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JavaScript und Suchmaschinen: Das solltest du beachten

Noch vor einigen Jahren war JavaScript mehr als umstritten. Nervige Werbe-Pop-ups führten dazu, dass die Programmiersprache oft ganz grundsätzlich blockiert wurde. Mittlerweile ist JavaScript aus dem modernen Webdesign nicht mehr wegzudenken. Vor allem im mobilen Internet spielt JavaScript eine wichtige Rolle – unter anderem zur Medienwiedergabe, aber auch für Geolocation und moderne Navigationen. Doch wie gut verträgt sich JavaScript mit Suchmaschinen? Was musst du beachten?

Suchmaschinen haben dazugelernt

Zunächst einmal sei gesagt, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Suchmaschinen mit JavaScript gar nichts anfangen konnten. Waren per JavaScript geladene Inhalte früher unsichtbar für Suchmaschinen, haben die Suchmaschinen mittlerweile dazugelernt. Und wenn ich von Suchmaschinen spreche, ist natürlich vor allem Google gemeint. Denn der Suchriese ist nach wie vor das Maß aller Dinge.

So ist JavaScript keine grundsätzliche Hürde mehr für Google. Allerdings bedeutet dies nicht, dass du JavaScript völlig bedenkenlos einsetzen kannst. Da Google immer ein großes Geheimnis daraus macht, wie sein Suchalgorithmus funktioniert, sind folgende Tipps immer mit etwas Vorsicht zu genießen.

Inhalte per Load- statt User-Events laden

Oftmals werden Events eingesetzt, um per JavaScript Inhalte einer Website zu ändern. Hier gilt, dass Suchmaschinen in der Regel nur solche Inhalte berücksichtigen, die über Load-Events geladen werden.

Diese Ereignisse werden vom Browser gefeuert, sobald der DOM-Baum einer Seite geladen ist. Suchmaschinen wie Google lassen Load-Events beim Crawlen zu, sodass in der Regel der Seiteninhalt erst nach Ausführen der Load-Events indiziert wird.

User-Events werden jedoch nicht geladen. Das heißt, alle Veränderungen, die zum Beispiel über Click- oder Touch-Events ausgelöst werden, bleiben beim Indizieren unberücksichtigt.

Push-States und URLs

Damit Google eine Seite indizieren kann, muss diese immer zwingend über eine URL erreichbar sein. Daher können Click-Events auch nicht berücksichtigt werden, da diese immer einen vom Benutzer individuell herbeigeführten Inhalt darstellen.

Dank der Push-State-API von JavaScript ist es mittlerweile ja möglich, die URL einer Seite zu beeinflussen. So kannst du die komplette Navigation einer Seite per JavaScript realisieren, indem du per „pushState()“ die im Browser dargestellte URL änderst und gleichzeitig per JavaScript Inhalte lädst und ersetzt.

Da Google URLs, die ausschließlich per Push-State-API realisiert werden, nicht indizieren kann, muss jede per „pushState()“ erstellte URL immer auch eine „real existierende“ URL besitzen.

Dies ist übrigens nicht nur für Suchmaschinen interessant, sondern auch für soziale Netzwerke. Denn du kannst nur solche Seiten dort teilen, die über eine „echte“ URL verfügen. Denn auch Facebook und Twitter müssen Inhalte aus einer Seite extrahieren, was nur funktioniert, wenn die URL vorhanden ist.

Wichtig ist, dass du per „pushState()“ immer korrekte URLs erzeugt, die immer auch per JavaScript den richtigen Inhalt besitzen. Eine falsche Push-State-URL, die keine neuen Inhalte lädt, führt möglicherweise dazu, dass es du doppeltem Content kommt. Und das wiederum mögen Suchmaschinen ja auch nicht.

JavaScript nicht ausschließen
Es ist zwar selbstverständlich, sei aber dennoch erwähnt. Du musst natürlich dafür sorgen, dass JavaScript-Dateien für Suchmaschinen nicht ausgeschlossen sind. Werden über die „robots.txt“ JavaScript-Dateien grundsätzlich verboten, haben Suchmaschinen keine Möglichkeit, auf diese zuzugreifen.

Da JavaScript selbst ja keinerlei indizierbare Inhalte besitzt, wird es für Suchmaschinen gerne mal versteckt.

Progressive Enhancement

Trotz aller Möglichkeiten, die Google und andere Suchmaschinen dir geben, um per JavaScript erstellte Inhalte zu crawlen, ist die sicherste Methode immer noch das sogenannte „Progressive Enhancement“.

Dieses Prinzip verfolgt den Ansatz, dass Inhalte so aufzubereiten sind, dass sie immer unabhängig von Browser beziehungsweise Crawler verfügbar sind.

Konkret bedeutet dies, dass Texte, Bilder und andere Inhalte, die von einer Suchmaschine gefunden und durchsucht werden sollen, nach Möglichkeit ohne JavaScript auskommen sollen.

Dies bedeutet allerdings für den Webentwickler immer ein oft erheblichen Mehraufwand. Denn jede Seite muss im Grunde auch ohne JavaScript alle Inhalte bereitstellen. Je nach Art und Aufbereitung der Inhalte kommen möglicherweise auch Kompromisse in Frage, bei denen nur wichtige Inhalte auch ohne JavaScript bereitgestellt werden.

Hier musst du abwägen, welcher Aufwand für dein Projekt vertretbar ist.

Korrekte Semantik

Ob mit oder ohne JavaScript: In jedem Fall ist es wichtig, dass deine Inhalte semantisch korrekt ausgezeichnet sind. Auch Überschriften, die per JavaScript geladen werden, müssen mit den entsprechenden HTML-Elementen ausgezeichnet werden.

Denn hier gelten dieselben Regeln wie für normale Inhalte. Letztendlich ist für Google entscheidend, wie der HTML-Quelltext nach dem Ausführen von JavaScript aussieht. Da ist die Wahl der richtigen Elemente entscheidend.

Crawler-Ansicht testen

Entscheidest du dich dazu, Inhalte ausschließlich per JavaScript zu laden (also nicht nach dem „Progressive Enhancement“-Prinzip), solltest du testen, ob Suchmaschinen deine Inhalte tatsächlich korrekt und vollständig sehen und crawlen können.

So hilft dir zum Beispiel die „Search Console“ von Google. Unter „Crawling“ findest du die Funktion „Abruf wie durch Google“. Hier kannst du dir deine Website für Desktop- oder Mobilgeräte so darstellen lassen, wie Google sie tatsächlich crawlt.

Es gibt aber auch andere, meist kostenpflichtige Tools wie SEO.JS und prerender.io, die sich darauf spezialisiert haben, Websites dahingegend zu prüfen, ob JavaScript-Inhalt beim Crawlen korrekt und vollständig dargestellt werden. Bei komplexen Projekten mag das eine sinnvolle Ergänzung sein.

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E-Business SEO & Online-Marketing

SEO: Willst du auf Googles Seite 1, dann achte auf Links, Content, Keywords und Performance

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist keine Wissenschaft und kann von jedermann mit relativ geringem Aufwand bewältigt werden. Du darfst nur nicht den Gurus glauben, sondern solltest dich auf ein paar wenige Aspekte fokussieren, die den Großteil des Ranking-Erfolges ausmachen.

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SEO & Online-Marketing

Mehr Umsatz und Gewinn durch eine höhere Conversion Rate

Besucher der eigenen Webseite oder des eigenen Online-Shops zu Kunden zu machen ist die große Kunst im E-Commerce. Doch hierbei genügen nicht nur attraktive Angebote und eine durchdacht gestaltete Webpräsenz, sondern der Kunde muss eingebunden und angesprochen werden. E-Mail-Marketing wird aus diesem Grund bei vielen Unternehmen immer beliebter und gewinnt deutlich an Wichtigkeit. Durch gezielt eingesetzte und gut abgestimmte E-Mail-Marketing-Kampagnen kannst du die Conversion-Rate und somit den Umsatz deines Unternehmens deutlich steigern. Allerdings bedarf es einigen Know-hows und ein wenig Finetuning, bis das E-Mail-Marketing den gewünschten Erfolg bietet.

E-Mail-Marketing: Analyse Conversion Rate

Die Conversion-Rate: Ein Ziel im E-Mail-Marketing

Der Bereich des E-Mail-Marketings ist enorm vielschichtig. Denn mit einer Marketing-Kampagne lassen sich die verschiedensten Ziele anvisieren. Die Verbesserung der Conversion-Rate ist nur ein Ziel, welches mit einer Kampagne erreicht werden kann. Wenn dies jedoch das Ziel ist, sollte die Kampagne optimal auf dieses Ziel hin abgestimmt werden.
Es gibt viele Wege die Conversion-Rate zu erhöhen. Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing ist ein wichtiger Teil bei einer umfassenden und erfolgsorientierten Strategie.

Der Newsletter und seine Grundlagen

Einen Newsletter zu erstellen ist grundsätzlich nicht schwierig. Wenn du jedoch einen regelmäßigen Newsletter mit verschiedenen Features bieten möchtest, also eine Kampagne für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen fahren, solltest du dich um eine professionelle Umsetzung kümmern. Es gibt viele Elemente in einem Newsletter, welche exakt auf das jeweilige Ziel und die vorherrschende Zielgruppe abgestimmt werden müssen. Wenn du dich bisher nur wenig mit dem Thema Newsletter beschäftigst hast, findest du hier eine gute Anleitung zu den wichtigsten Grundlagen in diesem Bereich. Für die Verbesserung der Conversion-Rate müssen die Kunden von deinem Unternehmen und den Angeboten vollends überzeugt werden. Hierzu ist es besonders wichtig, dass du die ersten Teilbereiche der Kontaktaufnahme optimal ausgestaltest. Alle Elemente im Newsletter müssen zusammenpassen und den Kunden gezielt ansprechen. Wichtig Elemente sind unter anderem:

  • Der Preheader: Der kleine Textbereich, welcher als Vorschau im E-Mail-Programm angezeigt wird.
  • Der Betreff: Mit diesem müssen Sie Ihre Kunden gewinnen und zum Öffnen der Mail motivieren.
  • Das Design: Ein einheitliches Design mit Ihrem CI erlaubt eine schnelle optische Zuordnung durch den Leser.
  • Der Inhalt: Inhalte müssen auf die Kunden zugeschnitten und in Ihre Kampagne eingegliedert sein.

Dies sind nur kleine Ausschnitte aus dem komplexen Themenbereich der Newslettergestaltung, welche jedoch eine große Auswirkung auf den Empfänger und somit auch auf deine Ziele haben können. Aus diesem Grund sollten Newsletter nicht aus dem Bauchgefühl heraus erstellt, sondern gezielt geplant und funktionell eingesetzt werden. So lassen sich deutlich höhere Erfolge erzielen, als mit blindem Aktionismus.

Preheader und Betreffzeile: dein Zugang zum Kunden

Die Betreffzeile und der Preheader sind besonders wichtig bei der Konzeptionierung einer Newsletter-Kampagne und eines einzelnen Newsletters. Denn diese beiden Dinge werden den Kunden auf allen Endgeräten als erstes angezeigt. Du hast dementsprechend nur wenige Worte und wenig Platz, um die Kunden davon zu überzeugen, deinen Newsletter zu öffnen und wenigstens zu überfliegen.

Du kannst allerdings auf eine ganze Reihe an Möglichkeiten zurückgreifen, um dem Kunden die Wahl zu erleichtern. Eine persönliche Ansprache, also die Personalisierung des Newsletters kann bereits eine gute Lösung sein. Nutze verschiedene Satzzeichen und Sonderzeichen, um auf wichtige Elemente in deinem Betreff oder deinem Preheader aufmerksam zu machen, fesselst du den Leser oder machst ihn neugierig. Der Grat für eine erfolgreiche Kundenansprache über diese Elemente ist enorm schwierig. Aus diesem Grund gehört das Testen der Newsletter zu den festen Ablauf-Routinen bei einem erfolgreichen Newsletter-Marketing. Spiele mit verschiedenen Ideen und Ansätzen und lasse diese von anderen Personen neutral bewerten. Du wirst überrascht sein, auf wie vielen Wegen du das Interesse der Leser wecken kannst.

Bleibe erkennbar durch ein einheitliches Design

Das Design spielt beim E-Mail-Marketing eine wichtige Rolle. Zwar sollte jeder Newsletter etwas Besonderes sein, doch den Kunden in keinem Fall optisch überfordern. Die meisten Unternehmen haben eine eindeutige Corporate Identity, welche in Farbgebung und Schriftbild bereits die Richtung vorgibt. Es spricht absolut nichts dagegen, diese auch für die Gestaltung des Newsletters zu verwenden. Denn Menschen arbeiten sehr stark visuell. Der Wiedererkennungsfaktor spielt also eine wichtige Rolle, wenn der Empfänger den Newsletter zum ersten Mal öffnet. Dank moderner HTML-Newsletter und der Möglichkeit diese im responsiven Design zu erstellen, kann der Kunde die visuellen Eindrücke sowohl am Computer als auch an Smartphone oder Tablet problemlos empfangen. Die einfachste Möglichkeit das Design des Newsletters passend zu gestalten bieten sogenannte Templates. Mit diesen kannst du dir eigene Vorlagen schaffen, welche anschließend mit den gewünschten Inhalten befüllt werden können. Somit musst du auch bei langen Newsletter-Kampagnen nicht bei jedem Newsletter viel Zeit in das Design investieren.

