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WordPress lernen, verstehen und in der Praxis anwenden

Du möchtest WordPress lernen, von der Installation bis zur Erstellung eigener Websites, Blogs und Online-Shops? – Dieser umfassende Video-Kurs begleitet dich von den Grundlagen bis zu deinen eigenen WordPress-Seiten.

Praxisnah, leicht verständlich und Schritt für Schritt erklärt – das ist das Prinzip des Kurses, damit du WordPress nicht nur theoretisch lernst, sondern verstehst und direkt anwenden kannst.

Eine Website mit WordPress erstellen kann jeder?! Sicherlich, schließlich ist das Content Management System kostenlos und du brauchst dafür keinerlei Programmierkenntnisse. Doch der Einstieg kann sich ohne Anleitung durchaus langwieriger als notwendig gestalten.

Zudem gilt es, einige wichtige Aspekte wie rechtliche Verpflichtungen oder auch den Schutz vor Spam zu beachten. Weiterhin hat jede Website-Variante, ob nun Blog oder Online-Shop, ihre eigenen Anforderungen. All dies wird im deutschsprachigen Video-Kurs „WordPress verstehen und anwenden“ betrachtet – so einfach kannst du WordPress lernen:

Vorbereitung: WordPress installieren und einrichten

Schaffe zunächst die Basis, indem du deine Domain registriert, WordPress installierst und erste Einstellungen vornimmst. Setze deine noch im Aufbau befindliche Website in den Wartungsmodus, schütze sie vor Spam und füge wichtige Funktionen wie ein Statistik-Tool oder Social-Media-Erweiterungen hinzu.

Erstelle das notwendige Impressum und erfahre, wann eine Datenschutzerklärung erforderlich wird und wie du sie mitsamt Cookie-Hinweisen einrichtest. Schließlich generierst du noch ein Kontaktformular und lernst, wie du eine Mailingliste für Newsletter anlegst. Damit schaffst du die Grundlage für deinen Netzauftritt.

Erstelle deine eigene responsive WordPress-Seite

Nach der Einführung folgt die Praxis – du erstellst deine eigene WordPress-Seite. Dazu installierst du sogenannte Themes, die du anschließend deinen Wünschen entsprechend anpasst. Verändere die Schriftart und Farbigkeit, gestalte Header und Footer ganz in deinem Sinne, füge dein Logo hinzu und zeige im Browser dein persönliches Favicon an (das kleine Bildchen in den Browser-Tabs).

Besonders wichtig: Achte von Beginn an auf Responsivität. So stellst du sicher, dass deine Seiten sowohl auf großen Bildschirmen als auch auf kleinen Smartphone-Displays „gut aussehen“ und für Besucher gut nutzbar sind.

Jede Seite hat ihre Eigenarten – lerne sie kennen

Nachdem du gelernt hast, deine eigene WordPress-Website anzulegen, bist du in der Lage, weiterführende Projekte anzugehen. Was möchtest du also erstellen? Deinen eigenen Blog, eine komplexere Business-Website mit zahlreichen Unterseiten, eine Landingpage, eine Affiliate-Nischenseite oder gar einen umfassenden Online-Shop?

Zu all diesen Varianten stehen dir mit dem Video-Kurs jeweils einzelne Kapitel zur Verfügung. Auf diese Weise kannst du dir gezielt die Inhalte ansehen, die du für dein eigenes Vorhaben benötigst. Möchtest du später vielleicht deinen Blog mit einem Online-Shop flankieren, steht dir das entsprechende Training somit direkt zur Verfügung.

WordPress lernen – in 7 Kapiteln zur eigenen WordPress-Seite:

1 – Erste Schritte in WordPress: Sichere dir deine Wunsch-Domain, installiere WordPress, lerne das Backend kennen und erfahre, welche Einstellungen du vornehmen musst.

2 – Deine WordPress-Website: Wie du Themes nutzt, Header, Footer, Fonts und Farben anpasst, eine Sidebar einrichtest und wie du deine Website responsiv gestaltest.

3 – Dein WordPress-Blog: Weshalb Inhalte alles sind, wie du Blogbeiträge erstellst und verfasst. Außerdem: Tipps zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) und für die Metadaten.

4 – Business-Website: Erstelle mit dem Page Builder eine umfangreiche Website mit Startseite, Header, Menü, Footer-Menü, Blog und Portfolio-Seite.

5 – Verkaufen mit Landingpages: Was ist eine Landingpage? Wie bereitest du sie vor, wie setzt du sie um und wie gestaltest du sie, um damit erfolgreich zu verkaufen?

6 – Affiliate-Nischenseite: Was hat es mit Affiliate-Seiten und -Links auf sich? Was musst du bei deren Verwendung beachten? Lerne, eine Affiliate-Seite zu erstellen.

7 – Online-Shop mit WordPress: Richte deinen Online-Shop ein, inklusive wichtiger Aspekte zu Produktseiten, Steuern, Versand, Kasse, PayPal, Kundenkonten und Gutscheinen.

WordPress lernen mit „WordPress verstehen und anwenden“

In 9 Stunden mit 67 deutschsprachigen Video-Lektionen erfährst du alles Wichtige über die Grundlagen und die Anwendung von WordPress. Durch die praxisnahen und leicht verständlichen Ausführungen wirst du selbst in die Lage versetzt, mit WordPress eigene Websites, Blogs, Landingpages oder Online-Shops zu erstellen.

Ein Video-Training, das du für 24,95 € direkt herunterladen kannst, um sofort durchzustarten. Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Kurs für 34,95 € auch auf einem USB-Stick zu beziehen. Darüber hinaus steht dir dieses Training mitsamt Tausender weiterer Video-Lektionen auch in der Kreativ-Flatrate TutKit.com zur Verfügung. Dort findest du u. a. zahlreiche Inhalte zum Thema der Programmierung und Webgestaltung.

„WordPress verstehen und anwenden“ von Natalia Dziadus-Hammerschmiedt und Alex Hammerschmied auf TutKit.com und PSD-Tutorials.de – ein WordPress-Kurs, mit dem du alles im Blick hast.

Jetzt „WordPress verstehen und anwenden“ bestellen

Dies ist eine Affiliate-Post. Dr. Web erhält eine Provision, falls du den Kurs kaufst.

(do)

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Bilder freistellen: So geht’s

Das Freistellen von Bildern, respektive Bildelementen, ist eine Disziplin, die selbst erfahrene Bildbearbeiter ein ums andere Mal herausfordert. Deshalb ist es nützlich, sich der verschiedenen Wege bewusst zu sein und zum Nachschlagen bereit zu halten. Darum geht es in diesem Beitrag.

Bilder freistellen. Wenn diese beiden Worte im Zusammenhang ausgesprochen werden, kringeln sich mindestens bei unerfahrenen Mediengestaltern die Fußnägel nach oben. Dabei ist es eigentlich wie überall. Sobald du weißt wie, ist die Ausführung der Aufgabe eigentlich bloß Handwerk.

Alternative 1: Nutzung professioneller Freisteller-Services

Wo wir gerade beim Handwerk sind. Wenn du eine Handvoll Bilder freistellen musst, das aber ansonsten nicht zu deinem Tagesgeschäft gehört, kannst du dich natürlich ebenfalls intensiv mit den später vorgestellten Alternativen beschäftigen. Ob das allerdings Sinn ergibt, darf wohl bezweifelt werden.

Gleiches gilt, wenn das Freistellen zum Massengeschäft werden soll. Nehmen wir an, du hast einen Kunden, der Fotos aller seiner 5.000 Produkte freigestellt haben will. Ja, du kannst dich intensiv einarbeiten und wirst vielleicht nach dem dreihundertsten Bild gute Qualität in akzeptabler Zeit erreichen. Aber ob das Sinn ergibt, würde ich jedenfalls deutlich bezweifeln.

Denn für diesen Job gibt es verschiedene professionelle Dienstleister, die den lieben langen Tag nur Bilder freistellen. Wenn das Freistellen insofern zum Geschäftsmodell erhoben wird, dann gehen damit einige Vorteile einher.

Erstens wissen die Anbieter aufgrund ihrer zigtausendfachen Erfahrung ganz genau wie es geht. Sie haben professionelle Arbeitsabläufe entwickelt, die darauf ausgelegt sind, möglichst schnell möglichst perfekte Ergebnisse zu bringen. Das Software-Toolset ist heterogen. Denn natürlich kann man alle Freisteller mit Photoshop erzeugen, aber wenn es nicht sein muss, warum sollte man dann die ganz große Keule auspacken?

Zweitens ersparen sie dir nicht nur die Einarbeitung, die sich für dich eher nicht rechnen wird, wenn du nicht täglich Bilder freistellen musst. Vielmehr ersparen sie dir auch die Zeit, die du selber für das Freistellen einsetzen müsstest. Und wenn du jetzt bedenkst, dass Dienstleister schon ab 80 Eurocent pro Bild arbeiten, willst du da lange überlegen?

Um eine Form der Qualitätssicherung zu haben, würde ich dir empfehlen, nicht auf Fiverr oder andere vornehmlich asiatische Billiganbieter zu setzen. Ich konnte in der Vergangenheit mehr als einmal feststellen, dass meine Qualitätserwartung und der dortige Qualitätsanspruch sehr deutlich differieren.

Alternative 2: Photoshop

Wie gesagt, kannst du mit Photoshop den Job natürlich in jedem Falle erledigen. Schauen wir uns zwei Anwendungsfälle an. Zum einen das komplizierte Freistellen von Haaren und zum anderen die Brot- und Butter-Freistellung mit Hilfe von Pfaden.

Haare sind immer noch das Top-Thema, denn feinste Strukturen lassen die Farbe des alten Hintergrunds durchschimmern. Wir zeigen dir drei aktuelle Techniken, die du mit Photoshop CC 2017 einsetzen kannst, um dem Problem Herr zu werden.

Haare freistellen, Methode 1: Kanalberechnungen

Schritt 1: Körper freistellen

In diesem ersten Schritt geht es darum, alle anderen Bereiche auf klassische Art freizustellen. Für die Haare nutzt du dann eine eigene Methode. Kopiere die Hintergrundebene über Strg+J und blende die Hintergrundebene aus. Die Kopie erhält über Ebene > Ebenenmaske > Alle einblenden eine Maske.

Körper freistellen

In dieser arbeitest du zunächst mit dem Buntstift, schwarzer Vordergrundfarbe und einer größeren Werkzeugspitze, um das Model zunächst grob freizustellen. Aktiviere das Zoom-Werkzeug und rufe den Rand des Models groß auf. Tipp: Damit auch bei hohen Zoomstufen die Inhalte gut zu erkennen sind, kannst du über Ansicht > Anzeigen das Pixelraster deaktivieren.

Model freigestellt

Wer eine ruhige Hand hat, malt am Rand mit dem Pinsel und einer kleinen, nicht ganz so weichen Werkzeugspitze entlang. Für mich ist es leichter, mit dem Polygon-Lasso-Werkzeug zu arbeiten.

Die Hintergrundfarbe steht dabei auf Schwarz. Klick für Klick folgst du der Kontur des Models. Nach einem Abschnitt schließt du die Auswahl nach außen hin. Drücke die Entfernen-Taste, um den Bereich mit Schwarz zu füllen. Schritt für Schritt wird so das Model freigestellt. Die Haare dabei allerdings nur ganz grob.

Schritt für Schritt auswählen

Schritt 2: Kanalberechnungen

Kopiere die Hintergrundebene und blende sie ein. Gehe im Menü auf Bild > Kanalberechnungen. Ändere die Kanäle bei beiden Quellen auf Blau und aktiviere jeweils Umkehren. Entdecke beim Mischmodus die Füllmethode, welche die Haare sehr weiß, den Rest aber schwarz darstellt. Wichtig ist noch, ganz unten bei Ergebnis Auswahl zu aktivieren.

Kanalberechnungen

Nach dem Bestätigen gehst du im Ebenenbedienfeld auf den Button Ebenenmaske hinzufügen. Die Haare sind nun freigestellt. In Kombination mit der ersten Freistellung ergibt sich ein zufriedenstellendes Ergebnis, das allerdings noch optimiert werden kann.

Schritt 3: Ergebnis optimieren

Erstelle unterhalb der zwei Ebenen mit freigestellten Bildelementen eine neue Ebene, die du mit der Farbe des neuen Hintergrund füllst. Erst jetzt wird deutlich, wie gut (oder auch schlecht) du freigestellt hast.

Um das Ergebnis noch zu optimieren, wählst du die zwei freigestellten Ebenen bei gedrückter Strg-Taste aus und drückst Strg+G auf der Tastatur. Damit gruppierst du die Ebenen.

Farben angleichen

Erstelle eine neue Ebene darüber und gehe im Menü auf Ebene > Schnittmaske erstellen. Stelle den Modus dieser Ebene von Normal auf Farbe um. Aktiviere den Pinsel und nehme bei gehaltener I-Taste die neue Hintergrundfarbe auf.

Male dann über den Rand der Haare. Diese erhalten damit den Schein des neuen Hintergrunds. Reduziere bei Bedarf die Ebenendeckkraft.

Haare freistellen, Methode 2: Auswählen und maskieren

Schritt 1: Auswahl vorbereiten

Auswahl und maskieren reagiert auf Kontrastsprünge zum Hintergrund. Um die Erzeugung der Maske zu vereinfachen, kopierst du die Hintergrundebene über Strg+J. Gehe dann im Menü auf Filter > Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren.

Stelle die Stärke auf 500% und den Radius auf 1 Pixel oder höher ein. Dickere Haarstränge sollen sich so deutlicher vom Hintergrund trennen. Es folgt der Filter > Stilisierungsfilter > Ölfarbe. Stilisierung und Reinheit stehen auf 1, Skalierung und Borstendetails auf dem kleinsten Wert. Damit werden die Haare geglättet.

