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E-Business Technik

Watt? Böhmische Dörfer im Hosting-Jargon

Du willst doch bloß eine Website für deine Pizzeria ums Eck aufmachen. Logisch, dass du noch nie von CDN, Varnish-Cache, SSL, Nginx und so weiter gehört hast. Wir erklären dir in aller Kürze ein paar Begriffe, damit du dir nicht ganz so unwissend vorkommst.

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E-Business Technik Workflow

VoIP-Software als Cloud-Lösung: Ideal für Start-Ups?

Bis 2018 soll das ISDN-Netz komplett abgeschaltet sein. Wer noch nicht über Alternativen nachgedacht hat, sollte das jetzt schnell tun. Mehrere Ansätze stehen zur Verfügung.

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E-Business Technik

2017: Das Jahr der DDoS-Angriffe

DDoS-Angriffe sind nicht neu. Was neu ist, ist die Qualität und Quantität der Attacken. Schutz vor DDoS-Attacken braucht künftig jeder Seitenbetreiber.

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Design E-Business Editoren HTML/CSS Technik

Wix 2017: Viel mehr als nur ein Homepage-Baukasten

Der vormalige Homepage-Baukasten Wix wandelt sich immer mehr zu einer Rundum-Lösung für jedwedes Internet-Business. In hoher Frequenz werden Features entwickelt, die es dir in manchen Bereichen schon erlauben, deine Geschäfte komplett mit Wix abzuwickeln.

Wix: weiterhin auf Expansionskurs

Auf Wix traf ich zum ersten Mal im Jahr 2011 und war nur mäßig begeistert. Der Homepage Baukasten war zu diesem Zeitpunkt extrem flash-lastig und kam für mich schon aus diesem Grunde nicht in Frage. Nur zwei Jahre später, im Dezember 2013, sah die Sache ganz anders aus. Ich schrieb diesen Beitrag und empfahl Wix für Designer ohne Codeambitionen und Seitenbetreiber gleichermaßen.

Im Jahr 2014 brachte Wix ein vielbeachtetes Feature auf den Markt. Innerhalb des WYSIWYG-Editor ist es seither möglich, beliebige Seitenelemente zu animieren.

Ein Jahr später machte Wix mit einer Reihe von TV-Werbespots deutlich, wo ihre Zielgruppe liegt. Diese lässt sich sehr genau definieren, nämlich als „jedermann”. Mit dem Slogan „Ich bin ein Wixer” konnten sie nachvollziehbarerweise einige Schmunzler und eine ganze Menge Aufmerksamkeit generieren. Mitte 2016 setzten sie diese Strategie mit dem bekannten Rapper Ferris MC als Testimonial fort.

https://www.youtube.com/watch?v=G4EU2malWRI

Ebenfalls ein knappes Jahr ist es her, dass Wix sich für einen neuen, einfacher zu bedienenden Editor entschied, den wir dir hier näher vorstellten. Seither unterstützt Wix auch Hero-Videos als Hintergrund und das weiterhin beliebte Parallax Scrolling.

Spektakulär war in diesem Jahr auch die Markteinführung des Teildienstes Wix Music. Hiermit lädst du deine eigene Musik hoch und bindest diese über einen Player auf deiner Website ein. Wer als Musiker seine Musik lieber selbst vertreiben möchte, statt über die großen Musikplattformen, erhält mit Wix Music alles, was er braucht.

Natürlich kannst du mit Wix auch einen Blog erstellen. Dieses Thema ist bekanntlich bei anderen Website-Buildern teils schwierig, teils rudimentär gelöst. Dabei ist ein Blog ein probates Mittel, die eigene Online-Reichweite zu erhöhen. Hier auf Dr. Web findest du haufenweise Beiträge, die dir ganz konkret dabei helfen.

Stete Evolution: Wie Wix sich unentbehrlich machen will

Neben den spektakulären Features arbeiten die Entwickler bei Wix akribisch an kleineren, aber nicht weniger essentiellen Funktionserweiterungen, die sämtlich darauf abzielen, den Homepage-Baukasten für seine Nutzer weiter zu professionalisieren. Einige der Erweiterungen stelle ich dir im folgenden vor:

Wix Invoices

Mit Wix Invoices erstellst du Rechnungen oder andere Zahlungsaufforderungen an deine Kunden. Zahlungseingänge können über PayPal, Stripe, eWAY, Square, Yandex, Worldpay, Payment Express, Fat Zebra, Braintree, PagueloFacil und DengiOnline akzeptiert werden. Nicht alle dieser Zahlungsmethoden sind international verfügbar.

Wix Engage

Wix Engage ist eine Funktion in deinem Dashboard, die dich über jede Interaktion eines Webseitenbesuchers mit deiner Seite unterrichtet hält. Egal, ob es sich um das Ausfüllen des Kontaktformulars, einen Einkauf aus deinem Shop oder das Buchen eines Termins handelt, Wix Engage hält dich auf dem Laufenden.

Wix Mobile App

Die mobile App aus dem Hause Wix erlaubt dir einen Großteil des Seitenmanagements von deinem Smartphone aus. Auch die eben genannten Messages von Wix Engage erhältst du auf deinem Gerät. Zusätzlich kannst du die Produkte und Bestellungen deines Online-Shops verwalten und deinen Blog von unterwegs aus bestücken.

Wix Shoutout

Wix Shoutout ist eine E-Mail-Marketing-Lösung, die es dir erlaubt, wirklich schöne E-Mail-Newsletter an deine Kunden zu versenden. Das Baukastensystem ist sehr einfach zu verwenden und führt innerhalb weniger Minuten zu professionellen Ergebnissen. Den Erfolg misst du über das hinterliegende Statistik-Modul. Eine separate App für Smartphones bringt dein E-Mail-Marketing überall hin, wo du auch bist.

Weitere interessante Features bietet der Wix App-Markt

Über den App-Markt von Wix kannst du deine Website um nahezu endlose Features erweitern, da hier neben Wix selbst auch Drittanbieter Integrationen für ihre Services anbieten. Aber schon die Apps, die Wix selbst anbietet, sind Gold wert.

Mit dem Wix Forum betreibst du ein eben solches. Über Wix Events verkaufst du Tickets für deine Veranstaltungen. Wix Bookings erlaubt dir die Annahme von Buchungen für deine Dienstleistungen. Wix Hotels bringt dieses Konzept nochmal gezielter für Hotel-Dienstleistungen auf den Punkt. Dieses Feature gibt es auch für Restaurants.

Mit Wix FAQ betreibst du eine Seite mit häufig gestellten Fragen. Die Wix Pro Gallery lässt deine Fotografien im besten Licht erscheinen. Unter den verfügbaren Darstellungsoptionen ist auch ein Masonry-Grid – sehr ansehnlich. Mit Wix Video gibt es eine Funktion, die dir – ähnlich wie das weiter oben erwähnte – Wix Music erlaubt, Videos über deine Website zu vermarkten. Wix Photo Albums bietet Fotografen eine Möglichkeiten, Auftragsfotos ihrer Kunden für eben diese als Website zu präsentieren, ein schönes Alleinstellungsmerkmal.

Fazit: Wix: viel mehr als nur ein Homepage-Baukasten

Du siehst, dass Wix tatsächlich weit über den reinen Homepage-Baukasten hinausgeht und teils sogar spezialisierte Lösungen anbietet. Es darf wohl gefahrlos behauptet werden, dass du mit Wix keinerlei Einschränkungen unterliegst. Bau dein Geschäft auf, dann unterbaue es mit Wix. Viel mehr benötigst du nicht.

Hast du schon Erfahrungen mit Wix gesammelt? Lass uns daran teilhaben und schreib sie in die Kommentare. Was für eine Art Website betreibst du mit Wix?

Zum Abschluss sei euch noch der neuste Werbespot empfohlen ;)

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E-Business Hardware Technik

Internet per Satellit: Was ist, was kommt

Internet per Satellit war vor einigen Jahren schon mal populär, konnte sich aber aufgrund hoher Preise, schlechter Datenraten und zügig schneller werdender Kabelverbindungen nicht durchsetzen. Wo stehen die Systeme jetzt?

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E-Business Technik

Stark: Sitehero bietet Backups für jedes Web-Projekt

Backups sind ein wichtiges Element jeder Netzstrategie. Für WordPress gilt VaultPress als Maß der Dinge. Mit dem deutschen Dienst „Sitehero” gibt es hierzu jedoch eine interessante Alternative, die zudem nicht nur WordPress-Seiten sichert.

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E-Business E-Commerce Technik

Backup-Strategien auf Hosterseite: Die sicherere Variante?

Backups sind für Website-Besitzer extrem wichtig, doch leider merkt man das erst, wenn es zu spät ist. Erst wenn die Katastrophe eingetreten ist, wird dir schlagartig klar, wie wichtig Backups wirklich sind. Dennoch vernachlässigt mindestens jeder Zweite diese Tatsache sträflich. Provider bieten inzwischen vielfach serverseitige Backups an, mal in mehr, mal in weniger guten Ausführungen. Ist das die bessere Alternative? Oder sollte man doch zu einem professionellen Backup-Dienst, unabhängig vom gewählten Hoster, greifen? Wir zeigen Backupstrategien wie sie sind und sein sollten…

Backup-Strategien auf Hosterseite: Die sicherere Variante?

Backup-Strategien auf Webhoster-Seite

Fast jeder Webhoster bietet heute zusätzlich zu seinen Kernkompetenzen Webhosting / Serverhosting auch eine Backup-Strategie an. Meistens jedoch sieht diese Backup-Strategie sehr rudimentär aus. Es wird einfach nur der komplette Inhalt des Servers oder aber des Webhosting-Pakets gesichert. Etwas bessere Implementierungen sehen vor, dass zwischen den Dateien und den MySql-Datenbanken gewählt werden kann. So können im Fall eines Falles entweder alle Dateien, die auf dem Server liegen, wieder hergestellt werden, oder aber alle Datenbanken.

Einige wenige Webhoster allerdings machen ihren Job hervorragend und bieten ein wesentlich besseres Tool zur Wiederherstellung von verlorenen Daten an. Daher werfen wir einmal einen genaueren Blick auf die Backup-Strategien der Webhoster und klären die Frage, ob diese einen professionellen Spezialisten überflüssig machen.

Die Backup-Strategie von Alfahosting

Alfahosting.de

Alfahosting bietet gleich zwei Methoden zur Sicherung an, eine sehr rudimentäre in den einfachen Startertarifen und eine sehr gute ab den Multi-Tarifen.

Die einfache Alfahosting-Variante

In der confixx-Verwaltungsoberfläche kann unter dem Menüpunkt „Tools“ ein Backup angestoßen werden. Wohl gemerkt, das Backup muss manuell angestoßen werden.

alfa-backup

Die einfache Restore-Funktion sieht dann so aus:

alfa-restore

Eine solche Backup-Funktion ist im Grunde völlig unbrauchbar, weil man sie zuerst einmal finden und dann noch manuell anstoßen muss. Wer mag schon alle paar Tage selbsttätig für ein Backup sorgen müssen? Eine Backup-Funktion kann daher nur gut sein, wenn sie automatisch abläuft.

Die professionelle Alfahosting Backup-Variante

Ab den Multi-Webhosting-Tarifen ist der Alfahosting-Backup-Manager inklusive. Alfahosting erstellt dann automatisch und regelmäßig Backups deiner Webdaten, Datenbanken und E-Mails. Diese kannst du bei Bedarf über den Alfahosting-Backup-Manager wieder einspielen. Die genaue Anzahl der verfügbaren Backup-Generationen richtet sich nach dem gewählten Tarif und geht bei drei Generationen los. Im hochwertigsten Business-Tarif bekommt man 15 Generationen des Backups zur Wiederherstellung angeboten. Die Verwaltungsoberfläche ist dabei einfach und selbsterklärend gehalten; ein großer Vorteil ist hier die Möglichkeit der Wiederherstellung der E-Mail-Postfächer samt Inhalt.

backup-manager-alfahosting-1

alfahosting-backup-restore

Für eine hostseitige Backup-Lösung ist die Umsetzung von Alfahosting schon sehr gut. Man muss sich um nichts selbst kümmern und kann auswählen, was genau wiederhergestellt werden soll. Der einzige Wermutstropfen ist die Funktion der Wiederherstellung der Webdaten, denn dies meint alles, was im Ordner für die Webdaten gespeichert ist. Hast du dort mehr als eine einzige Webseite angelegt, so werden die Dateien aller Webseiten gegen die des Backups ausgetauscht. Unter Umständen gehen auf diese Weise bei einer zweiten Webseite Daten verloren, wenn diese nach dem jüngsten Backup aktualisiert wurde. Eine Restore-Funktion nach Ordnern auf dem Webspace wäre also wesentlich optimaler als ein Restore aller sich auf dem Webspace befindenden Ordner.