Schaffe Vertrauen durch Personalisierung und erhöhe so deine Conversion Rate

E-Mail-Marketing: Personalisierung
In unserem Beitrag „E-Commerce: wie Nutella & Co. ihre Kunden mit personalisierten Artikeln binden“ haben wir bereits aufgezeigt, wie effektiv sich die Personalisierung im Marketing einsetzen lässt. Vor allem bei der direkten Kontaktaufnahme per E-Mail kann eine erfolgreiche Personalisierung als Eisbrecher dienen und dir beim Kunden Tür und Tor öffnen. Die Personalisierung des Newsletters kann auf zwei verschiedene Arten geschehen. Die einfachste und sichtbarste Art ist die direkte Ansprache des Empfängers mit Namen. Mit einem guten und umfassenden Customer Relationship Management im Hintergrund kannst du die verschiedenen Daten der Kunden in einen Newsletter einfließen lassen. Durch die direkte und persönliche Ansprache fühlt sich der Kunde dem Sender stärker verbunden und ist dessen Vorschlägen weniger abgeneigt.

Eine zweite Möglichkeit der Personalisierung ist Teil eines sogenannten Follow-Up-Newsletters. Bei Kunden, welche während des Kaufprozesses den Onlineshop verlassen haben, kann bei einer solchen E-Mail der Inhalt des Warenkorbs nochmals präsentiert werden, um ein einfaches Beispiel zu wählen. Der Kunde wird somit persönlich angesprochen und mit Produkten im Newsletter umworben, welche er sich bereits angeschaut und welche er sogar ausgewählt hat. Somit ist der direkte Kundenbezug vollständig hergestellt. Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor bei vielen Kunden.

Angebote locken Kunden: Segmentierung erfolgreich nutzen

E-Mail-Marketing: Segmentierung

Ebenfalls als Teil der Personalisierung ist die Segmentierung zu sehen. Diese beschreibt die Unterteilung der Kunden in verschiedene Kunden- und Käufergruppen. Vor allem bei breit aufgestellten Unternehmen mit einem großen Produkt-Portfolio ist ein solches Vorgehen enorm wichtig. Doch auch bei engem Portfolio kann sich die Varianz der Kunden als erstaunlich breit erweisen. Besonders solvente Kunden mit einem exquisiten Geschmack müssen beispielsweise gänzlich anders adressiert werden als beispielsweise Bestandskunden mit eher geringem Einkaufsvolumen. Je exakter die Segmentierung der einzelnen Kundengruppen möglich ist und umso gezielter die Newsletter auf die verschiedenen Kundengruppen abgestimmt werden können, umso größer kann der Erfolg der Newsletter-Kampagne werden.

Eine erfolgreiche Segmentierung und auch die Personalisierung deiner Newsletter setzt ein umfangreiches Daten- und Kundenmanagement voraus. Ohne eine entsprechende Datenbank mit Kundendaten und der Möglichkeit diese auch zu nutzen, kann dieser Teilbereich vernachlässigt werden. Da jedoch Personalisierung und Segmentierung eine wichtige Rolle beim Erfolg einer Newsletter-Kampagne darstellen, solltest du frühzeitig beginnen die entsprechenden Datensätze zu erheben und Kunden für deine Newsletter und dein E-Mail-Marketing zu begeistern. Je mehr Kunden du in deinen E-Mail-Verteiler aufnehmen können, umso größere Sprünge lassen sich in der Conversion-Rate verzeichnen.

Analysiere deine Marketing-Kampagnen

Ein enorm wichtiges Instrument beim E-Mail-Marketing ist die Analyse-Funktion. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Marketing-Kanälen kannst du beim E-Mail-Marketing die Erfolge der Kampagne direkt messen und ermitteln. Verschiedene Statistik-Werkzeuge bieten dir die Möglichkeit die Zahl der geöffneten und gelesenen Newsletter zu erfassen, die Zahl der geklickten Links im Newsletter und vor allem die damit verbundenen Einkäufe zu überwachen. So erhältst du eine direkte und schnelle statistische Auswertung über den Erfolg deiner Kampagne. Und dies, wenn gewünscht, auch unterteilt auf die verschiedenen Newsletter und die unterschiedlichen Empfängergruppen. Somit hast du ein direktes Kontrollinstrument zur Hand, mit welchem du deine Newsletter-Kampagnen kontinuierlich verbessern und diese immer stärker auf die jeweilige Zielgruppe anpassen kannst.

Die Erfolge sprechen beim E-Mail-Marketing für sich

Es ist nicht verwunderlich, dass immer mehr Unternehmen das E-Mail-Marketing für sich nutzen und vielfältig einsetzen. Es gibt kaum ein großes Unternehmen, welches sich diese flexiblen Möglichkeiten entgehen lässt. Kleine und mittelständische Unternehmen beginnen erst nach und nach sich diesen Trend zunutze zu machen und sich über ein erfolgreiches E-Mail-Marketing weiter zu profilieren und zu positionieren.

Da es beim E-Mail-Marketing keine allgemeingültige Erfolgsformel gibt, welche sich auf alle Branchen, alle Unternehmen und alle Zielgruppen gleichermaßen anwenden ließe, ist eine kontinuierliche Überwachung und Verbesserung neuer E-Mail-Kampagnen in jedem Fall besonders wichtig. Mit der Zeit und der Erfahrung schaffen es die meisten Unternehmen die Conversion-Rate durch das E-Mail-Marketing deutlich zu steigern und die wirtschaftlichen Ziele besser zu erfüllen.

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E-Business SEO & Online-Marketing

Wie lange dauert es, bis deine Website auf Seite 1 der Google Suchergebnisse ist?

Es ist die Frage wirklich eines jeden Webdesign-Kunden: „Wann werden wir vorne bei den Suchergebnissen dabei sein?“ Der seriöse Webdesigner antwortet darauf zurückhaltend, der gemeine SEO sagt „Morgen“. Wie lange aber dauert es wirklich?

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SEO & Online-Marketing

Dropbox, Zalando & Co.: So setzen bekannte Marken erfolgreiches Email-Marketing um

Wenn sich kleine und mittelständische Unternehmen oder auch StartUps entschließen ins E-Mail-Marketing einzusteigen, wird sich oftmals an den Erfolgsmodellen der bekannten und großen Marken orientiert. Dies ist nicht verkehrt, denn viele der Anbieter zeigen bereits seit einigen Jahren, wie die optimale Präsentation der eigenen Newsletter funktionieren kann. Viele der Unternehmen bieten Inspiration für die Umsetzung einer eigenen erfolgreichen E-Mail-Kampagne. Blind übernehmen sollte man diese Strategien jedoch nicht.

E-Mail-Marketing: Der Weg zum Erfolg

Viele Unternehmen haben sich an der Spitze in ihrem Marktsegment etabliert, weil sie ein besonderes Händchen für die Kundenbindung und die Kundenbeziehung vorweisen können und diese Stärke konsequent weiter ausgebaut haben. Andere haben vor allem aufgrund ihrer Marken und Produkte überzeugt und das E-Mail-Marketing nur als weiteren Vertriebs- und Werbekanal benutzt. In der heutigen Zeit ist es umso wichtiger geworden eine erfolgreiche Strategie im Bereich Newsletter-Marketing zu entwickeln. Denn die Zahl der E-Mails steigt kontinuierlich weiter an. Wer das Interesse der Leser wecken möchte, muss mit der Qualität und den Inhalten der eigenen Newsletter und Mailings überzeugen können. Hier spielen beispielsweise Elemente wie die Personalisierung eine wichtige Rolle. Wie bereits im Nutella-Beispiel aufgezeigt, spielt die persönliche Ansprache des Kunden und seine emotionale Bindung an das Unternehmen eine wichtige Rolle beim erfolgreichen Marketing. Kein Wunder, dass viele bekannte Unternehmen diese Strategie auch beim E-Mail-Marketing mit Erfolg einsetzen.

Bekannte Marken und ihre erfolgreichen E-Mail-Strategien

Betrachtet man die verschiedenen Branchen und Unternehmen, so stechen immer wieder einige von ihnen durch besonders gelungenes E-Mail-Marketing hervor. Sei es durch einen unkonventionellen Aufbau, durch ein besonderes Design oder ganz spezifische Inhalte für die Empfänger.

Nachfolgend Beispiele von einigen erfolgreichen Marken, die mit ihren Newsletter-Kampagnen eine große Zahl an Kunden überzeugen können:

BuzzFeed: Preheader und Betreff perfekt organisiert

Das Unternehmen BuzzFeed ist nicht nur für seine innovativen Informationen und sein Infotainment bekannt, sondern auch wegen seiner Newsletter enorm beliebt. Die Newsletter werden in der Regel genutzt, um Inhalte von Buzzfeed auf den verschiedenen Kanälen des Unternehmens zu bewerben. Dabei spielt BuzzFeed die eigene Kreativität sehr deutlich in den Vordergrund, was sowohl bei Preheader und Betreff als auch im Design der Inhalte deutlich wird.

Preheader und Betreff bilden bei BuzzFeed sehr häufig eine konsistente Einheit. Werden im Betreff Fragen gestellt, werden diese sehr oft bereits im Preheader beantwortet. Wird in der Betreffzeile eine Aufforderung an die Leser formuliert, wird dieser Gedankengang vom Preheader weitergeführt und intensiviert. Der Empfänger der E-Mail wird somit direkt in den Bann gezogen und entwickelt ein Interesse an dem Newsletter. Auch der inhaltliche Aufbau weiß zu überzeugen. Wenig Text, viele Bilder und eine klare Aussage dominieren die Newsletter-Kampagnen von BuzzFeed. Als besonderes Extra bieten die Bilder spannende Alt-Texte, welche den Inhalt auch bei deaktivierter Bild-Darstellung erkennen lassen. Ein geschickter Schachzug, um möglichst viele Leser erreichen zu können.

Cook Smarts: Einprägsames Design

Die Webseite Cook Smarts bietet ihren Kunden einen eigenen Service per Newsletter. Der „Weekly Eats“-Newsletter wird einmal pro Woche versendet und bietet den Kunden einen wöchentlichen Menüplan mit einzelnen Rezepten, Tipps und Anleitungen, welche mit dem Blog und den Web-Inhalten des Anbieters verknüpft sind. Der Aufbau ist grafisch ansprechend und vor allem immer gleich. Ab dem zweiten Newsletter weiß jeder Empfänger, wo welche Elemente des Newsletters zu finden sind und kann somit schnell die von ihm gewünschten Informationen abrufen.

Besonders angenehm ist vor allem ein kleines Detail. Denn Cook Smarts erinnert seine Empfänger in jedem Newsletter am Ende daran, dass sie die E-Mail auch teilen und weiterleiten können. Sogar ein CTA-Link steht mit dieser Funktion bereit. Somit kann das Unternehmen sein Marketing sogar über die eigene Kunden-Datenbank hinaus ausdehnen, ohne dabei zu aufdringlich oder werbend zu wirken.

Dropbox: Dezent und ansprechend

Dropbox hat mit seiner E-Mail-Kampagne vor allem ehemalige Nutzer des Dienstes als Zielgruppe definiert. Dies ist ein besonders schwieriges Thema, da hier viele Empfänger zum Löschen solcher „unerwünschter“ Nachrichten neigen. Aus diesem Grund sind die E-Mails von Dropbox besonders schlicht und einfach gestaltet, versuchen den Leser jedoch emotional zu fesseln.

Preheader und Betreffzeile laden zwar zum Öffnen ein, sind bei dieser Newsletter-Kampagne jedoch nicht das Herzstück. Die eigentliche Mail ist übersichtlich gestaltet und angenehm kurz. Der Kunde wird persönlich angesprochen und mit einem kleinen und liebevoll gestalteten Comic dazu angeregt, die Dienste des Unternehmens wieder zu nutzen. Und das mit einer im Unternehmensdesign gehaltenen Farbgebung und nicht einmal neun Zeilen Text.

Uber: Minimalismus ist Trumpf

Auch wenn das Unternehmen in Deutschland umstritten ist, zeigt sich Uber beim E-Mail-Marketing von seiner besten Seite. Das Design ist äußerst schlicht und exakt an alle anderen Firmenauftritte angepasst. Die Corporate Identity des Unternehmens wird mit jedem Newsletter vollständig transportiert. Diese Markenkonsistenz über alle Marketing-Kanäle hinweg erhöht die Akzeptanz der Empfänger ungemein und macht es äußerst leicht eine E-Mail nur durch ihr Erscheinungsbild zuzuordnen.

Uber informiert in seinen Newslettern über spezielle Angebote und Werbeaktionen und dies sehr übersichtlich und strukturiert. Die Kunden erhalten zu jedem Thema eine kurze Überschrift und eine Kurzzusammenfassung. Abgeschlossen wird dieser Bereich durch einen klickbaren und gut sichtbaren CTA-Link. Detailliertere Informationen zu den einzelnen Inhalten finden sich jedoch ebenfalls in der E-Mail am unteren Ende. So können die Nutzer entscheiden, ob sie schnell reagieren oder sich umfassend informieren möchten. Alle wichtigen Informationen werden den Kunden auf den ersten Blick deutlich vermittelt.

Zalando: Follow-Up-Newsletter und Segmentierung

Das sehr große Angebot bei Zalando ist für den Versand von Newslettern erst einmal ein Problem. Dies umgeht das Unternehmen durch eine sehr gezielte Segmentierung der eigenen Kundengruppen anhand von Geschlecht, bisherigen Einkäufen und Interessen. So erhält der Kunde regelmäßig Follow-Up-Mailings mit passenden Angeboten aus den interessanten Kategorien oder wird über Neuerungen aus diesen Bereichen informiert. Das Design der Newsletter ist schlicht, aber mit gut platzierten Angeboten im Zentrum des Inhalts.

Zu besonderen Anlässen oder Aktionen versendet das Unternehmen weitere Newsletter, welche ebenfalls personalisiert und auf den Kunden zugeschnitten sind. Somit bleibt das Unternehmen klar im Fokus des Betrachters, auch wenn die Frequenz der Newsletter von vielen Kunden als zu häufig eingeschätzt wird.

