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Social Media Webdesign

Social Media zum Selberhosten: Neosmart Stream

Eine Website ohne Einbindung diverser Social-Media-Kanäle ist kaum noch vorstellbar. Facebook und Twitter stellen selbst Schnittstellen und Plug-ins zur Verfügung, um Profile und Seiten in die eigene Website einbinden zu können. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Dienste, die gleich eine Vielzahl von Social-Media-Kanälen auf einen Schlag und ohne viel Aufwand in eine Website einbinden können. Dazu zählt auch der Dienst neosmart STREAM. Dieser hingegen ist kein klassischer Cloud-Dienst, sondern eine Lösung zum Selberhosten.

Social-Media-Plugin zum Selberhosten: Neosmart Stream

Paket herunterladen und hosten

Eins vorweg: Neosmart gibt es in einer kostenlosen und in einer kostenpflichtigen Variante. In diesem Beitrag zeigen wir dir nur Features, die schon mit der kostenlosen Variante funktionieren. Und so geht es:

Zunächst einmal muss das knapp 1,5 Megabyte große ZIP-Paket heruntergeladen und auf einem Server entpackt werden. Der Dienst setzt PHP ab Version 5.3 sowie die Bibliothek cURL voraus. Beides ist in vielen Hosting-Tarifen dabei, so dass der Dienst in der Regel ohne Weiteres eingesetzt werden kann. Beim ersten Aufruf im Browser müssen gegebenenfalls einige Rechte angepasst und ein Admin-Kennwort für die Verwaltung vergeben werden.

Anschließend hast du ähnlich wie in einem Content-Management-System eine Oberfläche, auf der man nun diverse soziale Netzwerke ansprechen kann. So hast du nun die Möglichkeit, Beiträge auf Facebook und Twitter in eine Website zu integrieren.

Auf Beiträge von Facebook und Twitter zugreifen

Es sind keinerlei Kenntnisse in den entsprechenden APIs von Facebook und Twitter notwendig, um die beiden sozialen Netzwerke per neosmart STREAM einzubinden. Um Zugriff auf eine Facebook-Seite zu haben, musst du lediglich die ID oder den Name der Seite angeben. Anschließend muss noch ein sogenannter Access-Token übergeben werden. Diesen erhältst du, indem du der Facebook-App von neosmart STREAM Zugriff auf deinen Account gewährst.

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Einrichtung das Kanäle

Anschließend kannst du noch entscheiden, wie viele Beiträge von Facebook auf deiner Website eingebunden und ob nur deine eigenen oder auch Beiträge von anderen dargestellt werden sollen. Über eine Live-Vorschau kannst du das Ergebnis direkt sehen.

Die Einbindung von Twitter erfolgt ganz ähnlich. Hier muss allerdings zunächst eine App bei Twitter angelegt werden, um Zugriff auf die Tweets deines Profils zu erlangen. Access-Token und Access-Secret müssen dann ebenso wie Consumer-Key und Consumer-Token von der erstellen Twitter-App bei neosmart STREAM eingefügt werden. Ob das soziale Netzwerk erfolgreich verbunden werden konnte, wird dir direkt über eine Statusanzeige signalisiert.

Aussehen über Themes bestimmen

Der Dienst liefert einiges Themes mit, mit denen du das Aussehen der Beiträge deinen Wünschen anpassen kannst. Eine Live-Vorschau zeigt dir direkt, wie die Beiträge deiner Profile und Seiten in den sozialen Netzwerken dargestellt werden.neosmart-stream_themes
Auswahl eines Themes

Insgesamt stehen dir fünf kostenlose Themes zur Verfügung. Diese werden einfach per Klick aktiviert. Wer es lieber individuell mag, kann sich auch ein eigenes Theme erstellen. Eine Anleitung, welche Dateien ein Theme beinhalten muss und wie dieses gestaltet wird, ist in der Dokumentation vorhanden. Natürlich kann man auch eines der bestehenden Themes als Ausgangspunkt für ein eigenes nehmen. Da der Dienst komplett selbst gehostet wird, hast du ja Zugriff auf alle Dateien und kannst diese anpassen.

Social-Media-Plugin einbinden

Hat man die sozialen Netzwerke alle mit neosmart STREAM verbunden und das Aussehen soweit ausgewählt beziehungsweise selbst gestaltet, kannst du das Social-Media-Plugin nun in deine Website einbinden. Hierbei stehen dir mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. So hast du ganz klassisch die Möglichkeit, das Plug-in per Iframe einzubinden. Die Maße werden dabei einfach über das <iframe>-Element übergeben. Der Inhalt passt sich dann entsprechend an.neosmart-stream_preview
Vorschau

Alternativ kannst du das Plugin aber auch per PHP einbinden. Dazu musst du einfache einige Zeilen PHP-Script in dein Webprojekt einfügen. Voraussetzung hierbei ist natürlich, dass du für deine Website entsprechende Rechte eingerichtet hast, um per PHP auf das Verzeichnis zugreifen zu können, in dem die Dateien von neosmart STREAM liegen.

Individuellen Kanal erstellen

Wenn dir Facebook und Twitter nicht reichen, kannst du auch einen individuellen Kanal einrichten. Dazu muss eine sogenannte NSS-Datei als URL für einen neuen Kanal angegeben werden. NSS ist ein XML-basiertes Format, welches dem RSS-Format ganz ähnlich ist. Über das NSS-Format werden Beiträge an den Dienst übergeben.

Auf diese Weise kannst du beliebige Inhalte aufbereiten und über das Plugin von neosmart STREAM in deine Website einbinden.

Kostenloser und kostenpflichtiger Tarif

Der Dienst neosmart STREAM mit den hier vorgestellten Möglichkeiten ist kostenlos. Der kostenpflichtige Tarif für 99 Euro pro Website enthält jedoch noch weitere Features. So kannst du Facebook-Funktionen wie den Like-Button oder Twitters Follow-&-Tweet-Button integrieren.

Außerdem wird bei der kostenpflichtigen Variante auf die Einblendung des Logos des Dienstes verzichtet. Dieses erscheint im kostenlosen Tarif stets bei der Einbindung des Plugins auf einer Website im entsprechenden Widget.

Fazit und Link zum Beitrag

neosmart STREAM ist einfach zu bedienen und schnell eingerichtet. Wer nicht allzu viel selbst gestalten oder programmieren will und sich mit den APIs von Facebook und Twitter nicht auseinandersetzen mag, findet in dem Dienst eine vernünftige Lösung. Für WordPress-Nutzer gibt es übrigens ein Plugin, um den Dienst problemlos auch in WordPress nutzen zu können.

(dpe)

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Design E-Business Social Media UI/UX

Facebooks Designhelfer unter einem Dach vereint

Es entwickelt sich langsam aber stetig zum Trend, dass große Plattformen ihre internen Designtools und andere Helferlein der Community zur Verfügung stellen. Twitter hat sich da besonders hervor getan, zuletzt mit Recess, wobei Bootstrap die populärste Veröffentlichung sein dürfte. Facebook hat nun seine Helferlein erweitert und unter einem gemeinsamen Dach zusammengefasst.

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Facebook: Device-Mockups, GUI Kit, Origami und Designartikel

Auf der Seite Facebook Design Resources finden wir sämtliche bisherigen Kontributionen der Designer aus Menlo Park an einer Stelle.

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Darunter ist natürlich auch das Prototypingtool Origami, welches wir bereits im Frühjahr ausführlich vorstellten. Origami ist ein sehr gut dokumentiertes Open-Source-Framework zur Erstellung von Design-Prototypen. Dem Einsteiger in die Materie wird gleich mehrfach unter die Arme gegriffen – mit Code-Beispielen, guten Video-Tutorials und einer umfassenden Dokumentation.

Wichtig zu wissen ist, dass Origami nur mit dem Quartz Composer eingesetzt werden kann, also ausschließlich für Mac OS X zur Verfügung steht. Zudem muss man als Apple Developer registriert sein, um es nutzen zu können. Auch wenn Origami letztlich Code für iOS, Android und das Web exportieren kann, ist das Framework nur für Apple-Verwender nutzbar. Will man seine Prototypen ausprobieren, so ist das komfortabel nur mit iOS möglich, denn ausschließlich für diese Plattform steht eine dedizierte App namens Origami Live for iOS zum kostenlosen Download über den iTunes App Store bereit.

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Über den Medium-Kanal Facebook Design veröffentlichen Designer des blauen Riesen in unregelmäßiger Folge tiefgehende Beiträge zu Designentscheidungen und -prozessen, aber auch zu anderen relevanten Themen, wie etwa Tipps, ein Bewerbungsgespräch erfolgreich zu überstehen.

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Newcomer im Portfolio: iOS9 Kit und Device Hands

Frisch ins Angebot aufgenommen wurden ganz handfeste Designhelfer, nämlich ein iOS9 GUI-Kit für das iPhone und ein Dutzend sogenannter Device Hands. Dabei handelt es sich um die immer gleiche fotografische Darstellung einer einzelnen Hand unterschiedlicher Hautfarbe, die unterschiedliche Smartphones mit leerem Display in die Kamera halten.

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Die Abbildungen können in den Anwendungen Origami und Framer, ober eben als Mockup-Basis für Bemühungen in Photoshop, Sketch oder was immer der eigene Lieblingseditor sein mag, verwendet werden. Per Lizenzbestimmung limitiert Facebook die Verwendung auf Mockups, die dann allerdings auch öffentlich geteilt werden dürfen. Im Endprodukt dürfen die Device Hands nicht mehr enthalten sein.

Die gleiche Lizenz gilt für das iOS9 GUI-Kit. Die GUI-Elemente stehen als Sketch und als PSD zur Verfügung. Verantwortlich zeichnen bekannte Designer, wie etwa Geoff Teehan, der schon mit seiner ehemaligen Agentur Teehan-Lax regelmäßig umfassende GUI-Kits für iOS vorlegte.

Die GUI-Kits stehen für beide Editoren in zwei Varianten bereit. Facebook iOS 9 Light enthält eine Untermenge des Gesamtpools und soll schlank und schnell für 95% aller Anwendungsbedarfe geeignet sein. Die Variante ohne Light-Zusatz enthält Elemente aus nahezu allen Ecken des Betriebssystems aus Cupertino.

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Was kommt als nächstes aus Menlo Park?

Man darf gespannt sein, wie sich das Angebot der Facebook Design Resources in Zukunft entwickelt. Offenbar hat man in Menlo Park noch einiges auf der Pfanne, denn sonst hätte man wohl keine Gemeinschaftsbleibe geschaffen. Qualitativ kann man den Kaliforniern keinen Vorwurf machen. Inwieweit man sich auf Facebook insgesamt einlassen mag, obliegt natürlich der eigenen Einschätzung. Hier sagt uns Dr. Web Erfinder Sven Lennartz seine Meinung dazu. Professionelle Designer können sich das in der Regel ohnehin nicht aussuchen.

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E-Business SEO & Online-Marketing Social Media Technik

So starten Sie einen E-Mail-Newsletter mit MailChimp und WordPress

E-Mail-Kampagnen werden nicht nur im Online-Business immer wichtiger, auch WordPress-Blogs profitieren von einem regelmäßigen E-Mail-Newsletter. Ein Newsletter ist ein probates Mittel, die Leser eines Blogs immer auf dem neuesten Stand zu halten. Auf diese Weise kann man Besucher zu regelmäßigen Lesern konvertieren, weil man mit dem Angebot eines E-Mail-Newsletters ein Problem seines Besuchers löst. Nicht jeder Mensch hat schließlich die Zeit oder Lust, regelmäßig einen Blog zu besuchen, um ihn nach neuen Artikeln zu checken. So mancher Blogbesitzer bietet jedoch keinen eigenen Newsletter an, weil ihm nicht bewusst ist, wie einfach es doch ist, einen solchen einzurichten. Daher zeigen wir Ihnen im heutigen Artikel, wie man einen kostenlosen Newsletter mit MailChimp und WordPress einrichtet.

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Warum MailChimp als Newsletter-Provider wählen?

MailChimp

MailChimp ist einer der größten Provider für E-Mail-Kampagnen und für bis zu 2.000 E-Mail-Empfänger kostenlos zu nutzen. Die Oberfläche im Account ist relativ benutzerfreundlich und es werden etliche hübsche Templates als Vorlagen für den späteren Newsletter angeboten. Eine Vorlage komplett nach eigenen Bedürfnissen zu erstellen ist ebenfalls möglich. Ein Corporate Design mit dem kostenlosen MailChimp-Account umzusetzen, ist kein Problem. Der kostenlose Account erlaubt bis zu 12.000 E-Mails im Monat an bis zu 2.000 Empfänger zu versenden. Das sollte für normale Blogger mehr als ausreichend sein.

Eine einfache Analyse-Funktion kommt mit dem kostenlosen Account ebenfalls mit. Wer mehr möchte, muss auf einen der kostenpflichtigen Accounts upgraden. Die kostenpflichtigen Accounts starten ab 10.- USD monatlich.

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MailChimp-Newsletter mit WordPress – so geht´s

Bevor Sie starten können, benötigen Sie einen kostenlosen Account bei MailChimp. Besuchen Sie die MailChimp-Website und klicken Sie auf den roten „Signup Free“-Button. Füllen Sie im Anschluss das Formular aus, wenn nach einer Firma (Company) gefragt wird, setzen Sie den Namen des Blogs ein. Ihre Adresse ist ebenfalls wichtig, denn die muss später im Footer des Newsletters stehen.

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Nach der Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse sind Sie dann bereits einsatzfähig. Durch die nötigen, weiteren Schritte führen wir Sie nun Schritt für Schritt durch.