Auswahl vorbereiten

Schritt 2: Schnellauswahl

Aktiviere das Schnellauswahlwerkzeug und male über alle Bereiche des Models. In der Optionsleiste kannst du die Größe der Werkzeugspitze kontrollieren, die sich auch auf die Feinheit der Umsetzung auswirkt. Bei gedrückter Alt-Taste werden Bereiche von der Auswahl subtrahiert.

Dein Ziel ist es, das Model so genau es möglich ist auszuwählen. Auch die Haare sollten dabei schon halbwegs gut selektiert sein.

Schnellauswahl nutzen

Schritt 3: Auswahl verfeinern

Gehe im Ebenenbedienfeld auf Ebenenmaske hinzufügen. Ein Doppelklick auf die Maske ruft den Dialog Auswählen und maskieren auf. Auf der linken Seite ist vermutlich schon das Werkzeug Kante-verbessern-Pinsel aktiv.

Stelle in der Optionsleiste dessen Größe ein und male über die Haare. Dabei sollte der Hintergrund immer zu 70% mit übermalt werden, damit Photoshop diesen leichter erkennen kann. Bei gehaltener Alt-Taste können auch wieder Bereiche eingezeichnet werden.

Ebenenmaske bearbeiten

So näherst du dich dem perfekten Ergebnis. Auf der rechten Seite könntest du noch die Regler Weiche Kante und Kontrast zusammenspielen lassen. Nach dem Bestätigen über OK kopierst du die Hintergrundebene ein zweites Mal. Ziehe die erstellte Maske per Drag & Drop auf diese Kopie. Lösche dann die Ebene, die scharfgezeichnet und mit dem Ölfilter behandelt wurde.

Kontrast und Weiche Kante

Auswahl verfeinern

Du kannst das Ergebnis wieder kontrollieren, in dem du unterhalb der Freistellung eine Ebene mit einer neuen Farbe füllst. Auch wurden die feineren Haare wie oben beschrieben optimiert, also eine neue Ebene über der Freistellung angelegt, diese per Ebenenmaske an die Form angepasst und im Modus Farbe mit passenden Farben gemalt.

Haare freistellen, Methode 3: Techniken in Kombination

Schritt 1: Erst die Haare…

Zu Recht könntest du anmerken, dass Haare vor einfarbigen Hintergrund eher leicht freizustellen sind. Dabei werden Fotos doch auch in freier Wildbahn (statt im Studio mit entsprechenden Hintergrundsystem) aufgenommen.

Und da ist der Hintergrund sehr unruhig und das Model bildet ein Ganzes mit der Umgebung. Hier ist es ratsam, die Haare und den Körper weitaus stärker getrennt zu bearbeiten.

Vorher

Haare einzeln freistellen

Kopiere dazu die Hintergrundebene über Strg+J. Nutze Bild > Korrekturen > Helligkeit/ Kontrast, um die Haare weiter vom Hintergrund zu trennen. Es folgt Bild > Kanalberechnungen, wie oben beschrieben.

Bearbeite die Maske mit dem Pinsel und schwarzer Farbe, so dass nur die Haare sichtbar bleiben. Kopiere die Hintergrundebene ein zweites Mal und ziehe die Maske darauf. Lösche die Ebene mit den starken Kontrasten.

Schritt 2: …und dann der Rest

Der Körper wird ganz klassisch freigestellt, die Haare dabei nur grob. Das kann mit Hilfe des Schnellauswahlwerkzeuges erfolgen oder gleich in der Maske mit dem Polygon-Lasso-Werkzeug. In Kombination ergibt sich das freigestellte Bildelement.

Körper sauber freistellen

Schritt 3: Optimierung

Oft ist an den Rändern freigestellter Elemente der alte Hintergrund noch leicht zu sehen. Kopiere zur Optimierung die Ebene mit dem Körper. Ein Rechtsklick auf die Ebenenmaske und Ebenenmaske anwenden rechnet die Maske ein. Gehe im Ebenenbedienfeld über die Linie zwischen den Ebenen bei gehaltener Alt-Taste und klicke. Damit wurde eine Schnittmaske umgesetzt.

Optimierung der Freistellung

Aktiviere das Wischfinger-Werkzeug, stelle in der Optionsleiste eine Stärke von ca. 30% ein und ziehe Material vom Rand nach außen. Achte darauf keine Unschärfen einzuarbeiten. So werden unschöne Ränder mit passenden Inhalten überdeckt.

Freistellen mit Pfaden und dem Zeichenstift-Werkzeug

Vermeintlich schwieriger in der Handhabung, bietet das Freistellen mit dem Zeichenstift-Werkzeug doch zahlreiche Vorteile. Sehr exakte und feine Auswahlen sind damit möglich, doch gibt es Techniken im Einsatz, die wir verstehen sollten, bevor es so richtig los geht.

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Zeichenstift-Übung #1: Gerade Linien

Aktiviere das Zeichenstift-Werkzeug (Tastenkürzel: P) und überprüfe, ob in der Optionsleiste Pfad, statt Form oder Pixel, ausgewählt ist. Etwas weiter rechts ist ein Zahnrad-Icon zu sehen. Hier aktivierst du Gummiband. So siehst du den Pfad während des Aufziehens als Vorschau. Gleich daneben aktivierst du Autom. hinzuf./löschen. So kann der Pfad später leichter optimiert werden. Der Einsatz des Zeichenstift-Werkzeuges ist einfach: Klicke in das Bild und etwas entfernt noch einmal. So zieht Photoshop dazwischen einen geraden Pfad auf.

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Zeichenstift-Übung #2: Kurven ziehen

Doch was ist, wenn ich eine Kurve nachzeichnen möchte? Muss ich dann wie beim Polygon-Lasso-Werkzeug dutzende Punkte setzen, um die Kurve (un)sauber abzubilden? Natürlich nicht, denn einer der größten Vorteile der Pfade sind saubere Kurven, die sich einfach aufziehen lassen.

Klicke dazu in das Bild und etwas entfernt noch einmal, wobei du nun aber die Maustaste gedrückt hältst. Ziehe den Mauszeiger in eine Richtung und die Kurve entsteht. Je länger die dabei aufgezogene Grifflinie wird, desto größer ist der Radius.

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Zeichenstift-Übung #3: Nach Kurve eine Gerade

Photoshop möchte nach einer Kurve unbedingt eine weitere aufziehen. Das ist nicht immer erwünscht, weshalb wir den zuletzt gesetzten Punkt neutralisieren müssen. Klicke dazu einfach den Punkt bei gedrückter Alt-Taste an. Jetzt können wieder gerade Linien gezogen werden. Durch das Drücken der Alt-Taste erhalten wir für den Moment die Möglichkeiten des Punkt-umwandeln-Werkzeuges, das also nicht extra für diesen Schritt aktiviert werden muss.

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Zeichenstift-Übung #4: Pfad korrigieren

Um einen falsch gesetzten Punkt zu optimieren, halte die Strg-Taste gedrückt. Du siehst den weiß gefüllten Pfeil des Direktauswahl-Werkzeuges. Dank des Tastenkürzels musst du dieses Werkzeug also nicht jedes Mal auswählen. Klicke einen Punkt an, halte die Maustaste gedrückt und ziehe den Punkt an die gewünschte Position.

Um eine Kurve zu verändern, klicke diese bei gedrückter Strg-Taste an, halte dann Strg- und Maustaste über dem Pfad gedrückt. Ziehe die Kurve in Form. Auch die Grifflinien könnten zur Optimierung versetzt werden. Wenn du willst, kannst du Sie aus einer Kurve jederzeit eine Ecke machen. Klicke dazu den Punkt bei gedrückter Alt-Taste an.

Um einen Abschnitt eines Pfades zu löschen, halte die Strg-Taste gedrückt und ziehe über dem Abschnitt ein Rechteck auf. Es werden die Punkte ausgewählt, die in diesem Abschnitt liegen. Drücke die Entfernen-Taste zum Löschen. Um einem Pfad weitere Punkte hinzuzufügen, klicke diesen einfach an gewünschter Stelle an. Um einen Punkt zu löschen, kann dieser auch angeklickt werden. Möchtest du einen noch offenen Pfad fortführen, so klicke den zuletzt gesetzten Punkt an.

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Zeichenstift-Übung #5: Auswahl eines Bildobjektes

Möchtest du nun ein Bildelement freistellen, so nutzt du das Zoom-Werkzeug, um einen Bildausschnitt vergrößert anzusehen. Setze an den Rand des Bildobjekts einen ersten Punkt, wobei dieser generell immer eher im Bildobjekt liegen sollte, als genau auf der Kante oder gar darüber hinaus (um so auch noch den alten Hintergrund mitzunehmen). Siehst du einen geraden Abschnitt, so setze den nächsten Punkt in entsprechender Entfernung.

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An kurvigen Abschnitten setzt du einen Punkt und ziehst dann, wie oben beschrieben, die Kurve als Pfad nach. Ist der Pfad geschlossen und hast du alle Optimierungen vorgenommen, kann daraus leicht eine Auswahl entstehen.

Zeichenstift-Übung #6: Pfad in Auswahl umwandeln

Der schnellste Weg vom geschlossenen Pfad hin zur Auswahl führt über das Tastenkürzel Strg + Eingabetaste. Die Ameisen laufen und der Pfad ist verschwunden. Eine weitere Option entdeckst du im Pfad-Bedienfeld, unten in der Buttonreihe als Schaltfläche Pfad als Auswahl laden. Interessant ist dort auch ein Klick mit der rechten Maustaste über dem Pfad. Wähle aus der Liste Auswahl erstellen aus. So hast du zusätzlich die Option, der Auswahl eine weiche Kante zu spendieren.

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Zeichenstift-Übung #7: Bildobjekt freistellen

Jetzt könntest du den Inhalt der Auswahl einfach über Strg + J auf eine neue Ebene kopieren. Somit wäre das Bildelement freigestellt. Jetzt müsstest du nur noch die Hintergrundebene ausblenden, um das auch im Dokument sehen zu können. Oder du klickst im Ebenenbedienfeld auf den Button Maske hinzufügen. Die Auswahl ist verschwunden und das Bild dank der Maske freigestellt. Zur Info: Die Ebene zeigt neben der Ebenenminiatur die Maskenminiatur, in der die Farbe Schwarz = unsichtbar und die Farbe Weiß = sichtbar bedeuten. Diese Maske könnte jetzt natürlich noch mit dem Pinsel optimiert werden.

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Lernt man die Techniken Schritt für Schritt, so sind auch Pfade über den Zeichenstift kein Problem mehr. Und anders als beim Polygon-Lasso schließt sich hier nichts aus Versehen, nur weil einmal zu schnell hintereinander geklickt wurde. Die Auswahl wird feiner und wir können zwischendurch auch mal ein anderes Werkzeug, wie etwa die Lupe, einsetzen, ohne gleich die Auswahl zu verlieren. Und selbst nach dem Speichern kann die Arbeit jederzeit optimiert und ergänzt werden.

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E-Commerce

Payment in Europa – Die Top 5 Länder zum Expandieren

Deutschland gehört nach einer Studie zu den fünf wachstumsstärksten E-Commerce Märkten. Mitstreiter sind die USA, China, Großbritannien und Japan. Der Umsatz durch E-Commerce (B2C) in Deutschland betrug im Jahr 2016 44,2 Milliarden Euro. Das Jahr 2017 wird aller Voraussicht nach sogar mit ca. 48,7 Milliarden Euro abschließen. Der Konkurrenzkampf zwischen deutschen Onlinehändlern ist inzwischen sehr groß. Die Expansion in ausländische Märkte ist eine gute Möglichkeit, die Reichweite des eigenen Onlineshops zu erhöhen und den Umsatz zu steigern. Für die erfolgreiche Internationalisierung gibt es einiges zu beachten.

Was ist bei einer Expansion zu beachten?

Damit eine Expansion glatt verläuft, gilt es sich auf das zu erschließende Land einzustellen. Dazu gehört zu aller erst einmal die Sprache. Die Website sollte qualitativ hochwertig in die Sprache des jeweiligen Expansions-Landes übersetzt sein. Stoßen Muttersprachler auf Rechtschreibfehler, ist das meist der erste Faktor für eine sinkende Conversion-Rate. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Gesetzesunterschiede. Gerade Einfuhrbestimmungen, Lizenzregelungen sowie Gesetze zum Jugend- und Verbraucherschutz unterscheiden sich von Land zu Land und sind essentiell für den E-Commerce. Auch Versand und Zoll ist bei einer Expansion einzuplanen. So fallen meist extra Kosten bei dem Versand ins Ausland an, die auch bei Retoursendungen beachtet werden müssen. Zudem gilt es die Lieferzeiten richtig einzuplanen. Diese sind von der Infrastruktur vor Ort und den Möglichkeiten der Versanddienstleister abhängig. Besonders zu berücksichtigen ist das Angebot der richtigen Zahlungsverfahren und Fraud Management. Hier wird die Zahl der Kaufabbrüche entscheidend beeinflusst. Neben international genutzten Zahlungsmethoden wie die Kreditkarte oder PayPal, hat jedes Land seine eigenen Zahlungsarten und -vorlieben.

Wir stellen dir die Top 5-Länder für eine Expansion in Europa vor und gehen dabei auf die wichtigsten Zahlungsmethoden und Besonderheiten im E-Commerce ein.

Österreich

Der E-Commerce-Markt in Österreich steigt stetig. Aufgrund der Sprache ist Österreich für eine Expansion weniger aufwendig und meist gut geeignet für eine erste Expansion. Im letzten Jahr (2016) wurde im Internet-Einzelhandel ein Bruttoumsatz von 3,4 Milliarden Euro erzielt. Die Umsatzverteilung zeigt sich stark konzentriert. Die größten zehn Online-Händler in Österreich machen knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. Zusätzlich gewinnen mobile Angebote und Marktplätze stark an Bedeutung.