Design und Inhalt: Beim Newsletter klar trennen

Design und Inhalt können bei einem Newsletter in vielen Fällen problemlos voneinander getrennt werden. Allerdings ist es in manchen Fällen sinnvoll, das Design an den jeweiligen Anlass einer Newsletter-Kampagne anzupassen. Hier können vor allem kreativ gestaltete Newsletter-Vorlagen eine einfache Lösung bieten, da die Vorlagen sich schnell und einfach an die eigenen Wünsche und Vorstellungen anpassen lassen. Wichtig ist jedoch auch, dass die Vorlagen und somit das endgültige Design der Newsletter an den entsprechenden Anlass angepasst wird. In das Design müssen nun die gewünschten Inhalte eingebettet werden. Es gibt nur wenige Lösungen, wie beispielsweise beim oben genannten Beispiel von Dropbox, wo Design und Inhalt des Newsletters beinahe identisch sind und die gewünschten Inhalte in starker Kombination übertragen.

Segmentierung und Personalisierung in Perfektion

Betrachtet man die oben genannten Beispiele, so fällt auf, dass eine Segmentierung der Zielgruppe auf den ersten Blick nicht festgestellt werden kann. Allerdings handelt es sich bei den genannten Newsletter-Kampagnen vor allem um umfassende Kampagnen für ein breites Zielpublikum. Viele der Unternehmen fahren deutlich mehr als nur eine einzelne Marketing-Kampagne per E-Mail, um die gewünschten Kunden und Zielgruppen zu erreichen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass junge und kleine Unternehmen bereits frühzeitig eine Segmentierung ihrer Kundengruppen vornehmen, um gezielter und somit erfolgsorientierter die eigenen E-Mail-Kampagnen gestalten zu können.

Die Personalisierung der Newsletter und Mailings hingegen wird in den oben genannten Kampagnen beinahe beiläufig erfüllt, sorgt aber für eine sehr hohe Akzeptanz bei den Kunden. Kombiniert man dies mit den einzelnen Spezifika der Newsletter und dem hohen Markenvertrauen, welches die bekannten Marken bereits etabliert haben, ist der Erfolg der Kampagnen nicht wirklich überraschend.

Ein gezieltes E-Mail-Marketing ist viel wert

Besonders große Unternehmen setzen ihr Budget in der Regel sehr sparsam und vor allem zielgerichtet ein. Dass auch von großen und etablierten Unternehmen immer noch sehr großer Wert auf das E-Mail-Marketing gelegt wird zeigt, wie stark sich dieses doch auf die Umsatz- und Kundenzahlen eines Unternehmens auswirken kann.

Aus diesem Grund sollten kleine und mittelständische Unternehmen und StartUps den Einstieg in diese Welt der Kundenbindung auf keinen Fall vernachlässigen. Eine gute und gezielt eingesetzte E-Mail-Marketing-Kampagne bietet eine hohe Reichweite, eine Verbesserung der Conversion-Rate und eine höhere Markenakzeptanz bei den Kunden zu überschaubaren Investitionskosten.

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SEO & Online-Marketing

33 Newsletter-Templates zum sofortigen Einsatz

Trotz Messengerdiensten: Newsletter sind weiter im Trend. Dabei steigt der Anteil der Empfänger, die E-Mails auf mobilen Endgeräten ansehen. Umso wichtiger ist es, die passenden Newsletter-Templates im Hintergrund einzusetzen. Responsive ist dabei das Stichwort. Kostenlos ein anderes. Und so haben wir 33 Quellen zum Thema gesammelt.

7 Free Email Templates

Gleich sieben Newsletter-Templates, die responsive reagieren.

Newsletter-Templates
© Stamplia

Building Templates

Gratis Online-Tool, um Newsletter-Templates zu gestalten.

Newsletter-Templates
© Campaign Monitor

Email Template PSD

Blau und Grau gehaltenes Newsletter-Theme. Die Farben lassen sich dabei leicht variieren.

Newsletter-Templates
© Asif Aleem

Responsive Email Template

Ein E-Mail-Template in drei verschiedenen Größen.

Newsletter-Templates
© emailonacid.com

Responsive HTML Templates

35 Responsive E-Mail-Templates zum direkten Download.

Newsletter-Templates
© dcrazed.com

Responsive Email Template

E-Mail-Template als PSD- und HTML-Version.

Newsletter-Templates
© Marco Lopes

HTML & PSD Email Template

Eine HTML-Version dieses E-Mail-Templates wird ergänzt um eine PSD-Version, um leicht Farben und Formen anzupassen.

Newsletter-Templates
© Tarah S

Email Template PSD Set 3

Gleich drei Newsletter-Templates, inklusive der Photoshop-Dateien.

Newsletter-Templates
© freepsdfiles.net

Green Village HTML Template

Das ZIP beinhaltet die PSD-Datei, sowie den HTML-Quellcode.

Newsletter-Templates
© pixelbuddha.net

Flat und Responsive

Newsletter-Template im Flat-Design, das „Responsive“ reagiert.

Newsletter-Templates
© agencepenrose.com

responsive-email

Code zum Download eines Responsive-Newsletter-Designs.

Newsletter-Templates
© Derek Punsalan

Elena Email Template Free PSD

Eine kostenlose Version der PSD für das Elena E-Mail Design.

Newsletter-Templates
© psdexplorer.com

Free PSD Email Template

Newsletter-Template in Rot mit feinen Icons im Linienstil.

Newsletter-Templates
© pixel hint

BOXI Email Theme

In verschieden großen Boxen gehaltenes E-Mail-Template.

Newsletter
© bestpsdfreebies.com

Newsletter PSD Template Set 1

Drei weitere, kostenlose Templates. Newsletter als offene PSD-Photoshop-Datei.

Newsletter-Templates
© freepsdfiles.net

Cerberus

Saubere Code-Grundlagen für verschiedene Designs.

Newsletter-Templates
© Cerberus

Slate: Responsive Email Templates

Hier werden fünf vorgetestete E-Mail-Templates versprochen, die mit jedem E-Mail-Clienten zusammen spielen.

Newsletter-Templates
© litmus.com

emailframe.work

Ein ganzes HTML E-Mail Framework, auf dem du deine Gestaltung aufbauen kannst.

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© emailframe.work

Responsive Email Templates

Verschiedene Templates als Grundlage für ein Newsletter-Design.

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© zurb.com

Responsive Email Patterns

Eine Sammlung von einfachen, grundlegenden Layouts im E-Mail-Design.

Newsletter-Templates
© Responsive Email Patterns

Templates

Verschiedene Responsive Email Templates gibt es hier zu entdecken.

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© MJML

Free Newsletter Template

E-Mail-Template, das mit 34 Clienten kompatibel ist. Eine PSD-Datei wird ebenfalls angeboten.

Newsletter-Templates
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Email Template: Malibu

Kostenloses Newsletter-Template Malibu in Grau und Blau.

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© AWeber

Free Graphic Design Templates

Kostenloses Newsletter-Layout im Illustrator-, InDesign-, Word- und Apple Pages-Format.

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Pook: Newsletter

Ein recht modernes, grafisches Set für ein Newsletter Design, das leicht individualisiert werden kann.

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Passion

Ein HTML Responsive Email Template mit großem Header.

Newsletter-Templates
© pixelhint.com

Kreative

Kostenloses Email Newsletter Template Kreative (MailChimp und Campaign Monitor kompatibel).

Newsletter-Templates
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Freebie: ​The Passion Email Template

Aufwendiges Newsletter-Template im dezenten rot-blauen Farbspiel.

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Management Templates

Newsletter-Template in fünf Farbvarianten.

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© litmus.com

Responsive Email Newsletter Template

Newsletter-Basis mit Icons und Smartphone als Beispiel der Umsetzung.

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Halloween Email Template

Themenbezogenes Design für einen Halloween-Newsletter.

Newsletter-Templates
© pixelbuddha.net

E-Commerce Templates

Sieben E-Commerce-Templates mit Auszügen aus der letzten Bestellung oder besonderen Angeboten.

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© litmus.com

Free Email Template

Schön gestalteter Newsletter mit sehenswerter Hintergrundgrafik.

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E-Business E-Commerce SEO & Online-Marketing

E-Mail Marketing im E-Commerce: Der große Einsteiger Guide

E-Mail Marketing gehört zu den wichtigsten Kanälen im E-Commerce. Online Shops, die das Medium E-Mail außerhalb von Bestell- und Versandbestätigungen nicht nutzen, verschenken ein großes Potenzial, Neukunden zu gewinnen, Bestandskunden zu binden und ihren Umsatz zu erhöhen. Doch auch wenn du bisher keine Newsletter oder andere E-Mail Kampagnen nutzt – es ist nie zu spät, den Kanal E-Mail für dich zu entdecken. Mit unserem umfassenden Überblick erfährst du, wie du deine E-Mail Kontaktliste und Kampagnen einrichtest und das Optimale aus ihnen herausholst.

 

Die Vorteile des E-Mail Marketing

Aus welchen Quellen bezieht dein Shop seinen Traffic? Welcher Kanal bringt dir den meisten Umsatz? Sinkende Reichweite in den sozialen Netzwerken, steigende Klickpreise in AdWords und die Auswirkungen von Google-Algorithmen sorgen nicht selten für unberechenbare Besucher- und Umsatzzahlen. Mit deiner eigenen E-Mail Liste bist du von Google und Social Media weitestgehend unabhängig und kannst zudem auf einen weiteren Kanal zurückgreifen, der dir Umsatz bringt. Eine größere Channel Diversity verringert dein Risiko und macht dich flexibler in deinen Marketingmaßnahmen.

Mit Hilfe regelmäßig versendeter E-Mails bringst du dich deinen Kunden regelmäßig in Erinnerung und baust eine persönliche Beziehung zu ihnen auf. Durch hilfreiche oder unterhaltsame Inhalte positionierst du dich vor deinen Kunden als Experte, schaffst einen Mehrwert und erhöhst das Vertrauen – ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung. Auch als Instrument zur Kundenkommunikation und -interaktion kannst du den Kanal E-Mail nutzen: Bitte deine Kunden um Feedback, lade sie zu Umfragen ein, bewirb Gewinnspiele, Events oder Aktionen. Indem du Empfänger über neue Produkte und Sales informierst, kannst du direkt deinen Umsatz erhöhen.

Feedback E-Mail

Im Gegensatz zu anderen Kanälen hast du im E-Mail Marketing die Möglichkeit, Kunden noch gezielter mit personalisierten Inhalten und Angeboten anzusprechen. Mit Hilfe von A/B Tests und regelmäßigen Auswertungen deiner Kampagnen optimierst du die Performance deiner E-Mails. Professionelle Anbieter halten hierzu eine Vielzahl ausführlicher Statistiken bereit.

Vorab: Was möchtest du mit deinen E-Mails erreichen?

Auch wenn du weißt, wie wertvoll der Kanal E-Mail grundsätzlich für dein Unternehmen und deinen Online Shop sein kann, solltest du dir schon zu Beginn Gedanken machen, welche Ziele du verfolgst. Möchtest du bestehende und potenzielle Kunden an deine Marke binden, Vertrauen aufbauen, dich als Experte auf deinem Fachgebiet präsentieren? Oder sollen deine E-Mail Kampagnen primär den Absatz erhöhen, indem du Kunden über neue Produkte und Sonderangebote informierst? Vielleicht möchtest du Kunden ein besseres Erlebnis bieten, indem du sie nach dem Kauf mit wichtigen Informationen zum Produkt versorgst oder du nutzt E-Mails als Tool, um Kunden nach ihrer Meinung zu befragen oder sie um Bewertungen zu bitten. Übrigens: du musst dich natürlich nicht auf ein Ziel festlegen. Abhängig von den Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen, kann es jedoch sinnvoll sein, ein der zwei primäre Ziele festzulegen. Dies ist insbesondere dann hilfreich, wenn du mit dem E-Mail-Marketing erst anfängst und dich angesichts der vielseitigen Möglichkeiten dieses Kanals überfordert fühlst.

Strategie für deine E-Mail Marketing Maßnahmen sollte immer der erste Schritt sein, um entsprechende Kampagnen einrichten und Ressourcen dafür planen zu können. Für redaktionelle Inhalte beispielsweise benötigst du selbst oder ein Redakteur in deinem Team regelmäßig Zeit, um diese zu erstellen. Schon eine persönliche Einleitung in jedem Produkt-Newsletter bedeutet Aufwand. Plane am besten vorab, wie oft und in welcher Form du E-Mails verschicken möchtest.

Die ersten Schritte: Richte deine E-Mail Liste ein

Wenn du bisher noch keine Newsletter oder andere Kampagnen verschickst, ist der Anfang immer die Einrichtung einer Kontaktliste. Zunächst entscheidest du dich für einen Anbieter und ein Paket. Für eine begrenzte Anzahl an E-Mails pro Monat und eingeschränkte Funktionen kannst du eine kostenfreie Option wählen und später auf eine professionellere Variante mit mehr Möglichkeiten upgraden. Vergleiche die verschiedenen Anbieter und ihre Angebote, auch mit Blick auf deine Strategie. Möchtest du zum Beispiel Willkommensserien verschicken, findest du diese Funktion im Allgemeinen nur in kostenpflichtigen Paketen. Achte auch darauf, welche Möglichkeiten der Vorlagenerstellung dir geboten werden. Verfügst du nicht über das technische Know-how und möchtest du den Designaufwand auf ein Minimum beschränken, helfen dir vorgefertigte Vorlagen oder Editoren dabei, ein Anmelde-Widget zu erstellen, das auf allen Geräten optimal angezeigt wird und dein Corporate Design berücksichtigt.

