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Google AdWords: Erfolgreiche Kampagnen für Anfänger

Im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung bietet die Online-Werbung mit Google AdWords einen klaren zeitlichen Vorteil: Ist die Kampagne eingerichtet und online, können bereits am ersten Tag Conversions und Leads generiert werden. Denn ist die (gute!) Kampagne einmal online, können sie die User nach der Eingabe entsprechender Keywords direkt sehen.

Google AdWords

Google AdWords stellt also für große und kleine Unternehmen eine gute Möglichkeit dar, um innerhalb kurzer Zeit die Verkäufe zu steigern. Allerdings schleichen sich vor allem bei unerfahrenen AdWords-Nutzern am Anfang Fehler ein, die den Erfolg einer Kampagne stark einschränken und ungewollt teuer werden lassen können. Aus diesem Grund haben wir dir in unserem aktuellen Blogartikel einige Tipps zusammengestellt, mit denen du deine bestehenden Kampagnen optimieren bzw. neue Kampagnen bereits von Beginn an besser aufsetzen kannst.

Versetze dich in deine Zielgruppe hinein!

Wen möchtest du mit deinen Anzeigen erreichen? Lege bereits im Vorfeld fest, für welche Zielgruppe du deine Kampagne schalten möchtest und baue das weitere Vorgehen darauf auf. Denn nur dann können die entsprechenden Keywords gefunden, sowie die bestmöglichen Anzeigentexte formuliert werden. Behalte deshalb stets die User im Kopf, die du ansprechen möchtest – sowohl vor dem Launch der Kampagne als auch während der gesamten Laufzeit und damit Pflege der Kampagne – damit du entsprechende Optimierungen durchführen und deinen ROI steigern bzw. hoch halten kannst.

Google AdWords: Finde die richtigen Keywords!

Welche Produkte oder Dienstleistungen bietet dein Unternehmen an und wofür möchtest du bei Google gefunden werden? Gute und vor allem relevante Keywords sind für deine AdWords-Kampagne ein Muss. Doch bei der Wahl und Zusammenstellung deiner Suchbegriffe oder Phrasen musst du einige wichtige Dinge beachten, um das Beste aus deinem Marketingbudget herauszuholen.

Kurze und allgemeine Keywords haben oftmals eine sehr große Konkurrenz, sowie einen hohen Klickpreis – außerdem spiegeln sie meist nicht genau das Angebot eines speziellen Unternehmens wider. Stattdessen ist es vor allem bei einem kleinen bis mittleren Budget empfehlenswert, auf Phrasen zu setzen, die Produkte bzw. Dienstleistungen näher beschreiben und daher User ansprechen, die sich bereits in der Endphase ihrer Entscheidungsfindung befinden. Denn damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer auf deine Anzeige klicken und einen Kauf tätigen, deutlich an.

Führe daher vor der Erstellung deiner Kampagne eine umfangreiche Keyword Recherche durch (hierbei kann dir der Keyword-Planer von Google behilflich sein), um für dein Unternehmen relevante und passende Keywords zu finden. Wenn es sich bei deinem Unternehmen um ein lokales Geschäft handelt, ist es zudem sinnvoll, den Namen der Stadt an das Keyword bzw. die Phrase anzufügen – also z.B. Juwelier Wolfsburg oder Nagelstudio Osnabrück.

Google AdWords bietet zudem die Möglichkeit, Keywords mit unterschiedlichen Keyword-Optionen einzufügen, die mithilfe bestimmter Symbole ganz einfach eingebucht werden können. Da die Keyword-Optionen einen Einfluss auf die Schaltung der Anzeigen haben können, ist ihre Nutzung unbedingt zu empfehlen. Unterschieden werden kann hier zwischen den folgenden Optionen:

  • Weitgehend passend: Keywords und Phrasen, die ohne Zusätze in die Kampagne eingefügt werden, besitzen die Eigenschaft weitgehend passend. Das bedeutet, dass deine Anzeigen auch geschaltet werden, wenn der User von deinen Keywords stark abweichende Suchbegriffe verwendet. Dazu gehören sowohl Abkürzungen und fehlerhafte Schreibweisen als auch Synonyme oder Ergänzungen.
  • Weitgehend passend mit Modifizierer: Werden bei den weitgehend passenden Keywords Pluszeichen (also +) eingefügt, kann das ihre Reichweite etwas einschränken. Das bedeutet, dass Anzeigen bei Begriffen, die mit einem + versehen sind, beispielsweise nicht bei Suchanfragen mit Synonymen geschaltet werden.
  • „Passende Wortgruppe“: Versiehst du Keywords oder Phrasen mit Anführungszeichen, werden sie als mit der Option passende Wortgruppe gespeichert. Das bedeutet, dass deine Anzeigen nur geschaltet werden, wenn die Reihenfolge der Begriffe deiner Keyword-Phrasen mit derjenigen in den Suchanfragen der User übereinstimmt. Dabei können jedoch auch vor oder hinter dieser Phrase beliebige weitere Begriffe stehen.
  • [Genau passend]: Umschließt du deine Keywords mit eckigen Klammern, werden sie der Option genau passend zugeordnet. Damit werden deine Anzeigen nur geschaltet, wenn ein User exakt diese Begriffe in die Suchmaske eingibt, ohne Ausnahme.

Neben den oben genannten Keyword-Optionen hast du außerdem die Möglichkeit, deine Kampagne mit negativen Keywords zu verfeinern.

Füge negative Keywords ein!

Notepad with words PPC pay per click concept and marker.Immer wenn ein User auf deine AdWords Anzeige klickt, kostet dich das Geld. Deshalb ist es ungemein wichtig, eine Kampagne möglichst zielgenau auszurichten und ergo nur für Keywords ausgespielt zu werden, die wirklich zutreffen und bestenfalls zu einer Conversion führen. Hier kommen die negativen Keywords ins Spiel – das sind Begriffe oder Phrasen, für die deine Anzeigen auf keinen Fall ausgespielt werden sollen. Schließlich würde der Klick auf deine Anzeige infolge eines solchen Keywords nur rausgeschmissenes Geld bedeuten.

Da du als Unternehmen deine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen möchten, kannst du direkt von Beginn an Keywords wie kostenlos, gratis, umsonst, kostenfrei usw. ausschließen – hierfür gibt es einen gesonderten Reiter. Wähle dabei auch in der Liste der negativen Keywords die Keyword-Option weitgehend passend aus, damit auch Kombinationen mit den Begriffen nicht zur Ausspielung deiner Anzeigen führen. Bei anderen Phrasen bietet sich hingegen die Option genau passend an, denn so kannst du ganz bestimmte Wortkombinationen ausschließen.

Werte die Suchanfragen aus!

Weißt du, für welche Begriffe deine Anzeigen letztendlich tatsächlich ausgespielt werden? Auch wenn deine Kampagne bereits über relevante Keywords sowie negative Keywords verfügt, kann es doch immer wieder passieren, dass eine Anzeige für eine unpassende Suchphrase geschaltet wird und unnötig Kosten verursacht. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Suchanfragen der User regelmäßig zu überprüfen und negative (oder auch positive) Keywords herauszufiltern und einzuspeichern.

Formuliere ansprechende Anzeigentexte!

Generiere mehr Aufmerksamkeit, indem du deine Zielgruppe mit den Anzeigentexten direkt ansprichst und sie neugierig auf deine Produkte und Dienstleistungen machst. Versetze dich auch hierbei in den User hinein, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was er erwartet.

AdWords_AnzeigeDie Anzeigentexte sind ausgesprochen wichtig, um die User auf deine Seite zu locken, daher sollten sie ansprechend, knackig und grammatikalisch korrekt formuliert werden. Hierfür stehen dir drei Zeilen zur Verfügung: Überschrift (25 Zeichen), sowie zwei Zeilen Text (jeweils 35 Zeichen), die du bestmöglich ausfüllen solltest.

Dazu ist am besten das Keyword in der Anzeige enthalten, das der Nutzer in die Google Suchmaske eingegeben hat, denn so erhält er den Eindruck, dass er auf der Zielseite genau das findet, wonach er sucht. Hierfür bietet Google die Möglichkeit, einen Keyword-Platzhalter einzufügen, der den jeweiligen Suchbegriff automatisch entsprechend einfügt, wenn die Anzeige geschaltet wird.

Google AdWords: Mit Know-how und Zeit zum gewünschten Erfolg

Mit den vorgestellten Tipps kannst du deine Kampagne bereits deutlich optimieren, sodass es mit den Conversions in Zukunft besser klappt. Jedoch gibt es noch weitere wichtige Punkte zu beachten, die in einer guten AdWords-Kampagne nicht fehlen dürfen. Hierfür bedarf es Know-how und Zeit(!), denn nur mit einer regelmäßige Überprüfung sowie kontinuierlicher Anpassung von Keywords, Anzeigen und Co. kann eine erfolgreiche Kampagnenschaltung gelingen.

(dpe)

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Remarketing mit AdWords: So funktionierts!

Wer AdWords-Anzeigen schaltet, sollte über eine Remarketing-Kampagne nachdenken. Denn mit Remarketing werden Nutzer erreicht, die deine Website schon einmal besucht haben. Du lockst damit also User auf deine Website, die dein Angebot bereits kennen und daher mit größerer Wahrscheinlichkeit beim nächsten Klick einen Kauf tätigen. Doch wie funktionieren Remarketing-Kampagnen und mit welchem Erfolg ist zu rechnen?

Remarketing

So läuft Remarketing ab

Wer kennt das nicht: ein User ist auf der Suche nach Sportschuhen, z.B. in deinem Online-Shop, und im Anschluss daran werden ihm Werbeanzeigen zu eben diesen Produkten auf ganz anderen Websites angezeigt. Genau solche Anzeigen gehören zum sogenannten Remarketing und sind darauf ausgelegt, ganz gezielt Nutzer anzusprechen, die sich bereits konkret in deinem Shop nach einem bestimmten Produkt oder eben einer Produktgruppe umgeschaut haben, jedoch noch keinen Kauf getätigt haben. Wird der User nun auf anderen Seiten mit (in unserem Beispiel) genau den Sportschuhen konfrontiert, die er sich zuvor schon angesehen hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er zurückkehrt und eine Conversion ausführt, also kauft, sehr hoch. Sollte der User nun bereits ein Produkt aus deinem Shop gekauft haben, so können ihm auf anderen Websites trotzdem Banner angezeigt werden, die andere Produkte zeigen.

Übersichtlich zusammengefasst bedeutet das:

  • User X stöbert in deinem Online-Shop nach einem bestimmten Produkt.
  • Ohne das Produkt jedoch zu kaufen, verlässt User X deine Seite wieder und surft auf anderen Websites im Internet.
  • Auf den anderen Websites werden User X nun Anzeigen bzw. Banner zu genau dem Produkt angezeigt, das er sich zuvor in deinem Online-Shop bereits angesehen hat.
  • Durch die Remarketing-Anzeige wird User X nun wieder auf deinen Shop gelockt und kauft das zuvor angesehene Produkt.
  • Hat User X allerdings ein Produkt in deinem Shop gekauft, können ihm auf anderen Websites trotzdem deine Remarketing-Anzeigen ausgespielt werden – mit zum gekauften Produkt passenden Artikeln.

Bei Google AdWords einrichten

Auch die Remarketing-Kampagnen können bei AdWords ganz einfach im eigenen Konto eingerichtet werden. Das Remarketing bedarf jedoch einer gewissen Vorlaufzeit, da zunächst Daten gesammelt und Zielgruppen erstellt werden müssen. Denn erst ab einer gewissen Mindestbesucherzahl werden die Remarketing-Anzeigen tatsächlich geschaltet – das gilt für alle User, die deine Seite besuchen und nicht ausschließlich für diejenigen, die über eine AdWords-Anzeige kommen.

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Zunächst musst du in deinem AdWords-Konto jedoch ein Remarketing-Tag generieren, das du in den Quellcode deiner Website einbauen musst, um Daten sammeln und ergo Remarketing-Anzeigen schalten zu können. Das gelingt ganz einfach über den Reiter „Kampagnen“ – „Gemeinsam genutzte Bibliothek“, dort dann den Link „Zielgruppen“ auswählen und mit einem Klick auf „Remarketing einrichten“ starten.

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Ist deine Website jedoch mit Google Analytics verknüpft, so kannst du dir die Generierung des Remarketing-Tags über AdWords sparen und das Remarketing direkt über Analytics nutzen.

(dpe)

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Content-Strategien für mehr Traffic im E-Commerce

Unser heutiger Beitrag dreht sich um das Thema „Content-Strategien von Online-Shops“. Wir werden in diesem Post schildern, warum es sich lohnt, als Online-Shop auf langfristiges und zielorientiertes Content Marketing zu setzen und welche Content-Strategien empfehlenswert sind, um mehr Traffic zu generieren und Erfolg zu erzielen.

Content-Strategien für mehr Traffic im E-Commerce

Die Basics für zukunftsorientiertes Content Marketing

Die Basis für ein erfolgreiches Content Marketing wird grundlegend damit geschaffen, dass sich der Online-Shop strategisch auf dem Markt positioniert, einen klaren USP besitzt und diesen werbetechnisch bereits kommuniziert. Auch die Marke an sich sollte bereits im Markt etabliert sein. Gezieltes Content Marketing kann die Autorität weiterhin steigern und die Marke stärken.

Des Weiteren sollte die Zielgruppe definiert sein. Denn nur wer seine Kunden kennt, sie identifizieren kann und sie demnach auch gezielt anspricht, kann ausschlaggebenden Erfolg mit Marketingaktionen erzielen.

