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Wie Sie mit Videos Ihre Mailings optimieren

Zu den wichtigsten Trends im Internet-Marketing gehören zweifellos Videos. Sie lassen sich auch im E-Mail-Marketing nutzen, um den Kampagnenerfolg zu erhöhen. Die direkte Auslieferung von eingebetteten Videos in E-Mails ist aufgrund der Sicherheitseinstellungen der gängigen E-Mail-Programme zwar nicht möglich, mit Links zu den Videos auf Ihrer Website können Sie die Klickrate Ihrer Kampagnen jedoch signifikant erhöhen.

Welche Aspekte Sie dabei beachten sollten, haben wir in den nachfolgenden Best Practices zusammengestellt.

  • Verwenden Sie einen Screenshot des Videos
    Nutzen Sie ein Standbild des Videos inklusive der Bedienelemente des Videoplayers, um das Interesse der User zu wecken und sie zum Klicken zu animieren. Zusätzlich sollten Sie einen Textlink zum Video setzen, damit der Link auch bei deaktivierten Grafiken geklickt werden kann.

    Screenshot
    Screenshot eines Videos inklusive Mediaplayer (Beispiel: Youtube)

  • Das richtige Standbild
    Die Auswahl des richtigen Standbildes für den Screenshot kann sich erheblich auf die Klickrate auswirken. Achten Sie also darauf, ein Standbild auszuwählen, das eine interessante Situation des Clips zeigt.
  • Nutzen Sie Videoplattformen
    In den meisten Fällen macht es mittlerweile kaum noch Sinn, Videos aufwendig selbst zu hosten. Zahlreiche Videoplattformen wie Youtube, Sevenload oder Veoh.com nehmen einem diese Arbeit kostenlos ab und bieten weitere Vorteile. Sie ermöglichen den Usern, den Clip problemlos in die eigene Website oder in ein Blog zu integrieren und zeigen an, wie häufig das Video aufgerufen wurde. Darüber hinaus profitieren Sie von der Reichweite der entsprechenden Plattformen und können mit aussagekräftigen Titeln und Schlagwörtern (Tags) zusätzliche Views generieren.
  • Betreff: Mit Video
    Videos erfreuen sich bei Internet-Nutzern wachsender Beliebtheit und ein Hinweis auf das Video in der Betreffzeile kann die Öffnungsrate deutlich erhöhen.
  • Der eigene Videopodcast
    Sie veröffentlichen regelmäßig Videos? Dann können Sie mit geringem Aufwand Ihre Clips zusätzlich als Videopodcast anbieten und auf diesem Weg die Reichweite erhöhen. Ganz einfach geht das zum Beispiel mit der Plattform blip.tv, die hochgeladene Videos als Videopodcast bereitstellt. ™

Siehe auch:

  • Rubrik: Online Video
  • Workshop: Online-Video mit Flash (6 Teile)

Erstveröffentlichung 09.07.2008

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Webdesign

Wie Sie inaktive Empfänger zurückgewinnen

In den meisten E-Mail-Listen gibt es einen nicht unerheblichen Anteil an inaktiven Empfängern, also User, die über einen längeren Zeitraum E-Mails weder geöffnet  noch geklickt haben. Insbesondere bei größeren E-Mail-Listen lohnt es sich, diese Empfänger zu segmentieren und gezielt anzusprechen, um sie zu reaktivieren. Nachfolgend haben wir einige Ideen für die Zurückgewinnung aufgeführt.

  • Gutscheine und Sonderangebote
    Senden Sie Gutscheine, Rabatte oder Sonderangebote an die inaktiven Empfänger. Sofern Sie keinen Online-Shop betreiben und im B2B-Bereich können Sie stattdessen auch Whitepaper, Checklisten oder eBooks als Download anbieten.
  • Zustellung überprüfen
    Der Grund für die Inaktivität können auch False-Positive-Probleme sein. Verwendet ein großer Teil der inaktiven Empfänger den gleichen E-Mail-Provider? Dann überprüfen Sie, ob es bei diesem Provider Probleme mit der Zustellung gibt.
  • Profilaktualisierung
    Platzieren Sie an prominenter Stelle einen Link zum Profilformular, damit der Empfänger seine E-Mail-Adresse, das Format oder die Frequenz des Newsletters ändern kann.
  • Testen Sie unterschiedliche Betreffzeilen
    Vielleicht fühlen sich die inaktiven Empfänger von Ihren Betreffzeilen nicht (mehr) angesprochen. Testen Sie einen anderen Stil oder legen Sie den Fokus auf ein anderes Thema.
  • Ändern Sie das Format
    Wenn Sie Ihren Newsletter ausschließlich im HTML-Format versenden, können Sie für die Mails an die inaktiven Empfänger auf das Plaintext- oder Multipart-Format zurückgreifen.
  • Brief oder SMS
    Sofern die Postanschrift oder Handynummer vorliegt, können Sie die Empfänger auf diesem Weg bitten, ihr Profil zu aktualisieren. Am besten kombinieren Sie diese Maßnahme mit einem Gewinnspiel oder einer Gutschein-Aktion, um eine hohe Responserate zu erhalten.
  • Suchen Sie nach Gemeinsamkeiten
    Überprüfen Sie, ob die inaktiven Empfänger Gemeinsamkeiten haben, beispielsweise in demografischer Hinsicht. Handelt es sich zum Beispiel überwiegend um weibliche Empfänger? Sind es überwiegend Empfänger, die im Ausland wohnen? Vielleicht wurden die Adressen der inaktiven Empfänger auch auf gleiche Weise generiert, beispielsweise mit einer Gewinnspiel-Aktion? Basierend auf den Ergebnissen können Sie einen separaten Newsletter für diesen Empfängerkreis erstellen und besser auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe eingehen. ™

Erstveröffentlichung 14.06.2007

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SEO & Online-Marketing

Fünf Tipps für noch effektivere E-Mails

Im E-Mail Marketing sind es häufig die Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied machen und den Erfolg einer Kampagne maßgeblich beeinflussen können. Fünf dieser Kleinigkeiten haben wir Ihnen zusammengestellt.

  1. Above the fold: Das Wichtigste nach oben
    „Above the fold“ wird der Bereich einer Website oder einer E-Mail genannt, der von Usern, ohne scrollen zu müssen, gesehen werden kann. Die Größe des Bereichs variiert je nach Bildschirmauflösung und E-Mailprogramm, als Richtwert können aber die ersten 300 bis 500 Pixel einer E-Mail angesehen werden. Nur, wenn Sie es schaffen, in diesem Bereich das Interesse des Lesers zu gewinnen, wird er der E-Mail weitere Aufmerksamkeit schenken.

    Idealerweise sollte der Leser in diesem Bereich Antworten auf folgende Fragen finden: Wer hat mir diese E-Mail geschickt? Warum sollte ich die E-Mail öffnen oder einen Link anklicken? Bei verkaufsorientierten Newslettern sollten natürlich auch das attraktivste Angebot und die Handlungsaufforderung „above the fold“ platziert werden.

  2. Verlinken Sie Überschriften
    Verwenden Sie in Ihrem Newsletter Teaser-Texte, die mit einem Link zu dem vollständigen Artikel auf Ihrer Homepage enden? Dann sollten Sie nicht nur den „weiter“-Link am Ende des Teaser-Textes verlinken, sondern zusätzlich auch die Überschrift des Artikels. Diese kleine Änderung führt häufig zu einer höheren Klickrate, denn User sind von großen Websites wie Spiegel.de gewöhnt, dass sie mit einem Klick auf die Überschrift zu dem entsprechenden Artikel gelangen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Fotos oder Grafiken, die ebenfalls mit dem entsprechenden Artikel verlinkt werden sollten. Haben Sie auch daran gedacht, Ihr Logo mit Ihrer Homepage zu verlinken?
  3. Verwenden Sie Ihre Marke in der Betreffzeile
    Die Verwendung von bekannten Marken in Betreffzeilen führt in der Regel zu höheren Öffnungsraten. Kein Wunder, denn sie erleichtern den Empfängern die Orientierung im täglichen E-Mail-Chaos und schaffen Glaubwürdigkeit. Auch aufgrund der veränderten Rechtslage empfiehlt es sich, die eigene Marke im Betreff zu verwenden.
  4. Verwenden Sie aussagekräftige Überschriften
    Die meisten User lesen Texte am Bildschirm nicht vollständig durch, sondern „scannen“ sie nach Überschriften, Zwischenüberschriften, fett markierten Wörtern und Hyperlinks. Wird die zentrale Botschaft Ihres Textes auch dann kommuniziert, wenn lediglich diese Textbereiche gelesen werden?Sofern Sie Wörter in einem Text verlinken, achten Sie darauf, nicht nur einzelne Wörter zu verlinken, sondern aussagekräftige Textabschnitte. Ein Beispiel: „Erfahren Sie, wie Sie erfolgreiche Newsletter texten“ anstatt „Erfahren Sie hier, wie Sie erfolgreiche Newsletter texten.“
  5. Nutzen Sie das Potential von Bestätigungsmails
    Bestätigungsnachrichten, die sie Ihren Abonnenten direkt nach der Anmeldung (beziehungsweise nach der Bestätigung des Double Opt-In) schicken, erzielen in der Regel eine überdurchschnittlich hohe Öffnungsrate. Kein Wunder, hat der Empfänger doch gerade erst das Interesse an Ihrem Newsletter bekundet. Nutzen Sie diese Chance, um zum Beispiel den Empfänger darum zu bitten, die Absenderadresse des Newsletters in sein Adressbuch aufzunehmen – auf diesem Weg reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Newsletter von einem Spamfilter aussortiert wird. ™

