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Eine Anregung am Rande: Vielleicht lässt du dich ja auf einen kleinen Wettstreit mit deinem Kollegen ein?

Ist das Quiz dann doch zu schwierig? Versuchen Sie mal unseren Test zu Einsteigerwissen. Den finden Sie hier >>

Testen Sie sich selbst: Können Sie diese 10 Fragen zu Photoshop beantworten?

Der Test ging am 17.3.15. zum ersten Mal auf Sendung. Unser Photoshop-Zenmeister segnete diese Ausgabe als ganz frisch ab.

(dpe)(do)

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Variable Schriften: Einsatzbereit in Adobe und Chrome

Die Idee variabler Schriften gibt es schon länger. Statt mehrerer verschiedener Schriftschnitte sollten Strichstärke und Schriftweite einer Schrift zukünftig variabel in einer einzelnen Schriftdatei vereint werden. Mit der neuen Creative Cloud von Adobe und dem neuen Chrome von Google lassen sich variable Schriften nun auch in der Praxis anwenden.

Eine Schrift, aber beliebige Strichstärken und Schriftweiten

Bislang mussten unterschiedliche Strichstärken und Weiten einer Schrift in einzelne Schnitte aufgeteilt werden. Bei gut ausgebauten Schriften findet man Schnitte, deren Strichstärke von „thin“ bis „heavy“ geht. Dazu kommen Schnitte mit unterschiedlichen Schriftweiten wie „condensed“, „compressed“ oder „wide“. In Kombination entstehen nicht selten dutzende einzelne Schnitte pro Schrift – vor allem wenn man die kursiven Schnitte in verschiedenen Variationen auch noch dazu rechnet.

Bei den neuen variablen Schriften sind alle diese einzelnen Merkmale in einem einzelnen Schnitt vereint. Besser noch: Die Strichstärke und die Schriftweite können stufenlos angepasst werden. Bislang war man auf festgelegte Werte angewiesen. Mit variablen Schriften ist man wesentlich flexibler unterwegs und kann die Strichstärke passgenau für verschiedene Schriftgrößen anpassen.

Formal handelt es sich bei den neuen variablen Schriften um OpenType-Schriften der Version 1.8. Bei dem Format werden Eigenschaften für das Aussehen einer Schrift definiert – einschließlich der möglichen Strichstärken und Schriftweiten. Die jeweilige Darstellung der Schrift mit bestimmten Werten wird über die Anwendung – zum Beispiel Adobes Illustrator oder Googles Chrome – interpoliert.

Creative Cloud 2017 unterstützt variable Schriften

Dass es bislang kaum variable Schriften gibt, liegt natürlich auch daran, dass man sie bislang einfach nicht einsetzen konnte. Mit der neuen Version der Creative Cloud hingegen lassen sich die neuen Schriften endlich auch anwenden.

So unterstützen jetzt zum Beispiel Illustrator und Photoshop variable Schriften. Hat man eine solche Schrift ausgewählt, gibt es im „Zeichen“-Fenster ein zusätzliches Icon, welches ein Fenster mit drei Schieberegler öffnet. Dort kannst du dann die Stärke, Breite und Neigung der Schrift definieren.

Variable Schriften in Adobe Illustrator

Darüber hinaus besteht auch weiterhin die Möglichkeit, vordefinierte Schnitte wie “Bold Condensed Italic” auszuwählen, ohne die Einstellungen selbst vorzunehmen.

Natürlich liefert Adobe auch gleich erste variable Schriften mit. So sind die „Myriad“, „Minion“, „Acumin“, und „Source“ fortan als variable Schriften in der Creative Cloud enthalten.

Auch Chrome 62 unterstützt variable Schriften

Fast zeitgleich mit Adobe hat auch Google eine neue Version seines Browsers Chrome herausgebracht, der variable Schriften unterstützt. Denn variable Schriften lassen sich auch als Webfonts bereitstellen und in gewohnter Weise in ein Stylesheet einbinden.

So kannst du dir in Chrome 62 mit den bekannten CSS-Eigenschaften „font-weight“, „font-stretch“ und „font-style“ deinen eigenen Schnitt zusammenstellen, ohne per „@font-face“ mehrere Schriftdateien einbinden zu müssen.

h1 {
  font-family: "Source Sans Variable";
  font-size: 2em;
  font-weight: 700;
  font-stretch: 75;
}

Im Beispiel wird für ein „<h1>“-Element die Strichstärke auf 700 und die Schriftweite auf 75 gesetzt.

