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spellr.us – Dienst für Tippfehlerkorrektur

Texte gehören zum Grundbaustein des Webs und sollten gut lesbar und fehlerfrei sein. Bei großen Webseiten kann die Suche nach Fehlern anstrengend werden. Vor allem wenn regelmäßig neue Inhalte hinzukommen. Der Dienst spellr.us bietet die Möglichkeit unter Angabe einer URL Webseiten auf Fehler zu untersuchen.

Einrichtung & Nutzung

Zur Einrichtung werden lediglich einige wenige Nutzerdaten, wie E-Mailadresse, Name und Passwort benötigt. Für die Nutzung wird dann noch die URL der zu scannenden Seite eingetragen und eine Anfrage geschickt. Die Anfrage wird dann vom Server nach kurzer Zeit verarbeitet und ein entsprechende Bericht an den Account-Inhaber verschickt.

Es muss allerdings nicht immer die vollständige Seite gescannt werden. Bei Bedarf lassen sich Nutzerkommentare überspringen oder auch nur bestimmte Teile der Seite, wie ein FAQ oder den Newsbereich scannen. Die Einstellungen hierfür lassen sich einfach festlegen und bedürfen ebenfalls keiner umfangreichen Kenntnisse.

Zur Auswahl steht bisher nur Englisch in den bekannten Abwandlungen, womit der Dienst vornehmlich für englischsprachige Projekte interessant sein dürfte. Der Ausbau des Sprachangebots (darunter auch Deutsch) ist, wie man in den Menüs sieht, bereits in Arbeit. Um gegebenenfalls themenspezifische Wörter zu ergänzen, steht eine Wörterbuchfunktion bereit. Nutzer können ein oder mehrere Wörterbücher anlegen und direkt aus den Scanresultaten befüllen, so dass sich die Ergebnisse stetig verfeinern.

Die Scans lassen sich weiterhin automatisiert innerhalb bestimmter Intervalle ausführen. Man kann sich benachrichtigen lassen und erhält neue Fehler inklusive Screenshot und Link. Mit dem Feature spellFocus lassen sich zusätzlich noch die Fehler direkt auf den einzelnen Seiten darstellen sowie die Ergebnisse um vermeintliche Fehler bereinigen.

Einschränkungen

spellr.us sucht zwar nach Tippfehlern und falschen Wörtern, aber nicht nach Grammatikfehlern oder nach im Kontext falsch geschriebenen Wörtern, solange diese ansonsten eine korrekte Schreibweise darstellen. So würden beispielsweise „for“, „four“ und „fur“ jeweils unabhängig von der Verwendung als korrekt erkannt.

Weiterhin ist das Scannen von Flash oder reinen JavaScript-Menüs nicht möglich. Eine Seite die nicht sauber indexiert werden kann, wird folglich auch in der Verwendung mit spellr.us Probleme bereiten.

Preisgestaltung

Neben dem Free-Account gibt es einen umfangreicheren Paid-Account. Wie bei vielen anderen Diensten staffeln sich diese nach Optionen und Möglichkeiten. Mit steigendem Preis werden Anzahl der Scans, Häufigkeit des Schedulings (bis zum direkten RSS-Scan), Anzahl der Wörterbücher, Seitenzahlen und das ein oder andere Zusatzfeature geboten. Der Custom-Account bietet dabei zusätzlich zum größten Standard-Account eine Integration in ein beliebiges CMS sowie mehrere User-Logins und Priorität bei der Durchführung von Scans.

Da die Accounts sich jeweils auch auf mehreren Webseiten gleichzeitig einsetzen lassen, kann sich die Investition möglicherweise lohnen.

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Uservoice – Dienst für mehr Kommunikation mit Kunden und Nutzern

Während das Web für sich selbst die möglichen Wege und Techniken bereits nutzt, ziehen Unternehmen gerade erst nach. Die Kommunikation mit dem Kunden wird gerade in den Zeiten des Social Web intensiver gepflegt als bisher. Mit dem Dienst Uservoice bietet sich eine schnelle Möglichkeit Kontakt zu den Nutzern, Kunden und Besuchern aufzunehmen und die Bindung zu stärken.

Was Uservoice bietet

Der Dienst stellt Nutzern die Möglichkeit zur Verfügung über Foren mit Nutzern Kontakt aufzunehmen. Die Foren sind aber nicht vergleichbar mit bekannten Foren im Netz, sondern sind anders strukturiert. Die Themen stellen Optionen dar für die Nutzer votieren können. So können beispielsweise Nutzer einer Applikation für neue Features voten oder Kunden abstimmen was ihnen am Produkt am besten gefällt. Dazu kann innerhalb jedes Themas diskutiert werden und es besteht Kundenkontakt.

Dazu kommt, dass dem externen Nutzer kaum Einstiegshürden in den Weg gelegt werden. Es kann Anonym oder nach Anmeldung über einen bestehenden Facebook-, Google- oder anderen Account ein Profil eröffnet und mitdiskutiert werden. Einschränken kann dies dann allerdings noch der Inhaber eines Forums. Die Grundidee einem User 10 Stimmen innerhalb eines Forums zu überlassen und pro Option bis zu drei Punkte zu verteilen, kann ebenfalls entsprechend den Wünschen angepasst werden.

Anpassungsfähigkeit

Der Account lässt sich bis zur vollständigen Integration inklusive Single-Sign-On, Profil-Integration und White-Labeling anpassen, allerdings sind entsprechende Optionen jeweils an die Größe des Premium-Accounts geknüpft. Je stärker die Anpassung an die eigene Website vorangetrieben werden soll, desto höher sind auch die vorausgesetzten Accounts.

Sicherheitsaspekte wie Verschlüsselung, private Foren und mehr stehen ebenfalls abgestuft zur Verfügung und können für nicht öffentliche Kommunikation genutzt werden.

Accounts, Kosten und Features

Mit entsprechenden Accountpreisen lassen sich mehr Voten, Foren, größere Anpassungsfähigkeit sowie Sicherheitsoptionen erreichen. Eine API steht nur mit den beiden größten Accounts (ca. 300 und 600 USD) zur Verfügung, ebenso wie viele interessante Features für große Projekte, sodass sich hier nur ab einem entsprechenden Maß die Kosten auch rechtfertigen. Kleine Projekte dürften allerdings auch schon mit kleinen Accounts gut bedient sein.

Für Open-Source-Projekte, TwitterApps udn Non-Profit-Organisationen hat das StartUp allerdings ein Herz und bietet mit Rabatten teilweise abweichend von den Standard-Accounts mehr Optionen zu geringeren Kosten.

Einsatzmöglichkeiten

Neben der reinen Abstimmung über Produkte und Features eignet sich der Dienst zu vielerlei Anwendungen im Bereich Customer-Relations. So zum Beispiel auch zur Annahme von Kritik oder allgemeinen Problemen mit dem Support oder allgemeinen Fehlern einer Firma unter Fragestellungen wie „Woran müssen wir arbeiten?“, „Was würden sich Kunden in der Betreuung wünschen?“ und weiteres.