Erstveröffentlichung 31.05.2007

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Webdesign

So finden Sie interessante Inhalte für Ihren Newsletter

Der Termin für den nächsten Newsletter-Versand rückt näher und Sie haben noch keinen passenden Inhalt? Die folgenden Tipps und Hinweise können bei der Recherche nach geeigneten Themen helfen.

  • Fragen Sie Ihre Kollegen nach Ideen, insbesondere diejenigen, die viel Kontakt mit Ihren Kunden haben, beispielsweise Mitarbeiter in der Supportabteilung.
  • Lesen Sie sich E-Mails und Briefe von Ihren Kunden durch: Gibt es Fragen oder Probleme, die häufig auftauchen?
  • Lesen Sie Weblogs, die über Ihre Branche berichten. Blogs sind hervorragende Inspirationsquellen für Artikelideen. Mit Technorati oder der Google Blogsearch finden Sie schnell thematisch passende Blogs.
  • Analysieren Sie Ihre Website: Welche Seiten werden am häufigsten aufgerufen? Vielleicht haben Sie auch einen FAQ-Bereich, der Ideen für neue Themen geben kann?
  • Verwenden Sie Social Bookmarking-Dienste wie del.icio.us oder Mister-Wong, um interessante Themen ausfindig zu machen. Mit diesen Websites können Sie ermitteln, welche Themen aktuell für die User besonders interessant sind. Bei del.icio.us geben Sie dafür einfach http://del.icio.us/popular/ gefolgt von einem englischsprachigen Wort ein. Ein Beispiel: Unter http://del.icio.us/popular/marketing sehen Sie, welche Links von den Usern besonders häufig mit dem Schlagwort „marketing“ gespeichert wurden. Auf der deutschsprachigen Plattform Mister-Wong verwenden Sie die URL www.mister-wong.de/tags/ gefolgt von dem gewünschten Wort.
  • Analysieren Sie die vorherigen Ausgaben: Welche Artikel wurden besonders häufig angeklickt und welche Newsletter haben eine hohe Öffnungsrate erzielt? Vielleicht können Sie diese Themen mit einem weiteren Artikel vertiefen?
  • Legen Sie ein Ideen-Archiv an: Sammeln Sie Ideen für künftige Newsletter-Ausgaben in einer Textdatei oder in Ihrem Notizbuch, damit Sie immer eine Auswahl für den nächsten Newsletter haben. ™

Erstveröffentlichung 18.05.2007

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Webdesign

So schreiben Sie effektive Betreffzeilen

Nutzer entscheiden innerhalb von wenigen Sekunden, ob sie eine E-Mail lesen oder nicht. Schaffen Sie es, innerhalb dieser kurzen Zeit die Aufmerksamkeit der Leser/innen zu wecken? Wir haben sechs Tipps für effektive Betreffzeilen zusammengestellt.

  1. Wecken Sie Neugierde
    In erster Linie gilt es natürlich, dass Interesse der Leser/innen zu wecken. Mit Betreffzeilen, die lediglich „Newsletter 02/06“ oder „Newsletter der Müller Reisen GmbH“ enthalten, wird das natürlich schwierig. Stattdessen sollte der Betreff genutzt werden, um das Interesse der Leser/innen zu wecken: Schreiben Sie, was den User in der E-Mail erwartet und warum er ihn öffnen sollte. Zudem sollten Sie den Nutzen für den User klar in den Vordergrund stellen – zum Beispiel mit einem Betreff wie „Erholen Sie sich auf Sylt und sparen Sie 30%“. Eine weitere Möglichkeit, um das Interesse der Leser/innen zu wecken, ist die Verwendung einer Frage im Betreff.
  2. Achten Sie auf die Zeichenanzahl
    Behalten Sie beim Texten auch die Zeichenanzahl der Betreffzeile im Auge – insbesondere dann, wenn sich Ihr Newsletter an private Nutzer richtet und Sie einen hohen Anteil an Webmail-Providern in der Abonnentenliste haben. So stellt GMX in der Übersicht beispielsweise lediglich 21 Zeichen eines Betreffs dar. Bei Hotmail sind es immerhin 40 Zeichen und Google Mail zeigt sogar 87 Zeichen an. Die Anzahl der dargestellten Zeichen ist allerdings häufig auch dann limitiert, wenn eine Desktop-Anwendung zum Lesen der Mails verwendet wird. So stellt Outlook in der klassischen dreispaltigen Vorschauansicht und bei typischen Bildschirmauflösungen zwischen 40 und 50 Zeichen dar. Fassen Sie sich in der Betreffzeile also möglichst kurz (circa 50 Zeichen als Richtwert) und verwenden Sie spannende und aufmerksamkeitsstarke Begriffe am Satzanfang.
  3. Bauen Sie Vertrauen auf
    Eine Betreffzeile kann durchaus etwas übertrieben formuliert werden, damit sie die gewünschte Wirkung erzielt. Hüten Sie sich dabei aber vor leeren Versprechungen, denn damit riskieren Sie Ihre Glaubwürdigkeit, was langfristig zu niedrigeren Öffnungsraten und Abmeldungen führen kann.
  4. Vermeiden Sie „spammige“ Begriffe
    Vermeiden Sie vollständig großgeschriebene Begriffe in der Betreffzeile, denn Spamfilter reagieren darauf allergisch. Vorsicht ist auch bei sehr werblichen Begriffen (kostenlos, gratis) sowie Ausrufezeichen geboten.
  5. Relevanz entscheidet
    Die beste Betreffzeile nützt nichts, wenn das Thema für den Empfänger nicht relevant ist. Sie können die Relevanz erhöhen, indem Sie Ihren Adresspool segmentieren (zum Beispiel nach Geschlecht, Alter oder Wohnort) oder Bezug auf aktuelle Anlässe, wie beispielsweise Feiertage, Feste oder politische Entscheidungen, nehmen.
  6. Personalisierung im Betreff
    Der eigene Name ist immer ein Eyecatcher – natürlich auch in Betreffzeilen. Der Effekt einer personalisierten Betreffzeile kann sich jedoch schnell abnutzen, wenn er zu häufig eingesetzt wird, weshalb sich ein sparsamer Einsatz empfiehlt. Denken Sie dabei auch an eine alternative Betreffzeile für Empfänger, deren Namen nicht vorliegen, damit die Empfänger keinen missglückten Personalisierungsversuch als Betreff erhalten.

Erstveröffentlichung 14.11.2006

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E-Business SEO & Online-Marketing Social Media

Checkliste: So nutzen Sie RSS im Online-Marketing

RSS ist ein hervorragendes Instrument, um User regelmäßig mit neuen Inhalten zu versorgen und damit an das eigene Unternehmen zu binden. Allerdings ist die Usability von den Feeds erklärungsbedürftig und die Verbreitung von entsprechenden Leseprogrammen nach wie vor gering.

Die folgenden Tipps können dabei helfen, die Zahl der RSS-Abonnenten trotzdem zu erhöhen und RSS effektiv in den Online-Marketing-Mix zu integrieren.