Schritt 1: Eine E-Mail-Liste erstellen

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Der erste Schritt ist das Erstellen einer E-Mail-Liste, in die alle E-Mail-Adressen gespeichert werden, an welche der Newsletter später versendet wird. Da Sie noch keine Liste haben, klicken Sie im nächsten Fenster auf „Create List“. Füllen Sie das Formular komplett aus. Sie werden nach Dingen gefragt, wie zum Beispiel dem Namen der Liste, die E-Mail-Adresse und dem Namen, welche als Absender eingetragen werden, sowie warum die Empfänger den Newsletter bekommen und so weiter.

Schritt 2: Das Anmelde-Formular erstellen

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Um ein Formular zum Abonnieren Ihres Newsletters zu erstellen, klicken Sie zuerst auf Signup Forms und dann auf Select. Sie werden nun auf eine Seite weitergeleitet, auf der Sie zwischen einigen Optionen für ein Anmelde-Formular wählen können. Wählen Sie eine Variante aus und kopieren Sie den angezeigten Code.

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Schritt 3: Das Anmelde-Formular in die WordPress-Website einfügen

Melden Sie sich in Ihrer WordPress-Website an und gehen auf die Widget-Seite. Wählen Sie dort ein Textwidget aus und platzieren Sie es in der Sidebar. Fügen Sie in das Text-Widget den kopierten Code ein und speichern das Widget ab.

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Nun haben Sie auf Ihrem Blog ein Anmelde-Formular für den Newsletter und können E-Mail-Adressen sammeln.

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Selbstverständlich gibt es noch viele weitere, auch erfolgreichere Integrationen eines Newsletter-Anmeldeformulars, doch das würde diesen Beitrag sprengen. Daher belassen wir es bei diesem Anmelde-Formular.

Schritt 4: Einen RSS-Feed-Newsletter aufsetzen

Sobald Sie einige E-Mail-Adressen gesammelt haben, ist es wichtig, Newsletter zu versenden. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit in Ihrem MailChimp-Account anmelden und einen Newsletter manuell versenden. Doch wesentlich praktischer erscheint die Möglichkeit, automatisierte Kampagnen zu versenden. Dazu wird der RSS-Feed Ihres WordPress-Blogs verwendet. Um eine RSS-Newsletter-Kampagne zu starten, melden Sie sich in Ihrem MailChimp-Account an und klicken auf „Campaigns => Create Campaign“.

create-campaign

Im nächsten Fenster wählen Sie dann die „RSS-Driven Campaign“ aus.

Create-RSS-Campaign

Tragen Sie in das sich öffnende Fenster Ihre RSS-Feed-Adresse ein, wählen Sie, an welchem Wochentag der Newsletter versendet werden soll und wie oft und zu welcher Uhrzeit gesendet werden soll.

Campaign-Builder-RSS-Feed

Klicken Sie nun rechts unten auf „Next“, um fortzufahren. Nun wird MailChimp nach der E-Mail-Liste fragen, an die der Newsletter versendet werden soll. Wählen Sie Ihre Liste aus und klicken abermals auf „Next“ in der rechten unteren Ecke.

Im folgenden Fenster vergeben Sie nun einen Namen für die Kampagne (dieser wird nur intern genutzt) und passen einige Kleinigkeiten an. Danach wieder auf „Next“ klicken.

Campaign-Builder-Setup

Schritt 5: Template auswählen

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Wählen Sie eines der Templates oder Themes aus und klicken auf „Select“. Jetzt erlaubt Ihnen MailChimp eine Feinabstimmung Ihres Newsletters. Sie können ein Logo hinterlegen, Inhaltsblöcke hinzufügen, Textfarben und Fonts ändern und noch einiges mehr.

Wichtig an diesem Punkt ist, dass Ihr Newsletter die „RSS Header“– und „RSS Items“-Inhaltsblöcke enthalten muss, da ansonsten leere E-Mails ausgeliefert werden.

Campaign-Builder-Template-Designer-MailChimp

In der oberen Leiste haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihren Newsletter zu testen, bevor er verschickt wird. Unter „Preview and Test“ erreichen Sie eine Vorschau der E-Mail.

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Nachdem der Newsletter Ihrer Meinung nach vollständig bestückt und fertig gestaltet ist, können Sie sich selbst eine Testmail zusenden.

Mein Rat an Sie: Testen Sie ausgiebig, bevor Sie den ersten Newsletter versenden. Ist alles so, wie Sie es sich vorstellen, klicken Sie auf „Save and Exit“ in der oberen rechten Ecke.

Weitere Schritte sind nicht nötig, Sie haben nun einen RSS-Feed-Newsletter mit MailChimp erfolgreich erstellt.

Fazit

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Artikel helfen konnte, einen automatisierten E-Mail-Newsletter erfolgreich zu erstellen. MailChimp bietet natürlich sehr viele Möglichkeiten für die Erstellung von Newslettern. Dennoch ist der Einstieg nicht übermäßig schwierig.

 Links zum Beitrag

(dpe)

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IMHO Social Media

Warum Facebook Webdesigner hasst

Ich hasse Facebook nicht. Ich halte es für eine Gefahr. Facebook ist zu groß, ist ein Moloch. Facebook schneidet Einhörnern die Köpfe ab. Facebook ist der Sonnenkönig des Internets. L’Internet, c’est moi! Welche Bedeutung hat das für Webdesigner und -entwickler?

fich dich facebook

Nachdem Dr. Web in der letzten Woche so freundlich war, meinen Artikel Facebook frisst das Internet und uns gleich mit zu verlinken, bat man mich auch hier etwas zum Thema schreiben. Das tue ich nun.

Facebook ist eine Gefahr für das freie Internet und für alle, die darin aktiv sind, egal ob privat oder beruflich. Das Thema ist umfangreich. Facebook beeinflusst vieles und steckt überall drin. Ich möchte hier nur auf berufliche Aspekte um das Webdesign herum eingehen.

Facebook arbeitet mit Methode. Sie sagen, wenn du willst, dass dein Content sichtbar wird, dann sorge für Interaktionen. OK, und wie kriegt man die am besten? Indem man seinen Content etwas – sagen wir mal – volkstümlicher hält, ihn einfacher, weniger fachlich, unterhaltsamer macht. Lustige Videos und Sprüche sind besser als CSS-Tricks. Werde massentauglicher für mehr Erfolg. Selbst wenn das alles funktioniert, der Erfolg für die eigenen Seiten fällt doch meist nur spärlich aus. Wozu das Publikum innerhalb Facebook bespaßen und mit Inhalten versorgen? Glaubt jemand wirklich, die eigene Marke würde so bekannt und beliebt? Wie lange muss man dafür aktiv sein und in welchem Ausmaß?

Die Blogrebellen bringen das Problem so auf den Punkt:

  • Auf YouTube werden die User dafür bezahlt, wenn Ihre Inhalte gut geklickt/geguckt werden.
  • Auf Facebook müssen User dafür bezahlen, dass Ihre Inhalte gut geklickt/gesehen werden.

Im nächsten Schritt sagt Facebook, wir haben uns was überlegt und zählen jetzt auch die Aufenthaltsdauer zu unseren Kriterien dazu. Sorge dafür, dass die Leute länger bleiben, indem du größere Stücke deines Contents einstellst. Facebook wird gierig. Und eines Tages werden sie sagen, warum gibst du uns nicht alles, wir beteiligen dich im Gegenzug an unseren Werbeeinnahmen. Die ja gigantisch sind, wie wir wissen.

Klingt doch verlockend, schließlich hat Facebook nicht nur das Publikum in der Tasche, da klimpert auch das Geld. Die eigene Website kann man dann einstellen oder als Museum weiterkreisen lassen. In Zukunft ist man anerkannter Facebookseitenbefüller.

Deshalb ist Facebook gefährlich, es zieht alles in sich hinein. Um es dann auszubeuten und zu kontrollieren. Facebook ist kein gemeinnütziger Verein. Auch wenn sich dessen Besitzer Wohltätigkeit im amerikanischen Stil leisten können.

Möglichst jeder soll bei ihnen Nutzer werden, denn je mehr Daten man hat, desto mehr davon kann man nutzen oder verkaufen. Facebook wird also alles daran setzen, um möglichst viele Menschen in sein Netz zu ziehen. Und dann will es die Inhalte, alle, nehme ich an.

Was bringt Facebook für Dr. Web?

Michael war so freundlich mich in die Statistiken blicken zu lassen. 2 % seines Traffics bezieht Dr. Web von Facebook. Nö, mehr ist es nicht. Obwohl beide Projekte schon länger bestehen und Facebook von Dr. Web aktiv bespielt wird.

Immerhin sprechen wir hier von der größten Website der Welt. Niemand sonst bringt es auf 1.500 Millionen Nutzer + X. OK, schränken wir das ein. In Deutschland sind es ’nur‘ 28 Millionen. Wenn man dazu noch bedenkt, wie viele Menschen nicht lesen können (Kinder), keine Maus mehr gerade halten können (Alte) oder vom Internet noch nichts gehört haben (Politiker) wird klar, wie groß der Anteil der Facebook-Nutzer tatsächlich ist. Es macht so ziemlich jeder mit.

Für seine 2 % hat Dr. Web arbeiten müssen und gelegentliche Leistungsgebühren nach Menlo Park überwiesen – zum Beispiel für die Newsletter Promotion – das steckt alles in den 2% drin. Inwieweit diese Aktivitäten überhaupt zu Besuchen geführt haben, darüber gibt Facebook keine Auskunft. Messen kann man es nicht. Man darf aber davon ausgehen, dass ein Teil dieses Traffics auf das Konto freundlicher Leser geht, die selbst aktiv teilen.

Worauf ich hinaus will, ist Folgendes: Die größte Website der Welt, auf der mehr oder weniger alle aktiv sind, ist geizig, überaus geizig, wenn es um das Verteilen von Traffic geht. Natürlich gibt es Seiten, die von Facebook profitieren, die dortige Aufmerksamkeitsmechanismen perfekt ausnutzen. Wir kennen sie unter Namen wie Heftig, Buzzfeed oder Viralnova, und wer sonst noch das Klickvieh bespaßen mag.

facebook leiste
Selbst Kommerzzeitschriften ist die Sozialleiste wichtiger als die Navigation.

Lohnt es sich für 1 % mehr Traffic täglich auf Facebook aktiv zu sein, dort zu posten, Kommentare zu beantworten, Inhalte einzustellen, Seiten zu pflegen und gelegentlich dafür zu bezahlen? Ich behaupte, man kann mit diesen Ressourcen Sinnvolleres anstellen und mehr bewirken, indem man sich untereinander hilft, sich verlinkt und fördert. Diese Kultur droht in Vergessenheit zu geraten. Wegen Google kursieren bei manchem Seitenbetreiber und Blogger die Angst vor dem Linksetzen. Als wäre das etwas Kriminelles.

Lieber spachtelt man seine Seiten mit Sozialleisten zu und hofft auf den nächsten viralen Coup, der doch nie kommen wird, anstatt sich mit anderen Seitenbetreibern abzusprechen, die in derselben Lage feststecken.

Die anderen betrachtet man ganz im alten Denken verhaftet als Konkurrenz, Facebook hingegen gilt als neutrale Plattform, die man nur verstehen und knacken muss. Aber das ist so nicht richtig: Facebook ist weit mehr als ein Konkurrent. Facebook will alles.

Den letzten Traffic schickt man dann noch freiwillig in den Tempel des blauen Monsters. Social Media Buttons werden aggressiver platziert als Werbung. Und genauso häufig. Sie tauchen mitunter mehrfach in verschiedener Gestalt auf einer Seite auf. Sie verlangsamen Seiten durch Junkcode und scheren sich nicht um deutsches Recht (jedenfalls die meisten nicht). Ob das alles mit guten Design vereinbar ist oder vielleicht stören könnte, wen interessiert es? Hauptsache keine Social Chance verschenkt.

Am krassesten finde ich die Firmen, die Facebook in ihrer eigenen Werbung zeigen, Name, Logo, Button, Likedaumen. Gratiswerbung für Facebook überall. So omnipräsent hat das nicht einmal Apple hinbekommen.

Ja klar, Dr. Web ist nicht sozial, das ist ein Unternehmen, das Geld verdienen muss, um die Sache am Rollen zu halten. Das eine oder andere Werbebanner beweist es. Facebook hingegen ist ein Netzwerk, das alle Welt sozial nennt, und das den Aussagen seines Chefs zufolge die Welt besser machen soll. Die Mehrheit glaubt es. Noch.

Das leider gerade KMUs in Facebook eine Art Heilsbringer erkennen, man muss sich nur genug anstrengen, den Dreh rauskriegen, dann öffnet der Sozialgigant eines Tages seine Pforten und das Geld verdient sich von allein. Unglücklicherweise begibt man sich auf den Weg dahin in eine totale Abhängigkeit. Zeit und Mühe könnte man auch woanders investieren. Die Leute denken, Facebook wäre toll, weil das jeder sagt. Es hat sich in unseren Köpfen so festgesetzt, und liegt da wie Beton. Als KMU brauche ich eine Social Media Strategie, Facebook gehört in mein Marketing-Mix. Mit Facebook ist man ganz weit vorn in jedem Bullshit Bingo.

Stop Facebook

Warum finden (Web)designer Facebook gut?

Bei Facebook sieht alles gleich aus. Design reduziert sich auf ein Logo/Avatar und ein manchmal gelungenes, oft aber stümperhaft zusammengestoppeltes Headerbild. Bei Facebook kann man nicht einmal einfachste Dinge verändern, alles ist festgelegt und in seiner puren Eintönigkeit schreiend häßlich. Es mag zweckmäßig sein, aber es ist nicht schön; wir mögen uns dran gewöhnt haben, aber es ist nicht spannend. Facebook ist designerische Monokultur. Und was sind Monokulturen? Sie sind schlecht.

