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Neuer Markenname? Nein. Lieber Wix-Videospots drehen.

Als sich die Gründer einer Homepagebaukastenbude 2006 auf wix einigten, konnte entweder keiner der Anwesenden Deutsch, oder kein Mensch dachte zu diesem Zeitpunkt an Marktanteile im deutschsprachigen Raum. Der Autobauer Mitsubishi wollte eine Karre unter dem Namen „Pajero“ in Spanien einführen. „Pajero“ heisst im Spanischen jedoch „Wichser“ (wo wir beim Thema wären). Mmmh, könnte ein Absatzhemmnis sein… Bevor man nur Hohn und Spott erntet und die Autos auf Halde liegen, gab die Konzernspitze lieber ein paar Milliönchen für ein neues Branding aus („Montero“ statt „Pajero“).

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Wix geht einen sparsameren Weg. In ihren Werbespots nehmen sie einfach den Markennamen auf die Schippe. Das Ergebnis ist, witzig.

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Keine Liebeserklärung an Facebook

Da muss sich eine Menge Frust angestaut haben. Sven Lennartz, der dieses Magazin hier 1997 erfand, hat einen langen Artikel über Facebook verfasst. Vorsichtig ausgedrückt: eine Liebeserklärung ist das nicht. Von Iconseuchen und Designkommunismus ist da unter anderem die Rede. Fakt ist: Facebook polarisiert. Und Sven Lennartz wünscht sich nichts anderes als: Abschalten.

Lesen wert: Facebook frisst das Internet auf

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Eigene Homepage kostenlos erstellen mit uCoz

Seit einiger Zeit gibt es zunehmend Anbieter im Bereich des kostenlosen Webhosting. Bei den einen kann man kostenlos seine HomePage einrichten, bei anderen sogar ein ausgewachsenes Forum mit Moderator und allem was dazu gehört.
Das CMS von uCoz hebt sich als internationale Plattform allein schon aufgrund seines umfangreichen Angebotes von anderen kostenlosen Mitbewerbern ab. Keiner der Konkurrenten kann da mithalten. Es bietet seinen Anwendern, von der Erstellung einer einfachen HomePage mit Gästebuch über ein anspruchsvolles Forum bis hin zum beeindruckenden Informationsportal (fast) alles, was das Herz eines ambitionierten Users oder eines unbedarften Laien begehrt.

uCoz besteht seit Oktober 2005 und wurde von russischen Programmierern entwickelt. Seit August 2009 ist in Deutschland eine Alpha-Version verfügbar. uCoz gibt es in acht Sprachen: Arabisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Ungarisch, Ukrainisch, Deutsch und selbstverständlich Russisch.

Dabei leitet sich der Name uCoz vom Englischen Slogan „You cause us to be better“ und nicht wie man vielleicht vermuten könnte von einem russischen Wort ab. (Passend wäre beispielsweise das Verb „ukazannie“ was „etwas anzeigen“ bedeutet). Ebenso interessant wie die Bezeichnung des Dienstes, sind auch die Möglichkeiten der Anwendung.

Kostenlose Homepage für Privatpersonen, gemeinnützige oder gewerbliche Institutionen

Grundsätzlich steht uCoz sowohl Privatpersonen kostenlos zur Verfügung als auch Selbstständigen oder Gründern, die einen gewerblichen Auftritt im world wide web benötigen. Aber auch gemeinnützige Einrichtungen und Vereine profitieren von dem kostenlosen Webhosting. Ideal ist gerade für Vereine die Verwaltung der Texte im Content Management System (CMS), das uCoz bereit stellt und auch die Bearbeitung durch mehrere Anwender erlaubt. Dabei sind Programmierkenntnisse der Nutzer nicht notwendig.

Schüler können hier ihre Skills in der Gestaltung von Websites erproben und ihre ersten oder bereits ausgereifte Erfahrungen im Internet sammeln. Schulen können die Plattform kostenlos nutzen, um sich, ihre Bildungsmöglichkeiten, AGs und weitere Angebote rund um die Bildungseinrichtung einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. uCoz kann als wunderbares Projekt fungieren, Jugendliche an die Programmierung und das Webdesign heranzuführen. Schließlich sind die Rufe häufig und laut, darauf zu achten, dass Kinder an eine sinnvolle Arbeit mit dem Computer herangeführt werden.
uCoz hat bereits jetzt eine ansehnliche Gemeinde von Nutzern – weltweit gehören ihr mehr als eine halbe Million Mitglieder an. Tendenz steigend.

