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Tortenschlacht: Die 10 besten Tools für schöne Infografiken und Datenvisualisierungen

Was zählt, ist der Inhalt, so sagte man früher. Aber was macht Inhalt eigentlich aus? Inhalt ist längst nicht mehr nur Text. Will man heute Kunden begeistern und für sich gewinnen, müssen visuelle Highlights her, denn das menschliche Gehirn verarbeitet visuelle Informationen wesentlich schneller als Text. Mit Infografiken können Sie komplexen, langweiligen Daten Aussagekraft verleihen. Allerdings haben anschauliche Infografiken auch ihren Preis: Das Erstellen guter Exemplare ist außerordentlich zeitintensiv. Hier sind meine Favoriten zum Erstellen eigener, toller Infografiken und visueller Inhalte (ganz ohne Photoshop!).

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Visme

Visme ist das Schweizer Messer für visuelle Inhalte. Die webbasierte App bietet alles aus einer Hand und erstellt professionelle Infografiken, interaktive Präsentationen, Banner, Diagramme und Graphen. Man kann aus 20 kostenlosen Infografik-Vorlagen wählen, die schön anzuschauen sind – mehr als bei jedem anderen Tool.

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Visual.ly

Mit Visual.ly können Sie nicht nur Infografiken erstellen, sondern diese auch mit der Community teilen. Laden Sie eigene Infografiken hoch und entdecken Sie, was bei Nutzern und Mitarbeitern angesagt ist.

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Piktochart

Piktochart bietet neun kostenlose Vorlagen für Infografiken. Wenn Sie mehr wollen, müssen Sie zur Pro-Version greifen. Schriftarten, Icons, Farben etc. der Vorlagen können angepasst werden.

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Infogr.am

Infogr.am ist ein Online-Tool zur Erstellung verschiedener interaktiver Diagramme und Graphen. Sie können aus sechs kostenlosen Vorlagen wählen und Torten-, Säulen-, Kurven- sowie Matrixdiagramme z. B. aus einer hochgeladenen Excel-Datei erstellen.

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Easel.ly

Easel.ly hat eine leichtverständliche Benutzeroberfläche und gibt gute Tipps bei neuen Projekten. Die Vorlagen heißen hier Visual Themes bzw. Vhemes.

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Creately

Creately ist ein ziemlich modernes Tool, mit dem Sie gemeinsam mit Ihrem Team ansehnliche Diagramme erstellen können. Zum Testen ist keine Registrierung nötig.

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SIMILE Widgets

SIMILE Widgets ist ein Open-Source-Projekt des MIT. Mit den kostenlosen Open-Source-Widgets können Sie Zeitachsen, Karten und Visualisierungen per Drag-and-drop erstellen.

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Visualize.me

Mit der Web-App Visualize.me erstellen Sie mit einem Klick kreative und ausgefallene interaktive Lebensläufe, indem Sie sie einfach mit Ihrem LinkedIn-Account synchronisieren – das ist so einfach, wie genial.

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ChartsBin

ChartsBin hat sich auf das Online-Erstellen von Diagrammen und Graphen spezialisiert. Daten können ganz ohne Programmierkenntnisse visualisiert und in Websites, Blogs oder Social Media eingebunden werden.

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Dipity

Mit Dipity erstellen Sie Ihre eigene interaktive Zeitachse und binden sie im Handumdrehen ein. Dipity hat es sich zur Aufgabe gemacht, Webinhalte nach Datum und Zeit zu ordnen – und das kann das Tool ziemlich gut!

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Big Data gewinnt immer mehr an Bedeutung und damit rückt auch die Datenvisualisierung in den Fokus. Infografiken, Diagramme und Widgets machen es leichter, Kunden und Leser für Ihre Websites und Social Media zu gewinnen und mehr Traffic zu generieren. Möchten Sie Ihre Seiten mit coolen Visualisierungen aufpeppen, haben aber selbst keine Zeit für die Gestaltung in Photoshop, oder Ihr Budget erlaubt keine externe Hilfe, probieren Sie einfach eines der vorgestellten Tools aus.

Wie sind Ihre Erfahrungen?

(dpe)

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Camera Raw-Tutorial: Punktgenaue Bildoptimierungen ohne Photoshop

Die Raw-Konvertierung bietet zahlreiche Vorteile, doch war es lange Zeit schwierig, Optimierungen im Detail umzusetzen. Das Ziel war ja auch eher die Entwicklung des gesamten Fotos. Mittlerweile bietet uns der Raw-Dialog aber so einige Werkzeuge an, punktgenau Änderungen vorzunehmen. Wir stellen die Radial- und Verlaufsfilter vor, zur besseren Unterstützung des Bildbearbeiters bei der selektiven Kontrolle einzelner Bildbereiche.

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Camera Raw-Tipp #1: Die generelle Optimierung

Nicht immer nötig, doch allemal schnell erledigt: Wir starten zunächst mit einer generellen Optimierung des gesamten Fotos. Der Raw-Konverter ist etwa über Adobe Bridge schnell geöffnet. Je nach Foto wird zunächst die Farbtemperatur und Belichtung eingestellt, sowie die Tiefen und Lichter ganz allgemein behandelt. Fehlen Kontraste, so ziehen Sie den entsprechenden Regler auf und/oder erhöhen die Klarheit.

Auch eine generelle Optimierung der Farben, etwa über die Dynamik oder gezielter über den Bereich HSL/Graustufen, ist Standard. Wichtig ist mir, dass bei der folgenden gezielten Optimierung die traditionelle Methode der Entwicklung des ganzen Bildes nicht verworfen wird, sondern das die hier vorgestellten Techniken diesen Weg noch erweitern.

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Young Asian / #216980146 / blvdone

Camera Raw-Tipp #2: Verlaufsfilter

Ich stelle die Möglichkeiten zur gezielten Bearbeitung eines Bereiches von grob, bis hin zur feineren Umsetzung vor. Den Anfang macht deshalb der Verlaufsfilter, über das Tastenkürzel G zu erreichen oder über die Werkzeugleiste am oberen Rand auf der linken Seite als Schaltfläche. Durch Klicken und Ziehen wird im Bild ein rechteckiger Bereich aufgezogen, in dem die Bearbeitung erfolgt, wobei auf der einen Seite die Optimierung zu 100% sichtbar ist, zur anderen Seite hin (halt wie bei einem Verlauf) langsam abnimmt, bis es zu keinerlei Bearbeitung mehr kommt.

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beautiful smiling girl / 97734281 / Aleshyn_Andrei

Wie sanft oder hart dieser Übergang verläuft, bestimmen Sie über den Abstand der zwei Linien zueinander, der sich auch nachträglich noch durch Anklicken und Halten verschieben lässt. Möchten Sie den Übergang noch genauer/visuell erfassen, so aktivieren Sie ganz unten, rechts neben der Überlagerung die Maske, spendieren dieser eine rote Farbe und blenden sie bei Bedarf über das Tastenkürzel Y ein und wieder aus. Perfekt, um den Verlauf zu kontrollieren. Weiter oben stehen nun zahlreiche Funktionen bereit: noch nicht punktgenau, aber für einen festgelegten Bereich kann nun eine Optimierung vorgenommen werden.

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Camera Raw-Tipp #3: Radial-Filter

Etwas genauer ist der Radial-Filter, der über das Tastenkürzel J oder ebenso oben in der Werkzeugleiste aktiviert werden kann. Damit wird durch Klicken und Ziehen eine Ellipse aufgezogen. Über die vier Greifpunkte an allen Seiten kann die Form jederzeit verändert werden. Über das Tastenkürzel Y aktivieren Sie wieder die Maske. So sehen Sie gleich, welcher Bereich bearbeitet wird. Ist der Übergang noch zu hart, so wird unten rechts die Kante weicher eingestellt. Dort kann auch der Effekt auf Außen oder Innen gelegt werden, wobei sich die Filtereinstellungen entweder auf alles andere, aber eben nicht auf das in der Ellipse liegende oder eben nur auf den Inhalt der Ellipse auswirkt. Die weiteren Einstellungen gleichen denen des Verlauffilters.

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Two young longboarding girl / 156387566 / Kaponia Aliaksei

Camera Raw-Tipp #4: Korrekturpinsel

Rufen Sie den Korrekturpinsel über das Tastenkürzel K oder direkt per Klick oben bei den anderen Werkzeugen auf. Sie malen mit diesem Werkzeug den Bereich ein, der optimiert werden soll. Auch hier ist es wieder ratsam, über das Tastenkürzel Y die Überlagerung der Maske dann und wann aufzurufen um genauer zu sehen, welcher Bereich derzeit abgedeckt wird. Unterhalb der Korrekturen auf der rechten Seite stellen Sie die Größe, Kante, Fluss und Dichte (= Deckkraft) des Pinselstriches ein, allerdings nicht nachträglich für vorhandene Korrekturbereiche, sondern nur für die folgende Pinselarbeit.

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Outdoor portrait / 214258708 / nenetus

Camera Raw-Tipp #5: Optimierungen kopieren oder löschen

Gehen Sie zum Kopieren auf einen der Punkte, drücken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie Duplizieren an. Verschieben Sie einen der Punkte, um die Kopie zu sehen, die nun recht leicht positioniert werden kann. Auch über die rechte Maustaste können Sie einen Filter löschen. Ein Klick auf einen der Punkte bei gedrückter Alt-Taste sorgt ebenso dafür.

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Pretty little girl / 152730050 / Natalia Kirichenko

Camera Raw-Tipp #5: Filter editieren

Jetzt haben wir einige Punkte als Verlaufs- oder Radialfilter, gar als Korrekturpinsel gesetzt und wollen verschiedene Einstellungen noch einmal editieren. Zunächst müssen wir dazu das jeweilige Werkzeug aktivieren, um dessen Punkte zu sehen. Ein Klick auf einen der Punkte aktiviert diesen und macht die Bearbeitung aller Einstellungen möglich. Auf der rechten Seite oben können Sie statt Neu oder Bearbeiten auch den Pinsel aktivieren, um damit die aktuelle Maske (Y) noch zu verfeinern. Subtrahieren oder Addieren ist da möglich.

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woman with beautiful eyes / 141393598 / kiuikson

Wir erhalten somit auch in Camera Raw mehr und mehr Gelegenheit, gezielt zu optimieren. So wird es noch seltener nötig, Photoshop zu öffnen, was den Workflow der reinen Qualitätssteigerung doch sehr beschleunigt.

(dpe)

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Dass es rummst: 40 dreidimensionale Anleitungen für Cinema 4D

Die 3D-Software Cinema 4D von Maxon ist ein mächtiges Werkzeug für den 3D-Künstler. Gerade auch in Kombination mit Photoshop wird das Programm immer beliebter. Wir können 3D-Modelle erzeugen, mit Texturen ausstatten und das Ergebnis animieren. Hier stellen wir zahlreiche Tutorials vor, in denen Schritt für Schritt alles beschrieben steht, um zu wirklich sehenswerten 3D-Kunstwerken zu kommen.

Text Edge Effects in Cinema 4D

In diesem Tutorial spielt Cinema 4D seine Stärken im Bereich der Textgestaltung aus. Achtet hier besonders auf die Kanteneffekte, welche dem Schriftzug eine besondere Tiefe verleihen. So erscheint die Oberfläche nicht glatt, sondern etwas eingezogen.

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© eyedesyn

Ironman Stealth Tutorial

Ironman Stealth ist ein Kurzfilm der gleich deutlich macht, welch hohe Qualität Cinema 4D erreichen kann. Hier blitzt und kracht es, Autos fliegen auseinander und ein Satellit sorgt eindrucksvoll für einen bekannten Eisenanzug. Natürlich gibt es hier auch noch ein passendes Tutorial zu entdecken.

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© cinema4dtutorial.net

Build your own Tron light cycle

Tron ist ein echter Klassiker des Films von 1982, der 2010 sogar eine Fortsetzung erhalten hat. Herausragend sind die futuristischen Motorräder, die leuchtende Spuren hinterlassen. Und genau um diese geht es in diesem Tutorial, das wirklich ein sehenswertes Ergebnis produziert.

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© cinema4dtutorial.net

Create Chiseled Text in Cinema 4D

Einen weiteren Text-Effekt, der einen hart gemeißelten Schriftzug als Ziel hat, seht ihr im „Chiseled Text“-Video. Hier geht es also um eine eher grundlegende Technik, um Text dreidimensional abzubilden. Das Ergebnis lässt sich natürlich noch mit weiteren Texturen verfeinern oder wie in diesem Beispiel zu sehen, auf einer Fläche ablegen.

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© eyedesyn

Transformers Triplechanger Tutorial

Aus einem Kampfjet wird ein Roboter, dann nicht wieder ein Flugzeug, sondern ein Panzer. Diese dreifache Verwandlung gelingt ja kaum in den Originalfilmen. Dieser Transformer zeigt also außergewöhnliche Leistungen, die sich in der Qualität des Tutorials widerspiegeln.

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© cinema4dtutorial.net

How to Create Explosive Typographic Effects in Cinema 4D

Dass ein Text-Effekt nicht immer nur gerade verlaufen muss, sondern auch in wilder Formation Chaos produzieren kann, zeigt eindrucksvoll das Tutorial dieses typografischen Erlebnisses. So scheinen sich die Buchstaben nach einem Zusammenstoß ineinander zu verschieben. Die silber-glänzende Oberfläche spielt perfekt mit den farbenfrohen Blitzen im Hintergrund zusammen.

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© Barton Damer

Making of Home in the Desert 66

Hier werden einige 3D-Modelle kombiniert und in Szene gesetzt. Es folgt die Lichtstimmung, die Simulation von Dunst in der Luft und die Überlagerung von Texturen. Das Ergebnis ist eine photorealistische Momentaufnahme aus schöner Perspektive.

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© Jmb Moraes

How to Make an Animated Snake in Cinema 4D

Der typisch kriechende Bewegungsablauf einer Schlange wird in diesem Tutorial beschrieben. Vorlage war eine Schlange aus den Harry Potter-Filmen. In den letzten Sekunden der Vorschau kommt die düstere Stimmung besonders „hervorgeschossen“.

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© cinema4dtutorial.net

Tron Identity Disc Hologram Tutorial

Ein weitere Tutorial, das sich Tron als Vorbild nimmt. Hier geht es um eine Hologrammdisk, die von Hand bedient wird. Im blauen Schein werden verschiedenste Animationen abgespielt, die perfekt auf Handdrehung oder Berührung reagieren.

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© cinema4dtutorial.net

Give your Logo Work a 3D Edge

In diesem Tutorial kommen Cinema 4D und Photoshop im Verbund zum Einsatz. Zunächst werden die Formen der Buchstaben in der 3D-Software mit Metallstücken, Schrauben und Rohren nachgebildet, dann mit passenden Texturen ausgestattet. In Photoshop kommen Flammen und einige Logos dazu.

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© creativebloq.com

Quick Tip: Create A Basic Render Setup Using Cinema4D

Ein Tutorial für den Einsteiger. Hier wird ein recht einfaches Objekt geformt, in Szene gesetzt und mit einer Oberfläche ausgestattet. Diese ist nicht glänzend glatt, sondern zeigt eine raue, gewellte Struktur. Schnell umgesetzt und trotzdem sehenswert!

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© Santiago Degetau

Font Crash

Hier ist das Ziel, einen Schriftzug in zahlreiche Teilstücke zerbrechen zu lassen, wobei diese Stücke recht regelmäßig sind. In Photoshop wird das Ergebnis dann noch verfeinert, eine gewisse Unschärfe eingearbeitet und generelle Optimierungen vorgenommen.

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© sketchypictures.com

C4D: Interior Glass Effect

Text kann auch fast durchsichtig umgesetzt werden, wenn etwa eine Form aus Glas simuliert werden soll. Hier ist das also ein dreidimensionaler Schriftzug, der in einem Raum auf freundlichem Parkettboden steht. Wir lernen etwas über Transparenzen und Verzerrungen.

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© Zachary Oconnor

Cinema 4D Diamonds Tutorial

Ein realistischer Diamant entsteht hier aus einer achteckigen Grundform, die in verschiedenen Abschnitten zugespitzt ausläuft. Dank Reflexionen wird die typische „Diamantenfarbe“ schnell umgesetzt. Ein komplex-wirkendes Objekt, das doch recht zügig erstellt werden kann.

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© hmoob-phaj-ej

Animate a Dancing Ice Cream Bar in Cinema 4D and After Effects

Eiskalt, süß und lecker: So gestalten Sie tanzendes Eis am Stiel, könnte hier die Überschrift lauten. Das Eis, der Stiel und auch ein Schriftzug werden geformt. Im Anschluss erfolgt die Animation, deren Entstehung recht ausführlich beschrieben wird.

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© Tomas Sinkunas

How To Model, Texture, and Light a Gumball Machine

Leckere Kaugummis sind das Ziel dieses Tutorials und damit es nicht gar so einfach wird, gestaltet der 3D-Artist auch gleich noch den passenden Automaten dazu. Man beachte den Glaseffekt und wie sich daran die Kaugummis abzeichnen.

