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Best of 2016: 30 Photoshop-Tutorials für alle Fälle

Wie stellst du sicher, dass dein Wissenstand stets aktuell bleibt, damit du konkurrenzfähige Ergebnisse zu erbingen imstande bist? Die Antwort ist einfach. Du hörst schlicht nie auf zu lernen. Das kannst du auf die traditionelle Weise tun, und dich bei entsprechenden Einrichtungen einschreiben. Wenn du allerdings schon deine Brötchen verdienen musst, passen sicherlich mehr praxisorientierte und fallbezogene Alternativen besser in deinen Zeitrahmen. Ich spreche von Tutorials, die dich schnell, aber gründlich in ein eng umgrennztes Thema einführen. Das mag weniger profund und tiefgehend sein, aber ist dafür auch weitaus schneller zum Ergebnis.

Wenn echte Profis oder hochmotivierte Enthusiasten Anleitungen, neudeutsch Tutorials verfassen, dann sollte man diese Hilfestellung dankend annehmen. Denn nichts lässt einen schneller und praxisorientierter lernen als eine detaillierte Darstellung der erforderlichen Arbeitsschritte an einem konkreten Beispiel. So kannst du selbst mit durchschnittlichen Grundkenntnissen schnell außerordentliche Ergebnisse erzielen.

Heute beschäftigen wir uns ausschließlich mit Adobe Photoshop und seiner Anhängerschaft. Unsere Sammlung umfasst dreißig der besten Photoshop-Tutorials, derer wir habhaft werden konnten. Unter der Voraussetzung, dass du der englischen Sprache mächtig bist, kannst du mit den folgenden detaillierten Anleitungen echte Meisterwerke erschaffen. Unter anderem zeigen wir dir umwerfende Texteffekte, aufwändige Fotomanipulationen, fantastische Szenerien und surreale Kompositionen.

30 der besten Photoshop-Tutorials des Jahres

Titel: Cutout Paper Style in Photoshop

cutout paper style tutorial
Erstellt von: Abduzeedo

Titel: Master Photoshop Layer Effects

master layers
Erstellt von: James White

Titel: How These Amazing BAFTA 2016 Posters Were Drawn and Painted

bafta 2016 poster
Erstellt von: Levente Szabo

Titel: How To Create a Suicide Squad Inspired 3D Text Effect

suicide squade inspired text effect
Erstellt von: Chris Spooner

Titel: How to Create a Layered Floral Typography Text Effect in Adobe Photoshop

floral text effect
Erstellt von: Rose

Titel: Photo To Detailed Sketch With Photoshop

photo into sketch
Erstellt von: photoshopessentials

Titel: Simple Break-Apart Rock Text Effect Creation In Photoshop

rock styles text effect
Erstellt von: James Qu

Titel: Create a Fire Text Effect in Photoshop

fire text effect
Erstellt von: Bunty Pundir

Titel: How to Create Glitch Art in Photoshop

glitch art
Erstellt von: Bunty Pundir

Titel: Create a Fantasy Deer Photo Manipulation

gantazy deer scene
Erstellt von: Bunty Pundir

Titel: Spaghetti Text Effect

spaghetti text effect
Erstellt von: alfoart

Titel: Laboratory Glassware Letters | Realistic Text Effect

lab text effect
Erstellt von: alfoart

Titel: Brain Text Effect | Realistic „Smart Idea“ 3D Letters

brainy text effect
Erstellt von: alfoart

Titel: Halloween Card | Creepy Skull with Pumpkin Brains Effect

halloween card
Erstellt von: alfoart

Titel: Vintage Photo Effects – Create a 1940s and 1950s Film Noir Photo

vintage photos
Erstellt von: Tigz Rice

Titel: Create an Awesome Underwater Scene Depicting a Dragon and a Treasure Hunter

fantazy underwater scene
Erstellt von: Adrian Scheff

Titel: Create This Surreal Scene of Waterfall Mountains with Adobe Photoshop

surreal photo scene
Erstellt von: Bunty Pundir

Titel: How To Create a Music Festival Poster Design in Photoshop

festival pster
Erstellt von: Chris Spooner

Titel: How To Create a Grungy Star Wars Propaganda Poster in Photoshop

star wars poster
Erstellt von: Chris Spooner

Titel: How to Create a Floral Portrait Photo Manipulation in Adobe Photoshop

floral portrait
Erstellt von: Jenny Le

Titel: How to Create a Set of Zodiac Icons in Adobe Photoshop

zodiac iconsErstellt von: Yulia Sokolova

Titel: How To Create Rock 3D Text Effect With Flying Fire Sparks In Photoshop

rock 3d text
Erstellt von: James Qu

Titel: Create Typography Using A Mixture Of Snow And Fire Elements In Photoshop

ancient text effect
Erstellt von: James Qu

Titel: Create a Powerful Ancient Warrior Photo Manipulation in Photoshop

ancient warrior scene
Erstellt von: James Qu

Titel: Photo To Color Pencil Sketch With Photoshop CC

photo into colorful sketch
Erstellt von: Steve Patterson

Titel: How To Create a Realistic Pencil Sketch Effect in Photoshop

realistic pencil sketch
Erstellt von: Chris Spooner

Titel: How To Create a Distorted VHS Effect in Photoshop

distorted photio
Erstellt von: Chris Spooner

Titel: Create an Abstract Portrait

abstract portrait
Erstellt von: Dek Wid

Titel: How to Make the X-Men Logo in Photoshop, 3D and 2D Versions

x-men logotype
Erstellt von: Colin Smith

Titel: Blending Layers in Photoshop, Double Exposure Tutorial

blending layers
Erstellt von: Colin Smith

(dpe)

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Fontea: Nutze alle Google-Fonts in Photoshop

Die pfiffigen Tool-Bastler aus dem Hause Source sind wieder da. Mit Fontea veröffentlichten sie jüngst ein Photoshop-Plugin, das es dir ermöglicht, alle Google-Fonts direkt aus Photoshop heraus zu verwenden. Fontea funktioniert ab Photoshop 2015 und ist kostenlos. Eine entsprechende Erweiterung für Sketch ist bereits angekündigt.

Fontea: Nutze alle Google-Fonts in Photoshop

Google-Fonts bequem am Desktop nutzen

Schon vor Jahren stellte ich Möglichkeiten vor, wie man sich alle Google-Fonts auf die Platte zieht, damit man flexibel im Einsatz ist. Der Komplett-Download ist allerdings auch ein schwergewichtiges Thema und nicht nur von daher sicherlich für den einen oder anderen keine wirkliche Alternative. Der Vorteil ist, dass die Lösung komplett kostenlos ist.

Eine Alternative dazu ist das Tool Skyfonts, welches ich dir hier vorstellte. Damit kannst du selektiv einzelne Google-Fonts synchronisieren, also herunterladen. Der Haken dabei ist allerdings, dass die Fonts auf der Website des Dienstes anwählen musst. Erst danach kann synchronisiert werden. Skyfonts ist, soweit man nur Google-Fonts nutzen will, ebenfalls kostenlos.

Fontea vereinfacht die Schriftverwendung in Photoshop

Das neue Werkzeug namens Fontea funktioniert zwar nur mit Photoshop, während die beiden vorgenannten Lösungen auf der Betriebssystemebene arbeiten und somit Fonts für alle Programme zur Verfügung stellen. Ich habe allerdings bei mir selber festgestellt, dass ich die Fonts auch gar nicht in anderen Programmen brauche. In Photoshop erstelle ich die Prototypen. Da benötige ich Google Fonts, in Office verlangsamen sie mir nur die Schriftauswahl.

Fontea steht aktuell zum Download für Mac OSX und Windows zur Verfügung. Es funktioniert ab Photoshop 2015. Umgestiegene Designer werden sich freuen, dass es bald eine Version geben wird, die die Funktionalität auch in Sketch realisiert.

Download und Installation des weniger als 50 MB schweren Pakets funktionieren in gewohnter Weise. Fontea erkennt selbtständig den Installationspfad zu Photoshop, lässt sich aber auch manuell auf andere Pfade biegen.

Einmal installiert findest du Fontea in Photoshop unter Fenster > Erweiterungen > Fontea. Eines der gewohnten Schwebefenster positioniert sich rechtsseitig im Editor. Die Funktionsweise ist sehr simpel. Du markierst eine Textebene und klickst danach auf eine der Schriftarten im Fontea-Fenster. Nach kurzer Bedenkzeit wird der gewählte Text mit der gewählten Schriftart dargestellt. Das ist alles.

Um dir den Umgang mit den hunderten von Fonts zu erleichtern, hat Fontea mehrere Hilfsmittel an Bord. Zum einen kannst du die Auswahl auf eine von sechs Kategorien beschränken. Zum anderen kannst du per Freitext suchen. Die zuletzt verwendeten Schriften findest du hinter dem Icon „Recent“. Außerdem kannst du Fonts per Klick auf den Stern neben der Schrift als Favorit markieren und so dafür sorgen, dass er in die entsprechende Favoritenliste aufgenommen wird.

Fontea: Nutze alle Google-Fonts in Photoshop

Beachte bitte, dass für die Nutzung ein Source-Account erforderlich ist, den du bei der ersten Nutzung schnell und unkompliziert anlegen kannst. Für die OAuth-Authentifizierung kannst du Facebook, Twitter oider Github wählen. Willst du das nicht, nimmst du klassisch E-Mail plus Passwort her.

Fontea: klare Empfehlung

In meinem Test unter Windows 10 mit Photoshop 2015 funktionierte alles bestens. Die Reaktionszeit nach der Wahl des Font lag im absolut akzeptablen Rahmen von etwa zwei Sekunden – und das trotz meiner eher rückständigen Internetgeschwindigkeit.

Nachdem weder Fontea noch die eingesetzten Fonts etwas kosten und von daher ohnehin zu den meistgenutzten Fonts für das Webdesign gehören, spricht nichts gegen den Einsatz von Fontea. Probier es halt selbst aus. Wenn du Sketch-Nutzer bist, habe noch etwas Geduld. Fontea ist auch für dich schon in Arbeit.

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Photoshop Elements 14 #8: Ebenenmasken, Freisteller, Fotomontagen

Herzlich willkommen zum achten und letzten Teil unserer Serie hilfreicher Tutorials rund um die neue Version 14 des kleinen Bruders von Photoshop. Heute werden wir uns unter anderem mit Ebenenmasken beschäftigen. Gerade für das Webdesign reicht vielfach das wesentlich günstiger zu erwerbende Photoshop Elements 14 vollkommen aus. Wenn es um einfache Bildbearbeitung mit Assistentenunterstützung geht, ist Elements sogar empfehlenswerter als der große Bruder. Kurzum, für die meisten Seitenbetreiber in der Weite des Netzes wird Photoshop Elements 14 jedenfalls nicht zu wenig bieten. Verfolge unsere umfassende Serie und du wirst zum Master of the Elements.

Photoshop Elements 14 #8: Ebenenmasken, Freisteller, Fotomontagen

Da die Serie zu einem späteren Zeitpunkt auch als eBook verfügbar sein wird, haben wir für die Tutorials die formelle Anrede gewählt.  Wundere dich also nicht, wenn du im folgenden plötzlich wieder gesiezt wirst ;-)

Grundkurs: Photoshop Elements 14

Elements-Kurs Folge 8 | Ebenenmasken, Freisteller, Fotomontagen erzeugen und angleichen

Die hohe Kunst der Bildbearbeitung fängt mit dem professionellen Freistellen an, welches mit der Maskentechnik leicht möglich ist. Einmal freigestellte Bildelemente können mit anderen Fotos zu einer Collage oder realistischen Kompositionen zusammengefügt werden. Auch das Wissen um das Angleichen der unterschiedlichen Bildquellen unterscheidet den Anfänger vom Profi. Wir zeigen die Tricks auf.

Ebenenmasken

Professionelles Freistellen #1: Funktionsprinzip Ebenenmasken

Es ist nicht immer erwünscht, den kompletten Inhalt einer Ebene zu verwenden. Sie wollen vielleicht bestimmen, dass nur ein Bildelement daraus sichtbar bleibt, während der ganze Rest transparent, also unsichtbar wird. Photoshop Elements bietet Ihnen dazu eine Maskierungstechnik an. Auf den Pixel genau können Sie damit bestimmen, was sichtbar und was unsichtbar ist. Zur Vorbereitung gehen Sie im Menü auf Ebene > Ebenenmaske > Nichts maskiert.

Ebenenmasken

Wo sehe ich die Maske?

Schauen Sie in das Ebenenbedienfeld, so werden Sie sehen, dass der Ebene eine Maske zugeordnet wurde. Unser Ziel ist es, Bereiche als sichtbar oder unsichtbar zu definieren. Adobe hat sich gedacht, dass diese Zustände der Sichtbarkeit über die Farben Weiß (100% Sichtbarkeit) und Schwarz (0% Sichtbarkeit) gelöst werden können, natürlich nur innerhalb der Maske (denn: malen Sie mit den genannten Farben im Bild, so wird dieses auch wirklich angemalt, was natürlich nicht erwünscht ist).

Ebenenmasken

Wechsel: Maske auf Ebeneninhalt und zurück

Die Maske ist gerade aktiv, was mit einem Rahmen angezeigt wird. Möchten Sie den Inhalt der Ebene bearbeiten, so aktivieren Sie diesen durch einen Doppelklick auf die Ebenenminiatur. Ein Klick auf die Maskenminiatur aktiviert dann wieder die Maske.

Ebenenmasken

Professionelles Freistellen #2: Bildelemente freistellen

Um nun ein Bildelement freizustellen, sollten Sie dieses zunächst grob bearbeiten. Arbeiten Sie mit dem Buntstift, schwarzer Farbe und einer mittleren Werkzeugspitze und umfahren Sie das gewünschte Objekt in der Maske. Dabei wird der Rand des Bildelements noch nicht berührt.

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Feiner freigestellt

Rufen Sie einen Bereich am Rand des Elementes mit dem Zoom-Werkzeug groß auf und aktivieren Sie das Polygon-Lasso. Folgen Sie einem Stück der Kontur und schließen Sie die Auswahl nach außen hin. Drücken Sie bei schwarzer Hintergrundfarbe die Entfernentaste, um den Bereich auf Transparent zu setzen. So gehen Sie komplett um das Objekt herum.

