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SEO & Online-Marketing

Linkdiagnose-Tool

Woher kommen die guten Suchmaschinen-Platzierungen meiner Konkurrenten? Was es an Zutaten braucht im Kampf um die Plätze auf der ersten Suchtrefferseite wissen die SEO-Experten… weitestgehend. Links, Backlinks spielen dabei eine entscheidende Rolle; am besten viele, aus guter „Nachbarschaft“ und von Seiten mit hohem PageRank. Was ein Link wertvoll macht bzw. ihn abwertet, darüber hat Dr. Web schon berichtet.

Linkdiagnosis

Mit Linkdiagnosis kriegt der SEO-Interessierte alles über die externe Verlinkungsstruktur einer Site heraus. Als Add-on für den Firefox lässt sich der Link-Report einfach von der zu analysierenden Site aus über das Kontextmenü starten (alternativ auf linkdiagnosis.com gehen und URL dort eingeben); der Report beinhaltet u.a. die Anzahl der Backlinks, die verlinkenden Seiten nach PageRank absteigend sortiert, sowie die am häufigsten verlinkten Einzelseiten. Hier Ausschnitte aus der Link-Analyse für Dr. Web:

linkdiagnosis

linkdiagnosis

linkdiagnosis

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Webdesign

Fundstücke aus dem Web sammeln und teilen

Manch ein Webworker greift zur Schere und sammelt Ausschnitte aus Zeitungen und Zeitschriften, allem was gedruckt wird; vielleicht eine beeindruckende Infografik, eine kunstvolle Illustration, eine gut gemachte Werbeanzeige, oder der marktschreierische Aufmacher aus dem Sensationsblatt. Die klebt er dann in sein Scrapbook (Einklebebuch). Mit der Zeit entsteht ein visuelles Nachschlagewerk oder eine Art grafisches Tagebuch, aus dem sich vielleicht bei der Ideenfindung für ein neues Internet-Projekt ein kreativer Funken entnehmen lässt.

ScrnShots

Im Web dienen als Schere Programme wie SnagIt oder Greenshot und oft sind es eben nur kleine Auschnitte einer Seite, die interessant sind. Wer seine digitalen Fundstücke nicht allein auf seinem Rechner horten will sondern sie auch anderen zeigen möchte, zum Beispiel auf seinem Blog, der sollte sich einmal ScrnShots näher anschauen und bei Interesse für die E-Mail-Benachrichtigung über den Start vormerken lassen. Momentan ist der Service noch Private Beta. Screenshots können hochgeladen und mit Meta-Informationen (Beschreibung, URL, Tags) versehen werden. Machen genügend Leute mit, wird mit der Zeit eine interessante Fundgrube für Webworker entstehen, als Hilfe gegen kreative Blockaden im Designprozess

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Betriebliches E-Business Freelance Workflow

7 Lösungen zur Zeiterfassung

Wir stellen Ihnen einige Online Werkzeuge zur Zeiterfassung vor. Die gibt es einfach, handgemacht, kostenlos oder mit Komfort bei verschiedenen Diensten im Abonnement.

tickspot

Tickspot

Website: www.tickspot.com

Preis: von kostenlos (nur ein Projekt buchbar) bis 79 $ (ca. 50,56 €) für die unlimitierte Version monatlich

Zu bemerken: webbasiert, integrierbar in Projektverwaltungstool basecamp

Dr. Web meint: macht einen tollen Eindruck; die monatliche Zahlungsweise stört, und jährlich über 600 Euro für eine unlimitierte Nutzung sind ganz schön happig. Eine abgespeckte Version, in der 15 Projekte gleichzeitig pflegbar sind, kosten jährlich immer noch knapp 145 €

Paymo

Tickspot

Website: www.paymo.biz

Preis: nach Angaben des Herstellers für immer kostenlos ohne Einschränkung nutzbar, Premium-Version in Planung

Zu bemerken: webbasiert, Daten liegen unter einer eigenen Subdomain auf dem Server des Herstellers. Ausführlichere Vorstellung von Paymo – hier entlang.

Dr. Web meint: etwas gewöhnungsbedürftige Dateneingabe, ansprechende Bedienoberfläche

Mite

mite.

