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E-Business E-Commerce

Click & Sell – Die wichtigsten Micro-Payment-Anbieter

Bei Kleinstbeträgen stellt sich die Frage nach der Rendite. Deshalb stellen E-Payment-Anbieter verschiedene Zahlungsmethoden zur Verfügung, vereinfachen die Abwicklung, minimieren das Risiko für den Shopbetreiber – und schneiden sich selbst eine dicke Scheibe ab.

Der Handel im Internet wird nach wie vor von den klassischen Zahlungssystemen Überweisung, Kreditkarte, Lastschrift und Rechnungskauf beherrscht. Doch Zahlungen von Kleinbeträgen sind da sehr problematisch. Sie gelten nicht umsonst als das Nadelöhr für den Erfolg im E-Commerce. Grund sind die Konditionen der Zahlungsmethoden.

Das große Problem mit kleinen Beträgen: Die Gebühren für die Transaktion über Kreditkarte oder Lastschrift sind so hoch, dass sie nicht selten über dem eigentlichen Preis des verkauften Produkts liegen. Dies macht den Verkauf von Artikeln über das Internet für wenige Cent beinahe unmöglich. Bei diesem so genannten Micro-Payment haben sich einige Internet-Systeme etablieren können. Unternehmen, die die organisatorischen Angelegenheiten rund um die finanzielle Online-Transaktion übernehmen.

Das Click&Buy der Firstgate AG
Was haben Stiftung Warentest, Spiegel, Die Welt und die Bild-Zeitung gemeinsam? Sie alle verkaufen Content und lassen Firstgate das Geld kassieren. Und das macht Firstgate entweder per Lastschrift oder über die Kreditkarte des Kunden. Zuvor wird aber vom Kunden verlangt, dass er sich bei Firtsgate anmeldet. Hat er das getan, kann er nur durch Eingabe seines Benutzernamens und eines Passwortes den Zugang zu unzähligen Artikeln, Dienstleistungen und Download-Angebote freischalten. Fistgate ist also ein „Account“-basiertes Bezahlsystem, bei dem Einzeltransaktionen kumuliert abgerechnet werden. Als Anbieter solcher Leistungen kann man bei Firstgate zwischen einem Basic-Account und einem Premium-Account wählen.

Für Anbieter die den Basic-Account einsetzen, beträgt die einmalige Anmeldegebühr 49 €. Der monatliche Grundpreis für die Nutzung 5 €. Das ist aber nicht alles. Firstgate verlangt Provisionen, die sich anhand der erzielten monatlichen Umsätze und der Preisstufe des Angebotes ergeben und zwischen 35% und 7% liegen. Da bleibt nicht viel übrig, es sei denn der Content ist Massenware und wird dementsprechend oft abgerufen.

Ähnlich verläuft es beim Premium-Account. Hier stehen zwar weitere Features, wie beispielsweise ein System zur Erstellung und Verwaltung von Online-Abonnements, ein Transaktionsmodul zur Anbindung an ein Warenkorb-System oder die Zahlung per Rechnung, zur Verfügung, aber es wird ebenso tief in die Taschen des Anbieters gegriffen. Man zahlt da keine monatliche Gebühr, sondern einen Provisionssatz der sich anhand der monatlich erzielten Umsätze und der Preisstufe des Angebotes errechnet.

Weitere Features: Es werden verschiedene Payment-Module wie zum Beispiel „Pay per Click“, „Pay per Minute“ oder „Online-Abo“ angeboten. Im Servicebereich können Verbindungsnachweise und Rechnungen eingesehen werden. Die Umsätze werden monatlich abgerechnet. Um Missbrauch zu vermeiden, werden Kundendaten, wie die Adresse und Konto- oder Kreditdaten, geprüft. Die Preisgestaltung ist frei und kann jederzeit verändert werden. Nützlich: Bei Kundentransaktionen werden die Beschreibung des Inhalts, der Preis, das Datum, die Uhrzeit, die Dauer, Kundenhistorie, Betriebssystem und die Browserversion erfasst, was im Einzelverbindungsnachweis eingesehen werden kann.

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Click&Buy

Die Ebay-Tochter PayPal
Seit einiger Zeit setzt Ebay auch in Deutschland auf die Dienste seiner Tochtergesellschaft PayPal und bietet zu jeder Auktion diesen Service als Zahlungsvariante an. Wobei der weltweit führende Anbieter für die Abwicklung von Online-Zahlungen mit günstigeren Konditionen an den Markt geht als Firstgate.

Will man Geld von seinem PayPal-Konto auf ein deutsches Bankkonto übertragen, berechnet PayPal 1,- Euro. Buchungen von einem PayPal-Konto auf ein anderes PayPal-Konto kosten nichts.

Das eigentliche Konto ist in seiner Basisversion kostenlos, es werden hier jedoch noch keine Kreditkartenzahlungen akzeptiert. Beim Premium- und Business-Konto wird je nach Umsatzvolumen zunächst eine Standardgebühr von 3,4 Prozent des Transaktionsvolumens zuzüglich 0,35 Euro berechnet. Bei anständigem Umsatz sinkt diese auf bis zu 1,9 Prozent des Transaktionsvolumens zuzüglich 0,35 Euro pro Transaktion. Diese Konditionen werden auf der Grundlage des Umsatzvolumens im vorhergehenden Kalendermonat ermittelt.

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PayPal

Der WebCent der Web.de AG
Web.de verfolgt mit einigen Partnern wie Falk, Öko Test, Addison-Wesley, Schwacke oder auch Spiegel und Stern den Weg, eine eigene Internetwährung anzubieten. Mit dem WEB.Cent können neben Web.de Diensten auch bei über 300 Partnern Leistungen abgerufen werden. Der Web.Cent wird vom Kunden gesammelt oder direkt gekauft, was für den Kunden kostenlos ist.

Es können schon Beträge ab 1 Cent effizient abgerechnet werden. Web.Cent-Kunden unterhalten ein Guthaben-Konto. Im Kaufprozess wird einfach eine Buchung vom Kundenkonto zum Anbieter-Konto bei Web.de durchgeführt – allerdings mit der Web.Cent-Währung. Leider werden nur ausgewählte Partner akzeptiert, was eine Kontaktaufnahme per Telefon voraussetzt.

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Web.Cent

T-Pay der Deutschen Telekom
Die enge Verbindung von Online-Dienst und Telefongesellschaft hatte es bereits in den Achtzigerjahren möglich gemacht, Inhalte, Dienstleistungen und Waren bis zu einem Preis von 9,99 DM online abzurufen – und zwar im BTX. Die Überprüfung der Identität lief über die Telefonverbindung. Die Kunden riefen die gewünschte Seite auf und bestätigten ihren Auftrag. Der Betrag dieser Bestellung wurde dann mit der nächsten Telefonrechung beglichen.

In T-Pay, dem Mehrkanal-Bezahlsystem der Telekom, erlebt ein Teil der BTX-Philosophie ihr großes Comeback. Registrierte Kunden können ihre Einkäufe unter anderem auf die Telefonrechnung setzen lassen. Weitere Zahlungsarten sind Pay by Call, MicroMoney, einer Guthabenkarte von T-Pay, Lastschriftverfahren oder Kreditkartenzahlung. Wer nicht alle Bezahlvarianten anbieten möchte, kann auch Kombinationen wählen.

Leider ist der Registrierungsprozess für den Kunden recht aufwändig. Nach einer Plausibilitätsprüfung bekommt dieser ein „Bezahlpasswort“ und kann gleich loslegen. Händler zahlen 116,- € Anmeldungsgebühr. Umsatzabhängige Gebühren kommen dazu. Beim Micromoney und bei der Abrechnung über die Telefonrechnung zahlt man 25% Provision und 12 Cent Minimum. Bei Kleinbeträgen per Lastschrift und Kreditkarten sind es 1,5% Provision und 46 Cent Minimum.

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T-Pay

Das „Paybox“-System
Was ist eigentlich mit Paybox, wird man sich fragen. Vor nicht allzu langer Zeit galt Paybox als die Lösung für Micro-Payments. Das Handy als Geldbeutel. Das überzeugte, da der Nutzer im Prinzip identifizierbar und bekannt ist. Eine Anmeldung ist selbstverständlich auch hier notwendig. Heute scheint das Konzept vorallem in Österreich eingesetzt zu werden. Die Softwarelizenz schlägt beim Standardpaket mit 49,- Euro und beim Premiumpaktet mit 428,- Euro zu Buche, die Jahresgebühr beträgt mindestens 100 Euro. Wohnsitz und Bankkonto in Österreich sind dazu erforderlich.

Paybox ist als einziges System auch noch für den Benutzer mit Kosten verbunden. Für paybox classic etwa fällt ein jährliches Grundentgelt in Höhe von 15,- Euro an. Im Vergleich zur Konkurrenz, die keine Kosten auf Seiten der Nutzer erzeugen und kein Handy benötigen, hat diese Variante keine Chance mehr.

