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Der typische Onlineshopper [Infografik]

Das Marktforschungsunternehmen Lab42 veröffentlichte vor wenigen Tagen eine Infografik mit den plakativsten Erkenntnissen aus einer aktuellen Befragung. 500 ausgewählte Onlineshopper gaben Auskunft zu ihrem Kaufverhalten im Weltennetz. Die Ergebnisse geben bisherigen Vermutungen teils Recht, räumen aber auch mit dem ein oder anderen Vorurteil auf.

Online ohne Scham: 45 Prozent aller Befragten kauften online Produkte, die sie im Laden nicht gekauft hätten

Onlineshopping ist deutlich auf dem Vormarsch. Diese Erkenntnis ist nicht neu, bestätigt sich aber noch einmal deutlich mit den jüngsten Befragungsergebnissen aus dem Hause Lab42. Danach gaben fast drei Viertel aller Befragten an, mindestens die Hälfte all ihrer Einkäufe online zu erledigen. Bereits 66 Prozent ziehen Onlineshopping generell dem Einkauf in real existierenden Geschäftsräumlichkeiten vor.

Dabei ist die Motivation unterschiedlich. 80 Prozent der Befragten gaben an, die breitere Auswahl in Onlineshops sei maßgeblich für ihre Kaufentscheidungen. Zwei Drittel kaufen online in der Erwartung, dort sei es billiger. Eine ähnliche Erwartungshaltung findet sich bei 70 Prozent der Befragten. Diese gaben an, Onlineshops würden höhere Rabatte und generell bessere Kaufanreize bieten. Etwas weniger als die Hälfte der Studienteilnehmer räumten ein, online bereits Produkte gekauft zu haben, die sie von Angesicht zu Angesicht im Laden niemals gekauft hätten, so etwa Sex-Spielzeug, Bücher mit eindeutigen Titeln oder Reizwäsche.

Positive, aber auch negative Käuferbewertungen finden sich unter den Top 3 der Faktoren, die die Kaufentscheidung massiv beeinflussen. Auch die Beschreibung, die der Händler liefert, gehört in diese Riege. Kostenfreier Versand wird von 96 Prozent aller Käufer bevorzugt, ähnlich wichtig ist die Möglichkeit, Produkte ebenso kostenfrei zurücksenden zu können. Dabei ist es nicht so, dass Onlineshopper in der Regel Spaßkäufer wären, die Produkte nur bestellen, um sie dann wieder zurück zu senden. Fast zwei Drittel aller Befragten gaben an, extrem selten Produkte zurückgeschickt zu haben.

Interessant für Social Medians: Verbraucher machen in hohem Maße die Erfahrung, dass Social Media insgesamt dem Kundenservice eines Unternehmens gut tut. Die Möglichkeit des sozialen Netzwerkens führe zu einer erhöhten Aufmerksamkeit seitens des Unternehmens. Man erhalte schnellere und bessere Antworten. Reklamationen werden rascher erledigt.

Übrigens: Die gute alte E-Mail stellt nach wie vor die bevorzugte Kontaktmöglichkeit dar, mit der Kunden sich an den Onlineshop wenden möchten. Immerhin 41 Prozent sprachen sich für diese Möglichkeit aus, mit schwachen 27 Prozent gefolgt vom Live Chat.

Folgend sehen Sie die komplette Infografik. Eine größere Version erhalten Sie, indem Sie die Grafik anklicken:

(Quelle: Lab42 / SHOPPING AND SHIPPING: A LOOK AT HOW PEOPLE SHOP ONLINE)

Von Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

Eine Antwort auf „Der typische Onlineshopper [Infografik]“

Hallo Herr Petereit,

vielen Dank für diesen Beitrag.

Generell tendiert der Trend immer mehr zum Online kaufen. Deshalb wollen wir auch auf diesen Zug aufspringen und suchen nur noch eine geeignete Software bzw. Plugin welche die Buttonlösung und die derzeit geltenden Gesetze berücksichtigt.

Trotzdem bin ich der Meinung das der persönliche Kontakt zum Kunden nicht ersetzt werden kann.

Beste Grüße

Remoters

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