Allerdings stellt es nicht nur einen Vorteil dar, wenn der Shop-Betreiber seine Kunden kennt, auch der umgekehrte Fall sollte vorliegen. Nur wenn die potenziellen Kunden wissen, wer sich hinter dem Shop verbirgt, können sie Vertrauen aufbauen und die dahinterliegende Expertise erkennen. Diesen Vorteil schaffst du dir, indem du deine Zielgruppe mit professionellem und inhaltlich starkem Content informierst und ihr regelmäßig neues Fachwissen aus der Branche lieferst. So zeigst du, dass du Experte in dem Gebiet bist und bindest gleichzeitig die Kunden an dein Sortiment. Auch mit regelmäßigen Blogposts und Insights, die aus dem Arbeitsalltag berichten (Beispiel: ein Post mit Bildern über die Weihnachtsfeier des Unternehmens) baust du Vertrauen auf und unterstreichst die Menschlichkeit deines Teams.

Aufbauend auf diesen grundlegenden Marketingaktivitäten, bieten sich spezifische Content-Strategien an, die authentisch und mit echtem Mehrwert überzeugen. Im Folgenden haben wir ein paar essenzielle Strategien zusammengestellt.

Content Marketing mit Strategie: So steigerst du deinen Traffic!

Strategie 1: Produktbeschreibungen mit Begeisterungseffekt

Einzelne Produktbeschreibungen sind zwar mühselig und aufwändig, deren Effekte allerdings lohnenswert. Mit einer informativen Produktbeschreibung kann jeder Artikel von seiner besten Seite beschrieben werden. Du solltest alle Fragen zum Produkt beantworten, die gesuchten Informationen direkt vermitteln und eine Entscheidungshilfe beim Kauf darstellen. Unbedingt vermieden werden sollten bei Produktbeschreibungen stichpunktartige Auflistungen sowie duplicate content. Um die Vertrauensbasis zu stärken und sich von der Konkurrenz zu differenzieren, sollten zusätzlich Hersteller- oder Produktionsinformationen ergänzt werden.

Strategie 2: Kategorietexte mit überdauernden Informationen

Stell deinen Website-Besuchern dein Produktsortiment vor, mach sie auf Angebote aufmerksam und stärke die interne Verlinkungsstruktur des Shops mit optimierten Kategorietexten. Kategorietexte lassen sich als langlebig und informativ charakterisieren und dienen zum einen der Orientierung sowie zum anderen auch der Verbesserung der Usability.

Strategie 3: Liefere hilfreiche Antworten und Tipps in einem Blog oder Ratgeber

Internetuser sind stets auf der Suche nach Informationen und Lösungen, die ihnen im Alltag weiterhelfen können. Von der Frage „Wie bekomme ich dickeres Haar?“ bis zu Themen wie „Anleitung zur Installation von Programm XY“ kommen hier sämtliche Problemstellungen in Betracht. Denk etwas über dein Sortiment nach und versetz dich in die User. Welche Fragen kommen dir zur Anwendung deiner Produkte oder im ganzheitlichen Kontext in den Sinn? Authentische und informative Lösungsvorschläge stellen hier die Chance dar, Shop-Besucher zu überzeugen. Zudem stärken abwechslungsreich gestaltete Ratgeber und Artikel, die sowohl kommentiert als auch geliket werden, die Präsenz des Unternehmens in sozialen Netzwerken.

Content-Strategien für mehr Traffic im E-Commerce

Strategie 4: Fachspezifisches Expertenwissen von A-Z

Nicht nur Ratgeber und Blogbeiträge können die Expertise unterstreichen: Auch Glossare und Lexika mit hilfreichen Begriffserklärungen, die der Branche oder dem Shop-Angebot entsprechen, können echten Mehrwert vermitteln und fachspezifisch überzeugen. Die Informationen stärken das Vertrauen in den Shop, zugleich können die wichtigsten Keywords abgedeckt werden. Eine weitere sinnvolle Alternative stellt ein FAQ-Bereich dar, der die wichtigsten Kundenfragen auflistet. Diese relevanten Kundenfragen können sowohl aus vergangenen Fragen an den Kundenservice herangezogen werden, als auch durch Recherchen in Foren und Co. Fragen, die eine hohe Frequenz besitzen, können den Traffic so merklich verbessern, da auch diejenigen Besucher auf die Website des Shops gelangen, die sich lediglich dieselbe Frage stellen.

Strategie 5: Mit qualitativem Content Kunden binden und Rankings verbessern

Qualitativer Content, der inhaltlich überzeugend und abwechslungsreich gestaltet ist – beispielsweise anhand einer gelungenen Mischung aus Text, Bildern und Videos – bindet die User. Hierdurch verlängert sich die Besuchszeit und die Absprungrate wird gesenkt. Anhand des Userverhaltens kann Google aussagekräftige Rückschlüsse auf die Relevanz des Contents ziehen. So kann sich beispielsweise aufgrund einer langen Verweildauer das Ranking positiv verändern, so dass die Seite weiter oben in den Ergebnissen gelistet und infolgedessen verstärkter Besucher-Traffic verzeichnet wird.

Strategie 6: Zum Schluss solltest du Abwechslungsreichtum mit Dynamik kombinieren

Nicht nur der Content an sich sollte abwechslungsreich gestaltet werden – auch sollten verschiedene Kanäle zur Verbreitung genutzt werden.

Erfolgsversprechend ist eine Nutzung der folgenden Kanäle in Kombination:
  • Corporate Blog, der direkt vom Online-Shop erreichbar ist (z.B. über eine Subdomain)
  • E-Books im PDF-Format, die zum (kostenlosen) Download zur Verfügung stehen
  • Posts bei Facebook und Google+, die miteinander verzahnt sind
  • Videos auf Youtube, die potentielle Kunden emotional ansprechen

(dpe)

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Optimale Bilder für die Google-Bildersuche

Immer wieder wird über die Optimierung von Textinhalten für möglichst gute Keyword-Rankings in den Google-SERPs berichtet. Allerdings wird der Wert von Bildinhalten oft nicht erwähnt oder gar unterschätzt. Was wäre beispielsweise der beste Artikel ohne passende Bildinhalte? Ohne passende Bildinhalte wäre der Artikel bestenfalls unvollständig. Zudem helfen uns visuelle Elemente, die Inhalte von Artikeln besser zu verstehen und genau an dieser Stelle müsste jedem Webmaster klar sein, dass optimale Bilder auch für die Suchmaschinen enorm wertvoll sind. Zudem gibt es neben der Google-Web-Suche auch die Google-Bildersuche und diese hat ebenfalls ein hohes Potential, die Sichtbarkeit deiner Webseite nachhaltig zu verbessern.

Optimale Bilder für die Google-Bildersuche

Optimale Bilder: Vorteile der Google-Bildersuche

Um den Wert der Google-Bildersuche zu verdeutlichen, möchten wir dir nachfolgend vier wertvolle Argumente für optimale Bilder aufzeigen:

  1. Sichtbarkeit der Webseite steigern
  2. Marktanteile gegen Mitbewerber sichern
  3. Mehrwert für Kunden und Suchmaschine
  4. Conversions steigern

1. Sichtbarkeit der Webseite steigern

Für viele Webmaster wird der Begriff „Sichtbarkeit“ großgeschrieben und anhand dieses Wertes wird oft der Erfolg von Onpage-Optimierungen gemessen.

Durch die gezielte Optimierung von Bildinhalten in Artikeln, Infografiken, Diagrammen und so weiter, wird nicht nur der Wert für den Leser/Kunden erhöht, sondern auch für die Suchmaschine. Durch diese oft sehr kleinen und leichten Optimierungen versteht die Suchmaschine, was dem Leser auf den Bilderelementen gezeigt wird. Versteht die Suchmaschine, was sich auf den Bildelementen befindet, so wird ein bereits gut geschriebener Artikel so aufgewertet, dass dieser innerhalb der Google-SERPs eine höhere Wertigkeit erhält und besser positioniert wird. Zudem werden diese optimierten Inhalte auch in der Google-Suchmaschine positioniert. Je besser die entsprechenden Inhalte optimiert sind, desto besser sind auch die Rankings in der Google-Bildersuche und somit steigt die Sichtbarkeit der Webseite.

Die Entwicklung der Sichtbarkeit von Bildern sowie weiteren Bereichen kann beispielsweise vom SISTRIX Tool gemessen werden.

Die folgende Grafik zeigt dir, wie die Entwicklung der Bildinhalte (gelber Graph) sich bei Google.de gestaltet hat.

Sichtbarkeit Google Bildersuche
Quelle: Sistrix Blog

2. Marktanteile und Mitbewerber

Das Ziel einer gewinnorientierten Webseite muss es sein, die Marktanteile innerhalb einer Branche zu steigern und somit mögliche Mitbewerbervorteile zu erhalten. Dies ist besonders interessant, wenn Mitbewerber in bestimmten Bereichen noch gar nicht aktiv sind und hier kommt die Google-Bildersuche ins Spiel. Oft sind deine Mitbewerber in diesem Bereich gar nicht oder nur sehr schwach vertreten und dies ist deine Chance, durch optimale Bilder zusätzlichen Traffic auf deine Webseite zu lenken.

Zudem kennt es jeder Webmaster, dass es in zahlreichen Branchen übermächtige Giganten gibt, welche einen Großteil des Traffics der organischen Google-Suche für sich beanspruchen. Auch an dieser Stelle kommt die Google-Bildersuche ins Spiel, da diese Giganten diese Trafficquelle oft ignorieren Dies ist deine Chance, zusätzliche Marktanteile zu gewinnen.

Schau wir uns das Ganze an einem Beispiel für eines der beliebtesten Tauchgebiete an:

Bei der Suchanfrage „Tauchreisen Raja Ampat“ erscheint die Webseite des Reiseveranstalters scuba-native.de erst auf Position 15 der organischen Google-Suche. Ein Großteil der Kunden geht somit an Mitbewerber.

Suchphrase Google SERPs

Suchergebnisse Google SERPs
Quelle Google.de

Schauen wir uns nun das erste Drittel der Google-Bildersuche an, so ist scuba-native.de hier wesentlich besser gerankt als viele seiner Mitbewerber.

Suchergebnisse Google Bildersuche

Wie wir sehen, ist scuba-native.de in der Bildersuche mit Abstand am häufigsten auf den prominenten Positionen vertreten. Die meisten Mitbewerber, welche sich noch in der organischen Suche auf Seite 1 befanden, sind kaum vertreten. Da es sich gerade bei Tauchreisen nach Raja Ampat um kostspielige Reisen handelt, welche sich an eine gehobene Zielgruppe richten, die sich genau über die Reise informiert, werden dem Veranstalter durch zahlreiche optimale Bilder weitere Chancen auf wertvollen Traffic ermöglicht.

3. Mehrwert für Kunden und Suchmaschine

Der Mehrwert für Kunden und Suchmaschinen ist deutlich. Jeder kennt es von sich selbst: Ein Artikel oder eine Produktbeschreibung ohne Bilder liefert einem weniger Informationen als Artikel und Produkte mit Bildern. Zudem wirken Inhalte ohne Bilder schnell langweilig und können zu einer erhöhten Absprungrate führen, welche wiederum der Suchmaschine ein negatives Signal senden und das Ranking beeinflussen. Daher muss dieses Signal zwingend zu einem positiven Signal umgewandelt werden. Sinkt die Absprungrate und steigt gleichzeitig die Verweildauer auf deiner Webseite, wird der Suchmaschine deutlich gezeigt, dass das ausgespielte Suchergebnis für den Kunden richtig war. Zudem erhält die Suchmaschine zusätzliche Informationen über die Inhalte der Zielseite und kann diese leichter bewerten. Dies kann sich ebenfalls positiv auf die Rankings und die Sichtbarkeit deiner Webseite auswirken.

4. Steigerung der CTR

Der Mehrwert von Artikeln/Produkten mit passenden Bildinhalten liegt auf der Hand. Hierbei sollte sich jeder Webmaster selbst einmal fragen: Würde ich blind ein Produkt kaufen, welches mir nicht gezeigt wird bzw. das nicht deutlich erkennbar ist? Oder entscheidest du dich eher für das Produkt, welches dir bildlich gezeigt wird oder seinen Verwendungszweck positiv zeigt?

Die Antwort sollte jedem klar sein, da es nur wenige Kunden geben wird, welche die Katze im Sack zu kaufen pflegen.

Somit sollte jedem Webmaster der Wert der Steigerung der CTR durch optimale Bilder bewusst sein.

Aber Achtung: Wie bei jeder Optimierung kommt es auf ein gesundes Verhältnis an. Nicht immer sind möglichst viele Bildinhalte zu empfehlen. Überladen die Bildinhalte beispielsweise ein Produkt und lenken somit vom Kauf ab, muss über die Platzierung nachgedacht werden. Um einer Überladung beispielsweise bei Produkten zu entgehen, kann eine passive Galerie angelegt werden, ähnlich wie es Amazon für seine Produkte betreibt.

Optimale Bilder: So funktionierts

Bild-Beschreibungen

Durch die Vergabe von relevanten Keywords für Bildinhalte wird die Keyword-Dichte angehoben. Dieses Verfahren hilft den Suchmaschinen, den Inhalt der betreffenden Seite einzuordnen. Durch eine angemessene Anzahl von relevanten Keywords, die auf einen Artikel zugeschnitten sind, kann ein besseres Ranking des Artikels in den SERPs erzielt werden.

Bilderoptimierung für die Google Bildersuche
Quelle: Sunliner.de

Bildbeschreibung

Bildgröße

Wenn Bilder zu klein sind, werden sie in der Bildersuche nicht oder nur schlecht gerankt. Ich empfehle für eine der beiden Bildkanten eine Mindestkantenlänge von 300px. Die andere Seite ergibt sich aus dem Format. Das optimale Format für die Bildersuche ist das 4:3-Querformat.

Beispiel Bildergröße

Maße für die Google Bildersuche

Bildername / Pfadname

Bilder sollten sinnvoll benannt sein, damit Suchmaschinen diese leichter zuordnen können. Auch ein sprechender Pfad ist empfehlenswert (Bindestrich als Trennstrich).