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Paybox

Fazit: Wer über Ebay Waren anbieten möchte, nutzt PayPal, da es in das System integriert wurde. Firstgate rechnet sich besonders bei Massenware wie Artikel, die sich tausende Mal verkaufen. T-Pay ist dazu eine interessante Alternative. Der Web.Cent wurde nicht für „Jedermann“ erschaffen, denn es werden nur exklusive Partner zugelassen. Paybox scheint nur noch geringe Chancen zu haben.

Surftipp: Paymentanbieter für Content und reale Güter

Erstveröffentlichung 04.02.2005

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SEO & Online-Marketing

Seiten für Suchmaschinen optimieren

Web-Seiten müssen sowohl entsprechend gestaltet als auch bei den Suchmaschinen überhaupt erst angemeldet werden. Die Datenbestände der Suchmaschinen sind inzwischen derart angewachsen, die Zahl der Mitbewerber so groß, dass nur solche Seiten eine Chance haben, die auf die Erfordernisse und Taktiken der Suchmaschinen zugeschnitten wurden.

Unglücklicherweise sieht eine Suchmaschine eine Web-Seite in etwa so, wie ein uralter Browser. Das heißt, weder Grafiken noch Tabellen werden berücksichtigt, Gestaltungselemente wie Javascript, Applets und so weiter mindern sogar die Chancen, erfolgreich zu sein. Deshalb lassen sich nicht alle Tipps gleichermaßen einsetzen. Hier gilt es abzuwägen, denn hässliche Seiten sind weder für den Webdesigner noch deren Kunden akzeptabel. Verbindliche Regeln gibt es kaum, da alle Suchmaschinen nach einem anderen, ausgeklügelten Prinzip funktionieren. Diese sogenannten Suchalgorithmen werden laufend verändert und erweitert.

Text
Ein Suchwort (Keyword) muss innerhalb des Textes auftauchen, und zwar in einem bestimmten Verhältnis zur Textlänge und so weit oben wie möglich. Genaue Aussagen über diese sogenannte Relevanz lassen sich leider nicht treffen, da jede Suchmaschine anders vorgeht. Einfach gesagt, darf das Suchwort weder zu häufig noch zu selten auftauchen. Übertreiben lohnt also nicht.

Meta Tags
Meta-Tags enthalten Informationen, die nicht auf dem Bildschirm dargestellt werden, die aber von Spidern und Robots und damit von bestimmten Suchmaschinen abgefragt werden können. Zu diesem Zweck gibt es bestimmte HTML Befehle, die sogenannten Meta-Tags. Meta-Tags haben im Laufe der Zeit an Wichtigkeit eingebüßt. Ihr Eisnatz schadet jedoch nicht.

Seitentitel
Der Seitentitel ist eines der wichtigsten Elemente. Er sollte wichtige Suchbegriffe enthalten und gleichzeitig für den Surfer aussagekräftig sein. Eine Seite lediglich als „Homepage“ zu bezeichnen, ist deshalb höchst ungünstig. Mehr als 8 Worte sind im Allgemeinen nicht sinnvoll, dabei gelten auch Trennungen und Worte oder einzelne Zeichen nach Leerzeichen als Wort.

Überschriften
Klassische Überschriften werden mit dem <H1-6> Tag erzeugt. Je größer desto besser. Leider sind solche Überschriften meistens viel zu groß und alles andere als ästhetisch. Wenn das nicht in Ihr Designkonzept passt, steuern Sie mit den font-size Tag dagegen:

 <h1><font size="2">Dr. Web</font></h1>

Alternativ und besser lassen sich Stylesheets dafür einsetzen.

Links
Auch weiterführende Links können das Suchwort enthalten, sie werden in jedem Falle von den Spidern untersucht. So manche Suchmaschinen behauptet sogar zu messen, wie viele Links auf eine bestimmte Seite weisen. Je mehr, desto höher das Ranking. Je wichtiger und prominenter eine Site, desto nützlicher für die Surfer, so die dahinterstehende Logik. Natürlich können Sie da ein wenig nachhelfen.

Grafiken
Auch Grafiken werden indiziert, denn in großen Suchmaschinen lässt sich auch nach Bildern stöbern, auch wenn das nur über die Dateibezeichnung funktionieren kann. Zusätzlich sollte jede Grafik ein sogenanntes ALT-Attribut enthalten. Auch hier kann das Suchwort auftauchen. Mancher übertreibt und stattet auch unsichtbare Grafiken (BlindGIFs) mit Attributen aus.

Dateinamen und Verzeichnisse
Wer erfolgreich sein will, braucht entsprechende Dateinamen. Es ist daher durchaus sinnvoll, einige Dateien in extra angelegte Unterverzeichnisse auszulagern.

Textauszeichnungen
Ein Text in Fettschrift sollte höher bewertet werden als der selbe Text ohne die Auszeichnung. Machen Sie deshalb gelegentlichen Gebrauch von den Tags <strong> oder <b>. Ein Übermaß davon negiert die Sache und macht die Seiten hässlich. Kursivschrift bringt nicht denselben Effekt.

Seitenstruktur
Erleichtern Sie den Spidern die Arbeit. Wenn Sie das nächste Mal eine Web-Site anmelden müssen, versuchen Sie es mit einer extra für die Spider gemacht Inhaltsangabe. Diese Seite enthält außer vielen Hyperlinks rein gar nichts. So kommt der Spider am schnellsten von einer Seite zur nächsten. Mit dem NOINDEX Meta-Tag verhindern Sie, dass diese Seite später in den Indices auftaucht.

Brückenseiten
Verschiedene Seiten für verschiedene Suchmaschinen, die sogenannten Brückenseiten (auch bekannt als Bridge Pages, Trigger Pages, Trichterseiten, Funnel Pages oder Doorway Pages) sind arbeitsintensiv. Probieren Sie’s mit der einfacheren Methode und schalten Sie Ihrer Startseite eine spezielle Suchmaschinenseite voran. Diese Seite enthält keine Tabellen, keine Frames, keine Grafiken, keine Imagemap etc. Nur Text, Kommentare, Links und Meta-Befehle sind erlaubt. Die Seitenüberschrift sollte in H1 erscheinen und dem Seitentitel entsprechen. Alle Meta Keywords müssen innerhalb des Textes wiederholt werden. Suchroboter fallen darauf herein und indizieren die extra für sie erstellte Seite. Wer die Seite abruft, klickt sich dann über einen gewöhnlichen Hyperlink weiter. Auf einen Meta-Refresh für die automatische Weiterleitung sollte man verzichten, da einige Suchmaschinen diese Technik negativ bewerten.

Selbstverständlich sind auch mehrere Brückenseiten als Eingänge für verschiedene Bereiche einer Web-Site möglich. Doch auch hier sollte man sich vor Übertreibungen hüten, denn unzählige für den Surfer eigentlich nutzlose Seiten blähen die Indices der Suchmaschinen auf und machen das gezielte Finden noch schwerer, als es ohnehin schon ist.

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SEO & Online-Marketing

PageRank: Ist Geiz geil?

Das Probleme ist folgendes: Je mehr externe Links ich habe, desto mehr zwacken diese von meinem hart erarbeiteten PageRank ab – sie verwässern ihn. Das lässt sich verhindern.

Gerissene SEOs arbeiten schon länger mit Weiterleitungen. Es wird nicht mehr direkt verlinkt, sondern über den Umweg eines PHP- oder Perlscripts. Auch Javascript eignet sich dazu. Je nachdem wie das gemacht wird, unterbricht es die Vererbung des PageRanks auf die verlinkte Seite oder verhindert gar, dass Google einem Link überhaupt folgt.

Man entscheidet also selbst, ob man beispielsweise dem Anbieter eines Partnerprogramms außer Traffic und Umsatz auch Hilfe beim Ranking beschert. Da externe Links den eigenen RageRank verringern, ist die Verschleierung des Links eine Überlegung wert.

Mit Javascript lassen sich schnell Einzellinks erstellen. Domain und Partner ID müssen entsprechend angepasst werden:

Link zum Partnerprogramm

 <a href="javascript:no_index();" onClick="window.open('http://www.drweb.de')">Link
    zum Partnerprogramm</a> 

Das ist an sich schlechter Stil, denn ein Besucher der Javascript abgeschaltet hat – er wird seine Gründe haben – kann einem solchen Link nicht folgen. Suchmaschinen natürlich auch nicht, aber dieser Effekt ist ja ausdrücklich gewollt.

      <SCRIPT Languague="Javascript"> document.write('<a href="http://drweb.de">Link
    zum Partnerprogramm</a>'); </SCRIPT> 

Auch PHP, ASP oder Perl (CGI) eignen sich für URL-Weiterleitungen. So werden aus eigentlich externen Link interne – Allerdings folgt Google solchen Links.