Die genannten CSS-Eigenschaften unterstützen allerdings nur gängige Werte. So kennt „font-weight“ neben den Schlüsselwörtern „normal“ und „bold“ auch Zahlen wie „100“ und “900”. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist mitunter jedoch größer als die Werte, welche die Eigenschaften „font-weight“, „font-stretch“ und „font-style“ kennen.

Mit der der CSS-Eigenschaft „font-variation-settings“ hast du jedoch Zugriff auf alle Eigenschaften einer OpenType-Schrift. Je nach Schrift stehen dir also zusätzliche Werte zur Verfügung, welche die normalen „font-*“-Eigenschaften nicht unterstützen.

So definierst du zum Beispiel per „wght“ die Strichstärke und per „wdth“ die Schriftweite einer Schrift.

h1 {
  font-family: "Source Sans Variable";
  font-size: 2em;
  font-variation-settings: “wght” 700, “wdth” 75;
}

Das zweite Beispiel enthält die identischen Werte für die Stärke und Weite, allerdings über die „font-variation-settings“-Eigenschaft definiert.

Die Eigenschaft „font-variation-settings“ hat im Übrigen noch den Vorteil, dass sie animierbar ist. Zusammen mit der CSS-Eigenschaft „transition“ oder „animation“ lassen sich auf diese Weise auch schöne bewegliche Texteffekte realisieren.

Zur Hervorhebung eines Textes kann dann zum Beispiel die Strichstärke oder die Schriftweite per Animation verändert werden.

Wie variable Schriften im Einsatz aussehen, kannst du dir auf der Seite Axispraxis anschauen. Du wählst zwischen verschiedenen variablen Schriften aus und hast dann die Möglichkeit, anhand von Schiebereglern die Strichstärke und Schriftweite anzupassen.

Variable Schriften auf Axispraxis

Per JavaScript werden dabei die entsprechenden CSS-Eigenschaften dynamisch verändert.

Ein weiterer Vorteil variabler Schriften – vor allem im Webdesign – ist die geringere Dateigröße. Statt mehrere Schriftdateien ist fortan nur noch eine Datei nötig, in welcher die Schriftinformationen wesentlich kompakter untergebracht sind.

Weitere Browserunterstützung und Einsatzmöglichkeiten

Neben dem Chrome unterstützt auch Apples Safari bereits variable Schriften. Das ist insofern nicht verwunderlich, weil das neue Schriftformat von Adobe, Microsoft und Apple entwickelt wurde. Aber auch andere Browser werden in naher Zukunft nachziehen.

Neben Schriften lassen sich mit dem neuen Format im Übrigen auch Iconfonts realisieren, bei denen sich dann zum Beispiel die Strichstärke der Icons dynamisch anpassen lässt.

Das neue Format der variablen Schriften wird für Grafik- und Webdesigner also eine große Bereicherung sein.

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Adobe Photoshop Elements 2018 ist da und kommt mit einigen guten Argumenten für den spontanen Kauf. Wir sagen dir, welche das sind.

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Bilder freistellen: So geht’s

Das Freistellen von Bildern, respektive Bildelementen, ist eine Disziplin, die selbst erfahrene Bildbearbeiter ein ums andere Mal herausfordert. Deshalb ist es nützlich, sich der verschiedenen Wege bewusst zu sein und zum Nachschlagen bereit zu halten. Darum geht es in diesem Beitrag.

Bilder freistellen. Wenn diese beiden Worte im Zusammenhang ausgesprochen werden, kringeln sich mindestens bei unerfahrenen Mediengestaltern die Fußnägel nach oben. Dabei ist es eigentlich wie überall. Sobald du weißt wie, ist die Ausführung der Aufgabe eigentlich bloß Handwerk.

Alternative 1: Nutzung professioneller Freisteller-Services

Wo wir gerade beim Handwerk sind. Wenn du eine Handvoll Bilder freistellen musst, das aber ansonsten nicht zu deinem Tagesgeschäft gehört, kannst du dich natürlich ebenfalls intensiv mit den später vorgestellten Alternativen beschäftigen. Ob das allerdings Sinn ergibt, darf wohl bezweifelt werden.

