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Trigger-Mails: So sprichst du potenzielle Kunden passgenau an

Trigger-Mails sind die effektivste Form des E-Mail-Marketings. Sie beziehen sich auf ein bestimmtes Ereignis im Leben eines Kunden und werden dadurch für ihn besonders interessant. Für Unternehmer bedeutet das in messbaren Zahlen ausgedrückt, höhere Öffungsraten, höhere Klickraten, stärkere Kundenbindung und so mehr Einnahmen.

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E-Business SEO & Online-Marketing

Onsite SEO: Effektive Sofortmaßnahmen für jedermann

Websitebetreiber, Webdesigner und manchmal sogar SEO-Profis verpulvern viel Geld mit teurem Linkbuilding und Suchmaschinenwerbung. Sie investieren viel in die Kür, aber vergessen die Pflicht. Dabei sind – vor allem in Nischen – bereits mit ordentlicher Onsite-Arbeit gute Positionen in Suchergebnissen erreichbar. Und wenn es nicht reicht, musst du dank sorgfältiger Onpage-Aufbereitung zumindest weniger Geld für entsprechendes Linkbuilding in die Hand nehmen. Onsite-Optimierung besteht zumindest auch aus „low hanging fruits“ (deutsch: leicht zu erntende Früchte), die sich zu pflücken lohnen.

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Betriebliches E-Business SEO & Online-Marketing

Webdesign-Content: Die Auswahl guter Inhalte ist ein Erfolgsfaktor

„Texte habe ich nicht. Schreiben Sie halt irgendwas“. Zum Leidwesen vieler Webdesigner ertönt solches zu oft aus dem Munde des frisch gebackenen Kunden und es erwächst daraus erst viel Erklärungsarbeit, danach meist Überzeugungsarbeit und zu guter Letzt noch einiges an Organisationstalent. Denn gute Webdesigner wissen: Die Qualität des Contents ist maßgebliches Erfolgskriterium einer Website.

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E-Business SEO & Online-Marketing

Negative SEO: So wirst du aus dem Google-Index gekegelt

Der ganze Google-Zoo an Updates vom Panda-Bärchen bis zum Kolibri der vergangenen Jahre hat die Suchergebnisse nicht nur durcheinandergewürfelt, verbessert und Black-Hat-SEOs das Leben schwerer gemacht. Er hat auch eine furchteinflößende SEO-Methode noch furchteinflößender (weil bedrohlicher) gemacht: Das sogenannte Negative SEO – also das gezielte „Abschießen“ der Konkurrenz aus dem Suchergebnisseiten.

Was ist Negative SEO?

Negative SEO ist letztlich ein Begriff, der eine Attacke gegen eine Website beschreibt. Die angegriffene Website soll aus den vorderen Ergebnisseiten der Suchmaschinen verbannt werden. Es geht also darum, den genau gegenteiligen Effekt zu erreichen, den du mit SEO normalerweise erreichen willst. So erklärt sich die Verwendung des Adjektivs „Negative”.

Um Negative SEO zu betreiben, verwendest du im Grunde die vormals beliebten Black-Hat-SEO-Methoden, die heute zum Pushen der Seite nicht mehr funktionieren. Fortgeschrittene setzen zusätzlich auf direkte Hacking-Angriffe oder attackieren die Reputation der zu schädigenden Seite im Internet.

Die Negative-SEO-Techniken im Überblick:

  • Aufbau unzähliger schlechter Backlinks (Stichwort: Bad Neighbourhood) in kurzer Zeit. Besonders gut funktioniert das, wenn du auch noch auffällige Spam-Keywords wie Viagra, Online-Casino und andere mehr verwendest.
  • Automatisierte Vervielfältigung der Inhalte oder sogar Spiegelungen der ganzen Website auf Hunderten Domains (Stichwort: Duplicate Content)
  • Abbau guter Backlinks (indem du vorgibst, für die attackierte Website tätig zu sein)
  • Angriff auf die Online-Reputation, indem du mit Fake-Accounts in sozialen Medien auftrittst oder versuchst, die attackierte Website mit Spam-Marketing in Verbindung zu bringen
  • Hackangriff auf die Website und Einbau von Spam oder Malware

Vor einiger Zeit galt es als unsicher, ob Negative SEO, etwa durch Setzen von Bad-Neighbourhood-Links wirklich negative Auswirkungen auf ein Website-Ranking haben kann. Mittlerweile dürfen wir uns dessen sicher sein. Und zwar nicht nur deswegen, weil es immer mehr Berichte erfolgreicher Negative-SEO-Kampagnen im Netz gibt, sondern auch deswegen, weil in den vergangenen Jahren immer wieder Seitenbetreiber auch ohne Negative-SEO-Angriff „Opfer” einer Abstrafung im Google-Ranking wurden.

Die betroffenen Seitenbetreiber wurden vom Suchmaschinen-Riesen dazu aufgerufen, unnatürliche Links abzubauen oder mittels Disavow-Tool zu entwerten. Um zu unterstreichen, dass man es bei Google ernst meint, verloren diese Websitebetreiber direkt ihr gutes Ranking und damit erhebliche Teile ihres Einkommens.

Wie schützt man sich vor Negative-SEO?