Allerdings können solche Abstimmungen und Diskussionen auch bei firmeninternen Themen interessant sein. Eine Integration in den internen wie externen Kommunikationsfluss würde sich bei einem entsprechenden Account in jedem Falle lohnen.

Einsatzbeispiele lassen sich ebenfalls finden: TweetDeck, AuthorityLabs (Feedback-Button am linken Rand). Ein passendes Plugin für WordPress hat Chris Abernethy geschrieben. (sl)

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JScharts – Generator und Library für Diagramme

Es gibt eine ganze Reihe an Skripten, Libraries und Generatoren zur Erstellung von Diagrammen, aber mit JScharts existiert es nun auch eine reine JavaScript-Lösung, die tatsächlich im Idealfall wenig bis keine Kenntnisse im Einsatz erfordert. Neben dem dynamischen Einsatz lässt sich die Library auch über den Editor einmalig in den Content einbetten.

Darstellung

JScharts kann die drei gebräuchlichsten Diagrammtypen (Torte, Graph und Balken) mit umfangreichen Anpassungen umsetzen. Dabei lässt sich die Darstellung jedes einzelnen Elements in Bezug auf Größen, Formen und Farben über Parameter und Funktionen steuern. Die Diagramme bleiben damit schön schlicht, können aber trotzdem umfangreich an entsprechende Vorlieben angepasst werden. Einen Eindruck von möglichen Konfigurationen gibt auch die „Examples-Seite“ des Projekts.

Auf Grund des Einsatzes von SVG (eingeschränkter Zeichensatz) zum Rendering der Texte kommt es beispielsweise zu Problemen bei der Darstellung des Eurozeichens. Dies soll zukünftig über den Einsatz von DIV-Containern für die Beschriftung gelöst werden. Eine Erweiterung des Scripts ist für neue Versionen geplant, so sollen neben anderem auch passende Tool-Tipps dazukommen.

Einrichtung

Um JScharts innerhalb eines Dokuments nutzen zu können, muss lediglich der gewohnte Include im Header erfolgen, einen DIV-Container mit eindeutiger ID sowie das Script platziert werden. Die Inhalte des Diagramms können dann entweder über ein Array oder eine entsprechend formatierte XML-Datei übergeben werden. Auf diesem Weg lässt sich das Script auch sehr gut in bereits bestehende Projekte einbauen und kann dynamisch verwendet werden.

Nutzer, die nur einmalig ein Diagramm erstellen wollen, können auch auf den angebotenen Online-Editor zurückgreifen, allerdings stehen Funktionen wie Embed (Einbettung ohne Eingriff in den Header) oder Export erst nach Einrichtung eines Accounts zur Verfügung. Mit dem Editor lässt sich alles festlegen, was auch mit dem Script möglich ist, kann also auch zur Vorkonfiguration genutzt werden.

Browserkompatibilität

Das Skript ist kompatibel mit allen aktuellen Browsern inklusive des IE6. Für Browser mit abgeschaltetem Skript gibt es allerdings nur den Inhalt des DIV-Containers zu sehen, der alternativ befüllt werden kann. ™

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WordPress

Ein WordPress-Plugin bringt der Blogroll bei Feeds zu lesen

WordPress bringt eine passable Blogroll mit, jedoch lässt sich diese, wie Jan Weinschenker zeigt, noch um die eine oder andere Funktion erweitern. Als Inspiration diente ihm die BlogList von Blogger.com. Das Plugin Feed Reading Blogroll setzt dazu auf die bestehende Blogroll auf und ergänzt diese mittels einiger Funktionen auf Seiten von Server und Client um die Darstellung letzter Artikel und deren Alter sowie Autoren von einzelnen Posts.

Voraussetzungen und Einrichtung

Neben einer bestehenden Installation von WordPress ab der Version 2.7 wird ein Key für die Google AJAX-Feed-API. Ohne API-Key kann die Hauptfunktion (das Auslesen der Feeds) nicht genutzt werden. Um einen API-Key zu erhalten, wird lediglich ein Google-Account benötigt und die Webadresse, für welche der generierte Key gelten soll. Einen entsprechenden Key kann man sich, sofern eingeloggt, direkt unter diesem Link erstellen.

Nach Installation und Angabe der notwendigen Parameter lässt sich das Widget über den Darstellungsdialog aktivieren und in der Sidebar platzieren. Gegebenenfalls muss noch die Blogroll befüllt werden und das war es auch schon.

Funktionen

Die Hauptfunktion des Plugins besteht in der modifizierten Ausgabe der in WordPress angelegten Blogroll. Neben der Anzeige der letzten Artikel inklusive Alter und Autor lässt sich auch die Vorschau des Links über den Dienst „Snap“ ergänzen. Die umfangreichen Anzeigeoptionen der Blogroll lassen sich über den Einstellungsdialog im Admin-Bereich einstellen, dazu gehören unter anderem: Beschränkung der Link-Anzahl, Sortierung der Blogroll und Umfang der Anzeige. Zusätzlich lässt sich bei Bedarf Google Feed-Discovery nutzen um Links mit den passenden Feeds zu versehen ohne diese manuell einzutragen.

Da die meisten Funktionen mit JavaScript bereitgestellt werden, können Besucher mit deaktiviertem JavaScript nur wenig davon sehen. Lediglich das Favicon des Blogs wird weiterhin vor den Links angezeigt und die nicht von JavaScript abhängige Sortierung bleibt erhalten.

Anpassung

Zur Anpassung an das verwendete Theme können eine eigene CSS-Datei sowie ein Standard-Icon (wird bei fehlendem Favicon verwendet) festgelegt werden, die URLs zu den jeweiligen Dateien können über den Einstellungsdialog frei angegeben werden. Zusammen mit den Anzeigeoptionen können so eine Vielzahl Variationen zusammengestellt werden, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte.

Und sonst?

Erwähnenswert ist, neben den vielen Funktionen und der Anpassungsfähigkeit, auch die Mehrsprachigkeit. Bisher werden Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch und Türkisch unterstützt. Weiterhin steht das Plugin unter der GPL und darf frei weitergegeben und modifiziert werden. ™

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Bilder später laden mit Lazy Load und jQuery

Das jQuery-Plugin Lazy Load lädt Bilder auf Wunsch erst unter bestimmten Bedingungen wie Scrollen oder Klicken nach. Damit stellt es das gerade  Gegenteil des Image-Preloadings dar. Erfinder Mika Tuupola hat sich nach eigenen Angaben von der ImageLoader Utility aus der Yahoo! UI Library inspirieren lassen.

