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So gehts: Mehr Follower für deinen Instagram-Account

Machen wir uns nichts vor. Gerade Instagram ist ein soziales Netzwerk, das richtig Arbeit macht. Wenn du wirtschaftliche Interessen mit deinem Profil verfolgst, brauchst du Unterstützung, um schnell zu ordentlichen Follower-Zahlen zu kommen. Wir zeigen dir verschiedene Methoden und stellen dir das recht neue Tool Combin vor.

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Design It Yourself: Mit Crello erstellst du Grafiken (nicht nur) für Social Media

Die mediale Inflation ist in vollem Gang und wir können nichts dagegen tun. Jedes unserer Postings in den sozialen Medien muss bebildert sein, wollen wir nicht Risiko laufen, im steten Stream der Nachrichten unbemerkt unterzugehen. Crello kann deine Rettung sein.

Crello: Landing Page (Screenshot: Dr. Web)

Crello: Canva-Doppelgänger mit 65 Millionen Depositphotos

Crello stammt von Depositphotos. Depositphotos ist ein recht bekannter Stockfoto-Provider, der mehr als 65 Millionen Fotos im Angebot hat. Da Crello als solches kostenlos ist, kannst du dir schon denken, aus welchem Interesse heraus Depositphotos Crello betreibt.

Zum einen geht es sicherlich um die Markenbekanntheit. Da ist Crello ein Vehikel, um unter positiver Wahrnehmung bekannter zu werden. Zum anderen kannst du für die u erstellenden Designs Elemente, etwa Fotos oder Illustrationen, direkt im Dienst kaufen. Diese schlagen für die Nutzung innerhalb des Dienstes mit jeweils günstigen 0,99 US-Dollar zu Buche. Dabei kannst du die einmal erworbenen Elemente beliebig oft wiederverwenden, aber eben nur innerhalb von Crello, nicht für andere Zwecke.

Hier geht es los. Wähle, was du erstellen willst. (Screenshot: Dr. Web)

Idee und Preismodell entsprechen dem Wettbewerber Canva, der damit schon länger am Markt vertreten ist. Im korrekten Vergleich schneidet Crello indes hierbei besser ab, denn auf Canva stehen die erworbenen Elemente nur zur Verwendung innerhalb einer Grafik zur Verfügung – ein klarer Pluspunkt für Crello.

Lädst du deine eigenen Bilder hoch, was ebenso unproblematisch möglich ist, kostet Crello dich keinen Cent. Das entspricht der Vorgehensweise bei Canva, das unser Erfinder Sven Lennartz dir in diesem Beitrag ausführlicher vorgestellt hatte. Wenn du nun grübelst, woher du denn die erforderlichen kostenlosen Bilder bekommen kannst, dann empfehle ich dir diesen Riesenartikel mit 50 Diensten, die dir genau das liefern.

Die Ähnlichkeit zu Crello beschränkt sich nicht nur auf das Geschäftsmodell. Auch optisch wirkt Crello fast wie eine Kopie des populären Vorbilds. Betrachten wir es positiv, werden sich Canvas-Nutzer sofort heimisch fühlen und ohne Einarbeitungszeit direkt produktiv werden können.

Während Canva kein Anhängsel, nicht Teil einer Marketingstrategie für ein ganz anderes Produkt ist, sondern als eigenständiges Unternehmen auf autarke Profite achten muss und nicht zuletzt deswegen auch eine Premium-Variante bietet, reicht es Depositphotos, mit Crello den Absatz der eigenen Stockfotos zu unterstützen. Etwaige weitere Pro-Accounts oder sonstige Bezahlpläne findest du daher bei Crello nicht.

Ich habe eines der vorgefertigten Designs gewählt. (Screenshot: Dr. Web)

Wer tatsächlich mit Stockmaterialien gestalten will, kann sich bei Crello nicht beschweren. Direkt aus dem Editor heraus besteht Zugriff auf den gesamten Materialbestand, der mit den bereits erwähnten 99 Cent pro Verwendung auch human bepreist ist.

Verwender eigener Grafiken fahren schon mit Canva kostenlos bestens und können sich nun zusätzlich Crello in den Werkzeugkasten legen. Schließlich ist Canva gerne mal dann nicht verfügbar, wenn schnell eine Grafik gefordert ist.

Beide Dienste sind inzwischen in deutscher Sprache verfügbar. Crello bietet, anders als Canva, zusätzlich die Möglichkeit, auch animierte Designs zu erstellen. Animationen werden im Format MP4, nicht etwa als GIF gespeichert. Alle Elemente, die ich als Basis für mein animiertes Design finden konnte, waren kostenfrei und ich habe wirklich weit nach unten gescrollt. Ich kann dir also nicht garantieren, dass alle animierten Elemente kostenlos sind, aber es sind wirklich sehr viele kostenfreie dabei.

Das animierte Design ist dabei eines von 31 Formaten, die du mit Crello erstellen kannst. Zusätzlich findest du 12.000 Vorlagen und über 240 Schriften vor. Das sollte erstmal für eine ganze Weile reichen.

Erste Schritte mit Crello

Auf der Startseite des Dienstes wählst du entweder ein Format aus, für das du eine Grafik erstellen willst, etwa einen Facebook- oder Twitter-Post, oder du gibst deine eigenen Wunschmaße für das geplante Design ein oder du wählst eines der bereits fertig gestalteten Templates, hier „Design” genannt, um es anzupassen. Unter Canva werden diese Templates als „Layout” bezeichnet.

Individuell arbeiten kannst du natürlich auch. (Screenshot: Dr. Web)

Neben Pixeln als Maßeinheit für das benutzerdefinierte Design stehen dir noch Zentimeter und Inch zur Verfügung. Du könntest dir also auch einen Standaufsteller bauen.

Sobald du eine der Alternativen gewählt hast, kommst du direkt zum Editor. Ganz rechts am Bildschirmrand findest du die verschiedenen Gruppen mit Gestaltungselementen, die du auf dein Design anwenden kannst. Als erstes wird für dich die Designauswahl geöffnet, da Crello davon ausgeht, dass du mit einem fertigen Vorschlag starten willst. Das musst du natürlich nicht tun.

Rechts steht nun deine weiße Leinwand und über den ganz linken Fensterrand wechselst du in die verschiedenen Schubladen mit den Designelementen. Unter „Fotos” steht dir der Depositphotos-Bestand in Gänze zur Verfügung. Kostenlose Fotos sind in einem separaten Tab untergebracht und der Tab „Uploads” nimmt deine eigenen Bilder auf.

Schon wegen des Uploads lohnt es sich, einen Account anzulegen, denn ohne ist ein Upload nicht möglich. Nach der Anmeldung bleiben deine Uploads gesichert. Gleiches gilt für die von dir geschaffenen Werke. Erforderlich wird der Account allerdings ohnehin spätestens dann, wenn du deine Arbeit als Datei herunterladen willst. Du könntest zwar den Umweg über einen Screenshot gehen, jedoch ist die Registrierung kurz und schmerzlos und mit keinen Nebenwirkungen behaftet.

Objekte und Fotos können nach Kategorien gefiltert werden. (Screenshot: Dr. Web)

Icons, Formen, Illustrationen, Rahmen und mehr sind bei Crello unter dem Tab „Objekte” zusammengefasst, während Canva sie als „Elemente” bezeichnet. Das wäre schon fast die einzige nennenswerte Unterscheidung zwischen den beiden Diensten, wenn nicht Crello die Möglichkeit böte, alle Objekte, wie auch die Fotos nach Kategorien zu filtern, um sie leichter zugänglich zu machen. Da bietet Canva nichts gleichwertiges, nicht mal irgendetwas im Ansatz ähnliches.

Ist deine Grafik fertig, speicherst du sie im Crello-Backend ab und lädst sie als JPG, PNG (mit und ohne Transparenz), kleines oder großes PDF herunter. Solltest du ein kostenpflichtiges Element verarbeitet haben, ist jetzt der Moment gekommen, an dem du das digitale Portemonnaie zücken musst. Sowohl Crello, wie auch Canva, akzeptieren nur die Kreditkarte als Zahlungsmittel.