  • Platzieren Sie das RSS-Icon möglichst prominent auf Ihrer Website. Verlinken Sie es mit Ihrem Feed. Unter feedicons.com können Sie das Icon in verschiedenen Formaten und Größen herunterladen.
  • Legen Sie eine neue Seite an, auf der Sie RSS erläutern und Ihre verfügbaren RSS-Feeds anzeigen. Diese Seite können Sie zum Beispiel neben dem RSS-Icon verlinken („Was ist RSS?“). Erklären Sie auf dieser Seite kurz und knapp, welchen Nutzen RSS für den User bietet. Fügen Sie Links zu RSS-Leseprogrammen (zum Beispiel GreatNews) und webbasierten RSS-Readern (etwa Bloglines) ein.
  • Achten Sie auf eine regelmäßige Veröffentlichungsfrequenz. Wenn es über einen längeren Zeitraum keine neuen Beiträge gibt, werden viele User den Feed löschen. Einige RSS-Reader löschen Feeds, die über einen längeren Zeitraum inaktiv sind, sogar automatisch.
  • E-Mail Marketer setzen schon länger auf die so genannte Co-Registrierung, um Abonnenten zu generieren. Dabei wird Usern angeboten, während einer Newsletteranmeldung gleichzeitig auch den Newsletter eines Partners zu bestellen. Das gleiche Prinzip können Sie auch für RSS einsetzen. Suchen Sie nach Partnern, die auf Ihrer RSS-Seite auch einen Link zu Ihrem Feed setzen – inklusive einer kleinen Vorschau der letzten Beiträge.
  • Melden Sie Ihren Feed bei den wichtigsten RSS-Verzeichnissen an – zum Beispiel rssverzeichnis.de, rss-scout.de und rss-nachrichten.de.
  • Besonderes Augenmerk sollten Sie dem Namen Ihres RSS-Feeds schenken, denn Ihr Feed kämpft gegen viele Konkurrenten um die Aufmerksamkeit des Users. Wählen Sie einen interessanten und einprägsamen Namen, der neugierig macht.
  • Noch wichtiger als der Name des Feeds sind natürlich die Titel der einzelnen Beiträge. Es lohnt sich, über die Überschrift nachzudenken, denn sie entscheidet als „Türöffner“ darüber, ob der jeweilige Beitrag geöffnet wird. Halten Sie die Titel möglichst kurz und machen Sie auf den Inhalt des Beitrags neugierig.
  • Bieten Sie als Alternative zu dem RSS-Feed auch einen E-Mail-Newsletter an.
  • Veröffentlichen Sie Meldungen zu verschiedenen Themenbereichen? Dann kann es sich lohnen, die wichtigsten Themen als eigene RSS-Feeds aufzubereiten. Auf diesem Weg können sich die User genau die Feeds aussuchen, die für sie wirklich interessant sind.
  • Werten Sie den Erfolg Ihres RSS-Feeds aus: Wie viele RSS-Abonnenten haben Sie? Wie hoch ist die Klickrate? Besonders komfortabel geht das zum Beispiel mit dem Dienst Feedburner, der in der Basisvariante kostenlos genutzt werden kann. ™

Erstveröffentlichung 27.06.2006

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SEO & Online-Marketing

So optimieren Sie den Double-Opt-In-Prozess

Das Double-Opt-In-Verfahren ist unter rechtlichen Gesichtspunkten die sicherste Variante, um E-Mail-Adressen zu generieren: Das Newsletter-Abo wird bei diesem Verfahren erst dann aktiviert, wenn der Interessent den Bestätigungslink in der an ihn geschickten Mail anklickt. Nur auf diesem Weg kann wirkungsvoll verhindert werden, dass Dritte fremde E-Mail-Adressen in den Verteiler eintragen. Wie lässt sich der Anteil der fehlenden Rückbestätigungen möglichst gering halten?

Rechtlich sind Sie also mit Double Opt-In auf der sicheren Seite. Allerdings hat dieses Verfahren auch einen Nachteil. Sie verlieren einen Teil der Interessenten, weil nicht jeder User die Anmeldung rückbestätigen wird, zum Beispiel, weil er die entsprechende Mail übersieht.

Ein wichtiger Punkt ist die Bestätigungsseite, die nach dem Ausfüllen des Anmeldeformulars geladen wird. Nutzen Sie diese Seite, um prominent und eindeutig auf die benötigte Rückbestätigung hinzuweisen, am besten direkt in der Überschrift („Bitte bestätigen Sie Ihre Newsletter-Anmeldung“) und darüber hinaus in einem kurzen erklärenden Text („Vielen Dank für Ihre Newsletter-Anmeldung. Um Missbrauch zu verhindern, wird Ihr Abo erst nach Ihrer Bestätigung aktiviert. Hierzu haben wir Ihnen gerade eine E-Mail geschickt. Bitte klicken Sie auf den Bestätigungslink in dieser E-Mail „).

Betreff und Inhalt der Bestätigungsmail sollten ebenfalls klar und eindeutig formuliert sein. Schreiben Sie also nicht „Ihre Anmeldung zum XY-Newsletter“ in den Betreff, sondern stattdessen zum Beispiel „XY-Newsletter: Bitte bestätigen Sie Ihre Anmeldung“. In der Mail sollten Sie den Vorgang noch einmal in ein oder zwei Sätzen erläutern („Bitte bestätigen Sie Ihre Newsletter-Anmeldung mit einem Klick auf den nachfolgenden Link – erst dann ist die Anmeldung abgeschlossen“). Den eigentlichen Bestätigungslink sollten Sie möglichst kurz halten, damit er vom E-Mail-Programm nicht umgebrochen wird und damit nicht mehr angeklickt werden kann.

Wie immer im E-Mail-Marketing sollten Sie die Spamfilter genau im Auge behalten. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Bestätigungsnachricht bei den wichtigsten Providern zugestellt wird und nicht fälschlicherweise im Junk-Ordner landet. Sofern es diesbezüglich Probleme gibt, sollten Sie die Interessenten auf der Bestätigungsseite darauf hinweisen, dass sich die Nachricht mit dem Aktivierungslink unter Umständen im Spam-Ordner befindet.

Schlussendlich sollten Sie von Zeit zu Zeit auswerten, wie viel Prozent der Interessenten die Anmeldung nicht bestätigen. Ein deutlich steigender Wert kann häufig auf die Spamfilterproblematik zurückgeführt werden. Tipps zur Reduzierung der Spamgefahr habe ich in einem weiteren Fachartikel zusammengestellt. ™

Erstveröffentlichung 19.06.2006

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Der Sieben-Punkte-Check für Ihre Begrüßungsnachricht

Mit der Begrüßungsnachricht beginnt die E-Mail Marketing-Beziehung zu Ihren Kunden. Sie wird gleich nach der Anmeldung oder beim Double Opt-In-Verfahren nach der Bestätigung verschickt, also zu einem Zeitpunkt, zu dem der User gerade sein Interesse an Ihrem Unternehmen bekundet hat.

Die Begrüßungsnachricht prägt damit ganz entscheidend die Wahrnehmung Ihres Unternehmens bei den Abonnenten und sollte daher nicht nur als technische Notwendigkeit verstanden werden. Mit der nachfolgenden Liste können Sie überprüfen, ob Sie das Potenzial der Begrüßungsnachricht voll ausschöpfen.