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© Nick Campbell

Create Amazingly Realistic Renders Using Advanced Render in Cinema 4D

Wie realistisch die gerenderten Ergebnisse aus Cinema 4D wirken können, zeigt schon das folgende Bild einer zweifarbigen Kugel, die sich perfekt in die Straßenszene einfügt. Besonders die Reflexionen der Umgebung machen hier den Unterschied aus.

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© Mountaga Kane

Creating a Car Tyre

3D-Modelle benötigen viele Teile. Hier geht es etwa um einen Reifen, der aus einer Grundform erzeugt wird. Etwas schwieriger ist es, das Profil um den Reifen zu bringen. Dank der ausführlichen Anleitung sollte es jedoch selbst dem Einsteiger möglich sein, das Ziel zu erreichen.

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© Psionic 3D

Quick Tip : Modelling and Rendering a Pillow in C4D

Auch eine Kissenschlacht wäre leicht möglich: nach etwas Arbeit in Cinema 4D. Dabei kommen die Optionen zur Simulation von Kleidung zum Einsatz. In Photoshop wird das Ergebnis dann noch etwas aufgewertet; etwa der Kontrast gesteigert.

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© Dogacan Bilgili

How to use Sub Polygon Displacement in Cinema 4D

Über die Funktion Sub Polygon Displacement können leicht natürliche Formen erzeugt werden. An den Beispielen kann man gut ablesen, wie zufällig das Chaos verteilt werden kann. So macht es Spaß, Viren zu formen oder auch Meteoriten.

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© Nick Campbell

Making of Portrait of a Silent Man

Wie wichtig gute Texturen für die Gestaltung eines Charakters sind, zeigt das Making of Portrait of a Silent Man. Schön ist da die Gegenüberstellung der gerenderten Form ohne, dann mit der Textur.

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© Patrick Eischen

Metaball Object in Cinema 4D

In diesem Tutorial wird eine Form erzeugt, die wie flüssiges Metall wirkt. Animiert dreht sich die Form um sich selbst, in Kombination mit einem Text-Effekt, zusammen in einer düsteren Tunnelszene.

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© Alexander Alexandrov

Making of Super Snail

Die Charaktergestaltung ist wohl eines der schwierigsten Vorhaben der 3D-Bearbeitung. Hier ist es gelungen, mit einer süßen „Rennschnecke“. Über vier Seiten wird der Entstehungsprozess beschrieben.

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© Andrés Hurtado

3D Text Shatter Effect – Tutorial

Nach der Erzeugung des Schriftzuges wird dessen Oberfläche stark aufgeraut. Zwei Buchstaben werden noch verlängert und einige Bruchstücke hinzugefügt. In Photoshop kommt noch etwas Schmutz und Rauch dazu, wodurch ein stark erodierter Text-Effekt entsteht.

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© Arno Van Waeyenberg

Create a Gorgeous Abstract Greeble Scene in Cinema 4D

Auf einer Wellenform werden hier zahlreiche Elemente extrudiert. Im gleichen Stil folgen schlangenartig Rohre und eine Kugel. Die Lichtstimmung und der Bildausschnitt sorgen dann für das gewisse Etwas.

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© Konstantin Muromtsev

How to Create a Sci-fi Scene – Making of Primateran

Die Kombination aus fertigen Modellen und zahlreichen Hintergrund- und Szenenelementen sorgt schnell für erstaunliche Ergebnisse, wie etwa in diesem Science-Fiction-Gemälde.

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© Tamás Gyermán

Reader Tutorial: Extinction by Chanito

Bei diesem Workshop handelt es sich um einen Gastbeitrag eines Lesers. Ein 3D-Text wird erzeugt und die Buchstaben zueinander verschoben. Der gerenderte Schriftzug wird in Photoshop geladen, ein Hintergrund erzeugt und Licht- und Farbeffekte umgesetzt.

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© abduzeedo

Making of Did You Fill Up the Tank on Mars?

Diese beiden Aliens besuchen nach einem unfreiwilligen Zwischenstopp die lokale Tankstelle, um etwas Sprit mitzunehmen. Eine Skizze und zahlreiche inspirierende Aufnahmen dienen hier als Vorlage, um daran ausgerichtet die 3D-Szene zu generieren.

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© Tommaso Sanguigni

Maxon Cinema 4D Tutorial: Create Liquid 3D Type

Das Cinema 4D im Zusammenspiel mit Adobe Photoshop Buchstaben zum Glühen bringen kann, beweist dieses Tutorial hier. Die Grundform der Buchstaben kommt dabei aus der 3D-Software, das Glühen aus Photoshop.

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© Craig Minchington and Gareth Roberts

Light, Texture and Render A Microphone in Cinema 4D

Wie ein Mikrofon erzeugt wird, ist im Beitrag Model a Microphone beschrieben. Hier geht es um die wichtige Überlagerung mit Texturen, dem Setzen von Licht und dem Rendern, für ein photorealistisches Ergebnis.

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© Nick Campbell

Photoshop & Maxon Cinema 4D Tutorial: Learn the Best Ways to Create 3D Type

Eine weitere Kombination: hier von Cinema 4D, Illustrator und Photoshop. Es wurde zunächst der Schriftzug in Illustrator gestaltet, dann der 3D-Text in Photoshop erzeugt. In Cinema 4D wurde dieser Text dann nachgebildet, wobei die Unschärfen wieder Photoshop einarbeitet.

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© Christopher Vinca

Render an Abstract Low Poly Look in Cinema 4D

Auch abstrakte Formen sind in Cinema 4D möglich. So wird in diesem Beitrag ein Körper im Low Poly-Stil geformt. Durch das Farbenspiel und das Hinzufügen von Reflexionen können gar Diamanten simuliert werden.

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© Nick Campbell

Cinema 4D Tutorial – How to Create 3D Grass

Die Entstehung einer Grasoberfläche im Comic-Stil wird in diesem Tutorial beschrieben. Die Basis wird geschaffen, hügelig geformt und dann mit dem Gras bepflanzt. Eine schöne Grundlage für einen eigenen Charakter, der darauf zum Stehen kommt.

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© Adam Woodhouse

Slow MoDynamics in Cinema 4D

Wie ein Shatter Effect umgesetzt wird, beschreibt dieses Video-Tutorial. Dabei fliegt ein Schriftzug in das Bild und zerfällt in zahlreiche Teile. Ein Effekt wie aus Hollywood, der sich dank dieser Anleitung Schritt für Schritt nachvollziehen lässt.

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© Alexander Alexandrov

Bulb Modeling Tutorial

Vermutlich hatte der Autor dieses Tutorials so gar keine Idee. Ideen werden ja gerne mit der leuchtenden Glühbirne symbolisiert. Und diese wird hier nachgezeichnet und dreidimensional umgesetzt.

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© planetpixelemporium.com

Head Modeling Tutorial

Bei diesem deviantArt-Tutorial wird ein Schädel geformt. Dabei geht es aber nicht um einen kleinen, menschlichen Schädel, sondern um die Knochen eines Drachen. Nachdem die Form steht, werden noch glühend rote Augen eingefügt. Fehlen nur noch die Texturen.

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© dogparry

Cinema 4D Clothes

Zunächst wird hier die Grundform eines Kleides über ein Model gelegt. Dank der Funktion Dress-O-matic entsteht aus der recht klobigen Form dann ein Dress, das sich sehen lassen kann. Noch etwas optimiert und schon sitzt das Kleid.

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© tutorials20.com

C4D Tutorial To :Crash Burn

Aus einer Pyramide können zahlreiche gleiche Formen entspringen. Wird die Anzahl der Formen gesteigert und extrudiert, so erhalten wir ein Stück Chaos. Diese abstrakte Form kann dann in Szene gesetzt werden.

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© xgod-0

Create a Realistic Subway Station Scene Using Cinema 4D and After Effects

Eine U-Bahn rast durch eine Station, ungebremst, ohne Halt. Der Gehsteig zeigt alte, abgenutzte Fliesen und den typisch gelben Rand zu den Gleisen hin. Diese Szene wurde so in Cinema 4D gestaltet, der Zug darin animiert.

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© Michael Szabo

Cinema 4D + Poser Tutorial

Cinema 4D spielt natürlich auch perfekt mit Poser zusamen, wie auf diesem deviantArt-Stück zu sehen. So können die Figuren leicht importiert und in Szene gesetzt werden. Hier wird eine recht düstere Umgebung geschaffen und gleich zwei Menschen darin positioniert.

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© dogparry

(dpe)

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PhotoLine: 10 Tricks, um mit der günstigen Photoshop-Konkurrenz durchzustarten

PhotoLine gilt als einer der ernst zu nehmenden Photoshop-Wettbewerber. Das Programm steht für Windows und Mac OS zur Verfügung und ist mit 59 Euro vergleichsweise sehr günstig zu erwerben. Aber, kann das „billige“ Schnäppchen auch bei ernsthafter Verwendung mithalten? Wir haben uns daher einige typische Anwendungsfälle angesehen, um zu sehen, wie sich PhotoLine dabei schlägt. PhotoLine-Einsteiger lernen dabei den ein oder anderen Trick kennen, um den Start mit der Software zu erleichtern, und Photoshop-Anwender können gut vergleichen, ob dieser Bildbearbeiter für sie eine gute Alternative zur Konkurrenz mit dem Abo-Modell ist. Gleich 10 Tricks zum einfachen Mitmachen, die leicht umzusetzen sind und die selbst der Photoshop-Einsteiger sofort auf PhotoLine-Ebene hinbekommt – ganz ohne Nachzudenken, dafür mit viel Kreativität.

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PhotoLine-Trick #1: Horizont gerade ausrichten

01 Funktion öffnen

Das Bild ist perfekt, doch die Kamera lag „etwas“ schräg in der Hand. Normalerweise kein Problem, wenn man nicht so deutlich den Horizont sehen könnte, der möglichst gerade verlaufen sollte. Gehen Sie zur Behebung dieses kleinen Makels im Menü auf Ebene > Ebene drehen.

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02 Gerade ausrichten

Wir müssen in dem Dialog-Fenster nichts einstellen, sondern können direkt im Dokument arbeiten. Dazu klicken Sie auf einer Seite der Horizontlinie, halten die Maustaste gedrückt und ziehen eine Linie zur anderen Seite auf, so dass der aktuelle Horizont nachgezeichnet wird. Der Winkel dieser Linie wird im Dialog-Fenster übernommen. Die Bestätigung über OK sorgt dann dafür, dass der Horizont gerade ausgerichtet wird. Sie könnten noch Beschneiden aktivieren, um die weißen Ränder automatisch zu entfernen.

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PhotoLine-Trick #2: Details wieder hervorheben

01 Ebenen verrechnen

Ist ein Bild zu hell (und ist das nicht erwünscht, weil es etwa als Stilmittel eingesetzt wird), so gibt es eine recht einfache Methode, dass Bild wieder detailreicher und dunkler umzusetzen. Klicken Sie dazu auf Ebene duplizieren im Ebenenbedienfeld und ändern Sie Normal auf Multiplizieren ab. PhotoLine bringt also nicht nur die Ebenenfunktionalität mit, sondern auch die bekannten Füllmethoden. Und eine Besonderheit gibt es dabei: hier können Sie die Ebenendeckkraft sogar über 100% hinaus verstärken, um den Effekt zu verstärken. So spart man sich so manche Ebenenkopie.

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PhotoLine-Trick #3: Sepia-Farbtönung

01 Vektorebene

Soll ein Foto eine schöne Sepia-Färbung erhalten, so klicken Sie im Menü auf Layout > Vektor > Neue Vektorebene einpassen. Die aktuelle Vordergrundfarbe wird übernommen, welche Sie aber jederzeit über den Ebenenbereich und der Vektor > Füllfarbe ändern können. Hier wurde natürlich ein Braunton gewählt.

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02 Färbung umsetzen

Die Deckkraft der Ebene wird auf 50% reduziert und die Füllmethode auf Farbe umgestellt. Möchten Sie die Kontraste verstärken, so klicken Sie im Ebenenbedienfeld auf den Button Arbeitsebene und wählen Gradation an. Ziehen Sie die Kurve mit zwei Punkten zu einer leichten S-Kurve hin, um den Kontrast zu verstärken. Die Farbe der Vektorebene sowie die Einstellungen der Arbeitsebene können Sie jederzeit anpassen.

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PhotoLine-Trick #4: ColorKey-Effekt

01 Graumixer

Bei dem so genannten Color-Key-Effekt ist es das Ziel, eine Schwarz-Weiß-Aufnahme umzusetzen, wobei ein Element farbig bestehen bleibt. Hebt sich dieses sehr deutlich von den anderen Farben ab, so ist das Ziel recht schnell erreicht. Aktivieren Sie eine Arbeitsebene > Graumixer und stellen Sie bei dieser Ebene die Füllmethode auf Hellere Farbe um. Im Mixer bewegen Sie nun den Regler der Farbe, die Sie hervorheben möchten.

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PhotoLine-Trick #5: Orton-Effekt

01 Verrechnung zweier Ebenen

Bei dem Orton-Effekt (benannt nach dem Fotografen Michael Orton) werden eine unscharfe und eine scharfe Version eines Fotos miteinander verrechnet. Erstellen Sie dazu eine neue Arbeitsebene Histogrammkorrektur und ändern Sie die Füllmethode auf Negativ multiplizieren ab. Das Bild wird aufgehellt, damit gleich eine weichgezeichnete Version abdunkeln kann.

Erstellen Sie dazu eine Arbeitsebene Gaußscher Weichzeichner und erhöhen Sie die Größe, bis das Bild gut verschwommen ist. Hier wird die Füllmethode auf Multiplizieren umgestellt. Über die Deckkraft steuern Sie die Stärke der Umsetzung. Es kommt zu einem recht verträumt wirkenden Effekt.

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PhotoLine-Trick #6: Schwarzweiß-Aufnahme

01 Arbeitsebene anlegen

Der wohl einfachste Weg hin zur knackigen Schwarz-Weiß-Aufnahme führt über die Kanäle und der Auswahl eines Kanales. Danach wird unten der Button Kanal nach Ebene angeklickt und RGB wieder aktiviert. Zurück in der Ebenenansicht liegt eine Schwarzweiß-Ebene vor. Hierbei haben wir jedoch keine Einstellungsmöglichkeiten. Eleganter ist die Arbeitsebene > Graumixer, bei der pro Farbbereich einzelne Regler bestimmen, wie die Umsetzung erfolgen soll.

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PhotoLine-Trick #7: Hochpass-Schärfung

01 Arbeitsebene aktivieren

Das folgende Bild ist mir noch zu unscharf (ja, ja, kaum möglich…), weshalb über das Ebenenbedienfeld eine Arbeitsebene > Hochpass umgesetzt wird. Stellen Sie die Größe und die Intensität so ein, dass die Konturen fein nachgezeichnet werden. Ändern Sie den Darstellungsmodus auf Ineinander kopieren ab oder in Weiches Licht, falls Sie eine dezentere Umsetzung wünschen. Sie können die Werte jederzeit ändern oder die Wirkungsstärke über die Ebenendeckkraft regeln.

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PhotoLine-Trick #8: Tilt-Shift-Effekt

01 Arbeitsebene mit Maske

Gehen Sie im Ebenenbedienfeld auf Arbeitsebene > Gaußscher Weichzeichner und erhöhen Sie die Größe, bis das Bild schön weichgezeichnet ist. Bestätigen Sie über OK und aktivieren Sie das Werkzeug Farbverlauf. In den Werkzeugeinstellungen stellen Sie den Verlauf so ein, dass er einen Verlauf von Weiß über Schwarz zu Weiß zeigt.

Ein Doppelklick auf die kleinen Farbkästchen reicht aus, um die Farben anzupassen. Ein Klick in einen leeren Bereich sorgt für ein weiteres Kästchen. Ziehen Sie den Verlauf im Bild so auf, dass die Unschärfe in einem Bereich verschwindet. Probieren Sie etwas, bis Häuser und Fahrzeuge wie eine Modelllandschaft wirken.

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PhotoLine-Trick #9: Cross-Effekt

01 Überkreuz

Wir erstellen eine neue Arbeitsebene > Gradation. Das Ziel ist es, die jeweilige Linie der drei Kanäle Rot, Grün und Blau zu verändern, damit sich diese überkreuzen. So erreicht man einen interessanten Fotoeffekt. Aktivieren Sie dazu den roten Kanal und formen Sie mit zwei Greifpunkten eine leichte S-Kurve. Auch im Grün-Kanal sorgen Sie für diese Form. Im Blau-Kanal sorgen Sie für eine umgedrehte S-Form. Ändern Sie die Füllmethode der Arbeitsebene auf Farbe ab. Die Schatten werden dadurch blauer, die Lichter gelber gezeichnet.