Website: www.bemite.de

Preis: kostenlos, Bezahlversion für Frühjahr 2008 angekündigt

Zu bemerken: Komplett auf Deutsch, webbasiert

Dr. Web meint: funktionale und ästhetisch ansprechende Lösung aus Deutschland, die im Vergleich zu ihren (englischsprachigen) Konkurrenten kostenlos und uneingeschränkt einsetzbar ist

Slim Timer

Slim Timer

Website: www.slimtimer.com

Preis: wird nicht ausgewiesen, gibt eine Kostenlosversion laut Blog, dort erfährt man auch, dass eine „freemium“-Version existiert, sonst aber nichts Näheres

Dr. Web meint: Preisintransparenz und Berichte über Datenverluste in 2007 schrecken eher ab. Leser Björn Scholl ist allerdings sehr zufrieden mit Slim Timer (Kommentar in Beitrag zu Paymo)

Kimai

Kimai

Website: www.kimai.de

Preis: kostenlos

Zu bemerken: lokal installierbar, deutsche Benutzeroberfläche

Dr. Web meint: einfache und angenehm auf das Wesentliche konzentrierte Zeiterfassungslösung, die Skeptikern externer Datenhaltung entgegen kommt; schade nur, dass bei aller Einfachheit keine direkte Zeiteingabe, ohne den Umweg Uhrzeit, möglich ist

Clocking IT

Clocking IT

Website: www.clockingit

Produkt-Test: ClockingIT – Zeiterfassung, Projektmanagement, Kommunikation, Kollaboration

Preis: kostenlos, es darf gespendet werden

Zu bemerken: Projekte mit Stundenkontingent einbuchbar, Fortschrittsbalken für aufgebrauchte Budgetzeit

Dr. Web meint: Warum eine Bezahllösung wählen, wenn es auch Clocking IT für das anspruchsvollere Multi-Projektzeit-Management gibt, programmiert und weiterentwickelt von einem norwegischen Ehepaar? Unser Favorit.

Dr. Webs Zeiterfassung „ganz leicht“

Dr. Webs Zeiterfassung

Es soll noch Leute geben, die weder webbasiert oder mit lokalem Webserver ihre Zeiten erfassen möchten, sondern einfach mit Excel. Unser Zeiterfassungsblatt besteht aus den Feldern Monat, Kalenderwoche, Datum, Projekt, Aufgabe, Einzeltätigkeit und Zeit. Ein Pivottabelle sorgt für die Konsolidierung der Daten. Nicht gerade ein Trendsetter, aber völlig ausreichend, um Eigen- und Kundenzeit zu erfassen.

Dr. Webs Zeiterfassung

Dr. Webs Zeiterfassung

Datei zum Herunterladen: Zeiterfassung-DrWeb.xls

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Webdesign

Regional werben

Jede Region kennt ihre kostenlosen Anzeigenblätter, die im Café um die Ecke ausliegen und im Briefkasten zu Hause stecken. Dort kann es eine Firma mit einer Anzeige versuchen. Oder aber im Internet nach regionalen Werbemöglichkeiten schauen. Dr. Web hat das getan, am Beispiel der „magicmedia“, einer fiktiven Freiburger Multimediaagentur.

Magicmedia ist frisch gegründet, unbekannt, auf Mund-zu-Mund-Propaganda allein will sie sich nicht verlassen. Etwas Geld haben die Gründer eingebracht, das auch eingesetzt werden kann, um bekannter zu werden. Wie könnte das online gehen?

1. Button auf meinestadt.de – Freiburg
Das von der Firma „allesklar.com AG“ betriebene Städtekonglomerat bietet auch ein regionales Online-Angebot für Freiburg. Es gibt Rubriken wie Branchenbuch, Telefonbuch und Anzeigenmarkt. Ein Blick in die Mediadaten verrät, dass diese so genannten „Themen-Channels“ separat buchbar sind. Zu haben wäre zum Beispiel ein Button im Format 150 x 150 Pixel, der animiert und maximal 15 Kb schwer sein darf. Platziert wird die Werbung im rechten Seitenbereich.

Screenshot

Kosten? Die Preisliste spricht von einem Tausender-Kontakt-Preis (TKP), 1.000 Werbeeinblendungen, in Höhe von 15 € zzgl. MwSt. für einen Button auf der Stadt & Kreis-Ebene. Ein näherer Blick zeigt, dass die Preise umso höher sind, je stärker die Werbung regional begrenzt zu sehen ist. Ein Freiburger Anbieter, der seine Produkte ausschließlich in der Region vertreibt, hat wenig Interesse daran, dass seine Werbung auf den Hamburger Seiten zu sehen sind. Unsere Magicmedia kann im Prinzip ihre Dienstleistungen deutschlandweit verkaufen. In der Praxis legen die Kunden jedoch häufig wert auf einen Vier-Augen-Kontakt und lokalen „Stallgeruch“ – wer sind die Leute, kennt die vielleicht jemand von meinen Geschäftspartnern? Besonders gilt das für kleine- und mittelständische Unternehmen.