Auch beim Speichern kannst du aus etlichen Formaten wählen. (Screenshot: Dr. Web)

Wenn du zum Vielnutzer wirst, stellt sich dir bei Crello und Canva schnell ein Problem. Alle deine Entwürfe werden unter „Meine Designs” gespeichert. Diese Übersicht wird dementsprechend schnell unübersichtlich und eine Suchfunktion dafür gibt es bei beiden nicht. Hier hat Crello die Nase insoweit vorn, als du wenigstens nach Format filtern kannst. Wenn du so arbeitest wie ich, wird dir das allerdings nicht nutzen, denn ich erstelle alle Grafiken mit individuellen Abmessungen…

Nachträgliche Größenänderungen mit dem neuesten Crello-Update

Was tust du, wenn du die jeweilige Grafik nicht nur für einen Sozial-Kanal verwenden willst, sondern für – sagen wir – 30? Bislang hieß das, du erstellst manuell dreißig Varianten deiner Ausgangsgrafik. Crello und Canva können dir da allerdings ein besseres Angebot machen.

Beide Dienste bieten für Extremnutzer von Social Media jetzt intelligente Größenveränderungen für alle Grafiken an; Canva schon länger, Crello ganz frisch.

So funktioniert die Größenänderung auf Crello:

Wenn du auf Canva eine Größenänderung einer bereits erstellten Grafik vornehmen willst, benötigst du ein kostenpflichtiges Abo, dass sich „Canva for Work” nennt und dich monatlich 12,95 USD kostet (oder 9,95 USD bei jährlicher Zahlung). Mit diesem Abo erhältst du überdies auch Zugriff auf Stockmaterial und kannst dein eigenes Corporate Design als Vorlage hinterlegen. Es beschränkt sich also nicht nur auf die Resize-Funktionalität.

Crello jedoch bietet eine qualitativ identische Funktion innerhalb ihres kostenlosen Angebots. Das dürfte dem Wettbewerber einige Kunden abgraben, denn wirklichen Mehrwert bringen die anderen Funktionen des „Canva for Work” nicht. Ich kann das so sagen, denn ich habe das Angebot bereits ein Jahr lang bezahlt.

Willst du in Crello eines deiner Designs in der Größe ändern, so klickst du ganz rechts oben auf den Button “Grösse ändern”:

Darauf öffnet sich das folgende Modal. Hier wählst du per Klick aus, welche Formate Crello für dich erstellen soll. Du bist in der Zahl der Änderungen nicht limitiert. Auch die Angabe benutzerdefinierter Abmessungen ist hier möglich:

Hast du die gewünschte Auswahl getroffen, sorgt ein Klick auf “Grösse ändern” dazu, dass Crello an die Arbeit geht und jedes Format in einem neuen Tab öffnet. So kannst du die einzelnen Designs individuell nachbearbeiten und herunterladen.

Damit neigt sich die Waage ein Stückchen weiter Richtung Crello.

Fazit: Crello ist Canva ebenbürtig, sogar teilweise überlegen

Es schadet nicht, mehrere Werkzeuge für den gleichen Task zu haben. Crello ist ein gelungener Canva-Klon und auf jeden Fall deutlich leistungsfähiger als Pablo von Buffer.

Nutzt du eigene Bilder, ist Crello, wie Canva, kostenlos. Verwendest du Stockmaterial, ist Crello sogar die bessere Wahl, denn hier hast du Zugriff auf 65 Millionen Elemente, während Canva „lediglich” eine Million bietet. Preislich sind beide Dienste ähnlich.

Canva nimmt einen US-Dollar für die einmalige und 10 US-Dollar für die beliebig häufige Verwendung der kostenpflichtigen Elemente. Crello nimmt 99 Dollar-Cent für die beliebig häufige Verwendung. Dieser – doch erhebliche – Preisunterschied macht sich allerdings nur dann bemerkbar, wenn du ein Bild mehrmals verwenden willst.

Ich verwende stets Bilder, die gemeinfrei sind oder unter CC Zero stehen. Dann stellt sich das Problem ohnehin nicht. Mir gefallen allerdings die Kategoriefilter von Crello schon sehr.

Wenn du das genauso machst, aber gerne eine automatische Funktion der Größenänderung deiner Designs für diverse Netzwerke nutzen möchtest, dann ist Crello deine Wahl. Denn, anders als bei Canva, kostet das Feature nichts und funktioniert nicht schlechter.

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Ist der E-Mail-Newsletter tot?

E-Mail-Newsletter konsumiert keiner. Genau wie DSDS oder das Dschungelcamp. Dennoch sind alle drei Formate sehr lebendig. Hier soll es nur um den Newsletter gehen, der nach wie vor von vielen Unternehmen als einer der stärksten Sales-Kanäle gesehen wird.

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Bilder-Burnout: Landscape rettet dich vor Social-Media-Überarbeitung

Mit der kostenlosen Web-App Landscape bereitest du Bilder für verschiedene soziale Netzwerke so auf, dass sie den jeweiligen Konventionen genügen. Das spart Zeit und Nerven.

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Social Media Trends 2018: Es wird nicht leichter

Die manipulierten Wahlen in den USA, ein US-Präsident an der Kante zur Unzurechnungsfähigkeit, Terror in aller Welt – und an allem war Social Media beteiligt. Das hat die populären Plattformen ins Fadenkreuz der Politik gebracht. Wir schauen auf diese Problematik und sonstige Trends, die für deine Social-Media-Strategie wichtig werden.

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Flattr 2.0: Geld verdienen mit deinem Web-Content

Flattr kennst du vielleicht schon. Das neue Flattr 2.0 kennst du wahrscheinlich noch nicht. Es ist total anders.

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Emojis: Nützliches rund um die beliebten Symbole

Der Aufstieg der Smartphones war auch zugleich der Aufstieg der Emojis. Kaum eine Kurznachricht kommt heutzutage ohne die kleinen Symbole aus.

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Fake News Alarm: Botson entlarvt Bots in deinem Twitter-Stream

Es hätte das Potenzial für das Unwort des Jahres. Bots haben sich in viele politisch bedeutsame Vorgänge der letzten Zeit, allen voran die US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen oder den Brexit, „eingebracht“. Ein neues Tool hilft dir, diese Fake-Nutzer zu entlarven.

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Facebook kann jetzt Haushalte identifizieren und mit Werbung bestücken

Das blaue Netzwerk hat seine Spionage, äh Targeting-Möglichkeiten weiter ausgebaut und ist jetzt in der Lage, für Werbetreibende sogar andere Mitglieder deines Haushaltes als dich selbst ins Visier zu nehmen.

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115 Fakten über Social Media

Die einen plagen bereits chronische Nackenschmerzen, weil sie vor lauter Status Updates-Checken und Mitteilungen an ihren stetig wachsenden Kreis an blauen Freunden den aufrechten Gang verlernt haben. Andere wiederum spucken beim Gedanken an die gängelnde Soschelei Gift und Galle. Ganz gleich an welcher Stelle des Spektrums zwischen Social Media-Süchtigen und strikten Verweigerern du dich verortest: Social Media ist Big Business. In den Nachrichtenströmen der marktführenden Netzwerke baden täglich Milliarden Menschen. Welches ist die wertvollste Plattform, wieviele Nachrichten werden in der Minute produziert, gibt es noch weitestgehend weisse Flecken auf der Nutzerweltkarte?

Auch dieses Konzert wird ein Teil der Brave New Social Media World.
Auch dieses Konzert wird ein Teil der Brave New Social Media World.

Skilled.co hat 115 Fakten zu Social Media in eine, naturgemäß, ziemlich lange Infografik gegossen. 5 Fakten picken wir für dich heraus. Die Restlichen kannst du dir in einem Scrollmarathon erschließen.

1. Der blaue Riese erwacht

Gründungsdatum Facebook: 4.2.2004

2. Wer ist der beliebteste im ganzen Social Media-Land?

Facebook: 1,59 Mrd.
Instagram: 400 Mio.
Twitter: 300 Mio.
LinkedIn: 100 Mio.
Pinterest: 100 Mio.

