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Webdesign: Bilder gerade stellen

von Nicolas Rotermund

Ob gescannt oder digital fotografiert, Bilder kommen selten mit exakten Kanten in den Rechner. Professionelles Design verlangt aber genau das. Mit Photoshop lässt sich so ziemlich jede Vorlage in wenigen Schritten begradigen.

Nutzern von Photoshop CS hilft das Messwerkzeug. Mit ihm wird zuerst eine Kante des schief gescannten Bildes nachgezogen. Der Winkel wird automatisch gespeichert und steht uns weiterhin zur Verfügung. Wird unter dem Menüpunkt Bild: Auswahl drehen die Option „Per Eingabe“ gewählt, steht der richtige Winkel schon parat – per Knopfdruck wird das Bild begradigt.

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Messwerkzeug in Photoshop CS

Wer der Genauigkeit des Messwerkzeugs nicht traut oder mit älteren Photoshop-Versionen arbeitet, dem hilft gute alte Handarbeit. Zunächst wird mit Apfel-R oder STRG-R das Lineal eingeblendet, aus dem dann je eine vertikale und eine horizontale Hilfslinie gezogen werden.

Screenshot
Kante anvisiert…

Das Bild wird mit dem Auswahlwerkzeug ausgewählt, wenn es nicht freigestellt auf einer eigenen Ebene vorhanden ist. Mit Apfel-T oder STRG-T lässt es sich dann von Hand drehen. Dazu wird das Bild an einer der Seiten angefasst, ein Ziehen an den Ecken würde das Bild skalieren.

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… und begradigt

Stimmt die neue Bildkante mit den Hilfslinien überein, lässt sich die Transformation mit Enter bestätigen. Ist das Ergebnis noch nicht so sauber wie gewünscht, sollte man den letzten Schritt rückgängig machen und die Transformation komplett wiederholen, andernfalls verliert man immer mehr an Qualität und das Bild wirkt weichgezeichnet.

Ist der Bildausschnitt durch das schiefe einscannen interessanter als zuvor, kann mit der Freistellen-Funktion schnell eine neue, gerade Bildkante aus dem Bild heraus hergestellt werden. Jetzt dient das Auswahlwerkzeug als Maßkante.

Screenshot
Einstellung für die Auswahl

In den Werkzeug-Einstellungen wird als Art ein festes Seitenverhältnis gewählt. Damit die Proportionen stimmen, muss zwischen digitalem und analogem Foto unterschieden werden: Digital ist das Seitenverhältnis 4:3, analog meist 9:13 oder 10:15. Mit Bild / Freistellen wird die Auswahlkante zur neuen Bildkante, und das Bild wirkt wieder gerade.

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Photoshop: Business Menü

Für Themen wie „Geld“ oder „Versicherung“ braucht man ein ernsthaftes Design, das Sicherheit und Vertrauen vermittelt. Hier ein Entwurf für ein Menü, in dem die Farben Blau und Grau nicht zufällig eine Rolle spielen.

Schritt 1
Der Hintergrund wurde mit einem satten Blau gefüllt (#005599) und mit etwas „Licht“ durch den Airbrush, einer weichen Werkzeugspitze und weißer Farbe abgereichert.

Screenshot
Hintergrund

Schritt 2
Mit dem Abgerundeten-Rechteck-Werkzeug wurde in Grau die Basis der Stellen erstellt, die später die Grundlage für das Logo ergeben soll. Ein leichter Schlagschatten und Verlauf und eine dunkelgraue Kontur sorgen für einen 3D-Effekt. Im Hintergrund liegen zusätzlich weiße und graue Kästchen, die einfach mit dem Auswahlrechteck erstellt und mit den passenden Farben gefüllt wurden.

Screenshot
Grundlage für das Logo

Schritt 3
Die obere „Plattform“ bietet sich für ein Logo als ideale Stelle an. Hier wurde ein Beispiel nur mit dem Textwerkzeug erstellt und ein Spruch hinzugefügt. Für die Grundlage des Buttons wurde auf einer eigenen Ebene mit dem Buntstift und Hellgrau ein Rahmen gezeichnet, der mit einem leichten Verlauf gefüllt wurde (von #555555 nach #828282).

Screenshot
Logo und Buttongrundlage

Schritt 4
Kopieren Sie Ihren Button und fügen Sie ihn in den Zwischenraum so oft ein, bis dieser gefüllt ist. Auf einer neuen Ebene zeichnen Sie mit dem Buntstift einen kleinen Pfeil.

Screenshot
Zwischenraum gefüllt

Schritt 5
Beschriften Sie den Button mit dem Textwerkzeug und kopieren Sie den Pfeil, so dass jeder Menüpunkt einen eigenen besitzt.

Screenshot
Ergebnis

Mit ImageReady können Sie dieses Menü ganz einfach mit einem Mouseover versehen.

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Photoshop Seminar: Tipps und Tricks

Zum Abschluss des Seminars werfen wir Ihnen einen bunten Strauß mit Tipps und Tricks zu. Kniffe, die nicht jeder kennt, die aber Ihre Arbeit erleichtern und die Möglichkeiten des Programms ausreizen.

Sättigung verringern“. Die Teile des Bildes, die farbig werden sollen, löschen Sie in einer Ebenenmaske oder gleich vollständig mit dem Radiergummi. So wird die farbige Version des Bildes wieder sichtbar.

Bildelemente hinzufügen
Echte Bilder und selbst erstellte Elemente können ebenfalls vermischt werden. Hier habe ich auf einer eigenen Ebene erst einen Mundschutz erstellt, dann einen Stab hinzugefügt. Für mehr Dramatik brauchen Sie viel Kontrast und Schärfe. Zusätzlich wurde das Bild eingefärbt.

Wir hoffen, das Photoshop-Seminar hat Ihnen gefallen. Ab jetzt ist es ein leichtes, die vielen Photoshop-Artikel, die Dr. Web zu bieten hat, wirklich nachzuvollziehen.

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Photoshop: Buttonreihe

Buttons in Form von Reitern haben sich auf zahlreichen Seiten durchgesetzt. Schauen wir wie ein Button ein ganzes Menü ergeben kann und wie dieses mit einer Zierleiste und einem spannenden Hintergrund abgerundet wird.

Farbton/Sättigung“ durch das Verschieben der Regler an. So können Sie mehrere Buttons erstellen. Die Ebenen der Buttons sollten unter der Ebene mit der Zierleiste liegen, damit diese den unteren Rand der Button abdecken kann.Screenshot
Fertiger Button

Schritt 5
Zum Schluss werden die Buttons passend beschriften. In unserem Beispiel wurde den einzelnen Menüpunkten noch ein Schlagschatten und eine leichte Kontur spendiert.

Screenshot
Ergebnis

Ein solche Leiste kann ein Design komplett beeinflussen, zumal mit Farben nicht gegeizt wurde. Reizvoll ist aber auch der Gedanke einen Kontrast zu erzeugen.

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Photoshop-Tutorial: Auswahlen und Ihre Werkzeuge

Mit den Befehlen des Menüs „Auswahl“ und den hier vorgestellten Auswahlwerkzeugen können Sie beliebige Pixel auswählen. Begegnen Sie Zauberstäben, Lassos und Kanten.

Photoshop-Tutorials – ganz frisch.

Auswahlwerkzeuge im Detail
Schon im ersten Teil des Seminars habe ich Ihnen die Auswahlwerkzeuge kurz vorgestellt. Das Auswahlrechteck dient zum Erstellen einer rechteckigen Auswahl. Die Auswahlellipse dient zum Erstellen einer elliptischen Auswahl. Mit dem Auswahl-Werkzeug für inzelne Zeilen bzw. einzelne Spalten wird eine Begrenzung in Form einer 1 Pixel breiten Zeile oder Spalte erstellt.

Mit dem Lasso und dem Polygon-Lasso können Sie gerade und frei gezeichnete Segmente einer Auswahlbegrenzung zeichnen. Beim magnetischen Lasso wird die Begrenzung an den Kanten definierter Bildbereiche ausgerichtet.