Eine Registrierung bei uCoz erfolgt unkompliziert durch Eingabe der Kontaktdaten, wie Email-Adresse, Geschlecht, Geburtstag und Wohnort. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen zu akzeptieren und einen Sicherheitscode einzugeben gehören ebenfalls zur Prozedur. Nach der ordentlichen Registrierung können Nutzer beliebig viele HomePages bei uCoz einrichten.

Website erstellen

uCoz verspricht einen neuen Blick auf die Erstellung von Web-Seiten. Nach eigener Darstellung ist das Unternehmen bestrebt, Menschen zu Helfen, die eine HomePage einrichten möchten. Beide Behauptungen sind durchaus glaubwürdig.
Bemerkenswert erscheint beispielsweise, dass uCoz auf einem online SaaS (Software as a Service) System fußt. Wer einen Internetzugang hat, kann sich mit seiner E-Mail-Adresse und dem Password einloggen und seine Internetseite bauen.
In der Selbstdarstellung betont der Anbieter, seine Arbeitsweise beruhe auf dem Web 2.0 Prinzip und das ermögliche Usern, eine simple und schnelle Erstellung auch komplexer Webseiten.

Dazu hält uCoz auch einige praktische Komponenten und Features, die kinderleicht umzusetzen sind bereit. Die wichtigsten nennt der Webhoster, die nachfolgend aufgeführt werden sollen:

  • Es steht eine ansehnliche Auswahl fertiger Design-Vorlagen für die User bereit. Rund 250 Vorlagen sind vorhanden.
  • Inhalte können mit CMS (Content Mangement System) ohne HTML-Programmkenntnisse eingegeben und verwaltet werden.
  • Der zur Verfügung stehende Webspace ist ohne Begrenzung. Gleich nach der Registrierung stehen den Anwendern 400 MB Webspace zur Verfügung.
  • Eine Sitemap wird automatisch vom Programm erstellt.
  • Youtube-Videos können in den Webauftritt eingebunden werden, etwas also das sich viele Internetprovider als Funktionserweiterung bezahlen lassen, erhält man bei uCos ohne Gebühren.
  • Es entstehen keine Kosten für die Erstellung bzw. Verwaltung der Seiten und ein Backup der Seiten ist auf Wunsch gewährleistet.
  • FTP-Zugang und RSS Import und Export sind im uCoz Angebot enthalten.
  • Der Server läuft nach eigenen Angaben sehr stabil, die Verfügbarkeit wird mit 99,8 Prozent angegeben.
  • Praktisch ist auch der WYSIWYG-Online-Editor zur Erstellung des Internetauftritts. WYSIWYG bedeutet What You See Is What You Get und erleichtert die Erstellung von Websites erheblich.

Das System zur Verwaltung und Bearbeitung der Webseiten ist an das Design von Windows-Vista angelehnt. uCoz nennt es Webtop. Da dieser den Erfahrungen der Nutzer entgegenkommt, erleichtert er die intuitive Benutzung enorm, so dass auch Laien und Anfänger leicht ihren ersten Webauftritt realisieren können.

Folgende kostenlose Module stehen Nutzern bei uCos zur Verfügung und können leicht in die jeweilige HomePage eingebettet werden: Foren, Foto Alben, Nachrichten / Site News, Blogs, Web Polls / Abstimmungen. Es stehen E-Mail-Formulare bereit, ein Gästebuch kann integriert werden, RSS Import und Export ist möglich, Kleinanzeigen können eingebettet werden, FAQ, Tests und Websitesuche bis hin zum Mini-Chat können ganz leicht und unkompliziert eingebaut werden.

uCoz ist ausgesprochen komfortabel und einfach in der Bedienung, das bestätigen auch verschiedene (private) Tester, die ihre Erfahrungen in diversen Foren veröffentlichen.

Darüber hinaus verspricht der Webhosting Anbieter uCoz, dass Schutzmaßnahmen gegen Spam und unerwünschte Besucher getroffen wurden. An der Erweiterung der Möglichkeiten arbeiten die uCos-Programmierer stetig weiter, um den Anforderungen der Zeit und des jungen Publikums zu genügen.

Finanzierung von uCoz

Der Anbieter finanziert sich ausschließlich durch Werbung. Das heißt, dass auf jeder kostenlosen Seite ein ein Zentimeter hohes Banner als Werbemittel geschaltet wird. Außerdem erscheint auf jeder Seite das uCoz Copyright Logo.
Die kostenfreien Seiten der User werden demnach nicht übermäßig mit störenden Werbemitteln und Pop-Up-Fenstern überfrachtet, wie es manchmal leider üblich ist.