Links mit dem Attribut rel=nofollow werden nicht oder sollten nicht gewertet werden. Der Einsatz ist immer dann sinnvoll, wenn man selbst keine oder nur unzureichende Kontrolle über gesetzte Links hat. Etwa bei Kommentaren in Weblogs, Mitmach-Aktionen oder Gästebüchern.

All das ist eine Frage des Standpunktes. Seiten, die man wirklich empfiehlt, sollte man den kleinen Bonus in Sachen PR nicht vorenthalten. Bei Werbepartnern oder Linksammlungen mag das anders aussehen. Die einfachste Methode besteht natürlich weiterhin ganz einfach darin, weniger Links zu setzen.

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SEO & Online-Marketing

SEO Software: Trellian SEO Toolkit

Einen programmierten Rundumschlag riskiert Trellian. Kein dreckiges Dutzend, sondern 12 Einzelprogramme, die das Herz des SEOs höher schlagen lassen.

Hinter dem Search Engine Submitter verbirgt sich der bekannte SubmitWolf, mit dem die eigenen Seiten in die berüchtigten 1000 Suchmaschinen und Verzeichnissen eingetragen werden können. Das ist nur bedingt sinnvoll und zieht sowohl Platzierungen in virtuellen Schmuddelgegenden wie auch jede Menge Spam nach sich.

Der Keyword Density Analyzer verrichtet seine Arbeit passabel und gibt Auskunft über das Verhältnis von Schlüsselwörtern zum Rest des Seitentextes. Um die 3% empfiehlt man als optimalen Wert für die wichtigsten Begriffe.

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Im Test schien der durchaus vorhandene Filter für Stoppwörter nicht zu funktionieren. Der Screenshot zeigt, dass der unnötige Ballast, Worte wie „der“, „die“, „das“, dennoch mit einbezogen wird. Von Interesse sind auch die Werte innerhalb von Links (Verknüpfung) und Überschriften.

Der Ranking Analyser eignet sich am perfekt dazu, die unterschiedlichsten Seiten miteinander zu vergleichen. Das mag bei eigenen Projekten schon Sinn ergeben, funktioniert aber noch besser in Bezug auf die Konkurrenz oder mit besonders erfolgreichen Seiten. So bekommt man schnell heraus, wer wo punkten kann.

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Der Ranking Advisor untersucht lokale Seiten und gibt Ratschläge. Frisch enthüllte Geheimnisse sollte man hier nicht erwarten. Das Werkzeug erfüllt aber seinen Zweck und hilft Fehler zu vermeiden.

Hinter dem Search Term Advisor verbirgt sich ein praktischer Vorschlagsgenerator für verwandte Keywords.

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Das Trillian SEO Kit ist durchaus einfach zu bedienen, wenn auch die Hilfe zu Wünschen übrig lässt. Handbücher lassen sich zusätzlich herunterladen, doch auch hier gibt man sich kurz und bündig. Die Handbücher sind nur auf Englisch zu bekommen.

Im Paket sind insgesamt folgende Einzelprogramme enthalten:

  • Search Engine Submitter
  • Keyword Density Analyzer
  • Ranking Analyzer
  • Keyword and Search Term Research
  • Ranking Advisor
  • Ranking Monitor
  • PPC Bid Tracker
  • Link Popularity
  • Reciprocal Link Checker
  • Meta Tag Editor
  • Return on Investment (ROI) Calculators
  • Manage Your Search Engine Paid Inclusion

Das SEO Kit ist nur für Windows, aber in Deutscher Version erhältlich. Die 31 Tage Testversion ist in ihren Funktionen eingeschränkt, vermittelt aber ein gutes Bild. Die Vollversion kostet 299,95 US Dollar. Nicht eben ein Schnäppchen, doch in dieser Branche im Bereich des Üblichen.

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SEO & Online-Marketing

Aus dem Google Index gefallen – und nun?

Wenn die eigenen Webseiten von einem Tag auf den anderen nicht mehr in den Ergebnisseiten auftauchen, ist das Problem da.

Aber vielleicht wurden sie nur nach unten gestuft. Das lässt sich schnell überprüfen. Mit der Suche „suchwort site:www.domain.de“ sollten die Seiten gefunden werden.

War eine Website bei der Überprüfung durch den Google-Robot just nicht erreichbar, wird sie spätestens mit dem nächsten Update des Google-Index wieder aufgenommen sein. Das Update wird ungefähr alle vier Wochen ausgeführt.

Groß ist das Geschrei, wenn eine Website manuell aus dem Index entfernt wurde, was bei missbräuchlicher Anwendung von Tricks durchaus geschehen kann. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, um wieder an Bord zu gelangen.

Erst einmal müssen alle nicht erlaubten Tricks entfernt werden. Richtlinien dazu finden sich bei Google.

Anschließend darf man per Email an help@google.com um Wiederaufnahme nachsuchen. Google gibt allerdings keine Garantie, dass dies auch klappt.

Die zweite Möglichkeit besteht im Anmelden einer neuen Domain. Auch hier muss die Seite unbedingt von allen zwielichtigen SEO-Tricks bereinigt werden. Von einer automatischen Weiterleitung der alten zur neuen Präsenz ist abzuraten, da der Spider dies nur äußerst ungern sieht. Der einfache Link zur neuen Site sollte das höchste der Gefühle darstellen.

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SEO & Online-Marketing

Poison Words, Dichtung oder Wahrheit?

An Gerüchten, Halbwahrheiten und spinnerten Erfindungen mangelt es in der SEO Szene nicht. Die gefährlichen „Poison Words“ können einem das Ranking komplett verhageln, heißt es.

Dazu sollen allgemein gebräuchliche Wendungen gehören wie: „Bookmarks, „Links, Resources, Directory, Search Engine, Forum und BBS“, aber Deutschen Wörter wie „kostenlos, gratis oder AGB“. Diese Wörter sollten in Title, Meta Description und URL überhaupt nicht vorkommen, auch auf den Seiten selbst sollten sie nur noch sparsam – wenn überhaupt – gebraucht werden.

Dahinter steckt die Idee, dass inflationär verwendete Begriffe für Suchergebnisse alles andere als relevant sind und deshalb zwangsläufig zu Abstufungen führen müssen. Dumm nur, dass sich ausgerechnet auf diese Begriffe nur schwer verzichten lässt. Für „Forum“ schlägt Microsoft Word Ausschuss, Gericht, Kommission, Gremium und Kreis vor. Es geht aber auch kreativer. Der Link zum Forum könnte auch: „Diskutieren, Mitreden oder Meine Meinung“ heißen.

Auch wenn an den „Poison Words“ vielleicht nichts dran ist, das Nachdenken über die Linkbetextung schadet nicht. Auch intensives Studium brachte uns keinen Gral der Erkenntnis ins Haus. Ob Dichtung oder Wahrheit, wir wissen es nicht. Aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt.

Einen dazu passenden Vergleich für die eigenen Seiten bietet Webmasterplus. Hier werden Seiten auf Suchmaschinen-Freundlichkeit getestet und vergiftete Wörter angemahnt.

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SEO & Online-Marketing

Linkpopularität: Gut verlinkt ist halb gewonnen

Die so genannte Link Popularity wird immer wichtiger, nicht nur weil Suchmaschinenstern Nr. 1 Google darauf setzt. Je mehr Links von anderen Seiten auf die eigenen weisen und je höher diese selbst bewertet sind, desto besser.

Was der Spinne der Faden, ist dem Web der Hyperlink. Er verbindet die unzähligen Dokumente und Bilder miteinander und bildet so die Grundlage der weltweiten virtuellen Vernetzung. Wie wichtig diese Links sind, führen Suchmaschinen wie Google täglich vor Augen. Nur Seiten, auf die viele Links verweisen, schaffen es bis nach ganz oben. Und wer nach oben will, braucht viele Freunde.

Ein Link auf eine andere Seite ist im Grunde nichts anderes als eine Empfehlung. Er bedeutet: „Schau mal, dies hier ist interessant!“ Je mehr solche Empfehlungen ausgesprochen werden, desto besser. Sie bringen die dringend benötigten Besucher heran. Das haben die Suchmaschinen längst erkannt und sich gesagt: Was oft empfohlen wird, das muss wichtig und gut sein. Deshalb werden wir solche Seiten anderen gegenüber bevorzugen. Das Verfahren hat einen Namen. Es heißt „Link-Popularität“ oder auf Englisch „Link Popularity“.

Für den Betreiber einer Website ist das eine wichtige Erkenntnis. Will er über moderne Suchmaschinen gefunden werden, reicht es nicht, seine Seiten einfach dort anzumelden. Man braucht Referenzen. Nur was andere empfehlen, hat eine ausreichende Bedeutung. Freilich spielen auch andere Faktoren eine Rolle, das ist und war nie eine Frage.