Nutzt ein Konkurrent oder ein vom Konkurrenten beauftragter SEO-Fachmann die genannten Techniken, um deine Website zu attackieren, musst du spätestens dann handeln. Um einer solch skrupellosen Attacke nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, solltest du zudem vorbeugen. Denn sich vor Negative-Seo-Attacken zu schützen, vorzubereiten und schnell reagieren zu können, ist effektiver und einfacher, als erst dann zu handeln, wenn sie ihre volle Wirkung bereits entfaltet haben.

Solltest du übrigens der Auffassung sein, dass deine Wettbewerber viel zu anständig seien, um dich mit Negative SEO zu überziehen, dann solltest du dir diesen Beitrag einmal genauer zu Gemüte führen. Darin schildert eine SEO-Agentur, wie sie auf eine kalte E-Mail mit dem Angebot der Durchführung von Maßnahmen aus dem Negative SEO über 80 Prozent Interessenten-Antworten erhielt. Fast 30 Prozent wollten eigentlich nur noch die Bankverbindung der Agentur wissen, um sofort überweisen zu können.

Der ehemalige Google-Webspam-Chef Matt Cutts erklärte zwar, dass der Suchmaschinenriese alles unternimmt, um diese Methoden zu erkennen und zu unterbinden. Bis zum heutigen Tage ist davon indes wenig zu erkennen. Es gibt dafür keine Garantie. Entsprechend musst du die Sache selbst in die Hand nehmen.

Diese Angriffe können deine Website ereilen

Attacke 1: Spamlinks auf die Website

Je früher du merkst, dass Spam-Backlinks auf deine Website gesetzt werden, desto schneller kannst du reagieren und diese abbauen beziehungsweise entwerten. Mit einem Backlink-Analyse-Tool solltest du deine eingehenden Links regelmäßig überwachen und kontrollieren. Fällt dir auf, dass es plötzlich mehrere Links von vermeintlich „spammigen“ Seiten hagelt, musst du tätig werden.

Kontrolliere zuerst, ob diese Links tatsächlich schlecht für dein Ranking sein werden oder sind und kontaktiere gegebenenfalls den Webmaster. Bitte ihn, sie zu entfernen. Ist das nicht möglich, solltest du das Disavow-Tool von Google einsetzen und die Links entwerten.

Attacke 2: Gute Links werden abgebaut

Hier geht der SEO-Fachmann, der es auf dich abgesehen hat, so vor: Mit Hilfe eines Tools analysiert er deine Backlink-Struktur und erstellt eine Liste deiner guten Backlinks. Nun schreibt er in deinem Namen die Webmaster direkt an und bittet darum, genau diese Links zu entfernen. Eine hanebüchene Erklärung denkt er sich dafür auch noch aus. Deine guten Backlinks schwinden dahin und damit vermutlich auch deine guten Rankings.

Um dieser Attacke vorzubeugen, solltest du dir angewöhnen, bei Kooperationen immer eine domainzugehörige E-Mail-Adresse und keine gmx-, gmail-, hotmail-Adressen zu verwenden. Wird plötzlich mit einer Fake-Adresse eines Gratis-Anbieters zum Linkabbau angefragt, werden informierte Webmaster nämlich im Normalfall misstrauisch. Lief die Kommunikation hingegen schon bisher immer über eine solche Adresse, könnte der Webmaster tatsächlich den Link einfach entfernen, ohne nochmal bei dir nachzufragen.

Auch für diese Art der Attacke ist es wichtig, dass du dein Linkprofil kennst. Werden nämlich dann Links entfernt, wird es dir auffallen und du kannst die Webmaster kontaktieren und nach dem Grund fragen.

Attacke 3: Deine Inhalte werden über Dutzende Websites kopiert (Duplicate Content)

Mittels Script kopiert ein Konkurrent oder ein beauftragter SEO deine Inhalte oder gleich deine kompletten Websites und veröffentlicht diese auf Hunderten Domains. Wenn Google diesen Duplicate Content erkennt, kann das für deine Rankings schädlich sein. Die Bots könnten sogar deine Seite für kopiert halten.

Du solltest das daher stets im Auge behalten. Beobachte und kontrolliere regelmäßig deine Rankings mit SEO-Tools. Richte Google-Alerts für deinen Firmennamen und für deine relevanten Suchbegriffe ein. Zudem kannst du Duplicate-Content-Checker nutzen und das Netz nach kopierten Inhalten absuchen.

Bist du auf Duplicate-Content gestoßen, meldest du diesen auf den Google-Support-Seiten und versuchst so, dagegen vorzugehen.

Attacke 4: Dein guter Ruf im Netz soll untergraben werden

Mit Spam-Marketingkampagnen wie Massen-E-Mails oder Fake-Accounts auf sozialen Medien wird versucht, deinen guten Online-Ruf zu schädigen? Das solltest du natürlich so schnell wie möglich mitbekommen. Im schlimmsten Fall wird deine Website bei einer Spam-Mail-Kampagne vielleicht sogar als Phishing-Seite markiert – mit fatalen Auswirkungen auf Besucher und Rankings. Die Fake-Accounts in sozialen Medien könnten schnell Follower erhalten und dir einen schlechten Ruf verschaffen, den du im Netz nicht so leicht wieder los wirst.