Wem bereits das Werbebanner und das Copyrightzeichen zu viel sind, erhält gegen eine geringe monatliche Gebühr komplett werbefreien Webspace.

Fazit

Der Funktionsumfang, die Möglichkeiten, die der Webdienst uCoz kostenfrei anbietet ist beeindruckend. Wer sich im Netz umsieht, wird nichts vergleichbares finden, keinen kostenlosen Webhoster, der auch nur annähernd an uCoz heranreicht.
Eine hohe Bedienerfreundlichkeit verspricht uCoz, die ihm auch von unabhängigen Testern immer wieder bestätigt wird.
Für den deutschen Markt ist zur Zeit eine Alpha-Version verfügbar. Hier sind selbstverständlich Optimierungsmöglichkeiten vorhanden, daran arbeiten die Programmierer beständig.

uCoz stellt zum einen ein sehr umfangreiches Projekt dar, das nicht innerhalb kurzer Zeit abschließend programmiert werden kann. Und zum anderen ist uCoz so angelegt, dass Neuerungen und Erweiterungen zu jedem Zeitpunkt integriert werden können (sollen).

uCoz erscheint als sehr interessantes und viel versprechendes Projekt, das eine Chance seitens der Nutzer verdient. In Zukunft dürfte man wohl noch einiges von dem Webdienst hören. Es bleibt auch abzuwarten, wie uCoz das Segment des kostenlosen Webhostings beeinflussen wird.

(sl),

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Webdesign

E-Mail-Signaturen, Gesetze & Zertifikate

Sie können mit der Abkürzung EHUG nichts anfangen? Trösten Sie sich. Das Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie Unternehmensregister ist erst ein paar Jahre alt, keine Bettlektüre, und betrifft E-Mail-Verschicker. Wie auch eine Neuregelung im Telemediengesetz. Es geht um die ganz alltägliche geschäftliche E-Mail.

Spam Mails, Viren und Phishing belasten zunehmend den internationalen E-Mail Verkehr. Da man sein Gegenüber oftmals kaum kennt, ist es schwierig zu entscheiden, wer vertrauenswürdig ist und wer nicht. Insbesondere im Geschäftsbereich und überall dort, wo Zahlungsprozesse stattfinden, möchte man sichergehen, dass es sich um einen seriösen Anbieter oder Käufer handelt.

Ein Impressum gehörte schon immer in ein Newsletter oder E-Mailing. Ob ein kennzeichnender Rattenschwanz unter der Grußformel steht, war bei einer normalen Geschäftsmail egal. Das änderte sich mit dem EHUG. Kapital- und Personengesellschaften müssen in ihrer E-Mail-Korrespondenz folgende Angaben mitschicken:

  • Firma mit Rechtform
  • Sitz der Gesellschaft
  • zuständiges Registergericht und Handelsregisternummer
  • alle Geschäftsführer und Stellvertreter, mit Familiennamen und mindestens einem Vornamen
  • und bei Firmen mit einem Aufsichtsrat noch der Vor- und Zuname des Vorsitzenden

Diese Angaben sind Pflichtangaben bei jedem geschäftlichen E-Mail Verkehr, der Angebote, Rechnungen, Auftragsbestätigungen, Bestellungen, aber auch Vertragsverhandlungen betrifft. Lediglich ein Link zum Impressum auf dem Internet-Aufritt reicht also nicht aus. Auch bei Antworten und Weiterleitungen muss die Signatur rein. Clevere Anwender regeln das automatisch in ihrem E-Mail-Client.

Größere Unternehmen können über den Einsatz eines Signaturservers automatisch jeder ausgehenden E-Mail eine Standardsignatur hinzufügen. Die lässt sich zudem noch als Nachrichtenticker (neue Messetermine, Produkte) einsetzen. Und durch die Serverlösung kann man sicher sein, dass kein notorisch unterbeschäftigter, klagewütiger Anwalt einem eine signaturlose E-Mail unter die Nase hält.

Einen weiteren Spielplatz für Rechtsstreitereien wurde im § 6 Abs. 2 des Telemediengesetzes (TMedienG) eröffnet. Danach muss das kommerzielle Ansinnen einer E-Mail im Absender und der Betreffzeile offen ersichtlich sein. Also keine irreführende Betreffzeilen und ein Klarname (das ist der Absendername, der alternativ zur Absender-E-Mail angegeben werden kann), der es dem Empfänger sofort ermöglicht zu sehen, um was für eine Mail es sich hier dreht. Damit sollte auch der E-Mail-Marketer rechtlich aus dem Schneider sein.