Die wichtigsten Bezahlmethoden in Österreich

Über 34 Prozent der Transaktionen in Österreich werden über Kartenzahlung abgewickelt. Damit ist diese Bezahlmethode die beliebteste in Österreich, gefolgt von Banküberweisungen mit 31 Prozent. Zudem nutzen Kunden gerne Sofortüberweisung oder EPS. Besonders in Österreich ist, dass neben Banküberweisungen, die in Echtzeit getätigt werden auch viele Banküberweisungen über die klassische Art (den Bankschalter) getätigt werden. Zudem befinden sich E-Wallet Lösungen im Wachstum, angeführt von PayPal.

Mobile Payment in Österreich – ein aufstrebender Markt

Laut dem Mobile Communication Report 2016 nimmt das Einkaufen über mobile Endgeräte in Österreich immer weiter zu. 41 Prozent aller befragten Smartphone-Nutzer haben bereits über das Smartphone Käufe getätigt. Für Kauf-Recherchen wird der tägliche Begleiter noch öfter benutzt. Die Bezahlung im M-Commerce erfolgt hauptsächlich über die Kreditkarte, Online-Überweisungen und PayPal. Bei einer Expansion nach Österreich sollten also möglichst mobile Zahlungsarten miteinbezogen werden.

Schweiz

Schweizer kaufen gerne im europäischen Ausland ein und zwar ein kleinerer, jedoch sehr kaufkräftiger Markt. Durchschnittlich gibt der Schweizer Kunde 1.600 Euro pro Jahr im Online-Geschäft aus. Vor allem Elektroartikel und Lebensmittel werden gerne gekauft. Ein gutes Viertel aller Online-Bestellungen laufen über das Smartphone ab.

Beliebte Zahlungsmethoden in der Schweiz

Um die Conversion-Rate in der Schweiz anzukurbeln, gilt es den Kauf auf Rechnung, Kreditkartenzahlung, PayPal und PostFinance im Online-Shop anzubieten. Das sind die beliebtesten Bezahlmethoden. Viele Bezahlvorgänge im E-Commerce finden außerdem noch offline statt. Neben dem Rechnungskauf spielt beispielsweise die Vorkasse und die Nachnahme eine Rolle. Gerade im Handel wird häufig die Rechnung benutzt. Bei Dienstleistungen dominieren, aufgrund der meist benötigten Zahlungsbestätigung vor der Leistungserbringung, Kreditkarten. Nicht zu vergessen in der Schweiz ist die Währungsumrechnung. Teilweise werden auf bestimmte Zahlungsmethoden zusätzliche Gebühren berechnet, z.B. auf den Rechnungskauf. Dies hat den Hintergedanken, dass die Rentabilität erhöht wird und Kunden auf günstigere Zahlungsarten ausweichen.

Niederlande

Die Niederlande gehört zu den fortschrittlichsten Nationen in Europa, was die Internetpenetrationsrate angeht. Zudem wird ein starkes Wachstum im M-Commerce erwartet und Niederländer kaufen sehr gerne international ein. Alles in allem ein sehr geeignetes Land für eine Expansion.

iDEAL und andere Bezahlmethoden

77% aller Mobile-Transaktionen werden mit der lokalen Bezahlmethode iDEAL durchgeführt. Der Kunde wird bei dieser Bezahlmethode auf die Website seiner Bank geleitet und authentifiziert die Transaktionsdaten mit der Eingabe der Kontonummer und der „Zwei-Faktor-Zertifizierung“. Weitere verwendete Zahlarten sind Kreditkarten und E-Wallets. Interessant ist auch die Entwicklung des kontaktlosen Bezahlens zu beobachten. Seit 2014 gewinnt dies laufend an Popularität und mittlerweile besitzen mehr als ein Drittel aller Einzelhändler ein NFC-POS-Terminal.

Frankreich

Frankreich hat einen der größten E-Commerce Märkte in Europa. Zudem wird sich der M-Commerce Markt in den kommenden Jahren verdoppeln. Auch Marktplätze spielen hier eine immer wichtigere Rolle und stellen ein großes Potenzial für Expansionen dar.

Kartenzahlungen dominieren den Markt

Kartenzahlungen, allen voran die Carte Bancaire, sind die bestimmenden Zahlungsmethoden in Frankreich und machen mit 62% einen Großteil der Transaktionen aus. Entgegen der letzten zwei Jahre haben Kreditkartenzahlungen, vor allem aufgrund der Niedrigzinspolitik, wieder an Wachstum zugelegt. Auch kontaktlose Zahlungen werden stark von den führenden Banken in Frankreich gefördert und etablieren sich langsam am Markt.

Worauf legen französische Kunden wert?

Gerade hochwertige Produkte sind besonders gefragt. Das in Verbindung mit einer soliden Preispolitik ist ein guter Ausgangspunkt für deutsche Händler. Weiter ist es von Vorteil die Website auch auf Französisch zu gestalten, da dies bei den Kunden besser ankommt und Englisch vor allem in den Provinzen immer noch nicht sehr gut verbreitet ist. Wie bereits angesprochen ist die Modebranche in Frankreich im Online-Kauf am beliebtesten.

Italien

Italien ist der fünftgrößte E-Commerce Markt in Europa. Wie auch in Frankreich wird sich der E-Commerce Markt in den nächsten Jahren verdoppeln.

Kartenzahlungen als beliebtestes Zahlungsmittel

Die beliebteste Kreditkarte in Italien ist Visa. Weiter werden 20% der Transaktionen über E-Wallets getätigt. Der Großteil hiervon läuft über den E-Wallet Riesen PayPal. Interessant ist, dass zwar der durchschnittliche Karten-Transaktions-Betrag gesunken ist, die Anzahl der Transaktionen sowie der Gesamtbetrag jedoch gestiegen. Das deutet darauf hin, dass die Tendenz bei Online-Käufen in Richtung kleinere tägliche Einkäufe geht.

Trends und Lösungen für den italienischen E-Commerce Markt

Die ursprüngliche Skepsis der Italiener gegenüber „nicht anfassbaren“ Produkten wird durch intelligente Maßnahmen von Online-Händlern immer schwächer. Beispielsweise kann durch die richtige Nutzung von Kundenbewertungen und Gütesiegeln Vertrauen geschaffen und die nötige Sicherheit ausgestrahlt werden. Die E-Commerce Bereiche mit dem stärksten Wachstum sind der Tourismus, Elektronik, Lebensmittel, Mode und Bücher. Der Schlüssel um in Zukunft auf diesem Markt erfolgreich zu sein, ist eine erfolgreiche Kundenkommunikation sowie schnelle und personalisierte Lieferungen. Zudem sollten im Falle einer Expansion M-Commerce Strategien entwickelt werden.

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Netzkultur und -politik

Digitale Wege zu mehr Geld: 8 Tipps gegen die fatale Flaute im Portemonnaie

Jetzt mal Hand aufs Herz: Zeiten, in denen man knapp bei Kasse ist, kennt sicherlich jeder. Und die Gründe dafür können ganz vielfältiger Art sein: Geht ein großes Gerät im Haushalt kaputt, wie etwa der Kühlschrank oder die Waschmaschine, ist nicht nur guter Rat, sondern manchmal auch die Neuanschaffung teuer. Hinzu kommen diese speziellen Wochen, in denen eine Feier die andere jagt. Wird man eingeladen, bringt man natürlich ein Präsent mit. Fungiert man selbst als Gastgeber, gilt es die eigenen Gäste zu verköstigen. Und auch das fällt in die Rubrik „sonstige Ausgaben“, die durchaus ein Finanzloch ins Portemonnaie reißen können. Die besten Tipps gegen die Flaute im Portemonnaie zeigt dieser Ratgeber.

  1. Besondere Umstände bedingen besondere Verhaltensweisen. Wenn also der Trennungsschmerz vom langjährigen Partner nur durch einen Tapetenwechsel erträglich wird, dann ist es durchaus denkbar, sich in einem Wellnesshotel die emotionalen Wunden zu lecken. Wer dabei schwach wird und nicht auf den nächsten Lohn warten will, kann sich heutzutage mit besonders kurzen und schnellen Krediten helfen, bei denen die Rückzahlungssumme durch die kurze Laufzeit im Rahmen bleibt. Binnen einer Stunde soll das Geld fließen. Binnen 30 Tagen muss es zurückbezahlt sein.
  2. Um langfristig gar keine Flaute im Geldbeutel mehr zu erzeugen, ist es sinnvoll, bewusst so zu kalkulieren, als wäre weniger Geld verfügbar. Finanzexperten erklären, dass der Fehler häufig daran liegt, dass mit dem günstigsten Fall gerechnet wird, dieser aber im Alltag nur selten eintritt. Tipp: Wenn eigentlich 100 Euro übrig bleiben müssten, sollten Verbraucher diese imaginäre Zahl nochmal deutlich reduzieren. Wer davon ausgeht, nur 50 Euro zur Verfügung zu haben, wird sich entsprechend anpassen. Dabei helfen Finanz-Apps, die den Überblick über Einnahmen und Ausgaben erleichtern.
  3. Unnützes darf verkauft werden! Die goldene Regel gegen Krimskrams zu Hause und zu wenig Geld im Portemonnaie lautet: All das, was mindestens eineinhalb Jahre nicht mehr verwendet wurde, darf weg. Das Ausmisten kann beim Kleiderschrank beginnen und muss bei den Küchenutensilien noch lange nicht enden. Je nachdem, welche Produktvielfalt zusammenkommt, können die Sachen online verschachert werden oder bei einem traditionellen Hausflohmarkt den Besitzer wechseln. Wer die Online-Variante wählt, kann hier nachlesen, welche Apps es gibt, um Gebrauchtes zu Geld zu machen.
  4. Wer sein Konsumverhalten einmal gründlich überdenkt, kann die eigene finanzielle Situation optimieren. Am besten funktioniert das beim Nachwuchs: Kinder brauchen nur selten ihr Spielzeug und ihre Kleidung auf – warum also nicht gute gebrauchte Produkte kaufen? Das spart Geld und ist obendrein noch deutlich nachhaltiger, als zu klein gewordene Kleidung oder nur kurz bespieltes Spielzeug einfach wegzuwerfen. Für Erwachsene gilt im Übrigen dasselbe: Es muss kein neues Fahrrad sein, wenn ein gutes Gebrauchtes denselben Zweck erfüllen kann. Mehr zum Thema Re-Commerce kann hier nachgelesen werden.
  5. Früher war der Tausch von Waren Gang und Gäbe. Und auch wenn das Grundprinzip etwas aus der Mode gekommen ist, so ist es doch eine gute Idee, um Geld zu sparen. Wer einen Apfelbaum hat, kann die Früchte selbst verzehren, aber auch den Apfelkuchen oder das Apfelmus in der Nachbarschaft anbringen. Vielleicht gibt es dort im Gegenzug etwas vom frisch gebackenen Brot. Foodsharing oder spezielle Facebook Gruppen könnten hier hilfreich sein.
  6. Verlockend erscheint das Angebot der Banken, Produkte im Ratenkauf anzubieten und dazu noch zu versprechen, dass für die Finanzierung nicht einmal Zinsen erhoben werden. Die Verbraucherzentrale rät dazu, Null-Prozent-Finanzierungen detailliert zu prüfen. Wenn Restschuldversicherungen, Kreditausfallversicherungen oder Ratenschutzversicherungen angeboten werden, lauern Gefahren. Auch zusätzliche Kosten, ein zusätzlicher Kreditrahmen, eine Ballonrate oder andere Kniffe können unterm Strich mehr kosten. Ein Ratenkauf sollte daher wohl überlegt sein und gut durchgerechnet werden.
  7. Ein Nebenjob kann für einen überschaubaren Zeitraum das Finanzloch stopfen. Häufig ereilt das Problem des finanziellen Defizits junge Familien. Fällt eine Verdienstquelle weg oder wird vorübergehend deutlich geringer, ist das noch der vorhersehbare Teil der finanziellen Einbußen. Was der Nachwuchs jedoch wirklich kostet, das wissen nur die Wenigsten im Vorfeld. Um die Differenz zwischen staatlichen Leistungen und dem ursprünglichen Verdienst zu minimieren, hilft häufig ein Nebenjob. Auch in diesem Bereich hat sich mittlerweile so einiges revolutioniert, denn ein Nebenjob muss nicht zwingend von einer Firma ausgeschrieben werden. Auch Privatpersonen suchen nach Hilfe bei Gartenarbeiten, beim Renovieren des Eigenheims oder bei anderen Tätigkeiten. Auch Heimtätigkeiten über Online Plattformen können einträglich sein! Wer hier regelmäßig nebenher arbeitet, wird nur selten eine Flaute im Portemonnaie haben.
  8. Wer sich langfristig ein zweites Standbein aufbauen möchte, der kann eine Idee kreieren, um im Internet Geld zu verdienen. Wer ein spezielles Hobby oder Schwerpunktthema hat, kann dazu einen Themenblog aufsetzen und via Affiliate-Werbung Einnahmen generieren. Auch eine eigene Preisvergleichsseite aufzusetzen, könnte Geld in die Kasse spülen. Wer selbst aktiv werden möchte, kann mit Online-Umfragen, Webseiten-Recherchen und weiteren kleinen Aufgaben im Netz Geld verdienen. Auch virtuelle Assistenten drängen immer häufiger auf den Markt und verdienen sich so ihr Geld.
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Netzkultur und -politik

Streaming-Dienste im Vergleich

Das Fernsehen macht mit attraktiven Streaming-Diensten auf sich aufmerksam! Vielmehr werden wir Zeugen einer rasanten Entwicklung der guten alten Fernsehkultur. Video on Demand fordert die traditionellen TV-Sender zum Duell heraus. Doch was kann das neue TV aus dem Internet? Tatsache ist, dass die Anzahl der Streaming-Anbieter wächst. Aber was genau ist Video on Demand, worin unterscheiden sich die verschiedenen Dienste und wer braucht das überhaupt?

