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Navigaya: Neue Suchmaschine im Designgewand

Die Dominanz von Google auf dem Markt für Suchmaschinen und Online-Werbung macht es Mitbewerbern wie Yahoo! oder MSN nicht eben leicht sich zu behaupten. Neue Ansätze wie der von Cuil werden, auch wenn sie im Vorfeld noch so sehr gepusht werden, mit der Qualität von Google gemessen und müssen schon mindestens ähnlich gute Ergebnisse liefern, um bei den Benutzern und den Online-Medien zu bestehen. Je größer die Bemühungen ausfallen eine neue Suchmaschine zu etablieren, um so höher fallen auch die Erwartungen aus. Im Falle von Cuil wurden die Erwartungen nicht erfüllt und die Kritik war vernichtend.

Nun versucht erneut eine Suchmaschine einen Teil der Nutzerschar für sich zu gewinnen. Vielleicht haben die Macher von Navigaya aus dem Desaster von Cuil gelernt, denn im Vorfeld wurde nur wenig über den neuen Dienst bekannt. Dabei ist der Ansatz zumindest für Leute die auch bei der täglichen Informationssuche nicht auf ansprechende Optik wert legen durchaus vielversprechend.

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Beim ersten Aufruf der Suchmaschine braucht man einen Moment um zu erkennen, dass es sich tatsächlich um eine Suchmaschine handelt. Zwar befindet sich mitten auf der Seite das Sucheingabefeld, da aber zugleich ein Musikvideo aus der YouTube-Videothek geladen wird, ist man zunächst etwas irritiert. Wen das stört kann die Wiedergabe natürlich auch beenden und sich der eigentlichen Aufgabe zuwenden, der Suche.

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Ganz rechts neben dem Eingabefeld findet man die Search Settings. Spätestens jetzt wird klar, dass es sich bei Navigaya nicht um einen eigenständige Search-Engine, sondern um eine Meta-Suchmaschine handelt.

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Hier können Benutzer schnell und einfach alle gewünschten Suchdienste aktivieren bzw. deaktivieren. Zudem lässt sich das Anzeige-Interface wählen, mit dem sich festlegen lässt, ob man ein, zwei oder gleich vier der gewählten Dienste in separaten Feldern angezeigt bekommt. Die Suchergebnisse der einzelnen Suchmaschinen kann man sich mit einem Klick auch fensterfüllend anschauen. Links und rechts befinden sich Pfeil-Buttons mit denen man zu den weiteren Ergebnisfeldern wechseln kann.

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Nayigaya bietet neben der Suche und der Integration der YouTube-Musikvideos noch weitere Funktionen. Mit einem Klick auf das Menü in der rechten oberen Ecke öffnet sich eine Kategorienauswahl, hinter der sich vordefinierte Webseitenkanäle verbergen.

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Ebenfalls im oberen Bereich befindet sich ein „Netzschalter“.

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Ein Klick verwandelt die Oberfläche in eine Art Newsreader mit Kategorien von News bis Tech, deren Meldungen alle paar Sekunden animiert wechseln.

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Außerdem versteckt sich im unteren Bereich von Navigaya eine Navigationsleiste, über die man Anwendungen und Dienste aus 20 verschiedenen Bereichen wie Bilder, Videos, Music, Mail, Maps oder Community erreichen kann. Unter den Navigationspunkten findet man auch eine Navigaya Tour, in der die wichtigsten Funktionen in Form eines Videos gezeigt werden.

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Fazit:

Die Meta-Suchmaschine Navigaya zeichnet sich durch eine zwar recht dunkel gehaltene, aber doch ansprechende Optik aus. Viele Funktionen werden aufwendig animiert und benötigen wohl deutlich mehr Rechenpower, als herkömmliche Suchmaschinen. Die Hintergrundvideos können in einigen Situationen sicherlich stören und verbrauchen zudem Bandbreite. Wer allerdings alleine in seinem Büro sitzt, genügend Bandbreite zur Verfügung hat und gegen eine musikalische Untermalung nichts einzuwenden hat, dem wird diese Funktion sicher zusagen. Richtig Spaß macht die Arbeit mit dem Suchmaschinen-Interface aber erst, wenn man auch über einen großen Bildschirm verfügt. Dann kann man sich bequem vier unterschiedliche Suchmaschinen zugleich anschauen und deren Ergebnisse auch einfach vergleichen.

