz außer Acht zu lassen.

Der Autor

AndreasDoelker-w150Andreas Dölker ist Associate in der Kanzlei Schürmann Wolschendorf Dreyer Rechtsanwälte in Berlin-Mitte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte umfassen das IT- und Datenschutzrecht sowie den Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes. Wegen seiner Erfahrung als Serverbetreuer und Systemadministrator in Freiburg im Breisgau, berät er hauptsächlich Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Recht und Technik.

Die Kanzlei Schürmann Wolschendorf Dreyer betreut namhafte nationale und internationale Unternehmen, Freiberufler und Kreative im Urheber- und Medienrecht, Gewerblichen Rechtsschutz, IT- und Datenschutzrecht sowie den angrenzenden Rechtsgebieten des Handels-, Gesellschafts- und Steuerrechts.

Auf der Kanzlei-Website [Medien und Marken](http://www.medienundmarken.de/home.html) erscheinen regelmäßig Fachaufsätze zu Rechtsfragen aus dem digitalen Themenspektrum.

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Fotografie Inspiration

Naturfotografie: Mit 10 einfachen Schritten zum perfekten Foto

Was macht einen großartigen Fotografen aus? Worin unterscheiden sich die lediglich guten von den wirklich talentierten? Spontan mag einem da vieles einfallen. Sicherlich sind die Motivwahl, das Licht, die Stimmung und auch einfach nur der Moment bestimmende Faktoren, wenn es darum geht, fantastische Fotos zu schießen. Ich behaupte jedoch, dass es da noch einen weit wichtigeren Aspekt gibt, einen, der all das bereits genannte umschließt und in der Kombination den Unterschied macht. Ich rede von der Kunst der Komposition. Komposition, das künstlerische Arrangieren und Platzieren von visuellen Elementen ein und desselben Bildes innerhalb seiner sichtbaren Grenzen, ist die wichtigste, gleichzeitig aber auch schwierigste Anforderung an einen großartigen Fotografen.

In meinem Ebook Visual Flow: Mastering the Art of Composition stelle ich viele Methoden und Techniken vor, die die wahren Meister der Malerei (und der Fotografie) schon seit Jahrhunderten beherrschen. Das Buch ist sehr ausführlich mit seinen fast 300 Seiten, weshalb ich mich bemüht habe, die wesentlichen Konzepte auf den Umfang eines Artikels einzudampfen. Die folgenden 10 Techniken halte ich für die wichtigsten auf dem Weg zum perfekten Foto. Beachten Sie diese, werden Ihre Bilder unter Garantie nicht schlechter werden.

1. Lerne, abstrakt zu denken

Der bekannte Fotograf Minor White sagte einmal: “Beim Fotografieren von Objekten, sollte man den Fokus nicht darauf legen, zu zeigen, was sie sind, sondern darauf, was sie sein könnten”. White meinte damit, dass Fotografen lernen sollten, Bildkomposition abstrakt zu durchdenken. Versuchen Sie die Objekte Ihrer Szenerie nicht im Wortsinne zu sehen, also denken Sie über Wasserfälle, Berge, Bäume und so weiter nicht als solche nach, sondern sehen Sie sie vielmehr als Formen, Räume, Perspektiven oder Farben. Dieser Vorgang ist ein wichtiger erster Schritt. Wenn es Ihnen gelingt, Elemente Ihres Bildes abstrakt zu betrachten, dann sind Sie bereit für weitere, fortgeschrittenere Kompositions-Techniken.

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2. Beweg Dich

Ansel Adams pflegte zu sagen: “Ein guter Fotograf weiß stets, wo er zu stehen hat.” Das sorgfältige Betrachten eines Motivs ist der sicherste Weg, das besondere, originelle Element darin zu finden. Für ein bisschen Neugierde muss man bisweilen lange Wege gehen. Wenn Sie sich aber Fragen wie "Wie wird die Aussicht wohl von dem kleinen Hügel da drüben aus aussehen?" nicht stellen, dann begrenzen Sie sich auf die gängigsten Aufnahmen, solche, die vermutlich Dutzende vor Ihnen schon gemacht haben. Um einzigartige und beachtenswerte Aufnahmen zu machen, kommen Sie nicht umhin, sich zu bewegen. Sie müssen mit unterschiedlichen Winkeln, Positionen und Abständen experimentieren. Nur dann besteht die Chance, etwas Außergewöhnliches zu erschaffen.

