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Betriebliches E-Business Workflow

Mit diesen 5 Methoden definierst du Ziele, die du auch erreichen wirst

Mit Zielen ist es wie mit guten Vorsätzen. Viele haben sie, aber die Verwirklichung steht auf einem anderen Blatt. Ein wesentlicher Grund für Abkommen vom Weg ist die Unklarheit der Zieldefinition. Wenn du nicht weißt, was du ganz konkret erreichen willst, kannst du es auch nicht ansteuern. Ich zeige dir daher fünf Methoden, um deine Ziele besser in den Griff zu bekommen.

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E-Business Freelance Workflow

So erledigst du deine Aufgaben zeitsparend mit Getting Things Done (GTD)

Es gibt viele Gründe, mit seiner Zeit nicht auskommen und Aufgaben nicht bewältigen zu können. Eine unkontrollierte Flut von Gedanken an noch zu erledigende Dinge gehört dazu. Denn sie blockiert unser Gehirn und kostet uns Zeit. Die Zeit- und Selbstmanagement-Methode „Getting Things Done“ verschafft Abhilfe.

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Betriebliches E-Business Freelance SEO & Online-Marketing

PR für Designer: So schreibst du eine Pressemitteilung

Eine Pressemitteilung kann dir und deinem Unternehmen zum ersehnten Platz in den Medien und damit einem Schwung potenzieller neuer Kunden verhelfen. Zumindest gilt das, wenn sie denn veröffentlicht wird. Aber leicht ist das nicht. Zu viele davon fluten täglich die Schreibtische der Redaktionen. Im folgenden Beitrag gebe ich dir einige Tipps, wie du deine Chancen verbessern kannst, indem du Pressemitteilungen schreibst, die sich von der Masse abheben.

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E-Business E-Commerce Freelance Workflow

Content-Qualität: So recherchierst du richtig

Nicht nur Profis wie Journalisten müssen für ihre Texte recherchieren. Je hochwertiger deine Online-Texte sein sollen, beziehungsweise je weiter du dich beim Schreiben von deinen Erfahrungen entfernst, desto wichtiger wird eine Recherche auch für Blogger und sonstige Seitenbetreiber. Dieser Artikel verrät, wie du dabei möglichst effizient vorgehst, und Zeit und Nerven sparst.

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E-Business E-Commerce Freelance Workflow

So veredelst du deine Online-Texte

Dachtest du, es wäre damit getan, Texte einfach hinzuschreiben? Weit gefehlt. Kein Text fließt perfekt aus der Feder. Und ohne Überarbeitung könnte so mancher davon sich als abschreckend erweisen. Sei nett zu deinen Leserinnen und Lesern. Biete ihnen einen möglichst optimal bearbeiteten Text. Wie das geht, zeige ich dir hier.

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Vertrauen im Web: Mit diesen Tipps verbesserst du deine Online-Texte

Das Vertrauen der Leser ist ein kostbares, gleichzeitig aber auch knappes Gut. Immerhin kann jeder im Internet ungeprüft veröffentlichen, was er möchte. Und dabei gibt es viel zu viele schwarze Schafe, die mehr versprechen, als sie einlösen. Überprüfe deine Online-Texte anhand der folgenden Kriterien auf Vertrauenswürdigkeit.

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E-Business Freelance SEO & Online-Marketing Technik

Deutsch für Designer: Sprachliche Stilmittel, die wirken

Einige der so genannten Stilfiguren sind dir sicherlich schon im Deutschunterricht begegnet. Im Alltag fristen sie zumeist ein Schattendasein. Zu Unrecht. Denn mit sprachlichen Stilmitteln kannst du nicht nur die Aufmerksamkeit von Lesern und Kunden gezielt lenken, sondern viel mehr erreichen. Ich zeige dir, wie das geht.

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Betriebliches E-Business Freelance Workflow

Büroorganisation: So baust du die perfekte Wiedervorlage

Offene Aufgaben sind der Albtraum deines Arbeitsalltags. Du hast etwas angefangen, kannst es aber noch nicht abschließen. Und auf dem Weg dorthin, drohen dir Termine durch die Lappen und Dokumente abhanden zu gehen. Dennoch müssen wir einfach akzeptieren, dass es diese Situationen gibt, in denen wir einfach nicht fertig werden können. Hier muss eine Wiedervorlage her.

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Betriebliches E-Business Freelance Workflow

Tipps: So entrümpelst du deinen Arbeitsplatz richtig

Ein aufgeräumtes Büro ist nicht nur eine Frage von Ästhetik und ausgeprägtem Ordnungssinn. Es kann dir vor allem immens an Zeit und Energie sparen. Das Problem ist, dass unser innerer Schweinehund uns oft mit Macht vom Aufräumen und Entrümpeln angesammelter Dinge abzuhalten versucht. Steuere dann mit diesen acht Tipps gegen.

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Webdesign

Für den Fall der Fälle: So verfassen Sie ein Bewerbungsanschreiben

(Web)designer arbeiten oft als Selbstständige. Aber Designer, Programmierer und Coder arbeiten auch als Angestellte. Und manchmal sind Angestellte auf der Suche nach einem (neuen) Job. Hier lesen Sie einige Tipps, wie Sie ein Anschreiben für eine solche Bewerbung schreiben.

Während eine Bewerbungsmappe sozusagen die Pflicht ist, mit allen notwendigen Daten, Fakten und Unterlagen, ist ein Bewerbungsanschreiben die Kür. Allerdings ist es keine optionale Kür, auf die man auch verzichten kann. Im Gegenteil.

Sie sind bei seiner Gestaltung zwar relativ frei. Deshalb die „Kür“. Aber Sie sollten auch versuchen, das Beste daraus zu machen. Denn ein Anschreiben ist der wichtigste Teil einer Bewerbung.

Es ist Ihr Anschreiben, das der Personaler oder der Leiter einer Fachabteilung als Erstes in Händen hält. Und es ist Ihr Anschreiben, das darüber entscheidet, ob dieser sich überhaupt die Mühe macht, sich tiefer in Ihre Bewerbungsunterlagen zu versenken.

Betrachten Sie deshalb Ihr Bewerbungsschreiben wie eine gesunde Portion Selbstmarketing. Nicht übertrieben oder gar mit Falschaussagen angereichert. Aber schon so, dass Sie dem Empfänger glaubhaft machen können, der oder die Richtige für den Job zu sein.

Zählen Sie die Fähigkeiten und Berufserfahrungen auf, die für die angestrebte Stelle wichtig sind. Verknüpfen Sie Ihre Person, Ihre Eigenschaften als Mensch und das Know-how, das Sie in die Waagschale werfen können, mit der Stelle und dem Unternehmen. Je größer die „Passung“ zwischen letzteren und Ihnen zu sein scheint, desto besser.

Und wenn Sie es dann noch schaffen, sich von der Masse abzuheben und als Mensch greifbar zu werden, statt sich hinter Standardanschreiben zu verstecken, ist Ihnen zumindest die flüchtige Neugier des Personalers sicher.

Lassen Sie sich deshalb von den folgenden Tipps inspirieren, aber befolgen Sie sie nicht blind. Entwickeln Sie Ihren eigenen Stil. Schließlich „kauft“ man mit Ihnen einen Menschen ein – und den will man auch zwischen den Zeilen lesen können.

1. Das Formale

Versuchen Sie, Ihr Anschreiben auf einer DIN A4 Seite unterzubringen. Verwenden Sie keine ausgefallenen Schrifttypen, die kann man vielleicht nur schlecht lesen, und achten Sie auf ein klares Schriftbild.

Rechtschreibfehler sollten Sie weitmöglichst tilgen. Tipp: Lassen Sie den Text von einem anderen gegenlesen. Vier Augen sehen mehr als zwei. Und den Text können Sie durch bewusste Absätze lesbarer gestalten.

2. Der Kopf des Anschreibens

Dazu gehören Ihre Absenderadresse mit vollständiger Adressangabe inklusive privater eMail-Adresse entweder als Briefkopf am oberen Rand des Blattes oder in Blockform oben links.

Danach folgt die Adresse des Empfängers ebenfalls linksbündig und in Blockform. Achten Sie darauf, einen konkreten Ansprechpartner zu haben. Dieser kann in der Ausschreibung genannt sein, sonst haken Sie telefonisch nach. Schreiben Sie besser nicht an die „sehr geehrten Damen und Herren“. Nehmen Sie diesen Ansprechpartner gleich in die Empfängeradresse mit auf.

Lassen Sie entweder jetzt rechtsbündig das Datum und gegebenenfalls den Ort folgen. Oder bringen Sie diese Angaben schon vorher rechtsbündig auf gleicher Höhe zu Ihrem Namen.

Anschließend steigt die Betreffzeile in das eigentliche Anschreiben ein. Schreiben Sie kurz und knapp, worum es geht und worauf Sie sich beziehen. Also etwa eine Stellenanzeige, ein Telefonat, eine Initiativbewerbung – und natürlich die fragliche Stelle.