Link zum Anbieter: Alfahosting GmbH

Die Backup-Strategie von WebhostOne

WebhostOne geht in allen Webhostingtarifen leider nur den Weg des manuellen Backups über ihre Verwaltungsoberfläche. Zusätzlich zu den Datenbanken und dem Homeverzeichnis auf dem Server kann man noch die E-Mail-Daten sichern. Wenn man nur alle paar Tage daran denkt, die Sicherung durchzuführen, mag das für nicht so oft aktualisierte Webseiten ausreichend sein. Für stark frequentierte Blogs und Magazine hingegen ist das mit Sicherheit nicht die richtige Wahl. Hier sollte auf professionelle Drittanbieter zurückgegriffen werden.

webhostone-backup

Die Backup-Verwaltung / Restore-Funktion

webhostone-restore

Auch hier ist die Backup-Funktion nur ungenügend, da Backups jedesmal manuell angestoßen werden müssen. Allerdings sollte man die Funktion doch alle paar Tage für die Sicherung der E-Mails nutzen, denn diese Funktion bieten professionelle Backup-Provider nicht.

Link zum Anbieter: WebhostOne GmbH

Die Backup-Strategie von hostNET

hostNET

hostNET ist ein reiner Anbieter von Server-Produkten, die in der günstigsten Variante ab 9,99€ monatlich zu haben sind. Je nach Produkt werden unterschiedliche Backup-Strategien gefahren, in der einfachen Variante wird alle zwei Tage ein Backup vom Anbieter ausgeführt, das man auf Nachfrage wieder einspielen lassen kann. hostNET bietet jedoch auch eine professionelle Variante an, die zusätzlich bezahlt werden muss. Im sogenannten Langzeit-Backup sind dann wesentlich mehr Funktionen enthalten.

Die einfache hostNET Variante

Automatische Backups sind laut Auskunft von hostNET leider nur für die Datenbanken möglich. Unter dem Menüpunkt „Datenbankbackup“ im easyTECC-Tool kannst du automatische Datenbankbackups anlegen, ein sofortiges Backup durchführen, Backups herunterladen und einspielen. Das bedeutet zumindest, dass im Fall eines Falles die geschriebenen Artikel immer noch vorhanden sind und in dieser Hinsicht kein Datenverlust eintritt. Alle anderen Dateien können manuell gesichert und wieder neu eingespielt werden.

Business Tarife

In den günstigen „Business-Server“ Tarifen fertigt hostNET ein zweitägiges Backup an, dass bei Bedarf kostenlos wieder eingespielt werden kann. Dieses Backup umfasst allerdings den kompletten Inhalt des Servers, schützt jedoch trotzdem vor Datenverlust.

Managed-Root Cloud Server Tarife

In den hochwertigeren „Managed-Root Cloud Servern“ besteht die Möglichkeit, einen manuellen Snapshot des System zu erstellen. Auch hier wird das komplette System gesichert, bietet jedoch den Vorteil, dass die Snapshots durchsuchbar und in Teilen wiederherstellbar sind. Bis zu fünf Snapshots können erstellt werden. In Verbindung mit der automatischen Datenbanksicherung kann man mit dieser Art der Sicherung leben, allerdings nur, wenn man regelmäßig neue Snapshots erstellt.

hostNET kostenpflichtiges Langzeitbackup

Optional bietet hostNET ein sogenanntes Langzeitbackup an, dass ab dem „Managed-Root Cloud Server“-Tarif dazu bestellt werden kann. Je nach gewähltem Server-Produkt kostet diese Backup-Variante zwischen 9,90€ bis zu 49,90€ im Monat, ist also nicht wirklich preisgünstig. Schauen wir uns genauer an, was dieses Produkt bietet:

Deutlich länger als die meisten kostenpflichtigen Backups der Branche, hält das neue System die Daten in 7-täglichen, 4-wöchentlichen und 6-monatlichen Backups vor. Insgesamt bevorratet hostNET damit bis zu 17 Versionen deiner Daten. Gesichert wird im Übrigen wieder der gesamte Inhalt deines Servers. Auch diese Langzeitbackups sind durchsuchbar und nach Aussage von hostNET in Teilen wiederherstellbar. Der Zugriff auf dieses Backup steht dir jederzeit zur Verfügung.

Da wirklich alle Dateien automatisiert gesichert werden, scheint dieses kostenpflichtige Langzeitbackup eine sehr gute Wahl zu sein.

Link zum Anbieter: hostNET Medien GmbH

DieBackup-Strategie von Strato

strato-hosting

Strato ist einer der „Big-Player“ im Hosting-Geschäft und daher auch in unserem Focus, um zu prüfen, wie es um die Backup-Fähigkeiten des Hosters steht. Durch die neuen TV-Werbespots steht Strato auch im Focus der Menschen, die gerne ein Webhosting-Paket bei einem Provider abschliessen möchten. Prüfen wir also, wie es um die Backup-Fähigkeiten des kreisrunden Internets steht. Was sofort auffällt ist, dass Backups für bis zu 28 Tage angeboten werden. Das ist vorbildlich.

Die Strato BackupControl

Strato nimmt täglich vollautomatisch Backups all deiner Hosting-Daten vor. Die Sicherung deiner Daten erfolgt über mehrstufig redundant arbeitende Festplattensysteme. Du kannst zu jeder Zeit auf deine Sicherungskopien via FTP zugreifen und alte Versionen wiederherstellen oder versehentlich gelöschte Daten wieder retten. Je nach gewähltem Produkt ist es möglich, innerhalb der Strato BackupControl sehr detaillierte Einstellungen zu Backups zu tätigen und diese einfach wieder herzustellen. Auch hier können wir sagen, dass dies eine vernünftige Lösung ist, für die kein Geld extra aufgewendet werden muss.

Link zum Anbieter: Strato AG

Die Backup-Strategie von Hetzner Online

Hetzner-Online-AG

Hetzner Online bietet nicht nur das obligatorische, tägliche Backup des User-Accounts und der Datenbank(en) an, sondern auch die problemlose Wiederherstellung der gesicherten Dateien mit der Backup-Funktion der Verwaltungsoberfläche „konsoleH“. Du musst also zur Wiederherstellung nicht den Kundendienst kontaktieren, sondern kannst deine verlorenen Daten selbsttätig wieder auf den neuesten Stand bringen. Pro Tag wird ein Backup ausgeführt. Sicherlich kann man mit dieser Möglichkeit leben, doch wenn eine bei Hetzner gehostete Webseite Geld verdient und deinen Lebensunterhalt sichert, dann solltest du eine professionellere Möglichkeit in Betracht ziehen.

Link zum Anbieter: Hetzner Online AG

Ein Fazit

Bei den hostseitigen Backups haben wir Licht und Schatten gesehen. Einige Anbieter stellen vorbildliche Funktionen bereits ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Alfahosting zeigt der Konkurrenz eindeutig, wie eine Backup-Inklusivleistung auszusehen hat. Doch auch Strato bietet wirklich gute Inklusiv-Funktionen in den normalen Webhosting-Paketen an. Leider ragen diese beiden Anbieter noch sehr aus der Masse heraus, andere Anbieter lassen sich gute Backuplösungen teuer bezahlen, wie zum Beispiel hostNET. Daher sollte man seinen Hoster sehr genau auswählen, schliesslich muss man dann mit dem, was der Hoster bietet, auch leben können. Ich persönlich favorisiere immer noch externe Backup-Spezialisten, von denen es ja einige gibt.

Beispiele Drittanbieter-Backup-Services: CodeGuard | BackupBuddy | VaultPress

Eine kurze Ergänzung: VaultPress – WordPress Backup

VaultPress

Solltest du  eine WordPress-Webseite betreiben, dann ist dieser externe Backup-Anbieter von Interesse für dich. Wenn du keine WordPress-Webseite hast, sondern ein anderes CMS bevorzugst, schaue dir ruhig mal CodeGuard näher an. Beide Dienste kosten ab 5.- USD monatlich, sind also absolut bezahlbar.

VaultPress ist ein speziell für WordPress-Websites entwickelter Backup-Dienst von Automattic, der Firma hinter WordPress. In der einfachsten Version „Lite“ sorgt der Dienst äußerst zuverlässig für ein tägliches Backup der Themes, Plugins, der Uploads und der Datenbank und damit allem, was wichtig ist. Das Wiederherstellen der Backups ist mit nur wenigen Klicks erledigt. Das Backup-Archiv reicht 30 Tage im günstigen Tarif zurück. Der Tarif „Lite“ kostet 5.- USD monatlich.

Der hochwertigere Tarif „Basic“ bietet Echtzeit-Backups. Das heisst, sobald eine Änderung an der Webseite geschieht, wird sofort ein neues Backup angelegt. Auch gibt es keinerlei Begrenzung in der Anzahl der Backups mehr. Man hat Zugriff auf jedes bisher getätigte Backup. Der „Basic“-Tarif kostet 15.- USD im Monat.

Eine Verbindung der Website mit dem Dienst geht in Minutenschnelle und kann über mehrere Möglichkeiten (FTP, SFTP und SSH) geschehen. Die Verwaltungsoberfläche ist sehr übersichtlich. Man sieht sofort, wenn sich bei einem Backup Daten geändert haben. So findet man schnell das richtige Backup zum Wiederherstellen heraus.

backups-vaultpress

Wenn man im Kalender ein einzelnes Backup auswählt, bekommt man die folgende Ansicht, in der es auch möglich ist, die einzelnen Dateien anzuklicken. Damit lässt sich dann auch erkennen, wann die betreffende Datei zuletzt geändert wurde.

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Links zum Beitrag

Drittanbieter Backup-Services:

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Betriebliches E-Business Technik Workflow

Softwareentwicklung für den Eigenbedarf: Darauf kommt es an!

Stell dir vor, du arbeitest als App-Entwickler in einem Unternehmen und bekommst den Auftrag,eine interne App zu entwickeln. Das kann durchaus entmutigend sein, auch für erfahrene Entwickler und IT-Teams mit jahrelanger Erfahrung in der Entwicklung von kundenorientierten Anwendungen.

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Betriebliches E-Business Technik

Moderne Flottenverwaltung mit der Fahrzeugortung von Bornemann InFleet

Bornemann InFleet ist ein Portal, das Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur GPS-basierten Ortung ihrer Firmenfahrzeuge bietet. Die Technik liefert zudem weitere Funktionen, die den Arbeitsalltag deutlich erleichtern können. Von der einfachen Ortung bis hin zur automatischen Aufzeichnung der zahlreichen Daten, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Portal zu nutzen.

Aussehen und grundlegende Funktionen des Portals

Der Zugang zum Bornemann InFleet ist browserunabhängig, auf allen Endgeräten (Smartphone, Tablet, PC) möglich und passt sich den gängigen Bildschirmgrößen automatisch an. Über https://infleet.bornemann.net/ erfolgt der Login. Dort muss man sich mit seinen Benutzerdaten und Passwort anmelden. Nach dem Login wird die Live-Ortung angezeigt. In einer Karte können alle registrierten Fahrzeuge überblickt werden und man sieht so genau, wo sich diese aktuell befinden.

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Funktionieren tut dieses System über einen GPS-Sender im Fahrzeug, der dauerhaft Datensätze an den Server der Bornemann AG übermittelt. Dies kann über eine fest verbaute oder aufsteckbare Bornemann GPS-Box erfolgen. Für den Nutzer des Portals sind die aktuellen Aufenthaltsorte zu jeder Zeit einsehbar und verhelfen Unternehmen dadurch in vielfacher Hinsicht zu einer besseren Organisation und Ressourceneinsparung.

Eine große Hilfe im Bereich Fuhrparkmanagement

Die Ortung ist die Grundlage für die vielen weiteren Optionen. Die Position eines Fahrzeugs wird kontinuierlich gesendet und informiert somit immer über seinen aktuellen Status und jeweiligen Aufenthaltsort. Im Bornemann InFleet sind diese Daten in Echtzeit oder auch für die Vergangenheit einzusehen.

Für Fuhrparkmanager ist dies besonders nützlich, da sie ihre Firmenwagen auf diese Weise besser verfolgen können und dadurch auch die Einteilung von Aufträgen leichter fällt. Wo befindet sich der Mitarbeiter gerade, wie lange ist er noch unterwegs, kann er den Notfalltermin beim Kunden übernehmen?

