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Erstelle HTML5-Banner im Handumdrehen mit diesen vier Tools

Dass Bannerwerbung per Flash ausgespielt wird, kommt immer seltener vor. Auch in der Online-Werbung hat sich HTML5 als Standard durchgesetzt. Dabei sind Animationen dank CSS3 und Interaktionen mit JavaScript problemlos möglich. Natürlich lassen sich HTML5-Banner von Hand erstellen. Aber es gibt eine Vielzahl an sowohl kostenlosen als auch kostenpflichtigen Tools, die sich auf das Erstellen von HTML5-basierten Bannern spezialisiert haben.

Erstelle HTML5-Banner im Handumdrehen mit diesen vier Tools

HTML5-Banner: Vorgaben berücksichtigen

Online-Werbung unterlag immer schon speziellen Vorgaben. Schließlich soll ein Banner universell – also in möglichst vielen Werbenetzwerken – einsetzbar sein. Daher müssen Regeln für Auflösung, Dateigröße und zulässige Technik her, damit es keine Probleme gibt. Welche Standards es für HTM5-Banner gibt, hat in Deutschland der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) festgelegt. Sie wiederum basieren auf internationalen Standards.

Je nach Einsatz eines HTML5-Banners musst du entscheiden, welche Standards berücksichtigt werden müssen. Im Zweifel gibt dir der Werbevermarkter oder die Website, auf der die Werbung geschaltet werden soll, Auskunft darüber. Folgende Programme und Webanwendungen helfen dir bei der Gestaltung und technischen Umsetzung von HTML5-Bannern.

HTML5-Banner: Google Web Designer als klassische Desktopanwendung

Mit dem Web Designer hat Google eine Anwendung herausgebracht, mit der du recht unkompliziert Webinhalte unterschiedlicher Art erstellen kannst. Neben klassischen Webseiten gibt es spezielle Vorlagen, um HTML5-Banner zu erstellen. Hierbei hast die die Auswahl zwischen klassischen Bannern, Expandable-Anzeigen und Interstitials. Während Expandable-Anzeigen ihre Größe verändern, werden Interstitials als Layer über den eigentlichen Inhalt der Seite gelegt.

google-web-designer
Google Web Designer

Nachdem du dich für einen der Typen entschieden hast, wählst du eine gängige Auflösung für das Banner aus. Neben vorgegebenen Größen kannst du eine individuelle Breite und Höhe festlegen. Hier solltest du dich aber vergewissern, dass diese Auflösung tatsächlich unterstützt wird.

Da jedes Werbenetzwerk im Detail unterschiedliche Vorgaben hat, kannst du beim Web Designer die Werbeplattform auswählen. Zur Auswahl stehen wenig überraschend Googles eigene Vermarkter Doubleclick, AdWords und AdMob. AdMob ist speziell für Banner in mobilen Apps gedacht. Je nach Vermarkter stehen dir nur die Bannerformate zur Verfügung, die der jeweilige Vermarkter auch unterstützt.

Jetzt kannst du die Anzeige beziehungsweise das Banner gestalten. Die Oberfläche von Google Web Designer erinnert stark an Flash – einschließlich der Zeitleiste für Animationen. Du kannst Texte setzen, Bilder platzieren und Interaktionen festlegen. Das fertige HTML5-Banner wird als ZIP-Datei gepackt und kann direkt beim entsprechenden Vermarkter hochgeladen werden.

Der Google Web Designer nimmt einem viel Arbeit ab, hat aber den Nachteil, dass er Standardbanner nur für Google Werbedienste erstellt. Dafür ist das Tool komplett kostenlos.

HTML5 Maker mit Flash-Fallback

Der HTML5 Maker ist eine Webanwendung, die aber ähnlich einfach zu bedienen ist wie Googles Web Designer. Um den Dienst kennen zu lernen, ist keine Anmeldung nötig. Willst du ein fertiges Banner allerdings herunterladen, musst du ein Konto anlegen oder dich per Facebook oder Google anmelden.

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HTML5 Maker

Dank fertiger Presets und einer Bibliothek mit Bildmaterial ist ein Banner sehr schnell erstellt – inklusive einfacher Fade-in- und Slide-in-Animationen. Bilder, Texte und andere grafische Elemente kannst du dir ganz einfach in die Zeichenfläche ziehen und bearbeiten.

Aus einer Auswahl einer Vielzahl gängiger Bannerformate wählst du etwa verschiedene Rectangle-, Skyscraper- und Square-Formate. Auf Wunsch kannst du ein Banner responsiv gestalten. Das fertige Banner lädst du anschließend ebenfalls als ZIP-Datei mit allen dazugehörigen Dateien herunter.

Allerdings ist der HTML5 Maker nicht komplett kostenlos. Es gibt insgesamt fünf Tarife, wobei nur der Basistarif kostenfrei ist. In diesem Tarif wird immer ein Wasserzeichen des HTML5 Makers mit ins Banner eingebaut. Außerdem stehen einem keine professionellen Vorlagen zur Verfügung.

Die anderen Tarife kosten zwischen 4,99 und 49,99 US-Dollar im Monat. Der größte Unterschied zwischen den Tarifen ist die Anzahl der Banner, die gehostet werden können.

Der HTML5 Maker hat zwei Besonderheiten. Zum einen gibt es für jedes Banner ein HTML-Dokument mit fester und eines mit responsiver Größe, welches sich in der Breite jeweils anpasst. Als zweites hast du die Möglichkeit, dir jedes Banner als Flash-Fallback herunterzuladen. Dazu wird dir eine SWF-Datei bereitgestellt.

Wie beim Google Web Designer werden vornehmlich Googles Werbedienste unterstützt. Insgesamt ist die Bedienung einfach und das Ergebnis dank Fallback-Lösung sehr ausgereift.

Bannersnack kann zusätzlich auf Facebook werben

Ganz ähnlich wie der HTML5 Maker funktioniert der Dienst Bannersnack. Auch hier ist eine Anmeldung unter anderem per Facebook und Google möglich. Es gibt insgesamt vier Tarife, wobei hier ebenfalls ein kostenloser dabei ist. Mit diesem ist allerdings nur das erste erstellte Banner kostenlos. Um ein zweites Banner anzulegen, ist ein kostenpflichtiger Tarif notwendig. Diese kosten zwischen 16 und 36 US-Dollar im Monat.

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Bannersnack

Von der Funktionalität her gibt es ebenfalls viele Ähnlichkeiten zum HTML5 Maker. Es steht eine eigene Bibliothek mit Bildern sowie die Möglichkeit, Texte und vorkonfigurierte Animationen – Fade, Slide, Alpha und Scale – einzusetzen, zur Verfügung. Außerdem kannst du mit einigen verfügbaren Vorlagen direkt loslegen.

Mit Bannersnack legst du zudem komplette Werbekampagnen an. So kannst du Budgets und Zielgruppen für deine Anzeigen festlegen und diese in Googles Werbenetzwerk sowie auf Facebook schalten. Vor allem bei den Funktionen der Kampagnen unterscheiden sich die verschiedenen Tarife des Dienstes.

Zwar beherrscht auch Bannersnack Flash-Banner. Diese lassen sich jedoch nur unabhängig von HTML5-Bannern erstellen. Eine automatische Generierung einer Flash-Fallback-Lösung aus einem HTML5-Banner ist nicht möglich.

Bannerflow mit großem Werbenetzwerk

Der Anbieter Bannerflow startet mit monatlichen Kosten von 79 US-Dollar. Das ist durchaus nicht wenig, dafür aber  unterstützt er eine Vielzahl von Werbenetzwerken. Unter anderem sind Googles Doubleclick und weitere knapp 30 Werbevermarkter dabei.

bannerflow
Bannerflow

Es gibt eine umfangreiche Kampagnenverwaltung einschließlich Analytics sowie die Möglichkeit, Banner in verschiedene Sprachen zu übersetzen. Es werden automatisch Fallbacks hergestellt, um sowohl im Browser als auch in Apps für die Darstellung einer Anzeige sorgen zu können.

Außerdem sind Banner generell responsiv, so dass verschiedene Display- und Browsergrößen berücksichtigt werden.

Der Banner-Builder erlaubt es dir, wie bei den anderen genannten Diensten über eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche HTML5-Banner zu erstellen. Auch hier sind verschiedene Animationen und das Hochladen von Bildern möglich.

Fazit

Sowohl Googles Web Designer als auch die Webdienste haben ihre Stärken. Während der Google Web Designer komplett kostenlos und sehr übersichtlich ist, liegt die Stärke beim HTML5 Maker in der Bereitstellung kompletter responsiver Lösungen inklusive Fallback und bei Bannersnack bei seinem Rundumpaket inklusive Kampagnenverwaltung. Bannerflow besticht durch die Unterstützung zahlreicher Werbenetzwerke.

Was verwendest du zur Erstellung von Werbung im HTML5-Format?

(dpe)

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E-Business E-Commerce Technik

Online-Shops: Zwei Erfolgsbeispiele für das Verkaufen im Web

Ein Webshop bietet die Möglichkeit, die Verkaufsfläche des eigenen Geschäfts ins Internet zu verlängern, ein vielfältigeres Sortiment anzubieten und den Kundenstamm zu vergrößern. Wer komplett auf einen Online-Shop setzt, hat sogar die Freiheit, von zuhause aus zu arbeiten. Zwei Beispiele zeigen, wie Verkaufen im Web richtig gut funktioniert.

Online-Shops: Zwei Erfolgsbeispiele für das Verkaufen im Web

Best Practice #1: Reitsportzubehör vom Bauernhof

Seit 2007 betreibt Brigitte Ziegler auf ihrem Bauernhof ein kleines Geschäft für Reitsportzubehör. Die 34 Quadratmeter Verkaufsfläche wurden allerdings irgendwann zu knapp, außerdem konnte sie ihren Anspruch, immer die neuesten Trends anzubieten, bald nicht mehr erfüllen. „Um meinen Kunden ein größeres Sortiment aus der Region bieten zu können“, sagt Ziegler, „habe ich 2010 mein Geschäft um einen Online-Shop erweitert“.

Reitsport Ziegler

Die Shop-Lösung der Telekom bot ihr sowohl eine große Zahl an professionellen Designvorlagen als auch die Möglichkeit, den Online-Shop selbst zu gestalten. „Ich war auf der Suche nach einem unkomplizierten System“, sagt Ziegler. Web-Seminare und Videos bieten hier Unterstützung bei der Erstellung und Pflege des Shops. Wichtig war ihr auch der Support: „Bei Fragen konnte ich mich immer an die kostenlose Service-Hotline wenden.“

Verkaufen im Web: Online-Shop mit großem Funktionsumfang

Der Online-Shop der Telekom bietet ihr die Möglichkeit, tausende Artikel mit Bildergalerien anzubieten. Zu den Funktionen der Software gehören neben der eigenen Domain eine professionelle Suchfunktion, Marketingtools und verschiedene Zahlungs- und Versandmöglichkeiten sowie die „Trusted Shops“-Zertifizierung.

Reitsport Ziegler

Jetzt finden die Kunden bei Reitsport-Ziegler.de rund 3.000 Produkte von Reitkleidung über Pferdedecken bis zu Stallartikeln oder Tierfutter. Der Umsatz ist seit dem Start des Online-Shops kräftig gestiegen – und die Zahl der Käufer ebenso. „Meine Kunden kommen jetzt aus ganz Europa“, sagt Ziegler. „Mit meinem Telekom Online-Shop verkaufe ich aus einem 190-Seelen-Dorf in die ganze Welt – ein gutes Gefühl.“

Best Practice #2: Strickmützen aus Potsdam

Ein eigener Laden – das war nie das Ziel von Kerstin Feibicke. Für sie kam nur ein Webshop in Frage: „Er soll zwar wie ein echtes Geschäft wirken, mir aber die Freiheit geben, von zuhause zu arbeiten“, sagt die Potsdamerin. Feibicke bietet auf ihrer Seite Potsdamer-Strick.de selbst gestrickte Mützen für Frauen, Mädchen und Männer. Beim Look der Modelle arbeitet sie mit einer Designerin zusammen. Das Fotografieren, die Grafiken und das Texten überlässt sie Profis. Inhaltlich betreut sie ihren Shop jedoch selbst.

Potsdamer-Strick.de

Auf der Suche nach einem Anbieter, der Shoplösung und Internetanschluss aus einer Hand stellt, wurde sie bei der Telekom fündig. „Besonders die kostenlose Hotline war für mich wichtig, vor allem als Hilfe bei der Ausgestaltung des Shops“, sagt Feibicke, die zuvor keinerlei Online-Erfahrung hatte. Jetzt nutzt sie wie selbstverständlich die Marketingtools des Online-Shops wie Google Shopping und AdWord-Kampagnen und verfolgt die Besucherbewegungen mit Google Analytics.