Speichern und Laden einer Auswahl

Schon zu diesem Zeitpunkt können Sie, zum Beispiel mit dem Lasso, sehr komplizierte und zeitaufwändige Auswahlen erstellt haben. Um diese nicht bis zum nächsten Arbeitstag zu verlieren, können diese natürlich auch abspeichert werden.

Und so speichern Sie eine Auswahl: Wählen Sie „Auswahl“ –> „Auswahl speichern“ und geben Sie Ihrer Auswahl einen Namen. Um die gespeicherte Auswahl wieder zu laden wählen Sie „Auswahl“ –> „Auswahl laden“. Klicken Sie auf „OK“, um die Auswahl zu laden. In der Kanäle-Ansicht sehen Sie Ihre gespeicherte Auswahl.

Der Zauberstab

Bei der Vorstellung der Auswahlwerkzeuge habe ich ein Werkzeug ausgelassen – den Zauberstab. Mit dem Zauberstab können Sie einen einheitlich gefärbten Bereich. Zum Beispiel einen roten Ball auswählen, ohne die Konturen nachzeichnen zu müssen. Wie es auch mit dem Lasso-Werkzeug der Fall wäre. Geben Sie unter „Toleranz“ einen Pixelwert zwischen 0 und 255 ein. Ein niedriger Wert führt zur Auswahl von Farben, die dem angeklickten Pixel stark ähneln, ein hoher Wert zur Auswahl eines breiteren Farbspektrums.

Achten Sie nur darauf, dass nur gewünschte Bildbereiche ausgewählt werden. Mit dem Lasso können Sie später Ihre Auswahl verfeiner und ausbessern. Wenn Sie nur aneinander grenzende Bereiche auswählen möchten, aktivieren
Sie „Benachbart“, sonst werden alle Pixel mit den gleichen Farben im Bild ausgewählt. Wenn Sie Farben aus allen sichtbaren Ebenen auswählen möchten, aktivieren Sie „Alle Ebenen einbeziehen“.

Von der Auswahl subtrahieren oder addieren

Um von einer Auswahl etwas abzuziehen, halten Sie einfach, egal mit welchem Auswahlwerkzeug, beim Arbeiten die ALT-Taste gedrückt. Um einer Auswahl etwas hinzuzufügen, halten Sie die SHIFT-Taste gedrückt. SHIFT und
ALT, beim Arbeiten gleichzeitig gedrückt, sorgen für die Schnittmenge.

Der Befehl „Farbbereich auswählen“

Um ein Objekt, das auf einem einfarbigen Hintergrund liegt, auszuwählen bietet sich „Auswahl –> Farbbereich auswählen“ an. Setzen Sie den Zeiger auf das Bild oder den Vorschaubereich und klicken Sie, um die gewünschten Farben (die, die ausgewählt werden sollen) aufzunehmen. Stellen Sie den Farbbereich mit dem Toleranz-Regler ein. Mit der Option „Toleranz“ werden nur Pixel mit ähnlichen Farben in die Auswahl aufgenommen.

Wenn Sie Farben hinzufügen möchten, wählen Sie die Pipette mit dem Pluszeichen aus und klicken Sie auf den Vorschaubereich oder das Bild. Wenn Sie Farben entfernen möchten, wählen Sie die Pipette mit dem Minuszeichen. Bestätigen Sie dann mit „OK“.

Weiche Auswahlkante

Eine Auswahl mit einer weichen Kante hat den Vorteil, dass Sie das Bild nur grob freistellen müssen und gleich einen sanften Übergang haben. So legen Sie eine weiche Kante für eine vorhandene Auswahl fest: Nachdem Sie die Auswahl erstellt haben wählen Sie „Auswahl“ –> „Weiche Auswahlkante“ aus, und geben unter „Radius“ einen Wert ein und klicken Sie dann auf „OK“.

Auswahl verändern

Um eine bestehende Auswahl zu vergrößern oder zu verkleinern, klicken Sie bitte im Menü auf „Auswahl –> Auswahl verändern“ und wählen „Ausweiten“ oder „Verkleinern“ aus. Im folgenden Beispiel wurde eine kreisförmige Auswahl
immer wieder vergrößert und die Kontur gefüllt. Je größer die Auswahl wurde, um so weniger rund war der Kreis. Diesem Effekt können Sie mit „Auswahl –>Auswahl verändern –> Abrunden“ entgegen wirken.

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Photoshop Seminar: Pfade und Ihre Werkzeuge

von Dirk Metzmacher

Photoshop stellt über die Werkzeugleiste eine ganze Armee von Pfadwerkzeugen zur Verfügung. Erfahren Sie wofür das alles gut und ist und was man damit anfangen kann.

Ein neuer Arbeitspfad
Um einen neuen Pfad zu erstellen wählen Sie ein Form- oder Zeichenstift-Werkzeug aus und klicken oben in der Optionsleiste auf die Schaltfläche „Pfade“ . Falls Sie mit dem Zeichenstift arbeiten, klicken Sie in das Bild, um mit den Ankerpunkten grob die Form zu erstellen. Schließen Sie die Form mit einem Klick auf den ersten gesetzten Ankerpunkt.

Mit einem der Formwerkzeuge, wie das Rechteck-, Abgerundetes-Rechteck- , Ellipse- oder das Polygon-Werkzeug, den Linienzeichner oder das Eigene-Form-Werkzeug, ziehen Sie einfach die Form auf. Der Arbeitspfad erscheint in der Pfade-Ansicht.

Bearbeiten von Pfaden
Ein Pfad setzt sich aus einem oder mehreren durch Segmente verbundenen Ankerpunkten zusammen. Um ein Segment zwischen den Ankerpunkten zu verändern, benutzen Sie das „Punkt-umwandeln-Werkzeug“ .

Klicken Sie den Ankerpunkt an und ziehen Sie die Griffpunkte heraus. Jetzt können Sie durch drehen und ziehen dieser Punkte die Segmente verändern. Mit dem „Pfadauswahlwerkzeug“ wählen Sie den kompletten Pfad aus und können ihn verschieben. Mit dem „Direkt-Auswahl-Werkzeug“ können Sie mehrere Ankerpunkte gleichzeitig bewegen.

So zeichnen Sie gerade Segmente
Bisher haben wir Pfade erstellt, die geschlossene Figuren ergaben. Für eine Gerade positionieren Sie den Zeichenstiftzeiger an der Stelle, an der das gerade Segment beginnen soll, und setzen durch Klicken den ersten Ankerpunkt. Halten Sie dabei die Shift-Taste gedrückt. Setzen Sie durch weiteres Klicken Ankerpunkte für zusätzliche Segmente.

Zeichnen von Kurven mit dem Zeichenstift
Erstellen Sie wie zuvor eine Gerade. Ziehen Sie jetzt aber mit dem „Punkt-umwandeln-Werkzeug“ die Griffpunkte heraus. Um eine einzelne Kurve zu erstellen, ziehen Sie den ersten Griffpunkt in Richtung der Kurvenrundung, den zweiten in die entgegengesetzte Richtung. Durch Ziehen der Griffpunkte in dieselbe Richtung entsteht eine „S-Kurve“.

So zeichnen Sie mit dem Freiform-Zeichenstift
Wählen Sie den Freiform-Zeichenstift aus. Ziehen Sie den Zeiger im Bild. Beim Ziehen wird hinter dem Zeiger ein Pfad angezeigt. Wenn Sie die Maustaste loslassen, wird ein Arbeitspfad erstellt.

Hinzufügen und Löschen von Ankerpunkten
Für diesen Zweck bietet das Programm zwei Spezialisten an. Mit dem Ankerpunkt-hinzufügen-Werkzeug können Sie einer Form Ankerpunkte hinzufügen. Mit dem Ankerpunkt-löschen-Werkzeug Ankerpunkte verschwinden lassen. Klicken Sie dazu entweder an die Stelle im Segment, an der der neue Ankerpunkt landen soll oder, um einen Ankerpunkt zu löschen, mit dem entsprechenden Werkzeug auf einen der Ankerpunkte.