Diese Fragen lassen sich mit dem Portal ganz einfach selbst beantworten. Kurz einloggen und schon hat man alle Firmenfahrzeuge in der Übersicht und kann sehen, wo sich welcher Mitarbeiter befindet. Auf diese Weise lassen sich Routen besser planen und im Notfall schnelle Entscheidungen treffen.

Alle wichtigen Tools im Überblick:

  • Gezielte Live-Ortung

Dies ist die Basisfunktion des Portals. Jederzeit hat man eine Übersicht aller registrierten Fahrzeuge und kann diese auf der Karte direkt verfolgen. Neben der Karte ist zudem eine Auflistung aller Fahrzeuge zu finden. Dort sind sie nach Kennzeichen, Bezeichnung sowie diversen Zuständen sortieren. Diese wären z.B. das Zündungsignal an/aus, Nebenantriebe, Ladezustand der GPS-Box und Restlaufzeit ihrer Batterie, GPS-Verbindung sowie diverse sensorische Zustände.

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  • Aufzeichnung im Positionsarchiv

Im sogenannten Positionsarchiv werden die gesammelten Daten der vergangenen Touren gespeichert. Man erreicht es ganz einfach über die Navigationsleiste am oberen Bildschirmrand. Über einen Kalender können für ausgewählte Fahrzeuge Touren für gewisse Tage und Monate bestimmt werden. Nach der Auswahl werden sofort alle zurückgelegten Strecken in der Spalte und auch auf der Karte angezeigt. Weiter besteht hier die Möglichkeit sich Tages- oder Monatberichte anfertigen zu lassen. Diese können anschließend – als CSV oder PDF – abgespeichert, ausgedruckt oder per E-Mail gesendet werden. Auf den Berichten werden alle Strecken des jeweiligen Tages oder Monats inklusive Datum, Zeit und der gefahrenen Kilometer sowie Standzeiten aufgelistet.

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  • Anlegen von Geozonen

Ein weiterer Vorteil, den die GPS Ortung bietet, ist der Diebstahlalarm. Fuhrparkmanager erhalten eine Benachrichtigung, sobald eines ihrer Fahrzeuge einen festgelegten Bereich verlässt (Geofencing). Diese Bereiche heißen Geozonen. Den Zugang dazu findet man, ebenso wie zum Positionsarchiv, auch über die Navigationsleiste oben am Bildschirmrand. In der Spalte seitlich neben der Karte sind zudem alle angelegten Geozonen aufgelistet und können an dieser Stelle beispielsweise auch bearbeitet oder gelöscht werden. Um eine Geozone anzulegen, muss lediglich das gewünschte Gebiet auf der Karte bestimmt und mit ein paar Klicks eingrenzt werden – schon ist die Zone fertig.

Nun können zudem bestimmte Zeiten eingestellt werden, etwa nach Feierabend oder am Wochenende, wenn Fuhrparks eigentlich ruhen. Wenn sie allerdings doch bewegt werden, beispielsweise im Falle eines Diebstahls, wird umgehend eine Alarmmeldung herausgeschickt und man kann sofort handeln. Auf diese Weise bewahrt die Ortung vor einem Verlust der Fahrzeuge oder auch Baumaschinen oder Container.

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Seit diesem Sommer: neues, überarbeitetes Design

Schon länger wollte die Bornemann AG etwas an dem Design ihres Ortungsportals ändern. Nun hat sie es gemacht: Das Bornemann InFleet wurde überarbeitet. Es gibt nun weniger starke Farben und Kontraste. Zusätzlich wurde das Portal dem Bornemann Logbook optisch angeglichen. Mehr Helligkeit, eine verbesserte Anordnung und die Angleichung der Schriftart sorgen für einen deutlicheren Wiedererkennungswert.

Trotz der optischen Veränderung hat sich an der bisherigen Funktionsweise nichts verändert. Das Portal wirkt dadurch lockerer und bietet mehr Übersicht.

Zusätzliche Möglichkeiten zur erweiterten Nutzung

Die innovativen Systeme der Bornemann AG können für Flotten auf vielfältige Weise genutzt werden. Wie bereits erwähnt, existiert hierfür noch ein weiteres Portal: das Bornemann Logbook. Hierüber lassen sich die beiden zusätzlichen elektronischen Lösungen für einen Fuhrpark bedienen: das Fahrtenbuch und die Führerscheinkontrolle.

  • Fahrtenbuch

Das elektronische Fahrtenbuch übernimmt die lästige Aufgabe des Schreibens. Es ist nicht mehr nötig alles per Hand einzutragen oder Buch und Stift immer mitzuführen. Ab sofort verläuft die Aufzeichnung vollkommen automatisch mit Hilfe von GPS Daten.
Jede gefahrene Strecke wird direkt dokumentiert. Alle wichtigen Informationen, die in jedes Fahrtenbuch gehören, sind dabei vermerkt: Datum, Abfahrts- und Ankunftszeit, Zielpunkt, Kilometerstand am Anfang und Ende. Ergänzt werden müssen lediglich der jeweilige Fahrer und angefahrene Kunde.

Falls mit dem Dienstwagen zwischendurch eine Privatfahrt getätigt wurde, kann sie im Portal mit einem Klick umgewandelt werden oder durch einen Privatschalter im Fahrzeug angezeigt werden. Anschließend sind die aufgezeichneten Koordinaten entfernt, lediglich Datum, Uhrzeit und zurückgelegte Kilometer bleiben dokumentiert. Daher entspricht das elektronische Fahrtenbuch der Bornemann AG auch den Anforderungen des Finanzamtes. So können auf bequeme Art und Weise wichtige Ressourcen ein- und vor allem Steuern gespart werden.

  • Führerscheinkontrolle

Mit der elektronischen Führerscheinkontrolle bleibt mehr Zeit für die wichtigen Aufgaben und man spart sich zudem den Ärger mit den Behörden. Fuhrparkmanager sind verpflichtet in regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob ihre Mitarbeiter für die Führung der Firmenfahrzeuge berechtigt sind, denn die Fahrer selbst müssen den Verantwortlichen nicht über den Verlust ihrer Fahrerlaubnis informieren. Die Verantwortung für seine Fahrzeuge trägt der Fuhrparkmanager. Wenn also einer seiner Fahrer bei einer Kontrolle ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt wird, muss nicht nur er, sondern auch der Halter die Konsequenzen tragen. Diese sind in der Regel Bußgelder, die man durch die Führerscheinkontrolle vermeiden kann. Diese elektronische Lösung bietet also eine enorme Unterstützung.
Die Kontrolle funktioniert über die intelligente RFID Technologie. Die Stammdaten von jedem Fahrer werden im Portal hinterlegt. Daraufhin wird auf jedem Führerschein jeweils ein RFID Chip befestigt. Dieser kann anschließend entweder an einem PC oder direkt im Fahrzeug durch einen Reader ausgelesen werden. Auf diese Weise kann sich der Mitarbeiter bei Fahrtantritt direkt anmelden. Diese Funktion kann die Benutzung von Firmenwagen durch Unbefugte verhindern. Wenn sich Unbefugte Zutritt zum Fahrzeug verschaffen und sich nicht anmelden, wird eine automatische Alarmierung an den Fuhrparkleiter herausgeschickt. Dieser kann anschließend umgehend handeln und die nötigen Schritte einleiten.
Diese schnelle und einfache Lösung unterstützt die vorgeschriebene Prüfung, die mehrmals im Jahr durchgeführt werden sollte, mindestens jedoch einmal pro Halbjahr. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

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  • Fahrzeuginhaltsprüfung

Eine weitere Möglichkeit über RFID-Systeme ist die Fahrzeuginhaltsprüfung. Durch eine Inventarisierung für die UVV (Unfallverhütungsvorschriften) können alle relevanten Dinge wie Warndreieck, Verbandskasten, die in ein Fahrzeug gehören, mit einem aktiven RFID Tag versehen werden. Mit einer im Fahrzeug verbauten Box wird über Funk festgestellt, ob das Fahrzeug mit allem Nötigen ausgestattet ist. Hier wird ein weiteres interessantes System geboten, um hochwertige Werkzeuge oder Geräte zu sichern. Dies unterstützt Fuhrparkleiter sowie Angestellte dabei die Vorgaben des Arbeitsschutzgesetztes besser einhalten zu können.
Hilfreiche Videos der Bornemann AG auf YouTube!
Alle vorgestellten Funktionen und Möglichkeiten der Portale werden in dem eigenen YouTube Kanal der Bornemann AG vorgestellt. Zu finden ist er unter https://www.youtube.com/user/bornemanag. Hier existieren bereits zahlreiche Videos mit unterschiedlichen Inhalten. Zukünftig werden noch weitere visuelle Hilfen erstellt.

Einen Auszug der Themen sehen Sie hier:

  • Bornemann AG
  • Einführung
  • Live-Ortung
  • Baumaschinenortung
  • Containerortung
  • Positionsarchiv
  • Geozonen
  • Archive & Berichte
  • …und noch viele mehr!

Kostenloser Testzugang

Die Bornemann AG bietet allen Interessierten die Möglichkeit 14 Tage lang ihre unterschiedlichen Funktionen zu testen – und dies vollkommen kostenfrei. Egal ob Fahrzeugortung, elektronisches Fahrtenbuch oder Fahrzeuginhaltsprüfung: Alle angebotenen Systeme können für einzelne Fahrzeuge oder auch ganze Flotten ohne sonstige Verpflichtungen genutzt werden. Für den Testzeitraum können Sie sich über die Webseite anmelden.

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E-Business Technik

Billiger als Adobe: Mit PDFelement PDFs erstellen und bearbeiten

Das PDF-Format ist nach wie vor der Standard, wenn es darum geht, Dokumente auszutauschen. Mit PDFelement steht dir ein umfangreicher PDF-Editor zur Verfügung, mit dem du PDF-Dateien erstellst, bearbeitest und bei Bedarf auch signierst und vor Änderungen schützt. Die Anwendung stellt dank ihres großen Funktionsumfangs eine großartige Alternative zu Adobes Acrobat dar.

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Intuitive Bedienung dank einfacher Benutzeroberfläche

PDFelement gibt es als klassische Desktopanwendung für Windows- und Mac. Beim Programmstart des PDF-Editors wählst du zunächst aus einer der vier Grundfunktionen aus, mit denen du eine PDF-Datei erstellst oder bearbeitest, PDF-Dateien kombinierst oder auch eine PDF-Datei in ein anderes Format konvertierst.

Intuitive Benutzeroberfläche
Intuitive Benutzeroberfläche

Dabei ist das Erstellen von PDF-Dateien denkbar einfach. Du öffnest einfach eine beliebige Datei – sei es eine Bilddatei oder ein Office-Dokument – und schon steht das Dokument als PDF-Datei in PDFelement bereit. Anschließend hast du die Möglichkeit, Lesezeichen zu einzelnen Seiten sowie Anmerkungen hinzuzufügen.

Alternativ ist das Erstellen von PDF-Dateien auch über einen PDF-Drucker möglich. So erstellst du aus jeder beliebigen Anwendung heraus eine PDF-Datei, die du anschließend in PDFelement bearbeitest.

PDF-Dateien bearbeiten und Bilder hinzufügen

Der große Vorteil gegenüber einfachen PDF-Druckern ist die Möglichkeit, eine bestehende PDF-Datei zu bearbeiten. So ist es spielend einfach möglich, Texte zu verändern. Die Formatierung bleibt dabei erhalten, insofern die verwendete Schrift auf deinem System verfügbar ist.

Bei der Textbearbeitung werden einzelne Absätze als Textfeld dargestellt. Du kannst sowohl den Text selbst verändern als auch das Textfeld verschieben oder die Schriftart und -größe anpassen. Gleiches funktioniert mit allen anderen Elementen wie beispielsweise Bildern.

Einfaches Bearbeiten von Inhalten
Einfaches Bearbeiten von Inhalten

Während in Adobe Acrobat Texte in der Regel zu einem großen Block zusammengefasst werden, bist du mit PDFelement sehr viel flexibler, da einzelne Absätze für sich bearbeitbar und somit verschiebbar sind.

Du hast aber auch die Möglichkeit, neue Inhalte zu deiner PDF-Datei hinzuzufügen. So platzierst du neue Texte und importierst Bilder, die du im Dokument skalieren, drehen und verschieben kannst.