Der Shop wächst mit den Anforderungen

Feibickes Erfahrung: An einer Webseite gibt es immer etwas zu verbessern. Mit Hilfe der Shopsoftware kann sie das Design verändern, neue Kategorien anlegen oder Produktattribute hinzufügen. „Ich will den Besuchern mehr Anreize geben, länger zu verweilen“, sagt Feibicke, die etwa die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit der Aktualisierung ihres Shops verbringt. Doch es lohnt sich: Im Winter, wenn der Online-Shop brummt, benötigt sie sogar Hilfe zum Verpacken ihrer Mützen.

(Gastbeitrag der Telekom Deutschland)

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Dr. Web-Ratgeber E-Business Technik Webdesign

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

Die Auswahl des richtigen Webhosting-Providers ist nicht einfach. Besonders, wenn man zum ersten Mal eine Website erstellen und ins Netz bringen möchte, fällt die Auswahl schwer. Doch auch Fortgeschrittene finden es alles andere als einfach, sich durch das Dickicht der Anbieter zu kämpfen, um den Hoster des Vertrauens zu finden. Provider ist nämlich nicht gleich Provider und es hängt längst nicht alles nur vom Preis ab. Wir zeigen dir, worauf du bei der Providerwahl unbedingt achten solltest und gehen dabei auf unterschiedliche Bedarfslagen ein.

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

Die Bedarfsanalyse: Webspace, Server oder Homepage-Baukasten?

Bevor du dich mit der Auswahl des passenden Webhosting-Providers beschäftigt, solltest du eine eingehende Bedarfsanalyse erstellen. Schreibe auf, was dir wichtig ist und was genau du erreichen möchtest. Nicht jeder Hoster bietet schliesslich dieselben Leistungen an und du wirst vielleicht auch nicht alle angebotenen Leistungen benötigen. Eine gute Bedarfsanalyse könnte zum Beispiel folgende Fragen enthalten:

  • Was genau will ich? Reicht mir eine statische HTML-Webseite, oder brauche ich ein Content Management System? (Ein CMS erhöht die Anforderungen)
  • Wenn CMS, welches möchte ich einsetzen?
  • Wenn CMS, wieviel PHP-Arbeitsspeicher brauche ich? Eventuell beim Hoster nachfragen, ob 32 oder 64-Bit Betriebssysteme auf dem Server laufen. Bei 64-Bit Server-Systemen benötigst du meist mehr Speicher.
  • Nach Auswahl eines CMS die Mindestvoraussetzungen zu Installation und Betrieb lesen.
  • Wichtig: Habe ich Kenntnisse in PHP, HTML und CSS? Das ist bei der Auswahl eines CMS zu berücksichtigen. Ohne Kenntnisse wäre ein Dienstleister oder – bei entsprechender Bereitschaft zur Einarbeitung – WordPress zu empfehlen.
  • Brauche ich E-Mail-Konten?

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

  • Wieviel Speicherplatz brauche ich pro E-Mail-Postfach?
  • Brauche ich IMAP, oder reichen mir POP-3 E-Mail-Konten?
  • Wieviel Webspeicherplatz benötige ich?
  • Existiert eine Traffic-Flatrate, oder muss ich zahlen, wenn ich über einen bestimmten Besucher-Traffic komme?
  • Brauche ich MySQL-Datenbanken (für CMS), oder nicht und wenn ja, wie viele?
  • Benötige ich Subdomains oder gar Wildcard-Subdomains (z.B. für WordPress-Multisite)?
  • Brauche ich spezielle Server-Einstellungen, wie mod_rewrite (für schöne URLs eines CMS)?
  • Wie viele Domains brauche ich und sind diese im Preis inbegriffen?
  • Wie viele Kunden/Webhosting-Pakete liegen auf einem Server? Existiert ein „Speed-Turbo“ oder andere Formen der Priorisierung?
  • Wie wichtig ist mir Support? Welche Arten von Support werden angeboten?
  • Wie hoch ist mein Budget?

Wenn du diese Fragen eingehend beantwortet hast, solltest du ein genaues Bild von dem Produkt gezeichnet haben, dass du benötigst. Damit fällt dir die Auswahl des passenden Providers sehr viel leichter.

Ratgeber vor dem Ratgeber: die Unterschiede zwischen Webspace, Server und Homepage-Baukasten

Du hast ganz generell im Wesentlichen drei Wege, die du gehen kannst. Du kannst ganz klassisch auf einen Provider von Webspace setzen. Hier mietest du dir einen Speicherplatz mit Zusatzleistungen auf einem Server im Hause deines Providers. Damit beschäftigen wir uns im heutigen Beitrag noch genauer.

Du kannst dir einen Server oder vServer mieten. Egal ob Server, also ein Gerät für dich ganz alleine oder vServer, eine komplette Serverinstanz für dich alleine, es bleibt mehr Aufwand an deinen eigenen Hacken hängen. Grundsätzlich bist du bei einem Server für die Funktionsfähigkeit alleine verantwortlich. Dazu gehört die gesamte Konfiguration, das Einspielen von Sicherheitsupdates, einfach alles. Natürlich gibt es inzwischen, früher war das anders, auch Anbieter von Managed Servern, also Geräten, die von Providerpersonal betreut werden. Das lohnt sich allerdings nur für wirklich große Web-Projekte, die der durchschnittliche Seitenbetreiber eher selten betreiben wird. Noch nicht einmal Dr. Web belegt einen eigenen Server, sondern teilt sich diesen mit seiner Schwester, dem Noupe Design Magazine.

Wenn dir sogar der Aufwand des Betreuens deiner Installationen auf deinem eigenen Webspace zu hoch erscheint, weil du eigentlich nur so schnell wie möglich online gehen willst, dann solltest du dich mit dem Angebot der vielen Homepage-Baukästen auseinandersetzen. Bei einem Homepage-Baukasten kümmerst du dich ausschließlich um deine Inhalte. Die ganze Technik interessiert dich dabei nicht die Bohne. Homepage-Baukästen sind in den letzten Jahren massiv gereift und bieten inzwischen sogar eCommerce, Blogs und weitere fortgeschrittene Features an. Wenn du dich darüber näher informieren willst, dann solltest du zum Beispiel die englischsprachige Seite Top10websitebuilders.com besuchen. Auch in deutscher Sprache gibt es indes haufenweise Material dazu. Wir bei Dr. Web haben ebenso schon gelegentlich über Homepage-Baukästen berichtet, so etwa hier, hier oder hier.

Gehen wir für den weiteren Verlauf nun davon aus, dass du dich über Anbieter von Webspace informieren möchtest, werden dir die folgenden Tipps die Auswahl des richtigen Webhosting-Providers nochmals vereinfachen.

1. – Eine Liste mit in Frage kommenden Providern erstellen

Die Auswahl des richtigen Webhosting-Providers

Der erste Schritt besteht darin, im Netz nach Providern zu suchen. Deutsche Provider haben dabei den Vorteil, dass der Gerichtsstand in Deutschland ist. Das kann hilfreich sein, falls es zu Problemen mit dem Provider kommt. Suche dir mindestens zehn Provider raus, um eine gute Ausgangsbasis für die weitere Auswahl zu haben.

Je nach deinen Anforderungen kann der nun folgende Auswahl-Prozess entweder recht einfach, oder etwas komplizierter sein. Wenn du zum Beispiel nur eine einfache, statische HTML-Website in das Internet stellen möchtest und vielleicht nur eine E-Mail-Adresse benötigst, dann reichen bereits die günstigsten Webhosting-Pakete um einen Euro rum.

Im Folgenden gehen wir jedoch von einem größeren Projekt aus. Nehmen wir als erstes Beispiel einen WordPress-Blog und als zweites eine Typo3-Unternehmenswebsite, beide haben unterschiedliche Voraussetzungen an ein Webhosting-Paket. Solltest du ein ganz anderes CMS bevorzugen – zum Beispiel Drupal oder Contao – so ergeben sich wiederum andere Voraussetzungen.

2. – Nach Service-Qualität und UpTime googlen

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

Diesen Schritt solltest du keinesfalls überspringen. Google jeden Provider auf deiner Liste nach Service-Qualität und Ausfallrate. Auch Profis benötigen hin und wieder Support, daher ist ein guter Support immer ein Entscheidungsgrund. Bringe in Erfahrung, was andere User über die in Frage kommenden Provider geschrieben haben. Sind sie mit der gebotenen Leistung zufrieden oder nicht, und wenn nein, dann aus welchem Grund? Auch die UpTime ist wichtig zu erfahren, denn eine hohe Ausfallrate der Services bedeutet eine Nicht-Erreichbarkeit deiner Webseite während dieser Zeiten.

Wenn du beim Googeln viele negative User-Meinungen über einen Hoster lesen musst, streiche diesen Provider sofort von der Liste.

3. – Der Auswahlprozess – So findest du „deinen“ Provider

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

Gehen wir nun auf einige wichtige Punkte in der Bedarfsanalyse ein und konkretisieren sie. Im Anschluss wirst du genau wissen, worauf zu achten ist.

Der Webspeicherplatz

Der Speicherplatz deines Hosting-Pakets ist rund um die Uhr mit dem Internet verbunden und dient der Speicherung aller für den Betrieb der Homepage erforderlichen Daten wie HTML-, CSS- und PHP-Dateien, Bilder, Videos, Musik und so weiter. Die angebotenen Speichergrößen sind meist recht großzügig bemessen, jedoch sollten es schon 15GB bei Einsatz eines CMS sein. In den meisten Fällen brauchst du weniger, doch mehr zu haben ist niemals verkehrt.

Der Traffic

Bei jedem Abrufen einer Datei von deinem Webauftritt entsteht Datentraffic. Rufst du beispielsweise eine große Grafik in der Größe von 40 KB ab, so entstehen bei 10 Besuchern 400 KB Traffic und bei 100 Besuchern rund 4 MB. Du siehst, bei einem höheren Besucheraufkommen kann da schnell einiges zusammen kommen. Achte daher stets auf eine Traffic-Flat. Dann kann es kein böses Erwachen geben, wenn deine Webseite schneller erfolgreich wird als gedacht.

E-Mail-Konten und Postfächer

Ein professioneller Webauftritt verwendet E-Mail-Adressen der eigenen Domain und keine Freemail-Adressen. Achte daher darauf, dass ausreichend E-Mail-Adressen erstellt werden können. Wichtiger als die schiere Anzahl der möglichen E-Mail-Adressen ist jedoch der E-Mail-Speicher. Dieser darf gerne so groß wie möglich sein, denn diesen Speicher wirst du in der Regel auf alle Mail-Adressen aufteilen müssen. Jede E-Mail-Adresse benötigt ein Postfach und dieses Postfach muss ausreichend groß bemessen sein. Nur mit ausreichend großem E-Mail-Speicherplatz kannst du jedem Postfach eine praxisgerechte Größe (mindestens 100MB, besser 1GB) zuweisen. Spätestens, wenn mal größere Anhänge in E-Mails empfangen werden müssen, macht sich das bemerkbar.

MySQL-Datenbanken

Klar ist, wer ein CMS einsetzen möchte, braucht im Allgemeinen mindestens eine MySQL-Datenbank. Natürlich gibt es auch CMS, die keine Datenbank benötigen, doch dieser Beitrag soll sich mit professionellen Lösungen beschäftigen, nicht mit Nischen-Produkten. Die wichtige Frage ist also nicht, ob du Datenbanken benötigst, sondern wie viele. Jeder einzelnen Webanwendung sollte eine eigene Datenbank zur Verfügung stehen. Also zum Beispiel eine Datenbank für WordPress, eine Datenbank für Analyse-Werkzeuge wie Piwik, falls Google-Analytics aus Datenschutz-Gründen nicht eingesetzt werden soll. Eine weitere Datenbank für Testzwecke und so weiter…

Empfehlenswert sind mindestens 5 MySQL-Datenbanken. So hat man noch Luft für eventuelle neue Projekte.

E-Mail-Postfächer: IMAP oder POP3?