Beispiel:

„Bewerbung als xx, Ihre Stellenausschreibung in / bei yy vom 00.00.00″

Schön wäre es, wenn Sie, wie gesagt, in der folgenden Anrede einen direkten Ansprechpartner hätten. Sonst sind es natürlich die „sehr geehrten Damen und Herren“.

3. Der eigentliche Text des Anschreibens

Viele starten ein Bewerbungsschreiben mit dem klassischen Satz, dass man sich hiermit auf die Stelle x bewerbe, auf die Anzeige y schreibe oder Ähnliches mehr. Das ist nicht falsch. Aber es ist nicht sehr zugkräftig. Das Interesse des Personalers wird so nicht erregt.

Versuchen Sie lieber einen „starken Einstieg“ zu finden. Das kommt generell bei kurzen Texten gut, die sofort Aufmerksamkeit ziehen sollen. Also irgendetwas Besonderes, mit dem Sie den Leser in Ihren Text ziehen. Das kann zum Beispiel eine Anekdote oder ein „Bild“ sein. Irgendetwas, was der Leser konkret fassen kann und was etwas über Sie aussagt.

Beispiel:

„Sehr geehrter Herr X,

viele Webdesigner versprechen ihren Kunden, dass sie deren Webseiten benutzerfreundlicher gestalten. Ich verspreche Ihnen, dass ich die Webseiten Ihrer Kunden umsatzstärker gestalte. Und das verspreche ich Ihnen nicht nur, das beweise ich Ihnen auch: Mit xx …“ (Referenzen angeben, überleiten zu beruflichen Erfolgen und und.)

Zugegeben, so etwas ist nicht jedermanns Sache und in manchen, eher als konservativ bekannten Branchen vielleicht auch nicht zu empfehlen. Aber wenn es zu Ihnen, der Stelle und dem Unternehmen passt: Probieren Sie es aus und „heben Sie sich von der Masse ab“.

Andere starten mit einem höflichen „haben Sie einen Moment Zeit“ oder einem „darf ich mich vorstellen“ und schließen mit ein, zwei Sätzen zur eigenen Person an.

In diesem kurzen Abschnitt zur Frage „wer bin ich“ können Sie zum Beispiel Ihre Ausbildung (Diplom-Informatiker), Ihre Tätigkeit (freier Webdesigner) und / oder Ihre Berufserfahrungen nennen („die letzten 5 Jahre in der Konzeption und Entwicklung von Online-Communities tätig“).

Falls Sie das nicht gerade schon getan haben, können Sie in einem nächsten Absatz auf die eine oder andere Berufserfahrung eingehen, die für die Stelle relevant wäre. Versuchen Sie, beides aufeinander abzustimmen. Schauen Sie, was die neue Stelle für Anforderungen stellt und überlegen Sie, was Sie dazu bieten können. Und dann verklammern Sie beides miteinander.

Das Gleiche gilt für zusätzliche Qualifikationen wie Fortbildungen, besondere Kenntnisse und persönliche Eigenschaften, so genannte Soft Skills wie Teamfähigkeit oder zum Beispiel ein gutes Auge für optisch harmonische Designs, die Sie für die Stelle interessant machen könnten. Geben Sie nicht Ihren halben Lebenslauf wieder, sondern suchen Sie gezielt ein, zwei Beispiele, die zu der neuen Stelle passen könnten.

Noch etwas: Behaupten Sie nicht einfach, teamfähig oder belastbar zu sein. „Zeigen“ Sie es an konkreten Beispielen. Erzählen Sie etwa vom vollen Einsatz, den Sie mit Doppelschichten zur Rettung eines wichtigen Kundenauftrags gebracht haben. Natürlich das Ganze etwas netter verpackt.

Und wenn Sie es nicht schon vorher gebracht haben, ist es spätestens jetzt an der Zeit, Ihre Motivation für die neue Stelle zu schildern. Warum bewerben Sie sich auf die Stelle? Was interessiert Sie an dem Unternehmen? Dafür sollten Sie sich vorher ein wenig mit beidem vertraut gemacht haben.

Heute haben die meisten Unternehmen eine Webseite mit Profil, hier finden Sie Angaben zur Firma. Es kommt aber auch immer gut, wenn Sie kurz zum Telefonhörer greifen und die Personalabteilung um nähere Informationen bitten. Was sollte der Bewerber besonders können oder wissen? Was ist dem Unternehmen besonders wichtig? Und so weiter.

So ein erster Kontakt ist nicht nur gut für Ihre Bewerbung. Sie können mit diesen (Zusatz-) Informationen Ihre Bewerbung auch passgenauer zuschneiden.

Im letzten Abschnitt Ihres Anschreibens können Sie noch erwähnen, ab wann Sie verfügbar wären, „Eine Einstellung ist kurzfristig / ab xx möglich.“ oder Ähnliches. Und, sollte es in der Ausschreibung gewünscht sein, ist hier auch Platz für Ihre Gehaltsvorstellungen. Achten Sie darauf, weder zu sehr zu toppen, noch unter Niveau zu bleiben.

Danach geht es dann direkt in die Handlungsaufforderung und Schlussformel. Das kann etwas eher Neutrales sein wie: „Ich freue mich auf die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch. Mit freundlichen Grüßen, xx.“ Oder: „Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören. Beste Grüße, yy.“

Sie können aber auch noch ein letztes Mal versuchen, eine „Passung“ zwischen Ihnen und dem Unternehmen beziehungsweise der Stelle herzustellen. So könnten Sie zum Beispiel für einen Job in Darmstadt als „gebürtiger Darmstädter“ grüßen. Oder Sie könnten für eine Stelle im Vertrieb anfragen, ob der Personaler sich vorstellen könne, einen vorab dargelegten „leidenschaftlichen Verkäufer“ mit ins Team zu nehmen. Mit einer Schlussformel wie: „Dann freue ich mich darauf, von Ihnen zu hören.“

4. Die Anlagen

Nach der Unterschrift folgen noch die üblichen Anlagen. Das kann entweder kurz und knapp passieren mit einem einfachen Vermerk „Anlagen“ oder „Anlage Bewerbungsmappe“. Oder Sie führen sie, auch je nach Platz, etwas umfangreicher auf: „Anlagen: Arbeitszeugnisse, Referenzen, pp.“

So, das war es. Das ist das Gerüst für Ihr Bewerbungsanschreiben. Anpassen können und sollten Sie natürlich immer noch. Spielen Sie auch ruhig mit der Reihenfolge und den einzelnen Punkten, bringen Sie eine individuelle Note rein.

Und vergessen Sie nicht, es jedes Mal neu einer Stelle und einem Unternehmen anzupassen. Nur so können Sie deutlich machen, warum Sie der oder die Richtige für den Job sind.

(tm), (sl)

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E-Business E-Commerce

Zur Sache, Schätzchen. Bringen Sie die Dinge auf den Punkt

Schaden kann es nie, aber bei manchen Texten ist es sogar lebenswichtig: Die Dinge auf den Punkt bringen zu können. Wenn Sie sich bei Anzeigen, Produktbeschreibungen und Co. in Nebensächlichem verlieren, haben Sie oft tatsächlich verloren: Ihren potenziellen Kunden. Die folgenden vier Schritte bewahren Sie davor.

Bei Online-Texten, Blogs und Co. sollten Sie es nicht. Bei Produktbeschreibungen, Anzeigen und anderen Texten, mit denen Sie etwas „verkaufen“ wollen, dürfen Sie es nicht: Weitschweifig um die Sache herumreden.

Sie müssen Ihrem Leser so klar und präzise wie möglich sagen, welchen Vorteil er davon hat, Ihren Text zu lesen, auf Ihre Anzeige zu reagieren oder Ihr Produkt zu kaufen. Kurz: Sie müssen die Dinge auf den Punkt bringen.

Denn nur mit einer klaren, einfachen und zielführenden Struktur wird Ihr Leser Ihnen überhaupt folgen – und Ihnen die Chance geben, ihn in Ihre Texte zu ziehen oder für Ihre Anzeigen zu interessieren. Alles andere lässt ihn schon vorher die Flucht ergreifen.

Aber wie bringt man die Dinge auf den Punkt? Dazu habe ich hier ein paar Tipps für Sie.

Schritt 1: Überlegen Sie, worum es eigentlich gehen soll

Logisch, wenn Sie, sagen wir, einen Text für Ihren Online-Angelshop schreiben wollen, werden Sie nicht gerade mit Ihrem letzten Kamelausflug in der Wüste kommen.

Aber viel zu selten machen sich Autoren klar, was sie mit ihrem Text sagen wollen und worum es eigentlich gehen soll. Begehen Sie nicht den gleichen Fehler. Setzen Sie sich hin und sammeln Sie:

  • Für wen schreibe ich? (Etwa: Hobby-Angler.)
  • Worüber schreibe ich? (Etwa: Neue Köder-Modelle im Shop.)
  • Was will ich damit erreichen? (Etwa: Den Leser zum Kauf animieren.)
  • Was muss ich dazu alles schreiben? (Etwa: Produkte vorstellen, Nutzen nennen.)
  • Und Ähnliches mehr.