Der Gedanke dahinter ist die Verkürzung von Ladezeit und gegebenenfalls unnötigen Serveranfragen. Der Browser lädt nur die Bilder, die gerade im Browser sichtbar sind, so dass der Nutzer schnell eine „fertige“ Seite zu sehen bekommt. Anfragen und Traffic können so auf das reduziert werden, was der Besucher tatsächlich sieht.

Funktionen

Das Laden der Bilder lässt sich mit Lazy Load an verschiedene Bedingungen knüpfen: Klicken, Abstand der unteren Kante des Browsers zum Bild in Pixeln oder ein simples Delay sowie beliebige weitere Events. Weiterhin lassen sich Effekte und Platzhalter nutzen um das Nachladen und einblenden entsprechend passend zu gestalten. Das Plugin kann auch innerhalb von Containern eingesetzt werden, so dass die gleiche Funktionalität zur Verfügung steht. Wer sich das Ganze mal in Aktion anschauen will, kann auf eine der zahlreichen Demos zurückgreifen: Delay, FadeIn-Effekt und Container

Einschränkungen

Das Plugin funktioniert auf Grund eines Bugs im Webkit leider nicht im Safari und anderen Webkit-Browsern. Unter jQuery 1.3.x werden im IE ebenfalls sämtliche Bilder geladen, der Autor rät deshalb bis zur Behebung des Problems zur Verwendung der Version 1.2.6. Weiterhin ist bei der Verwendung zusammen mit Mint zu beachten, dass der entsprechende Tag schon im Header der Seite untergebracht werden muss, da dieser am Ende der Seite ein Problem im Zusammenspiel erzeugt.

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Themes WordPress

Wer braucht ein AntiVirus-Plugin für WordPress?

Die Zeiten in denen Software im Web ungeschützt bleiben konnte, sind schon länger vorbei. Gerade am Beispiel der beliebten Blogsoftware WordPress zeigt sich, wie aktiv von außen nach Schwachstellen gesucht wird, um Blogs lahm zu legen oder unerwünschten Content einzufügen. Sicherheitslücken in der Software selbst sind dabei auch nur ein Teil der Schwachstellen, die in der Regel recht schnell behoben werden. Was bringt das neue Anti-Virus-Plugin?

Unschuldige Software

Weitere Sicherheitslücken werden auch gerne unbewusst vom Nutzer selbst erzeugt. Ein wunderbares Beispiel liefert der von S. Müller im letzten Monat entdeckte WordPress-Wurm, der unerwünscht Content anzeigt. Der Bot injiziert einen Codeschnipsel in die header.php des Themes und legt reguläre Einträge in der Blogroll an, die natürlich immer wieder erneuert werden. Durch die Überwachung wurde klar, der Bot kam regulär über den FTP-Zugang des Hauptnutzers. Der Bot hat das Passwort des entsprechenden FTP-Accounts geknackt und stellt überwachend mit schöner Regelmäßigkeit einen Kontakt zum Webspace des Blogs her.

Virenbefall

Ein Alptraumszenario

Nun, die Schwachstelle mag in dem gefundenen Fall nur einen geringen Schaden angerichtet haben. Doch, man spinne das einfach mal weiter: FTP-Zugang mit vollen Zugriffsrechten, die meisten Nutzer dürften kaum zusätzliche Accounts nutzen, bedeutet gleichzeitig auch Zugriff auf das gesamte System und alle abgelegten Daten. Der Bot kann folglich auch wesentlich schädlichere Aktionen ausführen. So zum Beispiel ein Skript installieren, dass einen vollständigen Dump der genutzten Datenbank an eine beliebige E-Mailadresse verschickt. Die Zugriffsdaten auf die Datenbank holt der Bot einfach aus der Konfigurationsdatei. Am Ende beseitigt der Bot einfach wieder sämtliche Spuren und es scheint, als wäre nie etwas gewesen.

Dies dürfte wohl das absolute Horrorszenario darstellen, denn hier wandert nicht nur der Content in sehr gut verwertbarer Form gesammelt in die Hände eines Unbekannten, sondern auch gleich sämtliche Mail-Adressen von Kommentatoren inklusive weiterer im System gespeicherter Daten und gegebenenfalls auch internen Informationen, sofern das System dafür genutzt wird.

AntiVirus-Plugin für WordPress

Das von Müller im Gegenzug entwickelte AntiVirus-Plugin für WordPress soll zukünftig dabei helfen, verdächtigen Code in WordPress-Installationen aufzuspüren und zu entfernen, ganz wie es Virenprogramme auch auf Desktop-Rechnern erledigen. Einmal installiert, überwacht das Plugin manuell oder selbstständig die Installation. Eine Alternative bietet auch das Plugin „File-Hash-Trace“, welches über generierte Hashreports die Veränderungen der Dateien eines Systems überwacht.

Diese Plugins sind dabei als Frühwarnsystem sicherlich interessant und dürften in vielen Fällen zur Sicherheit beitragen, denn auch über Plugins oder Themes wird gerne mal direkt schädlicher Code eingeschleust. Gerade in Zeiten einer Knopfdruck-Installation ist hier die Gefahr gestiegen, da Nutzer den Code nicht einmal mehr lokal entpacken müssen. Festzuhalten ist allerdings, dass schädlicher Code außerhalb der Installation auch weiterhin unbeachtet bleibt.

Und das reicht aus?

Natürlich nicht. Dem aufmerksamen Leser wird keineswegs entgangen sein, dass die Ursache des Problems – schwache Passwörter für FTP – in keinem Falle behoben wurde. Hier muss der Nutzer trotzdem tätig werden. Da die Plugins lediglich den WordPress anhängenden Code überwachen. Im Falle eines Angriffs über FTP können aber auch außerhalb von WordPress entsprechende Angriffe durchgeführt werden. Grundsätzlich muss also spätestens zum Zeitpunkt der fertigen Einrichtung ein sicheres Passwort her, dass möglichst lang ist und nicht aus Wörtern besteht, sondern aus einer bunten Mischung an Ziffern, Buchstaben und nach Möglichkeit auch Sonderzeichen.

Dennoch ist auch die Nutzung eines sicheren Passworts bei einem unverschlüsselten FTP-Zugang nicht ausreichend. Denn theoretisch kann ein Außenstehender jederzeit mithören und das Passwort protokollieren. Regelmäßige Passwortwechsel können hier helfen. Besser ist aber eindeutig die zusätzliche Verwendung von abgesicherten Verbindungen wie FTP-SSL oder besser SFTP (FTP über SSH), sofern der Hoster dies zur Verfügung stellt. Siehe auch: Antivirus-Geblubber für WordPress.