Gleiches gilt, wenn das Freistellen zum Massengeschäft werden soll. Nehmen wir an, du hast einen Kunden, der Fotos aller seiner 5.000 Produkte freigestellt haben will. Ja, du kannst dich intensiv einarbeiten und wirst vielleicht nach dem dreihundertsten Bild gute Qualität in akzeptabler Zeit erreichen. Aber ob das Sinn ergibt, würde ich jedenfalls deutlich bezweifeln.

Denn für diesen Job gibt es verschiedene professionelle Dienstleister, die den lieben langen Tag nur Bilder freistellen. Wenn das Freistellen insofern zum Geschäftsmodell erhoben wird, dann gehen damit einige Vorteile einher.

Erstens wissen die Anbieter aufgrund ihrer zigtausendfachen Erfahrung ganz genau wie es geht. Sie haben professionelle Arbeitsabläufe entwickelt, die darauf ausgelegt sind, möglichst schnell möglichst perfekte Ergebnisse zu bringen. Das Software-Toolset ist heterogen. Denn natürlich kann man alle Freisteller mit Photoshop erzeugen, aber wenn es nicht sein muss, warum sollte man dann die ganz große Keule auspacken?

Zweitens ersparen sie dir nicht nur die Einarbeitung, die sich für dich eher nicht rechnen wird, wenn du nicht täglich Bilder freistellen musst. Vielmehr ersparen sie dir auch die Zeit, die du selber für das Freistellen einsetzen müsstest. Und wenn du jetzt bedenkst, dass Dienstleister schon ab 80 Eurocent pro Bild arbeiten, willst du da lange überlegen?

Um eine Form der Qualitätssicherung zu haben, würde ich dir empfehlen, nicht auf Fiverr oder andere vornehmlich asiatische Billiganbieter zu setzen. Ich konnte in der Vergangenheit mehr als einmal feststellen, dass meine Qualitätserwartung und der dortige Qualitätsanspruch sehr deutlich differieren.

Alternative 2: Photoshop

Wie gesagt, kannst du mit Photoshop den Job natürlich in jedem Falle erledigen. Schauen wir uns zwei Anwendungsfälle an. Zum einen das komplizierte Freistellen von Haaren und zum anderen die Brot- und Butter-Freistellung mit Hilfe von Pfaden.

Haare sind immer noch das Top-Thema, denn feinste Strukturen lassen die Farbe des alten Hintergrunds durchschimmern. Wir zeigen dir drei aktuelle Techniken, die du mit Photoshop CC 2017 einsetzen kannst, um dem Problem Herr zu werden.

Haare freistellen, Methode 1: Kanalberechnungen

Schritt 1: Körper freistellen

In diesem ersten Schritt geht es darum, alle anderen Bereiche auf klassische Art freizustellen. Für die Haare nutzt du dann eine eigene Methode. Kopiere die Hintergrundebene über Strg+J und blende die Hintergrundebene aus. Die Kopie erhält über Ebene > Ebenenmaske > Alle einblenden eine Maske.

Körper freistellen

In dieser arbeitest du zunächst mit dem Buntstift, schwarzer Vordergrundfarbe und einer größeren Werkzeugspitze, um das Model zunächst grob freizustellen. Aktiviere das Zoom-Werkzeug und rufe den Rand des Models groß auf. Tipp: Damit auch bei hohen Zoomstufen die Inhalte gut zu erkennen sind, kannst du über Ansicht > Anzeigen das Pixelraster deaktivieren.

Model freigestellt

Wer eine ruhige Hand hat, malt am Rand mit dem Pinsel und einer kleinen, nicht ganz so weichen Werkzeugspitze entlang. Für mich ist es leichter, mit dem Polygon-Lasso-Werkzeug zu arbeiten.

Die Hintergrundfarbe steht dabei auf Schwarz. Klick für Klick folgst du der Kontur des Models. Nach einem Abschnitt schließt du die Auswahl nach außen hin. Drücke die Entfernen-Taste, um den Bereich mit Schwarz zu füllen. Schritt für Schritt wird so das Model freigestellt. Die Haare dabei allerdings nur ganz grob.

Schritt für Schritt auswählen

Schritt 2: Kanalberechnungen

Kopiere die Hintergrundebene und blende sie ein. Gehe im Menü auf Bild > Kanalberechnungen. Ändere die Kanäle bei beiden Quellen auf Blau und aktiviere jeweils Umkehren. Entdecke beim Mischmodus die Füllmethode, welche die Haare sehr weiß, den Rest aber schwarz darstellt. Wichtig ist noch, ganz unten bei Ergebnis Auswahl zu aktivieren.