Streaming und Video on Demand – was genau ist das?

Hinter dem Begriff versteckt sich ein TV-Dienst. Dieser ermöglicht es, Filme über das Internet abzurufen und auf dem Fernseher, Notebook oder Tablet anzusehen. Bereitgestellt werden die Filme in einer Online-Videothek. Manche Dienste sind kostenlos zugänglich, die meisten verrechnen eine Gebühr. Abgerechnet wird je nach Anbieter monatlich, pro Quartal, jährlich oder pro Film.

Ich schaue dann Fernsehen, wann es mir gefällt

Die kostenlose Online Videothek von ARD/ZDF verzeichnet steigende Zugriffe. Filme und Sendungen können zu jeder Tageszeit und an jedem Wochentag gesehen werden. Schließlich müssen viele Menschen dann arbeiten, wenn am Sonntag pünktlich um 20:15 Uhr der Tatort läuft. Umgekehrt ist die Online Videothek eine tollte Sache, wenn an verregneten Tagen das TV-Programm keine sehenswerten Höhepunkte bietet. Doch das Angebot der öffentlich rechtlichen Sender ist begrenzt.

YouTube – Filme aus dem Netz

Onlinedienste wie zum Beispiel YouTube kann man als Vorreiter oder Wegbereiter der Online-Videotheken bezeichnen. Die ursprüngliche Idee war es, Videos hochzuladen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Bald schon wurden alte Filme, Serien und Reportagen hochgeladen. Doch wegen strenger Lizenz- und Filmrechten sind die Möglichkeiten auf dem kostenlosen Portal begrenzt. Genau hier liegen die Chancen entgeltlicher Streaming-Dienste.

Bedienung, Angebot, Full-HD – die Unterschiede beim Streamingdiensten sind signifikant

Eigentlich möchte man meinen, dass ein Streaming-Anbieter dem anderen gleicht. Doch das Gegenteil ist der Fall, und beschränkt sich nicht nur auf das angebotene Filmmaterial. Auch bei Qualität, Bedienung und Extras gibt es Unterschiede. Zudem versuchen die verschiedenen Streaming-Anbieter mit Eigenproduktionen, Kunden zu gewinnen und dauerhaft zu halten.

Hier gibt´s die Streaming-Anbieter im Kurzüberblick: ein Vergleich

Wer sich heute für einen Streaming-Anbieter entscheiden möchte, der sollte die Platzhirsche des boomenden Streamingmarktes kennen. Die Größten sind nicht zwangsläufig die Besten. Gute Preis bringen gleichzeitig viele andere Vorteile, doch was macht der Rest. Hier einige Streaming-Anbieter im Schnellüberblick:

  • Netflix: Niemand bietet online mehr Filme, Serien und Dokumentationen. Das alles gibt es bei Netflix zum Fixpreis. Kunden können zwischen Originalton und deutscher Synchronisation wählen. Beliebt sind die Serien aus eigener Produktion. Auch technisch überzeugt der Dienst.
  • Amazon Video: Der US-amerikanische Handelsriese will sich das lukrative Geschäft nicht entgehen lassen. Angeboten werden eine gute Auswahl an Filmen, Serien und Dokus. Herausragend ist der Preis für das Prime-Abo, das auch anderweitig Vorteile sichert. Bemängelt wird allerdings die Installationsanweisung der Video-App für das Betriebssystem Android.
  • iTunes Videothek: Qualität wird bei Apple erfahrungsgemäß großgeschrieben. Der Dienst bietet ein breites Angebot an Filmen, Serien, Dokumentationen und Reportagen. Das gilt insbesondere für aktuelle Filme. Die Preispolitik lässt eine gespaltene Meinung zu. Wegen der hohen Verfügbarkeit aktueller Filme ist der Preis attraktiv, bei Serien ist die Konkurrenz günstiger.
  • Maxdome: Hier gibt es ein überdurchschnittlich gutes Angebot an Filmen, Serien und Dokus und eine intuitiv leicht verständliche Bedienung.
  • Sky Ticket: Für gutes Geld gibt es Zugang zu exklusiven Filmen, Serien, Dokus und Sportbeiträgen. Besonders im Segment Sport verbuchte Sky zuletzt stake Zuwächse.
  • Yahoo View: Um das Angebot nutzen zu können, muss zunächst eine Ländersperre umgangen werden. Ist das erledigt, gibt es ABD-, FOX- und NBC Sendungen in englischem Originalton.
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Webdesign

Webdesign Trends 2017

Webdesign findet die perfekte Balance zwischen Funktion, Form und Design. Dabei wird Webdesign durch neue Technologien und Designgrundsätze beeinflusst. Die wachsende Beliebtheit mobiler Endgeräte, native in-Browser, die Übernahme von CC3, HTML 5 und die erhöhte Bandbreite sorgen für Veränderungen in den Webdesign-Paradigmen. Design trifft Funktion und sorgt dafür, dass Webseiten entstehen, die ein wenig vom Abstrakten weg und hin zur Realität führen. Dieser Beitrag zeigt, welche Trends das Jahr 2017 im Webdesign setzt.

Individualität bei der Menüführung

Sidebar oder Top. Die zwei Standardformen der Menüführung erhalten Zuwachs und mit dem Aufkommen des responsive Webdesign steht zu den üblichen Menüformen das Hamburger-Menü zur Auswahl. Diese Lösung ist praktikabel für das mobile Design. Doch es gibt neben den drei Standardformen auch die Möglichkeit, ganz auf das Menü zu verzichten. Usern wird nicht mehr gesagt, was sie auf einer Webseite anklicken sollen, sondern lässt sie selbst suchen, was sie finden möchten. Einige Webdesigner verzichten komplett auf die Menüs und setzen einen neuen Trend. Durch die wachsende Beliebtheit von Tablets und Smartphones eröffnen sich neue Welten für das Side-Scrolling. Statt sich zwischen einem Menü für mobile Endgeräte und Desktop zu entscheiden, zeigt das Hamburger Menü drei kleine Linien und spart wertvollen Platz auf dem Bildschirm. Designer beschränken sich nicht auf die echten Hamburger Icons, sondern variieren mit der Typografie, die Nutzern zeigt, wo geklickt werden muss, um an das Menü zu gelangen. Eine gute Alternative bietet das Drop-Down Menü, das aufpoppt und an beliebiger Stelle platziert werden kann. Das Popover bietet eine leichte Abwandlung und lässt das Menü die komplette Seite bedecken, wenn es gewünscht ist. Auffallend und ein wenig aufdringlich erinnert die Popover-Variante an das Inhaltsverzeichnis eines Buches.

Aus eins mach zwei – Split Screens

Der Bildschirm wird vertikal in zwei gleich große Teile getrennt. Split Screens sind auffallend und wecken die Erinnerung an ein aufgeklapptes Buch, sodass der Bildschirm einen natürlichen Touch erhält. Der Trend ist vielseitig und macht es möglich, auf kleineren Bildschirmen und Displays einfach eine Seite zuzuklappen. Zwei aufeinander folgende Seiten können einfach zu Blöcken gestapelt werden oder man wandelt sie in eine Side-Panel-Navigation um.

Professionelle Webseiten

Ob für private oder geschäftliche Zwecke: ein professioneller Internetauftritt ist nahezu unerlässlich und wird seinen Eroberungszug weiter fortsetzen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt und Nutzer benötigen keine Programmierkenntnisse, um eine Webseite erstellen zu lassen. Professionelle Designs und responsive Webseiten von websitebutler.de, die auf allen Endgeräten optimal dargestellt werden, sorgen für ein einzigartiges Nutzererlebnis. Auf Wunsch werden die Social Media Kanäle integriert und die Wunschdomain inklusive E-Mail Adressen inkludiert. Modernes Design wird mit der Einbettung von persönlichen Infografiken, Videos, Tutorials Animationen und Fotos abgerundet.

Retro und Vintage erobern die Bildschirme

Vorhandenes Corporate Design, Farbpsychologie, die Branche oder der individuelle Geschmack. Egal, welche Farbgebung bevorzugt wird: Durch einen Instagram-Filter erhalten Farben einen warmen Touch und wecken ein Gefühl der Nostalgie.

Digitales und Greifbares verschmelzen

Das Material-Design bietet mehr Farbverläufe sowie Schatten und erzeugt die Illusion eines dreidimensionalen Raumes auf einem flachen Bildschirm. Im Jahr 2017 dreht es sich darum, fühlbare, physische und greifbare Welten auf das Display zu zaubern, die fast nahtlos mit der digitalen Welt verschmelzen. Fotografische Elemente werden nicht in Ecken gequetscht, sondern aus ihrer Umgebung genommen und in völlig digitale und animierte Umgebungen gesetzt. Licht und Schatten bleiben, aber die Regeln der Realität werden gesprengt. Physische Objekte finden in digitalen Räumen Platz und die Grenzen zwischen Bildschirm und der realen Welt verschwimmen. Dadurch werden emotionale Verbindungen zu den Bildschirmbildern aufgebaut.

Card-Design

Cards wurden von Pinterest eingeführt und sind heute fast schon omnipräsent. Informationen werden in kleinen Häppchen aufbereitet, die man leicht einscannen kann. Jede Card fungiert als einheitliches Konzept und es ist aufgrund der rechteckigen Form einfach, verschiedene Breakpoints anzuordnen.

Parallax und Interaktion

Parallax-Webdesign erfreut sich 2017 größerer Beliebtheit. Nicht alle Seiten, sondern einzelne werden als One-Pager ausgegeben. Einzigartige Parallax-Ergebnisse werden erreicht, weil gängige Grid-Systeme gebrochen werden. Mikro-Interaktionen sind im UI-sowie UX-Design wichtig. Die Interaktionen sind unterhaltsam, klein und sorgen dafür, dass Benutzer Feedback visualisieren. Nutzer werden durch Micro-Interaktionen über das informiert, was gerade läuft.

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E-Business Technik Workflow

NET WÄCHTER: IT-Sicherheit für deine Website

Man hört es immer wieder und glaubt dennoch, dass es einen nie trifft. Gemeint sind Hackerangriffe auf Websites. Die Folgen können verheerend sein. In weniger schlimmen Fällen gehen nur Daten verloren, von denen du hoffentlich ohnehin regelmäßig Backups angelegt hast. Im schlimmsten Fall fallen Kundendaten in fremde Hände oder deine Website wird zu einer Virenschleuder und verbreitet allerlei Schadsoftware im World Wide Web. Und wenn der Hacker Angriff deinen Online-Shop trifft, dann sind enorme Imageschäden und Umsatz Verluste nicht zu vermeiden.

Guter Schutz ist also gefragt und geboten wird er von Net Wächter. Aber Net Wächter bietet mit der All-in-One Web-Security Lösung nicht nur proaktiven Schutz, sondern auch Beschleunigung, Überwachung sowie einfaches Backup von Websites und Online-Shops.

Wie funktioniert das nun genau?

Netwächter: Landing Page

So funktioniert der Schutz von Net Wächter

Damit Net Wächter deine Website auch schützen kann, ist es notwendig, dass die Domain über den Gateway des Dienstes läuft. Du benötigst dazu den Zugriff in das Kundenportal deines Hosting Providers um dort unter DNS-Einstellungen die NS – Server (Name-Server) zu Net Wächter umzuleiten. Deine Website bleibt bei deinem Hosting Provider gehostet nur die NS-Server werden umgezogen, damit Net Wächter die A-Records zu deiner Domain automatisch ändern kann

So funktioniert die Gateway-Umleitung

Nach dieser Umleitung wird sämtlicher Traffic über das Gateway geleitet und Netwächter kann ihn beispielsweise auf schadhaften Quelltext untersuchen und auch Angriffe von außen abwehren.

Schutz vor den zehn größten Gefahren

Mit der Website-Firewall (der sogenannten Web Application Firewall) von Net Wächter schützt du deine Website unter anderem vor den zehn größten Gefahren für Website-Betreiber, wie sie durch das Open Web Application Security Project (OWASP) definiert wurden. Dazu zählt zum Beispiel die „Injection“, bei der Sicherheitslücken in der Programmierung ausgenutzt werden, um fremden Quelltext auf deiner Website unterzubringen. Dieser Schadcode kann dann Malware an deine Besucher verteilen oder Benutzereingaben sowie in deiner Datenbank gespeicherter Kundendaten auslesen. Net Wächter verhindert solche Injections und findet auch bereits vorhandenen Schadcode.

Ein weiteres häufig vorkommendes Problem sind die DDoS-Attacken („Distributed Denial of Service“). Hierbei wird der Server permanent mit einer Vielzahl von Anfragen konfrontiert, die er nicht abarbeiten kann und daher seinen Dienst versagt. Die Folge ist, dass deine Website nicht mehr erreicht werden kann. Häufig dienen solche DDoS-Attacken, um im zweiten Schritt Zugriff auf den Server, beziehungsweise deine Website zu erlangen.

Schutz vor den größten Gefahren im WWW

Net Wächter schützt dich auch vor solchen Attacken und kommt mit Angriffen von bis zu 500 Gigabyte pro Sekunde zurecht. Außerdem erkennt der Dienst Bots und blockt diese ab. Bei den so genannten Layer-7-DDoS-Angriffen. die Webserver auf Anwendungsebene angreifen, gibt es die Möglichkeit, eine Captcha-Eingabe vorzuschalten, die nur von menschlichen Usern überwunden werden kann. So bleibt die Website für legitime Benutzer verfügbar, trotz eines möglicherweise schweren und anhaltenden Layer-7-DDoS-Angriffs.

Abgerundet wird der Schutz durch ein Anti-Virus-Programm, welches deine Daten regelmäßig auf Viren und andere schadhafte Anwendungen überprüft. Wird Net Wächter fündig, wirst du umgehend informiert und kannst auf die Gefahr reagieren.