Einwurf: Was ist das Telemediengesetz?

Im Telemediengesetz werden Grundlagen für den Datenschutz von über Onlinemedien erhaltenen Kundendaten oder auch Kennzeichnungspflichten wie etwa in Form des Impressum geregelt. In seiner aktuellen Form existiert das Telemediengesetz bereits seit dem 1. März 2007 und löst in seiner Funktion das Regelwerk des Teledienstgesetzes, des Teledienstdatenschutzgesetzes sowie des Medienstaatsvertrages ab. Zu den maßgeblichen Änderungen der vorherigen Gesetzesregelung kann die Einschätzung von Spammails als Ordnungswidrigkeit angesehen werden. Zuvor existierte keine rechtlich bindende Grundlage in Sachen Spam. Außerdem muss hervorgehoben werden, dass sich die Einholung von Auskünften hinsichtlich personenbezogener Daten neu gestaltet.

War es bisher so, dass lediglich Strafverfolgungsbehörden sowie Gerichte auf Verdachtsgrundlage die Möglichkeit hatten, derartige Informationen einzuholen, existiert diese Möglichkeit nun für eine Vielzahl verschiedener Behörden, wie etwa dem Bundesnachrichtendienst oder den Verfassungsschutzbehörden der Länder. Auch Privatpersonen wird diese Möglichkeit nun eingeräumt, sofern es zur Durchsetzung von Rechten am geistigen Eigentum erforderlich ist. Dies ist vor allem dann gegeben wenn bestimmte Schriftrechte verletzt wurden. Als positiv kann dargestellt werden, dass das neue Telexdienstgesetz einen ganzheitlichen Ansatz in der Regelung des Rechts von Telemedien verfolgt, und nicht, wie es in der Vergangenheit der Fall war, auf verschiedene Regelwerke zurückgreift. Dies soll unter anderem dazu führen, rechtliche Grundlagen zu vereinfachen und die Auflegung von rechtswidrigen Vorfällen zu instrumentalisieren.

Nichtsdestotrotz wird das Telemediengesetz nicht als Erfolg angesehen, da sämtliche Regelungen zu vage dargestellt werden. So wird beispielsweise kritisiert, dass keine praxisrelevanten Regelungen dargestellt werden, sondern ein eher der Wirklichkeit fremder Ansatz verfolgt wird, etwaige Zustände zu beschreiben.

So existieren beispielsweise keinerlei Handlungsregelungen welche sich auf derzeit relevante Themen beziehen, die beispielsweise die Haftung von Suchmaschinenlinks aufgreifen. Als Beispiel sei erwähnt, dass des öfteren Suchmaschinenergebnisse auf minderwertige Onlineangebote führen, welche wenig Informationsgehalt bieten, aber auf vielerlei Art und Weise darauf abzielen, den Besucher zu Onlinekäufen zu animieren.

Gesetzliche Bestimmungen für digitale Signaturen und Verschlüsselungen

Der Gesetzgeber sieht vor, dass Datenschutzrichtlinien bei der E-Mail Korrespondenz eingehalten werden. Ähnlich wie beim Briefgeheimnis gilt daher prinzipiell, dass Inhalte einer E-Mail einem besonderen Schutz unterliegen. Gleichzeitig ist das Urheberrecht des Verfassers zu schützen. Im geschäftlichen E-Mail Verkehr ist dies ausdrücklich vorgeschrieben.

Digitale Signaturen und Verschlüsselungs-Algorithmen stellen sicher, dass die E-Mail tatsächlich von dem genannten Absender stammt und vertrauenswürdig ist. Sie fungieren wie eine eigenhändige Unterschrift. Der Empfänger kann daraus ablesen, dass die E-Mail tatsächlich vom Absender stammt, auf dem Weg zu ihm nicht verändert oder manipuliert wurde und dass der Inhalt geschützt ist, so dass lediglich der autorisierte Empfänger ihn lesen kann.

Unternehmen setzen E-Mail-Signaturen mittlerweile auch dann ein, wenn es sich um E-Mails handelt, die geschäftsinterne Informationen enthalten. Nicht nur Forschungsunternehmen, sondern auch Hightech Industriefirmen müssen sich vor Spionage und dem Zugriff Unbefugter absichern und verwenden unter anderem E-Mail Signaturen für ihre E-Mails.

Die Technik der E-Mail Signaturen

Grundlage aller E-Mail Signaturen sind Zertifikate des TC TrustCenters der Deutschen Telekom oder der Deutschen Post. Hier können Sie für einzelne Personen oder aber für ein gesamtes Unternehmen entsprechende E-Mail-Signatur-Zertifikate beantragen.