Fazit

Es gibt meines Erachtens keine Probleme, die nicht schon bekannt gewesen wären. Das neue Anti-Virus-Plugin unterstützt zwar die Abwehr von schädlichem Code, schützt allerdings nicht vor der eigentlichen Sicherheitslücke – der Unwissenheit oder Unbedachtheit des Nutzers. Der Hype um die Sicherheitslücken von WordPress hat dazu geführt, dass ganz bodenständige Sicherheitsmaßnahmen vollständig ignoriert wurden. ™

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Webdesign

prettyPhoto – Alternative jQuery-Lightbox mit Galerieunterstützung

Skripte für Lightboxen und Galerien gibt es inzwischen eine ganze Menge. Das bekannte jQuery-Lightbox-Plugin hat dabei einer Vielzahl als Vorlage gedient. Webentwickler Stéphane Caron hatte von den bestehenden keine so wirklich gefallen, deshalb hat er seine eigene Variante gebaut: prettyPhoto.

Auch dieses Lightbox-Plugin arbeitet mit dem beliebten jQuery-Framework zusammen und lässt sich einfach integrieren. Neben Titel und Beschreibung für die Bilder besteht auch die Möglichkeit diese sehr simpel als Galerie zusammenzufassen. Eine Funktion die doch sehr sympathisch und nur selten vorzufinden ist. Weiterhin lässt sich die Lightbox über Themes an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Insgesamt 4 verschiedene Themes werden mitgeliefert.

Bilder die mit der Lightbox angezeigt werden sollen, müssen lediglich mit einem Link zum Vollbild und dem Attribut rel=“prettyPhoto“ versehen werden. Titel und Beschreibungen lassen sich dann über die Attribute alt und title zuweisen. Um von der Galeriefunktion gebrauch machen zu können muss das Relation-Attribut lediglich noch um den Namen der Galerie in eckigen Klammern erweitert werden, also rel=“prettyPhoto[Galerie]“.

Das Plugin steht unter der Creative-Commons Attribution 2.5, kann folglich unter der Bedingung der Namensnennung frei verwendet und weiterentwickelt werden. Selbst für den kommerziellen Gebrauch. Wer das Plugin in WordPress einsetzen möchte, kann bereits auf ein entsprechendes WordPress-Plugin zurückgreifen.

Ebenfalls interessant sind die weiteren jQuery-Plugins des Entwicklers: prettyPopin und prettyComments, ein skalierendes Kommentar-Textfeld und ein Ajax-Popup…

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Design HTML/CSS

Freies browserkompatibles CSS-Framework für Dropdown-Menüs

Dropdown-Menüs zu erstellen, ist immer wieder ein Spaß, besonders für Anfänger. Außerdem muss in der Regel immer wieder (fast) der gleiche Code erstellt und angepasst werden. Und je nach Anforderung soll das Menü verschieden platziert und mit ebenso verschiedenen Verhaltensweisen ausgestattet werden. Für die Entwicklung der Basis gibt es ein Framework zwecks Arbeitserleichterung.

Es handelt sich um das Free CSS Drop-Down Menu Framework. Dieses Framework bringt alles mit, was es für Dropdown-Menüs braucht, Browserkompatibilität, flexibles Layout, einfache Einbindung in Projekte und validen Code. Außer dem Javascript-Schnippsel für den IE6 (Hier bleibt die Wahl zwischen jQuery und Scriptaculous) wird ausschließlich CSS verwendet.

Horizontales Dropdown-Menü mit Flickr-Theme
Horizontales Dropdown-Menü mit Flickr-Theme

Layout und Styling der Menüs sind konsequent getrennt. Letzteres ist über ein Theme in Form einer unabhängigen CSS-Datei realisiert. So können die Layouts ohne Eingriff wieder verwendet werden und lediglich das Aussehen muss den eigenen Wünschen entsprechend verändert werden. Der Autor spricht von 10 bis 15 Minuten zur Erstellung eines eigenen Themes auf Basis eines bestehenden. Einkalkuliert werden sollte allerdings noch die Zeit für die Orientierung bei der ersten Verwendung.

Dropdown-Menü von Links nach Rechts
Dropdown-Menü von Links nach Rechts

Neben den simplen und den erweiterten Grundthemes stehen bereits 4 Themes mit den Designs von Flickr, NVidia, Adobe und MTV zur Verfügung. Weitere Themes werden gesammelt. Das Framework wird weiterentwickelt und läuft unter der GPL als Open-Source, kann also auch frei weiterentwickelt und weitergegeben werden. ™

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Webdesign

Neuer Generator für Farbpaletten nach Bildern

Wenn Designs rund um eine bestimmte Grafik gebaut werden sollen, macht es Sinn die entsprechende Farbpalette zu kennen. Eine Möglichkeit sich Paletten für Photoshop oder als CSS ausgeben zu lassen, bietet ein neuer Online-Generator von CSS Drive, den Images to Colors Palette Generator. Dieser erstellt aus einem Bild eine vollständige Farbpalette mit 49 Farben sowie jeweils einer 7-farbigen Palette für die drei Helligkeitsstufen Light, Medium und High. Nützlich auch für Brainstormings innerhalb bestehender Designs.

Die gewünschte Datei kann direkt über einen Link oder per Upload ausgewählt werden. Die Begrenzung liegt bei 1 Megabyte und bei  den Formaten GIF, JPEG und PNG.


Schon im letzten Jahr haben wir drei Werkzeuge vorgestellt, die Farbpaletten aus Fotos erzeugen können. Auch das umfangreiche Tool Copaso sei an dieser Stelle noch erwähnt. (sl)

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WordPress

WordPress und das iPhone – Optimierung und Nutzung

Die Zahl der iPhone-Nutzer steigt weiterhin. Diese Nutzer haben im Gegensatz zu den Benutzern anderer Mobiltelefone keine Probleme, eine Webseite normal zu betrachten. Spezielle Angebote für das iPhone gibt es trotzdem. Ob deren Einsatz Sinn macht, hängt vom Angebot und den Interessen des Betreibers ab. Welche Möglichkeiten hat man mit WordPress?

Immerhin lässt sich anhand der Besucherzahlen sagen, ob innerhalb der eigenen Zielgruppe überhaupt eine entsprechende Zahl iPhone-Besitzer zu finden ist. Bisher gibt es keine Erfahrungsberichte zu Optimierungen. Blogs wie Engadget haben jedenfalls ihre Schlüsse gezogen und bieten eine speziell optimierte Seite für iPhones an.

Bloggen vom iPhone

Wer vom iPhone aus bloggen will, kann aufgrund des Browsers eigentlich die normale Version des Admin-Bereichs nutzen. Wer aber die umfangreichen Optionen nicht benötigt und nur mal schnell was bloggen will, kann allerdings auch auf andere Mittel zurückgreifen.

Blogauswahl in der WordPress-App
Blogauswahl in der WordPress-App

Als erstes wäre da wohl die von Automattic selbst zur Verfügung gestellte Software im App Store von Apple. Diese ist kostenlos und ermöglicht ohne großen Aufwand den Zugriff auf eine Vielzahl von Blogs. Mehr als den Zugriff auf Posts zur Änderung und das Schreiben neuer Beiträge bietet das Tool allerdings nicht, jedoch eine nette Integration mit anderen Applikationen auf dem iPhone wie beispielsweise iPhoto.