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PhotoLine-Trick #10: Bleach-Bypass-Effekt

01 Schwarzweiß mit Farbe überlagert

Erstellen Sie eine neue Arbeitsebene > Graumixer und spielen Sie etwas mit den Reglern, um eine gute Schwarzweiß-Umwandlung zu erreichen. Nach dem Bestätigen über OK ändern Sie die Füllmethode auf Ineinander kopieren ab. Noch ist das Ergebnis zu farbenfroh. Erstellen Sie deshalb eine weitere Arbeitsebene mit Farbton/Sättigung und reduzieren Sie die Sättigung auf einen Wert um 50%. Vielleicht sorgen Sie noch für etwas mehr Kontrast und dunkeln das Bild noch etwas ab.

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(dpe)

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Sketchology für iPad: Vektorbasiertes Zeichnen ohne Größenlimit

In unserer losen Reihe "iOS for Creative Professionals" stellen wir Ihnen heute die brandneue iPad-App Sketchology, das Erstlingswerk des Entwicklers Robin Mickle vor. Sketchology scheint auf den ersten Blick bloß eine weitere Zeichen-App unter den vielen bereits vorhandenen zu sein. Bei genauerem Hinsehen indes, ist sie ziemlich einzigartig. Denn sie erlaubt das Zeichnen ohne Größenbegrenzung. Die Leinwand kann dynamisch frei gezoomt werden. Beliebig große Werke sind so möglich.

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Sketchology: Vektoren statt Pixel

Man denkt es sich bereits. Zeichnen ohne Größenbegrenzung? Frei zoombar? Das kann kein Pixel-Knecht sein. In der Tat ist Sketchology eine Zeichen-App, die komplett auf Vektoren setzt. Auf diese Weise sind extrem detailreiche Werke möglich, von denen auf der Website zur App etliche, teils wirklich beeindruckende zu sehen sind.

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Um nur mal einen Eindruck zu vermitteln, lassen Sie uns das folgende Bild mal etwas näher ranzoomen:

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sketchology-app-examples-zoomed-in

Ich denke, es wird visuell hinreichend deutlich, was mit Sketchology möglich ist.

Sketchology mit herkömmlichen Zeichenwerkzeugen

Dabei setzt Sketchology durchaus auf traditionelle Zeichenwerkzeuge, wie man sie auch in anderen Apps, etwa Paper oder Sketchbook vorfindet. Insgesamt bietet Sketchology fünf Pinsel und vier Werkzeuge, dazu verschiedene Strichstärken und Deckkraft-Einstellungen, sowie einen Farbmischer, der nicht auf Vorgaben beschränkt ist. Paper-Nutzer kennen letzteres erst seit einem der letzten Updates.

Dabei ist Sketchology kostenlos, dies jedoch nur im Grundausbau. Dieser besteht aus drei Pinseln, nur einem Werkzeug und elf wählbaren Grundfarben. Das reicht nur zum Testen, immerhin ist der Wasserfarbpinsel und die Kalligrafie-Feder, sowie ein Tintenwerkzeug bereits dabei. Schmerzhafter wirkt sich schon das Fehler der freien Farbmischung, aber auch das Fehlen von Werkzeugen, wie der Pipette, einer Flächenfüllfunktion und dem selektiven Weichzeichner aus.

Kurz und gut: Wer ernsthaft mit Sketchology arbeiten will, kommt um einen In-App-Kauf in der Größenordnung von 4,49 Euro nicht herum. Damit werden alle verfügbaren Funktionen frei geschaltet.

Sketchology macht einem den Einstieg leicht. Über eine zunächst leere Übersicht der bereits erstellten Werke begibt man sich zu einem leeren Canvas, dem am oberen Ende die Werkzeugleiste angefügt ist. Über "Hide" lässt sich diese zum Verschwinden bringen, ein kleines Plus am oberen linken Bildschirmrand erlaubt die Wiedereinblendung der Leiste mittels eines Tap.

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Sketchology folgt dem Trend zum Flat Design und stellt durch seinen übersichtlichen Funktionsumfang und seine klare Formensprache auch absolute Neueinsteiger nicht vor Rätsel. Die einzelnen Buttons muss man indes etwas länger gedrückt halten, bevor weitere Optionen erscheinen, wie hier die verfügbaren Pinsel:

sketchology-brushes

Das Mischen der gewünschten Farben erfolgt vollständig visuell, was bei einer App, die sich ganz offensichtlich eher an Künstler, denn an Kommunikationsdesigner richtet, dann auch konsequent ist.

sketchology-colorselector
Die Verpixelung auf diesem Screenshot ist meinem PNG-Optimierer geschuldet. In Natura sieht das natürlich nicht so aus.

Zeichenschritte können rückgängig gemacht werden, allerdings nur in einer Größenordnung von rund einem Dutzend der zuletzt ausgeführten Aktionen. Ebenso kann das Rückgängigmachen rückgängig gemacht werden.

Grundsätzlich benötigt man in Sketchology nur zwei Finger. Mit zwei Fingern auf dem Display zoomt man ein und aus und bewegt den Bildausschnitt frei umher. Sobald nur ein Finger auf dem Display erkannt wird, wird wieder gezeichnet. Das ist simpel und bereitet schon nach kurzer Zeit einige Freude. Selbst weniger begabte Zeichner wie ich, können durch das extreme Ein- und Auszoomen schicke Details mit dicken Fingern zeichnen, die in der Gesamtschau wie filigrane Effekte wirken.

Sketchology: Der Haken an der Sache

Wer bereits beim Lesen ein wenig weiter gedacht hat, stellt sich womöglich jetzt bereits die wichtigste Frage: Wie speichert man diese Zeichnungen?

Nun, natürlich können Zeichnungen in ihrem jeweiligen Zoomstatus in die Camera-Roll gespeichert werden, wo sie dann als PNG in Retina-Auflösung liegen, also zu Pixeldateien werden. Damit ist der Vorteil des Zeichnens ohne Größenbeschränkung dahin.

Will man die Zeichnungen außerhalb von Sketchology betrachtbar machen, so ist man auf den Dienst des Entwicklers angewiesen. Entscheidet man sich in der App unter Options > Share für "Export super-resolution" und wählt danach eine der Share-Methoden (Twitter, Facebook oder E-Mail), so wird man ohne weitere Erläuterungen aufgefordert, einen Account anzulegen. Hierzu gibt man eine E-Mail-Adresse an und vergibt ein Passwort, sowie einen gewünschten Nutzernamen.

Danach kann man die Exportgröße wählen, die von 35 Megapixel bis zu 1,57 Gigapixel rangiert. Hat man sich für eine Auflösung entschieden, führt ein Tap auf Ok dazu, dass Sketchology die Datei berechnet und auf die Website hochlädt. Das erzeugte Format bleibt dabei im Dunkeln.

Nun stellt Sketchology Ihnen einen Link zur Verfügung, der Sie zu einer frei zoombaren Webansicht Ihres Kunstwerks führt. Besser als nichts, mag man sagen, aber natürlich keine gute Lösung. Klicken Sie hier für ein Beispiel.

Im Ergebnis erhalten Sie demnach für 4,49 Euro eine zweifellos beeindruckende App, die es Ihnen ermöglicht, beliebig große Kunstwerke mit erstaunlichem Detailgrad zu erzeugen. Allein, Sie können mit den so kreiierten Werken außerhalb der Sketchology-Website nichts anfangen. Zur Frage, ob sich das in Zukunft ändern soll, denkbar wäre ja mindestens eine Plugin-Lösung für beliebige Websites, ist nicht zu ermitteln.

Einstweilen müssen Sie sogar dem Betreiber im Zuge der Account-Erstellung die Genehmigung erteilen, Ihre Werke frei verwenden zu dürfen, was alles in allem ziemlich inakzeptabel ist. Solange Sie Sketchology (iTunes-Link) indes autark als App auf Ihrem iPad betreiben und als solches betrachten, ficht Sie das alles nicht an und Sie verfügen über eine der besten Zeichen-Apps, die ich bislang in die Finger bekam.

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Warum teuer, wenn’s auch gratis geht? Die 14 besten Photoshop-Tricks für Gimp-Nutzer

Gimp ist die Alternative für Photoshop. Da muss diese freie Software doch leicht alle erdenklichen und bewährten Tricks der Konkurrenz leicht beherrschen können. Und tatsächlich werden Sie hier sehen, wie Gimp sich der Herausforderung stellt, und in unseren 14 Quicktipps seine mächtigen Funktionen ausspielt.

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01. Der Orton-Effekt

Hierbei werden eine scharfe und eine weichgezeichnete Version eines Fotos verrechnet, so dass der Kontrast kreativ gesteigert wird. Kopieren Sie die Ebene über Ebene > Ebene duplizieren oder Umschalt+Strg+D. Stellen Sie den Ebenenmodus auf Bildschirm um.

Nach Ebene > Neu aus Sichtbarem gehen Sie auf Filter > Weichzeichnen > Gaußscher Weichzeichner und geben einen Wert an, der das Bild leicht verschwimmen lässt. Ändern Sie den Modus auf Multiplikation ab. So erhält das Foto einen spannenden, wiedererkennbaren Bildstil.

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Luxury woman in a car / #122429398 / InnervisionArt

02. Retro-Look dank Kurvenarbeit

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Ebene duplizieren. Um die Farben dieser Kopie anzupassen, gehen Sie auf Farben > Kurven und wählen da den Kanal: Rot an. Formen Sie eine leichte S-Kurve und wechseln Sie zum Kanal: Grün, um auch da eine leichte S-Kurve zu formen. Im Kanal: Blau erzeugen Sie eine Kurve, die wie ein umgedrehtes S wirkt, also genau den gegenteiligen Verlauf wie zuvor.

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Die Schatten sind damit bläulicher und die Highlights gelblicher geworden. Nach Ebene > Neue Ebene und dem Bestätigen über OK füllen Sie diese mit der Farbe #000066 (RGB 0, 0, 102), über Bearbeiten > Mit Vordergrundfarbe füllen. Stellen Sie den Modus auf Nur Aufhellen um.

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girl in retro / #109835783 / Yana Zastolskaya

03. Dodge & Burn-Look

Nach Ebene > Ebene duplizieren ändern Sie den Modus der Kopie auf Weiche Kanten ab. Gehen Sie auf Farben > Invertieren und dann auf Filter > Weichzeichnen > Gaußscher Weichzeichner mit einer Weichzeichnung, die das Porträt gut verschwimmen lässt.

Nach Ebene > Neu aus Sichtbarem löschen Sie die darunter liegende Ebene. Stellen Sie den Modus auf Überlagern um und gehen Sie im Menü auf Farben > Entsättigen mit Helligkeit. Wenden Sie noch einmal den Gaußschen Weichzeichner an.

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An old man with a grey beard / #67390144 / Markus Gann

04. Sepia-Look in Porträts

Gehen Sie bei einem Porträt auf Ebene > Ebene duplizieren und dann auf Farben > Einfärben. Ändern Sie den Farbton auf einen Orangeton ab und reduzieren Sie stark die Sättigung. Reduzieren Sie die Deckkraft dieser Ebene etwas. Möchten Sie einen Bereich, wie etwa die Lippen, farblich hervorheben, so gehen Sie auf Ebene > Neue Ebene und ändern Sie den Modus auf Farbton ab. Malen Sie mit dem Pinsel und roter Vordergrundfarbe über die Lippen.

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Retro portrait / #130846733 / Oleg Gekman

05. Edle Blässe

Für eine edle Blässe der Haut kopieren Sie das Porträt über Ebene > Ebene duplizieren. Ändern Sie den Modus auf Bildschirm ab. Nach Farben > Entsättigen gehen Sie auf Ebene > Maske > Ebenenmaske hinzufügen. Bestätigen Sie über Hinzufügen und füllen Sie die Maske mit schwarzer Farbe. Mit dem Pinsel und weißer Vordergrundfarbe malen Sie nun die blasse Haut ein. Über die Deckkraft kontrollieren Sie die Stärke der Umsetzung.

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Portrait of young beautiful girl / #131891831 / Oleg Gekman

06. Ein-Fenster-Modus aktivieren

In der aktuellen Version von Gimp können Sie leicht über Fenster > Einzelfenster-Modus den alten Drei-fenster-Modus verlassen und damit Photoshop etwas ähnlicher werden.

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07. Photoshop-Plugins in Gimp nutzen

Für Photoshop gibt es unzählige Photoshop-Plugins von Drittanbietern zu entdecken. Installieren Sie die Erweiterung PSPI in Gimp, so stehen Ihnen diese Plugins auch in dieser Bildbearbeitung zur Verfügung. Dann können Sie leicht die Erweiterungen per Filter -> Photoshop Plug-In Settings einbinden.

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08. Natürliches Licht verstärken

Erzeugen Sie eine neue Ebene über Ebene > Neue Ebene und ändern Sie den Modus auf Abwedeln ab. Reduzieren Sie die Ebenendeckkraft auf 20% (später können Sie diese noch erhöhen oder verringern, um den Effekt zu steuern).

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Venice, Italy and wooden surface / #143840113 / Iakov Kalinin

Es geht jetzt darum, dass Licht in dem Foto natürlich und ganz gezielt zu verstärken. Nehmen Sie dazu immer wieder aus Bereichen eine dominierende Farbe mit der Pipette auf und malen Sie dann über diese Stelle mit dem Pinsel.

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09. Versteinerter Text-Effekt

In einem neuen Dokument schreiben Sie mit dem Text-Werkzeug und der Schriftart und –Größe Ihrer Wahl einen Buchstaben oder ein Wort. Oberhalb des Textes fügen Sie eine Steintextur ein.

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Klicken Sie die Text-Ebene mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Auswahl aus Alphakanal aus. Bei der Ebene mit der Textur gehen Sie über einen Rechtsklick auf die Ebene auf Ebenenmaske hinzufügen und wählen im Dialog-Fenster Auswahl aus und bestätigen über Hinzufügen.

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Für die Funktion der Ebenenstile speichern Sie sich die Layer Effects ab. Das Skript wird einfach in dem Ordner C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts abgelegt. In Gimp gehen Sie danach auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen. Heben Sie die Auswahl auf und aktivieren Sie die Textur. Gehen Sie dann auf Script-Fu > Layer-Effects > Bevel and Emboss. Wählen Sie Style: Inner Bevel und Größe: 8 Pixel an. Drücken Sie mehrfach Ebene > Nach unten vereinen, bis der 3D-Text eine Einheit bildet. Gehen Sie noch auf Script-Fu > Layer-Effects >Drop Shadow.

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Modern Living Room / #132862157 / mmphotographie.de

10. Nur zum Teil gefärbt

Möchten Sie den Blick des Betrachters auf einen bestimmten Bildbereich lenken, so wandeln Sie da Foto etwa in eine schwarz-weiße Version um, in der nur ein Bildelement noch die Farbe zeigt. Gehen Sie dazu auf Ebene > Ebene duplizieren und Farben > Entsättigen und bestätigen Sie über OK. Nach Ebene > Maske > Ebenenmaske hinzufügen und dem Bestätigen über Hinzufügen malen Sie mit dem Pinsel und schwarzer Farbe ganz gezielt die Farbe wieder ein.

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Poppy flower in the sky / #79984759 / Andrey tiyk

11. Bildmaterial Drehen oder Spiegeln

Gehen Sie im Menü auf Bild > Transformation > Horizontal oder Vertikal spiegeln zum Spiegeln des Bildes oder auf Bild > Transformation > Um 90 Grad oder 180 Grad drehen zur Drehung des Bildes. Eine Besonderheit an dieser Stelle ist die Funktion Bild > Transformation > Guillotine. Wurden zuvor eine oder mehrere Hilfslinien gezogen, so erzeugt Gimp darauf bezogen neue Dokumente in der vorgegeben Größe.

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12. Bild zuschneiden

Um ein Bild zuzuschneiden, wählen Sie das Werkzeug Zuschneiden an und klicken Sie damit in das Bild. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie den Rahmen auf der anzeigt, was vom Bild erhalten bleiben soll. Jede Ecke kann angeklickt und gezogen werden, um den Bildausschnitt perfekt zu wählen. Sind Sie zufrieden, so klicken Sie schnell doppelt in die Bildmitte, um den Ausschnitt freizustellen.

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Portrait of a beautiful steampunk woman / #145634686 / Kiselev Andrey Valerevich

13. Ebenengruppen

Zur Optimierung der Übersichtlichkeit ist es möglich, in Gimp Ebenengruppen anzulegen. Gehen Sie dazu im Menü auf Ebene > Neue Ebenengruppe oder im Ebenenfenster mit einem Rechtsklick auf eine der Ebenen und Neue Ebenengruppe. Die Ebenen werden einfach durch Anklicken und Ziehen in die Ebenengruppe sortiert. Geben Sie der Ebenegruppe durch Doppelklick einen neuen Namen.

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14. Tastenkürzel konfigurieren

Nach Bearbeiten > Einstellungen gehen Sie auf Oberfläche und aktivieren Dynamische Tastenkombinationen benutzen. Bestätigen Sie über Ok und gehen Sie über einen Befehl eines Menüs. Bleiben Sie ruhig stehen und drücken Sie dann eine Tastenkombination für diesen Befehl. Empfehlenswert sind Tastenkürzel wie etwa Strg+Alt+Zeichen.