Falls du also ins Visier einer solchen Kampagne geraten solltest, ist es wichtig, dass du schnell darüber Kenntnis erhältst. Daher solltest du deine Erwähnungen in sozialen Medien und im Netz mit entsprechenden Monitoring-Tools im Auge behalten. Auf diese Weise versetzt du dich in die Lage, so früh wie möglich gegebenenfalls den Google-Support zu kontaktieren und Falschinformationen in Blogs, in sozialen Netzwerken etc. zumindest eine seriöse Antwort entgegenzustellen.

Attacke 5: Deine Seite wird von einem Hacker angegriffen

So wie in allen anderen Bereichen auch, gibt es keinen 100-prozentigen Schutz vor Hacker-Angriffen. Du kannst aber auf deiner Website ein paar Hürden einbauen. Falls du WordPress nutzt, könntest du ein Sicherheits-Plugin installieren (Die gibt es natürlich auch für andere CMS). Zudem solltest du ein starkes Passwort (Kombination aus Zahlen, Sonderzeichen, Groß-Kleinschreibung, etc) benutzen und regelmäßig Backups deiner Datenbank erstellen.

Zum Thema Sicherheit mit WordPress findest du bei uns diesen und diesen Beitrag und dieses E-Book.

Hat es ein Hacker trotz Plugin und starkem Passwort geschafft, bei dir „einzubrechen” und Schadsoftware oder Spam hochzuladen, stellst du dank des Backups zumindest schnell wieder den Originalzustand her. Mit Backup-Lösungen für WordPress haben wir uns in diesem Beitrag beschäftigt.

Um einen solchen Angriff schnell zu bemerken, richtest du dir etwa E-Mail-Benachrichtigungen in den Google-Webmaster-Tools ein. So erfährst du, wenn Google sich an Inhalten oder Quelltextteilen auf deiner Website besonders stört.

Ist Negative SEO rechtlich zulässig?

Die Antwort auf die Frage, ob Negative SEO rechtlich zulässig ist, ist im gesamten DACH-Raum eindeutig zu beantworten und sie lautet: Nein.

Die Begründung ist logisch. Negative SEO zielt darauf ab, den Wettbewerber, der angegriffen wird, direkt zu schädigen. In Deutschland ergeben sich aus dieser Absicht etliche Verstöße aus dem BGB, dem bürgerlichen Gesetzbuch, und dem UWG, dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Sobald Verleumdung, üble Nachrede und andere falsche Tatsachenbehauptungen dazukommen, ist der Staatsanwalt potenziell mit an Bord. Denn dann ist auch Strafrecht betroffen.

Das ist alles ziemlich eindeutig. Das Problem daran ist, dass Negative SEO nachgewiesen werden muss, um irgendeine Rechtsfolge daraus ableiten zu können. In aller Regel sind die Angriffe weniger konkret als ein direkter Hack oder eine Verleumdung in den sozialen Medien. Diese Fälle lassen sich vergleichsweise gut ermitteln.

Die Dingfestmachung eines Black-Hatters indes, der eine schlechte Link-Nachbarschaft für deine Website aufgebaut hat, ist weitaus schwieriger. Das liegt nicht nur daran, dass derlei Attacken meist nicht offensichtlich von einem Wettbewerber direkt gesteuert sind, sondern von irgendwelchen, meist ausländischen Fachkräften abgewickelt werden.

Dabei ist der Aufbau von Links als grundsätzliches Fundament des Web auch nicht unzulässig und niemand muss eine Zustimmung vorzeigen, dass er eine bestimmte Website unter bestimmten Keywords verlinken darf oder eben nicht. Umgekehrt besteht kein Anspruch, mit seiner Website von jemand anderem verlinkt oder eben gerade nicht verlinkt zu werden.

Ein weiterer Faktor besteht darin, dass sich diese Form des Negative SEO nur indirekt auf den Angegriffenen auswirkt. Die Drecksarbeit machen letztlich Googler, wenn sie auf die falsch gesetzten Signale reagieren und die angegriffene Seite deshalb im Ranking abwerten. Das wird der Angreifer beabsichtigt haben, aber er tut es halt nicht selbst.

Im Ergebnis wird es also für dich als Angegriffenen schwer, über die juristische Schiene gegen derlei Machenschaften vorzugehen. Mindestens wird es viel zu lange dauern. Erfolgversprechender als das Einschalten eines Anwalts ist es in der Regel, die hier beschriebenen Warnsignale schnell zu erkennen und die genannten Gegenmaßnahmen einzuleiten. Recht haben und Recht bekommen, sind, wie eigentlich stets, zwei verschiedene Paar Schuhe.

(Dieser Beitrag wurde im Original von Manuel Diwosch geschrieben. Seither wurde er mehrfach aktualisiert und angepasst, sowie in 2018 fast vollständig neu erstellt.)

(Artikelbild: Depositphotos)

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E-Business SEO & Online-Marketing

Backlinks: Das musst du als Seitenbetreiber wissen

Wenn du dich mit einem sogenannten SEO-Experten unterhältst, wirst du ziemlich schnell im Gespräch verloren gehen. Denn dieser wird mit vielerlei Anglizismen um sich werfen, die sich einer logischen Interpretation entziehen. Dann bist du am Ende höchstens so schlau wie am Anfang. Ich will daher heute einmal das Thema „Backlinks” auf das Verständnislevel runterbrechen, dass du wirklich brauchst.