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Photoshop Seminar: Kanäle und Pfade

Mit Veränderungen in Kanal- und Pfadpalette lässt sich ein Bild präzise manipulieren. Aus angelegten Vektorpfaden lässt sich beispielsweise eine runde Auswahl erstellen, die viel genauer ist als ein Maskierungswerkzeug. Kanäle ermöglichen genauste Farbmanipulationen ebenso wie das Abspeichern einer einmal erstellten Auswahl.

Beleuchtungseffekte“. Stellen Sie den Filter nach Geschmack ein. Wichtig ist, dass Sie bei Relief-Kanal „Alpha 1“ auswählen. Bestätigen Sie mit OK und schärfen Sie das Bild.

Mit der Option „Relief-Kanal“ im Dialogfeld „Beleuchtungseffekte“ können Sie eine Graustufen-Struktur wie Sie im Kanal „Alpha 1“ zu finden ist verwenden, um zu steuern, wie Licht von einem Bild reflektiert wird. So entstehen 3D-Strukturen.

Pfade
In der Pfade-Palette werden der Name und ein Miniaturbild jedes gespeicherten Pfades, der aktuelle Arbeitspfad und die aktuelle Vektormaske aufgeführt. Erstellen Sie in einem neuen Dokument einen Pfad mit den Pfadwerkzeugen. Sie werden sehen, dass dieser Pfad in der Pfadeansicht erscheint.

Pfade umbenennen und speichern
Wird mit dem Zeichenstift oder einem Form-Werkzeug ein Arbeitspfad erstellt, dann wird der neue Pfad in der Pfade-Palette als Arbeitspfad angezeigt. Da der Arbeitspfad ein temporärer Pfad ist, können Sie ihn speichern, damit der Pfadinhalt nicht verloren geht, was unweigerlich geschieht sobald Sie einen neuen Pfad zeichnen.

Wenn Sie den Arbeitspfad speichern und umbenennen möchten, wählen Sie aus dem Menü der Pfade-Palette „Pfad speichern“, geben einen neuen Pfadnamen im Dialogfeld ein und klicken Sie auf „OK“.

Pfade als Auswahl laden
Sie können jeden geschlossenen Pfad als Auswahl laden, indem Sie in der Pfadeansicht auf den Button „Pfad als Auswahl laden“ drücken. Umgekehrt geht das natürlich auch. Jede mit einem Auswahlwerkzeug erstellte Auswahl kann als Pfad definiert werden. Erstellen Sie eine Auswahl mit dem Lasso und klicken Sie in der Pfadeansicht auf den Button „Arbeitspfad aus Auswahl erstellen“.

Das Füllen von Pfaden und Pfadkonturen mit Farbe
Mit dem Befehl „Pfadfläche füllen“ können Sie einen Pfad mit einer bestimmten Farbe, einem Bildstatus, einem Muster oder einer Füllebene füllen. Und so geht es: Wählen Sie den Pfad in der Pfade-Palette aus. Klicken Sie am unteren Rand der Pfade-Palette auf die Schaltfläche „Pfadfläche füllen“. Jetzt wird die Fläche mit der Vordergrundfarbe gefüllt.

Mit dem Befehl „Pfadkontur füllen“ können Sie die Pfadbegrenzung mit Farbe füllen. Dieser Befehl ermöglicht es Ihnen, einen Malstrich zu erstellen, der einem beliebigen Pfad folgt. Dies hat nichts mit dem Ebeneneffekt „Kontur“ zu tun, bei dem der Effekt der Malwerkzeuge nicht imitiert wird.

Wählen Sie den Pfad in der Pfade-Palette aus. Klicken Sie am unteren Rand der Pfade-Palette auf die Schaltfläche „Pfadkontur füllen“. Fertig! Mit jedem Klicken auf „Pfadkontur füllen“ erhöht sich die Deckkraft des Malstrichs.

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Photoshop: Passbilder optimieren

von Dirk Metzmacher

Obwohl vom Profi an der Ecke geschossen, bieten eingescannte Passbilder nicht immer das Optimum. Für Ihre eMail-Bewerbung sollten Sie tief in die Trickkiste von Photoshop greifen und Kontrast, Bildschärfe und Farben korrigieren.

Schritt 1
Nach dem einscannen kann das Paßbild Schärfe und Kontrast verloren haben. Öffnen Sie das Bild in Photoshop und kopieren Sie die Ebene durch „Ebene -> Neu -> Ebene durch Kopie“. Ändern Sie den Ebenenmodus von Normal auf Negativ multiplizieren ab. Die Deckkraft stellen Sie auf 50% ein. Das Ergebnis ist ein helleres, freundlicheres Bild.

Screenshot
Nach Negativ multiplizieren

Schritt 2
Klicken Sie im Menü auf „Filter -> Scharfzeichnungsfilter -> Unscharf maskieren“. Stellen Sie die Stärke auf 50%, den Radius auf 0,2 Pixel und den Schwellenwert auf 0 ein.

Screenshot
Geschärft

Schritt 3
Klicken Sie im Menü auf „Bild -> Anpassen (Einstellungen) -> Kontrast/Sättigung“ und stellen Sie den Kontrast auf +20 ein. Auch unter dem Menüpunkt „Bild -> Anpassen“ finden Sie „Farbton/Sättigung“. Stellen Sie hier die Sättigung auf -10 ein.

Screenshot
Mehr Kontrast, weniger Sättigung

Schritt 4
Mit dem Wischfinger im Modus Normal und 50% Stärke können Sie Hautunreinheiten verschwinden lassen, wenn Sie vorsichtig über entsprechende Bildbereiche das Werkzeug hin und her bewegen. Diese Bewegung sollte im Millimeterbereich stattfinden, da sonst das Bild unscharf wird. Falls gewünscht geben Sie dem Hintergrund auf einer eigenen Ebene einen neuen Verlauf. Bereiche, die ohne Verlauf dargestellt werden sollen, löschen Sie mit Schwarz und dem Airbrush in einer Ebenenmaske weg.

Screenshot
Peeling und Background

Vergleich
Im direkten Vergleich, Original und optimierte Version, können Sie sich selber von Photoshops Möglichkeiten überzeugen.

Screenshot
Vergleich

Das Endergebnis verfügt über mehr Kontrast, mehr Bildschärfe und schönere Farben. Für mehr Erfolg bei der nächsten Bewerbung.

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Photoshop Seminar: Ebenen, Ebenenmasken, Effekte und Modi

Es wird spannend. Die Arbeit mit Ebenen-Palette, Ebenen, Ebenensätzen und -effekten bilden den zentralen Bestandteil Photoshops. Auch die verschiedenen Ebenenmodi kommen nicht zu kurz.

Ebenengrundlagen – Hintergrundebene
Um die Ebenen-Palette aufzurufen, wählen Sie im Menü „Fenster“ –> „Ebene“. Normalerweise ist das Fenster schon geöffnet. Solange Sie kein Bild geöffnet haben, ist das Fenster inaktiv. Um mehr über die Ebenentechnik zu lernen, öffnen Sie ein .JPG-Bild Ihrer Wahl. Stellen Sie sich Ebenen als durchsichtige Folien vor, die übereinander gelegt werden.

Ebenengrundlagen – Die erste Ebene
Benutzen Sie das Textwerkzeug, um auf das Bild zu klicken und schreiben Sie einen kurzen Satz. Sie werden sehen, dass im Ebenenmenü eine neue Ebene entstanden ist. Um beim Folienbeispiel zu bleiben, stellen Sie es sich einfach so vor, dass über einem Bild eine durchsichtige Folie gelegt wird, auf der geschrieben wurde.

Ebenengrundlagen – Die zweite Ebene
Durch einen Klick auf „Ebene -> Neu -> Ebene“ oder einen Klick auf den Button „Neue Ebene erstellen“ unten rechts im Ebenenfenster können Sie eine weitere leere Ebene erstellen.

Tun Sie dies und sprühen Sie mit dem Airbrush-Werkzeug einige Linien. Mit dem Verschieben-Werkzeug können Sie diese Linien bewegen als ob Sie die Folie hin und her bewegen. Die neue Ebene heißt „Ebene 1“. Sie können die Ebene umbenennen, indem Sie einen Doppelklick genau auf die Schrift machen – einfach Namen eintippen und bestätigen.

