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Fotografie Inspiration

35 wirklich großartige Fotos

Wir lieben schöne Fotografie. Bei Fotos liegt die Schönheit nicht notwendigerweise in einer ins Auge springenden Kombination verschiedener Farben; Perspektiven, Blickwinkel, Bildaufbau und vor allem die Idee hinter der Aufnahme oder die Situation, in der das Foto entsteht, sind bei den Werken in unseren Schaukästen von besonderer Bedeutung.

Während der letzten Monate haben wir eine breite Vielfalt fotografischer Kunst wie Schattenfotografie, Tierfotografie, Stadtfotografie, Horrorbilder, den Verfall der Städte und viele andere Themen behandelt (diese können Sie in unserem Bereich „Fotografie“ finden). Dieses Mal bieten wir Ihnen eine „Wundertüte“ voller wahrhaft außergewöhnlicher Fotos und Bilder von einigen der weltweit talentiertesten Fotografen und Designern.

Unten finden Sie 35 wirklich atemberaubende, schöne und ungewöhnliche Fotos. Jedes Bild ist mit einem Link zur Originalquelle versehen. Zögern Sie nicht, auch andere Werke dieser begabten und oben vorgestellten Fotografen zu entdecken.

María A.C. (ernieland)

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Divya (Diamondee)

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Sarah Lee

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Akhilesh Sharma

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Ahmed Shiham

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Dominic Kamp

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Si Micklewright (via)

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~Anti-Pati-ya

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Dieter Schaefer

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Janusz Leszczynski

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Unknown

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Carlos Pardo

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Miguel (miguelyn)

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Dan Barron

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Unknown

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The Beach

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Unknown

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Berryness

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Unknown

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Land Nick

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Jorge Sato

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Clark Little

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Frank Daske

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Simon Shareef

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Hubble Space Telescope

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Perico Terrades

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In Cherl Kim (South Korea)

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Aubrey (Aubirdy)

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Nejdet Düzen

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Brad Harris

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John Kirkwood

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Majed Sultan Ali

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Indah Susanti

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Joel (photo61guy)

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Jill Buschlen

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Daniel Cheong

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Claudia Domenig

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Dave Alexander

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Azzam Merchant

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Steven (merriewells)

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John Carleton

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Jaime Fernandez

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5348 Franco AWAY

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Gavin Will

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Mayela Fabbiani

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Phil Warner

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Der letzte Klick

Rosie Hardy

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Dieser Beitrag erschien zuvor im Smashing Magazine. Mit freundlicher Genehmigung. ™

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Themenverzeichnis

Diese Seite ist ein Inhaltsverzeichnis. Das Dr. Web Magazin hält mehrere Tausend Artikel für Sie bereit und beinahe täglich kommt etwas Neues hinzu.

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Typosquatting

Als Typosquatting (englisch: ‚typo‘ für ‚Rechtschreibfehler‘ und ’squatting‘ für ‚besetzen‘) bezeichnet das Registrieren einer Domain, die starke Ähnlichkeit zu einer anderen Webadresse aufweist. Diese Praxis ist eine Form des sogenannten Cybersquattings, ist aber davon abzugrenzen, da hier nicht eine tatsächlich vorher vorhandene oder potentiell populäre Domain (wie etwa ein bekannter Markenname) besetzt wird.

Die neue Domain unterscheidet sich stattdessen durch Buchstabendreher oder ähnliche Rechtschreibfehler vom Original. Auf diese Weise sollen Nutzer, die einen Fehler beim Eingeben einer bekannten Adresse begehen, auf eine andere Webseite umgeleitet werden. Deren Inhalt besteht nicht immer, aber sehr häufig, aus exzessiven Mengen Werbung, Pornographie oder schadhaften Programmen wie Viren und Trojanern.

Für gewöhnlich sind die Opfer von Typosquatting populäre Webangebote. Auf diese Weise steigt die Wahrscheinlichkeit, dass einer der vielen potentiellen Besucher einen Rechtschreibfehler begeht und auf die fehlerhafte Adresse gelangt. Diese ist oft eine von vier verschiedenen Varianten:

  1. Eine bekannte (besonders oft bei Unkenntnis der benutzen Sprache begangene) fehlerhafte Rechtschreibung (z.B. webside.de statt website.de)
  2. Ein oft begangener Tippfehler (z.B. googel.de statt google.de)
  3. eine anders formulierte Variante (z.B. autos.de statt auto.de)
  4. eine andere Top-Level-Domain (z.B. autos.org statt autos.de)

Der Inhalt der betreffenden Seiten kann verschiedenster Natur sein. Gelegentlich wird der Inhalt der Opferseite nachgeahmt, indem Inhalt, Grafiken, Logos oder das komplette Layout von der Ursprungsseite kopiert werden. Dies kann etwa für sogenanntes ‚Phishing‘ genutzt werden, bei dem der Nutzer in vertrauter Umgebung aufgefordert wird, geheime Informationen preiszugeben.

Oft unterscheidet sich der Inhalt der Seiten jedoch stark vom Original. Auf diesen Seiten werden dann etwa große Mengen Werbung platziert, um durch den auf die Page umgeleiteten Traffic Geld zu verdienen. In einigen Fällen kann der Nutzer so auch ungewollt auf pornographische oder sonstige nichtgewünschte Inhalte treffen. Zu letzteren zählen vor allem Vorrichtungen, die darauf abzielen den Computer des Nutzers zu schädigen. Dabei handelt es sich unter anderem um Schadsoftware wie Viren und Trojaner. Gelegentlich wird Typosquatting aber auch für Inhalte genutzt, die sich bewusst auf das Original beziehen. Ein Beispiel dafür wäre whitehouse.org, eine Satireseite, die ein Typosquatting von whitehouse.gov darstellt.

Um Typosquatting vorzubeugen, registrieren einige Firmen neben ihrer eigentlichen Domain bereits viele fehlerhafte Varianten mit. So führen die Domains www.goolge.de, www.gogle.de und www.googel.de allesamt zur Suchmaschine Google.

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ICANN – Internet Corporation for Assigned Names and Numbers

Das Internet ist zu einem der meistgenutzten Kommunikations- und Informationsmittel geworden. Fast ohne Nachzudenken tippt man die Adresse in das Browser-Fenster und im Handumdrehen erscheint die gewünschte Website. Aber wer behält eigentlich die Übersicht über die zahllosen neuen Domains und wer sorgt dafür, dass auf den weitverzweigten Datenautobahnen Ordnung herrscht?

Das ist seit 1998 Aufgabe der ICANN – der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers – einer nichtkommerziellen internationalen Organisation, die ihren Sitz in Kalifornien hat und somit amerikanischem Recht untersteht. Das Board of Directors der ICANN besteht aus 21 Mitgliedern aus aller Welt. Wie der Name schon besagt, koordiniert die ICANN Namen im Internet und achtet auf die Einhaltung von Standards.

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ICANN Logo

Ein ausgeklügeltes System, DNS –Domain Name System – garantiert die Einmaligkeit der Internetadressen.Vom Aufbau her gleicht es einem Baum an dessen Spitze die sogenannten ROOT-Server stehen, gefolgt von den Top Level Domains. Diese TLDs unterscheiden sich in länderspezifische – die aus zwei Buchstaben bestehen – und generische, die aus drei und mehr Buchstaben bestehen. Ein Beispiel ist .de für Deutschland oder.com für kommerzielle Bereiche. Dieser Namensraum wird ständig erweitert und die Verwaltung dieser Top Level Domains ist eine Aufgabe der ICANN.