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Professionelles Freistellen #3: Bildelemente kombinieren

Nehmen wir an, ein Model soll freigestellt vor einem neuen Hintergrund positioniert werden. Dazu wählen Sie es mit dem Schnellauswahl-Werkzeug aus und gehen unten auf den Button Kante verbessern. Es öffnet sich ein Dialog-Fenster, in dem Sie zahlreiche Einstellungen in Bezug auf die Auswahl vornehmen können. Wir arbeiten mit dem Werkzeug weiter, das schon aktiv ist, und malen über den Rand der Haare. Nach dem Bestätigen wurde die Auswahl optimiert. Gehen Sie im Ebenenbedienfeld auf den Button Ebenenmaske hinzufügen.

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Maske optimieren

Die Auswahl wurde in eine Maske verwandelt, die Sie nun weiter von Hand optimieren könnten, etwa mit dem Pinsel und schwarzer oder weißer Farbe, zum Entfernen oder wieder Hinzufügen von Bildabschnitten. Sind Sie zufrieden, so aktivieren Sie das Verschieben-Werkzeug, klicken in das Dokument, halten da die Maustaste gedrückt und ziehen das freigestellte Objekt in das Dokument mit dem Hintergrund, wo Sie die Maustaste lösen. Leicht kann das Bildelement jetzt noch positioniert oder skaliert werden.

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Professionelles Freistellen #4: Bildelemente angleichen

Auch wenn Sie das Bildelement perfekt freigestellt haben, kann es vorkommen, dass dieses vor neuem Hintergrund nicht so recht passen mag. Oft reichen wenig Schritte aus, um das freigestellte Objekt anzugleichen. Falls noch nicht geschehen, klicken Sie die Ebenenminiatur (gleich neben der Maskenminiatur im Ebenenbedienfeld) doppelt an. Um die Farbtemperatur anzugleichen gehen Sie im Menü auf Filter > Anpassungsfilter > Fotofilter. Ist das freigestellte Element zu kühl, so wählen Sie einen Warmfilter aus, ist es zu gelb (im Vergleich zum Hintergrund), so wählen Sie entsprechend einen Kaltfilter.

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Weiter anpassen

Neben den Farben gibt es weitere Bereiche, die oft Probleme machen. So könnten es die Kontraste sein, der Schärfegrad oder auch die aktuelle Lichtstimmung. So fallen bei dem Hintergrundbild etwa die Schatten eher zur linken Seite hin, während bei dem freigestellten Bildelement das Licht frontal auftrifft. Um diesen Umstand auszugleichen erstellen Sie eine neue Ebene, etwa über Umschalt+Strg+N. Nennen Sie die Ebene „Lichtstimmung“ und stellen Sie den Modus von Normal auf Ineinanderkopieren um. Aktivieren Sie auch Mit neutraler Farbe für Modus Ineinanderkopieren füllen.

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Lichtstimmung angleichen

Nach dem Bestätigen sehen wir keine Änderung, da bei der Berechnungsmethode Ineinanderkopieren zwar dunkle Farben abdunkeln, helle weiter aufhellen, doch 50% Grau keine Auswirkungen hat und somit auch nicht sichtbar ist. Um nun die Lichtstimmung zu steuern arbeiten Sie mit dem Nachbelichter- und dem Abwedler-Werkzeug. Die neutralgraue Fläche wird damit heller oder dunkler umgesetzt, was sich im Dokument wie Licht oder Schatten auswirkt. So malen Sie die gewünschte Lichtsituation einfach ein.

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(dpe)

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Photoshop Elements 14 #7: Das Ebenenprinzip einsteigerfreundlich erklärt

Herzlich willkommen zu unserer Serie hilfreicher Tutorials rund um die neue Version 14 des kleinen Bruders von Photoshop. Gerade für das Webdesign reicht vielfach das wesentlich günstiger zu erwerbende Photoshop Elements 14 vollkommen aus. Wenn es um einfache Bildbearbeitung mit Assistentenunterstützung geht, ist Elements sogar empfehlenswerter als der große Bruder. Kurzum, für die meisten Seitenbetreiber in der Weite des Netzes wird Photoshop Elements 14 jedenfalls nicht zu wenig bieten. Verfolge unsere umfassende Serie und du wirst zum Master of the Elements.

Das Ebenenprinzip einsteigerfreundlich erklärt

Da die Serie zu einem späteren Zeitpunkt auch als eBook verfügbar sein wird, haben wir für die Tutorials die formelle Anrede gewählt.  Wundere dich also nicht, wenn du im folgenden plötzlich wieder gesiezt wirst ;-)

Grundkurs: Photoshop Elements 14

Elements-Kurs Folge 7 | Das Ebenenprinzip einsteigerfreundlich erklärt

Der Erfolg der Bildbearbeitung Photoshop und seiner Varianten basiert sehr stark auf der Idee der Ebenen. Statt mit nur einem Foto in einem Dokument zu arbeiten, liegen in diesem auf Wunsch nicht nur einige Fotos übereinander und ergeben so ein ganz neues Bild, sondern es könnten auch Formen, Text oder gar Einstellungen der Software abgelegt werden. Dazu bietet uns Elements ein eigenes Bedienfeld, dessen Optionen so vielfältig wie mächtig sind.

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Das Ebenenprinzip #1: Ebenen leicht erklärt

Bisher wurden Farben und Kontraste optimiert, auch schon im Detail. Und damit haben wir auf einer Ebene gearbeitet. Jedes Dokument besteht aus mindestens einer Ebene, der so genannten Hintergrundebene. Sie sehen diese am rechten Rand, sobald Sie ein Foto öffnen, mit „Hintergrund“ betitelt. (falls nicht, so gehen Sie bitte auf Fenster > Ebenen)

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Weitere Ebene erzeugen

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Neu > Ebene. Sie können der Ebene einen Namen geben und auch einige weitere Einstellungen vornehmen. Es reicht aber zunächst, den Vorgang über OK abzuschließen. Sie sehen am rechten Rand oberhalb der Ebene „Hintergrund“ nun eine „Ebene 1“. Aktivieren Sie den Pinsel aus der Werkzeugleiste und malen Sie mit einer beliebigen Farbe im Dokument einige Striche ein. Da Sie eine neue Ebene erzeugt haben, malen Sie nicht auf dem Foto, sondern auf einer leeren Ebene genau darüber.

Zum Beweis könnten Sie diese einmal kurz deaktivieren und dann auch gleich wieder aktivieren. Gehen Sie dazu im Ebenenbedienfeld an der rechten Seite auf das Augensymbol der „Ebene 1“ und klicken Sie dieses an. Die Ebene wurde ausgeblendet, die farbigen Striche sind nicht mehr zu sehen. Klicken Sie das Augensymbol ein zweites Mal an, so werden die Linien wieder sichtbar.

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Ebenenprinzip dargestellt

Anhand der folgenden Grafik können Sie das Grundprinzip leichter verfolgen. Ebenen bauen sich zu einem Bild auf, wobei weiter oben liegende Ebenen darunter liegende überdecken. Sie sehen dazu in der rechten, unteren Ecke die einzelnen Ebenen des Bildes, das sich oben im Hintergrund als Ganzes zeigt. Die Grafik auf der linken Seite zeigt den Aufbau der Ebenen noch einmal anhand von Farben. Die braune Ebene 5 könnte etwa die Hintergrundebene sein, darüber liegen dann die weiteren Ebenen 1 bis 4, die jeweils mit einer anderen Farbe gefüllt wurden.

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Das Ebenenprinzip #2: Deckkraft und Transparenz

Die „Ebene 1“ ist aktiv und blau hinterlegt. Sie sehen gleich oberhalb des Schriftzuges „Ebene 1“ die Deckkraft. Darüber steuern Sie die Sichtbarkeit einer Ebene. 100% bedeutet eine komplette Sichtbarkeit, bei einem Wert von 50% ist die Ebene halbdurchsichtig und bei 0% natürlich gar nicht mehr sichtbar. Bereiche, die eine Sichtbarkeit von 0% aufweisen, werden auch als transparent beschrieben.

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Das Ebenenprinzip #3: Verschiedene Typen von Ebenen

Es gibt verschiedene Arten von Ebenen in Photoshop Elements 14. Zwei haben Sie schon kennengelernt: die Hintergrundebene, die sich von normalen Ebenen nur dadurch unterscheidet, dass sie fixiert und somit von Bewegungen ausgeschlossen ist, sowie normale Ebenen, wie halt die „Ebene 1“. Setzen Sie ein Text-Werkzeug ein, so entsteht eine Text-Ebene. Dabei bleibt der geschriebene Inhalt jederzeit editierbar. Übrigens: Ein Doppelklick auf die Ebenenminiatur wählt den kompletten Text schnell aus.

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Weitere Ebenenarten

Auch bei den Form-Werkzeugen wie etwa dem Rechteck-Werkzeug wird eine besondere Ebene erzeugt. Hier sorgt ein Doppelklick für das Öffnen des Farbwählers, um schnell die Farbe der Form anzupassen.

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Optimierungen als Ebene

Über das Menü und Ebene > Neue Einstellungsebene können Sie sogar einige der Korrekturen zum Überarbeiten im Ebenenbedienfeld ablegen. Nach dem Bestätigen stellen Sie die jeweilige Funktion nach Bedarf und wie gewohnt ein. Wir die Ebene später wieder durch Anklicken aktiviert, so können Sie die Einstellungen wieder editieren.

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Farben als Ebene

Ebene > Neue Füllebene bietet noch die Option, Farben, Verläufe oder Flächen als Ebene abzulegen, die ebenso jederzeit editierbar bleibt.

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Das Ebenenprinzip #4: Füllmethoden vorgestellt

Ihnen wird vielleicht schon im Ebenenbedienfeld (gleich neben der Deckkraft) der Eintrag „Normal“ aufgefallen sein. Dahinter verbergen sich zahlreiche Berechnungsmethoden, wie die aktuelle Ebene mit allen darunter liegenden verrechnet wird. Diese Methoden werden Füllmethoden oder auch Mischmodi genannt. Zum Kennenlernen bitte ich Sie, ein relativ helles Foto zu öffnen und einmal im Menü auf Ebene > Neu > Ebene durch Kopie zu klicken. Ändern Sie die Füllmethode dieser Ebene von Normal auf Multiplizieren ab. Sie werden erkennen, dass sich das Foto generell abgedunkelt hat.

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Negativ multiplizieren

Öffnen Sie ein zu dunkles Foto, drücken Sie Strg+J auf Ihrer Tastatur (das entspricht Ebene > Neu > Ebene durch Kopie) und ändern Sie die Füllmethode auf Negativ multiplizieren ab. So wurde das Foto aufgehellt. Diese zwei Berechnungsmethoden beziehen sich also auf die Helligkeitswerte.

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Ineinanderkopieren und Weiches Licht

Es gibt zwei weitere Füllmethode, die praktisch eine Kombination aus Multiplizieren und Negativ multiplizieren sind: Ineinanderkopieren und Weiches Licht. Dabei sorgen hellere Bereiche der Ebene für eine Aufhellung (wie bei Negativ multiplizieren) und dunkle Bereiche für eine Abdunkelung (wie bei Multiplizieren).

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Das Ebenenprinzip #5: Reihenfolge anpassen oder löschen

Oft ergibt es Sinn, die Reihenfolge der Ebenen anzupassen. Wir haben gelernt, dass die jeweils obere Ebene die darunter liegende überdeckt. Um nun die Position einer Ebene zu verändern klicken Sie diese an, halten die Maustaste gedrückt und ziehen sie nach oben oder unten. Bei einer Hintergrundebene, die ja fixiert ist, müssen Sie diese Fixierung zunächst lösen, über einen Klick auf das Icon an der rechten Seite der Ebene.

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Löschen und benennen

Um eine Ebene zu löschen, aktivieren Sie diese durch Anklicken (falls nicht schon geschehen) und drücken dann die Entfernen-Taste. Auch der Papierkorb als Symbol am oberen Rand des Ebenenbedienfeldes sorgt dafür. Übrigens können Sie einer Ebene auch einen weitaus aussagekräftigeren Namen geben: klicken Sie dazu den aktuellen Ebenennamen im Ebenenbedienfeld doppelt an.

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Das Ebenenprinzip #6: Ebenenstile

Erstellen Sie eine neue Ebene, etwa über Umschalt+Strg+N (was Ebene > Neu > Ebene entspricht), und erstellen Sie mit dem Abgerundetes-Rechteck-Werkzeug eine Fläche. Gehen Sie im Menü auf Ebene > Ebenenstil > Stileinstellungen. Es öffnet sich ein Dialog-Fenster, in dem Sie einige Effekte für die aktuelle Ebene aktivieren können. Aktivieren Sie etwa einen Schlagschatten und eine Kontur. Nach dem Bestätigen werden Sie sehen, dass diese Effekte der Ebene zugeordnet wurden, was durch ein fx-Symbol dargestellt wird. Ein Doppelklick darauf öffnet wieder das entsprechende Dialog-Fenster.

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Photoshop Elements 14 #6: Bildmaterial schärfen, Schwarz-Weiß-Varianten erzeugen, Fotos transformieren

Herzlich willkommen zu unserer Serie hilfreicher Tutorials rund um die neue Version 14 des kleinen Bruders von Photoshop. Gerade für das Webdesign reicht vielfach das wesentlich günstiger zu erwerbende Photoshop Elements vollkommen aus. Wenn es um einfache Bildbearbeitung mit Assistentenunterstützung geht, ist Elements sogar empfehlenswerter als der große Bruder. Kurzum, für die meisten Seitenbetreiber in der Weite des Netzes wird Photoshop Elements 14 jedenfalls nicht zu wenig bieten. Verfolge unsere umfassende Serie und du wirst zum Master of the Elements.

Bildmaterial schärfen, Schwarz-Weiß-Varianten erzeugen, Fotos transformieren

Da die Serie zu einem späteren Zeitpunkt auch als eBook verfügbar sein wird, haben wir für die Tutorials die formelle Anrede gewählt.  Wundere dich also nicht, wenn du im folgenden plötzlich wieder gesiezt wirst ;-)

Grundkurs: Photoshop Elements 14

Elements-Kurs Folge 6 | Bildmaterial schärfen, Schwarz-Weiß-Varianten erzeugen, Fotos transformieren

Nachdem die Bildqualität in Bezug auf die Farben und Kontraste gesteigert wurde, geht es um das sanfte Schärfen der Ergebnisse. Auch eine Schwarz-Weiß-Umsetzung ist nun möglich. Zum Drehen und Transformieren der Aufnahme sind nur wenige Schritte erforderlich. So zeigt Photoshop Elements seine Vielfältigkeit und auch die zahlreichen Optionen einer komplexen Bildbearbeitung auf.