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(dpe)

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Best of Gimp: 40 professionelle Tutorials plus erlesene Profi-Tipps

The Gimp ist die freie Bildbearbeitungssoftware schlechthin. Kostenlos, leistungsstark und von einer großen Community getragen. Da verwundert es kaum, dass es auch hier zahlreiche großartige Tutorials zu entdecken gibt. Die schönsten Beiträge wir in diesem Artikel gesammelt, gewürzt mit einigen Tipps und Tricks.

Tutorials zu Photoshop, Illustrator und WordPress? Bitte hier entlang.

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Tutorial: The creepy zombie hand of death!

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Komposition
gimp1

© devvv

Tutorial: Glow FX extreme

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Lichteffekte
gimp2

© devvv

Creating a Diorama Effect

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp3

© Gimper

Graffiti Tutorial

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sglider12
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Text-Effekt
gimp4

© sglider12

Light Painting in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.in
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp5

© Starlight86

How to make Photographs Vintage in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp6

© Michael Scott

How to make a Globe/Planet photo manipulation in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp7

© Michael Scott

Brains Icon

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Icon-Gestaltung
gimp8

© Gimper

Make An Extremely Real Letter In GIMP

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: Gimper165
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
gimp9

© Gimper165

Process: Full Spectrum Circle Effect

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Farbeffekt
gimp10

© Starlight86

 

Gimp-Kurztipp #1: Hochpass-Schärfung mit Gimp

01 Skript installieren

Noch steht Ihnen dieser Filter nicht zur Verfügung. Gehen Sie dazu auf gimp.org und laden Sie das Skript herunter. Das Skript wird einfach in dem Ordner C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts abgelegt. In Gimp gehen Sie danach auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen.

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02 Hochpass-Filter anwenden

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Neu aus Sichtbaren und dann auf Filter > Allgemein > High Pass Filter. Im Dialog-Fenster geben Sie den Radius des Filters an der bestimmt, wie viele Details übernommen werden. Probieren Sie einen Radius von 5 aus und bestätigen Sie über OK.

gimp2

03 Füllmethode: Überlagern

Stellen Sie den Ebenenmodus von Normal auf Überlagern um. Ist der Effekt zu stark, so reduzieren Sie einfach die Ebenendeckkraft.

gimp3

 

Split-toning in GIMP

Website: gimp-tutorials.ne
Urheber: Gimper
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp11

© Gimper

The Ultimate Gimp Planet Tutorial

Website: mygimptutorial.com
Urheber: mygimptutorial.com
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
gimp12

© mygimptutorial.com

Gimp Tutorial: Experiment on 3D Text Effect in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Text-Effekt
gimp13

© Starlight86

Gimp Tutorial: Creating Dark Surreal Image in Gimp and Irfan View

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp14

© Starlight86

Glossy bolt tutorial in GIMP

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sglider12
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Icon-Gestaltung
gimp15b

© sglider12

Gimp Tutorial: Add HDR-like effect to a normal potrait picture

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp16

© Starlight86

Tutorial: Masking hair with fine strands

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Freistellen
gimp17

© devvv

Leopard’s Aurora Borealis wallpaper in GIMP

Website: abduzeedo.com
Urheber: Abduzeedo
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp18

© Abduzeedo

Making Skies dramatic in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp19

© Michael Scott

Tutorial: Creating a Vista-like wallpaper

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp20

© devvv

 

Gimp-Kurztipp #2: Dodge & Burn

01 Anwendung vorbereiten

Gehen Sie im Menü auf Ebene > Neue Ebene und bestätigen Sie über OK. Stellen Sie die Vordergrundfarbe auf HTML-Notation #808080 ein und gehen Sie auf Bearbeiten > Mit Vordergundfarbe füllen. Stellen Sie die Füllmethode von Normal auf Überlagern um.

gimp4

02 Dodge & Burn

Mit der Dodge & Burn-Technik können Sie nun gezielt die Lichtsitation im Bild beeinflussen. Wählen Sie das Werkzeug Abwedeln / Nachbelichten an und setzen Sie die Deckkraft des Werkzeuges auf 40% herab. Mit dem Typ: Abwedeln können Sie Bereiche aufhellen, mit dem Typ: Nachbelichten Bereiche abdunkeln. So können Sie Porträts weitaus räumlicher gestalten.

gimp5

 

Super Slick Dusky Lighting Effects in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: sick
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Lichteffekt
gimp21

© sick

Creative Composition

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: ajit
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Komposition
gimp22

© ajit

Gimp Tutorial: Awesome Bokeh Effect in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp23

© Starlight86

Tutorial: Beautiful Parrot Photo Manipulation in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp24

© starlight86

Creating Fireball and Explosion effect in Gimp

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: starlight86
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp25

© starlight86

Cool Typography Design Poster in Gimp

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Text-Effekt
gimp26

© Starlight86

Beautiful Planet Effect in Gimp Tutorial

Website: puteraaladin.blogspot.de
Urheber: Starlight86
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp27

© Starlight86

Tutorial: Exploding Planet

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 4 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp28

© devvv

Sun Ray Effect

Website: gimp-tutorials.net
Urheber: roy
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp29

© roy

Recoloring Eyes for Gimp

Website: droz928.deviantart.com
Urheber: Jacob Dillon
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildmanipulation
gimp30

© Jacob Dillon

 

Gimp-Kurztipp #3: Pfeile zeichnen

01 Funktionen aktivieren

Auch für die Pfeile müssen Sie wieder ein Skript von gimp.org unter C:Programme / GIMP 2 / share / gimp /2.0 / scripts speichern. Gehen Sie auf Filter > Skript-Fu > Skripte auffrischen. Die Pfeil-Funktion können Sie über Werkzeuge > Pfeil aufrufen.

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02 Pfeil zeichnen

Wählen Sie das Pfade-Werkzeug an und klicken Sie zweimal in das Dokument. Bitte beachten Sie: Der erste Klick steht für die Pfeilspitze. Nach Werkzeuge > Pfeil wird ein recht großes Dialog-Fenster mit zahlreichen Optionen angeboten. Bestimmen Sie darin etwa die Größe der Spitze. Achten Sie darauf, dass die aktuelle Vordergundfarbe die Farbe des Pfeiles bestimmt.

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Draw An Angry Cat

Website: kalaalog.com
Urheber: kalaalog.com
Schwierigkeitsgrad: 5 von 6
Thema: Digitales Malen
gimp31

© kalaalog.com

Tutorial: Splash Screen: Create a colorful stream of light with particles

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp32

© devvv

Gimp tutorial – How to create a nice dotted background

Website: armino.ro
Urheber: Armino
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Textureffekt
gimp33

© Armino

Tutorial: Infrared / Monochrome Effect

Website: gimpusers.com
Urheber: devvv
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp34

© devvv

Creating an Urban-Style Piece of Artwork

Website: sglider12.blogspot.de
Urheber: Sarah Davison
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildkomposition
gimp35

© Sarah Davison

Create a real photo print

Website: gimp.pixtuts.com
Urheber: gimp.pixtuts.com
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp36

© gimp.pixtuts.com

Photomanipulating Nebula Clouds -Tutorial for Gimp

Website: alienbu.deviantart.com
Urheber: AlienBU
Schwierigkeitsgrad: 3 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp37

© AlienBU

Gimp DROSTE effect TUTORIAL

Website: lostknightkg.deviantart.com
Urheber: lostknightkg
Schwierigkeitsgrad: 1 von 6
Thema: Bildeffekt
gimp38

© lostknightkg

How to remove the background from an image using the Gimp

Website: tutorialgeek.blogspot.de
Urheber: tutorialgeek.blogspot.de
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Freistellen
gimp39

© tutorialgeek.blogspot.de

How to make a photograph Lomographic in GIMP

Website: scottphotographics.com
Urheber: Michael Scott
Schwierigkeitsgrad: 2 von 6
Thema: Bildeffekt
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© Michael Scott

(dpe)

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LightZone: Kostenloses Fotolabor ersetzt Adobe Lightroom perfekt

Wenn Sie eine Reihe von Allerwelts-Manipulationen an einem ganzen Rutsch von Fotos auf einen Schlag vornehmen wollen, dann werden Sie in der Regel nicht Photoshop dafür anwerfen. Für diesen Anwendungsbereich werden Ihnen die Leute, die im Adobe-Universum beheimatet sind, Lightroom empfehlen. Schon vor einer ganzen Weile stellten wir Ihnen hier das kostenlose und durchaus sehr gute Konkurrenzprodukt Darktable vor. Heute möchten wir Ihnen indes eine noch bessere Lösung vorstellen. Das vormals kommerzielle, nun unter BSD-Lizenz kostenlose LightZone wird Sie begeistern und ist dabei anders als jedes andere Werkzeug seiner Art.

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LightZone: Nicht destruktive, zonen-basierende Manipulationen

Wer schon mal mit Fotoeditoren gearbeitet hat, der trifft auf immer die gleichen Bedienschritte und Featuresets. Bei den besseren Lösungen arbeitet man mit Ebenen, Reglern für Kontrast und Helligkeit, sowie vielen weiteren Reglern, Masken können gemalt werden, Farbräder stehen zur Verfügung, Gradationskurven passen das Bildspektrum an – Standards halt.

Die Manipulation eines Bildes zerstört dabei im Regelfall das Original. Will man das verhindern, arbeitet man entweder mit einem Duplikat oder erstellt Ebenenkopien, auf die man hernach die Werkzeuge anwendet. Letzteres dürfte zum häufigsten Vorgehen zählen, ich jedenfalls mache es immer so.

In Photoshop gibt es mit den Einstellungsebenen ein relativ neues Konzept, das es ebenfalls ermöglicht, Filter, Effekte, Anpassungen direkt auf diese eine Einstellungsebene anzuwenden und mehrere davon quasi folienartig zu stapeln. Adobe Lightroom hat dieses Konzept leider nicht geerbt. Hier geht es etwas erdiger zu.

LightZone bietet eine radikal andere Herangehensweise. Gradationskurven kennt das Tool nicht, auch keine Knöpfe oder Schieberegler für Kontrast, Helligkeit oder andere Parameter. Stattdessen lebt LightZone vom Konzept der sogenannten Zonen. Jedes Foto wird in 16 Zonen unterteilt. Eine Zone repräsentiert stets einen Bereich, dessen Helligkeit um 50% vom Vorgänger und Nachfolger abweicht. So können Manipulationen passgenauer auf homogene Bereiche angewendet werden.

Unterhalb des sogenannten Zone Finder, der eine grafische Übersicht der Unterteilung zeigt, befindet sich der “Zone Mapper”. Durch Schieben und Ziehen an den einzelnen Zonen im Mapper, hellt man das Bild auf oder dunkelt es ab. Man kann auch mehrere Zone Mapper übereinander stapeln und so etwa Helligkeit und Kontrast separat verändern.

lightzone_zonemapper

Apropos stapeln, LightZone stapelt generell alls Bearbeitungsschritte übereinander. Dabei geht es chronologisch vor. Alle Manipulationen erfolgen komplett non-destruktiv und können sogar durch Umsortieren zu anderen Gesamteindrücken führen. Das Schließen eines gestapelten Schritts macht dessen Effekt rückgängig. Das ist schon eine ziemlich einzigartige Herangehensweise, die jedenfalls eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt, weil man eben diese Leichtigkeit gar nicht gewöhnt ist.

Ebenfalls erstaunlich ist LightZones Relighting-Feature. Hiermit lässt sich die Ausleuchtung eines Bildes so verändern, als hätten zum Aufnahmezeitpunkt andere Lichtverhältnisse geherrscht. Relighting kann man auf das gesamte Bild oder Teile desselben anwenden.

Grundsätzlich lassen sich alle Tools von LightZone auf bestimmte Bereiche eines Bildes begrenzen. Hierzu steht das Konzept der vektor-basierenden Regionen und Masken zur Verfügung. Dieses besagt, dass man Vektor-Formen aufzieht und in das Foto zeichnet, etwa entlang der Kontur eines Objekts, dem man nachfolgend einen besonderen Effekt angedeihen lassen will. Sobald Sie eine Vektorform aufgezogen haben, wirken sich alle nachfolgenden Bearbeitungsschritte nur noch auf den Bereich innerhalb der Form aus. Um zu harte Linien und sichtbare Änderungen zwischen dem manipulierten und dem hiervon ausgenommenen Bereich zu vermeiden, ist jede Vektorform von einem kleinen Randbereich umschlossen, innerhalb dessen der sanfte Übergang zwischen innen und außen abgebildet wird.

lightzone_styles

Mich persönlich begeistert an LightZone besonders die große Zahl fertiger Styles. Styles erlauben das Anwenden von komplexen Effekten mittels eines einzelnen Klicks. So lässt sich etwa sehr einfach einer der verschiedenen HDR-Effekte auf das Bild legen. Auch Instagram-Freunde werden hier etliche ihrer lieb gewonnenen Effektfilter wiederfinden. Dabei gibt es aber einen großen Unterschied: LightZone zerstört das Original nicht, Instagram schon.

lightzone_before
Vor LightZone

lightzone_after
Nach LightZone

Wo ich gerade von Originalen spreche, LightZone kann RAW-Dateien einer ganzen Reihe populärer Kameras direkt lesen und benötigt in den meisten Fällen keinen separaten Konverter. Zusätzlich ist LightZone in der Lage, JPEG und TIFF zu öffnen, wobei JPEG auch LightZones Arbeitsformat ist. In den Arbeitsdateien legt das Programm den kompletten Tool-Stack ab, also alle Manipulationen, ähnlich Photoshops PSD-Format, bloß eben nicht proprietär. Nachdem man alle Veränderungen nach Wunsch durchgeführt hat, sollte man entsprechend eine reine JPEG oder ein TIFF aus dem Arbeitsformat exportieren, um den Overhead los zu werden.

Ähnlich Lightroom und Darktable gliedert sich auch LightZone in zwei wesentliche Arbeitsbereiche. Innerhalb des Programmteils “Browse” blättert man schnell durch seine Fotobibliotheken, kann die Metadaten einsehen. Der “Edit”-Bereich bietet die Fülle der Manipulations-Tools, von denen ich bereits berichtete. Wenn man einen bereits vorhandenen Tool-Stack von einem fertig bearbeiteten Bild kopieren und auf eine beliebige Zahl weiterer Bilder anwenden will, kann man das indes auch einfach aus dem Bereich “Browse” heraus tun. Hierzu wählt man das Bild aus, das den Tool-Stack enthält, klickt das Icon “Stack”, wählt die Bilder aus, auf die der Stack angewendet werden soll und klickt dann “Tool”. Sofort beginnt LightZone damit, den Befehl umzusetzen.

lightzone_editwindow

Zusätzlich zu den bereits genannten größeren Manipulationswerkzeugen finden Sie im “Edit”-Bereich auch einfache Retusche-Möglichkeiten. So können Sie etwa einfache Bildstörungen wegstempeln oder automatisch rote Augen entfernen lassen. Alles in allem ist LightZone weit flexibler als Lightroom und übertrifft sogar Photoshop in einigen Bereichen. Dennoch muss man fairerweise einräumen, dass Adobes Lösung einfacher zu erlernen ist und mehr Automatismen bietet.

LightZone kommt mit einer Lernkurve, die zwar nicht allzu hohe Hürden baut, aber dennoch eine gewisse Einarbeitungszeit erfordert. Wenn Sie jedoch das KOnzept einmal verinnerlicht haben, werden Sie kaum noch Wechselwillen verspüren. Wenigstens ging es mir so…

LightZone: Einst kommerziell, jetzt frei

LightZone wurde bis 2011 als kommerzielles Produkt verkauft. Im gleichen Jahr wechselte dann jedoch Entwickler und Inhaber Fabio Riccardi zu Apple und schloss dafür kurzerhand sein Unternehmen Light Craft. Vor einigen Monaten erbarmte sich Riccardi und gab den Quellcode als Open Source frei. Eine enthusiastische Gruppe fähiger Entwickler griff den Faden umgehend auf und rief The LightZone Project ins Leben.

Aktuell gibt es LightZone für Windows, Mac OS X und Linux, wobei alle drei Versionen unter einer BSD-Lizenz frei verwendet werden dürfen. Die Versionsnummer wurde auf die 4 gehoben. In meinen Tests, die ich allerdings ausschließlich unter Windows tätigte, kam es zu keinerlei Problemen, BUgs oder was auch immer. LightZone lief stabil und schnell.

Es mag Sie wundern, dass Sie sich für den Download einer Open Source-Lösung zunächst registrieren müssen. Ich gehe davon aus, dass es sich um einen Spam-Schutz handelt. Da alle Registrierungen zunächst manuell von einem Admin freigeschaltet werden müssen, bedarf es einer gewissen Geduld, bevor Sie letztlich das Programm lokal installieren werden können. In meinem Fall dauerte dieser Prozess weniger als eine Stunde und barg auch keinerlei Fallstricke, versteckte Newsletter-Abos oder sonstige Unbill. LightZone wird sehr aktiv fortentwickelt, der Betatest der Version 4.1 startete gerade am 1. Oktober.