Unterhalb der TLDs gibt es weitere Zonen, in einer Webadresse stehen sie links von der TLD und werden jeweils durch einen Punkt getrennt. Die Verwaltung dieser Zonen delegiert die ICANN an verschiedene andere Organisationen, für Deutschland macht das die Denic. Jeder, der eine deutsche Domain besitzt oder erwerben will, muss sich also bei der Denic registrieren. Die gleicht ab, ob der Domain-Name noch verfügbar ist. Das hört sich komplizierter an als es ist, meist übernehmen Provider, die die Domain auf ihren Servern hosten, die Registrierung für ihre Kunden.

Eine zweite Aufgabe der ICANN ist die Pflege der IP-Adressen. Zur Zeit wird überwiegend das IP-Protokoll v4 verwendet. Jedem Rechner im Netz wird eine Nummer zugeordnet, die aus vier durch Punkte voneinander getrennten Zahlen besteht. Für ein besseres Verständnis werden die eigentlichen Dualzahlen als Dezimalzahlen dargestellt. Zum DNS gehört neben dem Namensraum auch die Auflösung der Namen in diese IP-Adressen. Auch die Verwaltung der in das IP-Protokoll implantierten Ports obliegt der ICANN.

Zusammenfassend lässt sich sagen, die ICANN ist ein internationales Gremium, das die Namensauflösung und Registrierung im Internet regelt und es damit dem Nutzer letztendlich ermöglicht, weltweit unkompliziert auf Websites zuzugreifen oder eigene zur Verfügung zu stellen.

Erstveröffentlichung 05.04.2008

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Was ist… Lexikon: Domain-Grabbing

Mit Domain-Grabbing (zusammenraffen, was geht) bezeichnet man die Reservierung oder den Kauf von Domains mit der Absicht, diese mit möglichst hohem Gewinn zu verkaufen.

Einen hohen Marktwert haben Domain-Namen, die Ähnlichkeiten mit bekannten Marken aufweisen oder in irgendeiner Form aus dem Rahmen fallen und aufgrund des hohen Wiedererkennungswerts zahlreichen Traffic erwarten lassen.

Nicht nur, aber auch wird bewusst mit Tricks gearbeitet. Wer aus freien Stücken niemals die betreffende Webseite aufsuchen würde, da das Angebot unseriös ist, wird mit ähnlich klingenden Domain-Namen bewusst an der Nase herumgeführt.

Domaingrabbing bezeichnet die mehr oder weniger legitime Registrierung einer großen Anzahl an Domains, um diese anschließend gewinnbringend zu verkaufen. Domaingrabber registrieren für solche Zwecke fortwährend Domains, die für die verschiedensten Personen und Unternehmen interessant sein könnten, beispielsweise die Domains tiefpreis.de oder top-rente.de. Domaingrabbing darf hierbei nicht mit dem sogenannten Cybersquatting (etwa: Domain-Belagerung) verwechselt oder gleichgesetzt werden, bei dem überwiegend Firmen-/Marken- und Produktnamen als Domains registriert werden, um diese anschließend dem jeweiligen Konzern zu verkaufen.

Ziel dieser Methode ist  zum einen der gewinnbringende Verkauf der ergatterten Domains. Zum anderen geht es um die Vermarktung eigener Produkte oder Informationen, an die Anwender, die  irrtümlicherweise auf die Domain geraten. Eine ähnliche Methode stellt hierbei das sogenannte Typosquatting dar. Hier werden  ähnliche Schreibweisen oder Rechtschreibfehler ausgenutzt, um den Anwender gegebenenfalls auf die „falsche Fährte“ zu locken. Beispiel: www.googel.de statt www.google.de (Solche ähnlichen Schreibweisen der Suchmaschinen wurden aber vorbeugend von Google selbst als Domänen registriert.)

Domaingrabbing ist, streng genommen, nichts anderes ist als Domainh-Handel. Dieser istr wiederum völlig legal und anerkannt. Es erweist sich daher als äußert schwierig, gegen gezieltes Domaingrabbing, was als Missbrauch von Domains gilt, vorzugehen. In manchen Fällen spricht die Beweislage allerdings gegen die jeweiligen Domaingrabber. Beispielsweise registrierte eine Frau nach der Einführung der .eu-Domains viele Domains mit solcher Endung, ohne selbst in der Europäischen Union zu leben. Das leitende Gericht entschied daher, dass sie keinen Anspruch auf solche Domains habe, woraufhin sie sie freigeben musste.

Ein anderes Beispiel zeigt allerdings deutlich die eben angesprochene schwierige Abgrenzung von Domaingrabbing und Domainhandel: Ein Mann aus Kaarst registrierte sich die Domains www.weltonline.de und www.welt-online.de. Gegen die Registrierung klagte der Axel Springer-Verlag. Der Bundesgerichtshof urteilte jedoch, dass die Reservierung solcher Domains zulässig sei. Domaingrabbing gilt inoffiziell als Missbrauch von Domains, von offizieller Seite her gestaltet sich jedoch das Vorgehen gegen diesen „negativen Domainhandel“ schier unmöglich.

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Was ist… Lexikon: ORDB

Der ORDB-Betrieb wurde Ende 2006 eingestellt, die Datenbank hat sich überlebt. Admin sollten ggf. die Mailserver- und Spamfilter-Konfiguration überprüfen.

Steht für „Open Relay Datenbank“. Durch die Nutzung der ORDB.ORG-Datenbank können System-Administratoren den E-Mail-Austausch mit offenen Relay-Servern unterbinden.

Das Ziel der Non-Profit Organisation ist es, Spam Hand in Hand mit Server-Administratoren und Nutzern zu bekämpfen. Da Postmaster direkt auf die ORDB Datenbank zugreifen, wird es möglich, Emails von so genannten „Open Relays“ zu blockieren. „Open Relays“ sind „offene“ Mailserver, über die jeder Emails verschicken kann. Diese, in der Regel durch Misskonfiguration entstandenen Mailserver, werden häufig zum Versand von SPAM genutzt.

Schickt jemand eine Email über einen Open Relay an einen Server, der die ORDB Datenbank benutzt, wird die Email blockiert und der Absender erhält eine Nachricht mit dem Verweis auf die ORDB Webseite. So setzen die Nutzer die Admins unter Druck, ihre Mailserver endlich anständig zu konfigurieren und aktuelle Versionen aufzuspielen. Zurzeit sind mehrere Hundertausend Open Relays in der ORDB Datenbank erfasst. (Autor: Marc Schieferdecker)

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Diese Datenschutzerklärung beruht in Grundlagen auf einer Vorlage des Law-Blogs. Vielen Dank dafür.

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Facebook – das soziale Netzwerk

Facebook ist eine der mittlerweile zahlreichen Internet- Kontaktbörsen, die der sozialen Vernetzung dienen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk bei Facebook weniger auf dem Kennenlernen neuer Leute, sondern mehr auf der Kontaktpflege zu Freunden und Bekannten.

Der erste Schritt nach der Anmeldung ist es sich ein Profil anzulegen. Dieses kann der Nutzer mehr oder weniger öffentlich gestalten. Es können Angaben zur eigenen Person, zu persönlichen Einstellungen und zum beruflichen Werdegang gemacht werden. Diese Informationen sind dann nur für die „Freunde“ sichtbar. „Freunde“ eignet man sich entweder aktiv oder passiv an, das heißt man findet eine betreffende Person mittels Facebook- interner Suchmaschine oder man wird gefunden.

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Ist man erstmal befreundet, kann es richtig losgehen. Die Freunde können über den eigenen Alltag und die letzten news durch sogenannte „status updates“, Fotos, Videos und Notizen auf dem Laufenden gehalten werden. Ein Geburtstagsreminder sorgt dafür, dass man nicht vergisst seinen Lieben zu Ihrem Feiertag zu gratulieren. Mit den Freunden in Kontakt bleibt man entweder per internem Mailsystem oder über „The Wall“, einer Art Pinnwand, die jeder Nutzer auf seiner Seite hat und auf der die Freunde Nachrichten und kurze Mitteilungen hinterlassen können. Da Facebook ein Phänomen ist, das sich in ständiger Entwicklung befindet, sind mittlerweile „The Funwall“ und „The Superwall“ hinzugekommen. Hier können die Nutzer außer einer einfachen Nachricht auch ein Video oder Graffiti- Zeichnungen hinterlassen.

