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Der gekaufte PageRank

Je höher der PageRank desto größer Ansehen und Wirkung. Doch es ist alles andere als einfach, sich nach oben zu arbeiten. Warum nicht ein bisschen nachhelfen? Einen hohen PageRank kann man kaufen. Man benötigt lediglich einen Stapel Links von Seiten mit besonders…

Je höher der PageRank desto größer Ansehen und Wirkung. Doch es ist alles andere als einfach, sich nach oben zu arbeiten. Warum nicht ein bisschen nachhelfen?

Einen hohen PageRank kann man kaufen. Man benötigt lediglich einen Stapel Links von Seiten mit besonders hoher Rate. Werbung auf der Startseite von Yahoo kann helfen. Unglücklicherweise ist dies selbst für mittlere Unternehmen ausufernd teuer – und die Wirkung hält nicht lange an.

Es lässt sich trotzdem etwas machen. Werfen Sie einen Blick auf die immer beliebteren Weblogs. Deren PageRank ist nicht selten außergewöhnlich hoch im Vergleich zur Bekanntheit und zum erzielten Traffic. Der Grund für diese Ungerechtigkeit liegt darin, dass Blogger traditionell heftig untereinander verlinken. Der Umstand ist bekannt und kann ausgenutzt werden.

Halten Sie Ausschau nach Blogs deren PageRank mindestens zwei Stufen über dem Ihrer eigenen Site liegt. Bieten Sie sich als Sponsor an. Ein Engagement, das pro Blog nicht mehr als bestenfalls ein paar Hundert Euro pro Jahr kosten sollte. Als besonders aufgeschlossen dürfen hier Blogs gelten die bereits Werbung zulassen – sei es in Form von Googles AdSense oder mittels Partnerprogrammen. Dies geschieht in der Regel um den – zumeist geringen – Betriebskosten vorzubeugen.

Bedenken Sie, dass eine solche Form der Werbung wie hier vorgeschlagen, nicht überall gern gesehen ist. Man sollte Vorsicht walten lassen und ein mögliches Zielobjekt genau unter die Lupe nehmen. Auch wenn es unehrlich ist, erwähnen Sie den PageRank nie, sondern sprechen Sie immer nur vom Traffic. Auch Google selbst ist empfindlich wenn es um den PR geht. Der Erwerb einer Anzeige, auch wenn diese nur aus einem Link besteht, ist aber keinesfalls ein Problem.

Sollte ein Blog thematisch zu Ihren Seiten passen, schlagen Sie noch andere Fliegen mit derselben Klappe. Zum einen hilft das öffentliche Sponsoring dem eigenen Ruf auf die Füße, zum andere fällt eine extra Portion Traffic dabei ab. Möglicherweise klappt es dann sogar kostenlos. Auch die Bereitschaft zur Kooperation dürfte noch einmal deutlich höher ausfallen.

Ein knapp gehaltener Vertrag sollte abgeschlossen werden. Garantieren Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie nie und nimmer und unter gar keinen Umständen Einfluss auf Inhalte nehmen werden. Sollte ein Blogger während der Laufzeit seine Aktivitäten einstellen, besteht keine Gefahr. Der Link wirkt noch lange nach und tut seine Wirkung.

Ein letzter Tipp: Achten Sie darauf, dass ein Link – gleich ob als Text oder kleine Grafik – auf allen Seiten eines Blogs erscheint. Dies erhöht seine Wirksamkeit enorm.

Von Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

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