Kurze Antwort: Immer IMAP. Wenn IMAP bei einem Provider nicht möglich ist, streiche ihn von der Liste. Mal ganz abgesehen von der Sicherheit (IMAP-Zugang kann verschlüsselt werden), bietet das IMAP-Protokoll noch weitere Vorteile. Hier ein Für und Wider der beiden Protokolle:

POP3

  • Über POP3 (Post Office Protocol Version 3), werden lediglich die E-Mails aus dem Ordner des Posteingangs vom Server heruntergeladen. Dabei kannst du auswählen, ob diese vom Server gelöscht werden oder nicht.
  • Meldest du dich nun mit einem anderen Gerät an, kann es sein, dass alle E-Mails erneut heruntergeladen werden, da diese auf dem Server bleiben. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn man dieselben Mails bereits mit einem anderen Gerät geladen hatte.
  • Es ist nicht zu erkennen, welche E-Mails bereits gelesen, beantwortet oder gelöscht wurden. Die gesendeten E-Mails werden serverseitig dabei nicht einsehbar.
  • TLDR: Das POP3-Verfahren dient nur zum simplen Download des Posteingangs. Eine Synchronisierung zwischen Endgerät und Email-Konto geschieht nicht.

IMAP

  • Über IMAP (Internet Message Access Protocol), wird der komplette Inhalt des Email-Kontos stets mit dem Mail-Programm auf dem Computer, Smartphone oder Tablet synchronisiert.
  • Sendest du beispielsweise eine Nachricht von deinem Computer mittels E-Mail-Client, so landet diese im Ordner „Gesendet“ sowohl in deinem E-Mail-Client, als auch auf dem Server und auf anderen Geräten wie deinem Smartphone.
  • TLDR: Über IMAP sind alle Bewegungen deines Email-Kontos auf allen Geräten gleich. Jegliche Ordner werden synchronisiert, sodass du von allen Geräten den identischen Posteingang nutzen kannst.

Das IMAP-Protokoll ist die weitaus komfortablere Variante und immer eine gute Wahl, wenn man mit mehreren Geräten arbeitet.

Subdomains und Wildcard-Subdomains

Subdomains bietet fast jedes Paket heutzutage an, da reicht ein kurzer Blick, ob dem tatsächlich so ist. Eine Subdomain ist eine praktische Sache, man kann unter nur einer Domain mehrere Webseiten haben, indem man den einzelnen Websites jeweils eine Subdomain zuweist. So sieht eine Subdomain aus:

wordpress.deine-domain.de

Wildcard-Subdomains hingegen brauchst du nur, wenn du zum Beispiel eine WordPress-Multisite aufsetzen willst. Multisite meint, dass du unter einer Installation mehrere Webseite laufen lassen und verwalten kannst. Es mag noch weitere Verwendungen für Wildcard-Subdomains geben, mir ist nur diese eine bekannt.

Das umfassende WordPress Multisite-Tutorial: mehrere Blogs mit einer Installation

Server-Einstellungen – was ist wichtig?

Einige Server-Einstellungen sind recht wichtig, und es ist vorteilhaft, wenn du diese selbst einstellen und beeinflussen kannst. Für die Darstellung von schönen, benutzerfreundlichen URL benötigst du mod_rewrite. Ansonsten könntest du nur die sogenannten „Messy-URLs“ verwenden. Ein Beispiel:

Eine „schöne URL“: https://www.drweb.de/category/wordpress/

Eine „Messy-URL“: http://www.drweb.de/?page_id=1133

Das Arbeitsspeicher-Limit

Der PHP-Arbeitsspeicher sollte beeinflusst werden können, so dass immer das Maximum verwendet wird. Die dafür nötige Einstellung heisst memory_limit. Achte auf ein ausreichendes Limit. Für WordPress empfehle ich 96MB. Da hat man noch etwas Luft nach oben. Typo3 sollte hingegen deutlich mehr Limit haben. Offiziell empfohlen werden 128 Megabyte.

Anzeige von PHP-Fehlern aktivieren/deaktivieren

Die Anzeige von PHP-Fehlern muss beeinflusst werden können. Während der Entwicklung eines Themes oder einer Anwendung ist die Anzeige der Fehler erwünscht, auf einen Live-System jedoch stellt die Anzeige der Fehler ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die Funktion nennt sich display_errors.

Beeinflussen der Standard-Zeichencodierung

Auf den meisten Webhosting-Paketen lautet der Standard-Zeichensatz ISO 8859-1. Da der heutige Standard im Webdesign jedoch UTF-8 lautet, muss man die Ausgabe beeinflussen können, insbesondere, wenn man statische HTML-Seiten online bringt.

W3C: Zeichencodierung für Anfänger

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

Vorbildliche Einstellungsmöglichkeiten in einem Webhosting-Paket.

Wie viele Domains sind im Paket inklusive?

Es kann niemals schaden, mehr als nur eine einzige Domain im Webhosting-Paket inklusive zu haben. Während in den günstigsten Paketen meist nur eine Domain inklusive ist, so darf man in mittelpreisigen Angeboten bereits mindestens zwei Domains (meist einmal .de und einmal .net, .com oder ähnlich) erwarten. Wenn mehr als nur eine Domain inklusive ist, muss nicht bei Start eines neuen Projekts gleich wieder investiert werden.

Transparenz: Wieviel Kunden kommen auf einen Server?

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

Es gibt Hosting-Pakete und Hosting-Pakete. Der eine Webhoster packt 200 Kunden (Webhosting-Pakete) auf einen Server, ein anderer nur 60 für denselben Preis. Den Unterschied spürst du in der Performance deiner Website. Um sicherzustellen, dass die Leistungen in guten Tarifen auch jederzeit zur Verfügung stehen und die Kunden-Webseiten schnell und zuverlässig ausgeliefert werden, hosten einige Anbieter besonders wenige Kunden je CPU-Kern und machen das auch transparent. Zusätzlich werden bei guten Providern sogenannte „Speed-Turbos“ angeboten. Damit hat man in einem Webhosting-Paket die Möglichkeit, die Ladegeschwindigkeit optimal zu gestalten. Achte daher darauf, ob der Webhoster offen sagt, wie viele Kunden er auf einen Server packt.

4. – Wichtig: Guter Support

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass guter Support extrem wichtig ist. Ein Zeichen von hervorragendem Support ist es, wenn dieser gleich über mehrere Kanäle erbracht wird. Mein Provider bietet zum Beispiel Support in Form von E-Mails, eines 24/7 Ticketsystems, eines User-Forums und einer kostenlosen, telefonischen 0800-Support-Hotline an. Wenn ich einmal Support benötige, warte ich selbst bei Benutzung des Ticket-Systems nur maximal eine halbe Stunde auf qualifizierte Antwort.

Eine kurze Suche mit Google kann einen Eindruck davon verschaffen, wie qualifiziert ein Support arbeitet. Nutze diese Möglichkeit vor Abschluss eines Pakets.

5. – WordPress soll eingesetzt werden

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

Du möchtest einen Weblog oder eine Business-Webseite mit WordPress erstellen und hast keinerlei Programmier-Kenntnisse? WordPress wäre dann das richtige CMS für dich, da frische Themes und Tausende von Erweiterungen (Plugins) vorhanden sind. Als Nutzer von WordPress brauchst du schon mal keinerlei Programmier-Kenntnisse für den Betrieb. Die Installations-Voraussetzungen sind nicht allzu hoch, so dass nicht allzuviel Geld in ein Hosting-Paket investiert werden muss. Um ein benötigtes Paket besser einschätzen zu können, erfragst du bei den jeweiligen Providern, ob ein 32- oder 64-Bit Betriebssystem auf den Servern eingesetzt wird. Denn erfahrungsgemäß verbraucht WordPress auf einem 64Bit-Betriebssystem mehr Arbeitsspeicher. Das muss also in die Kalkulation einfliessen.

Meiner Erfahrung nach läuft WordPress hervorragend auf einem System mit 96MB Memory Limit. Dann gibt es auch noch Reserven für umfangreiche Themes und etliche Plugins.

Ein perfekt auf WordPress zugeschnittenes Webhosting-Paket sollte bei Abschluss eines 24-monatigen Vertrags (lange Laufzeiten sind günstiger als kurze) nicht mehr als 3,99 Euro im Monat kosten. Dafür bekommst du dann ausreichend Arbeitsspeicher, meist um die 10 Datenbanken, eine Traffic-Flatrate, mehr als ausreichend Speicherplatz, PHP 5.6 und alles andere, was man so brauchen kann.

6. – Webhosting für Typo3

Dr. Web-Ratgeber zur Hosterwahl: Worauf musst du achten?

Typo3 stellt mehr Anforderungen an ein Webhosting-Paket als Content Management Software wie WordPress oder Contao. Die für die neueste Version von Typo3 (Version 7) wichtigsten empfohlenen Voraussetzungen sind:

  • Apache mit mod_expires und mod_rewrite aktiviert
  • MySQL 5.5 oder neuer
  • GraphicsMagick oder ImageMagick v6 oder neuer auf dem Server installiert
  • PHP
    • Version 5.5 oder neuer
    • memory_limit auf mindestens 128M gesetzt
    • max_execution_time auf 240 Sekunden gesetzt

Ein für den Betrieb von Typo3 ausreichendes Webhosting-Paket solltest du bereits ab 9,99 Euro im Monat bei einer vereinbarten Laufzeit von 24 Monaten bekommen.

Fazit

Nach der Lektüre unseres großen Ratgebers sollte es dir leicht fallen, den passenden Webhoster zu finden und dich vor Enttäuschungen zu schützen. Immerhin gibt man bei manchem Hoster mehr Geld aus, als eigentlich für die Leistung angemessen wäre. Vergleiche daher immer gut und gib im Zweifel ruhig etwas mehr Geld aus. Das aber nur, wenn du nach umfangreichen Nachforschungen im Internet festgestellt hast, dass der ausgewählte Provider sehr gut von seinen Kunden bewertet wird. Deine Nerven werden es dir danken. Ebenso danken werden es deine Nerven, wenn du schon im ersten Schritt sauber den Bedarf ermittelt hast. Lies also im Zweifel nochmal ganz oben unter Webspace, Server oder Homepage-Baukasten nach. Sicherlich macht es dich auf Dauer nicht glücklicher, wenn du statt eines ausreichenden Baukastens, einen vollwertigen Server gewählt hast.

Links zum Beitrag

(dpe)

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HTML5: Neue Standards für Online-Werbung

Was zu Beginn der Online-Werbung das animierte GIF war, war später für lange Zeit das Flash-Format. Während Flash in der zeitgemäßen Webentwicklung keine Rolle mehr spielt, hat die Online-Werbung erst spät damit begonnen, sich von Flash als Standard für Bannerwerbung zu verabschieden. Das ist nicht völig unverständlich, denn Flash hat ja gerade für die Werbeschaffenden einige Vorteile. Das Format ist platzsparend, lässt sich in einer einzigen Datei ausgeben und muss nicht groß auf Browserkompatibilität getestet werden. Dort wo Flash läuft, läuft natürlich auch ein Flash-Banner. Aber Flash läuft längst nicht mehr überall. Und für die Werbeindustrie ist das natürlich ein Problem.

HTML5: Neue Standards für Online-Werbung

Nachdem sich Apple und Google entschieden haben, Flash auf Mobilgeräten nicht mehr zu unterstützen, ist klar, dass die Online-Werbung gerade für den mobilen Markt reagieren muss – zumal der Anteil der mobilen Internetnutzung stets zunimmt.

Eigener Standard für HTML5-Werbung

Da gerade der Werbemarkt auf eigene Standards angewiesen ist, um Werbung unkompliziert auf verschiedenen Websites ausspielen zu können, gibt es mittlerweile konkrete Richtlinien, wie HTML5-Werbung technisch auszusehen hat. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat eine eigene Richtlinie (PDF)  herausgegeben, welche technische Spezifikationen für HTML5-basierte Bannerwerbung für den Online-Werbemarkt in Deutschland festlegt. Diese Richtlinien basieren auf einem internationalen Standard, der vom Interactive Advertising Bureau (IAB) entwickelt wurde.

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Website des DVDW

Da anders als bei Flash HTML5-Banner nicht in einer Datei gebündelt werden können, legt die Richtlinie fest, welche Dateien vorhanden sein müssen. Eine „index.html“ als Ausgangspunkt ist zwingend erforderlich. Neben dieser Ausgangsdatei können CSS- und JavaScript-Dateien sowie Bilder und auch Videos Bestandteil einer HTML5-Werbung sein.

Ausgeliefert wird ein HTML5-Banner als ZIP-Datei, welche alle Dateien enthält. Ausnahmen kann es hier geben, wenn Dateien extern geladen werden – zum Beispiel ein Video, was von einer externen Quelle eingebunden wird.