Damit man auch rundum informiert ist was die lieben Freunde denn so treiben, gibt es den sogenannten „news feed“. Der „news feed“ ist das erste was der Nutzer sieht nachdem er sich eingeloggt hat: ein Überblick über das was die Freunde in den letzten Stunden so getrieben haben. Der „news feed“ zeigt an wer sich gerade wo befindet, mit welchen Gefühlen dieser oder jener seit gestern zu kämpfen, wer wem was geschrieben, wer wen umarmt oder wer neue Fotos hochgeladen hat.

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Als Facebook- Nutzer kann man wie bei den meisten Kontaktbörsen im Netz auch Mitglied einer Gruppe oder eines Netzwerks werden. Das Angebot reicht von ernsthaften Studierenden- Ehemaligenvereinigungen über Fan- Gruppen für eine bestimmte Fußballmannschaft bis zu völlig sinnfreien Spaßgruppen, wie „Für die Ersetzung des peruanische Präsidenten durch ein Lama“.

Das was Facebook von anderen Netzwerk- Plattformen unterscheidet, ist die Vielfalt an virtuellen Anwendungen. So gibt es eine Unmenge von sogenannten „applications“, für die man sich anmelden kann und die dazu dienen den Freunden virtuelle Geschenke, Getränke und Grüße zukommen zu lassen oder die Freunde virtuell zu umarmen und zu herzen. Weiterhin kann der einzelne Nutzer Fragen stellen, auf die die Freunde dann antworten können. Es gibt zudem die Möglichkeit die Freunde im Bezug auf deren Charaktereigenschaften zu bewerten oder sich in diversen Quizspielen mit den Freunden zu messen oder zu vergleichen.

In geringerem Maße gibt es die Möglichkeit neue Leute kennen zu lernen. Dies läuft dann meist über die Anwendung „Are you interested?“ mittels der man sich Bilder von anderen Facebook- Mitgliedern angucken und bei Interesse an der Person auf „Ja“ klicken kann. Erfährt die Person davon, kann sie gegebenenfalls ebenso auf „Ja“ klicken womit eine erste Basis geschaffen ist. Danach können die beiden Nutzer dann beginnen sich gegenseitig Grüße oder virtuelle Getränke oder anderes zuzuschicken. Vielleicht der Beginn einer neuen (Facebook-) Freundschaft… (tb)

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MySpace

MySpace ist einer der wichtigsten Vertreter des Web 2.0. Darunter versteht man die Veränderung des Internets von einem Informationsmedium zu einem sozialen Netzwerk. User greifen aktiv in das Geschehen des Internets ein, schreiben Lexikonbeiträge, benutzen Tauschbörsen und schließen sich Webcommunitys an. MySpace ist eine solche Community, die weltweit verbreitet ist, besonders aber im englischsprachigen Raum dominiert.

Ins Leben gerufen wurde das heutige MySpace im Jahr 2003 von Tom Andersen. Vorher gab es unter gleicher Adresse ein Angebot zur kostenfreien Datenspeicherung. 2005 kaufte Rupert Murdoch das Unternehmen, das weit über 100 Millionen Nutzer hat, für 580 Millionen Dollar. Bislang ist MySpace.com für User kostenlos und finanziert sich ausschließlich über Werbung.

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Von Anfang an spezialisierte sich MySpace.com auf Musik und hatte damit großen Erfolg. Mittlerweile ist es für Musiker ein absolutes Muss einen Auftritt bei MySpace zu haben. Die neuesten CDs werden vorgestellt und können von den Mitgliedern, meist in speziellen Versionen, auf ihrer eigenen Seite abgespielt werden. Jeder Besucher sieht sofort, auf welche Musik der Besitzer steht und hört das aktuelle Lieblingslied. Dies ist natürlich auch eine Chance für viele unbekannte Musiker und Bands, die sich auf MySpace darstellen können.

In einem sozialen Netzwerk wie MySpace.com kann man auch Freundschaften schließen. Dazu schickt man eine Einladung an den gewünschten neuen Freund, welche dieser dann erwidern muss. Sehr populär sind Freundschaften mit Stars, die natürlich in den seltensten Fällen selber eine solche Seite betreiben. Meist ist es der offizielle Fanclub, der sich um die Internet-Community kümmert.

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Myspace-Seite der deutschen Band Panda. Trashiges Design gehört zum Konzept von MySpace

Die Seiten von Prominenten sind ein großer Reiz, andererseits aber auch ein ärgerliches Thema. Da es keine Verifizierung bei der Anmeldung gibt, weiß man nie so ganz genau, ob es sich nicht um eine Fakeseite handelt. Sucht man nach einem bestimmten Künstler, kann es durchaus passieren, dass dutzende Ergebnisse angezeigt werden. Im besten Fall findet man viele Fanseiten, aber niemand verhindert, dass sich irgendwer zum Beispiel als Elton John ausgibt.

Auf MySpace.com treffen sich Menschen, sie schreiben sich Nachrichten, hinterlassen Kommentare in Gästebüchern und lernen neue Leute kennen. Da jedes Mitglied die eigene Seite sehr leicht individuell gestalten kann, bekommt man bei einem Besuch sofort einen Eindruck von der jeweiligen Person. Man kann Fotos einstellen, einen Begrüßungstext verfassen und in einem Steckbrief Auskunft über Hobbies und Interessen geben. Wie die meisten anderen Communitys, wird auch MySpace ausgiebig zum Flirten und Kennenlernen genutzt.

MySpace.com will das Angebot in Zukunft erweitern und neben der Musik auch verstärkt Filme unterstützen. Ob Myspace.com damit zu einem ernsten Konkurrenten für Youtube werden kann ist abzuwarten. Es sieht eher so aus, als ob man sich auf große Kinoprojekte und die damit verbundene Werbung spezialisieren will.

Durch die große Zahl der Mitglieder sind zwar beste Voraussetzungen gegeben, aber wie lange die derzeitige Expansion sich fortsetzen lässt, kann niemand vorhersagen. Das Internet kennt viele Geschichte von erfolgreichen Unternehmen, die heute gar nicht mehr oder nur in marginaler Größe existieren. Für die nahe Zukunft ist dies bei MySpace.com wohl nicht zu befürchten. Täglich melden sich bis zu 230.000 neue User an. Laut Alexa, einem Dienst, der Webseitenzugriffe misst, ist MySpace.com weltweit an Nummer sechs (Januar 2008) der meist aufgerufen Internetseiten. (tb)

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Traffic-Karte, Linkhygiene und Fernsehsurfer

Vielleicht kommen bei der Benutzung dieses Plugins nostalgische Gefühle auf, eher ist der Gebrauch einer Sonnenbrille anzuraten. Das Timemachine Firefox Add-on verwandelt auch die schickste Web 2.0 Seite in den Wahnsinn von 1996. Wer damals schon dabei war, vermißt sie bestimmt immer noch: kitschige GIF-Animationen, zuckersüße Regenbogenteiler, die grelle Comic-Sans, blinkender Text, geschmacklose Hintergrundgrafiken und quäkende MIDI-Sounds. Das lässt sich nun überall und jederzeit haben haben, sofern man es aushält…

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Die Traffic-Karte
Tools, die das Besuchergeschehen in Echtzeit visualisieren, sind schwer in Mode. Wem bei diesem Gedanken das Herz höher schlägt, der sollte mal Reinvigorate unter die Lupe nehmen. Und wer noch dazu seinen Websitegästen einen optisch attraktiven Einblick in die Besucherstatistik gewähren will, holt sich die Traffic-Map von maps.amung.us.