Bildunterschriften

Bilder sollen aussagekräftige Bildunterschriften haben, damit Google diese besser zuordnen kann. Optimal wäre es, wenn sich die Bildunterschrift in derselben CSS-Klasse befindet wie das Bild.

Alt-Tag

Bildern sollten immer sinnvolle Alt-Tags zugeordnet werden, dies wird bereits praktiziert:

Beispiel ALT Tag

Bilder-Sitemap

Eine XML-Sitemap für Bilder erleichtert Google die Arbeit, hier sollten alle relevanten Bilder abgelegt werden.

(dpe)

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7 Faustregeln für die interne Verlinkung

Die interne Verlinkung ist ein großartiges Instrument für jeden Webseitenbetreiber, dessen Potential leider oftmals nicht ausgeschöpft wird. Dieser Beitrag soll daher einen Überblick über die Vorteile einer durchdachten internen Verlinkung bieten und dir einige Faustregeln an die Hand geben.

7 Faustregeln für die interne Verlinkung

Interne Verlinkung und ihr Zweck

Durch interne Links, die zusätzlich zum Hauptmenü gesetzt werden, entsteht eine weitere Navigationsmöglichkeit innerhalb der Website – sowohl für die User, als auch für die Crawler der Suchmaschinen. Der User kann durch die interne Verlinkung schnell auf für ihn relevante Zielseiten navigieren. Gleichzeitig zeigt eine kluge Verlinkungsstruktur dem Crawler, welche Inhalte der Website am wichtigsten sind.

Der zweite Punkt könnte nun leicht dazu verleiten, einfach möglichst viele interne Links auf wichtige Seiten zu richten, doch durch diese Vorgehensweise ergibt sich auf den zweiten Blick ein Konflikt. Der Nutzer möchte auf der Seite, die er besucht, Links vorfinden, die für ihn in diesem Moment relevant sind, d. h. die eine Verbindung zu den Inhalten haben, mit denen er sich gerade befasst. Werden wahllos Links auf die Zielseiten gesetzt, wird dieser Wunsch nicht erfüllt, da mit großer Wahrscheinlichkeit auch themenfremde Verbindungen geschaffen werden.

Grundsätzlich gilt, dass bei Konflikten zwischen der Optimierung für den Nutzer und der Optimierung für die Suchmaschine, der Nutzer vorrangig behandelt werden sollte. Daher lautet die erste Regel für die interne Verlinkung:

1. Interne Links müssen themenrelevant gesetzt sein und sollten die Themengrenze nur überschreiten, wenn die Verbindung absolut plausibel ist.

Um geeignete Verbindungen zu finden, solltest du dir also die Frage stellen, welche Seiten für den Nutzer hilfreiche weiterführende Ziele sein könnten und den Link im Zweifelsfall lieber weglassen.

Damit der Nutzer die alternative Navigation optimal einsetzen kann, sollten die Links außerdem für ihn als solche erkennbar sein. Während diese Kennzeichnung in Bezug auf den Nutzer nur einen Ratschlag darstellt, ist sie in Bezug auf die Suchmaschine ein Muss. Da die fehlende Kennzeichnung eines Links gegen die Google-Richtlinien verstößt, gilt also:

2. Interne Links müssen kenntlich gemacht werden.

Dies kann zum Beispiel durch Unterstreichung, die deutliche Veränderung der Schriftfarbe und ähnliche Hervorhebungen erreicht werden.

Ein zweiter Vorteil interner Links ist, dass der Crawler durch den Ankertext eine Übersicht über die wichtigsten Keywords sowie eine Hilfe bei der thematischen Einordnung der Zielseite bekommt, bevor er sie überhaupt besucht hat. Daraus folgt:

3. Der Ankertext eines internen Links sollte die Zielseite möglichst gut beschreiben.

Hierbei ist die Nutzung von Money Keywords wünschenswert, da das Linkziel durch sie meist am treffendsten beschrieben werden kann. Bei einer hohen Linkanzahl sollte allerdings sowohl innerhalb der Money Keywords als auch mit anderen Keywordgruppen variiert werden.

Beispiel:

Beispiel

Vorsicht ist dagegen bei der externen Verlinkung geboten, bei der deren Nutzung negativ gewertet wird.

Es ist bekannt, dass externe Links für Google einen wichtigen Rankingfaktor darstellen. Verlinkt eine qualitativ hochwertige Webseite also auf eine andere Seite, wirkt sich dies positiv auf das Ranking letzterer aus. Aber natürlich gibt es auch viele Unterseiten auf einer Website, auf die keine externen Links zeigen und die somit nicht direkt von dem starken Qualitätssignal profitieren können.

Hier kommt erneut die interne Verlinkung ins Spiel, denn die Kraft, die eine Seite durch einen auf sie gerichteten externen Link erhält, kann durch einen auf ihr platzierten internen Link an das Wunschziel weitergegeben werden. Diese Kraft wird auch Linkjuice genannt. Durch diese Art der Verteilung wird es möglich, auch Landing Pages mit Kraft zu versorgen.Der durch interne Verlinkung vererbte Linkjuice kann durch weitere interne Verlinkungen ebenso weitergegeben werden.

Beim Setzen der Links ist es wichtig, darauf zu achten, dass die relevantesten Seiten den meisten Linkjuice abbekommen, da es sonst passieren kann, dass Unterseiten mit ähnlichen Keywords im Ranking miteinander konkurrieren.

4. Aus der internen Verlinkungsstruktur sollte sich eine klare Priorisierung der Unterseiten ergeben.

Um nicht den Überblick zu verlieren, kann man sich hierfür z. B. eine Tabelle mit den priorisierten Themen, Kategorien oder Produkten anfertigen:

Tabelle mit Beispielen Prio

Es sollten allerdings nicht zu viele Links gesetzt werden, weil sich die Kraft einer Unterseite auf alle auf ihr gesetzten Links verteilt. Dadurch wird der einzelne Link durch eine steigende Gesamtzahl schwächer. Die richtige Linkanzahl auf einer Unterseite hängt von der Größe der Website ab. Ein Durchschnittswert für eine Produktübersichtsseite eines Shops sind z. B. 300 – 400 interne Links. Werden es zu viele Links, bietet sich die Nutzung von Paginationsseiten an. Für den Fließtext auf einer Unterseite sind es dagegen 2 – 10. Insgesamt kann man sich an folgender Regel orientieren:

5. Es sollten nur so viele interne Links gesetzt werden, wie für eine sinnvolle Navigation nötig sind.

Aufgrund der Verteilung des Linkjuice ist auch davon abzuraten, von einer Contentseite aus mehrmals auf dasselbe Ziel zu verlinken. Durch die zusätzlichen Verbindungen werden sämtliche Links auf der Seite geschwächt. Gleichzeitig wird von der Suchmaschine aber nur der erste, der zur gleichen Seite führenden Links gewertet, sodass wertvoller Linkjuice verloren geht.

6. Ein Link zu einem bestimmten Ziel sollte auf einer Unterseite nur einmal vertreten sein. Ausnahme: Wenn eine mehrfache Verlinkung die Usability entscheidend verbessert.

Außerdem muss beachtet werden, dass die internen Links auf einer Unterseite von Google unterschiedlich bewertet werden. Je höher die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Nutzer den Link anklicken wird, desto besser wird er bewertet. Links, die sich innerhalb der wichtigen Inhalte der Seite befinden, haben somit einen größeren Einfluss als Links im Footer.

7. Es sollte auf die sinnvolle Platzierung der internen Links geachtet werden.

Wie man sieht, bringt das Thema „Interne Verlinkung“ diverse Stolperfallen mit sich. Neben den genannten Punkten kann schon eine kleine Unachtsamkeit wertvolle Linkkraft kosten. Daher zum Schluss noch eine kleine Übersicht über Fehler, die leicht vermieden werden können:

  • Interne nofollow-Verlinkungen: Der weitergegebene Linkjuice wird nicht gewertet.
  • Verlinkungen auf 404-Seiten, auch Broken Links: Der Linkjuice läuft ins Nichts.
  • Verlinkungen auf 302-Weiterleitungen: Der Linkjuice wird nicht weitergegeben.
  • Canonical Tags auf paginierte Produktübersichtseiten setzen, die auf Seite 1 verweisen: Die Links auf den Folgeseiten werden nicht mehr gewertet.

Auch wenn die interne Verlinkung ein komplexer Bereich ist, sollte es für jeden Webseitenbetreiber ein Muss sein, sich mit ihr auseinanderzusetzen und ihr großes Potential für sich zu nutzen.

(dpe)

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Warum die sozialen Netzwerke für Unternehmen wichtig sind

Die sozialen Netzwerke erfahren noch immer einen kontinuierlichen Zuwachs und haben in unserer Gesellschaft einen großen Stellenwert eingenommen. Facebook, Twitter und Co. gehören nicht nur beim Otto Normalverbraucher oder bei der Bundesregierung ganz klar zum Alltag. Besonders die großen Marken, wie etwa Coca Cola oder McDonalds, haben die Vorzüge von Social Media schon lange erkannt und nutzen sie ganz gezielt als Marketinginstrument – auch andere Unternehmen können von der richtigen Nutzung der sozialen Netzwerke sehr profitieren.

Warum die sozialen Netzwerke für Unternehmen wichtig sind

Kunden erreichen – Erfolg steigern

Für dich als Unternehmer ist in erster Linie eines besonders wichtig: der Verkauf bzw. Absatz deiner Produkte oder Dienstleistungen. Damit deine Zielgruppe sich schlussendlich auch für deine Marke und deine Produkte entscheidet und nicht etwa für die deiner Konkurrenz, musst du deine Produkte gut vermarkten und bestehende Kunden möglichst langfristig binden. Die sozialen Netzwerke gehören dabei unbedingt zu einem ganzheitlichen Marketing-Mix dazu, denn hier erreichst du deine Kunden und kannst deine Marke bekannter machen und stärken.

In Deutschland nutzten laut einer Studie des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V.) etwa 38 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr die sozialen Netzwerke. Vor allem kleine Unternehmen setzten dabei auf Facebook, Twitter und Co. (rund zwei Drittel), während nur etwa 40 Prozent der mittleren und großen Unternehmen dies tun. Dabei ist die Nutzung – oder zumindest die Registrierung – bei Facebook, Twitter oder Instagram vollkommen kostenlos, die Reichweite aber gleichzeitig enorm. Weltweit nutzen etwa zwei Milliarden Menschen, also mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung, soziale Netzwerke.

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@ statista.com

Wo – wenn nicht hier – kannst du als Unternehmen also so viele Menschen gleichermaßen schnell und kostengünstig erreichen?

Die sozialen Netzwerke: Lass dich weiterempfehlen

Neben der großen Reichweite in den sozialen Medien kommt ein weiterer und ausgesprochen wichtiger Faktor für dich als Unternehmer hinzu: die Empfehlungen. User liken, teilen und kommentieren Beiträge, Bilder oder Status-Meldungen und machen damit ganz umsonst Werbung für deine Marke – vorausgesetzt, du überzeugst die Nutzer mit einem ansprechenden Profil und interessanten Posts oder Aktionen.

Social-MediaNirgends ist Empfehlungsmarketing einfacher und effektiver als in den sozialen Medien, denn bei rund zwei Milliarden Nutzern weltweit verbreiten sich Nachrichten und Empfehlungen innerhalb kürzester Zeit unter Freunden und Freunden von Freunden. Und besonders das ist bei den meisten Menschen ein entscheidender Faktor für die Wahl einer bestimmten Marke. Wenn es dem Freund, Bekannten oder Familienmitglied gefällt, handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um ein hochwertiges und gutes Produkt bzw. Unternehmen.

Baue eine Beziehung zu deinen Kunden auf

Facebook oder Google+ dienen nicht nur zur Vorstellung deiner Firma oder zur Verbreitung von Unternehmensnews. Über die sozialen Netzwerke kannst du dich als Unternehmen mit deinen Kunden austauschen, etwa Feedback entgegennehmen oder gezielt nach Userwünschen fragen, um dem einzelnen Kunden das Gefühl zu vermitteln, dass auch seine Meinung ernstgenommen wird. Beteilige dich an Unterhaltungen, antworte deinen Fans auf Kommentare oder klicke bei fremden Beiträgen auf „Gefällt mir“. Besonders Unternehmen, die auch negative Kritik und Beschwerden beantworten und nicht etwa ignorieren, stärken langfristig ihre Glaubwürdigkeit und ihr Image und können Kunden und Fans somit länger binden.

Als Unternehmen solltest du heutzutage keinesfalls auf die sozialen Netzwerke verzichten oder deren Einfluss gar unterschätzen – von der Interaktion mit Usern und der kostenlosen Werbung durch Weiterempfehlungen kann deine Firma nachhaltig profitieren.

(dpe)

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SEO-Tool: Mit Searchmetrics auf Erfolgskurs

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ist nichts so beständig wie der Wandel. Diese Tatsache treibt so manchen Seitenbetreiber regelmäßig zur Verzweiflung. Schon ein einziges Update seitens Google kann die Arbeit vergangener Wochen oder Monate zunichtemachen und eine Seite mit zuvor ansprechendem Ranking auf die hinteren Plätze verweisen. Die Folge ist ein schmerzhafter Einbruch der Besucherzahlen, der, im Fall kommerzieller Websites, mit empfindlichen Umsatzeinbußen korreliert.

SEO-Tool: Mit Searchmetrics auf Erfolgskurs

Die Notwendigkeit, neue Entwicklungen bei Google beständig im Auge zu behalten und die eigene Seite permanent zu optimieren, kann im Einzelfall so viel Zeit kosten, dass der Betrieb der Website nahezu unrentabel wird. An dieser Stelle kommt searchmetrics ins Spiel, ein hochpotentes SEO-Tool, das die Eigenschaften einer Website auch im Verlauf einer längeren Zeitspanne ausführlich dokumentiert. Hierbei werden unter anderem Google-Updates und deren Auswirkungen grafisch dargestellt, wobei im searchmetrics-Blog Einzelheiten zu aktuellen Algorithmus-Änderungen zu finden sind.