Die Navigationsleiste könnte dazu beitragen Navigaya als persönliche Startseite zu etablieren. Hier sollten allerdings noch einige Dienste hinzugefügt werden. Einige Kategorien wie die Docs, in der sich einzig Zoho befindet, sind noch nicht ausgereift. Natürlich fehlt auch eine deutsche Lokalisation mit den entsprechenden Diensten.

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Go! Animate – die eigene, flashbasierte Animation

Cartoons und Animationen findet man überall im Netz, denn kurzweilige Unterhaltung ist immer gefragt. Viele haben auch eigene Ideen für eine Animation, aber häufig fehlt entweder die Zeit oder die Fähigkeiten diese Ideen auch umzusetzen. Statt nun aber seine geistige Kreativität der künstlerischen Unfähigkeit unterzuordnen, kann man sich auch bei der Animation helfen lassen.

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Go! Animate will registrierten Benutzern dabei helfen in wenigen Minuten ihre eigenen Animationsfilmchen zu produzieren. Die webbasierte Anwendung verfügt über einige Templates aus denen man wählen kann, um nicht mit einer weißen Seite starten zu müssen.

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Alle Elemente wie zum Beispiel Charaktere, Sprechblasen oder Hintergrundmusik lassen sich nach den eigenen Bedürfnissen anpassen. Man kann sogar einem Charakter ein anderes Gesicht verpassen und kann dazu persönliche Bilder hochladen.

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Unterhaltsam wird es spätestens, wenn man die Charaktere animiert. Ein Hund kann beispielsweise bellen, sabbern, sich übergeben oder was ein Hund sonst so macht.

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Hat man die gewünschten Personen ausgewählt, kann man sie über unterschiedlich gestaltete Sprechblasen auch „sprechen“ lassen.

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Weitere Auswahlmöglichkeiten fügen einen Hintergrund ein, geben den Akteuren mehr oder weniger passende Utensilien an die Hand und untermalen die Szene auch musikalisch.

Zu einer gelungenen Animation gehören natürlich visuelle Effekte wie Schnee, Zoom, Erdbeben oder die Explosion einer Atombombe.

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Die Animation kann in mehrere Szenen eingeteilt werden, die dann nacheinander abgespielt werden. Fertige Animationen können im eigenen Account verbleiben oder für alle Nutzer veröffentlicht werden. Wer sein Werk auf seiner Seite präsentieren möchte, kann dies über den embedded Link realisieren.

Wer also schnell mal eine unterhaltsame Animation erstellen will ohne dafür einen Flash-Profi zu engagieren, der sollte Go! Animate mal testen. Grenzenlose Möglichkeiten hat man zwar nicht, aber dafür macht es durchaus Spaß. Gerade bei den Utensilien ist die Auswahl allerdings eher ideenarm. Vielleicht ändert sich das ja noch.

Bis zum 1. Oktober läuft übrigens noch ein Animators Contest, bei dem eine Jury die beste Animation mit $5.000 belohnt wird. Von der Community wird zudem die populärste Animation gewählt, die immerhin noch $2.500 erhält.

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WordPress

WP-Cumulus: Wortwolken für WordPress

Wortwolken oder Tag Clouds werden gelegentlich als unterstützendes Instrument zur Navigation auf Websites eingesetzt. Statt einer stupiden Auflistung aller verwendeten Stichwörter, werden bei einer automatisch generierten Wortwolke die relevanten und häufig benutzten Stichwörter durch eine größere Schrift hervorgehoben.

Für WordPress gibt es mit dem Plugin WP-Cumulus eine einfache und optisch ansprechende Möglichkeit Wortwolken in einen WordPress-Blog zu integrieren. Die Besonderheit von WP-Cumulus besteht in der rotierenden 3D-Darstellung der Tags in Form eines Flash-Movies.

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Das Plugin kann in der Größe angepasst werden und die Farben für den Text und den Hintergrund sind wählbar. Ab der Version 1.12 ist der Source Code im Download enthalten, so dass weitere Änderungen vorgenommen werden können.

Entwickelt wurde WP-Cumulus von Roy Tranck, auf dessen Weblog eine Demo-Wortwolke zu sehen ist.

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Widgenie: Generator zum Erstellen von Widgets aus Exceldaten

Viele wichtige Fakten bestehen aus lauter Zahlen, die für sich genommen wenig übersichtlich sind. Gerade für Vorträge oder zur Präsentation auf einer Webseite ist es daher angebracht die Zahlen mit einer graphischen Darstellung übersichtlich aufzubereiten. Officeprogramme wie Microsoft Excel verfügen dafür über spezielle Diagramm-Assistenten, mit denen diese Aufgabe erledigt werden kann. Die fertigen Diagramme und Schaubilder lassen sich allerdings nicht immer ohne großen Aufwand in bestehende Webseiten einbinden.