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Verschiedene Kartenstile stehen zur Auswahl. Darunter auch eine Heatmap, auf der sich besonders leicht ablesen lässt, aus welcher Weltecke die meisten Besucher herkommen. Eingebunden in eine Website mit hohem Besucheraufkommen, sehen die anderen Maps aus wie die Krisenkarte der Weltgesundheitsorganisation, wo ein neuer Infektionsfall in Form eines blinkenden Sterns oder Kreuzes angezeigt wird. Ein nettes Gimmick, für das der Webworker nichts bezahlen muss. (md)

Particletree will uns das Button-Element schmackhaft machen. Mit nur wenig Aufwand lassen sich Schaltknöpfe in Formularen aufhübschen. Das ist nicht neu. Es kommt darauf an, was man daraus macht. (sl)

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Online Werbung treibt immer mal wieder seltsame Blüten. Nun beansprucht man gar die Such-Seitenleiste des Browsers. Über die verfügt nicht nur der Internet Explorer, sondern auch Firebird. Angesteuert wird sie in beiden Fällen, indem man einem simplen Link das Target „_search“ zuweist. Automatisiert man das mit einem Script, kann Werbung dort ohne aktives Zutun des Surfers erscheinen. Sehr freundlich ist das nicht. Allerdings ließe sich damit Besseres anfangen. Leider ist uns bisher noch nirgendwo aufgefallen, dass ein kreativer Webdesigner die Leisten in ein Projekt integriert hätte. Aber das kann ja noch werden.

Nintendo Wii: Die Rückkehr der Fernsehsurfer
Was hat man sich dabei nur gedacht? Jetzt werden mit Nintendos neuer Spielkonsole wieder hunderttausende Menschen in Deutschland auf das Internet losgelassen — vom Sofa aus. Erinnert das nicht an die Set-Top-Boxen aus alten Zeiten? Hoffentlich nicht: Der eingesetzte Opera-Browser liefert mehr Kompatibilität und Komfort als die eingeschränkten Kisten von damals. Aber auch, wenn der Fernseher jetzt so tun kann, als sei er 800 Pixel breit und der Browser die Seiten flüssig zoomt, kann das sicher nicht den Surfkomfort eines PC ersetzen.

Was soll man als Webmaster damit anfangen? Wenn die eigene Website Videos, Musik oder Bilder bietet, und die Inhalte auf die insgesamt eher junge Zielgruppe passen, dann kann man ja eine Version der Site für die Wii ins Auge fassen. Durch das Internet geistern bereits erfolgreiche YouTube-Mods und Flash-Spiele-Seiten. Und die Eigenheiten der eingesetzten Operaversion sind auch gut dokumentiert. Für Inspiration ist also gesorgt. (jb)

Eine Liste mit Seiten für und über die Wii | Webdesign Guide für das Wii (englisch) | Der Operabrowser auf dem Wii in Aktion

Linkhygiene
Wie soll ein neuer Link geöffnet werden? Im neuen Fenster oder im gleichen Fenster? Der Webdesigner rätselt, weil er es seinen Besuchern nie wirklich recht machen kann. Eigentlich ist die Lösung ganz einfach. Es ist egal, wie man es tut. Soll der Benutzer doch selber entscheiden. Der Haken an der Sache: nicht jeder weiß wie es geht.

Möchte ich meinen Link in einem neuem Fenster geöffnet haben, verwende ich das Kontextmenü oder die Umschalttaste; je nach Browser und Betriebssystem funktioniert das etwas anders. Was der Webdesigner für mich vorgesehen hat, spielt keine Rolle mehr.

Das funktioniert auch andersherum, sofern der Browser es erlaubt. Wenn ich partout nicht möchte, dass sich ein Link in einem neuen Fenster öffnet, ich aber eben genau damit rechnen muss, dann wird der Link mit der Maus gepackt und in die Adressezeile des Browsers geschoben. Voilá, jeder nach seiner Fasson. Leider klappt das nicht überall. Alternatives Kopieren wäre viel zu unpraktisch. Bliebe immer noch der Weg über die Voreinstellungen. Ein guter Browser sollte entsprechende Möglichkeiten vorrätig halten.

Der Seitenbetreiber braucht sich nur eine Regel zu merken, er soll stets nach demselben Prinzip zu verfahren, so dass man nach einigen Besuchen weiß, welche Links sich wie verhalten.

Code-Tuning
In der Programmierung gibt es nicht den einen Königsweg. Und unter den Entwicklern stolziert nicht jeder mit dem „Code hero award“ umher. Da gibt es die Newbies, die froh sind, wenn sie irgendwie die Anforderungen der Kunden umsetzen können; wie es unter der Haube aussieht, ist erst einmal unerheblich. Problematisch kann das dann im Softwarebetrieb bei Änderungswünschen werden, z.B. wenn der ursprüngliche Quellcodeschreiber längst nicht mehr im Unternehmen weilt und das Ding natürlich dokumentationsfrei ist. Spätestens jetzt muss ein Profi ran, und der refaktoriert den Code, d.h. er optimiert die Lesbarkeit, Verständlichkeit, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit der Software.

Auch der Einzelkämpfer unter den Webworkern kann mal in so eine Situation geraten und den Quellcode des vorherigen Dienstleisters eines Kunden vermacht bekommen. CSS und HTML mögen ja noch angehen, aber was ist, wenn bei den harten Sachen wie PHP, Perl, Ruby und Java zunächst der Durchblick fehlt? Vielleicht hilft dann das Projekt Refactor my Code weiter. Hier kann Programmiercode hochgeladen werden, der von Tuningspezialisten auf Vordermann gebracht wird. Das ist nicht nur für den Notfall geeignet, sondern auch für jemanden, der eine Programmiersprache lernt und seine Kenntnisse verfeinern möchte. (md)

Bookmarktlet Analyse-Toolbox Update
Die Web Site Investigation Toolbox ist keine neue Erfindung mehr, sie wurde aber just aufgerischt. Das ist Grund genug sie zu erwähnen. Es handelt sich um eine Garnitur von Bookmarklets aus verschiedenen Quellen. Allesamt gemacht für die Seitenanalyse. Eingebunden sind unter anderem Slayer-Offices PageInfo (im Bild unten) und Favelet-Suite, Andy Budds CSS Gid-Layout Bookmarklet, sowie JavaScript Shell, JS Variables und Table Number von Jesse Ruderman. Die Toolbox funktioniert mit Firefox. (sl)

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Webgrafik: Icons, Pixel und Bilder

Preisgekrönte Icons und eine Sammlung von Minigrafiken. Außerdem: Wie man Screnshots den Druck aufbereitet und Gratisbilder für eigene Projekte.

Weihnachtsicons
Zu Weihnachten, ob man will oder nicht, manche Websites müssen passend verziert, geschmückt und behängt werden. Um nicht von Grund auf neu zu beginnen lohnt es sich auf fertige Arbeiten zurückzugreifen. Die lassen sich auch ohne Bauchschmerzen nach den Feiertagen wieder einmotten.

Als da wären die Christmas Holiday Icons von N.Design. Der amerikanische Stil passt zwar nicht immer zu den europäischen Gepflogenheiten, das meiste sollte aber verständlich sein.

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Fasticons hat etwas neues entwickelt, die Christmas Social Bookmark Icons. Deli mit Mütze. Enthalten sind Blinklist, BlogMarks, Delicious, Digg, Facebook, Feeds, Flickr, Furl, Magnolia, Mister-Wong, Netvibes, Newsvine, Reddit, Stumbleupon, Ta-Da List, Technorati, You Tube

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Und schließlich Christmas Dolls von Zeusbox. Der Link führt auf eine Übersichtssseite.

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Christmas RSS Icons. 12 Icons in 3 verschiedenen Hintergrundfarben.