Was will Google eigentlich?

In der Gründerzeit des Internets bestand Suchmaschinenoptimierung darin, die jeweils neuesten Fähigkeiten von Google zu verstehen und die eigene Seite entsprechend auszurichten (Stichwort: Keywordstuffing). Frühe Erfolgsgeschichten im SEO-Bereich waren deshalb nicht selten einem kurzfristigen Profitieren von noch bestehenden Unvollkommenheiten der Suchmaschine geschuldet: Wer die partielle Blindheit von Google gekonnt zu nutzen wusste, hatte – ganz unabhängig vom Inhalt seiner Seite – einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil, nicht selten zulasten gefrusteter Internetnutzer. Im Zuge der technischen Weiterentwicklung verlagerte sich Googles Anspruch mehr und mehr in Richtung der Nutzerfreundlichkeit, denn Kern des Geschäftsmodells ist es, den User auf genau die Seite zu führen, die seinen Wünschen nicht nur den Buchstaben nach, sondern auch tatsächlich entspricht.

SEO-Tool: Mit Searchmetrics auf ErfolgskursDie Mission von searchmetrics besteht deshalb nicht darin, Websitebetreiber bei der bestmöglichen Manipulation der SERPs zu unterstützen, sondern ihnen mit dem Aufzeigen handfester und konkreter Daten bei den notwendigen Arbeiten zur Verbesserung der Rankings tatkräftig zu unterstützen. Dass das Ausmerzen der Schwächen einen entsprechenden Aufstieg bei Google nach sich zieht, ist dann nicht mehr der Sinn, sondern die logische Folge der vollbrachten Arbeit.

So funktioniert searchmetrics

searchmetrics führt die Daten verschiedener Einflüsse mittels einer eigenen Datenbank zusammen und erstellt daraus automatisch aussagestarke Analysen für die jeweilige Website. Als Grundlage dienen die von searchmetrics jährlich neu ermittelten Rankingfaktoren, die aus den jeweils ersten drei Suchergebnissen der gut 300.000 gefragtesten aktuellen Begriffe errechnet werden. Durch diese fundierte Datenbasis wird es möglich, die Arbeitsweise von Google zu verstehen, dem streng gehüteten Algorithmus einige seiner Geheimnisse zu entlocken und die Erkenntnisse mithilfe der searchmetrics Suite direkt auf die eigene Website anzuwenden.

Um gezielte Handlungsempfehlungen für die Optimierung der eigenen Seite mit Hilfe von searchmetrics zu gewinnen, ist es im ersten Schritt notwendig, die Domain als neues Projekt in der searchmetrics Suite anzulegen (Abb. 1) und einige der für die Seite relevantesten Keywords zu definieren.

SEO-Tool: Mit Searchmetrics auf Erfolgskurs
Abb. 1 – Die Arbeit mit searchmetrics beginnt mit dem Anlegen eines neuen Projekts.

Zur Analyse bedient sich searchmetrics seiner hauseigenen Research Cloud, einem Pool von 250 Mrd. aktueller Daten. Optional können externe Datenquellen, wie Google Analytics oder die Google Webmaster Tools mit dem eigenen searchmetrics-Account verknüpft werden. Es empfiehlt sich, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, um searchmetrics eine möglichst breite Datengrundlage zur Verfügung zu stellen.

Eine Analyse verdeutlicht Stärken und Schwächen

Schon die erste Analyse gibt Aufschluss über die SEO-Visibility: Eine Grafik verdeutlicht, wie sich die Sichtbarkeit der Website über einen längeren Zeitraum entwickelt hat (Abb. 2). Besonders interessant: searchmetrics ermöglicht auch einen direkten Vergleich mit den Websites relevanter Mitbewerber und macht so das noch vorhandene Potenzial der eigenen Domain transparent.

SEO-Tool: Mit Searchmetrics auf Erfolgskurs
Abb. 2 – searchmetrics Beispielgrafik: Erste Erfolge werden sichtbar.

Der Bereich SEO Research bietet viele detaillierte Informationen, die dabei helfen, den Überblick zu gewinnen. Welche direkten Mitbewerber hat die Seite eigentlich? Wie entwickeln sich die eigenen Keywords im Laufe der Zeit? Wie steht es um die Sichtbarkeit eventueller Subdomains oder auf der Seite vorhandener Verzeichnisse? Wie sinnvoll ist die interne und externe Linkstruktur und wie beliebt ist die Website in den sozialen Netzwerken? (In diesen beiden Punkten ist es noch ratsam, weitere Tools für eine genauere Analyse hinzuzuziehen, wie z.B. von der LinkResearchTools GmbH).

All diese und noch viele Fragen mehr beantwortet searchmetrics ausführlich und das nicht nur für die organische Websuche: Auch die Visibility bezahlter Anzeigen (Google AdWords ) lässt sich mit dem Tool analysieren und durch die Anpassung der Gebote pro Klick verbessern. Hier sind allerdings Erweiterungen seitens searchmetrics wünschenswert. Die Stärken liegen derzeit noch eindeutig bei den Ranking- und Entwicklungsdaten aus dem SEO-Bereich.

Eine Arbeit, die sich lohnt

Die Liste der Fehler, Warnungen und Infos, welche die Verbesserungsvorschläge von searchmetrics enthält, kann für den Einsteiger durchaus frustrierend sein: Sie sieht nach richtig viel Arbeit aus (Abb. 3)! Sie im Laufe der Zeit gewissenhaft abzuarbeiten lohnt sich jedoch, um das Ranking der eigenen Seite konsequent und langfristig zu steigern. Um bald die ersten Erfolge zu erzielen, ist es sinnvoll, den Index des jeweiligen Verbesserungspotenzials zu beachten, welchen searchmetrics in der rechten Spalte ausweist. Wer von der Fehlerliste ausgehend immer tiefer in die Optimierung einsteigen möchte, sollte sich zudem eingehend mit den Bereichen »Keyword Optimization« und »Content Optimization« (letzteres steht nur mittels kostenpflichtiger Lizenz zur Verfügung) beschäftigen.

Es ist weniger ratsam, den gezeigten Daten blind zu vertrauen, da z.B. die Angabe, „viele externe Links“ (siehe Abb. 3.) irreführend sein kann, denn diese Links sind für die Website notwendig und stellen nur selten ein Problem dar.

SEO-Tool: Mit Searchmetrics auf Erfolgskurs
Abb. 3 – Projektstart: Die erste searchmetrics-Fehlerliste könnte ziemlich umfangreich ausfallen.

Für den weiteren Ausbau der Website empfiehlt sich eine gründliche Keywordrecherche. Auch hierbei ist searchmetrics behilflich: Der Keyword Finder unterbreitet nicht nur organisch passende Vorschläge für Suchbegriffe, sondern entwirft auch gleich möglichst SEO-freundliche URLs für künftige neue Unterseiten.

Fazit

searchmetrics ermöglicht einen tiefen Einblick in sämtliche suchmaschinenrelevanten Zusammenhänge einer Website. Die Arbeit mit diesem Tool kostet zwar etwas Zeit. Diese ist jedoch sinnvoll investiert, da sich ein Seitenbetreiber auf diese Weise viele frustrierende Umwege ersparen kann. Für nie nachlassende Motivation sorgt zudem die regelmäßige Aktualisierung der Daten, die erste Erfolge recht schnell sichtbar macht.

Die searchmetrics-community hält aktuelle Informationen und Lösungen für viele Probleme bereit. Auch ein eigener Youtube-Channel unterstützt die User mit allerhand nützlichen Informationen.

(dpe)

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Google+ und Facebook: Ein Leitfaden für Social Media im Unternehmen

Es ist nicht mehr zu übersehen: Social Media ist gekommen, um zu bleiben. Viele Unternehmen fühlen sich deshalb unter Zugzwang, wenn sie noch nicht über Social-Media-Kanäle kommunizieren. Damit dieses Gefühl für dich nicht zu einem nicht oder nur dürftig gepflegten Profil führt, solltest du dich vorher eingehend mit der Frage befassen, ob ein Social-Media-Auftritt für dein Unternehmen überhaupt sinnvoll ist. Mit dieser und anderen Fragen befassen wir uns heute in unserem Leitfaden zu Social Media im Unternehmen.

Google+ und Facebook: Ein Leitfaden für Social Media im Unternehmen

Unabhängig davon, ob du eine Facebookpage, ein Profil bei Instagram oder einen Channel bei YouTube einrichten willst, solltest du die folgenden drei Fragen ehrlich für dich und dein Unternehmen selbst beantworten:

  1. Können durch die Nutzung der Plattform von dir gesetzte Marketingziele erreicht werden bzw. ergeben sich hieraus neue Ziele, die deine Marketingmaßnahmen sinnvoll ergänzen?
  2. Erreichst du deine Zielgruppe über das ausgewählte Netzwerk?
  3. Bist du bereit, für die Pflege deines Profils zeitliche, personelle und ggf. finanzielle Ressourcen fest einzuplanen?

Solltest du eine der ersten beiden Fragen mit nein beantwortet haben, ergibt es Sinn, zu prüfen, ob die Antwort für eine andere Plattform positiv ausfällt, bevor du das Projekt Social Media zu den Akten legst. Beispielsweise ist bei Google+ im Vergleich mit anderen Netzwerken die Nutzergruppe eher speziell und deshalb eine andere Plattform für dein Unternehmen vielleicht passender – oder umgekehrt. Beantwortest du allerdings die dritte Frage mit nein, handelt es sich bei einer Präsenz in den sozialen Medien nicht um die richtige Marketingstrategie für dein Unternehmen. Wie der Begriff bereits verrät, geht es auf Facebook und Co. um Kontaktaufnahme und Interaktion und eine verwaiste Unternehmensseite wirkt negativer als eine nicht vorhandene.

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„Social Media apps“ by Jason Howie used under CC BY

Für diejenigen unter euch, für die alle drei Fragen zu einem klaren Ja geführt haben, gibt es bei der Einrichtung und Pflege eures Unternehmensprofils einiges zu beachten. Hier sollen nun die Besonderheiten für Facebook und Google+ erläutert werden.

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„Social Media Cartoon Comic – Social Media Overload“ by seanrnicholson used under CC BY

1. Seitenerstellung

Sowohl bei Facebook als auch bei Google+ werden die Unternehmensseiten mithilfe eines persönlichen Profils erstellt. Die Option dazu befindet sich jeweils im Hauptmenü. Es gibt vorgefertigte Felder, in die Informationen zum Unternehmen eingetragen werden und von denen möglichst viele genutzt werden sollten. Je mehr Informationen und Fotos auf der Seite zu finden sind, desto besser kann sich der Nutzer ein Bild von deinem Unternehmen machen.

Wichtig: In Deutschland herrscht Impressumspflicht für Websites. Das gilt auch für Unternehmensseiten in den sozialen Netzwerken. Facebook verfügt dafür über ein eigenes Feld, während das Impressum bei Google+ in die Kontaktinformationen eingefügt werden kann.

Bei Facebook gibt es unter dem Punkt „Einstellungen“ die Möglichkeit, die Veröffentlichung der Seite auf den Zeitpunkt zu verlegen, wenn alle grundlegenden Einrichtungsarbeiten beendet sind.

2. Einstellungen

Ist die Seite erstellt, wird man bei beiden Plattformen mit einer großen Menge an Einstellungsmöglichkeiten konfrontiert, mit denen du dich eingehend befassen solltest. Diese Optionen drehen sich unter anderem um die folgenden Fragen:

  • Wer darf dein Unternehmen auf welche Weise kontaktieren?
  • Wer darf von dir veröffentlichte Beiträge kommentieren?
  • Wer darf auf deiner Seite Beiträge welcher Art veröffentlichen?
  • Soll es für Beiträge Zielgruppenbeschränkungen geben?
  • Über welche Seitenaktivitäten möchtest du wie benachrichtigt werden?
  • Sollen Fremdbeiträge auf deiner Seite, die bestimmte Keywords enthalten, ausgeblendet werden?

Für diese und viele weitere Punkte kannst und solltest du zu Beginn deiner Aktivitäten deine Wunscheinstellungen festlegen.

3. Profilpflege

Ist die Unternehmensseite angelegt und die gewünschten Einstellungen vorgenommen, muss deine Seite mit Leben gefüllt werden. Das bedeutet, dass regelmäßig interessante, zur Zielgruppe passende Beiträge veröffentlicht werden sollten, die für jede Plattform individuell erstellt werden. Auch unterhaltende und humorvolle Beiträge sind natürlich erlaubt. Vom Posten identischer Beiträge auf mehreren Plattformen ist abzuraten.

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Sowohl auf Facebook als auch auf Google+ ist es sinnvoller, mal einen Post auszulassen, wenn es gerade kein relevantes Thema zu berichten gibt, als einen inhaltsleeren Beitrag zu schaffen.

4. Interaktion

Für deine geposteten Beiträge benötigst du natürlich auch ein Publikum. Die Nutzer müssen wissen, dass deine Unternehmensseite existiert und werden dann im besten Fall zu Fans (Facebook) bzw. Followern (Google+). Um auf dich aufmerksam zu machen, solltest du dich daher regelmäßig auf die Suche nach thematisch und zu deinem Unternehmen passenden Beiträgen anderer Nutzer machen und diese liken / plussen, kommentieren und teilen. Natürlich ist ein Kommentar, der die Nutzer weiterbringt, hilfreicher für die Gewinnung von Fans / Followern als ein Like oder ein +1.