Abhilfe verspricht das Tool Widgenie. Mit diesem Generator lassen sich spielend leicht verschiedene Diagramme aus Excel-Tabellen oder cvs-Dateien erzeugen. Dazu werden aus den importierten Dateien einfach die benötigten Datenstränge per Drag & Drop in die Widget-Vorlagen geladen.

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Zum Beispiel könnte man die Suchmaschnenanteile aus der Referrer-Statistik einer Website als Kreisdiagramm darstellen.

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Interessant ist vor auch die Möglichkeit aus den Daten eine Textwolke zu erstellen. Dabei werden die Prozentwerte in abhängige Größen umgewandelt und mit unterschiedlichen Farben dargestellt.

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Weitere Widget-Typen sind Linen-, Säulen- und Flächen-Diagramme, die jeweils animiert werden, sowie Tabellen.

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Die fertigen Widgets können als HTML-Code oder durch einen externen Link eingebunden werden. Möglich ist auch die Übrnahme des Widgets in die persönlichen Seiten von iGoogle, Blogger oder Facebook.

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Im Statistik-Bereich von Widgenie können die Benutzer sich die Daten zur Nutzung ihrer veröffentlichten Widgets anschauen. Dargestellt werden die Viewer-Anzahl, wann das Widget angesehen wurde und von welcher Seite aus.

Noch befindet sich die kostenlose Web-Anwendung Widgenie in der offenen Beta-Phase. Zur Zeit wird an weiteren Importfiltern gearbeitet, so dass auch dynamische Datenquellen wie Google Spreadsheets schon bald für die Generierung von Widgenies genutzt werden können. via Web 2.0 Blog

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Undercover: passiver Diebstahlschutz der besonderen Art

Laptops erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. Waren sie noch vor Jahren eher den Besserverdienern vorbehalten, sind die Preise mittlerweile stark gefallen und auch für die Normalverdiener erschwinglich. Wichtigstes Kriterium für die Entscheidung für einen Laptop und gegen einen Desktop-Rechner ist die Möglichkeit des mobilen Arbeitens.

Leider steigt damit auch die Gefahr sein Arbeitsgerät durch einen Diebstahl zu verlieren. Ist der Laptop erst einmal in fremden Händen, bekommt man ihn mit größter Wahrscheinlichkeit nie wieder zu Gesicht. Handelt es sich bei dem Laptop allerdings um einen tragbaren Mac, einem MacBook oder MacBook Pro etwa, dann gibt es Anlass zur Hoffnung. Voraussetzung dafür ist eine Installation der Sicherheits-Software Undercover 2.0.

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Das belgische Unternehmen Orbicule bietet mit Undercover eine Art passiven Diebstahlschutz an. Passiv, weil ein Diebstahl nicht verhindert wird, denn Undercover wird erst aktiv, wenn der mobile Mac bereits gestohlen wurde.

Wie funktioniert das? Gleich nach dem Diebstahl sollte der Besitzer seinen Mac als gestohlen melden. Daraufhin erfolgt ein Eintrag in einer speziellen Datenbank, mit der die Software in regelmäßigen Abständen Kontakt aufnimmt. Wird der individuelle Code in der Datenbank gefunden, startet eine automatische Abfolge verschiedener Mechanismen zur Aufspürung des Rechners.

1. Sobald der Mac online geht sendet er Informationen wie MAC-, IP- und Router-Adressen

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2. es werden regelmäßig Screenshots von den Vorgängen auf dem Bildschirm gemacht und an den Orbicule-Server gesendet

3. verfügt der Mac über eine iSight-Kamera werde auch mit ihr Fotos gemacht und übermittelt

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4. geht der Mac volle zwei Monate nicht ans Netz, so täuscht er einen Hardwaredefekt vor, indem der Bildschirm vollständig abgedunkelt wird

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5. wird das Gerät anschließend bei einer Reparatur mit einem Netzwerk verbunden, so erscheint eine bildschirmfüllende Diebstahlsmeldung, die wahlweise auch noch mit einer Audiomeldung in voller Systemlautstärke ausgestattet werden kann.