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Genügt, oder? Nicht? Außerdem: Weihnachts-Artikel bei Dr. Web

Preiswürdige Ikonen
Pixelpalooza heißt der traditionelle Wettbewerb der IconFactory. Hier lassen sich nicht nur die Arbeiten der Preisträger bestaunen, sondern auch interessante Vergleiche ziehen. Schon erstaunlich, was aus den Ikonen inzwischen geworden ist – auch wenn der Wettbewerb inzwischen nicht mehr veranstaltet wird.

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Drucken
Wie man Screnshots den Druck aufbereitet, erklärt dieses Tutorial und leitet uns durch den Dschungel der Größen, Auflösungen und Pixel.

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Gratis Bilder für eigene Projekte
Twicepix möchte, wenn es groß ist, ein Foto-Archiv werden, aus dem sich Gestalter frei bedienen können. Dazu muss gutes Material vorhanden sein, das man selbst einstellen kann. Obwohl die Datenbank bislang nicht sonderlich groß ist, finden sich bereits ansprechende Aufnahmen. Billige Ferien- und Familienfotos gibt es nicht. Alle Bilder werden vor der Veröffentlichung geprüft. Bisher sind unter anderem Materialien zu den Themen Kunst und Architektur, Computer und Technik, Essen, Trinken, Wohnen, Städte und Länder, Natur, Menschen und Tiere, Objekte und Schilder vorhanden. Twicepix ist in Rubriken arrangiert und besitzt eigene Schlüsselwörter für die rasche Suche im Archiv.

Ros Icons
Icons gefällig? Ro London hat verschiedene Minigrafiken sortiert nach Pfeil, Email, Einkaufswagen und Druckersymbol einfrig gesammelt und ausgestellt. Dies sollte auch bei schlimmster Ideenlosigkeit für frische Anregungen sorgen. Direkt kopieren geht übrigens nichts. Ist ja auch nicht Sinn der Sache.

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Interessantes über Pixel und LCD Monitore: When is a pixel not a pixel?

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Surftipps – Die Neuesten

Alles, was uns kürzlich über den Weg gelaufen ist. Empfehlenswerte Websites, frisch ausgepackt. Surfen Sie mit!

Weltgesichter-Puzzle
Stellen Sie sich eine Art Welt-Community vor, in der jedes Mitglied steckbrieflich mit ein paar persönlichen Daten und einem Bild vermerkt ist. Jedes Bild als Puzzleteilchen zusammengefügt ergäbe dann zweifellos einen Eintrag im Guinness-Buch für das größte Puzzle aller Zeiten. Davon ist Open Puzzle noch weit entfernt. Rund 1.000 Menschen aus 18 Ländern zeigen derzeit dort ihr Gesicht.

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Aber um sich ein paar Minuten die Zeit zu vertreiben reicht die Bildergalerie schon aus. Was liegt näher, als einmal die Suchfunktion zu befragen, ob nicht schon jemand aus der eigenen Heimatstadt seine Identität gelüftet hat, oder mal zu checken, welche Gleichaltrigen hier so mitmachen. Erste kommerziell angehauchte Aktionen sind auch schon im Gange. Da will ein regionaler Radiosender sein Logo aus 777 Bildpuzzleteilchen nachgebaut wissen. (md)

3D Bilderwand
Eine tolle Sache an sich, Flickr in 3D. Als freischwebende Fotowand mit Zoom per Klick. Doch leider kann man sie nur bewundern, nicht auf den eigenen Seiten einsetzen. Deshalb bleibt es beim Surftipp. Jetzt hinsurfen!

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Travis A. Louie ist ein Künstler der auf ungewöhnliche Weise Menschen und Tiere im Bild verbindet – was man wörtlich nehmen darf. Die altertümlich aufgemachten Malereien sind für manche Überraschung gut. Jetzt hinsurfen!

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Dieses collaborative Pixelkunstwerk braucht Input. Denn erst etwa ein Viertel ist fertiggestellt. 2432 Teilnehmer waren dafür nötig. Was heraus kommt wissen wir nicht. Also, Farbe aussuchen und mitmachen. Jetzt hinsurfen!

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Das Projekt walk2web versucht ein Surferlebnis etwas anderer Art zu vermitteln. Man sieht ein Beziehungsgeflecht, das – angereichert mit Screenshots – durchwandert werden kann. Aber Achtung, Texte werden auch vorgelesen. Jetzt hinsurfen!

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Online-TV – Gegen Langeweile oder für die eigene Webseite
Wer gerne online TV sehen möchte oder im Ausland sitzt, sollte mal einen Blick auf Onlineglotze riskieren. Das Angebot ist bunt gemischt. Einige ausgewählte Sendungen sind verfügbar. Man kann sich an Serien wie „Wege zum Glück“ oder an der Tagesschau erfreuen. Auch Mr. Bean ist vertreten und die Musikfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Manche Sendungen sind allerdings nur digital verfügbar. Das heißt eine Grafikkarte und ein Monitor mit DVI ist vonnöten. Insgesamt sind über 40 TV Sender und viele Podcasts verfügbar. Das Bildformat lässt sich von klein über mittel bis groß verändern. Das Besondere: Onlineglotze kann auf der eigenen Webseite eingebaut werden. (kn)

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Visuelle DNA
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Dieser etwas abgenutzte Spruch ist das Leitbild von Imagini. Hier kann jeder seinen eigenen visuellen genetischen Fingerabdruck erstellen. Das funktioniert ein bisschen wie Memory. Man bekommt eine Serie von Fotos zu die Persönlichkeit charakterisierenden Themenfeldern wie „Liebe“ oder „Freiheit“ vorgelegt und wählt das Motiv aus, welches am besten zu einem passt. Statt dem üblichen Wer-bist-Du-Spiel im Multiple Choice-Verfahren lässt der Mensch hier die Hosen in Form seiner Bildfavoriten herunter.

Zum Schluss kommt ein Persönlichkeitsprofil heraus, was Imagini als visuelle DNA bezeichnet. Das ist visuell nett in Buchform verpackt, einzig der für die Bildwahl hinterlegte Text scheint aus dem Buch „Horoskope erstellen für jedermann“ zu kommen. Selbstredend kommt auch das Socializing nicht zu kurz. Man kann Kontakte knüpfen zu Leuten, die eine ähnliche visuelle DNA aufweisen, sich anschauen, ob das eigene Profil eher Mainstream oder Randgruppe ist, und das Ganze zu Nabelschauzwecken in seinen Blog integrieren. Und weil die Leute von Imagini auch von etwas leben müssen, gibt es einen Geschenkefinder, der DNA-passgenau das vorschlägt, was noch Platz im Keller hat. (md)

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Browser Games

Ein Browserspiel oder Browser Game ist ein Computerspiel, das im Web-Browser gespielt wird. Bis vor einigen Jahren wurde das Spielgeschehen auf dem Server des Spiele-Anbieters berechnet, so musste der Spieler das Spiel nicht auf seinem Rechner installieren. Mit der Etablierung von Flash und Javascript im Web machten die Browser Games einen Entwicklungssprung.

Einfache Javascriptspiele oder aufwändig animierte Flash-Spiele laufen clientseitig. Beim Start werden einmal die benötigten Programmdateien heruntergeladen, eine Installation ist nach wie vor nicht erforderlich. Solange die Webseite im Browser geöffnet ist, kann der Spieler spielen. Ein Datenaustausch mit dem Server ist oft nur bei einem neuen Level oder bei Spielende nötig. Diese Spielearchitektur entlastet die Server der Spieleanbieter erheblich. So können beliebig viele Spieler gleichzeitig ein und dasselbe Browser Game spielen. Ein weiteres Plus für die Spieler: die meisten, aber nicht alle, Browserspiele sind kostenlos.