Wenn Sie also auf der Suche nach einer mächtigen, kostenlosen, dabei verständlich arbeitenden Lösung für die Bearbeitung Ihrer nächsten Fotoserien sind, schauen Sie auf jeden Fall LightZone an. Sie werden es sicherlich nicht bereuen, schon gar nicht unter dem Aspekt, dass es völlig kostenlos zu haben ist…

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Keine Lust auf die Cloud? 10 professionelle Alternativen zu Photoshop CC

Photoshop CC ist kein Produkt mehr, das Sie kaufen können. Einzig eine monatliche Mietoption steht zur Wahl. Da ist es kein Wunder, dass viele (auch sehr treue) Photoshop-Anwender nach einer guten Alternative Ausschau halten. Wir stellen Ihnen zehn der besten Photoshop-Konkurrenten vor und listen die herausragenden Features auf.

teaser-alternativen-ps
Traditionelle Software statt der Wolke

Adobe Photoshop Elements

Hersteller: Adobe Systems Software
Website: adobe.com
Preis: 77,00 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Ebenen, Filter, Effekte, Rahmen, Share-Funktionen, Photomerge, Inhalts-basiertes Verschieben

Die erste Alternative ist Photoshop selbst – hier als abgespeckte Variante Photoshop Elements, die immer noch außerhalb der Cloud verfügbar ist. Ein Großteil der Funktionen des großen Bruders wurden übernommen, allerdings in einer anderen, auf die Zielgruppe zugeschnittenen Bedienoberfläche verpackt.

Es gibt zahlreiche Automatismen, wie etwa die Auto-Fixes, die mit nur einem Klick das Foto optimieren oder mit einem Effekt ausstatten. Die Bedienung ist also sehr einfach gehalten und doch effektiv, da im Hintergrund die gleichen Algorithmen arbeiten.

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Pixelmator

Hersteller: Pixelmator Team
Website: pixelmator.com
Preis: 14,99 EUR
Windows / Mac OS: Nein / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Formen, Stile, Ebenen, Text, Masken, Retusche-Werkzeuge, Share-Funktion

Pixelmator ist eine der schönsten Photoshop-Alternativen. Liebevoll gestaltete Icons, hochwertige Funktionen. Der größte Haken ist wohl, dass die Software nur für Mac OS zur Verfügung steht. Es stehen dem Gestalter alle wichtigen Photoshop-Features zur Verfügung, wie etwa die Ebenen-Funktionalität, Filter, Masken, ein Schnellauswahlwerkzeug, Farbkorrekturen, Farbstile, Pinsel oder Ebeneneffekte.

Die Bedienoberfläche ist übersichtlich und es werden zahlreiche Formate, wie etwa JPG, GIF, TIF und sogar das Photoshop-Format PSD unterstützt.

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Gimp

Hersteller: Gimp.org
Website: gimp.org
Preis: Freeware (GNU Project)
Windows / Mac OS / Linux: Ja / Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Ebenen, Kanäle, Ebenengruppen, Pfade, Ein-Fenster-Modus, Hardwarebeschleunigung

Die vermutlich meist genannte Alternative zu Adobe Photoshop ist wohl Gimp. Und die freie Software kann sich auch mehr und mehr mit dem Vorbild messen. So sind alle Auswahlwerkzeuge vorhanden, Farb- und Kontrastkorrekturen ein Kinderspiel und auch einige Retuschewerkzeuge im Angebot. Natürlich gibt es Ebenen und Kanäle. Zahlreiche Formate können geöffnet werden, wie etwa Tiff, JPG, Gif, PNG, PSD und BMP.

Und da Gimp Photoshop in der aktuellen Version noch ähnlicher geworden ist, braucht es auch nicht mehr der Erweiterung GIMPshop, etwa für den Ein-Fenster-Modus, der nun Standard ist.

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PaintShop Pro X6 Ultimate

Hersteller: Corel
Website: corel.com
Preis: 89,99 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Nein
Englisch / Deutsch: Ja / Nein
Features: HDR, Geotagging, Anpassungsebenen, RAW-Editor, 64-Bit, FaceFilter3

In der gleichen Preisliga wie Photoshop Elements spielt auch PaintShop Pro X6. Automatische Fotokorrekturen gibt es auch hier, besonders für die Schönheitsretusche. So sorgt etwa die FaceFilter genannte Funktion für die Porträtoptimierung. Automatische Auswahlfunktionen und ein Pinsel für Auswahlen ermöglichen das schnelle Selektieren.

Selbst HDR-Werkzeuge, Skripte, Plugins von Drittanbietern und Soforteffekte werden geboten. Praktisch sind die zahlreichen Video-Tutorials für Mitglieder, für den leichten Einstieg. Das Retro-Lab sorgt für die beliebten Fotoeffekte, wie von Instagram, Hipstamatic und Co. gewohnt.

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Aperture

Hersteller: Apple
Website: apple.com
Preis: 69,99 EUR
Windows / Mac OS: Nein / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Gesichtserkennung, GPS-Funktion, Effekte, Quick-Brush-Pinsel, Share-Funktion

Direkt von Apple angeboten, ist die Bildbearbeitung Aperture konsequenterweise auch nur für Mac OS erhältlich. Zunächst ist Aperture eine Bildverwaltung, die dank einer Gesichtserkennung eine Sortierung auch nach Personen zulässt, sobald diese identifiziert wurde. Auch die GPS-Ortskoordinaten können hier zur Einschränkung der Suchergebnisse eingesetzt werden.

Nachdem die Fotos dann bewertet, mit Schlagwörtern, Etiketten und Markierungen ausgestattet wurden, geht es an die Optimierung. Effekte geben Ihren Fotos den besonderen Look und die 15 Quick-Brush-Pinsel ermöglichen die verlustfreie und punktgenaue Verbesserung des Bildmaterials.

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DxO Optics Pro

Hersteller: DxO Labs
Website: dxo.com
Preis: 149,00 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Geometrische Korrekturen, Anti-Staub, Farbmanagement, RAW-Konvertierung

Wer einzig Fotos optimieren möchte, der findet in DxO Optics Pro eine interessante Alternative. Zunächst geht es um die Optimierung der Kontraste und Belichtung, dann um die Schärfung im Bild. Dabei wird die Bildschärfe von der Bildmitte zum Rand hin homogenisiert, um Artefakte in Bildbereichen außerhalb des Fokus und homogenen Flächen zu vermeiden.

Es folgt ein leistungsstarkes Farbmanagement, eine Rauschunterdrückung sowie die speziellere Funktion Anti-Staub. Hierbei wird Staub, der sich auf dem Objektiv oder Sensor befand, heraus gerechnet. Die geometrischen Korrekturen und die RAW-Konvertierung runden diesen Bildoptimierer gut ab.

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PhotoPlus X6

Hersteller: Serif
Website: serif.com
Preis: 89,99 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Nein
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Füllungsebenen, Tiefenschärfe, Vektormasken, zerstörungsfreie Korrekturen und Filter

PhotoPlus X6 bietet mit der Smart-Auswahl eine Funktion an, um Bildelemente schnell auszuwählen. So ist es noch leichter, einen der kreativen Effekte, wie etwa die selektiven Farbkorrektur oder den Filter Ölgemälde, gezielt einzusetzen. Kratzer lassen sich mit der entsprechenden Funktion leicht entfernen. Diese Korrekturen und Filter arbeiten auch hier zerstörungsfrei. Selbst das Zuschneiden von Fotos lässt sich problemlos wiederherstellen. Neben diesen Optimierungen ermöglicht PhotoPlus X6 auch das Verwalten und Präsentieren von Bildern mit dem intergrierten Organizer.

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ACDSee Pro

Hersteller: ACD Systems International Inc.
Website: acdsee.com
Preis: 57,99 EUR (Windows), 37,99 EUR (Mac OS)
Windows / Mac OS: Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Rot-Augen, Geometrie-Anpassung, Bearbeitungspinsel, Rauschunterdrückung

Als Bildverwalter gestartet, mauserte sich ACDSee über die Jahre zum günstigen Bildbearbeiter mit Features, die weit über das Verwalten und Sichten von Bildmaterial hinaus gehen. So gibt es mit dem nicht-destruktiven Bearbeitungspinsel das richtige Werkzeug, um punktgenau die Belichtung, Sättigung oder die Klarheit zu bestimmen.

Auch die Ausbesserung von Perspektiven, die Schärfung, Behebung des Rote-Augen-Effektes oder die Rauschunterdrückung sind hiermit ein Kinderspiel. Dodge and Burn gibt es als eigenen Dialog, eine Stapelverarbeitung spart Zeit und Wasserzeichen werden mit nur einem Klick intergriert.

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Pixlr Online Photo Editor

Hersteller: Pixlr
Website: pixlr.com
Preis: Kostenlose Online-Software
Windows / Mac OS / Linux: Ja / Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Ebenen, Farbeffekte, Rahmen, Lichteffekte

Pixlr ist eine Online-Bildbearbeitung, die komplett im Browser abläuft. Es gibt sie in drei Varianten: der Pixlr Editor ist die Vollversion und kommt Photoshop am nächsten. Pixlr Editor führt den Anwender Themen-bezogen zum Ziel, um etwa das Bild zu korrigieren oder um es mit einem Effekt auszustatten. Mit pixlr-o-matic erhalten Fotos mit nur einem Klick einen Farbstil, es folgen im nächsten Schritt Licht- und Glitzereffekte sowie angefressene Rahmen. Übrigens sind bei der Vollversion Ebenen möglich, die sich auch zusammen mit dem Pixlr-eigenen Format abspeichern lassen, so dass Sie auch später noch Änderungen umsetzen können.

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Acorn 4

Hersteller: Flying Meat Inc.
Website: flyingmeat.com
Preis: 49,99 EUR
Windows / Mac OS: Nein / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Nein
Features: Nicht-destruktive Filter, Masken, Formen, Gradationskurven

Auch Acorn 4 bietet uns mit Ebenen, nicht-destruktiven Filtern, Gradationskurven und Tonwertkorrekturen, Vektor-Formen und zahlreichen Auswahlwerkzeugen viele von Photoshop bekannte Funktionen. Zum Selektieren bietet sich auch der Maskierungsmodus an. Auch das Pinselbedienfeld erinnert stark an das große Vorbild. Sie können auch Abläufe automatisieren oder Skripte einsetzen. Übrigens lassen sich auch hier PSD-Dateien öffnen, so dass der Wechsel von Adobes Flaggschiff leicht möglich ist.

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(dpe)

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Tayasui Sketches – iPad App für kreatives Zeichnen in direkter Konkurrenz zu Paper

Unsere Serie mit mit dem Titel „iOS for Creative Professionals“ hat schon seit längerer Zeit keinen Neuzugang mehr zu verzeichnen gehabt. Dabei gibt es beileibe keine Knappheit an Apps für mobile Apple-Geräte. Bekanntlich wurde erst kürzlich die Schwelle von 50 Milliarden heruntergeladenen Apps erreicht, womit rein rechnerisch jeder Weltbewohner im Schnitt knapp 7 Apps sein eigen nennen müsste. Trotz hunderttausenden Apps fällt es uns schwer, empfehlenswerte für das Kreativ-Gewerbe auszumachen. Heute jedoch ist es uns gelungen. Die brandneue Zeichen-App Tayasui Sketches ist es wert, näher betrachtet zu werden. Und wenn Sie sich dabei an Paper erinnert fühlen, dann ist das wohlmöglich Absicht…

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Sketches – Japanischer Name, entworfen in Paris

Tayasui ist japanisch und bedeutet etwa „leicht und einfach“. Mit Blick auf Sketches mag man diese Bezeichnung auf das minimalistische, fast schon Zen-artige Interface und die intuitive Bedienung beziehen. In der Vergangenheit indes machte sich Tayasui vor allem unter Gamern und sonstige Spaß-Appern einen Namen.

Gegründet von Illustrator Yann Le Coroller fokussierte sich das Unternehmen lange Zeit eher nicht am seriösen Ende des App-Spektrums. Vielmehr verdiente es seine Brötchen mit Titels wie „Talking Carl“ oder „Mr. Goo“, die zwar erfolgreich, jedoch nicht sonderlich arbeitsorientiert waren. Sketches ist da ganz anders.

Sketches ist, da lügt der Name nicht, eine Anwendung zum Zeichnen. Natürlich kann man mit Sketches auch Strichmännchen oder Bilder im Stile der bisherigen Comic-Games aus dem Hause Tayasui erstellen, allerdings limitiert einen die App nicht darauf. Das Motto von Sketches lautet „schöne Apps erlauben schöne Zeichnungen“ und, ungeachtet der Holprigkeit dieses Spruches, tut zumindest Sketches das tatsächlich. Sowohl die Optik, wie die Bedienung, alles ist extrem schön und leicht.

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Sketches – Gewinner im Paper-Look-Alike Contest, aber nicht nur das

Sketches erinnert deutlich an die großartige App Paper von FiftyThree, die wir hier im Dr. Web Magazin schon desöfteren behandelten. Es gibt allerdings auch Unterschiede. Bleiben wir zunächst bei den Ähnlichkeiten.

Nach dem ersten Start offeriert Sketches eine weiße Leinwand, sowie eine Auswahl an Zeichenwerkzeugen. Je nach Orientierung des iPad wird die Werkzeugleiste unten oder rechts angezeigt; Paper arbeitet ausschließlich im Querformat, mit der Toolbar unten. Bei Sketches ist im Querformat die Toolbar links.

Zur Verfügung stehen Bleistifte, Zeichenstifte, PInsel unterschiedlicher Arten und Sorten, alles, was für das Kritzeln, technische oder künstlerische Zeichnen benötigt wird. Farben werden über ein Farbrad gewählt und sind entsprechend nicht festgelegt. Aktionen werden nicht wie Paper per Drehung gegen den Uhrzeigersinn rückgängig gemacht, sondern indem man mit zwei Fingern nach links swiped. Rückgängig gemacht wird die letzte Aktion, Paper geht da weiter. Ein Pinch-Out, das Auseinanderziehen von Daumen und Zeigefinger auf der Zeichnung, bringt Sie in die Übersicht all ihrer erstellten Werke.

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Anders als Paper bringt Sketches ein Werkzeug mit, mit dem sich Muster als Zeichenstifte, aber auch als Flächenfüller verwenden lassen. Die Muster verwenden stets die aktuell gewählte Farbe aus der eingestellten Palette. Man kann in die Zeichnungen einzoomen, um so Details sauber nachzeichnen zu können. Beherztes Schieben nach oben mit einem Finger, öffnet die Möglichkeiten, die Zeichnung mit anderen zu teilen. Teilen lassen sich Zeichnungen via Facebook und Twitter, per E-Mail oder in die Fotogalerie des iPad hinein.

An der für das Teilen erforderlichen Vorgehensweise erkennt man den Gaming-Hintergrund Tayasuis. Ihre Zeichnung wird als halb in einen Briefumschlag eingeschoben visualisiert. Die Sharing-Ziele sind als Briefmarken dargestellt, die es mit dem Finger aufzukleben gilt. Ist das erledigt, schiebt man die Zeichnung komplett in den Umschlag und der Vorgang des Teilens läuft ab. Das sieht alles sehr schön aus, wie man einräumen muss, dass Sketches insgesamt eine schöne App ist!

Das folgende Video gibt einen guten Eindruck von den Zeichenmöglichkeiten in Sketches.

Sketches – Einige Features kosten extra

So, bis hierhin ist das komplette Featureset kostenlos erhältlich. Für einen kleinen Obulus von 1,79 € lässt sich In-App das ein oder andere nachbuchen. So wird man etwa in die Lage versetzt, die Größe und Form der Pinsel und anderer Werkzeuge zu ändern. Zwei weitere Zeichentools, ein Airbrush und ein Acrylpinsel, werden verfügbar. Farben können per Pipette direkt aus dem Bild aufgenommen werden und die Deckungsgrade der einzelnen Werkzeuge lassen sich einstellen.

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Auf diese Weise erhält man schlussendlich mehr Funktionalität als bei Paper, noch dazu zu einem deutlich geringeren Preis. Es ist ziemlich offensichtlich, dass Sketches die gleiche Zielgruppe bedienen will. Probieren Sie einfach mal bei Apps aus und Sie werden sich ebenfalls des Eindrucks einer sehr großen Ähnlichkeit nicht entziehen können.

Es bleibt letztlich ein großer Unterschied. Paper arbeitet nicht mit einzelnen Zeichnungen, sondern fokussiert ganze Skizzenbücher, die man dann im besten Falle thematisch sortieren kann. Sketches arbeitet konsequent stets auf der Basis einzelner Zeichnungen, was bei sehr vielen Zeichnungen unübersichtlich geraten kann. Es ist indes nur eine Frage des individuellen Workflows, welche Arbeitsweise Ihnen näher liegt.

Sketches ist auf jeden Fall den Speicherplatz auf Ihrem iPad wert. Probieren Sie es aus.