Ihr sitzt vor euren durchgestalteten Macs, auf die ihr euch kräftig was einbildet, redet klug über Design und benutzt dabei Facebook. Das einheitsblaue Standardprodukt vom Kombinat aus Kalifornien. Plaste und Elaste aus Menlo Park. Wie geht das zusammen? Die DDR wäre stolz auf Facebook gewesen. Eine Seite für alle. Bei Facebook ist jeder gleich – abgesehen von großen Werbekunden natürlich. Dank Facebook hat man die gesamte Kommunikation der Menschen im Sack. Wer Facebook hat, braucht keine Stasi mehr. Noch so ein unschönes Thema.

20 Jahre Entwicklung im WWW sind im Grunde für den Arsch. Denn Dank Facebook kann man heute kaum mehr machen als damals. Man kann nicht einmal die Linkfarbe ändern auf Facebook-Seiten, da war man schon mal weiter. Wer Design will, braucht eigene Webseiten und Blogs. Wer frei sein will, begibt sich nicht in die klebrigen Fänge eines Molochs nur für ein paar Versprechungen und in Aussicht gestellte Klicks.

Dabei könnte es einfach sein. Indem wir einen Bogen um Facebook machen. Der darf ruhig etwas größer ausfallen. Folgen Sie diesen Menschen nicht. Entzieht man dem Netzwerk die Aufmerksamkeit, fällt es eines Tages wie eine leere Plastiktüte in sich zusammen.

Aber wenn wir nicht aufpassen, kassiert Facebook uns alle ein. Texte wie diesen gäbe es dann nicht. Na schön, der Verlust hielte sich in Grenzen. Aber die Website, auf der er erscheint, die gäbe es ebenso wenig. Und auch von Rest wird nicht viel bleiben. Die Online-Welt wird wüst und leer sein. Oder nach einer vermeintlichen indianischen Weisheit:

Erst wenn die letzte Website abgeschaltet, der letzte Webdesigner entlassen, der letzte Link gelöscht ist, werdet Ihr merken, dass man Facebook nicht trauen kann.

Links zum Thema Facebook

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Neuer Markenname? Nein. Lieber Wix-Videospots drehen.

Als sich die Gründer einer Homepagebaukastenbude 2006 auf wix einigten, konnte entweder keiner der Anwesenden Deutsch, oder kein Mensch dachte zu diesem Zeitpunkt an Marktanteile im deutschsprachigen Raum. Der Autobauer Mitsubishi wollte eine Karre unter dem Namen „Pajero“ in Spanien einführen. „Pajero“ heisst im Spanischen jedoch „Wichser“ (wo wir beim Thema wären). Mmmh, könnte ein Absatzhemmnis sein… Bevor man nur Hohn und Spott erntet und die Autos auf Halde liegen, gab die Konzernspitze lieber ein paar Milliönchen für ein neues Branding aus („Montero“ statt „Pajero“).

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Wix geht einen sparsameren Weg. In ihren Werbespots nehmen sie einfach den Markennamen auf die Schippe. Das Ergebnis ist, witzig.

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News Social Media

Keine Liebeserklärung an Facebook

Da muss sich eine Menge Frust angestaut haben. Sven Lennartz, der dieses Magazin hier 1997 erfand, hat einen langen Artikel über Facebook verfasst. Vorsichtig ausgedrückt: eine Liebeserklärung ist das nicht. Von Iconseuchen und Designkommunismus ist da unter anderem die Rede. Fakt ist: Facebook polarisiert. Und Sven Lennartz wünscht sich nichts anderes als: Abschalten.

Lesen wert: Facebook frisst das Internet auf

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Moo: Die Kultdruckerei (nicht nur) für Kreative

Was war das für ein Hype vor ein paar Jahren. Moo, ein neuer Print-Dienstleister aus dem Vereinigten Königreich, eroberte die Kreativbranche im Sturm. Hohe Qualität, sowohl in Sachen Material, wie auch in Puncto Verarbeitung, gepaart mit großer Formatunterstützung und klaren Informationen zu erforderlichen Konventionen, gefielen den Designschaffenden weltweit so gut, dass sich Moo innerhalb kürzester Zeit von einem Geheimtipp zu einer Trendmarke mausern konnte. Man sprach bisweilen gar vom Apple der Druckindustrie.

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Moo: mittlerweile etabliert, immer noch überzeugend

Mittlerweile ist Moo nicht nur in den Kreativbranchen etabliert. Vielfältige, hochwertige Designvorlagen machen es auch Nichtdesignern leicht, einen beeindruckenden Entwurf zu erstellen und zum fertigen Produkt zu bringen. Menschen mit einem hohen ästhetischen Anspruch werden Moo spontan ins Herz schließen.

Denn Moo geht es bei der Nutzung modernster Drucktechnologien nicht darum, das Drucken billiger, im Sinne von kosteneffizienter, zu machen. Vielmehr will man moderne Technologien vor allem dafür nutzen, das Drucken besser, im Sinne von ergebniseffizienter, schöner, hochwertiger zu machen. Das Moo-Versprechen, so die Bezeichnung der hauseigenen Zufriedenheitsgarantie, wird von Kunden weltweit bestätigt. Der Weiterempfehlungsfaktor ist beachtlich hoch. Mit dem Slogan „Design wirkt Wunder“ ist mit drei Worten gesagt, was Sie als Kunde von Moo zu erwarten haben.

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Hier bei Dr. Web haben wir Ihnen Moo schon vor ein paar Jahren vorgestellt. Seither hat sich einiges getan. Dabei erweiterte man bei Moo allerdings nicht maßlos das Sortiment, sondern konzentrierte sich darauf, das Portfolio schrittweise zu entwickeln und dabei stets den Fokus auf Qualität zu belassen.

Moo – die Besonderheiten

Bei Moo gibt es nicht alles. Dafür gibt es von allem nur das Beste. Letztlich beschränkt sich die Papierwahl bei Moo auf drei verschiedene Optionen. Sie wählen zwischen dem „Classic Paper“, der Öko-Variante „Grün“ und dem besonders attraktiven Luxe-Papier, jeweils in unterschiedlichen Stärken.

Mir persönlich hat es besonders die Luxe-Linie angetan. Dabei handelt es sich um ein Papier, das speziell für Moo hergestellt wird und so woanders nicht erhältlich ist. Die Luxe-Varianten für Visiten- und andere Karten bringen stattliche 600 Gramm pro Quadratmeter auf die Waage. Sie bestehen aus vier verleimten Papierbögen, darunter mittig einem farbigen, der dafür sorgt, dass ein Farbstreifen am Rand entsteht. Die Farbe dieses Streifens wählen Sie aus acht Varianten.

Luxe ist sowohl optisch, wie vor allem auch haptisch etwas, was direkt als Gesprächsöffner wirken wird. Ihre potentiellen Kunden werden nicht weniger begeistert sein als Sie. Dabei können Sie Ihr komplettes Set an Geschäftsunterlagen mit Luxe erstellen lassen. Sie erhalten Briefpapier, Vistienkarten, aber auch Post- und Mini-Karten aus dem gleichen Material. Beidseitiger Vollfarbdruck ist ohne Aufpreis möglich. Dadurch ergeben sich für Briefbögen ganz neue kreative Ansätze.

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Ein mir bis dato unbekanntes Produkt namens Printfinity erlaubt es, jedes Element eines Päckchens mit einem eigenen Foto oder Design zu versehen. So könnten Sie theoretisch 100 Visitenkarten mit unterschiedlichen Gestaltungen drucken lassen. Das habe ich so auch noch nirgends gesehen. Die Zahl der Varianten ist bei Wahl einer fertigen Vorlage durch die Zahl der vorgefertigten Varianten beschränkt.

Moo: Online-Editor macht die Bestellung einfach

Sehr angenehm finde ich den neuen Online-Editor des Anbieters. Zwar kommen Sie nur aus den einzelnen Angeboten heraus an ihn heran. Sind Sie aber einmal darin, können Sie von hier nicht nur das Design, sondern sämtliche Eigeschaften auch des Endproduktes, also Papier, Kantungen, Oberflächen etc. frei wählen. Entscheiden Sie sich quasi unterwegs dafür, dass Ihre Karte doch nicht auf Classic, sondern auf Luxe gedruckt werden soll, müssen Sie nicht von vorn beginnen, sondern passen einfach die Papierwahl an. Die Preise werden dann entsprechend mitgeändert.

Kreativschaffende laden ihre eigenen Designentwürfe hoch, während weniger kreative Menschen sich an den Hunderten von Designvorlagen gütlich tun können, die Moo inzwischen im Angebot hat. Wählen Sie einfach aus dem breit gefächerten, dabei thematisch sauber sortierten Vorlagenpool eine Sie ansprechende Vorlage aus und passen selbige online an.

Erforderlichenfalls laden Sie Bilder direkt aus dem Online-Editor hoch oder verknüpfen Dienste, wie Instagram, Facebook, Flickr oder Etsy. Auch die Beigabe (nebst Erstellung von QR-Codes) ist möglich. Ebenso lassen sich an dieser Stelle erneut völlig eigene Entwürfe in den Dateiformaten PDF, GIF, PNG oder JPEG hochladen. Im Editor sehen Sie stets das gewählte Produkt in gewählter Stückzahl mit den entsprechenden Kosten. Alle Parameter sind von hier aus frei anpassbar.

Haben Sie mittendrin Zweifel an der gewählten Vorlage? Kein Problem, auch diese Änderungen sind jederzeit möglich. Bevor Sie den Entwurf letztlich beauftragen, sollten Sie von der Möglichkeit Gebrauch machen, sich einen Proof als PDF anzeigen zu lassen, um sicher zu gehen, dass alle Elemente am rechten Fleck sitzen.

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Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zum Druckermeister Meier von umme Ecke ist die Präsentation des fertigen Produktes. Sie erhalten Ihre Bestellung nicht in einem labbrigen Karton, den Meier von der letzten Papierlieferung noch übrig hatte, sondern in einer eigens dafür hergestellten Verpackung, die sich auch als Aufbewahrungsort und zu Präsentationszwecken auf Ihrem Schreibtisch hervorragend macht.

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Gibt Ihnen Ihre bisherige Druckerei auch verlässliche Informationen zur Druckgestaltung, etwa hinsichtlich des erforderlichen Anschnitts oder geht es Ihnen wie mir? Meine hält uralte Adobe-Jobsettings zum Download und Import in InDesign bereit, bei denen ich mit jeder neuen InDesign-Version hoffe, dass sie sie mir nicht zerschießen. Moo hingegen bietet entsprechende Vorlagen in den Formaten Photoshop, Illustrator und InDesign, nebst JPEG an.

Moo: Wissen, Inspiration und Unterhaltsames

Neben der Tatsache, dass Sie bei Moo professionell drucken lassen, können Sie sich auch inspirieren, unterhalten oder weiterbilden lassen. Für die Unterhaltung sorgt ein ordentlich gepflegter Blog, der sich auch ausgefallenen Designtrends annimmt und immer einen Besuch wert ist.

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Inspiration erhalten Sie in der eigens so benannten Galerie für Inspirationen. Hunderte von echten Kundenprojekten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Man glaubt ja gern, so leicht könne einen nichts mehr beeindrucken. Ich wurde in dieser Galerie mehr als einmal eines besseren belehrt.

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Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist der Bereich „Rat von den Experten„. Darunter finden sich Einsteigerthemen, wie „Wie Sie Ihren ersten Kunden finden„, aber auch spezielle Topics, wie „Tipps zur Produktfotografie„. Letzteres finden Sie recht frisch aber auch in Ihrem Lieblings-Onlinemagazin. Lesen Sie einfach beides ;-)

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Moo? Stimmen Sie in mein Loblieb ein?

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E-Business Social Media

SlideShare: So erstellen Sie eine erfolgreiche Präsentation

Wenn Sie bereits auf anderen Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter erfolgreich sind, dann stellt sich die Frage: Was kommt jetzt? Natürlich gibt es noch viele weitere Soziale Medien, die Unternehmen nutzen können. SlideShare ist eine gute Möglichkeit, die eigene Marke bekannter zu machen. SlideShare wurde im Mai 2012 von LinkedIn aufgekauft und wies laut eigener Aussage im letzten Quartal des Jahres 2013 60 Millionen Besucher pro Monat und 215 Millionen Seitenaufrufe auf.

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Das ist SlideShare

SlideShare ist ein Dienst zur Erstellung von Online-Präsentationen, nicht ganz unähnlich dem Urvater PowerPoint. Mit etlichen, vorgefertigten Templates, Farb-Schemata, einfach zu erstellenden Charts und einem benutzerfreundlichem Editor benötigen Sie keine große Erfahrung im Erstellen von Präsentationen. Allerdings gibt es, wie bei jedem anderem Social-Media-Medium auch, einige Fallstricke. Daher stellen wir Ihnen in diesem Beitrag eine kleine Anleitung zur Verfügung, damit Sie schneller durchstarten können.

So erstellen Sie eine erfolgreiche SlideShare-Präsentation

Tipp 1: Schreiben Sie eine gute Überschrift

Der Titel einer SlideShare-Präsentation ist genauso wichtig wie die Überschrift eines Blogbeitrags. Anhand des Titels entscheiden die Besucher, ob sie eine Präsentation öffnen möchten oder nicht. Geben Sie sich daher bei dem Titel Ihrer Präsentation  Mühe. Es wird sich lohnen, wenn Sie erst mal den Dreh raus haben. Sollten Sie Unterstützung bei der Findung einer guten Überschrift benötigen, Dr. Web bietet Ihnen eine gute Anleitung zu diesem Thema mit vielen Beispielen.