Schritt 2: Versuchen Sie, das Wesentliche zu erkennen

Gehen Sie Ihre Notizen – oder gegebenenfalls einen schon fertigen Text – durch. Können Sie erkennen, was wirklich wichtig für Ihren Text ist? Was unbedingt in Ihre Anzeige muss oder auf keinen Fall in Ihrem Text fehlen darf?

Also etwa: Mein Produkt ist supergünstig. Das könnte Interesse wecken und muss unbedingt rein. Oder: Der neue Köder hat sich bereits x-mal erfolgreich in Tests bewährt. Das muss rein.

Streichen Sie aber auch alles, was von Ihrer eigentlichen Aussage oder Schreibabsicht wegführen könnte. Beispiel: Die Herstellung des Köders in Fabrik x. (Wenn diese kein eigenes Werbeargument darstellt.) Oder: Unterschiedliche Farbmodelle des Köders. (Wenn diese nur von geringem Nutzen sind.)

Schritt 3: Bringen Sie alles in eine logische Reihenfolge

Gut, Sie wissen, was Sie schreiben wollen, und Sie haben Ihre wesentlichen Inhalte. Aber nur, weil etwas wesentlich ist, ist es noch lange nicht auf den Punkt gebracht. Die Reihenfolge kann chaotisch sein, die Argumentation nicht nachvollziehbar, komplexe Sachverhalte können Ihre Leser verwirren oder Satzmonster sie erschlagen.

Hier hilft Ihnen die Technik des Portionierens. Diese ist so einfach wie nützlich. Alles, was Sie dazu tun müssen, ist, Ihre gesammelten Inhalte in einzelne Gedanken aufzubrechen. Formulieren Sie jeden Gedanken in einem kurzen, einfachen Satz oder Halbsatz.

Beispiel: Wir bieten Angelausflüge an. Wir stellen die Ausstattung. Wir organisieren An- und Abreise. Wir besorgen die Unterkunft. Wir bieten alles aus einer Hand. Dafür arbeiten wir mit Dienstleistern und Unternehmen zusammen. Der Kunde hat nur uns als Ansprechpartner. Der Kunde spart Mehraufwand in Form von Abstimmungen und Laufereien. Und so weiter, und so fort.

Ordnen Sie diese Gedanken anschließend folgerichtig an und verklammern Sie sie zu einem ausformulierten Text. Folgerichtig bedeutet in diesem Zusammenhang: Je nachdem, was Sie aussagen und wie Sie argumentieren wollen.

Beispiel A) Wir bieten Angelausflüge an. „Wir übernehmen die gesamte Abwicklung und Organisation.“  Der Kunde muss sich um nichts kümmern. (Der Schwerpunkt liegt auf: Wir machen und Sie müssen sich um nichts kümmern.)

Beispiel B) Wir bieten Angelausflüge an. „Bei uns bekommt man alles aus einer Hand.“ Dafür arbeiten wir mit diversen Dienstleistern und Unternehmen zusammen. (Hier könnte der Schwerpunkt liegen auf: Wir wissen, was wir tun. Sie können sich auf uns verlassen.)

Oder ausformuliert zu einem Absatz, der erst Aussage B (Sie können sich auf uns verlassen) und dann Aussage A (Sie müssen sich um nichts kümmern) bedient:

„Wir sind ein Full-Service-Anbieter von Anglerlösungen, und arbeiten mit namhaften Herstellern, Reiseveranstaltern und Busunternehmen zusammen. Deshalb können Sie uns ganz unbesorgt die Organisation Ihres Angelausflugs überlassen. Von der Ausstattung bis zur Hotelunterkunft brauchen Sie sich um nichts zu kümmern. Sie geben uns den Auftrag, und wir machen Ihren Ausflug zu einem Erfolg.“

Schritt 4: Kürzen und feilen Sie

Wesentliche Aussagen und eine sinnvolle Abfolge oder Verklammerung – das ist das Gerüst, um etwas auf den Punkt zu bringen. Aber eines fehlt noch: Alles andere zu kürzen. Streichen Sie alles, was nicht zur Sache gehört und nur ablenkt: Sprachballast, Floskeln, überflüssige Satzteile oder Informationen – alles muss raus.

Das gilt natürlich vor allem, je kürzer Ihre Texte – zum Beispiel bei Anzeigen – sind und je wichtiger es wird, so knapp und präzise wie möglich zu schreiben. Achten Sie besonders auf:

  • Schachtelsätze mit (zu) vielen Nebensätzen und Untergliederungen
  • ausufernde Informationen (Beispiel: das zwanzigste Kunden-Feedback zu einem Produkt, wenn es denn nicht wirklich noch etwas Neues und Wichtiges sagt)
  • überflüssige Wiederholungen (manche Wiederholungen sind durchaus sinnvoll)
  • nutzlose, absichernde Füllwörter (Beispiel: überhaupt, generell, im Allgemeinen)
  • überflüssige, übertreibende, floskelhafte oder beschreibende Adjektive (Beispiel: unverwüstlicher Köder, unvergessliches Abenteuer o.ä.m.)

Tipp: Zeigen, nicht beschreiben

Denken Sie an die alte Schriftsteller-Regel: Zeigen, nicht beschreiben. Sagen Sie dem Leser nicht, dass etwas unverwüstlich ist. Zeigen Sie es, zum Beispiel durch entsprechende Inhalte. (Etwa: Köder aus doppelt gehärtetem Plastik. Hier steckt zudem eine Information als Mehrwert drin.)

Extra-Tipp: Unter Druck setzen, um auf den Punkt zu bringen

Manchmal drehen wir nur deshalb endlose, weitschweifige Runden, weil uns nichts und niemand aufhält. Wir sind in das Spiel mit der Sprache verliebt und schreiben und schreiben. Schieben Sie dem einen Riegel vor. Setzen Sie sich selbst unter Druck, zum Beispiel durch zeitliche Vorgaben oder verfügbaren Platz. Zwingen Sie sich, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Das ist zwar nicht in jedem Fall sinnvoll, kann aber helfen.

Und bevor Sie einen Schreck kriegen: Nein, Sie müssen nicht immer so kleinteilig vorgehen. Das ist meistens nur am Anfang nötig, um sich an den Prozess zu gewöhnen. Oder auch bei schwierigen Stellen oder wichtigen Texten wie etwa gedrängt geschriebenen Anzeigen, die auf knappstem Raum die Dinge auf den Punkt bringen müssen.

Aber egal, was Sie schreiben, die Vorgehensweise ist immer dieselbe: Überlegen Sie, was Sie sagen wollen. Picken Sie sich die wesentlichen Gedanken heraus. Bringen Sie sie in eine logische Reihenfolge. Kürzen und feilen Sie den Text.

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Webdesign

So zitieren Sie Online Texte

Wer Texte Online nur liest oder zur Information heranzieht, ist aus dem Schneider. Wer aber Auszüge aus ihnen nutzen oder sie zur weiteren Lektüre empfehlen möchte, sollte eines wissen: Wie man sie zitiert. Denn was bei Büchern und Co. Standard ist, läuft im Netz oft völlig anders.

Die wenigsten von uns schreiben im luftleeren Raum. Manchmal lassen wir uns von anderen nur zu Ideen inspirieren. Manchmal verarbeiten wir Fachwissen und Informationen. Und manchmal geben wir die Erkenntnisse anderer auch direkt in unseren Texten wieder.

Wenn Sie die Ergebnisse anderer zu einem neuen Text verarbeiten, können Sie die Quelle nennen, müssen aber nicht. Sinn macht ein solcher Beleg immer dann, wenn Sie sich stark auf Ihr Ausgangsmaterial stützen oder Ihren Lesern dieses zur weiteren Vertiefung empfehlen möchten. Aber spätestens, wenn Sie Textpassagen anderer teilweise oder ganz wörtlich übernehmen, müssen Sie diese zitieren.

Wie zitiere ich?

Machen Sie solche Übernahmen im Text durch Anführungszeichen deutlich. Achten Sie darauf, dass das Zitat hundertprozentig mit dem Original übereinstimmt. Selbst Fehler müssen detailgetreu übernommen werden.

Wenn Sie ein Zitat nur teilweise verwenden, müssen Sie die fehlenden Stellen durch drei Punkte kennzeichnen, die meist in eckige oder runde Klammern gesetzt werden. Ebenfalls in Klammern gehören eigene Zusätze oder grammatische Anpassungen, gegebenenfalls mit einem Hinweis auf Ihre Abänderung.

Beispiel: „Das Thema ‚Geld verdienen im Internet‘ stößt in den USA immer noch auf ein größeres Interesse als bei uns [in Deutschland, Ergänzung durch den Verfasser]“, ist sich Internet-Guru X sicher. „Das erklärt wohl auch, warum (…) und warum die meisten Anwender nach wie vor …“ Und so weiter, und so fort.

Wie belege ich?

Vergessen Sie aber den so wichtigen Quellennachweis nicht. Er sorgt nicht nur dafür, dass das Zitat jederzeit überprüft werden kann. Er wahrt auch die Urheberrechte desjenigen, von dem Sie Ihr Zitat übernehmen.