Regional eingegrenzt wäre die Werbung schon mal, aber ist sie auch zielgenau? Wohl kaum. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort ein Unternehmen auf der Suche nach einem Multimedia-Dienstleister ist, im Branchenbuch blättert und dann von unserem aufmerksamkeitsstarken Button in den Bann gezogen wird? Gering. Wir wollen jedoch fair sein. Die klassische Alternative, eine Anzeige im Wochenblatt, würde genauso mit Kanonen auf Spatzen schießen. Und dort weiss ich überhaupt nicht, ob mir das etwas bringt, der Leser klickt ja nicht darauf, wenn ihn die Anzeige interessiert. Ich kann höchstens bei allen meinen Neukontakten nachfragen, wie sie auf die Firma aufmerksam geworden sind oder die Anzeige mit einem Promotioncode versehen. Genauer ist das Web. Dort kann ich immerhin die Anzahl der Werbeeinblendungen und Klicks messen. Der Publisher liefert mir das in Form eines Ad-Reports. Gegenprüfen kann ich die Klicks mit Hilfe einer Webanalytics-Lösung.

Reichweite für die Rubriken Branchenbuch, Telefonbuch? In den Mediadaten steht davon nichts. Nur dass die Baden-Württembergischen „meinestadt“-Sites monatlich an die 36 Millionen Page-Impressions abkriegen; wieviel davon für unsere Freiburger Rubriken abfällt, müsste beim Vertriebsmann angefragt werden. Man darf davon ausgehen, dass schon ein Werbe-Engagement in Höhe von 500 € eine Präsenz für mehrere Wochen garantiert.

2. Eine Werbebox auf BZ online
In Freiburg beherrscht eine regionale Tageszeitung, die Badische Zeitung, das Blättergeschehen. Die hat einen Internetableger, der was Online-Werbung angeht wenig glücklich macht, denn nennenswerte Informationen sind nur zahlenden Abonnenten vorbehalten. Dementsprechend mau sieht die Reichweite aus. Billig wäre es immerhin. Zwei Wochen Werbung unter „Lokales Freiburg“ sind für rund 240 € zu haben. Unverhandelt. Da kaum regionale Werbung zu sehen ist, geht es mit dem Preis bestimmt noch tiefer.

Screenshot
Ein Werbekonkurrent

3. Werbedunking beim Basketball-Lokalmatador
Unter die Kategorie „Liebhaberei“ sollte die Schaltung einer Anzeige auf der Website des USC Freiburg fallen. Dort könnte Magicmedia sich zu der langen Liste der Firmen gesellen, die hier als Sponsoren gelistet und wahrscheinlich alle in der Halle als Sponsor in Erscheinung treten, sei es auf den Trikots der Spieler, oder mit einem Transparent an der Wand. Das Logo dürfte eine kostenlose Zugabe sein, Online-Sport-Sponsoring regional eher in den Kinderschuhen stecken.

Fazit: Wirklich prickelnd für eine Multimedia-Agentur sind die klassischen Online-Werbeangebote in der Freiburger Region nicht. Für die meisten anderen Flecken Deutschlands dürfte das Gleiche gelten, Online-Werbeträger in Ballungsräumen wie das Ruhrgebiet vielleicht ausgenommen. Doch das Grundproblem bleiben die hohen Streuverluste. Die kann sich eine Firma mit überschaubarem Werbebudget kaum leisten. Regional werben und Streuverluste minimieren? Geht. Mehr dazu im Artikel „Regional werben mit Google AdWords und GoogleMaps“. ™

Erstveröffentlichung 28.02.2008

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SEO & Online-Marketing

Erfolgsmessung im Online-Marketing

Der Erfolg einer Print-Anzeige ist nur schwer und wenn dann (geld)aufwändig zu messen. Bei Cost-per-click (CPC)-Kampagnen im Internet fusst das gesamte Geschäftsmodell auf einer erfolgsbasierten Bezahlung; auch Kampagnen die auf Pauschalpreisbasis oder nach Tausender-Kontakt-Preisen (TKP) abgerechnet werden, liefern dem Werbetreibenden Kriterien der Erfolgsmessung: Anzahl der Klicks, CTR (Click-thru-rate, das prozentuale Verhältnis der Werbeeinblendungen zu den Anzahl der Klicks), oder gar der durch die Kampagne generierte Umsatz.

Kleinere Firmen werden selten mehr machen als vielleicht eine CPC-Kampagne bei Google oder Miva. Wenn doch, dann wäre
Conversionstats möglicherweise ein geeignetes Hilfstool, um seine Online-Werbeaktivitäten zentral zu steuern. Der Dr. Web könnte darüber eine Kampagne zur Gewinnung von Neuabonnenten für seinen Plus-Bereich abwickeln und mit Hilfe individueller URLs messen, welche der Werbeträger den größten Erfolgsbeitrag leisten.