Vorschaumodus der WordPress-App
Vorschaumodus der WordPress-App

Große Konfigurationsmöglichkeiten sind allerdings auch nicht zwingend vonnöten. Ein eingerichtetes Blog benötigt aber in der Regel auch keinen ständigen Zugriff auf umfangreiche Optionen.

Für die Nutzer von Mobiltelefonen mit der Plattform „android“ steht von Automattic bisher keine offizielle Applikation zur Verfügung. Unter dem Namen wpToGo jedoch, findet sich etwas Ähnliches auch für android-Handys.

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Eine Alternative zu den Apps bietet auch das nicht mehr weiterentwickelte und aktualisierte Plugin wPhone, welches einen angepassten Adminbereich für iPhone, android und weitere Plattformen bietet.

Optimierung für Blogbesucher

Eine sehr gute Möglichkeit, ein WordPress-Blog mit einem optimierten Theme auszustatten, ist das kombinierte Plugin und Theme WPTouch. Das Theme ist dabei nicht nur auf die Größe des Bildschirms angepasst und entsprechend umstrukturiert, sondern besitzt auch bereits ein vollständiges Set an Ajax-Features, sodass von vorneherein ein gutes Look-and-Feel besteht.

Ansicht der Startseite mit WPTouch
Ansicht der Startseite mit WPTouch

Das Plugin schaltet dabei für alle Besucher mit iPhone oder iPod Touch auf das Alternativetheme um und lässt im Adminbereich umfangreiche Konfigurationen zu, sodass sich Einstellungen aus dem regulären WordPress-Blog sehr gut übernehmen oder unabhängig gestalten lassen. Dem Besucher bleibt dabei durch einen Link in der Fußleiste der Seite auch weiterhin die Möglichkeit, auf das reguläre Theme umzuschalten.

Ansicht des Dropdown-Menüs
Ansicht des Dropdown-Menüs

Individualisiert werden sollte auf jeden Fall das Logo, da die Webseite auf den Systemen auch wie eine Applikation auf den Homescreen gelegt werden kann. Dazu liegt im Ordner /wptouch/images/icon-pool/ ein PSD-Template bereit, alternativ kann auch einfach eine PNG-Grafik mit 30 mal 30 Pixeln erstellt werden. Mit entsprechendem Mehraufwand kann auch das gesamte Theme angepasst und stärker an des reguläre Theme herangebracht werden. Zu bedenken ist allerdings, dass jene Dateien bei einem Update vollständig überschrieben werden.

Artikelansicht bei WPTouch
Artikelansicht bei WPTouch
Das angepasste Kommentarformular
Das angepasste Kommentarformular

Durch die ausgesparte Sidebar fehlt natürlich Platz und auch viele Möglichkeiten, Werbung unterzubringen. Wer sich dennoch die Mühe machen will, kann hier aber mit entsprechenden Modifikationen des Themes auch wieder Werbung auf die Seite bringen.

Alternativen sind das leider nicht mehr aktualisierte iWPhone, welches ein simples Alternativtheme mitbringt und das Plugin xilitheme select, welches nur den reinen Mechanismus zur Umschaltung der Themes und die Auswahl über den Adminbereich bereitstellt. Letzteres dürfte interessant sein, wenn bereits ein entsprechend angepasstes Theme zur Verfügung steht oder eines von Grund auf entwickelt werden soll.

Eine noch simplere Alternative stellt das Plugin iPhonize my Feed zur Verfügung, es leitet einfach alle Besucher mit iPhone auf einen von „Intersquash“ für das iPhone gestylten Feed um. Dazu muss nur die Feed-Adresse einmalig bei Intersquash angegeben und der generierte Link in die Konfiguration des Plugins eingetragen werden. ™

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jQuery-Plugin „Supersized“: Autoskalierender Background mit Slideshow-Option

Die Website GOTOCHINA hat mit ihren an das Browserfenster angepassten Hintergrundbildern für Aufsehen gesorgt. Die Umsetzung mit MooTools und Erweiterungen gilt allerdings als nicht vollständig browserkompatibel. Sam Dunn hat nun auf Build Internet! ein Plugin für jQuery veröffentlicht, das diesen Eyecatcher via jQuery bereitstellt. Das Plugin „Supersized“ bietet zusätzlich noch die Möglichkeit, die Hintergrundbilder als Slideshow einzurichten.

Wie für jQuery üblich, ist das Plugin ein Leichtgewicht in Sachen Code. Neben der üblichen Einbindung von jQuery und des Plugins selbst, werden einige wenige Zeilen CSS und HTML benötigt, zusätzlich fällt dann nur noch die Funktion mit den gewünschten Optionen an. Eine Live-Demo von Supersized kann man sich ebenfalls anschauen.

Das Plugin ist zu allen wichtigen Browsern kompatibel und ist auch für unbedarftere jQuery-Anfänger schnell einsatzbereit.

Der CSS-Part


/*Supersize Plugin Styles*/
body { overflow:hidden; } //Verhindert das Erscheinen von Scrollbars beim

#supersize img, #supersize a{
height:100%;
width:100%;
display:none;
}

#supersize .activeslide, #supersize .activeslide img { display:inline; } //Die Klasse .activeslide übergibt an das Plugin, welches Element gerade angezeigt werden soll. Weitere Elemente, die mit einem Slide versteckt oder gezeigt werden sollen, müssen hier zusätzlich definiert werden.

Der HTML-Part


<div id="supersize">
<img class="activeslide" src="picture.jpg"/>
<a href="#"><img src="picture2.jpg"/></a>
</div>

Dieser Html-Schnipsel ist für die Verwendung der Slideshow-Option gedacht, soll nur ein Hintergrundbild verwendet werden, kann der Link einfach weggelassen werden.

Plugin einbinden

<script type="text/javascript" src="jquery.js"></script>
<script type="text/javascript" src="supersized.1.0.js"></script>

Die benötigte Funktion mit den Konfigurationsoptionen muss unterhalb der Plugin-Einbindung ihren Platz finden:

$(function(){
$.fn.supersized.options = {
startwidth: 1024, // startwidth und startheight geben die Ausgangsgrößen des Bildes für die korrekte Skalierung an.
startheight: 768,
minsize: .5, // Relative Mindestgröße des Bildes, hier mit 50% von der Originalgröße
slideshow: 1, // Die "1" steht für Slideshow, alle anderen Werte schalten diese ab.
slideinterval: 5000 // Intervall der Slideshow in Millisekunden.
};
$('#supersize').supersized();
});

Zukünftige Pläne des Entwicklers

Für weitere Versionen ist der Ausbau der Slideshow mit Effekten sowie Vor- und Zurück-Buttons angedacht. Weiterhin soll die manuelle Angabe der Bildgrößen einer automatischen Erfassung weichen und das „overflow:hidden;“ einer eleganteren Lösung weichen. ™

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WordPress

WP-Plugin: Snazzy Archives präsentiert Content mal anders

Das vor kurzem endlich in der Version 1.0 erschienene Plugin Snazzy Archives von Vladimir Prelovac bietet eine andere Art und Weise das eigene Blogarchiv darzustellen. Die Art und Weise erinnert nicht nur ein wenig an die Möglichkeiten der Archiv-Darstellung der Plattform „Tumblr“, die Grundidee der Snazzy Archives wurde diesen tatsächlich entliehen.