Mailjet Anmelde Widget

Hast du dich für einen Anbieter entschieden und ein Paket gebucht, richtest du deine erste Liste ein. Nachdem du einen aussagekräftigen Namen vergeben hast, kannst du das Anmelde-Widget anlegen. Für den schnellen Einstieg bieten sich fertige Vorlagen an, die du mit wenig Aufwand an deine Marke anpasst. Möchtest du sicherstellen, dass dein Design so angezeigt wird, wie du dir das vorgestellt hast, schicke dir selbst eine Test E-Mail und prüfe auf verschiedenen Geräten, wie deine E-Mail angezeigt wird.

So gewinnst du deine ersten Abonnenten

Was nützt dir eine E-Mail Liste mit der perfekten Vorlage, wenn du keine Empfänger hast, die deine E-Mails lesen? Es gibt zahlreiche Strategien, mit denen du deinen Newsletter oder deine Kampagne bewerben und die ersten Abonnenten gewinnen kannst. Nutze dafür alle vorhandenen Kanäle, über die du mit deiner Zielgruppe und deinen Kunden kommunizierst.

Ergänze deine E-Mail Signatur in Geschäfts-E-Mails mit einem Link zur Anmeldeseite und einem kurzen Call-to-Action, der einen Benefit deiner Liste herausstellt. Informiere deine Fans und Follower auf allen Social Media Kanälen darüber, dass sie sich für deine E-Mails anmelden können. Nutze deinen Shop dafür, Sign-ups zu generieren. Idealerweise sollten Besucher auf jeder Seite eine Möglichkeit zur Anmeldung finden. Hierfür kannst du beispielsweise die Sidebar nutzen, den Footer oder Header deines Shops oder Elemente wie Layer und Pop-Ups.

Am besten funktioniert dies, wenn du Nutzern einen Grund gibst sich anzumelden. Ein Gutscheincode als Dankeschön für die Anmeldung kann beispielsweise eine effektive Motivation sein. Sei kreativ und überlege dir, was deiner Zielgruppe einen Mehrwert verschaffen könnte. Zur Inspiration ein paar Beispiele:

  • Ein Shop, der Kochutensilien, Gewürze oder Spezialitäten verkauft, könnte als Dankeschön für den Sign-up ein Kochbuch anbieten.
  • Ein Shop für Software könnte eine Bibliothek mit Tutorials nur für Abonnenten bereitstellen.
  • Eine Online-Buchhandlung könnte eine Liste mit empfehlenswerten Büchern aus jedem Genre anbieten oder ein eZine mit Autoreninterviews, Buchvorstellungen und Berichten von Events.
  • Ein Shop für Outdoorbedarf könnte Veranstaltungen mit Reiseberichten nur für Abonnenten durchführen oder diesen kostenfreien Eintritt ermöglichen.

Überlege dir vorab, welche Informationen neue Abonnenten erhalten sollen. In einer Willkommensserie beispielsweise kannst du dein Unternehmen und deinen Shop vorstellen, darauf hinweisen, welche E-Mails folgen werden, Links zu deinen Social Media Kanälen teilen, Nutzer auf wichtige Dokumente oder Tutorials hinweisen.

Kombiniere Marketing und Transaktionale E-Mails

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von E-Mails. Marketing E-Mails werden zu bestimmten Zeitpunkten an alle Empfänger oder bestimmte Segmente der Liste versendet: der regelmäßige Newsletter, der Hinweis auf Ihren Sommerschlussverkauf oder ein Unternehmensevent, eine besondere Aktion zu bestimmten Tagen im Jahr (Valentinstag, Ostern, Weihnachten, usw.) oder Ihre Produktneuheiten der Saison. Transaktionale E-Mails dagegen werden abhängig vom Verhalten eines Nutzers versendet, zum Beispiel aufgrund von abgebrochenen Warenkörben, bei der Anmeldung zum Newsletter, nach einem Kauf oder der Registrierung eines Kundenaccounts, bei der Versendung der Ware oder nachdem sich ein Kunde bestimmte Seiten in Ihrem Shop angesehen hat.

Das Ziel Transaktionaler E-Mails ist es, dem richtigen Empfänger zur richtigen Zeit die richtige E-Mail zu schicken und hierdurch die Kundenbindung und den Umsatz zu erhöhen. Hierzu zählen zum Beispiel Bestellbestätigungen, in denen du einen Gutscheincode für den nächsten Kauf zur Verfügung stellst, auf ähnliche Produkte hinweist oder Empfänger darum bittest dich weiterzuempfehlen. Achte in jedem Fall darauf, dass du dem Kunden einen echten Mehrwert bietest und deine E-Mail nicht als reine Werbung verstanden wird. Eine andere Möglichkeit ist es, Käufer von Verbrauchsprodukten nach einer bestimmten Zeit daran zu erinnern, dass sie das Produkt vielleicht nachbestellen möchten. Hat ein Kunde zwar den Warenkorb befüllt, aber den Kaufprozess anschließend abgebrochen, kannst du ihm eine freundliche Erinnerung schicken und dich erkundigen, ob er Hilfe oder weitere Informationen benötigt.

Die Kombination von transaktionalen und Marketing E-Mails ermöglicht eine einheitliche Kundenkommunikation und ein konsistentes Markenerlebnis für Empfänger. Achte hierbei darauf, dass Design, Ansprache und Inhalte aller E-Mails gut aufeinander abgestimmt sind. Kunden sollten dich als Absender klar erkennen können.

So nutzt du Personalisierung und Automatisierung für mehr Effektivität

Die persönliche Ansprache in E-Mails mit dem Vor- oder Nachnamen ist inzwischen Standard geworden. Doch die Personalisierung kann noch viel mehr. Mit Hilfe von Segmenten schickst du deinen Empfängern passgenaue Inhalte, die beispielsweise vom Wohnort, Geschlecht oder bestimmten Interessen abhängen oder sich nach dem Wert der Umsätze richten. Weise Kunden auf das nächste Ladengeschäft in ihrer Nähe oder relevante Veranstaltungen vor Ort hin. Empfehle passende Produkte aus der Herren- oder Damenkollektion. Die Möglichkeiten der Segmentierung sind so vielseitig wie die unterschiedlichen Branchen und Geschäftsmodelle im E-Commerce.

Automatsierten E-Mail Ablauf einrichtenAutomatisierte Workflows geben dir die Möglichkeit, Empfänger in jeder Phase des Kundenlebenszyklus anzusprechen. Vom ersten Kontakt bei der Anmeldung zum Newsletter oder der Einrichtung eines Kundenkontos bei der ersten Bestellung bis hin zu Treueaktionen für Premiumkunden gibt es zahlreiche Touchpoints, mit denen du die Beziehung zu deinen Kunden intensivieren und deinen Umsatz erhöhen kannst. Übrigens: Vorgefertigte Szenarien erleichtern dir die Arbeit bei der Einrichtung deiner Kampagnen und E-Mails. Erkundige dich bei deinem Anbieter, ob vordefinierte Lösungen angeboten werden.

E-Mail Segmente bestimmen

Optimiere deine Kampagnen durch Auswertungen und Tests

Wenn du Ziele für deine E-Mail Kampagnen festgelegt hast, ist es wichtig, die Performance deiner E-Mails regelmäßig auszuwerten. Daten wie beispielsweise Anzahl der Abmeldungen, die Öffnungs-, Klick- und Rücklaufraten deiner E-Mails geben dir Aufschluss darüber, wie erfolgreich die E-Mail jeweils war und damit die Möglichkeit, deine Kampagnen zu optimieren. Einen Schritt weiter gehst du mit gezielten Tests, beispielsweise einem A/B-Test, in dem du zwei verschiedenen Betreffzeilen gegeneinander testest.

Doch die Auswertung geht noch genauer: mit speziellen Parametern kannst du direkt nachvollziehen, was Empfänger nach dem Klick auf einen Link in deiner E-Mail in deinem Shop tun: welche Seiten sie besuchen und ob sie kaufen. Auf dieser Basis optimierst du deine Kampagnen weiter, indem du deine Liste weiter segmentierst und noch gezielter relevante personalisierte Inhalte versendest.

Fazit

Die ersten Schritte auf dem Weg zum professionellen E-Mail Marketing erfordern zwar etwas strategische Planung, aber kein umfangreiches technisches Know-how dank vorgefertigter Szenarien und Templates für deine E-Mail Kampagnen. Wenn du bisher das Medium E-Mail in deinen Marketing-Maßnahmen vernachlässigt hast, weißt du nach diesem Artikel, welche Potenziale du ungenutzt lässt und wie unkompliziert du eine E-Mail Liste und die ersten Kampagnen einrichten kannst. Mit vergleichsweise geringen Kosten und Aufwand kannst du deinen Kundenkreis erweitern und deine Umsätze erhöhen – zu einem hohen ROI.

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E-Business SEO & Online-Marketing

Die 6 erfolgversprechendsten E-Mail-Kampagnen für Online Shops

E-Mail-Marketing spielt im modernen Kundendialog eine wichtige Rolle. E-Commerce-Unternehmen bilden da keine Ausnahme. Die gute Nachricht: Online-Shops haben gegenüber anderen Unternehmen den Vorteil, dass die Kunden einkommende E-Mails wie Bestell- und Versandbestätigungen erwarten. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese blockiert werden oder ungelesen im Papierkorb verschwinden, ist gering(er).

Doch auch wenn es Online Shops per se leichter haben, heißt das noch lange nicht, dass automatisch alle deine E-Mails geöffnet werden. Auch du musst deinen Kunden regelmäßig davon überzeugen, dass sich das Öffnen deiner Mailings für sie lohnt. In diesem Artikel geben wir dir Tipps, auf welche E-Mail Kampagnen speziell E-Commerce-Unternehmen setzen sollten und was es dabei zu beachten gilt.

Newsletter: Der Dreh- und Angelpunkt des E-Mail Marketings

Der klassische Newsletter ist und bleibt für Online-Shops das Standardinstrument und sollte in der Kundenkommunikation nicht fehlen. Ein gut gemachter Newsletter informiert die Kunden, hält das Interesse am eigenen Angebot aufrecht und sorgt damit für eine starke Kundenbindung, was sich letztendlich auch in den Umsatzzahlen widerspiegelt. Anders als Transaktions-E-Mails und automatisierte Kampagnen werden Newsletters manuell erstellt, was eine zeitnahe, individuelle Anpassung von Design und Inhalt ermöglicht.

Newsletter Vorlage für Online Shops

Gut gemachte Newsletter glänzen mit einer durchdachten Personalisierung und Segmentierung. Auch wenn der Großteil Ihrer Kunden wahrscheinlich weiß, dass die persönliche Anrede automatisiert eingespielt wird, kann dieser kleiner Kniff den Unterschied ausmachen. Versuche Inhalte individuell an den Kunden anzupassen. Gute Ergebnisse erzielst du bereits mit einfacher Segmentierung. Je nach Art des Online Shops bieten sich unter Umständen mehrere Newsletter an, bspw. einen speziell für Männer und einen für Frauen. Auch kann eine regionale Selektion etc. Sinn machen.

Nutzen Sie bei E-Mail Kampagnen Variablen

Willkommensserie: Präsentation im rechten Licht

Im Zuge des wachsenden Online-Angebots stehen Online-Shops vor der Herausforderung, das junge Interesse des Kunden an die eigenen Produkte aufrecht zu erhalten. Willkommensserien können hierzu einen guten Beitrag leisten. Mit einer Willkommensmail trittst du frühzeitig in den direkten Dialog mit deinen Kunden. Begrüße deine Neukunden mit einer oder mehreren E-Mails, zeige ihnen, wie diese das Beste aus deinem Produkt oder Service herausholen. Und ein Sonderangebot beispielsweise kann an dieser Stelle bereits zu einem ersten Kauf ermutigen.

Online Shops sollten auf Willkommenskampagnen setzen

Um eine erfolgreiche Willkommensstrecke einzurichten, bedarf es einer stringenten Dialogstrategie. Wichtig ist, die Interessenten mit sich und dem eigenen Produkt vertraut zu machen und zur Interaktion zu animieren. Versende eine Willkommensmail so bald wie möglich, idealerweise binnen der ersten 24 Stunden, denn dann ist die Erinnerung an dich noch am stärksten. Nach der Registrierung ist das Willkommensmailing das Erste, was deine Kunden von dir erhalten. Lege daher viel Wert auf ein ansprechendes Design und nützliche Inhalte. Je mehr du hier überzeugst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine zukünftigen E-Mails ebenfalls geöffnet werden.

Beispiel einer Willkommenskampagne

Upselling: Der unterschätzte Umsatzbooster

Nach dem Kauf ist vor dem Kauf. Ein erster Kauf ist schon an sich eine tolle Sache. Gleichzeitig bietet sich hier die ideale Gelegenheit, um für weitere Angebote zu werben. Upselling- Kampagnen sind ideal, um das Bewusstsein für ähnliche Produkte zu erhöhen. Biete Produkte oder Services an, die diesen Kauf ergänzen und verpacke diese in ein ansprechendes Mailing.

Upselling ist dann erfolgreich, wenn du die Vorteile einer erweiterten Version eines Produkts oder einer Dienstleistung auf die Bedürfnisse einer Person genau darstellst. Wenn du die passenden Angebote an die richtigen Kunden zum idealen Zeitpunkt sendest, hast du die höchsten Erfolgschancen. Viele Kunden werden einen zweiten Kauf tätigen, wenn dein spezielles Angebot überzeugend ist oder im Zusammenhang mit ihren Interessen steht.

Um dies zu gewährleisten ist es entscheidend, dass du das Verhalten deiner Kunden vor dem Upselling verstehst. Nicht alle Kunden sind gleich. Ziehe daher die unterschiedlichen Verhaltensweisen, Vorlieben und Gewohnheiten in Betracht, um passgenaue Nachrichten zu erstellen. Arbeite hier mit Triggern. Personalisierung gilt auch hier als Schlüssel zum Erfolg. Doch Vorsicht: Ein zu aggressives Marketing wird dazu führen, dass deine Kunden eher von dir genervt sind. Im schlimmsten Fall werden deine Nachrichten blockiert und/oder du verlierst sie ganz als Kunden.