Ursprung
Die erste persistente Spielwelt für Browsergames war die Science Fiction-Wirtschaftssimulation „SOL“. Sie startete im Oktober 1995. Als Beginn und noch heute richtungsweisendes Highlight der modernen Browserspiele sehen viele Fans Planetarion an, das im Jahr 2000 veröffentlicht wurde.

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Beide Spiele zählen zu den MMOG`s (Massive Multiplayer Online Game). Es sind rundenbasierte Aufbauspiele mit langer Spielzeit und sie stehen in ihren strategischen Anforderungen und Komplexität vielen Computerspielen in nichts nach. Noch nach Jahren begeistern Fortsetzungen oder Nachfolger dieser Spiele die Gamer. Entwicklung und Monetarisierung solcher Browser Games stellen jedoch die Entwickler vor schwierige Aufgaben.

Browser Games heute
Der große Markt – und selbst für ambitionierte Entwicklerstudios das Brot-und-Butter-Geschäft – sind kleinere, schnelle Games mit einem höheren Action-Anteil und kurzen Feedbackbögen. Spiele, die in der Mittags- oder Schulpause durchgespielt werden können. Es kommt hier mehr auf Reaktionsvermögen, manuelle Geschicklichkeit und eine gute Hand-Auge Koordination an als auf strategische Planung oder Taktik. Die meisten Anbieter von Browserspielen erzielen Einnahmen über Werbung auf der Webseite oder, allerdings seltener, direkt im Spiel.

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Klassiker der Browser Games: Das Steinzeitspiel

In diesem Spielesegment gibt es einige Spielewebseiten, die jeweils einige Dutzend oder auch hunderte von Spielen anbieten. Am Beispiel: In den Hitlisten der Seite www.miniclip.com führen neben Sudoku Rennspiele, Actionspiele, Billard und einfache Adventure Games. Kennzeichnend für diese Spiele sind:

  • intuitiv einfache Bedienung
  • bunte, aufwändige Grafik
  • die Spiele sind meist mit (abschaltbarer) Musik und Sound unterlegt
  • geradliniger Spielverlauf und eindeutiges Spielziel – hierbei ist eine Anleitung überflüssig und wird oft auch nicht gegeben
  • auf Dialoge mit Entscheidungsoptionen wird verzichtet
  • das Browser Game ist in wenigen Minuten durchgespielt und endet meist mit einer Punktewertung. Der Spieler kann sein Ergebnis in die Bestenliste eintragen, dort werden die Highscores aller Spieler aufgeführt.

Doch ist das nicht der einzige Trend bei den Browser Games. Andere, anspruchsvollere Spiele kombinieren strategische und Elemente des Aufbauspiels. Durch die Technologien des heutigen Internet wie Ajax, Flash, Javascript oder Java können auch Echtzeit-Strategiespiele und grafisch aufwändige Action-Spiele realisiert werden. Die Qualitätsunterschiede zu herkömmlichen Computerspielen werden geringer. Eine Liste mit Browser Games führt zum Beispiel das DMOZ.

Browserspiele als Multiplayer Spiele
Um die Spiele, in denen die Spieler interagieren, haben sich im Laufe der langen Geschichte Online-Communities gebildet. Die Spieler organisieren sich in Clans. Andere Bezeichnungen für diese Bündnisse sind Gilde oder Allianz. Die technische Basis dazu liefern teils schon die Games selbst. Bei Strategiespielen sind Features erforderlich, über die die Gamer diplomatische Beziehungen organisieren, chatten und Aktionen gegen andere Bündnisse koordinieren können. Außerdem haben einige Clans eigene Foren.

Andere Browser Games
Die Vielfalt der Browserspiele zeigen nochmals von einer anderen Seite die Forenspiele. Alles was man dafür benötigt, ist ein Forum. Witze-Threads, Wortspiele und Buchstabenergänzungen, Ratespiele oder einfach „der weltlängste Foren-Thread“ begeistern immer wieder die Community-Mitglieder. Und da ist es völlig unerheblich, was das ‚eigentliche‘ Thema des Forums ist beziehungsweise war. ™

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Surftipps: Zeitvertreib

Zeit ist Geld! Es gibt Seiten, die muss man einfach gesehen haben. Und es gibt welche, die sieht man sich an, wenn man noch etwas Zeit übrig hat. Allerlei Nützliches für Alltag und Hobby ist auch dabei.

Green heißt das Photoblog von Marcus Wallinder aus Schweden. Zu sehen sind Innenansichten eines Aquariums. Zumeist handelt es sich um Makroaufnahmen. Toll gemacht ist das Design, das die wenigen nötigen Bedienungselemente einfach auf die Fotos legt und so Platz für Atmosphäre lässt. Eine Thumbnailansicht ist für die Navigation zuständig, sie kann ausgeblendet werden. Zum Betrachten ist Flash erforderlich.

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Ein Handy steckt in fast jeder Tasche, und auch ein PC oder Laptop ist mittlerweile technologisches Grundnahrungsmittel. In immer kürzerer Zeit bringen die Hersteller neue Modelle heraus und ziehen alle werblichen Register, damit wir unseren „Alten“ den Gnadenschuss geben und sie auf den Müllhaufen befördern. Kaum einer weiss geschweige denn interessiert sich dafür, wo der Elektronikschrott landet. Nicht so Chris Jordan. Er krakselt mit der Kamera bewaffnet über unseren Wohlstandsmüll oder nimmt ihn vom Helikopter aus ins Visier, zeigt uns neue Landschaftsformen wie Platinenseen und Handyladeadapter-Berge.

Chris Jordan

Chris Jordan

…der in England herumfotografiert und mit der Kamera immer wieder Entdeckungen macht. Dinge nämlich, die eigentlich gar nicht da sind. Denn die Perspektive täuscht. Herausgekommen sind Schnappschüsse ebenso einmaliger wie alltäglicher Momente. Zum Angucken ist ein Flash-Plugin mitzubringen. Matt Stuart

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Kleine und große Geschäfte werden in den Nasszellen dieser Kneipenwelt gemacht. So manch eine Sitzung dauert länger als gedacht, weil die sinnfrei bis originellen Hinterlassenschaften an Klotüren und Kacheln zu begutachten sind. Oder aber man greift selbst zum Edding und verewigt sich; ein Gedicht, die Initialien seiner Angebeteten nebst Herzummantelung – die Schweinereien kommen von den anderen. Suzanne Gardner trieb sich auf Frauen-WCs herum, Mo Jangda bei den Männern, den Fotoapperat im Anschlag, um im Internet das zu versammeln, was an stillen Örtchen so geschrieben und gezeichnet wird: Stall Wall Poetry

Stall Wall Poetry

Stall Wall Poetry

Das Projekt Dreamlines kreiert Kunstwerke nach Maß. Die wundersamen Ergebnisse werden live erzeugt, und zwar nach Eingabe eines oder mehrerer Keywords. Das System verwendet dazu im Hintergrund die Google Bildersuche. Anschließend heißt es: Zuschauen und Träumen, denn das Ergebnis verändert sich laufend weiter. Java ist erforderlich. Der Screenshot zeigt die Keywords „Blue Eyes“. Es funktioniert auch mit deutschsprachigen Begriffen.

Schon der Arbeitsplatz eines Webworkers – Schreibtisch, Stuhl, Lampe – ist Design, ob super schnieke vom Wohnladen um die Ecke oder liebevoll auf Flohmärkten zusammen getragen. Bei Designboom dreht sich alles ums Design jenseits des Pixelformats. Designgegenstände werden präsentiert, ihre Macher interviewt; man kann Online-Kurse belegen, und dabei zum Beispiel etwas über den Umgang mit den Materialien Glas, Papier, Keramik erlernen – eine schöne Fundgrube, um seinen Designhorizont zu erweitern und sich vielleicht Anregungen für Webprojekte zu holen.