Dennoch kommt Link-Popularität zunehmend größere Bedeutung zu. Es gilt, etwas dafür zu tun. Wir geben Ihnen daher 6 Taktiken für eine hohe Link-Popularität an die Hand, mit denen Ihre Website nicht nur bekannter wird, sondern auch das Ranking in den Suchmaschinen gesteigert wird.

1: Linkpartner nach Qualität auswählen
Nicht nur die Anzahl der Links ist entscheidend. Wichtig ist die Bekanntheit der verlinkenden Seite. Zehn Links von größeren Seiten bewirken mehr als Hundert Verweise von unbekannten Adressen. Hat die Seite, die auf Sie verweist, selbst eine hohe Linkpopularität, wirkt sich das ebenfalls positiv auf die Ihre aus.

Für Suchmaschinen wie Google ein gefundenes Fressen. Das funktioniert aber nur, wenn die Seiten auch thematisch miteinander verwandt sind, das heißt, wenn dieselben Schlüsselwörter darin vorkommen.

Der Link eines Autohändlers zu einem befreundeten Reifenhändler verspricht nämlich mehr Erfolg, als wenn ein Gasthaus auf ihn verweist. Versuchen Sie also andere Webmaster davon zu überzeugen, Links auf Ihre Seite zu setzen. Je bekannter und ähnlicher die Seite der Ihren ist, desto mehr Besucher können Sie erwarten.

2: Besuchern und Linkpartnern interessante Inhalte bieten
Nicht jede Seite bekommt die guten Links: Wenn andere Webmaster Ihre Seite für nicht würdig genug halten, müssen Sie noch mal ran: Um viele Links abzubekommen, muss man seinen Besuchern etwas bieten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es kostenlose Informationen, Tipps oder Neuigkeiten sind. Auch Downloads oder eine eigene große Linksammlung interessieren viele Leser. Auf jeden Fall sollte der andere Webmaster ein gutes Gefühl haben, wenn er Sie verlinkt. Viele schlechte Seiten in einer Linkliste drücken den Wert. Wenn Sie interessanten Inhalt anbieten können, sind Ihnen viele Links sogar ohne Ihr Zutun sicher.

3: Thematisch passende Linkpartner finden
Die Wahl der passenden Linkpartner ist nicht ganz einfach. Soll Ihnen der Verweis eine gute Portion neuer Besucher bringen, erfordert die Partnerwahl einige Sorgfalt. Zuerst sollten Sie überlegen, welche Webseiten als passende Linkpartner in Frage kämen. Gehen Sie dann in den Suchmaschinen auf die Suche nach Ihrer Webseite. Dazu verwenden Sie am besten als Suchbegriffe die Themen, die Ihre Website bietet. Ein Autohändler würde vielleicht mit den Begriffen „Auto“, „Verkauf “ oder einer bestimmten Automarke suchen. Die gefundenen Seiten sind optimale Partner für einen Linktausch. Sie profitieren nämlich gleich von deren guter Platzierung in der Suchmaschine.

4: Linkpartner richtig kontaktieren
Ihre Seite ist optimal gerüstet, und Sie haben schon eine handvoll möglicher Linkpartner? Jetzt kommt es auf das Anschreiben an, denn auch die Form und der Tonfall in einer E-Mail entscheiden über den Erfolg. Suchen Sie nach Namen und E-Mail-Adresse des Verantwortlichen. Gewerbliche Seiten haben dafür das Impressum, private zumeist eine Kontaktseite.

Sprechen Sie ihr Gegenüber mit Namen an, ansonsten landet Ihre E-Mail möglicherweise umgehend im Papierkorb. Ein aussagekräftiger Betreff ist doppelt wichtig: So sieht der Angeschriebene sofort, warum Sie ihm schreiben. Später lässt sich Ihre Nachricht dann auch leichter wieder finden. Wahrscheinlich gefällt Ihnen die Seite oder deren Inhalt, sonst hätten Sie diese nicht ausgesucht. Aber Sie müssen es Ihren Wunschkandidaten direkt und deutlich mitteilen. Ein ehrliches Lob macht sich immer gut.

Erklären Sie auch den Sinn des Linktausches und welchen Nutzen beide Seiten davon haben. Nicht jeder handelt ausschließlich selbstlos. Schreiben Sie auch gleich, wie Sie sich den Verweis vorstellen und an welcher Stelle der Seite Sie ihn gern sehen würden. Natürlich müssen Sie dem Webmaster auch mitteilen, wo sein Link bei Ihnen erscheinen würde.

5: Links attraktiv texten und positionieren
Vielleicht können Sie den Linkpartner davon überzeugen, ein Banner von Ihrer Webseite einzublenden. Dann haben Sie bei der Gestaltung freie Wahl. Bekommen Sie nur einen Textlink ab, sollten Sie genau auf die Beschreibung Ihrer Seite achten und vielleicht Verbesserungsvorschläge spendieren.

Der Link: „Gasthaus in der Nähe von Karlsruhe http://www.gasthaus-karlsruhe.de“ klingt weit weniger einladend wie:

„Gemütliches Gasthaus direkt am See. Die aufmerksame Bedienung und Spitzenküche sorgen für angenehmes Wohlbefinden. http://www.gasthaus-karlsruhe.de“.

Der letzte Link hat garantiert eine sehr viel höhere Klickrate als der erste. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Link möglichst weit oben auf der Seite erscheint. Einen direkten Einfluss darauf hat man zwar nicht, doch wenn getauscht wird, ist durchaus einiges möglich.

6: Sich öffentlich einen Namen machen
In Foren finden sich Gleichgesinnte. Dies sollten Sie unbedingt nutzen. Foren gibt es im Web zu fast jedem Thema. Werden Sie in einem Forum Mitglied, das zu Ihrer Website passt. Mit regelmäßigen, guten Beiträgen schätzt man Sie schnell als kompetentes Mitglied. Sie sollten aber auf keinen Fall das Forum als kostenlose Werbeplattform missbrauchen! Allerdings schadet ein Verweis auf Ihre Seite nicht, wenn Sie dort zu dem aktuellen Thema weiterführende Informationen anbieten. Sprechen Sie auch die anderen Mitglieder an und überzeugen Sie diese von einem Linktausch. Da man Sie schon kennt, sollte das leicht fallen.

Richten Sie auf Ihrer Website eine Seite ein auf der Sie andere frank und frei zum Linktausch einladen.

Wer Licht in das Dunkel bringen will und mehr darüber wissen muss, kann einen kostenlosen Online Check bei Marketleap durchführen lassen. Dr. Web bringt es auf eine Kennzahl von etwas über 18 Tausend was verglichen mit den amerikanischen Branchengrößen recht lausig ausfällt.

Keine Frage, dass sich findige Unternehmer längst dieser Tatsache angenommen haben. Wer will, könnte seine Website in eine „Linkfarm“ einstellen. Eigentlich nichts anderes als eine Linkliste, deren Teilnehmer sich vor allem zu Einem verpflichten, nämlich auf die Liste selbst zu linken, und das, wenn möglich, gleich mehrfach. So wird die Popularität der Liste erhöht, wovon im gleichen Zuge alle gelinkten profitieren sollen. Ob das funktioniert, ist umstritten.

Eines dürfte aber klar sein, der Hyperlink erhält durch Google seine Bedeutung zurück, die ihm zweifelhafte Juristereien speziell in Deutschland zu nehmen versucht haben. Kaum jemand, der dieser Distanzierung von der eigenen Meinung (Ich bin nicht für meine Links verantwortlich …) noch nicht begegnet wäre. Die Botschaft ist klar, der Link macht das Web. Setzen Sie so viele Sie können, zu uns oder zu wem sie wollen. Letztlich kommt das nicht nur dem Netz zugute.

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Anmeldung bei Suchmaschinen

Suchmaschinen gibt es an jeder Ecke des Webs. So viele werden gar nicht gebraucht. Und tatsächlich, nur wenige bringen tatsächlich auch Besucher. Die größten 15 reichen da normalerweise völlig aus. Von den anderen kommt aller Wahrscheinlichkeit nach eh kaum etwas. Da ist es sinnvoller ein paar gute Links zu tauschen.

Eine Software oder ein Online-Service sind zwar bequemer und schneller, dafür aber teurer und vor allem ungezielter. Deshalb genügt es im Prinzip sich auf die Major-Player zu beschränken. „Klasse statt Masse“ heißt die Devise, denn wer nur zwanzig statt zweitausend Maschinen bedienen will, kann sich viel Mühe erlauben. Software-Lösungen dagegen melden oft wahllos an. Im Ergebnis findet man sich dann auf schmuddeligen „Free for All“ Listen (FFA) und in irrelevanten Business Directories wieder. Zusätzlich erhält man eine Menge Spam. Folgende Strategien stehen Ihnen zur Verfügung:

Die manuelle Anmeldung von Hand.
So aufwändig ist es nicht, einige Dutzend Maschinen abzufahren. Mehr als ein bis zwei Stunden brauchen dafür nicht veranschlagt zu werden. Man nutzt die Gelegenheit, um die Suchmaschinen kennen zu lernen und trägt sich auch gleich in händisch gepflegte Kataloge wie Yahoo oder web.de ein.