Tipp 2: Wählen Sie eine Präsentationsstruktur

Wählen Sie eine einfach zu verfolgende Struktur für Ihre Präsentation. Je leichter der Inhalt „verdaulich“ ist, desto besser. Beispiele hierfür könnten folgende sein:

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Zeigen Sie Ihrer Zielgruppe, wie sie Schritt für Schritt ein Problem lösen könnten.

Informative Listen. SlideShare bietet unter anderem auch ein Listenformat. Zum Beispiel: „In 10 Schritten neue Geldgeber finden“.

Statistiken. Ähnlich einem Listenformat können Sie auch Statistiken an den Mann bringen. Hier ein Beispiel: „10 Dinge, die Sie über xxx noch nicht wussten“.

Erzählen Sie eine Geschichte. Verwenden Sie jede Folie, um eine Geschichte zu erzählen. Zum Beispiel könnte ein gemeinnütziger Verein seine eigene Erfolgsgeschichte teilen. Jede Folie bietet ein wenig mehr Informationen über den Verein und seine Geschichte.

Featured-Marketing-SlideShare

Tipp 3: Lernen Sie von erfolgreichen SlideShare Usern

Aller Anfang ist schwer. Das gilt besonders für neue Soziale Netzwerke. Allerdings kann man die Lernzeit bedeutend verkürzen, wenn man etwas von den erfolgreichsten Usern einer Plattform „abkupfert“. Das meint nun nicht das 1:1 Kopieren, sondern nur die ausgiebige Einholung von Inspirationen. Je öfter Sie sich die wirklich erfolgreichen Präsentationen anschauen, desto eher können Sie selbst welche erstellen.

SlideShare selbst macht Ihnen diese Aufgabe sehr leicht, denn dort hat mann die erfolgreichsten Präsentationen aus 2014 in einer Präsentation zusammengefasst.

The Must-Read SlideShares of 2014 from LinkedIn SlideShare

Tipp 4: Nutzen Sie visuelle Effekte und Hintergründe

SlideShare

Bedenken Sie eines: Eine PowerPoint-Präsentation dient immer nur zur Unterstützung des Vortragenden. Diese Möglichkeit bleibt Ihnen jedoch bei einer SlideShare-Präsentation verwehrt. Bei SlideShare muss nicht der Vortragende Redner überzeugen, sondern die Präsentation selbst. Sorgen Sie also dafür, dass der Inhalt für sich spricht.

Um das zu gewährleisten, benötigen Sie zur Unterstützung des reinen Inhalts eine visuelle Komponente. Bilder und Grafiken können den Inhalt einer Präsentation betonen und dafür sorgen, dass der Content besser im Gedächtnis des Zuschauers bleibt. Kostenlose Fotos und Vektor-Grafiken ohne Backlinkpflicht bieten einige Dienste an. Dr. Web hat Ihnen bereits 43 solcher Dienste vorgestellt. Doch auch Videos lassen sich in die Präsentationen von SlideShare einfügen, experimentieren Sie also ruhig etwas.

Tipp 5: Erstellen Sie qualitativ hochwertigen Inhalt

Was auch immer Ihr Thema sein mag, verschwenden Sie nicht die Zeit anderer Leute mit schlechten Inhalten. Niemand kann erwarten, dass sich die Menschen durch 10 Slides klicken, wenn dort nur unwesentliche Inhalte stehen. Erstellen Sie Content, auf den Sie stolz sein können. Geben Sie sich mit dem Inhalt Mühe, dann werden andere Menschen davon früher oder später Notiz nehmen und – im besten Falle – die Präsentation erneut teilen.

Tipp 6: Fügen Sie Call-to-Action-Buttons hinzu

call-to-action-in-slideshare

Fordern Sie die „Leser“ Ihrer Präsentation ruhig mit ermunternden Links auf, eine ganz spezielle Handlung durchzuführen. Das könnte zum Beispiel das Abonnieren Ihres Newsletters sein. Allerdings sollten Call-to-Action-Links erst am Ende Ihrer Präsentation erscheinen, dann sind sie – wenn gute Inhalte verwendet worden sind – wirkungsvoller als an anderer Stelle.

Natürlich wäre auch ein Link auf die eigene Website denkbar. Vielleicht schreiben Sie einen kurzen Text hinzu, wie: „Mehr über unsere Produkte können Sie erfahren, wenn Sie den Link unten anklicken“. Es sollte die komplette URL auf der Folie erscheinen und kein Hyperlink-Text. Erstens wissen die Leser dann, wohin genau verlinkt wird und zweitens bietet sich Ihnen die Möglichkeit, diesen Link zu kopieren und in die Suchleiste des Browsers einzufügen. Sollte der Link zu lang sein, nutzen Sie einen Online-Dienst zum Verkürzen des Links. Hier bietet sich zum Beispiel Bitly an.

Natürlich können Sie die Menschen auch auffordern, Ihnen auf anderen Sozialen Netzwerken zu folgen. Bauen Sie die betreffenden Buttons in die Präsentation ein und teilen Sie Ihren Lesern mit, was zu tun ist: „Um uns auf Twitter oder Facebook zu folgen, klicken Sie das jeweilige Symbol an“.

Tipp 7: Teilen Sie Ihre Präsentation

Nachdem Sie Ihre Präsentation fertiggestellt haben, sollte sie über alle Ihre Sozialen Medien inklusive LinkedIn geteilt werden. SlideShare und LinkedIn arbeiten optimal zusammen. SlideShare wurde von LinkedIn gekauft, beide Dienste sind aufeinander optimiert worden.

Versuchen Sie, auf die Startseite von SlideShare zu kommen. SlideShare pickt sich täglich einige Slides heraus, um sie auf der Startseite zu zeigen. Natürlich bekommen die auf diesem Wege herausgestellten Präsentationen wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als andere, sich nicht auf der Startseite befindlichen Slides. SlideShare selber hat eine Präsentation herausgegeben, in der Sie wichtige Tipps finden, um für die Startseite in Betracht gezogen zu werden.

http://www.slideshare.net/Slideshare/how-23431564

Tipp 8: Pro Blogpost eine Präsentation erstellen

Eine gute Promotion-Möglichkeit für Ihren (Firmen)-Blog könnte sein, pro Blog-Beitrag eine Präsentation zu erstellen. Menschen sind visuell orientiert und schauen sich gerne Videos oder Präsentationen an. Da kann es nicht schaden, jeden Beitrag im Blog mit einer kurzen Präsentation auf SlideShare zusammen zu fassen. Diese kann dann nicht nur über die Social-Networks geteilt werden, sondern auch unter jedem Blogpost verlinkt werden. Damit heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab.

Fazit

In dieser kurzen Anleitung haben wir Ihnen einige Tipps gegeben, wie Sie einen leichten Einstieg auf SlideShare finden können. Orientieren Sie sich ruhig an den wirklich erfolgreichen Erstellern von Präsentationen und experimentieren Sie etwas. Der Erfolg wird sich irgendwann einstellen, wenn Sie kontinuierlich qualitativ hochwertige Präsentationen abliefern.

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Mehr Besucher: 17 kreative Wege zur Traffic-Steigerung

Einen Mangel an Traffic auf dem eigenen Blog zu beheben, ist eine der größten Herausforderungen, denen man sich stellen kann. Immer wieder hört man, dass „Content King ist“ und mit guten Inhalten der Erfolg schon von selbst kommt. Doch leider ist dem nicht so. Denn was nutzt der beste Inhalt, wenn er nicht gelesen wird? Daher beschäftigen wir uns in diesem Beitrag einmal näher mit kreativen Methoden, mehr Besucherverkehr zu generieren und zu halten. Wir stellen Ihnen eine ganze Batterie an Lösungsansätzen zur Verfügung, die allesamt relativ leicht umsetzbar sind. Während einige dieser Strategien nicht die schnelle Lösung darstellen, werden andere Tipps schnellere Ergebnisse bringen. Wir können Ihnen mit allen Tipps nicht den heiligen Gral versprechen, doch wenn Sie sich gewissenhaft an die Arbeit machen, wird sich der Erfolg früher oder später einstellen. Sie wissen ja, „Content ist King“ ;-)

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1. Promoten Sie Ihre Artikel auf mehr Plattformen

Viele Blogger promoten Ihre Artikel nur auf den allseits bekannten Sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Google Plus. Doch es gibt noch wesentlich mehr interessante Social Media-Plattformen, die man dringend ausprobieren sollte. Bedenken Sie eines: Mit jedem zusätzlichen Sozialen Medium steigen Ihre Erfolgschancen. Das muss nicht so sein, doch statistisch gesehen ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie auf diese Art mehr Traffic bekommen. Neben den oben erwähnten Plattformen gibt es zum Beispiel noch diese interessanten Netzwerke: LinkedIn, Pinterest und Instagram.

2. Starten Sie einen E-Mail-Newsletter

E-Mail-Newsletter mit MailChimp starten

E-Mail-Marketing ist interessant und auf lange Sicht nutzbringend. Jede Website, die etwas auf sich hält, hat mittlerweile einen Newsletter. Einige Blogs in Deutschland leben bereits von dieser Art des Marketing. Wir können Ihnen den Start eines E-Mail-Newsletters nur empfehlen. In diesem Beitrag lesen Sie alles Wissenswerte über E-Mail-Marketing.

3. Arbeiten Sie an Ihren Überschriften

Überschriften sind das Salz in der Suppe eines Artikels. Ihre Besucher entscheiden bereits beim Lesen der Überschrift, ob der Beitrag für sie von Interesse ist. Auch im Such-Index von Google funktioniert das so. Ein hervorragender Inhalt nutzt bei einer schlechten Überschrift leider gar nichts. Deshalb sollte die Überschrift stets so formuliert werden, dass sie das Interesse – den Hunger – nach dem eigentlichen Inhalt des Artikels weckt. Dann lesen die Besucher Ihres Blogs mehr Artikel und die Suchenden von Google kommen öfter auf Ihre Website.

4. Schreiben Sie Gastartikel

Bieten Sie bekannteren Blogs an, Gastartikel für sie zu verfassen. Viele Blogger oder hochbekannte Newssites wie die Huffington Post Deutschland lieben Gastartikel von anderen Bloggern. Denn Sie haben relativ wenig Arbeit mit einem Gastartikel. Er muss nur lektoriert und korrigiert werden. Das geht bedeutend schneller als einen Beitrag selbst verfassen zu müssen. Von einem veröffentlichten Gastbeitrag kann mitunter sehr viel Besucherverkehr auf den eigenen Blog kommen. Je öfter Sie einen Gastbeitrag veröffentlichen, desto besser für Ihren Bekanntheitsgrad.

5. Posten Sie Ihre Artikel auf Social-News Websites

Auch wenn Sie gehört haben sollten, dass Social-News-Sites auf dem absteigenden Ast sind, tot sind sie mit Sicherheit noch längst nicht. Eine gute Platzierung auf den für Deutschland in Frage kommenden Seiten sollte einiges an Traffic auf den Blog bringen. Auf jeden Fall kann es nicht schaden, diese Möglichkeit einfach auszuprobieren. Je mehr Möglichkeiten ausprobiert werden, desto mehr Chancen hat man.

6. Tweeten Sie Ihre Artikel nicht nur einmal

Artikel nicht nur einmal twittern

Ein Tweet hat nur eine Lebensdauer von einigen Minuten, es macht daher keinen Sinn, einen Artikel nur ein einziges Mal zu tweeten. Besser ist es, wenn Ihre Beiträge abwechselnd immer wieder getwittert werden. Sollten Sie WordPress als Ihre Blogsoftware nutzen, dann gibt es ein gutes Plugin für diesen Zweck: Revive Old Post. Einmal richtig eingestellt, müssen sie sich um nichts mehr kümmern, Ihre Artikel werden dann automatisch nach Ihren Vorgaben getweetet. Aber auch Dienste wie Buffer, Hootsuite oder das relativ neue Edgar können in diesem Bereich Wunder wirken.

7. Interviewen Sie die „dicken Fische“

Suchen Sie sich die bekanntesten Blogger aus Ihrem Bereich oder Ihrer Nische heraus und bitten Sie diese um ein Interview. Viele Blogger werden sich auf ein Interview einlassen, denn es steigert letztendlich ja auch deren Popularität. Wichtig ist nur eine gute Vorbereitung mit wirklich guten Fragen. Versuchen Sie Dinge in Erfahrung zu bringen, die in anderen Interviews noch nicht abgefragt worden sind. Googeln Sie vielleicht bereits erfolgte Interviews mit der Person Ihrer Wahl, damit Sie nicht dieselben Fragen stellen, wie Ihr Vorgänger. Sollte ein Interview erfolgt sein, so stehen die Chancen gut, dass auch der Interviewte einen Backlink zu Ihrem veröffentlichten Interview mit ihm setzt.

8. Schreiben Sie einen Wochenrückblick

Verfassen sie jedes Wochenende ein Rückblick auf die wichtigsten Neuigkeiten oder Artikel von anderen Blogs. Erstens ist dieses ein guter Service für Ihre Leser und zweitens bekommen Sie einen Trackback (wenn Sie WordPress verwenden). Auch dieser Tipp kann Ihnen mit der Zeit sehr viel Besucherstrom bringen, denn Ihre Leser werden zu ihren liebsten Themen vollständiger informiert und haben stets einen Grund, Ihren Blog zu besuchen. Durch die gesetzten Trackbacks auf den von Ihnen verlinkten Artikeln anderer Blogs kann wiederum mehr Traffic auf Ihren Blog kommen.