Dateigrößen: Je kleiner, desto besser

Was beim GIF- und Flash-Format seit jeher gilt, gilt gleichermaßen bei HTML5-Werbung. Für schnelle Ladezeiten müssen Werbeformate geringe Dateigrößen aufweisen. Daher sollten Grafiken im besonderen Maße komprimiert werden. Sowohl für JPEG- als auch PNG-Dateien gibt es zahlreiche Komprimierungswerkzeuge, die das ein oder andere Kilobyte zusätzlich einsparen können. In der Online-Werbung kommt es da auf jedes Kilobyte an.

Beim HTML-, CSS- oder JavaScript-Quelltext solltest du Kommentare und alles andere Verzichtbare weglassen. Durch das Weglassen von Zeilenumbrüchen lässt sich zusätzlich einiges einsparen.

Kein Flash, viele Vorteile

Dass der Verzicht auf Flash kaum Nachteile bei den gestalterischen Möglichkeiten mit sich bringt, zeigt der Blick auf die Fähigkeiten, die CSS3, Webschriften und SVG mit sich bringen. Animationen, eigene Schriften und komplexe grafische Elemente kannst du ebenfalls nutzen wie Videos. Alles, was rund um HTML5 entwickelt wurde, ersetzt Flash mittlerweile komplett.

html5_flash_werbung

Dazu kommt, dass HTML5-Werbung weitere Vorteile hat. Während Flashbanner eine feste physische Breite und Höhe hatten, können HTML5-Banner responsiv entwickelt werden. Sie können sich also der jeweiligen Auflösung eines Monitors beziehungsweise Displays anpassen. Google AdSense nutzt bereits länger die Möglichkeiten der responsiven Werbung für seinen Werbedienst.

Ein Grund, warum große Websites auf responsive Gestaltung verzichten, dürfte die nicht vorhandene Unterstützung bei den Bannerformaten sein, die nach wie vor auf feste Größen setzen. Auch wenn mittlerweile viel in HTML5 realisiert wird, ist Responsivität in der Bannerwerbung noch nicht weit verbreitet.

HTML5 und wenige Nachteile

Der Wechsel zum HTML5-Standard bringt nicht ausschließlich Vorteile. Für die Werbetreibenden gibt es durchaus einige Nachteile. So sind die Entwicklungskosten bei HTML5-Werbung höher. Denn anders als Flash muss HTML5-Werbung in verschiedenen Browsers und Versionen getestet werden. Trotz HTML5- und CSS3-Standard kann man sich nicht darauf verlassen, dass jeder Browser ein HTML5-Banner unbedingt gleich darstellt. Gerade ältere Versionen müssen schließlich berücksichtigt werden.

Wer zudem Browser unterstützen möchte, die mit HTML5 noch gar nichts anfangen können, muss eine Fallback-Lösung bereitstellen. Diese kann im einfachsten Fall ein statisches Bild sein, was anstelle des HTML5-Banners ausgegeben wird.

Fazit

Vermutlich ist den wenigsten Internetnutzern bislang überhaupt schon aufgefallen, dass Werbung mittlerweile zum Großteil im HTML5-Format ausgespielt wird. Das bedeutet immerhin, dass ein Unterschied zum ehemaligen Flash-Standard optisch kaum feststellbar ist. Lediglich Werbetreibende und Webentwickler haben mit dem neuen Standard mehr Möglichkeiten und – zumindest derzeit – auch mehr Aufwand.

(dpe)

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Swiftype: Intelligente Suche mit Statistik für die eigene Website

Neben einer übersichtlichen Navigation gehört gerade bei großen und komplexen Webprojekten vor allem eine gute Suche zu den wichtigsten Funktionen. Nur so ist sicher gestellt, dass sich eure Besucher innerhalb der Website zurechtfinden und die Inhalte erhalten, die sie erwarten. Dabei ist es häufig die Suche, die eben oftmals nicht so funktioniert, wie man es sich wünscht. Zwar verfügen die meisten Content-Management-Systeme über eine integrierte Suche. Aber die Möglichkeiten der individuellen Konfiguration sind zu oft eingeschränkt. Der Dienst Swiftype stellt eine umfangreiche und komplexe Suche für Websites zur Verfügung, die individuell konfiguriert und einfach in ein eigenes Projekt integriert werden kann.

swiftype

Erste Schritte: Anmelden und Suche für Website anlegen

Bei Swiftype handelt es sich um eine Webanwendung, die für eine beliebige Website eine umfangreiche Suche zur Verfügung stellt. Hat man sich bei dem Dienst angemeldet, kann man eine eigene Suchmaschine für eine Site anlegen. Dazu wird zunächst einmal nur die Domain angegeben. Anschließend crawlt der Dienst die komplette Website und legt einen Index an. Ist eine XML-Sitemap vorhanden, kann diese für die Indizierung berücksichtigt werden.

Über Black- und Whitelisten können Verzeichnisse ausgeschlossen, beziehungsweise nur bestimmte Verzeichnisse einer Domain für die Indizierung einbezogen werden. Indiziert werden Titel sowie die Texte im Body – unterschieden nach Überschriften und Fließtext – und die URL. Für jede indizierte Seite gibt es eine Übersichtsseite, die auch darüber informiert, mit welchen Begriffen die Seite in einer Suche aufgeführt wurde.

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Übersicht mit allen angelegten Suchmaschinen

Je nach Umfang der Website dauert der Crawlvorgang einige Minuten. Anschließend wird die Suchfunktion einfach in die eigene Website eingebaut. Dazu muss ein Eingabefeld mit einer bestimmten Klasse versehen und ein kleiner JavaScript-Bereich eingebunden werden.

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Der JavaScript-Bereich lädt vom Server des Dienstes die Suchergebnisse und stellt diese als Dropdown-Liste oder Layer dar. Bereits während der Eingabe werden Suchergebnisse als Dropdown-Liste ausgegeben. Per Bestätigung der Suchanfrage mittels Return wird die Ergebnisliste in einem Layer dargestellt, der über der Seite liegt.

Aussehen der Suchergebnisse steuern

Das Aussehen der Ergebnisse passt man über ein Konfigurationsmenü an. So kann die Farbe ans Design der Website angeglichen werden. Auch die einzelnen Bestandteile der Ergebnisse sind veränderbar. So ist es beispielsweise möglich, nur den Titel der Seite oder ergänzend auch einen kurzen Text als Teaser mit auszugeben. Wer per Open Graph ein Bild für jede Seite bereitstellt, kann dieses auch in den Suchergebnissen anzeigen lassen.

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Aussehen der Suchergebnisse anpassen

Wem die Möglichkeiten, Aussehen und Beschaffenheit der Suchergebnisse anzupassen, nicht ausreichen, kann auch auf die Developer-API von Swiftype zurückgreifen. Hierüber werden Suchergebnisse per JSON-Objekt zurückgegeben. Die Verarbeitung und Ausgabe der Suchergebnisse lässt sich dann über ein eigenes Script komplett selbst steuern.

Mit der Developer-API kann man sich also seine eigene Suche per JavaScript oder PHP programmieren. Das klingt weniger spektakulär als es ist. Allerdings hat man hierbei den Vorteil, dass man sich um den Suchalgorithmus selbst keine Gedanken machen muss. Eine Dokumentation zur Verwendung der Developer-API ist vorhanden und hilft dabei, die API richtig anzuwenden. So kann quasi jeder eine Suche programmieren ohne die geringste Ahnung von Suchalgorithmen zu haben.

Suchergebnisse sortieren und Inhalte gewichten

Die Einbindung der Suche per Swiftype ohne eigene Programmierung ist schon eine tolle Sache. Aber das eigentlich Besondere an Swiftype ist die Möglichkeit, die Suchergebnisse zu sortieren und Inhalte auf der Website zu gewichten.

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Die Reihenfolge der Ergebnisse verändern

So ist es zum Beispiel möglich, per Drag-&-Drop die Reihenfolge von Suchergebnissen zu verändern. Für einen bestimmten Suchbegriff gibt Swiftype alle Ergebnisse aus und zeigt auch an, wie häufig die gefundenen Seiten aufgerufen wurden. So kann man Seiten, die offenbar weniger interessant sind, weiter nach unten verschieben oder auch ganz aus der Suche entfernen.

Eine andere Möglichkeit ist, die Inhalte auf der Website unterschiedlich zu gewichten und auf diese Weise die Reihenfolge der Ergebnisse zu verändern. Über Schieberegler, die zwischen 1 und 10 eingestellt werden können, lässt sich so die Gewichtung des Titels oder des Bodys verändern. Auch das Datum der Veröffentlichung oder Aktualisierung einer Seite kann bei der Gewichtung berücksichtigt werden.

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Inhalte unterschiedlich gewichten

Wie sich die Reihenfolge der Suchergebnisse durch die veränderte Gewichtung verändert, sieht man umgehend in einer Vorschau. Wirken sich die veränderten Einstellungen tatsächlich auf die Reihenfolge aus, werden die Ergebnisse per Animation umsortiert. Man erkennt also sehr schnell, ob Ergebnisse nach oben oder unten rutschen.

Als Letztes bietet Swiftype noch die Möglichkeit, Synonyme für Suchbegriffe festzulegen. Wird zum Beispiel häufig nach „Webseite“ gesucht, obwohl nur der Begriff „Website“ vorkommt, kann man den ersten Begriff als Synonym für den zweiten hinterlegen. Dann gibt die Suche auch bei der Eingabe des Wortes „Webseite“ alle Ergebnisse aus, in denen „Website“ enthalten ist.

Statistik für Suche

Um die Suche anhand des Nutzerverhaltens stetig verbessern zu können, gehört auch eine Statistik zu Swiftype dazu. Diese gibt sehr übersichtlich die Anzahl der Suchanfragen sowie die meistgesuchten Begriffe an.

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Statistik über Suchanfragen und Suchbegriffe

Auch Suchbegriffe, die zu keinem Treffer geführt haben, werden aufgeführt. Denn das kann ja interessant sein, um zu erfahren, wo die Inhalte einer Seite um wichtige Suchwörter ergänzt werden könnten.

Die Statistik kann für beliebige Zeiträume erstellt und sogar exportiert werden.

Mächtiges Werkzeug, einfache Bedienung

Swiftype besticht durch zahlreiche Funktionen und die Möglichkeit, Aussehen und Suchalgorithmus individuell zu verändern. Die Bedienung ist einfach und die Benutzeroberfläche sehr übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Bereits nach relativ wenigen Minuten hat man eine individuelle Suche in die eigene Website eingebaut.

Dank der integrierten Statistik hat man das Nutzerverhalten immer im Blick und kann die Suche stets verbessern. Ab diesem Punkt kann man natürlich einigen Aufwand in das Projekt investieren, wenn man das Ziel hat, seinen Besuchern die perfekte Finde-Erfahrung zu bieten.

Wer Swiftype testen möchte, kann den Dienst 30 Tage kosteblos testen. Wer sich dazu entschließt, Swiftype dauerhaft einzusetzen, zahlt 19 US-Dollar pro Monat für den Pro-Plan und 249 US-Dollar für den Business-Plan. Der Business-Plan enthält zum Beispiel einen Team-Zugriff sowie erweiterte Analysefunktionen.

(dpe)

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Infinit ist wie Dropbox, aber (fast) ohne Cloud

Die digitale Cloud ist ebenso beliebt wie gefürchtet. Gerade Dienste wie Dropbox werden sowohl privat als auch geschäftlich für einen schnellen und unkomplizierten Datenaustausch per Internet genutzt. Aber nicht jedem sind diese Dienste geheuer. Fehlender Datenschutz und fehlende Datensicherheit sind oftmals Gründe gegen diese Dienste. Infinit ermöglicht ebenfalls wie Dropbox den Datenaustausch per Internet – kommt dabei aber ohne Cloud aus.

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Anwendung überträgt Daten direkt

Infinit gibt es als Desktopanwendung für Windows und Mac sowie als App für Android und iOS. Einmal installiert, muss man sich noch registrieren oder per Facebook anmelden. Anschließend kann man über die Anwendung oder App beliebige Dateien für andere bereitstellen. Der Austausch erfolgt entweder mit anderen registrierten Nutzern von Infinit oder über einen Link.

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Desktopanwendung

Beim Austausch über die Anwendung bleiben die Dateien, die man tauschen möchte, zunächst auf dem eigenen Gerät. Anderen Nutzern gewährt man per E-Mail-Einladung Zugriff auf die Dateien. Es ist aber auch möglich, Dateien mit sich selbst zu tauschen. Das ist hilfreich, wenn man Dateien auf mehreren Geräten nutzt. So kann man beispielsweise Dateien zwischen Desktoprechner und Tablet oder Notebook teilen, ohne auf einen cloudbasierten Dienst zurückgreifen zu müssen.