Die automatische Anmeldung über ein Online-Formular
Das ist bequem, aber lückenhaft. Sie wissen nicht genau, ob eine Anmeldung auch tatsächlich stattgefunden hat. Zudem sind die Anmeldelisten nicht immer komplett, das gilt ganz besonders für die vielen kostenlosen Dienste in diesem Bereich, die oft nur als Testlauf gedacht sind. Wer eine umfassende Anmeldung wünscht, muss ins Portemonnaie greifen. Es gibt inzwischen zahlreiche deutschsprachige Dienste. Kostenlos und empfehlenswert sind Ultra Submit, Jimtools (international) oder Webmasterplan.

Anmelde-Software
Eine sinnvolle Lösung vor allem für jene, die häufiger mal Web-Sites anmelden müssen. Webmaster oder Web-Designer wissen den Komfort zu schätzen. Die Software wir durch regelmäßige Updates immer auf dem neuesten Stand gehalten. Projekte lassen sich in der Regel auch abspeichern, so dass sie für weitere Arbeitsgänge auch später noch zur Verfügung stehen.

Einen Dienstleister engagieren
Die teuerste Lösung, denn diese Anmeldung wird nur einmal durchgeführt. Dafür können Sie sicher sein, dass alle Anmeldungen auch tatsächlich geklappt haben und so durchgeführt wurden, wie es die Suchmaschinen verlangen.

Wie lange dauert es, bis meine Seiten in einer Suchmaschine erscheinen?
Am schnellsten geht es bei Infoseek, dort können Sie beinahe sofort das Resultat überprüfen. Fireball braucht etwa 24 Stunden, Excite am anderen Ende an die 4 Wochen. Zu Google existieren widersprüchliche Aussagen. Hier muss man auf alles gefasst sein. Yahoo gilt als ausgesprochen fix und spideraktiv.

Warum wird meine Homepage bei Yahoo oder Freenet nicht gefunden?
Auch wenn Sie sich noch so oft anmelden und die schönsten Meta Tags schreiben können, manche Spider indizieren nur eine bestimmte Anzahl von Seiten pro Site. Da diese Provider eine Unzahl von Seiten unter einer einzigen Adresse unterhält, haben Sie keine Chance. Indiziert wird nur ein Bruchteil aller Seiten.

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Sechs essenzielle Taktiken für eine hohe Linkpopularität

Links werden zum wichtigsten Erfolgsfaktor des Internets. Sie erhöhen nicht nur die Bekanntheit der eigenen Website, sondern steigern auch das Ranking in den Suchmaschinen. Tatsache ist: Wer viele Links hat, blickt einer rosigen Zukunft entgegen. Wer keine oder nur ein paar sein Eigen nennt, droht in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.

Links sind das zentrale Bindeglied des Internets. Wer verlinkt wird, wird gefunden. Wessen Website nur wenige Links hat, ist zwar im Netz, aber für potenzielle Besucher und Kunden praktisch nicht vorhanden.

Ob eine Website von Belang ist, entscheiden mehr und mehr andere Webmaster. Setzen Sie einen Link, ist dies eine positive Bewertung. Der Verweis stellt quasi eine Empfehlung für die Besucher dar: Diese Website ist relevant. Auch die Suchmaschinen haben diesen Zusammenhang erkannt und lassen die Linkpopularität immer stärker in das Ranking einfließen.

Eine große Anzahl qualitativ hochwertiger Links zu erhalten, ist deshalb wichtig. Doch kann man die Linkpopularität seines Angebotes selbst beeinflussen? Und ob! Wer seine Linkpartner gezielt auswählt und mit Geschick anspricht, wird seines Glückes Schmied.

Hier sind 6 essenziellen Taktiken für eine hohe Linkpopularität:

1. Qualität ist wichtiger als Quantität
Linkpopularität bemisst sich nicht in der Anzahl der Links, sondern anhand der Bekanntheit und verwandter Themen der verweisenden Internetangebote:

  • Bekanntheit
    Je bekannter die verweisende Website ist, desto mehr Besucher werden über einen Link weitergeleitet. Es kommt deshalb weniger darauf an, viele Betreiber kleiner Homepages davon überzeugen, auf Ihr Angebot zu verlinken, sondern vielmehr darauf, gut frequentierte Websites als Partner zu gewinnen.
  • Themengleichartigkeit
    Ebenso wichtig wie die Bekanntheit ist ein thematischer Zusammenhang zwischen Ihnen und Ihren Linkpartnern. Wenn ein Anbieter von Stereoanlagen einen Link von einem Lautsprecherhersteller erhält, ist dies sicher effektiver, als wenn beispielsweise Klaus` Katzen-Site auf ihn verweist. Vorrangig ist immer, dass beide Partner von einem Linktausch profitieren.

2. Relevanz
Wer nichts zu bieten hat, kann auch nichts erwarten. Nur wenn Ihr Angebot linkwürdig ist, können Sie damit rechnen, Partner zu finden. Ihre Website wird für andere Webmaster interessant, wenn Sie Inhalte der folgenden Kategorien anbieten:

  • Kostenlose Informationen
    Dies können Neuigkeiten aus der Branche, Lokales, Trends oder praxisnahe Artikel sein.
  • Downloads
    Shareware, Freeware, White Paper, Booklets etc.
  • Künstlerisches
    z.B. Videos, Grafiken, Wallpaper, Musik…
  • Unterhaltsames
    Gewinnspiele, Flash-Games, Karikaturen, Comics etc.
  • Links
    Auch eine umfangreiche Linkliste, wie Sie beispielsweise Dr. Web in seinem Web Worker Portal anbietet, ist ein linkenswerter Inhalt.

3. Auswahl von Linkpartnern
Wer soll auf Sie linken? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Es ist schwierig abzuschätzen, ob ein Partner viele neue Besucher bringen kann oder nicht. Steht genügend Zeit zur Verfügung, lohnt es sich, eine ausführliche Marktanalyse durchzuführen. Weniger vollständig, dafür aber wesentlich einfacher und kostengünstiger sind die beiden folgenden Taktiken:

  • Taktik 1: Schlüsselwortsuche
    Gehen Sie so vor, als wären Sie auf der Suche nach Ihrem Produkt. Geben Sie bei unterschiedlichen Suchmaschinen nacheinander die Keywords ein, nach denen ein potenzieller Kunde suchen würde. Die ersten 10 Websites der Ergebnisliste, die nicht zu Ihren Wettbewerbern gehören, sollten Sie wegen eines Linktausches kontaktieren.
  • Taktik 2: Wettbewerbsanalyse
    Überprüfen Sie, welche Websites auf die Internetangebote Ihrer Wettbewerber verweisen. Alle diese Sites sind geradezu prädestiniert dafür, auch Ihr Angebot zu verlinken. Geben Sie bei einer großen Suchmaschine Ihrer Wahl den Befehl „link:http://www.ihr-wettbewerber.de“ ein. Als Ergebnis erhalten Sie eine Übersicht aller Websites, die einen Link auf Ihren Konkurrenten gesetzt haben.

4. Aussagekräftige Links
Bevor jemand auf den Link zu Ihrer Website klickt, will er wissen, was ihn erwartet. Ist der beschreibende Text zum Link zudem interessant geschrieben, verdoppeln sich sogar die Klickraten. Entscheiden Sie selbst! Auf welchen der folgenden Links würden Sie eher klicken?

Zusammenstellung von Artikeln zum Thema Vogelfutter http://www.wellensittich-kraftfutter.de

oder

Praxisnahes Online-Magazin zum Thema „Gesunde Vogelernährung“ mit umfangreichem Artikelarchiv
http://www.wellensittich-kraftfutter.de

5. Die richtige Ansprache
Ob ein Webmaster auf Ihr Linktauschangebot eingeht, entscheidet nicht nur Ihre Website, sondern vor allem Ihr Kommunikationsgeschick. Jeden Tag erhalte ich mindestens fünf Anfragen bezüglich eines Linktausches. Die meisten dieser E-mails sind reine Massenschreiben. In der Regel spricht mich der Absender weder mit Namen an, noch hat er sich überhaupt mit meinem Angebot beschäftigt. Solche Schreiben landen umgehend im (digitalen) Papierkorb.