9. Nutzen Sie ergänzende Medien in Ihren Blogposts

Ergänzende Medien in Blogposts nutzen

Nur Text allein geht heute nicht mehr. Eine reine Textwüste mag sich niemand ansehen, geschweige denn, sich dort durchkämpfen. Nutzen Sie daher möglichst viel ergänzende Medien wie Fotos, Grafiken und Videos. Fotos und gerade auch Videos lockern einen Blogpost ungemein auf. Die Menschen schauen auch lieber ein Video, als längere Texte zu lesen. Wenn diese jedoch zumindest mit guten Bildern aufgelockert sind, ist es auch schon okay. Hier finden Sie eine Liste von frei und kostenlos zu nutzenden Bildquellen. Warum es so wichtig ist, visuellen Content in Ihre Artikel zu bringen, können Sie hier noch mal genau nachlesen.

10. Nutzen Sie LinkedIn Gruppen

Falls Sie noch kein LinkedIn-Profil besitzen, legen Sie sich eines an. Suchen Sie sich alle Gruppen heraus, die thematisch zu Ihrem Blogthema passen und werden Sie Mitglied. Nun haben Sie mitunter Zugang zu Tausenden von Mitgliedern, welche sich alle für Ihr Thema interessieren. Seien Sie aktiv in diesen Gruppen und posten Sie regelmäßig Ihre Beiträge darin. Das verspricht mittel- und langfristig einiges an Besucherstrom auf Ihren Blog zu lenken. Probieren Sie es ruhig aus, verlieren können Sie dabei nicht.

11. Erstellen Sie SlideShare Präsentationen von Ihren Blogposts

SlideShare ist eine Plattform für Präsentationen ähnlich einer Powerpoint-Präsentation. Diese Möglichkeit zur Generierung von Traffic zu nutzen, ist – vorsichtig ausgedrückt – ungewöhnlich. Doch gerade das könnte zum Erfolg führen. Denn, wenn Sie etwas anderes als die Masse der Blogger tun, haben Sie auch die Chance darauf, mehr zurück zu bekommen als die Masse. Ein Versuch ist es allemal wert, denn die Seite hat Potential. Im letzten Quartal 2013 hatte SlideShare 60 Millionen Besucher pro Monat und gehört damit zu den 120 meistbesuchten Websites der Welt.

Erstellen Sie also eine Präsentation Ihres Blogartikels (das können Sie online auf SlideShare machen) und fügen Sie auch einen Backlink zu Ihrer Webseite ein. Binden Sie die erstellte Präsentation am Ende Ihres Blogposts ein, setzen Sie einen Link zum SlideShare-Account und zu der Präsentation. Eine Präsentation der Marketing-Spezialistin Pam Moore zeigt die Wechselwirkungen zwischen Ihrem Blog und SlideShare auf.

16 Content Marketing Golden Rules for Real Results from Pam Moore

12. Gestalten Sie Ihren Blog und die Artikel SEO-freundlich

Suchmaschinenoptimierung wird immer wichtiger. Eine schnelle und gute Optimierung ist das Hinzufügen von Schema.org Markup. Als nächstes sollten Ihre Artikel SEO-freundlich gestaltet sein. Wählen Sie hierzu eine gute Überschrift, die bereits wichtige Schlüsselwörter enthält, unter denen der Beitrag gefunden werden soll. Diese Keywords sollten sich auch im Inhalt des Artikels wiederfinden – allerdings nicht zu oft. Denn das könnte Google als Spam interpretieren. Setzen Sie auch Zwischen-Überschriften mit einem Keyword.

Eine Überschrift sollte übrigens im Quellcode Ihres Blogs mit <h1> ausgezeichnet sein, danach folgt eine Zwischen-Überschrift mit <h2>, nach Relevanz. Wichtig ist auch eine Verlinkung Ihrer relevanten Quellen für einen Beitrag. Hier auf Dr. Web können Sie am Ende eines jeden Artikels die „Links zum Beitrag“ als unsere Quellen – oder als weitere, ergänzende Ressourcen sehen.

13. Optimieren Sie Ihre Blogbeiträge nicht nur auf ein Keyword

Die Zeiten der Optimierung auf ein einziges Keyword sind vorbei. Google durchsucht schon länger Artikel nach weiteren, für den Inhalt relevanten Schlüsselwörtern. Beiträge sollten heutzutage also nach der sogenannten LSO (Latent Semantic Optimization) optimiert worden. Hierbei geht es um nicht anderes als verwandte Schlüsselwörter. Wenn Ihr Haupt-Keyword zum Beispiel Rezept lautet, dann wären verwandte Keywords Schüssel, Pfanne, Messer, Zutaten und Mixer. Versuchen Sie also stets zu Ihrem Hauptkeyword auch verwandte Begriffe zu finden und interessant im Beitrag zu verpacken. Zwei unterstützende Artikel zum Thema:

How to Find LSI (Long-Tail) Keywords Once You’ve Identified Your Primary Keywords

The Definitive Guide to Using Google’s Keyword Planner Tool for Keyword Research

14. Fügen Sie unter jedem Beitrag noch einige verwandte Artikel ein

Eine wirklich einfache Methode, um die Leser eines Artikel auf weitere Beiträge aufmerksam zu machen. Sie werden nicht jeden Besucher dazu bekommen, weitere Artikel von Ihnen zu lesen. Einige Leser jedoch werden diesen Service dankend annehmen und dementsprechend auch gerne wiederkehren. Probieren Sie es ruhig aus, mit Hilfe eines Analysewerkzeugs, wie zum Beispiel Google Analytics können Sie den Erfolg schnell messen. Richtig optimal umgesetzt sehen verwandte Artikel so aus:

verwandte-beitraege

Wenn Sie WordPress nutzen, gibt es sehr viele Plugins zur Realisierung von verwandten Beiträgen. Die hier oben im Screenshot wurden vom Jetpack Plugin erstellt.

15. Eine höhere Post-Frequenz wählen

Eine Studie von Neil Patel von QuickSprout hat ergeben, dass eine Postfrequenz von mindestens 5 Artikeln wöchentlich (besser 6) den Besucherstrom um bis zu 18,6% erhöhen kann. Finden Sie Ihre optimale Post-Frequenz und halten Sie diese anschließend durch. Bedenken Sie, dass Besucherzahlen durchaus in vielen Fällen skalierbar sind. Logisch ist es zudem: Je öfter sie einen Beitrag veröffentlichen, desto öfter schaut auch der Google-Bot bei Ihnen vorbei und indexiert den neuen Inhalt. Lesen sie hierzu bitte auch den folgenden Artikel:

How to Grow Your Blog to 100,000 Visits a Month Within 1.5 Years

16. Erstellen Sie Infografiken

Gute Infografiken können durchaus zu einem Traffic-Magneten werden. Alle relevanten Informationen zu einem Thema finden sich auf einer einzigen Infografik visuell gut aufbereitet wieder. Wenn die erstellte Grafik zudem noch so angeboten wird, dass jedermann sie mittels eines kleinen Code-Schnipsels in die eigene Webseite einbetten kann, dann bekommen Sie noch eine Menge kostenloser Backlinks. Diese Methode ist recht erfolgversprechend, wenn die angefertigten Infografiken visuell wirklich gut aufbereitet sind. Es existieren einige kostenlose Tools zur Erstellung von Infografiken im Netz.

Infografiken: Why Content Marketing is the New SEO

Infografiken: Infografiken selbst erstellen: 10 Tools, die dabei helfen

17. Erwähnen Sie wichtige Blogger in Ihren Tweets

Sollten Sie wirklich wichtige Blogger in Ihrer Themennische einmal in einem Ihrer Artikel zitieren oder erwähnen, sorgen Sie stets dafür, dass diese auch in Ihrem Promotion-Tweet erwähnt werden (@mention). Damit steigen die Chancen, dass diese Person Ihren Tweet retweetet und vielleicht auch Ihren Artikel liest und einen Kommentar hinterlässt. Weniger Mühe kann eine vielversprechende Werbeform schon gar nicht mehr machen.

Fazit

Siebzehn Punkte und siebzehn Quellen haben wir für Sie aufgelistet. Es sollte schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich daraus nicht mehr Traffic für Ihren Blog generieren ließe. Ich empfehle Ihnen, sämtliche Punkte stetig abzuarbeiten und vor allem auch konsequent beizubehalten. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn etwas nicht sofort passiert, bloggen ist immer eine eher langfristige Angelegenheit. Das absolut wichtigste ist demnach: Bleiben Sie stetig am Ball, dann stellt sich der Erfolg auch ein.

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12 Gründe für Pinterest: So machen Sie das Beste draus

Wenn es um die Vermarktung Ihrer Marke und Ihres Unternehmens geht, gehören die sozialen Medien sicherlich zu den besten Wegen. Wenn Sie zuerst einmal eine Facebook-Seite angelegt haben, ist schon einiges gewonnen. Als einen der weiteren Schritte empfehle ich Ihnen, einen Account bei Pinterest anzulegen. Wie ich darauf komme? Shareaholic.com verglich in einer Studie von 2014 die 8 großen Social-Network-Seiten und Ihren Traffic miteinander. Laut dieser Studie konnte Pinterest seinen Traffic in nur 3 Monaten um circa 48% steigern. Es ist durchaus im Rahmen des Möglichen, dass dieser Anstieg recht große Auswirkungen auf die Bildung von Marken haben kann. Man denke an digitales Marketing für Produkte wie Bücher, Zeitschriften, Antiquitäten und Dienstleistungen. Pinterest ist eine Social Media Plattform, die hauptsächlich auf der Wirkung von Bildern beruht. Seit mehr als 4 Jahren werden dort Fotos hochgeladen, als Pins präsentiert, geteilt und in sogenannten Pinboards gespeichert. Pinterest sollte mittlerweile durchaus ernst genommen werden, denn es hat eine Zahl von über 70 Millionen Nutzern und wächst beständig weiter. Auch Ihre Marke könnte davon profitieren, wenn Sie Pinterest-Marketing zu Ihrem Vorteil nutzen.

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Gute Gründe, um mit Pinterest-Marketing zu beginnen

Im Folgenden zeige ich Ihnen 12 Gründe und Tipps, warum es vorteilhaft für Ihr Unternehmen sein kann, bei Pinterest vertreten zu sein und etwas Zeit in Pinterest-Marketing zu investieren. Zum besseren Verständnis: Vergleichen Sie Pinterest mit einer Online-Pinnwand, denn die Fotos, die man teilen möchte werden angepinnt. Ein Bild nennt sich dann eben korrekt auch „Pin“. Auf Pinterest können Sie anderen Menschen folgen und diese wiederum können Ihnen folgen (das nennt sich dann Follower). Wenn Sie anderen Nutzern folgen, können Sie sehen, welche Fotos derjenige pinnt und Ihre Follower sehen also, welche Fotos Sie pinnen. Pinterest verhält sich daher ebenso wie Twitter oder Facebook.

1. Der Einstieg in Pinterest

Bei Pinterest haben Sie die Möglichkeit, Ihre Profilseite mit dem Namen Ihres Unternehmens zu versehen, ein Logo und ein Profilbild hinzuzufügen. Jedes Mal, wenn Sie ein Foto pinnen, wird auch Ihr Profilbild im Pin gezeigt und Sie erreichen wieder etwas Aufmerksamkeit. Ebenso ist es auf Ihrer Profilseite möglich, eine kurze Beschreibung Ihres Unternehmens mit Link zu Ihrer Webseite hinzuzufügen. Auch Links zu Ihrem Twitter- und Facebook-Account sind möglich. Sollten Sie in mehreren Geschäftsbereichen tätig sein oder verschiedene Produkte anbieten, wäre es jedoch vorteilhafter, für jeden Bereich eine Pinterest-Seite zu erstellen. Auf diese Art ist ihnen mehr Aufmerksamkeit sicher als nur mit einem Profil.

2. Die mögliche Reichweite Ihrer Webseite erhöhen

Auch Pinterest bietet einen Share-Button für Ihre Webseite, mit der Ihre Leser die Grafiken und Bilder auf Ihrer Webseite teilen können. Je öfter das getan wird, desto größer ist die Chance, dass die Nutzer von Pinterest auf Ihr Pinterest-Profil und im Anschluss auf Ihre Webseite gehen. Daher ist es vorteilhaft, wenn Sie auf Ihrer Webseite einen Pinterest-Share-Button implementieren. Sollten Sie nicht genau wissen, wie Sie einen Share-Button erstellen, keine Angst. Pinterest führt Sie durch alle nötigen Einstellungen. Sie können einen Button ganz einfach auf der Widget Builder Webseite erstellen.

Die Einstellungshilfen beim Errichten eines Pinterest-Accounts.

3. Marktforschung betreiben

Pinterest gibt Ihnen einen guten Überblick über den Markt und zeigt Ihnen auf, für was sich die Nutzer am meisten interessieren. Vielleicht werden Sie als Anbieter von Produkten für das männliche Geschlecht das Gefühl nicht los, dass der überwiegende Teil der Pinterest-Nutzer weiblichen Geschlechts ist, aber diese Frauen haben zumeist ebenfalls Ehemänner oder Lebensabschnittsgefährten. Weibliche Nutzer haben genau wie männliche eventuell einen großen Freundeskreis, mit dem der Inhalt geteilt wird. So landen auch „männliche Produkte“ bei der richtigen Zielgruppe.

Gerade auch durch die Art und Weise, wie ein Pinterest-User seine Pinboards aufbaut und durch die Dinge, die er „pinnt“, können Sie erfahren, wie er als Konsument „tickt“. Das funktioniert vielleicht nicht beim ersten Mal, doch mit etwas Erfahrung werden Sie diesbezüglich recht „treffsicher“ werden.