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Android-App

Während Dienste wie Dropbox oder Google Drive Dateien bei sich zwischenspeichern, erfolgt der Transfer bei Infinit direkt von Gerät zu Gerät unter Verwendung verschiedener Verschlüsselungsalgoritmen wie AES-256 und RSA 2048. Wird die Internetverbindung während der Übertragung unterbrochen, wird der Transfer nicht abgebrochen, sondern pausiert nur.

Keine Größenbegrenzung

Ein weiterer Vorteil gegenüber Clouddiensten ist, dass es bei Infinit keine Begrenzung der zu übertragenden Dateimengen gibt. Da Infinit Dateien nur überträgt, aber nicht speichert, können beliebig viele und große Dateien übertragen werden. Auch ganze Ordner können bequem per Drag-and-Drop über den Dienst geteilt werden.

Aufgepasst: Beim Teilen per Link erfolgt die Speicherung in der Cloud

Einzige Ausnahme ist das Teilen per Link. Hier unterscheidet sich Infinit nicht viel von anderen cloudbasierten Diensten. Denn hierbei werden die zu teilenden Dateien tatsächlich auf einem Server von Infinit gespeichert. Da ein Download per Link ja in der Regel per E-Mail verschickt wird und der Empfänger diesen Download nicht immer sofort startet, ist das Speichern bei Infinit durchaus sinnvoll. So verhindert man, dass der Empfänger den Download nicht starten kann, weil man zu dem Zeitpunkt den Rechner schon längst heruntergefahren hat.

Kosten für intensive Nutzer

Infinit ist kostenlos für alle, die nicht mehr als ein Gigabyte Speicher für das Teilen per Link brauchen und maximal 10 Gigabyte pro Transfer übertragen wollen. Für viele wird das reichen. Die größte Einschränkung beim kostenlosen Plan ist die Beschränkung auf fünf monatliche Transfers auf andere eigene Geräte. Wer Infinit also nutzt, um Dateien zwischen seinen verschiedenen Desktop- und Mobilgeräten zu tauschen, kommt schnell an die Grenzen.

Es gibt aber zusätzliche kostenpflichtige Pläne, die mehr Speicher und zusätzliche Features beinhalten. Außerdem kann man auch per Facebook-Post oder Einladen von Freunden zusätzlichen Speicher und weitere Übertragungen zu anderen Geräten bekommen.

TLDR

Infinit ist äußerst einfach und schnell in der Anwendung. Für alle Cloud-Skeptiker und -Verweigerer ist es eine gute Alternative zu Clouddiensten. Zu beachten ist aber, dass bei nicht direktem Teilen zwischen Geräten, also beim Teilen per LInk, die Daten dennoch in der Cloud gespeichert werden.

(dpe)

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8 Dienste für freie E-Mail-Newsletter-Templates und wie man sie einsetzt

Für viele Online-Geschäftsbereiche ist es mittlerweile unerlässlich, E-Mail-Newsletter zu versenden. Doch auch private Anwendungsbereiche für Newsletter sind durchaus vorstellbar. Vielleicht möchten Vereine oder Hobby-Gruppen sich auf diese Art und Weiseim Gespräch halten. Egal welchen Anwendungsbereich Sie sich für einen E-Mail-Newsletter vorstellen können, zuerst einmal benötigen Sie eine schicke Vorlage, die möglichst responsiv ist, damit man den Newsletter auf allen denkbaren Geräten einwandfrei lesen kann. Daher stellen wir Ihnen in diesem Artikel einige Quellen für kostenlose Newsletter-Templates vor und zeigen Ihnen, wie einfach sich die Templates mit dem E-Mail-Client Ihrer Wahl nutzen lassen.

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Kostenlose E-Mail-Newsletter-Templates

Sie können Ihre Newsletter entweder über einen Online-Dienst wie MailChimp oder AWeber erstellen und versenden, oder Sie machen alles in reiner Handarbeit. Bei nur relativ wenigen Empfängern lohnen sich die professionellen Dienste meist nicht, ein eigenes Template und das Erstellen des Inhalts in Handarbeit reicht da völlig aus.

Was ist ein E-Mail-Newsletter-Template?

Ein Template ist eine Vorlage für einen Newsletter. Das Design ist zumeist bereits fertig und der Inhalt vordefiniert mit Platzhaltern. Um die Templates gut nutzen zu können, brauchen Sie einen HTML-Editor. In diesem Editor wird die Vorlage geöffnet und angepasst. Grafiken können nun ausgetauscht und Texte angepasst werden. Der Quellcode eines Newsletter-Templates wird Sie wahrscheinlich noch an die 1990er Jahre erinnern, doch leider ist es noch nicht möglich, guten Code der auch funktioniert, in einer E-Mail zu versenden. Wenn Sie nur Texte anpassen müssen oder Links hinzufügen, dann können Sie das auch in Ihrem E-Mail-Programm tun. Grafiken tauschen hingegen wird nur in einem HTML-Editor funktionieren.

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Sollte Ihnen die Anpassung des Templates in einem HTML-Editor zu schwierig erscheinen, keine Sorge. Nur grundlegende Dinge wie Links und ähnliches müssen im Editor angepasst werden. Den reinen Text können Sie auch direkt im E-Mail-Programm bearbeiten. Doch dazu später. Jetzt stelle ich Ihnen die besten Quellen für kostenlose E-Mail-Newsletter-Templates vor.

1. Email on Acid’s Responsive Design Template

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Email on Acid bietet ein schickes und responsives Newsletter-Template zum kostenfreien Download an.

Download Email on Acid Template

2. 99designs.com

Newsletter-Templates

99designs bietet eine kleine Auswahl von 12 freien E-Mail-Newsletter-Templates an, die in einer Zip-Datei heruntergeladen werden können.

Download Newsletter-Template-Set von 99designs.com

3. Litmus E-Mail-Template-Set

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Der E-Mail-Kampagnen Online-Test und Analyse Anbieter Litmus bietet ebenfalls ein kleines Set von 7 kostenlosen und hübschen Templates an.

Download E-Mail-Newsletter-Template-Set von Litmus

4. Ink by ZURB

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Ink ist ein responsives E-Mail-Framework mit 4 unterschiedlichen Aufteilungen des Inhalts. Ein Layout muss noch erstellt werden, doch die 4 Vorlagen kann man kostenfrei herunterladen und nutzen.

Download der 4 responsiven E-Mail-Newsletter-Templates von Ink

5. Free Email Templates

Free-Email-Templates

Free Email Templates bietet Ihnen 70 kostenlose Templates an. Eine Registrierung ist nicht nötig, nach nur 2 Klicks landen die Templates in Ihrem Downloadordner.

Free Email Templates besuchen

6. CampaignMonitors HTML-Email-Template-Builder

HTML-email-templates Builder

Mit dem Template Builder von CampaignMonitor gelingt es Ihnen innerhalb weniger Minuten, Ihre eigene und individuelle E-Mail-Newsletter-Vorlage zu erstellen. Sie können Vorlagen verwenden, Texte einsetzen und Bilder in das Template einfügen. Die Sprache kann auf deutsch eingestellt werden, sodass wichtige Beschriftungen in der Vorlage in deutscher Sprache vorhanden sind.

Die übersichtliche Oberfläche des Template-Builders
Build-your-email

Nachdem Sie Ihre E-Mail-Newsletter-Vorlage fertig erstellt und in der Vorschau geprüft haben, müssen Sie einen kostenlosen Account erstellen. Im Anschluss wird Ihnen das Template dann an Ihre E-Mail-Adresse gesendet.

Den CampaignMonitor Template-Builder ausprobieren

7. MailChimp

MailChimp

Mit einem kostenlosen Account bei MailChimp bekommen Sie die Möglichkeit, wirklich professionelle Newsletter-Templates selber erstellen zu können. Hierzu können Sie auf die fertig designten Vorlagen zurückgreifen oder Ihr Template komplett selbst erstellen. Alle Templates sind hierbei komplett anpassbar. Sie können schon mit dem kostenfreien Account alle Vorzüge des Template-Designers genießen. Die fertigen Newsletter können entweder gleich mit Mailchimp versendet werden oder aber als HTML exportiert werden. Die exportierte HTML-Version können Sie dann in jedem E-Mail-Programm nutzen.

Das MailChimp-Template wird im MailChimp-Editor angepasst
Edit-Template-MailChimp

Ein Newletter-Template mit dem MailChimp-Designer erstellen

8. Antwort

Antwort

Antwort bietet Ihnen drei responsive Vorlagen für E-Mail-Newsletter-Templates an, die jedoch noch gestaltet werden müssen. Wer sein Newsletter-Design selbst erstellen und sicher sein möchte, dass die Newsletter auf jedem Ausgabegerät gleich gut lesbar sind, der ist hier an der richtigen Stelle.

Die Antwort E-Mail-Templates von GitHub downloaden

So einfach nutzen Sie die E-Mail-Newsletter-Templates

Sobald Ihr Newsletter-Template fertiggestellt ist, oder nur noch Anpassungen am Text nötig sind, können Sie die Vorlage in das E-Mail-Programm Ihrer Wahl importieren und versenden. Der Import in das E-Mail-Programm geht denkbar einfach und ist auch für Apple Mail ohne Abstriche möglich. Auch wenn viele Webseiten die Behauptung aufstellen, Apple-Mail sei nur eingeschränkt für solche Zwecke nutzbar. Ich trete den Beweis an, dass es doch – absolut Problemlos – geht.

Punkt 1: E-Mail-Programm öffnen

Öffnen Sie das E-Mail-Programm Ihrer Wahl. Egal welches, jedes bekannte Mail-Programm funktioniert für unsere Zwecke bestens. Gmail, Thunderbird, Outlook, Apple Mail – jedes E-Mail-Programm wird den Job gut erledigen. Als Beispiel werde ich Gmail und Apple-Mail nutzen. Nachdem der E-Mail-Client sich geöffnet hat, öffnen Sie ein Fenster zum Verfassen einer neuen E-Mail.

Punkt 2: Newsletter-Template im Web-Browser öffnen

Öffnen Sie nun Ihr erstelltes E-Mail-Newsletter-Template im Web-Browser. Die Datei sollte sich mit einem Doppelklick im Browser öffnen. Tut sie das nicht, klicken Sie die Datei rechts an und wählen „Öffnen mit => Ihr Web-Browser“.

Punkt 3: Den Newsletters kopieren

Kopieren Sie nun den gesamten Inhalt des Browsers. Achtung: Ich meine nicht den Quellcode der Seite, sondern den sichtbaren Inhalt! Siehe Screenshots.

 

Bewegen Sie hierzu den Cursor auf eine Stelle im Sichtfenster des Browsers. Folgende Tastenkombinationen markieren den kompletten Bildschirm-Inhalt:

  • Windows: STRG + A
  • Apple: cmd + A

Sobald der komplette Inhalt des Browser-Sichtfensters markiert ist, bitte einen Rechtklick machen und „Kopieren“ anklicken. Per Tastenkombination geht das folgendermaßen:

  • Windows: STRG + C
  • Apple: cmd+ C

browser-inhalt

browser-inhalt-kopieren

Punkt 4: Die geöffnete E-Mail aufrufen und den Inhalt dort einfügen

Rufen Sie nun die unter dem Punkt 1 geöffnete E-Mail auf und fügen den Inhalt entweder per Rechtsklick „Einsetzen“ oder per Tastaturkombination ein.

  • Windows: STRG + V
  • Apple: cmd + V

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Das Endergebnis. Eine E-Mail mit eingefügten Newsletter-Template.

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Der Newsletter in Gmail:

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Das war´s schon. Texte und Links können direkt in der E-Mail bearbeitet werden, falls noch Ungereimtheiten auffallen.

Sollten Sie Microsoft Outlook nutzen und Ihnen fällt auf, dass der Newsletter nicht genauso angezeigt wird, wie gedacht, keine Panik. Das liegt an Outlook und kann leider nicht großartig geändert werden.