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Undercover 2 für Mac OS X ist als Single-User-Edition für $49 zu haben. Für den Fall eines unaufgeklärten Diebstahls bietet Orbicule eine Geld-zurück-Garantie.

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Social Media Abfrage Dienste

Neben der klassischen Suchmaschinenoptimierung (SEO) gewinnt die Social Media Optimization (SMO) immer mehr an Bedeutung. Wer im Web 2.0 erfolgreich sein will, kommt an den sozialen Netzwerken nicht mehr vorbei. Dazu gehört dann natürlich auch eine Validierung der SMO-Maßnahmen. Die klassischen Backlink-Checker helfen hier nur bedingt weiter. Gefragt sind viel mehr Tools, die möglichst viele unterschiedliche Social Media Dienste abfragen und die Ergebnisse aussagekräftig und übersichtlich darstellen. Mittlerweile gibt es diverse Dienste mit denen man die Solcial-Media-Popularität einer Webseite abfragen kann. Da ist es an der Zeit mal ein paar von ihnen vorzustellen.

Socialscan

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Der Dienst Socialscan beschreibt sich selbst als Tool für Webmaster zum Checken der Webseiten-Popularität unter bekannten Social Networks. Zu diesen gehören dann u.a. Delicio.us, Digg, StumpleUpon oder Technorati. Dargestellt werden allerdings nur die einzelnen Werte der zwölf verschiedenen Social Networks. Es fehlt eine aussagekräftige Bewertung, mit der es dann möglich wäre einen Vergleich zu anderen Seiten zu ziehen.

LinkedHot

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Auch bei LinkedHot werden insgesamt zwölf verschiedene Plattformen abgefragt. Im Unterschied zu SocialScan werden hier auch die Suchmaschinen von Google und Yahoo miteinbezogen. Probleme scheint LinkedHot mit Delicio.us und Digg zu haben, denn hier werden ganze 0 Einträge für Dr. Web gefunden, während SocialScan noch deren 132 bzw. 135 zählte. Ein Over-all-Wert fehlt auch hier.

urlmetrix

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„Check your web popularity, rankings and more…“ heißt es bei urlmetrix. Tatsächlich werden hier auch andere Kriterien wie die Rankings von Google, Alexa, Technorati und anderen für wichtig befunden. Ebenso wird die Anzahl der gelisteten Seiten in den Indizes von Google und Yahoo als Wert dargestellt. Da zudem Backlinks, Delicio.us Bookmarks und Blog Links (Google, Technorati) als Kriterien erhoben werden, könnte man urlmetrix als Vermittler zwischen herkömmlichen und der Web 2.0-Methodik zur Beurteilung von Webseiten ansehen.

xinu returns

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Eher zu den klassischen Abfragediensten zu zählen ist xinu returns. Neben Informationen zur Domain gibt es Rankings, Backlinks und Seiten im Index. Die beiden interessantesten Kategorien sind leider fehlerhaft. Die Socialbookmark-Dienste versagen ihren Dienst fast gänzlich, nur von Digg gibt es einen falschen Wert. Die Kategorie Syndication sollte eigentlich etwas über die Anzahl der RSS-Feed-Leser aussagen. Leider wird auf Dr. web kein RSS-Feed gefunden.

Seitwert

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Der einzige deutschsprachige Vertreter unter den vorgestellten Abfragetools ist Seitwert. Besonderes Merkmal dieses Dienstes ist der kummulative „Seitwert“, in dem alle erhobenen Daten einfließen. So wird ein eigenes Rankingverfahren durchgeführt, mit dem sich auch Seiten vergleichen lassen. Für die Kategorien Gewichtung bei Google, Zugriffszahlen von Alexa, Social Bookmarks, Technische Details, Gewichtung bei Yahoo und für verschiedene sonstige Faktoren werde jeweils eigene Werte errechnet. Zusammengenommen ergibt sich aus ihnen dann der „Seitwert“.

Fazit: Mein persönlicher Favorit ist der einzige Dienst, der einen Gesamtwert errechnet: Seitwert. Außerdem bietet er einen guten Überblick über viele relevante Faktoren einer gut positionierten Seite und lässt schlummernde Potentiale nicht unentdeckt. Auch rein technisch gesehen macht Seitwert den mit Abstand besten Eindruck.

Interessant ist auch der Vergleich mit einer ähnlichen Liste, die hier vor etwas über einem Jahr unter dem Titel: „Die Website prüfen lassen: Tests, Sitechecks, Online Tools“ veröffentlicht wurde.