Außerdem versiehst du Texte mit einem Link zu einer Website oder einer Seite innerhalb der PDF-Datei. Alternativ platzierst du Links auch ganz frei auf einer Seite, indem du einfach eine Fläche ziehst, die mit einem Link versehen wird.

Seiten sowie Kopf- und Fußleiste hinzufügen

PDFelement bietet sich nicht nur an, um kleinere Änderungen an einem PDF-Dokument vorzunehmen. So fügst du Seiten auch aus anderen PDF-Dateien oder einfach leere Seiten hinzu. Du kannst ebenso ein leeres PDF-Dokument anlegen und alle Inhalte direkt in PDFelement erstellen.

Du platzierst Texte, Bilder, Links und erstellst sogar Kopf- und Fußzeilen, die automatisch auf jeder Seite deines Dokumentes eingefügt werden. Auch eine automatische Seitennummerierung fügst du problemlos hinzu.

Kopf- und Fußzeile auf alle Seiten hinzufügen
Kopf- und Fußzeile auf alle Seiten hinzufügen

Es gibt noch weitere Funktionen, mit denen du einzelne oder alle Seiten deines Dokumentes bearbeitest. So kannst du eine Seite auf einen bestimmten Ausschnitt beschneiden. Du drehst Seiten und hast die Möglichkeit, einzelne Seiten zu ersetzen oder in eigenständige PDF-Dateien zu extrahieren.

PDF-Dateien schützen und sensible Inhalte schwärzen

Nicht selten enthalten PDF-Dateien sensible Informationen. Denn häufig sind Rechnungen, Verträge und andere vertrauliche Dokumente im PDF-Format gespeichert. Um sicherzustellen, dass Unbefugte keinen Zugriff auf solche Informationen haben, kannst du mit PDFelement deine vertraulichen PDF-Dateien schützen, indem du sie zum Beispiel mit einem Kennwort versiehst.

Dabei hast du verschiedene Möglichkeiten, dein Dokument mit einem Kennwort zu schützen. Du kannst ein Dokument so sichern, dass zum Öffnen ein Kennwort nötig ist. Alternativ kannst du nur das Drucken und Bearbeiten des Dokumentes per Kennwort schützen.

Sensible Inhalte schwärzen
Sensible Inhalte schwärzen

Falls du Dokumente mit persönlichen Dokumenten an Dritte verschicken möchtest, erlaubt dir PDFelement zudem, bestimmte Inhalte eines Dokumentes zu schwärzen. Über eine Suchfunktion findest du dann beispielsweise Namen und Kontaktdaten automatisch und versiehst sie mit einem schwarzen Balken.

Hierbei wird der eigentliche Inhalt tatsächlich aus dem Dokument gelöscht, sodass sichergestellt ist, dass diese Information nicht wiederhergestellt werden kann.

Um die Herkunft deiner PDF-Dokumente nachvollziehen zu können, besteht zudem die Möglichkeit, diese mit einer Signatur zu versehen. So erstellst du sowohl selbst Signaturen oder bindest bestehende Signaturen einfach ein.

Interaktive Formulare erstellen

Häufig enthalten PDF-Dateien interaktive Formulare, die direkt im PDF-Reader ausgefüllt werden können. Solche PDF-Formulare erstellst du mit PDFelement ebenfalls ganz einfach.

Interaktive Formulare erstellen und verarbeiten
Interaktive Formulare erstellen und verarbeiten

Im speziellen Formular-Modus platzierst du zum Beispiel Eingabefelder, Kontrollkästen sowie Auswahllisten. Jedes Formularelement besitzt zahlreiche Eigenschaften, mit denen du Aussehen und Funktionalität definierst.

So setzt du Pflichtfelder und legst fest, was bei der Auswahl oder Eingabe passieren soll. Du kannst beispielsweise einen Link aufrufen oder andere Formularelemente ein- beziehungsweise ausblenden lassen.

Für komplexe Funktionen steht dir JavaScript zur Verfügung, welches zum Beispiel Berechnungen zwischen eingegebenen Werten ermöglicht.

Fertig ausgefüllte Formulare lassen sich anschließend ausdrucken oder per E-Mail an eine bestimmte Adresse verschicken. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Formulardaten an eine Webadresse zu verschicken, welche die Daten serverseitig verarbeitet.

Aus PDF-Datei eine Office-Datei machen

Während es immer problemlos möglich ist, aus einem Office-Dokument eine PDF-Datei zu erzeugen, ist der umgekehrte Weg in der Regel nicht möglich. Mit PDFelement ist jedoch auch das machbar.

Dazu wählst du ein gewünschtes Zielformat aus. Dir stehen Microsoft Word, Excel und PowerPoint in verschiedenen Versionen zur Verfügung. Auch ein Export in verschiedene Bildformate ist möglich.

Beim Export in ein Office-Format bleiben die Formatierungen erhalten, sodass das Layout der PDF-Datei in das Exportformat übernommen wird.

Kostenlose Trialversion

PDFelement von Wondershare kannst du in einer kostenlosen Trialversion testen. Dabei werden alle PDF-Dateien, die du erstellst, zunächst mit einem Wasserzeichen versehen. Entscheidest du dich später dazu, die Anwendung zu lizenzieren, entfernst du dieses Wasserzeichen problemlos wieder aus den Dokumenten. Du musst diese also nicht erneut erstellen und bearbeiten.

Wasserzeichen in der Trialversion
Wasserzeichen in der Trialversion

Texterkennung (OCR) bei gescannten Dokumenten

Nicht immer werden PDF-Dokumente aus bestehenden Office-Dateien erstellt, häufig ja auch aus JPEGs und anderen Bildformaten. PDFelement erkennt dies und schlägt dir vor, eine Texterkennung anzuwenden. Gerade bei eingescannten Dokumenten sorgt die OCR-Funktion dafür, dass Texte kopierbar gemacht werden.

Die Texterkennung steht dir in der Trialversion jedoch nicht zur Verfügung.

Kostengünstige Alternative

Entscheidest du dich dafür, PDFelement zu lizenzieren, kostet dich eine Lizenz zur privaten Nutzung  pro Windows-Rechner 69,95 US-Dollar. Die Lizenz zur kommerziellen Nutzung kostet 119,95 US-Dollar. Willst du auch die OCR-Funktion nutzen, kostet dich PDFelement 89,95 für die private und 149,95 für die kommerzielle Nutzung. Die Mac-Versionen sind etwas teurer.

Im Vergleich zu anderen PDF-Editoren mit vergleichbaren Funktionsumfang ist PDFelement ein echtes Schnäppchen. Außerdem werden dir lebenslang kostenlose Updates garantiert.

(dpe)

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Behoben: Google Analytics und die Warnung “Leverage Browser Caching”

Wenn du deine Website auf Speed optimierst und dabei nach den Richtlinien von GooglePage Speed Insights vorgehst, dann kennst du diese Warnung. Aktiviere »Leverage Browser Caching« für das Google Analytics Script. Oftmals ist es gerade diese Warnung, die es verhindert, die berühmten 100 von 100 PageSpeed Punkte zu erhalten. Genau da liegt das Problem, wie kann man eine Datei cachen, die sich nicht auf dem eigenen Server befindet? Wir bieten dir heute drei Lösungsansätze.

Google Analytics: “Leverage Browser Caching” Warnung beheben

Google Analytics ist eine feine Sache und immer noch das Tool der Wahl für jeden Nutzer, der den Traffic auf seiner Website genauestens unter die Lupe nehmen möchte. Allerdings kann das Script auch einiges Kopfzerbrechen bereiten, wenn man seine Website gern auf die berühmten 100 Punkte von GooglePage Speed optimieren möchte.

Problematisch ist, dass einige der von Google gewünschten und empfohlenen Punkte deinen Blog nicht beschleunigen werden und daher nicht empfehlenswert sind. Wenn du zum Beispiel dein komplettes CSS (zumeist mehrere Dateien inklusive der Plugin Stylesheets) in das HTML inline einfügst, dann gratuliert Google dir zu dieser Entscheidung.

Wenn du jedoch nur ein kleines und durch eine Versionierung hervorragend cachbares Stylesheet im Header hast und den Rest des CSS im Footer, dann versucht Google dir mitzuteilen, dass dies deine Seite langsamer macht. Natürlich ist das Gegenteil der Fall.

So verhält es sich auch bei dem Google Analytics Fehler. Das Script wird von Google für zwei Stunden gecacht. Google möchte jedoch einen längeren Zeitraum haben. Das erhöht die Geschwindigkeit deiner Website ebenfalls nicht.

google-analytics-leverage-browser-caching

Google bemängelt hier das zu kurze Caching des eigenen Analytics-Scripts und zeigt daher nur maximal 99 der begehrten 100 Punkte an. Um dieses Problem zu lösen, bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Drei davon stelle ich Dir heute vor.

Bevor wir beginnen: Stelle sicher, dass du Browser Caching nutzt

Solltest du in deiner .htaccess-Datei noch keinen Code für ein Caching verwenden, dann wird es höchste Zeit. Denn einfaches Browser-Caching kombiniert mit einer Kompression der Dateien sorgt bereits für einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub. Hier findest du den benötigten Code, füge ihn in die .htaccess im Hauptverzeichnis deines Blogs ein.

Lösung 1: Hoste das Analytics-Script lokal

Hoste das Script auf deinem Server. Diese Lösung ist ambivalent. Auf der einen Seite behebt es den Fehler sofort und du bekommst die 100 Punkte lässig. Auf der anderen Seite ist es etwas aufwändig, weil du sicherstellen musst, dass das Script upgedatet wird.

Mir erscheint diese Lösung als sehr gut, denn erstens wird das Script auf meinem Server schneller ausgeliefert, zweitens lässt es sich mit etwas Aufwand durchaus automatisch updaten – wenn du einen richtigen Cronjob auf deinem Hosting-Paket starten darfst.

Schritt 1: Analytics.js herunterladen

Lade dir das im Google Analytics Code verwendete Script auf deinen Computer herunter. Die URL ist die folgende:

https://www.google-analytics.com/analytics.js

Lade das Script in das Hauptverzeichnis von WordPress. Der neue Pfad zur Datei könnte dann so aussehen:

https://deinewebsite.de/analytics.js

Suche nun deinen Google Analytics Code im Theme oder in deinen Plugins. Solltest du ein Plugin einsetzen, dass deinen Analytics-Code dem Theme hinzufügt, deaktiviere das automatische Hinzufügen in dein Theme. Ansonsten suche in der header.php oder der footer.php. Eventuell wirst du auch in der functions.php deines Themes fündig.

Ersetze die Original-URL gegen deine URL. Siehe Script:

Füge den bearbeiteten Code in den Footer deines Themes ein – in die footer.php oberhalb oder unterhalb von wp_footer();. Lade die Datei anschließend wieder in deinen Theme-Ordner hoch.

Schritt 2: Erstelle ein Script, das dein lokales Script aktuell hält

Erstelle eine leere Datei und nenne sie analytics-update.php. Füge den folgenden Code in die Datei ein.

Nun musst du diese Update-Datei noch um den absoluten Pfad zu deiner Google-Analytics-Datei ergänzen. Hierzu muss Zeile 6 der PHP-Datei ergänzt werden.

Um den absoluten Pfad zu ermitteln, erstelle eine leere Datei namens dir.php und kopiere folgenden Code hinein:

Kopiere diese Datei in das Hauptverzeichnis deines WordPress und rufe die Datei im Browser auf:

http://deinewebsite/dir.php

Der untere Pfad ist korrekt, kopiere ihn und ersetze damit die Angaben in der analytics-update.php in Zeile 6.

Lösche die dir.php im Anschluss wieder von deinem Server, sie stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Stelle nun sicher, dass beide Dateien auf dem Server beschreibbar sind. Die Dateirechte CHMOD 755 sollten okay sein und funktionieren.

Nun musst du nur noch einen Cronjob erstellen, der die analytics-update.php Datei einmal in der Woche aufruft. Das funktioniert bei jedem Hoster und Betriebssystem anders, daher poste ich für diesen Job keinen Code.

Sollte dein Webhoster keine Cronjobs zulassen, dann nutze einen externen Dienst wie zum Beispiel cronjob.de.

Weiterführende Informationen:

HowTo: Add Jobs To cron Under Linux or UNIX?

Das Endergebnis unserer Bemühungen

Durch das Hosten der Datei auf dem eigenen Server kann diese vom Browser in den Cache befördert werden und GooglePage Speed Insights zeigt nun die gewünschten 100/100 Punkte an.

Der behobene Fehler des Google Analytics JavaScripts.