3. Money (Isn`t) Too Tight To Mention… Social Media-Riesen und ihre Marktkapitalisierung an der Börse

Facebook: USD 312,78 Mrd.
LinkedIn: USD 15,49 Mrd.
Twitter: USD 11,69 Mrd.

Wer jetzt erst einmal eine Zahlenpause braucht:

4. Süchtig? Ich doch nicht. Das Nutzerverhalten

  • 18 % der Facebook-Nutzer halten es keine paar Stunde „ohne“ aus.
  • 85 % der Socialmediaisten nutzen Facebook und Twitter als morgendliche Nachrichtenquelle.
  • 1,23 Mrd. Menschen sind täglich auf Facebook und verbringen im Schnitt 17 Minuten ihrer Tageslebenszeit auf der Plattform.
  • 28 % der iFön-Nutzer checken erst einmal ihren Twitter-Stream, bevor sie sich aus dem Bett räkeln.

5. Die große UGC-Maschine – Informationsüberflutung im Minutentakt:

Facebook
4.166.667 Likes
136.000 Fotos
293.000 Status-Updates

Twitter
435.120 Tweets

115 Fakten über Social Media

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Erfolgsrezept: Wann du auf Sozialen Medien posten solltest [Infografik]

Wir Blogger möchten wahrgenommen werden. Wir wollen, dass unsere Beiträge von so vielen Menschen wie möglich gelesen werden. Nachdem wir einen Artikel geschrieben haben, jagen wir ihn durch alle Social-Media-Kanäle und hoffen auf Resonanz. Doch die fällt nicht immer so aus wie gewünscht.

Die besten Zeiten zum Posten auf den Sozialen Medien

Hast du dir jemals Gedanken darüber gemacht, welches die beste Uhrzeit zum Posten auf deinen Sozialen Medien ist? Wann du die meisten Menschen mit deinen Postings erreichst? Das solltest du.

Heute zu bloggen ist nicht mehr einfach. Es gibt einfach viel zu viel Konkurrenz. So ist es schwierig geworden, ein Publikum aufzubauen. Noch vor zehn Jahren war es wesentlich leichter. Der Aufbau eines Blogs ging viel schneller vonstatten.

Um den kleinen Nachteil wettzumachen, dass du heute ganz anders wahrgenommen werden musst, gibt es allerdings einige Tricks. Einer davon ist, stets zur richtigen Zeit seine Social-Media-Accounts zu füttern.

Die besten Zeiten zum Posten auf den Sozialen Medien

Die Infografik ist nicht aus diesem Jahr. Doch das Verhalten der Menschen hat sich nicht geändert. Der Inhalt ist immer noch aktuell. Behandelt werden die beiden bekanntesten Netzwerke Facebook und Twitter.

Die besten Zeiten für Twitter

  1. Die beste Zeit zum Twittern (über alles)
    Um 17:oo Uhr scheint die beste Zeit für einen wichtigen Tweet zu sein. Um diese Zeit bekommt ein Tweet die meiste Aufmerksamkeit und damit auch die meisten Retweets.
  2. Wie oft Du Twittern solltest
    Ein bis vier Tweets pro Stunde haben sich als beste Lösung herausgestellt. Mit dieser Taktik bekommst du die höchste CTR (Click-Through-Rate). Postest du mehr Tweets, werden die Menschen weniger auf deine Tweets klicken.
  3. Die besten Tage zum Twittern
    In der Mitte der Woche und am Wochenende erhälst du die meisten Klicks auf deine Tweets.
  4. Die beste Klickrate pro Stunde
    Wenn es dir um die beste Klickrate geht, die du erzielen kannst, dann probiere die Mittagszeit und den frühen Abend, wenn die Menschen wieder zuhause sind.

Die besten Zeiten zum Twittern

Die besten Zeiten für Facebook

  1. Die meist geteilten Beiträge
    Auf Facebook werden die meisten Beiträge an einem Samstag geteilt, weil der überwiegende Teil der Menschen zuhause ist und Zeit hat.
  2. Die meist geteilten Beiträge pro Stunde
    Während der Mittagszeit innerhalb der Woche werden die meisten Beiträge geteilt.
  3. Die beste Posting-Frequenz
    Ein Posting alle zwei Tage hat sich als ideal herausgestellt. Beiträge mit dieser Postfrequenz haben die meisten Chancen auf Likes und Shares.

Die besten Zeiten zum Teilen auf Facebook

Download der kompletten Infografik

Sind diese Daten allgemein gültig?

Ja. Und nein. Grundsätzlich kommt es immer auf dich und deine Follower an. Du magst ein völlig unterschiedliches und spezielles Publikum haben, welches sich nicht in ein Korsett pressen lässt.

Finde die für dich optimalen Daten selbst heraus. Bei Facebook bekommst du für deine Seite gute Statistiken angeboten. Die solltest du für eingehende Tests nutzen.

Testen, Auswerten und dann Posten

Große Blogs sind nicht groß geworden, weil sie supertolle Artikel schreiben, die kein anderer Blogger so schreiben könnte. Diese Annahme wäre völlig falsch. Schau mich an: Ich schreibe hier und auf meinem Blog Artikel. Nur werden sie auf Dr. Web wesentlich öfter gelesen. Warum? Weil wesentlich mehr Menschen Dr. Web kennen.

Große Blogs existieren entweder bereits sehr lange oder haben sich mit System aufgebaut. Zu diesem Prozess gehören Tests und Auswertungen. Beides ist genauso wichtig wie das Schreiben guter Artikel.

Wie Du testen kannst: Eine Empfehlung

Es gibt viele Tools zum Testen der besten Zeiten für die Sozialen Medien. Ein hervorragendes ist Buffer. Mit Buffer kannst du nicht nur deine Beiträge teilen, sondern auch sehr gut auswerten, da du pro Soziales Netzwerk eine gute Statistik bekommst.

Die Buffer Statistik

Poste nun pro Social-Media-Kanal den gleichen Beitrag zu verschiedenen Zeiten und werte im Anschluss die Daten aus. Nach einiger Zeit hast du dann für jedes Netzwerk den richtigen Tag und die richtige Stunden gefunden.

Quelle Infografik: Kissmetrics

Weitere interessante Links:

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Die Invasion der Sharing-Buttons: Warum weniger mehr ist

Sharing-Buttons sind eine wunderbare Sache. Jeder Blogger oder Seitenbetreiber möchte seine Artikel in den Sozialen Medien geteilt wissen. Doch das ist der erste Schritt in eine Denkfalle. Denn die Annahme, dass deine Besucher öfter teilen werden, wenn du mehr Möglichkeiten anbietest, ist nicht richtig.

Die Invasion der Sharing-Buttons: warum weniger mehr sein könnte

Die Denkfalle arbeitet sehr erfolgreich. Auf fast jedem Blog kannst du die Sharing-Buttons sehen. Auf sehr vielen Blogs siehst du sogar extrem viele Auswahlmöglichkeiten.

Da wäre zuerst Facebook (Share und Like), dann Twitter, danach Google+, LinkedIn, Buffer, Pinterest, Pocket und viele mehr.

Mehr Sharing-Buttons gleich mehr Shares? Pustekuchen.

Du denkst wirklich, dass du mehr Shares bekommst, wenn du mehr Möglichkeiten zum Teilen anbietest? Leider ist genau das Gegenteil der Fall.

Hier ein Beispiel, vielleicht geht es dir ja ebenso wie mir:

Ich bin ein großer Freund von Naschzeug. Egal ob süß oder salzig, Hauptsache ungesund und viel davon. Da ich davon aufgehen würde wie ein Hefekuchen, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, diese Dinge selbst einzukaufen. Warum? Lies:

Ich stehe vor der riesigen Wand voller Auswahl. Tonnenweise leckeres Zeug wird angeboten. Ich laufe vor dem Regal auf und ab und kann mich nicht entscheiden. Die Auswahl ist viel zu groß. Es endet zumeist damit, dass ich nur zum Regal mit der Schokolade gehe, weil dort wesentlich weniger Auswahl angeboten wird. Ich kaufe also eine Tafel Schokolade, obwohl ich gerne Chips hätte kaufen wollen.