Schnellerer Zugriff auf deine Website

Neben der Sicherheit sorgt Net Wächter noch dafür, dass deine Website deutlich schneller zu erreichen ist. Auch wenn Provider und Content-Management-Systeme selbst immer schneller und effektiver werden, gibt es immer noch Optimierungsmöglichkeiten. Gerade bei dynamischen Websites muss die Ausgabe bei jedem Aufruf neu gerendert werden, was nun einmal Zeit kostet.

Net Wächter speichert auf seinen Servern statischen Content, wie Bilder, Video, JavaScripte etc. auf schnellen SSD Platten zwischen und kann diesen somit deutlich schneller wiedergeben. Die Vorteile liegen klar auf der Hand.

Zum einem sind schnelle Ladezeiten ein wichtiger Faktor für das Google-Ranking und somit auch für deine SEO-Maßnahmen und zum anderem freut eine flotte Website deine Besucher. Sie bleiben potenziell länger, was sich in besseren Konversionsraten widerspiegeln kann. Auch dein Provider erhält auf diese Weise bis zu 70 Prozent weniger Anfragen. Darüber hinaus komprimiert Net Wächter die Daten, was zu einer weiteren Reduzierung des Traffics beiträgt.

Schnellerer Zugriff auf deine Website

Je nach gebuchtem Paket wird HTTP/2 unterstützt, was von Hause aus für eine schnellere Datenübertragung sorgt, indem es die bei der Übertragung vorkommenden Verzögerungen deutlich verringert.

Überwachung auf Ausfälle

Zu guter Letzt überwacht Net Wächter deine Website regelmäßig – unter anderem auf Ausfälle. Sollte deine Website also aus irgendeinem Grund einmal nicht mehr erreichbar sein, wirst du sofort per E-Mail informiert. Die Gründe des Ausfalls müssen zwar nicht immer in einem Angriff liegen, sondern können ja auch mal ganz alltäglicher Natur sein. Letztendlich solltest du aber immer wissen, wenn es Probleme mit deiner Website gibt.

Ebenso solltest du natürlich wissen, wenn deine Website plötzlich nicht mehr so schnell geladen wird, wie es sonst der Fall ist. Auch dies überwacht Net Wächter permanent. In einem Report wirst du regelmäßig darüber informiert, wie sich die Ladezeit deiner Website so entwickelt. Den Unterschied der Peformance deiner Seiten mit und ohne Net Wächter kannst du im Dashboard des Dienstes nachvollziehen.

Wer einmal verdächtigen Inhalt auf seiner Website hatte, läuft Gefahr, dass er seine Website plötzlich auf einer Blacklist wiederfindet. Solche Blacklists werden zum Beispiel von Suchmaschinen oder Browsers herangezogen, um Besucher vor potenziell schädlichen Websites zu warnen und zu schützen.

Überwachung deiner Website

Net Wächter schaut regelmäßig nach, ob sich deine Website auf einer solchen Blacklist befindet und informiert dich darüber. Falls dem so ist, ist ebenfalls Handlungsbedarf angesagt. Denn ein Eintrag in so einer Blacklist kann dem Erfolg deiner Website dauerhaft schaden und dein Unternehmen in Verruf bringen.

Backup der Site nebst Datenbank

Ein Ausfall der Website kann viele Gründe haben. Es könnte sich um technische Probleme, menschliches Versagen oder Cyber-Angriffe handeln. Ein aktuelles und vollständiges Backup der Dateien und Datenbanken einer Website ist daher unabdingbar und spart dir im Ernstfall Zeit, Kosten und Nerven.

Mit Net Wächter sicherst du eigene Webpräsenzen und dazugehörige Datenbanken in regelmäßigen Abständen auf Servern des Dienstes. Du hast jederzeit Zugriff auf die Dateien und kannst diese bei Bedarf rasch wiederherstellen.

Net Wächter hilft, Abmahnungen zu verhindern

Wer eine einfache Website ohne Shop oder andere E-Commerce-Aktivitäten betreibt, hat bei einem Angriff schlimmstenfalls Pech und eine Menge Arbeit. Aber sobald Kundendaten im Spiel sind, kann es zudem noch ziemlich teuer und äußerst unangenehm werden. Denn wenn du deine Website geschäftsmäßig betreibst, bist du verpflichtet, personenbezogene Daten deiner Kunden und Besucher zu schützen.

So hast du Sorge zu tragen, dass deine Website technisch auf dem aktuellen Stand ist und sie vor äußeren Störungen geschützt ist. Im Zweifel drohen dir Abmahnungen und Bußgelder bis zu 50.000 Euro nach dem geltenden Telemediengesetz. Im Übrigen betreibst du deine Website bereits dann geschäftsmäßig, wenn du darüber Werbeeinnahmen generierst. Also selbst ein scheinbar privates Blog kann bereits geschäftsmäßig sein.

Dank umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen nach dem aktuellen Stand der Technik schützt Net Wächter deine Website nicht nur vor Angriffen und Datendiebstahl, sondern auch vor äußerst kostspieligen Abmahnungen.

Schutz aus Deutschland

Da Net Wächter in Deutschland entwickelt und auch gehostet wird, weiß das Unternehmen um die Besonderheiten des deutschen Datenschutzes und der anderen gesetzlichen Regelungen zur IT-Sicherheit. Du bist also nicht nur bezüglich der Sicherheit bei Net Wächter in guten Händen.

Kosten und Fazit

Net Wächter bietet sowohl für kleine Dienstleister als auch für große Unternehmen den passenden Schutz. Das günstigste Paket für kleine Websites ist für 14,99 Euro pro Monat zu haben. Geschäftliche Websites schützt du für 29,99 Euro mit dem Business-Paket. Einen Premiumschutz gibt es für 149,99 Euro im Monat. Die Pakete unterscheiden sich in der Anzahl der geschützten Subdomains sowie des Traffics. Außerdem sind bestimmte Leistungen wie der Virenschutz oder die SSL-Zertifikate erst ab dem Business-Paket erhältlich.

Pakete für kleine und große Unternehmen

Wer seine Website bestmöglich schützen will, ist bei Net Wächter also in guten Händen. Zudem hast du die Möglichkeit, den umfangreichen Dienst 14 Tage kostenlos und unverbindlich zu testen. Die Testphase läuft dabei automatisch aus.  Außerdem gibt es zu Beginn einen kostenlosen Scan deiner Website, der dich auf Schwachstellen und Gefahren deiner Website aufmerksam macht, die du dann direkt mit dem Net Wächter schützen kannst, so dass dir Zeit für die interne Behebung bleibt.

Es empfiehlt sich jedenfalls, den Net Wächter einem Test auf der eigenen Website zu unterziehen. Die Chance ist hoch, dass er dich überzeugen wird.

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(Kostenlose) Services

Download und Testbericht der Woche: vlc-Mediaplayer

Geht nicht, gibt´s nicht! Mit solchen und vergleichbaren Aussagen werden dem VLC Mediaplayer regelmäßig Rosen gestreut. Aber ist das Gratis-Tool wirklich so gut, wie oft behauptet wird? Ja, das ist es. Zumindest darf man sich für null Euro kaum etwas Besseres erwarten. Hier einige Infos zum VLC Mediaplayer.

Universeller geht es kaum

Alleine das Aufzählen der Formate, die der VLC-Mediaplayer abspielt, würde den Rahmen sprengen. AAC, AVI, DTS, DVB, FLAC, FLV und viele mehr liest der Player ohne Probleme aus und ohne zusätzliche Codecs-Pakete installieren zu müssen. Das macht die Software nicht nur universell einsetzbar, sondern auch besonders installationsfreundlich.

Auch bei der Betriebssoftware ist das Tool nicht zickig. Es ist, als ob es keine Unterschiede gäbe. Nicht nur auf den verschiedenen Editionen von Windows aus Redmond läuft der Player flüssig, auch unter Mac iOS, Unix, Linux und Android lässt sich das Programm problemlos installieren und starten. Das alles geht selbstverständlich unter 32 & 64 Bit Versionen.

VLC Mediaplayer: Ist der Ton zu leise?

Einer der Vorzüge ist die Lautstärke. Viele Video- und Musikfiles leiden beim Abspielen unter einem zu leisen Ton. Der VLC-Player bietet die Option, die Lautstärke künstlich um bis zu 200 Prozent zu erhöhen. Damit ertönt die Audiospur aus den Lautsprechern lauter, als sie eigentlich ist. In vielen Fällen ist das die einfachste Möglichkeit, die zu leise geratene Lieblingsmusik zu retten.

Videodateien reparieren und bearbeiten – so einfach kann es gehen

Wer kennt es nicht. Da hat man im Netz endlich den Lieblingsfilm gefunden, doch die Synchronisation ist schlecht. Darunter versteht man, dass die Lippenbewegungen der Schauspieler und der Ton zeitlich verschoben sind. Mit den richtigen Infos zum VLC Mediaplayer bzw. der richtigen Bedienung, lässt sich auch dieses Problem beheben. Einfach den Reiter Werkzeuge anklicken und anschließend Spursynchronisierung wählen. Dort gibt man den Wert der Verzögerung in Millisekunden ein. Beträgt diese zum Beispiel zwei Sekunden, tippt man -2000 ein.

Videos in Einzelbildern anzeigen

Videos können auch in Einzelbildern, also in Frames angezeigt werden und als Fotos gespeichert werden. Außerdem lassen sich einzelne Sequenzen markiert und in einer Schleife wiedergeben. Zusätzlich kann bei der Wiedergabe das Video beschnitten und gedreht werden. Skalierung, Anpassung des Seitenverhältnisses sowie Einstellung von Farbton, Kontrast, Helligkeit, Sättigung und Filmkörnung sind ebenfalls möglich. Auch Effekte wie Spieglung und Bewegungsunschärfe bietet das Programm.

Videos streamen, nicht laden

Filme kann man sich direkt aus dem Internet über den Streaming-Dienst ansehen. Das erspart das Herunterladen, was vor allem bei langen Spielfilmen lästig ist. Der Streaming-Dienst funktioniert auch in die umgekehrte Richtung, also als Server. An dieser Stelle muss aber eindringlich vor rechtlichen Problemen gewarnt werden. Denn wer über Server gesetzlich geschütztes Filmmaterial für Clients bereitstellt, muss unter Umständen mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen.

VLC Mediaplayer: Keine Angst vor Viren oder störender Werbung

Nichts ist schlimmer, als wenn beim Ansehen eines spannenden Film plötzlich eine Werbung im Bildschirm aufpoppt. So ein Tool möchte niemand haben, selbst wenn es kostenlos ist. Noch schlimmer ist es, sich ein virenverseuchtes Programm auf seinen PC zu laden. Der VLC Media Player arbeitet frei von störenden Werbeeinblendungen. Das Tool kann über virengeprüften Anbietern, also Virenfrei, kostenlos auf den PC geladen werden. Das schützt vor Schäden und bietet Sicherheit für Computer und Daten.

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E-Commerce

So schreibst du Rechnungen ins Ausland richtig

In Deutschland erfolgt die Erstellung von Rechnungen einem festen, vorgeschriebenen Prinzip. Solange alle wesentlichen Fakten angegeben sind, gibt es keine Probleme mit dem Finanzamt. Außerdem erhalten durch korrekt ausgeführte Schreiben die Unternehmen schneller ihr Geld und die Kunden ihre Ware bzw. die geforderte Dienstleistung. Problematischer wird es, wenn die Rechnungen für das Ausland ausgestellt werden, denn unweigerlich stellt sich die Frage bezüglich der Umsatzsteuer. Wann muss diese ausgewiesen werden und wann wird darauf verzichtet? Diesen Fragen wird in diesem Artikel auf den Grund gegangen.

Rechnungen innerhalb Deutschlands

Innerhalb der Bundesrepublik ist man in der Regel zur Ausweisung der Umsatzsteuer verpflichtet – ausgenommen sind Kleinunternehmen, die unter eine bestimmte Umsatzsteuergrenze fallen und daher von der Umsatzsteuer befreit sind. Alle anderen Firmen müssen daher folgende Angaben in ihre Rechnungen aufnehmen:

  • Name und Anschrift des Rechnungsstellers
  • Name und Anschrift des Rechnungsempfängers
  • Rechnungsdatum
  • Steuernummer/Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  • (fortlaufende) Rechnungsnummer
  • Rechnungsposition
  • Liefer- bzw. Leistungs-Datum
  • Netto-Betrag ohne Steuersätze
  • Steuersatz
  • Steuerbetrag
  • Gegebenenfalls den Grund einer Steuerbefreiung
  • Nachlässe

Die meisten Unternehmen greifen zu einer Software für die Auftragsbearbeitung. Solche Programme helfen dabei, korrekte Rechnungen zu schreiben und weisen darauf hin, wenn notwendige Eingaben nicht getätigt wurden.

Rechnungen ins EU-Ausland

Abgesehen von der Umsatzsteuer, sind die Pflichtangaben fürs EU-Ausland identisch mit denen für Rechnungen innerhalb Deutschlands. Hinzukommen vom Finanzamt vorgegebene Angaben, um zu gewährleisten, dass das Dokument auch anerkannt wird:

1. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und die wesentlichen Daten des Adressaten

Wichtig ist bei diesem Punkt, dass sich Unternehmen frühzeitig erkundigen, ob die verwendeten Daten wirklich stimmen. Das Bundeszentralamt für Steuern empfiehlt, stets ein Bestätigungsverfahren durchzuführen, um die Richtigkeit zu überprüfen. Sollten diese sich nämlich im Nachhinein als falsch herausstellen, kann das Konsequenzen nach sich ziehen. Die wesentlichen Informationen gibt es auf der Homepage des Bundeszentralamts für Steuern.