Dazu können Sie im Wesentlichen

  • die Quelle entweder direkt hinter Ihrem Zitat in Klammern nennen
  • oder die Quelle als Anmerkung oder Fußnote am Ende einer Seite oder eines Textes aufführen.

Legen Sie sich nur auf eine Zitierweise fest und mischen Sie diese nicht.

Wie gebe ich eine Quelle an?

Wie Sie genau eine Quelle nachweisen, ist unterschiedlich und hängt von Art und Medium der Quelle ab.

Wenn Sie etwa bei Büchern schon mal auf Zitate und Quellennachweise geachtet haben, wird Ihnen meist ein Beleg wie …

Name, Vorname (des Autors, bei alphabetischer Sortierung): Titel. Erscheinungsort Erscheinungsjahr, (gegebenenfalls mit Auflage durch hochgestellte Zahl), Seite

… begegnet sein. Oder auch in Kurzform mit Name, Jahreszahl und Seitenzahl, und einer Aufschlüsselung der Quelle in einem Literatur- oder Quellenverzeichnis.

Das sieht bei Online-Texten teilweise anders aus.

Wie gebe ich eine Internetquelle an?

Onlinequellen zu zitieren ist nicht ganz einfach. Weder Autor noch Jahres- oder Seitenzahl lassen sich immer mühelos ermitteln. Ganz zu schweigen davon, dass sich nicht nur der Ort einer Quelle, sondern auch deren Aufbau und Inhalt ständig ändern kann – wenn die Quelle nicht gleich wieder ganz vom Netz geht.

Mehr noch: Trotz jahrelanger Bemühungen gibt es nach wie vor keine einheitlichen Standards und jeder zitiert oft nach eigenem Geschmack.

Immerhin haben sich einige Gemeinsamkeiten herausgebildet, die es Ihnen leichter machen, Online-Texte zu zitieren.

1. Genaue Internetadresse (URL) angeben

Logisch, an der Internetadresse geht kein Weg vorbei. Schließlich verbergen sich hinter ihr der Ort und die Zugriffsmöglichkeit auf Ihre Onlinequelle.

Analog zum Buch sieht das Ganze beispielsweise so aus:

Name, Vorname (des Autors): Titel des Dokuments. URL: genaue Internet-Adresse

Wenn Sie möchten, können Sie das Zitat auch mit einer Kurzangabe der Quelle in Klammern belegen und diese direkt mit der Webseite verlinken.

Beispiel:

„Zitat Zitat Zitat“ (Autor, Veröffentlichungsdatum, als Link hinterlegte URL)

Achtung: Links korrekt setzen

Das Internet ist schnelllebig und Links sind oft veraltet. Das ist eine Tatsache, mit der sich Ihre Leser ohnehin herumschlagen müssen. Erschweren Sie es ihnen nicht noch, indem Sie bei Ihren Belegen fehlerhafte, nicht anklickbare oder ins Leere führende Links verwenden.

Ebenso sollte ein Link direkt zur Quelle Ihres Zitats führen und nicht zum Beispiel auf die Startseite der entsprechenden Webseite verweisen.

Sonderfall: Mehrere Seiten zitieren

Wenn Sie mehrere zu einem Beitrag gehörende Seiten zitieren wollen, geben Sie die URL der ersten und der letzten Seite an.

Beispiel:

Name, Vorname (des Autors): Titel des Dokuments. URL: http://www.beispiel.de/onlinetextAnfang.html – http://www.beispiel.de/onlinetextEnde.html

2. Veröffentlichungs- und Zugriffsdatum angeben

Wie gesagt, das Internet ist schnelllebig und Links sind oft veraltet. Selbst qualitativ hochwertige Webseiten können von heute auf morgen aus dem Netz genommen werden. Genauso gut kann jeder Autor nachträglich an seinen Online-Texten feilen und diese verändern. Keine Drucktermine setzen ihm Grenzen.

Deshalb sollten Sie nicht nur – vergleichbar zum Erscheinungsjahr bei Büchern – nach dem Datum der Veröffentlichung Ihrer Quelle Ausschau halten.

Auch das Abruf- oder Zugriffsdatum ist aus den oben genannten Gründen wichtig, also wann Sie auf die Quelle zugegriffen und sie für Ihr Zitat herangezogen haben. Kennzeichnen Sie das Zugriffsdatum gegebenenfalls noch extra durch einen Zusatz wie „erschlossen“ oder „abgerufen“, und setzen Sie es in runde Klammern.

Unser Beispiel sieht jetzt so aus:

Name, Vorname (des Autors): Titel des Dokuments. Veröffentlichungsdatum / letzte Version o.ä. URL: genaue Internet-Adresse, Zugriffsdatum (abgerufen am / Stand von xxx)

Sonderfall: Kein Veröffentlichungsdatum

Wenn Sie keine Angaben finden, wann Ihr Text veröffentlicht oder aktualisiert wurde, setzen Sie einfach ein „o.J.“ (ohne Jahresangabe) hinter den Titel des Dokuments.

3. Nach einem Ersatz für Seitenzahlen suchen

Noch etwas unterscheidet Online-Texte von Büchern oder anderen gedruckten Erzeugnissen, Sie haben in der Regel keine Seitenzahlen. Bei sehr langen Texten kann das schon mal dazu führen, dass der Leser „sich einen Wolf (nach der belegten Stelle) sucht“.

Manche Seitenbetreiber teilen solche langen Beiträge in mehrere Seiten auf, so dass Sie die von Ihnen genutzten Stellen auch ohne Seitenzahlen konkret nennen können.

Manche Seitenbetreiber unterteilen ihre Texte auch in nummerierte oder mit Zwischenüberschriften versehene Abschnitte. Das ist ebenfalls eine Möglichkeit, eine Textstelle ohne Seitenzahl genauer anzugeben. Wenn Sie Glück haben, hat der Autor der Quelle sogar interne Anker gesetzt, die Sie an Ihre URL anhängen können.

Und manche Seitenbetreiber bieten ihre Texte beispielsweise zusätzlich als PDF-Dokument (samt Seitenzahl) an. Verlinken Sie dann am besten auf das PDF, so entfällt das Problem mit der Seitenzahl.

4. Sonderformen

Und noch einmal: Das Internet ist schnelllebig. Das hat nicht nur Konsequenzen für technische Entwicklungen wie Content Management Systeme und dynamisch erzeugte Seiten statt statischer HTML-Texte. Das führt auch immer mal zu weiteren Klassifikations- und Identifikationsversuchen von Online-Texten wie zum Beispiel …

der ISSN

Wenn Ihre Quelle zu einer Publikation mit ISSN-Nummer gehört, können Sie diese zur besseren Identifikation ebenfalls anführen. (ISSN = International Standard Serial Number, international verbindliche Standardnummer zur Identifikation von Publikationen, in Deutschland vergeben von der Deutschen Nationalbibliothek.)

oder der URN

URN = Uniform Resource Name, soll als „persistente Adresse“ garantieren, dass ein Online-Text dauerhaft gefunden werden kann. Mehr dazu ebenfalls zum Beispiel bei der Deutschen Nationalbibliothek.

Wie heißt es so schön: Alles ist im Fluss. Es bleibt spannend. ™

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Webdesign

Nehmen Sie Kundenreklamationen als Chance

Kunden gewinnen will jedes Unternehmen. Doch nur die wenigsten überlegen, wie sie Kunden aktiv an sich binden. Dabei wäre das eine billigere und einfachere Möglichkeit, mit seinen Kunden ins Geschäft zu kommen. Selbst die Reklamationen von Kunden sind in diesem Sinne kein Ärgernis, sondern eine Chance. Nutzen Sie sie.

Logisch, niemand ist sonderlich begeistert, wenn Beschwerden und Reklamationen von Kunden eintreffen. Und ebenso logisch sollte man diese Beschwerden nach Möglichkeit immer vor dem jeweiligen Hintergrund einordnen, beziehungsweise bewusst entscheiden, was man sich davon herausziehen möchte und was nicht. Menschen sind verschieden und nicht jedem wird man in gleicher Weise gerecht werden können. Aber Kundenreklamationen sind auch immer eine Chance. Nutzen Sie sie.

Investieren Sie in Ihre Kunden

Wie heißt es so schön: Es braucht sieben Kontakte, bis ein Unbekannter zu einem Kunden wird. Und auch, wenn es nicht immer sieben Mal sein sollten, investieren Sie eine Menge Zeit und Energie, um jemanden als Kunden zu gewinnen.

Seltsam, dass trotzdem so viele Selbstständige und Unternehmen sich darauf konzentrieren, neue Kunden zu gewinnen, statt die einmal gewonnenen nach besten Kräften zu halten und an sich zu binden. Ebenfalls seltsam, dass dementsprechend Marketing oft lediglich als „Werbung und Akquise“ verstanden wird, während etwa Maßnahmen zur „Kundenbindung“ unter den Tisch fallen.

Dabei ist es, wie gesagt, nicht nur viel effektiver, seine Geschäfte mit schon bestehenden Kunden zu tätigen.