Wie gefällt Ihnen Sketches? Kennen Sie weitere Apps der gleichen Art? Welche ist Ihr Favorit? Ist das iPad für Sie ein taugliches kreatives Werkzeug?

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Social Media Image Maker: Bildbearbeitung für soziale Netzwerker

Facebook, Twitter, Google+, dazu noch Pinterest, Tumblr, Xing oder LinkedIn und was weiß ich, wo Sie sich noch alles angemeldet haben und rumnetzwerken. All diese Dienste wollen, wenn man sie schon meint im Dutzend nutzen zu müssen, mit ordentlichen Profilen der eigenen Person ausgestattet werden. Dazu gehört in erster Linie vernünftiges Bildmaterial. Natürlich schreibt jedes soziale Netzwerk andere Bildgrößen vor. Häufige Änderungen dieser Spezifikationen, besonders gern bei Facebook und Google+, führen zu weiterer Verwirrung. Der Social Media Image Maker will Abhilfe schaffen.

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Social Media Image Maker: Homepage

Social Media Profile: Viele Köche und eine Menge Brei

Mal Hand auf’s Herz. Kennen Sie die aktuelle Größe für das große Profilbild auf der Chronik-Übersicht von Facebook? Nein? Ich auch nicht und ich will mir das auch gar nicht merken. Google+ hat vor einigen Tagen neue Größen ausgerufen, bei anderen Diensten sieht es ebenso aus.

Nun könnte man sich natürlich alle relevanten Größen irgendwo notieren und im Bedarfsfalle rauskramen. Bliebe noch das Problem, dass es eines tauglichen Grafikprogramms bedürfte, um die schieren Abmessungen auch mit brauchbarem Inhalt zu füllen. Da könnte man, so man es denn hat oder zu kaufen bereit ist, Photoshop oder als alter Pfennigfuchser meinetwegen auch Gimp verwenden.

Oder, man tut weder das eine, noch das andere und wendet sich den neuen Online-Service der Pariser Design-Agentur Autre Planéte zu. Dieser trägt den überaus sprechenden Namen Social Media Image Maker, der exakt beschreibt, was der Dienst leistet.

Social Media Image Maker bereitet Bilder für soziale Medien auf

Der Social Media Image Maker aus der französischen Hauptstadt kennt sämtliche Bildspezifikationen der Netzdienste Facebook, Twitter, YouTube, Google+, Flickr, Vimeo, Pinterest, Skype, Tumblr, Linkedin, Gravatar, Xing, Viadeo, Slideshares, Foursquare und About.me. Da dürfte das Herz herkömmlicher Sozialnetzwerker beim Lesen mehrfach gehüpft sein.

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Beispiel Facebook: Welches Bild, wo, mit welcher Auflösung?

Das wäre nun an sich schon ganz nützlich. Immerhin könnte man so stets Zugriff auf die neuesten Auflösungsvorgaben nehmen, um sich dann seinem Photoshop zuzuwenden. Der Social Media Image Maker beschränkt sich jedoch nicht auf den informativen Teil, sondern liefert Werkzeuge mit, die es Ihnen erlauben, das Bildmaterial für die unterschiedlichen Dienste auch gleich an Ort und Stelle zu bearbeiten.

Unterhalb einer jeden Skizze mit Auflösungswerten findet sich das unscheinbare Knöpfchen Create >. Dahinter versteckt sich eine hinreichend umfangreiche Bildbearbeitung. Ich mache den Selbsttest.

Ein neuer Facebook-Chronik-Header muss her

Das Profilbild meines Facebook-Accounts zeigt einen schicken Sonnenuntergang, der allerdings während meines Urlaubs auf Ibiza entstand. Und der ist nun schon fast zwei Jahre her. Urlaubsbilder finde ich ja immer schick auf privaten Profilen. Das hat was positives, Sonne, blauer Himmel. Ich könnt schon wieder…. Der letzte Urlaub führte mich an die Costa Blanca und so entschließe ich mich, eines der dort entstandenen Bilder als neuen Profilheader zu verwenden.

Ich klicke also auf Create > und finde einen leeren Canvas vor, der oben mit folgender Werkzeugleiste ausgestattet ist, die aber zu diesem Zeitpunkt noch abgeblendet erscheint:

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Werkzeugleiste am oberen Rand des Browserfensters

Dezent werde ich aufgefordert, entweder ein Bild per Drag & Drop auf die Leinwand zu werfen oder per Add Your File und Zugriff auf das Dateisystem auszuwählen. Ich entscheide mich für ein sonniges Bild aus meinem Garten auf Zeit. Unmittelbar nach dem Upload sieht die Leinwand so aus:

smim-facebook-profil
Social Media Image Maker: Die Abmessungen werden direkt gesetzt

Der Social Media Image Maker hat das Bild direkt so angepasst, dass es von der Breite her in das Facebook-Format passt. Den Bildausschnitt kann ich nun mit der Maus in der Höhe noch verschieben oder entsprechend unter Verwendung der angezeigten Eckpunkte auch komplett verändern. Zusätzlich könnte ich das Bild rotieren oder vertikal oder horizontal spiegeln. Ich entscheide mich lediglich für eine Verschiebung des Bildausschnitts weiter nach unten und klicke auf Apply.

Im zweiten Bearbeitungsschritt, der mit dem dritten frei kombinierbar ist, bietet der Social Media Image Maker die Verwendung einer ganzen Reihe von Filtern an, die Instagram-Freunden die Freudentränen in die Augen treiben werden. Dabei sind die Effekte durchweg nicht nur schnell appliziert, sondern auch von ordentlicher Qualität und Varianz.

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Instagram lässt grüßen. Filtereffekte en masse

Ich entscheide mich dafür, das Bild so zu lassen, wie es geschossen wurde und klicke auf das dritte Symbol der Werkzeugleiste. An dieser Stelle geht es nicht mehr um benannte Effekte, sondern um die Anwendung grundlegender Filter für das Schärfen oder Verwischen der Kontraste, die Verwendung von Rauschen oder die Herausnahme der Sättigung. Auch hier zeigt sich die App schnell und beeindruckend hinsichtlich der zu erzielenden Ergebnisse. Filter können kombiniert und/oder mehrfach hintereinander angewendet werden.

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Schärfen, verwischen, Farbwerte ändern: alles möglich

Das letzte, wie das vorletzte Symbol der Werkzeugleiste kümmern sich um den Download der erzeugten Werke. Während man unter Verwendung des Zahnrad-Symbols festlegt, unter welchem Namen und in welchem Format (PNG/JPG/Auto) die Datei bereitgestellt werden soll, initiiert der blaue Pfeil, der aus dem gekippten Rechteck zeigt ;-) , den Download der Kreation.

Mein neuer Facebook-Header liegt damit auf meiner lokalen Festplatte und wartet auf den Einbau beim blauen Riesen aus Palo Alto. Ich hatte die Exporteinstellung auf Auto gelassen. Das Tool entschied sich korrekterweise für JPG und optimierte ordentlich auf 29kb herunter. Der Social Media Image Maker speichert übrigens die Dateien nicht. Weg ist demnach weg und bedeutet, dass man von vorn beginnen muss, was man übrigens jederzeit kann.

Mein Fazit: Der Social Media Image Maker macht Spaß, liefert schnell Ergebnisse und verfügt über Effekte und Filter, die für den angedachten Zweck professionell genug sind. Wer also in einem Rutsch seine Social Media Präsenz renovieren oder wenigstens homogenisieren will, sollte das Tool auf jeden Fall mal ausprobieren. Wann, wenn nicht am Wochenende?

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Photocat: Online-Fotobearbeitung nicht nur für Weihnachtsbilder

Photocat ist eine sehr leistungsfähige und leicht zu bedienende, dabei kostenfreie Fotobearbeitungslösung in der Form einer Web App. Speziell zu Weihnachten ergänzten die Betreiber den ohnehin schon sehr ansehnlichen Leistungsumfang um spezielle Festtagsfunktionalität. Wer auf der Suche nach einem Tool ist, mit dem sich kurz vor knapp noch schnell eine schicke Weihnachtskarte zusammenstöpseln lässt, sollte sich Photocat jetzt ansehen. Alle anderen Bildbearbeitungsinteressenten können sich etwas mehr Zeit lassen, sollten Photocat aber ebenfalls einen längeren Blick gönnen.

Photocat schlägt Instagram und sonstige Filter-Apps um Längen

Photocat steht als Website und als Facebook-App zur Verfügung. Nutzt man die Facebook App stehen direkt sämtlich auf Facebook hochgeladene Fotos zur Bearbeitung bereit. In der Website-Variante startet man mit einem Upload. Ansonsten unterscheiden sich Facebook App und Website nur unwesentlich. Die Website wird lediglich in Facebook innerhalb eines iFrames eingebunden, der Bearbeitungskomfort geht schnell verloren, wenn man nicht ein WQHD-Display sein eigen nennt.

Photocat basiert auf Flash in einer sehr performanten Umsetzung. In meinem Test lief die Anwendung absolut flüssig und nahezu verzögerungsfrei. Neben der fotografischen Weihnachtsbäckerei, die mich erst auf den Dienst aufmerksam werden ließ, hat Photocat ein Rund-um-sorglos-Paket für die Verschönerung der eigenen Fotos zu bieten, sofern man nicht professionelle Ansprüche stellt.

Grundlegende Bearbeitungswerkzeuge, wie das Begradigen, Zuschneiden, Anpassen der Farbwerte, Größenänderungen und so weiter, hat Photocat ebenso im Repertoire, wie diverse Effekte, die die Möglichkeiten von Instagram deutlich übersteigen. Darunter sind auch etliche, die sich explizit um Porträts kümmern wollen.


Foto vor dem Effekt

Ein ganzer Reigen von Retusche-Tools lässt die Bearbeitung von Hauttönen, das digitale Bräunen, die Pickelentfernung und sogar die Verschlankung dicklich erscheinender Zeitgenossen, sowie die gezielte Vergrößerung der Augen zu. Eine Vielzahl von Rahmen, aber auch Texturen erlauben Kunstwerke wie vom Fotografen ersonnen. Das nächste Internet-Meme startet man mit den Textwerkzeugen des Dienstes.


Foto nach dem Effekt

Lokal begrenzte Retusche ist mit Photocat ebenfalls möglich. So steht etwa die beliebte Funktion Color Splash, mit der man einzelnen Bildbereichen selektiv die Farbe zurück gibt, zur Verfügung. Alle Werkzeuge lassen sich zusätzlich konfigurieren.

Photocat ist nicht nur für Hobbyanwender eine Empfehlung wert. Auch Webdesigner, die auf die Schnelle ein Bild bearbeiten müssen, kommen mit Photocat zu ansehnlichen und nutzwertigen Ergebnissen, die sich zwar mit Photoshop ebenso hätten erzielen lassen, jedoch nicht so schnell und unkompliziert.

Photocat und die schnelle Weihnachtskarte

Speziell zum Fest der Feste bauten die Entwickler eine Weihnachtssektion in den Dienst ein. Besondere Effekte, wie etwa das Versehen eines Fotos mit einem Schnee-Overlay oder Kerzenschein, sowie diverse Rahmen und Verzierungen sorgen schnell für eine unmissverständlich weihnachtliche Optik.

Unter Scenes befinden sich einige kartentaugliche Templates, die im Nachgang wie jedes andere Bild bearbeitet werden können. Mit formenbasierten Pinseln verleiht man der eigenen Kreation den letzten festlichen Feinschliff.

Photocat ist komplett kostenlos verwendbar. Nach der Bearbeitung besteht die Möglichkeit, das erstellte Bild in den Formaten PNG oder JPG auf dem eigenen Computer zu speichern. Eine Speicherung im Dienst selber findet nicht statt. Insofern stellen sich Fragen hinsichtlich der Nutzung der Bilder durch den Betreiber selber, so wie es dieser Tage bei Instagram der Fall war, gar nicht erst.

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Photoshop-Alternative GIMP ab sofort als native Mac OS X Anwendung verfügbar

GIMP ist eine Bildbearbeitungssoftware, die sich mit Photoshop vergleichen lässt, in vielen Bereichen sogar als ebenbürtig bezeichnet werden kann. Die mächtige, kostenlose Grafikanwendung steht unter GNU-Lizenz als Open Source seit jeher für die meisten nennenswert verbreiteten Betriebssysteme zur Verfügung. Wie unter Linux war es bislang auch unter Mac OS X erforderlich, den unix-typischen Windowsmanager X11 zu installieren, um danach GIMP nutzen zu können. Jetzt macht das Projekt mit dieser Einschränkung Schluss und stellt eine DMG zum Download bereit.

X11 oder selbst kompilieren: GIMP bislang

Es gab bis vor wenigen Tagen zwei Möglichkeiten, GIMP unter Mac OS X zu nutzen. Seit rund fünf Jahren kursieren Anleitungen im Weltennetz, wie man GIMP selbst so kompilieren kann, dass die zusätzliche Installation von X11 nicht mehr erorderlich ist. Eine solche funktionierende Variante ist mir nie unter die Augen gekommen und würde ohnehin für die Zielgruppe der Anwendung nur in Ausnahmefällen in Betracht gekommen sein. Denn welcher Fotobearbeiter ist gleichzeitig Entwickler und mit Umgebungen wie XCode vertraut?

Verbreiteter, weit verbreiteter dürfte daher die schon deutlich länger übliche Methode sein, zunächst Apples X11 zu installieren, um danach GIMP auf den Rechner zu bringen. Das funktioniert, ist aber unbequem und führt zu einer Programmumgebung, die man als Mac-Anwender nicht gewohnt ist. GIMP mit X11 ist vergleichbar komfortabel unter Mac OS X zu verwenden, wie ein Windows-Programm mittels WINE. Also nicht…

Die größten Einschränkungen der Verwendung von X11 liegen auf der Hand. Da die Software nicht in das System integriert ist, funktioniert die Zwischenablage nicht. Die Menüs sind nicht an der üblichen Stelle. Dateizugriffe erfolgen nicht über den Finder, sondern in einer fast schon archaischen Ordneransicht. Die gesamte UI konnte, wenn man ehrlich ist, keinen Blumentopf gewinnen.

Erfreulicherweise sind mittlerweile auch die Köpfe des Projekts zu dieser Überzeugung gelangt und haben GIMP 2.8.2, also die aktuellste Version, als native Anwendung für Mac OS X in der Form einer DMG zum Download bereit gestellt. Mac-Nutzer haben es fortan leicht.

GIMP nativ auf Mac OS X installieren

Nach dem Download der rund 70 MB großen Datei bedarf es des Öffnens des Disk-Images (Langform von DMG). Mac OS mountet die virtuelle Disk und stellt deren Inhalte dar. Das sieht im Falle von GIMP dann so aus.

Sie sehen einen einzelnen Container namens GIMP mit dem bekannten Icon. Diesen ziehen sie nun lediglich in ihren Programme-Ordner wie folgt:

Nun baut sich GIMP innerhalb des Programme-Ordners wie jede andere native Anwendung auch seine nach außen nicht erkennbare Ordnerstruktur und wächst in diesem Zuge auf rund 230 MB an. Künftig reicht ein Doppelklick auf das GIMP-Icon unter Programme, um die Anwendung zu starten. X11 wird nicht mehr benötigt.

Beim ersten Start der Anwendung nach der Installation kommt es offenbar flächendeckend zu einem Fehler, der zum Absturz des Programms führt, jedoch offensichtlich folgenlos ist. Ab dem zweiten Start läuft GIMP zuverlässig und beschert jetzt auch den Mac-Nutzern eine UI, die man auf einem Apple-Desktop erwarten würde, Systemintegration inklusive. Ich werde diese gute Neuigkeit zum Anlass nehmen, erneut eine Lösung von Adobes Photoshop zu versuchen. Mal sehen, wie lange ich dieses Mal durchhalte.

GIMP: Was den Profi stören könnte

Bei der Gelegenheit sei noch auf die immer weniger werdenden Kritikpunkte an GIMP eingegangen. Profis konnten bis vor einigen Wochen zu Recht beklagen, dass GIMP nicht in der Lage war, Bilder in 16 oder 32bit zu bearbeiten. Dieses sog. High Bit Depth Processing befindet sich zwar immer noch nicht im fertigen Produkt, wird aber aller Voraussicht nach mit der Version 2.10 eingeführt. Die Entwicklerversionen haben das Feature bereits.

Ein weiterer wesentlicher Kritikpunkt bezieht sich auf die Nichtverfügbarkeit des CMYK-Farbraums. Nach wie vor unterstützt GIMP diesen, im professionellen Druck auch weiterhin wichtigen Standard nicht nativ. Zwar gibt es ein experimentelles Plugin, eine direkte Unterstützung wäre jedoch wünschenswert. An dieser Stelle sollten sich Printdesigner wohl weniger Hoffnung machen. Vermutlich wird die Unterstützung des Druck-Farbraumes in GIMP nicht kommen.