Punkt 5: Newsletter professionell versenden

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Einen Newsletter professionell zu versenden ist wichtig. Erstens soll kein Empfänger zu sehen bekommen, an wen der Newsletter ebenfalls gegangen ist. Zweitens soll das Risiko, dass der Newsletter automatisch bei den Empfängern in den Spam-Ordner einsortiert wird, gemindert werden. Das erreicht man am geschicktesten dadurch, dass man sich selbst als Empfänger angibt und die eigentlichen Empfänger in BCC (Blindkopie) setzt. Zudem wählt man einen Betreff ohne „Spam-Worte“ aus. Man textet ihn also beispielsweise so, als wolle man einfach nur einem Freund eine E-Mail senden.

Fazit

In diesem Artikel haben Sie einige Quellen für absolut kostenlose E-Mail-Newsletter-Templates kennengelernt. Sie wissen jetzt, wo Sie die Grundlage Ihrer Newsletter herbekommen und wie sie anzupassen, zu nutzen und zu versenden sind. Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß beim Experimentieren mit den Newslettern.

Links zum Beitrag

(dpe)

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So starten Sie einen E-Mail-Newsletter mit MailChimp und WordPress

E-Mail-Kampagnen werden nicht nur im Online-Business immer wichtiger, auch WordPress-Blogs profitieren von einem regelmäßigen E-Mail-Newsletter. Ein Newsletter ist ein probates Mittel, die Leser eines Blogs immer auf dem neuesten Stand zu halten. Auf diese Weise kann man Besucher zu regelmäßigen Lesern konvertieren, weil man mit dem Angebot eines E-Mail-Newsletters ein Problem seines Besuchers löst. Nicht jeder Mensch hat schließlich die Zeit oder Lust, regelmäßig einen Blog zu besuchen, um ihn nach neuen Artikeln zu checken. So mancher Blogbesitzer bietet jedoch keinen eigenen Newsletter an, weil ihm nicht bewusst ist, wie einfach es doch ist, einen solchen einzurichten. Daher zeigen wir Ihnen im heutigen Artikel, wie man einen kostenlosen Newsletter mit MailChimp und WordPress einrichtet.

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Warum MailChimp als Newsletter-Provider wählen?

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MailChimp ist einer der größten Provider für E-Mail-Kampagnen und für bis zu 2.000 E-Mail-Empfänger kostenlos zu nutzen. Die Oberfläche im Account ist relativ benutzerfreundlich und es werden etliche hübsche Templates als Vorlagen für den späteren Newsletter angeboten. Eine Vorlage komplett nach eigenen Bedürfnissen zu erstellen ist ebenfalls möglich. Ein Corporate Design mit dem kostenlosen MailChimp-Account umzusetzen, ist kein Problem. Der kostenlose Account erlaubt bis zu 12.000 E-Mails im Monat an bis zu 2.000 Empfänger zu versenden. Das sollte für normale Blogger mehr als ausreichend sein.

Eine einfache Analyse-Funktion kommt mit dem kostenlosen Account ebenfalls mit. Wer mehr möchte, muss auf einen der kostenpflichtigen Accounts upgraden. Die kostenpflichtigen Accounts starten ab 10.- USD monatlich.

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MailChimp-Newsletter mit WordPress – so geht´s

Bevor Sie starten können, benötigen Sie einen kostenlosen Account bei MailChimp. Besuchen Sie die MailChimp-Website und klicken Sie auf den roten „Signup Free“-Button. Füllen Sie im Anschluss das Formular aus, wenn nach einer Firma (Company) gefragt wird, setzen Sie den Namen des Blogs ein. Ihre Adresse ist ebenfalls wichtig, denn die muss später im Footer des Newsletters stehen.

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Nach der Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse sind Sie dann bereits einsatzfähig. Durch die nötigen, weiteren Schritte führen wir Sie nun Schritt für Schritt durch.

Schritt 1: Eine E-Mail-Liste erstellen

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Der erste Schritt ist das Erstellen einer E-Mail-Liste, in die alle E-Mail-Adressen gespeichert werden, an welche der Newsletter später versendet wird. Da Sie noch keine Liste haben, klicken Sie im nächsten Fenster auf „Create List“. Füllen Sie das Formular komplett aus. Sie werden nach Dingen gefragt, wie zum Beispiel dem Namen der Liste, die E-Mail-Adresse und dem Namen, welche als Absender eingetragen werden, sowie warum die Empfänger den Newsletter bekommen und so weiter.

Schritt 2: Das Anmelde-Formular erstellen

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Um ein Formular zum Abonnieren Ihres Newsletters zu erstellen, klicken Sie zuerst auf Signup Forms und dann auf Select. Sie werden nun auf eine Seite weitergeleitet, auf der Sie zwischen einigen Optionen für ein Anmelde-Formular wählen können. Wählen Sie eine Variante aus und kopieren Sie den angezeigten Code.

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Schritt 3: Das Anmelde-Formular in die WordPress-Website einfügen

Melden Sie sich in Ihrer WordPress-Website an und gehen auf die Widget-Seite. Wählen Sie dort ein Textwidget aus und platzieren Sie es in der Sidebar. Fügen Sie in das Text-Widget den kopierten Code ein und speichern das Widget ab.

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Nun haben Sie auf Ihrem Blog ein Anmelde-Formular für den Newsletter und können E-Mail-Adressen sammeln.

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Selbstverständlich gibt es noch viele weitere, auch erfolgreichere Integrationen eines Newsletter-Anmeldeformulars, doch das würde diesen Beitrag sprengen. Daher belassen wir es bei diesem Anmelde-Formular.

Schritt 4: Einen RSS-Feed-Newsletter aufsetzen

Sobald Sie einige E-Mail-Adressen gesammelt haben, ist es wichtig, Newsletter zu versenden. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit in Ihrem MailChimp-Account anmelden und einen Newsletter manuell versenden. Doch wesentlich praktischer erscheint die Möglichkeit, automatisierte Kampagnen zu versenden. Dazu wird der RSS-Feed Ihres WordPress-Blogs verwendet. Um eine RSS-Newsletter-Kampagne zu starten, melden Sie sich in Ihrem MailChimp-Account an und klicken auf „Campaigns => Create Campaign“.

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Im nächsten Fenster wählen Sie dann die „RSS-Driven Campaign“ aus.

Create-RSS-Campaign

Tragen Sie in das sich öffnende Fenster Ihre RSS-Feed-Adresse ein, wählen Sie, an welchem Wochentag der Newsletter versendet werden soll und wie oft und zu welcher Uhrzeit gesendet werden soll.

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Klicken Sie nun rechts unten auf „Next“, um fortzufahren. Nun wird MailChimp nach der E-Mail-Liste fragen, an die der Newsletter versendet werden soll. Wählen Sie Ihre Liste aus und klicken abermals auf „Next“ in der rechten unteren Ecke.

Im folgenden Fenster vergeben Sie nun einen Namen für die Kampagne (dieser wird nur intern genutzt) und passen einige Kleinigkeiten an. Danach wieder auf „Next“ klicken.

Campaign-Builder-Setup

Schritt 5: Template auswählen

Campaign-Builder-HTML

Wählen Sie eines der Templates oder Themes aus und klicken auf „Select“. Jetzt erlaubt Ihnen MailChimp eine Feinabstimmung Ihres Newsletters. Sie können ein Logo hinterlegen, Inhaltsblöcke hinzufügen, Textfarben und Fonts ändern und noch einiges mehr.

Wichtig an diesem Punkt ist, dass Ihr Newsletter die „RSS Header“– und „RSS Items“-Inhaltsblöcke enthalten muss, da ansonsten leere E-Mails ausgeliefert werden.

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In der oberen Leiste haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihren Newsletter zu testen, bevor er verschickt wird. Unter „Preview and Test“ erreichen Sie eine Vorschau der E-Mail.

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Nachdem der Newsletter Ihrer Meinung nach vollständig bestückt und fertig gestaltet ist, können Sie sich selbst eine Testmail zusenden.

Mein Rat an Sie: Testen Sie ausgiebig, bevor Sie den ersten Newsletter versenden. Ist alles so, wie Sie es sich vorstellen, klicken Sie auf „Save and Exit“ in der oberen rechten Ecke.

Weitere Schritte sind nicht nötig, Sie haben nun einen RSS-Feed-Newsletter mit MailChimp erfolgreich erstellt.

Fazit

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Artikel helfen konnte, einen automatisierten E-Mail-Newsletter erfolgreich zu erstellen. MailChimp bietet natürlich sehr viele Möglichkeiten für die Erstellung von Newslettern. Dennoch ist der Einstieg nicht übermäßig schwierig.

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(dpe)

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12 kostenlose Page-Speed Tools für rasant ladende Webseiten

Die Ladegeschwindigkeit einer Website ist ein Rankingfaktor bei Google. Je schneller eine Website lädt, desto besser sollte sie im Ranking einsortiert sein, wenn andere Faktoren auch stimmen. Deshalb ist es unerlässlich, seine Website zu testen und zu optimieren, damit sie so schnell wie nur möglich lädt. Doch nicht nur Google haben Sie mit einer schnellen Website einen Gefallen getan, auch Ihre Besucher sind von zügig ladenden Websites beeindruckt und verweilen dann gern auf der Seite, wenn sie zudem noch gute Inhalte bietet. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen einige Tools zum Testen und Optimieren der Ladegeschwindigkeit Ihrer Website vor, damit Sie an der Performance Ihrer Website arbeiten können. Wenn Sie eine WordPress-Website besitzen, dann wissen Sie ja bereits, wie diese zu optimieren ist.

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Die vorgestellten Online-Tools

Wir haben für Sie 12 Tools zusammengestellt, die sich alle entweder für eine direkte Messung der Ladegeschwindigkeit einer Website eignen oder indirekt hilfreich dafür sind. Der OctaGate SiteTimer ist eines der Instrumente, welche „nur“ indirekt zur Optimierung beitragen, kann jedoch genau aufzeigen, welche Dateien für eine optimale Geschwindigkeit noch dringend optimiert werden sollten. Jedes der vorgestellten Tools hat seine Berechtigung. Zur professionellen Optimierung wird man jedoch nur eine Handvoll Tools nutzen.

1. Google Page Speed Tools

Google möchte von Ihnen nicht nur rasant ladende Webseiten haben, sondern gibt ihnen auch einige Werkzeuge an die Hand, um die Vorgaben umzusetzen. Zuerst wären da die Tools zu nennen, mit denen man die Geschwindigkeit und das Optimierungs-Potential einer Webseite messen kann. Doch es existieren auch Tools zur Installation auf einem Webserver. Diese sollen etliche der wichtigen Page Speed Punkte von Google automatisiert umsetzen helfen.

Google PageSpeed Insights – Online Tool

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PageSpeed Insights misst nicht direkt die Ladegeschwindigkeit einer Website, sondern basierend auf den von Google aufgestellten Regeln eher das Geschwindigkeitspotential. Gemessen werden die Website und die mobile Version. Sollte eine tatsächliche mobile Version vorhanden sein (in Form einer responsiven Website), werden auch für diesen Bereich Verbesserungsmöglichkeiten angezeigt, sollte keine vorhanden sein, kann man das mobile Ergebnis vernachlässigen.

Ebenfalls bekommt man noch wichtige Tipps, wie die einzelnen, bemängelten Punkte positiv umzusetzen sind. Echte Geschwindigkeits-Optimierungen sind ohne Google PageSpeed Insights schlecht denkbar. Nicht gut ist, dass Googles eigene Produkte gern bemängelt werden, ohne dass man etwas an ihnen verbessern könnte.

PageSpeed Insights Online

PageSpeed Insights – Google Chrome Erweiterung

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Wer statt dem Online-Dienst lieber eine Browser-Erweiterung für seinen Google-Chrome-Browser nutzt, kann auch das tun. Unterschiede zwischen dem Online-Tool und der Browser-Erweiterung gibt es keine.

PageSpeed Insights – Google Chrome Erweiterung

Google PageSpeed Module

PageSpeed-Module

Google PageSpeed lässt sich auch als Modul für die Webserver Apache und Nginx installieren und kümmert sich dann automatisch um die Optimierung der Websites.

Google PageSpeed Module für Apache und Nginx

2. GTmetrix

GTmetrix

GTmetrix misst mit gleich 2 Tools, Google PageSpeed und YSlow, zur Analyse einer Website. Allerdings kann man sich auf die Angabe der Geschwindigkeit nicht zu 100% verlassen, da keine europäischen Server zum Testen genommen werden. Ansonsten ein gutes Tool mit brauchbaren Ergebnissen.

GTmetrix Website

3. YSlow

yslow-erweiterung-chrome

YSlow ist eine Browsererweiterung von Yahoo!, welche eine Website nach den 23 Regeln von Yahoo! analysiert. Weiterhin wird die Website nach einem der drei Standard-Regelsätze beurteilt. Ein User kann auch einen eigenen Regelsatz erstellen. Nach der Analyse stellt das Tool Tipps zur Verbesserung der Website zur Verfügung.