Um eine der Ebenen auszublenden, klicken Sie auf das kleine Auge neben der Ebenenminiatur. Um eine Ebene zu löschen aktivieren Sie die Ebene, so dass sie Blau markiert ist und klicken auf den Mülleimer-Button unten rechts im Ebenenfenster und bestätigen mit Okay.

Ebenenmodus
Löschen Sie die Ebene mit den Strichen. Sie sollten jetzt eine Hintergrundebene und eine Schriftebene im Ebenenfenster sehen. Falls dem nicht so ist, sorgen Sie bitte dafür. In der Dropdown-Liste „Modus“ erscheint der Hinweis: „Normal“. Aktivieren Sie die Textebene und probieren Sie alle Ebenenmodi einmal durch. Der ausgewählte Modus bestimmt, wie sich die Ebene mit den Pixel der darunter liegenden Ebene verrechnet.

Ebenendeckkraft und Ebenenmasken
Direkt neben der Auswahl für die Ebenenmodi sehen Sie die Einstellungsmöglichkeit für die Ebenendeckkraft. Sie gibt an, zu wieviel Prozent eine Ebene sichtbar sein soll mit Werten von 100%, also komplett sichtbar bis 0%, was unsichtbar entspricht.

Und wenn Sie nicht die komplette Ebene, sondern nur einen Teil unsichtbar machen möchten? Vielleicht sogar mit einem sanften Übergang? Auch da haben sich die Photoshop-Entwickler etwas einfallen lassen, die Ebenenmasken. Um einer Ebene eine Maske zu geben, aktivieren Sie die Ebene und klicken auf den Button „Ebenenmaske hinzufügen“ oder im Menü auf „Ebene –> Ebenenmaske hinzufügen“.

Mit Ebenenmasken arbeiten
Nach dem Klick auf den Button „Ebenenmaske hinzufügen“ sehen Sie im Ebenenfenster neben der Ebenenminiatur eine Ebenenmaskenminiatur. Solange diese aktiviert ist, gelten andere „Gesetze“ in Photoshop. Hier, in der Ebenenmaske, bedeutet die Farbe Schwarz unsichtbar und die Farbe Weiß sichtbar. Probieren Sie es aus.

Mit dem Buntstift, einer Werkzeugspitze Ihrer Wahl und Schwarz lassen Sie einen Teil der Schrift unsichtbar werden. Zeichnen Sie anschließend mit Weiß, um die Schrift wieder sichtbar zu machen. In der Ebenenmaskenminiatur erkennen Sie alle Änderungen. In meinen Schulungen habe ich beobachtet, dass es nicht so leicht zu verstehen ist, dass in der Maske das gleiche Werkzeug mit Schwarz etwas unsichtbar macht, normalerweise aber einen Strich zeichnet.

Deshalb noch einmal zur Wiederholung. Ist die Ebene aktiviert, können Sie mit dem Linienzeichner, dem Airbrush oder dem Buntstift und schwarzer Farbe ganz normal arbeiten. Ist die Maske aktiv gelten andere Regeln. Hier bedeutet die Farbe Schwarz immer unsichtbar und Weiß sichtbar. Um zwischen diesen beiden Bereichen zu wechseln, reicht ein Klick auf die Miniatur.

Ebenenmaskenbeispiel
Öffnen Sie ein neues Dokument mit weißem Hintergrund und erstellen Sie eine neue Ebene durch „Ebene –> Neu –> Ebene“. Zeichnen Sie mit dem Buntstift und Rot eine dicke Linie. Geben Sie der Ebene eine Ebenenmaske durch „Ebene –> Ebenenmaske hinzufügen“. Zeichnen Sie jetzt mit einer kleineren Werkzeugspitze und Schwarz kleinere Striche in den roten Strich. Zeichnen Sie per Zufallsprinzip mit Weiß ein paar Linien über die Bereiche die unsichtbar geworden sind. Sie werden wieder sichtbar. Um wieder im Normalenmodus arbeiten zu können, klicken Sie auf die Ebenenminiatur.

Verläufe von Schwarz nach Weiß
Wenn Sie eine Ebene mit einem Bild haben, in dem Teile unsichtbar werden sollen, bieten sich Masken an. Masken können aber noch mehr. Nicht nur sichtbar oder unsichtbar, sondern alle Abstufungen dazwischen. Das möchten Sie sehen? Kein Problem.

Öffnen Sie ein Bild, fügen Sie über der Hintergrundebene ein zweites Bild ein und geben Sie der Ebene eine Maske. Mit dem Verlaufswerkzeug ziehen Sie einen Verlauf von Schwarz nach Weiß auf. Das Bild verblasst langsam. Die Technik der Ebenenmasken sollten Sie jetzt verstanden haben. Ist Ihnen am Bild etwas aufgefallen? Die oberste Ebene ist neu. Dazu mehr im nächsten Beispiel.

Einstellungsebenen
Die Möglichkeiten unter „Bild –> Anpassen (Ineinanderkopieren)“ wie zum Beispiel Helligkeit/Kontrast oder Farbton/Sättigung haben Sie schon kennen gelernt. Sollen diese nicht auf Dauer in das Bild gerechnet werden, helfen Ihnen die Einstellungsebenen. Um diese kennen zu lernen, öffnen Sie ein Bild Ihrer Wahl und klicken im Menü auf „Ebene –> Neue Einstellungsebene“ und suchen Sie sich eine der Möglichkeiten aus. So können Sie Bilder mehr Kontrast oder Farbe verleihen oder die Stimmung des ganzen Bildes beinflußen, ohne diese Schritte direkt mit dem Bild zu verrechnen.

Ebeneneffekte und -stile
Zu Photoshop und ImageReady gehören Effekte wie Schatten, Schein, abgeflachte Kanten, Überlagerungen, Konturen und viele mehr, mit denen sich das Aussehen von Ebeneninhalten rasch ändern lässt. Ebeneneffekte sind mit dem Ebeneninhalt verbunden. Wenn Sie den Inhalt einer Ebene verschieben oder bearbeiten, ändern sich die Effekte entsprechend. Weisen Sie etwa einer Textebene einen Schlagschatteneffekt zu, wird der Schatten bei der Textbearbeitung automatisch angepasst.

Öffnen Sie ein beliebiges Bild und schreiben Sie mit dem Textwerkzeug ein Wort. Unter „Ebene –> Ebenenstil“ finden Sie viele Möglichkeiten, mit denen Sie zum Beispiel Text verschönern können. Aktivieren Sie einfach einige der Ebenenstile mit den Standardeinstellungen.

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Photoshop Seminar: Scharfzeichnungsfilter – Stilisierungsfilter – Störungsfilter – Strukturierungsfilter – Vergröberungsfilter

Nichts als Filter… Geben Sie Bildern mehr Schärfe, versetzen Sie Pixel, um impressionistische Effekte zu erzielen oder fügen Sie Störungen und Strukturen hinzu. Photoshops Filterwelt macht fast alles möglich.

Konturen scharfzeichnen und Unscharf maskieren
Allen Filtern ist gemein, dass sie Bereiche in einem Bild, in denen deutliche Farbänderungen auftreten (also „Kanten“), scharfzeichnen.

Der Filter „Konturen scharfzeichnen“ zeichnet nur Kanten scharf. Unschärfen im Bild an sich bleiben erhalten. Verwenden Sie den Filter „Unscharf maskieren“, um das Bild im Ganzen zu schärfen. Falls es Sie interessiert, wie dieser Filter funktioniert, benutzen Sie ihn mit extremen Einstellungen. Sie können dann deutlich seine Arbeitsweise erkennen. Der Filter korrigiert den Kontrast an Kanten und erzeugt eine hellere und eine dunklere Linie auf beiden Seite der Kante. Auf diese Weise wird die Kante hervorgehoben und das Bild erscheint schärfer.