Warenkorbabbrecher: Ein „Nein“ ist nicht immer ein „Nein“

Nur ein geringer Teil der User kaufen direkt beim ersten Shopbesuch. Oftmals werden Produkte in den Warenkorb gelegt, doch statt den Kaufbutton zu betätigen, verlässt der Besucher die Seite. Die Gründe dafür können vielfältig sein (zu hohe Versandkosten, eingeschränkte Auswahl an Zahlungsmethoden, Vergleich bei der Konkurrenz, komplizierter Check-out-Prozess, Webseite stürzt ab, durch einen Dritten abgelenkt etc.). Das ist natürlich ärgerlich, doch kein Grund diese Person endgültig abzuschreiben. Dank einer speziellen E-Mail-Kampagne kannst du dafür sorgen, dass einige dieser Personen doch noch bei dir kaufen. Nutze unbedingt die Möglichkeit einer Warenkorbabbrecher-Kampagne, zählen diese nicht ohne Grund zu den erfolgreichsten E-Mail-Kampagnen im E-Commerce.

Richtige Nutzerprofile und das richtige Timing sind hier das A und O. Versendest du diese Kampagne zu früh, dann fühlt die Person sich wohlmöglich bedrängt. Wartest du hingegen zu lange, kann der User dich bereits wieder vergessen haben und kann mit dieser E-Mail im Postfach wenig anfangen. Eine Faustregel für den optimalen Versandzeitraum gibt es nicht, sondern es kommt vielmehr auf dein Unternehmen an. Bei Warenkorbabbrecher-Kampagnen gilt es „testen, testen, testen.“ Probiere ebenfalls einen mehrstufigen Funnel aus. Versende beispielsweise eine erste E-Mail mit einer freundlichen Erinnerung, dass das neue Produkt „noch im Warenkorb wartet“. Reagiert der Empfänger darauf nicht, kannst du überlegen nach ein paar weiteren Tagen eine weitere E-Mail mit einem Gutschein etc. zu versenden.

Empfehlungen / Bewertungen: Denn jede Meinung hilft Ihnen weiter

Auch im Zeitalter der Digitalisierung, nichts funktioniert nach wie vor besser als persönliche Empfehlungen. Diesen Umstand kannst du auch für dein Online-Business nutzen. Immer mehr E-Commerce-Unternehmen setzen auf Shopbewertungen. Sofern du diese Strategie nicht bereits anwendest, lohnt es sich diese E-Mail-Kampagne auszuprobieren. Der Großteil der Verbraucher erkundigt sich vor dem Kauf über den Shop. Zahlreiche positive Bewertungen wecken Vertrauen und verbessern auf diese Weise die Konversionsrate.

Halte diese Empfehlungen so persönlich wie möglich. Versuche echte Empfehlungen von echten Menschen bereitzustellen. Sofern du diesen Typus E-Mail automatisiert gestaltest, etwa um deine Kunden dazu zu bewegen, selber eine Bewertung über dich abzugeben, dann achte darauf, dass diese E-Mail so natürlich wie möglich gestaltet ist. Nutze beispielsweise eine normale HTML-Vorlage ohne aufwändige Design-Elemente und nenne als Absender einen realen Mitarbeiter aus deinem Unternehmen und füge ggf. deine E-Mail Signatur mit ein. Achte unbedingt auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und vermeide, dass diese Art Mailing zur „unzumutbaren Belästigung“ abdriftet.

Profilbezogene automatisierte Kampagnen: Ich weiß, was du brauchst

Viele Kunden wünschen sich heutzutage eine wirklich personalisierte Kundenkommunikation, die über die bloße persönliche Ansprache hinausgeht. Mit profilbezogenen automatisierten Kampagnen reagierst du individuell, jedoch automatisiert und in Echtzeit auf die Handlung deiner Kunden. In Berlin scheint die Sonne? Versende doch aktuelle Sonnenbrillenangebote an deine Berliner Kunden. Deine Kunden im regnerischen Köln wiederum erhalten zeitgleich ein Mailing mit deinen Top-Seller-Regenschirmen. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig.

Wünschen Sie Ihren Kunden alles Gute zum Geburtstag

Bringe deine Kunden beispielsweise an ihrem Geburtstags besondere Aufmerksamkeit entgegen und sende ihnen eine E-Mail einige Tage zuvor oder am Burzeltag selbst. Vergesse nicht ein Geschenk hinzuzufügen: ein auf deinen Kunden zugeschnittenes Sonderangebot kann sehr erfolgsversprechend sein. Nutze Technologien, mit denen dem du E-Mail-Inhalte dynamisch und in Echtzeit ausspielen kannst.

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SEO & Online-Marketing

Inspiration für deine Newsletter-Kampagnen

Ein erfolgreicher Newsletter zeichnet sich dadurch aus, dass er für seine Empfänger relevant ist. Um Relevanz zu erreichen, gibt es verschiedene Wege: Ein persönlicher Bezug, ein Angebot, das niemand ablehnen kann oder eine Verbindung zum aktuellen Zeitgeschehen. Deshalb ist es oft sinnvoll, sich mit Newslettern auf Ereignisse im Jahresverlauf zu beziehen. Du suchst Inspiration für deinen eigenen Newsletter?

Kampagnenplan_Newsletter2Go

Sowohl für populäre Anlässen wie den Black Friday bis zu weniger offensichtlichen wie dem Frühlingsanfang kann man mit etwas Geschick und Planung effektive Newsletter versenden. Dabei gibt es zu bedenken, dass eine gute Kampagne entsprechend Vorbereitungszeit braucht und der zeitliche Bezug gut umgesetzt werden muss. Ein Newsletter, der außer „Endlich Frühling!“ keine Aussage hat und nichts mit dem Absender zu tun hat, führt höchstens zu steigenden Abmelderaten. Ein guter Newsletter zu einem bestimmten Anlass wiederum bewirkt bessere Öffnungsraten, Klickraten und Conversionrates, da er bei den Empfängern auf eine hohe Akzeptanz stößt. In diesem Beitrag findest du Tipps, welche Ereignisse im Jahresverlauf für dich in Frage kommen könnten und wie du diese richtig angehst.

Die Vorboten des Sommers: Frühlingsanfang

Nach dem langen Winter sehnen sich die meisten nach Sonne, Sommer und frischer Luft. Deshalb ist es zum Frühlingsanfang, je nach Definition am 01.03. (meteorologisch) oder am 20.03. (Tag-und-Nacht-Gleiche), keinesfalls zu früh für Newsletter mit Bezug auf die warme Jahreszeit. Gerade bei kühlen Temperaturen und spätwinterlicher Stimmung kannst du leicht sommerliche Sehnsüchte wecken. Idealerweise beginnst du schon im Februar damit, die kommenden Sommertrends zu analysieren. Zum Frühlingsanfang kannst du dann mit Angeboten für Aktivitäten im Freien wie Sport, Ausflügen und Reisen punkten. Auch für Newsletter mit ersten Hinweisen auf saisonale Sommerware, beispielsweise Gartenzubehör oder Bademode, ist die Zeit schon reif.

Mehr als Himmelfahrtskommando: Vatertag

Der Vatertag genießt in Deutschland einen eher zweifelhaften Ruf, entwickelt sich aber immer mehr zu einem Familientag. Nicht jeder Vater möchte schließlich auf Trinktour gehen. Versuch deshalb, humorvoll auf die Vatertagsbräuche Bezug zu nehmen und Alternativen anzubieten. Zielgruppe solcher Newsletter sind einerseits die Familien, die den Vätern ein Geschenk machen möchten. Andererseits kann es sich auch lohnen, die Väter direkt anzusprechen und ihnen selbst ein Geschenk zu machen, zum Beispiel mit einem Gutschein nach dem Motto „Gönn Dir etwas“. Die Herausforderung bei diesem Anlass dürfte eindeutig darin liegen, den richtigen Ton und den individuellen Geschmack des Adressaten zu treffen.

Die kürzeste Nacht des Jahres: Mittsommer

Vor allem in den nordischen Ländern hat die Sommersonnenwende eine große Bedeutung. In Schweden ist sie sogar Anlass für das zweitwichtigste Fest des Jahres nach Weihnachten, Midsommar. Mit einem Festmahl und Tanzliedern wird in großer Runde die ganze Nacht durchgefeiert. Im deutschsprachigen Raum finden solche Feste immer mehr Anklang und werden bekannter. Weil sie aber noch nicht allzu verbreitet sind, muss man sie den Empfängern erst bekannt machen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Newsletter über Midsommar-Reisen zum Polarkreis, wo nie die Sonne untergeht? Auch mit einem Guide für die eigene Midsommar-Party kannst du den Geschmack bestimmter Zielgruppen treffen.

Pflicht – aber richtig: Black Friday und Cyber Monday

Der Black Friday entwickelt sich weltweit zum Feiertag des E-Commerce. Jahr für Jahr werden die Umsätze getoppt und immer mehr Händler beteiligen sich an dem Event. Man kommt also kaum darum herum, selbst Spezialangebote zum Black Friday zu verschicken. In Deutschland überschneidet sich der Termin oft mit dem ersten Adventswochenende, bietet sich also hervorragend als Auftakt zum Weihnachtsgeschäft an. Achte unbedingt darauf, dass deine Angebote wirklich überzeugend sind. Bei der Masse an Black Friday-Rabatten kaufen deine Kunden sonst anderswo. Am besten präsentierst du pro Newsletter ein einziges, personalisiertes Knüller-Angebot. Eine Product Recommendation Engine kann dir dabei helfen, individuelle Produkte automatisch in den Newsletter zu laden, sodass jeder Empfänger ein passendes Angebot erhält.

Noch mehr Inspiration gesucht? Damit du keinen Termin verpasst, haben die E-Mail Marketing-Experten von Newsletter2Go ein Whitepaper mit Tipps für insgesamt 15 Anlässe zusammengestellt. Darin findest du natürlich auch Hinweise zur Zeitplanung, den notwendigen Ressourcen und zur Umsetzung der Kampagnen. Lade das Whitepaper hier kostenlos herunter: E-Mail Marketing-Kampagnenplan 2017

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E-Business SEO & Online-Marketing

SEO: Die 3 wichtigsten Techniken für 2017

SEO wirkt nur von außen wie ein Minenfeld. Sie ist auch weit weniger dynamisch als vielfach suggeriert wird. Im Grunde kommt immer nur dann Bewegung in die Kiste, wenn Google Änderungen an seinem Algorithmus vornimmt. Diese Anpassungen können dich kalt lassen, wenn du ein paar einfache Dinge beachtest. Dieses Jahr sind das die folgenden.

Befolgen sie einige simple SEO-Regeln

SEO-Technik #1: Mehr Backlinks durch großartige Inhalte

Backlinks

Eben erst haben wir das Thema Backlinks hier bei Dr. Web besprochen. Backlinks sind und bleiben das A und das O deiner SEO-Strategie. Nichts verbessert dein Ranking so sehr wie ein gutes Backlink-Profil.

Wie bereits im genannten Beitrag erwähnt, liegt der Fokus dabei auch auf dem Wörtchen „gut”. Gut ist dein Backlink-Profil dann, wenn die Verlinkungen nicht aus den Netzspelunken kommen, sondern von anerkannten Experten und Influencern zum Thema. Dazu kannst du selber beitragen, indem du a) diesen Personenkreis auf deinen Inhalt hinweist, mit der Bitte, doch bei Gefallen einen Link zu setzen oder b) diesem Personenkreis anbietest, für deren Seiten einen Gastbeitrag zum Thema zu verfassen, in welchem du dann einen Backlink selber platzieren kannst.

Großartige Inhalte

Die Wahrscheinlichkeit, dass a) oder b) greifen hängt natürlich direkt mit der Qualität des Inhalts zusammen, den du anbietest. Hier kommt das Wörtchen „großartig” ins Spiel. Dafür habe ich eine sehr gute, aber englischsprachige Infografik gefunden, die ich dir dennoch nicht vorenthalten will.

Die 10 Schritte zu großartigen Inhalten:

The Epic Content Cycle: 10 Steps to 10X Content (Quelle: Smartblogger.com)

Übrigens haben die Ersteller der Infografik damit ihrerseits einen „großartigen Inhalt” geschaffen, der ihnen Backlinks einbringt, zum Beispiel von Dr. Web. So geht das!

Großartige Inhalte sind heutzutage nicht schon dann großartig, wenn sie ein Thema erschöpfend behandeln. Das sollten sie natürlich ohnehin und du wirst feststellen, dass schon diese einfache Regel von kaum einem Wettbewerber wirklich ernsthaft umgesetzt wird. Du bist also nach wie vor schon mal auf dem richtigen Weg, wenn du dein Thema umfassender behandelst als andere. Ob dein Inhalt dann mindestens 1.000 oder 2.000 oder noch mehr Wörter haben muss, um als relevant erkannt zu werden, darüber streiten sich die Gelehrten.

Ich empfehle dir, nicht krampfhaft an einem Wortziel zu schrauben. Die Länge des Textes ergibt sich aus dem Thema. Hast du es erschöpfend behandelt, ist der Text beendet. Es ergibt keinen Sinn, Füllinhalte zu erfinden, nur um bestimmte Längen zu erreichen. Im Gegenteil schwächt dieses Vorgehen wieder die Relevanz deines Inhalts, und als großartig wird der Text dann wohl auch eher nicht mehr empfunden werden. Auf diese Weise entfernst du dich deinem Ziel der Backlink-Generierung mehr als du dich ihm näherst.