Voraussetzung für die Messung ist ein Tracking-Code, der im eigenen Internet-Auftritt eingebunden werden muss. Conversionstats ist kostenlos zu testen, Preise sind nach Anzahl der Visits gestaffelt.

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Webdesign

4 Usability-Tipps

Das Budget für die neue Website ist fehlinvestiert, wenn sich im Betrieb heraus stellt, dass die User damit nicht umgehen können. Deshalb sollten von Beginn an Usability Tests den Entwicklungsprozess begleiten. So können bereits frühzeitig Schwachstellen erkannt und behoben werden, sei es beim Wording und der Anordnung von Navigationselementen oder dem Design von Kernprozessen wie Bestellvorgängen oder Angebotsanfragen. In den seltensten Fällen wird Geld für die Beauftragung einer spezialisierten Usability-Firma da sein. 4 Usability-Tipps:

Usability Tipps

Ein hilfreiches Usability Testing-Tool, für das Sammeln und Abarbeiten von Nutzerfeedback auf vorgegebene Aufgaben geeignet, ist das kostenfreie Taskee.

Usability-Tipps

Der Usability-Sparfuchs kann sich auch eine fünfzehntägige Testversion von Morae besorgen. Die Software zeichnet Navigationsverläufe von Testprobanden auf, die das Projektteam hinterher anschauen und auswerten kann.

Ein Meer an Wissen über Usability bietet usability.gov. Darunter auch Informationen über das Durchführen eines Usability-Tests vor Ort.

Die Experten von blink interactive teilen ihre Usability Highlights from 2007 mit. Sie verraten unter anderem, wie eine interne Site-Suche gestaltet sein sollte und was Nutzer für die Kaufentscheidung wünschen.

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Webdesign

Zeiterfassung jenseits von Excel

Täglich seine Arbeitszeit zu erfassen kann eine selbstdisziplinierende Wirkung entfalten. Wer eine wöchentliche Mindestarbeitszeit anstrebt, erreicht sein Ziel eventuell leichter durch eine fortlaufende Kontrolle des Erreichungsgrads. Nicht nur das: ohne eine Zeiterfassung für Projekte, besonders Kundenprojekte auf Pauschalpreisbasis, fehlen Erfolgskontrolle und Planungsdaten für die Zukunft: liege ich mit der Preis- und Zeitkalkulation völlig daneben, rauscht nicht nur mein kalkulatorischer Stundensatz in den Keller, sondern es drohen andere Projekte zeitlich aus dem Ruder zu laufen. Nicht jede Fehlplanung lässt sich einfach durch Mehrarbeit ausbügeln. Fehlkalkulationen kommen vor, alle Unwägbarkeiten sind kaum vorherzusehen, aber irgendwann sollten für gleichartige Tätigkeiten Erfahrungswerte aus der Vergangenheit vorliegen, als Basis für das nächste Angebot. Für auf Stundenbasis abgerechnete Aufgaben ist Zeiterfassung Pflicht, der Kunde wird in der Regel einen Einzelnachweis verlangen.

Etwas Anwenderwissen im Umgang mit einem Tabellenkalkulationsprogram, und ein Zeiterfassungblatt steht recht fix. Beim Konsoldieren der Einträge in Excel – für die monatliche Stundenabrechnung oder Nachkalkulation – hilft die Pivottabelle. Das reicht im Prinzip für den Eigenbedarf aus. Mehr Ansprüche können entstehen, wenn Projekte im Freelancerkollektiv von mehreren Standorten aus gestemmt werden. Eine zentrale Zeiterfassungslösung, in die Projektmitglieder ihre Stundenaufwände eingeben und den mit dem Projektmanagerhut auf in die Lage versetzen, gegebenenfalls steuernd einzugreifen. Paymo könnte so ein Kandidat sein.

Paymo

Die Anwendung läuft unter einer Subdomain http://ihresubdomain.paymo.biz. Um Paymo zu testen, erst den Registrierungsprozess abschließen, dort eine Subdomain wählen, die anschließend bei der lokalen Installation der Applikation eingegeben werden muss.

Paymo

Unter "Clients" werden die Kunden angelegt, auf die man Stunden bucht; auf Wunsch auch mit dem Firmenlogo verziert.