Achtung: Du solltest es vermeiden, diese Interaktion auf die Beiträge deiner Konkurrenz auszuweiten, nur um deinen Namen auf deren Seite unterbringen, da dies auf die Nutzer einen schlechten Eindruck machen könnte.

Bei Google+ ist es leider nicht möglich, über die Unternehmensseite den Kontakt zu fremden Nutzern aufzunehmen. Du kannst Nutzer erst dann in deine Kreise aufnehmen, wenn diese deine Seite zuerst aufgenommen haben. Aus diesem Grund sollte eine Unternehmensseite dort als erster Schritt beworben werden. Dies kann z. B. mit dem dahinterliegenden persönlichen Profil getan werden, indem du in Communities auf die Art der Inhalte hinweist, die auf der Unternehmensseite gepostet werden. Das persönliche Profil sollte hierfür gut gepflegt und möglichst gebrandet sein.

Weiterhin ist es wichtig, dass du erhaltene Nachrichten und auf deiner Seite öffentlich gepostete Kommentare und Fragen sehr zeitnah beantwortest. Auch negativen Kommentaren solltest du dabei unbedingt sachlich begegnen.

5. Statistiken auswerten

Bei beiden Plattformen besteht die Möglichkeit, die Statistiken zu den Aktivitäten auf deiner Seite auszuwerten. So kannst du sehen, welche Beiträge am besten angekommen sind und die meiste Resonanz hervorgerufen haben. Dieses Wissen kannst du anschließend bei der Erstellung deiner neuen Beiträge nutzen.

6. Bezahlte Werbung

Wenn du dich nicht auf die organische Reichweite deiner Beiträge beschränken möchtest, kannst du auf Facebook auch bezahlte Werbung schalten. Diese erreicht ein größeres Publikum als die Standardbeiträge. Facebook bietet viele verschiedene Werbeformen und unterstützt dich durch die Möglichkeit, im ersten Schritt das gewünschte Ziel der Kampagne anzugeben, bei der Auswahl der richtigen Maßnahme. Die Steuerung erfolgt über das private Profil.

Zu einem guten Unternehmensauftritt in den sozialen Medien gehört also wesentlich mehr als das Anlegen einer Profilseite. Aus einer gut geführten und vernetzten Unternehmensseite können sich viele Vorteile für dich ergeben. Hochwertige Inhalte und eine starke Interaktion erhöhen den Bekanntheitsgrad deines Unternehmens, ermöglichen eine Imagesteigerung ohne große Zeitverzögerung und schaffen einen direkten Draht zu deinen Kunden, über den du deine Marke gezielt stärken kannst. Außerdem ist es durch die Bekanntmachung und Verbreitung deiner Inhalte und die ggf. daraus entstehenden Backlinks möglich, einen indirekten positiven Effekt auf das Google-Ranking deiner Website zu erzielen. Von diesen Vorteilen können aber nur diejenigen profitieren, die Social Media nicht als Projekt betrachten, das nebenher läuft, sondern der Pflege des Accounts stattdessen in einem angemessen großen zeitlichen Umfang einen festen Platz im Unternehmensalltag einräumen.

(dpe)

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Einsteiger-Leitfaden Instagram für Unternehmen

Instagram ist ein kostenfreier Onlinedienst zum Teilen von Bildern und kurzen Videos. Die Plattform ist eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Bühne und ermöglicht es, die vom User geteilten Inhalte gleichzeitig auch in anderen sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Potential von Instagram liegt für Unternehmen im Ausbau der Markenbekanntheit und ihres Images. Die durchschnittliche Interaktionsrate liegt laut quintly.com bei 4,8%. Dies ist verhältnismäßig hoch. Zum Vergleich: Auf Facebook sind es 0,72 % und auf Twitter nur noch 0,25%. Unser heutiger Einsteiger-Leitfaden Instagram hilft dir bei den ersten Schritten.

Einsteiger-Leitfaden: Instagram für Unternehmen

Wie startest du?

Der Download der App ist für Apple– und Android-Geräte kostenfrei. Beim Anlegen des Kontos für deine Marke oder dein Unternehmen musst du auf folgendes achten:

  1. Es gibt noch keine Möglichkeit, spezifische Unternehmensprofile anzulegen – erstelle daher ein normales Userkonto
  2. Verwende ein geeignetes Bild. Dieses wird durch Instagram in runder Form veröffentlicht und hat eine eher geringe Auflösung von 150 x 150 Pixeln. Text sollte aufgrund der kleinen Darstellung auf dem Profilbild vermieden werden.
  3. Fülle die Beschreibungsbox mit einer kurzen Botschaft, den wichtigsten Hashtags und der URL zu deiner Domain.

Welche Bilder eignen sich zum Posten?

InstagramDas Netzwerk dient vor allem der Suche nach Inspiration. Du als Unternehmen kannst dich mit den richtigen Inhalten, sowie den geeigneten Hashtags schnell bei deiner Zielgruppe bemerkbar machen. Dabei solltest du beachten, dass dein Unternehmen selbst in den Hintergrund tritt, denn Reichweite und Erfolg bei Instagram hängen allein davon ab, ob die Beiträge den Usern gefallen. Der Köder muss dem Fisch schmecken – nicht dem Angler. Einige Ideen für Beiträge sind:

  • Dein Logo
  • Produkte deines Unternehmens, möglichst ästhetisch dargestellt
  • Fragen an deine Follower
  • Collagen: Apps wie „Diptic“ erlauben es, mehrere Bilder und sogar Videos in einem Bild unterzubringen. Diese Collagen bekommen in der Regel mehr Likes und Kommentare als ein einfaches Bild. Denn der Arbeitsaufwand ist um einiges höher und spiegelt sich auch beim Endergebnis wider. Baue also ruhig ab und zu diese Art von Bildern ein.
  • Zitate oder Statements, die für dein Unternehmen stehen oder dieses gut wiedergeben
  • Fotos, die auf Postings deiner anderen sozialen Profile (Facebook, Pinterest, Twitter, YouTube etc.) aufmerksam machen
  • Kurze Videos, die einen Vorgeschmack auf Filme bieten, welche du zuvor auf YouTube oder anderen Plattformen gepostet hast
  • Aufnahmen deines Unternehmens, die zeigen, wie es hinter den Kulissen aussieht – zehn deutsche Unternehmen, die ihren Job auf Instagram besonders gut machen, findest du übrigens hier.

Einsteiger-Leitfaden Instagram: Wie gewinnst du Follower?

Recht wirkungsvoll ist es schon einmal, wenn du auf deiner Facebook Seite auf dein Instagram Profil aufmerksam machst. Laut der Technik-Webseite Quicksprout.com verwenden 20% der Instagram-Nutzer auch Facebook. Wichtig dabei ist jedoch, dass du es vermeidest, dieselben Inhalte auf beiden Plattformen zu posten. Es muss immer einen Anreiz für den User geben, dir auf beiden Netzwerken zu folgen, um nichts zu verpassen.

Hashtag_examplWikipediaeDie meisten Follower jedoch gewinnst du direkt auf Instagram. Hier kommt den Hashtags (Suchbegriffen) die wegweisende Rolle zu, denn die User suchen nach Hashtags. Zurzeit überwiegen englische Hashtags klar. Diese werden – auch hierzulande – am häufigsten verwendet und bieten daher prinzipiell das größte Potenzial für die Bekanntmachung deiner Posts. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass deine Bilder sehr viel Konkurrenz bekommen und somit bei der Hashtag-Suchfunktion rasch nach unten rutschen können. Daher ergibt es Sinn, auch Nischen-Hashtags zu verwenden, welche weniger häufig genutzt werden, aber mit denen das eigene Foto besser und länger auffindbar ist.

Setze also auf eine Mischung aus populären und eher individuellen Hashtags. Zudem sind häufig aktuelle Hashtagtrends sinnvoll, wie beispielsweise #yolo. Sehr gut sind auch immer die Dauerbrenner unter den Hashtags wie #instagood, #photooftheday. Dies sind die Top 20 der beliebtesten Hashtags überhaupt:

  • #love
  • #instagood
  • #me
  • #tbt
  • #cute
  • #photooftheday
  • #instamood
  • #iphonesia
  • #picoftheday
  • #igers
  • #girl
  • #tweegram
  • #beautiful
  • #instadaily
  • #summer
  • #instagramhub
  • #follow
  • #iphoneonly
  • #igdaily
  • #bestoftheday

Community-Pflege

Das Liken und Kommentieren von Bildern anderer User, die dir noch nicht folgen, kann dazu führen, dass du diese als neue Follower gewinnst. Zusätzlich kann man die Besucher mit einbeziehen (Call-to-action) und Fragen stellen, die über die Kommentarfunktion beantwortet werden. Es wirkt stets professionell, wenn Kommentare beantwortet werden. Ein kleines „Danke für den Like“ oder ähnliches reicht schon, um Interesse zu zeigen und die Follower aktiv zu halten. Eventuell solltest du dir auch überlegen, mit anderen Accounts zu kooperieren. Hierbei wird das Netzwerk erweitert und man kann neue Follower generieren.

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Timing ist alles

Da Instagram eine App ist, die so gut wie ausschließlich auf dem Handy oder Tablet genutzt wird, unterscheidet sie sich maßgeblich von anderen sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook, welche am Computer – etwa während der Arbeitszeit – genutzt werden können. Somit gibt es bei Instagram andere Idealzeiten zum Posten. Laut einer Untersuchung von SumAll erreichen Instagram-Posts zwischen 17 und 18 Uhr die größte Engagement-Rate. Die idealen Zeiten sind üblicherweise morgens (vor der Arbeit) und abends (nach Feierabend). Die späteren Abendstunden und die Nacht – besonders an den Wochenenden – sind nicht zu empfehlen. Denn genau dann sind die meisten Nutzer  unterwegs und haben keine Zeit, Instagram zu checken. Laut Quicksprout.com ist am Montag um 17 Uhr der beste Zeitpunkt für ein neues Foto. Danach sind Mittwochs und Donnerstags, jeweils um 15 Uhr, anzuvisieren.

Wichtig zu wissen ist, dass ein Bild eigentlich nur in der ersten Stunde, in der es online ist, wirklich von Bedeutung ist. Etwa die Hälfte aller Kommentare werden in der ersten Stunde gepostet. Sollte dein Bild nach drei Stunden noch keine Interaktion aufweisen, so lösche es lieber, um es zu einem anderen Zeitpunkt erneut zu posten.

(dpe)

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SEO: Überschriften richtig verwenden

Überschriften allein erzeugen kein Top Ranking, sind aber ein wesentlicher Bestandteil zur Bewertung einer Seite. Überschriften richtig verwenden ist also eine essenzielle Daueraufgaben. Ich zeige dir daher heute, wie du es anstellst, Überschriften auf Seiten gezielt zu verwenden und optimal darzustellen.

SEO: Überschriften richtig verwenden

Der Heading-Tag wird verwendet, um Überschriften zu definieren. Hierbei werden mittels HTML die verschiedenen Überschriften einer Contentseite der Reihenfolge nach festgelegt. Um die Ordnung und in bestimmten Fällen die Formatierung zu bestimmten, werden diese mit <hn> bestimmt. Wobei das „n“ gegen eine Zahl ausgetauscht wird. Beispielsweise:

  • <h1>Hauptüberschrift</h1>
  • <h2>Überschrift zweiter Ordnung</h2>
  • <h3>Überschrift dritter Ordnung</h3>
  • <h4>Überschrift vierter Ordnung</h4>
  • usw

Je länger der Text wird, desto mehr Überschriften und Zwischenüberschriften können und sollten verwendet werden. Dies hilft natürlich nicht nur der Suchmaschine selbst – auch der geneigte Leser kann einen gut strukturierten Text einfacher lesen und so auf der Seite schneller seine gesuchten Information finden. Damit erhält der Leser den gewünschten Mehrwert aus deiner Seite.

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Die Verwendung von Überschriften

Pro Seite sollte die Hauptüberschrift <h1> nur einmal verwendet werden. Die Zwischenüberschriften können mehrfach benutzt werden, sollten aber in einem normalen Verhältnis zum Text stehen. Es gibt dort keine feste Anzahl, wie häufig diese genutzt werden sollten. Es gilt vor allem, dass der Leser sich nicht durch diese gestört fühlen sollte. Hier gilt es, Fingerspitzengefühl zu beweisen.

Das gleiche Fingerspitzengefühl sollte auch bei den Inhalten der Überschriften bewiesen werden. Ein einfaches Spammen von Keywords wird hier eher kontraproduktiv für die Seite sein. Klare, kurze und präzise Überschriften mit 4 bis 6 Wörtern, beginnend mit einem Keyword, sind empfehlenswert. So kann der Leser, wie auch die Suchmaschine, den Artikel schnell einordnen. Durch eine klar formulierte und informative Überschrift erhält der Leser eine verständliche Übersicht über den folgenden Artikel.

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Dies Informationen sind im Internet natürlich vielfach zu finden und natürlich den meisten Webmastern bekannt. Eigentlich wäre es nun kein Problem, diese anzuwenden. Leider klingt dies häufig einfacher als es in Wirklichkeit ist.

Überschriften in Website-Themes und Shop-Systemen

Da die wenigsten Leute eine Website noch altmodisch in HTML programmieren, werden häufig CMS-Systeme mit fertigen Website-Themes genutzt. Grundsätzlich sind diese Bausteinsysteme praktikabel und gut, doch sind sie in einigen Punkten recht starr. Der Teufel liegt hier im Detail. Überschriften fallen nicht immer auf den ersten Blick auf. In Themes werden oftmals Überschriften in Form von <hn> Tags verwendet, um einen Textabschnitt besonders hervorzuheben, fett zu setzen oder größer darzustellen. Das ist für die Programmierung einfacher, stellt aber für die Suchmaschinen ein Problem dar, da dadurch unwichtige Textabschnitte auf der Seite unnötig hervorgehoben werden.

