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Design Elemente: Der Hinweis auf die AGB

So ziemlich jede geschäftlich orientierte Website verfügt über eigene Allgemeine Geschäftsbedingungen, kurz AGB. Selbstverständlich bedarf es auch eines Links oder Icons um darauf aufmerksam zu machen. Eine allgemeine Konvention darüber, wie dies zu geschehen…

So ziemlich jede geschäftlich orientierte Website verfügt über eigene Allgemeine Geschäftsbedingungen, kurz AGB. Selbstverständlich bedarf es auch eines Links oder Icons um darauf aufmerksam zu machen. Eine allgemeine Konvention darüber, wie dies zu geschehen hat, gibt es jedoch nicht.

Der Link kann ein fester Bestandteil einer Menüleiste sein, wird aber oft etwas ausserhalb gestellt und tritt dann im Verbund mit ähnlich gelagerten Seiten auf, die wichtig, aber zur generellen Benutzung nicht entscheidend sind.

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Häufig anzutreffen ist der Link zu den AGB in einer schlichten, wenig gestalteten Fußzeile am Seitenende.

Wird der Link illustriert, kommt in der Regel ein Paragraph als Symbol zum Einsatz. Gesehen haben wir aber auch Notizblöcke, Quadrate, Urkunden, Pfeile und Ausrufezeichen.

Da Allgemeine Geschäftsbedingungen immer in der Mehrzahl auftauchen, lautet die korrekte Abkürzung dafür AGB. Das angehängte „s“ ist nicht notwendig, auch wenn viele Seitenbetreiber sich inzwischen so entscheiden. Ganz sicher falsch ist die laienhaft wirkende Variante mit dem Apostroph (AGB’s), die nicht benutzt werden sollte.

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Hier findet sich der Link klassisch in der Menüleiste, beziehungsweise am Ende derselben (teddybastelstube.de).

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Und hier eine Variante in der Waagerechten (frankenfoto.com).

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Dieser Provider setzt auf ein Ausrufezeichen als Metapher. Der Link zu den AGB ist Bestandteil einer horizontalen Menüleiste am oberen Seitenrand (isp4u.cc).

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Dasselbe Prinzip, dieselbe Position. Wiederum findet der Link zu den AGB Platz am oberen Seitenrand in einer grafisch unterstützten, horizontalen Menüleiste. Doch hier ist dem Gestalter keine originelle oder passende Metapher eingefallen (view4cash.de).

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Das Elektro Technik Zentrum platziert den Hinweis noch über dem „Home“-Link und mißt ihm damit eine überragende Bedeutung zu. Ob das Paragraphen-Symbol allein ausreichend ist, darf bezweifelt werden. Man könnte dahinter auch Allgemeine Nutzungbedingungen oder „Disclaimer“ vermuten (etz-stuttgart.de)

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Dieser Link ist wenig augenfällig, aber dennoch gut sichtbar freigestellt am Seitenende (format-webspace.de).

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Ebenfalls am Seitenende findet sich diese eindeutig und farbenfroh gestaltete Leiste eines Online Shops. (esprit-online-shop.com).

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Es darf geraten werden… Die AGB finden sich hinter dem dritten Symbol von links. Helfende Tooltipps gibt es nicht (artmouse.de).

Von Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

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