Floppy Disk

Nostalgisch geht es auch zu. Wer erinnert sich noch an den C64er, der aussah wie ein Brotkasten? Und die USB-Sticks von heute waren damals die Floppy Disks. Den Datenspeicherungsscheiben ist ein großer Artikel gewidmet, samt einem Video zum Erstellen eines Notizbuchs mit einer Floppy Disk als Einband. Einfach mal hin surfen.

Elektronische Glotzenhilfe
Eigentlich sollte kein Webworker nach einem langen Tag an der Tastatur die spärliche Freizeit vor der Flimmerkiste verbringen. Wem es trotzdem nach Fernbedienung, Chips und Bier in Griffweite dürstet, der kann sich in Zukunft vielleicht den Griff zur TV-Zeitschrift sparen. Schluss mit Papier und Vorhang auf für den TV-Browser.

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Die digitale TV-Zeitschrift kennt 140 Sender. Falls unter den Lesern fernsehbegeisterte Schweden sind: sogar ein Plug-in für schwedische Sender ist zu haben. Man kann Lieblingssendungen definieren und sich an den Sendetermin erinnern lassen. Zu jeder Sendung gibt es selbstredend weiterführende Informationen. Und wer doch einmal etwas Sehwichtiges verpasst hat, der kann den TV-Browser nach Wiederholungen suchen lassen. Der ganze Spaß kostet ein Open-Source-lau, und hier ist der Link zum Download. (md)

Bad Taste
So etwas gibt es nur im Web: Michael reist durch die Welt und versucht sich an exotischen Gerichten. Was anderswo, vor allem in Asien, auf den Tisch kommt nötigt ihm nicht selten seinen ganzen Mut ab. Lebende Garnelen, Hühnerköpfe und seltsame Speisen, die wie Nudeln aussehen, so schmecken, aber in Wahrheit etwas ganz anderes sind. Allerlei Fotos illustrieren Michaels kulinarische Erlebnisberichte. Jetzt hinsurfen!

Drückt man einen der Richtungspfeile (hier nicht im Bild) ergeben sich immer wieder neue Ansichten des Wortes „play“. Klickt man auf die Bilder, erfährt man Wissenswertes über den jeweiligen Gestalter und kann sein komplettes Alphabet betrachten.

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Buchstabenklau
„Someone keeps stealing my letters…“ ist ein Flash Spiel, bei dem man aus Buchstaben Wörter bilden muss – allerdings spielt man es nicht alleine, sondern mit anderen Gästen zusammen, welche jeden Versuch ein Wort zu bilden, zunichte machen, indem sie Buchstaben klauen. Ein perfekter Zeitvertreib für alle, die immer noch gern Buchstabensuppe löffeln oder ABC-Kekse essen. Jetzt hinsurfen!

Nummernschilder Sammelwut
Sammeln kann man alles, und das gilt auch für das Web. Eine beachtliche Kollektion aktueller und historischer KFZ-Nummernschilder aus aller Welt, hat Michael Kustermann zusammengetragen. Durch die Verwendung verschiedener Schriften und oft recht schicker Logos, ergibt das mehr als nur ein buntes Bild. Michael Kustermanns Webdesign Verständnis ist allerdings von Vorgestern, daran sollte man sich nicht stören. Jetzt hinsurfen!

Designer
Das haben wir uns immer schon gewünscht: Ein Lied über das Webdesign. „I’m a designer, I make web pages, I can design, Keep on designing“. Wirklich singen kann Nicolai Nolan aber nicht, aber darüber kann man hinweghören. Jetzt hinsurfen!

Grimassenschneider
Der Mann ist ein Spaßvogel. Seine Aufgabe im Web: Sag Eric ein Gefühl und er stellt es dar. Auch wenn es immer dasselbe Gesicht ist, Eric macht Spaß. Und das gibt seinem Leben einen Sinn. Jetzt hinsurfen!

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Eigentlich ist er gar nicht so schüchtern

Prost!
Bier ist ein wichtiger Teil des täglichen Lebens. Das muss sich auch irgendwo im Internet niederschlagen. Und tatsächlich: Beertest hat 1289 Biersorten aus 76 Ländern getestet. Das ist alles höchst subjektiv und wird in einem schlechten Webdesign präsentiert. Aber Hauptsache Spaß. Jetzt hinsurfen!

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Betrug: Viagra wirkte nicht

Adbusters
Gefälschte Anzeigen kennt man hierzulande vor allem aus Satiremagazinen. Eine hübsche online Kollektion sind die „spoof ads“. Leider aus deutscher Sicht nicht immer nachzuvollziehen. Jetzt hinsurfen

Internet Fahrschule
Die Internet Fahrschule bringt uns das Surfen bei. Man kann ja nicht alles können. Und mit Urkunde abgesichert, macht es vielleicht noch mehr Spaß. Immerhin: lehrreich ist es und kostenlos obendrein. Jetzt hinsurfen

Ja, Margarete, das kostet…
Das Online Sparschwein verrät nicht nur die üblichen Spartips zu Auktionen und Schnäppchen-Sites, sondern bietet Links zu hilfreichen Sites aller Art. Das geht von Dingen des täglichen Lebens bis hin zu Business- und Finanzlinks. Die Themen sind unter anderem Urlaub, Recht, Umwelt, Telefon, Finanzen. Jetzt hinsurfen

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St. Pauli hatte schon wieder verloren

Frustclub
Geht es Ihnen auch so: Leute, die morgens schon beim Frühstück vor Energie und Fröhlichkeit überschäumen, sind einfach unerträglich. Hier ist die Abhilfe: der Frustclub. Hier finden wir herrlich depressive Hilfestellungen, wie die neuesten Niederlagen, Verliererspiele, eine Hypochonder-Selbsthilfe oder neueste hochwissenschaftliche Erkenntnisse, zum Beispiel über das „Faulgen“. Neben zahlreichen lyrischen und prosaischen Beiträgen zum Thema lädt auch ein Besucherklo (woanders nennt man so etwas „Gästebuch“) zum Niederlassen ein. Jetzt hinsurfen

Zungenbrecher
„Wenn Baden-Badens Bademeister baden, baden Baden-Badener auch“. Solche schönen Zungenbrecher sind eine wunderbare sprachliche Herausforderung für Wortkarge, Spracharme und Nuschler. Gefunden haben wir ihn auf der wohl mit Recht weltgrößten Sammlung von Tongue Twister. Auf dieser Site sind über 280 deutsche und über 2000 Einträge in 86 Sprachen gesetzt. Viel Spaß beim Üben! Jetzt hinsurfen

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Papa Schlumpf hatte endlich eine Frau gefunden

Ugly People
Die Warnung wird uns schon auf der Startseite gegeben: diese Site ist nur für unreife, vulgäre und unsensible Zeitgenossen gedacht. Wer sich nun angesprochen fühlt, sollte sich mal die hässlichsten Menschen der Welt ansehen. Anschließend können die Porträts auf einer Skala von 1 bis 5 mit einer Hässlichkeitsnoten bewertet werden. Den Vogel der Geschmacklosigkeit können Sie noch abschießen: beglücken Sie Freunde und Bekannte einfach mit einer hübsch motivierten Postkarte. Jetzt hinsurfen

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Was darf man zitieren?

Zulässig ist das Zitieren, wenn in einem Umfang zitiert wird, der durch den Zweck des Zitierens gedeckt ist. Man darf also nicht mehr zitieren, als unbedingt nötig. Hieraus ergibt sich allerdings ein Ermessenspielraum beim Zitat.

Im Internet wird viel kopiert, neu zusammengestellt und sonst wie wieder und wieder verwendet. Nicht nur zur Freude der User, denn Werke jedweder Art (sowohl Texte wie auch Fotos oder Filme) beanspruchen erst mal das Urheberrecht und könnten somit nur mit ausdrücklicher Zustimmung des jeweiligen Autors als Urheberrechtinhaber verwendet werden.