Da sich die Messlatte für großartigen Content Jahr für Jahr erhöht, solltest du es nicht bei der rein inhaltlichen Großartigkeit belassen, sondern auch gestalterisch eine Schippe oben drauf legen. Als Beispiel einer relativ einfachen Aufwertung durch Design kann ich dir den „Epic Guide to Employee Management” empfehlen. Ansonsten steht dir das gesamte Portfolio möglicher Interaktionen zur Verfügung. Je mehr Nutzerengagement du sinnvoll einbauen kannst, desto besser. Beachte dabei aber das Wörtchen „sinnvoll”.

Ein schönes Beispiel für designunterstütztes Storytelling. (Screenshot: Dr. Web)

Es empfiehlt sich, multimediale Inhalte in den Text einzubauen. Neben Videos können das heutzutage auch durchaus VR-Inhalte, wie etwa 360-Grad-Videos, sein. Interaktive Elemente sind generell Aufmerksamkeitsbringer.

SEO-Technik #2: Bring deine Website technisch auf den Stand der Entwicklungen

Volle Nutzbarkeit auf mobilen Geräten

„Mobile-friendly” heißt der neue Rankingfaktor aus dem Hause Google. Er bedeutet nichts anderes, als das Seiten, die auch auf Mobilgeräten voll einsetzbar sind, in den Suchergebnissen als relevanter, weil nutzbarer gelistet werden. Im Normalfall bedeutet das eine höhere Platzierung im Ranking. Lies unseren Beitrag auf Dr. Web zum Thema.

HTTPS: Verschlüsselte Übertragung per SSL

Das kommende Update des Chrome-Browsers wird prominent darauf hinweisen, wenn eine aufgerufene Seite nicht verschlüsselt überträgt. Das wird das Vertrauen so manchen Besuchers in so gekennzeichnete Seiten erschüttern. Zudem sollen Seiten mit verschlüsselter Übertragung auch höher ranken. Es ist also höchste Zeit, sich mit dem Thema zu befassen. Wir haben dazu diesen Beitrag geschrieben, der auch gleich eine praktikable und kostenlose Lösung vorstellt. WordPress-Nutzer wird dieser Beitrag besonders interessieren.

Datensicherung ist wichtig. (Foto: Pixabay)

Ladezeitenoptimierung

Die Ladegeschwindigkeit einer Website ist ebenfalls ein Rankingfaktor. Je schneller deine Seite lädt, desto besser stehst du im strengen Urteil Googles da. Gerade die Performanceoptimierung ist ein weites Feld. Wir haben für WordPress-Nutzer eine ganze Artikelserie geschrieben, deren ersten Teil du hier findest. Bist du auf der Suche nach ein paar Tools, die dir bei der Optimierung helfen können, ist dieser Beitrag das Richtige für dich.

SEO-Technik #3: Gute Pflege, Herr Doktor!

Evergreen-Content

Jeder Seitenbetreiber kennt das Phänomen. Es sind relativ wenige, meist ziemlich betagte Artikel, die konstant den meisten Traffic erhalten. Man könnte sagen, es handelt sich um deine Kronjuwelen. Pflege sie entsprechend.

Auch Evergreen-Content veraltet mit der Zeit. Nimm dir die wichtigen Beiträge regelmäßig vor und bringe sie auf den jeweils aktuellen Stand der Dinge. Ändere aber nicht die URL in diesem Prozess, sondern bringe unten am Beitrag einen Aktualisierungshinweis an. So weiß die Suchmaschine, dass es sich um den gleichen guten alten Beitrag handelt und der Leser kann erkennen, wie alt die Inhalte tatsächlich sind.

Natürlich haben wir auch zu diesem Thema einen eigenen Beitrag hier auf Dr. Web.

Interne Linkstruktur

Verbunden mit dem Thema „Evergreen-Content” ist das Thema „interne Verlinkung”. Hin zu den immergrünen Beiträgen und weg von diesen zu themenverwandten Artikeln solltest du interne Links setzen, die das Ranking der Seite stabilisieren können. Hohe Relevanzwerte einzelner Seiten werden so auf andere Seiten quasi vererbt, man spricht vom sogenannten Linkjuice.

Dieser Beitrag auf Dr. Web beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema interner Linksetzung.

Zusammenfassung mehrerer kleinerer zu einem größeren Beitrag

Wenn du deine Nische konzentriert bedienst, wirst du mit Sicherheit in der Vergangenheit auch mal kleinere Inhaltsstücke publiziert haben. Immerhin galt eine Zeit lang die Empfehlung, lieber mehr Beiträge, dafür kürzere, zu machen als einen langen. Es wurde sogar zwischenzeitlich eine Länge von 350 Wörtern propagiert.

Mehrere kleine Teile lassen sich homogen zu einem großen verbinden. (Foto: Pixabay)

Schau nochmal weiter oben unter dem Thema „Großartige Inhalte” nach. Du erkennst, dass kürzere Beiträge nicht mehr der Weg sind, den du gehen solltest. Schreibe lieber lange und erschöpfende Artikel. Dieses Prinzip kannst du natürlich auch in der Pflege deiner Inhalte einsetzen.

Suche dir die kürzeren, weniger erfolgreichen Beiträge raus, die zu einem Thema passen und baue daraus einen Riesen-Post. Ob es sinnvoll ist, die ursprüngliche URL des erfolgreichsten Beitrags zu behalten oder ob die Vergabe einer neuen sinnvoller ist, machst du von der tatsächlichen Statistik abhängig.

Fazit: Es gibt viel zu tun, packe es an. Beachte, dass du an den technischen Änderungen nicht vorbeikommst, wenn du insgesamt erfolgreich sein willst. Du bist darauf angewiesen, dass die technische Seite stimmt, weil sonst deine inhaltliche Seite gar keine Rolle spielen kann. Vor das Gesehenwerden hat Google nämlich die Sichtbarkeit gesetzt. Hast du die technische Seite im Griff, dann konzentriere dich auf das Erstellen großartiger Inhalte. Erschaffe sie neu oder aus bereits vorhandenen Inhaltselementen. Hauptsache ist, du erschaffst sie.

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E-Business SEO & Online-Marketing

So wirst du Google Analytics Spam los

Sachen gibt es, die gibt es gar nicht. Google Analytics Spam gibt es, sollte es aber nicht geben. Dagegen vorzugehen ist relativ einfach, erfordert aber einen gewissen initialen Aufwand. Bereinige deine Traffic-Reports.

Was ist Google Analytics Spam?

Ich wette, dass du bereits mehr als einmal in deinem Google Analytics Backend seltsame Verweise gefunden hast. Website-Titel, die du noch nie gehört hast, sollen angeblich auf deine Seite verlinken. Wollen wir doch mal schauen, was es damit auf sich hat, denkst du bei dir. Und rufst die verweisende Seite auf.

Damit hast du genau das getan, was der Spammer erreichen wollte. Glücklicherweise zielt der größere Anteil an GA-Spam tatsächlich bloß darauf ab, Traffic auf den angeblich verweisenden Seiten zu erzeugen. Es sind jedoch auch Fälle bekannt, wo nach dem Aufruf der angeblich verweisenden Seite durch selbige Malware installiert werden sollte. Das ist dann nicht mal mehr witzig.

Was für ein Aufwand, magst du denken, für so ein simples Ziel. Da hast du auf den ersten Blick Recht. Andererseits ist das Erstellen des massenhaften Spam heutzutage kein großer Aufwand mehr. Und wenn der Ersteller auf diese Weise Tausende Analytivs-Profile erreicht, kann der potenziell rückkehrende Traffic durchaus nennenswerte Effekte zeitigen.

Um den Spam einzubringen, verwenden Spammer eine von zwei Methoden oder eine Kombination aus beiden. Die Methode, die für den Ersteller den geringsten Aufwand bedeutet, wird als Ghost Spam bezeichnet. Hier wird der Geister-Verweis in deinen Report geschrieben, ohne dass es überhaupt je einen Kontakt mit deiner Website gab. Dazu bedienen sich die Spammer des Measurement Protocol, welches es erlaubt, Daten direkt an den GA-Server zu senden. Dazu benötigst du zwar die zur Seite passende Tracking ID, das ist jedoch nur eine Scheinhürde. Denn diese IDs lassen sich prima zufallsgenerieren und dann per Script ausprobieren. Dem Spammer ist es ja letztlich egal, wessen Protokoll er beschmutzt. Deswegen muss er nicht in der Lage sein, bestimmte IDs zu ermittelnde, irgendwelche reichen völlig.

Die zweite Methode ist deutlich aufwändiger. Crawler Spam entsteht durch tatsächliche Seitenaufrufe seitens der entsprechenden Spammer-Bots. Ähnlich wie die Crawler der bekannten Suchmaschinen, durchpflügen die kleinen Kerlchen eure Website und hinterlassen ihren Verweis-Müll.

Wie werde ich Google Analytics Spam zuverlässig wieder los?

Da habe ich eine schlechte Nachricht für dich. Google Analytics Spam wirst du nicht los, du kannst ihn lediglich aus deinen Reports filtern. Mit den richtigen Filtermaßnahmen kannst du sodann für die Zukunft mehr oder weniger sicherstellen, dass kein neuer Spam in deine Datenansichten gelangt.

Der Online-Marketing-Experte Christian Ebernickel hat sich die Mühe gemacht und einen ausführlichen Beitrag zu Spam-Filtern und anderen Gegenmaßnahmen geschrieben. Von einfach, aber relativ wirkungslos bis zu sehr wirkungsvoll, aber reichlich komplex ist alles dabei. Am besten ist es, du setzt alle Stufen seiner Strategie akribisch um. So erhältst du den größten, aber immer noch nicht perfekten Schutz. Denn beim GA Spam ist es wie bei Viren. Es muss erst eine neue Bedrohung geben, damit du darauf reagieren kannst. Der Wettlauf bleibt also spannend.

Viel Spaß mit Christians Beitrag „Google Analytics Spam wirkungsvoll entfernen”.

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E-Business E-Commerce SEO & Online-Marketing

Landing Pages: Beachte diese 6 Best Practices

Online-Anzeigen sind ein fester Bestandteil einer jeden Online-Marketing-Kampagne. Allerdings sollte eine Anzeige nicht einfach auf die Homepage deiner Website führen, da Besucher sonst unsicher sind, was als nächstes zu tun ist. Ein unsicherer Kunde kauft aber nicht. Deshalb ist es nützlich, einige der Best Practices für die Erstellung von Landing Pages zu kennen.

Eine Landing Page, zu deutsch: Einstiegsseite, führt einen Interessenten von der Werbung zum nächsten Schritt, mithilfe des Call-to-Action. Aber nicht alle Landing Pages sind gleich. Als Designer ist es deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Landing Page die Besucher reibungslos durch die nötigen Schritte vom Anklicken der Anzeige bis zum Abschluss führt. Dieser Abschluss kann alles mögliche sein. Es hängt davon ab, was du mit der Kampagne erreichen willst. Das könnte zum Beispiel das Abonnieren eines E-Mail-Newsletters, die Erstellung eines neuen Accounts, oder der Kauf eines reduzierten Angebotes auf der Seite sein.

Dein Design muss demnach das Angebot, die Vorteile und den Call-to-Action klar machen. Das Design sollte außerdem Vertrauen erwecken und es dem Besucher leicht machen, den nächsten Schritt zu gehen.

Der folgende Beitrag richtet sich einerseits an Neulinge auf dem Gebiet des Landing-Page-Designs und andererseits an jene, denen bislang der große Erfolg auf diesem Gebiet verwehrt blieb. Unsere sechs 6 Best Practices und Landing-Page-Inspirationen werden dir helfen, zu erkennen wo deine Designs verbesserungbedürftig sind.

Halte die Landing Page kurz und knapp

Wie oben erwähnt, ist es der Sinn einer Landing Page, eine bestimmte Zielsetzung zu unterstützen und Besucher zu den Aktionen zu führen, die sie ausführen sollen. Daher sollte die Landing Page erkennbar die Fortsetzung der Werbung sein, durch deren Anklicken deine Besucher auf ihr gelandet sind. So wissen sie, dass sie an der richtigen Adresse sind.

Besucher wollen natürlich keinen Roman lesen, um zum nächsten Schritt zu gelangen, also fass dich kurz und komm auf den Punkt. Der Titel sollte der Teil sein, der dieselben Wörter nutzt, die die Besucher auf die Seite geführt haben. Du solltest auch den Wert des Angebotes und inwiefern es ihnen zugute kommt erwähnen. Aber am wichtigsten ist es, einen unübersehbaren Call-to-Action zu platzieren, der dem Besucher klar und deutlich vermittelt, was als nächstes zu tun ist.

Vermeide lange Texblöcke, nutze stattdessen Zwischenüberschriften, Stichpunkte und Design-Strategien wie fett gesetzten Text, oder auffällige Farben, um das Auge auf die wichtigen Abschnitte zu ziehen.

Googles Landing Page zu ihrer Anzeige für Adwords ist simpel und führt den Besucher deutlich zum nächsten Schritt – die Eingabe einer E-Mail-Adresse, um einen Angebotscode zu erhalten. Desweiteren nutzt die Anzeige dieselben Wörter, wie der Titel der Landing Page.

Genau wie die Google-Anzeige verwendet auch die Verizon-Anzeige, die zu dieser Landing Page führt, dieselben Worte in der Überschrift: „$150 bill credit“. Hier wird im Anschluss Verizons Slogan und eine kurze Erklärung, wie das Angebot funktioniert gegeben. Es gibt zwei Call-to-Action Buttons, was manchmal, wie in diesem Beispiel, nötig ist, aber jeder Call-to-Action ist auf die zwei Typen von Besuchern, die die Anzeige anklicken würden, zugeschnitten.