Machen Sie nicht die gleichen Fehler. Bei der ersten Kontaktaufnahme mit Ihrem potenziellen Linkpartner sind folgende Regeln unbedingt zu beachten:

  • Personalisierter Kontakt
    Finden Sie den Namen des Webmasters bzw. den Namen des Verantwortlichen für die Website heraus. Sprechen Sie ihn in Ihrer E-mail persönlich mit Namen an.
  • Lob
    Machen Sie Ihrem potenziellen Linkpartner ein Kompliment. Jeder ist davon überzeugt, dass seine Website die Beste ist. Loben Sie vor allem den Inhalt, so machen Sie sich nicht lächerlich, wenn die Site kurz vor einem Re-design steht.
  • Platzierung
    Erläutern Sie, wo Ihr Link auf der anderen Website eingebunden werden soll. Schreiben Sie natürlich ebenso, wo Sie sich umgekehrt eine Platzierung Ihres Wunschpartners bei sich vorstellen können.
  • Nutzen
    Argumentieren Sie mit den Vorteilen, den ein Linktausch für beide Seiten bedeuten würde. Schaffen Sie eine Win-Win Situation.

6. Ein Fundgrube für Partnerschaften
Werden Sie ein geschätztes Mitglied der Community. Suchen Sie sich ein großes Forum in Ihrer Branche. Lesen und schreiben Sie regelmäßig Beiträge zu Ihrem Fachgebiet. Mit Sicherheit finden Sie Forumsmitglieder, die gutfrequentierte Websites zu Ihrer Thematik unterhalten. Schlagen Sie einen Linktausch vor. Da Sie nach ein paar Wochen jeder kennt und schätzt, dürfte es dann leicht fallen, Ihre Wunschpartner zu überzeugen.

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E-Business E-Commerce

Nutzen Sie Email richtig!

Es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Kunden über Email in Kontakt zu treten ohne gleich Spam zu versenden. Ob man eine Anfragen bearbeiten, eine automatische Bestätigungsmail verschickt oder einen Newsletter versendet. Einige Grundsätze genügen, den Kunden noch mehr an sich binden.

Benutzen Sie eine Signatur
Es ist selbstverständlich, dass eine Firma Kontaktdaten wie Telefon oder Fax angibt. Doch hier ist Gelegenheit zu mehr. Zum Beispiel, um auf Neuigkeiten, neue Produkte oder Preissenkungen hinzuweisen.

Vielen Dank,
Ihr Ralf Mustermann
————————————————————

Ralf Mustermann
Ihr persönlicher Kundenbetreuer
Telefon: 01234 / 56767
Telefax: 01234 / 56768

Neu eingetroffen: Unser Buch 3.0 ist gerade erschienen. Lesen Sie mehr.

Da schaut der Leser sowieso hin, warum also nicht nutzen?

Beantworten Sie Ihre Emails schnell
Das ist ebenfalls selbstverständlich, aber gerade wenn die Bearbeitung etwas Zeit kostet, können Sie versuchen dem wartenden Kunden das mitzuteilen. Eine kurze Mail mit dem Status und der geschätzten Dauer genügen schon. Autoreply-Dienste bei mehrtägiger Abwesenheit machen sich ebenfalls gut, sonst vermutet der Kunde, dass Sie ihn längst vergessen haben.

Leider klaffen Wunsch und Wirklichkeit nicht selten weit auseinander. Wer es mit vielen Anfragen zu tun hat, sieht sich vor Probleme gestellt, die Kapazität reicht nicht aus. Ist die Firma groß und die Anfragen speziell, bereitet die rasche und sinnvolle Weiterleitung an den jeweils zuständigen Mitarbeiter Kopfzerbrechen.

Geben Sie dem Kunden die Möglichkeit zu antworten
Bei automatisch generierten Emails hat der Kunde keine die Möglichkeit zu antworten, Adressen wie no-reply@firma.com zeigen das deutlich an. Geben Sie immer einen Ansprechpartner mit Email-Adresse oder Telefonnummer an, falls der Empfänger Rückfragen hat. Fragen Sie auch, ob alles in Ordnung war und der Kunde zum Beispiel mit seiner Bestellung zufrieden war.

Schreiben Sie kurz und präzise
Denn Zeit ist Geld, gerade im Internet. Wenn Sie in einem Newsletter für Ihr neues Produkt werben, dann zählen Sie nur die Hauptvorteile auf und verweisen auf eine Webseite mit weiteren Informationen. Mit einer kreativen URL macht man auch hier eine gute Figur und weckt Interesse.

http://www.meinshop.de/produkte/best0156.html

klingt noch lange nicht so interessant wie

http://www.meinshop.de/produkte/sonderrabatt.html

Damit der Leser auch bei längerem Schriftverkehr noch weiß, worum es überhaupt geht, sollten Sie entweder die gesamten bisherigen Mails oder die Textpassagen, auf die Sie gerade antworten, zitieren. Der Leser kann sich so schnell noch einmal seine Frage durchlesen.

Benutzen Sie Text-Emails
HTML-Mails sind größer und werden nicht von jedem Email-Client richtig dargestellt. Im schlimmsten Fall steht der Empfänger vor einer undurchschaubaren Textwüste.

Wenn Sie trotzdem HTML-Mails versenden möchten, nutzen Sie das Medium auch richtig: Kleine Vorschaugrafiken neuer Produkte erzeugen Interesse und wenn Sie wichtige Stellen durch Fettschrift hervorheben erhöht das die Übersichtlichkeit. Am besten bieten Sie dem Kunden bei Newslettern und Produktinfos aber eine alternative Form in reinem Text an.

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solche „Bilder“ und eine ordentliche Formatierung braucht noch kein HTML

Sprechen Sie den Kunden mit Namen an!
Für eine Email ist das selbstverständlich, beim Newsletter wird das schwieriger, denn Sie müssen neben der Email-Adresse auch den Namen gespeichert haben. Auf jeden Fall klingt Sie persönlicher, netter, freundlicher. Und wird bestimmt aufmerksamer gelesen.

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Höflich zwar, aber nicht sehr persönlich

Wer sich an einen vorhandenen Kundenstamm wendet, verfügt immer über diese Möglichkeit und sollte sie nutzen.

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SEO & Online-Marketing

SEO Software: Contentclone

Je mehr Seiten eine Suchmaschine indexieren kann, desto größer und mächtiger ist sie. Das gilt auch für jedes Webprojekt, vorausgesetzt, es gelingt diese Seiten mit brauchbaren Inhalten zu füllen.

Brückenseiten helfen weiter. Sie eignen sich vorallen dann, wenn spezielle Techniken wie Frames, Java oder Flash zusätzliche suchmaschinenfreundliche Einstiegsseiten erforderlich machen. Contentclone geht einen Schritt weiter und erzeugt anhand von Keywords echte Startseiten. Und zwar in rauen Mengen.

Contentclone ist eine Set von PHP-Scripts, auch wenn der Anbieter durch einen „Boxshot“ etwas andere suggeriert. Eine Installation auf dem Webserver ist erforderlich, eine MySQL Datenbank wird aber nicht benötigt.

Im Prinzip tut Contentclone nichts anderes als für angegebene Schlüsselwörter neue Dateien, Verzeichnisse und wenn gewünscht auch Subdomains zu erzeugen. Bei 100 Keywords geht die Zahl der erzeugten Seiten bereits in die Zehntausende! Das Ganze lässt sich sogar über einen Cronjob steuern. An Leerzeichen und Umlauten verschluckt sich das Script nicht.

Die erweiterte Version verspricht noch mehr: dynamisch erstellte Seiten, Keywords und Metatags, unsichtbare Linklisten, Beobachtung des Google Spiders und seiner Aktivitäten, das Anlegen einer Sitemap, mehrere Sprachen, Anreichern der neuen Seiten mit Blindtexten und mehr.

All das macht Contentclone zu einen idealen Werkzeug für Suchmaschinen-Spammer. Hand aufs Herz: Programmme wie dieses sind dafür verantwortlich, dass die Qualität von Google und Co. abgenommen hat. Über seinen Einsatz muss jeder selbst befinden. Vielleicht zwingt die Konkurrenzsituation dazu, vielleicht der Ehrgeiz. Dass Suchmaschinen solche Praktiken nicht mögen, muss nicht erwähnt werden. Die Gefahren sind bei moderatem Einsatz dennoch gering, und verboten ist der Gebrauch nicht.

Die Kosten betragen 99,- Euro für die einfache und 199,- Euro für die erweitere Version. Ein Installationsservice kann für 49,- Euro in Anspuch genommen werden.

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SEO & Online-Marketing

SEO Software: Automate Link Exchange

Der Traum eines Webmasters: Ein Set von Scripts übernimmt vollautomatisch den Tausch der begehrten Hyperlinks. Und das inklusive Aktualisierung, Emailversand und Kontrolle.

Ein intensiver und aktiver Linktausch galt schon in den Anfangstagen des Webs als Königsweg zu mehr Traffic. Daran hat sich bis heute wenig geändert. Doch wer es richtig machen will, muss Zeit investieren. Automate Link Exchange nimmt einem diese Arbeit ab.