Marktforschung mit Pinterest
© Photo by Bunches and Bits via Flickr

4. Neue Kunden gewinnen

Wenn einer Ihrer Pins einmal beginnt, in den verschiedenen Pinboards populär zu werden, dann erhalten Sie eine anständige Menge an Traffic, egal ob der betreffende Pin erneut von den Nutzern angepinnt wird oder nicht. Stellen Sie sich diesen Zustand wie eine riesige Plakatwand an der Autobahn vor, es wird schwer sein, von Ihnen keine Notiz zu nehmen. Und das für eine längere Zeit. Wenn Ihr Pin dann auch noch von den Usern geteilt und nochmals gepinnt wird, steigen Ihre Chance deutlich, neue Kunden zu gewinnen. Wenn sie am Ball bleiben und stetig gute Produktfotos mit anständiger Beschreibung pinnen, werden Sie irgendwann davon profitieren und neue Kunden gewinnen.

5. Die Möglichkeit, zur Autorität zu werden

Da Pinterest Sie in die Lage versetzt, Marktforschung zu betreiben, können Sie genau auf den Markt reagieren. Damit und mit guter Qualität der Fotos und einer aussagekräftigen Beschreibung ist es möglich, den Usern und potentiellen Kunden genau das zu geben, wonach sie suchen. Wenn das mit der Zeit gut funktioniert, sind Sie auf dem richtigen Wege, eine Autorität in Ihrer Branche zu werden.

6. Kostenloses Marketing durch Ihre Follower

Kostenloses Marketing ist immer gut und bei Pinterest können Sie dies relativ einfach erreichen. Genau wie Instagram und Facebook macht auch Pinterest Gebrauch von der Macht der Follower und der Aussagekraft von Bildern. Je interessanter ein Foto ist, desto größer stehen die Chancen, dass es durch Ihre Follower weiter verbreitet werden wird. Für diese Art des Marketings müssen Sie nur etwas Zeit, gute Bilder und aussagekräftige Beschreibungen investieren. Ganz wichtig ist auch Beständigkeit, es wird nicht funktionieren, wenn Sie nicht stets am Ball bleiben und verlässlich Pins veröffentlichen.

7. Mögliche Kundenbindung durch Gewinnspiele

Kundenbindung kann durch Wettbewerbe und Gewinnspiele erhöht werden. Versuchen Sie zum Beispiel einen Foto-Wettbewerb ins Leben zu rufen, in dem Sie das beste Foto mit Ihrem Logo darauf suchen und im Anschluss prämieren. Dies kann unter Umständen durchaus ein weltweites Pinnen von Fotos mit Ihrem Logo hervorrufen, wodurch Ihre Popularität natürlich steigen würde. Die Chancen stehen gut, dass sehr viele User Ihr Logo zu Gesicht bekommen. Ihre Marke wird sich dadurch voraussichtlich auch bei potentiellen Kunden ins Gehirn „einbrennen“, wodurch Kundenanzahl und Umsatz steigen würden. Sie mögen vielleicht zweifeln, aber ein Versuch schadet nie.

pinterest-uebersicht

8. Erweiterte Produktbekanntheit

Bedingt durch die Vernetzung mit anderen Social-Media Seiten wie Facebook, Twitter oder Instagram und ähnlichen ist eine erweiterte Produktbekanntheit mit jedem neuen Pin zu erwarten. In der Theorie des Marketing führt das dann zu mehr Kunden durch größere Produktbekanntheit.

9. Steigender Umsatz durch Pinterest?

Die Verbreitung Ihrer Pins unter den unzähligen Nutzern von Pinterest kann mit der Zeit Ihre Verkäufe steigern und Ihren Umsatz anheben. Ich empfehle Ihnen, für jeden Produktbereich eine eigene Kategorie anzulegen, damit Sie nur diejenigen unter den Nutzern erreichen, die sich für dieses Produkt wirklich interessieren. Versäumen Sie auf Ihrer Profilseite nicht, etwas zu den Unternehmenszielen, Ihren Visionen und Ihrer Mission zu erzählen. Kurzum: Machen Sie Werbung für sich.

10. Die lange Lebensdauer eines Pins

Nach WebpageFX ist die durchschnittliche Lebensdauer eines Pinterest-Pins dreieinhalb Monate. Das ist gut 1.600 mal länger als die durchschnittliche Lebensdauer eines Facebook-Beitrags. Wenn Ihr Pin dann noch von etlichen anderen Usern geteilt würde, würde sich die Lebensdauer noch um einiges erhöhen. Im Gegensatz zu Twitter muss der Beitrag nicht immer und immer wieder retweetet werden, um seine Reichweite zu erhalten. Einmaliges Anpinnen genügt vollkommen. Sie erreichen damit also nicht nur eine theoretisch erhöhte Bekanntheit, sondern sparen auch noch sehr viel Zeit ein.

Nach Wisemetrics.com erlebt ein Tweet seine größte Verbreitung innerhalb von 24 Minuten, bevor er „stirbt“. Ein Facebook-Beitrag hält circa 90 Minuten, bevor er nicht mehr relevant ist. Ein Pin hingegen lebt mit circa dreieinhalb Monaten eine relativ lange Zeit.

Pinterest vs. Facebook

11. Eine gute SEO-Strategie

Durch die Art und Weise, wie Pinterest funktioniert, werden Schlüsselwörter (Keywords) extrem wichtig. Wenn Sie zum Beispiel nach Stichworten googeln, kommen oftmals ganz oben in den Suchergebnissen Pinterest-Seiten vor, die Pinnwände mit passenden Produkten zu diesen Keywords enthalten oder aber die Schlüsselwörter selbst. Daher sollten Sie etwas Zeit in die Suche nach den richtigen Stichwörtern investieren, denn diese Vorgehensweise kann sich schnell auszahlen.

12. (Fast) kostenlose Verkaufsförderung mit etwas Einsatz

Ein Vorteil für Sie ist, dass Sie niemanden einstellen oder beauftragen müssen, um das Pinning für Sie zu erledigen. Nehmen Sie einfach ein wirklich gutes Foto zur Hand, beschreiben es ansprechend und fügen einige passende Schlüsselwörter hinzu. So erreichen Sie mit der Zeit ein kostenloses Marketing, für das Sie nur wenig Geld ausgeben müssen. Denn da es bei Pinterest um das Teilen von Bildern geht, sollten Sie nur allerbeste Bilder nehmen und diese eventuell sogar von einem professionellen Fotografen anfertigen lassen. Je besser das Bild ist, desto größer ist die Chance, dass es vielfach geteilt wird.

Fazit

Auch und gerade für Unternehmen kann Pinterest eine gute Marketingplattform sein, denn auf keiner anderen Social-Media-Plattform können sie so viel bei gleichzeitig so wenig konkretem Einsatz für Ihr Unternehmen erreichen. Die Lebensdauer eines Pins ist relativ lang und die Möglichkeit der Verbreitung ist aufgrund der Vernetzung mit anderen Plattformen viel größer. Mit etwas Einsatz und beständigem, regelmäßigem Posten von guten Produktbildern können Sie mit der Zeit auf Pinterest mehr erreichen, als auf anderen Social-Media-Websites.

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Social Media: So klappts garantiert mit Facebook, Twitter und Co.

Ein neues Jahr beginnt in der Regel schwungvoll mit neuen Zielen und Vorsätzen. Doch irgendwann, spätestens  Anfang März nimmt das Engagement der meisten Menschen hinsichtlich eben dieser Ziele und Vorsätze dramatisch ab. Wenn jedoch eines Ihrer Ziele die effektive Nutzung der Sozialen Medien in 2015 ist, vielleicht um einen neuen Job zu bekommen oder Ihr Unternehmen zu pushen, dann sollten Sie dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren. Im Gegenteil. Erstellen Sie einen leicht zu verfolgenden Social-Media-Plan und setzen Sie diesen konsequent um. Ein Strategie-Plan für die Nutzung der Sozialen Medien muss kein Roman sein. Eine einzelne Seite, an prominenter Stelle platziert, also dort wo Sie sie täglich sehen, kann Sie schon auf dem richtigen Kurs halten. Alles, was Sie unbedingt tun müssen, ist allerdings, sich kurz hinzusetzen und diesen Plan zu entwerfen. Und genau dabei wollen wir Ihnen heute unter die Arme greifen.

social-media-strategie-teaser

Entwerfen Sie eine Social-Media-Strategie in wenigen Schritten

1. Identifizieren Sie Ihre Ziele

Was wollen Sie durch die Nutzung der Sozialen Medien erreichen? Wollen Sie den Traffic auf Ihrer Webseite um 30% erhöhen? Vielleicht möchten Sie sich auch mit einem neuen Isog. Influencer pro Woche vernetzen. Was auch immer Ihre Ziele sein mögen, halten Sie sie schriftlich fest, um sicherzustellen, dass sie messbar sind.

Identifizieren Sie Ihre Ziele

2. Identifizieren Sie Ihren Zielmarkt

Mit wem genau möchten Sie sich mittels der Sozialen Medien vernetzen? Spezifizieren Sie Ihre Zielgruppe so genau wie möglich, lassen Sie auch – wenn möglich – demografische, geografische und psychologische Charakteristika einfliessen. Achten Sie auf korrekte Berufsbezeichnungen, falls zutreffend. Kurzum, seien Sie so spezifisch wie es Ihnen möglich ist.

3. Wählen Sie die richtige Plattform

Welche Plattform der Sozialen Medien ist die beste Lösung, damit Sie Ihre Ziele und Ihre Zielgruppe erreichen? Wenn Ihre Zielgruppe hauptsächlich mittleren Alters, männlich und im unteren Management tätig, dann ist Instagram wohl nicht die richtige Plattform für Sie. Wenn Ihr Unternehmen jedoch Hochzeitskleider verkauft, dann wäre zweifelsfrei Pinterest die richtige Plattform für Sie. Andere Plattformen machen in diesem Fall bedeutend weniger Sinn. Betrachten Sie Ihre Marke, Ihr Unternehmen, sich selbst unter diesem Aspekt.

Hochzeitskleider auf Pinterest

4. Genau beobachten

Vor dem Erstellen von Profilen oder den ersten Postings sollten Sie Ihre Mitbewerber, die Meinungsmacher und Ihre potentiellen Kunden sehr genau beobachten. Was posten diese Menschen? Welche Art von Beiträgen haben die meiste Resonanz? Welche Hashtags funktionieren am besten auf Twitter oder Instagram? In welchen Gruppen auf LinkedIn sind Mitbewerber, Meinungsmacher und potentielle Kunden vertreten? Erst wenn Sie darüber ein klares Bild erhalten haben, sollten Sie sich um ein Profil und um erste Beiträge kümmern.

5. Schaffen Sie Persönlichkeit

Schaffen Sie etwas Persönlichkeit. Wenn Sie diesen Plan für Ihr Unternehmen erstellen, nehmen Sie sich etwas Zeit, um in einigen wenigen Sätzen die Marke und Persönlichkeit Ihres Unternehmens zu beschreiben. Wenn Ihr Unternehmen eine Person wäre, was würden Sie schreiben? Hätte diese Person Humor? Wäre diese Person ein Fan von irgendetwas? Wenn Sie eine Persönlichkeit für sich selbst erschaffen möchten, überlegen Sie, welchen Teil Ihrer Person Sie mit der Welt in Ihren Beiträgen teilen möchten und welchen Teil nicht. Viele Menschen entscheiden sich zum Beispiel dafür, nichts über ihre Familie zu posten. Ein guter Rat an Sie: Schauen Sie auf „Konkurrenz-Profilen“ nach, wie diese Menschen oder Unternehmen sich beschreiben und präsentieren, welche Persönlichkeit sie sich geben. Oder anders gesagt: Welche Art von Marke sie erschaffen haben. Denn genau darum geht es in diesem Bereich. Um die Erschaffung einer Marke; und das geht nur mit Persönlichkeit.

Erschaffen Sie eine Persönlichkeit; eine Marke

6. Erstellen Sie Ihr Profil

Wenn Sie ein Unternehmen repräsentieren, dann ist jetzt ist die richtige Zeit gekommen, um einen Grafik-Designer einen Twitter-Hintergrund oder ein Facebook-Headerbild erstellen zu lassen.

7. Entwickeln Sie eine Posting-Strategie

Wie oft soll ein Beitrag auf jedem Sozialen Netzwerk und/oder Ihrem Blog veröffentlicht werden? Wenn Sie ein Unternehmen repräsentieren, stellen Sie sich die Frage, wer in Ihrem Unternehmen die Rechte zum Veröffentlichen von Beiträgen bekommen soll. Welche Art von Produkt soll in welchem Sozialen Netzwerk gepostet werden? Und vor allem: Wer soll sich mit wieviel Zeit im Hintergrund um die eingehenden Reaktionen auf die Beiträge kümmern? Bedenken Sie, dass es sehr wichtig ist, zeitnah auf Kundenreaktionen in den Sozialen Netzwerken zu reagieren. Auch dieser Aspekt sollte in eine gute Strategie einfliessen.

8. Die Analyse

Nachdem Sie Ihre Posting-Strategie entwickelt und die ersten Beiträge abgesetzt haben, ist es sehr wichtig, die Ergebnisse zu analysieren. Entweder, indem Sie die Analyse-Lösung Ihrer Homepage aufrufen, wenn Sie die Ergebnisse Ihrer Blog-Beiträge kontrollieren möchten, oder indem Sie die Analyse-Werkzeuge der Sozialen Netzwerke nutzen. Beantworten Sie sich die richtigen Fragen, zum Beispiel nach gesteigerten Verkäufen, ob und wieviele Personalvermittler mit Ihnen Kontakt aufgenommen haben, welche Ergebnisse eventuell ausgegebene Promotion-Codes erzielt haben und so weiter… Vergleichen Sie die Ergebnisse mit Ihren vorher abgesteckten Zielen. Optimieren Sie im Anschluss entweder die Beitrags-Strategie oder Ihre Ziele.