Das Plugin präsentiert die Postinhalte in der Übersicht so, dass diese einen interessanten Überblick vermitteln. Neben den Überschriften werden, sofern im jeweiligen Post genutzt, auch Bilder eingebunden, beziehungsweise wie im Screenshot sichtbar, Logos für Videoinhalte von anderen Plattformen. Beiträge werden jeweils nach Jahren, Monaten und Tagen entsprechend gruppiert. Wem die vorgegebene Aufteilung nicht ganz zusagt, kann diese aber gegebenenfalls mit ein wenig mehr Arbeit entsprechend an die eigenen Vorstellungen anpassen.

Übersichtlich und doch mal was ganz anderes.

Installation und Einbindung

Das Plugin kann im Admin-Bereich direkt aus dem Plugin-Repository installiert werden, da es dort ebenfalls verfügbar ist. Die Einbindung in das Blog kann über den Quicktag [snazzy-archive] im Content-Bereich eines Posts beziehungsweise einer Seite oder mit einem eigenen simplen Template-File eingebaut werden. Letztere Variante ist dabei wesentlich flexibler und nicht schwierig umzusetzen.

Zur Ausgabe im Template wird lediglich folgendes benötigt:

<?php if (isset($SnazzyArchives)) echo $SnazzyArchives->display(); ?>

Optionen zur Konfiguration

Die Konfiguration des Plugins ist üblicherweise im Einstellungen-Menü zu finden. Neben den beiden mitgelieferten Layouts und den drei Effekten lassen sich hier einige weitere Optionen finden. So können auf Wunsch das Archiv beim Öffnen der Seite im geschlossenen Zustand erscheinen oder Kommentare zu den Jahren festgelegt werden. Weiterhin findet sich hier auch die Option, das Archiv zu chachen, was die Ladezeiten bei größeren Archiven deutlich verkürzt. Voraussetzung zur Nutzung der Cache-Option sind lediglich die Schreibrechte für den Ordner WP-Content. Hinzukommen noch einige kleinere Darstellungsoptionen wie abgerundete Ecken bei den Bildern oder das vollständige Abschalten dieser.

Anpassung von Styling, Layout und Effekten

Farbanpassungen lassen sich über CSS den eigenen Wünschen entsprechend anpassen. Auch das Layout kann den eigenen Wünschen entsprechend gestaltet werden. Die bestehenden Layouts finden sich in den snazzy-layout-*.php-Dateien. Diese können modifiziert oder gleich vollständig neue Layouts entwickelt werden. Weitere Layouts können dann mit fortgesetzter Nummerierung einfach dem Plugin hinzugefügt werden, sodass diese nicht bei der Aktualisierung überschrieben werden, sofern hier keine weiteren bereitgestellt werden.

Zum Bau eines eigenen Layouts von Grund auf, stehen folgende Tags zur Verfügung:

  • $first_for_day – Sofern der Beitrag der erste eines Tages ist, wird dies zum zusätzlichen clearing genutzt.
  • $title – Beitragstitel
  • $excerpt – Beitragsexzerpt
  • $comcount – Kommentaranzahl
  • $imageurl – URL zum Beitragsbild
  • $youtubeurl – URL eines Videos (ohne http://)
  • $day, $month, $year – Datumselemente des jeweiligen Beitrags

Die bestehenden Effekte können über die jeweiligen Dateien noch zusätzlich modifiziert. So zum Beispiel die Anzahl der Elemente im Carousel. Wer den Aufwand nicht scheut, kann auch eigene Effekte erstellen und einbinden, sodass sich am Ende auch noch ganz andere Ideen mit diesem Plugin als Basis realisieren lassen.

Snazzy Archives in Aktion

Wer sich das Plugin dann auch nochmal in Aktion anschauen will, hat auf der Seite des Entwicklers Gelegenheit dazu. Einer Demo entsprechend, können dort die einzelnen Layouts und Effekte ausprobiert werden. ™

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SEO & Online-Marketing

Studie zur Suchmaschinenoptimierung für 2009

Das Unternehmen seo|maxx veröffentlichte vor kurzem die Ergebnisse einer auf der „Online Marketing Düsseldorf“ (OMD) durchgeführten Umfrage zu Suchmaschinenoptimierung (SEO). Gefragt wurde, ob ein Budget existiert,  durch wen es bereitgestellt wird und die Höhe des bereitgestellten Budget sowie die Zufriedenheit und weitere Details. Was dabei herauskam…

Nach den Ergebnissen, die sich auf die Angaben von 247 Befragten beziehen, betreiben erst 31 Prozent aktiv Suchmaschinenoptimierung. Von allen Befragten gab circa ein Drittel an, dass sie das monatliche Budget für SEO in 2009 erhöhen wollen, während lediglich 7 Prozent das Budget für 2009 reduzieren wollen.

Interessant sind auch die nach Budget orientierten Ergebnisse in Bezug auf Anzahl der Keywords, Wahl der Agentur und Zufriedenheit. Ein genereller Trend, der sich abzeichnet, ist, dass mit steigendem Kapital spezialisiertere Unternehmen zum Zuge kommen und die Optimierung sich auf eine geringere Zahl an Keywords optimiert, da der Fokus verstärkt von den generischen Keywords zu der Optimierung für den kaufnäheren Long-Tail-Bereich der Suchanfragen verlagert wird. Besonders relevant vielleicht für die Kundenseite: die Zufriedenheit steigt in der Regel mit einem höheren Budget und gezieltererer SEO sowie der Spezialisierung der Agenturen.

Die Ergebnisse der Studie stehen als PDF mit ausführlichen Kommentaren bereit. Da die Studie eine Prognose für das Jahr 2009 darstellt, ist nicht sicher, ob diese noch Gültigkeit besitzt. Denn auch der Markt im Netz ist von der angedrohten Finanzkrise betroffen und erfasst. Die Reduzierung der Budgets für Marketing trifft leider in zu vielen Bereichen das Web. ™

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WordPress

Akismet und der Datenschutz in Europa

Nachdem vor etwas längerer Zeit schon „Google Analytics“ im Zusammenhang mit dem Datenschutz in die Diskussion geraten ist, wird seit ein paar Tagen auch über den von Automattic für WordPress angebotenen Anti-Spam-Dienst „Akismet“ diskutiert. Das Problem ist die Übermittlung von Daten über europäische Grenzen hinweg und die unterschiedlichen Datenschutzniveaus in Europa und den USA. Sowie die Pflicht zur Auskunft durch den Webseitenbetreiber.