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Design: So beleben animierte Präsentationen den E-Commerce

Text und Bild ist nicht mehr genug. Ton allein ist zu isoliert. Erst in der Kombination verschiedener Medien entsteht ein erfolgreiches E-Commerce-Design.

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Betriebliches E-Business

IT-Fachkraft: Weiterbildung für eine sichere, berufliche Zukunft

Digitale Technik bestimmt unser Leben. Mikroprozessoren in Radioweckern läuten den Tag ein und begleiten uns den ganzen Tag bis zum Schlafengehen. Die meiste Zeit arbeitet Hard- und Software still im Hintergrund.

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E-Business SEO & Online-Marketing

Erste Hilfe für kreative Köpfe: Wie eine deutsche Agentur deine Adwords-Kampagnen beflügelt

Die größte Herausforderung liegt heute für viele darin, der eigenen Mutter die berufliche Tätigkeit zu erklären, damit sie qualifiziert antworten kann, wenn sie gefragt wird, was ihr Sohn oder ihre Tochter eigentlich nach dem Studium so macht. Die Phrase „irgendwas mit Computern“ ist genauso gängig, aber auch schwammig und nichtssagend wie „irgendwas mit Medien“, was gewöhnlich als Antwort folgt.

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Design Social Media Webdesign

Logogestaltung in Zeiten sozialer Medien: Quadratisch, praktisch, gut?

Die Gestaltung eines Logos ist seit jeher den technischen Gegebenheiten und den zur Verfügung stehenden Medien unterworfen. So war es zu Zeiten des Faxes wichtig, dass ein farbiges Logos so kontrastreich angelegt war, dass es beim Fax auch in schwarz-weiß funktionierte. Mit den sozialen Netzwerken kamen neue Anforderungen auf Gestalter zu, die sich vor allem in der Logoentwicklung der letzten Jahre widerspiegeln.

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Bilder im Kopf: So schreibst du anschaulich

Willst du so anschaulich, lebendig und packend schreiben, dass bei deinen Leserinnen und Lesern Bilder im Kopf entstehen? Wenn du dir einige Tricks bei gestandenen Schriftstellern abguckst, ist das gar nicht so schwer, wie es zunächst erscheinen mag.

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Freelance Workflow

Goodbye Stress: Vier Strategien für effektiveres Arbeiten

Du kennst das Problem: Zig Dinge wollen erledigt sein und der Terminplaner ist zum Bersten voll. Du würdest gern 72-Stunden-Tage einführen, weil du dann endlich genug Zeit für alle Projekte hättest. Doch auch dein Tag hat nur 24 Stunden. Keep cool, denn Effektivität und Erfolg sind planbar. Du musst nur wissen wie.

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E-Business Freelance Workflow

Produktivität steigern: So schreibst du mehr in kürzerer Zeit

Wenn du gerne und viel schreibst, hast du dich vielleicht schon mal gefragt, ob du nicht in der gleichen Zeit mehr Posts verfassen könntest. Für Menschen, die beruflich viel schreiben müssen, ist diese Frage nicht bloß interessant, sondern schon sehr wichtig. Freiberufliche Journalisten bestimmen mit diesem Faktor letztendlich auch ihr Honorar. Je mehr sie in einer bestimmten Zeit schreiben können, desto mehr Geld verdienen sie – eine ordentliche Auftragslage mal vorausgesetzt.

In diesem Beitrag gebe ich dir einige Tipps, die der täglichen Praxis entstammen und dabei helfen sollen, weniger Zeit pro geschriebenem Artikel aufwenden zu müssen.

Einige Worte zum Einstieg

Manche der nun folgenden Tipps hören sich vielleicht etwas profan an. Das lässt dich vielleicht zweifeln, ob sie helfen können. Doch ich versichere dir, jeder einzelne dieser Tipps kommt direkt aus der Praxis und kann definitiv helfen, schneller zu schreiben.

0. Schreibe alle Ideen für Artikel sofort auf

Sehr oft hat man Ideen für tolle Artikel, die kurze Zeit später jedoch vergessen sind, weil man sie nicht sofort notiert hat. Vielleicht schaffst du dir ein eigenes Ideen-Buch an, dass du ständig mit dir führen kannst. Notiere einfach alle Ideen sofort im MOment ihres Aufkommens. Wenn es dann an das Schreiben eines Artikels geht, hast du sofort eine Idee parat und es kann losgehen.

1. Bereite dich gut vor

Bevor du zu schreiben beginnst, suche alle nötigen Quellen für deinen geplanten Artikel zusammen. Gehe einige Minuten in dich und überdenke die Struktur des zu schreibenden Beitrags. Denke auch an eventuell benötigtes Bildmaterial, downloade es und lege es auf deinem Desktop bereit.

2. Setze dir eine (tägliche) Deadline

Wenn du dir bewusst eine tägliche Deadline setzt, an der du aufhören willst, zu schreiben, wirst du voraussichtlich automatisch schneller werden, denn du hast ein zeitliches Ziel. Du beeilst dich etwas mehr als ohne eine klare Zielschnur. Du kennst sicherlich das alte Gesetz, wonach eine Aufgabe immer diejenige Zeitspanne ausfüllen wird, die für ihre Erledigung zur Verfügung steht.