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BgPatterns – Background Muster im Retro-Design

Der Tiled Backgrounds Designer BgPatterns ist ein Onlinegenerator für Hintergrundmuster. Aus einer Fülle von Motiven und Farbtönen können schnell und leicht Hintergründe für die verschiedensten Verwendungszwecke generiert werden. Der Generator lässt sich auch ohne Designer-Know-How bedienen. Zuerst wird ein Image gewählt:

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Zur Verfügung stehen insgesamt 68 Bilder aus sieben verschiedenen Kategorien:

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Im rechten Fenster wird das aktuell ausgewählte Bild angezeigt. Hier kann man es auch schon auf den Hintergrund der Seite projizieren und erhält so einen ersten Eindruck der Flächenwirkung. Ist einem das Bild zu transparent oder zu dominant, kann dies genau wie die Größe und das Anordnungsmuster angepasst werden.

Unter dem Reiter „Canvas“ finden sich verschiedene Oberflächentexturen, die man hinzufügen kann. Auch hier kann die gewünschte Transparenz eingestellt werden.

Die Farbe des Hintergrundes kann unter „Colors“ aus dem gesamten Farbspektrum frei gewählt werden.

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Als letzte Einstellung kann man das gewählte Bild schließlich beliebig rotieren:

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Ist das Design abgeschlossen, kann das fertige Hintergrundmuster gespeichert und – eine kostenlose Registrierung vorausgesetzt – auch heruntergeladen werden.

Wer auf der Suche nach einem Hintergrundmuster ist und keine eigene Idee hat, kann sich entweder eines der Top Rated Pattern oder Recently Created Pattern aussuchen. Sich selbst eine passende Kombination aus Muster und Farben zusammen zustellen ist aber auch nicht schwer. (via Pixelgraphix)

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Themes

Firefox Personas: Design-Vorlagen für die Benutzeroberfläche

Mozilla Labs bietet für den eigenen Firefox-Browser ein kostenloses Add-On mit dem Namen Personas an, mit dem sich die Browser-Oberfläche verändern lässt. Das Ergebnis erinnert doch stark an die Skins, die es vor einigen Jahren zum Beispiel für den Internet Explorer gab.

Natürlich gibt es auch noch die Themes zur optischen Anpassung von Firefox. Im Unterschied zu Personas verändern die Themes allerdings das komplette Aussehen des Firefox-Browsers, also auch die Buttons, Toolbar-Icons und Mouseover-Effekte. Personas verändert dagegen nur den Hintergrund der Toolbar.

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Die Vorteile liegen zum einen in der sehr schlanken Größe von gerade mal 30 KByte und der sehr schnellen Anpassung ohne Neustart. Sobald Personas installiert ist (danach ist allerdings ein Neustart von Firefox fällig), erscheint unten links in der Ecke das Menü von Personas als kleiner Fuchskopf. Hier lässt sich jeder Zeit eine neue Designvorlage auswählen oder man nutzt einfach die Zufallsauswahl.

Der zweite Vorteil ist gerade für Grafiker mit oder ohne Erfahrung interessant. Um sich eine eigene Persona-Vorlage zu basteln sind kaum Vorkenntnisse oder viel Zeit notwendig. Im Vergleich zur Theme-Erstellung fallen die Buttons, Icons und Effekte weg. Es ist lediglich ein Header-Bild im jpg-Format erforderlich und es muss kein Code geschrieben werden.

Firefox Personas befindet sich noch im Beta-Stadium. Daher ist die Benutzung eigener Header auch noch nicht vollständig implementiert. Im Mozilla Labs Forum befindet sich im Personas Raum ein Eintrag, in dem eine Step-by-Step Anleitung zur manuellen Auswahl von selbst erstellten Headern führt.

1. man gibt „about:config“ in die Adresszeile von Firefox ein und drückt ENTER
2. in der Liste sucht man den Eintrag „extensions.personas.editor“ und öffnet ihn per Doppelklick
3. es erscheint eine Dialogbox, in die man „manual“ eingibt
4. jetzt ist der manuelle Modus aktiviert
5. im Personas-Menü findet sich jetzt der Eintrag „Use Local Header…“
6. wird der neue Eintrag aufgerufen, kann ein eigener Header von der Festplatte geladen werden.

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Will man anschließend in den automatischen Modus zurück, wiederholt man die ersten beiden Punkte und gibt dann in die Dialogbox „auto“ ein.