Nicht zuletzt gibt es auch kaum ein wirkungsvolleres Marketing, als von zufriedenen Kunden weiterempfohlen zu werden. Wir kaufen nun mal am liebsten bei „Freunden“ oder, wenn das nicht möglich ist, zumindest bei Leuten, die uns von Freunden empfohlen werden und denen wir deshalb schneller vertrauen.

Nur – dazu müssen diese Kunden, die bei uns weiter kaufen und die uns empfehlen sollen, mit uns und unseren Leistungen zufrieden sein. Und sollte das einmal nicht der Fall sein, müssen sie zumindest das Gefühl haben, mit ihren Reklamationen bei uns gut aufgehoben zu sein.

Profitieren Sie von den Reklamationen Ihrer Kunden

Sehen Sie es mal positiv: Die wenigsten unzufriedenen Kunden reklamieren überhaupt. Die meisten bleiben einfach weg oder, schlimmer noch, erzählen ihren Ärger überall weiter.

Kunden, die reklamieren, geben Ihnen noch eine Chance. Sie geben Ihnen eine Chance, die Kundenbeziehung zu retten und weiter gemeinsam Geschäfte zu tätigen.

Sie geben Ihnen vielleicht auch wertvolle Hinweise, wie Sie Ihr Angebot verbessern können. Immerhin sind sie über eine mögliche Schwachstelle in Ihrem Unternehmen gestolpert. Eine unfreundliche Service-Hotline, Produktmängel, nicht nachvollziehbare Öffnungszeiten … Hören Sie auf Ihre Kunden und bessern Sie nach.

Und sie geben Ihnen die Chance, die Kundenbeziehung vielleicht sogar zu intensivieren. Es wäre nicht das erste Mal, dass Kunden, deren Reklamation zu ihrer Zufriedenheit bearbeitet wurde, einem Unternehmen noch stärker die Treue halten als gewöhnlich. Wenn ich sehe, dass alles getan wird, um mir zu helfen, werde ich auch gern bleiben oder zumindest mit einem besseren Gefühl gehen. Und natürlich sind das ebenfalls wieder – und zwar diesmal positive – Dinge, die ich weitererzähle.

Pochen Sie also im Zweifelsfall am besten nicht auf Ihrem Recht und möglichem Kleingedruckten. Profitieren Sie lieber von den Reklamationen Ihrer Kunden.

So gehen Sie mit Reklamationen um

Hier habe ich ein paar Tipps für Sie, wie Sie mit solchen Reklamationen umgehen können.

1. Seien Sie schnell: Wenn ein Kunde sich über etwas geärgert hat oder ein Problem mit etwas hat, will er dieses Problem so schnell wie möglich behoben haben. Je länger er auf Sie warten muss, desto größer wird sein Ärger meistens werden.

2. Machen Sie es Ihrem Kunden leicht: Überlegen Sie sich ein paar Methoden, wie Ihr Kunde so einfach wie möglich mit Ihnen in Kontakt kommen kann. Endlose Warteschleifen in Hotlines, fehlende Ansprechpartner oder Kontaktformulare mit vorgefertigten Abfragen, die das Problem Ihres Kunden nicht erfassen, sind ebenfalls erstklassig dazu geeignet, den Ärger Ihres Kunden noch zu erhöhen.

3. Seien Sie freundlich: Auch, wenn es Sie angesichts eines aufgebrachten Kunden vielleicht hart ankommen wird – seien Sie freundlich. Lassen Sie etwaige Wutanfälle ins Leere laufen und – das gehörte in meiner Zeit im Kundenservice zu den ersten Ausbildungseinheiten – nehmen Sie es nicht persönlich. Auch nicht die Kritik an Ihrem Lieblingsprodukt.

Wie gesagt, Menschen sind verschieden, und womit Sie gut klarkommen, kann für andere ein Problem bedeuten. Freuen Sie sich lieber, dass Ihr Kunde Ihnen eine zweite Perspektive schenkt.

Extra-Tipp: In besonders „schweren“ Fällen kann es helfen, wenn Sie Ihrem Kunden anbieten, den Vorgesetzten oder Geschäftsführer zu sprechen. In den allermeisten Fällen wird Ihr Kunde nicht darauf zurückkommen, aber allein der Hinweis, dass man ihn mit seinem Problem ernst nimmt, hilft.

Achtung: Geben Sie Ihrem Kunden bitte nicht das Gefühl, dass alles nur seine Schuld ist. Das erhöht nur unnötig das Konfliktpotenzial. Versuchen Sie lieber, gemeinsam zu einer Lösung zu kommen.

4. Suchen Sie nach einer Lösung: Erfassen Sie die Reklamation in allen Einzelheiten und halten Sie sie schriftlich fest. Nehmen Sie sich der Sache, wenn Sie können, persönlich an oder leiten Sie sie weiter.

Je nachdem, wie Ihre Prozesse aufgebaut sind, macht es auch Sinn, sich solange für eine Reklamation zuständig zu fühlen, bis sie zur Zufriedenheit des Kunden gelöst ist. So stellen Sie sicher, dass die Sache nicht im Sande verläuft oder die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut.

Extra-Tipp: Legen Sie sich eine Fehler- oder Reklamationsdatenbank zu. (Eine einfache Datei reicht.) Wie gesagt, Menschen sind verschieden, und (hoffentlich) längst nicht jedes Produkt der Serie A ist fehlerhaft. Wenn sich aber die Fälle in Ihrer Datenbank mehren, in denen Anwender ein Problem mit etwas haben oder ein bestimmtes Produkt Fehler aufweist, sollten Sie dem schleunigst einen Riegel vorschieben.

5. Seien Sie kulant: Hat Ihr Kunde mit seiner Beanstandung Recht, entschuldigen Sie sich und sorgen Sie für Abhilfe. Das kann eine Reparatur sein, ein kostenfreier Ersatz, eine kulante Rücktrittsmöglichkeit, eine teilweise oder vollständige Erstattung des Kaufpreises, vielleicht auch kostenloses Zusatzmaterial oder ein Rabatt für den nächsten Kauf als weiteres „Trostpflaster“, mit dem Sie Ihren Kunden wieder an sich binden.

Aber auch, wenn Ihr Kunde durch Anwendungsfehler oder Ähnliches die Hände selbst aktiv im Spiel hatte, kommt es immer gut, wenn Sie ihm mit Anregungen und Tipps weiterhelfen und sozusagen als Problemhelfer fungieren. So kann etwa aus einem erbosten „diese Datei lässt sich nicht öffnen, sie taugt nichts“ noch eine kleine Nachhilfe-Stunde in Sachen „Umgang mit der Technik“ werden, die nicht nur das Problem löst, sondern, wenn Sie wollen, zusätzlich einen Mehrwert bietet.

6. Ermutigen Sie Ihre Kunden zu Kritik: Wie gesagt, die wenigsten unzufriedenen Kunden beschweren sich. Die meisten bleiben einfach weg und nehmen ihren Frust mit. Bedanken Sie sich deshalb nicht nur für Rückmeldungen, die Sie bekommen. Ermutigen Sie Ihre Kunden aktiv zu Kritik.

Dazu können Sie zum Beispiel Beurteilungs- oder Fragebögen ausgeben, Rezensionen schreiben lassen, Produkt-Rankings anbieten und so weiter, und so fort. Sehr oft kommen hierüber sogar gute Impulse, wie Sie bestehende Produkte verbessern oder welche neuen Produkte Sie vielleicht entwickeln können.

Beachten Sie allenfalls, dass gerade öffentliche Kritikmöglichkeiten schnell für Missbrauch sorgen können. Hier machen Kontroll- oder Selbstregulationsmechanismen durch andere Kunden wie etwa eine Bewertung der Bewertung Sinn.

Ihnen nicht allzu viele, aber dafür produktive Reklamationen. ™

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Fortbildung Programmierung

In vier Schritten die richtige Fortbildung finden

Selbstständige müssen oft wahre Alleskönner sein, so viel wird ihnen abverlangt. Aber die wenigsten bringen von Haus aus all diese Fähigkeiten mit. Sich fortzubilden gehört deshalb zum Alltag vieler Selbstständiger. Erfahren Sie, wie Sie gezielt die für Sie jeweils beste Fortbildung finden, um damit nicht unnötig Zeit und Geld zu verlieren.

Wie lautet der schöne Spruch? Selbstständige sind selbst und ständig. Und das bedeutet nicht nur, dass sie ständig ran müssen. Das bedeutet auch, dass sie vieles selbst machen müssen. Von Marketing und Vertrieb über Buchhaltung und Büro bis zur Mitarbeiterführung und Ähnliches mehr. Von der eigentlichen Fachtätigkeit ganz zu schweigen.

Die wenigsten Selbstständigen können aber in allen Bereichen auf solide Vorkenntnisse zurückblicken, und gerade am Anfang fehlt oft noch das Geld, solche Dinge an Dienstleister auszulagern. Und selbst, wenn das Geld da ist, macht es doch Sinn, sich zumindest in groben Zügen selbst auszukennen. Schon allein, um sich kein X für ein U vormachen lassen zu müssen.