Kanalberechnungen

Nach dem Bestätigen gehst du im Ebenenbedienfeld auf den Button Ebenenmaske hinzufügen. Die Haare sind nun freigestellt. In Kombination mit der ersten Freistellung ergibt sich ein zufriedenstellendes Ergebnis, das allerdings noch optimiert werden kann.

Schritt 3: Ergebnis optimieren

Erstelle unterhalb der zwei Ebenen mit freigestellten Bildelementen eine neue Ebene, die du mit der Farbe des neuen Hintergrund füllst. Erst jetzt wird deutlich, wie gut (oder auch schlecht) du freigestellt hast.

Um das Ergebnis noch zu optimieren, wählst du die zwei freigestellten Ebenen bei gedrückter Strg-Taste aus und drückst Strg+G auf der Tastatur. Damit gruppierst du die Ebenen.

Farben angleichen

Erstelle eine neue Ebene darüber und gehe im Menü auf Ebene > Schnittmaske erstellen. Stelle den Modus dieser Ebene von Normal auf Farbe um. Aktiviere den Pinsel und nehme bei gehaltener I-Taste die neue Hintergrundfarbe auf.

Male dann über den Rand der Haare. Diese erhalten damit den Schein des neuen Hintergrunds. Reduziere bei Bedarf die Ebenendeckkraft.

Haare freistellen, Methode 2: Auswählen und maskieren

Schritt 1: Auswahl vorbereiten

Auswahl und maskieren reagiert auf Kontrastsprünge zum Hintergrund. Um die Erzeugung der Maske zu vereinfachen, kopierst du die Hintergrundebene über Strg+J. Gehe dann im Menü auf Filter > Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren.

Stelle die Stärke auf 500% und den Radius auf 1 Pixel oder höher ein. Dickere Haarstränge sollen sich so deutlicher vom Hintergrund trennen. Es folgt der Filter > Stilisierungsfilter > Ölfarbe. Stilisierung und Reinheit stehen auf 1, Skalierung und Borstendetails auf dem kleinsten Wert. Damit werden die Haare geglättet.

Auswahl vorbereiten

Schritt 2: Schnellauswahl

Aktiviere das Schnellauswahlwerkzeug und male über alle Bereiche des Models. In der Optionsleiste kannst du die Größe der Werkzeugspitze kontrollieren, die sich auch auf die Feinheit der Umsetzung auswirkt. Bei gedrückter Alt-Taste werden Bereiche von der Auswahl subtrahiert.

Dein Ziel ist es, das Model so genau es möglich ist auszuwählen. Auch die Haare sollten dabei schon halbwegs gut selektiert sein.

Schnellauswahl nutzen

Schritt 3: Auswahl verfeinern

Gehe im Ebenenbedienfeld auf Ebenenmaske hinzufügen. Ein Doppelklick auf die Maske ruft den Dialog Auswählen und maskieren auf. Auf der linken Seite ist vermutlich schon das Werkzeug Kante-verbessern-Pinsel aktiv.

Stelle in der Optionsleiste dessen Größe ein und male über die Haare. Dabei sollte der Hintergrund immer zu 70% mit übermalt werden, damit Photoshop diesen leichter erkennen kann. Bei gehaltener Alt-Taste können auch wieder Bereiche eingezeichnet werden.

Ebenenmaske bearbeiten

So näherst du dich dem perfekten Ergebnis. Auf der rechten Seite könntest du noch die Regler Weiche Kante und Kontrast zusammenspielen lassen. Nach dem Bestätigen über OK kopierst du die Hintergrundebene ein zweites Mal. Ziehe die erstellte Maske per Drag & Drop auf diese Kopie. Lösche dann die Ebene, die scharfgezeichnet und mit dem Ölfilter behandelt wurde.

Kontrast und Weiche Kante

Auswahl verfeinern

Du kannst das Ergebnis wieder kontrollieren, in dem du unterhalb der Freistellung eine Ebene mit einer neuen Farbe füllst. Auch wurden die feineren Haare wie oben beschrieben optimiert, also eine neue Ebene über der Freistellung angelegt, diese per Ebenenmaske an die Form angepasst und im Modus Farbe mit passenden Farben gemalt.

Haare freistellen, Methode 3: Techniken in Kombination

Schritt 1: Erst die Haare…

Zu Recht könntest du anmerken, dass Haare vor einfarbigen Hintergrund eher leicht freizustellen sind. Dabei werden Fotos doch auch in freier Wildbahn (statt im Studio mit entsprechenden Hintergrundsystem) aufgenommen.