Dienstleister übernehmen diese Aufgabe gerne für Sie. Sie sorgen auch dafür, dass die E-Mail-Signaturen von allen Browsern gelesen werden können. In den gängigen Web-Browsern wie Microsoft Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera und Google Chrome sind dafür bereits Vorkehrungen getroffen. So genannte Rootzertifikate, also Zertifikatvordrucke, sind hier von TC TrustCenter vorinstalliert. Sie lassen sich leicht in die individuellen E-Mail Anwendungen einbinden. Bei der digitalen Signatur handelt es sich um einen gesonderten Datensatz, der der jeweiligen E-Mail angehängt wird. Dieser Datensatz enthält wichtige Informationen bezüglich des Absenders und weist ihn eindeutig aus.

Ähnliches kann man für den Hausgebrauch aber auch selbst einrichten. Drei frühere Artikel wissen darüber Bescheid:

Der Gesetzgeber behandelt die digitale Signatur in E-Mails wie eine handschriftliche Unterschrift. Rechnungen, die per E-Mail mit einer elektronischen Signatur versandt werden, sind demnach uneingeschränkt rechtssicher.

Die steuerliche Relevanz digitaler Signaturen

Durch die E-Mail-Signatur bekommen E-Mails mit Rechnungen auch den Status der Vorsteuerabzugsfähigkeit. Im Business-to-business Bereich ist der Geschäftsmann als Empfänger sogar dazu verpflichtet, elektronische Rechnungen zu verifizieren und zusammen mit der Signatur des Rechnungsausstellers zu archivieren. Dies fordert das Finanzamt. Bei einer Steuerprüfung werden diese Identifikationsmerkmale in jedem Fall verlangt, damit Rechnungen steuerlich geltend gemacht werden können. ™

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Web 2.0 Dienste: Spotplex und Bubblesnap

Während der Eine mit einem neuen Konzept für mehr Traffic sorgen will – vor allem für Blogs, versucht der Andere Grafiken und Fotos ein wenig aufzuhübschen.

Spotplex: Besucher ansaugen (gibt es nicht mehr)
Wer die Zeit, die in den Betrieb eines lebendigen Blogs gesteckt werden muss, einmal in klingender Münze zurückbezahlt haben will, der braucht als Fundament vor allem eines: Besucher, Besucher, Besucher. Google schleust sie mächtig rüber, Technorati je nach dem, eine gute Verlinkung innerhalb der Blogossphäre bringt auch was, usw. Ein weiterer Besucherstaubsauger will Spotplex werden. Interessant ist das erst einmal vor allem für Blogger, die auf englisch posten. Die deutsche Sprachversion ist noch gähnend leer. Wie sorgt Spotplex für mehr Traffic? Dazu die Schaugrafik:

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Noch ein Tag gesellt sich also zu Google Analytics & Co. Liest jemand auf dem eigenen Blog einen Post, geht die freudige Nachricht an Spotplex. Die veröffentlichen einen Teaser des Posts, der dann hoffentlich von ganz vielen Spotplex-Nutzern angeklickt wird, die fröhlich AdSense-Anzeigen und Werbebanner klicken und zu Stammlesern werden… So könnte die Erfolgsgeschichte lauten. Damit die wahr wird, muss Spotplex nur noch bekannter werden. (md) Spotplex gibt es nicht mehr.

Bubblesnap: Sag es mit den Web 2.0-Blasen
Fotos schießen, bearbeiten, thematisch ordnen, anderen zeigen etcpp. ist großes Freizeit-Business. Und mit Diensten wie Flickr und der Trippermap vergeht ein verregneter Sonntag wie im Flug. Besonders den Fotofreaks, die gerne Freunden und Bekannten mit stolz geschwellter Brust die neusten Schnappschüsse ihres Lebens präsentieren, wird bei Bubblesnaps das Herz aufgehen, denn damit lässt sich das Fotoleben noch ein Tick spritziger arrangieren.