3. Fang mit dem zweiten Absatz an

Der erste Absatz eines Blogposts ist sehr wichtig. Er ist der „Lead“-Absatz und soll erklären, worum es geht. Daher halten sich viele Menschen zu lange damit auf, einen guten ersten Absatz zu verfassen. Fang einfach mit dem zweiten Absatz an und schreibe den ersten zu allerletzt. Erstens bist du dann immer noch im „Flow“ und kannst diesen Job wahrscheinlich einfacher und schneller erledigen. Zweitens weißt du dann, wovon dein Beitrag genau gehandelt hat und kannst eine aussagekräftige Einleitung viel zielsicherer schreiben.

4. Schreibe gegen die Uhr

Dieser Tipp wirkt bei mir hervorragend. Ich nutze eine Timer- / Countdown-App beim Schreiben. Bevor ich mit einem Artikel anfange, überlege ich mir eine Zeitspanne, in der ich den betreffenden Beitrag geschrieben haben muss und stelle meinen Countdown ein. Nach Ablauf der eingestellten Zeit gibt die App einen deutlich hörbaren Ton von sich.

Timer App für Windows | Timer App für Mac OS X

5. Finde heraus, zu welcher Zeit du am produktivsten bist

Nicht jeder Mensch kann zu jeder Zeit gleich kreativ oder schnell sein. Manche Menschen; darunter auffallend viele Top-Manager; sind am sehr frühen Morgen am produktivsten. Wenn dir das Schreiben frühmorgens leichter fällt, steh früh auf. Wenn du erst abends fit wirst, nutze die Abendstunden zum Schreiben.

6. Schreibe nur über Dinge, die du magst

Viele Menschen können über Dinge, die sie mögen, schneller schreiben als über Dinge, die sie nicht mögen. Dieses Phänomen beobachte ich auch bei mir selbst. Artikel zu Themen, die ich mag, sind schneller verfasst als Beiträge zu Themenbereichen, die mir nicht liegen.

7. Fasse dich kurz

Stelle dir ab und zu während des Schreibens die Frage, ob man die Aussage auch mit weniger Worten verständlich machen kann. Schreibe – wenn möglich – kurze Sätze. Hilfreich sein kann auch die Vorstellung, man müsse jeden Satz in nur 140 Zeichen (wie dunnemals für Twitter) schreiben. Bedenke: Was du in 3 Absätzen erzählen könnest, solltest du durchaus auch in 3 Absätzen erzählen.

8. Schreibe, aber editiere nicht

Schreibe einfach darauf los und achte nicht auf Rechtschreibfehler und ähnliches; einfach schreiben, bis der Artikel beendet ist. Es hat sich als effektiver und schneller erwiesen, Rechtschreibung und Stil in einem Zug nach Beendigung des Beitrags zu korrigieren. Erst nachdem ein Artikel beendet ist, ist die Zeit gekommen, um Fakten nochmal zu checken und gegebenenfalls (weitere) Quellen hinzuzufügen.

9. Alle Störfaktoren ausschalten

Schließe die Tür, schalte das Telefon und dein Smartphone lautlos. Auch der E-Mail-Client sollte während dieser Zeit geschlossen werden. Wenn du nicht gestört werden kannst, hast du es leichter, in den Zustand des „Tunnels“ zu kommen, ein Zustand, in dem das Schreiben idealerweise wie von selbst läuft.

10. Probiere es mit Spracherkennungs-Software

Viele Menschen können wesentlich schneller reden, als sie schreiben können. Da ist es nicht abwegig, darüber nachzudenken, ob man nicht durch den Einsatz einer Spracherkennungs-Software seine Artikel wesentlich schneller verfassen könnte. Jon Morrow von Copyblogger nutzt für jeden zu schreibenden Artikel eine solche Software.

11. Sei kein Perfektionist

Perfektionisten haben es im schreibenden Gewerbe schwer. Denn je öfter sie sich den geschriebenen Artikel durchlesen, desto größer wird das Verlangen, diesen wieder und wieder umzutexten. Ich empfehle, das nicht zu tun. Stehe zu deinem Schreibergebnis. Den perfekten Text gibt es nicht.

12. Eine einige Punkte zusammenfassende Infografik

Acht Geheimnisse, die dich schneller schreiben lassen (sollen).

Writing-Faster-Blog-Posts-infografik
Bildquelle: 8 Secrets to Writing Faster Blog Posts

Fazit

Im heutigen Beitrag habe ich dir 11 gute Tipps und eine Infografik zur Hand gegeben, welche dir helfen können, schneller und effektiver zu schreiben. Mir jedenfalls haben einige dieser Tipps sehr geholfen. Im Ergebnis kann ich nun fast die doppelte Arbeit in derselben Zeit erledigen. Welche Tipps funktionieren für dich persönlich gut?

Links zum Beitrag

(Artikelbild: Depositphotos)

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Content Marketing: 20+ kostenlose E-Books in Perfect English

Diejenigen unter euch, die mit dem Bloggen starten möchten und es wirklich ernst meinen, freuen sich über den einen oder anderen Tipp von Experten aus erster Hand. Da wir das natürlich wissen, haben wir das Netz nach den interessantesten E-Books durchsucht, welche sich mit den Themen Blogging und Content-Marketing beschäftigen. Wir haben einige gute Exemplare gefunden, die das Ergebnis von Jahren der Erfahrung und vielen Fehlern sind. Mit Tipps und Wissen aus erster Hand kannst du die Fehler vermeiden, die andere bereits für dich gemacht haben.