Scharfzeichnen und Stark scharfzeichnen
Ein Bild wird durch diese zwei Filter – ohne Feinabstimmung – scharf und etwas klarer. Der Filter „Stark scharfzeichnen“ wendet einen stärkeren Scharfzeichnungseffekt an als der Filter „Scharfzeichnen“. Logisch, oder?

Kacheleffekt
Dieser Filter teilt das Bild in viele Kacheln auf. Zum Auffüllen der Fugen zwischen den Kacheln wird die Hintergrundfarbe, die Vordergrundfarbe, eine umgekehrte Version des Bildes oder eine unveränderte Bildversion genutzt. Bei letzterer Option wird die gekachelte Version direkt auf das Original gelegt und Teile des Originalbildes werden unter den Kachelkanten sichtbar.

Konturen finden
Dieser Filter ermittelt die Übergänge des Bildes und hebt die Kanten hervor. dies wird erreicht, in dem die Kanten mit dunklen Linien gegen einen weißen Hintergrund nachgezeichnet werden.

Konturenwerte finden
Hier werden die Kanten der wichtigsten Helligkeitsbereiche hervorgehoben und die Konturen dieser Bereiche für jeden Kanal mit dünnen Strichen nachgezeichnet .

Korneffekt
Der Name ist etwas irreführend. Nur im Normalmodus sehen Sie deutlich „Körner“. Der Korneffekt verlagert Pixel je nach ausgewählter Option, so dass sie weniger scharf gezeichnet aussehen. „Normal“ verschiebt die Pixel nach dem Zufallsprinzip und ignoriert Farbwerte, „Nur abdunkeln“ ersetzt helle Pixel durch dunkle, „Nur aufhellen“ ersetzt dunkle Pixel durch helle Pixel. „Anisotrop“ verlagert Pixel in der Richtung der geringsten Farbänderung. Wie bei allen Filtern sollten Sie den Filter mit allen Einstellungen testen. Ein Bild sagt auch hier mehr als tausend Worte.

Leuchtende Konturen
Die Kanten des Bildes bekommen einen neonartigen Schein, der Rest wird Schwarz.

Relief
Lässt eine Auswahl reliefartig erhöht oder versenkt erscheinen. Zu den Optionen gehören der Winkel des Relief von -360 Grad zur Versenkung der Oberfläche bis +360 Grad zur Erhöhung, die Höhe und ein Prozentsatz für den Farbanteil in der Auswahl. Wenn Sie Farbe und Details beim Relief-Effekt erhalten möchten, verwenden Sie den Befehl „Verblassen“ unter „Bearbeiten“, nachdem Sie den Filter „Relief“ angewendet haben.

Solarisation
Ein Fotoabzug, der während der Entwicklung kurz dem Licht ausgesetzt wird, sieht diesem Effekt sehr ähnlich. Hier vermischt sich das Bildnegativ mit dem Bildpositiv.

Windeffekt
Erstellt winzige horizontale Linien im Bild, um einen Windeffekt zu simulieren. Zu den Methoden gehören „Wind“, „Sturm“ und, für einen etwas dramatischeren Effekt, „Orkan“.

Helligkeit interpolieren
Störungen verringert dieser Filter durch das Angleichen der Helligkeitswerte der Pixel. Der Filter durchsucht den Radius einer Pixelauswahl nach Pixeln mit ähnlicher Helligkeit. Dabei werden die Pixel verworfen, die sich zu stark von benachbarten Pixeln unterscheiden. Dieser Filter ist nützlich, um Bewegungseffekte auf einem Bild zu reduzieren oder ganz zu entfernen.

Staub und Kratzer entfernen
Um Störungen zu reduzieren probieren Sie verschiedene Kombinationen von Radius- und Schwellenwerteinstellungen aus, um den besten Kompromiss zwischen Schärfe und Fehlerausgleich zu finden.

Störungen entfernen
Ermittelt die Kanten in einem Bild und zeichnet alles außer den Kanten weich. Dabei werden Störungen entfernt, die Details bleiben aber erhalten.

Störungen hinzufügen
Fügt Pixel nach dem Zufallsprinzip in ein Bild ein. Der Filter „Störungen hinzufügen“ kann außerdem verwendet werden, um Streifenbildung bei weichen Auswahlkanten oder Verläufen zu reduzieren oder stark retuschierten Bereichen ein realistischeres Aussehen zu geben. „Gleichmäßig“ verteilt Farbwerte von Störungen mit Hilfe zufälliger Zahlen zwischen 0 plus oder minus dem angegebenen Wert und erzeugt einen subtilen Effekt; „Gaußsche Normalverteilung“ verteilt Farbwerte von Störungen entlang einer glockenförmigen Kurve und erzeugt einen gesprenkelten Effekt. Mit „Monochrom“ wird der Filter Schwarz/Weiß angewendet.

Buntglas-Mosaik
Malt ein Bild neu als einfarbige, aneinander grenzende Zellen mit Konturen in der Vordergrundfarbe. Der Filtername legt nahe, diesen Effekt für ein Tiffany-Mosaik zu nutzen.

Kacheln
Der Filter „Kacheln“ trocknet das Bild aus. Es scheint auf trockener Erde gezeichnet zu sein.

Körnung
Fügt einem Bild durch Simulieren verschiedener Körnungsarten Struktur hinzu.

Mit Struktur versehen
Wendet eine Struktur an, die Sie für ein Bild auswählen oder erstellen. Es stehen Ihnen Ziegel, Sackleinen, Leinwand und Sandstein von Haus aus zur Verfügung. Eigene Strukturen können hinzu geladen werden. Für Texturen einer der wichtigsten Filter.

Patchwork
Bricht ein Bild in Quadrate auf, die mit der dominierenden Farbe in diesem Bereich des Bildes gefüllt sind. Der Filter reduziert oder erhöht die Quadrattiefe nach dem Zufallsprinzip, um Lichter und Schatten zu simulieren. Auf ein schwarz weißes Wolkenbild angewendet bekommen Sie, nach einigen zusätzlichen Schritten, eine Kopfsteinpflaster-Textur.

Risse
Das Bild bekommt ein feines Netz von Rissen. Abstand, Tiefe und Helligkeit der Risse sind einstellbar.

Facetteneffekt
Bewirkt die Zusammenfassung aus Farbflächen oder ähnlichen Farben zu gleichfarbigen Pixelblöcken. So sieht die Welt durch die Facettenaugen eines Insekts aus.

Farbraster
Simuliert die Wirkung eines sehr groben Rasters in jedem Kanal des Bildes. Der Filter unterteilt das Bild für jeden Kanal in Rechtecke und ersetzt jedes Rechteck durch einen Kreis. Die Kreisgröße ist proportional zur Helligkeit des Rechtecks. In Schwarz/Weiß nützlich für den typischen Zeitungseffekt.

Kristallisieren
Das Bild wird aus kleinen Polygon-Formen neu erstellt.

Mezzotint
Konvertiert ein Bild in ein Muster aus schwarzweißen Bereichen bzw. aus Farben, das allerdings nur in einem Farbbild. Unterschiedliche Muster werden angeboten. Zur Auswahl stehen verschiedene Punkt-, Strich- und Linienmuster.

Mosaikeffekt
Fasst Pixel zu quadratischen Blöcken zusammen. Schöner Effekt zum Thema „digitalisieren“.

Punktieren
Bricht die Farbe in einem Bild in zufällig platzierte Punkte auf und verwendet Ihre eingestellte Hintergrundfarbe als Leinwandbereich zwischen den Punkten.

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Photoshop: Licht und Schatten

von Dirk Metzmacher

Ein Bild braucht Atmosphäre. Warum also nicht mit Licht- und Schatteneffekten die Stimmung beeinflussen. So manches Bild wäre vollkommener, wenn die Sonne nur etwas mehr Licht ausgeschickt hätte. Mit Photoshop beherrschen Sie Lichteinfall und Schatten virtuos.

Schritt 1
Öffnen Sie das Bild, das Sie bearbeiten möchten. Da Schwarz/Weiß-Bilder einfacher zu handhaben sind, klicken Sie im Menü auf „Bild -> Anpassen (Einstellungen) -> Sättigung verringern“.