  1. Bestätigen Sie die Anmeldung
    Gleich am Anfang der Nachricht sollten Sie die Anmeldung bestätigen, denn dies ist die wichtigste Information für den Leser. Nutzen Sie die Gelegenheit und bedanken Sie sich gleichzeitig für das Interesse an Ihrem Newsletter!
  2. Personalisierung ist Pflicht
    Eine persönliche Anrede zählt nicht nur in Newslettern zum Standard, sie sollte natürlich auch in Ihrer Begrüßungsnachricht nicht fehlen.
  3. Wecken Sie Neugier
    Schreiben Sie, was den Leser in den nächsten Newsletter-Ausgaben erwartet. Worauf darf er sich freuen und weshalb er dem Newsletter besondere Aufmerksamkeit schenken sollte?
  4. Nennen Sie einen Ansprechpartner
    Die Angabe eines Ansprechpartners inklusive Kontaktdaten erleichtert dem User nicht nur die Kontaktaufnahme bei Fragen oder Problemen, sondern unterstreicht zusätzlich den persönlichen Eindruck.
  5. Nicht vergessen: Abmeldelink und Impressum
    Die rechtlich vorgeschriebenen Links zum Impressum und zur Abmeldung dürfen natürlich auch in der Begrüßungsnachricht nicht fehlen.
  6. Geschenke erhöhen die Freundschaft
    Kleine „Give-Aways“ wie PDF-Downloads oder Gutscheine sind ein ideales Instrument, um die Anzahl der Neuanmeldungen zu erhöhen. Hierfür fügen Sie einen prominenten Hinweis auf das Geschenk auf Ihrer Anmeldeseite ein. Mit der Begrüßungsnachricht erhält der Empfänger dann den Gutschein oder den Link zur PDF-Datei.
  7. Aufnahme ins Adressbuch
    Sofern Sie mit der False-Positive-Problematik zu kämpfen haben, das heißt wenn Ihr Newsletter zu Unrecht von Spamfiltern aussortiert wird, sollten Sie die Empfänger bitten, Ihre Absenderadresse in ihr Adressbuch aufzunehmen. Auf diesem Weg verringern Sie die Gefahr, dass Ihr erwünschter Newsletter im Spamordner landet. ™

Erstveröffentlichung 28.04.2006

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Webdesign

Über das Texten von Newslettern: Jedes Wort zählt

Für die Inhalte von Newslettern werden viel zu häufig Texte aus Werbebroschüren oder anderen Werbematerialien übernommen. Ein Fehler, denn das Medium E-Mail folgt eigenen Regeln und bietet neue Chancen.

Hören Sie genau hin
„The best copywriters listen carefully and then articulate a simple message that genuinely touches on interests shared by both the company and its customers“, schreibt Nick Usborne in seinem hervorragenden Buch “Net Words – Creating high-impact online copy”.

Vor dem Texten von Newslettern sollte in der Tat das Zuhören stehen: Welche „Sprache“ spricht Ihre Zielgruppe? Welche Begriffe verwendet sie? Schauen Sie sich unter diesem Blickwinkel einmal Ihre eingehenden E-Mails an oder besuchen Sie Veranstaltungen, auf denen Sie Ihre Zielgruppe antreffen. Die Lektüre von Weblogs, Online-Foren oder Chats lohnt sich ebenfalls, denn dort können Sie Gespräche innerhalb Ihrer Zielgruppe praktisch „live“ verfolgen.

Kurz und einfach
Genau wie Websites werden E-Mails meistens nicht vollständig gelesen, sondern „gescannt“, also lediglich überflogen. Aus diesem Grund sollten Sie lange und verschachtelte Sätze vermeiden (Faustregel: ca. 15-25 Wörter pro Satz). Fassen Sie sich kurz und formulieren Sie den Kundennutzen verständlich und präzise. Längeren Text können Sie in mehrere kurze Paragraphen aufteilen, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten.

Werden Sie persönlich
Das Texten von persönlichen Mails fängt mit einer personalisierten Anrede an – hört damit aber noch lange nicht auf. Als Autor sollten Sie sich nicht hinter einem „Beamtendeutsch“ oder langweiligen PR-Phrasen verstecken, sondern dem Newsletter eine persönliche Note verleihen. Schreiben Sie „von Mensch zu Mensch“ und nicht „von Unternehmen zu Mensch“.

Hervorhebung von Informationen
Markieren Sie wichtige Sätze oder Satzabschnitte fett oder farbig. Kursiver Text sollte hingegen nicht verwendet werden, da er am Bildschirm schwer zu lesen ist. Um Irritationen zu vermeiden, sollten Wörter nur dann unterstrichen werden, wenn es sich dabei einen Link handelt.

Achten Sie auch darauf wichtige Informationen und nicht lediglich einzelne Wörter durch die Markierungen hervorzuheben, denn beim Überfliegen des Textes ist die Bedeutung einzelner Wörter nicht verständlich. Verwenden Sie zusätzlich Aufzählungspunkte, um die wichtigsten Informationen hervorzuheben.

Mehrwert statt Werbung
Natürlich soll Ihr Newsletter für Ihre Produkte oder Dienstleistungen werben – trotzdem sollte er nicht nach Werbung aussehen. Bieten Sie Ihren Empfängern stattdessen einen klaren Mehrwert in Form von redaktionellen Tipps, Rezensionen oder exklusiven Gutscheinen.

Stellen Sie den Kunden in den Mittepunkt
Niemand interessiert sich für langweilige Unternehmensmeldungen – mit Ausnahme Ihrer Konkurrenz. Stellen Sie stattdessen den Kunden und seine Bedürfnisse in den Vordergrund und vermeiden Sie Sätze, die mit „Wir“ anfangen.

Literaturempfehlung
Nick Usborne erläutert in „Net Words“ was erfolgreiche Web-Texte auszeichnet und warum sie für den Erfolg im eCommerce entscheidend sind. Er sensibilisiert den Leser für den Unterschied zwischen Broschüren- und Website-Text und gibt zahlreiche Praxistipps für das Schreiben von Texten für Websites und E-Mails.
In Englisch erschienen bei McGraw-Hill Publishing. ISBN 0071380396

Erstveröffentlichung 09.03.2006

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Pay per Click: So finden Sie gewinnbringende Keywords

Schalten Sie auf Pay per Click-Plattformen wie Google AdWords oder Overture ausschließlich für allgemeine Keywords Anzeigen? Dann verschenken Sie wahrscheinlich bares Geld…

Es lohnt sich, Pay per Click-Anzeigen mit einem möglichst breit gefächerten Keyword-Set anzulegen. Auf diesem Weg erhöhen Sie nicht nur die Reichweite Ihrer Kampagne, sondern können häufig auch den durchschnittlichen Klickpreis senken. Die Klickpreise werden schließlich im Gebotsverfahren festgelegt, was zu günstigeren Klickpreisen bei weniger gängigen Keywords führt.

Zwar schlagen die Pay per Click-Netzwerke mehr oder weniger passende Keywords für eine Kampagne vor – diese Tools werden aber wahrscheinlich auch von Ihrer Konkurrenz genutzt, wirkliche „Schnäppchen-Keywords“ lassen sich damit also häufig nicht mehr finden. Es gibt jedoch noch weitere Möglichkeiten, um Keyword-Listen zu erweitern:

  • Analysieren Sie Ihre Logfiles
    Mit welchen Suchbegriffen gelangen User über die organischen Suchergebnisse auf Ihre Website? Die Logfiles Ihrer Website können eine gute Inspirationsquelle sein, um Ihr Keyword-Set zu erweitern.
  • Nutzen Sie alternative Keyword-Datenbanken
    Neben den Datenbanken der Pay per Click-Netzwerke gibt es weitere Anbieter, die Datenbanken mit Suchbegriffen zur Verfügung stellen: Ranking-Check kann kostenlos genutzt werden, während Keyword-Datenbank 29 Euro pro Monat kostet. Für internationale Kampagnen bietet sich das Angebot von Wordtracker an, das allerdings mit 52,85 Dollar pro Monat zu Buche schlägt.
  • Spicken Sie bei der Konkurrenz
    Für Suchmaschinen-Positionen bringt es schon lange nichts mehr, die Meta-Tags mit allen erdenklichen Suchbegriffen voll zu stopfen – für Sie allerdings schon, zumindest wenn Sie sich von den Meta-Tags der Konkurrenz inspirieren lassen…
  • Nutzen Sie den Web-Assoziator
    Der MetaGer Web-Assoziator funktioniert wie ein Thesaurus: Nach der Eingabe eines Begriffs werden themenrelevante Wörter vorgeschlagen. Das klappt mal mehr und mal weniger gut, einige brauchbare Begriffe sind aber meistens dabei.
  • Einfach köstlich: Keyword-Recherche mit del.icio.us
    Die Social Bookmarking-Plattform del.icio.us erlaubt Usern das Verschlagworten (taggen) von Web-Seiten. Mit etwas Glück finden Sie auf diesem Weg geeignete Suchbegriffe für Ihre Kampagnen – sofern Ihre Website von Usern bereits getaggt wurde. Die Website cloudalicio.us stellt die del.ico.us-Tags einer Website übersichtlich in einer zeitlichen Abfolge dar. Langfristig können Sie auf diese Weise sogar erkennen, ob und wie sich Ihr Angebot in der Wahrnehmung der User verändert. ™

Erstveröffentlichung 18.12.2005

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Newsletterdesign: Die wichtigsten Aspekte für HTML-Mails

Der Einsatz von HTML-Mails im E-Mail Marketing ermöglicht eine übersichtliche Aufbereitung der Inhalte und bietet weit reichende Gestaltungsmöglichkeiten. Beim Design und der Programmierung des HTML-Templates sollten jedoch einige Aspekte berücksichtigt werden…

Verwenden Sie ein gleich bleibendes Rahmen-Layout basierend auf Ihrem Corporate Design – das schafft Vertrauen und erleichtert den Lesern die Orientierung im Newsletter.