2. Steuerbefreiung

Laut §14a des Umsatzsteuergesetzes sind Unternehmen dazu verpflichtet, bei Lieferung bzw. nach erbrachter Leistung auf die Steuerfreiheit hinzuweisen. Dieser Fakt sollte sich in der Regel unter der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer unter „Zusammenfassende Meldungen“ angegeben werden.

Eine Ausnahme stellt die Sonderregel für Kleinunternehmer dar. Diese besagt nämlich, dass man von der Umsatzsteuer befreit ist, solange die Firma bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschreiten. Dieser Fakt gilt im Übrigen ebenfalls für das ausländische Unternehmen, für das die Rechnung geschrieben wird. Ist der Empfänger nämlich auch Kleinunternehmer, ist der zu zahlende Betrag steuerpflichtig.

Ausnahme: Rechnungen an private Kunden

Handelt es sich bei dem Empfänger um einen Privatkunden, muss die Umsatzsteuer ausgewiesen werden – ebenso wie der deutsche Mehrwertsteuersatz. Wichtig ist außerdem: Sollte der Fall eintreten, dass die gelieferte Ware die vorgegebene Lieferschwelle des jeweiligen Landes überschreitet, muss sich das Unternehmen dort steuerlich erfassen lassen. Das bedeutet, dass die Umsatzsteuer ans Finanzamt des Empfängerlandes entrichtet werden. Dann wird außerdem auf der Ausgangsrechnung die jeweilige ausländische Umsatzsteuer extra ausgewiesen. Mehr Informationen zur sogenannten Versandhandelsregelung enthält der Artikel im Gabler Wirtschaftslexikon.

Rechnungen in Drittländer

Rechnungen an Drittländer (alle Länder außerhalb der EU) wie China werden ohne deutsche Umsatzsteuer geschrieben. Allerdings sollten Unternehmen die ausländische Umsatzsteuerpflicht genauer unter die Lupe nehmen. In einigen Ländern gibt es eventuell ein vergleichbares System wie in Deutschland, dann muss ebenfalls eine umsatzsteuerliche Registrierung erfolgen oder ein Fiskalvertreter eingeschaltet werden. Ebenso ratsam ist eine Prüfung, ob eine Lieferung in ein Drittland generell umsatzsteuerfrei ist oder ob eine Steuer abgeführt werden muss. Die ausländische Umsatzsteuer kann übrigens als Betriebsausgabe deklariert werden.
Wenn Unsicherheiten bestehen, sollten Firmen nie zögern, einen Steuerberater hinzuzuziehen. Dieser kann genau erklären, welche Angaben auf die Rechnung müssen, damit der gesamte Vorgang problemlos erfolgt. Weiterhin gibt es hier einige Rechnungsvorlage – sowohl für das Inland als auch für das Ausland – die einen guten Überblick über den Aufbau liefern.

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Advertorial E-Business E-Commerce

Open Source: nopCommerce ist ein umfangreiches, aber einfach zu bedienendes Shopsystem

Die Suche nach dem richtigen Shopsystem ist oft müßig. Welcher Shop ist geeignet und bietet mir alle Funktionalitäten und Möglichkeiten an, die ich brauche? nopCommerce sticht hier mit einer einfach zu bedienenden, übersichtlichen Oberfläche und einem schicken Shopdesign hervor. Daher lohnt sich ein Blick in das Shop- und E-Commerce-System, welches mittlerweile auch von bekannten Marken eingesetzt wird. Dabei wird nopCommerce als Open-Source vertrieben.

Sicher, stabil und erweiterbar

Mit knapp zwei Millionen Downloads und über 27.000 Live-Installationen kann sich nopCommerce durchaus sehen lassen. Seit 2008 wird das System entwickelt und ist mittlerweile in der Version 3.90 erschienen. Dass die Entwickler dabei selbstbewusst feststellen, dass nopCommerce eines der sichersten und stabilsten E-Commerce-System ist, kann man bei der Erfahrung und den Erfolgen durchaus verstehen.

Standardansicht des Shops mit Produktslidern

Zu dem bereits großen Funktionsumfang kommt ein Marktplatz hinzu, auf dem du nopCommerce noch nach Belieben erweitern kannst. So findest du im Markplatz Themes, um deinem Shop ein neues Aussehen zu verpassen, aber auch viele funktionale Erweiterungen.

Übersichtliches und aufgeräumtes Backend

Hier entdeckst du unter anderem Widgets, mit denen du auf Angebote beziehungsweise Preisreduzierungen aufmerksam machen kannst. Du kannst verschiedene zusätzliche Zahlungsmethoden hinzufügen und Dienste für Paketzusteller ergänzen. Viele der Erweiterungen sind kostenlos, andere sind kostenpflichtig. Die Auswahl im Marktplatz ist jedenfalls sehr umfangreich und lässt kaum Wünsche offen.

Download und Installation

Der Quelltext von nopCommerce ist stolze 115 Megabyte groß. Nach einer kostenlosen Registrierung lädst du dir diesen als gepackte Datei herunter. Da nopCommerce mit ASP.NET entwickelt wurde, wird ein Windows-Server mit IIS benötigt. Als Datenbank wird MS SQL vorausgesetzt.

Mit dem Web-Platform-Installer von Microsoft ist nopCommerce einfach auf deinem Server installiert. Neben dem Frontend mit dem Shop gibt es ein umfangreiches, aber übersichtliches Backend zur Verwaltung deiner Produkte, Bestellungen und Kunden.

Umfangreiche Produktverwaltung mit vielen Features für Kunden

Unerlässlich für jeden Shop ist eine gute Produktverwaltung. nopCommerce erlaubt es dir nicht nur, Produkte mit aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen anzulegen und zu kategorisieren. Du kannst auch ein Produkt in verschiedenen Ausführungen anlegen. So legst du einen Schuh in verschiedenen Größen nur einmal als Produkt an und definierst die verschiedenen Eigenschaften, welche dieser Schuh hat. Das können verschiedene Größen, Farben oder Materialien sein. Auch eine Preisanpassung für einzelne Ausführungen ist möglich.

Standardansicht der Produktübersicht

Ebenfalls wichtig bei einem gut funktionierenden E-Commerce ist das Nachverfolgen des Lagerbestandes. Bei nopCommerce entscheidest du bei jedem Produkt, ob der Lagerbestand hinterlegt und nachverfolgt werden soll oder nicht. Bei Produkten in verschiedenen Ausführungen kannst du den Bestand natürlich für alle Ausführungen separat verwalten.

Produktansicht im Backend

Um den Versand zu vereinfachen, gibt es zudem die Möglichkeit, Maße und Gewicht des Produktes zu hinterlegen.

Digitale Produkte zum Herunterladen

Wer mit digitalen Produkten arbeitet, wie E-Books oder Musik, findet mit nopCommerce ebenfalls ein gut ausgestattetes Shopsystem. Denn ob Produkte nach dem Bezahlen per Post oder Paketdienst zugestellt werden oder ob ein Produkt anschließend als Download angeboten wird, ist nopCommerce letztendlich egal.

Du hast also auch die Möglichkeit, etwa deine eigene Musik über nopCommerce zu verkaufen. Jedes Produkt kann als digitales Produkt gekennzeichnet werden. Anschließend wird die jeweilige Datei hochgeladen und alles weitere regelt nopCommerce für dich.

Produkte vergleichen und merken

Über die vielen Eigenschaften, die du deinen Produkten hinzufügen kannst, erhält auch der Kunde viele Informationen. Als besonderes Feature bietet nopCommerce einen Produktvergleich an. Dazu wählt dein Kunde mehrere Produkte aus dem Shop aus, welche vergleichend nebeneinander dargestellt werden.

Produktansicht im Frontend

Wer nicht gleich kaufen möchte, kann außerdem Produkte einer Merkliste hinzufügen und sie später in den Warenkorb legen.

Findet ein Kunde ein Produkt, von dem er glaubt, dass es einem Freund gefallen könnte, kann er den Link zur Produktseite per E-Mail an diese Person verschicken.

Einfacher und schneller Checkout

Oftmals scheitert das Shoperlebnis des Kunden beim Checkout, also bei der eigentlichen Kaufabwicklung. Häufig ist diese zu kompliziert oder zu umfangreich. Wenn ein Kunde sich erst aufwändig registrieren muss, um eventuell nur einmalig etwas zu kaufen, ist das oft ein großes Hemmnis.

Auswahl der Checkout-Methode

Daher hat nopCommerce hier vorgesorgt. Neben dem klassischen Checkout wird nämlich auch ein sogenannter anonymer Checkout ermöglicht. Dieser ist natürlich nicht gänzlich anonym. Aber deine Kunden können bestellen, ohne sich einen Kundenaccount anlegen zu müssen. Personenbezogene Daten werden also nur für diese eine Bestellung erfasst.

Der sogenannte One-Page-Checkout vereint alle Angaben für den Checkout auf einer Seite und reduziert so die Anzahl der Kaufabbrüche, die bei mehrseitigen Checkouts häufig auftreten.

Über 50 Zahlungsmethoden

Häufig scheitern Einkäufe in Shops aber erst beim Bezahlen. Hier hat jeder Konsument so seine eigenen Vorlieben, wie er bezahlen möchte. Ist die bevorzugte Zahlungsmethode nicht dabei, wird recht schnell ein anderer Shop aufgesucht. Damit dir so etwas nicht passiert, hat nopCommerce über 50 Zahlungsmethoden im Angebot.

Dazu gehören Klassiker, wie Zahlung per Kreditkarte oder per Nachnahme. Auch viele Zahlungsanbieter, wie PayPal und paydirekt, sind dabei. Wenn du neben deinem E-Shop noch ein klassisches Ladenlokal besitzt, kannst du auch die Bezahlmethode „im Laden zahlen“ anbieten. Hierbei kann der Kunde mit seiner Bestellung direkt zu dir in den Laden kommen und sein bestelltes Produkt abholen.

Versand und Berechnung der Lieferkosten

Auch beim Versand hat nopCommmerce mitgedacht. Anhand der Maße und des Gewichts der Produkte werden die Lieferkosten berechnet. Das erlaubt es dir, die Versandkosten möglichst genau und somit kostengünstig für dich und deine Kunden zu berechnen.

Übersicht der Bestellungen im Backend

Um den Versand in deinem Shopsystem nachverfolgen zu können, kannst du Anbieter wie UPS oder DHL einbinden. Dazu muss bei den Zustellern ein entsprechendes Konto vorhanden sein, über welches du den Versand abwickelst. Dann hast du auch in nopCommerce immer im Blick, ob und wann deine Lieferungen zugestellt wurden.

Marketing, Marketing, Marketing

Gute Produkte und Preise reichen alleine ja leider nicht aus. Sie müssen auch entsprechend kommuniziert werden. Daher ist Marketing besonders wichtig beim E-Commerce. Auch hier bietet nopCommerce zahlreiche Möglichkeiten.

Ein Klassiker sind immer Bonuspunkte, die du deinen Kunden für ihre Einkäufe gutschreiben kannst. Diese Punkte lassen sich dann bei einer zukünftigen Bestellung einlösen.

Außerdem sind Rabatte und Coupons immer ein willkommener Grund, mal wieder in deinem Shop vorbeizuschauen. Hier hast du die Wahl zwischen relativen und absoluten Preisnachlässen. Ebenfalls kaum wegzudenken sind die Möglichkeiten, Produkte zu bewerten und Rezensionen dazu zu verfassen.

Marketingaktionen im Backend verwalten

Aber nopCommerce hat noch viele weitere Marketing-Instrumente für dich – vom Newsletter bis zu Geschenkkarten. Außerdem gibt es im Marktplatz ebenfalls noch zahlreiche weitere Möglichkeiten.

Konferenz im November

Wie rege nopCommerce weiterentwickelt wird, zeigt sich auch an den „nopCommerce Days“ im November. Die zweitätige Konferenz beschäftigt sich mit der aktuellen und zukünftigen Entwicklung des E-Commerce-Systems. Neben technischen Aspekten wie der Optimierung von 3rd-Party-Erweiterungen und der Integration in WordPress wird es unter anderem auch um die Frage gehen, wie aus einem Online-Shop ein ganz reales Geschäft werden kann.

Die „nopCommerce Days“ finden am 16. und 17. November in New York statt. Keynote-Speaker ist unter anderem Scott Hanselman von Microsoft.

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Betriebliches E-Business Freelance Workflow

weclapp: Angebot und Rechnung schnell erledigt

Wer selbständig ist, sollte Spaß an seiner Arbeit haben. Aber es gibt Dinge, die häufig nur lästige Pflicht sind. Dazu gehört auch das Schreiben von Angeboten und Rechnungen, sowie das Nachverfolgen von Zahlungseingängen, und hin und wieder wohl leider auch das Schreiben von Zahlungserinnerungen und Mahnungen. Das Rechnungsprogramm von weclapp bündelt all dies zu einem übersichtlichen Online-Dienst, der darüber hinaus noch sehr viel mehr kann.

Kunden und Artikel anlegen und Angebote erstellen

Am Anfang steht das Angebot. Mit dem weclapp Rechnungsprogramm ist es ein Leichtes, Angebote zu erstellen und daraus Aufträge zu generieren. Zunächst legst für deine Kunden beziehungsweise Interessenten Kontakte an. Als nächstes werden Artikel im System hinterlegt. Jedem Artikel weist du eine Artikelnummer zu, eine Beschreibung und Preise. Dabei legst du auf Wunsch auch mehrere Preise pro Artikel fest und definierst Zeiten, in denen die Preise gelten. So kannst du Artikel in bestimmten Monaten oder Wochen zu anderen Preisen anbieten als sonst. Auch Rabatte lassen sich direkt dort hinterlegen. Zur Kalkulation deines Gewinnes hinterlegst du optional neben dem Verkaufspreis auch noch die Kosten.