Paymo

Es gibt Kunden-Projektbeziehungen. Mehrere Projektmitarbeiter können auf ein Projekt buchen. Paymo lässt einem nicht ohne die Angabe eines Zeitbudgets pro Projekt davon. Ein Appell an die Planung. In wie vielen Stunden sollte das Projekt vom Tisch sein?

04-paymo.png

Die Zeiterfassung erfolgt über den Timetracker. Mit einer Stopp-Uhr-Funktion – nett gemacht, aber in der Praxis wohl unbrauchbar, weil durch Störungen von außen und Multi-Tasking eine einmal begonnene Aufgabe öfters unterbochen wird, und die Zeit dann einfach geschätzt, zusammen addiert, werden muss. Lebensnaher dagegen ist die Erfassung von Arbeitszeit mittels des Kalenders – für Update-Versionen wäre jedoch eine manuelle Erfassungsmöglichkeit wünschenswert, die ein nachtägliches Korrigieren von Zeitaufwänden zulässt. Paymo erfasst die Zeiteinträge automatisch, zeigt die aufgebrauchte Projektzeit mit einem Fortschrittsbalken an. Das alles macht einen frischen, modernen Eindruck und könnte selbst einen Einzelkämpfer-Excelaner zum Wechseln animieren.

Kosten? Paymo ist derzeit kostenlos, soll es laut dem Hersteller in der Basisversion auch immer bleiben. Für 1-3 User pro Subdomain. Eine kostenpflichtige Variante ist im Inkubator.

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Bunte Magazin-Welt Online

So manche Auflage eines Print-Magazins ist im Meer kostenlos im Internet verfügbarer Informationen unter gegangen. Printwerke möglichst 1:1 im Web erfahrbar zu machen, dass passt auf den ersten Blick nicht recht zusammen. Issuu bietet das: eine Plattform für alle Magazinmacher, professionelle oder hobbyambitionierte, die in der Papierwelt kreativ zu gange sind, aber auf eine Präsentation ihres Schaffens im Web nicht verzichten wollen.

Issuu

Die können ihre im PDF-Format vorliegenden Werke hochladen und Issuu würzt das Ganze mit interaktivem Schnickschnack wie Blättereffekt oder Zoom.

Issuu

Auch wer hier nicht gleich der Community beitritt und aktiv ins Geschehen eingreift, findet so manches inspirierende Layout; da lässt sich auch eine Gestaltungsidee für das nächste Webprojekt finden.

Issuu

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Drei Tools für Gelegenheitspdfler

Adobe dominiert mit seinem PDF-Format das Geschäft mit dem elektronischen Austausch und der Bearbeitung von Dokumenten. Dementsprechend tief muss der Kunde in die Tasche greifen für das Adobe Acrobat Professional-Programm. Ein PDF erstellen, die Seiten innerhalb eines PDF-Dokuments vertauschen, dass alles ist mit der Kostenlos-Version, dem Adobe Reader, nicht möglich. Wem nur gelegentlich PDFs beim Arbeiten in die Quere kommen, dem reichen vielleicht auch folgende drei Tools, die nichts kosten bzw. preisgünstig sind:

PDF-Hammer

PDF Hammer

Der Riesenhammer ist das im Betastadium befindliche Tool zwar noch nicht, aber immerhin kann in der aktuellen Version online die Seitenreihenfolge innerhalb eines PDF-Dokuments verändert und zwei Dokumente zu Einem zusammen geführt werden.

FreePDF XP

Free PDF

Ein alter Toolhase, aber eine Erwähnung wert, ist das von Stefan Heinz entwickelte FreePDF, das in einer deutschen Version vorliegt. Mit FreePDF kann ich aus meinem Textverarbeitungsprogramm heraus ein PDF "drucken", die wohl häufigste Aufgabe für einen Gelegenheitspdfler.

Foxit Reader

Foxit Reader

Dokumente hin und her schicken oder zum Download auf der Website anbieten sind nicht alle Anwendungsbereiche. Arbeiten mehrere an einer Sache, muss oft korrigiert und angemerkt werden. Diese Funktionen bietet der Foxit Reader, für den 39 Dollars, also rund 27 Euros, zu berappen sind; es sei denn, man hat zufällig gerade Bedarf an einer obskuren Diät oder einem Werk, das einem angeblich in die Geheimnisse des Reichwerdens mit einarmigen Banditen einweiht, denn dann bekäme man das Tool auch kostenlos… Einfach mal auf der Homepage den "Get it for free"-Button drücken, bei Country "other" auswählen, staunen, und dann die Finger davon lassen.