Achten Sie auf eine ausreichende Schriftgröße: Kleiner als 10 Punkt sollte der Text nicht gesetzt werden. Eher unwichtige Informationen wie Copyright-Angaben oder das Impressum können auch in einer geringeren Größe gesetzt werden.

Bei der Gestaltung sollten Sie sich auf wenige Schrifttypen und -größen beschränken, da der Newsletter sonst unübersichtlich und unseriös wirken kann.

Es empfiehlt sich der Einsatz von serifenlosen Fonts wie Arial und Verdana, da Fonts mit Serifen (z.B. Times) die Lesbarkeit am Bildschirm erschweren.

Screenshot
Ein HTML-Newsletter mit aufwändigem Corporate Design

Verwenden Sie einfachen HTML-Code für Ihren Newsletter, damit eine fehlerfreie Darstellung in den wichtigsten Mailprogrammen und Webmailern gewährleistet ist. Für die Gestaltung des Newsletters sollten Sie Tabellen verwenden, da CSS von vielen Webmailern nicht, bzw. nicht richtig dargestellt wird. Der Einsatz von Formularen in Newslettern ist ebenfalls nicht zu empfehlen.

Viele Nutzer lesen E-Mails ausschließlich im Vorschaufenster Ihres Mailprogramms. Aus diesem Grund sollten Sie die Breite des Newsletters begrenzen – 550 bis 600 Pixel können dabei als Richtwert dienen.

Achten Sie auf eine möglichst geringe Dateigröße des Newsletters: Wenn sich Ihr Newsletter an Endkunden richtet (B2C), sollten Sie 30 KB nicht überschreiten, im Business-to-Business Bereich sollten es nicht mehr als 60 KB sein. Bei größeren Newslettern reagieren Empfänger aufgrund der langen Downloadzeit schnell verärgert. Hinzu kommt, dass eine Dateigröße über 100 KB von vielen Spamfiltern als Spam-Kriterium angesehen wird.

Vor dem Versand sollten Sie testen, wie der Newsletter ohne Grafiken aussieht, da Grafiken in vielen E-Mail-Programmen erst nach einer Bestätigung dargestellt werden. Wird die Kernbotschaft des Newsletters auch ohne Grafiken kommuniziert? Gibt es für verlinkte Grafiken Textlinks als Alternative?

Aufgrund der beiden vorherigen Punkte sollten Grafiken nicht als Textersatz verwendet werden – zum Beispiel um Überschriften zu gestalten.

Die Regeln für das Schreiben von Web-Texten gelten natürlich auch für Newsletter: Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Informationen und  verwenden Sie kurze und leicht verständliche Sätze. Mit Absätzen, Zwischenüberschriften und Aufzählungszeichen können Sie den Text zusätzlich strukturieren.

Erstveröffentlichung 04.11.2005

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RSS – Permission Marketing at its best?

Kennen Sie schon RSS? Das Protokoll scheint die aktuellen Probleme im E-Mail Marketing elegant zu lösen: Keine False Positives, keine Spam- und Phishing-Probleme und einfache An- und Abmeldemöglichkeiten. Ist RSS die Zukunft des Permission Marketing?

RSS ist ein auf XML-basiertes Kommunikationsprotokoll und steht für ’Really Simple Syndication’ oder ’Rich Site Summary’. Das Format wird überwiegend verwendet, um Nutzer über neue Inhalte auf Websites zu informieren und wird häufig im Zusammenhang mit Weblogs genannt, da Weblog-Systeme standardmäßig RSS-Feeds erzeugen können. Für den Empfang eines RSS-Feeds muss der Nutzer lediglich die Adresse der XML-Datei in sein Leseprogramm (Feedreader) kopieren. Das Programm informiert anschließend zeitnah über neue Inhalte und stellt die entsprechenden Schlagzeilen und Kurztexte inklusive Links zu den Artikeln im Feedreader dar.

Das Verfahren scheint Spam- und Phishing-Attacken unmöglich zu machen: Die Software holt sich lediglich die Texte ab, die auf dem Server des Versenders zur Verfügung gestellt werden – aber nur so lange, wie der Nutzer diesen RSS-Feed auch lesen möchte, denn mit einem Mausklick kann das Abo wieder gekündigt werden. Im Gegensatz zu E-Mail hat der Nutzer also jederzeit die volle Kontrolle über die Nachrichten, die er erhält – Permission Marketing at its best?

Spätestens seit Microsofts Ankündigung, die nächste Version von Windows und den Internet Explorer 7.0 mit RSS-Funktionalitäten auszustatten, rückt das Protokoll zunehmend in das Blickfeld der „False Positive“-geplagten Online-Marketing-Branche: Das unabsichtliche Filtern von erwünschten Nachrichten (False Positive) findet im spamfreien RSS-Kanal nicht statt.

Wer jetzt allerdings überstürzt seinen E-Mail-Newsletter einstellt und ausschließlich auf RSS setzt, dürfte einen großen Teil seiner Leser verlieren, denn von der breiten Öffentlichkeit ist das Format noch längst nicht adaptiert: Während sich E-Mail als Massenkommunikationsmedium etabliert hat, können laut einer Mitte 2005 durchgeführten Untersuchung des PEW Internet & American Life Projects gerade einmal neun Prozent der Amerikaner etwas mit dem Begriff RSS anfangen. Wohlgemerkt: Gefragt wurde in der Studie lediglich nach dem Begriff, mit der Verbreitung von RSS-Readern dürfte es im Moment noch düsterer aussehen.

Fraglich ist auch, ob RSS langfristig tatsächlich von Spam verschont bleiben wird, denn sobald Inhalte wie Suchergebnisse, Weblog-Kommentare oder Forenbeiträge mittels RSS abonniert werden, kann Spam wieder zum Problem werden. So wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis Spam- und Werbeblocker auch in RSS-Readern zum Einsatz kommen.

Spannend ist sicherlich auch die Frage, wie viele RSS-Feeds ein durchschnittlicher Nutzer verarbeiten kann und möchte, zumal RSS-Feeds in der Regel mehrmals täglich aktualisiert werden. Die Gefahr, dass Nachrichten in der Informationsflut untergehen, scheint fast noch größer zu sein als im E-Mail Marketing, zumal die meisten RSS-Reader lediglich die Nachrichten der letzten Tage darstellen und ältere Beiträge nicht gespeichert werden.

Nichtsdestotrotz: RSS birgt zweifellos ein enormes Potenzial für das Online-Marketing und stellt eine interessante Ergänzung zum E-Mail Marketing dar. Wie immer bei dem Einsatz von neuen Marketing-Instrumenten gilt es herauszufinden, wie das neue Instrument die bisherigen Maßnahmen unterstützen und ergänzen kann.

Eine Möglichkeit: Bieten Sie einen RSS-Feed für Ihren Newsletter an und informieren Sie die Leser auf diesem Weg über neue Newsletter-Ausgaben. Auf diesem Weg erreichen Sie auch die Nutzer, die ihre E-Mailadresse aus Angst vor Spam nicht angeben wollen. Veröffentlichen Sie ein Weblog? Dann können Sie die interessantesten Beiträge des Blogs als Newsletter verschicken und die Inhalte auf diesem Weg auch den Nutzern nahe bringen, die keinen RSS-Reader installiert haben.

Die Generierung von Kontaktdaten potenzieller Kunden sollte man dabei als zentrales Ziel der Online-Marketing Maßnahmen aber nie aus den Augen verlieren. Ein Datensatz mit Name, E-Mailadresse und gegebenenfalls weiteren Daten, wie Geschlecht oder Geburtsdatum, ist natürlich ungleich wertvoller als ein anonymer RSS-Abonnement und ermöglicht eine wesentlich direktere und individuellere Ansprache – unabhängig davon, ob der Interessent letztendlich mittels E-Mail oder via RSS angesprochen wird.