Die freundliche Mitarbeiterin der Vorstufe meiner Hausdruckerei erklärte mir aber telefonisch, dass die mangelnde CMYK-Fähigkeit GIMPs immer dann unproblematisch ist, wenn es sich um Fotomaterial handelt. Denn die hier erforderliche Umrechnung könnte auch durch die Druckereisoftware noch erfolgen. Schwieriger sei es, wenn man sich etwa im Rahmen einer Schriftauswahl eine Schmuckfarbe (im RGB-Farbraum auf den Bildschirm schauend) ausgeguckt hätte. Dabei hätte man immerhin einen ganz bestimmten Farbton vor Augen, der im Wege der Umrechnung vielleicht nicht so 100%ig getroffen werden könnte.

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InDesign to Flash: Pageflip ohne alles

Mit wenigen Handgriffen wird aus jedem PDF ein interaktives Flash-Dokument, entweder als Pseudo-Papier mit Blättereffekt oder als Präsentations-Format à la PowerPoint.

Zugegeben: Wir haben uns große Mühe gegeben, Ihnen auf einfachem Weg den Pageflip-Effekt beizubringen, aber das Ergebnis wird nicht dem entsprechen, was Sie mit InDesign CS4 oder CS5 hinbekommen. Und das Beste: Es kostet Sie (einen Monat lang) keinen Pfennig und funktioniert einfacher, also das Schreiben und formatieren eines Blogbeitrags.

Achten Sie beim Veröffentlichen darauf, dass der Nutzer versteht, das es hier etwas zum Blättern gibt.

Umblättereffekte mit Flash
Workshop: Das Flash-Magazin – Links und Tipps
Umblättereffekt mit MultiFlip und Flash

Ausgangsmaterial PDF

InDesign-Nutzer haben fertige InDesign-Dokumente und auch die entsprechende Software aus dem Hause Adobe bereits zur Verfügung. Wer das nicht hat, benötigt zumindest die 30-Tage-Testversion von InDesign CS4 oder (ab Mitte Mai 2010) CS5 sowie für den einfachen Start eine Handvoll mehrseitiger PDF-Dateien.

Haben wir die letzen Jahre in Flash-Tests immer wieder kritisiert, dass das Autoren-Tool keine PDFs importieren kann, jetzt geht es, und zwar über InDesign als Umweg. InDesign CS5 kann nämlich FLA-Dateien speichern, die von Flash geöffnet und bearbeitet werden.

Das ist aber nicht unser Ziel. Wir lassen Flash außen vor und bringen die PDFs so schnell wie möglich ins Netz.

Der schnelle Import

Starten Sie ein neues Dokument mit einem Seitenformat, das zu Ihrem Dokument passt. In vielen Fällen sind das DINA-4-Dateien. Bevor Sie sich nun große Gedanken über das Endformat machen, vergessen Sie es. Die Höhe einer vertikal ausgerichteten A4-Seite hat 842 Pixel bei einer Standardauflösung von 72 dpi. Der Exportfilter von InDesign zu SWF besitzt aber die Möglichkeit zur Anpassung der Ausgabegröße, wenn Ihnen das zu viel erscheint.


Der entscheidende Kniff: Nur wenn die „Import-Options“ aktiviert sind, wird mehr als nur das Titelblatt des PDF importiert

Nun, da die Datei erstellt ist, gehen Sie auf Datei > Platzieren und suchen nach dem mehrseitigen PDF-Dokument. Im Importdialog sehen Sie links unten die Checkbox: „Import-Optionen aktivieren“ das bestätigen Sie und schon zeigt Ihnen InDesign die Möglichkeit, alle oder bestimmte ausgewählte Seiten des Dokuments zu importieren. Wählen Sie alle.


Im Optionsdialog können Sie auch dezidiert bestimmte Einzelseiten aus dem PDF auswähle.

Wenn Sie nun den Import bestätigen, rechnet InDesign einen Moment und zeigt dann die erste Seite der PDF-Datei als Thumbnail zum Einfügen an. Achten Sie darauf, dass die Hilfslinien magnetisch sind (Menü „Ansicht“) oder drücken Sie STRG + Ü, um genau das zu erreichen. Nun müssen Sie die platzierten Dateien nicht mehr ganz genau auf der linken oberen Ecke ansetzen.


Nach jedem Klick wird eine Seite platziert und die nächste „unter den Mauszeiger“ geladen.

Klicken Sie nun in eben diese Ecke und nach kurzer Zeit füllt die erste Seite der PDF-Datei die InDesign-Arbeitsfläche. Drücken Sie nun STRG + SHIFT + P, um eine neue Seite zu erstellen, und Sie sehen, dass der Thumbnail unter dem Mauszeiger nun die zweite Seite anzeigt. Sie klicken erneut in die linke obere Ecke der Seite und die zweite PDF-Seite wird platziert.

Achtung: Wechseln Sie während des Platzierens nicht das Werkzeug, sonst geht der Import verloren. Anpassungen im Layout nehmen Sie nachträglich vor.

… und wieder raus

Nehmen wir an, die Seiten stimmen perfekt. Dann speichern Sie kurz zur Sicherheit das InDesign-Dokument und gehen nun auf Datei > Exportieren >SWF. Im Exportdialog entscheiden Sie im Kopf über die Größe der fertigen Datei im Sinne der Outline-Größe.

InDesign verwendet für leere Seiten die normale „Papierfarbe“ weiß. Wollen Sie diese ändern, dann müssen Sie vor dem Export die Palette Swatches beziehungsweise Farbfelder öffnen, dort auf Papier doppelklicken und aus dem Weiß ein Schwarz machen.


InDesign CS5 beherrscht eine Reihe von Standardübergängen zwischen den Einzelseiten

Zurück im Exportfilter. Der untere Bereich ist in CS5 neu gestaltet. Wenn Sie das Drop-Down-Menü öffnen und die Option „Page Turn“ auswählen, entspricht das dem Standardexport aus CS4. Und das ist auch der direkte Weg zum blätterbaren Online-Magazin.

Texte als Vektoren einbinden

Nun können Sie noch im Register Erweitert die Optionen für die Bildkompression festlegen und ob sie Texte als Text oder Vektoren eingebunden haben wollen. Letzteres ist sicherer in Sachen Kompatibilität.

Wenn nun Ihr PDF gar kein Papiermagazin war, sondern eine Präsentation, dann wählen Sie statt Page Turn einen der vielen anderen Animationseffekte. Sie können auch innerhalb vo InDesign Übergänge anlegen wie in PowerPoint, aber so weit wollen wir hier nicht gehen.

Wenn Sie nun den Export-Knopf drücken, generiert InDesign ein handliches Flash-Filmchen nebst tragender HTML-Seite (Demo), dessen Seiten sich mit der Maus entweder per Klick oder durch Ziehen der Seitenecke umblättern lassen.

Ein Klick aufs Bild öffnet die Demo. Zum Blättern klicken Sie links oder unten rechs unten auf die „Buchseiten“.

Und noch ein letzter Tipp: Wie Sie an der Demo schon selbst gemerkt haben, ist dieser Effekt erklärungsbedüftig. Bringen Sie einen Hinweis an, damit die Nutzer nicht denken, es handele sich um ein statisches Bild.

(mm), ™

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GIMP für Einsteiger: Kreative Schrift-Effekte mit Masken und Filtern

Farbeffekte auf Schriftzügen sind neben der richtigen Typographie das wichtigste Mittel, Grafiken auf einer Website interessant erscheinen zu lassen. GIMP bietet eine Reihe von Möglichkeiten auf relativ einfache Art und Weise interessante Designs wie Glühen, eine Metalloberfläche oder 3D-Effekte zu erzeugen. Dem wollen wir uns ausführlich widmen.

Kreativer Einsatz der Möglichkeiten von GIMP macht interessante Effekte möglich

GIMP erscheint so manchem auf den ersten Blick ein wenig verwirrend, da es sehr viele Möglichkeiten bietet. Es sind aber auch sehr einfache Funktionen und auch komplexe, die trotzdem leicht zu nutzen sind, vorhanden, so dass man auch ohne großes Hintergrundwissen über Farben und Grafik recht schnell zu ansprechenden Ergebnissen gelangen kann. Vor allem, wenn man verschiedene Effekte kombiniert, kann man echte Eyecatcher erzeugen.

Ein Beispiel hierfür sind Schrifteffekte. Wenn GIMP auch keine besonderen Funktionen für Konturen wie Polygone oder Kreise hat, kann man damit sehr schöne Schriften machen. Was man außer GIMP selbst dafür benötigt, sind lediglich schöne Fonts, die es im Netz an vielen Stellen umsonst gibt.

Das Prinzip

Zwei entscheidende Features von GIMP, die man zum Erstellen von Schrifteffekten benutzen kann, sind die Ebenen und die transparente Darstellung von Farben. Indem man die Farbe einer Kontur auf einer Ebene – zum Beispiel eben einen Schriftzug – transparent erscheinen lässt, kann man diese Kontur praktisch mit der Struktur füllen, die sich auf der darunter liegenden Ebene in dem Bereich befindet, in den man den Schriftzug gesetzt hat.

Ein einfaches praktisches Beispiel

Angenommen, es wird der Schriftzug „Glühfarben“ benötigt, der aussehen soll wie ein Stück rotglühendes Eisen. Das kann man mit einem Farbverlauf von Rot nach Gelb erreichen. Die Vorgehensweise ist dabei die folgende:

Zunächst wird ein neues Bild erzeugt

Erzeugen Sie mit GIMP ein neues Bild („Datei“ – „Neu“) mit der Hintergrundfarbe „Weiß“. Das Bild sollte groß genug sein, den Schriftzug aufzunehmen und auf beiden Seiten reichlich Platz lassen. Warum Sie diesen Platz brauchen, wird nachher klar werden. Stellen Sie als Anzeigemaßstab möglichst 100% ein, damit sie genau arbeiten können. Wenn ein Teil des Bildfensters verdeckt ist, ist das nicht weiter schlimm, wichtig ist, dass Sie den Bereich sehen, indem der Schriftzug erzeugt werden soll, also die Mitte des Bildes.

Die Maske erzeugen

Erzeugen Sie nun eine weitere Ebene („Ebenen“ – „Neue Ebene“). Füllen Sie diese Ebene mit einer Farbe, die in etwa der mittleren Farbe des Hintergrundes entspricht, vor dem Sie den Schriftzug später verwenden möchten. Wenn dieser einfarbig ist, nehmen Sie natürlich genau die entsprechende Farbe. Der Hintergrund sollte der Schriftfarbe nicht zu ähnlich sein, sonst gibt es Problem bei der Transparenz, da GIMP weiche Übergänge macht und daher eine der Schriftfarbe ähnliche Hintergrundfarbe teiltransparent macht. Da man für Leuchteffekte helle Schriften auf dunklem Grund nimmt, sollte das aber kein großes Problem sein. Im Zweifelsfalle nehmen Sie Schwarz als Hintergrundfarbe. Achten Sie beim Füllen darauf, dass die neue Ebene im Ebenendialog auch ausgewählt ist, was bei einer neu erzeugten Ebene eigentlich der Fall sein sollte.

Die Ebene für den Schriftzug wird hinzugefügt

Nun machen Sie mit dem Textwerkzeug Ihren Schriftzug. Wählen Sie als Farbe dafür eine, die der mittleren Farbe des Farbverlaufes entspricht, den Sie nachher verwenden möchten. Bei rotglühendem Eisen ist das ein mittleres Orange. Wo der Schriftzug landet, ist zunächst egal. Er stellt eine eigene Ebene dar, die auch im Ebenendialog angezeigt wird und durch Anfassen mit dem Mauszeiger verschoben werden kann. Schieben Sie ihn etwa in die Mitte des Bildes und verbinden Sie ihn mit der Ebene, die Sie vorhin erzeugt haben. Dazu rechtsklicken sie die Ebene mit dem Schriftzug im Ebenendialog und wählen aus dem Kontextmenü „Nach unten vereinen“.

Auswählen und Einfärben der Ebene

Als nächstes machen Sie den Schriftzug transparent. Dazu wählen sie zunächst die Ebene mit dem Schriftzug im Ebenendialog aus (Sie heißt „Neue Ebene“). Dann wählen sie aus dem Menü „Ebene“ im Bildfenster „Transparenz“ – „Farbe zu Transparenz“. Es erscheint nun das Vorschaufenster „Farbe zu Transparenz“.

Der Schriftzug stellt zunächst eine eigene Ebene dar, die mit der darunterliegenden Vereint werden muss

Wenn Sie hier auf die Schaltfläche zwischen „Von:“ und „zu Transparenz“ klicken, öffnet sich der Dialog „Auswahl der Transparenzfarbe“. Wenn er das Vorschaufenster verdeckt, schieben Sie ihn einfach ein Stück nach unten. Neben dem Feld mit der HTML-Notation der Farbe befindet sich ein Schaltfläche mit einer Pipette zur Farbauswahl. Damit können Sie im Vorschaufenster die Farbe wählen, die transparent werden soll. Klicken Sie dazu mitten in einen der Buchstaben Ihres Schriftzuges. Gegebenenfalls verschieben Sie dazu das Vorschaufenster mit den Rollbalken bis Sie einen geeigneten Bereich des Schriftzuges richtig im Visier haben. Wenn Sie jetzt im Dialog „Auswahl der Transparenzfarbe“ auf „OK“ klicken, haben Sie die Transparenzfarbe ausgewählt.

Die Farbe des Schriftzugs wird transparent gemacht

Hier kann es jedoch ein Problem geben. Das Auswählen der Transparenzfarbe mit der Pipette funktioniert offenbar manchmal nicht richtig, zumindest bei meinem GIMP 2.6.6 für Windows., was wohl daran liegt, dass GIMP, wie bereits erwähnt, mit Teiltransparenzen arbeitet. Es gibt aber noch einen einfacheren Weg. Der funktioniert immer dann, wenn die Farbe Ihres Schriftzugs als Vordergrundfarbe eingestellt ist, was ja noch der Fall sein müsste. Wenn Sie mit der rechten anstatt mit der linken Maustaste in die besagte Schaltfläche klicken, öffnet sich ein kleines Kontextmenü au dem Sie die Transparenzfarbe zwischen den Alternativen „Vordergrundfarbe“, „Hintergrundfarbe“, „Schwarz“ und „Weiß“ wählen können.

Durch den transparenten Schriftzug ist die Hintergrundebene sichtbar

Wenn Sie auf die eine oder andere Art die Transparenzfarbe eingestellt haben, verschwindet im Vorschaufenster die Farbe Ihres Schriftzuges und das grau-schwarze Karomuster erscheint, welches bei GIMP transparente Flächen symbolisiert. Klicken Sie nun noch im Vorschaufenster auf „OK“, um damit die ausgewählte Transparenz auf Ihr Bild anzuwenden. Ihr Schriftzug wird nun durchsichtig und nimmt daher die Farbe der Ebene darunter, in diesem Falle also das Weiß der Hintergrundebene, an.

Der Farbverlauf

Jetzt ist die Maske fertig: Alles was Sie nun auf der Hintergrundebene machen, sieht man durch den Schriftzug, als hätte man ihn aus einem Bogen Papier ausgeschnitten, welchen man jetzt auf einen Untergrund mit einem beliebigen Muster legen kann, damit dieses die ausgeschnittenen Stellen füllt. Sie können den Schriftzug daher nun mit einem Muster füllen, das Sie auf die Hintergrundebene aufbringen. In diesem Falle soll das ein Farbverlauf von Rot nach Gelb sein, der aussieht wie glühendes Eisen.

Der Farbverlauf wird auf der Hintergrundebene aufgebracht und füllt daher den transparenten Schriftzug

Bei GIMP kann man einen Farbverlauf ganz einfach aufbringen, quasi wie man eine Tapete oder einen Teppich ausrollt. Wählen Sie aus dem Werkzeugkasten das Werkzeug „Farbverlauf“. Jetzt erscheinen im unteren Bereich dieses Fensters die Bedienungselemente, mit denen Sie den Farbverlauf modifizieren können. Vor allem können Sie mit der kleinen Schaltfläche hinter „Farbverlauf:“ aus einer ganzen Reihe von Mustern auswählen. Wählen die das Muster „German Flag Smooth“, welches einen Farbverlauf von schwarz über rot nach gelb darstellt, also etwa wie ein Stück glühendes Eisen aussieht, welches vorne am heißesten ist.

Wenn die Ebenen vereint sind, kann das Bild automatisch beschnitten werden

Um den Farbverlauf nun anzubringen, wählen Sie zuerst im Ebenendialog die Hintergrundebene aus, damit der Farbverlauf auf den Hintergrund aufgebracht wird. Dann klicken Sie mit der linken Maustaste irgendwo links von Ihrem Schriftzug ins Bild, ziehen bei gedrückter Maustaste nah rechts über den Schriftzug hinaus und lassen die Taste dann los. Je nachdem, wo sie anfangen und wie weit sie ziehen, verschieben sich die Übergänge zwischen den Farben. Um hier links und rechts Spielraum zu haben, haben Sie das Bild am Anfang breiter angelegt, als der Schriftzug ist. Das lässt sich schlecht erklären, am besten ist, wenn Sie einfach damit herumprobieren. Wenn Ihnen der Farbverlauf nicht gefällt, löschen Sie die Ebene einfach mit der [Entf]-Taste und machen einen neuen.