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Copaso – Farbtool für Tüftler

Die letzten Wochen schwelgte der Dr. Web immer wieder in Farben. Farbpaletten, aus Klamotten extrahiert, wurden vorgestellt; auch eine Site die behauptet, die Farben der Welt zu kennen, kam vor. Eine ganze Community von Farbfreunden engagiert sich bei den Colourlovers, und von dort stammt auch das Farbpaletten-Tool Copaso, ein gefundes Fressen für Tüftler unter den Farbliebhabern, die sich über den Farbkreis hermachen wollen auf der Suche nach Farbverwandten und Gegenpaaren.

Integriert ist ein Tool zum Extrahieren von Farben aus Bildern, das schön große Farbblöcke aus einem vorher „gepixelten“ Motiv herausholt. Ein bisschen Übung braucht das alles – dann kommen auch die Farben eines Strandpanoramas auf den Seychellen zum Vorschein.

Copaso

Copaso

Copaso

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Webdesign

The Hand Collector: die Hand im Netz

Hände sind schon praktisch. In der Schule hat manche mit Formeln und Vokabeln voll geschriebene Handinnenfläche vor dem Sitzenbleiben bewahrt. Der Stempel von der Disco kann da ebenso drauf wie die Telefonnummer mit Herzchendeko der Traumfrau, die man dort auf der Tanzfläche kennen lernt. Ob als Spickzettel oder Adressbuchersatz, irgendwann fällt alles Wasser und Seife zum Opfer und gerät in Vergessenheit. Nicht aber, wenn vorher ein Foto geschossen und beim Hand Collector eingereicht wurde, denn der hat die Hand als Kunstfläche für sich entdeckt.

Hände der Welt vereinigt euch: Hunderte von bemalten Händen gibt es da mittlerweile in der Galerie zu bestaunen, auch digital nachbearbeitete sind darunter. 2 Handverlesene gibt es gleich hier zu sehen.

Hand collector

Hand collector

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SEO & Online-Marketing

Online-Werbung mit kleinem Budget

Die wenigsten Unternehmen verfügen über ein millionenschweres Werbebudget. Hochglanz-Printanzeigen und TV-Spots fallen schon mal weg. Eine Alternative wäre Online-Werbung. Was ist da für den schmaleren Geldbeutel zu haben? Sagen wir 3.000 € für eine Produkteinführung. Dr. Web hat sich umgeschaut.

Werbung im Auktionsverfahren ersteigern
Bei Auktion Werbung kommt neben klassischer Werbung auch der Bannerplatz unter den Hammer. Websites können hier ihre Reichweite verauktionieren. Der Meistbietende erhält den Zuschlag. Schauen wir uns das Angebot an. Geht schnell, denn das scheint tot zu sein. Was man findet, sind mehr oder weniger Angebote von Websites, die vom Initiator der Auktionsplattform stammen. Wer will, kann für 10 EUR einen Skyscraper auf einer verwaisten Seite namens city-displays.de kaufen. Da lassen wir unser Budget lieber unangetastet.

Die Werbe-Flatrate
Dass klingt doch verlockend! 399.- EUR für ein Jahr. 1 Millionen Besucher sind da drin. Das verspricht ein unseriös anmutender Anbieter, der mit dem Slogan Wirb oder stirb für sich einnehmen will. Woher der Besucherstrom kommen soll und auf welchen Seiten die Werbung geschaltet wird, davon ist nicht die Rede. Ein Neppangebot, bei dem nur einer glücklich wird, sicher aber nicht der Werbetreibende.

Werbemittel eines CMS-Anbieters

So natürlich nicht
So ein Online-Werbe-Blindflug bringt natürlich nichts, schließlich geht es ja nicht einfach darum, „Online-Werbung“ um ihrer selbst willen zu schalten. Die Investition muss auch was nützen, wie zum Beispiel unser Produkt bekannter machen oder den Abverkauf ankurbeln. Bevor man sich also ans Geld ausgeben macht, müssen die Ziele einer Werbekampagne abgesteckt werden. Und um ein Ziel zu erreichen, bedarf es einer Zielgruppe. Die kennt ein Unternehmer in der Regel genau und die gilt es, auch im Internet zu erreichen.

Wir müssen konkreter werden. Nehmen wir an, das Produkt, welches es einzuführen gilt, ist ein Content Management System (CMS) im unteren Preissegment; ein Markt also mit hohem Sättigungsgrad und vielen Anbietern. Wir setzen voraus, dass in dem CMS genügend Innovationskraft steckt, um potentielle Kunden anzulocken. Meine Kernzielgruppe wären Freelancer, IT- und Marketing-Entscheider kleinerer- und mittelständischer Unternehmen, die „einfach“ weitestgehend ohne Design- und Programmierkenntnisse ihre Website pflegen und weiterentwickeln wollen.