YSlow für Chrome | Firefox | Safari | Opera

4. Die Pingdom Tools

pingdom-tools

Die Pingdom Tools sind sehr brauchbar, weil man sich auch auf die gemessenen Geschwindigkeiten verlassen kann. Vor dem Testen lässt sich in den Einstellungen bestimmen, von welcher Location aus getestet werden soll. Hier bitte immer „Amsterdam, Netherlands“ einstellen, dann stimmen die Speed-Angaben. Als Ergebnis bekommt man unter anderem auch einen „Wasserfall“ der Ressourcen angezeigt, anhand dessen man genau bestimmen kann, wo die Flaschenhälse der Performance sich verbergen.

Pingdom Website Speed Test

5. dotcom Page Speed Tool

Website-Speed-Test

Interessant am Tool von dotcom ist der Test von 22 Orten der Welt. So kann man gleich erkennen, wo die Website am schnellsten lädt und wie lange andere Länder auf den Seitenaufbau warten müssen. In den Einstellungen lassen sich bestimmte Länder herausnehmen, man könnte auch nur für Deutschland testen. Im Anschluss an den Test bekommt man ein „Wasserfall“-Dokument mit den wichtigsten Daten.

dotcom Page Speed Test

6. WebPagetest

WebPagetest

WebPagetest bietet die Möglichkeit, den Speed der Website von verschiedenen Standorten aus zu testen. Das Tool bietet detaillierte Ergebnisse für den ersten Besuch und einen weiteren, was interessant ist, um eine gecachte Seite zu testen. Neben einem Wasserfall bieten die Ergebnisse noch Videos auf und einen „Content Breakdown“, in dem die Prozente der HTTP-Requests aufgezeigt werden. So erfährt man, welche Komponenten den schnellen Seitenaufbau verhindern. Die gemessene Ladegeschwindigkeit erscheint mir zu hoch im Vergleich zu Tools wie Pingdom.

WebPagetest Tool

7. PageScoring – Website Speed Test

Website-Speed-Test-PageScoring.com

Der Website Speed Test ist eher als erster Anhaltspunkt zu verstehen, denn der Test wirft nicht allzuviele Daten ab. Der Bericht zeigt Ihnen die durchschnittliche Ladezeit, die Zeit welche zur Auflösung Ihrer Domain gebraucht wird, die Zeitspanne bis zur ersten Kontaktaufnahme mit Ihrem Server und die Downloadzeit für die durchschnittliche Datengröße Ihrer Website.

PageScoring – Website Speed Test

8. Show Slow

Show-Slow

Show Slow vereint die Ergebnisse von YSlow, Google Page Speed Insights, WebPage Test und dynaTrace Ajax Edition. Show Slow ist kein einmaliger Speed-Test, sondern ein Monitoring-Tool, das die Geschwindigkeit und Performance der Website über längere Zeit im Auge behält. Eine Messung erfolgt alle 24 Stunden. Eine Registrierung ist nötig, sie können sich entweder über O-Auth (Facebook, LinkedIn, Twitter) oder aber mit E-Mail-Adresse und Passwort anmelden. Die Testergebnisse sind brauchbar, ein Test des Tools empfehlenswert.

Show Slow Tool

9. SiteSpeed.me

SiteSpeed.me

SiteSpeed.me checkt die Geschwindigkeit einer Website von verschiedenen Standpunkten weltweit. Es werden auch die besten und die schlechtesten Zeiten, sowie die durchschnittliche Ladezeit angegeben. Das Endergebnis kann auf der eigenen Website verlinkt werden.

Ergebnis des Speed Tests

SiteSpeed.me Tool

10. Load Impact

Load-Impact

Das kostenlose Online-Tool von Load Impact bietet Ihnen einen Einblick in die Leistungsfähigkeit Ihrer Website. Es zeigt Ihnen grafisch dargestellte Ergebnisse über die Ladezeit eines durch eine virtuelle Maschine simulierten Benutzers an. In der kostenlosen Simulation wird das Verhalten der Website bei 100 gleichzeitigen Besuchern 5 Minuten lang getestet und aufgezeichnet. Das Ergebnis hilft Ihnen zu beurteilen, ob Ihr Webserver den Benutzeranforderungen noch gut standhält.

Load Impact Tool

11. OctaGate SiteTimer

OctaGate-SiteTimer

Der SiteTimer von OctaGate bringt einen detaillierten Wasserfall der geladenen Dateien hervor, mit dem man die Flaschenhälse in der Ladegeschwindigkeit schnell feststellen kann. Zudem werden nicht nur die Website-Daten ausgegeben, sondern auch die Daten des aktiven Themes und der im Frontend aktiven Plugins.

OctaGate SiteTimer Tool

 12. Web Page Analyzer

Web-Page-Analyzer

Der Web Page Analyzer bringt detaillierte Ergebnisse im Stil der 1990er Jahre hervor. Bei den Downloadzeiten für die gemessene Website zeigt er auch noch die Daten für ein 56K-Modem an, welches sich wohl in keinem Haushalt in Deutschland mehr befinden dürfte (hoffe ich zumindest). Gewertet werden die Zusammensetzung einer Website, die Datei-Größe über alles und die Ladezeit. Nach der Prüfung aller Elemente verbindet es die Daten und bietet Empfehlungen zur Leistungsverbesserung auf Basis von Richtlinien und Techniken der WebsiteOptimization.com.

Web Page Analyzer Tool

Fazit

Einige der Tools sind bereits seit Jahren nicht mehr wegzudenken, wenn es um die Optimierung einer Website geht. Googles Page Speed Insights (oder Browser-Erweiterung), YSlow, die Pingdom Tool… Für mich ist der OctaGate SiteTimer noch dazu gekommen, er bietet sehr detaillierte Wasserfälle an und hilft so, die Flaschenhälse leichter zu finden. Welches ist Ihr Lieblings-Tool für die Website-Optimierung?

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Webdesign und Konversion: Besucher in zahlende Kunden wandeln

Für einen Online-Shop ist die Konvertierung von Besuchern in zahlende Kunden die wesentlichste Aufgabe. Doch genau das ist gar nicht so einfach. Sie können die schönste Website besitzen und doch ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass einfach zu wenig Besucher in zahlende Kunden gewandelt werden können. Das Verhältnis von Leads zu Sales ist entscheidend und nicht immer nur das vielleicht sogar preisgekrönte Design. Erst wenn dieses Verhältnis stimmig ist, sind die vielen Euros, die Sie für Marketing, Design und Entwicklung ausgegeben haben, nicht völlig sinnlos gewesen. Es gibt eine Vielzahl von Aspekten, die für die Entwicklung einer erfolgreichen Website, die genügend Sales erzeugt, zu beachten sind. Auch kleine Details können hierbei eine wichtige Rolle spielen. Daher geben wir Ihnen in diesem Beitrag einige Tipps, die Ihnen helfen können, mehr Leads in Sales umzuwandeln.

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Wenn Sie eine Website mit hohen Umsätzen erstellen (lassen) wollen, sollten Sie die folgenden Komponenten im Auge behalten:

1. Nutzen Sie ein responsives Layout

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Smartphones

Viele Menschen bevorzugen mittlerweile eher Ihr Smartphone zum Surfen im Web und für Online-Käufe. Traditionelle Computer oder Notebooks hingegen verlieren an Beliebtheit. Webdesigner orientieren sich immer häufiger an der Mobile-first Strategie, denn die Bildschirme der Smartphones sind wesentlich kleiner. Daher muss ein Layout gefunden werden, das auch auf Smartphones und Tablets hervorragend funktioniert. Das ist das sogenannte responsive Webdesign.

Smart-TVs

Ein weiterer Einsatzbereich von responsiven Webdesign ist das Design für große Bildschirme. Das mag zuerst fragwürdig erscheinen, doch wenn man sich vorstellt, dass man auch über Smart-TVs und Spielekonsolen das Internet nutzen kann, dann ist dieser Gedanke gar nicht so abwegig. Da immer mehr Geräte in einer Größenklasse von zum Teil weit über 40 Zoll auf den Markt kommen, sollte man auch dafür ein Layout anbieten können.

2. Die Website für Suchmaschinen-Robots optimieren

So ziemlich alle Webdesigner sind sich der Tatsache bewusst, dass hohe Platzierungen in den SERPs mehr qualifizierte Besucher auf die Website bringen. Diese Besucher besitzen ein hohes Potential zur Konversion. Je höher Ihre Website in den SERPs gelistet ist, desto mehr Besucher werden durch einen Klick dorthin gelangen.

Um höher in Suchmaschinen wie Google und Bing gerankt zu werden, muss die Website für Geschwindigkeit und hervorragende Benutzerfreundlichkeit optimiert werden. Die User Experience ist mindestens so wichtig wie eine attraktive Optik und die richtigen Keywords im Inhalt. Wissenswertes zur Optimierung einer Website für die Suchmaschinen ist in den „Links zum Beitrag“ zu finden.

Das Konzept des User Experience Design konzentriert sich auf die Interaktion zwischen Website und Kunde. Dabei soll sichergestellt werden, dass diese sowohl schnell wie ansprechend funktioniert. Der Zusammenhang zwischen gutem User Experience (UX) Design und erfolgreichen Websites ist stark. Nur, wenn Ihr Kunde eine gute Erfahrung mit Ihrer Website hat, dann wird er auch Vertrauen entwickeln, die nächsten Schritte zu gehen.

3. Ein benutzerfreundliches und intuitives Navigations-Menü

Apple.com bietet seinen Besuchern eine gut strukturierte und benutzerfreundliche Navigation
Die sehr gute Apple-Navigation

Der Besucher einer Website möchte finden, nicht suchen. Wenn er suchen muss, ist bereits etwas schief gelaufen. Besucher werden eine Website verlassen, auch wenn Sie noch so schön anzusehen, inhaltsreich, responsive und SEO-freundlich gestaltet ist. Der Grund liegt vielfach in dem Navigations-Menü. Studien zeigen, dass eine schlechte und wenig durchdachte Navigation einer der Hauptgründe ist, weshalb Besucher eine Website verlassen. Wenn die Navigation Ihrer Website nicht richtig konzipiert und organisiert ist, werden sie viele Besucher verlieren. Die Bounce-Rate nimmt dann einen großen negativen Einfluss auf die Such-Rankings. Daher zählt eine optimal gestaltete, durchdachte und intuitiv zu bedienende Navigation zu den Essentialia einer erfolgreichen Website.

Auch das Smashing Magazine bietet seinen Besuchern eine benutzerfreundliche Navigation
Smashing-Magazine

4. Vertrauenswürdigkeit und Transparenz ausstrahlen

Würden Sie von jemandem, dem Sie nicht vertrauen, etwas kaufen? Vertrauen auszustrahlen, ist ein wichtiger Faktor für ein Unternehmen. Ganz besonders im Online-Bereich, wo der gesamte nonverbale Bereich der Zwischenmenschlichkeit fehlt. Zudem nehmen sich Ihre Besucher nur einen Bruchteil einer Sekunde, um sich ein Urteil über Ihre Website zu bilden.

Wie können Sie also innerhalb dieser sehr geringen Zeit sicherstellen, dass Sie als vertrauenswürdiges und zuverlässiges Unternehmen erscheinen?

Einer der besseren Wege hierzu ist der Einbau von Kundenmeinungen (Testimonials) an prominenter Stelle. Die Nennung der Anzahl der bisherigen Kunden ist ebenfalls eine gute Möglichkeit. Sehr gut sind auch die Gütesiegel für Online-Shops wie Trusted Shops, TÜV-Siegel und so weiter. Ein Live-Twitterfeed kann auch nicht schaden, wenn er positive Inhalte enthält. Glaubwürdigkeit wird sich im Allgemeinen direkt auf Ihren Umsatz auswirken. Der E-Mail-Dienstleister SendGrid zeigt, wie man es richtig macht:

sengrid

Eine Politik der Transparenz ist immer eine gute Möglichkeit, Vertrauen zu bilden. Alle wichtigen Informationen, wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse, sollten schnell und einfach erreichbar sein.

5. Soziale Medien integrieren

Das erscheint recht leicht zu sein. In den letzten Jahren hat die Nutzung der Sozialen Medien sprunghaft zugenommen. Es muss sehr viel Mühe investiert werden, um eine gute, aktive Präsenz auf Facebook, Twitter, Google+ und anderen relevanten Kanälen zu haben. Um den maximalen Nutzen aus Ihrer Präsenz auf den sozialen Kanälen zu erreichen, ist es wichtig, dass auch Ihre Website auf Ihre Social-Media-Accounts verweist.