Und da ist der Hintergrund sehr unruhig und das Model bildet ein Ganzes mit der Umgebung. Hier ist es ratsam, die Haare und den Körper weitaus stärker getrennt zu bearbeiten.

Vorher

Haare einzeln freistellen

Kopiere dazu die Hintergrundebene über Strg+J. Nutze Bild > Korrekturen > Helligkeit/ Kontrast, um die Haare weiter vom Hintergrund zu trennen. Es folgt Bild > Kanalberechnungen, wie oben beschrieben.

Bearbeite die Maske mit dem Pinsel und schwarzer Farbe, so dass nur die Haare sichtbar bleiben. Kopiere die Hintergrundebene ein zweites Mal und ziehe die Maske darauf. Lösche die Ebene mit den starken Kontrasten.

Schritt 2: …und dann der Rest

Der Körper wird ganz klassisch freigestellt, die Haare dabei nur grob. Das kann mit Hilfe des Schnellauswahlwerkzeuges erfolgen oder gleich in der Maske mit dem Polygon-Lasso-Werkzeug. In Kombination ergibt sich das freigestellte Bildelement.

Körper sauber freistellen

Schritt 3: Optimierung

Oft ist an den Rändern freigestellter Elemente der alte Hintergrund noch leicht zu sehen. Kopiere zur Optimierung die Ebene mit dem Körper. Ein Rechtsklick auf die Ebenenmaske und Ebenenmaske anwenden rechnet die Maske ein. Gehe im Ebenenbedienfeld über die Linie zwischen den Ebenen bei gehaltener Alt-Taste und klicke. Damit wurde eine Schnittmaske umgesetzt.

Optimierung der Freistellung

Aktiviere das Wischfinger-Werkzeug, stelle in der Optionsleiste eine Stärke von ca. 30% ein und ziehe Material vom Rand nach außen. Achte darauf keine Unschärfen einzuarbeiten. So werden unschöne Ränder mit passenden Inhalten überdeckt.

Freistellen mit Pfaden und dem Zeichenstift-Werkzeug

Vermeintlich schwieriger in der Handhabung, bietet das Freistellen mit dem Zeichenstift-Werkzeug doch zahlreiche Vorteile. Sehr exakte und feine Auswahlen sind damit möglich, doch gibt es Techniken im Einsatz, die wir verstehen sollten, bevor es so richtig los geht.

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Zeichenstift-Übung #1: Gerade Linien

Aktiviere das Zeichenstift-Werkzeug (Tastenkürzel: P) und überprüfe, ob in der Optionsleiste Pfad, statt Form oder Pixel, ausgewählt ist. Etwas weiter rechts ist ein Zahnrad-Icon zu sehen. Hier aktivierst du Gummiband. So siehst du den Pfad während des Aufziehens als Vorschau. Gleich daneben aktivierst du Autom. hinzuf./löschen. So kann der Pfad später leichter optimiert werden. Der Einsatz des Zeichenstift-Werkzeuges ist einfach: Klicke in das Bild und etwas entfernt noch einmal. So zieht Photoshop dazwischen einen geraden Pfad auf.

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Zeichenstift-Übung #2: Kurven ziehen

Doch was ist, wenn ich eine Kurve nachzeichnen möchte? Muss ich dann wie beim Polygon-Lasso-Werkzeug dutzende Punkte setzen, um die Kurve (un)sauber abzubilden? Natürlich nicht, denn einer der größten Vorteile der Pfade sind saubere Kurven, die sich einfach aufziehen lassen.

Klicke dazu in das Bild und etwas entfernt noch einmal, wobei du nun aber die Maustaste gedrückt hältst. Ziehe den Mauszeiger in eine Richtung und die Kurve entsteht. Je länger die dabei aufgezogene Grifflinie wird, desto größer ist der Radius.

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Zeichenstift-Übung #3: Nach Kurve eine Gerade

Photoshop möchte nach einer Kurve unbedingt eine weitere aufziehen. Das ist nicht immer erwünscht, weshalb wir den zuletzt gesetzten Punkt neutralisieren müssen. Klicke dazu einfach den Punkt bei gedrückter Alt-Taste an. Jetzt können wieder gerade Linien gezogen werden. Durch das Drücken der Alt-Taste erhalten wir für den Moment die Möglichkeiten des Punkt-umwandeln-Werkzeuges, das also nicht extra für diesen Schritt aktiviert werden muss.