Die Auswahl war einfach zu groß, ich konnte mich nicht für eine Sorte Chips entscheiden.

Paradox? Mehr Möglichkeiten sorgen für weniger Shares

Menschen können sich schlecht entscheiden. Je mehr Möglichkeiten du ihnen zum Teilen deiner Beiträge gibst, desto weniger werden die Artikel geteilt werden. Fünf, sechs oder sieben Buttons sind kontraproduktiv. Das wissen auch einige der erfolgreichsten Blogs und Magazine der Welt.

Schauen wir mal, wie viele Sharing-Buttons diese Websites anbieten:

  • mashable.com – zwei Buttons
  • Neil Patel – vier Buttons
  • The Verge – vier Buttons
  • Lifehacker – zwei Buttons
  • Smashing Magazine – zwei Buttons
  • CoSchedule – vier Buttons
  • Buffer – drei Buttons

Das sind alles Websites mit sehr hohem Besucheraufkommen. Sie alle bekommen mehr als ausreichend Daten zur Auswertung, um intelligente Entscheidungen zu treffen, wenn es darum geht, bessere Ergebnisse zu erzielen. Du kannst sicher sein, dass die Anzahl der Sozialen Buttons dieser Websites nicht willkürlich gesetzt wurde.

Sicherlich mag es auch Websites geben, die viele weitere Buttons anbieten und damit gut fahren. Der überwiegende Teil der Seitenbetreiber indes wird sich keinen Gefallen tun mit einer hohen Anzahl von Möglichkeiten des Teilens.

Grundsätzlich solltest du immer nur auf deine eigenen Daten hören. Nur die sind entscheidend. In allen Fällen, die mir untergekommen sind, haben weniger Sharing-Optionen zu einem Anstieg der Shares und zu einer Erhöhung von qualitativem Traffic geführt.

Die Qualität des durch die Sozialen Netzwerke eingehenden Traffics ist wichtig. Nur darauf solltest du dich konzentrieren.

Wie Du Google Analytics intelligent nutzt

Schauen wir uns also mal etwas in Google Analytics um, um die effektivsten Sozialen Netzwerke zu finden. Mit diesen Daten kannst du dann deine Sharing-Optionen einschränken und bessere Resultate produzieren.

Der Sharing-Report

Zuerst einmal musst du feststellen, welches Soziale Netzwerk dir den meisten Traffic sendet. Logge dich also in deinen Analytics-Account ein und navigiere zu:

Akquisition => Soziale Netzwerke => Übersicht

Um wirklich aussagekräftige Daten zu bekommen, empfehle ich dir die Daten für ein ganzes Jahr anzeigen zu lassen. Sollte dein Blog noch nicht so lange existieren, dann lasse dir die Daten vom Zeitpunkt der Gründung anzeigen.

Bedenke: Du kannst in einem Monat sehr viel Traffic aus einem bestimmten Netzwerk erhalten haben. In anderen Monaten kann der Traffic über genau dieses Netzwerk eher schlecht gewesen sein. Deshalb die Einstellung für ein ganzes Jahr.

Denn du musst einen Überblick über ein breites Spektrum haben, um dir eine fundierte Meinung bilden zu können.

Hier ein Beispiel aus meinem Blog, der allerdings erst seit Anfang Juni in der Ausrichtung existiert. Daher sind die Daten noch »etwas Ausbaufähig«. Der Anzeige-Zeitraum geht bei mir daher vom 01.06.2016 bis zum 25.10.2016.

Der Traffic der Sozialen Netzwerke im Überblick
Der Traffic der Sozialen Netzwerke im Überblick. Twitter führt eindeutig. Auch in der Qualität?

Um etwas eindeutigere Daten zu erhalten, schaue dir die »Netzwerkverweise« an.

Akquisition => Soziale Netzwerke => Netzwerkverweise

Hier kommen interessantere Daten zu Tage, die wesentlich aussagekräftiger sind:

Unter dem Menüpunkt Netzwerkverweise siehst du die wirklich wichtigen Daten.
Unter dem Menüpunkt Netzwerkverweise siehst du die wirklich wichtigen Daten. Du findest den qualitativ hochwertigen Traffic schnell heraus.

Sharing-Buttons: Die richtige Auswertung

Twitter: Wenn wir uns den zweiten Screenshot betrachten, fällt schnell auf, dass die größte Menge an Traffic von Twitter auf meinen Blog kommt. Allerdings ist der Traffic nicht sehr hochwertig. Facebook auf Platz zwei bringt schon deutlich hochwertigeren Besucherverkehr auf meine Website.

Facebook verursacht mit 131 Sitzungen immerhin 775 Seitenaufrufe und eine Sitzungsdauer von 10 Minuten auf meiner Website. Ein Besucher sieht sich im Schnitt 5,92 Seiten an.

Google+: Das beste Netzwerk für Techbrain.de ist jedoch Google+, obwohl es die wenigsten Shares verursacht und den geringsten Traffic auf meine Seite lotst. Doch mit nur 72 Sitzungen verursacht es 492 Seitenaufrufe und eine Sitzungsdauer von durchschnittlich 15 Minuten. Die angesehenen Seiten pro Besucher gehen hoch auf 6,83 im Schnitt. Das ist qualitativ wirklich sehr hochwertig.

Dass ich den hochwertigsten Traffic über Google+ bekomme, hat mich schon überrascht. Ich hätte auf Facebook getippt.

Zusammenfassung der wichtigen Daten:

  1. Die Sitzungsdauer
    Wie lange bleibt ein Besucher auf deiner Seite?
  2. Die Seiten/Sitzung
    Wie viele Seiten sieht sich ein Besucher an, bevor er deine Seite verläßt?
  3. Seitenaufrufe
    Wie viele Seiten sehen sich die Besucher im Durchschnitt an, die über ein bestimmtes Netzwerk kommen?

Wirklich wichtig sind hier nur die Sitzungsdauer und die aufgerufenen Seiten/Sitzung. Das macht die Qualität des Besucherverkehrs aus.

Was du nicht brauchst, sind Besucher, die nur um die 30 Sekunden auf deiner Website verbringen. Das ist komplett nutzloser Traffic.

LinkedIn und Pinterest fallen in meinem Fall komplett aus, das ist nutzloser Besucherverkehr. Ebenso verhält es sich mit Pocket, denn deren Nutzer sehen sich kaum andere Seiten an und verbringen nur etwas über zwei Minuten auf meinem Blog.

Was du brauchst, ist eben der hochqualitative Traffic auf deiner Seite. Du brauchst Besucher, die sich viele Seiten pro Sitzung anschauen und viel Zeit auf deiner Seite verbringen. Für diese Netzwerke solltest du deine Website optimieren.

In meinem Fall ist die Sache eindeutig: Ich sollte meine Seite auf Twitter, Facebook und Google+ optimieren. Twitter übrigens nur, weil die meisten User über Twitter kommen. Hier muss ich testen und die Daten im Auge behalten, ob sich die Zahlen auf die Dauer bestätigen oder vielleicht doch noch verbessern werden. Sollten die Zahlen gleich bleiben, entferne ich wohlmöglich den Tweet-Button.

Fazit

Weniger ist definitiv mehr. Das haben wir heute gelernt. Es ergibt keinen Sinn, so viele Buttons wie nur möglich anzubieten, in der Hoffnung, es würde dann mehr geteilt. Die menschliche Natur ist mit vielen Auswahlmöglichkeiten schnell überfordert. Das Resultat sind eindeutig weniger Shares als möglich wären. Wichtig ist, die eigene Seite auf die Share-Buttons zu optimieren, die in der Relation viel und hochqualitativen Traffic bringen.