Situation

Aufgebracht wurde die Diskussion von S. Müller, Entwickler einiger WordPress-Plugins. Seiner Aussage nach übermittelt das Akismet-Plugin umfangreiche Datensätze an die Server von Automattic. Dazu gehört unter anderem die IP des Kommentators, der Kommentar, die angegebene Mailadresse, die URL und weitere Daten des Kommentierenden sowie Daten über den Server und das Blog auf dem Akismet eingesetzt wird.

Umstrittene Rechtslage

Wie auch schon in der Diskussion um Google Analytics ist die Rechtslage noch unklar. Bisher stehen nur drei Gerichtsturteile im Raum, die eine Stellung beziehen. Während Berliner Land- und Amtsgerichte die IP als personenbezogen ansehen und sich umfänglich auch mit dem Datenmissbrauch auseinandergesetzt haben, steht einzig das Münchener Landgericht mit einer lapidaren Begründung dagegen.

Die Einordnung von IP-Adressen als personenbezogene Daten ist folglich weiterhin juristisch umstritten. Allerdings ist eine negative Tendenz erkennbar, welche die Einordnung als personenbezogene Daten vorsieht. Folglich auch die Nutzung entsprechender Dienstleister zu einem rechtlichen Aspekt macht. Eine genaue Konstellation der Situation kann auch in einem ausführlichen Artikel bei medien-gerecht nachgelesen werden.

Weiterhin gilt diese Rechtslage allerdings nicht nur für Deutschland. Für Österreich gilt gleiches und in der Schweiz ist die Definition noch um ein Wesentliches enger gefasst worden. Außerdem müssen Schweizer Unternehmen noch wesentlich aktiver über entsprechende Datenverarbeitungen informieren. In ganz Europa bestehen in der Regel ganz ähnliche Richtlinien.

Von Akismet abgefangener Spam bei Dr.Web
Von Akismet abgefangener Spam bei Dr.Web

Akismet abschalten?

Wer Akismet auch weiterhin einsetzen will, dürfte aktuell noch keinen Problemen entgegen sehen und kann das Plugin vorerst ohne größere Bedenken weiter einsetzen. Zur Absicherung ist allerdings ein Hinweis in der Datenschutzerklärung ratsam. Eine Vorlage mit den relevanten Daten hat dazu das Blog „Datenwachschutz“ zusammengestellt. Diese kann nach eigenem Ermessen noch um einen Link auf die Privacy Policy von Automattic ergänzt werden.

Generell sollte bei der Verwendung entsprechender Dienstleistungen nicht nur auf Grund von rechtlichen Vorgaben ein Hinweis gegeben werden. Den Nutzern eines Angebots die Transparenz in Bezug auf verwendete und weitergegebene Daten zu ermöglichen, schafft Vertrauen und kann negativen Folgen durchaus vorbeugen.

Bei Heise ist jedenfalls noch abschließend zur Diskussion in Sachen „Google Analytics“ ein Statement des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) zu lesen, der in Sachen „Google Analytics“ nochmal explizit auf die Terms of Service von Google verweist. Eine entsprechende Verpflichtung durch Automattic besteht allerdings nicht und so bliebe nur der rechtliche Zwang.

Nicht nur Akismet

Bei der gesamten Diskussion wird gerne vergessen, dass nicht nur die Marktführer entsprechende Daten verarbeiten und speichern, sondern auch die vielen kleineren Dienstleister. Generell dürfte im Falle eines entsprechenden Urteils eine ganze Bandbreite von Dienstleistern betroffen sein.

Dazu gehören nicht nur Statistik-, Analyse- und Anti-Spam-Dienstleister. Auch die von externen Dienstleistern eingebundenen Angebote wie Galerien, Videos und Widgets könnten innerhalb der Datenschutzdiskussion relevant werden.

Verrückt machen lassen, sollte sich allerdings niemand. Wer sich in der Grauzone bewegen will, kann dies bisher ungestraft tun. Noch sind auch in puncto Google Analytics noch keine Abmahnungsfälle bekannt.

Was passiert wenn?

Sollten IP-Adressen tatsächlich als personenbezogene Daten gewertet werden, wird ein Datenschutzhinweis nicht mehr ausreichen. Zumindest für Unternehmen aus der EU gelten bei der Datenübermittlung strengste Richtlinien nach dem EG-Recht, die in den USA in gleichem Umfang nicht zwingend vorgeschrieben sind und so eine Datenübermittlung illegal werden lassen.

Die einzige Ausnahme bietet die Safe-Harbor genannte Datenschutz-Vereinbarung der EU mit den Vereinigten Staaten. Diese können Unternehmen freiwillig erfüllen und so einen legalen Datenaustauch gewährleisten. Dabei steht wieder die Frage des hinter der Webseite stehenden Betreibers im Raum. Kommerziell, privat oder irgendwo in der Grauzone?

Für Google Analytics würde dies maximal die Verpflichtung zum Datenschutzhinweis umfassen. Bei Automattics Akismet wäre die Datenübermittlung nach derzeitigem Stand illegal. Lediglich der Beitritt zum Safe-Harbor würde dem Dienst wieder die notwendige Legalität verpassen.

Akismet-Einsatz im Dr. Web Magazin

Auch hier bei Dr. Web wird Akismet eingesetzt, um Spam auszusortieren. Wie man an obiger Grafik sieht, treffen teilweise täglich viele hundert Spam-Kommentare ein. Das Aussortieren von Hand, so dürfte jedem schnell klar werden, ist praktisch unmöglich. Die Abschaltung von Akismet hätte einen sinnlosen Mehraufwand zur Folge, den kaum ein Seitenbetreiber ohne externe Hilfe bewältigen kann. Immerhin können kleinere Publikationen komplett auf Moderation umstellen. ™

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Webdesign

Smile-Designer Smile – jQuery-Plugin für pixelgenaues Design

Einige werden das Firefox-Firebug-Plugin Pixel Perfect kennen, das sich unter anderem auch im Artikel Mehr Power für Firebug findet. Es ermöglicht den Overlay eines Screendesigns auf einer Webseite um Designs pixelgenau vergleichen zu können. Eine wunderbare Geschichte, leider funktioniert das Plugin nicht in den anderen Browsern für die regelmäßig nachgebessert werden muss.

Den Jungs von 9elements ist zwar das Plugin entgangen, aber dafür haben sie gleich einen Schritt weitergedacht, denn sie haben ein jQuery-Plugin gebaut das unabhängig vom Firefox auch in allen anderen Browsern funktioniert.