Analysieren Sie die Ergebnisse Ihrer Social Media-Postings

9. Automatisieren Sie Ihre Beiträge

Sobald Sie sich im Umgang mit den Beiträgen für die Sozialen Medien sicherer fühlen, ist die richtige Zeit gekommen, die Postings zu automatisieren. Planen Sie Beiträge im Voraus für etliche Tage, für bestimmte Zeiten, die bei Ihnen am Besten funktionieren. Sie können dann immer noch sofort einen Beitrag veröffentlichen, allerdings gewähren geplante Beiträge eine Beständigkeit. Und Beständigkeit ist für den Erfolg in den Sozialen Medien unerlässlich.

Tools zum Automatisieren von Social Media-Beiträgen

Da es sich als äußerst praktisch erwiesen hat, nicht nur Blog-Beiträge, sondern auch Postings in den Sozialen Medien zu planen und zu automatisieren, stellen wir Ihnen zwei gute Dienste hierfür vor. Beide Dienste verfügen über kostenfreie Accounts, mit denen sich bereits sehr viel anfangen lässt.

Hootsuite

Hootsuite Tool

Hootsuite ist ein umfangreicher Dienst mit Analyse-Funktion für alle verbundenen Sozialen Netzwerke. Eine Anmeldung per OAuth ist Standard, allerdings kann das Benutzerkonto auch ganz konservativ mittels Name, E-Mail und Passwort angelegt werden. In der kostenlosen Version kann man nur 3 Accounts hinzufügen, möchte man mehr, dann muss auf einen kostenpflichtigen Plan ausgewichen werden. Der Business-Plan startet ab 9,99 Dollar im Monat. Nicht so schön: Hootsuite besteht auf seinen eigenen Link-Verkürzer ow.ly und lässt sich nicht mit einem anderen, hier wäre vor allem Bit.ly ein Werkzeug mit vielen Fans, verbinden. Wenn also die Strategie auf mehreren Füßen ruht, aber übergreifend analysiert werden soll, ist Hootsuite wohlmöglich nicht die erste Wahl.

Hier ein Überblick über die Funktionen und Kosten.

Hootsuite - die Kostenpläne

Das Video zur Google Chrome Erweiterung „Hootlet“

Angebotene Apps: iPhone | Android | Google Chrome Erweiterung

Buffer

Buffer

 

Buffer ist sehr einfach und intuitiv zu bedienen. Man kann sich mit Facebook, Twitter, LinkedIn, App.net and Google+ (nur Seiten, keine Profile) vernetzen, jedoch ist die Anzahl der Postings limitiert. Man darf pro verbundenem Social Media-Account nur 10 Postings in Planung haben. Das sollte jedoch für die meisten Zwecke ausreichen. Der nächstbessere Plan wäre der sogenannte „Awesome Plan“, der das Limit der geplanten Postings auf 100 anhebt. Dafür werden 10 Dollar im Monat fällig. OAuth wird angeboten, doch auch hier ist eine „normale“ Anmeldung mit E-Mail und Passwort möglich.

Anders als Hootsuite arbeitet Buffer mit ihrem eventuell vorhandenen Bit.ly-Account problemlos zusammen. Achtung: der Bit.ly-Account muss mit jedem bei Buffer hinterlegten Profil einzeln verbunden werden.

Ein Einsteiger-Video zu Buffer

Angebotene Apps: iPhone App | Android App | Google Chrome Erweiterung

Fazit

Eine Strategie für die Nutzung der Sozialen Netzwerke ist unerlässlich. Denn erst wenn man weiß, wohin man möchte, wird man dort auch ankommen können. Erstellen Sie also diese Strategie, haben Sie Geduld, beweisen Sie Durchhaltevermögen und sie werden viel erreichen, etwa die Reichweite und den Bekanntheitsgrad Ihrer Produkte deutlich steigern können. Mehr als in anderen Bereichen ist Social Media eine Fleißarbeit, die eines langen Atems bedarf.

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(dpe)

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Markenbildung: 5 schnelle Tipps, wie Unternehmen Instagram verwenden sollten

Mit mehr als 300 Millionen monatlichen Nutzern ist Instagram mittlerweile zur richtigen Größe in Social-Media-Kreisen herangewachsen. Zudem ist es bereits mehr als eine reine Anwendung zum Teilen von Fotos mit anderen. Nutzer verlassen sich nicht nur auf die Plattform, um ihr tägliches Leben zu dokumentieren, sondern auch, um neue Trends rechtzeitig zu erkennen. Ich persönlich mag die Art und Weise, wie man mit einem einfachen Foto eine ganze Geschichte teilen kann. Deshalb ermutige ich auch jeden Unternehmer, der in einem bildlastigen Bereich tätig ist, zu prüfen, ob Instagram nicht auch für sein Unternehmen eine Bereicherung wäre. Sie müssen noch nicht mal Fotograf sein, um von Instagram profitieren zu können. Wenn Sie Produkte verkaufen und diese per Bild anbieten, reicht das vollkommen. Heute möchte ich Ihnen zeigen, was sie für den Einstieg in das Foto-Netzwerk benötigen. Keine Sorge, es ist nicht viel…

5 schnelle Gründe, warum Ihr Unternehmen bei Instagram vertreten sein sollte

1. Kennen Sie Ihre Zielgruppe

Wie bei jeder Form von Sozialen Medien ist es wichtig, die Zielgruppe genau zu kennen, um die Aussagekraft Ihrer Nachrichten zu erhöhen. Im Fall von Instagram befinden sich 90% der Nutzer in einem Alter von 18 bis 35 Jahren. Relevanz ist also ein Schlüsselfaktor für Ihr Unternehmen, wenn Sie Instagram zur Markenbildung nutzen wollen. Ich empfehle einfach mal, nach anderen Marken zu suchen, um zu sehen, wie diese Instagram für sich nutzen. Das dürfte für einiges an Inspiration sorgen.

2. Hashtags sind Ihre Freunde

Bei Instagram dreht sich alle um klare Einfachheit. Dabei sind die Hashtags, mit denen Sie Ihre Fotos versehen können, extrem wichtig. Für den Anfang können Sie beliebte Hashtags wie zum Beispiel #instagood (ein Showcase der besten Userfotos) für sich nutzen, um neue Anhänger zu gewinnen. Wichtig ist auch die Nutzung der Suchfunktion, damit Sie alle Trendthemen erfahren und prüfen können, ob und wie sie diese für sich nutzen können.

3. Die Kraft eines Fotos verstehen

Die Kraft eines Fotos

Das schöne an Instagram ist, dass es ein rein visuelles Medium ist. Mehr als auf jeder anderen Social-Media-Plattform werden Fotos von den Usern genutzt, um miteinander zu kommunizieren und am Leben des anderen teilzuhaben. Und die besten Marken sind diejenigen, die regelmäßig emotionsgeladene Fotos Ihrer Produkte oder Dienstleistungen veröffentlichen.

Wie gesagt, Sie müssen nicht der beste Fotograf sein, um Effekte zu erzielen. Die App bietet Ihnen eine Fülle von Möglichkeiten zur Bearbeitung Ihrer Fotos (sogenannte Filter), dass Sie es fast nicht schaffen werden, wirklich schlechte Fotos zu veröffentlichen. Sie machen Ihre Bilder und Instagram kümmert sich um den Rest. Na ja, so in etwa…

4. Verstehen Sie die Macht der Fotos Ihrer Kunden

Hashtags sind nicht nur eine gute Möglichkeit, die wirklichen Trendthemen zu identifizieren. Sie sind auch ein probates Werkzeug bei der Suche nach Instagram-Nutzern, die potenzielle Kunden für Ihre Produkte sein könnten. Interessant ist  folgendes Experiment: Ermutigen Sie Ihre Kunden, sich mit Ihren Produkten ablichten zu lassen und diese Fotos dann mit einem von Ihnen zuvor ausgewählten Hashtag (Ihr Firmenname bietet sich an) zu teilen. Wenn es funktioniert, ist das kostenlose und richtig gute Werbung für Sie. Vielleicht verbinden Sie dieses Experiment noch mit einem Gewinnspiel. Natürlich können Sie auf diesem Weg auch sofort Kontakt mit Ihren Kunden aufnehmen und deren Fotos erneut auf Ihrem Firmenaccount teilen.

5. Belohnen Sie Kundentreue

Die beliebtesten Unternehmen auf Instagram sind diejenigen, die ihre Anhänger mit exklusiven Inhalten belohnen. Veröffentlichen Sie daher ruhig Fotos, die einen Einblick in Ihr Unternehmen – sozusagen einen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens geben. Geben Sie den eifrigsten Anhängern Ihrer Marke zum Beispiel einen Rabatt oder bieten ihnen ein spezielles Angebot. So kann die Kommunikation im Bildwege ein erfolgreiches Mittel sein, die Intimität von Instagram zum Aufbau einer dauerhaften Beziehung mit Ihren Kunden zu nutzen.

brian-gardner-marke-auf-instagram

Brian Gardner zum Beispiel, der Mann hinter dem beliebten WordPress Framework „Genesis“, hat es geschafft, auf Instagram zur Marke zu werden. Das wird sicherlich dadurch begünstigt, dass er relativ oft einen Einblick hinter die Kulissen von Studiopress.com gibt.

Fazit

Instagram ist eine starke Social-Media-Plattform mit über 300 Millionen Nutzern, die Ihnen eine erstklassige Möglichkeit für nachhaltige, kostenlose Werbung bietet. Um reletiv schnell erfolgreich zu sein, sollten Sie zuerst einmal die Trendthemen bedienen. So bauen Sie auf kurzen Wege eine Basis-Anhängerschaft auf. In der Endausbaustufe können Sie Ihr Unternehmen letztendlich durch die Macht der Bilder zur Marke auf Instagram werden lassen. Mit etwas Geschick, unseren Tipps und frischen Ideen wird Ihnen das schnell gelingen.

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(dpe)

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Opinion Stage: Umfragen mit sozialer Komponente

Meinungsumfragen sind keine Erfindungen aus jüngster Vergangenheit. Aber, bevor Sie sich nun gähnend dem nächsten Beitrag zuwenden, geben Sie mir bitte die üblichen 20 Sekunden, Sie davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, dran zu bleiben. Denn Opinion Stage, der Dienst, den wir Ihnen heute vorstellen wollen, hat nichts mit den altbackenen, starren Umfragemöglichkeiten vergangener Tage zu tun. Vielmehr integriert Opinion Stage das soziale Element bis hin zur direkten Einbindung von Social Media. Die Erkenntnisse, die Sie auf diese Weise gewinnen können, sind unvergleichlich. 

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Dr. Webs Favoriten KW 43/2013: Die besten Links der Woche

Wenn Sie uns auch in den sozialen Netzwerken folgen, wissen Sie, dass wir dort Mengen zusätzlichen Content bieten. Links zu Freebies, Tutorials, interessanten Artikeln oder anderen erwähnenswerten Inhalten aus den Weiten und Tiefen des Web, dabei aber nicht von uns selbst erstellt. Allerdings ist nicht jede Leserin und jeder Leser in diesen Netzwerken aktiv, manche lehnen die Teilnahme daran kategorisch ab, wofür es natürlich auch gute Gründe gibt. (Ja, liebe NSA, das muss man noch sagen dürfen.) Für diese Zielgruppe und all jene, die unsere Postings schlicht verpasst haben, stellen wir im folgenden Beitrag noch einmal die besten Links der abgelaufenen Woche zusammen. Die Links zu unseren eigenen Artikeln, die natürlich im Grunde die Besten sind, lassen wir dabei mal raus…

Die besten Links der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2013

Ganz aufmerksame Zeitgenossen könnten jetzt einwenden, dass der Titel des Beitrags nicht mit der obigen Unterüberschrift korrespondiert. In der Tat ist die Interpretation der Kalenderwoche unter Einschluss des dieser vorangegangenen Wochenendes nicht standardkonform ;-) Da unser Aktivitätsschwerpunkt aber ohnehin an den Werktagen liegt, möge man uns diese Verschiebung im Raum-Zeit-Kontinuum verzeihen…

1. Abstract Artwork in Pixelmator

Schickes abstraktes Wallpaper mit Pixelmator selbst erstellen (Tutorial)

pixelmator-abduzeedo

2. CSS Specificity

Gruselig, aber einprägsam! Pflichtbesuch für Webdesigner…

cssspecificity

3. 500+ Million More…Mailbird Launches IMAP Support

Mailbird jetzt mit IMAP verwendbar. Das kostenlose Windows-Mailtool wird langsam interessant!

mailbird

4. Dancing Robot in Pure HTML5/CSS on LiveWeave

Tanzender Bender aus Futurama, gemacht mit purem HTML5/CSS3 (inkl. Code)

bender

5. Adobe: Using CSS Shapes to Enhance Visual Storytelling

Webdesigner? Wenn du heute nur Zeit hast, einen Artikel zu lesen, dann wähle diesen! Adobe stellt CSS Shapes vor und bietet ein absolut grandios beeindruckendes Beispiel dazu.

rabbit-hole

6. Creating geometric patterns in Illustrator

Veerle Pieters mit einem großartigen Tutorial zur Erstellung geometrischer Muster in Illustrator

geometric-patterns-cubes-final

7. Mapicons – A free collection of maps for every country in the world, available in 11 sizes or in SVG

Kostenlose Kartenumrisse nahezu jedes Landes der Erde in 11 Größen und als SVG | Mapsicons auf Github

mapicons

8. Freebie: The Flat Design UI Pack (PSD)

Schickes Freebie bei den Kollegen von Speckyboy | 125 mb schweres Flat Design UI Pack

flat_design_ui_pack_large

9. Font Awesome Game: What was the name of that icon again?

Kurzweiliges Quiz, in dem Sie Teile von Font Awesome erraten müssen. Zeittotschläger!

fontawesomequiz

10. Ionicons

345 kostenlose, minimalistische Icons als Font unter MIT-Lizenz

ionicons

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Social Media Image Maker: Bildbearbeitung für soziale Netzwerker

Facebook, Twitter, Google+, dazu noch Pinterest, Tumblr, Xing oder LinkedIn und was weiß ich, wo Sie sich noch alles angemeldet haben und rumnetzwerken. All diese Dienste wollen, wenn man sie schon meint im Dutzend nutzen zu müssen, mit ordentlichen Profilen der eigenen Person ausgestattet werden. Dazu gehört in erster Linie vernünftiges Bildmaterial. Natürlich schreibt jedes soziale Netzwerk andere Bildgrößen vor. Häufige Änderungen dieser Spezifikationen, besonders gern bei Facebook und Google+, führen zu weiterer Verwirrung. Der Social Media Image Maker will Abhilfe schaffen.

socialmediaimagemaker
Social Media Image Maker: Homepage

Social Media Profile: Viele Köche und eine Menge Brei

Mal Hand auf’s Herz. Kennen Sie die aktuelle Größe für das große Profilbild auf der Chronik-Übersicht von Facebook? Nein? Ich auch nicht und ich will mir das auch gar nicht merken. Google+ hat vor einigen Tagen neue Größen ausgerufen, bei anderen Diensten sieht es ebenso aus.