Sie können auch die Ebene mit Ihrem Schriftzug unsichtbar machen, um zu sehen, wie der Farbverlauf im Ganzen aussieht. Klicken Sie dazu im Ebenendialog auf das Auge in der Zeile, welche die Ebene mit Ihrem Schriftzug symbolisiert.

Nun kann man den Bereich außerhalb der Schrift transparent machen, um den Schriftzug in ein anderes Bild einzufügen

Mit den Farbeinstellungen im Menü „Farben“ des Bildfensters können Sie den Farbverlauf auch noch weiter modifizieren: Mit dem Gammawert im Menüpunkt „Werte“ aufhellen oder abdunkeln, mit Helligkeit und Kontrast sowie mit Sättigung und Farbton spielen und so weiter. Wenn Sie mit dem Aussehen Ihres Schriftzuges schließlich zufrieden sind, klicken Sie im Ebenendialog mit der rechten Maustaste in die Ebene mit dem Schriftzug und wählen aus dem Kontextmenü „Nach unten vereinen“ und dann im Menü „Bild“ des Bildfensters „Automatisch zuschneiden“. Damit ist Ihr Banner praktisch fertig – Sie könnten es etwa als Schriftzug auf schwarzem Grund verwenden.

Sie können den Schriftzug aber auch zum Beispiel in ein Foto einfügen. Dazu machen Sie (wiederum mit „Ebene“ – „Transparenz“ – „Farbe zu Transparenz“) die Hintergrundfarbe transparent, wählen mit [Strg]-A das ganze Bild, kopieren es und fügen es in das entsprechende Foto ein.

Ein Schriftzug aus Gold

Die gleiche Technik können Sie als Grundlage für Schriftzüge verwenden, die anschließend noch mit Hilfe von Filtern bearbeiten und so zusätzliche Effekte erzeugen. Als Beispiel soll hier beschrieben werden, wie man eine goldene Schrift mit Metallic-Effekt und Überstrahlung erzeugt.

Anstatt die Füllung nach der Schrift zu erzeugen, kann man auch damit beginnen. Erzeugen Sie ein hinreichend großes neues Bild und füllen Sie es mit dem Farbverlauf „Golden“. Im Beispiel wurde als Form des Farbverlaufs „Kreisförmig“ gewählt, was aber weniger wichtig ist. Die Größe hängt davon ab, wieviel Sie von dem Farbverlauf verwenden wollen.

Der eigentliche Trick besteht nämlich darin, dass man sich jetzt mit dem Auswahlwerkzeug einen Bereich des Farbverlaufes auswählt, in dem die Farbnuancen enthalten sind, die man haben möchte. Gehen Sie dabei etwas großzügig zu Werke, damit sie nachher noch ein wenig Spielraum zum Variieren haben.

Nun beschneiden Sie das Bild auf die Auswahlgröße. Das können Sie mit dem Befehl „Auf Auswahl zuschneiden“ im Menü Bild tun.

Das beschnittene Bild skalieren Sie nun mit dem Befehl „Bild skalieren“ aus dem Menü „Bild“. Machen Sie es dabei so groß, dass sie mit Ihrem Schriftzug nachher nach allen Seiten noch Spielraum haben.

Jetzt erstellen Sie die neue Ebene, auf der Sie Ihren Schriftzug anbringen wollen.

Diese Ebene machen Sie schwarz und zwar entweder, indem Sie beim Erzeugen gleich „Schwarz“ als Hintergrundfarbe wählen oder, indem Sie die Ebene mit Schwarz füllen, nachdem Sie sie erzeugt haben.

Nun können Sie Ihren Schriftzug mit dem Textwerkzeug erstellen. Achten Sie dabei wiederum darauf, dass die obere Ebene ausgewählt ist, was aber von selbst der Fall sein sollte, da neu erzeugte Ebenen defaultmäßig ausgewählt sind. Nehmen Sie dabei als Vordergrundfarbe ein Gelb, das in etwa der mittleren Farbe des Farbverlaufs auf der Hintergrundebene entspricht. Nachdem Sie den Schriftzug erstellt haben, müssen Sie ihn mit der Ebene darunter verbinden.

Nun können Sie den Schriftzug transparent machen, indem Sie wie bereits im ersten Beispiel „Ebene“ – „Transparenz“ – „Farbe zu Transparenz“ wählen, mit der rechten Maustaste in das Farbauswahlfeld klicken und die Vordergrundfarbe als transparente Farbe auswählen.

Sie haben nun noch die Möglichkeit, den Farbverlauf innerhalb der Schrift zu justieren. Verschieben Sie dazu die Ebene mit der Schrift mit Hilfe der Pfeiltasten über dem Hintergrund, bis Ihnen der Bereich gefällt, der durch die transparente Schrift zu sehen ist.

Nun vereinen Sie die Ebene mit Ihrer Schrift nach unten mit der Hintergrundebene. Sie können dies mit dem Befehl „Nach unten vereinen“ tun, der sowohl im Menü „Ebenen“ des Bildfensters enthalten ist als auch in dem Kontextmenü der Ebene im Ebenendialog.

Jetzt wählen Sie den Schriftzug mit dem Auswahlwerkzeug großzügig aus und beschneiden das Bild auf die Auswahlgröße.

Anschließend vergrößern Sie die Leinwand mit dem Befehl „Leinwandgröße“ aus dem Menü „Bild“ Ihres Bildfensters und zentrieren es mit der Schaltfläche „Zentrieren“. Wählen Sie die Leinwandgröße so, dass um die Schrift herum Platz für die Lichteffekte bleibt.

Mit dem Befehl „Ebene auf Bildgröße“ aus dem Menü „Ebenen“ dehnen Sie die Ebene mit Ihrem Schriftzug auf das ganze Bild aus. Das müssen Sie tun, obwohl Sie im Moment nur einen einige Ebene, nämlich die Hintergrundebene, haben, denn der Befehl „Leinwandgröße“ hat zwar Platz um die Ebene geschaffen, sie jedoch nicht vergrößert.

Nachdem die Sie die Ebene auf die neue Leinwandgröße gebracht haben, können Sie den bis jetzt noch transparenten Bereich mit Schwarz füllen.

Jetzt können Sie beginnen, die Lichteffekte hinzuzufügen. Als erstes fügen Sie eine Lichtquelle hinzu, welche Sie sich vorstellen können, wie einen Scheinwerfer, der das Bild anstrahlt. Mit dem vordersten Reiter des Dialoges „Lichteffekte“ aus dem Untermenü „Licht und Schatten“ im Filtermenü des Bildfensters können Sie Ihre Lichtquelle grob einstellen.

Sie können hier den Punkt im Vorschaufenster, der die Lichtquelle darstellt, mit der Maus verschieben und die Distanz zur Bildebene mit dem Schieberegler justieren. Im zweiten Reiter können Sie ihre Position und Richtung mit Koordinaten zahlenmäßig einstellen. Um den Glitzereffekt zu erreichen, müssen Sie im Reiter „Bump“ (vierter von rechts) das Bump-Mapping aktivieren, als Kurve „sphärisch“ auswählen und eine maximale Tiefe von 0,80 einstellen.

Sie können mit den Werten für den Lichteffekt ruhig spielen, wenn Ihnen das Ergebnis nicht gefällt, machen Sie es mit [Strg]-Z rückgängig und starten einen neuen Versuch. Das machen Sie solange, bis Sie zufrieden sind.

Als nächstes setzen Sie noch einen Linsenreflex hinzu, den Sie ebenfalls im Untermenü „Licht und Schatten“ des Menüs „Filter“ im Bildfenster finden. Im zugehörigen Dialog können Sie die Position des Reflexes justiern.

Der Linsenreflex ist jetzt noch rot, was den eher monochromen Charakter des Bildes stört. Aber auch das lässt sich ändern.

Entfärben Sie das Bild ganz einfach mit dem Befehl „Entsättigen“ aus dem Menü „Farben“ des Bildfensters. Das bedeutet nichts anderes, als dass Sie ein Graustufenbild daraus erzeugen.

Bevor Sie nun das Bild erneut einfärben, müssen Sie die Helligkeit und den Kontrast ein wenig vermindern, denn sonst würden die hellsten Bereiche des Bildes möglicherweise nicht eingefärbt, da reines Weiß und reines Schwarzes nicht gefärbt werden können, ohne dass sich die Helligkeit ändert. Tun Sie das mit „Helligkeit und Kontrast“ aus dem Menü „Farben“ des Bildfensters.

Jetzt können Sie das Bild mit „Einfärben“ aus dem gleichen Menü tonen. Um das gewünschte Goldgelb zu bekommen, stellen Sie den Farbton auf etwa 44, die Helligkeit auf ca. -8 und die Sättigung ungefähr auf 77.

Wenn das Bild dabei ein wenig dunkel gerät, macht das nichts aus. Im Menüpunkt „Werte“ aus dem „Farben“-Menü des Bildfensters können Sie den Gammawert anheben, bis Ihnen das Bild wieder hell genug ist.

Zum Schluss wählen Sie einen Bereich rund um den Schriftzug aus, der für Ihren Geschmack genug von den Lichteffekten rundherum sehen lässt und schneiden das Bild mit „Bild“ – „auf Auswahl zuschneiden“ auf den ausgewählten Bereich zurecht. ™

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GIMP in zehn Schritten erweitern

Jedem erfahrenen Kenner freier Software ist GIMP ein Begriff. Die einen nennen es ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm, die anderen nicht. Im folgenden Teil wird gezeigt, wie man GIMP in neun Schritten gehörig erweitert. Die genannten Erweiterungen sind meist gleichermaßen unter Windows wie den unixoiden Betriebssystemen Linux und Mac einsetzbar.

LESE-TIPP: Best of Gimp: 40 professionelle Tutorials plus erlesene Profi-Tipps

Erweiterungen heben den Grad an Professionalität

Schritt Nr. 1: Photoshop-Plugins und -Pinsel mit GIMP nutzen

Das PSPI-Plugin erlaubt das Nutzen von Photoshop-Plugins unter GIMP. Damit kann man weiterhin Photoshop-Plugins vom Datenträger auswählen und sie unter GIMP installieren. Leider liegt für Linux – fertig kompiliert – nur eine Version für alte Ubuntu-Distributionen vor. Möglichkeiten sind hierzu Wine oder eine VM mit Windows. Das umgewandelte Plugin ist dann später nativ unter Linux einsetzbar. Das Tool ABR2GBR übersetzt Photoshop-Pinsel ins GIMP-Format.

Schritt Nr. 2: Ebenen-Styles

Möchte man Ebenen zum Beispiel mit Schatten, Farbüberlagerungen und innerem Glühen aufwerten, so hole man sich das Layer Effects Plugin. Es gibt davon zwei Versionen: Script-Fu und Python. Die Python-Version erlaubt eine Vorschau der Effekte. Die Installation und Auffindung in der Programmoberfläche verläuft wie vorangegangen.

Schritt Nr. 3: CMYK Farben

Das CMYK-Farbmodell steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Schwarz). Dieses ist besonders für den qualitativ hochwertigen Druck interessant. Das Fehlen dieser Farbtrennung wird von vielen bemängelt. Diese lässt sich jedoch mit dem Plugin Separate+ nachrüsten. Unter Ubuntu Linux werden zur Installation nur zwei Befehle benötigt. »apt-get install gimp-seperate« und für die ICC-Profiles »apt-get install icc-profiles«. Zudem gibt es ein vorkompiliertes DEB-Paket für Ubuntu von Seperate+ 0.5.1 für 32-Bit Systeme. Auf allen anderen Systemen bitte immer darauf achten, dass Seperate+ sowie die ICC-Profiles installiert sind. Für die letzten beiden Sätze danke ich meinem Blogleser gnokii.

Schritt Nr. 4: Liquid Rescale

Damit lassen sich Bilder in verschiedene Dimensionen wie 16:9 oder 4:3 skalieren, ohne dass diese verzerrt wirken. Das Plugin ist unter Wikidot erhältlich.

Schritt Nr. 5: Pinsel nachladen

Die Standardpinsel von GIMP sind auf Dauer langweilig. Blendfu.com bietet mehr Pinsel-Sets als man jemals benötigen wird. Dazu kopiert man das entpackte Pinselverzeichnis in das Unterverzeichnis des GIMP-Programmordners mit dem Namen brushes (Linux: .gimp-2.6/brushes im Home-Ordner). Doch Vorsicht: Viele zusätzliche Pinsel verlängern den Programmstart deutlich.

Schritt Nr. 6: Fenster verankern

Ist man es überdrüssig, die drei GIMP-Fenster immer wieder zurechtzurücken, klickt man einfach mit der rechten Maustaste auf die Fenster-Titelleiste und wählt »Immer im Vordergrund«. Danach ist die Werkzeugleiste selbst dann sichtbar, wenn man ein anderes Programm öffnet. Das Kontextmenü eröffnet noch weitere Einstellmöglichkeiten, die das Dreierlei der GIMP-Fenster interessant machen.

Schritt Nr. 7: Animations-Paket

Das GIMP Animation Package (GAP) erlaubt die Erstellung von Animationen. Diese lassen sich gut für animierte Avatare im GIF-Format einsetzen. Bei den meisten Linux-Distributionen ist es bereits innerhalb des Paketmanagers unter der Bezeichnung gimp-gap zu finden und birgt eine Vielzahl an vorgefertigten Effekten.

Schritt Nr. 8: GEGL

Eine der größten Neuerungen in GIMP 2.6 ist GEGL. Damit ist die Anpassungen von Ebenen-Effekten und CMYK- sowie Bit-Tiefen vereinfacht möglich. GEGL ist standardmäßig nicht eingeschaltet; man aktiviert es in der Menüleiste mittels »Farben« – »GEGL verwenden«. Unter Werkzeuge gibt es in der Menüleiste eine Auswahl an GEGL-Operationen.

GEGL birgt eine Vielzahl an Features

Schritt Nr. 9: 117 Effekte

Mit dem Sourceforge-Projekt GIMP FX Foundry wird eine Vielzahl an Effekten angeboten. Zu den Skripten gehören etwa das »Roy Lichtenstein Effect Script«, das Bilder im Stil des Pop-Art-Künstlers aufbereitet und das »Planet Render Script«, welches einen Planeten generiert, dessen Größe und Lichteinstrahlung der Anwender selbst bestimmt. Den Inhalt des Pakets kopiert man unter Linux nach .gimp-2.6/scripts im Homeordner und unter Windows sowie Mac in den Ordner »scripts«, im GIMP-Programmordner. Nach dem Neustart von GIMP findet man in der Menüleiste einen neuen Reiter mit dem Namen FX-Foundry.


Die zahlreichen Effekte laden zum Klicken ein

Schritt Nr. 10: David’s Batch Processor

Das aus Australien stammende Plugin »David’s Batch Processor« bietet eine flexible Stapelverarbeitung. Diese unterstützt das Drehen, Skalieren (relativ und absolut), Verwischen, Einfärben, Beschneiden, Schärfen, Umbenennen und Formatumwandeln (auch in exotischen Formaten wie PAT oder MIFF). Zudem kann eine Vorschau ausgegeben werden. Das Plugin ist für Windows auf der Homepage des Autors erhältlich. Linux-Anwender können das Plugin meist einfach über den Paketmanager installieren. Es befindet sich im AddOn-Paket »gimp-plugin-registry«.

Fazit

Nachdem GIMP in den genannten neun Schritten erweitert wurde, liegt ein professionelles und sehr leistungsfähiges Bildbearbeitungsprogramm vor, mit welchem man mit wenigem Klicken und Testen ein ansprechendes Bild erstellen kann. Möchte man noch mehr Extras für GIMP haben, so sollte man die Website Gimpstuff.org ansurfen. Weiterhin gibt es auf der offiziellen GIMP-Website eine Vielzahl an Tutorials. Damit man jedoch die vollen Möglichkeiten von GIMP nutzen kann, sollte man auf Dauer damit arbeiten. »Learning-by-Doing« heißt hier die Devise.

Besonders möchte ich dem Leser das Buch »GIMP 2.6 für digitale Fotografie« von Jürgen Wolf ans Herz legen, das im Galileo-Verlag erschienen ist und in leicht zu lesender Weise, anhand praktischer Beispiele, die fantastischen Einsatzmöglichkeit dieser freien Software nahe bringt. Auf der Verlagsseite gibt es eine Leseprobe. Zudem liegt dem Buch eine herausnehmbare und übersichtliche Nachschlagevorlage bei, mit der man alle Tastenkürzel stets parat hat. Am Ende bleibt anzumerken, dass Photoshop in Kombination mit einem Mac-Rechner oftmals als das Non-Plus-Ultra in Sachen Bildbearbeitung angesehen wird. Mike Essl zeigt auf seinem Blog anschaulich, dass man diese Ansicht guten Gewissens auch nicht vertreten kann. ™