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Beobachtungen mit Google Trends

Eine neue Errungenschaft Googles gibt Auskunft über die Verteilung bestimmter Suchanfragen über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren hinweg. Der Probierwillige muss allerdings aufpassen, denn ein Schlüsselwort kann verschiedene Bedeutungen haben, die Google […]

Eine neue Errungenschaft Googles gibt Auskunft über die Verteilung bestimmter Suchanfragen über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren hinweg. Der Probierwillige muss allerdings aufpassen, denn ein Schlüsselwort kann verschiedene Bedeutungen haben, die Google nicht unterscheiden kann. So eignet sich Google Trends zumindest gut für bestimmte Produktnamen, Techniken oder Namen. Auch direkte Vergleiche verschiedener Begriffe sind möglich. Versuchen wir es einmal…

Eine Gegenüberstellung der Begriffe Wiki, Blog und Homepage zeigt, wer hier inzwischen die Hosen an hat. Keine Überraschung.

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Dasselbe gilt für einen direkten Vergleich von RSS und Newslettern.

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Nach Informationen über Spam wird augenscheinlich zunehmend weniger gesucht.

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Der Vergleich zwischen Dreamweaver und Golive zeigt, dass es nur einen WYSIWYG-Editor geben kann. Auch wenn der Sieger fortschreitend an Attraktivität einbüßt.

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Das Vergleichen bestimmter Blogs klappt nicht so gut. Vom Sonnenlicht beschienene Hochzeiten sind jedoch erkennbar.

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Dass Google Trends erkennen kann beweist der Vergleich zwischen Sommer und Winter. Im Sommer wird ist Sommer gefragt und im Winter der „Winter“. Banal, aber es funktioniert.

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AJAX holt gegenüber CSS auf. So funktionieren Trends. Allerdings sind beide Begriffe nicht wirklich eindeutig. Passende Nachrichten beziehen sich zumeist auf den Fußball.

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Browser dürfen nicht fehlen. Firefox dominieret das Informationsbedürfnis. Kräftige Ausschläge gibt es immer dann, wenn eine neue Version erscheint.

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Von Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

28 Antworten auf „Beobachtungen mit Google Trends“

die stammen von suchanfragen, diese unterliegen schwankungen und trends die ausgewertet werden. daneben hätte google noch jede menge weiterer daten aus anderen diensten. direkt aus millionen von websites via google analytics und aus milliarden emails via g(oogle)mail. und und und…

Traurige Tatsachen.
Es ist tatsächlich einfacher über KWs wie F*cken, nude…,xhamster,youporn,hund f*ckt…,… zu erreichen, als über tageshoroskop, nachrichten des tages, gedichte, news,…

Was da in den Köpfen der I-net Surfer vorgeht möchte ich auch gern wissen.

Ein weiterer Aspekt ist die Abstrafung der Pornoseiten seitens Google…
Nichtindexierte Seiten können dennoch gute Besucherzahlen aufweisen.
Die indexierten können jedoch wesentlich mehr von solchen Keywords profitieren.

__ That´s my mind __

mfG
st0n3d

Ich habe gerade ein interessante Entdeckung gemacht, man mag dabei meine vulgäre Ausdrucksweise entschuldigen.
Die Begriffe „Kultur“ und „fic.ken“ weisen eine extrem hohe negative Korrelation auf. Das F-Wort erreicht regelmäßig zur Jahresmitte einen Peak, während „Kultur“ in eine traurige Talsohle eintaucht.
Nichts anderes gilt überigens im englischen Sprachraum für „culture“ und „fuck“.
Bleibt nur zu fragen… Was zum Teufel geht da in den Köpfen der Leute vor ?
Unterliegt der Zeitgeist etwa einem saisonalen Muster?

Google Trends finde ich auch echt okay. Problematisch ist nur das man es nicht wirklich für größere Kampagnen verwenden kann. Sinnvoll ist es schon für eine eingegrenzte Keyword-Recherche. Hat man jedoch ein größeres Projekt, bei dem man viele Keyword-Kombinationen testen möchte, merkt man schnell das Google Trends nur eingeschränkt hilfreich ist. Hoffentlich kann man bald über die Google-API mit Trends arbeiten.

hilfreich für länderspezifische addords kampagnen der vergleich von begriffen. „urlaub“ und „ferien“ in google trends zeigt, dass deutsche und österreicher hauptsächlich „urlaub“, die schweizer hingegen „ferien“ verwenden.

Hallo!

Mit Google bekomme ich bald die Krise. Ich war mit vielen Webseiten zwischen der 1. und der 30. Position. Auf einmal, wie von Geisterhand, weg vom Fenster. Ich hatte ganz sauber gearbeitet. Wie man sieht, ist das auch keine Garantie.

Hallo,

google-Trends ist schon eine interessante Geschichte. Besonders die saisonalen Trends kann man gut erkennen. Was ich jedoch sehr schade finde ist die Tatsache, dass man nur für „schwere/große/bedeutende“ Begriffe die aussagekräftigen Diagramme erhält.

Wenn man z.B. erfahren möchte ob nach dem Begriff „Fitnesscenter“ oder „Fitnessstudio“ häufiger gesucht wird, erhält man keine entsprechenden Daten.

Gruß aus Hannover
Sven

das bringt doch nichts ohne zahlen, alle tools werden erst dann hilfreich wenn auch zahlen dabei sind … wer kann denn schon sagen wie oft nun wirklich nach, ajax, css oder was auch immer gesucht worden ist. so sehe ich das als absolut nutzlos – jedenfalls solange keine zahlen vorhanden sind.

Gut ein Jahr vor Google Trends erschien mit der ROMSO Nachrichtensuchmaschie (http://www.romso.de) ein ebensolches Tool. Auf jeder Trefferseite ist hier eine sog. Zeitleiste, die ebenso eine Häufigkeitskurve darstellt. Gerade für deutschsprachige Abfragen scheint hier meines erachtens die Datenbasis besser zu sein.

wir können google trends gut nutzen, um den informationsbedarf und das interesse der internet-nutzer einzuschätzen. so kann man sein produktangebot gut in relation zu dem marktpotenzial setzen. wir werden dieses tool sicher regelmäßig einsetzen, auch als trendangabe zur erfolgskontrolle von aktionen wie pressekonferenzen u.ä.

ja interessante Sache.
Hmm… das ne Welle mal wieder abebbt ist auch keine Überraschung ;-)

Für mich interessant finde ich noch den Vergleich „Joomla, Mambo, Drupal, WordPress and PHPnuke.“ Logisch dass Joomla da als eindeutiger Sieger hervorgeht :)

(Ich glaube automatische Trackbacks funktionieren bei Blogger.com nicht, jedenfalls bei mir?)

mfg

Sehr interessante Sache,

beim Begriff „Tsunami“ gibts beispielsweise ne Welle aus dem Nichts und danach wieder Ebbe …

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