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Also, schnell alle mit dem Foto-Handy geschossenen Beweisstücke der langen Partynacht auf den eigenen Rechner kopieren und das aussagestärkste Bildmaterial bei Bubblesnaps hoch laden. Das „Blasen machen“ ist auch mit übernächtigten Augen noch ein Leichtes; einzig für den passenden Spruch müssen vielleicht vorher zwei Aspirin eingeworfen werden. Jetzt nur nicht bei der Auswahl des E-Mail-Verteilers einen verhängnisvollen Fehler begehen…

Die Empfänger können wenn es ihnen danach ist ihrerseits mit ein paar Sprech- oder Denkblasen das Bildgeschehen kommentieren, so dass dann nach dem verdienten Nachmittagsschlaf schon die ersten Antwortblasen im Posteingang liegen. Für Bubblesnaps bitte diesen Link klicken. (md)

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Accessibility: mit Firefox Websites überprüfen

Die Inhalte von Websites sollten für alle Nutzer gleichermaßen ohne Hürden, barrierefrei, zugänglich sein. Das gilt im besonderen auch für Menschen mit einer angeborenen oder altersbedingten Sehschwäche. Die beim World Wide Web Consortium (W3C) angesiedelte Web Accessibility Initiative (WAI) setzt sich dafür ein, dass immer mehr Firmen, Organisationen und behördliche Stellen ihre Internet-Auftritte konform zu den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) gestalten.

Das Illinois Center for Information Technology Accessibility (iCITA) hat eine Toolbar für den Firefox entwickelt, mit der Webworker die Programmierung ihrer Webprojekte auf Accessibility-Konformität überprüfen können. Nachfolgend zwei Funktionsbeispiele

Accessibility

Mit Hilfe der Report-Funktion können einzelne Webseiten auf Accessibility-Schwachstellen überprüft werden. Die Liste der Fundstellen lässt sich nach dem Schweregrad sortieren und zum besseren Abarbeiten in eine speicherbare HTML-Seite überführen.

Internet-Accessibility

Ist der Farbkontrast ausreichend? Im Menü „Style“ gibt es eine Funktion zum Aufspüren von Seitenbereichen mit einem zu niedrigen Kontrast. Hier geht es zum Download der Firefox Accessibility-Erweiterung.

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Lovely Charts: Diagramme und Sitemaps erstellen

Mit einem Flussdiagramm lassen sich Prozesse visualisieren. Netzwerkdiagramme sind gut, um den Überblick bei einem Telekommunikationsnetzwerk zu behalten; grafische Sitemaps helfen in der Konzeption eines Internet-Auftritts beim Strukturieren von Seiteninhalten und Funktionen. Lovely Charts bietet eine kostenfreie Unterstützung für diese Aufgaben. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit (Umschalten zwischen Drag & Drop der Diagrammelemente und Einfügen von Verbindungspfeilen) geht das Diagramme entwerfen einfach von der Hand. Der Service steckt noch im Beta-Status, gravierende Bugs kamen beim Test nicht zum Vorschein. Hier geht es zu Registrierung.

Lovely Charts

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Hosting & Domains: 2 Tools für Webmaster

Wer hosted die Website wirklich und welche Domains liegen auf einem Webserver? Diese beiden Tools geben Auskunft darüber.

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You get signal

Damit lässt sich herausfinden, welche Domains auf dem gleichen Webserver gehosted werden. Das Tool gewinnt die Informationen aus Suchmaschineneinträgen.

Who is hosting this?

Who is hosting this?

Das Tool verrät den Hoster einer Website, deckt zum Beispiel die Firmen auf, bei denen kleinere Hoster ihre Serverkapazitäten einkaufen.

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AdSense für Firefox: neue grafische Sichten mit Graphsense

AdSense ist für viele Werbung schaltende Seitenbetreiber die Einnahmenquelle Nummer 1, eine regelmäßige Optimierung der AdSense-Integration dementsprechend Pflicht. Firefox-Nutzer können dazu Graphsense zur Unterstützung einsetzen.

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Mit Graphsense lassen sich direkt im eigenen AdSense-Konto grafische (Ein-)Sichten gewinnen, wie z.B. durch ein Kuchenchart, das Auskunft über die Einnahmenverteilung nach Kanälen innerhalb eines Monatszeitraums gibt. Oder eine Liniengrafik, welche die Anzahl der Klicks pro Tag zeigt. Über das Drop-Down-Menü können schnell weitere Sichten generiert werden.

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Gray Bit: Webseiten in Graustufen umwandeln

Es ist eine Binsenweisheit, dass Webseiten benutzerfreundlich gestaltet sein sollten. Barrierefrei ist ein Internet-Auftritt, wenn auch Menschen mit einer Sehbehinderung, wie Farbenblinde, sich ohne Hürden die Informationen erschliessen können. In der „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“ (BITV) findet der Webmaster, der sein Angebot auf Barrierefreiheit hin überprüfen oder anpassen möchte, einen Kriterienkatalog.

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Zwei ausgefallene Navigationsbalken im Graustufentest.