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In oben genanntem Beispiel des bekannten Avada-Themes werden gerne im Footer Überschriften verwendet. Darauf sollte man beim Einrichten der neuen Seite mit diesem Theme achten.

Auch in Shop-Systemen werden teilweise Überschriften für Steuersätze oder Versandoptionen gewählt. In solchen Fällen ist es schwierig, diese zu ändern. Oftmals kommt man als normaler Anwender solcher CMS- und Shop-Systeme dort an seine Grenzen und muss am Ende noch einmal einen Programmierer beschäftigen, was oftmals teuer ist. Darum gilt es, zu Beginn schon darauf zu achten, dass das Theme oder das Shop-System diese Punkte richtig behandelt.

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In oben genanntem Fall ist der Produktname richtig, der Preis aber nicht so relevant und sollte keine Überschrift darstellen. “Related Products” stellt auch nicht unbedingt eine wichtige Information dar. Wenn sich die Anzahl der weiteren Produkte, die sich beispielsweise unter einem bestehenden Artikel befinden, im Rahmen halten, ist es kein Problem, diese auch als Überschrift darzustellen.

Nützliche Browser-Erweiterungen

Um dies vorab zu erkennen und nicht den gesamten Quellcode auslesen zu müssen, gibt es einige Hilfsmittel. Für diverse Browsern stehen Apps und Erweiterungen zur Verfügung, die solche Dinge relativ leicht auslesen können – beispielsweise der Web Developer im Firefox. Dort kann man sich unter “Kontur”  > “Überschriften mit Kontur versehen” einfach alle Überschriften mit Rahmen austatten lassen. Die umrahmte Überschrift lässt sich dann gezielt im Quellcode finden. So eröffnet sich die Möglichkeit, eigene Änderungen vorzunehmen. Jedes Shop-System hat in der Regel eine Demoversion, an der man diese Punkte gut vorab prüfen kann.

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Überschriften richtig verwenden: Alternativen zum <hn> Tag

Als Alternative für das <hn> Tag sollte einfach die Schrift in der Art formatiert werden, in der man diese gerne hätte. Beispielsweise <strong> für das Hervorheben von Fettgedrucktem.

Mit h1 Tag:

Dies ist eine Überschrift

<h1>Dies ist eine &Uuml;berschrift</h1>

Mit Strong und Style Tag:

Dies ist eine Überschrift

<p><strong><span style=“font-size:32px;“>Dies ist eine &Uuml;berschrift</span></strong></p>

Die beiden kurzen Textabschnitte sind optisch fast identisch, im Quellcode aber grundverschieden. Hier ist auch der Vorteil zu bemerken, dass Textteile ohne hn dem Design und den persönlichen Vorstellungen viel besser angepasst werden kann. Überschriften richtig verwenden kann also auch den Verzicht auf Überschriften bedeuten.

(dpe)

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Content Marketing Personas: Zielgruppen identifizieren

Zielgruppenbezogene Inhalte, die den Nutzern wertvolle Informationen liefern, bilden die Basis für erfolgreiches Content Marketing. Es ist nicht nur wichtig, den Content für Google zu schreiben und optimieren – viel wichtiger ist es heutzutage, die eigenen Seitenbesucher zu begeistern und an die Website und Angebote zu binden. Hierfür muss der Content in erster Linie die wesentlichsten Kriterien erfüllen, die wir schon vorgestellt haben (siehe: Content is king: 5 Kriterien guter Inhalte) – zudem sollte er perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt und personalisiert sein. Wir sprechen dabei von sogenannten Personas.

Content Marketing Personas: Zielgruppen identifizieren

Was sind Personas?

Der Begriff „persona“ ist lateinisch und bedeutet so viel wie „Maske“. Es handelt sich um Modelle, die das Verhalten einzelner Personen in einer Zielgruppe zusammenfassen und repräsentieren – im Content Marketing also um „Käufer Personas“ (Buyer Personas). Für diese muss relevanter Content erstellt werden, der die Bedürfnisse eines Seitenbesuchers erfüllt.

Aus dem Marketing sind bereits Zielgruppenanalysen nach demografischen Merkmalen bekannt – diese sind jedoch meist zu ungenau und diffus – speziell angelegte Personas gehen darüber hinaus. Sie berücksichtigen nicht nur Alter, Beruf, Einkommen und die Herkunft, sondern gehen tiefer ins Detail, da nur so die Erstellung von maßgeschneidertem Content möglich ist. Durch personalisierten Content wird der potentielle Käufer angeregt eine

Durch personalisierten Content wird der potentielle Käufer angeregt eine Aktion durchzuführen – solch eine kann sich in der Ausführung eines Downloads sowie in der endgültigen Produktbestellung widerspiegeln. Eine zu ungenau definierte Zielgruppe kann dazu führen, dass der Content an die falschen Personen gerichtet wird, somit Ressourcen verschwendet und die potentiellen Kunden gar nicht erreicht werden.

Content Marketing Personas: Schritt für Schritt erstellen

Um eine aussagekräftige und solide Persona zu bilden, die sowohl zukunftsorientiert als auch detailliert ist, ist es wichtig schrittweise vorzugehen.

1) Die Basis für die Persona festlegen:

Hier gilt es, die Frage zu beantworten, wie der Kunde aussieht und welche Merkmale ihn auszeichnen:

  • Welches Alter besitzt er?
  • Welcher Berufsgruppe gehört er an?
  • Woher kommt er?
  • Für welches Unternehmen arbeitet er und wie sieht sein typischer Arbeitstag aus?
  • Welche Prioritäten besitzt die Persona (Low-Budget- oder Premium-Kunde)?
  • Welche Werte sind für sie relevant (z.B. Ökologie / Fair-Trade)?

Insbesondere Kunden im B2B-Bereich sollte viel Beachtung geschenkt werden: Was sind die größten Herausforderungen im Job, wodurch können Frustrationen entstehen und mit welchen spezifischen Produkten und Dienstleistungen können diese wieder gelöst werden? Handelt es sich um jemanden, der weisungsgebunden (Mitarbeiter, Angestellte) arbeitet oder der über Entscheidungsbefugnisse (Geschäftsführung, Management) verfügt?

2) Informationsbeschaffung und Konsum der Persona:

Im nächsten Schritt geht es darum, zu analysieren, wie die Persona sich Informationen beschafft: Welche Kanäle dienen zur Informationsbeschaffung und um welche Tageszeit findet der Prozess meist statt? Welche Geräte werden hierfür verwendet (PC/Laptop, Tablet oder Smartphone)? Welche sozialen Netzwerke werden genutzt und nehmen Mund-zu-Mund-Propaganda und/oder Empfehlungen Einfluss auf die Kaufentscheidung?

3) Typische Charakteristika erstellen:

Für jede Persona, die geplant wird, lohnt es sich Charakteristika mit Merkmalen anzulegen, die repräsentativ für einen realen Menschen steht. Dieser Persona kann dann ein fiktiver Name zugeteilt sowie ein passendes Bild zugeordnet werden: Zum Beispiel ein Bild eines jungen Mannes zwischen 20 und 30 Jahren, der ledig und kinderlos ist. Diese Persona könnte man „David“ nennen – David steht dann stellvertretend für alle Männer dieser Zielgruppe. Auch die Berufsbezeichnung, der typische Arbeitsalltag, die Bedürfnisse, Werte und die Stellung im Unternehmen sollten hier aufgelistet und ergänzt werden.

Es ist nahezu unmöglich, nur eine relevante Buyer Persona zu erstellen. Jedoch sollte darauf geachtet werden, auch nicht zu viele ideale Kundentypen zu definieren, da die Content-Marketing-Strategie ansonsten schwammig werden kann.

Aussagekräftige Personas erstellen: Wie gelangt man an fundierte Daten?

Um mehr über Bedürfnisse, Motivationen und das Kaufverhalten potentieller Kunden zu erfahren, bieten sich verschiedene Verfahren an, die wir hier kurz vorstellen:

Datensammlung

  • A/B-Test: Verschiedene Content-Versionen testen lohnt sich – mit einem A/B-Test ist leicht ermittelbar, welcher Content besser ankommt.
  • Content Consumption: Hierbei geht es darum, eine detaillierte Website-Analyse vorzunehmen und die Daten auszuwerten. Im Fokus stehen die Besucheranzahl, die Verweildauer, das Verhalten auf der Website und die Conversions (Downloads und Newsletter-Anmeldungen).
  • Social Media Listening: Welche Stimmung herrscht in den sozialen Netzwerken, welche Trends und Ereignisse aktivieren und reißen die User mit?
  • CRM-Datenanalyse: Der bestehende Kundenstamm sollte bekannt sein und analysiert werden. Kundendatenbanken und Mitarbeiter der Verkaufsabteilung sollten zur Erstellung von Personas miteinbezogen werden.
  • Interviews: Du hast noch Fragen? Dann frag einfach – hierfür sollten sowohl Kunden des treuen Kundenstammes als auch frische Neukunden miteinbezogen werden. In der Umsetzung ist es wichtig, komplizierte und diffuse Fragen zu vermeiden und das Interview kurz und knackig zu gestalten. Auch ist es von essenzieller Bedeutung, dass die Kunden auch wirklich als Menschen behandelt und angesehen werden.

(dpe)

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Webdesign

Link Audit als SEO-Maßnahme

Neben dem Content ist besonders die Linkstruktur einer Website für Google einer der wichtigsten Rankingfaktoren. Für die Crawler der Suchmaschine sind hierbei sämtliche mit einer Domain in Zusammenhang stehende Verlinkungen interessant, aber auch die interne Seitennavigation sowie die Auswahl der Verweise auf fremde Domains (Outbound Links).

Link Audit als SEO-Maßnahme

Ein ganz besonderes Augenmerk legt der Google-Algorithmus jedoch darauf, aus welchen Quellen die Backlinks stammen (Inbound Links). Die Erklärung dafür ist sehr einfach: Je hochwertiger die verweisende Website in den Augen Googles ist, desto zuverlässiger ist auch die Qualität ihrer Empfehlungen. Umgekehrt gilt: Je mehr minderwertige Quellen die Linkstruktur aufweist, desto mehr sinkt die Reputation und damit das Ranking der Website in der Suchmaschine.

Die Optimierung der Verlinkungsstruktur

Wer, vielleicht aufgrund einer Abstrafung durch Google, viel Mühe darauf verwendet hat, die interne Verlinkungsstruktur zu optimieren und werbliche Outbound Links konsequent mit Nofollow zu taggen, sollte sich im Anschluss auch den Inbound Links zuwenden: Für einen generellen »Hausputz« ist es sinnvoll, schlechte Verweise in regelmäßigen Abständen abzubauen, um durch solch einen Link Audit auch für Google wieder attraktiver zu werden. Hierfür lohnt es sich, eine Liste verweisender Links über ein SEO-Analysetool oder einfach mittels Google Webmaster Tools zu erstellen.

Oft stellt der größte Teil der vorhandenen Links ein wildes Gemisch aus den Ergebnissen von Linktauschaktionen und manuellen Einträgen in Webkatalogen dar, die meist noch aus der Gründerzeit der Seite stammen. Hinzu kommen die organischen Links, die im Laufe der Zeit von Betreibern anderer Domains gesetzt wurden, weil der Inhalt der Seite sie überzeugt hat oder sie, im Gegenteil, kritische Anmerkungen zum Content veröffentlicht und mit der Quelle unterlegt haben. Solche Links sind, mit bestimmten Einschränkungen, sicher die wertvollsten Backlinks in den Augen der Suchmaschine.

„Lästig wie die Fliegen“ hingegen sind solche Links, die von den Betreibern zahlreicher Spamseiten gesetzt wurden. Ihr einziger Zweck ist es, möglichst viele Webmaster dazu zu verlocken, über ihre Analysetools auf die Seite zuzugreifen, um so die Aufrufzahlen zu manipulieren. Die Heimat solcher Spamseiten ist nicht selten in Russland oder in Fernost zu finden, ihr Inhalt ist meist einschlägig.

Ein weiterer Linktyp, dessen Existenz wohl fast alle Webmaster vehement abstreiten würden, sind die gekauften Verweise. Für Google stellen sie den wohl am meisten zu bekämpfenden Feind dar, es sei denn, sie sind explizit als Werbung ausgewiesen und im HTML-Code mit einem Nofollow-Tag unterlegt worden.

Woran erkennt man, welche Links am besten entfernt werden sollten?

Welche Links gut für das Ranking sind und welche nicht – darüber gehen die Meinungen auseinander. Da Google seinen konkreten Algorithmus nach wie vor streng geheim hält und ständig aktualisiert, sind Webmaster teilweise auf Mutmaßungen angewiesen. Einige Fakten jedoch sind völlig eindeutig:

  1. Gekaufte, jedoch nicht als Werbung ausgewiesene Links mit Money Keywords tragen ein hohes Risiko, von Google erkannt zu werden und zu einer massiven Abwertung der Seite beizutragen.
  2. Finden sich über die Liste der Inbound Links viele Einträge in relativ inhaltslosen Webkatalogen oder thematisch unpassenden Seiten, dann sollten nur solche erhalten bleiben, die auch tatsächlich die Besucherzahl steigern. Erfahrungsgemäß bleibt unter diesen Gesichtspunkten fast nichts übrig.
  3. Wer viel mit befreundeten Webmastern zusammenarbeitet, sollte analysieren, ob ein Gebilde von bis zu zwanzig Websites von Google gegebenenfalls als Netzwerk erkannt werden könnte. Dies ist dann der Fall, wenn die Verweise gegenseitig und zahlreich sind und vielleicht sogar die Mehrheit innerhalb der Linkstruktur darstellen. Meist trägt solche »Vetternwirtschaft« enorm zur Abwertung einer Seite bei.
  4. Im Zweifelsfall kann auch ein manueller Check weiterhelfen: Macht die verlinkende Seite einen seriösen Eindruck?
  5. Spamlinks von Websites aus Übersee hingegen kann man oft einfach vernachlässigen, da Google das Problem bereits erkannt und solche Seiten mutmaßlich generell entwertet hat.