E-Mail oder RSS? Überlassen Sie die Entscheidung einfach Ihren Kunden – Permission Marketing at its best!

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Klüngeln mit System – Business Networking im Internet

Business Networking-Plattformen wie Xing oder LinkedIn erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Aber wie bringen diese Plattformen die erhofften Kontakte und Geschäftsabschlüsse?

Keine Frage: Ein persönliches Treffen ist und bleibt die beste Grundlage, um Geschäftsbeziehungen aufzubauen und Kontakte zu pflegen. Networking-Plattformen im Internet können jedoch dabei helfen, potentielle Geschäfts- und Kooperationspartner ausfindig zu machen und einen ersten Kontakt aufzubauen.

Im Prinzip lassen sich diese Angebote mit Flirtbörsen vergleichen: Jedes Mitglied erhält eine eigene Profilseite und kann anschließend von anderen Mitgliedern kontaktiert werden. Das Ziel ist in diesem Fall natürlich nicht die große Liebe sondern ein geschäftliche Kontakt.

Nachfolgend finden Sie Tipps für erfolgreiches Networking auf diesen Plattformen.

Wählen Sie die richtige Plattform
Seit dem Launch von Friendster.com im Jahr 2003 ist die Anzahl der Networking-Plattformen kontinuierlich gewachsen und noch immer sprießen neue Plattformen fast schon wie Pilze aus dem Boden. Allerdings: Nicht jede Plattform hält, was sie verspricht, und einige Angebote wurden zwischenzeitlich wieder eingestellt oder sind in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Es lohnt sich also darüber nachzudenken, welche Plattform man für sich nutzen möchte, zumal einige Anbote mittlerweile kostenpflichtig sind. Die Wahl sollten Sie nicht zuletzt davon abhängig machen, welche Plattform in Ihrem Bekanntenkreis am etabliertesten ist. Eine kleine Übersicht mit den bekanntesten Angeboten finden Sie am Ende des Artikels.

„Tunen“ Sie Ihre Profilseite
Ihre Profilseite ist für den Erfolg im Networking entscheidend: Schaffen Sie es, auf dieser Seite das Interesse des Besuchers zu wecken? Wer lediglich nach „Kunden“ sucht und „Webdesign“ anzubieten hat, muss sich über mangelnde Resonanz nicht wundern. Nutzen Sie das „Ich biete“-Feld stattdessen, um möglichst umfassend auf Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistungen hinzuweisen. Berücksichtigen Sie dabei auch unterschiedliche Bezeichnungen und Begriffe, mit denen potentielle Kunden nach Ihnen suchen könnten. Sicherlich haben Sie aber noch mehr als Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu bieten – beispielsweise Kontakte in Ihrer Branche, Fachartikel, Erfahrungen in einem bestimmten Bereich etc.

Ähnliches gilt für das „Ich suche“-Feld: Wer nur nach „Kunden“ sucht, macht sich beispielsweise für potentielle Kooperationspartner nicht sonderlich interessant. Wonach suchen Sie noch? Vielleicht nach einer Druckerei, Pressekontakten, Literatur, Veranstaltungen…? Übrigens: Profilseiten mit Fotos werden in der Regel wesentlich häufiger angeklickt als Seiten ohne Fotos – es lohnt sich also, ein ansprechendes Foto hochzuladen.

Das eigene Netzwerk vergrößern
Haben Sie im Netzwerk schon nach (alten) Bekannten und Geschäftspartnern gesucht? Xing bietet zu diesem Zweck die Möglichkeit an, das eigene Adressbuch mit den Xing-Kontakten abzugleichen. Auch die Suche nach alten Schulkameraden und ehemaligen Kollegen kann sich lohnen.

Beteiligen Sie sich an Foren
Ein Großteil der Networking-Plattformen verfügt über Diskussionsforen zu verschiedenen Themenbereichen – eine ideale Möglichkeit, um sich als kompetenter Ansprechpartner darzustellen und neue Kontakte zu knüpfen. Zu „Ihrem“ Thema gibt es noch kein Forum? Umso besser, denn bei Xing können Sie den Betreibern der Plattform ein Thema vorschlagen und als Moderator ein eigenes Forum eröffnen.

Gezielt netzwerken
Wer wahllos Personen als Kontakt hinzufügt, kann sich irgendwann damit rühmen, einige hundert Leute zu „kennen“ – gleichzeitig wird er aber den Überblick darüber verlieren, welche Kontakte für ihn wirklich wichtig sind. Auch verliert somit die „Wer kennt wen, über welche Ecken“-Funktion der Netzwerke an Bedeutung: Was nützt es, wenn Sie Person C über B kennen, B jedoch so gut wie nie mit C Kontakt hatte?

Wie immer gilt: No Spam!
Mit Spam-Nachrichten riskieren Sie nicht nur Ihren Ruf, sondern auch die Mitgliedschaft im Netzwerk, denn die meisten Betreiber greifen in diesem Punkt hart durch. Natürlich sollen die Netzwerke dem Anbahnen von Geschäftskontakten dienen, aber plumpe Werbemails sind natürlich auch hier unerwünscht. Bevor Sie mit dem Netzwerken loslegen, sollten Sie unbedingt die Richtlinien der jeweiligen Plattform lesen. Grundsätzlich sollte Ihre Nachricht unbedingt einen Bezug zur Profilseite des Empfängers haben: Wer zum Beispiel nach einer Internetagentur sucht, dürfte gegen die Kontaktaufnahme einer solchen in der Regel nichts einzuwenden haben. Trotzdem sollten Sie sich mit Eigenwerbung in Ihrer Nachricht zurückhalten. Überlegen Sie stattdessen, wie Sie dem potentiellen Kunden schon mit Ihrer ersten Nachricht einen ganz konkreten Nutzen bieten können:

  • Übersicht:: Business Networking im InternetXing: (früher Open Business Club / openBC) ist die wohl bekannteste Business Networking-Plattform in Deutschland. Die eingeschränkte Basismitgliedschaft ist kostenlos, für die Premium-Mitgliedschaft werden 5,95 Euro pro Monat fällig.
  • LinkedIn: LinkedIn ist eine englischsprachige Business-Plattform mit über 2,7 Millionen Mitgliedern. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.
  • Ryze: Ryze ist eine weitere englischsprachige Plattform. Auch hier ist die Mitgliedschaft bislang kostenlos.
  • email-marketing-boerse: Sie sind in der E-Mail Marketing Branche tätig? Dann sollten Sie sich diese Plattform von Dr. Torsten Schwarz einmal anschauen. Die eingeschränkte Basismitgliedschaft ist kostenlos. Wer den vollen Funktionsumfang nutzen möchte, zahlt als Freelancer 43,20 Euro und als Unternehmen stolze 270 Euro für sechs Monate.
  • Handelsblatt.net: Die erst kürzlich gelaunchte Plattform Handelsblatt.net hat sich als Networking-Plattform für die Finanzbranche positioniert und basiert auf der Technologie von Xing. Das Angebot kann drei Monate kostenlos getestet werden, danach werden 7,95 Euro im Monat fällig.

(tm)

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E-Business E-Commerce

Weiche Landung: Mit Landing Pages aus Besuchern Kunden machen

Online-Marketing sorgt für Traffic auf der Website. Doch wie werden aus Besuchern Kunden? Landing Pages helfen aus anonymen Besuchern gezielt echte Leads zu generieren.

Im E-Commerce ist jeder zusätzlicher Schritt, den ein Nutzer tätigen muss um ein Produkt zu kaufen, ein Schritt zu viel – kann er doch schnell zu einem Abbruch des Bestellvorgangs führen. Gründe hierfür kann es viele geben: Der User ist verunsichert welchen Schritt er als nächstes tätigen muss, ein technischer Fehler tritt auf, der Bestellvorgang dauert ihm zu lang oder er hat es sich in der Zwischenzeit schlichtweg anders überlegt. Usability-Experte Steve Krug hat diese Erkenntnisse mit dem Titel seines Buches treffend formuliert: „Don’t make me think“ (2000, New Riders Publishing-Verlag)

Eine so genannte Landing Page wird diesen Aspekten gerecht. Hierbei handelt es sich um eine Seite, die einzig und allein das Ziel verfolgt, eine Konversion zu erzielen, also ein Produkt zu verkaufen oder Anfragen zu generieren. Klickt ein Interessent auf ein Banner oder eine Textanzeige, wird er anstatt zur Homepage direkt auf die Landing Page geleitet. Auf dieser Seite wird gezielt das beworbene Produkt präsentiert und die Möglichkeit zur direkten Bestellung gegeben.