Nun könnte man sich natürlich alle relevanten Größen irgendwo notieren und im Bedarfsfalle rauskramen. Bliebe noch das Problem, dass es eines tauglichen Grafikprogramms bedürfte, um die schieren Abmessungen auch mit brauchbarem Inhalt zu füllen. Da könnte man, so man es denn hat oder zu kaufen bereit ist, Photoshop oder als alter Pfennigfuchser meinetwegen auch Gimp verwenden.

Oder, man tut weder das eine, noch das andere und wendet sich den neuen Online-Service der Pariser Design-Agentur Autre Planéte zu. Dieser trägt den überaus sprechenden Namen Social Media Image Maker, der exakt beschreibt, was der Dienst leistet.

Social Media Image Maker bereitet Bilder für soziale Medien auf

Der Social Media Image Maker aus der französischen Hauptstadt kennt sämtliche Bildspezifikationen der Netzdienste Facebook, Twitter, YouTube, Google+, Flickr, Vimeo, Pinterest, Skype, Tumblr, Linkedin, Gravatar, Xing, Viadeo, Slideshares, Foursquare und About.me. Da dürfte das Herz herkömmlicher Sozialnetzwerker beim Lesen mehrfach gehüpft sein.

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Beispiel Facebook: Welches Bild, wo, mit welcher Auflösung?

Das wäre nun an sich schon ganz nützlich. Immerhin könnte man so stets Zugriff auf die neuesten Auflösungsvorgaben nehmen, um sich dann seinem Photoshop zuzuwenden. Der Social Media Image Maker beschränkt sich jedoch nicht auf den informativen Teil, sondern liefert Werkzeuge mit, die es Ihnen erlauben, das Bildmaterial für die unterschiedlichen Dienste auch gleich an Ort und Stelle zu bearbeiten.

Unterhalb einer jeden Skizze mit Auflösungswerten findet sich das unscheinbare Knöpfchen Create >. Dahinter versteckt sich eine hinreichend umfangreiche Bildbearbeitung. Ich mache den Selbsttest.

Ein neuer Facebook-Chronik-Header muss her

Das Profilbild meines Facebook-Accounts zeigt einen schicken Sonnenuntergang, der allerdings während meines Urlaubs auf Ibiza entstand. Und der ist nun schon fast zwei Jahre her. Urlaubsbilder finde ich ja immer schick auf privaten Profilen. Das hat was positives, Sonne, blauer Himmel. Ich könnt schon wieder…. Der letzte Urlaub führte mich an die Costa Blanca und so entschließe ich mich, eines der dort entstandenen Bilder als neuen Profilheader zu verwenden.

Ich klicke also auf Create > und finde einen leeren Canvas vor, der oben mit folgender Werkzeugleiste ausgestattet ist, die aber zu diesem Zeitpunkt noch abgeblendet erscheint:

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Werkzeugleiste am oberen Rand des Browserfensters

Dezent werde ich aufgefordert, entweder ein Bild per Drag & Drop auf die Leinwand zu werfen oder per Add Your File und Zugriff auf das Dateisystem auszuwählen. Ich entscheide mich für ein sonniges Bild aus meinem Garten auf Zeit. Unmittelbar nach dem Upload sieht die Leinwand so aus:

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Social Media Image Maker: Die Abmessungen werden direkt gesetzt

Der Social Media Image Maker hat das Bild direkt so angepasst, dass es von der Breite her in das Facebook-Format passt. Den Bildausschnitt kann ich nun mit der Maus in der Höhe noch verschieben oder entsprechend unter Verwendung der angezeigten Eckpunkte auch komplett verändern. Zusätzlich könnte ich das Bild rotieren oder vertikal oder horizontal spiegeln. Ich entscheide mich lediglich für eine Verschiebung des Bildausschnitts weiter nach unten und klicke auf Apply.

Im zweiten Bearbeitungsschritt, der mit dem dritten frei kombinierbar ist, bietet der Social Media Image Maker die Verwendung einer ganzen Reihe von Filtern an, die Instagram-Freunden die Freudentränen in die Augen treiben werden. Dabei sind die Effekte durchweg nicht nur schnell appliziert, sondern auch von ordentlicher Qualität und Varianz.

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Instagram lässt grüßen. Filtereffekte en masse

Ich entscheide mich dafür, das Bild so zu lassen, wie es geschossen wurde und klicke auf das dritte Symbol der Werkzeugleiste. An dieser Stelle geht es nicht mehr um benannte Effekte, sondern um die Anwendung grundlegender Filter für das Schärfen oder Verwischen der Kontraste, die Verwendung von Rauschen oder die Herausnahme der Sättigung. Auch hier zeigt sich die App schnell und beeindruckend hinsichtlich der zu erzielenden Ergebnisse. Filter können kombiniert und/oder mehrfach hintereinander angewendet werden.

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Schärfen, verwischen, Farbwerte ändern: alles möglich

Das letzte, wie das vorletzte Symbol der Werkzeugleiste kümmern sich um den Download der erzeugten Werke. Während man unter Verwendung des Zahnrad-Symbols festlegt, unter welchem Namen und in welchem Format (PNG/JPG/Auto) die Datei bereitgestellt werden soll, initiiert der blaue Pfeil, der aus dem gekippten Rechteck zeigt ;-) , den Download der Kreation.

Mein neuer Facebook-Header liegt damit auf meiner lokalen Festplatte und wartet auf den Einbau beim blauen Riesen aus Palo Alto. Ich hatte die Exporteinstellung auf Auto gelassen. Das Tool entschied sich korrekterweise für JPG und optimierte ordentlich auf 29kb herunter. Der Social Media Image Maker speichert übrigens die Dateien nicht. Weg ist demnach weg und bedeutet, dass man von vorn beginnen muss, was man übrigens jederzeit kann.

Mein Fazit: Der Social Media Image Maker macht Spaß, liefert schnell Ergebnisse und verfügt über Effekte und Filter, die für den angedachten Zweck professionell genug sind. Wer also in einem Rutsch seine Social Media Präsenz renovieren oder wenigstens homogenisieren will, sollte das Tool auf jeden Fall mal ausprobieren. Wann, wenn nicht am Wochenende?

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Desaster-Report: Die größten Datenschutz-Flops des Jahres 2012

Das Wort Datenschutz nehmen neben den Technikern derzeit immer mehr Politiker und Journalisten in den Mund. Aber was ist das eigentlich ganz genau? Datenschutz kann vieles bedeuten, doch im Prinzip geht es stets darum, dass jeder Mensch das Recht darauf haben sollte, so viel oder wenig von sich preiszugeben, wie er will. Wer freiwillig seine Fotos, Hobbys oder Vorlieben bei Facebook oder anderswo verbreitet, unverschlüsselt via WhatsApp chattet, oder Diensten wie Forsquare und Twitter seinen Aufenthaltsort anvertraut, der darf das gerne tun.

Datenschutz bedeutet aber auch, dass man ebenso das Recht dazu hat, möglichst wenig von sich preiszugeben. Das betrifft sowohl die privaten Daten in den Serverschränken der Behörden und Unternehmen, als auch alle Informationen, die auf Papier verewigt wurden. Nicht nur die als datensparsam bekannten Mitglieder des Chaos Computer Club bezeichnen diese Grundregel als informationelle Selbstbestimmung.

Offenbar gibt es demnach Gegenpole in dieser Frage. Erstaunlich, denn was spricht eigentlich gegen Datenschutz? Überraschenderweise eine ganze Menge. Denn die Absicherung der Informationen kostet Geld, viel Geld. Ob die Daten in der neumodisch klingenden Cloud oder im Hinterzimmer eines Gewerbebetriebes gespeichert werden, spielt dabei keine Rolle. Die Sicherheit der Daten ist nämlich immer nur relativ. Wer trotz der damit einhergehenden Kosten ein Maximum an Sicherheit erreichen will, muss viel Zeit und somit finanzielle Mittel investieren. Und selbst die beste technische Infrastruktur sichert einen niemals komplett gegen alle Risiken ab.

Wenn der Geschäftsführer den Vornamen seiner Tochter oder sein Geburtsdatum als Passwort verwendet, kann ihm der beste IT-Sicherheitsspezialist nicht mehr helfen. Daneben führten in den letzten Jahren diverse andere fahrlässige Verhaltensweisen von Mitarbeitern dazu, dass Hacker mit vergleichsweise wenig Aufwand Zugriff auf fremde Serverschränke erhalten konnten. Für jeden Zugang ein eigenes Passwort zu benutzen, ist zwar alles andere als bequem. Dafür macht man es damit den Cyberkriminellen nicht so einfach. Die brauchen vielfach nur auf die Faulheit der Anwender zu vertrauen, um an ihr Ziel zu kommen.

Gegen Datenschutz spricht auch, dass es die Anbieter von digitalen Diensten viel einfacher haben, Daten auszuwerten, sofern diese unverschlüsselt übertragen werden. Natürlich könnte WhatsApp seinen Instant Messenger problemlos auf eine erzwungene verschlüsselte Kommunikation umstellen. Dann könnte der Anbieter aber beispielsweise nicht mehr so einfach im Auftrag der Filmwirtschaft überprüfen, ob sich die Mehrheit seiner 16-jährigen Benutzer über den Hobbit, den neuen James Bond oder Twilight 4.2 austauscht. Auch könnte man dann keinem Textilhandelsunternehmen mehr ohne größeren Aufwand mitteilen, ob bei Personen mit Bildung X und Alter Y gerade Jeans der Marke Levis, Mustang oder Wrangler angesagt sind.

Die Crux mit den kostenlosen Angeboten

Die Sache ist eigentlich ganz einfach. Viele Anwender wollen alles am liebsten umsonst benutzen. Die Marketing-Agenturen, Werbevermarkter und die Industrie hingegen möchten am liebsten so viele Vorlieben, Adressdaten und Trends wie möglich einsammeln, um sie zu analysieren oder direkt zu verkaufen. 2012 war neben einigen Daten-Skandalen auch das Jahr der Online-Werbung. Der Geschäftsbereich Internetwerbung knackte im Vorjahr erstmals die Grenze von weltweit 100 US-Milliarden Dollar, Tendenz weiter steigend.

Es ist schwer, dabei die Grenze zwischen Schwarz und Weiß zu ziehen. Denn, wenn man im Internet für einen Service nichts bezahlt, dann ist man vielfach nicht der kaufende Kunde, sondern das zu verkaufende Produkt. Bevor man die Online-Werbewirtschaft vorschnell verurteilt, sollte man bedenken, dass Werbung nicht selten dafür sorgt, dass man dank der nervigen Layer auf zahlreiche Inhalte im Netz kostenlos zugreifen kann. Wäre das nicht mehr möglich, müsste man für vieles bezahlen, was heute noch im Web frei verfügbar ist.

Grafik ist gemeinfrei

Last, but not least würde eine totale Datensparsamkeit und perfekte Absicherung aller Daten auch dazu führen, dass uns keine Geheimdienste mehr überwachen könnten. Von daher wurden auch im Vorjahr in den USA und der EU häufig die juristischen Grundlagen verändert, um unsere informationelle Selbstbestimmung weiter einzugrenzen. Würden wir uns alle mit gänzlich unknackbaren Betriebssystemen ins Internet einwählen, und ausschließlich in komplett verschlüsselten Bereichen des Internets bewegen, wüssten die Verfassungsschützer nicht mehr, wie sie uns kontrollieren sollen. Mal davon abgesehen, dass es im technischen Bereich nichts gibt, was man nicht früher oder später knacken kann, sofern man dafür genügend Zeit und Geld aufwendet. Es lässt sich also behaupten, dass auch der Staat kein Interesse an einem vollkommenen Datenschutz hat.

Blättern Sie weiter zur Zusammenstellung der größten Datenschutz-Flops 2012 >>