Screenshot
Ausgangsbild

Schritt 2
Erstellen Sie eine neue Ebene durch „Ebene -> Neu -> Ebene“. Mit dem Airbrush, unterschiedlichen Pinselgrößen und verschiedenen Deckkraftstärken sprühen Sie Schatten an logischen Stellen. Da das Licht in unserem Beispielbild vom Monitor kommen soll, gibt es große Schattenbereiche hinter den beiden Männern. Mit Hilfe der Ebenendeckkraft kann der Effekt abgeschwächt werden.

Screenshot
Mehr Schatten

Schritt 3
Wählen Sie mit dem Polygon-Lasso den Lichteinfall vom Monitor aus und ziehen Sie einen Verlauf von Weiß nach Transparent auf. So können Sie grob Lichtstrahlen simulieren.

Screenshot
Grober Lichteinfall

Schritt 4
Zeichnen Sie das Licht durch den „Filter -> Weichzeichnungsfilter -> Gaußscher Weichzeichner“ weich. Stellen, an denen kein Licht zu sehen sein soll, löschen Sie mit dem Airbrush und Schwarz in einer Ebenenmaske weg.

Screenshot
Licht weichgezeichnet

Schritt 5
Um den Lichteinfall auf das Gesicht zu verstärken, erstellen Sie eine neue Ebene, sprühen etwas weiße Farbe über das Gesicht und stellen den Ebenenmodus auf Überlagern (Ineinanderkopieren) um. Reduzieren Sie alle Ebenen auf die Hintergrundebene und klicken Sie im Menü auf „Bild -> Anpassen -> Farbton/Sättigung“. Machen Sie vor Färben ein Häkchen und kolorieren Sie das Bild nach eigenem Geschmack.

Screenshot
Endprodukt

Tipp: Mit Mystical Lighting, einem neuen Photoshop-Plugin von AutoFx, kann jeder photorealistische Licht- und Schatteneffekte auf digitale Bilder anwenden. Mystical Lighting beinhaltet 16 visuelle Effekte und über 400 Voreinstellungen, mit denen Sie augenblickliche Ergebnisse und eine unbegrenzte Anzahl von Effekt-Variationen erstellen können. Funktionen wie Ebenen, unbegrenztes Rückgängigmachen, visuelle Voreinstellungen, Maskenfunktionen und dynamische Effekteinstellungen vereinfachen das Arbeiten.

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Photoshop: Jahrmarkt und Kuchenstreusel

Wer einmal blinkende Leuchtschriften auf dem Jahrmarkt gesehen hat, weiß, welche faszinierende Wirkung von ihnen ausgeht. Mit Photoshop lässt sich aber auch dieser Effekt in das Web transportieren, selbst zur Kuchendekoration lässt sich dieses Beispiel nutzen.

Dazu bedarf es einer Schrift, deren Auswahl später als Grundlage für die Umrandung dient. Diese wird im Pinselmenü erstellt. Dazu wird zunächst das Pinsel-Werkzeug gewählt, anschließend erreicht man mit F5 oder über das Fenster-Menü die Pinsel-Palette.

Screenshot
Skript angewendet

Unter „Pinselform“ muss zunächst der Malabstand auf einen Wert über 100% gesetzt werden, damit Einzelpunkte statt einer Linie erzeugt werden. Sollen die Punkte nicht statisch in einer Reihe angeordnet, sondern zufällig etwas nach oben oder unten aus der Reihe tanzen, helfen feine Änderungen in den Einstellungen zur Streuung.

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Damit die Farbe später schön bunt herauskommt, verwenden wir einige Variationen unter „Farbton“. Der Pinsel wird mit einem Klick auf das Symbol „Neuen Pinsel erstellen“ ganz unten in der Pinsel-Palette gespeichert. Er steht nun dauerhaft als Werkzeugspitze zur Verfügung.

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Ist der Pinsel fertig, kann ein Text erstellt werden. Von dieser Text-Ebene brauchen wir lediglich die Auswahl als solche. Man erhält sie durch einen Klick auf die Ebene bei gedrückter STRG-Taste. In der Pfad-Palette lässt sich über den Button „Auswahl aus Pfad erstellen“ ein Vektorpfad erzeugen.

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Auf einer neuen Ebene kann nun der Pfad nachgezeichnet werden. Ein Klick auf den Button „Pfad mit Pinsel füllen“ am unteren Rand des Pfad-Menüs reicht dazu aus. Hier fällt auch sofort auf, wenn der gewählte Pinsel zu groß war, dann lässt sich trotz vieler bunter Punkte die Pfadkontur nur schwer erahnen. Für den Dr. Web Schriftzug wurde ein Pinseldurchmesser von 4 Pixeln verwendet.

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Der Ebenenstill „Abgeflachte Kante und Relief“ gibt dem Bild am Schluss einen plastischen Eindruck: Voilá.

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Photoshop Seminar – Kunstfilter – Malfilter – Renderingfilter

von Dirk Metzmacher

Erst die Filter machen Photoshop wirklich mächtig. Mit Kunst- und Malfiltern können traditionelle Maltechniken simuliert werden. Mit Rendering-Filtern werden Wolken oder Lichteinfall berechnet.

Aquarell
Wie beim „echten“ Aquarell wird hier mit einem mittelgroßen, mit Wasser und Farbe getränkten Pinsel ein Bild „nachgemalt“. Die Details werden vereinfacht, die Kanten verstärkt.

Buntstiftschraffur
Dieser Filter reagiert auf die eingestellte Hinter- und Vordergrundfarbe, wobei die Hintergrundfarbe durch die glatteren Bereiche hindurch scheint. Für brauchbare Ergebnisse testet man verschiedene Farben aus. Wichtige Kanten bleiben erhalten und bekommen eine raue Kreuzschraffur.

Diagonal verwischen
Zeichnet ein Bild mit diagonalen Strichen nach. Die dunkleren Bereiche des Bildes werden verschmiert, die helleren Bereiche sehr hell und detailarm.

Farbpapier-Collage
Das Bild wird sehr grob aus zerrissenen Papierstücken zusammen gesetzt.

Fresko
Mit kurzen, runden und eilig aufgetragenen Farbtupfen wird das Bild grob nachgemalt.

Grobe Malerei
Dieser Filter liegt genau zwischen Ölfarbe und Aquarellfarbe. Er vereinfacht das Bild, indem er dessen Farbbereiche auf Bereiche mit einheitlicher Farbe reduziert.

Grobes Pastell
Wie mit farbiger Pastellkreide auf einem strukturierten Hintergrund gemalt, wird man nach Anwendung dieses Filters sagen. In Bereichen mit heller Farbe wirkt die Kreide dick und strukturarm; in dunklen Bereichen wirkt sie abgekratzt und gibt den Blick auf die Struktur frei.

Körnung und Aufhellung
Hellere Bereiche des Bildes werden aufgehellt, dunklere Bereiche bekommen eine leichte Körnung.

Kunststoffverpackung
Über das Bild wird eine glänzende Kunststofffolie gezogen, die sich an einigen Stellen aufwellt.

Malgrund
Malt das Bild auf einem strukturierten Hintergrund. Zur Auswahl stehen Leinwand, Sackleinen, Ziegel und Sandstein.

Malmesser
Verringert Details und lässt nur große Farbflecken übrig.

Neonschein
Fügt dem Bild verschiedene Arten von Schein hinzu und eignet sich zum Kolorieren und gleichzeitigen Weichzeichnen eines Bildes. Wenn Sie für einen Schein eine Farbe auswählen möchten, klicken Sie auf das Feld „Farbe“ und wählen Sie eine Farbe aus. Die Vordergrundfarbe wird mit dieser Farbe gemischt.

Ölfarbe getupft
Sie können aus verschiedenen Pinselgrößen und -arten wählen, um einen handgemalten Effekt zu erzielen. Zu den Pinselarten gehören „Einfach“, „Aufhellend, rau“, „Abdunkelnd, rau“, „Breit, härter“, „Breit, weicher“ und „Sprenkeln“. Schöne Effekte bekommen Sie mit einer kleinen Werkzeugspitze und der Pinselart „Breit, härter“.