Die Installation der Scripts erfordert etwas Erfahrung. Es handelt sich um eine Kollektion von PHP-Scripts und eine MySQL-Datenbank, die einzurichten man in der Lage sein muss. Der Hersteller offeriert auch einen Installationsservice für 25,- US Dollar.

Die darauf folgende Systemeinrichtung und -Anpassung verschlingt einiges an Zeit. Automate Link Exchange muss wissen, was es wann an wen senden darf, welche Templates zu verwenden sind, welche Tauschanfragen zu akzeptieren sind und noch so einiges mehr. Die Mühe ist notwendig, wenn später alles von allein funktionieren soll.

Tauschinteressenten werden auf ein spezielles Formular gelenkt. Nun treten die Scripts in Aktion. Sie prüfen, ob die angemeldete Website bereits einen Link gesetzt hat. Ist das der Fall, wird der Linktausch per Email bestätigt und die eigene Linkseite mit den Daten des Tauschpartners aktualisiert.

Wem das zu unsicher erscheint, schließlich hat man keinen Einfluss auf den zur Verfügung gestellten Text und die Art des Links, der kann jeder Zeit eingreifen, indem man auf den halbautomatischen Modus zurückgreift.

Seine wahre Stärke spielt Automate Link Exchange erst im laufenden Betrieb aus. Die Linklisten nämlich werden ständig, dass heißt nach Ihren zeitlichen Vorgaben, geprüft. Wer sich angemeldet hat und den Link auf Ihre Seiten nach einigen Tagen schon wieder „vergessen“ hat, wird prompt erwischt. Der entsprechende Link wird daraufhin temporär aus der Liste entfernt und der Verursacher per Email von dem Problem in Kenntnis gesetzt. Dies spart gerade bei längeren Linklisten, die aus diversen Seiten bestehen können, jede Menge Zeit. Es schlägt vor allem der Bequemlichkeit ein Schnippchen, denn wer hat schon Lust täglich massenhaft Links zu prüfen und Mahnschreiben aufzusetzen.

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Autogenerierte Linkliste, wie Sie der Hersteller selbst verwendet

Automate Link Exchange führt Linklisten mit beliebig vielen Kategorien, eignet sich also auch und gerade für große Volumina. Diese Seiten werden über ein Template generiert. Sie können beliebig sortiert und gereiht werden. Wichtigen Tauschpartnern können exklusive Plätze zugewiesen werden.

Automate Link Exchange kommt aus Hongkong und ist für 120,- US Dollar erhältlich. Eine 14 Tage gültige Testversion steht zur Verfügung.

Noch einige Anmerkungen
Seriöses Link-Management setzt nicht auf Masse, sondern auf Qualität. Bieten Sie potenziellen Tauschpartnern eine sauber gestaltete Reihe von Buttons, Bannern und fertigen Link-Texten an. Erklären Sie genau, welche Partner Sie akzeptieren wollen und nehmen Sie nicht jeden. Geben Sie Tipps und Hinweise und sorgen Sie für eine professionell gestaltete Link-Liste. Platzieren Sie diese gut sichtbar und denken Sie sich eine kreative Bezeichnung aus. Die Betitelung „Links“ ist tabu.

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E-Business E-Commerce

Mehr Verkaufen: Taktiken, um Bestellabbrüche zu vermeiden 10-18

Fast jeder Online-Shop Betreiber kennt das Problem: Volle Einkaufswagen werden durch den Shop bugsiert, um dann scheinbar grundlos irgendwo stehen gelassen zu werden. Doch wo liegen die Stolpersteine, welche Fehler gilt es zu vermeiden?

Lesen Sie auch Teil 1

10. Machen Sie Einkaufen einfach
Wer schon länger dabei ist, merkt schnell, dass es viel schwieriger ist, einen neuen Kunden zu gewinnen, als einem bestehenden zu einem Folgekauf zu bewegen. Erleichtern Sie deshalb die Bestellung vor allem für Neukunden. Verkürzen Sie den Einkaufsprozess, indem Sie den Nutzer nicht eine komplette Registrierung aufbürden, sondern ihn bequem per Rechnung bezahlen lassen.

11. Sicherheit
Für mehr als die Hälfte der Nutzer ist die Sicherheit eines Online-Shops ausschlaggebend für einen Wiederholungskauf. Zeigen sie, dass Ihre Website sicher sind. Bemühen Sie sich um die Zertifizierung Ihres Online-Shops (z.B. vom TÜV) und blenden Sie Auszeichnungen sowie gewährte Zertifikate gut sichtbar für den Kunden im Bestellprozess ein.


Cyberport macht keinen Hehl daraus, dass sein Shop sicher ist

12. Keine Ablenkung
Halten Sie den Bestellprozess frei von ablenkenden Elementen. Wenn der Nutzer sich dazu entschlossen hat, zur Kasse zu gehen, dann darf ihn auf dem Weg dorthin nichts mehr ablenken. Blenden Sie alle notwendigen Elemente aus – inklusive der nicht benötigten Navigationselemente


Bei eBay gibt es keine ablenkenden Elemente bei Gebotsabgabe

13. Die Frage kurz vor dem Kauf
Was passiert, wenn Ihr Kunde kurz vor Abgabe seiner Bestellung noch eine Frage hat? Wird beispielsweise beim Kauf des DVD-Players ein Scart-Kabel mitgeliefert oder nicht? Situationen wie diese sind nicht selten. Weisen Sie auf der Bestellseite klar daraufhin, dass Sie Fragen umgehend am Telefon beantworten oder bieten Sie einen „E-Mail Antwort innerhalb einer Stunde“-Service. Erstellen Sie zudem aus allen eingehenden E-Mails eine Liste der häufigsten Fragen und Antworten. Binden Sie die Liste auf Ihrer Hilfeseite ein.

14. Nur wesentliche Infos abfragen
30% der Nutzer brechen einen Kauf ab, wenn unnötige und/oder zu viele Informationen während Bestellprozesses abgefragt werden. Beschränken Sie sich deshalb auf die wirklich notwendigen Informationen – das wesentliche. Wenn Sie die Telefonnummer oder Faxnummer Ihres Kunden nicht benötigen, fragen Sie sie auch nicht ab. Je weniger Felder Ihre Formulare enthalten, desto angenehmer ist es für den Nutzer.

15. Unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten
Alle der nachfolgenden vier Zahlungsmethoden gehören zum Standard:

  • Rechnung,
  • Nachnahme,
  • Bankeinzug und
  • Kreditkarte

Drei müssen Sie mindestens davon anbieten.

16. Datenschutz und Garantien
Zeigen Sie Ihren Kunden, was Sie für sie leisten. Verlinken Sie gut sichtbar Ihre Datenschutzerklärung sowie eine Auflistung der gebotenten Garantien.

17. Abbruchsfragebogen
Versuchen Sie mit einem Kurzfragebogen, die Ursachen für den Abbruch herauszufinden. Die Gründe für einen Bestellabbruch sind häufig sehr unterschiedlich und zu einem großen Teil abhängig von der jeweiligen Shop-Software. Finden Sie heraus, warum Ihre Kunden eine Bestellung abbrechen, in dem Sie den jeweiligen Nutzer bitten einen kurzen Online-Fragenbogen auszufüllen (am besten nur 1-3 Felder). Auf diese Weise gewinnt man immer wieder erstaunliche Erkenntnisse über die Wahrnehmung der eigenen Website.

18. Fehlermeldungen analysieren
Lassen Sie Protokoll darüber führen, welche Fehler dem User angezeigt werden. Das hilft bei der Optimierung des Shops. Haben beispielsweise 40% aller potenziellen Kunden, die Kreditkarte als Zahlungsmittel gewählt haben, Ihre Bestellung abgebrochen, deutet dies auf ein technisches Problem bei dieser Abrechnungsform hin.

Viele Faktoren beeinflussen den Erfolg eines Online-Shops und seine Konversionsrate. Je nachdem welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen und welche Produkte verkauft werden sollen, sind die vorgestellten Strategien und Taktiken in Ihrer Stärke und Ausprägung spezifisch anzupassen. Natürlich wird es immer eine gewisse Zahl von Bestellabbrechern geben, die sich kurz vorm Kauf dazu entschließen lieber im Handel zu kaufen. Doch mit etwas Anstrengung und Kreativität kann man auch diesen Käufern das Einkaufen im Netz geschmackvoll machen.

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E-Business E-Commerce

Mehr Verkaufen: Taktiken, um Bestellabbrüche zu vermeiden 1-9

Fast jeder Online-Shop Betreiber kennt das Problem: Volle Einkaufswagen werden durch den Shop bugsiert, um dann scheinbar grundlos irgendwo stehen gelassen zu werden. Doch wo liegen die Stolpersteine, welche Fehler gilt es zu vermeiden?