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Mail in Germany: Deutsche E-Mail-Marketing-Lösungen rapidmail, Newsletter2Go und Inxmail

Wenn du am Montag nach einem verlängerten Wochenende in die Agentur kommst, deinen Rechner hochfährst und mit einer dampfenden Tasse Kaffee in der Hand den E-Mail-Client deiner Wahl öffnest, weißt du wieder einmal, dass E-Mails nicht totzukriegen sind. Im Spamordner findest du die üblichen Ich-habe-eine-Millionenerbschaft-und-brauche-ihre-Unterstützung-Mails und auf die untere Gürtellinie bezogenen Angebote. Diese nicht abonnierte Form der E-Mail-Kommunikation wird wohl immer Hochkonjunktur haben. In deinem regulären Posteingang jedoch liegt vielleicht eine neue Mail von deinem favorisierten Projektmanagement-Tool, die dich über die neuesten Funktionen informiert und zu einem Tarifupgrade verführen will.

Sei es der Versand von Newslettern an Bestandskunden zur direkten Umsatzgenerierung, oder die Gewinnung von Neuabonnenten für den Interessenten-Verteiler: E-Mail-Marketing ist für dich und deine Kunden umso wichtiger in Zeiten, in denen Kaufentscheidungen und Käufe zunehmend digital stattfinden. Weil eine deutsche Benutzeroberfläche und ein deutschprachiger Telefon- und E-Mail-Support Zeit und Nerven spart, stelle ich dir heute ein paar deutsche Anbieter von E-Mail-Marketing-Lösungen vor.

rapidmail

Nicht weit vom Firmensitz von Inxmail entfernt arbeitet rapidmail. Bei rapidmail, das lässt der Name schon erahnen, geht das mit dem Testzugang für die Software rapido. Einmal die Email-Adresse hinterlassen, die geschäftstüchtig für Follow-Ups verwendet werden kann und gleich demonstriert, was mit automatisierten Mailserien geht: per Willkommensmail bekam ich die Zugangsdaten zur Demoversion und kann euch auch einen sofortigen Einblick in das Backend geben anhand eines Einführungsvideos, welches mir in einer weiteren Auto-Mail empfohlen wurde.

Als Nutzer von Cloudanwendungen fühlt sich dieser Einstieg schon vertrauter an. Rapidmail startete vor 10 Jahren, betreut mittlerweile 80.000 Kunden, darunter auch Branchengrößen wie VW, Philips und Check24. Dank dieser breiten Kundenbasis verschwindet rapidmail nicht wieder vom Markt, denn Planungssicherheit ist bei der Wahl des Serviceanbieters nicht unwesentlich, sobald Massenmails integrierter Bestandteil der Markenstrategie sind.

Für die Freischaltung des Test-Accounts muss ich keine Zahlungsdaten eingeben, das finde ich gut. Zwecks Tarifeinstufung werde ich gleich nach der Verteilergröße und Versandfrequenz gefragt. Wir sind momentan noch MailChimp-Kunde. Gerade bei komplexeren Sachverhalten habe ich mir schon öfters einen deutschsprachigen Support gewünscht.

Schauen wir doch mal wie es preislich für uns ausschauen würde. Unser Redaktionsnewsletter-Verteiler umfasst 5.200 Abonnenten. Bei vierzehntägigen Ausgaben macht das für uns 43,20 € netto im Flatrate-Tarif. Damit kämen wir monatlich um rund 20 Euronen billiger weg. Doch zur Gesamtrechnung gehören auch die Wechselkosten, die uns z.B. durch das Einbinden neuer Anmeldeformulare und Automails entstehen würden. Keine niedrige Wechselhürde.

Der E-Mail-Markt scheint noch lange nicht gesättigt zu sein. Jedenfalls ist mir bis dato kein Anbieter untergekommen, der einem das Wechseln aktiv schmackhaft macht mit einem Wechselservice oder einem Wechselkostenzuschuss. Immerhin: Ein einmaliger Gratisversand an bis zu 2.000 Empfänger ist drin.

Rapidomail unterteilt sein Leistungsspektrum in drei Teilbereiche:

Marketing Automation

Unter „Marketing Automation“ verstehen sie alles, was zur automatisierten Pflege der Kundenbeziehung nützlich sein kann. Hätten wir von unseren Abonnenten das Geburtsdatum, so könnten wir Ihnen zu ihrem Jubeltag eine Glückwunschmail schicken, nicht nur herzliche Worte, sondern z.B. ein Geschenk, wie einen Einkaufsgutschein oder ein kostenloses E-Book. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind E-Mail-Serien. Dieses Feature nutzt rapidomail gerade bei mir. Gestern bekam ich eine Mail, in der mich der Support fragte, ob ich Unterstützung beim Importieren der Empfängerdaten benötige. Das halte ich nach wie vor für einen sinnvollen Einsatz der Automatisierung im Pre-Sales.