Die Auswahl der Werbeträger und der Werbemittel
Wo könnten sich solche Leute im Netz tummeln? Die absolvieren ihr tägliches Surfprogramm vielleicht auf Websites, die ihnen Hilfestellungen für ihre betrieblichen Aufgaben geben. Dr. Web käme hier in Frage, aber auch heise.de, golem.de, die competence-site.de. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort jemand gerade für ein Content Management System interessiert? Kann ich meine zu erwartenden Streuverluste minimieren, also sicher gehen, dass sich möglichst viele für mein Produkt interessieren und mein Banner viele qualifizierte Klicks erhält? Wir müssen die Werbeträgerauswahl weiter verfeinern, nach Plattformen suchen, wo die Zielgruppe noch spitzer ist.

Contentmanager.de, das Content Management Portal, könnte ein ideales Zielgruppenumfeld abgeben. Die Seite bietet Produktvergleiche, einen Produktfinder und Marktanalysen, nützliche Informationen also für jemanden, der am Anfang eines Entscheidungsprozesses steht. Wir schauen uns um, ohne Zweifel läuft hier Werbung, Skyscraper und Super Banner von Blue Chip-Technologieunternehmen und Schoko-Riegelherstellern prägen das Bild, und, siehe da, auch ein CMS-Anbieter preist sein Produkt an, im Halfsize-Banner, Format 468 x 60 Pixel.

Flatrate - bei Werbung nicht.

Ganz falsch sind wir demnach nicht. Wie sieht es mit den Preisen aus? Auf der Website finden sich keine, auch auf den Vermarkterseiten nicht; durchaus nicht unüblich in einem Geschäft mit hohen Rabatten und Preisen, die je nach Auslastung saisonal stark variieren können. Wir müssten also zum Hörer greifen oder eine E-Mail-Anfrage stellen. Auf der Vermarkterseite wäre dann eine der ersten Fragen die nach dem Budget. Nehmen wir an, so ein Half-Size-Banner hat einen 10er TKP, das heißt für 1.000 Werbeeinblendungen muss ich 10 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer bezahlen. 3.000 EUR stehen uns zur Verfügung, macht 300.000 Werbeeinblendungen. Aber halt. Ein Banner haben wir auch noch keines. Vielleicht brauchen wir auch mehrere, um verschiedene Zielgruppenansprachen zu testen. Kosten dafür? Da gibt es keine allgemeine Preisliste für „Du, ich mach dir ein cooles Banner für nen Fuffi in 10 Minuten“ bis hin zu „Die Erstellung des Werbemittels umfasst die Positionen Briefing, Textkreation, Grafik, Animation…“ Ein paar Hundert Euro sind schnell weg, wenn man nicht im Haus Kreativressourcen oder Zugang zu Freundschaftspreisen hat.

Zu wenig Werbedruck, niedrige Klickraten
Zeit, die Reißleine zu ziehen. Selbst wenn wir 3.000 Euro investieren können, lassen sich damit keine Bäume ausreißen. Unser Format ist der Klassiker aller Werbeformen schlechthin, jeder einigermaßen Surf-Erfahrene identifiziert das sofort als Werbung und, das belegen Studien über den Werbeerfolg einzelner Bannerformate, er ignoriert alles was streng nach Werbung riecht, weitestgehend, ist bannerblind. Sind wir großzügig und prognostizieren unserem Banner eine Klickrate von 0,5 %, dann landen wir bei 1.500 Klicks, macht pro Klick satte 2 Euro. Der Werbeanzug „klassische Online-Bannerwerbung“ passt nicht richtig. Mit unserem Budget können wir hier nicht viel ausrichten. Ein Klick bedeutet ja noch lange nicht ein Kauf. Um mein Produkt in die Köpfe der Leute zu bringen, brauche ich einen gewissen Werbedruck über einen längeren Zeitraum. Wo der Besucher auch ist, unser Banner ist schon da. Doch nicht mit unserem Budget.

Alternativen?
Klar gibt es die, und alle kennen sie auch. Google AdWords & Co., kleine Textanzeigen, die kontextsensitiv auf den Suchmaschinen-Trefferseiten oder auf themenrelevanten Dritt-Seiten eingeblendet werden und nur dann etwas kosten, wenn jemand auf sie klickt. Maximales Budget pro Tag, Preis, Uhrzeit der Schaltung, Land oder Region, maximaler Preis pro Klick, das alles lässt sich definieren und die Kampagnen-Tools können nach einer Einarbeitungszeit leicht selbst bedient werden. Google bietet zudem noch ein Tool an, mit dessen Hilfe sich die Landeseiten optimieren lassen. Zurück zu unserem Beispiel Contentmanager.de. Die schalten auch Google AdWords (AdSense).