Die Anzeige, die auf diese Landing Page von BigStock führt, erwähnt Video-Projekte. Also werden sich Besucher, die auf dieser Seite landen, ganz und gar nicht verloren fühlen. Der Inhalt ist klar, kurz und auf den Punkt. Besser noch, es gibt sogar eine Fortschrittsleiste am Boden, so dass Besucher wissen, wie viele Schritte noch zu machen sind und wie weit fortgeschritten sie in jedem Schritt des Prozesses sind.

Konzentriere Dich auf Deine Botschaft

So wie das Design deiner Landing Page mit dem der Werbeanzeige übereinstimmt, so sollte auch der Rest des Inhalts eine gemeinsame Botschaft vermitteln. Das heißt, dass jeder Bestandteil des Designs den Besucher direkt zum nächsten Schritt führt: dem Call-to-Action, dem Handlungsaufruf.

Ohne Kongruenz könnten deine Besucher unterwegs ihr Interesse verlieren, oder abgelenkt werden, was die Konversionsrate deutlich beeinflussen würde. Stelle sicher, dass alle Inhalte sich auf eine Botschaft konzentrieren, um die Nutzer mit Leichtigkeit durch die Schritte zu führen.

Diese Landing Page für das Pittsburgh Kunstinstitut hat eine sehr klare Aussage, die wenig Erklärung bedarf. Außerdem macht die Seite den Call-to-Action durch einen beweglichen roten Pfeil, der auf den ersten Schritt zeigt, sehr deutlich.

Sowohl die Anzeige, die zu dieser Seite geführt hat, als auch die Seite selbst, haben ein Ziel: trete NRA bei, um eine Reisetasche zu erhalten. Klugerweise enthält die Landing Page das gesamte Formular, so dass Besucher schnell alle Schritte sehen können und wissen, wie schnell der Prozess ist.

Vielleicht hast du bereits erkannt, dass einige Landing Pages richtige Seiten einer Website sind. Es wird manchmal behauptet, dass es verwirrend für Besucher sein könnte, die womöglich das Navigationsmenü anklicken und abgelenkt werden könnten. Discover zeigt hier wie es geht und leitet alle Leser direkt zum Call-to-Action, weil jedes Bild und jeder Text auf der Seite den Leser zum wichtigsten und deutlich erkennbaren Call-to-Action-Button führt.

Verwende ein klares, unmissverständliches Design

Klares Design bedeutet, dass jeder Aspekt dabei hilft, die Botschaft deiner Landing Page zu unterstützen. Wenn deine Information kurz und knapp ist, wie oben beschrieben, dann ist es leicht, ein klares Design zu erstellen. Nutze viel Leerraum, da zu viel Wirrwarr die Aussagen eher verstecken, nicht verstärken.

Vergiss auch nicht, dass zu viele Bilder die Ladezeit der Landing Page verlängern. Also schränke den Gebrauch von grafischen Elementen ein und stelle sicher, dass du nur jene mit einbeziehst, die deine Aussage unterstützen. Bedenke, dass jeder Teil des Designs den Besucher zum nächsten Schritt führen soll.

In diesem Beispiel zieht das einzelne, die volle Bildschirmbreite nutzende, Foto die Aufmerksamkeit direkt auf sich. Der Designer hat die Frage in großer Schrift auf das Bild gesetzt, zusammen mit der ersten Frage des Formulars und Anleitungen, die den Besuchern sagen, wie leicht es ist die Antwort zu finden.

Diese Landing Page für Hootsuite ist extrem stromlinienförmig. Sie beginnt mit der Kopfzeile, einem Subheader, Stichpunkten, um die Vorteile zu erklären und, abschließend, einem prominenten Button für den Call-to-Action. Beachte auch den Text auf dem Button: „Kostenlose Anmeldung“. Einen weiteren Vorteil direkt auf dem Button zu platzieren, spart Platz und hilft, den Besucher zu überzeugen.

Baue Vertrauen auf

Sowohl große als auch kleine Firmen müssen Vertrauen erwecken, um Besucher zu gewinnen. Alle Landing Pages sollten das Marken- oder Firmenlogo beinhalten. Große, bekannte Firmen brauchen womöglich nicht mehr als ein Logo und vielleicht eine Garantie für das spezifische Angebot.

Kleinere Firmen müssen deutlich mehr Aufwand treiben, um ihre Vertrauenswürdigkeit zu beweisen. Neben dem Logo, Referenzen oder sogar Testimonials, sollten für den E-Commerce auch einige der gängigen Trust-Siegel erworben werden.

Auf diesem Landing-Page-Design befinden sich die Trust-Siegel direkt unter dem Call-to-Action Button, um sicherzugehen, dass Besucher nicht aufgrund von Zweifeln zögern werden. Zudem wird prominent darauf hingewiesen, dass es das Unternehmen schon etliche Jahre am Markt gibt. Auch das schafft Vertrauen.

NPR braucht seine Vertrauenswürdigkeit nicht mehr zu beweisen, da es sich als Nachrichtenquelle bereits etabliert hat. Trotzdem platzieren sie ihr Logo und die Social-Media-Buttons in die Kopfzeile. Außerdem arbeiten alle Elemente auf exzellente Weise zusammen. Die Vollbildschirm-Ansicht demonstriert, wie „persönlich“ die öffentliche Radio-App ist. Die Call-to-Action-Buttons setzen sich recht deutlich vom Bild ab und lassen die Besucher den richtigen Download für ihr Smartphone wählen.

Nutze das richtige Farbschema

Wie bei jedem Design-Projekt ist es ein Muss, ein Farbschema zu nutzen, das Hand in Hand mit der Botschaft geht. Wie bei jedem anderen Web-Design, sollten Landing Pages Farben nutzen, die das Auge von den unwichtigsten zu den wichtigsten Elementen der Seite führen.

Starke Kontraste in deinem Farbschema helfen dir, wichtige Informationen hervorzuheben. Wenn zum Beispiel der Rest deines Schemas Pastellfarben nutzt, denk mal darüber nach, den Call-to-Action in einer kräftigen Farbe zu setzen.

Ein bildschirmfüllendes Bild belebt die Landing Page. Dieses hier gibt Bench einen persönlichen, menschlichen Touch durch die Verwendung des Bildes eines Buchhalters. Das helle Orange setzt sich gut vom Hintergrund-Foto ab und lenkt die Besucher zum nächsten Schritt.

Formulare heben sich gut von Hintergrundbildern ab, wenn sie in einer Box platziert sind, wie auf dieser Landing Page. Während der „Search“-Button durch seine Farbe heraussticht, gehen die blauen Anleitungsboxen durch den blauen Himmel im Foto etwas unter. Eine bessere Farbwahl wäre entweder ein Wechsel des Hintergrundbildes, oder grüne Anleitungsboxen und ein Call-to-Action Button in kräftigem Orange.

Perfektioniere das Layout

Organisiere die Informationen so, dass das Auge des Lesers von den weniger wichtigen, zu den wichtigsten Informationen fließt. Platziere die Kopfzeile, sämtliche Formulare, Call-to-Action-Buttons und sogar den Teil des Textes, der den Wert des Angebotes erklärt, soweit oben wie möglich. Hintergrundinfos und vertrauensbildende Maßnahmen, wie Trust-Siegel, kannst du ans Ende der Seite setzen.

Landing Pages müssen sich auch nicht zwingend von oben nach unten lesen lassen. Deine sieht vielleicht besser aus, wenn du das Formular und den Call-to-Action-Button in der linken Spalte und das Angebot in der rechten platzierst, oder umgekehrt.

Diese Landing Page beinhaltet jede Menge Bilder, um zu demonstrieren, wie das Drag-and-Drop-Frontend-Entwicklungs-Tool funktioniert. Dabei finden sich Titel und Call-to-Action klugerweise auf der linken Seite des Hauptbildes. Direkt darunter befinden sich die Vorteile, präsentiert in einem klaren Raster-Layout.

Das hier ist ebenfalls ein ansprechendes Landing-Page-Design mit sehr gutem Layout. Das Logo und die Kopfzeile sind oben. Das Formular ist klar sichtbar, direkt neben dem zugehörigen Foto. Während die Wörter auf dem Bild etwas schwer zu lesen sind, werden die Vorteile unten mit sympathischen Icons und Text in einem Raster wiederholt.

Hast du eine Landing Page erschaffen, die deinem Kunden hohe Konversionsraten eingebracht hat? Oder hat es überhaupt nicht funktioniert? Teile deine Erfahrungen nebst Tipps für die Erstellung von Landing Pages unten in den Kommentaren.

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Newsletter im Weihnachtsgeschäft einsetzen: Tipps für mehr Umsatz

Derzeit ist das Weihnachtsgeschäft in vollem Gang. Viele sind auf der Suche nach Geschenken, in den Innenstädten haben die Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet und die Geschäfte locken zum Adventsshopping. Für Händler lohnt sich die Vorweihnachtszeit: Je nach Branche erzielen sie bis zu 30% des Jahresumsatzes in wenigen Wochen. Auch online rollt der Rubel, allein im deutschen E-Commerce werden für 2016 Umsätze in Höhe von 22,73 Milliarden Euro erwartet.

Newsletter im Weihnachtsgeschäft
Newsletter im Weihnachtsgeschäft

Bei all der feierlichen Stimmung herrscht ein großer Weihnachts-Rummel. Wer dabei auf sich aufmerksam machen und ein Stück vom Kuchen abhaben möchte, der muss sich ins Zeug legen. Ein wirksamer und beliebter Weg, um potenzielle Kunden anzulocken und die eigenen Umsätze zu erhöhen, sind E-Mail-Newsletter. Das ist nicht ohne Grund so, denn kaum ein anderes Marketingwerkzeug ist so direkt und effizient wie E-Mails. Finde in diesem Beitrag heraus, wie du mit Newslettern das beste Weihnachtsgeschäft aller Zeiten erreichen kannst.

1. Schritt: Strategie und Planung

Am Anfang jeder guten Newsletter-Kampagne steht die Planung. Ein Newsletter braucht ein eindeutiges Ziel, vor allem in der geschäftigen Weihnachtszeit. Das kann zum Beispiel der Verkauf eines bestimmten Produktes oder das Erreichen eines bestimmten Umsatzzieles sein. Inhalt und Gestaltung des Newsletters richten sich nach dem Ziel. Um keine Gelegenheit auszulassen, solltest du am besten einen Angebotskalender erstellen, der alle für dich wichtigen Feiertage und Deadlines wie den spätesten Versandzeitpunkt vor Weihnachten enthält.

Schon bei der Planung solltest du bedenken, dass du mit dem Newsletter nicht nur platten Ausverkauf betreibst. Um wirklich erfolgreicher zu sein, solltest du deine Empfänger inspirieren und Weihnachtsstimmung verbreiten. Dazu kannst du verschiedene Mailingtypen mit unterschiedlichen Inhalten versenden. Das können zum Beispiel Produkt-Updates, Guides, Umfragen, Gewinnspiele, Weihnachtsgrüße, Tipps für Weihnachtsfeiern, Rezepte und viele weitere sein.

Besonders gut kommen hilfreiche Informationen und Angebote mit zeitlicher Relevanz an. Diese können hervorragend mit Produktwerbung verbunden werden. Sende interessierten Empfängern zum Beispiel Sortiments-Updates, wenn Produkte wieder verfügbar sind, die sie vorher gesucht haben. Kurz vor Weihnachten kannst du zusätzliche Bestellungen generieren und deine Wettbewerber ausstechen, indem du kostenlosen Expressversand anbietest und diesen Vorteil in deinem Newsletter bewirbst.

2. Schritt: Design und Umsetzung

Natürlich sollte dein Newsletter auch weihnachtlich aussehen. Dabei gilt es aber, nicht gleich über das Ziel hinauszuschießen. Ein Weihnachtsnewsletter sollte so gut wie möglich zu deinem üblichen Corporate Design passen. Schon mit kleineren, subtilen Anpassungen erreichst du Weihnachtsstimmung. Wichtig ist vor allem, dass das weihnachtliche Design zur Marke passt und die Vorlieben der Empfänger anspricht.

Gerade, wenn du wenig Zeit hast, lohnt sich die Verwendung einer weihnachtlichen Newsletter-Vorlage. Hier kannst du deine Inhalte einfach einfügen und musst dich nicht erst um die Gestaltung des Newsletters kümmern. Solche Vorlagen gibt es bei allen großen Anbietern von Newsletter Software. Die Verwendung einer fertigen Vorlage bietet sich vor allem dann an, wenn du einfache Weihnachtsgrüße verschicken möchtest.

Indem du deine E-Mails teilweise automatisierst, kannst du viel Aufwand sparen. Automation-Mailings sind eine gute Ergänzung zum Newsletter und eignen sich vor allem dazu, die Kundenbindung zu stärken. Einmal eingerichtet, werden sie automatisch versendet und helfen dir, mit wenig manueller Arbeit den gesamten Kundenlebenszyklus abzudecken. In der Vorweihnachtszeit, wenn du voraussichtlich viele erstmalige Besucher oder Neukunden hast, ist das umso wichtiger. Pflicht ist eine Willkommensmail, die direkt nach dem Double Opt-In an alle neuen Empfänger versendet wird. Diese kann entsprechend weihnachtlich angepasst werden und direkten Bezug auf Geschenke, das Weihnachtsfest etc. nehmen. Lohnenswert sind auch automatisierte Nachfassmails wie Warenkorb-Reminder oder Reaktivierungsmails. Wie bei allen E-Mails gilt hier: Sie sollten so persönlich relevant wie möglich sein. Mit Platzhaltern kann man auch automatisierte E-Mails problemlos personalisieren.

3. Schritt: Testen und Optimierung

Wenn der Plan steht und der Newsletter fertig ist, solltest du nicht einfach drauf los versenden. Damit verschenkst du möglicherweise Potenzial. Einen A/B-Test für deinen Newsletter aufzusetzen, geht schnell und hilft dir, die erfolgreichste Variante zu finden. Teste dabei mehrere Varianten von Betreffzeilen, Inhalt (z.B. Call-to-Actions) und möglicherweise Absendername gegeneinander.