Beim Erstellen eines Angebotes wählst du neben dem (potenziellen) Kunden einfach die Artikel aus, die ins Angebot aufgenommen werden sollen. Die vorgegebenen Preise überschreibst du auf Wunsch einfach. Schnell stellst du dir auf diese Weise Angebote für deine Kunden zusammen. Auch Versandkosten, Zahlungsbedingungen und -ziele hinterlegst du in deinem Angebot.

Einfache und umfangreiche Angebote übersichtlich erstellen

Ein Infofenster informiert dich stets darüber, wie hoch der Angebotswert und deine Kosten sind. Außerdem erhältst du einen Überblick darüber, wie viel Umsatz der Kunde im laufenden und vergangenen Jahr gemacht hat.

Ist das Angebot fertig, wird es ausgedruckt oder direkt per E-Mail an den Kunden geschickt. Hat der Kunde das Angebot angenommen, generierst du per Klick auf eine Schaltfläche einen Auftrag. Gehen Angebote per E-Mail raus, hinterlegst du im System einfach die Zugangsdaten zu einem E-Mail-Postfach, so dass das Angebot über deine eigene E-Mail-Adresse – direkt aus einer Oberfläche heraus – verschickt wird.

Schneller Workflow: Aus Auftrag Rechnung machen und diese nachverfolgen

Ist ein Auftrag erledigt, erstellst du ebenso schnell die Rechnung. Dabei gibt weclapp dir einen Workflow vor, so dass du vom Auftrag bis zur Rechnung nichts vergisst. Dabei werden auch Dinge wie Auftragsbestätigung berücksichtigt. Dabei siehst du jederzeit den Auftragsverlauf und hast immer im Blick, wann das Angebot erstellt wurde, wann du beauftragt wurdest und wann die Rechnung raus ging.

Dank Workflow-Vorgaben wirst du nichts vergessen

Natürlich werden Umsatzsteuern ausgewiesen und auch Rechnungen ins Ausland sind möglich. So kannst du beispielsweise andere Währungen einstellen oder Rechnungen – zum Beispiel für den innereuropäischen Verkehr – ohne Umsatzsteuer ausweisen. Selbst Rechnungen in anderer Sprache sind möglich, indem du einfach die Handelssprache änderst. So schreibst du Rechnungen problemlos etwa in Italienisch. Insgesamt sind neben Deutsch und Englisch vier weitere Handelssprachen möglich.

Du hast Kunden, denen du regelmäßig Rechnungen schickst, weil du einen Dienstvertrag mit ihnen hast? Auch das ist kein Problem mit weclapp. Denn dank wiederkehrender Rechnungen legst du Intervalle fest, zu denen jeweils eine Rechnung generiert werden soll. Damit du das Versenden nicht vergisst, erinnert dich weclapp ans Ausdrucken der Rechnung oder verschickt diese einfach direkt per E-Mail.

Aus Angebot beziehungsweise Auftrag generierte Rechnung

In der Rechnungsübersicht hast du immer im Überblick, welche Rechnungen noch offen und welche bereits bezahlt sind. Natürlich siehst du dort ebenso, wenn es Zeit für eine Zahlungserinnerung oder gar Mahnung ist. Diese erstellst du direkt aus weclapp heraus.

Mit Formulardesigner eigene Vorlagen erstellen

Wie die per weclapp erstellten Angebote und Rechnungen aussehen, entscheidest du selbst. Dank des Formulardesigners legst du unter anderem Farben und Schriften fest und lädst dein Firmenlogo hoch. Auch Abstände und die Ausrichtung einzelner Textbereiche definierst du. Um dein Layout testen zu können, generierst du unter anderem Musterangebote und -rechnungen und prüfst dein Layout ausgiebig.

Vorlagen mit dem Formulardesigner erstellen

Hast du dein Layout einmal festgelegt, wird es für jeglichen Schriftverkehr verwendet und du hast eine Sorge weniger.

DATEV-Schnittstelle für deinen Steuerberater

Neben der Rechnungsstellung gibt es für viele Selbständige noch eine weitere Sache, um die man sich nur ungern kümmert. Das ist die Steuer. Wer einen Steuerberater an seiner Seite hat, kann auf die DATEV-Schnittstelle von weclapp setzen. Dazu gibst du einmalig deine DATEV-Stammdaten wie Mandanten- und Beraternummer ein. Anschließend exportiert das Rechnungsprogramm alle relevanten Daten über die Schnittstelle.

weclapp kann mehr: CRM und Projektverwaltung

Mit dem hier vorgestellten Rechnungsprogramm ist das Angebot von weclapp noch lange nicht erschöpft. Denn zu den Leistungen gehört auch ein Customer-Relationship-Management, welches nicht nur einfach Kunden und Interessenten verwaltet. Vielmehr hast du die Möglichkeit, über das CRM Wettbewerber zu hinterlegen, um diese im Blick zu haben.

Für deine Kunden und Interessenten kannst du Chancen anlegen, die sich anbieten, um neue Aufträge an Land zu holen. So gibt es zum Beispiel immer wieder Termine wie Kongresse oder andere Veranstaltungen, auf denen du dem ein oder anderen interessanten Kontakt begegnen könntest. Solche Termine hinterlegst du und weißt somit immer, wann du wo jemanden treffen kannst.

Umfangreiche Projektverwaltung

Auch einfache Aufgaben wie das Anrufen eines Kunden oder das Vereinbaren eines Termins hinterlegst du auf Wunsch im System. Sogar ganze Kampagnen können angelegt werden. Zu diesen fügst du Teilnehmer hinzu und bündelst Termine und Aufgaben in dieser Kampagne. Du lädst wichtige Dokumente hoch und verfolgst den aktuellen Verlauf deiner Kampagne ebenfalls.

weclapp bietet eine 360° Sicht auf die Kunden. In der Kundenakte wird eine lückenlose Kontakthistorie gespeichert, sodass alle Infos rund um den Kunden mit einem Blick erfasst werden können: Calls, E-Mails, Vor-Ort-Besuche, Infos zu Angeboten, Aufträgen, Projekten, Rechnungen, etc. Alles wird zentral an einem Ort gespeichert.

Gerade für Agenturen oder Freiberufler interessant ist die Projektverwaltung von weclapp. Diese erlaubt es dir, einzelne Projektschritte nachzuhalten und vor allem die Zeiten zu erfassen, die du für ein Projekt gebraucht hast. Auch das ist eine dieser durchaus wichtigen Angelegenheiten, die so mancher Selbständige gerne außen vor lässt – unter anderem aus Bequemlichkeit.

Zeiterfassung für deine Projekte

Mit der Projektverwaltung und Zeiterfassung von weclapp werden dir selbst solche Aufgaben so einfach und bequem wie möglich gemacht. Für Handelsunternehmer gibt es zudem noch ein Warenwirtschaftssystem, welches unter anderem das Lager sowie den Ein- und Verkauf für dich verwaltet.

Fazit und Kosten

weclapp ist ein sehr umfangreiches, aber dennoch sehr übersichtliches System, welches von der Angebots- und Rechnungsstellung, sowie der Buchhaltung, über die Kundenverwaltung samt Customer-Relationship-Management bis hin zur Projektverwaltung und Warenwirtschaft alles vereint, was man als Selbständiger benötigt.

Da weclapp webbasiert ist, hast du von überall Zugriff und sogar im Urlaub – das lässt sich ja nicht immer vermeiden – Zugriff auf alles. Dabei sind die monatlichen Kosten erschwinglich. Das reine CRM ist für neun Euro im Monat zu haben, zusammen mit dem Angebots- und Rechnungswegen zahlst du 19 Euro. Wer unter anderem das Warenwirtschaftssystem benötigt, zahlt 39 Euro im Monat.

Du kannst weclapp aber erst einmal ohne Verpflichtungen 30 Tage lang kostenlos testen. Im Übrigen gibt es weclapp als App für Android- und iOS-Geräte, so dass du auch mobil alles im Griff und im Blick hast.

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(Kostenlose) Services Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Essentials

Diese intelligente Methode, Text in Bildern zu erkennen und zu ändern, solltest du kennen

Web-Entwickler suchen täglich nach besseren Wegen, die Benutzererfahrung zu optimieren. Das gilt auch für den Umgang mit Bildern. Häufig kommt es vor, dass Bildmaterial, das von Benutzern oder aus anderen Quellen hochgeladen wurde, sensible Informationen enthält, die nach Unkenntlichmachung oder jedenfalls nach Veränderung rufen. Seien es KFZ-Kennzeichen, Ausweise, Straßenschilder oder andere Hinweise und Nachweise. In all diesen Fällen ist es möglich, dass du den textlichen Inhalt eines Bildes bearbeiten können willst.

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JavaScript & jQuery Programmierung

JavaScript: Mit DrawerJs einfach im Browser zeichnen

Dank HTML5-Canvas und der dazugehörigen Möglichkeiten rund um die JavaScript-Methode „getContext(„2d“)“ kannst du nahezu uneingeschränkt im Browser zeichnen. Methoden wie „lineTo()“ und „arc()“ sind nur zwei einfache Beispiele, wie du Zeichnungen per JavaScript anlegst. Mit DrawerJs bringst du gleich ein ganzes Zeichenprogramm, das mit HTML5-Canvas realisiert wurde, in deinen Browser.

Zeichnen fast wie in Photoshop

DrawerJs ist eine JavaScript-Bibliothek, die ein umfangreiches Zeichenprogramm direkt in deinem Browser startet. Ähnlich wie in einer klassischen Anwendung, werden dir eine Zeichenfläche sowie verschiedene Werkzeugleisten dargestellt.

So wählst du aus den Zeichenwerkzeugen zum Beispiel das Freihandwerkzeug aus, mit dem du ganz individuell zeichnen kannst. Die Linien- und Pfeilwerkzeuge erlauben es dir, gerade Linien und Pfeile auf die Zeichenfläche zu bringen. Kreise und Rechtecke sind ebenso möglich, wie Polygone mit beliebig vielen Seiten.

Es gibt eine Optionenleiste, die zu jedem Werkzeug kontextbezogene Funktionen anzeigt. So kannst du zum Beispiel die Linienfarbe und -stärke einstellen, sowie die Füllfarbe und die Opazität.

Skalieren, drehen, verschieben und wegradieren

Alle auf der Zeichenfläche platzierten Formen können skaliert, gedreht und verschoben werden. Dazu wählst du die entsprechende Form aus und nutzt die verschiedenen Anfasser, um die Form anzupassen. Über das Kontextmenü verschiebst du Formen in den Vorder- oder Hintergrund.

Wie es sich für ein Zeichenprogramm gehört, darf ein Radiergummi nicht fehlen. Dieses radiert alles weg, was ihm in den Weg kommt. Anders als beispielsweise in Photoshop, kennt DrawerJs keine Ebenen, wenngleich die einzelnen Formen selbst einzeln bearbeitet werden können. Beim Radieren werden jedoch alle Formen berücksichtigt, über die du mit dem Radiergummi kommst.

Bilder einfügen

Du kannst nicht nur zeichnen, sondern auch Bilder einfügen. Dazu wählst du aus deinen lokalen Dateien eine Bilddatei aus, die anschließend in die Zeichenfläche im Browser eingefügt wird. Du kannst die Bilder skalieren, drehen und auf der Zeichenfläche verschieben.

Selbst das Beschneiden von eingefügten Bildern ist möglich. Außerdem lässt sich ein Bild als Hintergrund verwenden. Dieses wird dann entweder auf die gesamte Zeichenfläche skaliert oder so verkleinert, dass es in die Zeichenfläche passt. Dabei wird der Hintergrund entweder zentriert oder in einer Ecke platziert. Der Hintergrund bleibt im Übrigen vom Radiergummi verschont.

Text einfügen und bearbeiten

Auch an ein Textwerkzeug haben die Macher von DrawerJs gedacht. Damit platzierst du ein Textfeld an beliebiger Stelle auf der Leinwand. Anschließend gibst du den gewünschten Text ein und passt ihn über die Optionenleiste an.

So wählst du unter anderem die Schriftgröße und -farbe aus. Auch Formatierungen, wie fett und kursiv, sind möglich. In den Voreinstellungen gibt es eine kleine Auswahl an Schriften. Diese lässt sich aber nach Belieben anpassen und erweitern.

Das betrifft übrigens ebenso die Farbpalette. Die dort voreingestellten Farben veränderst und erweiterst du ganz nach Belieben. Optional nutzt du eine HTML5-Farbpalette.

Natürlich kannst du Texte beliebig auf der Zeichenfläche drehen, skalieren und verschieben.

Zeichnung im Bitmap-Format

Bei den HTML5-Canvas-Zeichnungen handelt es sich um reine Bitmaps. Sobald du mit der Maus die Zeichenfläche verlässt und woanders hinklickst, wird die Zeichnung ins PNG-Format konvertiert und als Data-URI im Browser dargestellt. Per Rechtsklick auf die Zeichnung kannst du diese zum Beispiel herunterladen.

Sobald du wieder in die Zeichenfläche klickst, kommst du wieder in den Bearbeitungsmodus und kannst weiter zeichnen.

DrawerJs in eigene Website einbauen

Die DrawerJs-Bibliothek lässt sich sehr individuell anpassen und in deine eigene Website einfügen. Dank der API hast du zahlreiche Möglichkeiten, wie die Zeichenfläche und die verschiedenen Werkzeugleisten dargestellt werden sollen.

Zunächst müssen verschiedene JavaScript- und CSS-Dateien eingebunden werden. Anschließend lädst du per JavaScript die Bibliothek und übergibst die verschiedenen Parameter, mit denen du die Bibliothek anpasst. Außerdem sind jQuery und Font Awesome notwendig, um DrawerJs zum Laufen zu bekommen.