Screenshot

Können wir uns da direkt einbuchen? Das geht, mit einer „placement-bezogenen“ Kampagne.

Screenshot

Möglich sind Kampagnen auf Festpreis/CPM-Basis oder die gewohnten nach Costs-per-Click. Wir buchen also Werbung auf dem Angebot, wo wir unsere potentiellen Neukunden vermuten, und nur auf einem Weg, der uns mit unserem Budget behutsamer haushalten lässt. ™

Erstveröffentlichung 08.02.2008

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Starbox: eigene Site mit Wertungssternchen aufrüsten

Bei einem Online-Versandhändler können zu wenige von den unscheinbar anmutenden Sternchen den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg eines Produkts ausmachen. Sterne sind zum Symbol für Produktbewertungen im Netz geworden. Wer seine Besucher zum Abstimmen einladen will, der könnte es mit der Starbox versuchen. Die Sterne werden durch CSS aufgehübscht und angepasst, Intelligenz und Dynamik kommt dank des JavaScript-Frameworks Prototype hinzu. Features wie die durchschnittliche Bewertung sowie die Anzahl der bisherigen Voter gehören selbstredend dazu. Starbox, die leichte Variante zum Umfragekosmos von polldaddy.

Starbox

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Flash-Slideshow aus deutschen Landen

Einer unserer auf der ganzen Welt operierenden Informanten für nützliche Seitenbetreiber-Tools klingelte mich heute früh aus dem Bett. Er klang ganz aufgeregt*. Der Grund: die WS-Slideshow, eine neue flashbasierte Slideshow. O.K., die Aufregung konnte ich nicht ganz teilen, ist ja nicht die erste flashige Bilderschau auf dem Markt. Mal getestet. Die Bedienung fühlt sich gut an, die Benutzeroberfläche ist an das eigene Seitendesign anpassbar, die Größe der Bilder frei skalierbar – kann alles, was man für eine dynamische Präsentation von Fotos erwartet und ist kostenlos einsetzbar für den nicht-kommerziellen Gebrauch. Vorgestellt wird das Ganze auf einer mich optisch ansprechenden Microsite, in Deutsch und in Englisch gehalten. Gut.

WS Slideshow

Wer steckt hinter der WS-Slideshow? So, da haben wir es: Jens Krause aus Hamburg, Pixel- und Programmierarbeit aus der BRD also. Freut den Dr. Web und müsste auch Beifall bei allen finden, die angesichts der Übermacht an anglo-amerikanischen Angeboten verzweifeln.

* bis hierhin vom Michael Dobler frei erfunden…

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Surftipp: der Ego-Jahresreport

Nichts was sich statistisch nicht erfassen ließe; in Deutschland arbeitet ein ganzes Amt für die Statistik, von der Teuerungsrate bis hin zur Bevölkerungsentwicklung. Visuell inspirierend wird es für einen Webworker, wenn sich ein Designer wie Nick Felton aus New York mit (typo)grafischem Sachverstand über die Welt der Zahlen hermacht und einen Jahresbericht kreiert, und zwar in eigener Sache. Er packt sein 2007 in sehr ansprechende Infografiken -die Anzahl der Flugkilometer, Museumsbesuche, verlorenen Zähne der Hauskatze, einfach alles. Statistisch präzise? Egal. Schön anzuschauen ist das jedenfalls.

Feltron Annual Report

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Snipplr – Codeschnipsel archivieren, teilen und finden

Ob Browser-Weiche, Grundgerüst für ein XHTML-Template oder die automatische Erstellung eines A-Z-Indexes mittels PHP und MySQL – ein Programmierer muss nicht für jedes Projekt das Rad neu erfinden. Vieles lässt sich wieder verwenden. Eine gemeinsame Codebasis innerhalb der Firma, für alle Entwickler im Zugriff, erhöht die Produktivität und die Gewinnmarge.

Logo Snipperl

Mit Snipplr können die Codeschnipsel das Firmennetzwerk verlassen und Teil einer großen Bibliothek werden, die "Werke" der gängigsten Programmiersprachen von ActionScript bis Visual Basic allen zugänglich macht. Dem passiven Nutzer stehen derzeit -auch ohne Registrierung- rund 4.000 Schnipsel zur Auswahl. Aktive Teilnehmer organisieren hier ihren Code, teilen ihr Wissen und zapfen das Know-how der anderen an, denn die helfen vielleicht mit den Code weiter zu optimieren; Versionsstände lassen sich abspeichern.