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Bildmaterial bearbeiten #1: Fotos schärfen und Verwacklungen reduzieren

Gehen Sie im Menü auf Überarbeiten > Unscharf maskieren, um die erste von drei möglichen Optionen zur Bildschärfung zu nutzen. Stellen Sie den Radius bei kleineren Aufnahmen (unter 1000 Pixel Breite) auf 0,2 Pixel ein und regeln Sie über die Stärke prozentual die Umsetzung. Bei größeren Aufnahmen erhöhen Sie den Wert des Radius auf 0,3 Pixel. Der Schwellenwert bestimmt, ab welchem Unterschied der Pixel diese geschärft werden. Möchten Sie Flächen von der Schärfung ausschließen, so erhöhen Sie diesen Wert.

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Schärfung

Überarbeiten > Schärfe einstellen bietet ebenso einen Stärke- und einen Radius-Regler an. Unter Entfernen kann aber zusätzlich die Art der Unschärfe angegeben werden. Bei einer Bewegungsunschärfe können Sie den Winkel schätzen, um den Verlauf der Bewegung zu bestimmen. Eine weitere Besonderheit ist die Option, die Tiefen und Lichter, also die dunkelsten und hellsten Bereich im Bild, separat zu schärfen. Sie geben jeweils die Tonbreite und den Radius an, um dann über Verblassen zu regeln, wie weit der Effekt zurückgenommen werden soll.

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Verwacklung reduzieren

Verwacklung reduzieren verlangt nach der Eingrenzung des Bereiches, der die Verwacklung deutlich zeigt. Dazu kann das Kästchen neu positioniert, größer aufgezogen oder verkleinert werden. Die Größe des Kästchens (der Verwacklungsbereich) bestimmt dabei auch die Empfindlichkeit der Umsetzung, wobei am unteren Rand des Dialog-Fensters dazu auch der entsprechende Regler geboten wird. Bei Bedarf könnten noch weiter Verwacklungsbereiche definiert werden. Praktisch ist auch die Vorher-Nachher-Ansicht.

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Bildmaterial bearbeiten #2: Die Schwarzweiß-Konvertierung

Überarbeiten > In Schwarzweiß konvertieren ist der Profi der unbunten Bildgestaltung. Sie könnten auf der linken Seite eine der Vorgaben passend zum Bildinhalt auswählen oder die Umsetzung von Hand steuern, über die Regler Rot, Grün und Blau. Sind diese geregelt, so können Sie noch den Kontrast verstärken, was gerade Schwarzweiß-Aufnahmen immer gut tut. Photoshop Elements bietet in der Vorher-Nachher-Ansicht den direkten Vergleich, so dass Sie leicht entscheiden können, ob nicht doch die farbige Version von Vorteil wäre.

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Bildmaterial bearbeiten #3: Dunst entfernen

Überarbeiten > Dunstentfernung sorgt über die Regler Dunstreduzierung und Empfindlichkeit für eine Abschwächung der typischen grauen Schleier, die nicht nur in den frühen Morgenstunden über Ihren Aufnahmen hängen. Besonders hell-weiße Flächen erhalten so wieder Substanz. Farben und Kontraste werden verstärkt.

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Bildmaterial bearbeiten #4: Bilder drehen

Unter Bild > Drehen erhalten Sie die Kontrolle über die Ausrichtung der Bildinhalte. Zunächst geht es um das komplette Dokument. Dieses können Sie um 90 Grad nach links oder rechts drehen oder sich für die 180 Grad-Drehung entscheiden. Auch einen ganz eigenen Winkel können Sie bestimmen. Sehr praktisch ist auch Horizontal oder Vertikal spiegeln. So ist das Dokument schnell so positioniert, wie Sie es benötigen.

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Ebenen bewegen

Für die Ebenen sind diese Drehungen und Spiegelungen ebenso möglich. Auf die Ebenenfunktionalität kommen wir noch zu sprechen, weshalb wir gleich zu den nächsten zwei Einträgen über gehen: Bild gerade ausrichten und Bild gerade ausrichten und freistellen. Ganz ähnlich dem Gerade-ausrichten-Werkzeug wird das Bild entweder neu positioniert oder auch gleich dazu die Ränder weggeschnitten.

Bildmaterial bearbeiten #5: Bilder transformieren

Über Bild > Transformieren erhalten Sie extremere Verzerrungsoptionen. Frei transformieren lässt Drehungen und Skalierungen zu. Neigen bewegt einzelne Seiten, wobei die jeweils gegenüberliegende stehen bleibt. Über Verzerren können Sie die Eckpunkte separat bewegen, über Perspektivisch verzerren bewegt sich ein weitere Punkt in gleicher Länge auf die Bewegung zu. Viele Funktionen also, um Ihr Bildmaterial in Form zu bringen.

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Photoshop Elements 14 #5: Bildkorrekturen leicht gemacht

Herzlich willkommen zu unserer Serie hilfreicher Tutorials rund um die neue Version 14 des kleinen Bruders von Photoshop. Gerade für das Webdesign reicht vielfach das wesentlich günstiger zu erwerbende Photoshop Elements vollkommen aus. Wenn es um einfache Bildbearbeitung mit Assistentenunterstützung geht, ist Elements sogar empfehlenswerter als der große Bruder. Kurzum, für die meisten Seitenbetreiber in der Weite des Netzes wird Photoshop Elements 14 jedenfalls nicht zu wenig bieten. Verfolge unsere umfassende Serie und du wirst zum Master of the Elements.

Fotomaterial aufwerten: Bildkorrekturen leicht gemacht

Da die Serie zu einem späteren Zeitpunkt auch als eBook verfügbar sein wird, haben wir für die Tutorials die formelle Anrede gewählt.  Wundere dich also nicht, wenn du im folgenden plötzlich wieder gesiezt wirst ;-)

Grundkurs: Photoshop Elements 14

Elements-Kurs Folge 5 | Fotomaterial aufwerten: Bildkorrekturen leicht gemacht

Traditionell sorgt die Bildbearbeitung für schönere Fotos, wobei gezielt die Helligkeitswerte beeinflusst und Farben korrigiert werden. Photoshop Elements ermöglicht die Einstellung von Hand, bietet aber auch einige Automatismen an, um den Einstieg zu erleichtern und viel Zeit zu sparen. So werden aus guten Bildern wirklich sehenswerte Fotos.

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Fotomaterial aufwerten #1: Automatische Bearbeitung

Über den Menüeintrag Überarbeiten haben Sie Zugriff auf zahlreiche automatische Optimierungen. Die Intelligente Auto-Korrektur etwa verbessert die Tonwerte im Bild und beeinflusst damit die Kontraste, ganz ohne Einstellungsmöglichkeiten. Die haben Sie bei dem Eintrag Automatische intelligente Farbtonbearbeitung. Sie sehen im Dialog-Fenster in allen Ecken ein mögliches Resultat der Bearbeitung. Durch Ziehen des Reglers entscheiden Sie sich für die Bearbeitung, wobei durch die Positionsänderung Mischungen der gezeigten Ergebnisse möglich sind. Zum Abgleich nutzen Sie den Button zur Vorher/Nachher-Ansicht.

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Weitere Automatismen

Ein Klick auf Überarbeiten > Tonwertkorrektur passt die Helligkeitswerte an, Überarbeiten > Auto-Kontrast eben die Kontrastverhältnisse. Die Automatische Dunstentfernung versucht „Nebel“, der sich über dem Bild als weißen Schleier bemerkbar macht, heraus zu rechnen. Die Auto-Farbkorrektur gleicht dann noch die Farben ab, bevor Verwackelung automatisch reduzieren oder Automatisch schärfen allzu weiche Bilder optimiert. Selbst Rote Augen automatisch korrigieren ist da möglich.

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Fotomaterial aufwerten #2: Farbe anpassen

Über das Menü und Überarbeiten > Farbe anpassen haben Sie Zugriff auf zahlreiche Funktionen zum Optimieren der Farben von Hand. So hilft Farbstich entfernen dabei, etwa einen Grün- oder Blaustich im Foto zu vermindern. Dazu reicht theoretisch ein Klick in das Dokument aus, wobei Sie eine weiße, schwarze oder neutralgraue Stelle entdecken müssen. Die Farben werden dann automatisch angeglichen.

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Farben regeln

Farbe anpassen > Farbton/Sättigung bietet Ihnen drei Regler, eine Auswahl der Farbtöne, sowie die Option zum Färben an. Der Regler Farbton verschiebt alle Farben über das komplette Spektrum, was sich perfekt an den beiden Regenbogen-Verläufe ablesen lässt. Bei der Anwendung verschieben diese sich zueinander. So können Sie leicht ablesen, welche Farben die alten ersetzen.

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Sättigung steuern

Der Sättigungsregler verstärkt oder schwächt Farben ab, bis zu einer schwarz-weißen Variante. Helligkeit bestimmt die Helligkeitswerte im Bild, wobei extreme Werte auch die Kontraste beeinflussen, bis hin zu einer rein schwarzen oder weißen Fläche.

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Farbbereiche gezielt ansprechen

Bei Standard sehen Sie ein Auswahlmenü, welches die Festlegung auf einen Farbbereich zulässt, wie etwa Rottöne, Grüntöne oder Magentatöne. So können Sie die vorgestellten Regler dazu benutzen, etwa nur die Blautöne anzupassen.

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Bildmaterial kolorieren

Leicht wird die Funktion Färben übersehen. Wird ein Häkchen gesetzt, so bestimmen Sie über den Farbtonregler, mit welcher Farbe das Bild eingefärbt wird. Die Sättigung bestimmt die Stärke des Farbtons und auch der Helligkeitsregler kann helfen.

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Farben ersetzen

Farbe anpassen > Farbe entfernen sorgt für eine schnelle Schwarzweiß-Umsetzung. Farbe ersetzen bietet da schon mehr Optionen an. Ziel ist es dabei eine Farbe festzulegen, die mit einer anderen Farbe ersetzt wird. So klicken Sie zunächst die gewünschte Farbe im Dokument an und bestimmen über den Toleranzregler, wie weit ähnliche Farbtöne zusätzlich selektiert werden. Sie lesen das an der schwarzweißen Ansicht des Bildes ab. Über die weiteren Pipetten können Sie Farben hinzufügen oder ausschließen.

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Wurde die Farbe definiert, so erfolgt die weitere Bearbeitung unten im Bereich Ersetzung. Nutzen Sie die Regler Farbton, Sättigung und Helligkeit, um die neue Farbe auszuwählen. Oft wirkt es realistischer, wenn ein ähnlicher Farbton gewählt wird. Krasse Farbunterschiede (etwa von Dunkelblau auf Hellrot) sorgen leider für Qualitätsverluste.

Farbkurven einstellen

Der Klick auf Farbkurven anpassen öffnet ein größeres Dialog-Fenster, das sich jedoch einfach bedienen lässt. So könnten Sie einen der Stile auf der linken Seite auswählen und erreichen damit vielleicht schon auf Knopfdruck ihr Ziel. Oder Sie nutzen die vier Regler für die Lichter, Mitteltöne und Tiefen, um die Kontraste von Hand zu optimieren. Um diese geht es hier, wodurch Farben weitaus intensiver wirken.

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Hautfarbe anpassen

Farbe für Hautton anpassen verlangt nach einem Klick im Dokument auf die Haut. Jetzt kann (zumindest theoretisch) die Bräunung und Rötung mit eigenen Reglern gesteuert und auch die Temperatur des Umgebungslichts angepasst werden. Das funktioniert immer dann gut, sobald Photoshop Elements die Haut gut erkennt. Ansonsten werden gerne auch mal andere Bildbereich mit verändert.

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Freigestelltes optimieren

Bei Rand auf der Ebene entfernen geht es um die typischen Farbsäume die entstehen, sobald ein Bildobjekt freigestellt wurde. Dann scheint oft am Rand des Objektes der alte Hintergrund durch. Voraussetzung zur Anwendung ist also ein Bildelement, das frei auf einer Ebene liegt (Photoshop Elements Ebenenfunktionalität lernen Sie etwas später kennen). Über die Breite wird angegeben, wie weit der Rand bearbeitet wird. Nach dem Bestätigen wurde dieser optimiert und die Freistellung wirkt weitaus professioneller.

Fotomaterial aufwerten #3: Beleuchtung anpassen

Überarbeiten > Beleuchtung anpassen steht für weitaus schönere Lichtverhältnisse im Dokument. Noch vor den zwei weiteren Optionen schauen wir uns Helligkeit/Kontrast an, da diese Funktion sehr leicht zu verstehen ist. Der Helligkeitsregler steuert, wie hell oder dunkel das Bild umgesetzt wird. Der Kontrastregler verstärkt die Unterschiede zwischen den hellsten und dunkelsten Bereichen, sobald der Regler herauf gesetzt wird. Farben werden intensiver, dunkle Bereich dunkler, helle Bereiche noch weiter aufgehellt. Ist der Kontrast zu stark, so setzen Sie diesen Regler etwas herab.

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Tiefen und Lichter

Belichtung anpassen > Tiefen/Lichter ist auch nicht komplizierter, bringt aber schon drei Regler mit. Statt die Helligkeit im gesamten Dokument zu steuern, können Sie das für die Tiefen, Lichter und Mitteltöne separat erledigen. Perfekt, um Schatten aufzuhellen oder um Überstrahlungen abzuschwächen. Besonders der Mittelton-Kontrast kann da schon fast für surreale Effekte sorgen.

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Tonwertkorrektur

Die Tonwertkorrektur erscheint zunächst sehr kompliziert. Sie sehen eine „schwarze Hügellandschaft“ (das Histogramm), welche die Verteilung der Helligkeitswerte im Dokument anzeigt. Auf der linken Seite den Anteil der dunkelsten, auf der rechten Seite die der hellsten Pixel. Der Trick ist nun, dass Sie einfach den schwarzen und weißen Regler unterhalb des Histogramms zum nächsten „Bergansatz“ verschieben, wie im Beispiel zu sehen. Die Helligkeitswerte werden neu verteilt und das Bild wirkt kontrastreicher.

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Photoshop Elements 14 #4: Zeichnen und Ändern

Herzlich willkommen zu unserer Serie hilfreicher Tutorials rund um die neue Version 14 des kleinen Bruders von Photoshop. Gerade für das Webdesign reicht vielfach das wesentlich günstiger zu erwerbende Photoshop Elements vollkommen aus. Wenn es um einfache Bildbearbeitung mit Assistentenunterstützung geht, ist Elements sogar empfehlenswerter als der große Bruder. Kurzum, für die meisten Seitenbetreiber in der Weite des Netzes wird Photoshop Elements 14 jedenfalls nicht zu wenig bieten. Verfolge unsere umfassende Serie und du wirst zum Master of the Elements.