Außerdem solltest du vor dem Versand jeden Newsletter auf Herz und Nieren prüfen. Funktionieren alle Links und führen sie zum richtigen Ziel? Versteckt sich irgendwo ein Tippfehler? Wie sieht der Newsletter in verschiedenen E-Mail-Clients, z.B. Gmail und Outlook, aus? Wie ist der Spam-Score? Sind bei allen Bildern alt-Texte hinterlegt? Auch die mobile Darstellung solltest du unbedingt checken. Schon mehr als die Hälfte aller E-Mails werden mobil geöffnet. Newsletter müssen also unbedingt mobiltauglich sein. Das bedeutet, dass es mobil keine Darstellungsfehler geben darf, Buttons und Texte größer werden und das Layout einspaltig wird.

Die Reportings bereits versendeter Newsletter können dir viel darüber verraten, wir du deine Empfänger besser erreichen kannst. Dabei lohnt es sich, speziell auf die umsatzstärksten Empfänger einzugehen. Diese findest du, indem du deine Newsletter-Reports segmentierst und verschiedene Gruppen vergleichst. Gibt es Untergruppen, bei denen vergangene Newsletter besonders erfolgreich oder erfolglos waren?

4. Schritt: Targeting und Versand

Das A und O im E-Mail Marketing ist Relevanz. Ein nicht relevanter Newsletter landet schlichtweg sofort im Papierkorb. Die Herausforderung ist, dass nicht jeder Empfänger die gleichen Inhalte wichtig findet. Um mehr Relevanz zu erreichen, solltest du die Empfänger deshalb in Segmente einteilen. Das erleichtert es dir, sie spezifischer anzusprechen und ihre Interessen besser zu treffen. Für den Anfang kannst du deine Empfänger nach einfachen demografischen Merkmalen segmentieren, zum Beispiel nach Alter, Geschlecht oder Wohnort – je nachdem, was bei deinem Produkt oder deinen Inhalten sinnvoll ist. Für fortgeschrittene Newsletter-Versender lohnen sich auch komplexere Segmentierungen nach Umsatz oder Kauffrequenz.

Die Möglichkeiten zur Segmentierung sind quasi unbegrenzt. Sinnvoll kann eine Segmentierung nach Aktivität sein, um besonders aktive Newsletter-Leser speziell anzusprechen. Wer an sehr viele Empfänger versendet, sollte auch über eine Segmentierung nach Kultur nachdenken, um unterschiedliche Feiertage wie Chanukka abzudecken. Um herauszufinden, welches Fest ein Empfänger feiert, fragt man ihn am besten einfach direkt nach seinen Präferenzen. Auch eine Segmentierung nach Ort kann sich lohnen, um besser aus regionale Besonderheiten eingehen zu können.

Der Newsletter ist fertig und getestet, die Empfänger ausgewählt? Dann steht dem Versand nichts mehr im Weg. Dafür solltest du unbedingt professionelle Newsletter-Versandserver nutzen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Newsletter auch ankommt. Dein privates E-Mail-Konto ist nicht geeignet, weil es beim Versand an größere Verteiler sofort als Spam-Quelle abgestempelt wird. Ein professioneller Server ist bei den wichtigen E-Mail-Providern gewhitelistet und damit als vertrauenswürdig eingetragen. Das sorgt dafür, dass dein Newsletter direkt ins Postfach geliefert wird – mit Zustellraten bis zu 99%.

Weitere Tipps und Inspiration für deinen eigenen Weihnachtsnewsletter gibt es im Whitepaper „31 Profitipps für Weihnachten“.

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Die Invasion der Sharing-Buttons: Warum weniger mehr ist

Sharing-Buttons sind eine wunderbare Sache. Jeder Blogger oder Seitenbetreiber möchte seine Artikel in den Sozialen Medien geteilt wissen. Doch das ist der erste Schritt in eine Denkfalle. Denn die Annahme, dass deine Besucher öfter teilen werden, wenn du mehr Möglichkeiten anbietest, ist nicht richtig.

Die Invasion der Sharing-Buttons: warum weniger mehr sein könnte

Die Denkfalle arbeitet sehr erfolgreich. Auf fast jedem Blog kannst du die Sharing-Buttons sehen. Auf sehr vielen Blogs siehst du sogar extrem viele Auswahlmöglichkeiten.

Da wäre zuerst Facebook (Share und Like), dann Twitter, danach Google+, LinkedIn, Buffer, Pinterest, Pocket und viele mehr.

Mehr Sharing-Buttons gleich mehr Shares? Pustekuchen.

Du denkst wirklich, dass du mehr Shares bekommst, wenn du mehr Möglichkeiten zum Teilen anbietest? Leider ist genau das Gegenteil der Fall.

Hier ein Beispiel, vielleicht geht es dir ja ebenso wie mir:

Ich bin ein großer Freund von Naschzeug. Egal ob süß oder salzig, Hauptsache ungesund und viel davon. Da ich davon aufgehen würde wie ein Hefekuchen, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, diese Dinge selbst einzukaufen. Warum? Lies:

Ich stehe vor der riesigen Wand voller Auswahl. Tonnenweise leckeres Zeug wird angeboten. Ich laufe vor dem Regal auf und ab und kann mich nicht entscheiden. Die Auswahl ist viel zu groß. Es endet zumeist damit, dass ich nur zum Regal mit der Schokolade gehe, weil dort wesentlich weniger Auswahl angeboten wird. Ich kaufe also eine Tafel Schokolade, obwohl ich gerne Chips hätte kaufen wollen.

Die Auswahl war einfach zu groß, ich konnte mich nicht für eine Sorte Chips entscheiden.

Paradox? Mehr Möglichkeiten sorgen für weniger Shares

Menschen können sich schlecht entscheiden. Je mehr Möglichkeiten du ihnen zum Teilen deiner Beiträge gibst, desto weniger werden die Artikel geteilt werden. Fünf, sechs oder sieben Buttons sind kontraproduktiv. Das wissen auch einige der erfolgreichsten Blogs und Magazine der Welt.

Schauen wir mal, wie viele Sharing-Buttons diese Websites anbieten:

  • mashable.com – zwei Buttons
  • Neil Patel – vier Buttons
  • The Verge – vier Buttons
  • Lifehacker – zwei Buttons
  • Smashing Magazine – zwei Buttons
  • CoSchedule – vier Buttons
  • Buffer – drei Buttons

Das sind alles Websites mit sehr hohem Besucheraufkommen. Sie alle bekommen mehr als ausreichend Daten zur Auswertung, um intelligente Entscheidungen zu treffen, wenn es darum geht, bessere Ergebnisse zu erzielen. Du kannst sicher sein, dass die Anzahl der Sozialen Buttons dieser Websites nicht willkürlich gesetzt wurde.

Sicherlich mag es auch Websites geben, die viele weitere Buttons anbieten und damit gut fahren. Der überwiegende Teil der Seitenbetreiber indes wird sich keinen Gefallen tun mit einer hohen Anzahl von Möglichkeiten des Teilens.

Grundsätzlich solltest du immer nur auf deine eigenen Daten hören. Nur die sind entscheidend. In allen Fällen, die mir untergekommen sind, haben weniger Sharing-Optionen zu einem Anstieg der Shares und zu einer Erhöhung von qualitativem Traffic geführt.

Die Qualität des durch die Sozialen Netzwerke eingehenden Traffics ist wichtig. Nur darauf solltest du dich konzentrieren.

Wie Du Google Analytics intelligent nutzt

Schauen wir uns also mal etwas in Google Analytics um, um die effektivsten Sozialen Netzwerke zu finden. Mit diesen Daten kannst du dann deine Sharing-Optionen einschränken und bessere Resultate produzieren.

Der Sharing-Report

Zuerst einmal musst du feststellen, welches Soziale Netzwerk dir den meisten Traffic sendet. Logge dich also in deinen Analytics-Account ein und navigiere zu:

Akquisition => Soziale Netzwerke => Übersicht

Um wirklich aussagekräftige Daten zu bekommen, empfehle ich dir die Daten für ein ganzes Jahr anzeigen zu lassen. Sollte dein Blog noch nicht so lange existieren, dann lasse dir die Daten vom Zeitpunkt der Gründung anzeigen.

Bedenke: Du kannst in einem Monat sehr viel Traffic aus einem bestimmten Netzwerk erhalten haben. In anderen Monaten kann der Traffic über genau dieses Netzwerk eher schlecht gewesen sein. Deshalb die Einstellung für ein ganzes Jahr.

Denn du musst einen Überblick über ein breites Spektrum haben, um dir eine fundierte Meinung bilden zu können.

Hier ein Beispiel aus meinem Blog, der allerdings erst seit Anfang Juni in der Ausrichtung existiert. Daher sind die Daten noch »etwas Ausbaufähig«. Der Anzeige-Zeitraum geht bei mir daher vom 01.06.2016 bis zum 25.10.2016.

Der Traffic der Sozialen Netzwerke im Überblick
Der Traffic der Sozialen Netzwerke im Überblick. Twitter führt eindeutig. Auch in der Qualität?

Um etwas eindeutigere Daten zu erhalten, schaue dir die »Netzwerkverweise« an.

Akquisition => Soziale Netzwerke => Netzwerkverweise

Hier kommen interessantere Daten zu Tage, die wesentlich aussagekräftiger sind:

Unter dem Menüpunkt Netzwerkverweise siehst du die wirklich wichtigen Daten.
Unter dem Menüpunkt Netzwerkverweise siehst du die wirklich wichtigen Daten. Du findest den qualitativ hochwertigen Traffic schnell heraus.

Sharing-Buttons: Die richtige Auswertung

Twitter: Wenn wir uns den zweiten Screenshot betrachten, fällt schnell auf, dass die größte Menge an Traffic von Twitter auf meinen Blog kommt. Allerdings ist der Traffic nicht sehr hochwertig. Facebook auf Platz zwei bringt schon deutlich hochwertigeren Besucherverkehr auf meine Website.

Facebook verursacht mit 131 Sitzungen immerhin 775 Seitenaufrufe und eine Sitzungsdauer von 10 Minuten auf meiner Website. Ein Besucher sieht sich im Schnitt 5,92 Seiten an.

Google+: Das beste Netzwerk für Techbrain.de ist jedoch Google+, obwohl es die wenigsten Shares verursacht und den geringsten Traffic auf meine Seite lotst. Doch mit nur 72 Sitzungen verursacht es 492 Seitenaufrufe und eine Sitzungsdauer von durchschnittlich 15 Minuten. Die angesehenen Seiten pro Besucher gehen hoch auf 6,83 im Schnitt. Das ist qualitativ wirklich sehr hochwertig.

Dass ich den hochwertigsten Traffic über Google+ bekomme, hat mich schon überrascht. Ich hätte auf Facebook getippt.

Zusammenfassung der wichtigen Daten:

  1. Die Sitzungsdauer
    Wie lange bleibt ein Besucher auf deiner Seite?
  2. Die Seiten/Sitzung
    Wie viele Seiten sieht sich ein Besucher an, bevor er deine Seite verläßt?
  3. Seitenaufrufe
    Wie viele Seiten sehen sich die Besucher im Durchschnitt an, die über ein bestimmtes Netzwerk kommen?

Wirklich wichtig sind hier nur die Sitzungsdauer und die aufgerufenen Seiten/Sitzung. Das macht die Qualität des Besucherverkehrs aus.

Was du nicht brauchst, sind Besucher, die nur um die 30 Sekunden auf deiner Website verbringen. Das ist komplett nutzloser Traffic.

LinkedIn und Pinterest fallen in meinem Fall komplett aus, das ist nutzloser Besucherverkehr. Ebenso verhält es sich mit Pocket, denn deren Nutzer sehen sich kaum andere Seiten an und verbringen nur etwas über zwei Minuten auf meinem Blog.

Was du brauchst, ist eben der hochqualitative Traffic auf deiner Seite. Du brauchst Besucher, die sich viele Seiten pro Sitzung anschauen und viel Zeit auf deiner Seite verbringen. Für diese Netzwerke solltest du deine Website optimieren.

In meinem Fall ist die Sache eindeutig: Ich sollte meine Seite auf Twitter, Facebook und Google+ optimieren. Twitter übrigens nur, weil die meisten User über Twitter kommen. Hier muss ich testen und die Daten im Auge behalten, ob sich die Zahlen auf die Dauer bestätigen oder vielleicht doch noch verbessern werden. Sollten die Zahlen gleich bleiben, entferne ich wohlmöglich den Tweet-Button.

Fazit

Weniger ist definitiv mehr. Das haben wir heute gelernt. Es ergibt keinen Sinn, so viele Buttons wie nur möglich anzubieten, in der Hoffnung, es würde dann mehr geteilt. Die menschliche Natur ist mit vielen Auswahlmöglichkeiten schnell überfordert. Das Resultat sind eindeutig weniger Shares als möglich wären. Wichtig ist, die eigene Seite auf die Share-Buttons zu optimieren, die in der Relation viel und hochqualitativen Traffic bringen.

Du brauchst nicht irgendeinen Besucherverkehr, sondern qualitativ hochwertigen Traffic, der deine Website voranbringt. Das kannst Du nur mit den richtigen Social-Media-Buttons erreichen. Mein Tipp an dich ist daher eine Optimierung auf die drei wichtigsten Sozialen Medien laut deinen Google Analytics- oder sonstigen Daten. Biete nur diese Buttons an. Die Chance ist sehr groß, dass deine Shares pro Artikel dann in die Höhe gehen und dein Blog davon wahrhaftig profitieren wird.

Nach Ablauf von 30 Tagen schaue dir deine Daten erneut an. Jetzt sollte sich einiges getan haben, so dass du weiteres Feintuning vornehmen kannst.