Du brauchst nicht irgendeinen Besucherverkehr, sondern qualitativ hochwertigen Traffic, der deine Website voranbringt. Das kannst Du nur mit den richtigen Social-Media-Buttons erreichen. Mein Tipp an dich ist daher eine Optimierung auf die drei wichtigsten Sozialen Medien laut deinen Google Analytics- oder sonstigen Daten. Biete nur diese Buttons an. Die Chance ist sehr groß, dass deine Shares pro Artikel dann in die Höhe gehen und dein Blog davon wahrhaftig profitieren wird.

Nach Ablauf von 30 Tagen schaue dir deine Daten erneut an. Jetzt sollte sich einiges getan haben, so dass du weiteres Feintuning vornehmen kannst.

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Google+ und Facebook: Ein Leitfaden für Social Media im Unternehmen

Es ist nicht mehr zu übersehen: Social Media ist gekommen, um zu bleiben. Viele Unternehmen fühlen sich deshalb unter Zugzwang, wenn sie noch nicht über Social-Media-Kanäle kommunizieren. Damit dieses Gefühl für dich nicht zu einem nicht oder nur dürftig gepflegten Profil führt, solltest du dich vorher eingehend mit der Frage befassen, ob ein Social-Media-Auftritt für dein Unternehmen überhaupt sinnvoll ist. Mit dieser und anderen Fragen befassen wir uns heute in unserem Leitfaden zu Social Media im Unternehmen.

Google+ und Facebook: Ein Leitfaden für Social Media im Unternehmen

Unabhängig davon, ob du eine Facebookpage, ein Profil bei Instagram oder einen Channel bei YouTube einrichten willst, solltest du die folgenden drei Fragen ehrlich für dich und dein Unternehmen selbst beantworten:

  1. Können durch die Nutzung der Plattform von dir gesetzte Marketingziele erreicht werden bzw. ergeben sich hieraus neue Ziele, die deine Marketingmaßnahmen sinnvoll ergänzen?
  2. Erreichst du deine Zielgruppe über das ausgewählte Netzwerk?
  3. Bist du bereit, für die Pflege deines Profils zeitliche, personelle und ggf. finanzielle Ressourcen fest einzuplanen?

Solltest du eine der ersten beiden Fragen mit nein beantwortet haben, ergibt es Sinn, zu prüfen, ob die Antwort für eine andere Plattform positiv ausfällt, bevor du das Projekt Social Media zu den Akten legst. Beispielsweise ist bei Google+ im Vergleich mit anderen Netzwerken die Nutzergruppe eher speziell und deshalb eine andere Plattform für dein Unternehmen vielleicht passender – oder umgekehrt. Beantwortest du allerdings die dritte Frage mit nein, handelt es sich bei einer Präsenz in den sozialen Medien nicht um die richtige Marketingstrategie für dein Unternehmen. Wie der Begriff bereits verrät, geht es auf Facebook und Co. um Kontaktaufnahme und Interaktion und eine verwaiste Unternehmensseite wirkt negativer als eine nicht vorhandene.

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„Social Media apps“ by Jason Howie used under CC BY

Für diejenigen unter euch, für die alle drei Fragen zu einem klaren Ja geführt haben, gibt es bei der Einrichtung und Pflege eures Unternehmensprofils einiges zu beachten. Hier sollen nun die Besonderheiten für Facebook und Google+ erläutert werden.

Social-Media-Comic

„Social Media Cartoon Comic – Social Media Overload“ by seanrnicholson used under CC BY

1. Seitenerstellung

Sowohl bei Facebook als auch bei Google+ werden die Unternehmensseiten mithilfe eines persönlichen Profils erstellt. Die Option dazu befindet sich jeweils im Hauptmenü. Es gibt vorgefertigte Felder, in die Informationen zum Unternehmen eingetragen werden und von denen möglichst viele genutzt werden sollten. Je mehr Informationen und Fotos auf der Seite zu finden sind, desto besser kann sich der Nutzer ein Bild von deinem Unternehmen machen.

Wichtig: In Deutschland herrscht Impressumspflicht für Websites. Das gilt auch für Unternehmensseiten in den sozialen Netzwerken. Facebook verfügt dafür über ein eigenes Feld, während das Impressum bei Google+ in die Kontaktinformationen eingefügt werden kann.

Bei Facebook gibt es unter dem Punkt „Einstellungen“ die Möglichkeit, die Veröffentlichung der Seite auf den Zeitpunkt zu verlegen, wenn alle grundlegenden Einrichtungsarbeiten beendet sind.

2. Einstellungen

Ist die Seite erstellt, wird man bei beiden Plattformen mit einer großen Menge an Einstellungsmöglichkeiten konfrontiert, mit denen du dich eingehend befassen solltest. Diese Optionen drehen sich unter anderem um die folgenden Fragen:

  • Wer darf dein Unternehmen auf welche Weise kontaktieren?
  • Wer darf von dir veröffentlichte Beiträge kommentieren?
  • Wer darf auf deiner Seite Beiträge welcher Art veröffentlichen?
  • Soll es für Beiträge Zielgruppenbeschränkungen geben?
  • Über welche Seitenaktivitäten möchtest du wie benachrichtigt werden?
  • Sollen Fremdbeiträge auf deiner Seite, die bestimmte Keywords enthalten, ausgeblendet werden?

Für diese und viele weitere Punkte kannst und solltest du zu Beginn deiner Aktivitäten deine Wunscheinstellungen festlegen.

3. Profilpflege

Ist die Unternehmensseite angelegt und die gewünschten Einstellungen vorgenommen, muss deine Seite mit Leben gefüllt werden. Das bedeutet, dass regelmäßig interessante, zur Zielgruppe passende Beiträge veröffentlicht werden sollten, die für jede Plattform individuell erstellt werden. Auch unterhaltende und humorvolle Beiträge sind natürlich erlaubt. Vom Posten identischer Beiträge auf mehreren Plattformen ist abzuraten.

10.03

Sowohl auf Facebook als auch auf Google+ ist es sinnvoller, mal einen Post auszulassen, wenn es gerade kein relevantes Thema zu berichten gibt, als einen inhaltsleeren Beitrag zu schaffen.

4. Interaktion

Für deine geposteten Beiträge benötigst du natürlich auch ein Publikum. Die Nutzer müssen wissen, dass deine Unternehmensseite existiert und werden dann im besten Fall zu Fans (Facebook) bzw. Followern (Google+). Um auf dich aufmerksam zu machen, solltest du dich daher regelmäßig auf die Suche nach thematisch und zu deinem Unternehmen passenden Beiträgen anderer Nutzer machen und diese liken / plussen, kommentieren und teilen. Natürlich ist ein Kommentar, der die Nutzer weiterbringt, hilfreicher für die Gewinnung von Fans / Followern als ein Like oder ein +1.

Achtung: Du solltest es vermeiden, diese Interaktion auf die Beiträge deiner Konkurrenz auszuweiten, nur um deinen Namen auf deren Seite unterbringen, da dies auf die Nutzer einen schlechten Eindruck machen könnte.

Bei Google+ ist es leider nicht möglich, über die Unternehmensseite den Kontakt zu fremden Nutzern aufzunehmen. Du kannst Nutzer erst dann in deine Kreise aufnehmen, wenn diese deine Seite zuerst aufgenommen haben. Aus diesem Grund sollte eine Unternehmensseite dort als erster Schritt beworben werden. Dies kann z. B. mit dem dahinterliegenden persönlichen Profil getan werden, indem du in Communities auf die Art der Inhalte hinweist, die auf der Unternehmensseite gepostet werden. Das persönliche Profil sollte hierfür gut gepflegt und möglichst gebrandet sein.

Weiterhin ist es wichtig, dass du erhaltene Nachrichten und auf deiner Seite öffentlich gepostete Kommentare und Fragen sehr zeitnah beantwortest. Auch negativen Kommentaren solltest du dabei unbedingt sachlich begegnen.

5. Statistiken auswerten

Bei beiden Plattformen besteht die Möglichkeit, die Statistiken zu den Aktivitäten auf deiner Seite auszuwerten. So kannst du sehen, welche Beiträge am besten angekommen sind und die meiste Resonanz hervorgerufen haben. Dieses Wissen kannst du anschließend bei der Erstellung deiner neuen Beiträge nutzen.