Photoshop-Elements #4: Zeichnen und Ändern

Da die Serie zu einem späteren Zeitpunkt auch als eBook verfügbar sein wird, haben wir für die Tutorials die formelle Anrede gewählt.  Wundere dich also nicht, wenn du im folgenden plötzlich wieder gesiezt wirst ;-)

Grundkurs: Photoshop Elements 14

Elements-Kurs Folge 4 | Die Werkzeuge des Expertenmodus – Zeichnen und Ändern

Die Werkzeuge zum „Zeichnen“ legen einen Schwerpunkt auf die Farben im Dokument, ob frei Hand gemalt, gleich ganze Flächen füllend oder auch als Text geschrieben. Eine Besonderheit sind dabei die Formwerkzeuge auf Basis von Pfaden, die mit acht Werkzeugen den größten Werkzeugbereich zu einem Thema bilden. Wurden die Inhalte eingezeichnet, so geht es unter „Ändern“ noch an das Zurechtschneiden oder Ausrichten. Weitere sehr nützliche Funktionen warten auf ihre Entdeckung, die wir in diesem zweiten Teil der Werkzeuge im Expertenmodus vorstellen möchten.

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Werkzeugleiste #1: Zeichnen

Ein wahrer Klassiker der Bildbearbeitung sind der Pinsel sowie der Buntstift. Diese unterscheiden sich nur in der Weichheit der Werkzeugspitze. Der Pinsel malt mit einem sanft auslaufenden Rand, der Buntstift zeigt dagegen eine harte Kante. Beiden Werkzeugen ist gemein, dass sie eine Auswahl der Werkzeugspitze, der –Größe und Deckkraft zulassen. Auch der Modus kann gewählt werden.

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Weitere Einstellungsmöglichkeiten

Beim Pinsel gibt es noch die Pinseleinstellungen zu entdecken, mit zahlreichen weiteren Optionen, wie etwa zur Rundheit, zum Abstand und Farbton. Darunter liegen die Tablet-Einstellungen, um Photoshop Elements selbst für die professionelle Arbeit mit dem Grafiktablet auszusteuern. Mit dem Impressionisten-Pinsel malen Sie eine neue Pinselspur ein, die in stetiger Bewegung aus dem vorhandenen Material kunstvoll Punkte bildet.

Über den Button Erweitert bestimmen Sie den Stil der Umsetzung, wie etwa Dicht kurz, Tupfen oder Locker kraus. Um eine Farbe gezielt zu verändern, aktivieren Sie das Farbe-ersetzen-Werkzeug. Die Vordergrundfarbe steht dabei für die Farbe, die bei der Bearbeitung umgesetzt wird.

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Radieren

Gleich drei Radiergummis können kleine Bereiche oder auch ganze Flächen löschen. Beim Radiergummi stehen Ihnen die verschiedenen Werkzeugspitzen des Pinsels zur Verfügung. Die Größe und Deckkraft lassen sich dabei regeln. Statt wie mit einem Pinsel kann der Radiergummi auch mit dem Buntstift oder einem Quadrat löschen. Mit dem Hintergrund-Radiergummi malen Sie am Rand eines Objektes entlang, welches Sie grob freistellen möchten.

Dabei halten Sie die Pinselspur immer zu einem Drittel über das Bildelement und zu einem weitaus größeren Teil über den Hintergrund, der so erkannt und gelöscht wird. Eine Mischung aus Zauberstab und Radiergummi bietet uns das Magische-Radiergummi-Werkzeug. Bis zu einer festgelegten Toleranz werden dabei ähnliche Farben nach dem Klick nicht ausgewählt, sondern gelöscht.

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Farben einarbeiten

Um Flächen schnell mit einer Farbe oder einem Muster auszustatten bietet sich das Füllwerkzeug an. Die Vordergrundfarbe steht dabei für die Farbe im „Eimer“. Einfarbige Flächen werden komplett gefüllt, Flächen mit einer Struktur bis zu einer festgelegten Toleranz. Der Wechsel auf Muster offenbart ein Auswahlmenü für die Muster, die Photoshop Elements schon mitbringt, wie etwa Farbpapier, Gesteinsmuster oder andere Strukturen. Eine Alternative zum Füllwerkzeug ist das Verlaufswerkzeug. Elements bietet auch da eine ganze Reihe von Vorgaben, die leicht in der Ausrichtung beeinflusst werden können. So wählen Sie über die entsprechenden Schaltflächen einen linearen Verlauf, einen Radialverlauf oder einen Rautenverlauf an.

Über Bearbeiten kann der Verlauf beliebig angepasst werden. Um eine vorhandene Farbunterbrechung zu editieren, wird diese angeklickt und dann die Farbe ausgewählt. Um eine weitere Farbunterbrechung einzufügen, klicken Sie einfach genau unterhalb des Verlaufes. Nach dem Bestätigen kann der Verlauf dann aufgezogen werden, wobei die Länge des Ziehens die Weichheit des Übergangs bzw. die Länge des Verlaufes bestimmt. Mit dem Farbwähler-Werkzeug nehmen Sie schnell Farben zum Auffüllen oder für Ihren individuellen Verlauf auf.

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Formen einfügen

Unter den Formwerkzeugen können Sie gleich sechs Werkzeuge entdecken, die typische geometrische Formen, wie etwa Rechteck, Abgerundetes Rechteck, Ellipse, Stern oder Polygone zulassen. Auch ein Linienzeichner steht bereit. Wird das Eigene-Form-Werkzeug aktiviert, so erscheint ein Auswahlmenü mit zahlreichen weiteren Formen. Die Farbe kann schon vorher bestimmt werden, aber auch noch nachträglich, über einen Doppelklick auf die Ebenenminiatur. Da wird auch deutlich, dass diese Formen keine Pixel-, sondern Vektorgrafiken sind. Größenänderungen haben hierbei also keine Auswirkungen auf die Bildqualität. Für Skalierungen nutzen Sie das Formauswahl-Werkzeug.

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Text schreiben

Auch mit Textwerkzeugen ist Photoshop Elements gut ausgestattet. Aktivieren Sie etwa das Horizontale Textwerkzeug und klicken Sie dann in das Dokument, um ein Wort zu schreiben. Sie könnten aber auch einen Textrahmen aufziehen und so einen Bereich definieren, in dem der Text erscheinen darf. Wie von einem Textverarbeitungsprogramm gewohnt, bestimmen Sie die Schriftart, -Größe und den Schnitt.

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Mehr Textoptionen

Textausrichtung und Farben sind ebenso kein Problem. Mit dem Vertikalen Textwerkzeug schreiben Sie von oben nach unten. Beide Textwerkzeuge gibt es auch als Variante im Maskierungsmodus, wobei statt Text Auswahlen erzeugt werden. Weiter können Sie sich dafür entscheiden, Text auf einen Pfad, Text in eine Form oder Text in eine Auswahl einzubringen, was mit den darauf spezialisierten Werkzeugen leicht gelingt.

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Werkzeugleiste #1: Ändern

Im Bereich Ändern geht es Photoshop-Elements um den Bildausschnitt und die Ausrichtung. So wählen Sie mit dem Freistellungswerkzeug einen Bereich durch Anklicken und Aufziehen auf. Über die Greifpunkte passen Sie den Bildausschnitt pixelgenau an. Ein Doppelklick in die Bildmitte oder ein Klick auf den grünen Haken bestätigt dann den Vorgang. Das Ausstecher-Werkzeug verhält sich dagegen wie eine Plätzchenform. Aus dem Auswahlmenü bestimmen Sie die Form, welche Sie im Dokument in der gewünschten Größe aufziehen. Innerhalb der Form erscheint dann das Foto, wobei sich der Ausschnitt noch verschieben lässt. Auch die Größe der Form kann nachträglich geändert werden.

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Bilder vergrößern

Unter Neu zusammensetzen können Sie Bereiche grün markieren, um diese zu schützen, oder aber rot markieren, um diese zur Bearbeitung frei zu geben. Diese Schutz- oder Löschmarkierungen können Sie mit den entsprechenden Radiergummis löschen. Nutzen Sie dann die Greifpunkte, um die Größe des Bildes anzupassen. Geschützte Bereich bleiben erhalten, ungeschützte werden zusammen gestaucht oder vergrößert, was bei natürlichen Strukturen erstaunlich gut gelingt.

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Elemente neu positionieren

Das Inhaltsbasierte-verschieben-Werkzeug verlangt zunächst nach einer Auswahl (wie vom Lasso-Werkzeug gewohnt) um das Bildelement, das verschoben werden soll. Steht die Selektion, so ziehen Sie den Inhalt der Auswahl auf die neue Position. Nach dem Lösen füllt Elements die alte Position mit Material passend zur Umgebung auf. An der neuen Position wird das Bildelement möglichst passgenau eingearbeitet.

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Am Horizont entlang

Mit dem Gerade-ausrichten-Werkzeug fahren Sie an dem Horizont entlang, falls die Aufnahme etwas schräg gelungen ist. So wird das Foto ausgerichtet und bei Bedarf auch gleich zugeschnitten.

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Photoshop Elements #3: Die Werkzeuge des Expertenmodus

Herzlich willkommen zu unserer Serie hilfreicher Tutorials rund um die neue Version 14 des kleinen Bruders von Photoshop. Gerade für das Webdesign reicht vielfach das wesentlich günstiger zu erwerbende Photoshop Elements vollkommen aus. Wenn es um einfache Bildbearbeitung mit Assistentenunterstützung geht, ist Elements sogar empfehlenswerter als der große Bruder. Kurzum, für die meisten Seitenbetreiber in der Weite des Netzes wird Elements jedenfalls nicht zu wenig bieten. Verfolge unsere umfassende Serie und du wirst zum Master of the Elements.

Die Werkzeuge des Expertenmodus - Anzeigen, Auswählen, Verbessern

Da die Serie zu einem späteren Zeitpunkt auch als eBook verfügbar sein wird, haben wir für die Tutorials die formelle Anrede gewählt.  Wundere dich also nicht, wenn du im folgenden plötzlich wieder gesiezt wirst ;-)

Grundkurs: Photoshop Elements 14

Elements-Kurs Folge 3 | Die Werkzeuge des Expertenmodus –
Anzeigen, Auswählen, Verbessern

Im Expertenmodus zeigt Photoshop Elements die größte Anzahl an Werkzeugen. Eine große Palette an Möglichkeiten also, die wir Ihnen ganz in Ruhe und Schritt für Schritt vorstellen werden. Entdecken Sie die passenden Tools zur Anzeige, zum Auswählen, Verbessern, Zeichnen und Ändern Ihres Bildmaterials. Und genau diese Unterteilungen macht auch die Bildbearbeitung in der Werkzeugleiste. Schauen wir uns also an, was der gut gefüllte Werkzeugkasten zu bieten hat.

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Werkzeugleiste #1: Anzeigen

Auf der linken Seite sehen Sie im Expertenmodus den größten Teil der Werkzeuge auf einen Blick. Manche Werkzeuge verstecken sich aber auch hinter anderen Werkzeugen. Photoshop Elements unterteilt die Werkzeuge in logische Bereiche und startet mit Optionen zur Anzeige. Mit dem Zoom-Werkzeug klicken Sie in das Bild und rufen Bildbereiche größer auf. Ein Doppelklick auf das Lupen-Symbol in der Werkzeugleiste sorgt wieder für die 100%-Ansicht.

Bei gedrückter Alt-Taste wird aus dem Plus in der kleinen Lupe des Icons ein Minus-Symbol, womit also wieder aus dem Bild heraus gezoomt werden kann. Mit dem Tastenkürzel Z wird das Zoom-Werkzeug angesprochen. Mit dem Hand-Werkzeug ändern Sie den Bildausschnitt in einer Zoomstufe ab. Klicken Sie dazu in das Dokument, halten Sie die Maustaste gedrückt und bewegen Sie das Icon. Mit dem Tastenkürzel H rufen Sie das Hand-Werkzeug auf.

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Werkzeugleiste #2: Auswählen

Unter dem Bereich Auswählen können Sie zehn Werkzeuge entdecken, auch wenn nur vier Werkzeuge gleichzeitig erkennbar sind. Hinter dem Verschieben-Werkzeug verbirgt sich aber noch kein weiteres Werkzeug. Durch Anklicken und Halten der Maustaste positionieren Sie damit Bildelemente im Dokument. Über die Pfeil-Tasten auf der Tastatur erfolgt diese Positionierung Pixel-genau. Wird dabei noch die Umschalttaste gehalten, so erfolgt die Positionierung in Zehnerschritten. Der Buchstabe V aktiviert dieses Werkzeug.

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Für die grobe Auswahl

Wird das Auswahlrechteck angewählt, so haben Sie die Möglichkeit, noch ein weiteres Werkzeug anzusteuern. Sie sehen beide Werkzeuge unterhalb des geöffneten Dokumentes in der Optionsleiste. Dort wird das aktive Auswahlrechteck sowie zusätzlich eine Auswahlellipse gelistet. Beide Werkzeuge dienen dazu, grob Bildbereiche zu selektieren, um nicht das ganze Dokument, sondern einen zuvor definierten Bereich daraus zu bearbeiten.

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Mit dem Lasso eingefangen

Genauer sind die Lasso-Werkzeuge, die in drei Varianten angeboten werden. Mit dem normalen Lasso umfahren Sie bei gedrückter Maustaste Bereiche im Bild, die selektiv bearbeitet werden sollen. Harte Kanten und Kontraste werden von dem magnetischen Lasso erkannt und helfen damit bei der Erzeugung einer Auswahl. Möglich wird das allerdings nur bei starken Kontrast- und Farbunterschieden. Aktivieren Sie das Polygon-Lasso, um Bereiche Abschnitt für Abschnitt und Klick für Klick auszuwählen.

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Schnell ausgewählt

Neben der Auswahl von Hand bietet uns Photoshop Elements Auswahlwerkzeuge an, die auf Farbbereiche reagieren. Aktivieren Sie etwa das Schnellauswahlwerkzeug und malen Sie damit über einen Abschnitt im Dokument. Dieses Werkzeug wird seinem Namen gerecht, da nur wenige Pinselstriche ausreichen, um ein Objekt (fast) perfekt auszuwählen. Der Auswahlpinsel malt die Auswahl in der Breite der Werkzeugspitze in das Bild, wobei die Inhalte nicht beachtet werden.