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Seit dem letzten Update können neben JPG auch die Datentypen HTML, CSS, PNG, Javascript, SVG und Canvas in die Personas eingebunden werden. So können beispielsweise auch dynamische Vorlagen mit Inhalten aus dem Web erstellt werden. Firefox Personas besteht bereits seit Ende letzten Jahres und verharrt seit dem in der Beta-Phase.

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Privnote – Selbstzerstörerische Nachrichten

Sie arbeiten als Geheimagent und möchten gerne Nachrichten verschicken, die sich nach dem Lesen selbst zerstören? Kein Problem, das übernimmt Privnote für Sie. Aber sicher gibt es auch andere Anwendungsgebiete für diesen ungewöhnlichen Service. Nachrichten mit einem verfänglichen Inhalt beispielsweise, von dem man unbedingt verhindern will, dass der Empfänger ihn absichtlich oder unabsichtlich „An alle“ weiterleitet. Wann immer man sicher gehen will, dass nur der Empfänger, und das auch nur einmal, eine Nachricht liest, dann ist Privnote das Mittel der Wahl.

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Die Funktion ist dabei überraschend simple. Sowohl Sender, als auch Empfänger benötigen keinerlei zusätzliche Software, denn Privnote ist webbasiert. Zunächst wird die Nachricht geschrieben. Über den Button „Post it!“ wird dann von der Webanwendung ein Link erzeugt. Zuvor sollte man allerdings noch die Nachverfolgung aktivieren. Diese sehr nützliche Funktion informiert den Absender der Nachricht, wenn der Empfänger diese gelesen hat. Dazu wird nach einem Klick auf das Kästchen unten links (vor: Notify me when this note is read) einfach die eigene E-Mail-Adresse eingegeben und schon bekommt man eine E-Mail bei Abruf der Nachricht. Das bietet kein E-Mail- oder IM-Programm.

Hat man den Link dann erzeugt, schickt man ihn per E-Mail oder Instant Messenger an den Empfänger. Das ist dann schon alles. Obwohl – eine Kleinigkeit gibt es noch. Hat man beispielsweise seiner Frau auf diesem Wege gerade mitgeteilt, dass man im Lotto gewonnen hat und findet dann den nicht abgegebenen Lottoschein in seiner Geldbörse, hat man ein Problem! Aber kein Unlösbares. Man nutzt den erzeugten Link einfach selbst und zerstört somit die Nachricht, bevor die Frau sie lesen kann.

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Foren-Suchmaschine Twing

Nein eine weitere klassische Suchmaschine braucht die Onlinewelt nicht. Das will Twing aber auch gar nicht sein, denn die neue Suchmaschine konzentriert sich auf die Suche in Foren und Communities. Während die Algorithmen von Google und Co. oft Schwierigkeiten mit der Indexierung von Foreneinträgen haben, nutzt Twing hierzu eigene Such-Algorithmen und ist so in der Lage, tief in die verschachtelten Strukturen der Foren einzutauchen.

Die Suchanfragen bei Twing sind gut skalierbar. Die Eingabemaske auf der Startseite lässt schon mal eine Auswahl zwischen einzelnen Beiträgen (Posts), Beiträgssträngen (Topics) oder ganzen Foren (Forum) zu.

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Der Anfang ist gemacht, jetzt folgt die Verfeinerung. Will man eine hohe Trefferzahl besser auf den gesuchten Begriff eingrenzen, kann man zusätzliche Keywords hinzufügen oder auch ausschließen. Anschließend kann noch eine von momentan 13 Kategorien ausgewählt werden.

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Wem die Ergebnisse dann immer noch nicht ausreichend eingegrenzt sind, dem stehen noch fünf verschiedene Filter zur Verfügung. Und zu guter Letzt kann die Suche auch noch zeitlich eingegrenzt werden.

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Twing ist zur Zeit noch im Beta-Stadium und das ist auch gut so. So bleibt die Hoffnung auf eine größere Sprachunterstützung der Suchmaschine und der eingetragenen Foren. Der Schwerpunkt liegt hier eindeutig auf englischsprachige Foren, wie in dem allerdings beispielhaften Foren-Verzeichnis zu sehen ist. Wer nach englischen Foreneinträgen sucht, ist mit Twing schon jetzt gut beraten, denn anders als herkömmliche Suchmaschinen orientiert sich die Foren-Suchmaschine nicht so stark an externer Verlinkung. Damit kommt Twing der Charakteristik von Foren und Communities deutlich näher als andere Suchmaschinen.