Schwamm
Erstellt das Bild mit stark strukturierten Bereichen aus kontrastreicher Farbe neu, die wie mit einem Schwamm gemalt aussehen.

Tontrennung und Kantenbetonung
Reduziert die Farbanzahl durch Tontrennung und ermittelt die Kanten des Bildes und zeichnet schwarze Linien auf diesen nach. Große, einheitliche Bereiche des Bildes erhalten so eine einfache Schattierung, während feine dunkle Details im Bild verteilt werden. Erinnert an einen Underground-Comic

Dunkle Malstriche
Macht dunkle Bereiche eines Bildes mit kurzen, eng aneinander liegenden Strichen schwärzer und bemalt hellere Bereiche mit langen, weißen Strichen. So entstehen sehr kontrastreiche, stimmungsvolle Bilder.

Gekreuzte Malstriche
Malt ein Bild mit Hilfe von diagonalen Strichen neu. Die helleren Bereiche eines Bildes werden mit Malstrichen erstellt, die in eine Richtung aufgetragen werden, und die dunkleren Bereiche mit Malstrichen, die in die entgegen gesetzte Richtung aufgetragen werden. Sehr schöner „Wie-Gemalt“-Effekt, nur die Kanten müssen per Wischfinger verbessert werden.

Kanten betonen
Akzentuiert die Kanten eines Bildes. Wenn „Kantenhelligkeit“ auf einen hohen Wert eingestellt ist, sehen die Akzente wie weiße Kreide aus und bei einem niedrigen Wert wie schwarze Druckfarbe.

Konturen nachzeichnen
Zeichnet ein Bild mit feinen, schmalen Linien nach. Es ähnelt einer Federzeichnung.

Kreuzschraffur
Fügt einem Bild Struktur hinzu und raut die Kanten der farbigen Bildbereiche durch simulierte Buntstiftschraffuren auf, wobei die Details des Originalbildes erhalten bleiben. Dieser Effekt wirkt eher künstlich.

Spritzer
So sieht ein Bild mit einer Spritzpistole gemalt aus. Je höher die Werte für die einzelnen Optionen, desto stärker ist der Gesamteffekt.

Sumi-e
Malt ein Bild im japanischen Stil, als würde mit einem nassen Pinsel schwarze Druckfarbe auf Reispapier aufgetragen. Dies führt zu weichen, unscharfen Kanten mit tiefen Schwarztönen.

Verwackelte Striche
Malt ein Bild mit den Bild beherrschenden Farben und schrägen, verwackelten Farbstrichen nach.

Beleuchtungseffekte
Es stehen Ihnen 17 Lichtstile, 3 Lichtarten und 4 Lichteigenschaftensätze zur Verfügung, um Lichteinfall zu simulieren. Zusätzlich können Sie Strukturen von Graustufen-Dateien verwenden (Relief-Kanäle), um 3D-ähnliche Effekte zu erzeugen.

Blendenflecke
Fällt helles Licht in das Kameraobjektiv entsteht eine Lichtbrechung, die hier nachgeahmt wird. Geben Sie eine Position für den Mittelpunkt der Lichtbrechung an, indem Sie an beliebiger Stelle in der Bildminiatur klicken oder das Fadenkreuz ziehen.

Differenz-Wolken
Verwendet nach dem Zufallsprinzip ermittelte Werte, die zwischen der Vordergrund- und der Hintergrundfarbe variieren und ein Wolkenmuster erzeugen. Dieser Filter mischt die Wolkendaten mit den vorhandenen Pixeln Ihres Bildes auf dieselbe Weise, wie die Füllmethode „Differenz“. Das mehrfache Anwenden dieses Filters erzeugt einen Marmoreffekt.

Fasern
Erzeugt mit den Vorder- und Hintergrundfarben einen Effekt ähnlich verwobenen Fasern. Ein interessanter Filter, um Holzstrukturen zu erzeugen.

Wolken
Erzeugt ein weiches Wolkenmuster mit Hilfe von Zufallswerten, die zwischen den Vordergrund- und Hintergrundfarben variieren – hier Schwarz/Weiß.

In nächsten Teil kümmern wir uns um die Scharfzeichnungs-, Stilisierungs-, Störungs- und Strukturierungsfilter.

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Photoshop Seminar – Bildmanipulation

von Dirk Metzmacher

Die Möglichkeiten, die Fotografen in der Dunkelkammer haben, finden sich in Photoshop unter „Bild -> Anpassen“ („Bild -> Einstellungen“). Photoshop bietet aber eine Fülle weiterer Möglichkeiten. Schauen wir uns das genauer an.

Tonwertkorrektur
Falls die Farben in Ihrem Bild zu matt wirken, der Kontrast fehlt oder das Bild einen Farbstich ausweist, lässt sich dies mit dem Befehl „Tonwertkorrektur“ beheben. Sie beeinflussen den Tonwertbereich und die Farbbalance durch Einstellen der Helligkeitsstufen für Tiefen, Mitteltöne und Lichter.

Gradationskurven
Wenn Sie die Form der Kurve unter „Bild -> Anpassen -> Gradationskurven“ ändern, passen sich auch der Kontrast und die Farbe des Bildes an. Beim Biegen der Gradationskurve nach oben wird das Bild heller, beim Biegen nach unten dunkler. Die steileren Abschnitte der Gradationskurve stehen für Bildteile mit mehr Kontrast, während die flacheren Abschnitte Bereiche mit niedrigerem Kontrast repräsentieren.

Farbbalance
Mit dem Befehl „Farbbalance“ wird die Farbmischung in einem Bild geändert und eine allgemeine Farbkorrektur durchgeführt. So können Sie ein Bild mit Grünstich durch Ziehen des Pfeils in die entgegengesetzte Richtung (Magenta) beheben.

Helligkeit/Kontrast
Mit dem Befehl „Helligkeit/Kontrast“ nehmen Sie einfache Korrekturen am Tonwertbereich eines Bildes vor. Hat ein Bild zu wenig Kontrast, kann der Fehler durch dezentes Verschieben des Reglers in den Plusbereich behoben werden.

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Farbton/Sättigung
Mit dem Befehl „Farbton/Sättigung“ können Sie den Farbton, die Sättigung und die Helligkeit im Bild anpassen oder gleichzeitig alle Farben im Bild korrigieren. Zum Einfärben eines Bildes aktivieren Sie „Färben“ und stellen die Regler nach Geschmack ein.

Sättigung verringern
Mit dem Befehl „Sättigung verringern“ wird ein Farbbild in ein Schwarz/Weiß-Bild verwandelt. Der Helligkeitswert jedes Pixels wird dabei nicht geändert.

Farbe ersetzen
Mit dem Befehl „Farbe ersetzen“ erstellen Sie eine Maske, mit der Sie bestimmte Farben im Bild auswählen können, um sie dann zu ersetzen. So können Sie Farbton, Sättigung und Helligkeit der ausgewählten Bereiche festlegen oder mit Hilfe des Farbwählers die Ersatzfarbe auswählen.

Selektive Farbkorrektur
Die selektive Farbkorrektur ist eine auch von High-End-Scannern verwendete Technik zum Erhöhen und Verringern der Druckfarbenmenge.

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Verlaufsumsetzung
Mit dem Befehl „Verlaufsumsetzung“ werden Farben eines Verlaufs dem entsprechende Graustufenbereich eines Bildes zugeordnet. Wenn zum Beispiel ein zweifarbiger Verlauf festgelegt wird, werden der einen Farbe Tiefen zugeordnet, der anderen Farbe Lichter und den Abstufungen dazwischen Mitteltöne. So können Sie den Charakter des Bildes beeinflussen.

Fotofilter
Der Befehl „Fotofilter“ entspricht den Farbfilter vor dem Kameraobjektiv, mit dem die Farbbalance und die Farbtemperatur des Lichts geändert werden. Bei Verwendung des Befehls „Fotofilter“ können Sie aus verschiedenen Vorgaben wählen – zum Beispiel „Unter Wasser“ oder „Warmfilter“ – mit denen Sie den Farbton Ihres Bildes ändern können. Möchten Sie den Farbton selbst festlegen, können Sie die gewünschte Farbe alternativ im Farbwähler bestimmen.