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Ein magisches Werkzeug

Der Zauberstab entstammt keinem Harry Potter-Film, sondern ermöglicht mit nur einem Klick in das Dokument eine Auswahl der angeklickten Farbe, sowie (bis zu einer festgelegten Toleranz) ähnliche, passende Farbtöne Drumherum. Steht die Auswahl, so kann diese mit dem Werkzeug Auswahl verbessern noch optimiert werden, indem Bereiche durch Übermalen subtrahiert werden.

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Werkzeugleiste #3: Verbessern

Mit dem Werkzeug Rote Augen entfernen werden die typischen Effekte entfernt die entstehen, wenn der Blitz auf die Netzhaut trifft. Dazu erstellen Sie durch Anklicken und Ziehen eine Art Auswahl grob um das Auge. Photoshop Elements erkennt dann den typischen Rotton und ersetzt diesen mit der gewohnten schwarzen Farbe der Pupille.

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Werkzeuge zur Bildretusche

Zur Retusche setzen Sie den Bereichsreparatur-Pinsel oder den Reparatur-Pinsel ein. Während Sie mit dem ersten Werkzeug einfach über die Bereiche malen, die Sie retuschieren möchten, verlangt das zweite Werkzeug zunächst die Aufnahme einer Quelle, die zur Optimierung genutzt werden kann. Klicken Sie dazu bei gehaltener Alt-Taste auf eine Stelle, die als Kopie zum Abdecken dienen könnte. Malen Sie dann bei gelöster Alt-Taste über die zu retuschierende Stelle.

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Kreative Auswahl

Der Smartpinsel reagiert ähnlich wie das Schnellauswahlwerkzeug. Sie malen also über einen Bildbereich, dessen Kanten recht gut erkannt werden. Gleichzeitig wird dieser Bereich aber auch bearbeitet. Genau unter dem Dokument sehen Sie eine Auswahlliste, aus der Sie die Art der Bearbeitung wählen, wobei die Vorgaben in Kategorien gelistet sind, wie etwa Beleuchtung, Farbe, Portrait, Schwarzweiß oder Tönung. Mit dem Detail-Smartpinsel-Werkzeug malen Sie wie mit einem Pinsel, statt automatisch ähnliche Bereiche auszuwählen und können so im Detail die Auswahl verfeinern.

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Stempelwerkzeuge

Photoshop Elements bietet uns zwei Stempel an: der Kopierstempel verlangt zuvor die Definition einer Quelle, die zum Kopieren eingesetzt wird. Halten Sie die Alt-Taste gedrückt und klicken Sie den Bereich an, der als Quelle dienen soll. Photoshop Elements merkt sich nun diese Position. Malen Sie dann über den Bereich im Dokument, den Sie mit der Quelle übermalen möchten.

Mit dem ersten Klick haben Sie auch einen Abstand und Winkel zur Quelle festgelegt, der bis zum Setzen einer neuen Quelle bei gedrückter Alt-Taste bestehen bleibt. Der Mauszeiger bewegt sich bis dahin synchron zur Quelle mit. Der Abstand und der Winkel bleiben erhalten, so dass sich die Position der Quelle natürlich beim Malen ändert. Der Musterstempel malt dagegen mit einem der Muster, die Elements als Vorgabe mitbringt.

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Weicher oder schärfer

Der Wischfinger entspricht praktisch dem Finger auf der noch feuchten Leinwand und dient dem kreativen Verschmieren, etwa für künstlerische Maleffekte oder auch in der Beauty-Retusche. Mit den Werkzeugen Weichzeichner und Scharfzeichner können Sie auf den Punkt genau bestimmen, welche Bereiche im Dokument weicher oder schärfer umgesetzt werden.

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Farben und Lichter

Der Nachbelichter hat seinen Namen noch aus analogen Zeiten, genau wie der Abwedler. Sie können damit Bereiche punktgenau abdunkeln oder aufhellen. Der Schwamm dient zur Aufnahme von Farbe, entsättigt also Klick für Klick den gewünschten Bildbereich. Der Modus kann aber auch auf Sättigung erhöhen umgestellt werden, um Farbe dazu zu geben.

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Photoshop Elements #2: Bilder optimieren mit Schnellkorrekturen & Assistenten

Herzlich willkommen zu unserer Serie hilfreicher Tutorials rund um die neue Version 14 des kleinen Bruders von Photoshop. Gerade für das Webdesign reicht vielfach das wesentlich günstiger zu erwerbende Photoshop Elements vollkommen aus. Wenn es um einfache Bildbearbeitung mit Assistentenunterstützung geht, ist Elements sogar empfehlenswerter als der große Bruder. Kurzum, für die meisten Seitenbetreiber in der Weite des Netzes wird Elements jedenfalls nicht zu wenig bieten. Verfolge unsere umfassende Serie und du wirst zum Master of the Elements.

Bilder optimieren mit Schnellkorrekturen & Assistenten

Da die Serie zu einem späteren Zeitpunkt auch als eBook verfügbar sein wird, haben wir für die Tutorials die formelle Anrede gewählt.  Wundere dich also nicht, wenn du im folgenden plötzlich wieder gesiezt wirst ;-)

Grundkurs: Photoshop Elements 14

Elements-Kurs Folge 2 | Bilder optimieren: Schnellkorrekturen und Assistenten im Einsatz

Egal ob Sie den Weg über den Organizer wählen oder „Datei öffnen“ im Menü einsetzen: einmal im Editor angekommen haben Sie die Wahl, ob das Foto im Modus Schnell, Assistent oder Experte bearbeitet werden soll. Experten sind wir noch nicht, weshalb wir uns auf die Bereiche der Assistenten und Schnellkorrekturen konzentrieren. Damit sind zum Teil automatisiert perfekte Optimierungen Ihres Bildmaterials möglich.

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Bildoptimierung #1: Assistenten

Wird Assistent aktiviert, so reduziert sich die Oberfläche auf die Kernbereiche einer Bildbearbeitung. Sie sehen in den Vorschaubildern und den Beschreibungen schon die möglichen Ziele, zunächst im Bereich der Grundlagen. Daneben gibt es weitere Kategorien zu entdecken, wie etwa Farbe, Schwarzweiß, Kreative Bearbeitungen, Spezielle Bearbeitungen und Photomerge.

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Umsetzung starten

Wählen Sie eine der Vorgaben an, so zeigt Ihnen der Assistent die dazu passenden Werkzeuge und Regler. Der Text dazu führt Sie gezielt zum ausgesuchten Anwendungszeck, so dass die gewünschten Ergebnisse immer erreicht werden. Sind Sie zufrieden, so bestätigen Sie weiter unten über Fertig oder gehen auf Abbrechen.

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Weitere Optionen

Die Abteilung Kreative Bearbeitungen optimiert Ihre Aufnahme nicht, sondern setzt einen bestimmten Bildlook um, wie etwa als Altmodisches Foto, als Pop-Art-Kunstwerk, Schwarzweiß oder mit einem Bewegungseffekt. Spezielle Bearbeitungen bezieht sich auf kreative Unschärfen, die sonst nur (spezielle) Objektive umsetzen könnten. Auch die Bildretusche ist hier eingeordnet.

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Bildoptimierung #2: Schnellkorrekturen

Im Modus Schnell erhöht sich die Anzahl der Werkzeuge auf über zehn Tools. Wir gehen auf die Werkzeuge später im Detail ein. Hier konzentrieren wir uns aber auf den Bereich, den Sie auf der rechten Seite entdecken können: die Schnellkorrekturen. Wird die Intelligente Korrektur aktiviert, so bietet uns Photoshop Elements einen Regler sowie einige Vorschaubilder an, die für grobe Schritte des angebotenen Reglers stehen. So wirkt das Bild schon ausgewogener.

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Auf die Schnelle

Auch für die Belichtung steht ein Regler sowie die zahlreichen Vorschaubilder bereit, die hier schon einen weitaus stärkeren Effekt zeigen. Bei der Beleuchtung können Sie die Tiefen, Mitteltöne und Lichter separat bearbeiten. Sind Sie nicht sicher, ob Ihre Bearbeitung erfolgreich war, so aktivieren Sie oben, links die Vorher-Nachher-Ansicht.

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Farbtöne regeln

Farbe bietet Ihnen die Kontrolle über die Sättigung, den Farbton, sowie die Dynamik. Die Sättigung verstärkt oder verringert die Sättigung der Farben ganz allgemein, die Dynamik ist da etwas feiner und verstärkt zunächst nur die Farben, die noch nicht so stark gesättigt sind, oder schwächt die Farben ab, die eine sehr starke Sättigung aufweisen.

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Weiter optimieren

Balance bezieht sich auf die Farbtemperatur und Farbtonung. Bei der Temperatur wird das Bild eher kühler (Blautöne) oder wärmer (Orangetöne) umgesetzt. Die Farbtonung sorgt für mehr Grün oder Magenta im Foto. Auch Schärfen bringt den schon bekannten Regler sowie die Vorschaubilder mit.

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Bildoptimierung #3: Effekte, Strukturen und Rahmen

Außer den Korrekturen gibt es noch weitere Bereiche zu entdecken, die Sie ganz unten in der rechten Ecke ansteuern. Effekte steht für einige Vorgaben, die das Bild wie eine Bleistiftzeichnung, Antik oder wie nach einer Teiltonung wirken lassen. Struktur verrechnet eine Textur mit dem aktuellen Bildinhalt. So ergeben sich faszinierende Überlagerungen. Rahmen nimmt das Foto und rahmt es mit einem Holzrahmen, einer Sprechblase oder etwa einem Film ein.

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Photoshop Elements #1: Fotos importieren, organisieren und verwalten

Herzlich willkommen zu unserer Serie hilfreicher Tutorials rund um die neue Version 14 des kleinen Bruders von Photoshop. Gerade für das Webdesign reicht vielfach das wesentlich günstiger zu erwerbende Photoshop Elements vollkommen aus. Wenn es um einfache Bildbearbeitung mit Assistentenunterstützung geht, ist Elements sogar empfehlenswerter als der große Bruder. Kurzum, für die meisten Seitenbetreiber in der Weite des Netzes wird Elements jedenfalls nicht zu wenig bieten. Verfolge unsere heute startende Serie und du wirst zum Master of the Elements.

Fotos importieren, organisieren und verwalten

Da die Serie zu einem späteres Zeitpunkt auch als eBook verfügbar sein wird, haben wir für die Tutorials die formelle Anrede gewählt.  Wundere dich also nicht, wenn du im folgenden plötzlich wieder gesiezt wirst ;-)

Sie haben nach dem Öffnen von Adobe Photoshop Elements immer die Wahl, ob Sie zunächst den Organizer oder direkt den Fotoeditor nutzen möchten. Wir starten mit dem Import und der Verwaltung unseres Bildmaterials, weshalb der Organizer unser erstes Ziel ist. So behalten Sie die Übersicht, selbst über riesige Archive. Und erste Optimierungen Ihrer Aufnahmen sind auch hier schon möglich.

Photoshop Elements-Import #1: Auswahl

Der Start der Software führt also nicht sofort zur Bildbearbeitung, sondern Sie haben immer die Wahl, ob Sie Bilder im Organizer suchen, organisieren oder einfach nur anzeigen lassen möchten oder ob Sie den Fotoeditor starten, um Bildmaterial zu optimieren oder ansprechende Effekte umzusetzen Übrigens sehen Sie oben auf der rechten Seite ein Zahnrad-Icon, das die Auswahl erlaubt, ob dieses Startfenster in Zukunft deaktiviert und vielmehr direkt die Oberfläche des Editors oder des Organizers aufgerufen wird.

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Photoshop Elements-Import #2: Bildmaterial Importieren

Den wichtigsten Bereich im nun geöffneten Organizer sehen Sie in der oberen, linken Ecke: Importieren. Ein Klick auf diese Schaltfläche offenbart, dass der Import Aus Dateien und Ordner, Aus Kamera oder Kartenleser, Vom Scanner oder per Durchsuchen möglich ist. Aus Dateien und Ordner ist eine typische Wahl, wonach der gewünschte Ordner oder einzelne Dateien ausgewählt und über Öffnen importiert werden. Nach dem Bestätigen werden die Fotos nebeneinander aufgelistet.

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Nur ein einziges Mal

Ein kleiner Hinweis: Nach dem ersten Start von Photoshop Elements sehen Sie ein Dialog-Fenster, welches ebenso einen Import-Button bietet. Dieses erscheint nur einmal.

Photoshop Elements-Import #3: Fotos bewerten und taggen

Ein Klick oder auch Doppelklick auf ein Foto ermöglicht weitere Schritte. Auf der rechten Seite sehen Sie zwei Reiter: Tags und Informationen. Sind diese ausgeblendet, so gehen Sie unten in der rechten Ecke auf Tags/Info. Beide Optionen dienen dazu, Fotos später schneller zu finden. Mit der Zeit kommen hunderte, wenn nicht tausende Aufnahmen dazu, da lohnt es sich von Anfang an konsequent Stichwörter und Bewertungen abzugeben.

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Bilddaten angeben

Unter dem Reiter Tags können Sie die Stichwörter vergeben, Personen einer Kategorie wie etwa Familie oder Kollegen zuordnen, einen Ort (der auf einer Karte oder per Suche festgelegt wird) sowie ein Ereignis definieren. Über das Plus-Symbol fügen Sie weitere Tags hinzu, über die rechte Maustaste können Sie bestehende Einträge editieren, wobei Sie nicht nur den Namen, sondern auch die Farbe oder das Kategoriesymbol anpassen können. Etwas weiter unten sehen Sie noch die spezifischen Bild-Tags. Um nun ein Foto einem oder auch mehreren Tags zuzuordnen, ziehen Sie das Vorschaubild auf den jeweils passenden Eintrag per Drag & Drop.

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Details anzeigen lassen

Aktivieren Sie oben im Hauptmenü unter Ansicht die Details. Damit erhalten Sie nicht nur die Option, einem Bild die passende Bewertung zuzuweisen (Sterne von 0 bis 5), sondern sehen auch ein Tag-Symbol, sobald ein Foto einem Tag zugeordnet wurde. Für das schnelle Sortieren klicken Sie die Bereiche vor den Tags im entsprechenden Reiter an. Dieser füllt sich mit einem Fernglas-Icon und auf der linken Seite werden dann die getaggten Bilder präsentiert, bis Sie das Icon wieder entfernen.

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Mehr und mehr Informationen zuordnen

Unter dem Reiter Informationen können Sie weitere Möglichkeiten entdecken, einem Foto Daten mitzugeben. Neben einem eigenen Bildtitel und Anmerkungen, Metadaten und dem Verlauf der Bearbeitung, gibt es auch da die Option, Sterne zu vergeben. Um die vorhandenen Bilder nach Sternchen zu sortieren, gehen Sie oben, rechts in der Medienübersicht auf die entsprechenden Sterne. Um wieder alle Aufnahmen zu sehen, deaktivieren Sie die Sterne durch erneutes Anklicken.