Deshalb sind Selbstständige nicht nur selbst und ständig. Sie müssen sich auch ständig fortbilden, um solche Wissenslücken zu schließen oder auf ihrem eigenen Gebiet immer besser zu werden.

Das Problem ist, dass das Angebot an Fortbildungsmöglichkeiten in die Zigtausende geht. Vom Buch, das man nach Feierabend studiert, bis zu teuren Ausbildungsgängen ist alles drin.

Wer hier nicht kostbare Zeit und Geld verlieren will, sollte sich sehr genau überlegen, welche Fortbildung er wirklich braucht, welche ihm voraussichtlich am meisten nützt und wie er diese in seinen Alltag als Selbstständiger oder Unternehmer einbauen kann.

Der folgende Leitfaden will Ihnen bei dieser Entscheidung helfen. Beantworten Sie die Fragen und gehen Sie gezielt an Ihre Fortbildung.

Schritt 1: Wo sehen Sie Bedarf?

Nur die wenigsten von uns wollen sich aus heiterem Himmel fortbilden. Schon gar nicht, wenn die Fortbildung beruflich veranlasst ist und uns bei unserem Geschäft helfen soll.

Überlegen Sie deshalb als Erstes, warum Sie sich fortbilden wollen. Fehlen Ihnen bestimmte Fähigkeiten? Brauchen Sie noch zusätzliches Wissen? Stehen Sie vor einem akuten Problem?

  • Ausgleichen: Wollen Sie zum Beispiel Mängel in der Kundengewinnung ausgleichen?
  • Schritt halten: Oder wollen Sie sich in Ihrem Fachgebiet auf dem Laufenden halten?
  • Weitergehen: Wollen Sie sich vielleicht verbessern, Ihr Geschäft ausbauen, neue Märkte anstreben?

Sie sehen das Prinzip? Machen Sie sich zunächst klar, worum es eigentlich gehen soll. Machen Sie auch ruhig gleich Bestandsaufnahme. Fragen Sie sich, welche Vorkenntnisse Sie mitbringen, worauf Sie aufbauen können und wo Sie noch Lücken haben oder Bedarf sehen.

Beispiel:

Sie beabsichtigen, Ihr Geschäft zu vergrößern und Mitarbeiter einzustellen. Um nicht unnötig Lehrgeld zu bezahlen, wollen Sie vorbeugen und sich grundlegendes Wissen in der Mitarbeiterführung aneignen.

Schritt 2: Was wollen Sie ganz konkret lernen?

Gut, Sie haben also Ihren Bedarf. Sie wollen beispielsweise etwas in Sachen Kundengewinnung tun. Das kann aber alles Mögliche sein, von der Telefonakquise bis zum Messestand, vom Erstkontakt bis zur Umwandlung von Interessenten in Kunden. Versuchen Sie deshalb, Ihren Bedarf in einem zweiten Schritt konkreter zu fassen zu bekommen.

  • Ziel festlegen: Was genau wollen Sie lernen? Was wollen Sie besser können?Wo wir bei dem Messe-Thema waren: Wollen Sie zum Beispiel wissen, welche Möglichkeiten Ihnen die lokale Wirtschaftsmesse bietet? (Dann könnten Sie sich die Sache einfach mal in einem unverbindlichen Besuch ansehen.) Oder wollen Sie lernen, wie Sie mitreißende Vorträge auf Messen halten? (Dann könnte ein auf Vorträge spezialisiertes Rhetoriktraining oder -coaching Sinn machen.)
  • Ziel konkretisieren: Planen Sie auch ruhig in die Zukunft beziehungsweise gehen Sie in die Einzelheiten.Reicht es Ihnen beispielsweise, sich fachlich auf dem Laufenden zu halten? Oder soll es ein offizieller Abschluss sein, der Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten dokumentiert? (Und wenn ja, welcher?) Möchten Sie lediglich Basiswissen in der Mitarbeiterführung erwerben, oder soll es Spezialwissen zum Thema „Einstellungsgespräche führen“ sein? Und so weiter, und so fort.

Schritt 3: Welche Voraussetzungen bringen Sie mit?

Niemand lernt im luftleeren Raum. Wir haben nicht nur jeder einen anderen Bedarf oder unterschiedliche Vorkenntnisse. Wir werden auch durch unsere persönlichen Lernvorlieben, finanziellen Möglichkeiten, unsere Arbeits- und Lebenssituation und Ähnliches geprägt.

Jemand, der autodidaktisch am besten lernt, ist vielleicht damit gestraft, dem festen Ablauf eines Gruppenseminars folgen zu müssen. Und jemand, der seinen Betriebswirt nachholen will, sollte dringend klären, wie er das zeitlich und finanziell in seinem Leben unterbringen kann.

Wie sieht es also aus bei Ihnen? Machen Sie Bestandsaufnahme.

  • Meine verfügbare Zeit: Wie viel Zeit können Sie für Ihre Fortbildung täglich, wöchentlich, monatlich aufwenden? Gibt es bestimmte Zeiträume, die sich bei Ihnen eher fürs Lernen eignen? (Zum Beispiel bei einem Saisongeschäft.)
  • Mein Lerntyp: Wann, wo und wie lernen Sie am besten? Also etwa: Allein zuhause oder gemeinsam in einer Gruppe? Nach Feierabend oder lieber am Wochenende? Regelmäßig ein bisschen oder lieber geballt längere Phasen am Stück?
  • Meine Lernform: Wie lernen Sie am besten? Durch Versuch und Irrtum, angeleitet in einem Seminar, autodidaktisch über ein Lernprogramm, gemeinsam in einer Gruppe?
  • Meine Geldmittel: Was können und wollen Sie in Ihre Fortbildung investieren? Wie viel können Sie monatlich abzweigen? Gibt es einen festen Posten für Fortbildungen in Ihrem Budget? Können Sie an Stipendien kommen? Oder ist Ihr Arbeit- oder Auftraggeber bereit, sich zu beteiligen?

Achtung, dieser Punkt ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: Können Sie absehen, welche Belastungen durch Ihre Fortbildung auf Sie zukommen können? (Beruflich, privat, finanziell pp.) Ergeben sich daraus Ausschlusskriterien? (Zum Beispiel, dass längere Ausbildungen nicht in Frage kommen.) Fallen Ihnen Möglichkeiten ein, diese Belastungen abzufedern? (Beispielsweise eine Aushilfskraft einzustellen, um den Rücken für den Betriebswirt freizuhaben.)

Schritt 4: Welche Fortbildungen kommen für Sie in Frage?

Jetzt ist Fleißarbeit angesagt. Recherchieren Sie, welche Fortbildungen für Sie in Frage kommen, und führen Sie einen Abgleich nach den oben gesammelten Kriterien durch.

Also: Wenn Sie zum Beispiel lernen wollen, wie Sie mittels Telefonakquise neue Kunden gewinnen können, brauchen Sie keine Einführung in diverse Marketingmöglichkeiten. Oder: Wenn Sie lieber regelmäßig nach Feierabend lernen, können Sie sämtliche Wochenend-Seminare streichen. Und so weiter.

  • Termin: Nehmen Sie sich Ihre Terminplanung vor – wann kann es mit Ihrer Fortbildung losgehen? Und wie lang darf sie dauern? Wenn Sie beispielsweise ein Saisongeschäft betreiben, streichen Sie alles, was die Kernzeiten Ihres Geschäfts berührt und Sie hier nur unnötig unter Druck setzt.
  • Form: Welche Fortbildungsform spricht Sie besondes an? Versprechen Sie sich eher einen guten Lernerfolg von einem Präsenzseminar oder von einem berufsbegleitenden Online-Kurs? Können Sie sich vorstellen, einen Monat in einem Betrieb zu hospitieren oder lernen Sie eher über Selbstlernprogramme?
  • Angebot: Und zuletzt natürlich das eigentliche Angebot. Nachdem Sie Termin, Form, Vorlieben, Budget, Inhalte und so weiter eingegrenzt haben, können Sie jetzt gezielt nach den verbleibenden, für Sie in Frage kommenden Fortbildungsangeboten suchen. Picken Sie sich raus, was die erste grobe Vorauswahl überlebt, und führen Sie einen Abgleich mit Ihren Kriterien durch.

Je sorgfältiger Sie arbeiten und je konkreter Ihre Kriterien sind, desto besser stehen Ihre Karten, die „richtige“ Fortbildung zu finden und nicht unnötig Zeit und Geld zu verlieren. Schließlich: Auch eine Fortbildung ist ein Geschäft. Machen Sie das Beste daraus. ™

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SEO & Online-Marketing

Vereinfachen Sie die Kundengewinnung mit der richtigen Zielgruppe

Gerade am Anfang sind viele Selbstständige versucht, jeden Auftrag anzunehmen, der ihnen in die Finger gerät. Und wenn das Konto einen angähnt, ist das auch verständlich. Als langfristige Strategie führt so eine Vorgehensweise aber nur zur Verzettelung und erschwert unnötig Ihr Marketing. Einfacher kommen Sie an Aufträge und Kunden, wenn Sie sich auf ausgewählte Zielgruppen einschießen.