6. Bezahlte Werbung

Wenn du dich nicht auf die organische Reichweite deiner Beiträge beschränken möchtest, kannst du auf Facebook auch bezahlte Werbung schalten. Diese erreicht ein größeres Publikum als die Standardbeiträge. Facebook bietet viele verschiedene Werbeformen und unterstützt dich durch die Möglichkeit, im ersten Schritt das gewünschte Ziel der Kampagne anzugeben, bei der Auswahl der richtigen Maßnahme. Die Steuerung erfolgt über das private Profil.

Zu einem guten Unternehmensauftritt in den sozialen Medien gehört also wesentlich mehr als das Anlegen einer Profilseite. Aus einer gut geführten und vernetzten Unternehmensseite können sich viele Vorteile für dich ergeben. Hochwertige Inhalte und eine starke Interaktion erhöhen den Bekanntheitsgrad deines Unternehmens, ermöglichen eine Imagesteigerung ohne große Zeitverzögerung und schaffen einen direkten Draht zu deinen Kunden, über den du deine Marke gezielt stärken kannst. Außerdem ist es durch die Bekanntmachung und Verbreitung deiner Inhalte und die ggf. daraus entstehenden Backlinks möglich, einen indirekten positiven Effekt auf das Google-Ranking deiner Website zu erzielen. Von diesen Vorteilen können aber nur diejenigen profitieren, die Social Media nicht als Projekt betrachten, das nebenher läuft, sondern der Pflege des Accounts stattdessen in einem angemessen großen zeitlichen Umfang einen festen Platz im Unternehmensalltag einräumen.

(dpe)

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Einsteiger-Leitfaden Instagram für Unternehmen

Instagram ist ein kostenfreier Onlinedienst zum Teilen von Bildern und kurzen Videos. Die Plattform ist eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Bühne und ermöglicht es, die vom User geteilten Inhalte gleichzeitig auch in anderen sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das Potential von Instagram liegt für Unternehmen im Ausbau der Markenbekanntheit und ihres Images. Die durchschnittliche Interaktionsrate liegt laut quintly.com bei 4,8%. Dies ist verhältnismäßig hoch. Zum Vergleich: Auf Facebook sind es 0,72 % und auf Twitter nur noch 0,25%. Unser heutiger Einsteiger-Leitfaden Instagram hilft dir bei den ersten Schritten.

Einsteiger-Leitfaden: Instagram für Unternehmen

Wie startest du?

Der Download der App ist für Apple– und Android-Geräte kostenfrei. Beim Anlegen des Kontos für deine Marke oder dein Unternehmen musst du auf folgendes achten:

  1. Es gibt noch keine Möglichkeit, spezifische Unternehmensprofile anzulegen – erstelle daher ein normales Userkonto
  2. Verwende ein geeignetes Bild. Dieses wird durch Instagram in runder Form veröffentlicht und hat eine eher geringe Auflösung von 150 x 150 Pixeln. Text sollte aufgrund der kleinen Darstellung auf dem Profilbild vermieden werden.
  3. Fülle die Beschreibungsbox mit einer kurzen Botschaft, den wichtigsten Hashtags und der URL zu deiner Domain.

Welche Bilder eignen sich zum Posten?

InstagramDas Netzwerk dient vor allem der Suche nach Inspiration. Du als Unternehmen kannst dich mit den richtigen Inhalten, sowie den geeigneten Hashtags schnell bei deiner Zielgruppe bemerkbar machen. Dabei solltest du beachten, dass dein Unternehmen selbst in den Hintergrund tritt, denn Reichweite und Erfolg bei Instagram hängen allein davon ab, ob die Beiträge den Usern gefallen. Der Köder muss dem Fisch schmecken – nicht dem Angler. Einige Ideen für Beiträge sind:

  • Dein Logo
  • Produkte deines Unternehmens, möglichst ästhetisch dargestellt
  • Fragen an deine Follower
  • Collagen: Apps wie „Diptic“ erlauben es, mehrere Bilder und sogar Videos in einem Bild unterzubringen. Diese Collagen bekommen in der Regel mehr Likes und Kommentare als ein einfaches Bild. Denn der Arbeitsaufwand ist um einiges höher und spiegelt sich auch beim Endergebnis wider. Baue also ruhig ab und zu diese Art von Bildern ein.
  • Zitate oder Statements, die für dein Unternehmen stehen oder dieses gut wiedergeben
  • Fotos, die auf Postings deiner anderen sozialen Profile (Facebook, Pinterest, Twitter, YouTube etc.) aufmerksam machen
  • Kurze Videos, die einen Vorgeschmack auf Filme bieten, welche du zuvor auf YouTube oder anderen Plattformen gepostet hast
  • Aufnahmen deines Unternehmens, die zeigen, wie es hinter den Kulissen aussieht – zehn deutsche Unternehmen, die ihren Job auf Instagram besonders gut machen, findest du übrigens hier.

Einsteiger-Leitfaden Instagram: Wie gewinnst du Follower?

Recht wirkungsvoll ist es schon einmal, wenn du auf deiner Facebook Seite auf dein Instagram Profil aufmerksam machst. Laut der Technik-Webseite Quicksprout.com verwenden 20% der Instagram-Nutzer auch Facebook. Wichtig dabei ist jedoch, dass du es vermeidest, dieselben Inhalte auf beiden Plattformen zu posten. Es muss immer einen Anreiz für den User geben, dir auf beiden Netzwerken zu folgen, um nichts zu verpassen.

Hashtag_examplWikipediaeDie meisten Follower jedoch gewinnst du direkt auf Instagram. Hier kommt den Hashtags (Suchbegriffen) die wegweisende Rolle zu, denn die User suchen nach Hashtags. Zurzeit überwiegen englische Hashtags klar. Diese werden – auch hierzulande – am häufigsten verwendet und bieten daher prinzipiell das größte Potenzial für die Bekanntmachung deiner Posts. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass deine Bilder sehr viel Konkurrenz bekommen und somit bei der Hashtag-Suchfunktion rasch nach unten rutschen können. Daher ergibt es Sinn, auch Nischen-Hashtags zu verwenden, welche weniger häufig genutzt werden, aber mit denen das eigene Foto besser und länger auffindbar ist.

Setze also auf eine Mischung aus populären und eher individuellen Hashtags. Zudem sind häufig aktuelle Hashtagtrends sinnvoll, wie beispielsweise #yolo. Sehr gut sind auch immer die Dauerbrenner unter den Hashtags wie #instagood, #photooftheday. Dies sind die Top 20 der beliebtesten Hashtags überhaupt:

  • #love
  • #instagood
  • #me
  • #tbt
  • #cute
  • #photooftheday
  • #instamood
  • #iphonesia
  • #picoftheday
  • #igers
  • #girl
  • #tweegram
  • #beautiful
  • #instadaily
  • #summer
  • #instagramhub
  • #follow
  • #iphoneonly
  • #igdaily
  • #bestoftheday

Community-Pflege

Das Liken und Kommentieren von Bildern anderer User, die dir noch nicht folgen, kann dazu führen, dass du diese als neue Follower gewinnst. Zusätzlich kann man die Besucher mit einbeziehen (Call-to-action) und Fragen stellen, die über die Kommentarfunktion beantwortet werden. Es wirkt stets professionell, wenn Kommentare beantwortet werden. Ein kleines „Danke für den Like“ oder ähnliches reicht schon, um Interesse zu zeigen und die Follower aktiv zu halten. Eventuell solltest du dir auch überlegen, mit anderen Accounts zu kooperieren. Hierbei wird das Netzwerk erweitert und man kann neue Follower generieren.