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Photoshop Elements-Import #4: Personen, Orte und Ereignisse

Oben, genau in der Mitte, sehen Sie eine Auswahl von Schaltflächen. Medien ist da aktiv. Sie können aber auch Personen, Orte und Ereignisse ansteuern. Unter Personen wird gelistet, sobald Sie einer Person einen Namen zuschreiben. Möglich ist das in der vergrößerten Ansicht nach einem Doppelklick auf ein Foto. Gehen Sie über das Gesicht und schreiben Sie bei „Wer ist das?“ einen Namen. Sie sehen dort auch eine Auswahl von schon bestehenden Namen, falls denn schon welche angegeben wurden. Orte werden auf der Karte präsentiert und Ereignisse in einem Kalender.

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Schnellzugriff

Ganz unten (auf der linken Seite) sehen Sie weitere Optionen, Personen, Orte oder Ereignisse zu benennen, jeweils über die entsprechenden Icons. Dort können Sie auch Bilder drehen, Schritte rückgängig machen oder eine Diashow aktivieren. Auch ein Editor (und nicht nur das hier vorgestellte Photoshop Elements) kann dort gestartet werden.

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Photoshop Elements-Import #5: Korrektur-Bereich, Ordner und Alben

Ganz unten, rechts sind derzeit die Tags/Info aktiv. Gleich daneben steht Korrektur. So stehen uns also schon im Organizer einige Farbkorrekturoptionen zur Verfügung. Wer mag, kann also sofort und ohne Umweg automatische Korrekturen umsetzen. Es gibt noch einen weiteren Bereich, den wir Ihnen vorstellen möchten, den Sie oben, links entdecken: Alben und Ordner.

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Alben und Ordner

Alben entsprechen praktisch virtuellen Ordner, die so nicht auf der Festplatte existent sind, sondern in denen Sie Bildmaterial einordnen können, ohne den Speicherort wirklich zu verändern. Über das Plus-Symbol erzeugen Sie solch einen speziellen Ordner und über Drag & Drop füllen Sie diesen auf. Durch einfaches Anklicken werden die Inhalte angezeigt. Über Ordner sehen Sie die „echten“ Ordner, die so auch auf der Festplatte liegen und aus denen Sie Bildmaterial importiert haben.

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Um nun ein Foto in den Editor zu laden reicht ein Rechtsklick auf das Bild und Mit Photoshop Elements Editor bearbeiten.

Alle Teile unserer Serie zu Photoshop Elements 14:

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Photoshop: 5 unverzichtbare Erweiterungen für den Alltagsgebrauch

Die meisten Grafik- und Webdesigner dürften mit Photoshop vertraut sein und damit – mal mehr und mal weniger zufrieden – arbeiten. Damit der tägliche Umgang mit Photoshop noch angenehmer und schneller geht, gibt es eine Vielzahl an Erweiterungen, die dir den Workflow in Adobes Bildbearbeitung erleichtern sollen.

Photoshop - 5 unverzichtbare Erweiterungen für den Alltagsgebrauch

Perfekte Muster mit „Seamless Textures“

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Originalbild mit „Tile“- und „Mirror“-Muster

Wer schon einmal in Photoshop aus einem Bild ein Muster erstellt hat, weiß, dass das nicht immer einfach ist. Schließlich muss ein Muster so beschaffen sein, dass die einzelnen Kacheln als solche nicht zu erkennen sind und die mit dem Muster ausgefüllte Fläche als eine große Fläche wahrgenommen wird. Die Erweiterung „Seamless Texture“ hilft dir beim Erstellen perfekter Muster.

Im Handumdrehen erstellt es aus einem quadratischen Bild ein Muster, das den genannten Anforderungen entspricht. Dazu stellt das Plug-in zwei Möglichkeiten zur Verfügung, die aus einem Bild ein nahtloses Muster generieren. Bei der Variante „Tile“ wird das Bild in alle vier Ecken der Arbeitsfläche kopiert. Dank eines radialen Verlaufs werden nahtlos Übergänge erzeugt.

Bei der zweiten Möglichkeit „Mirror“ wird das Bild auf ein Viertel verkleinert und so kopiert, dass es in jedem Quadranten der Arbeitsfläche steht. Dazu werden die einzelnen Bilder so gespiegelt, dass immer passende Kanten aneinander liegen. Das sorgt für nahtlose Übergänge. Alle Muster werden jeweils als eigene Ebene angelegt, sodass das Originalbild immer erhalten bleibt.

„Seamless Textures“ ist kostenlos. Wird es kommerziell verwendet, muss der Lizenzgeber jedoch genannt werden.

Ebenen umbenennen mit „Renamy“

Die Erweiterung „Renamy“ macht eigentlich etwas ganz simples. Sie benennt Ebenen um – allerdings nicht jeweils eine, sondern beliebig viele gleichzeitig. Möchtest du beispielsweise einem ganzen Stapel an Ebenen denselben Namen geben, gelingt dir das mit „Renamy“ im Handumdrehen. Du markierst einfach alle umzubenennenden Ebenen und gibst einen neuen Namen ein.

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Schnelles Umbenennen von Ebenen mit „Renamy“

Darüber hinaus erlaubt es dir „Renamy“, Zeichen innerhalb von Ebenennamen zu ersetzen. Dazu gibt es sowohl eine einfache Suchen-und-Ersetzen-Funktion sowie eine, die reguläre Ausdrücke unterstützt.

Damit Ersetzungen nicht immer wieder neu definiert werden müssen, speichert die Erweiterung alle bisherigen ab, sodass sie bei Bedarf erneut angewendet werden können.

„Renamy für Photoshop“ gibt es als kostenlose Demo- und als kostenpflichtige Vollversion für 9,99 US-Dollar. Bei der Demoversion werden nur fünf Ersetzungen für eine spätere Verwendung gespeichert, bei der Vollversion beliebig viele.

Skalieren und Drehen mehrerer Photoshop-Ebenen mit „Transform Each“

Das Skalieren und Drehen von Ebenen ist an sich keine Sache, für die du eine Erweiterung brauchst. Allerdings gibt es Situationen, in denen mehrere Ebenen gleichzeutig skaliert oder gedreht werden müssen. Schwierig wird es, wenn die einzelnen Ebenen ihre Position behalten sollen.

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Schnelles Skalieren und Drehen von Ebenen mit „Transform Each“

Denn markierst du mehrere Ebenen und skalierst oder drehst sie gemeinsam, wird der Mittelpunkt der Gruppe als Ausgangspunkt für die Skalierung oder Drehung verwendet. Die einzelnen Ebenen verändern also ihre Position. Um dies zu verhindern, musst du entweder alle Ebenen einzeln skalieren beziehungweise drehen oder eben „Transform Each“ verwenden.

Mit dieser Photoshop-Erweiterung wählst du mehrere Ebenen aus und änderst die Größe und den Winkel, ohne dass die einzelnen Ebenen ihre Position verändern.

Auch „Transform Each“ gibt es für lau. Genauere Lizenzbedingungen sind allerdings nicht vorhanden.

Photoshop: Ebenen im Griff mit „Layrs Control“

Die Erweiterung „Layrs Control“ wartet gleich mit mehreren Tools auf, welche dir bei der Verwaltung von Ebenen helfen. Gerade bei komplexen und vielleicht etwas unübersichtlich geratenen Photoshop-Dateien bringst du mit dieser Erweiterung etwas Ordnung hinein.

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Ebenen schnell und einfach bearbeiten mit „Layr Control“

So löscht „Layrs Control“ zum Beispiel leere und somit überflüssige Ebenen und entfernt nicht genutzte Effekte.

Außerdem sorgt die Erweiterung auf Wunsch dafür, dass alle Smartobjekte und Effekte gerastert werden.

Auch „Layrs Control“ ist kostenlos erhältlich und kommt ohne Lizenzbedingungen daher. Allerdings erfordert die Erweiterung den ZXPInstaller, einen Open-Source-Installer für Adobe-Erweiterungen, um sie mit Photoshop nutzen zu können.

Duplizieren sowie Bilder und Texte als Platzhalter einsetzen mit „Craft“ für Photoshop

Das Erweiterungspaket „Craft“ besteht aus drei Erweiterungen, welche sich vor allem um das Platzieren und Duplizieren von Bildern und Texten kümmern. Mit der Erweiterung „Photo“ platzierst du Bilder eines Dropbox- oder Desktop-Ordners im Zufallsverfahren auf deiner Arbeitsfläche. Auch Bilder des kostenlosen Fotodienstes Unsplash werden unterstützt.

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Drei Erweiterungen im Paket: „Craft“

Gerade für Layouts bietet sich dies an. Es muss lediglich eine Ebene ausgewählt sein, in der eine ausgefüllte Fläche vorhanden ist. Die Erweiterung füllt diese Fläche mit einem zufällig ausgewählten Bild.

Ähnlich funktioniert „Type“. Es platziert zufällig ausgewählte Textschnipsel, um beispielsweise ein ausgefülltes Formular darzustellen. Dazu wählst du aus, ob zum Beispiel ein Name, eine E-Mail-Adresse oder ein Land als Text platziert werden soll. Insgesamt stehen dir 17 Kategorien zur Auswahl. Auch komplette Fließtexte für Artikel stehen zur Verfügung. Allerdings werden alle Texte in englischer Sprache ausgegeben.

Die letzte Erweiterung im Bunde heißt „Duplicate“ und hilft dir beim Duplizieren und Platzieren von Ebenen. Mit der Erweiterung duplizierst du einen Inhalt beliebig oft und platzierst ihn horizontal oder vertikal mit einem vorher definierten Abstand.

Craft“ stammt aus dem Hause InVision und ist kostenlos erhältlich.

Fazit

Alle Erweiterungen sind kostenlos oder zumindest in einer kostenlosen Variante erhältlich und laufen unter der aktuellen Photoshop-Version CC 2015. Gerade für den täglichen Gebrauch von Photoshop sind sie eine Bereicherung und machen dir das Arbeiten hier und da wesentlich einfacher.

(dpe)

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(Kostenlose) Services Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Essentials Photoshop

Adobe Stock: Der ideale Bilderdienst (nicht nur) für Creative Cloud-Nutzer

Im letzten Jahr startete Adobe seinen eigenen Bilderdienst Adobe Stock mit mehreren Millionen lizenzfreien Fotos, Illustrationen und Videos. Vorausgegangen war der Kauf des Stockfotoanbieters Fotolia, der den Weg für Adobes eigenen Bilderdienst ebnete. Adobe Stock ist zu einem festen Bestandteil der Creative Cloud geworden. Aber was genau kann Adobe Stock? Wo sind die Vorteile zu Fotolia und anderen Diensten? Was kosten die Bilder und wie groß ist die Auswahl?

Adobe Stock: Der ideale Bilderdienst (nicht nur) für Creative Cloud-Nutzer

50 Millionen Bilder von Fotolia im Angebot

Dank des Kaufs von Fotolia konnte Adobe Stock direkt mit einer großen Auswahl an Fotos an den Start gehen. Die komplette „Standard Collection“ von Fotolia ist im Angebot von Adobe Stock enthalten. Das sind um die 50 Millionen Fotos und Illustrationen. Vor Kurzem sind auch die Videos der „Standard Collection“ dazu gekommen.

Weiterhin nur auf Fotolia findest du die „Infinite Collection“ mit Material renommierter Fotoagenturen und die „Instant Collection“ mit Fotos, die per Smartphone gemacht wurden.

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Die Suche auf der Website von Adobe Stock

Bei der Suche nach geeigneten Fotos kannst du die Ergebnisse eingrenzen und nur Fotos, Illustrationen, Videos oder Vektorgrafiken ausgeben lassen. Außerdem gibt es weitere Suchfilter, um beispielsweise eine bestimmte Bildausrichtung – Hochformat oder Querformat – oder Farbe vorzugeben. Du kannst auch explizit nach Fotos nur mit oder nur ohne Personen suchen. Zudem gibt es vorgegebene Kategorien, die dir bei der Eingrenzung der Suche und dem Finden passender Fotos helfen.

Adobe Stock direkt aus der Creative Cloud nutzen

Das Besondere an Adobe Stock ist die Einbindung in die Creative Cloud. So hast du direkt aus Photoshop, InDesign und den anderen Anwendungen der Creative Cloud Zugriff auf Adobe Stock. Die 2015 eingeführten Bibliotheken erlauben es dir, Assets wie Farben, Formate und Grafiken zu speichern.

Die Creative Cloud synchronisiert alles, was in den Bibliotheken gespeichert wurde, sodass dir die Assets in allen Anwendungen zur Verfügung stehen. Über diese Bibliotheken suchst du auch nach Fotos in Adobe Stock und fügst passende Fotos als Vorschau direkt deinen Bibliotheken hinzu.

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Die Suche über die Bibliotheken in Photoshop

Aber auch, wenn du auf der Website von Adobe Stock suchst, hast du die Möglichkeit, Fotos als Vorschau direkt in einer deiner Creative-Cloud-Bibliotheken abzulegen. Alternativ kannst du Vorschaubilder natürlich einfach auf deinen Rechner herunterladen. Alle Vorschaubilder enthalten ein Wasserzeichen und sind nur in geringer Auflösung verfügbar. Im Gegensatz zu den Vorschaubildern von Fotolia ist Auflösung und Qualität der Vorschau jedoch deutlich höher.

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Vergleich der Vorschaubilder von Adobe Stock und Fotolia

Während die Vorschaubilder von Fotolia selten geeignet sind, um damit vorzeigbare Entwürfe zu realisieren, haben jene von Adobe Stock eine deutlich bessere Auflösung und sind in guter Qualität vorhanden. Hier zeigt sich ein entscheidender Vorteil zu Fotolia.

Einfacher und schneller Workflow

Bilder, welche du direkt aus Adobe Stock in deiner Bibliothek speicherst, stehen dir dort als verknüpftes Smartobjekt zur Verfügung. Du kannst diese Bilder in Photoshop bearbeiten und zum Beispiel Filter und Korrekturen anwenden. Werkzeuge für das Radiergummi oder den Kopierstempel stehen dir allerdings nicht zur Verfügung. Dazu musst du das Smartobjekt rastern.