Lösung 2: Nutze ga-lite.js anstatt Google-Analytics.js

ga-lite ist eine abgespeckte Version des Scripts von Google Analytics. Es wurde auf Speed und optimales Browser-Caching entwickelt und optimiert. Es funktioniert tadellos und zeichnet die Grundfunktionen des Original-Codes von Google Analytics auf. Ein weiterer Vorteil: das ga-lite.js Script lädt wesentlich schneller als das Original.

Wenn du nicht nur Google überlisten willst, sondern wirklich etwas für die Performance deiner Website tun willst, dann ist ga-lite richtig für dich.

Allerdings hat es zurzeit auch Nachteile. Es können keinerlei benutzerdefinierte Notierungen verwendet werden. Die Bounce-Rate kann nicht angepasst und Links nicht getrackt werden. Die IPs lassen sich mittlerweile jedoch anonym auszeichnen.

Die Installation von ga-lite:

Füge den folgenden Code in die footer.php deines Themes ein, oberhalb oder unterhalb von wp_footer().

Auch mit ga-lite wirst du nun das gewünschte Ergebnis bei GooglePage Speed erhalten.

Lösung 3: Wir überlisten Google

Du verwendest einen angepassten Analytics-Code und die beiden Lösungen oben kommen nicht für dich infrage? Du willst alles so behalten wie es ist, aber trotzdem die begehrten 100 Punkte für dein Ego?

Kein Problem, auch die Ego-Lösung ist im Angebot. Dazu verwenden wir eine kleine PHP-Funktion, der den Google Analytics Code für PageSpeed Insights einfach »unsichtbar« macht. Damit funktioniert das Analytics.js problemlos, außer auf der Seite von Google PageSpeed.

Ergänze deinen Analytics-Code folgendermaßen:

Auch dieser Code sorgt für die gewünschten 100 Punkte, beschleunigt deine Website jedoch nicht. Dieser Code ist nur für dein persönliches Ego und erreicht die 100 Punkte ohne große Modifikationen.

Fazit:

Lösung eins erscheint mir persönlich als die Beste, wird allerdings nicht von Google empfohlen. Einsetzbar ist sie nur mit einem Cronjob, der die lokale Datei immer aktuell hält. Ohne diesen Schritt des Updates ist Lösung eins keinesfalls zu empfehlen. Lösung zwei ist ideal, wenn du bisher noch keine Anpassungen am Google Analytics-Code gemacht hast und nur die Standard-Funktionen der Analyse-Software nutzt. Diese bekommst du weiterhin ohne Probleme und schneller wird deine Website ebenfalls.

Lösung drei funktioniert ebenfalls, ist jedoch aus meiner Sicht nicht zu empfehlen. Ich persönlich würde lieber mit 99 Punkten oder weniger leben. Die Hauptsache ist doch, meine Websites laden deutlich unterhalb einer Sekunde.

Quelle: KeyCDN

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CacheFly: Das pfeilschnelle Content-Delivery-Network

Geschwindigkeit ist zwar nicht alles, aber ein wichtiger Aspekt bei den meisten Webprojekten. Gerade wer große Datenmengen, wie Videos und andere multimediale Inhalte verbreitet, ist darauf angewiesen, dass diese schnell beim Nutzer ankommen. Zu häufiges Buffering oder lange Wartezeiten können schon dazu führen, dass Besucher sich von deiner Website verabschieden. Eine schnelle Übertragung solcher Inhalte funktioniert meist nur über ein Content-Delivery-Network (CDN) zuverlässig. Mit CacheFly steht dir ein solches CDN für eine schnelle, sichere und zuverlässige Übertragung zur Verfügung.

cachefly

Schnelle Übertragung – weltweit

ChacheFly zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass das Netzwerk weltweit an über 40 Internet-Knotenpunkte angeschlossen ist und somit eine denkbar schnelle Übertragung deiner Daten erlaubt. In Deutschland gehört der Knotenpunkt DE-CIX in Frankfurt zu den strategisch wichtigen Netzknoten. Denn DE-CIX ist, gemessen am Datendurchsatz, der größte Internet-Knoten weltweit.

Auch in Nordamerika und im übrigen Europa ist CacheFly an strategisch wichtige Knotenpunkte angeschlossen. Laut Messungen des Analysedienstes CloudHarmony gehört CacheFly in Nordamerika und Europa zu den schnellsten Content-Delivery-Networks. In den genannten Regionen kommt das CDN auf Datendurchsätze von über 18 Megabyte pro Sekunde bei großen Dateien. Aufgrund der vergleichsweise geringen Präsenz in anderen Regionen wie Afrika und Asien kommt der Dienst dort auf geringere Durchsätze.

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Weltweite Points-of-Presents – vor allem in Nordamerika und Europa

Nichtsdestotrotz kann sich CacheFly in Sachen Geschwindigkeit sehen lassen und lässt auch Provider mit hiesigen Servern teils weit hinter sich.

Kosten zwischen drei und zehn Cent pro Gigabyte Traffic

Um dich von der Schnelligkeit von CacheFly zu überzeugen, kannst du den Dienst zwei Wochen unverbindlich testen. Die regulären Preise des Dienstes richten sich nach dem gesamten Traffic. Bleibst du unter 10 Terrabyte Traffic zahlst du 10 Cent pro übertragenem Gigabyte. Je höher der gesamte Traffic ausfällt, desto geringer ist der Preis pro Gigabyte. Ab 500 Terabyte zahlst du nur noch knapp drei Cent.

Die Kosten für den Webspace betragen für die ersten 10 Gigabyte zwei US-Dollar, für die nächsten 40 Gigabyte sind es 1,50 US-Dollar und alles darüber hinaus ein US-Dollar. Dabei wird dir nur tatsächlich in Anspruch genommener Webspace in Rechnung gestellt. Nutzt du also nur ein Gigabyte Speicher, zahlst du auch nur anteilig für diesen. In einer transparenten Übersicht werden dir alle Kosten für Webspace und Traffic in den jeweiligen Regionen – Nordamerika/Europa, Asien, Australien/Afrika sowie Südamerika/Indien – dargestellt. So hast du deine monatlichen Ausgaben immer im Blick.

Dabei werden jedoch mindestens 50 US-Dollar im Monat für die Nutzung des Dienstes in Rechnung gestellt. Wie du anhand der Preisgestaltung siehst, ist der Dienst vor allem für jene gedacht, die große Datenmengen zu übertragen haben. Bei den meisten „normalen“ Providern übersteigt man mit den genannten Volumina bereits den zur Verfügung stehenden Webspace, sowie den monatlichen Traffic.

Hochladen per FTP, Sicherheit per HTTPS

Deine Medieninhalte lädst du bequem über einen FTP-Zugang hoch. Du hast auch die Möglichkeit, zusätzliche FTP-Benutzer anzulegen, die bei Bedarf nur Zugriff auf bestimmte Verzeichnisse haben. Für deinen Account erhältst du eine Subdomain – Accountname gefolgt von „.cachefly.net“ –, über die du deine Inhalte abrufen kannst. So bindest du deine Inhalte auch bequem über dein Content-Management-System in dein Webprojekt ein.

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Einfache Bedienoberfläche

Auf Wunsch stehen dir alle Inhalte über eine sichere Verbindung per HTTPS zur Verfügung. Und dank Gzip-Komprimierung werden deine Inhalte noch schneller übertragen. So sorgt CacheFly für ein Optimum an Komprimierung und Schnelligkeit.

Falls du lieber deine eigene Domain nutzen möchtest, um Dateien von CacheFly abzurufen, kannst du Domains sowie Subdomains hinterlegen, über welche die Übertragung abgewickelt werden soll. Bei deinem Provider musst du dann die DNS-Einstellungen anpassen, so dass die Domain auf die IP-Adresse von CacheFly umgeleitet wird.

Einfach Expiry-Header anlegen

Gerade bei großen Dateien bietet es sich an, diese zu cachen, sodass ein Neuladen möglichst verhindert wird. Hier gilt es natürlich abzuwägen, wie lange eine Datei im Cache verweilen soll. Aber gerade Bilder bleiben ja ganz häufig unverändert, so dass ein großzügig angegebenes Verfallsdatum hinterlegt werden kann.

CacheFly stellt dir eine einfach zu bedienende Verwaltung für Expiry-Headers zur Verfügung. So legst du für einzelne Verzeichnisse sowie Dateitypen individuell fest, wie lange die zutreffenden Inhalte zwischengespeichert werden sollen. Bei Bedarf legst du mehrere Regeln für den Expiry-Header fest und priorisierst diese.

Ebenfalls sehr einfach blockierst du beliebige Referrer und überschreibst bei Bedarf MIME-Typen. Statt alle diese Angaben über eine „.htaccess“-Datei zu regeln, gibt es bei CacheFly eine übersichtliche Verwaltungsoberfläche, über die du all diese Einstellungen vornehmen kannst.

Umfangreiche Statistik – auch in Echtzeit

Damit du weißt, wann welche Inhalte heruntergeladen wurden, gibt es bei CacheFly eine umfangreiche Statistik. So erstellst du dir zum Beispiel tägliche Zusammenfassungen, kannst dir aber auch ausgeben lassen, über welche Knotenpunkte die Inhalte ausgeliefert wurden oder aus welchen Ländern die Requests kommen.

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Echtzeit-Statistik

Interessant und wichtig ist natürlich die Möglichkeit, eine Übersicht fehlerhafter Requests zu erhalten. So erstellt dir CacheFly etwa einen Report über alle 404-Fehler und teilt dir mit, auf welche nicht vorhandenen Dateien zugegriffen wurde.

In einer Betaphase befinden sich derzeit die Realtime-Statistiken. Diese geben Auskunft darüber, wie viele Requests pro Sekunde aktuell abgerufen werden. Alle Reporte und Statistiken lädst du dir bei Bedarf bequem als PDF-Datei herunter.

Bestens geeignet für Video- und Audioinhalte

Gerade bei Video- und Audioinhalten ist eine schnelle und zuverlässige Übertragung wichtig. Mit einer Verfügbarkeit von 100 Prozent garantiert dir CacheFly, dass deine Inhalte jederzeit zur Verfügung stehen. Ein Ausfall des Dienstes – auch für kurze Dauer – wird damit ausgeschlossen.

Aber nicht nur multimediale Inhalte sind bei CacheFly bestens aufgehoben. Du nutzt den Dienst beispielsweise auch, um Anwendungen zum Download bereitzustellen. Sind deine Kunden auf deine Software angewiesen, wird es sie mehr als ärgern, wenn diese nicht zuverlässig heruntergeladen werden kann.

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Nicht nur für Video- und Audioinhalte geeignet

Wenn du statt klassischer Anwendungen, Software-as-a-Service (Saas) anbietest, ist ein ausfallsicherer Dienst noch sehr viel wichtiger. Um deinen Anwendern zu garantieren, dass sie stets einen ausfallfreien und schnellen Zugriff auf deinen Dienst haben, ist CacheFly ebenfalls der richtige Partner für dich.

Fazit

Wer auf Sicherheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit setzt, ist bei CacheFly bestens aufgehoben. Der Dienst ist übersichtlich und einfach zu bedienen und bietet alles, um große Datenmengen weltweit, schnell und ausfallfrei zur Verfügung zu stellen.

Die Preise sind transparent und flexibel gestaltet. Die zweiwöchige Trial gibt dir die Möglichkeit, den Dienst ausgiebig zu testen. Im Vergleich zu deinem „normalen“ Provider wirst du deutliche Unterschiede in der Geschwindigkeit feststellen, mit der Dateien heruntergeladen werden.

(dpe)

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CDN: Wann brauchst du wirklich eins?

Content Delivery Networks – kurz CDN – sind in aller Munde und stehen oftmals auf dem Wunschzettel von Bloggern. Fast überall kannst du lesen, dass ein CDN deine Website überirdisch schnell macht und du es unbedingt haben musst. Die Frage ist nur: muss das wirklich sein, oder gibt es andere Wege, die vielleicht besser sind?

Brauchst du wirklich ein CDN für deine Website?

Was ist eigentlich ein CDN?

Ein CDN ist ein verteilter Verbund von Servern, die sich auf der ganzen Welt befinden. Sie speichern die statischen Dateien einer Website zwischen, also die Bilder, CSS- und JavaScript-Dateien. Die Anbieter kopieren deine statischen Dateien auf ihre Server. Diese Dateien werden dann immer von dem Server ausgeliefert, der deinem Besucher an nächsten ist.