Für Farbenblinde, die ihre Umwelt nur in Graustufen wahrnehmen, müssen die Seitenelemente einen ausreichenden Kontrast aufweisen um unterscheidbar zu sein. Graybit erzeugt Graustufenansichten von Internet-Auftritten und hilft beim Aufspüren kontrastarmer Bereiche.

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PicLens: Bilder online mit 3D-Effekt anschauen

Wer gerne Fotos auf Angeboten wie Flickr oder Photobucket betrachtet, der wird sich vielleicht über PicLens freuen. PicLens ist ein Add-on für alle gängigen Browser und peppt die Bildbetrachtung auf. Ich habe das mal mit meinen Flickr-Alben getestet. Nach der Installation erscheint beim Mouseover über eines der Album-Thumbnails ein "Play"-Steuerelement; das anklicken, und die Bilder werden in der Vorschauansicht präsentiert, eine normale Wand aus Bildern. Die wird dynamisch und bekommt eine dreidimensionale Anmutung, wenn die Maus sie mit der Kontrollschaltfläche, zu finden in der Mitte der Navigationskonsole, "tanzen" lässt. Ein Doppelklick auf ein Bild zoomt es auf Vollbild-Modus, mit einem weiteren Doppelklick gelangt man wieder in die dann vergrößerte Kontaktabzugsicht.

piclens

PicLens könnte genau das richtige Spielzeug sein für Fotofreunde, die angesichts der miesen Wetteraussichten für das Wochenende ihre Zeit sowieso vor der Kiste verbringen wollten. Das Add-on funktioniert nicht nur im Zusammenspiel mit Flickr & Co., sondern lässt sich auch für die Fotos auf der eigenen Website nutzen. Was es dazu braucht ist ein Media RSS-Feed. Für mehr Infos hier entlang.

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Sitescan: Ist Google Analytics korrekt implementiert?

Viele Webmaster nutzen Google Analytics, um sich über das Besuchergeschehen auf den von ihnen betreuten Internetpräsenzen zu informieren. Damit auch jeder Besucher und Navigationsweg durch die Seiten aufgezeichnet wird, sollte der Tracking-Code auf allen Seiten vorhanden bzw. fehlerfrei eingebunden sein. Die korrekte und vollständige Einbindung des Codes manuell zu prüfen ist mühsam, langweilig und, vor allem bei größeren Präsenzen, auch zeitraubend. Hier kommt Sitescan ins Spiel.

SiteScan

Angenehmerweise erfordert die Nutzung von SiteScan keine Registrierung. Einfach die zu prüfende URL eingeben und eine E-Mail-Adresse, an die der Link zur Prüfreport-Übersichtsseite (mit CSV-Datei zum Herunterladen) dann geschickt wird. Die Überprüfung verrät für den zum Testen herangezogenen Internet-Auftritt, dass eine Seite einen fehlerhafen Code aufweist. Welche das ist, steht im Prüfreport. Ein korrekt eingebundener Code liefert den Wert „true“, fehlerhafte Seiten ein „false“, und die lassen sich mit der Suchfunktion schnell aufspüren. Für die Zukunft wäre jedoch eine gebündelte Auflistung aller fehlerbehafteten Seiten am Blattanfang wünschenswert.

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Webdesign

Sprout – Webinhalte anpflanzen

Sprouts, ein Blick ins Wörterbuch verrät es, sind Triebe, Keime, Sprossen. Ein Begriff aus der Botanikerwelt muss für diesen Service also herhalten. Im Fokus stehen die Web-Botaniker, die nicht Dünger und Schaufel zur Hand nehmen, sondern mit Elementen wie Bilder, Animationen und Text Webinhalte "anpflanzen". Die können dann nicht nur auf der eigenen Internet-Präsenz integriert werden, sondern sich auch auf Drittseiten sprunghaft vermehren. Die Aktualisierung der Webpflanzen erfolgt wie bei einem Widget oder Mash-Up automatisch; im Prinzip sind Sprouts nichts anderes. Ein Beispiel:

Sprout

Im Hobbyeinsatz ist Sprout ganz nett für Mitglieder von sozialen Netzwerken, die ohne großen Aufwand mit Inhalten aus vorgefertigten Bausteinen ihre Profile anreichern wollen. Der Webworker kann den Service vielleicht in einem Kundenprojekt einsetzen, zum Beispiel ein Sprout entwickeln, das die Websites der Fachhändler eines Unternehmens automatisch mit neuen Produktinformationen versorgt.