Übertreiben solltest du die Versandfrequenz jedoch nicht, denn sonst sind deine Interessenten vielleicht genervt und tragen sich aus. Der Macher des beliebten WordPress SEO-Plugins Yoast, welches ich neulich für einen Kunden kaufte und installierte, übertreibt es für meinem Geschmack mit den Automailings, in diesem Fall im After-Sales. Sicherlich ist SEO ein wichtiges Thema, doch ich möchte nicht alle paar Tage ein kostenpflichtiges Webinar angeboten bekommen. Gerade weil Auto-Mails so verführerisch einfach aufzusetzen sind, solltet ihr Acht geben und es mit der Versandfrequenz nicht übertreiben.

Je mehr Firmen die Segnungen der Marketing Automation nutzen, desto höher wird das Mailaufkommen für den Nutzer und die Gefahr, dass zu häufig versandte Mails zur nächsten Generation von Spam-Mails mutieren, die dann vielleicht noch in der Inbox landen, aber nicht mehr gelesen werden.

Clever genutzt, sind Auto-Mails alternativlos in der Massenkommunikation und gerade im E-Commerce eine große Chance, mit vergleichsweise wenig Initialaufwand, fortlaufend Umsatz zu generieren. Rapidmail Marketing Automation funktioniert mit den beliebtesten Shopsystemen wie Woocommerce, Shopware und Magento, und du hast damit zumindest das Tool, um Kunden langfristig von deiner Marke zu überzeugen.

Newsletter

Mit Newslettern fing im E-Mail-Marketing alles an. Mein damaliger Industriekunde entdeckte für sich die Kommunikation via E-Mail als kostengünstige Alternative zu Papierpostillen an Kunden und Vertriebspartner. Bei rapidmail kannst du dir aus über 200 Vorlagen deinen Newsletter bauen (leider kann ich keine dieser Vorlagen ohne Log-in anschauen).

Du nutzt dazu einen Drag-and-Drop-Editor und musst dich nicht um die Programmierung des Templates kümmern. Die Newsletter sind by Design responsiv. Übliche Kennzahlen wie die Öffnungsrate, Klickraten einzelner Teaser oder die Anzahl der Abmeldungen, findest du nach dem Versand im Backend vor. Damit deine E-Post trotz Opt-in nicht doch im Spam landet, setzt sich rapidmail für das Whitelisting deines Verteilers ein, denn daran hängt ja auch deren Geschäft. TÜV-Zertifikate, eine Zusammenarbeit mit GMX, WEB.DE und Konsorten via der Certified Sender Alliance und der Akkreditierung bei SuretyMail sollen dir eine sehr hohe Inbox-Zustellrate bescheren und Vertrauen schaffen.

Transaktionsmails

Ob Bestellbestätigung mit Rechnungsanhang, eine Dankeschön-Mail für Neukunden, eine Versandnachricht, ein Nachhaken bei Bestellabbrüchen – über die Marketing Automation hinaus bist du gerade als Betreiber oder Verantwortlicher eines Shops in vielfachem Kundenkontakt und nutzt die Vorteile von Automailern. Diese Form des aktionsbasierten E-Mail-Dialogs beherrscht rapidmail natürlich auch.

Newsletter2Go

Der Umwelt zuliebe: Besser Newsletter2Go als ein Coffee-to-Go im Pappbecher. (Quelle: Screenshot Dr. Web, Unterseite Newsletter2Go)
Der Umwelt zuliebe: Besser Newsletter2Go als ein Coffee-to-Go im Pappbecher. (Quelle: Screenshot Dr. Web, Unterseite Newsletter2Go)

Newsletter2Go aus Berlin macht seit 2011 in E-Mail-Marketing und verfügt nach eigenen Angaben über 185.000 Kunden, darunter Facebook und Spiegel Online. Im Vergleich zu rapidmail punkten sie mit monatlich 1.000 kostenlosen Mails. So ganz textsicher sind sie nicht, mal sprechen sie von E-Mails, dann von Newslettern.

Willst du einem Kunden E-Mail-Marketing, für den das Neuland ist, schmackhaft machen, brauchst du zum Einstieg erst einmal nicht über Versandkosten zu sprechen. So leicht verständlich wie bei rapidmail ist deren Tarifstruktur jedoch nicht. Lite, Standard oder Pro lautet die Quizfrage. Am Beispiel unserer Verteilergröße lägen wir in der Verteilergrößenordnung 5.000 – 7.500 Abonnenten bei 50 € monatlich und monatlicher Abrechnung.

In der Lite-Version für 30 € pro Monat kann ich auf 30 einfache Vorlagen zugreifen und damit „Standard“-Kampagnen versenden, während ich im Standard-Mode 30 Design-Vorlagen nutzen darf und bei Bedarf individuelle Gutschein Codes in meine Newsletter einbaue. Außerdem scheint die Anzahl der Bilder, die ich hochlade, ein Tarif bestimmender Faktor zu sein. Bei den Berlinern verirre ich mich fürs Erste im Tarifdschungel, muss ich zu viele Begriffsabklärungen machen. Das ist mir zu anstrengend.