$(document).ready(function () {
 	var drawer = new DrawerJs.Drawer(null, {
 	  texts: customLocalization,
 	  plugins: drawerPlugins,
 	  defaultImageUrl: '/images/drawer.jpg'
 	}, 600, 600);
 	$('#canvas-editor').append(drawer.getHtml());
 	drawer.onInsert();
});

Im Beispiel wird eine neue Instanz von DrawerJs dem Element mit der ID „canvas-editor“ zugewiesen. Über die Variable „customLocalization“ übergibst du ein JSON-Literal mit den einzelnen Bezeichnungen unter anderem für die Werkzeuge. Du hast also die Möglichkeit, diese ins Deutsche zu übersetzen.

Über „drawerPlugins“ definierst du, welche Werkzeuge deine Zeichenanwendung haben soll. So legst du individuell fest, ob du zum Beispiel das Einfügen von Bildern oder das Ausführen im Vollbildmodus gestatten möchtest.

Im Vollbildmodus erinnert DrawerJs fast an ein gängiges Zeichenprogramm. Dir steht da der gesamte Bildschirm zur Verfügung und die verschiedenen Werkzeugleisten werden am Bildschirmrand dargestellt.

Werkzeugleiste und Zeichenfläche anpassen

Um deine Version von DrawerJs ganz individuell deinen Anforderungen anpassen zu können, erlaubt dir die API sogar, die Zeichen-Werkzeugleiste separat von der Zeichenfläche zu platzieren. Dazu übergibst du einfach die ID eines HTML-Elementes, in welchem die Werkzeugleiste dargestellt werden soll. Dabei entscheidest du, ob eine Werkzeugleiste immer an derselben Stelle stehen oder mitscrollen soll. Die Optionenleiste kann auch als Popup erscheinen, was gerade bei Mobilgeräten von Vorteil ist. Bei Bedarf schaltest du die kompletten Werkzeugleisten aus und steuerst die Werkzeuge direkt über die eigene API von DrawerJs.

toolbars: {
 	drawingTools: {
     position: 'top', 
 	  positionType: 'outside',
 	  customAnchorSelector: '#custom-toolbar-here'
 	}
}

Die hier gezeigte Konfiguration fügst du zu den anderen Konfigurationen im JSON-Literal des DrawerJs-Aufrufs ein.

Auch bezüglich der Zeichenfläche gibt es einige Konfigurationsmöglichkeiten. So definierst du zum Beispiel den Rahmen der Zeichenfläche und ob diese transparent sein soll.

drawer: {
 	borderCss: '1px dashed rgb(195, 194, 194)',
 	borderCssEditMode: '1px dashed rgb(195, 194, 194)',
 	backgroundCss: 'transparent'
 }

Anwendung minimalisieren und verschieben

Optional fügst du eine „Minimalisieren“-Schaltfläche hinzu, welche die gesamte Anwendung innerhalb deines Browsers auf eine kleine Werkzeugleiste minimiert. Darüber kannst du die Anwendung wieder maximieren oder schließen.

Außerdem kannst du die gesamte Anwendung bei Bedarf innerhalb ihres Elternelementes verschiebbar machen. Über ein entsprechendes Werkzeug ziehst du die Zeichenfläche samt Werkzeugleisten an eine beliebige Position.

Zusammen mit dem ebenfalls optionalen transparenten Hintergrund erreichst du einen schönen Effekt, weil deine Zeichenfläche den jeweiligen Hintergrund deiner Website durchscheinen lässt. Der jeweilige Ausschnitt deiner Website dienst dann quasi als Zeichenfläche.

Zeichnungen individuell verwenden und bearbeiten

Je nach Anwendungsfall möchtest du die Zeichnungen, die Besucher deiner Website anlegen, weiter verwenden. Hier stellt dir die API von DrawerJs die Möglichkeit zur Verfügung, das JSON-Literal mit der Zeichnung an eine beliebige Funktion zu übergeben.

Über diese Funktion kannst du die Zeichendaten beispielsweise per Ajax versenden und in einer Datenbank speichern oder per E-Mail verschicken. Hierdurch bekommt das Tool einen echten Mehrwert.

Über die API entwickelst du zusätzlich eigene Funktionen, mit denen du zur Zeit Text mit ihrer Gestaltung in die Zeichenfläche einfügen kannst. Formen lassen sich per API derzeit noch nicht erstellen, was sich zukünftig aber ändern soll.

Kosten und Fazit

Pro Website kostet DrawerJs 199 Euro. Darin enthalten sind alle zukünftigen Updates – und zwar ohne zeitliche Einschränkung. Außerdem gibt es einen technischen E-Mail-Support und eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Im September-Update wird es zudem eine Screenshot-Funktion geben, bei der du einen Screenshot deines Browsers oder Destops als Bild oder Hintergrund einfügen kannst.

Für 699 gibt es die Developer-Edition mit dem gesamten Quelltext. Diese Edition erlaubt es dir zudem, DrawerJs auf beliebig vielen Websites zu verwenden.

Außerdem kannst du DrawerJs ausgiebig auf der Website des Anbieters testen. Dort findest du einige Beispiel-Implementierungen. Derzeit werden auch Plug-ins für verschiedene gängige WYSIWYG-Editoren hergestellt. Den Anfang macht dabei „Imperavi Redactor V3“.

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Plugins WordPress

Das fixe SEO Plug-in für WordPress: DELUCKS SEO

Suchmaschinenoptimierung ist eine knifflige Sache. Es gibt viel zu beachten und allerhand Stellschrauben, an denen Hand angelegt werden kann und sollte. Nicht ohne Grund gibt es zahlreiche Dienste und Tools, die dir helfen, deine Website gut für Google und Co. aufzustellen. Eines dieser Tools ist DELUCKS SEO, welches als Plug-in für WordPress zur Verfügung steht und allerlei Werkzeuge vereint, die es dir erleichtern, deine Beiträge und Seiten zu optimieren.

Metadatenoptimierung leicht gemacht

Nach der Installation stellst du schnell fest, dass sich die Ansicht der Seiten und Beiträge im WordPress-Backend verändert hat. Dort, wo du bislang einfach nur die Überschrift eingegeben hast, findet sich ein Bereich für die Metadatenoptimierung. Hier gibst du zunächst wichtige Schlüsselwörter für den Inhalt der Seite ein.

Da das DELUCKS-SEO-Plug-in auf die Autovervollständigungsliste von Google zugreift, macht es dir bei der Eingabe von Schlüsselwörtern selbst Vorschläge. Das erste und damit wichtigste Schlüsselwort wird blau hervorgehoben.

Metadatenoptimierung am Beitrag

Unterhalb der Schlüsselwörter gibst du wie gehabt deinen Seiten- oder Beitragstitel ein. Darunter siehst du, wie der Titel und der Permalink bei Google in etwa aussehen werden. Bei der Generierung des Permalinks gibt es eine Besonderheit. Unnötige Wörter, wie beispielsweise Artikel, Hilfsverben und Präpositionen, werden ignoriert. So sorgt das Plug-in dafür, dass im Permalink nur relevante Schlüsselwörter zu finden sind, was sich positiv auf die Auffindbarkeit auswirken kann. Zu guter Letzt gibst du noch eine Beschreibung des Inhaltes ein.

SEO-Attribute definieren

Am Ende des Texteditors gibt es noch einen weiteren neuen Bereich, über den du sogenannte SEO-Attribute einstellen kannst. Dort legst du fest, ob es Suchmaschinen verboten werden soll, deine Seite oder deinen Beitrag zu indizieren, beziehungsweise den Links darin zu folgen.

Das Plug-in sorgt dann dafür, dass die entsprechenden HTML-Auszeichnungen im Dokument vorgenommen werden. Auch diese Angaben können bei der Suchmaschinenoptimierung helfen, indem du wenig relevante Seiten einfach komplett außen vor lässt. Gerade Pflichtseiten zum Datenschutz müssen nicht unbedingt als Suchergebnisse bei Google aufgelistet werden, wenn sie deine Blogbeiträge dadurch nach hinten verdrängen.

Textoptimierung anhand deiner Schlüsselwörter

Die bisher vorgestellten Maßnahmen sind schnell umgesetzt. Der wesentlich aufwändigere, aber wichtigere Teil ist die Optimierung deiner Texte. Hier ist es entscheidend, dass die von dir angegebenen Schlüsselwörter auch im eigentlichen Inhalt deiner Seite oder deines Beitrags vorkommen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Schlüsselwörter für eine möglichst gute Platzierung bei Google in einem ausgewogenen Verhältnis zum gesamten Text vorkommen.

Hier hilft dir DELUCKS SEO mit einer sogenannten WDF-IDF-Analyse. WDF steht für „within document frequency“ und gibt das Verhältnis eines Schlüsselwortes zum restlichen Text an. IDF steht für „inverse document frequency“ und gibt an, wie häufig ein Schlüsselwort in allen Dokumenten deiner Website vorkommt. Beide Werte sind bei der Suchmaschinenoptimierung wichtig, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Dank der Textoptimierung von DELUCKS SEO musst du nicht händisch oder nach Gefühl entscheiden, wie häufig deine Suchbegriffe auftauchen sollten. Außerdem schlägt dir das Plug-in anhand einer Wettbewerbsanalyse weitere Schlüsselwörter vor, die du berücksichtigen solltest.

Die Textoptimierung funktioniert übrigens auch mehrsprachig. Und Deutsch wird natürlich problemlos unterstützt.

Inhaltliche und semantische Optimierung

Neben der inhaltlichen Optimierung prüft das Plug-in auch die Semantik deiner Seiten. So wird zum Beispiel gecheckt, ob Überschriften korrekt als Überschriften ausgezeichnet sind. Denn diese werden bei der Suche stärker berücksichtigt als normaler Fließtext.

Ob ein Text groß oder fett geschrieben ist, ist für Suchmaschinen egal. Entscheidend ist, ob die korrekten Elemente wie „<h1>“, „<h2>“ etc. verwendet wurden.

SEO-Dashboard und zusätzliche Dienste

Die bisher vorgestellten Optimierungsmöglichkeiten erfolgen direkt beim Schreiben von Seiten oder Beiträgen. Über den Menüpunkt „SEO“ des WordPress-Backends findest du noch das Dashboard sowie zusätzliche Dienste, du du aktivieren kannst.

Übersichtliches Dashboard

Im Dashboard findest du unter anderem die Mögichkeit, alle JavaScript-Dateien im Footer des Dokumentes zu laden. Das hat den Vorteil, dass alle anderen Inhalte vor den JavaScript-Dateien geladen werden können. Dies mögen Suchmaschinen, da die eigentlichen Inhalte der Seite dann schneller zur Verfügung stehen.

Über den Punkt „Free“ findest du zudem zusätzliche Dienste, die du auf Wunsch einfach dazuschalten kannst. „Free“ bedeutet hier, dass es sich um kostenlose Zusatzdienste handelt. DELUCKS SEO gibt es auch in einer Premiumversion mit kostenpflichtigen Zusatzdiensten.

Dienste in der kostenlosen Version

Zu den freien Diensten gehört unter anderem die Möglichkeit, eine XML-Sitemap aus deinen Seiten generieren zu lassen. Diese teilst du Google über deren SEO-Konsole mit. Diese Sitemaps sorgt dafür, dass Google schneller über Veränderungen an deiner Website erfährt als üblich.

Metadaten für Titel, Paginierung und Profilseiten optimieren

Suchmaschinenoptimierung ist oft Detailarbeit. So kannst du über DELUCKS SEO zum Beispiel festlegen, was bei zu langen Seitentiteln passieren soll. Hier gibt es die Möglichkeit, den Firmen- beziehungsweise Blognamen wegzulassen, wenn der Titel insgesamt zu lang wird.

Außerdem legst du fest, ob Paginierungen indiziert und ob den Links gefolgt werden soll. Bei Profilseiten, auf denen du zum Beispiel dich oder ein Blog vorstellst, entscheidest du ebenfalls, ob diese indiziert werden sollen. Es gibt dort viele weitere Einstellungsmöglichkeiten für ein optimales Suchergebnis.

Kostenlose Basisversion und kostenpflichtge Premiumversion

Während Metadatenoptimierung und SEO-Attribute in der kostenlosen Basisversion enthalten sind, ist die Textoptimierung einschließlich der semantischen Optimierung nur in der kostenpflichtigen Premiumversion enthalten. Diese ist aber für nur 60 Dollar für zwei Domains erhältlich. Das ist ein durchaus günstiger Preis für ein SEO-Tool mit diesen Leistungen.

Außerdem werden dir in der Premiumversion weitere Dienste freigeschaltet. Dazu gehören unter anderem eine „Breadcrumbs“-Navigation sowie Social-Sharing-Funktionen. Hierbei werden nicht nur entsprechende Buttons zur Verfügung gestellt. DELUCKS SEO sorgt auch dafür, dass Bilder und Überschriften beim Teilen optimal auf Facebook, Twitter, Google und weiteren Netzwerken präsentiert werden. Die Buttons sind individuell gestaltbar und entsprechen den deutschen Datenschutzregeln.

Bewertungen und Mikrodaten

Ebenfalls in der Premiumversion enthalten ist ein Bewertungssystem, bei dem Besucher bis zu fünf Sternen für eine Seite oder einen Beitrag vergeben können. Diese Sterne werden bei Google in den Suchergebnissen angezeigt und sorgen somit für eine besondere Hervorhebung.

Auch sogenannte Mikrodaten sorgen für eine solche besondere Hervorhebung. Dank solcher Mikrodaten werden bestimmte Inhalte wie Kontaktinformationen, Veranstaltungen oder Videos besonders dargestellt und heben sich von normalen Suchergebnissen deutlich ab.

Fazit

DELUCKS SEO ist ein umfangreiches und dennoch einfach zu bedienendes Plug-in für deine WordPress-Seite. Selbst in der kostenlosen Version bietet es viele Möglichkeiten zur Optimierung. Das große Potenzial offenbart sich jedoch erst in der Premiumversion. Hier stellst du an allen relevanten Schrauben, um deine Website einschließlich deiner Beiträge für Google und andere Suchmaschinen fit zu machen.