Betreff: Bitte um Herausnahme von Linksetzungen auf Ihren Websites

Sehr geehrte/r Frau/Herr [Nachname der/des Webmasters/in],

aufgrund aktueller Maßnahmen zur Umbildung unserer Linkstruktur möchten wir Sie höflich bitten, auf Ihrer folgenden Seite den Link zu unserer Webpräsenz [URL] zu entfernen.

(Linkquelle/Linktext/Linkziel)

www.Website-des-Webmasters.de Linktext www.Ihre-Seite.de

Bitte fassen Sie unser Anliegen nicht als Geringschätzung Ihrer Website auf – es beruht auf rein technische Erwägungen. Für die damit verbundenen Mühen danken wir schon vorab. Bei Fragen und / oder Anregungen sind wir immer gerne für Sie da.

Mit freundlichen Grüßen

[Name u. Signatur]

LinkabbauNach einer Wartezeit von einigen Tagen kann man – bei ausgebliebener Rückmeldung – auch noch mit Hilfe eines Erinnerungsschreibens, das im besten Fall die vorangegangene E-Mail enthält, nachhaken. Nicht selten reagieren Webseitenbetreiber erst auf das zweite Schreiben, das ihnen dein Anliegen nochmals in Erinnerung ruft.

Oft freuen sich die Webmaster über ein kurzes Dankschön, was auch dir als Bittsteller ein gutes Gefühl beschert, da die Entfernung des Links nur selten mit einer Aufwandsentschädigung verbunden ist.

Für Links, die sich auf diese Weise nicht entfernen lassen, bietet die Google Search Console nun die Möglichkeit, eine Disavow-Liste hochzuladen, welche die betreffenden URLs enthält. Das Google Disavow Tool ist Teil der Google Search Console und dient dem Entwerten von eingehenden Links. Das Tool wurde im Zuge des Google Penguin Updates eingeführt, das der Bekämpfung von Links minderwertiger Qualität diente.

Zusammenfassend kann man den Link Audit als probates Mittel zur Optimierung eines Webshops oder einer Website als sehr wirksam betrachten, auch wenn der Aufwand sehr groß erscheinen mag. Wichtig sind die gewissenhaften und im besten Fall händisch durchgeführten Taxierungen der eingehenden Links sowie der respektvolle und höfliche Umgang mit den jeweiligen Webmastern.

(dpe)

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Tipps für erfolgreiches YouTube-SEO

YouTube-SEO? Wieso denn das? Nun, nach Google ist YouTube mit mehr als einer Milliarde Nutzer die zweitgrößte Suchmaschine. Jeden Tag werden auf YouTube mehrere Milliarden Videoaufrufe generiert. Die Gesamtdauer der angesehenen Videominuten steigt jedes Jahr um 50 % im Vergleich zum Vorjahr (Quelle: YouTube). Seine hohe Reichweite macht das Videoportal damit interessant für Unternehmen. Ähnlich wie beispielsweise die App Store-Optimierung, ist Video-SEO eine noch relativ junge Sparte der Suchmaschinenoptimierung. Ich möchte dir in diesem Artikel zeigen, wie du deine Videos auf Seite 1 der Google und YouTube Suchergebnisse bringst.

Tipps für erfolgreiches YouTube-SEO

YouTube-SEO: Wie produziere ich?

Deine Videos sollten unbedingt in bester Qualität produziert werden, denn bei schlechtem Bild und/oder Ton werden sich die Zuschauer schnell nach einer angenehmeren Alternative umschauen. Das bedeutet, du benötigst eine HD Kamera, ein hochwertiges Mikrofon und eine gute Ausleuchtung. Noch bessere Ausrüstungen kann man in jeder größeren Stadt tageweise mieten.

Je nach Genre ist ein kurzes Intro von Vorteil, in dem du ankündigst, was genau im Video gezeigt werden wird und warum dies für die Zuschauer interessant ist. Das eigentliche Video solltest du dann nicht abrupt enden lassen, sondern einige Sekunden Leerlauf am Ende einfügen. Hier können später manuell sogenannte Infokarten und Bemerkungen eingefügt werden.

Schon die Dateinamen deiner Videos sollten passende Keywords enthalten. Achte daher bereits vor dem Upload auf einen passenden Namen. Dieser ist im Nachhinein nicht veränderbar. Nützlich ist es hier, Bindestriche statt Leerzeichen zu verwenden.

Visitenkarte: YouTube-Kanal

Dein Kanal sollte optisch ansprechend gestaltet sein. Das bedeutet, dass ein Hintergrundbild und dein Logo hochgeladen werden sollten. Die empfohlene Größe für Kanalbilder beträgt 2.560 x 1.440 Pixel und die maximale Dateigröße beträgt 2 MB.  Das Logo sollte hochauflösende Qualität haben und mindestens 250 x 250 Pixel groß sein. Bedenke, dass das Bild später in verschieden – auch sehr kleinen – Thumbnailgrößen angezeigt werden wird. Daher sollte auf kleine Schrift verzichtet werden.

Füge unter „Kanalinfo“ einen Beschreibungstext hinzu. Da dieser von Google indiziert wird, sollte er Keywords enthalten, die wichtig für dein Unternehmen sind. Auf derselben Seite kannst und solltest du auch Links einfügen. Diese können zu deinen Profilen in den sozialen Medien führen (G+, Facebook, Twitter, Instagram etc.), aber unbedingt auch zu deiner Homepage und eventuell direkt zu relevanten Unterseiten. Bis zu fünf Links können für die Besucher deines Kanals sichtbar gemacht werden. Um vertrauenswürdig und seriös zu wirken, sollte der Beschreibungstext auch alle Kontaktdaten deines Unternehmens  beinhalten.

Auf deinem Kanal kannst du auswählen, wie die Darstellung für wiederkehrende Abonnenten und für neue Besucher sein soll. Ich empfehle dir, wiederkehrenden Abonnenten dein neustes Video vorzustellen, neuen Besuchern aber dein wichtigstes Video zu zeigen. Weiter unten kannst du Module wie „Playlists“ präsentieren. Lass unnötige Module weg – beispielsweise „Positiv bewertete Videos“ würden die User letztlich nur von deinem Kanal wegleiten.

In deinem „YouTube Studio“ findest du unter „Kanal“ den Punkt „Status und Funktionen“. Interessant sind hier „Benutzerdefinierte Thumbnails“. Aktiviere diese, indem du dein Konto verifizierst (https://www.youtube.com/verify). Dies kann per SMS oder Sprachnachricht geschehen und ist vollkommen unkompliziert. Jetzt bist du in der Lage, jedem deiner Videos ein eigenes Vorschaubild zuzuweisen und bist nicht mehr auf die zufälligen drei Standbild-Möglichkeiten beschränkt.

Ebenfalls im YouTube Studio findest du unter „Kanal“ den Punkt „Branding“. Hier wird es dir ermöglicht, all deinen Videos (auch den bereits hochgeladenen) ein kleines Wasserzeichen in der rechten unteren Ecke zuzufügen. Dies empfehlen wir, da es den Wiedererkennungswert deiner Marke steigert.

Unter „Kanal“ siehst du auch den Punkt „Erweitert“. Hier solltest du Stichwörter eingeben, mit denen du vom User gefunden werden möchtest. Außerdem kannst du hier deinen Webauftritt hinterlegen. Bitte das Speichern nicht vergessen.

YouTube-SEO: Wie komme ich an hohe Klickzahlen?

Lecteur video
© Thomas Pajot – Fotolia

Unter „Video Manager“ und dann „Videos“ gelangst du zu den Optimierungsmöglichkeiten deiner einzelnen Uploads. Gehe bei jedem Video einmal auf „Bearbeiten“. Hier lassen sich dann mehrere Maßnahmen durchführen.

Gib einen ansprechenden Titel für dein Video ein. Der Titel wird bei der YouTube-Suche ab ca. 60 Zeichen abgeschnitten. Bleib unter diesem Wert. Eine Übereinstimmung von Video-Dateiname und Titel ist sinnvoll, die Dateiendung und die Bindestriche musst du jedoch weglassen. Die Groß- und Kleinschreibung muss korrekt sein. Denke daran, dass die User sich von diesem Titel angesprochen fühlen sollen.

In die Beschreibungsbox sollte zuallererst ein „Call-to-action“ („Jetzt kaufen“, „Hier bestellen“ o.ä.) mitsamt passendem Link zu deiner Webseite und dann möglichst viel aussagekräftiger, interessanter Text – gern auch mit einem weiterem Link, wenn angebracht. Für die gesamte Beschreibung inklusive Link hast du 1.000 Zeichen Platz. Direkt unter der Beschreibungsbox solltest du Tags (Keywords) einfügen. Als ersten Tag verwendest du idealerweise immer den eigenen Kanalnamen (so fördert man, dass nach Abspielen eines Videos direkt weitere desselben Kanals vorgeschlagen werden).

Wähle für dein Video ein Thumbnail aus. Sollten die drei Zufallsmöglichkeiten nicht ansprechend oder nicht aussagekräftig sein, so lade einfach ein passendes Bild hoch. Bitte denke nun wieder ans „Änderungen speichern“. Unter „Video verbessern“ und „Audio“ kannst du deine Videoqualität verändern. Bei „Anmerkungen“ und „Infokarten“ wird es dir möglich gemacht, dem Zuschauer Dinge zu zeigen, die ursprünglich nicht im Clip zu sehen waren. Besonders die Infokarten sind interessant, da diese – am Ende eines Videos eingesetzt – den Zuschauer per Link direkt auf ein anderes deiner Videos oder sogar per Call-to-action zu deiner Webseite oder einem konkreten Produkt leiten können.

Der letzte Punkt sind die „Untertitel“. Da Google die Untertitel ausliest, ist es sinnvoll, diese zu aktivieren und auf Richtigkeit zu prüfen. Gut gewählte Untertitel können das Ranking des Videos verbessern. Du wählst hier die Sprache deines Videos aus und klickst dann auf „Untertitel hinzufügen“. YouTube erstellt teilweise schon automatische Untertitel – die dann aber auf jeden Fall durch dich korrigiert werden sollten. Häufig muss man die Untertitel jedoch selbst eingeben. Dies wird von YouTube jedoch so einfach wie nur möglich gestaltet, z.B. indem die Wiedergabe anhält, während du tippst.

Popular Views on Video Sharing Site
©twinsterphoto-Fotolia

Wenn du alle genannten Punkte beachtet hast, so ist dein Kanal sowohl für YouTube als auch für Google optimiert.

(dpe)

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Content Marketing: 5 Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

Content Marketing ist in aller Munde und viele Unternehmen möchten diesem Trend folgen. Doch nicht jedes Unternehmen schafft es letztlich auch, gutes Content Marketing zu betreiben. Welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, möchten wir dir hier erläutern.

Content Marketing: 5 Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

Fehler 1: Fehlende Strategie

Wie bei jeder Marketing-Maßnahme beginnt auch das Content Marketing mit einem Plan und einer festgelegten Strategie. Doch genau hier scheitern bereits viele Unternehmen. Denn ohne sich genauer mit dem Ziel ihrer Maßnahme zu beschäftigen, wird oft willkürlich Content produziert. Texter überlegen sich ein Thema, das sie selbst und womöglich auch andere Leser spannend finden und schreiben direkt drauf los.

Genau diese Vorgehensweise ist allerdings falsch, da gutes Content Marketing nur funktionieren kann, wenn es sich sowohl an den Unternehmenszielen als auch an den Interessen der Zielgruppe orientiert! Darum solltest du dich unbedingt vor dem eigentlichen Prozess des Schreibens überlegen, wo die Reise hingehen soll und welche Ziele du damit erreichen möchtest.

Vergiss nicht, dass deine Ziele messbar, spezifisch, terminierbar und natürlich realistisch sein müssen – denn nur so kannst du deine Ausgangssituation mit dem Endzustand vergleichen.

Fragen, auf die deine Strategie Antworten liefern sollte:

Content Marketing Strategie

Fehler 2: Keine klar definierte Zielgruppe

Du möchtest Content Marketing erfolgreich umsetzen? Dann musst du als erstes damit beginnen, deine Zielgruppe zu ermitteln und anschließend sogenannte Personas zu erstellen, auf die die Inhalte ausgelegt werden. Zu oft kommt es nämlich noch vor, dass ausschließlich der Traffic als Messgröße betrachtet und dadurch an der Zielgruppe vorbeigeschrieben wird.

Denk daran: Deine potenziellen Kunden haben individuelle Interessen, sowie verschiedene Bedürfnisse und Probleme, die du ermitteln und in Personas definieren musst. Erst wenn du verschiedene Personas erstellt hast, kannst du deine Inhalte und die Darstellungs- sowie Verbreitungsform in deiner Content Strategie festlegen.

Fehler 3: Eigenwerbung

Einige Unternehmen verstehen unter dem Begriff „Marketing“ im Content Marketing, dass sie in ihren Inhalten auf sich selbst, ihre Dienstleistungen oder Produkte hinweisen dürfen. Doch genau hier hört Content auf, Content zu sein und es beginnt eine Dauerwerbeschleife.

Denk beim Content Marketing immer daran, dass der Grundgedanke darin besteht, die Bedürfnisse der Zielgruppe zu befriedigen – und das kannst du sicherlich nicht mit Werbebotschaften! Die meisten Nutzer sind daran interessiert, ein Problem zu lösen – also ist es deine Aufgabe, ihnen dabei zu helfen! Damit du die Interessen und Bedürfnisse deiner Kunden kennen lernen kannst, solltest du am besten mit ihnen sprechen:

Was interessiert sie? Welche Probleme haben sie aktuell? Über was möchten sie mehr erfahren?