Die Features zeugen jedoch von einer soliden E-Mail-Marketing-Plattform. Ich kann unter anderem…

  • mit Hilfe eines Editors, ohne in den Code eingreifen zu müssen, responsive Newsletter erstellen, die auch über die persönliche Anrede hinaus personalisierbar sind, wie z.B. individuelle Textbestandteile oder Inhaltsblöcke nach Merkmalen wie Geschlecht oder Kaufhistorie. Das geht natürlich nur mit der Anbindung an ein CMS, Shop oder CRM-System, denn bei der reinen Anmeldung über die Website gilt Datensparsamkeit und nur die E-Mail-Adresse darf ein Pflichtfeld sein. Newsletter2Go bietet hier einige Integrationen to To-go.
  • mir vorab ohne Registrierung Newsletter-Beispiele aus verschiedenen Branchen anschauen, etwas, das ich mir auch bei rapidmail gewünscht hätte.
  • darauf vertrauen, dass meine E-Mails ankommen, da Newsletter2Go wie rapidmail das Whitelisting ein Herzensanliegen ist.
  • auch hier die Vorteile der E-Mail-Automation für mich nutzen, meinen Stammkunden ein Geburtagsmailständchen singen, neue Kunden ohne zusätzliches Tun willkommen heissen, sie neugierig fragen, warum sie den Bestellvorgang nicht abgeschlossen haben, sie nach n Tagen anstupsen, dass es doch mal wieder an der Zeit wäre, etwas zu bestellen, mein tiefstes Bedauern äußern, falls sie wider Erwarten den Newsletter abbestellen und ihnen was schenken, falls sie dies rückgängig machen.
  • im Empfängermanagement-Modul mehrere Listen verwalten, z.B. eine Leads- und eine Kundenliste, meine Empfänger weiter segmentieren, z.B nach B2C oder B2B.

Inxmail

Inxmail: Keine Hybris, sondern langjähriges kontinuierliches Wachstum (Quelle: Screenshot Dr. Web, Ausschnitt Startseite Inxmail)
Inxmail: Keine Hybris, sondern langjähriges kontinuierliches Wachstum (Screenshot Dr. Web: Ausschnitt Startseite)

Inxmail ist der Branchenpionier und hat 19 Jahre Praxiserfahrung. Inxmail Professional kam auf meinen Schirm, als ich in 2002 für meinen damaligen Arbeitgeber E-Mail-Marketing in dessen Tochtergesellschaften einführen durfte. Die Freiburger hosten ihre Server selbstredend in Deutschland.

Als Gründungsmitglied der CSA (Certified Sender Alliance) setzte der E-Mail-Spezialist schon früh auf die Einhaltung rechtlicher und technischer Qualitätsstandards. Und wie früher auch schon scheuen sie sich, ihre Preise offen zu kommunizieren. Dies mutet in Zeiten des Siegeszuges von cloudbasierten SaaS-Geschäftsmodellen etwas anachronistisch an, mag aber vielleicht daran liegen, dass man die als damaliger Platzhirsch etablierte Vertriebsphilosophie mit der Einbindung von Systempartnern als Umsatztreiber nicht antasten will und weiter auf deren kundenindividuelle Preisgestaltung setzt.

Transparente Free-to-Paid-Tarife gelten zumindestens im Geschäft mit kleineren Endanwendern als Industriestandard. In dieses Marktsegment möchte Inxmail wohl nicht einsteigen. Unter den 2.000 Kunden sind einige darunter mit einem mutmaßlich großen Verteiler, wie z.B. die Santander Bank oder die Hardwarespezialisten von gravis. Diese Kunden können z.B.

  • automatisiert transaktionsbezogene Trigger-Mailings versenden, wie z.B. eine nachhakende Mail nach einem abgebrochenen Bestellvorgang.
  • als Agentur oder betriebsintern über einen Freigabe-Workflow das Go für den Versand eines Newsletters einholen.
  • segmentierten Empfängern mittels eines Gutschein-Plug-Ins individualisierte Codes zustellen.
  • Artikeldaten aus Shop- und CMS-Systemen automatisch in das E-Mail-Template ziehen.
  • die Empfängerdaten sicher und DSGVO-konform verwalten.
  • Split-Tests durchführen für Betreffzeilen und Versandzeitpunkte.
  • mehrstufige Kampagnen fahren mit automatisierten E-Mail-Serien.

Wer Lust hat, die Software zu testen, weil er vielleicht Ambitionen hat, in die Riege der Partner aufgenommen zu werden, kann hier eine kostenlose Probeversion anfordern. Mal sehen, vielleicht kann ich ein aktuelles Demovideo auftreiben und hier einbinden. Aus dem Netz waren nur ältere Videos zu fischen.

Welchen Anbieter wählst du denn nun?

Newsletter2Go und rapidmail sind vom Funktionsumfang vergleichbar. Rapidmails Kostenstruktur ist einfacher zu verstehen. Newsletter2Gos dauerkostenloser Versand an 1.000 Empfänger wird z.B. einer Internet-Agentur, die gepflegt Newsletter an ihre Kunden verschicken will, ewig reichen.

Branchenpionier Inxmail ist vielleicht für Agenturen einen Anruf wert, deren Großkunden ganz individuelle Vorstellungen bezüglich der Integration in ihre Softwarelandschaft haben und nicht auf die Idee kommen, einmal selbst nach Out-of-the-Box-Lösungen zu schauen und deren Preise zu recherchieren.

(Beitragsbild: Depositphotos)

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