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Zeichenstift-Übung #4: Pfad korrigieren

Um einen falsch gesetzten Punkt zu optimieren, halte die Strg-Taste gedrückt. Du siehst den weiß gefüllten Pfeil des Direktauswahl-Werkzeuges. Dank des Tastenkürzels musst du dieses Werkzeug also nicht jedes Mal auswählen. Klicke einen Punkt an, halte die Maustaste gedrückt und ziehe den Punkt an die gewünschte Position.

Um eine Kurve zu verändern, klicke diese bei gedrückter Strg-Taste an, halte dann Strg- und Maustaste über dem Pfad gedrückt. Ziehe die Kurve in Form. Auch die Grifflinien könnten zur Optimierung versetzt werden. Wenn du willst, kannst du Sie aus einer Kurve jederzeit eine Ecke machen. Klicke dazu den Punkt bei gedrückter Alt-Taste an.

Um einen Abschnitt eines Pfades zu löschen, halte die Strg-Taste gedrückt und ziehe über dem Abschnitt ein Rechteck auf. Es werden die Punkte ausgewählt, die in diesem Abschnitt liegen. Drücke die Entfernen-Taste zum Löschen. Um einem Pfad weitere Punkte hinzuzufügen, klicke diesen einfach an gewünschter Stelle an. Um einen Punkt zu löschen, kann dieser auch angeklickt werden. Möchtest du einen noch offenen Pfad fortführen, so klicke den zuletzt gesetzten Punkt an.

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Zeichenstift-Übung #5: Auswahl eines Bildobjektes

Möchtest du nun ein Bildelement freistellen, so nutzt du das Zoom-Werkzeug, um einen Bildausschnitt vergrößert anzusehen. Setze an den Rand des Bildobjekts einen ersten Punkt, wobei dieser generell immer eher im Bildobjekt liegen sollte, als genau auf der Kante oder gar darüber hinaus (um so auch noch den alten Hintergrund mitzunehmen). Siehst du einen geraden Abschnitt, so setze den nächsten Punkt in entsprechender Entfernung.

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An kurvigen Abschnitten setzt du einen Punkt und ziehst dann, wie oben beschrieben, die Kurve als Pfad nach. Ist der Pfad geschlossen und hast du alle Optimierungen vorgenommen, kann daraus leicht eine Auswahl entstehen.

Zeichenstift-Übung #6: Pfad in Auswahl umwandeln

Der schnellste Weg vom geschlossenen Pfad hin zur Auswahl führt über das Tastenkürzel Strg + Eingabetaste. Die Ameisen laufen und der Pfad ist verschwunden. Eine weitere Option entdeckst du im Pfad-Bedienfeld, unten in der Buttonreihe als Schaltfläche Pfad als Auswahl laden. Interessant ist dort auch ein Klick mit der rechten Maustaste über dem Pfad. Wähle aus der Liste Auswahl erstellen aus. So hast du zusätzlich die Option, der Auswahl eine weiche Kante zu spendieren.

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Zeichenstift-Übung #7: Bildobjekt freistellen

Jetzt könntest du den Inhalt der Auswahl einfach über Strg + J auf eine neue Ebene kopieren. Somit wäre das Bildelement freigestellt. Jetzt müsstest du nur noch die Hintergrundebene ausblenden, um das auch im Dokument sehen zu können. Oder du klickst im Ebenenbedienfeld auf den Button Maske hinzufügen. Die Auswahl ist verschwunden und das Bild dank der Maske freigestellt. Zur Info: Die Ebene zeigt neben der Ebenenminiatur die Maskenminiatur, in der die Farbe Schwarz = unsichtbar und die Farbe Weiß = sichtbar bedeuten. Diese Maske könnte jetzt natürlich noch mit dem Pinsel optimiert werden.

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Lernt man die Techniken Schritt für Schritt, so sind auch Pfade über den Zeichenstift kein Problem mehr. Und anders als beim Polygon-Lasso schließt sich hier nichts aus Versehen, nur weil einmal zu schnell hintereinander geklickt wurde. Die Auswahl wird feiner und wir können zwischendurch auch mal ein anderes Werkzeug, wie etwa die Lupe, einsetzen, ohne gleich die Auswahl zu verlieren. Und selbst nach dem Speichern kann die Arbeit jederzeit optimiert und ergänzt werden.

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