Ein CDN fungiert auch als Load Balancer; die meisten CDN-Anbieter haben Netzwerke von Servern pro Standort, was bedeutet, dass sie leicht eine größere Anzahl von Anfragen handhaben können, als dein Server, auf dem deine Website liegt. Soweit die Theorie.

Daraus kann man schlussfolgern, dass ein CDN deine statischen Dateien immer schneller ausliefern müsste, als dein eigener Server. Stimmen muss das nicht immer, hier entscheidet die Antwortzeit des Servers. Und die kann bei deinem Server in einigen Szenarien durchaus besser sein. Hier muss ein eingehender Test entscheiden, ob dem wirklich so ist.

In welchen Szenarien kann ein CDN nötig sein?

Ich blogge auf Deutsch. Brauche ich ein CDN?

Nicht jeder Blogger braucht ein CDN. Im Gegenteil, nötig ist es nur in wenigen denkbaren Szenarien. Wenn du nur auf Deutsch schreibst, wirst du auch nur Leser ansprechen, die aus dem deutschsprachigen Raum stammen. Hier würde ein CDN nur etwas bringen, wenn dein Server oder dein Webhosting-Paket schwach auf der Brust und aufstockungswürdig ist.

Natürlich gibt es auch bei einer deutschen Website denkbare Anwendungsbereiche. Wenn du zum Beispiel über erheblichen Besucherverkehr verfügst (mindestens mehrere hunderttausend Zugriffe monatlich), dann wäre es schon an der Zeit, über ein CDN nachzudenken. Hier entscheidet der Traffic und vor allem die gleichzeitigen Zugriffe auf den Blog.

Ich blogge auf Englisch

Wenn du auf Englisch schreibst, dann sprichst du eine Zielgruppe an, die auf der ganzen Welt verteilt ist. In diesem Szenario ist ein gutes CDN wirklich nötig, denn ein Besucher aus den USA wird die Geschwindigkeit deiner Website ganz anders erfahren, als einer aus Freiburg im Breisgau.

Zugriffe aus dem Ausland – gerade auch außerhalb der EU, werden meist wesentlich langsamer von deiner Website bedient, als Besuche aus Deutschland. In diesem Fall benötigst Du wirklich ein CDN, denn es hilft dir, deine Website gerade für Besucher aus anderen, weiter entfernten Ländern schneller ausliefern zu können.

Ein deutscher Besucher bekommt dann die Bilder und das CSS, sowie das JavaScript von einem deutschen Server ausgeliefert, ein Besucher aus den USA bekommt die statischen Ressourcen von einem Server in den USA ausgeliefert. Das macht deine Website wesentlich schneller.

Allerdings hängt das alles auch von deinem Besucheraufkommen ab, je mehr Besucher du auf deinem Blog begrüßen darfst, desto dringender wird ein CDN, weil einfach mehr Anfragen gleichzeitig beantwortet werden können.

Erst die Website optimieren, dann ein CDN

Viele Blogger sind der Ansicht, dass nur ein CDN ihre Website so richtig schnell macht. Das ist natürlich völliger Unsinn. Ein CDN kann immer nur unterstützend wirken und das letzte Quäntchen Speed aus einer bereits wirklich optimierten Website herausholen. Bei einem deutschen Blog ist immer noch die Frage, ob ein CDN wirklich nötig ist, im Vordergrund.

Denn ganz ohne den Einsatz eines CDNs kannst du deine Website bereits in den Millisekundenbereich der Ladegeschwindigkeit bringen. Natürlich ist das eine Menge Arbeit, entscheidend ist jedoch, was du wirklich willst.

Willst du absoluten Speed, dann kannst du ihn ohne CDN erreichen. Auch in Spitzenzeiten mit bis zu 95.000 Besuchern monatlich ist meine Website nicht in die Knie gegangen. Doch vielleicht sind diese Besucherzahlen für den einen oder anderen ja kalter Kaffee.

Wenn dem so ist, empfehle ich Dir ein CDN. Allerdings: auch kaum optimierte Seiten können relativ schnell sein, wie Dr. Web beweist. Hier ist der Server ausschlaggebend.

Das ist ohne CDN bereits möglich:

Speedtest der Democratic Post vom 28.06. Selbstverständlich ohne CDN.
Speedtest der Democratic Post vom 28.06. Selbstverständlich ohne CDN.

Im obigen Screenshot siehst du den ersten Testlauf meiner Website. Der zweite darauf folgende wäre noch schneller. Das ist vollkommen ohne CDN möglich. Und auch kein Einzelfall, denn mein persönlicher Blog lädt noch schneller, obwohl ihm noch ein SSL-Zertifikat und damit auch HTTP2 fehlt.

Speedtest meines Blogs Techbrain.de vom 28.06. Ohne CDN, ohne HTTPS und ohne HTTP2.
Speedtest meines Blogs Techbrain.de vom 28.06. Ohne CDN, ohne HTTPS und ohne HTTP2.

Was WordPress-Websites wirklich schnell macht

Wie dieses Ergebnis erreicht wurde, habe ich in einer Artikelserie hier auf Dr. Web bereits eingehend beschrieben:

Zusammenfassend kann man sagen

Bevor du über ein CDN nachdenkst, optimiere zuerst die Flaschenhälse deines Blogs. Allein damit lockst du bereits extrem viel Speed hinter dem Ofen der Langsamkeit hervor. Die wichtigsten Punkte wären:

  • Ein vernünftiger Server, eventuell der Managed-Root Cloud Server von hostNET für 14,40 Euro monatlich. Ohne einen angemessenen Server geht gar nichts.
  • Sehr gute Bildoptimierung – Optimus HG ist die beste und kann auch webP erzeugen
  • PHP7 + HTTPS + HTTP2
  • So wenig Plugins wie nötig
  • So wenig Spielereien wie möglich
  • Eine optimale Behandlung von CSS- und JavaScript-Dateien. Zum Beispiel Jetpack CSS aufteilen, unnötiges Jetpack-CSS löschen, Dateien nur laden lassen, wo auch nötig und so weiter…

Du willst trotzdem ein CDN? Hier sind zwei Empfehlungen

Wichtig und zu beachten sind kleine Details, wie zum Beispiel HTTP/2 und SSL-Zertifikate, in beiden Fällen bieten die Dienste eine Unterstützung für Let’s Encrypt. Let’s Encrypt bietet kostenfreie SSL-Zertifikate an.

1 – KeyCDN – Content Delivery made easy

KeyCDN

Die Zielsetzung von KeyCDN ist es, das am leichtesten zu bedienende CDN zu sein und trotzdem seinen Kunden sehr viel Power zu bieten. Die Integration ist dank eines eigenen WordPress-Plugins sehr einfach, die Funktionen überzeugend. Zudem bezahlt man nur für das, was man auch nutzt. Ein Test-Account ist vorhanden. Alle Funktionen können also kostenlos getestet werden.

Ein eingehender Test wird zeigen, wie gut dieses CDN wirklich ist. Wir werden davon berichten.

2 – CDN77.com

cdn77

CDN77.com ist ein Anbieter aus Großbritannien, und bietet dir neben dem HTTP/2 und automatischer Let’s Encrypt Zuweisung auch den neuen Kompressionsstandard Brotli von Google. Google verspricht eine um 40 Prozent schnellere Auslieferung der Ressourcen, als mit dem normalen Gzip-Standard. Allerdings bietet CDN77 nur eine Integration mit drei Cache-Plugins in WordPress an. WP Fastest Cache, W3 Total Cache und ZenCache werden unterstützt.

Fazit

Ob du wirklich ein CDN brauchst, oder nicht, hängt ganz stark von den persönlichen Umständen ab. Wer einfach nur etwas mehr Speed braucht, ist mit anderen Maßnahmen besser beraten. Wenn du jedoch eine Website dein eigen nennst, die entweder in englischer Sprache verfasst wird oder gigantischen Traffic bekommt, dann ist ein CDN auch angeraten. Denn besonders in den Spitzenzeiten kann es dir dann helfen, deinen Blog schnell auszuliefern. Normale Blogs sollten eher über andere Dinge nachdenken, welche wesentlich mehr Einfluss auf die Geschwindigkeit haben, als es ein CDN jeweils haben könnte.

(dpe)

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Bloggen für Einsteiger: Die richtige Plattform und Domain [#1]

Heute starten wir eine neue, kleine Artikelserie speziell für die Menschen, die mit dem Bloggen anfangen möchten. Viele Dinge sind zu beachten und vielfach wissen Neueinsteiger nicht, was genau zu beachten ist. Daher bringen wir Licht ins Dunkel des Bloggens und gehen Schritt für Schritt auf dem Weg zu einem eigenen Blog vor.

Bloggen für Einsteiger: Die richtige Plattform und Domain [#1]

Welche Plattform solltest Du wählen?

Angehende Blogger haben das Problem, dass sie nicht recht wissen, welche Plattform für ihre Zwecke die Beste ist. Greifen wir als Beispiel einfach mal die drei bekanntesten Plattformen heraus: Blogger, WordPress.com und WordPress.org. Die beiden Lösungen Blogger.com und WordPress.com sind kostenlos und bieten sich daher auf den ersten Blick für Einsteiger an.

Kostenlose Lösungen bieten jedoch auch eine Menge Nachteile für diejenigen, die nicht nur etwas herumspielen, sondern ernsthaft bloggen möchten. Doch dazu später mehr.

Blogger.com

Blogger.com ist die kostenlose Blog-Plattform von Google. Wenn du einen Google-Account besitzt, kannst du dich in Windeseile bei Blogger anmelden und einen eigenen Blog starten. Danach bestätigst du dein Profil, stellst die richtige Sprache ein, falls noch nicht geschehen und klickst auf »Weiter zu Blogger«. In nächsten Fenster musst Du nur auf den Button »Neuer Blog« klicken, um einen Blog zu starten.

Im darauffolgenden Fenster wählst du deinen Blognamen und die Blog-Adresse, die eine Subdomain von Blogger ist.

Beipiel: meintestblogistcool.blogspot.com.

Aus nur sieben Designs kannst du jetzt noch auswählen, wie dein Blog aussehen soll. Danach braucht es noch einen Klick auf »Blog erstellen« und du bist bereits fertig. Ein Artikel sieht dann so aus, mit meinen Einstellungen:

Ein Blog mit Artikel bei Blogger.com
Ein Blog mit Artikel bei Blogger.com

Fazit zu Blogger.com

Blogger.com ist sehr rudimentär ausgelegt. Man bekommt kaum einfache Möglichkeiten, um auf das Design Einfluss nehmen zu können, doch gerade das wäre wichtig. Die Benutzerfreundlichkeit ist groß, aber das optische Ergebnis ist keinesfalls zufriedenstellend. Fazit: zum Herumspielen geeignet, für das mehr oder weniger ernsthafte Bloggen jedoch völlig ungeeignet.

WordPress.com

WordPress gibt es ebenfalls in einer kostenlosen Variante, WordPress.com genannt. Auch hier kannst du dir in Nullkommanichts einen Blog anlegen. Nachdem du dich bei WordPress.com registriert hast, kannst du in nur 5 Schritten einen neuen Blog erstellen.

Du wählst zuerst eine Kategorie, in die dein Blog passen würde (Gesundheit und Wellness und so weiter), gehst danach in die Tiefe und suchst dir etwas genauer aus, worum es geht. Im Anschluss wählst du, wie deine Startseite aufgeteilt wird. Danach folgt die Auswahl eines Themes – des eigentlichen Designs – auf Basis der von dir ausgesuchten Aufteilung der Startseite.

Das Theme lässt sich jederzeit wechseln, wenn es dir nicht mehr zusagen sollte.

Ein Theme finden

Jetzt kannst du dir eine Domain aussuchen. Du hast zwei Möglichkeiten: zum einen kannst du eine kostenlose Subdomain von WordPress nehmen, zum anderen eine eigene Domain wählen, die dich dann ab 18 Euro jährlich kosten wird.

Eine Domain wählen

Wenn du die Domain gewählt hast, kannst du unter den Tarifen wählen, die dir zur Auswahl stehen. Kostenlos ist nur der Tarif ohne jegliche Extras und sehr wenig Anpassungsmöglichkeiten. Wenn ein vernünftiger Tarif gewählt wird, zahlt man schnell 25 Euro monatlich. Das ist heftig viel – zu viel!

Der Tarif bei WordPress.com

Einen Artikel zu veröffentlichen, geht schnell und einfach. Die Oberfläche ist sehr aufgeräumt.

neuer-beitrag

Das Ergebnis ist schon wesentlich angenehmer anzusehen als beim Konkurrenten Blogger.