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Timing ist alles

Da Instagram eine App ist, die so gut wie ausschließlich auf dem Handy oder Tablet genutzt wird, unterscheidet sie sich maßgeblich von anderen sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook, welche am Computer – etwa während der Arbeitszeit – genutzt werden können. Somit gibt es bei Instagram andere Idealzeiten zum Posten. Laut einer Untersuchung von SumAll erreichen Instagram-Posts zwischen 17 und 18 Uhr die größte Engagement-Rate. Die idealen Zeiten sind üblicherweise morgens (vor der Arbeit) und abends (nach Feierabend). Die späteren Abendstunden und die Nacht – besonders an den Wochenenden – sind nicht zu empfehlen. Denn genau dann sind die meisten Nutzer  unterwegs und haben keine Zeit, Instagram zu checken. Laut Quicksprout.com ist am Montag um 17 Uhr der beste Zeitpunkt für ein neues Foto. Danach sind Mittwochs und Donnerstags, jeweils um 15 Uhr, anzuvisieren.

Wichtig zu wissen ist, dass ein Bild eigentlich nur in der ersten Stunde, in der es online ist, wirklich von Bedeutung ist. Etwa die Hälfte aller Kommentare werden in der ersten Stunde gepostet. Sollte dein Bild nach drei Stunden noch keine Interaktion aufweisen, so lösche es lieber, um es zu einem anderen Zeitpunkt erneut zu posten.

(dpe)

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Die sieben besten Sharing-Lösungen für WordPress

Sharing-Lösungen für WordPress gibt es wie Sand am Meer. Leider sind nicht alle auch gut. Das hat verschiedene Gründe. Manche Plugins – wie etwa Digg Digg – funktionieren nicht auf jeder Website. Zudem bieten nicht alle Plugins ein wirklich frisches Design. Original Share-Buttons waren gestern. Die wirst du kaum mehr auf einer gepflegten Website sehen. Ich habe mir einen aktuellen Überblick verschafft, den ich heute mit dir teilen möchte.

Die sieben besten Sharing-Lösungen für WordPress

Sharing-Lösungen für WordPress in zwei Geschmacksrichtungen

Manche der folgenden Sharing-Lösungen sind kostenfrei. Bei anderen wiederum bekommst du nur die abgespeckte Version zum Ausprobieren. Ich schreibe bei jedem Plugin dabei, ob es komplett kostenfrei ist oder ob eine Premium-Version existiert.

1 – Add This

addthis

AddThis ist eines der besten Plugins, weil es bereits in der kostenlosen Version einiges bietet. Du kannst die Buttons ober- und unterhalb des Inhalts platzieren und zudem noch eine Seitenleiste nutzen. Die wichtigsten Buttons werden unterstützt. Lediglich die Buttons in der Seitenleiste kann man in der kostenlosen Version nicht ändern. Die Premium-Version des Plugins kostet 10 USD monatlich. Die Ladezeit des Plugins ist akzeptabel.

Screenshot Optionen AddThis

2 – Shareaholic

Sharaholic

Shareaholic ist eine All-in-One Plattform für WordPress und nicht auf das Teilen von Beiträgen beschränkt. Der Dienst ist komplett frei zu nutzen. Du solltest dich jedoch unbedingt auf der Website von Shareaholic für einen kostenlosen Account registrieren. Danach kannst du weitere Funktionen nutzen, wie Floating Share-Buttons, Follow-Buttons und die Analysefunktion der Sharing-Lösung. Interessant an Shareaholic ist, dass auch „Ähnliche Beiträge“ mit wenigen Klicks eingefügt werden können. Die ähnlichen Beiträge können auch Werbebeiträge enthalten. So kannst du damit zusätzlich noch Geld verdienen. Das Aussehen der Buttons und der ähnlichen Beiträge kannst du vielfältig anpassen. Die Ladezeit ist okay. Das Plugin ist kostenfrei.

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3 – Shariff for WordPress

Shariff für WordPress

Shariff ist von der c’t-Redaktion entwickelt worden, um den Datenschutzbestimmungen hier in Deutschland zu genügen. Viele andere Sharing-Lösungen übermitteln an die Sozialen Netzwerke bereits Daten, ohne dass man sie geklickt hätte. Shariff jedoch übermittelt erst in dem Augenblick Daten, wenn man den „Teilen-Button“ klickt. Ein kleiner Wermutstropfen: Shariff kann entweder nur ober- oder unterhalb des Inhalts platziert werden. Die Buttons laden sehr schnell. Das Plugin ist vollkommen kostenfrei.

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4 – Simple Share Buttons Adder

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Simple Share Buttons Adder ist eine weitere, ansprechende Lösung für Share-Buttons. Schon in der kostenlosen Version lässt sich sehr viel mit diesem Plugin anfangen. Alle wichtigen sozialen Netzwerke sind vorhanden, nur Xing und WhatsApp müssen bei Bedarf über die „Plus-Version“ hinzugekauft werden. Mit der Plus-Version für einmalig ab 10 USD kommen dann noch zusätzliche Features, wie eine Klick-Analyse und ein Widget hinzu. Die Ladezeit ist allerdings nicht so überzeugend. Wer auf eine schnelle Website angewiesen ist, sollte ein anderes Plugin wählen.

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5 – Sumome

Sumome

SumoMe ist ohne Frage eine der interessantesten Lösungen für WordPress. Denn es bietet nicht nur eine Sharingbar, die auf jeder Seite des Bildschirms angezeigt werden kann (oben, unten, rechts oder links), sondern auch noch viele Tools dazu. Da wären Tools zum Erfragen der E-Mail-Adresse für Newsletter, Text-Highlighter für das Teilen von Text-Snippets auf Facebook und Twitter und vieles mehr. Die meisten Tools sind kostenlos zu bekommen. Es existiert eine kostenpflichtige Erweiterung, mittels derer du weitere Optionen freischalten kannst. Eine kostenpflichtige Variante ist ab 10 USD monatlich erhältlich. Eine Registrierung auf der Website ist nötig. Die Ladezeit geht noch in Ordnung, wenn man einen schnellen Server besitzt. SumoMe ist derzeit hier bei Dr. Web im Einsatz.

SumoMe

6 – Viral Social Media Buttons by Upshare

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Die Viral Social Media Buttons sind zu empfehlen. Sie sind ansprechend und modern gestaltet, benötigen jedoch eine kostenlose Registrierung auf der Homepage des Unternehmens. Im Anschluss kann man die Buttons sehr gut an die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche anpassen. Die Buttons und die Sharebar laden recht zügig und verlangsamen die Website nicht.

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7 – Mashshare

mashshare

Mashshare ist eine der besten Lösungen für das Teilen auf sozialen Netzwerken. Allerdings ist Mashshare auch eine „Freemium-Lösung“, das heißt, dass im kostenfreien Plugin von WordPress nicht viel enthalten ist. Kostenfrei bekommt man jeweils einen Button für Facebook, Twitter und ein Newsletter-Abo. Vielen Menschen könnte das durchaus reichen. Andere werden sich mehr wünschen. Mashshare ist ein »Baukastensystem«, bei dem man die Module kaufen kann, die man wirklich braucht. Weitere Share-Buttons kosten zum Beispiel 19.- Euro pro Website. Für 39 Euro wird ein Bundle der wichtigsten Erweiterungen angeboten. Mashshare lädt sehr schnell.

Mashshare

Fazit

Es gibt haufenweise Sharing-Lösungen für unser geliebtes WordPress. Die wenigsten sind meiner Meinung nach wirklich gut. Andererseits machen sich einige Entwickler Gedanken und präsentieren bereits im kostenlosen Bereich sehr gute Plugins. Ob man seinen Favoriten kaufen möchte oder eine kostenlose Lösung bevorzugt, muss man selbst wissen. Bevor jemand fragt: Die Pingu-Sharing-Buttons habe ich absichtlich nicht vorgestellt, denn sie bieten in der kostenlosen Variante fast nichts.

Weitere aktuelle und interessante Plugins

(dpe)

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Texte-Turbo: So schreibst du virale Artikel, die oft geteilt werden

Virale Beiträge zu schreiben ist nicht leicht. Doch manches Mal schafft man es, und die Beiträge verbreiten sich fast explosionsartig im Netz. Wenn es dir dann mal passiert, wirst du mit einer Menge Fragen auf deinen Artikel schauen und nicht wissen, wieso es geschehen ist. Genau das ist die Kernfrage. Warum werden Beiträge viral und kann man wirklich Beiträge so verfassen, dass sie jedes mal so abgehen?