Fehler 4: Content Marketing im Alleingang

Content Marketing besteht nicht allein aus der Schaffung von Content, sondern einer Vielzahl unterschiedlicher Disziplinen. Dazu gehören unter anderem:

Content Marketing Bestandteile

Genau aus diesem Grund kann Content Marketing nicht von einer Person allein ausgeübt werden, sondern nur im Team funktionieren! Das Wissen und die Ideen der unterschiedlichen Spezialisten müssen beim Content Marketing zusammenfließen.

Fehler 5: Content Marketing ohne Ausdauer

Oft scheitert Content Marketing daran, dass sich Unternehmen in kürzester Zeit Erfolg erhoffen. Stellt sich dieser nicht nach 2 Monaten ein, wird das zuvor liebevoll gestaltete Projekt zur Pflichtaufgabe, wodurch die Inhalte immer schlechter und uninteressanter werden. Doch wer Content Marketing erfolgreich betreiben möchte, der muss Ausdauer beweisen! Denn schließlich geht es darum, Stammleser zu gewinnen, die dann zu Kunden werden – und das geht selbstverständlich nicht innerhalb weniger Tage.

(dpe)

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Content Marketing: 5 Trends, die das Jahr 2016 prägen werden

Content Marketing war nicht nur 2015 wichtig, es spielt auch 2016 wieder eine entscheidende Rolle. Welche Trends du im neuen Jahr auf keinen Fall verpassen solltest, zeigen wir dir in unserem Überblick.

Content Marketing

Trend 1: Auf Qualität setzen und SEO-Weisheiten außen vor lassen

Da der Content Marketing Boom zu Mengen an neuem Content führt, können User diesen kaum noch verarbeiten. Aus diesem Grund wird der Qualitätsdruck 2016 weiter steigen. Nur wenn du einzigartige und hochwertige Inhalte produzierst, kannst du dich von deinen Konkurrenten abheben. Es sollte für dich also nicht entscheidend sein, möglichst viele Themen abzudecken, sondern genau die richtigen.

Daher solltest du über einen längeren Zeitraum möglichst wenige, aber dafür qualitativ hochwertige Inhalte publizieren. Denke auch daran, dass die Zeiten, gewisse Keywords im Text häufig einzubinden oder die Keyworddichte zu optimieren, vorbei sind. Verlasse dich nicht auf SEO-Weisheiten, denn nicht nur User, sondern auch Suchmaschinen bevorzugen hochwertige Texte, die sich mit einer bestimmten Thematik auseinandersetzen und diese mit passenden Begriffen beschreiben.

Trend 2: Facebook nutzen und mehr auf Social Media publizieren

Da soziale Netzwerke ihre User auf der eigenen Seite halten wollen, stellt Fremdcontent eine gewisse Bedrohung für sie dar. Aus diesem Grund hat Facebook mit seiner neusten Innovation, den Instant Articles – eine neue Form von Multi-Media-Posts – einen ersten Schritt in Richtung Social Publishing unternommen. Diesem Beispiel werden viele der großen sozialen Netzwerke folgen.

Mit Instant Articles erweitern Sie Ihre Möglichkeiten, Content zu erstellen: Sie können z.B. Mashups aus Texten, Videos, Fotos und Maps und vieles mehr produzieren . Noch befindet sich Instant Articles in der Betaphase, doch schon bald können auch Sie damit Content Marketing betreiben.

Zudem ist Facebook vor allem interessant, wenn du Kunden in den besten Jahren hast, denn die Altersstruktur dort verschiebt sich hin zu Personen ab 25 Jahren und älter.

Trend 3: Content-Marketing-Algorithmen und Roboter-Journalismus

Das WWW wird durch die Masse an Informationen immer unübersichtlicher, wodurch Content-Marketing-Algorithmen entwickelt und verbessert werden, die diese leichter erfassen, vereinfachen und in einen Zusammenhang bringen können. Da die Algorithmen soziale Profile scannen, sind sie zu 100 % auf Nutzer ausgelegt, was dir als Content Marketer einen großen Vorteil bringen kann.

Durch die Verbesserung der Content-Marketing-Algorithmen, wird auch der Roboter-Journalismus immer souveräner. Hierbei handelt es sich um Artikel, die von Robotern geschrieben werden. Sie behandeln zwar nur einfache Themen, doch sowohl der Stil, als auch die Informationsanbindung werden immer besser.

Trend 4: Auf „Mobile First“ setzen

Immer noch wird Content Marketing vermehrt auf Desktop-User ausgelegt, doch das Ziel 2016 sollte für Sie sein, Ihre Content-Strategie am mobilen Nutzerverhalten auszurichten. Dafür benötigen Sie tiefgreifendes Wissen darüber, wie sich Ihre User bei der Nutzung von Smartphone, Tablet und Co. verhalten und was sie in einer speziellen Situation von Ihrem Content erwarten.

Trend 5: Content wird noch visueller – Snapchat und Instagram

Visueller Content ist extrem erfolgreich und das nicht nur wegen der Zeitersparnis. Aus diesem Grund solltest du – besonders, wenn deine Zielgruppe jung ist – auf Instagram und Snapchat setzen. Neben den vielen Werbemöglichkeiten, die Instagram bietet, können auf dem Portal Snapchat Fotos gegenseitig ausgetauscht und sogar ganze Bilderstrecken geteilt werden. Das bietet dir den Vorteil, visuelles Storytelling zu betreiben und damit die entsprechende Zielgruppe anzusprechen.

(dpe)

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Content is King: 5 Kriterien guter Inhalte

Zuerst nehmen Besucher einer unbekannten Website das Design wahr. Entspricht dieses nach wenigen Sekunden den Erwartungen des Besuchers, so wird er auf der Website verweilen. Doch nun kommt der entscheidende Punkt – das Design kann schlechte Texte nicht ausgleichen. Denn findet der Besucher auf der Seite nicht das, wonach er sucht oder wirken die Texte aufgrund schlechter Schreibweise unseriös, wird er die Seite schnell wieder verlassen – und genau das möchtest du auf jeden Fall verhindern. Daher ist guter Content so wichtig, denn er überzeugt deine Besucher, auf der Website zu bleiben und wiederzukommen. Damit werden deine Besucher zu Kunden und steigern die Conversionrate. Es zeigt sich wieder einmal: Content is King

Content is King: 5 Kriterien guter Inhalte

Doch was ist guter Content? Was zeichnet ihn aus und wie wird er erzeugt? Mit den nachfolgenden 5 Kriterien für guten Content möchte ich bestehende Unklarheiten versuchen zu beseitigen.

1. Auffindbarkeit

Deine Inhalte können noch so gut sein. Wenn sie nicht gefunden werden, dann wird sie auch niemand lesen. Darum musst du grundlegende Punkte für die Auffindbarkeit deines Contents berücksichtigen. Dazu zählen:

  • Eine h1-Überschrift (inkl. Hauptkeyword)
  • Mindestens zwei h2/3-Überschriften (Zwischenüberschriften mit relevanten Keywords)
  • Meta-Daten (Title-Tag, Meta-Description)
  • Links zu verwandten Themen (interne Verlinkungen)
  • Alt-Tags für Bilder (Alternativtexte dienen der Beschreibung eines Bildes und somit einer barrierefreien Website)
© bakhtiarzein – Fotolia

2. Lesbarkeit

Ist dein Text gut strukturiert und leicht zu lesen? Dann hast du alles richtig gemacht. Falls du jedoch daran zweifelst, solltest du zunächst überprüfen, ob dein Text dem Prinzip der umgekehrten Pyramide entspricht. Dieses Prinzip wird auch als Trichteraufbau bezeichnet und häufig im Journalismus angewendet. Hierbei nimmt der Kern des Themas den Großteil des Textes ein und wird gleich zu Beginn dargestellt. Denn anders als bei Printmedien sind Web-Besucher sprunghaft und wechseln schnell ihre Quelle, wenn sie beim Anlesen nicht direkt erkennen, dass ihr Informationsbedürfnis befriedigt werden wird. Darum komm schnell zum Punkt! Im Kern werden die sogenannten sechs „W-Fragen“ beantwortet (Wer hat was wann wo wie und warum getan). Darauf folgt dann meist die Quelle der Informationen (7. W-Frage = woher) sowie nähere Einzelheiten. Am Ende des Textes wird auf die Hintergründe, Ursachen oder die Zusammenhänge eingegangen.

Prinzip_der_umgekehrten_Pyramide

Nachdem du das Prinzip der umgekehrten Pyramide überprüft und gegebenenfalls angepasst hast, solltest du deine Inhalte bündeln. Inhalte, die zusammengehören, müssen in einem Absatz zusammengefasst werden. Bauen nachfolgende Inhalte auf die vorigen auf, dann sind diese selbstverständlich direkt im Anschluss hinzuzufügen. Stelle außerdem sicher, dass du Aufzählungen, Nummerierungen oder Grafiken zur Auflockerung deines Textes integrierst. Denn niemand wird deine Inhalte lesen, wenn dein Text aus reinem Fließtext, ohne Absätze und ohne Auflockerungen besteht. Versetze dich also jederzeit bei der Erstellung deines Textes in den Leser und hinterfrage die Lesbarkeit!

Zu guter Letzt musst du noch die Stil-Vorgaben berücksichtigen, falls es welche gibt. Kannst du diese selbst bestimmen, dann solltest du dich auch bei zukünftigen Texten an sie halten. Hast du einmal entschieden deine Leser zu duzen, dann bleib dabei! Hast du deinen ersten Text im Blocksatz dargestellt? Dann stelle auch die nächsten in diesem Format dar und so weiter.

Zusammengefasst solltest du für die Lesbarkeit also Folgendes berücksichtigen:

  • Prinzip der umgekehrten Pyramide
  • Inhalte bündeln
  • Aufzählungen, Nummerierungen, Grafiken integrieren
  • Stil-Vorgaben beachten

3. Verständlichkeit und Mehrwert

Neben der allgemeinen Lesbarkeit, müssen deine Inhalte natürlich auch für die Leser verständlich sein und ihnen Mehrwert bieten. Hierfür überlege dir als erstes, wen du mit deinem Inhalt ansprechen möchtest. Wie sieht deine Zielgruppe aus? Besitzt sie Vorkenntnisse zu den Themen, über die du berichtest? Ist sie mit Fachbegriffen bewandert oder solltest du diese gegebenenfalls erläutern? Hast du diese Fragen geklärt und deine Zielgruppe ermittelt, stelle sicher, dass der Kontext deines Textes vorhanden ist. Baut dein Text auf eine Information aus einem vorherigen Text auf, dann stelle zu Beginn diesen Zusammenhang her, damit der Leser diese Informationen ebenfalls erhält. Natürlich sollte dein Text nie komplett aus dem Kontext gerissen sein, denn deine Website wird niemals alle Themen abdecken können – bedenke also immer das Ziel deiner Website und schreibe nur Texte, die zu diesem Kontext passen!

Content: Zielerreichung

Nicht nur deine Texte sollten verständlich sein – ein integriertes Video, das zur Auflockerung deines Textes dient – muss ebenso verständlich sein und natürlich in den Zusammenhang passen. Hinterfrage daher auch integrierte Grafiken oder Videos. Ist der Zusammenhang zwischen Text und Video eindeutig? Und ist auch das Video an sich in einer guten Qualität sowie verständlich erklärt? Kannst du diese Fragen nicht direkt mit „Ja“ beantworten, solltest du den Zusammenhang und offene Fragen aus dem Video erläutern. Generell gilt: Leite Videos und Grafiken in deinem Text ein, so dass der Leser weiß, was ihn erwartet.

Der Mehrwert spielt bei gutem Content mit die wichtigste Rolle, daher solltest du diesen Aspekt mit hoher Priorität behandeln. Schreib nur über Themen, die dich selbst interessieren oder mit denen du dich auskennst, denn nur so stellst du sicher, dass du deine Leser nicht mit belanglosen Phrasen langweilst. Merke dir: Ein Text, der die Fragen eines „zufälligen“ Besuchers interessant und kurzweilig beantwortet, wird auch gelesen, wieder aufgerufen und gegebenenfalls geteilt.

4. Handlungsorientierung

Die Handlungsorientierung dient dazu, zu ermitteln, ob dein Text so gestaltet ist, dass deine Leser aktiv werden können. Um aus einem passiven einen aktiven Leser zu machen, ist es wichtig, ihn direkt anzusprechen und Handlungsaufforderungen zu äußern. Auch eine Kommentierungsoption ist eine gute Möglichkeit mit dem Leser ins Gespräch zu kommen.

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Die in Punkt 1 (Auffindbarkeit) beschriebenen internen Links dienen ebenfalls dazu, aktiv zu werden. Denn gibt es interne Verlinkungen zu weiteren Themen, die im derzeitigen Text nur kurz angesprochen werden und nähere Informationen bieten, dann wird der Leser bei Interesse auf diese klicken. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Social Media Icons unter den Text zu setzen, mit denen die Leser den Text mit anderen über die Sozialen Netzwerke teilen können.

Zusammengefasst können diese Wege für einen handlungsorientierten Text gewählt werden:

  • Handlungsaufforderungen
  • Kommentierungsoption
  • Interne Verlinkungen
  • Social Media Icons

5. Empfehlung

Mit deinem Text musst du es nicht nur schaffen, dass dein Leser aktiv wird, sondern auch, dass er deinen Text weiterempfiehlt. Hierzu musst du ihm gute Gründe liefern und ihn direkt zum Teilen der Inhalte auffordern. So schließt du Bedenken aus, den Text nicht teilen zu dürfen. Auch die genannten Social Media Icons dienen der Weiterempfehlung, denn sie stellen eine leichte Option zum Teilen dar.

(dpe)