Ein Testartikel

Fazit zu WordPress.com

WordPress.com ist eine gute Wahl, um das Bloggen zu üben und einen kleinen Anfang zu wagen. Allerdings ist es nicht geeignet für diejenigen, die nicht nur alle paar Wochen einen Beitrag für ihre Arbeitskollegen (oder ähnliche) schreiben wollen. Man hat fast keine Einflussmöglichkeiten, kann das Theme nicht »tunen und anpassen«, kann keine Plugins installieren, um die Funktionen zu erweitern. Kurzum, entweder zahlst du für mehr Optionen, oder wählst etwas anderes.

Wenn du wirklich ernsthaft bloggen möchtest, dann kommst du schlecht um eine kostenpflichtige Lösung herum.

WordPress.org

WordPress
WordPress Original: Es kann nur Einen geben.

Dies ist das »richtige« WordPress. Die Version, die den Siegeszug um die ganze Welt angetreten hat. Die Software ist ebenfalls kostenlos, benötigt aber einen Speicherplatz im Internet. Um WordPress einsetzen zu können, musst du also entweder ein Webhosting-Paket oder einen Server mieten.

Innerhalb dieses Speicherplatzes kann WordPress dann installiert werden, was wirklich einfach ist. Die meisten Webhosting-Anbieter stellen dir einen Auto-Installer zur Verfügung. So hast du dein WordPress innerhalb von nur wenigen Minuten ganz easy installiert.

Ein brauchbares Webhosting-Paket bekommst du bereits für ab fünf Euro im Monat. Du solltest darauf achten, dass du für dein Geld eine SSD-Festplatte anstatt einer HDD bekommst, und sich die neue PHP-Version 7 einstellen lässt. Beides macht deinen Blog schneller. Ein solches Webhosting beinhaltet auch immer mindestens eine Domain-Adresse.

Ich habe mit dem Hoster Alfahosting.de gute Erfahrungen gemacht. Sie sind preislich okay und bieten einen Ticket-Support, der zumeist innerhalb von 20 Minuten hilft.

Alfahosting – MultiXL Paket mit SSD-Option für 5,99 € im Monat.

Warum du das »richtige« WordPress wählen solltest

Wenn du wirklich und wahrhaftig bloggen möchtest, dann wähle WordPress.org und ein Webhosting-Paket. Du bekommst eine Menge Vorteile für dein Geld.

  • Themes lassen sich direkt aus WordPress heraus suchen und mit zwei Klicks installieren
  • Du kannst aus fast 4.000 kostenlosen Themes dein Design auswählen.
  • Du kannst auch professionelle, kostenpflichtige Themes installieren.
  • Du kannst aus kostenfreien 45.000 Plugins die von dir gesuchte Funktionserweiterung wählen.
  • Du kannst dein WordPress unendlich anpassen, bis es dir gefällt.
  • Jede denkbare Funktion ist nur eine Plugin-Installation entfernt.
  • Du hast die volle Kontrolle über jeden Aspekt deiner Website.

Ich empfehle dir also dringend, Butter bei die Fische zu tun und WordPress zu installieren. Die deutsche Community ist groß, du bekommst immer einen Rat. Für jedes Problem existiert mindestens ein Tutorial und ein Plugin.

Kostenlose Themes und Plugins:

Ratgeber zur Auswahl des richtigen Hosters für dich:

Die Wahl der richtigen Domain

Du hast deinen favorisierten Webhoster ausgewählt. Das ist gut. Nun stellt sich zumeist bereits bei der Bestellung deines Hosting-Pakets die Frage nach der Domain-Adresse. Die Domain ist eine wirklich wichtige Sache, denn sie ist sozusagen die »Anschrift« deines Blogs. Dr. Web hat zum Beispiel die Domain drweb.de. Eingestellt ist zudem noch die Anzeige von »www«. Die vollständige Domain lautet also www.drweb.de. Auf folgendes kommt es bei einer guten Domain an:

  • Eine gute Domain sollte so kurz und einprägsam wie möglich sein
  • Sie sollte bereits dein Thema im Namen tragen. Schreibst du über Gesundheit, sollte sich das in der Domain wiederfinden.
  • Deine optimale Domain sollte nur einen Bindestrich beinhalten, wenn es wirklich nötig ist.
  • Wähle als Domainendung ein .de aus, wenn du auf Deutsch schreiben möchtest.

Finde deine Nische

Überlege vor der Auswahl genau, was deine Nische werden soll, in der du dich bewegen wirst. Worüber möchtest du schreiben, was ist dein Thema? Diese Überlegung entscheidet über die spätere Domain. Bedenke, dass ein eventueller Themenwechsel nicht immer zur bestehenden Domain passen wird, daher suche dir ein Thema, über das du jahrelang schreiben kannst, weil du genügend Fachwissen besitzt, um immer neue Beiträge darüber verfassen zu können.

Wenn du das getan hast, dann hast du einen wirklich guten Anhaltspunkt für eine Domain. Mit diesem Tool kannst du übrigens vor der Bestellung prüfen, ob die von dir gewünschte Domain noch frei ist:

Die Domain auf Verfügbarkeit prüfen
Die gewünschte Domain auf Verfügbarkeit prüfen.

Wenn die von dir ausgesuchte Domain noch frei ist, kannst du dein Webhosting-Paket bestellen, denn eine Domain ist kostenlos mit im Paket enthalten.

Fazit

Nun bist du stolzer Besitzer eines Webhosting-Pakets, einer guten Domain und kannst Dein WordPress installieren. Bei Alfahosting kannst du das leicht über den Installer bewältigen:

WP istallieren. Mein altes, nicht mehr genutztes Hosting-Paket bei Alfahosting.
WP istallieren. Mein altes, nicht mehr genutztes Hosting-Paket bei Alfahosting.

Als nächstes musst du ein Theme auswählen und die Grundausstattung nützlicher Plugins installieren. Doch davon mehr im zweiten Teil unserer Serie.

Übrigens: Alfahosting ist hier das Beispiel, weil ich selber dort hosten lasse und Screenshots daher unproblematisch zu machen sind. Du kannst auch andere Anbieter, wie z.B. Domain Factory, Hetzner, Mittwald, All-Inkl oder die Riesen 1&1 oder Strato wählen.

(dpe)

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Public Cloud von OVH: Sicheres, schnelles und europäisches Cloud-Computing

Egal ob Google, Microsoft oder Adobe: Die Cloud ist allgegenwärtig. Immer häufiger werden Dienste nicht als klassische Anwendungen, sondern als „Software as a Service“ über eine Cloud angeboten. Um einen eigenen „SaaS“ zu betreiben, sind besondere Anforderungen an einen (oder mehrere) Server erforderlich. Der internationale Hoster OVH bietet mit seiner „Public Cloud“ ein äußerst anpassbares Hosting speziell für Cloud-Computing an. OVH besitzt Rechenzentren unter anderem in Europa und bietet einen besonderen Schutz vor Datenverlust. Zudem werden in besonderem Maße Datenschutz und -sicherheit gewährleistet.

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Public Cloud: individuelles Hosting für speicher- und rechenintensive Prozesse

Statt fertig geschnürter Tarife stellst du dir bei OVH deine „Public Cloud“ ganz individuell zusammen. Das fängt bei der Auswahl des Servertyps an. Hier entscheidest du, ob dieser für speicher- oder rechenintensive Prozesse optimiert sein soll. Bei „SaaS“- und großen Datenbank-Anwendungen bietet sich eine RAM-Instanz an, die besonders viel Arbeitsspeicher bereithält. Für rechenintensive Anwendungen, die beispielsweise große Datenmengen analysieren oder komplexe Aufgaben erledigen sollen, bietet sich hingegen eine CPU-Instanz an, die eine höhere Frequenz sowie eine größere Anzahl an Prozessoren bietet.

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Individuelles Zusammenstellen des Cloud-Servers

Auch bei der Preisgestaltung ist OVH sehr flexibel. So entscheidest du dich zwischen einer monatlichen oder einer stündlichen Abrechnung der Serverleistung. So zahlst du für eine CPU-Instanz mit 2 virtuellen CPUs, 7 Gigabyte RAM und 200 Gigabyte Festplattenspeicher entweder 0,083 Euro pro Stunde oder 30 Euro im Monat (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).

Eine RAM-Instanz, die 30 Gigabyte Arbeitsspeicher besitzt, kostet 0,097 Euro beziehungsweise 35 Euro. Für beide Instanzen gibt es mehrere Tarifstufen, bei denen die Anzahl der CPUs sowie die Größe des Arbeits- und Festplattenspeichers variieren. Ob du eine stündlich genaue oder pauschale monatliche Abrechnung wünschst, kannst du jederzeit ändern.

Betriebssystem und Serverstandort wählen

Doch es bleibt nicht bei der Auswahl einer CPU- oder RAM-Instanz. Auch bei der Auswahl des Betriebssystems entscheidest du dich zwischen einer von mehreren Linux-Distributionen – Centos, Debian, Fedora und Ubuntu in verschiedenen Versionen – und Windows Server 2012. Bei der Gelegenheit ist es erwähnenswert, dass der Cloud-Dienst von OVH auf dem freien Softwareprojekt OpenStack basiert. Damit steht dir die OpenStack-API mit ihrem Featureset zur Verfügung.

Serverstandorte gibt es in Kanada und in Frankreich. Auch hier entscheidest du selbst, welchen Standort du für deine „Public Cloud“ verwendest. Servertyp und Betriebssystem sind nachträglich übrigens änderbar.

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Erstellung eines SSH-Schlüssels mit PuTTY

Außerdem muss ein öffentlicher SSH-Schlüssel hinterlegt werden, damit der Zugriff auf den Server über eine Terminalanwendung erfolgen kann. Über ein Programm wie PuTTY kannst du SSH-Schlüssel erstellen. Der Vorteil der Variante mit Schlüsseln ist der, dass du dir kein Kennwort merken musst. Ein umfangreicher Hilfebereich unterstützt dich beispielsweise bei der Frage, wie du SSH-Schlüsselpaare anlegst – sowohl unter Windows als auch unter Linux und Mac.

Server per Terminal oder VNC-Konsole bedienen

Dank der SSH-Schlüssel ist der Zugriff auf deinen Server bei OVH denkbar einfach. Mit der Terminalanwendung PuTTY gibst du den öffentlichen SSH-Schlüssel an und erhältst anschließend Zugriff auf den Server. Alternativ stellt dir OVH auch eine VNC-Konsole bereit. Hierzu ist es allerdings nötig, vorher per SSH ein Kennwort zu vergeben.

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Serverzugriff per Terminal

Im Hilfebereich erfährst du auch, wie du per SSH ein Kennwort vergibst, um anschließend über die VNC-Konsole auf deinen Server zugreifen zu können.

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Serverzugriff per Konsole

Wer die „Public Cloud“ nutzen will, um beispielsweise einen eigenen Webserver zu betreiben, muss sich diesen sowie PHP und MySQL selbst installieren. Auch hier gibt es im Hilfebereich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die bis zur Installation von WordPress genau erläutert, wie vorzugehen ist.

Am Ende steht ein eigener Webserver mit frischer WordPress-Installation bereit. Diese ist über die IP deines Servers erreichbar. Natürlich hast du auch die Möglichkeit, bei OVH deine eigene Domain für eine „Public Cloud“ hosten zu lassen.

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Server-Verwaltung über die OVH-Oberfläche

Über die Bedienoberfläche von OVH erledigst du einen Neustart oder die Reinstallation des Servers mit einem Mausklick. Aber auch wenn Vieles sehr einfach und einiges sehr anschaulich dokumentiert ist, sollte grundsätzliches Wissen bezüglich Serverkonfiguration und -handhabung natürlich vorhanden sein. OVH macht es dabei schon recht einfach, sich zurechtzufinden.

Mehr Sicherheit dank Firewall, Backups und Datenreplikation

Um dich vor ungewollten Zugriffen zu schützen, aktivierst und konfigurierst du im Handumdrehen eine Firewall für deinen Cloud-Server. So hast du die Möglichkeit, bestimmte Protokolle und IP-Adressen explizit zu erlauben oder zu verbieten.

Gerade bei größeren Veränderungen am Server ist es sinnvoll, vorab ein Backup herzustellen. Über die Benutzeroberfläche von OVH erstellst du Backups in wenigen Sekunden. Aus den Backups kannst du im Ernstfall neue Server-Instanzen erstellen und mit ihnen weiterarbeiten.