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SEO & Online-Marketing

Meta-Suchmaschine QuadSearch

Griechenland war bis jetzt eher für seine schöne Inselwelt als für Internet-Innovationen bekannt. Das könnte sich ein wenig ändern. Immerhin kommt die Meta-Suchmaschine QuadSearch von der Aristoteles Universität in Thessaloniki.

Bekanntermaßen halten Meta-Suchmaschinen keinen eigenen Index vor sondern sammeln und regruppieren die Ergebnislisten mehrerer Suchmaschinen. Meta-Suchmaschinen decken einen höheren Prozentsatz des indexierten World Wide Webs ab und liefern im Idealfall bessere Suchergebnisse. QuadSearch basiert auf den Ergebnislisten von Google, Yahoo!, Live Search und Ask.com. Das könnte umso angebrachter sein, weil die Suchtrefferqualität von Big G immer öfters zu wünschen übrig lässt. Deren Welt scheint immer häufiger nur noch aus Amazons und Ebays zu bestehen.

Screenshot
Die Länderauswahl wird automatisch vorgenommen

Was Google der PageRank-Algorithmus zur Sortierung der Ergebnislisten ist den Griechen der "K-Algorithmus", über den man nichts weiter in Erfahrung bringen kann, als dass er die Suchtreffer mit einem Gewichtungsfaktor belegt. Ein erfreuliches Feature für Freunde der Suchmaschinenoptimierung ist die Tabellenansicht. Sie bietet eine Schnellübersicht darüber, in welchen Suchmaschinen die jeweilige Trefferseite welche Platzierung einnimmt. Gut zur Überprüfung des eigenen Rankings bei wichtigen Schlüsselbegriffen.

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Aviary: Vogel-Attacke auf Adobe?

Vögel müssen für vieles herhalten. Im Hitchcock-Klassiker „Die Vögel“ verbreiten die gefiederten Gesellen Angst und Schrecken. Im Internet haben Vögel einen weitaus besseren Ruf, wie Millionen zufriedener Halter von Thunderbirds sicher bestätigen können. Noch mehr mächtiges Vogelvieh flattert dem Webworker auf Aviary um die Ohren; wenn es einem gelingt, einen begehrten „Early bird“-Testzugang zu ergattern. An ihren, der etablierten Konkurrenz Marktanteile abknabberten, Artgenossen wird Worth1000, LLC, die Firma hinter Aviary, bei der Namensgebung gedacht haben.

Aviary-Vogelschar

Mit was lockt Aviary? Mit einer ganzen Reihe von Rich Internet Applikationen, die ein kreatives Herz höher schlagen lassen. Jeder Vogel ist Namenspate für ein Tool. Eine Auswahl:

  • Bildbearbeitung
  • Farbpaletten
  • Muster-Generator
  • vektorbasierte Grafiken und Illustrationen
  • 3D
  • Audio
  • Musik
  • Video
  • Print
  • Textkreation
  • Zeichnen
  • Schriften

Wird die Vogelschar dem Platzhirsch Adobe das Fürchten lehren? Das Vorhaben jedenfalls ist eine Herkulesaufgabe. Wer Aviary im Einsatz erleben will, sollte sich dieses Video über fliegende Autos anschauen und die Lautsprecher anschalten.

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Greenshot: Screenshots erstellen und bearbeiten

Screenshots werden häufig erstellt – um einen Softwarefehler für den Anwendersupport zu dokumentieren, eine Präsentation mit Grafiken zu untermalen, eine technische Dokumentation lesefreundlicher zu gestalten, dem Einklebebuch ein weiteres Fundstück hinzu zu fügen. Manchmal, besonders bei der Fehlerdokumentation, ist es hilfreich, den Bildschirmausschnitt noch mit Kommentaren zu versehen. Greenshot kommt mit einer digitalen Schere, Schreib- und Zeichenwerkzeugen daher und kann es von den Kernfunktionen mit der Bezahlkonkurrenz SnagIt aufnehmen.

Greenshot

Geparkt in der Taskleiste ist es per rechtem Mausklick stets zu Diensten. Abspeichern lassen sich die Screenshots in den Dateiformaten jpg, gif, bmp und png. Für eine originalgetreue Druckausgabe sollten zunächst unter "Einstellungen – Ausgabe – Druckeinstellungen" die Häkchen bei "Ausdrucke auf Seitengröße verkleinern/vergrößern" entfernt werden. Wer Gimmicks mag, der freut sich vielleicht über den Blitzeffekt und den Kameraauslöser-Klang beim Erstellen eines Screenshots. Greenshot ausprobieren? Hier geht es zur Projektseite bei SourceForge.net.