Eine Reihe von Studien (wie zum Beispiel von NetIQ oder SirValUse) beziffern die Anzahl dieser nicht zu Ende geführten Online-Kaufvorgänge sogar mit 40-60%. Bestellabbrüche sind zu einem ernstzunehmenden Problem geworden.

1. Lieferkosten früh angeben
Einer der wichtigsten Gründe für Bestellabbrüche sind die Versandkosten. Für über 35% der Verbraucher sind sie ausschlaggebend dafür, ob sie eine Bestellung zu Ende führen oder nicht (Quelle: NetIQ).

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Von 6 bis 25 EURO schwanken die Lieferkosten bei einer kleinen Digitalkamera (Quelle: Preissuchmaschine.de)

Besonders erfahrene Online-Shopper reagieren allergisch auf zu hohe Kosten. Wenn Sie mehr als 10,00 EURO für die Lieferung verlangen, dann sollten Sie ihren Kunden auch erklären können, wie sich die Kosten zusammensetzen. Nehmen Sie sich die Zeit und erläutern Sie auf einer Extraseite, wie und zu welchen Teilen sich Ihre Gebühren für Porto und Verpackung zusammensetzen.

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Computeruniverse.net bietet einen umfangreichen Porto-Optimierer

2. Verfügbarkeit früh angeben
Für viele Kunden (mehr als 30%) ist der schnelle Versand ein wichtiges Kriterium dafür, eine Bestellung nicht abzubrechen. Optimieren Sie deshalb Ihre Prozesse und versuchen Sie immer so schnell wie möglich zu liefern. Schnelle Lieferzeiten sind jedoch nicht alles. Viele Nutzer kaufen immer wieder gerne bei dem Shop Ihres Vertrauens – da spielt ein Tag mehr oder weniger häufig keine Rolle.

Noch wichtiger als ein schneller ist deshalb ein zuverlässiger Versand. Geben Sie schon früh im Verkaufsprozess an, wann die Ware geliefert werden kann. Wichtig! Versprechen Sie immer nur das, was Sie auch halten können. Jeder freut sich, wenn er ein Paket früher als erwartet bekommt. Liefern Sie hingegen später als angegeben, führt das zu Frustration.

3. Wo geht es weiter?
Irgendwann im Bestellprozess kann es passieren, dass Ihr potenzieller Kunde nicht mehr weiter weiß. Ihre Navigation muss dem Nutzer deshalb immer klar und eindeutig zeigen, wo er herkommt und wie es weitergeht. Eine übersichtliche Fortschrittsanzeige hilft dem Surfer außerdem bei der Orientierung.

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Eine übersichtliche Fortschrittsanzeige bei Amazon.de

4. Kurzer Bestellvorgang
Machen Sie es Ihren potenziellen Kunden immer so einfach wie möglich an die Waren zu kommen. Zwar ist die Länge des Bestellvorgangs kein Killerkriterium. Denn wenn sich ein Nutzer dazu entschlossen hat, bei Ihnen zu kaufen, dann macht er das auch, selbst wenn er ein paar Klicks mehr benötigt. Doch je kürzer jedoch der wahrgenommene Bestellprozess an sich ist, desto besser. Zeit ist ein wertvolles Gut heutzutage. Wenn Sie Ihrem Nutzer Zeit sparen, wird er sich mit etwas Glück bei der nächsten Gelegenheit daran erinnern.

5. Link zurück
Oft will ein Nutzer noch schnell etwas auf der Artikelseite nachschauen. Eröffnen Sie dem User die Möglichkeit, jederzeit Produktdetails zu prüfen, ohne die bisher gemachten Bestellangaben zu verlieren.

6. Bilder im Warenkorb
Laut einer Studie von Future Now führen kleine Thumbnails der Produkte im Warenkorb zu einer 10% höheren Konversionsrate.

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Neckermann blendet im Warenkorb zu jedem Artikel ein kl. Bild ein

Achten Sie darauf, dass das kleine Bild aussagekräftig bleibt, ansonsten erreichen Sie das Gegenteil – nämlich Verwirrung.

7. Ermöglichen Sie Änderungen
Kunden müssen jederzeit den Warenkorb ändern können. Dazu zählt nicht nur das Löschen von Artikeln oder das Ändern der Anzahl, sondern auch die Modifikation von Kernparametern wie beispielsweise der Schuhgröße.

8. Aussagekräftige Fehlermeldungen
Schnell vergisst man bei dem Ausfüllen eines Formulars die Postleitzahl oder macht einen Vertipper bei der e-Mail-Adresse. Ihre anschließende Fehlermeldung sollten klar sagen, wo es hakt. Am besten in einer anderen Farbe. Noch wichtiger, speichern Sie alle anderen Angaben zwischen. Ein Formular komplett neu auszufüllen, nur weil es einen Fehler bei der PLZ gab, ist unzumutbar.

Heine.de sagt genau, was fehlt

9. Vertrauen aufbauen
Das Internet ist und bleibt ein schwer fassbares Medium. Es ist und bleibt für viele Menschen deshalb ein wenig unheimlich. Dies führt zu Sicherheitsbedenken und Skepsis. Versuchen Sie aktiv Vertrauen aufzubauen, indem sie Ihren Kunden zeigen, dass Sie ein echtes Unternehmen sind. Blenden Sie auf jeder Seite des Bestellprozesses Ihre Adressdaten inklusive Telefonnummern ein.

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SEO & Online-Marketing

Yahoo schlägt zurück. Wie optimiere ich?

Wenn es nach Yahoo geht, ist Google endlich um eine Konkurrenz reicher. Diesmal allerdings geht es weder um Ankündigungen, noch Ideen, sondern um Taten. Auf Basis diverser Zukäufe hat man sich eine eigene Lösung gestrickt und fordert den Primus, dessen Partner man war, heraus. Neue Chancen und neue Risiken tun sich auf.

Getan hat sich eine Menge. Der schnelle Blick auf den Screenshot offenbart einiges.

Screenshot
Yahoo Suchausgabe

Es gibt, ganz dem großen Vorbild nachgeeifert, eine gespeicherte Version der Seite (Cached). Diese hier war übrigens zwei Tage alt.

Es wird der zur Site passende RSS Feed angezeigt. Damit kann Google schon einmal nicht glänzen. Yahoo findet diesen automatisch und bietet ihn an. Ein zukünftig wichtiger Grund, selbst einen solchen Feed zu erstellen.

Wenn Sie sich wundern, warum der passende Katalogeintrag nicht zu sehen ist. Das liegt an der US-Version, die kommende deutschsprachige wird ihn zeigen.

Im Gegensatz zu Google interessiert sich Yahoo ganz im alten Stil für Metatags. Die Suchbeschreibung hier entspricht der Meta-Description. Da diese in unserem Fall nicht sonderlich lang ist, wird noch Text aus dem Quellcode hinzugefügt. Und zwar Text, der das Suchwort innerhalb des Quellcodes umgibt.

In den SEO Foren geht es bereits heiß her. Man überbietet sich gegenseitig in guten Ratschlägen für eine optimale Position im neuen Yahoo. Niemand möchte seine Chance verpassen. Einige Beispiele:

  • Meta-Keywords sind nun wieder wichtig und sollten für jede Seite individuell berücksichtigt werden. 15 davon genügen.
  • Der Seitentitel darf nicht mehr als 80 Zeichen umfassen. Auf die ersten 5 Wörter entfällt das meiste Gewicht.
  • Für die Meta Description lohnen mehr als 225 nicht. Beschreibungen, die keinerlei Beziehung zum Titel oder zum Inhalt aufweisen, verlieren.
  • Yahoos neuer Spider „Yahoo! Slurp“ schätzt <H1>-Elemente und berücksichtigt Verweise auf eine Seite (Inbound Links) nach Google-Art.
  • Spamming, Stuffing und der gängigen Brückseiten Praxis gegenüber ist Zurückhaltung angebracht.

Sollte es dem Urgestein tatsächlich gelingen Marktanteile zurückzuerobern, tut man gut daran, einige der angesprochenen Besonderheiten zu berücksichtigen. Schaden kann es in keinem Fall. Was daraus wird, bleibt abzuwarten.

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Betriebliches E-Business

Was ist… Lexikon: Account

Der Account kommt aus dem englischen und heißt Rechnung oder Konto. Im Zusammenhang mit dem Internet wird der Begriff benutzt für die Zugangsberechtigung eines Internet-Surfers.

Teilweise werden über den Account auch die Gebühren des Online-Zugangs abgerechnet. Der Account wird normalerweise beim Starten der Internet-Sitzung (Login) zusammen mit dem Passwort abgefragt.

Unter Account versteht man auch den genehmigten Zugriff auf einen externen Rechner, zum Beispiel über Telnet.

In die gleiche Kerbe schlägt der Email Account. Die Übersetzung mit „Email Konto“ ist hier nicht die schlechteste.