Kundenbedürfnisse besser erfassen

Die Sache ist eigentlich ganz einfach, wird aber trotzdem oft übersehen: Menschen werden nur dann zu Kunden, wenn das, was man ihnen anbietet, einen Wert für sie hat. Wenn es die Zeit und das Geld rechtfertigt, die sie dafür investieren sollen.

Einen Wert hat für uns aber nur das, was uns einen konkreten Nutzen bietet, unsere Bedürfnisse und Interessen befriedigt. Deshalb sollten Sie am Anfang Ihrer Produktentwicklung und Ihres Marketings wissen, wen Sie überhaupt ansprechen wollen.

Wollen Sie zum Beispiel für Ihren Online-Versandhandel eher Familien mit Kindern anziehen, die gesundheitsbewusste Karrierefrau, oder den Surfer, der sich stundenlang im Netz aufhält? Wollen Sie Schnäppchenjäger anlocken, oder Menschen, die auch bereit sind, höhere Preise zu bezahlen? Wollen Sie Freunde von Treckingtouren begeistern, oder eher Leute, die nach gediegener Abendgarderobe fürs 5-Sterne-Hotel suchen?

Legen Sie sich auf eine Zielgruppe fest. Machen Sie sich ein Bild von Ihren potenziellen Kunden. Dann können Sie auch deren Bedürfnisse besser erfassen und erfüllen.

Angebote passend zuschneiden

Wir lassen aber nicht nur die Finger von allem, was keinen Wert für uns hat. Wir nehmen es oft gar nicht erst wahr. Das haben auch Neurobiologen wissenschaftlich nachgewiesen. Was für uns nicht relevant zu sein scheint, geht in der Fülle der Informationen, die auf uns einstürzen, verloren.

Das bedeutet, selbst wenn Sie sich an der Nutzenfrage vorbeischleichen wollen würden – Sie kämen nicht weit. Ihre Zielgruppe würde nur das wahrnehmen, was sie für sich als interessant und wichtig einstuft.

Sparen Sie sich das und gehen Sie gleich zielgerichtet vor. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe und schneiden Sie Ihre Angebote dann entsprechend zu.

Wenn Sie die Karrierefrauen als Kunden für Ihren Online-Shop gewinnen wollen, könnte vielleicht ein herausragender Service Sinn machen, eine Ecke mit Business-Tipps, eine Möglichkeit, sich zu vernetzen, und und – von den eigentlichen zielgruppengerechten Produkten mal ganz zu schweigen.

Wenn Sie Treckingfans begeistern wollen, darf die obligatorische Outdoor-Ausrüstung nicht fehlen. Aber auch Reise- oder Länderinfos und andere Service-Angebote werden sicher gern genommen werden.

Versuchen Sie, eine Passung zwischen Ihrer Zielgruppe und Ihren Angeboten oder Produkten herzustellen. Umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, mit diesen bei jener landen zu können.

Angebote besser vermarkten

Und natürlich wird es Ihnen auch leichter fallen, Ihre Angebote zu vermarkten, wenn Sie Ihre Zielgruppe erst einmal eingegrenzt haben.

Und zwar nicht nur, weil die beste Werbung nichts ausrichten kann, wenn der potenzielle Kunde mangels Passung an dem Angebot schlicht nicht interessiert ist. Nein, je genauer Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto besser können Sie sie auch erreichen.

Wo und wie würden Sie zum Beispiel einen Online-Versandhandel à la Otto oder Quelle bewerben? In Ihrer Lokalzeitung? In Radio oder Fernsehen? (Frage dann: Welche Sender?) Auf diversen Multiplikator-Seiten im Internet? (Frage dann: Welchen?) Wo anfangen und wo aufhören?

Ein Online-Versandhandel, der sich den Karrierefrauen verschrieben hat, könnte dagegen Wirtschafts- oder Frauenmagazine, Karriere-Netzwerke, Business-Hotels und mehr als Marketingkanäle für sich nutzen. Vermeiden Sie solche Streuverluste und Frusterlebnisse. Grenzen Sie Ihre Zielgruppe ein, dann verpufft auch Ihr Marketing nicht.

Zielgruppe festlegen

Aber wen wollen Sie nun ansprechen? An welche potenziellen Kunden wollen Sie sich mit Ihrem Angebot richten? Machen Sie aus einer vagen Vorstellung von Kunden eine konkret fassbare Zielgruppe. Umso leichter können Sie sie anvisieren, und Ihre Produkte und Marketing auf sie zuschneiden.

Überlegen Sie einmal, machen Sie Kundenumfragen, oder führen Sie einen Abgleich der Ihnen bekannten Kundendaten durch:

  • Wer genau sind meine Kunden? Wen will ich ansprechen?
  • Welche Eigenschaften oder Gemeinsamkeiten haben sie?
  • Welche generellen Interessen oder Bedürfnisse haben sie?
  • Welche Probleme könnten sie mit meiner Hilfe lösen wollen?
  • Was könnte sie an mir, meinen Angeboten und Produkten interessieren?

Enge Zielgruppen wählen

Extra-Tipp: Wenn Sie nicht gerade ein ganzes Business- oder Urlaubsportal aufbauen, macht es Sinn, Ihre Zielgruppe möglichst eng zu fassen. Damit gehören ihr zwar weniger potenzielle Abnehmer an. Aber dafür können Sie Ihre Angebote passgenauer schnüren und Ihr Marketing zielgerechter abstimmen.

Ein Beispiel für eine enge Zielgruppe: Alle Treckingfans, die auch leidenschaftliche Radfahrer oder aber kultur- und geschichtsinteressiert sind. Ein Beispiel für eine weite Zielgruppe: Alle, die schon immer mal Urlaub im Zelt machen wollten.

Der Vorteil einer möglichst engen Zielgruppe dürfte auf der Hand liegen: Statt es sich womöglich mit den Fans eines echten Abenteuerurlaubs zu verderben, weil Sie nur Touren in „zahmen“ Landstrichen und von Hotel zu Hotel anbieten, können Sie sich von vornherein auf die Bedürfnisse Ihrer auserwählten Kundschaft einrichten. Und statt mit einem grauen Einheitsbrei alles und niemanden anzuziehen, können Sie zum Insidertipp für Ihre radfahrenden Treckingfans werden. (Spezialanbieter schlägt Generalisten)

„Gute“ Zielgruppen wählen

Und noch ein Extra-Tipp: Achten Sie auch darauf, eine „gute“ Zielgruppe zu wählen. Das heißt, Ihre Zielgruppe muss zu Ihnen, Ihrer Art und Ihren Angeboten passen.

Wenn Sie beispielsweise möglichst viel Geld machen wollen, sollten Sie vielleicht nicht unbedingt das alternative, konsumkritische Publikum ansteuern. Überlegen Sie, was Sie unternehmerisch erreichen wollen, und wählen Sie danach Ihre Zielgruppe.

Logisch, dass es nicht schaden kann, wenn Sie selbst aus Ihrer Zielgruppe kommen oder zumindest einen irgendwie gearteten Draht oder Bezug zu ihr haben.

Haben Sie ein eher gespaltenes Verhältnis zu, sagen wir, Familien mit Kindern oder leidenschaftlichen Radsportlern, werden Sie sich nicht nur mit der Beantwortung solcher Fragen schwer tun. Sie dürften auch Probleme bekommen, als Anbieter glaubhaft zu sein. Oder anders formuliert: Ohne passenden Stallgeruch auch kein Umsatz und keine Knete.

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Webdesign

Wohin mit der Pressemitteilung: Presseportale

Eine Pressemitteilung kann Sie in die Medien bringen. Aber mit diesen Pressemitteilungen bei den Redaktionen anzuklopfen, kann Sie viel Zeit und Nerven kosten. Eine Möglichkeit, sich die Sache zu erleichtern, sind virtuelle Presseportale.

Ein Auftritt in den Medien kann Ihnen zu mehr Bekanntheit und neuen Kunden verhelfen. Eine Pressemitteilung kann die Aufmerksamkeit der Journalisten und Redakteure auf Sie lenken. Aber wie kommen Ihre Pressemitteilungen eigentlich zu besagten Journalisten und Redakteuren?

Nun, da könnten Sie ausgewählte Redaktionen selbst anschreiben und ihnen Ihre Pressemitteilungen schicken. Vielleicht veröffentlicht man sie. Sie könnten auch eine Presseagentur oder einzelne Dienstleister damit beauftragen, zu versuchen, Ihre Meldungen in den Medien unterzubringen. Oder Sie nutzen die Presseportale im Internet, die sich als Schnittstelle zwischen den Verfassern von Pressemitteilungen und den sie veröffentlichenden Redaktionen entwickelt haben.