Das Layout einer Landing Page orientiert sich in der Regel an dem Design der eigentlichen Homepage, allerdings wird auf alle „überflüssigen“ Elemente verzichtet. „Überflüssig“ sind in diesem Fall alle Elemente, die von dem Ziel der Landing Page ablenken könnten – wozu unter Umständen auch Navigationselemente der Website zählen können. Nachfolgend finden Sie wichtige Aspekte, die bei der Konzeption einer Landing Page berücksichtigt werden sollten.

URL-Design
Bei der Planung einer Landing Page sollte bereits auf die Web-Adresse der entsprechenden Seite besonderes Augenmerk gerichtet werden. Wird die Landing Page beispielsweise über Textanzeigen in Newslettern oder Suchmaschinen beworben, ist die URL Bestandteil der Anzeige und sollte nicht aus kryptischen Zeichen bestehen, sondern möglichst einprägsam und verkaufsstark gestaltet sein.

Überlegen Sie, wie Sie den Nutzen Ihres Produktes bereits in der URL kommunizieren können – beispielsweise mit einer URL in der Form www.domain.de/jetzt-abnehmen für ein Diät-Produkt oder www.domain.de/gratis-katalog wenn das Ziel der Landing Page die Generierung von Katalogbestellungen ist. Vielleicht ist auch noch eine passende Domain-Kombinationen frei, die Sie für Ihre Landing Page verwenden können?

Bezug zwischen Anzeige und Landing Page
Die Idee der Anzeige sollte mit der Landing Page unbedingt textlich und visuell fortgeführt werden. Der User muss erkennen, dass er sich auf der „richtigen“ Seite befindet. So können Sie beispielsweise in der Anzeige eine Frage stellen, die auf der Landing Page beantwortet wird.

Deutliche Handlungsaufforderung
Am Ende der Seite sollte eine konkrete Handlungsaufforderung stehen. Schildern Sie noch einmal in ein oder zwei Sätzen die Vorteile Ihres Produktes und sagen Sie dem User was er unternehmen muss, um von diesen Vorteilen zu profitieren (z.B. „Möchten Sie künftig bis zu 70% Ihrer Telefonkosten einsparen? Füllen Sie folgendes Formular aus, um XY zu bestellen…“).

Nutzen kommunizieren
Kommunizieren Sie auf der Landing Page deutlich den Nutzen Ihres Produktes! Eine nüchterne Aufzählung der Produktbeschaffenheit reicht in der Regel nicht aus, um Besucher zu einem Kauf zu motivieren. Überzeugen Sie stattdessen mit „Killer-Argumenten“ und stellen Sie den konkreten Nutzen des Produktes in den Vordergrund: Welche Vorteile verschafft Ihr Produkt dem Käufer? Kann er Zeit oder Geld sparen? Wodurch unterscheiden Sie sich von Ihren Mitwerbern? Warum sollte der Besucher das Formular am besten direkt ausfüllen? Vielleicht ist Ihr Angebot (zeitlich) limitiert, der Versand kostenfrei oder die Rückgabefrist besonders lang?

Vertrauen schaffen
Wenn es um die Preisgabe von persönlichen Daten geht, reagieren die meisten User äußerst sensibel – auch dann, wenn beispielsweise lediglich Informationsmaterial angefordert werden soll. Senken Sie die Hemmschwelle, indem Sie offen kommunizieren was mit den Daten geschieht: „Ihre Daten werden garantiert nicht an Dritte weitergegeben und nur für diesen Bestellvorgang verwendet. Hier finden Sie weitere Informationen über unsere Datenschutzrichtlinien…“

Natürlich darf auch der obligatorische Link zum Impressum nicht fehlen. Zusätzlich bietet es sich an, in einer separaten Textspalte mit ein paar Sätzen Informationen über Ihr Unternehmen zu veröffentlichen, denn schließlich überlässt man seine persönlichen Daten ungern Unbekannten. Diesen kurzen „Über uns“-Text können Sie gegebenenfalls mit einem Link zu Ihrer Homepage abschließen, der sich jedoch in einem separaten Browserfenster öffnen sollte.

Verwenden Sie unbedingt eine SSL-Verschlüsselung, wenn sensible Daten auf der Seite abgefragt werden. Darüber hinaus kann durch den Einsatz von Testimonials in Form von positiven Zitaten bisheriger Kunden zusätzlich Vertrauen geschaffen werden.

Umfassend Informieren
Wenn das Ziel der Landing Page der Verkauf eines Produktes ist, sollte darauf geachtet werden, dass dem potentiellen Kunden alle für den Kauf relevanten Informationen zur Verfügung gestellt werden. Neben ausführlichen Produktinformationen gehören hierzu Informationen über die Versandkosten, ein Link zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Angaben über Garantien und Rückgabemöglichkeiten.

Kurz oder lang?
Die Frage nach dem optimalen Umfang einer Landing Page lässt sich nicht pauschal beantworten, hängt er doch sehr von dem Produkt und der Zielgruppe ab. In den meisten Fällen lassen sich die besten Ergebnisse mit einer kurzen Seite erzielen, das heißt alle Informationen sind auf dem ersten Blick, also ohne scrollen zu müssen und bei einer typischen Bildschirmauflösung von 1024×768 Pixeln sichtbar. Optimalerweise kann auch das Bestell- oder Anfrageformular ohne scrollen zu müssen ausgefüllt werden. Grundsätzlich sollte das Formular nur die wichtigsten Informationen abfragen. Versuchen Sie, mit drei bis vier Feldern auszukommen und fragen Sie weitere Daten gegebenenfalls optional auf der Bestätigungsseite ab.

Bei Zielgruppen mit einem hohen Informationsbedarf – beispielsweise bei technischen Produkten – kann jedoch auch eine längere Seite sinnvoll sein. Es empfiehlt sich, die optimale Länge durch Tests zu ermitteln. Je nach Produkt kann es auch sinnvoll sein über Hyperlinks, die sich in einem neuen Browserfenster öffnen, weiterführende Informationen anzubieten. Auf diesem Weg bleibt die Seite selber kompakt und bietet Interessenten trotzdem weitere Informationen.

Weitere Angebote können auf der Bestätigungsseite, die nach dem Abschicken des Formulars angezeigt wird, kommuniziert werden. Hier ist auch ein idealer Platz für ein „Send to a Friend“-Formular oder für ein Newsletter-Anmeldeformular.

Testen, testen, testen!
Wie immer im Online-Marketing gilt auch bei dem Einsatz von Landing Pages: Der Erfolg lässt sich detailliert auswerten und sollte laufend optimiert werden. Erstellen Sie hierzu einfach mehrere Versionen Ihrer Landing Page und testen Sie, wie sich textliche oder gestalterische Änderungen auf Ihre Konversionsrate auswirken.

Erstveröffentlichung 19.05.2005

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Webdesign

E-Mail Marketing und der Abmeldeprozess: Ein Klick und ich bin draußen?

Eine der größten Herausforderungen im E-Mail Marketing ist der Aufbau eines qualifizierten Verteilers. Vor allem Unternehmen, die bislang noch keine Adressen generiert haben, müssen sich nach und nach einen Adressenbestand aufbauen und unter Umständen viel Zeit und Geld dafür investieren. Das ist vermutlich auch der Grund, warum es in vielen Newslettern noch immer keine bequeme Abbestellmöglichkeit gibt – schließlich wollen Unternehmen ihre mühsam generierten Adressen möglichst lange im Verteiler halten.

Allerdings: E-Mail Marketing ist „Permission Marketing“, also „Marketing mit Erlaubnis“. Hierzu gehört natürlich auch, dass eine einmal gegebene Erlaubnis jederzeit wieder zurückgezogen werden kann. Ein Abbestell-Hinweis am Ende jeder E-Mail ist deshalb Pflicht – oder wollen Sie, dass Ihr Newsletter von den Empfängern als Spam wahrgenommen wird – mit den damit verbunden Folgen wie Blacklisting oder wütenden Beschwerdemails?