Eine Facebook-Like-Box, ein Google+ Badge und ähnliches sind hier sehr hilfreich. Sehr wichtig sind zudem die Share-Buttons mit den wichtigsten Sozialen Netzwerken, damit Ihre Inhalte einfach geteilt werden können. Diese sollten an prominenter Stelle verlinkt sein.

Dr. Web setzt Share-Buttons oberhalb und unterhalb des Content ein.
Dr. Web

6. Entwerfen Sie Call-to-Action-Buttons, die angeklickt werden

Call-to-Action-Buttons sind eine wichtige Sache auf einer Website und müssen daher gut durchdacht sein. Sie sind nicht zu unterschätzen, wenn es darum geht, Besucher in Käufer umzuwandeln. Das sollte eigentlich jedem Webdesigner mittlerweile klar sein. Und doch stößt man immer noch auf überraschend viele Websites, die keinen klaren Aufruf zum Handeln anbieten. Das wird sich direkt und nicht unerheblich auf die Umsätze auswirken.

Daher ist es unerlässlich für Webdesigner, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und gute Call-to-Action-Buttons zu entwerfen. Farbe, Größe, Position und Text sind hierbei entscheidend.

Das Design aller CTA-Buttons auf ‚Nite Uhren‘ Website ist optimal gestaltet:

Nite-Watches

7. Gut sichtbare Kontaktinformationen

Mal angenommen, ein potentieller Kunde besucht Ihre Website, die ansprechend und benutzerfreundlich ist, sowie die wichtigen Informationen bereithält, die der Kunde sucht. Der Kunde wäre bereit, mit Ihnen Geschäfte zu machen und möchte mit Ihnen in Kontakt treten, weil er vielleicht noch eine für ihn wichtige Frage beantwortet haben möchte. Doch Ihre Kontaktinformationen, wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse und ähnliches kann er auf den ersten Blick nicht finden. Die Chance ist leider recht groß, dass er zur Konkurrenz abwandert. Daher: Machen Sie Ihre Kontaktinformationen so leicht zugänglich wie nur möglich.

Mittwald Webhosting hat diese Aufgabenstellung optimal gelöst:

mittwald

8. Binden Sie Google Maps in die Kontaktinformationen ein

Wie bereits in Punkt eins erwähnt, verwenden die Verbraucher heutzutage wesentlich öfter Ihre Smartphones, um grundlegenden Netzaktivitäten, wie Shopping oder Produktforschung nachzugehen. Das beinhaltet auch öfter mal das Herausfinden der Adresse eines Unternehmens. Die meisten Menschen verwenden ihr Smartphone auch als GPS-Navigation. Daher ist das Einbetten einer Google Maps Karte mit den Adress-Informationen des Unternehmens vorteilhaft, da die Menschen so leichter den Standort Ihres Unternehmens ermitteln können. Zudem steigt Ihr Unternehmen im Rang der lokalen Branchenverzeichnisse von Google. Das wird mehr lokale, potentielle Kunden auf Ihre Website locken. Ein mehr an qualifiziertem Traffic bedeutet eine Chance auf mehr Konversion.

Die Website des kroatischen Hotels Lobagola ist ein gutes Beispiel dafür, wie man Google Maps in die Kontaktinformationen einfügt.

Labagola Hotel, Zagreb

Fazit

Mehr Besucher zu zahlenden Kunden zu machen, ist nicht einfach. Doch wenn man unsere heutigen Tipps beherzigt, besteht mit jedem Punkt, den man abhaken kann, die Chance auf erhöhte Konversionswerte. Im Online-Geschäft ist die eigene Website das Wichtigste. Daher ist der Prozess der Optimierung niemals beendet – man kann immer etwas besser machen.

Links zum Beitrag

(dpe)

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E-Business Technik

Managed-Root Cloud: Hosting für CMS und Online-Shops neu gedacht

Nach nur einem Jahr der Entwicklung bietet die hostNET Medien GmbH aus Bremen ein innovatives Managed-Root Cloud Produkt an. Das Produkt bietet die Vorteile zweier Welten: die Skalierbarkeit des Cloud-Hostings und die Sicherheit eines Managed-Root-Servers. Die Server der Managed-Root Cloud mit der neuen cloneworx® Technologie helfen beim Installieren und Pflegen von CMS und Shop-Systemen. Mit Templates, Snapshots und Staging-Funktionen sparen zum Beispiel Agenturen oder Freelancer die leidigen Wiederholungen bei der Einrichtung von Kundenprojekten. Durch eingefrorene Templates von häufig benutzen CMS-Installationen (inkl. Modulen und so weiter), Shopsystemen oder auch selbstprogrammierten Anwendungen können nun hunderte Arbeitsstunden im Jahr eingespart werden. Mit der cloneworx® Technologie erhält man auch die Möglichkeit Updates oder Designänderungen an einem Klon zu testen, ohne einen ungeplanten Ausfall der eigentlichen Webseite zu riskieren.

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Managed-Root Cloud – die Lösung für CMS und Online-Shops

Nutzen Sie die Freiheit eines Root-Servers, die Sicherheit eines Managed-Servers und die präzise Anpassung der Ressourcen. Die neue Technik ist ebenfalls für die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden sehr interessant, da schnell erstellte Klone zum Beispiel eine Präsentation anderer Designvorgaben ermöglichen, ohne die eigentliche Website zu unterbrechen. Dank sekundengenauer Abrechnung und ohne Mindestlaufzeit ist dies eine Sache von nur wenigen Cent im Budget.

Das Produkt Managed-Root Cloud

Das neue Managed-Root Cloud System fühlt sich wie ein „normales“ Hosting-Produkt an und lässt sich dank der sehr übersichtlichen und modernen Verwaltungsoberfläche „easyTECC“ gut verwalten.

easy-TECC-Admin-Oberflaeche

Alle typischen Hosting-Dienste wie Webserver, Mailserver, FTP-Server, MySQL-Server und so weiter sind vorinstalliert und können sofort genutzt werden. Ein umfangreiches Webmail Programm (roundcube) ist übrigens genauso vorinstalliert wie phpMyAdmin zur einfachen Pflege der Datenbanken.

Wer die zusätzlichen Möglichkeiten des Root Users auf dem System nutzen möchte, kann sich per SSH als User ‚admin‘ einloggen und über ’su‘ oder ’sudo‘ die gewünschten Arbeiten ausführen.

Preise und technische Daten

Die Preise für den Managed-Root Cloud Server beginnen bei 0,02 € die Stunde und gehen hoch bis zu 0,56 € stündlich. Die Abrechnung der Managed-Root Cloud Server erfolgt am Ende eines Kalendermonats sekundengenau. Sollten Sie also mit dem kleinsten Leistungspaket auskommen, zahlen Sie nicht mehr als 14,88 € im Monat (744h x 0,02).

Das kleinste Leistungspaket bietet Ihnen: 

2 CPUs2 GB RAM – eine 200 GB SSD-Festplatte

Die Ausnutzung aller möglichen Ressourcen hingegen schlägt mit 416,64 € monatlich zu Buche (744h x 0,56).

Dafür bekommen Sie:

16 CPUs32 GB RAM – eine 1000 GB SSD-Festplatte

Der Preis pro Stunde der jeweiligen Leistungsauswahl aus RAM, CPU und HDD wird bei der Bestellung oder Änderung eines Cloud Servers exakt angegeben.

Die technischen Daten in der Übersicht:

  • bis 16 Intel Xeon vCPUs
  • bis 32 GB DDR3 RAM
  • bis 1000 GB SSD
  • RAID5 SSD Storage im HA Failover Cluster
  • kostenloser Trafficverbrauch
  • sekundengenaue Abrechnung
  • keine Mindestlaufzeit
  • keine Einrichtungskosten

Die technischen Daten im Detail:

hostnet-managed-root-cloud-server-konfigurationen

Die Vorteile der Managed-Root Cloud

Die gebuchten Ressourcen können jederzeit durch Sie – auch einzeln – geändert werden. Sollten Sie mehr CPU-Power oder RAM benötigen, so können Sie das jederzeit einstellen. Ebenfalls haben Sie den großen Vorteil, dass Sie zu jeder Zeit auf bestimmte Umstände reagieren können. Sollten Sie an einer Werbeaktion mit sehr vielen erwarteten Besuchern arbeiten, dann können Sie für diesen Zeitraum problemlos die Ressourcen erhöhen. Nach der Aktion fahren Sie alles wieder auf den Normalwert herunter. Sie müssen daher nur das zahlen, was Sie auch wirklich benötigen.

Managed-Root

Das Managed-Root System bietet Ihnen den großen Vorteil, dass Sie alle für Ihr Projekt nötigen Erweiterungen und speziellen Anwendungen zusätzlich installieren können. Um das eigentliche Management des Systems und seiner Grunddienste müssen Sie sich jedoch nicht kümmern, denn das besorgen die Profis von hostNET. Eine grundsätzlich gute Absicherung des Systems ist also immer gegeben, Sicherheitslücken können jedoch noch aus zusätzlich installierter Software oder Komponenten entstehen.

Die Performance

hostNET hostet das neue Produkt ausschließlich auf SSD-Festplatten, was nicht nur bei einem PC für einen ziemlichen Performance-Schub sorgt, sondern auch bei einem Webserver hervorragend funktioniert. Ihre Website wird spürbar schneller ausgeliefert. Die Festplatten werden in einem RAID5 System mit Hot-Spare und zusätzlichem HA-Failover-Cluster abgebildet. Zusammen mit schnellen Intel XEON CPUs und High-End Kingston RAM, ergibt sich eine extrem hohe Leistung für jeden Bedarf. Die Besucher Ihrer Website werden es Ihnen danken.

Die Backup-Lösung

Zu jedem Zeitpunkt können Sie ein Abbild der Daten Ihres Cloud-Servers erstellen. Sie haben nicht nur die Möglichkeit, den kompletten Snapshot wieder herzustellen, sondern können auch einzelne Dateien daraus wieder einspielen. Es ist sogar möglich, vorher in diese Dateien hineinzuschauen, um wirklich sicher zu sein, die richtige Datei wieder herzustellen.

Optional bietet Ihnen hostNET die Möglichkeit eines Langzeit-Backups von sieben Tagen an. Dieser Service ist allerdings kostenpflichtig.

Service: Das Monitoring

Selbstverständlich bietet hostNET den gleichen kostenlosen Support für das Cloud-Produkt wie bei allen anderen Produkten auch. Des Weiteren reagiert der Support selbsttätig auf Probleme im Managed-Root Cloud Server Umfeld. Dafür existiert ein 24/7/365 Monitoring aller Systeme, das auch nachts oder an Feiertagen für Sie aktiv ist. Sekunden nach einer Fehlermeldung sollen bereits die Mitarbeiter des Notdienstes informiert sein und für schnelle Abhilfe sorgen. Wenn die Reparatur einmal länger dauert, werden Sie vom Support informiert, damit Sie stets auf dem Laufenden bleiben. hostNET verspricht Ihnen, eventuell auftretende Probleme schnell zu lösen.

Vor der Bestellung: einfach mal antesten!

Bei hostNET müssen Sie die Katze nicht im Sack kaufen, sondern können das Produkt selbst testen. Für 48 Stunden können Sie den Managed-Root Cloud Server kostenfrei testen und genau prüfen, ob das Produkt Ihren Erwartungen und Anforderungen entspricht. WordPress-Nutzer dürfen sich freuen, denn in der Testumgebung ist bereits WordPress inklusive Jetpack und ZenCache vorinstalliert.

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Fazit

Das neue Produkt aus dem Hause hostNET ist sehr interessant. Das gilt besonders vor dem Hintergrund, dass auf plötzlich erhöhten Traffic sofort mit einer Steigerung der Ressourcen reagiert werden kann. Für aufstrebende Websites ist das genau richtig, denn man muss sich im Vorfeld nicht vorsichtshalber für ein teureres Produkt entscheiden, was man eigentlich noch nicht benötigt. Abgerechnet wird sekundengenau und damit sehr fair. So man hat jederzeit seine Kosten voll im Griff. Auch Agenturen kommen auf Ihre Kosten, und das nicht nur durch die Kollaborations-Funktionen. Hier dürfte besonders die Möglichkeit der gezielten Aktivierung vorkonfigurierter Images ein gewichtiges Argument sein.

(dpe)