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In Photoshop platziertes verknüpftes Smartobjekt

Dafür hat das verknüpfte Smartobjekt einen anderen Vorteil. Sobald du das verwendete Bild lizenzierst, wandelt Adobe Stock das Vorschaubild in ein hochauflösendes und vom Wasserzeichen befreites Bild um. Du musst das Vorschaubild also nicht manuell ersetzen. Das vereinfacht den Workflow und spart einiges an Zeit. Denn überall, wo du das Vorschaubild eingesetzt hast – in allen Dateien und Anwendungen –, wird es durch das lizenzierte Bild ersetzt.

Einfaches Lizenzierungsmodell

Während du dich bei Fotolia bei jedem Foto zwischen verschiedenen Lizenzen entscheiden musst, gibt es bei Adobe Stock ein sehr einfaches Modell. Statt Fotos in unterschiedlicher Auflösung zur Verfügung zu stellen – bei Fotolia gibt es sechs Standardlizenzen und eine erweiterte Lizenz –, gibt es bei Adobe Stock nur eine Lizenz, welche dir ein Bild im größtmöglicher Auflösung zur Verfügung stellt.

Die Adobe-Stock-Lizenz entspricht der Standardlizenz in höchster Auflösung bei Fotolia.

Außerdem wird bei Adobe Stock nicht per Credits bezahlt. Ein Einzelbild kostet bei Adobe Stock pauschal 9,99 Euro. Für Creative-Cloud-Abonnenten gibt es ein monatliches Abo über zehn Fotos für 29,99 Euro. Der Standardpreis für dieses Abo liegt bei 49,99 Euro für Nicht-Abonnenten der Creative Cloud.

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Vergleich der Lizenzierungsmodelle von Adobe Stock und Fotolia

Ein Preisvergleich zwischen Fotolia und Adobe Stock ist schwierig. Denn die Credits, die man bei Fotolia zum Kauf von Bildern erwerben muss, kosten unterschiedlich viel. Ein Credit kostet bei Fotolia zwischen 1,35 Euro und 74 Cent – je nachdem, wie viele man erwirbt. Um ein Bild bei Fotolia in voller Auflösung zu erwerben, muss man die XL- oder XXL-Lizenz wählen. Manche Fotos gibt es nur als XL-Lizenz. Für eine XL-Lizenz zahlt man meist zehn Credits, was zwischen 13,50 und 7,40 Euro kostet. Bei Adobe Stock zahlt man pauschal 9,99 pro Einzelbild ohne Abo.

Wer regelmäßig Fotos bezieht, kommt bei Adobe Stock mit dem speziellen Creative-Cloud-Abo gut weg. Hier zahlst du nur 2,99 Euro pro Foto. Im Übrigen kannst du mit dem Abo, welches monatlich 29,99 Euro kostet, auch mehr als zehn Fotos im Monat beziehen. Jedes weitere Foto kostet dich dann ebenfalls nur weitere 2,99 Euro.

Fazit

Adobe Stock hat im Vergleich zu Fotolia und anderen Stockanbietern einige entscheidende Vorteile. Die enge Verzahnung zwischen Adobe Stock und der Creative Cloud sorgt für einen schnellen und einfachen Workflow. Die Vorschaubilder sind qualitativ deutlich besser als jene von Fotolia und das spezielle Abo für Nutzer der Creative Cloud garantiert dir Fotos zum Schnäppchenpreis. Es gibt also genug Gründe, Adobe Stock einmal auszuprobieren.

(dpe)

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Kostenlose Helfer: Drei Panels für Adobe Photoshop

Panels sind kleine Erweiterungen für Photoshop, die mehr können als Aktionen, aber halt noch keine vollwertigen Plugins darstellen. Wir stellen drei aktuelle Addons vor. Damit können Sie auf Knopfdruck Hilfslinien und Raster erzeugen, interaktive Luminanzmasken erzeugen und ausgewählte Ebeneninhalte gleichmäßig transformieren. Sie erhalten so zusätzliche Photoshop-Power, die nur eine schnelle Installation verlangt.

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Photoshop-Panel #1: Griddify for Guides and Grids

Link: http://gelobi.org/griddify
Preis: Kostenlos
Anbieter: Gelobi

Griddify ermöglich das Generieren von Hilfslinien, die ein Raster bilden können. Allein durch die Eingabe einer Zahl bestimmen Sie den Abstand der Linien. Mehrere Zahlen sorgen für eine Abfolge der Linien. Ein Knopfdruck und die Ausrichtung der Linien wird verändert.

Eine Auswahl sorgt für die Limitierung des Rasters auf den so definierten Bereich. Divide sorgt für eine Unterteilung nach der Eingabe einer Zahl, welche das Dokument dementsprechend aufteilt . Wrap rahmt eine Auswahl ein, wobei mit negativem oder positivem Vorzeichen die Positionierung inner- oder außerhalb der Selektion erfolgen kann.

Griddify haben wir bereits ausführlicher in diesem Beitrag vorgestellt.

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Photoshop-Panel #2: Interactive Luminosity Masks

Link: http://svenstork.com
Preis: Kostenlos
Anbieter: Sven Stork

Auf Knopfdruck entsteht hier genau die Luminanzmaske, die gerade benötigt wird, wie etwa eine Tiefenmaske oder nur die Highlights. Nach dem Generieren bietet uns das Panel weitere Optionen an, wie etwa eine Selektion aus der Maske zu laden, diese als Kanal abzuspeichern oder sofort eine Einstellungsebene zu erzeugen, wie etwa mit Gradationskurven, einer Tonwertkorrektur oder Farbton/Sättigung.

Weiter gibt es die Möglichkeit, eine Farbe aufzunehmen, um daraus die Maske zu erstellen. Gerade für Porträtaufnahmen ist das sehr praktisch.

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Photoshop-Panel #3: Transform Each

Link: blog.kam88.com
Preis: Kostenlos
Anbieter: Captain awesome

Schauen Sie sich das folgende Bild an. Ist es das Ziel, die Größe jedes Icons gleichmäßig zu verändern, so könnten Sie die entsprechenden Ebenen auswählen, um diese gemeinsam zu transformieren. Doch so bleiben die Icons nicht in Position, sondern verkleinern sich zur Mitte hin.

Bisher war der Ausweg ein Transformieren pro Ebene. Mit Transform Each können Sie dabei etwas Zeit sparen, da genau dieser Vorgang in einem Rutsch simuliert wird. Die Icons werden verkleinert, bleiben aber auf der gewünschten Höhe genau neben der Überschrift stehen.

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Photoshop

Photoshop kreativ: So einfach simulieren Sie eine doppelte Belichtung

Im analogen Zeitalter waren doppelte Belichtungen noch leicht möglich: ein Foto wurde aufgenommen, der Film zurück gespult und ein weiteres Fotos geschossen. Mit etwas Glück entstanden so fast künstlerische Kombinationen zweier Motive. In Photoshop können Sie diesen Effekt simulieren und weitaus leichter kontrollieren. Sie benötigen nur das passende Ausgangsmaterial.

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Doppelte Belichtung – Schritt #1: Das Ausgangsmaterial

In der einfachsten Variante benötigen Sie zwei Aufnahmen: einen Schattenriss sowie eine Textur, die als Grundlage zur zweiten Belichtung dient. Die Silhouette sorgt dafür, dass eine Fläche für die andere Aufnahme geboten wird, ohne sich um Freisteller kümmern zu müssen.

Eine zweite Variante ist da schon etwas komplexer. Hier ist eine Freistellung die Voraussetzung, die wir in einigen Schritten ausführlich erklären, so dass Sie nicht nur die doppelte Belichtung erlernen, sondern auch gleich Tipps und Tricks zum professionellen Freistellen erhalten. Hier sehen Sie das Ausgangsmaterial noch unbearbeitet:

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Doppelte Belichtung – Schritt #2: Einfache Überlagerung

Öffnen Sie das Foto mit der Silhouette und ein weiteres Foto mit einer feineren Struktur, wie etwa einer Waldlandschaft. Ziehen Sie das Dokument mit der Struktur zur Seite (durch Anklicken und Halten des Reiters) und dann mit dem Verschieben-Werkzeug (Tastenkürzel: V) das Foto ebenfalls durch Anklicken und Ziehen in das andere Dokument hinein. Positionieren Sie das Bild grob und ändern Sie den Mischmodus der Ebene von Normal auf Negativ multiplizieren ab.

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A woman in a swimsuit lying / 148463444 / Alan Poulson Photography

Diese Änderung nehmen Sie im Ebenenbedienfeld vor, gleich neben der Deckkraft. Solche Mischmodi (auch Füllmethoden genannt) bestimmen, wie die aktuelle Ebene mit den darunter liegenden Ebenen verrechnet wird. Negativ multiplizieren gleicht laut der Online-Hilfe von Adobe der Wirkung des Übereinanderprojizierens mehrerer Dias.

Dabei wird die Ausgangsfarbe als Negativ mit der Mischfarbe multipliziert. So werden helle Bereiche weiter aufgehellt, dunklere Bereich bleiben bestehen. Besonders im schwarzen Schattenriss ist deshalb die Struktur weiterhin deutlich zu sehen.

Doppelte Belichtung – Schritt #3: Abschwächung des Hintergrundmotives

Da der Hintergrund nicht komplett weiß erscheint, können Sie diesen noch optimieren. Aktivieren Sie dazu die Hintergrundebene und gehen Sie im Menü auf Ebene > Neue Einstellungsebene > Gradationskurven. Setzen Sie einen Punkt genau in die Mitte der Linie und einen weiteren Punkt etwas weiter links, unten an der ersten Schnittstelle der Linien im Hintergrund der Gradationskurven.

Ziehen Sie diesen Punkt etwas nach oben und zur rechten Seite hin, den Punkt in der Mitte gerade nach oben. So wird das Bild mit der Silhouette heller und gleichzeitig der Kontrast gesteigert. Da besonders der Hintergrund so heller geworden ist, sorgt die weitere Ebene im Modus Negativ multiplizieren auch für eine verstärkte Aufhellung und die Fläche wird langsam weiß. Generell könnten Sie auch noch den Kontrast des Ergebnisses steigern.

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Vintage color autumn forest / 231187699 / Robsonphoto

Doppelte Belichtung – Schritt #4: Freistellung als Voraussetzung

Ein Foto einer Silhouette entsteht als Gegenlichtaufnahme. Leider hat nicht jeder solch eine Aufnahme parat. Photoshop bietet uns dann eine passende Lösung an, die allerdings eine Freistellung verlangt. Professionell können Sie mit den Pfad-Werkzeugen freistellen. Aktivieren Sie dazu das Zeichenstift-Werkzeug und wählen Sie in der Optionsleiste Pfad (statt Pixel oder Form) aus.

Über das Zahnrad-Symbol (etwas weiter auf der rechten Seite) haben Sie die Möglichkeit, Gummiband anzuwählen. Ist diese Funktion aktiviert, so zeigt Photoshop den Pfad schon beim Anlegen an. Aktivieren Sie auch Autom. hinzuf./löschen. So sind Sie optimal vorbereitet für das nun folgende Freistellen Ihrer Bildmotive.

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Vergrößern Sie einen Bereich am Rand des Motivs mit dem Zoom-Werkzeug und setzen Sie einen ersten Punkt mit dem Zeichenstift. Lassen Sie weitere Punkte entlang der Kontur folgen. An kurvigen Stellen halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen die Kurve nach. Um wieder gerade Linien ziehen zu können, klicken Sie den zuletzt gesetzten Punkt mit gedrückter Alt-Taste an. Nach dem Schließen des Pfades drücken Sie Strg+Eingabetaste, um den Pfad in eine Auswahl umzuwandeln. Klicken Sie den Button Maske hinzufügen unten im Ebenenbedienfeld an. Das Model wurde damit freigestellt.

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Doppelte Belichtung – Schritt #5: Freistellung verfeinern

Ein Doppelklick auf die Maskenminiatur im Ebenenbedienfeld ruft den Eigenschaften-Dialog auf. Klicken Sie da unter Verbessern auf den Button Maskenkante. Stellen Sie den Ansichtsmodus ein (etwa auf einen weißen Hintergrund) und aktivieren Sie das Radius-verbessern-Werkzeug auf der linken Seite, um im Bild über die Haare des freigestellten Models zu malen. Photoshop versucht nach dem Lösen der Maustaste den Hintergrund zu erkennen und stellt die feinsten Haare automatisiert frei. Sie können diesen Vorgang wiederholen. Sind Sie zufrieden, so bestätigen Sie über OK. Die Maske wurde entsprechend angepasst.

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Doppelte Belichtung – Schritt #6: Kanten optimieren

Drücken Sie Strg+J, um das freigestellte Bildelement zu kopieren, und klicken Sie die Maske mit rechter Maustaste an. Wählen Sie Ebenenmaske anwenden aus und gehen Sie im Menü auf Ebene > Schnittmaske erstellen. Inhalte dieser Ebene sind so nur noch da sichtbar, wo auf der darunter liegenden Ebene Pixelmaterial vorhanden ist. Da oftmals bei freigestellten Motiven der Rand unschöne Färbungen zeigt, ziehen Sie diesen mit dem Wischfinger-Werkzeug etwas heraus. Achten Sie darauf, den Rand nicht unscharf werden zu lassen. Reduzieren Sie den Schwellenwert in der Optionsleiste auf etwa 40%. Strg+E reduziert die beiden Ebenen.

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Doppelte Belichtung – Schritt #7: Belichten

Erstellen Sie eine neue Ebene, etwa über das Tastenkürzel Umschalt+Strg+N, und füllen Sie die Fläche mit weißer Farbe, was schnell über Umschalt+F5 möglich ist. Diese Ebene sollte in der Ebenenreihenfolge unterhalb der Ebene mit dem freigestellten Model liegen. Um die Ebenenreihenfolge anzupassen klicken Sie die Ebene an, halten die Maustaste gedrückt und ziehen die Ebene an die neue Position.

Wie im ersten Beispiel wird ein Foto im Mischmodus Negativ multiplizieren über das freigestellte Model eingefügt, dann zwischen dieser Ebene und der Ebene mit dem Model eine Neue Einstellungsebene > Helligkeit/Kontrast positioniert. Diese steuert die Helligkeit sowie die Kontraste, die allesamt erhöht werden, um den Effekt noch zu verstärken.

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Portrait of handsome man / 156881834 / Mayer George

Wer mag, kann auch noch etwas kreativer werden. So wurde hier etwa ein „Wolkenkratzer“ freigestellt, damit dieser aus dem Kopf herausragen kann. Auch sollten Bereiche im Gesicht von der Bearbeitung durch die Überlagerung der Struktur ausgeschlossen werden, was leicht über eine Ebenenmaske für diese Ebene möglich ist.