Texte-Turbo: So schreibst du virale Artikel, die oft geteilt werden

Was sind virale Artikel?

»Viral« wird ein Beitrag, wenn er sich explosionsartig im Netz verbreitet und du plötzlich und zumeist unerwartet wesentlich mehr Traffic auf genau diesen Beitrag bekommst. Der Viraleffekt hat zugeschlagen, wenn du – genau wie ich – eines Abends große Augen machst, weil plötzlich tausende genau diesen Beitrag lesen und teilen. Ebenso liegt die Definition von »viral« immer im Auge des Betrachters. Denn für eine Seite wie Spiegel.de bedeutet das Wort Viral etwas ganz anderes als für eine bedeutend kleinere Website.

Ein Beispiel: Zwei meiner Artikel auf der Democratic Post

Normalerweise haben wir auf meinem eigenen Projekt „Democratic Post“ in letzter Zeit so zwischen 700 und 1.100 Seitenaufrufe am Tag. Das nenne ich für eine Website, die erst seit dem 01.07.2015 online ist und keinerlei Werbeetat zur Verfügung hat, schon recht erfolgreich. Der betreffende Artikel, der so richtig abging, war bereits einen Monat online und schien nicht wirklich erfolgreich zu sein. Einen Monat lang kam er nicht über 15 Shares hinaus und die Seitenaufrufe waren auch nicht prickelnd. Es geht um den folgenden Artikel:

Die Wahrheit: Deutschland wirbt Flüchtlinge systematisch an

Doch urplötzlich ging der Artikel ab wie eine Rakete. Innerhalb von nur vier Tagen erhielt der Artikel nun 21.804 Seitenaufrufe, anstatt um die 500, wie zuvor. Auch die Shares gingen explosiv nach oben, man konnte direkt dabei zuschauen. Dieser Artikel ist immer noch mein erfolgreichster Beitrag und hat mittlerweile 4.205 Shares bekommen. Ein weiterer Artikel schwamm im Fahrwasser des Erfolgs mit und schnappte sich 5.709 Seitenaufrufe in der betreffenden Zeit. Er wurde bis heute 1.690 mal geteilt. Insgesamt sechs Tage ging der Höhenrausch, dann normalisierte es sich wieder. Die Flut an Lesern kam bei beiden Artikeln über Facebook, Google hat sich hier nur unwesentlich beteiligt.

Texte-Turbo: So schreibst du virale Artikel, die oft geteilt werden

Welche Faktoren machen aus normalen Beiträgen virale Artikel?

Zuerst einmal: es gibt kein Geheimrezept, dass immer funktioniert. Man kann selbstverständlich seine Artikel auf virales Potenzial optimieren. Doch auf die Wirksamkeit hat man keinen Einfluss, das ist häufig echtes Glück. Niemand kann vorhersagen, ob und wann es passiert. Nicht einmal, ob es wirklich passieren wird. Der ständige Versuch, einen viralen Inhalt zu verfassen, macht jedoch deine Artikel besser, denn du lernst eine ganze Menge dabei.

Man muss die Menschen begeistern und emotional ansprechen

„Emotionen erzeugen“ heißt das Rezept. Du musst die Emotionen der Menschen ansprechen. Bereits Aristoteles beschäftigte sich 350 v. Chr. im Rahmen seiner Rhetorik für Reden mit diesem Thema. Natürlich existieren auch aktuelle wissenschaftliche Arbeiten zur Viralität. Die Professoren Jonah Berger und Katherine Milkman untersuchten hierzu circa 7.000 Artikel der New York Times, die es im Zeitraum ihrer Forschungssarbeit auf die Liste der am meisten geteilten Beiträge schafften.

Ihrer Meinung nach sind zwei Faktoren ausschlaggebend für virale Inhalte. Emotionalität und Positivität. Je besser man die Gefühle der Menschen anspricht, desto öfter werden Artikel geteilt. Doch nicht nur positive Emotionen sorgen für viele Shares, es funktionieren durchaus auch negative Emotionen, wie man an meinem Beispiel sehen kann.

Natürlich kann ich nicht mit der New York Times mithalten und auch nicht – zurzeit – beurteilen, ob mein Artikel noch öfter geteilt worden wäre, hätte ich versucht, positive Emotionen zu generieren. Dass positive Nachrichten funktionieren, wissen wir jedoch nicht erst seit Upworthy, Buzzfeed und Heftig, die allesamt auf den Wohlfühl-Emotionen-Zug aufgesprungen sind. Upworthy wurde mit diesem Konzept eine der meistbesuchten Websites der Welt.

Ein Thema, unterschiedliche Darstellungsweisen

Es ist keine große Neuigkeit, dass man Themen auf unterschiedliche Art anfassen kann. Ich kann positiv über etwas berichten, aber auch negativ. Doch die Herangehensweise allein ist nicht entscheidend, da kommen weitere Faktoren dazu – hierzu später mehr. Lasse dich doch mal auf ein interessantes Experiment ein und verfasse jeden Beitrag positiv und vielleicht humorvoll, wenn es geht. Dass könnte durchaus einen Durchbruch darstellen, daher lasse auch ich mich auf dieses Experiment ein und berichte so oft positiv, wie es passt.

Texte-Turbo: So schreibst du virale Artikel, die oft geteilt werden

Virale Artikel: die Präsentation der Inhalte

Eine reine Textwüste mag niemand lesen. Daher solltest du deine Artikel ansprechend gestalten und mit dazu passenden Videos und Bildern ergänzen. Hier die wichtigsten Punkte, wie man seine Inhalte optimal aufbereitet.

  • Die Überschrift. Der Titel eines Artikels ist extrem wichtig, denn er macht entweder Lust darauf, einen Beitrag zu lesen oder eben nicht. Dr. Web hat bereits einen guten Artikel zum Thema publiziert.
  • Gute Zwischenüberschriften setzen. Zwischenüberschriften sind für die Leser und für Google wichtig. Versuche hier den Lesern den Mund wässrig zu machen, ohne alles zu verraten.
  • Kurze Absätze gestalten. Kurze Absätze sind wesentlich besser »scanbar« für den Leser. Denn es wird kaum noch vollständig gelesen, die Beiträge werden nach den gesuchten Informationen gescannt.
  • Texte strukturieren. Texte kann man sehr gut mit Listen strukturieren. Du kannst auch einen sogenannten Listenbeitrag verfassen. Diese Art von Inhalt ist nach wie vor sehr beliebt, wenn auch international betrachtet schon etwas ausgelutscht. Bei einem Listenbeitrag formatierst du deinen Text so, dass er in eine Liste passt.
  • Artikel mit passenden Bild- und Videomaterialien ergänzen. Versuche passende Bilder zu deinen Aussagen zu finden. Videos gehen immer gut, daher versuche deinen Text mit Videos zu ergänzen.
  • Lange Beiträge sind zumeist erfolgreicher als kurze. Google will mindestens 300 Wörter pro Artikel haben. Die Huffington Post hat für sich herausgefunden, dass Artikel zwischen 500 und 1.000 Wörter am erfolgreichsten sind. Ich empfehle Artikel um die 1.000 Wörter herum, obwohl ich auch schon kürzere, erfolgreiche Artikel verfasst habe.

Fazit

Wirklich virale Artikel kann man nicht aus dem Ärmel schütteln. Doch man kann seine Inhalte mit etwas Übung so schreiben, dass sie Emotionen wachrufen. Natürlich sollte man einen Text stets sauber strukturieren. Das hat man schnell drauf, wenn man sich Beispielartikel anschaut und die Struktur einfach nachahmt. Mit einiger Übung kann man auch die passenden Videos und etwas Bildmaterial finden, um die Beiträge damit zu ergänzen. Hast du all dies erledigt, kommt vielleicht eines Tages der Tag, an dem deine Beiträge so richtig abgehen. Ich wünsche es Dir.

Links zum Beitrag

(dpe)