Einige dieser Presseportale stelle ich Ihnen kurz in diesem Artikel vor. Dazu einige Bemerkungen vorweg:

  • Grundsätzlich ist die Landschaft der Presseportale genauso im Wandel wie so ziemlich alles im Internet. Manche kommen, manche gehen, und manche waren vielleicht vor einigen Jahren noch top und haben mittlerweile interessante Konkurrenz bekommen.
  • Genauso verändern sich natürlich auch die Anbieter selbst. Während Pressemitteilungen zum Beispiel früher noch viel über hauseigene Presseverteiler und Newsletter unter die Leute gebracht wurden, werden seit einiger Zeit RSS-Feeds zum Standard. Und die ersten springen auch auf den Twitter-Trend auf. Deshalb sind die Angaben in diesem Artikel sozusagen immer „ohne Gewähr“.
  • Die meisten Presseportale bieten zumindest einen kostenfreien Basisdienst an. Deshalb veröffentlichen hier sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen ihre Mitteilungen. Nur eines der in diesem Artikel genannten Presseportale ist rein kostenpflichtig und richtet sich deshalb wohl eher an (größere) Unternehmenskunden.
  • In den meisten Fällen können Sie an eine Pressemitteilung Bilder (teils auch andere Medien) anhängen beziehungsweise zumindest verlinken. Einige wenige Presseportale bieten aber auch die Möglichkeit, eigenständige Pressemitteilungen zum Beispiel in Form von Podcasts, Radio- oder Videobeiträgen einzustellen.
  • Alle Pressemitteilungen werden über entsprechende Kategorien in den Presseportalen archiviert und sind über diese Kategorien, interne Suchmasken oder Suchmaschinen wie Google greifbar. Meist wird auch gleich der Google-interne Newsdienst (Google News) mit bedient, auch wenn er nicht immer als Verteiler genannt wird. Daneben bieten einige Presseportale auch noch weitere Verteiler wie die oben erwähnten RSS-Feeds. Mehr dazu lesen Sie im Artikel.

Firmenpresse

firmenpresse.de bietet kostenfreie und kostenpflichtige Dienste an. Kostenfrei können Sie Ihre Pressemitteilungen einstellen und ein eigenes Pressefach anlegen. Wenn Sie möchten, können Sie auch eigene Fachartikel in einer extra Rubrik veröffentlichen. Gut genutzt wird offenbar eine Datenbank, in der sich PR-Dienstleister eintragen können.

Zuzahlen müssen Sie, wenn Sie Ihre Beiträge redaktionell eingestellt oder bearbeitet haben wollen. Auch eine besonders prominente Platzierung auf der Seite ist gegen Aufpreis möglich. Die Pressemitteilungen sind über knapp 40 verschiedene Kategorien von Autobranche bis Öffentlicher Dienst greifbar. Zudem werden sie über Google News, RSS-Feed und einen nicht näher genannten Presseverteiler in Umlauf gebracht.

Schön finde ich die „Tipp-Ecke“ mit ihrer Handvoll Artikel, wie man zum Beispiel einen Presseverteiler aufbaut oder eine Pressemitteilung schreibt. Das ist ein guter Einstieg.

Offenes Presseportal

Auch bei offenes-presseportal.de können Sie kostenfrei Ihre Pressemitteilungen einstellen. Diese werden grob redaktionell geprüft und gegebenenfalls auch abgelehnt. Kostenpflichtig wird es, wenn Sie Ihre Mitteilungen nachträglich geändert oder manuell eingestellt haben möchten. (Das ist für Sie praktisch, wenn Sie sich die Einstell-Arbeit sparen und ein Presseportal ganz normal in Ihren eigenen Presseverteiler aufnehmen wollen.)

Veröffentlicht werden die Pressemeldungen über die etwa 20 Kategorien der Seite, Google News und den RSS-Feed, der über eine Schnittstelle auch auf anderen Webseiten eingebaut werden kann.

OpenBroadcast

openBroadcast.de ist ein vollständig kostenfreies Presseportal. Zudem können Sie sich wieder eine eigene Pressemappe anlegen und Ihre Pressemeldungen dort sammeln. Die Meldungen werden redaktionell geprüft und abgelehnt, wenn sie mit zu viel Werbung überfrachtet sein sollten.

Die inhaltlichen Kategorien decken so ziemlich alle Bereiche ab. Von wirtschaftlichen Branchen wie IT, Handel, Energie, Gesundheit und so weiter, über Verbände, Bildung, Freizeit, Vermischtes pp. ist alles vertreten.

Die Pressemeldungen sind über diese Kategorien greifbar. Zudem erscheinen sie in Google News, und sie werden über einen eigenen Newsticker, Newsfeed und den Presseverteiler veröffentlicht. Die interessantesten Pressemitteilungen werden nach eigener Aussage als Radiomeldung gesprochen und können als solche runtergeladen und lizenzfrei genutzt werden.

openPR

openPR.de war mal eine Zeit lang schon fast synonym für Presseportal, und auch heute noch hat der Dienst viel zu bieten. Kostenfrei können Sie wie üblich Ihre Pressemeldungen einstellen, die man seit einiger Zeit auch kommentieren kann. Die Pressemeldungen werden grob redaktionell zum Beispiel auf zu viel Werbung geprüft.

Wenn Sie sich bei Ihren Pressemitteilungen helfen lassen möchten, können Sie in einem Verzeichnis von PR-Dienstleistern fündig werden. Oder Sie können die hauseigenen Zusatzangebote buchen, um Ihre Pressemitteilung schreiben, redigieren, übersetzen oder besonders bewerben zu lassen. Die Verteilung der Meldungen erfolgt über die etwa 20 Kategorien, Google News, Newsletter, Newsticker und RSS-Feed.

Presseanzeiger

Auch bei presseanzeiger.de können Sie die Basisfunktionen wieder kostenfrei nutzen. Also eine Pressemitteilung einstellen, eine Pressemappe anlegen, und eine Datenbank von Presse-Agenturen nutzen. Gegen Gebühr werden Ihre Mitteilungen zum Beispiel optisch besonders hervorgehoben und platziert, oder Sie können zusätzlich Video- und MP3-Dateien einbinden. Verteilt werden die Pressemeldungen über die etwa 20 Kategorien, einen Newsletter und RSS-Feed.

PresseEcho

Auch bei presseEcho.de können Sie Ihre Pressemitteilungen kostenfrei veröffentlichen. Es gibt ein Firmenverzeichnis. Und wer Hilfe bei seinen Meldungen braucht, kann diese von einem angegebenen Partner (?) korrekturlesen, lektorieren und übersetzen lassen. Greifbar sind die Meldungen über die Oberkategorien Finanzen, Kultur, Politik, Sport, Wirtschaft, Vermischtes und Internet mit ihren zahlreichen Unterkategorien, sowie über Google News und einen hauseigenen Presseverteiler. Schön finde ich auch hier wieder einige Tipps für die eigene Pressearbeit.

Presseportal

presseportal.de ist ein Service der dpa-Tochter News Aktuell, und offenbar eines der wenigen kostenpflichtigen Presseportale. Entsprechend setzen sich hier die Pressemitteilungen im Wesentlichen aus Medienbeiträgen und Meldungen größerer Unternehmen zusammen. Zudem ist es eines der wenigen Presseportale, die konsequent auch mit anderen Medienformaten als reinem Text arbeiten.

Die Kategorien gliedern sich in die „Ressorts“ Wirtschaft, Finanzen, Politik, Vermischtes, Kultur, Sport, Polizeimeldungen und Bilddatenbank, mit Unterkategorien zu diversen Branchen. Verteilt werden die Pressemeldungen über kostenpflichtige Text-, Bild-, und Audio-Dienste, sowie über RSS-Feed, eMail und Contentpartnerschaften mit anderen Seiten.

Nupepa

nupepa.de ist ein eher kleines Presseportal, das aber einen ordentlichen Eindruck macht. Es gibt die üblichen kostenfreien Pressemitteilungen, die grob redaktionell geprüft werden. Verteilt werden sie über die obligatorischen Branchenkategorien und einen RSS-Feed.

go-with-us

go-with-us.de erinnert ein wenig an eine Kreuzung aus Presseportal und Artikeldatenbank. Sie können wieder Ihre Pressemitteilungen kostenfrei einstellen, und sich eine Pressemappe samt Firmenporträt zulegen. Diese Pressemappe können Sie auch als Bildergalerie nutzen. Darüberhinaus werden hier aber auch überdurchschnittlich viele Fachartikel veröffentlicht und von interessierten Besuchern gelesen. Die Verbreitung der Pressemeldungen erfolgt wieder über Suchkategorien und einen RSS-Feed.

Weitere Presseportale

  • businessportal24.de (Nimmt auch Kleinanzeigen, Fachartikel, MP3- und Video-Nachrichten auf.)
  • live-pr.com (Kostenfreie Pressemitteilungen und Firmenporträt. Verbreitung der Meldungen über RSS-Feed.)
  • pressemitteilungen.at (Wieder eine Mischung von Pressemitteilungen und Fachartikeln. Verbreitet werden diese über Google News und Twitter.)
  • pr-journal.de (Verteilt seine Pressemitteilungen über einen offenbar recht großen Newsletter, und bietet zudem eine Jobbörse für PR-Jobs.)