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Sunset aerial view of New York City / 199319276 / littleny

Doppelte Belichtung – Schritt #8: Schwarzweiß-Umsetzung als Alternative

Sehr edel wirkt auch die unbunte Variante einer doppelten Belichtung. Dazu gehen Sie im Menü auf Ebene > Neue Einstellungsebene > Schwarzweiß und drücken da zunächst auf den Button Auto. Passt das Ergebnis noch nicht so ganz, so das Werkzeug oben, links mit der Hand und den zwei Pfeilen, um direkt im Dokument arbeiten zu können.

Klicken Sie dazu einen Bereich an, halten Sie die Maustaste gedrückt und bewegen Sie den Mauszeigen zur linken oder rechten Seite hin. Sie bestimmen damit die Helligkeitswerte des angeklickten Farbbereiches visuell und können so die Schwarzweiß-Umsetzung perfekt einstellen. Wer mag, erzeugt noch eine Neue Einstellungsebene > Gradationskurven und wählt da die Vorgabe Starker Kontrast aus.

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(dpe)

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Design Photoshop Webdesign

Brandneu: Photoshops Zeichenflächen erleichtern das Webdesign

Eine der größten Neuerungen der aktuellen Creative Cloud von Adobe ist die Einführung von Zeichenflächen in Photoshop. Aus Illustrator kennt man diese Funktion bereits. Sie erlaubt es, innerhalb eines Dokumentes mehrere eigenständige Bereiche anzulegen, die unabhängig zu anderen gestaltet werden können. Gedacht ist diese neue Möglichkeit vor allem für das Erstellen von Weblayouts.

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Eine Website, mehrere Layouts

Dank der Verbreitung von Smartphones und Tablets wird das Aussehen einer Website auf den verschiedenen Mobilgeräten immer wichtiger. Als Webdesigner muss man daher neben dem klassischen Desktoplayout auch solche für Mobilgeräte berücksichtigen. Hier kommen die neuen Zeichenflächen von Photoshop ins Spiel. Sie erlauben es, innerhalb einer Photoshop-Datei gleich mehrere Layouts für unterschiedliche Geräte beziehungsweise Auflösungen anzulegen.

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Neues Dokument mit Zeichenflächen anlegen

Beim Anlegen einer neuen Photoshop-Datei („Datei“ -> „Neu“) findet man in der aktuellen Version unter dem Menüpunkt „Dokumenttyp“ die neue Option „Zeichenflächen“. Wählt man diese aus, erscheint die Auswahl „Größe der Zeichenfläche“. Hier stehen einem eine Vielzahl an speziellen Geräten und gängigen Auflösungen für Smartphones und Tablets zur Verfügung – unter anderem verschiedene iPhones, das Surface Pro 3 sowie die Apple Watch. Außerdem sind Auflösungen für verschiedene Weblayouts und Icons vorhanden.

Bei den Weblayouts kann man unter anderem zwischen „Am häufigsten“ und „Minimal“ auswählen. Alternativ kann man natürlich auch eine eigene Größe für die Zeichenfläche angeben.

Mit Zeichenflächen arbeiten

Hat man ein neues Dokument mit einer Zeichenfläche angelegt, fällt auf, dass das neu erstelle Dokument sich von normalen Photoshop-Dateien unterscheidet. Statt einer leeren Datei befindet sich im Dokument ein Rahmen, der die Zeichenfläche darstellt. Über Anfasser kann die Größe und Position der Zeichenfläche manuell verändert werden. In der Menüleiste befindet sich zudem ein Bereich, über den die Auflösung per Zahleneingabe angegeben werden kann. Die eigentliche Größe des Dokumentes ist immer abhängig von den Zeichenflächen und passt sich automatisch an.

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Neues Menü und Werkzeug für Zeichenflächen

In den Werkzeugen findet man beim Verschieben-Werkzeug zusätzlich das Zeichenflächen-Werkzeug. So kann man zwischen dem Verschieben von Ebenen und dem Verschieben von Zeichenflächen wechseln. Dabei wechselt Photoshop aber automatisch zwischen den Werkzeugen – je nach dem, was man gerade ausgewählt hat.

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Zeichenflächen in den Ebenen

Einem Dokument können beliebig viele Zeichenflächen hinzugefügt werden. Diese lassen sich frei innerhalb des Dokumentes anordnen. In der Ebenen-Ansicht wird jede Zeichenfläche ähnlich wie Ebenen-Gruppen dargestellt. Elemente, die in einer Zeichenfläche platziert sind, lassen sich einfach über die Ebenen-Ansicht in eine andere Zeichenfläche verschieben. Der Vorteil zu einfachen Gruppen besteht darin, dass eine Ebene immer relativ zur Zeichenfläche platziert wird. Wird ein Element, das links oben in einer Zeichenfläche liegt, in eine andere Zeichenfläche verschoben, wird es auch dort links oben platziert.

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Dokument mit mehreren Zeichenflächen

Verschiebt man Zeichenflächen auf der Arbeitsfläche des Dokumentes, werden alle darin enthaltenen Ebenen ebenfalls mit verschoben. Dieses Verhalten kann aber über die Einstellungen des Zeichenflächen-Menüs ausgeschaltet werden. Ebenen einer Zeichenfläche, die nicht vollständig innerhalb der Zeichenfläche platziert sind, werden durch die Zeichenfläche beschnitten.

Wer bereits in früheren Photoshop-Versionen mehrere Layouts in einem Dokument untergebracht hat, kann daraus recht schnell Zeichenflächen erstellen. Die einzelnen Layouts müssen nur innerhalb einer Ebenen-Gruppe liegen. Per Rechtsklick auf eine Gruppe hat man die Möglichkeit, eine „Zeichenfläche aus Gruppe“ zu erstellen.

Zeichenflächen exportieren

Fertige Layouts oder Icons werden meist als PNG- oder JPEG-Dateien exportiert. Hier kommt ein weiterer Vorteil der Zeichenflächen zum Tragen. Denn jede dieser Flächen kann separat exportiert werden. Unter „Datei“ -> „Exportieren“ findet man die neue Funktion „Exportieren als“. Dort sind alle vorhandenen Zeichenflächen des Dokumentes gelistet und man kann diese einzeln in verschiedene Formate exportieren. Ebenen, die nicht der zu exportierenden Zeichenfläche angehören, werden beim Export allerdings ignoriert.

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Neuer Export in Photoshop

Neben JPEG und PNG steht zusätzlich das SVG-Format zur Verfügung. Beim SVG-Export werden Texte und alle Vektorgrafiken als solche exportiert. Bitmaps werden per XLink in der SVG-Datei eingebettet.

Nützlich ist zudem die Möglichkeit, die Größe beziehungsweise Skalierung der Zeichenfläche für den Export anzugeben. Gerade in Zeiten hochauflösender Displays müssen Bilder oft in verschiedenen Auflösungen bereitgestellt werden. Auch Icons müssen meist in verschiedenen Größen zur Verfügung stehen. Statt im eigentlichen Dokument die Größe anzupassen, kann man es einfach über die Exportfunktion regeln.

Es gibt einen „Schnell-Export“, der die jeweils ausgewählte Zeichenfläche in ein vorher definiertes Format exportiert. Standardmäßig ist das das PNG-Format. Über die „Export-Voreinstellungen“ kann ein anderes Standard-Format für den „Schnell-Export“ angegeben werden. Im Übrigen erreicht man die Funktionen „Export“ und „Schnell-Export“ über das Kontextmenü in der Ebenen-Ansicht.

Fazit

Die neuen Zeichenflächen in Kombination mit den neuen Export-Funktionen ermöglichen Webdesignern ein schnelleres und Erstellen von Weblayouts. Im Übrigen sind die Zeichenflächen keine originäre Erfindung von Adobe. Die Mac-Anwendung Sketch besitzt dieses Feature bereits länger.

(dpe)

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Smartobjekte und Smartfilter: Cleverer Workflow mit Photoshop

Smartobjekte bieten so einige Vorteile, bringen dem Anwender jedoch genauso Nachteile. Das ist der Grund, weshalb so einige Photoshop-Fans diese Option komplett ausblenden. Wir räumen mit Vorurteilen auf, stellen die Möglichkeiten vor und zeigen typische Anwendungsbeispiele, bei denen Smartobjekte eine unschlagbare Technik bieten.

Smartobjekt-Schritt #1: Vergleich Smartobjekt & normales Foto

Zunächst eine kleine Definition: Ein Smartobjekt ist eine Datei (mit einer Ebene, vielen Ebenen oder auch aus Illustrator), die wie eine einzelne Ebene in Photoshop eingebunden wird. Dabei setzen wir einmal die Quelle, aus der sich Photoshop dann die Informationen holt. Diese externe, verknüpfte Bilddatei ist also die Referenz.

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Beautiful boho girl / Bildnummer: 207551821 / Urheberrecht: gpointstudio

Wird ein Foto in ein Dokument eingefügt und dieses stark verkleinert, dieser Vorgang bestätigt und das Bild dann wieder stark vergrößert, so erhalten wir einen üblen Pixelsalat, der kaum das Original zu erkennen gibt (zu viele Pixelinformationen sind verloren gegangen). Ganz anders bei einem Smartobjekt: wurde das Foto zuvor über Datei > Platzieren eingefügt, so kann es vergrößert und verkleinert werden so oft Sie wollen: die Qualität bleibt gleich, da Photoshop die Informationen stetig aus dem separat abgespeicherten Original bezieht. Gerade bei einem Logo, generell bei Vektorgrafiken und anderen Bildern, deren Größe während der Gestaltung oft angepasst wird oder die stark Transformiert werden, bieten sich Smartobjekte also an.

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Smartobjekt-Schritt #2: Smartobjekt einbinden oder umwandeln

Um eine Datei in ein bestehendes Dokument als Smartobjekt einzufügen reicht etwa ein Klick auf Datei > Platzieren und einbetten aus. Sie können die Größe anpassen oder den Vorgang gleich über die Eingabetaste (Enter) bestätigen. Sie erkennen ein Smartobjekt an dem kleinen Symbol in einer Ecke der Ebenenminiatur. Ein Doppelklick auf die Ebenenminiatur zeigt uns die verknüpfte Datei an. Auch Datei > Als Smartobjekt öffnen ist möglich.

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Eine bestehende Ebene wird etwa über Ebene > Smartobjekte > In Smartobjekt konvertieren umgewandelt. Auch Filter > Für Smartfilter konvertieren ist hier möglich. Schneller ist nur ein Rechtsklick auf die Ebene und In Smartobjekt konvertieren.

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Smartobjekt-Schritt #3: Verknüpfte Smartobjekte

Ab Photoshop CC (Januar 2014) gibt es eine kleine Besonderheit zu entdecken: verknüpfte Smartobjekte, einzubinden über das Menü und Datei > Platzieren und verknüpfen. So bleibt das eingebundene Dokument selbstständig (statt der Quelldatei, die sich in das jeweilige Dokument einbettet) und kann etwa als wiederkehrendes Element in zahlreichen Designs verwendet werden. Um ein normales Smartobjekt zu erhalten, gehen Sie auf Ebene > Smartobjekte > Verknüpftes Smartobjekt einbetten. Auch ein Rechtsklick auf die Ebene und Verknüpftes Smartobjekt einbetten führt zum Ziel.

Möchten Sie eine so erstellte Datei versenden, so müssen Sie tatsächlich ein keines „Paket“ verpacken. Speichern Sie die Datei zunächst ab. Gehen Sie dann auf Datei > Verpacken und wählen Sie einen Speicherort aus. Dort werden alle Quelldateien und eine Kopie des Photoshop-Dokuments abgelegt. Über Ebene > Smartobjekte > In verknüpftes Smartobjekt konvertieren kann auch ein normales als verknüpftes Smartobjekt umgesetzt werden.

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Beautiful girl / Bildnummer: 72537751 / Urheberrecht: Nina Buday

Smartobjekt-Schritt #4: Smartobjekte behandeln

Um ein Smartobjekt zu kopieren, gibt es zwei Wege. Der übliche, wie etwa über Ebene > Neu > Ebene durch Kopieren oder Strg+J sorgt für eine Kopie, die mit dem Original verbunden ist. Ein Rechtsklick auf die Ebene und Neues Smartobjekt durch Kopie sorgt dagegen für eine Kopie, die nicht mit dem Original verbunden ist.

Über Ebene > Smartobjekte > Inhalt bearbeiten oder einem Doppelklick im Ebenenbedienfeld auf die Smartobjekt-Miniatur rufen Sie die Quelldatei auf. Jetzt können wir diese Datei bearbeiten, wobei anschließend Datei > Speichern notwendig ist. Erst dann aktualisiert Photoshop das Smartobjekt. Über Ebene > Smartobjekte > Rastern oder einem Rechtsklick und Ebene rastern wird aus einem Smartobjekt eine normale Ebene.

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Smartobjekt-Schritt #5: Filter und Korrekturen einsetzen

Ein Nachteil und gleichzeitig Vorteil eines Smartobjektes ist die Tatsache, dass sich Filter und Korrekturen nicht direkt auf die Ebene anwenden lassen. Filter werden als Smartfilter der Ebene zugeordnet. Wende ich etwa den Filter > Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren an, so wird dieser nach dem Bestätigen aller Eingaben der aktuellen Smartobjekt-Ebene unterhalb zugeordnet. Zunächst steht da generell Smartfilter, mit einer zugeordneten Maske.

Darunter werden dann alle Filter gelistet, welche dieser Ebene zugeordnet sind. Ein Doppelklick auf den Namen des Filters ruft immer wieder das dazu gehörige Dialog-Fenster auf (falls vorhanden, bei dem Wolkenfilter wird dieser einfach noch einmal angewendet), um Angaben zu ändern. Etwas weiter rechts über das Icon geht es zu den Filter-Optionen. Darüber kann der Modus und die Deckkraft des Filters angepasst werden. Durch Ein- und Ausblenden des Filters kann dieser auch deaktiviert werden.

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Um Korrekturen einzusetzen, gehen Sie auf Ebene > Neue Einstellungsebene und wählen dann aus der Liste die gewünschte Korrektur aus. Es folgt Ebene > Schnittmaske erstellen, damit sich die Ebene nur auf die darunter liegende auswirkt. Auch hier sorgt ein sorgt ein Doppelklick, allerdings auf die Ebenenminiatur, für die Möglichkeit, nachträglich zu editieren. Und egal ob bei den Smartfiltern oder bei den Korrekturen über Einstellungsgebenen: alles ist nicht-destruktiv, wird also in Echtzeit in das Bild hinein gerechnet, und kann jederzeit ohne Qualitätsverluste optimiert werden.

(dpe)