Kein Problem mit dem Urheberrecht hat man, wenn der Autor mehr als 75 Jahre tot ist. Dann ist das Urheberrecht verfallen, man kann mit dem Werk nach Herzenslust verfahren. Falls der Autor noch nicht so lange tot ist oder gar noch lebt, dann darf man ohne ausdrückliche Zustimmung des jeweiligen Urhebers aus dem Werk zitieren zum Beispiel um eine Aussage zu verdeutlichen, ihr zu widersprechen oder sonstwie dazu Stellung zu nehmen, und dieses als Zitat kenntlich machen. Damit ergibt sich dann die Frage, wie zitiert man denn nun richtig (ohne mit dem Autor des Textes Ärger zu bekommen).

Für Deutschland relevant ist das „Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrecht“, wie das Gesetz offiziell im Langtext heißt und hier insbesondere die §§ 51 und 63, die hier nicht zitiert werden sollen, sondern umgangssprachlich um- und ausformuliert sind:

Zulässig ist das Zitieren, wenn in einem Umfang zitiert wird, der durch den Zweck des Zitierens gedeckt ist. Man darf also nicht mehr zitieren, als unbedingt nötig. Hieraus ergibt sich allerdings ein Ermessenspielraum beim Zitat. Wenn ich eine Kritik an einen Artikel der Bildzeitung habe, dann darf ich durchaus aus diesen Artikel zitieren ich muss das Zitat aber auf die zu kritisierende Aussage und deren Umfeld beschränken. Ich darf also nichts zitieren, was in Bezug auf meine Kritik nicht relevant ist.

Insbesondere sollte man nicht folgendes machen: einen Artikel fast vollständig zitieren und dann dazu als Meinungsäußerung schreiben: „Find ich (nicht) gut!“ Hier ist der gebotene Umfang eindeutig überschritten. Man muss also durch eigene Ausführungen deutlich machen, warum man das Zitat verwendet und welchen Stellenwert die zitierte Aussage für die eigene Argumentation hat.

In eine Grauzone kommt man, wenn von unterschiedlichen Autoren mehrere Zitate nebeneinander stellt und der Zweck der Zitate, dieses Gegenüberstellen unterschiedlicher Aussagen ist. Dann sollten die Zitate sehr kurz sein.

Wichtig ist weiterhin: das Zitat muss kenntlich gemacht werden, üblicherweise durch Anführungsstriche oder Gänsefüßchen und es muss eine Quellenangabe erfolgen. Man sollte den Autor oder Urheber nennen und die weiteren Angaben hinzusetzen, bis sich eine eindeutige Kennzeichnung ergibt. Also nicht „Web 2.0 Blog vom 8.9.“ sondern „Klaus Mustermann in seinen Blog bei www.mustermann.de/blog am 8.11.2007 – Blogbeitrag – Zitate und Urheberrecht.“ Im Internet kann man natürlich das Ausschreiben der Webseiten-Adresse durch einen Link ersetzen.

Man hat also den Urheber oder Autor anzugeben, wenn man den Namen kennt, bei Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel (oder Blogbeiträgen), die keinen Autorennamen beinhalten, kann man das natürlich nicht umsetzen, also gibt man beim Zitat nur die Zeitschrift oder Zeitung mit Datum und Seitenzahl an.

Gelegentlich macht es Sinn ein Zitat zu kürzen. Dies muss man dann aber kenntlich machen zum Beispiel mit […] und auch in der Nähe des Zitats erläutern, dass mit diesen Zeichen eine Kürzung gekennzeichnet ist.

In den letzten Jahren hat sich im Internet eine Entwicklung ergeben: Creative Commons eine gemeinnützige Gesellschaft, die verschiedene Standard-Lizenzverträge veröffentlicht hat, mittels derer die Autoren an ihren Werken Nutzungsrechte einräumen können.

Wenn die entsprechende Website mit einer CC Lizenz versehen ist, dann kann man mit einem Klick feststellen, ob und wie man mit den Werken auf dieser Website verfahren kann. (tb)

Dieser Artikel ist ein journalistisches Angebot, keine Rechtsberatung.

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Digitalfotos offline präsentieren

Kaum zu glauben – noch immer gibt es Leute in allen Altersstufen, die (noch) nicht online sind und die somit keinen Zugriff auf die digitalen Fotoalben auf der Homepage oder der Fotocommunity haben. Und wenn man eben mal schnell Bilder zeigen möchte, dann hat man nicht immer die Geräte vor Ort, um eine digitale Präsentation vorzunehmen.

Im übrigen wirkt ein surrender PC, Beamer oder der Notebook-Monitor auf manche Zeitgenossen wie eine störende Unterbrechung der Gemütlichkeit. In einer Runde von Gästen kann man nicht immer das Zimmer verdunkeln, den Beamer einschalten oder die Leute vor dem Bildschirm versammeln. (Mann beachte den WAF)… Aber ernsthaft – viele finden es einfach schöner, wenn sie in Ruhe die Bilder auch auf Papier betrachten können. Zudem bleiben die besten Motive auch nach einem Desaster wie Festplatten-Crash plus vergessener Datensicherung oder Löschung des Fotocommunity-Accounts der Nachwelt noch erhalten.

Eine erkleckliche Anzahl Digitalkamera-Software macht es möglich. Digitalfotos lassen sich in fast jeder beliebigen Form auf Papier präsentieren. Von der roh und unbearbeiteten Form, bei der direkt auf den Fotodrucker im passenden Format ausgegeben wird, bis zum Foto-Comic mit passender Story im Hochglanz-Fotobuch ist dabei alles möglich. Die Bilder sind ganz nebenbei auch immer eine prima Geschenkidee zu allen möglichen Gelegenheiten.

Einfachste Version: Das Bild wird ausgedruckt und kann dann mehr oder weniger aufwändig eingerahmt werden. Etwas mehr Aufwand machen ganze Fotoalben oder auch ein Fotobuch. Schöne Idee ist zudem ein Kalender, T-Shirt oder Haushaltsgegenstände wie Tassen, Uhren, Teller, Tabletts et cetera. Um die Fotos auf Papier oder anderes Material zu bannen, kann man sich von professionellen Anbietern helfen lassen, die im Internet leicht zu finden sind.

Nach dem Hochladen der Bilder kann man unter verschiedenen Aufmachungen und Layouts wählen und Untertitel oder sogar ganze Texte hinzufügen, mit denen man die Bilder kommentiert. Für diesen Zweck steht dem Anwender neben den Online-Diensten einiges an Software zur Verfügung.

Neben grundlegender Bildbearbeitung bieten manche Shareware-Programme interessante Zusatz-Features. Die Kombination mehrerer Digitalfotos zu einzelnen Bildern, die man als Fotoalbum drucken kann, wird mit einer entsprechenden Bindung zum richtigen Fotobuch. Zu diesem Zeck kann man zum Beispiel mit einem Thermobindegerät arbeiten. Für einmalige Anwendungen ist das allerdings ein teuerer Spass, aber vielleicht hat der örtliche Copyshop ein Bindegerät zum Ausleihen.

Bei der Bearbeitung der eigenen Bilderbücher hilft entsprechende Software. So ist zum Beispiel auch eine Shareware erhältlich, mit der man sogar Comics aus den eigenen Bildern erstellen kann. Mit typischen Elementen wie Sprechblasen und lautmalerischen Worten lassen sich die Szenen mit „tok-tok“, „booom“ oder „bang“ stilecht untermalen. Für T-Shirts gibt es Folien zum Aufbügeln, die zum Beispiel für manche Tintenstrahldruckermodelle erhältlich sind und die man mit den Lieblingsmotiven oder einer wichtigen Internetadresse bedrucken kann. ™