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3. Verwende vorhandene starke Strukturen für gelungene Kompositionen

Einfache Formen, wie Dreiecke, Kreise, Linien, Zick-Zack-Muster, erregen Aufmerksamkeit. Dabei entstehen simple, aber eindrückliche Kompositionen. Sie können sogar gezielt nach Formen suchen, um die gesamte Komposition darauf zu basieren. In anderen Fällen können Formen aber auch lediglich den Hintergrund für noch komplexere Kompositionen bilden.

Shadows-and-Sand

4. Erzeuge Tiefe in deinen Fotos

Um den Betrachter regelrecht ins Bild zu saugen, bietet sich die Manipulation der relativen Größe eines Objekts an. Eine bekannte Technik, das zu erreichen, nennt sich "Forced Perspective". Bei dieser Technik sorgt man mit fotografischen Mitteln dafür, dass ein Element des Bildes weitaus prominenter erscheint, als es tatsächlich ist. Man kann dies sehr gut erreichen, indem man ein nahe gelegenes Objekt des Bildes mit einer Weitwinkel-Linse fokussiert. So erscheint das Objekt weit größer und visuell bedeutsamer als die entfernter gelegenen Bildteile, die sich erst entfalten, wenn der Betrachter den Blick von dem ersten Blickfang weg bewegt. Mit "Forced Perspective" lassen sich sehr dynamische Verbindungen zwischen nahen und entfernt gelegenen Bildobjekten herstellen.

Kaleidoscope

5. Leite die Aufmerksamkeit des Betrachters

Natürliche Leitelemente sind ebenfalls sehr hilfreich, wenn es darum geht, den Betrachter stärker in das Bild einzubinden. Linien, die sich vom Vordergrund in den Hintergrund hinein erstrecken sind dabei besonders wirkungsvoll. Auch andere Elemente sind geeignet, etwa sich durch das Bild schlängelnde Flussläufe oder Berglinien mit klaren Kontrasten. Die besten Fotos dieser Art erlauben das Eintauchen von nah nach fern und zurück oder von oben nach unten oder beides.

Into-the-West-Away

6. Wiederkehrende Muster erregen Aufmerksamkeit

Die Menschen werden von Mustern automatisch angezogen. Wiederkehrende Formen und Farben können verwendet werden, um den Betrachter von einem Bildelement zum nächsten zu leiten.

Reaching-for-Light

7. Nutze leere Flächen als Widerpart

Verlassen Sie sich nicht nur auf Objekte bei der Erstellung aussagefähiger Kompositionen. Freie Flächen sind mindestens genau so gut geeignet. So könnte man etwa einen schönen Kontrast konstruieren, indem man auf der einen Seite des Bildes Objekte und auf der anderen Seite nur freie Fläche, etwa blauen Himmel, platzierte.

Desert-Dream

8. Nutze natürliche Rahmen für die zentralen Objekte

Der Einsatz natürlicher Rahmen sorgt für Tiefe und Fokus, vereinfacht aber auch die Komposition an sich. Typische Beispiele für natürliche Rahmen sind Bäume, Felsbögen oder alte Scheunenfenster. Häufig wirkt der Effekt am besten, wenn zwischen dem Rahmen und dem sonstigen Bildinhalt starke Kontraste vorherrschen, etwa wenn verschattete Bäume die von der Sonne hell erleuchtete Bergspitze rahmen.