Tiefen/Lichter
Vor zu hellem Hintergrund sehen Sie vom eigentlichen Motiv nur noch einen Schattenriss. Der Befehl „Tiefen/Lichter“ korrigiert solche Fotos. Fotos, bei denen das Motiv aufgrund zu großer Nähe zum Kamerablitzlicht leicht ausgewaschen wirkt, können so ebenfalls verbessert werden. Außerdem lassen sich zu dunkel geratene Tiefenbereiche in einem ansonsten ordentlich ausgeleuchteten Bild aufhellen. Der Befehl „Tiefen/Lichter“ macht seine Entscheidung, welche Bereiche aufzuhellen bzw. abzudunkeln sind abhängig von unmittelbar benachbarten Pixeln. Dadurch lassen sich die Tiefen und Lichter separat voneinander korrigieren.

Umkehren
Mit dem Befehl „Umkehren“ werden Farben in einem Bild umgekehrt, also in ein Negativ verwandelt.

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Tonwertangleichung
Mit dem Befehl „Tonwertangleichung“ wird die Helligkeit der Bildpixel neu verteilt, so dass die Pixel die Helligkeitsstufen gleichmäßiger darstellen. Wenn Sie diesen Befehl verwenden, werden die hellsten und dunkelsten Werte im Bild ermittelt und erneut zugeordnet, so dass der hellste Wert Weiß und der dunkelste Wert Schwarz entspricht. Die Helligkeitswerte werden dann in Photoshop angeglichen, das heisst Zwischenwerte werden gleichmäßig über alle Graustufen verteilt.

Schwellenwert
Mit dem Befehl „Schwellenwert“ werden Graustufen- oder Farbbilder in kontrastreiche Schwarz/Weiß-Bilder umgewandelt. Sie können einen bestimmten Wert als Schwellenwert festlegen. Alle Pixel, die heller als der Schwellenwert sind, werden Weiß, alle dunkleren Pixel Schwarz.

Tontrennung
Mit dem Befehl „Tontrennung“ können Sie die Anzahl der Tonwertstufen oder Helligkeitswerte für jeden Kanal in einem Bild festlegen und dann Pixel dem nächstgelegenen Wert zuordnen. Dieser Befehl ist nützlich zum Erzeugen von Spezialeffekten, etwa großen, flächigen Bereichen in einem Foto.

Variationen
Mit dem Befehl „Variationen“ können Sie Farbbalance, Kontrast und Sättigung eines Bildes anhand von Miniaturansichten mit Alternativen einstellen. Durch einfaches anklicken der Miniatur wird das Bild in die entsprechende Richtung angepasst.

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Mini-Buttons

Kleiner ist besser, das behaupten nicht nur Flash-Designer, auch viele Webgrafiker sind der gleichen Ansicht. Und so findet man immer mehr Mini-Buttons auf immer mehr Webseiten. So kommen Sie rasch zur eigenen Kollektion.

Zum Erstellen lässt sich praktisch jedes Grafikprogramm verwenden. Wir benutzen als Beispiel Adobe Photoshop. Kleiner Vorgeschmack? So könnten Ihre Buttons nachher aussehen:

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Vorschau

Öffnen Sie in eine neue Datei mit den Maßen 100 x 100 Pixel und zoomen Sie mit der Lupe ordentlich hinein. Der Hintergrund sollte transparent sein, muss er aber nicht. Ziehen Sie zunächst ein Rechteck auf mit den Maßen 60 x 14 Pixel. Als Farbe haben wir ein dunkles Blau gewählt: #4043B8.

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So gehts los

Füllen Sie die Kontur mit Schwarz. Um gleich einen leichten dreidimensionalen Effekt zu erhalten, hellen wir die obere und die linke Kante etwas auf, indem wir die Kontur mit einem helleren Grau nachziehen.

Wählen Sie mit dem Zauberstab den blauen Hintergrund aus und erzeugen Sie in der Auswahl einen Verlauf mit einem helleren Blau von oben zum ursprünglichen Blau unten.

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Mit Verlauf etwas weniger klobig

Mit dem Filter „Störungen Hinzufügen“, einem Wert von 3 und der Einstellung monochrom wirkt der Verlauf später weniger künstlich.

Für den Text benötigen Sie nach Möglichkeit einen Pixelfont, den Sie ohne Antialising verwenden. Achten Sie darauf, im Fenster Zeichen eine Laufweite von 100 einzustellen, damit die Buchstaben nicht zu eng aneinander liegen.

Jetzt ist etwas Handarbeit gefragt, ziehen Sie mit einem Tiefblau die Konturen der Schrift nach. So hebt sie sich besser vom Hintergrund ab und ist besser zu lesen.

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Die Schrift peppt den Hintergrund auf

Ein Symbol oder Icon, zum Text passend, sorgt dann für das i-Tüpfelchen auf dem neuen Button.

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Wenn man die Schrift nicht mehr lesen kann….

Font Quellen:

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Photoshop Skripte

Photoshop spricht jetzt Javascript, Visual Basic und Apple Script. Seit Photoshop CS können Skripte die Funktionalität von Photoshop erhöhen. Den bekannten „Aktionen“ ähnlich, bieten sie erweiterte Möglichkeiten.

Aktionen zeichnen auf. Abläufe werden gespeichert und können später immer wieder genutzt werden. Skripte hingegen können ein Dokument analysieren und „Entscheidungen“ treffen.

Sie können in JavaScript (für beide Plattformen, Mac und Win), Visual Basic (Win) oder AppleScript (Mac) geschrieben werden. Jede Sprache hat Ihre Vorteile. Javascript ist unabhängig vom genutzten System, doch Visual Basic und AppleScript bieten Funktionen die Javascript nicht kennt, zum Beispiel das Starten eines anderen Programms oder die Interaktion mit einem Web-Server.

Installation
Um Photoshop Skripte zu installieren, fügen Sie das Skript in den Vorgaben Ordner von Photoshop ein. Der Pfad dahin könnte zum Beispiel so aussehen: C:\Programme\Adobe\Photoshop CS\Vorgaben\Skripte. Falls Photoshop geöffnet war, schließen Sie das Programm und öffnen es wieder. Unter „Datei -> Skripte“ finden Sie jetzt das installierte Skript.

Beispiel 1
Mit diesem Skript können Sie die Bilder eines Ordners öffnen, den Datei-Typ und die Größe ändern und die Bilder in einen anderen Ordner abspeichern lassen. So werden 10 PSD-Bilder mit 1200×1200 Pixel leicht 10 JPG-Bilder mit 200×200 Pixel.

Speichern Sie bildautomation.js unter C:\Programme\Adobe\Photoshop CS\Vorgaben\Skripte ab. In Photoshop finden Sie das Skript unter „Datei -> Skripte“.

DOWNLOAD BILD AUTOMATION SKRIPT

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Skript Fenster

Beispiel 2
Das Skript Edge FX gibt einem geöffneten Bild einen Rahmen. Einige Beispiel-Kanten werden gleich mitgeliefert. Der Rahmen wird der Bildgröße angepasst und kann automatisch das Dokument des Rahmens verkleinern und drehen. Das Skript reagiert also auf die Vorgabe des geöffneten Dokuments.

Installieren Sie die Beispiel-Rahmen in einen „Edge FX“ Ordner unter C:\Programme\Adobe\Photoshop CS\ und Edge FX.js in C:\Programme\Adobe\Photoshop CS\Vorgaben\Skripte.

Und so funktioniert es: Öffnen Sie das Bild, das einen Rahmen bekommen soll. Klicken Sie auf „Datei -> Skripte“ und dann auf Edge FX. Wählen Sie einen Rahmen aus dem „Edge FX“ Ordner (Sie können natürlich auch eigene Rahmen verwenden).

DOWNLOAD EDGE FX SKRIPT

Screenshot
Skript angewendet

Skripte zum ausprobieren finden sich unter anderem bei Adobe.