Das kleine Helferlein benötigt natürlich jQuery und das Plugin selbst, sowie ein paar Zeilen Code zur Initialisierung. Nach dem Einbinden lässt sich das Screenlayout einfach mittels eines Doppelklicks einblenden und verschieben. So sieht der benötigte Code dann beispielsweise aus:

//Initialisierung jQuery(document).ready(function() { jQuery('#dummy').smileDesignerSmile('my_awesomelayout', { backgroundPosition : "-100px 100px", opacity : "0.7"} ); });

Den Beitrag zum Smile Designer Smile findet man im Blog von 9elements und auch eine Demo kann man sich direkt anschauen.

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Inspiration Tutorials

50+ jQuery Tutorials und mehr für Einsteiger und Fortgeschrittene

Nach der Sammlung von Plugins für jQuery folgt nun eine mit Tutorials, Beispielen und weiteren Ressourcen rund um jQuery. Diese Liste erhebt sinnvollerweise keinen Anspruch auf Vollständigkeit und bietet als bunte Mischung verschiedener Themengebiete im Bereich „jQuery“ etwas für Designer und Programmierer gleichermaßen.

Tutorials und Beispiele

jQuery Crash Course
Wie der Name vermuten lässt, ein Crash-Kurs in Sachen jQuery.

Working with jQuery Part 1 Part 2
jQuery-Einführung aus dem IBM-Entwicklernetzwerk.

DOM Manipulation and sorting
Tutorial zur DOM-Manipulation.

Model-View-Controller in jQuery
Umsetzung des MVC-Konzepts in jQuery.

Namespaces in jQuery
Ein Tutorial über das Namespacing in jQuery.

Canvas-Element
Tutorial zum Canvas-Element aus HTML 5.

Multilevel Dropdownmenü
Ein Tutorial zur Erstellung von Multi-Level-Menüs mit jQuery und CSS.

Pop-Up Menu
Ein Tutorial zur Erstellung von PopUp-Menüs.

jQuery iPod Style Drilldown Menu
Ein Menü wie auf dem iPod.

Fading Menu – Replacing Content
Erklärt knapp Menü-Items mit Fading und Ersetzung von Content.

Tooltips mit jQuery und CSS
Das Tutorial stellt dar wie Tooltips mit jQuery und CSS angepasst werden können.

Making Tooltip
Ein weiteres Tutorial zu Tooltips ohne Plugins.

SelectBox into Slider
Das Tutorial zeigt, wie sich eine normale Selectbox mit der Slider-Komponente paaren lässt.

Preloading Content
Erklärt, wie das Preloading von Content mit jQuery funktioniert. Unter anderem für Bilder.

Creating a jQuery-Plugin from Scratch
Erklärt wie jQuery-Plugins von Null an aufgebaut werden.

Using jQuery for Background Image Animations
Animation von Hintergrundbildern mit jQuery und Javascript.

Barriereärmeres UI mit jQuery
Das Tutorial erklärt die Ersetzung von Checkboxen und Radiobuttons mit jQuery UI und UI-Reflecting.

Build a Simple RSS Reader with JQuery
Erklärt den Bau eines einfachen RSS-Readers mit jQuery.

Defining your own functions in jQuery
Erklärt, wie eigene Funktionen in jQuery definiert werden.

jQuery Image Loader
Loader für mehrere Bilder.

Event Delegation
Tutorial zu Events in jQuery.

Event Delegation Made Easy
Ein weiteres Tutorial zur einfachen Delegation von Events in jQuery.

Create a non-native jQuery Events
Zum Bau von nicht-nativen Events in jQuery.

jQuery Table Manipulation
Server- und client-seitige Manipulation von Tabellen über jQuery.

Auto-populate multiple select boxes
Mehrere Selectboxen automatisch befüllen.

Multiselect-Transfer
Zeigt wie sich einfach Transfer zwischen Multiselectboxen lösen lassen.

AutoCompleter
Bau eines Autocompleters für Eingabefelder.

Submit A Form Without Page Refresh
Erklärt ausführlich das Senden von Formularen ohne Page-Refresh.

Getting Browser Information
Browser-Informationen mit jQuery auslesen.

Animated Drop Down Menu with jQuery
Ausführliches Tutorial zu animierten Dropdown-Menüs.

Keypress Navigation
Tutorial zur Erstellung einer Keypress-Navigation.

Learning About The Animation Abilities Of jQuery
Über die Animationsfähigkeiten von jQuery.

Ajax with jQuery
Ein weiteres Tutorial zu einfacherem Ajax mit jQuery.

Simplify Ajax development with jQuery
Tutorial aus dem Entwickler-Netzerk von IBM zur Entwicklung von Ajax mit jQuery.

Passing Input Arrays
Input-Arrays in jQuery für Ajax-Applikationen.

CodeIgniter and Ajax using jQuery
Ajax unter der Verschmelzung von CodeIgniter und jQuery.

Make a Video Badge
Video-Badge mit jQuery und der API von Blip.tv.

Improved Current Field Highlighting in Forms
Highlighting von selektierten Formularfeldern durch die Umgebung.

LavaLamp-Plugin
Tutorial zur Erstellung des Lavalamp-Plugins

Efficient Tag Cloud Algorithm
Algorithmus für eine Tagcloud in jQuery.

Creating a fading header
Erklärt, wie sich mit jQuery eine Headergrafik mit Fading umsetzen lässt.

Fixing IE Overflow Problem
Tutorial zum Fixing von Überlaufproblemen im IE mittels jQuery.

Hacking transparent PNG support into IE6
Erklärt einen Hack zur Unterstützung von PNG-Transparenz im IE6 mittels IE PNG Fix, CSS und jQuery.

jQuery & Greasemonkey
Zur Verwendung der jQuery-Library mit dem Firefox-Add-On Greasemonkey für User-Scripts.

Sammlungen

jQuery Basics
Eine Umfangreiche Sammlung mit Tutorials zu grundlegenden Funktionen in jQuery.

Learning jQuery
Umfangreiche Sammlung von Tutorials zum Thema jQuery.

15 Days of jQuery
Eine Tutorial-Serie, die vom Anfänger zum wissenden Anwender führt.

jQuery for Designers
Immer mal wieder nützliche Tutorials für Webdesigner.

jQuery Tutorials For Designers
10 Tutorials für Webdesigner zur Verwendung von jQuery.

jQuery and JavaScript Coding: Examples and Best Practices
Eine ganze Zahl guter Beispiele für die Verwendung von jQuery.

5 Tips for better jQuery Code
5 Ratschläge für sauberen und besseren Code.

Ressourcen

jQuery Reference Widget
Widget für das Mac OS X – Dashboard mit Informationen zur API.

Visual jQuery
Eine visualisiertes jQuery als Nachschlagewerk.

Cheatsheet
Cheatsheet für jQuery zum Ausdrucken oder als Online-Version für mobile Geräte wie das iPhone.

Weiterer CheatSheet
Zum Ausdrucken in Schwarzweiß

ThemeRoller
ThemeRoller für jQuery UI-Elemente. ™