Desert-Window

9. Sorge für Bewegung im Auge des Betrachters

Wollen Sie sehr dynamische Kompositionen erschaffen, sorgen Sie dafür, dass der Betrachter gleich mehrere interessante Punkte im Bild findet. Dabei sind Gegensätzlichkeiten sehr nützlich, denn diese erzeugen Energie. Achten Sie auf Linien oder Formen, die sich in unterschiedliche Richtungen bewegen und versuchen Sie daraus eine ausgewogene Komposition zu kreieren.

Devils-Eye

10. Schaffe einen logischen Startpunkt für die visuelle Reise des Betrachters

Indem Sie dem Betrachter einen ganz offensichtlichen Einstiegspunkt anbieten, helfen Sie diesen nicht nur, das Bild strukturiert zuu erschließen, sondern Sie bringen auch Ordnung in eine ansonsten möglicherweise chaotische Szenerie. Visuelle Bezugspunkte sind in der Regel sehr einfache, aber häufig gerade deswegen überraschende und beeindruckende Elemente im Vorder- oder Hintergrund eines Bildes. Die besten Vertreter ihrer Art schaffen es, das Auge des Betrachters immer wieder anzuziehen, so dass es kaum gelingt, den Blick vom Foto abzuwenden.

Patience-and-Persistence

Damit komme ich zum Ende. Natürlich konnte ich in diesem Artikel nur einige ganz grundlegende Tipps zum Thema Bildkomposition geben. Wenn Sie sich wesentlich intensiver damit befassen wollen, empfehle ich Ihnen den Kauf meines Ebooks Visual Flow: Mastering the Art of Composition. Wenn Sie sich für grundlegende Tipps und Techniken zur Naturfotografie interessieren, empfehle ich Ihnen mein kostenloses Ebook 20 Indispensable Photo Tips.

Über den Autor

Ian Plant ist Berufsfotograf, Autor und Abenteurer. Fotografisch konzentriert er sich auf die Natur, allen voran Landschaften. Er ist regelmäßiger Autor für das Outdoor Photographer Magazine, Redakteur beim Popular Photography Magazine, Kolumnist für das Landscape Photography Magazine und ein Tamron Sponsored Pro. Außerdem erstellte er bereits eine ganze Reihe von Fachbüchern und Video-Tutorials. Wenn Sie mehr über ihn und seine Arbeit erfahren wollen, besuchen Sie ihn daheim auf http://www.ianplant.com.

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Themes WordPress

11 neue, kostenlose WordPress-Themes aus April 2013

Eben ist der Monat April 2013 zu Ende gegangen. Damit ist es höchste Zeit für unsere Zusammenstellung der WordPress-Theme-Veröffentlichungen des abgelaufenen Monats. Wie immer präsentieren wir Ihnen alle kostenlosen Themes für selbst gehostete WordPress-Seiten, die wir in den Tiefen des Netzes aufspüren konnten. Das waren in diesem Monat nicht ganz so viele, lediglich 11 Themes gerieten in unseren Radar. Woran liegt es? Wahrscheinlich warten doch einige Theme-Entwickler auf den endgültigen Release von WordPress 3.6. Der wiederum wartet ja ebenfalls hinter der nächsten Ecke.

So sind es zwar nicht viele Themes, die wir Ihnen heute vorstellen können, dafür sind keine Enttäuschungen dabei! Twitter Bootstrap gewinnt weiter an Boden und entwickelt sich langsam zum beliebtesten Framework für die Erstellung von Themes. Insgesamt dominieren Themes für persönliches Blogging. Minimalistische und responsive Vertreter waren in der Überzahl und vermutlich darf Snaps von Graph Paper Press als Top-Ressource des Monats April bezeichnet werden. Urteilen Sie selbst…

Demo | Download

Kostenlose WordPress Themes: Ausgabe April 2013

Alle Themes werden im Rahmen einer Galerie präsentiert. Unterhalb der Galerie finden Sie eine Tabelle, die die wesentlichen Features in einer Übersicht gegeneinander stellt.

Von Theme zu Theme navigieren Sie innerhalb der Galerie, in dem Sie entweder auf den Screenshot klicken oder die Navigationselemente unterhalb des Beschreibungstextes verwenden. Links zu Demo und Download finden Sie in der Galerie-Einzelansicht zu jedem Theme.