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Backups erstellen und in eine neue Server-Instanz einspielen

Aber auch ohne manuelle Backups sind deine Daten in guten Händen. So sorgt eine dreifache Datenreplikation dafür, dass deine Daten im Falle technischen Versagens wieder hergestellt werden können.

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Zusätzliche Festplatten hinzubuchen

Wem der Speicherplatz seines Servers nicht ausreicht, kann zusätzliche Festplatten dazubuchen. Hier hast du die Wahl zwischen klassischen Festplatten und solchen mit einer hohen Performance – wenn es besonders schnell gehen soll. Den Standort jeder einzelnen Festplatte wählst du frei. Somit kann beispielsweise eine Festplatte in Kanada und eine in Frankreich gebucht werden.

Beinahe 100-prozentige Verfügbarkeit

Neben einem möglichst großen Schutz deiner Daten vor Verlust und Diebstahl garantiert OVH eine größtmögliche Verfügbarkeit. Mit 99,999 Prozent wird eine nahezu ausfallfreie Bereitstellung des Servers garantiert. Dieser Wert erlaubt eine nahezu hundertprozentige Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Infrastruktur deines Cloud-Servers.

Privater, öffentlicher und statischer Webspeicher

Zusätzlich zum Betreiben eigener Server-Instanzen bietet OVH spezielle Datenspeicher an – „Object Storage“ genannt –, über welche du Dateien für unterschiedliche Zwecke hosten kannst.

Über sogenannte Container legst du einen solchen Speicher an. Dabei wählst du einen Standort, auf dem deine Dateien hinterlegt werden sollen – einen der drei Standorte in Kanada und Frankreich – sowie eine Speicherart. Bei privatem Speicher hast du ausschließlich über deinen Server Zugriff auf die Daten. Von außen – also per HTTP – ist kein Zugriff möglich.

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Serverunabhängigen Storage nutzen

Öffentlicher Speicher hingegen ist per HTTP erreichbar. Zu jedem Container, den du erstellst, wird eine XML-Datei angelegt, die alle Informationen zu allen im Container abgelegten Dateien beinhaltet. Über diese XML-Datei erfährst du beispielsweise Dateiname, -größe und Zeitpunkt der letzten Änderung.

Außerdem gibt es da noch die Möglichkeit, statische Websites zu hosten. Hierbei wird ein Container mit exemplarischen Inhalten einer Website angelegt. Gerade wenn es mal schnell gehen muss, bietet sich ein solcher Container für eine einfache statische Website an. Denn du musst dabei nicht aufwändig einen eigenen Server konfigurieren.

Transparente Verbrauchsübersicht

Neben der flexiblen Abrechnungsmöglichkeiten – stündliche oder monatliche – punktet OVH mit einer sehr anschaulichen und nachvollziehbaren Verbrauchsübersicht. So wird dir auf den Cent genau dargestellt, wie hoch dein derzeitiger Verbrauch ist. Dabei wird unterschieden zwischen „Object Storage“, Server, Backups und zusätzliche Festplatten. Für jeden einzelnen Bereich wird festgehalten, was zu zahlen ist.

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Übersichtiche Verbrauchsübersicht

Außerdem errechnet dir OVH auf Grundlage der zurückliegenden Verbräuche, wie hoch der zu zahlende Betrag zum Ende des Abrechnungszeitraumes sein wird. Auf Wunsch stellst du eine Verbrauchswarnung ein, die dich informiert, sobald eine bestimmte Summe überschritten wurde. Die Verbrauchswarnung wird dir dann per E-Mail zugestellt.

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Quota nach Standort sortiert

Auch der verbrauchte und noch zur Verfügung stehende Speicherplatz ist übersichtlich dargestellt. Dabei wird zwischen den einzelnen Serverstandorten unterschieden. Hast du Server beziehungsweise Festplatten an mehreren Standorten, siehst du sofort, wo du noch wie viel Platz zur Verfügung stehen hast.

Fazit

Die „Public Cloud“ von OVH besticht durch sehr flexible Tarife mit ebenso flexibler Abrechnung. Du kannst dir deinen Server sehr individuell zusammenstellen und dabei Betriebssystem, Serverstandort, Festplatten- und Arbeitsspeicher sowie Prozessorgeschwindigkeit nach eigenen Wünschen kombinieren.

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Übersicht der Cloud-Tarife

Der „Object Storage“ rundet das Angebot ab und ermöglicht jenseits des eigenen Servers die Möglichkeit, Dateien in einer Cloud abzulegen. Ein hohes Maß an Datensicherheit und Verfügbarkeit kommen dazu. All das bekommst du für einen vergleichsweise niedrigen Preis. Dabei entscheidest du auch noch selbst, ob du dich für eine pauschale monatliche Abrechnung oder eine stündliche und somit sehr aufwandsgenaue Abrechnung entscheidest.

Besonders beachtenswert: Da der Cloud-Dienst von OVH auf dem freien Softwareprojekt OpenStack basiert, steht dir die OpenStack-API zur Verfügung, um darüber Server-Instanzen anzulegen und zu verwalten.

(dpe)

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Technik

CleverReach, die deutschsprachige Alternative zu MailChimp

CleverReach nennt sich eine aus Deutschland stammende E-Mail-Marketing Software. Sie dürfte für viele Menschen eine wirkliche Alternative zu dem Platzhirschen MailChimp sein, weil die gesamte Oberfläche eben auf deutsch vorhanden und der Leistungsumfang ähnlich ist. Wer sich bisher nicht an das Thema Newsletter-Marketing herangetraut hat, sollte sich diese Software einmal genauer ansehen. Wir zeigen dir heute, wie einfach du damit einen Newsletter bauen kannst.

CleverReach, die deutsche MailChimp Alternative

1 – Die Anmeldung bei CleverReach

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Die Anmeldung geht sehr schnell und benutzerfreundlich vonstatten. Auch CleverReach bietet einen kostenlosen Account, mit dem du 1.000 E-Mails an bis zu 250 Empfänger versenden kannst. Das sollte durchaus einige Zeit reichen. Ein Klick auf den orangefarbenen Button öffnet das Fenster zur Eingabe deiner E-Mail-Adresse. Danach erhälst du ziemlich fix eine Bestätigungsmail. Nachdem du deine E-Mail bestätigt hast, bekommst du eine weitere E-Mail mit deinen Zugangsdaten. Ein Vorteil ist, dass für jedes denkbare Content Management System ein Plugin zur Integration zur Verfügung steht.

CleverReach Website | CleverReach Integrationen | CleverReach Funktionen | CleverReach Support

2 – Die Oberfläche und die ersten Schritte

Die Oberfläche von CleverReach

Eine Gruppe erstellen

Die Oberfläche der Software hinterlässt einen guten Eindruck und ist logisch aufgebaut. Als ersten Schritt solltest du eine Gruppe erstellen. Eine Gruppe ist eine Sammlung von E-Mail-Adressen, an die der Newsletter später versendet wird. Zudem werden auch die Anmeldeformulare den Gruppen zugeordnet, damit klar ist, für welche Gruppe oder welchen Newsletter die E-Mail-Adressen auf deiner Website gesammelt werden.

Eine Gruppe erstellen

Nachdem die neue Gruppe angelegt wurde, können entweder Daten aus anderen Mailing-Listen importiert oder neue Kontakte einzeln angelegt werden.

Gruppe erstellen

daten-importieren

Ein Anmeldeformular für den Blog erstellen

Als nächstes empfiehlt sich ein Anmeldeformular zu erstellen, das auf der eigenen Website eingebunden werden kann. Ein Klick im Menü auf der linken Seite bringt dich zum Formular-Generator.

Ein neues Anmeldeformular erstellen

Nachdem du ein Formular hinzugefügt hast, kannst du dieses wie auch schon von MailChimp bekannt nach deinen eigenen Vorstellungen designen. Farben, Schriftarten und ähnliches lassen sich anpassen. Danach gehe über das Formularmenü zum Punkt »Inhalt => Anmeldeformular« und konfiguriere dein Anmeldeformular mit den benötigten Datenfeldern. Dabei ist das Feld „Captcha“ ein Pflichtfeld, es lässt sich leider im kostenlosen Account nicht entfernen. An diesem Punkt stellt man fest, dass MailChimp im Detail doch noch durchdachter ist, denn es bietet das optionale Google reCaptcha an, welches wesentlich benutzerfreundlicher ist.

Design des Anmeldeformulars

Nachdem alle nötigen Schritte ausgeführt worden sind und dein Formular alle benötigten Felder hat, kannst du dir über den Menüpunkt »Quellcode/Verbreitung« den zur Einbindung in deine Website nötigen Code kopieren und in deinem Blog dort einfügen, wo das Formular erscheinen soll.

Das fertige CleverReach Anmeldeformular

3 – Eine E-Mail-Vorlage erstellen

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Neue E-Mail erstellen

Nun geht es um den eigentlichen Newsletter, genauer gesagt, um das Design des Newsletters. Du hast hier zwei Möglichkeiten. Entweder erstellst du den Newsletter über den Button »Neue E-Mail erstellen« von Grund auf, oder du nutzt eines der vorgefertigten Templates und passt dieses an. Da jedoch einige Einstellungen getroffen werden müssen, solltest du »Neue E-Mail erstellen« wählen.

E-Mail-Erstellung

Nachdem du die wichtigen Daten wie Absender, Kampagnen-Name, Betreff und ähnliches vergeben hast, kannst du eine Vorlage (Template) für deinen Newsletter wählen. Dieses Template kann an deine persönlichen Bedürfnisse und an eventuelle Corporate-Design-Vorgaben angepasst werden.

Template auswählen

Du hast gleich zwei Möglichkeiten, das Template nach deinen Wünschen zu designen. Einmal über einen Drag & Drop Editor und einmal über einen reinen HTML-Editor. Diese Auswahl solltest du jedoch nur treffen, wenn du dich mit HTML wirklich gut auskennst. Der Drag & Drop Editor funktioniert nach kurzer Einarbeitungszeit wirklich gut. Zudem kannst du auch Elemente hinzufügen, die automatisch deine letzten Artikel in den Newsletter einfügen.

inhalte-und-elemente-bearbeiten

Nachdem du mit der Bearbeitung deines Newsletters fertig bist, klickst Du auf „Weiter“.

E-Mail bearbeiten

Nun kommst Du auf eine Übersichtsseite, die dir anzeigt, ob und welche Fehler noch vorliegen. Hier werden zum Beispiel deine noch nicht hinzugefügten Daten auftauchen (Name, Anschrift und so weiter), die du mit einem Klick auf die Fehlermeldung nachtragen kannst. Solltest Du noch keinen Empfänger in deiner E-Mail-Liste (Gruppe) haben, füge eine E-Mail-Adresse hinzu. Ich habe hier eine meiner Adressen eingegeben.

optionen

Auf dem Screenshot sieht man sehr deutlich, dass sich in der von mir erstellten Gruppe keine Empfänger befinden. Hier habe ich eine meiner E-Mail-Adressen eingefügt. Bevor du jedoch einen Newsletter versenden kannst, musst du dir noch eine Testmail zusenden. Zu deiner eigenen Sicherheit schickst du dir deinen Newsletter selbst zu, damit du alles noch einmal kontrollieren und – wenn nötig – korrigieren kannst.

vorschau

Der Versand der E-Mails geht sehr fix, ich hatte die Testmail bereits nach 15 Sekunden im Posteingang. Nach dem Versand der Testmail wird man auf die Freigabeseite weitergeleitet. Diese Seite erlaubt dir den Versand des Newsletter zu timen, und vor allem zeigt er noch eventuelle Fehler auf, die im Eifer des Gefechts vergessen worden sein können.

Die Freigabeseite

Hier werden wichtige und fehlende Elemente angezeigt, bei mir ist es zum Beispiel ein fehlendes Impressum im Template meiner E-Mail. Bevor der Newsletter an die Kunden gesendet wird, solltest du kontrollieren, ob sich wirklich alle wichtigen Daten darin befinden. Wenn alles korrekt eingetragen ist, kannst du deinen Newsletter nun endlich verschicken.

CleverReach: Fazit

CleverReach ist eine echte Alternative zum Schwergewicht MailChimp. Allerdings ist die Bearbeitung eines Templates im Generator von MailChimp noch etwas intuitiver. Doch wer nicht der englischen Sprache mächtig ist, wird mit MailChimp nicht glücklich werden. Dafür eignet sich CleverReach hervorragend, auch weil ein umfangreicher Support geboten wird. Videos, Tutorials und ein FAQ versuchen die User-Probleme so gut wie möglich zu lösen. CleverReach ist auf jeden Fall einen näheren Blick wert.

(dpe)