Mein Tipp: Gestalten Sie den Abmeldevorgang so einfach wie möglich. Wenn ich mich als Empfänger mit Kunden-Nummer und Passwort in einem Kundenbereich einloggen muss, dort nach dem entsprechenden Link suchen muss und erst dann den Newsletter abbestellen kann, verliere ich die Nerven – und der Shop mich als Kunde. Auch die Abmeldung per E-Mail ist häufig eine Hürde: User, die eine E-Mail-Weiterleitung verwenden, müssten sich erst die entsprechende E-Mailadresse einrichten.

Am einfachsten ist deshalb die Abmeldung via „One-Click Unsubscribe„: Nach einem Klick auf einen Link am Ende des Newsletters (und einer kurzen Bestätigung) ist der Abonnent abgemeldet. Dies geht natürlich nur mit einer Technik für personalisierte E-Mails, die meist teurer ist als einfache Mailinglisten. Sie haben durch den einfachen Klick zwar einen Abonnenten verloren, gleichzeitig aber seine Nerven geschont. Und in diesem Fall muss ein verlorener Newsletter-Abonnent nicht gleichzeitig ein verlorener Kunde sein…

Erstveröffentlichung 19.05.2005

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Webdesign

E-Mail Marketing-Checkliste: Beachten Sie alle wichtigen Aspekte?

Im E-Mail Marketing können schon kleine Unachtsamkeiten für den Erfolg einer Kampagne entscheidend sein. Mit dieser Checkliste stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails ankommen und den erwünschten Erfolg erzielen.

1. Anmeldung

  • Verwenden Sie das Confirmed Opt-In oder Double Opt-In-Verfahren um Adressen zu generieren? Achten Sie darauf, dass jeder Empfänger ausdrücklich dem Empfang des Newsletters zugestimmt hat!
  • Weisen Sie deutlich darauf hin, dass die E-Mailadresse nicht an Dritte weitergegeben wird? (Link zu Datenschutzrichtlinien)
  • Ist das Anmeldeformular auf Ihrer Website mit wenigen Klicks zu erreichen und auffallend platziert?
  • Ist das Anmeldeformular verständlich aufgebaut?
  • Werden im Anmeldeformular nur die wichtigsten Informationen abgefragt? Anfangs sollte lediglich die E-Mailadresse abgefragt werden, denn weitere Daten können auch zu einem späteren Zeitpunkt noch erhoben werden. In jedem Fall muss auch ein anonymer Bezug des Newsletters möglich sein, d.h. lediglich das Formularfeld für die E-Mailadresse darf ein Pflichtfeld sein (Stichwort „Datensparsamkeit“, §4 TDDSG).

2. Abmeldung

  • Befindet sich am Ende jeder Newsletter-Ausgabe ein Hinweis, der den Abmeldevorgang erklärt?
  • Können sich Ihre Abonnenten ohne Probleme aus dem Newsletter austragen? Für den Empfänger ist es am einfachsten, wenn er seine E-Mailadresse mit einem Klick auf einen Link aus dem Verteiler löschen kann (One-Click Unsubscribe)
  • Wird auf Beschwerden umgehend reagiert? Empfänger, die sich über den Erhalt des Newsletters beschweren, sollten umgehend manuell aus der Verteilerliste gelöscht werden.

3. Inhalt und Layout

  • Ist sichergestellt, dass der Newsletter mit den gängigsten E-Mailprogrammen richtig dargestellt wird?
  • Enthält der Newsletter Informationen, die für den Empfänger einen Mehrwert darstellen? Verschicken Sie nicht nur reine Werbung, sondern bieten Sie mit redaktionellen Beiträgen, exklusivenRabatten, Gutscheinen etc. einen tatsächlichen Mehrwert.
  • Sind die Artikel im Newsletter kurz und prägnant?
  • Werden weiterführende Links zu Hintergrundinformationen auf Ihrer Website angeboten?
  • Werden typische Spam-Begriffe vermieden? Im Betreff sollten Sie auf mehrere Ausrufe-, Dollar- und Eurozeichen sowie typische Spam-Begriffe (z. B. „Heiß“, „Scharf“ etc.) verzichten – schließlich wollen Sie doch nicht, dass Ihr Newsletter mit Spam verwechselt wird.
  • Fordern Sie die Abonnenten dazu auf, den Newsletter weiterzuempfehlen?
  • Enthält der Newsletter ein Impressum?
  • Gibt der Betreff Aufschluss über den Inhalt der Mail?
  • Ist der Inhalt übersichtlich aufbereitet? Umfangreiche Newsletter können beispielsweise mit einem Inhaltsverzeichnis und Hyperlinks innerhalb des Newsletters übersichtlicher strukturiert werden.
  • Werden die Empfänger dazu aufgefordert, die Absenderadresse in ihr Adressbuch (oder in ihre „Whitelist“) aufzunehmen? Auf diesem Weg verringern Sie das Risiko, dass der erwünschte Newsletter im Spamordner landet.
  • Werden alle Links vor dem Versand getestet?

4. Adressverwaltung

  • Können die Empfänger problemlos ihre persönlichen Daten einsehen und ändern?
  • Ist ein professionelles Bounce-Management vorhanden, d.h. werden Adressen, die dauerhaft nicht erreichbar sind, automatisch aussortiert?
  • Gibt es eine Blacklist zur Sperrung von unerwünschten Empfängern?

5. Personalisierung und Individualisierung

  • Werden die Empfänger im Newsletter persönlich angesprochen?
  • Gibt es eine alternative Anrede für Abonnenten, die ihren Namen nicht angegeben haben?
  • Wird der Inhalt des Newsletters auf die Interessensgebiete der Abonnenten abgestimmt, d.h. enthält er Informationen, die für den Empfänger wirklich relevant sind?

6. Versand

  • Wird der Newsletter von einer festen IP-Adresse verschickt? Dynamische IP-Adressen gelten für viele Filtermechanismen als Spamkriterium.
  • Gibt es vor dem Versand einen Testversand? Mit einem Testversand an eigene E-Mailadressen wird die korrekte Darstellung und Personalisierung des Newsletters sichergestellt.
  • Wird für den Versand der optimale Zeitpunkt gewählt? Ein Versand am Wochenbeginn ist beispielsweise häufig problematisch, da der Newsletter im E-Mailaufkommen des Wochenendes „untergehen“ kann.
  • Steht im „An-Feld“ die E-Mailadresse des Empfängers? Ein Versand von E-Mails über das CC oder BCC-Feld gilt als Spam-Kriterium.
  • Verwenden Sie eine aussagekräftige Absenderadresse? Die meisten User sortieren ihre Mails anhand der Absenderadressen und löschen umgehend E-Mails, bei denen der Absender nicht auf Anhieb zu erkennen ist.
  • Sind Ihre technischen Partner zuverlässig? Verwenden Sie für den Versand eine ASP-Plattform? In diesem Fall sollte sichergestellt werden, dass der Dienstleister ausschließlich seriöses E-Mail Marketing (Permission Based) betreibt und seine Kunden zur Einhaltung einer Anti Spam Policy verpflichtet – andernfalls besteht die Gefahr, dass die IP-Adresse des Dienstleisters bei Providern geblockt wird und Ihr Newsletter im Spamfilter landet.

7. Analyse und Optimierung

  • Messen Sie den Erfolg Ihres Newsletters? Wertvolle Informationen liefern unter anderem folgende Daten: Öffnungsrate, Entwicklung der Abonnentenanzahl, Klickrate, Anzahl der Weiterempfehlungen.
  • Wird die Anzahl der An- und Abmeldungen ausgewertet?
  • Werden unterschiedliche Newsletter-Varianten getestet? Mit Sampling-Mails an einen Teil der Abonnenten können Sie vor dem eigentlichen Versand den Newsletter testen und optimieren.
  • Testen Sie unterschiedliche Wochentage und Uhrzeiten für den Versand?
  • Testen Sie unterschiedliche Newsletter-Anmeldeseiten? Vielleicht können Sie die Anmelderate verbessern, in dem Sie allen neuen Abonnenten einen Gutschein für Ihren Online-Shop oder für Ihre Dienstleistungen anbieten?
  • Wird die Öffnungs- und Klickrate pro Provider ausgewertet? Mit diesen Werten können Sie ermitteln, ob und bei welchen Providern Ihr Newsletter von Spamfiltern geblockt wurde.

Erstveröffentlichung 19.05.2005