WordPress-Themes 04 2013: Übersicht

 Theme-Titel  Genre  Responsiv Mehrsprachig  Div.  ASM
 Anchor  kirchl.  Ja  Nein  Custom Page Templates, Farbschemata Google Maps integriert
 WP Strap Hero  Blog  Ja  Ja  —  Nutzt Twitter Bootstrap
 Grainyflex  Blog  Ja  Nein  —  NA
 tdSimple  Blog, Tumblog  Ja  Nein  Extrem minimalistisch  NA
 Orbit Firma  Ja  Ja  Custom Page Templates, Widget-Bereiche, Farbschemata  Support kostenlos (in Englisch und Spanisch)
 Lightweight Personal  Blog  Nein  Ja  —  NA
 Wordsmith  Blog  Ja  Nein  —  NA
 Heavenly  Firma  Ja  Nein  Custom Page Templates  Nutzt Twitter Bootstrap, Retina-ready
 PlayBook  Magazin  Ja  Ja  Custom Widgets (etwa „Related Posts“)  NA
 Enigma  Magazin  Nein  Nein  Custom Homepage  NA
 Snaps  Portfolio  Ja  Ja  Custom Page Templates, Social Icons  Grid-basierendes Layout, gut für Photoblogs

Wollen Sie nochmal unsere Übersichten der letzten Monate besuchen, hier sind sie:

(sbu/dpe)

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Fotografie Inspiration

55+ Fotos urbanen Lebens, die kommerziell genutzt werden dürfen

Bild-Datenbanken sind ein Segen. Zu jedem beliebigen Thema steht Material zur Verfügung. Häufig genug jedoch findet sich auf Kundenseite wenig bis gar kein Budget für den Erwerb der erforderlichen Lizenzen. Also begibt man sich auf die zeitintensive Suche nach kostenlosen Fotos. In der Tat gibt es eine Vielfalt entsprechender Services und auch in den großen Bilder-Diensten, wie Flickr oder 500px finden sich viele Bilder, die kommerziell und dennoch kostenlos genutzt werden können. Dennoch oder gerade wegen der großen Vielfalt dauert die Suche nach nutzwertigen Ergebnissen entsprechend lange…

Die folgende Sammlung von Bildern beschäftigt sich rein mit dem Thema „Urban Life“. Von großen Metropolen bis hin zu kleinen Dörfchen haben wir für Sie zusammen getragen, was und wertig erschien. Alle Fotos sind zum Zeitpunkt dieses Artikels kostenlos auch für die kommerzielle Verwendung nutzbar. Dennoch sollten Sie vor der Verwendung in Ihren eigenen Projekten noch einmal die Lizenz auf den verlinkten Seiten gegenchecken, denn prinzipiell kann der Fotograf die Lizenz jederzeit wieder ändern.


TomWieden


PDPhotos


Foerstemann


tpsdave


tpsdave


joe_stef


PublicDomainPictures


tpsdave


tpsdave


tpsdave


ArmyAmber


PublicDomainPictures


Jasper van der Meij


tylerToronto


Christian Haugen


larryontheprairie


Jon Gos


PrimalmageMedia.com


Jared Tarbell


Jasper van der Meij


Matthew Black


Rotellini Luciano


Macinati


Sustainable sanitation


Jasper van der Meij


Pedro Szekely


Pedro Szekely


Angelo Juan Ramos


Vince Alongi


Hamed Saber


Pedro Szekely


*JRFoto*


Ben Fredericson


alexis


Sustainable sanitation


Paul Morrison


Paul Morrison


babasteve


babasteve


HAMED MASOUMI


mariachily


Dominic’s pics


mariachily


Jean-Pierre Dalbera


firepile


babbage


Gusjer


Rob124


GenevaLife


Dewita Soeharjono


55Laney69


Velovotee


Lynda W1


mozzercork


ptrktn


mariachilly

Ein Beitrag von Tara Hornor

(dpe)