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(Kostenlose) Services Design Editoren Essentials

Simbla 2017: Dynamische Seiten aus dem Homepage-Baukasten

Der Website Builder Simbla setzt sich in einigen Punkten von seinem Wettbewerb ab. Am deutlichsten merkt der Kunde das in Sachen Datenbankanbindung. Das neue Feature „Dynamic Pages” ist ein weiteres Highlight aus Simblas Funktionsumfang.

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(Kostenlose) Services Essentials Fortbildung Programmierung

Hackr.io sammelt Hunderte von Lernmaterialien für gängige Programmiersprachen

113 Themenbereiche vereint Hackr.io auf seiner Startseite. Darunter findest du jede gängige und weniger gängige Programmiersprache, sowie Datenbank-Technologien und Cloud-Services. Zu jedem der Themenbereiche sammelt die Hackr.io-Community die besten Lernmaterialien, die das weltweite Netz zu bieten hat.

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(Kostenlose) Services Essentials

Free for Commercial Use: Noch mehr kostenlose Stockfotos

FFCU lautet die Abkürzung des neuen Stockfoto-Providers Free for Commercial Use und der Name ist auch direkt Programm, denn auf FFCU findest du nur vollkommen frei zu verwendende Fotos. Der Betreiber ist kein Unbekannter.

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(Kostenlose) Services Essentials Inspiration Quick Shots

Inspiration: Logomak unterstützt dich beim Logo-Design

Den Anfang macht häufig der Name der Marke. Damit ist aber noch nicht viel geklärt. Die Web-App Logomak hilft dir eine passende Schrift und ein passendes Farbschema zu finden. Dabei zeigt es dir erfolgreiche Logos deiner Branche zur Evaluation.

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(Kostenlose) Services Essentials Freebies, Tools und Templates News

Opera Reborn: Browser jetzt mit Messenger-Integration

Das solltest du dir auf jeden Fall mal näher ansehen. Das Opera-Team veröffentlichte gestern die neue Version des Browsers unter dem Titel Opera Reborn. Die wichtigste Neuerung besteht in der Integration der beliebten Messenger WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram.

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(Kostenlose) Services Essentials IMHO

Microsoft To-Do: Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Da kaufen die Redmonder vor fast zwei Jahren ein Unternehmen, das mit Wunderlist eine ausgereifte To-Do-App am Markt hat. Und jetzt stellen sie einen Ersatz dafür vor, den man nur als Lachnummer bezeichnen kann. Irgendwer raucht doch da schlechtes Gras.

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(Kostenlose) Services Essentials Freebies, Tools und Templates

Burst und Freephotos.cc: Zwei neue Anbieter für kostenlose Fotos

Obwohl es einen breiten Markt mit Anbietern für kostenlose Fotos gibt, sind Neueinsteiger doch immer willkommen. Zum einen, weil man sowieso nie genug Bildmaterial haben kann. Zum anderen, weil die thematische Breite trotz vieler Anbieter noch Verstärkung gebrauchen kann. Vor allem Burst kann hier überzeugen.

Burst: Kostenlose Fotos aus dem Hause Shopify

Das der neue Dienst Burst aus dem Hause Shopify stammt, erkennst du schon an der URL. Burst wird als Subdomain unter burst.shopify.com betrieben. Shopify ist eine E-Commerce-Plattform für jedermann, die sich inzwischen über mehr als 350.000 Shopanbieter freuen kann.

Burst: Landing Page (Screenshot: Dr. Web)

Mit Burst verfolgen die E-Commerce-Experten einen erweiterten Content-Marketing-Ansatz, indem sie hochwertiges Fotomaterial kostenlos unter der Lizenz Creative Commons Zero, vergleichbar der Public Domain, bereitstellen. Dabei gehen sie äußerst sorgsam vor und liefern nicht etwa den zehnten Klon des dritten Fotodienstes.

Die Bilder auf Burst unterscheiden sich sowohl thematisch, wie auch hinsichtlich ihrer Machart von den Bildern, die wir in multiplen ähnlichen Ansichten auf anderen Plattformen finden können. Shopify legt großen Wert auf professionelle Qualität. Bilder werden wöchentlich hinzugefügt.

Wenn du über neues Bildmaterial auf dem Laufenden gehalten werden möchtest, könntest du den angebotenen E-Mail-Newsletter abonnieren. Erforderlich ist weder das, noch eine anderweitige Registrierung. Wenn du auf ein dir gefallendes Bild stößt, kannst du es umstandslos herunterladen.

Das Fotomaterial auf Burst kommt in Auflösungen von 13 Megapixeln. Zumindest war das die Standardauflösung, die ich während meines Tests vorfand. Damit ist das Material auch für Printprojekte geeignet, sofern es nicht um Plakatwände und andere Großformate geht.

So findest du das richtige Bild

Der Zugang zu den Fotos erfolgt auf mehrere Arten. Zum einen scrollst du direkt von der Startseite durch die nach Aktualität sortierten Bilder. Eine Pagination am unteren Seitenende erlaubt dir das Blättern durch das Fotogrid. Lazy Loading setzt Shopify nicht ein. Ich persönlich begrüße das, denn mir liegt eine seitenweise Ordnungsstruktur einfach mehr. Zudem laden die meisten Fotoseiten dann auch wirklich lazy im Sinne von langsam, was wohl nur wenigen Netzbenutzern nichts ausmachen dürfte.

Eine weitere Möglichkeit, das gewünschte Bild zu finden, besteht in der Freitextsuchfunktion. Dabei durchsucht das System den Bildkatalog nach zuvor vergebenen Tags. Eine Mischung von Namensfragmenten verschiedener Tags führt dazu, dass kein Ergebnis gefunden wird. Die Suchfunktion ist also nur minder intelligent.

Wenn dir ein Bild zusagt, ist es naheliegend, dass dir womöglich ähnliche Fotos ebenfalls zusagen werden. Da ist es gut, dass die Bilder getaggt sind, wobei die verwendeten Tags klickbar sind und auf diese Weise eine weitere Ergebnisliste generiert werden kann.

Die letzte Möglichkeit, das Bildmaterial zu durchforsten, besteht in den von Shopify vorkonfektionierten Sammlungen, den sogenannten „Popular Collections”. Hier findest du jeweils alle Bilder, die sich eindeutig einem bestimmten Thema, so etwa Yoga oder Coffee oder Frühstück oder Baby oder oder, zuordnen lassen.

Klickst du innerhalb der Grid-Übersicht auf ein Foto, wechselst du in eine Detailansicht, von der aus du das entsprechende Bild direkt herunterladen kannst. Hier erfährst du auch, welchem Fotografen du dankbar sein solltest. Der Link zu den Lizenzbedingungen führt stets zu dieser Standardseite, nämlich den Servicebedingungen des Dienstes allgemein.

Burst: Detailansicht des einzelnen Fotos. (Screenshot: Dr. Web)

Neben Bildmaterial bietet Burst Geschäftsideen und Kurzanleitungen zur Umsetzung. So kannst du dich etwa darin unterweisen lassen, wie du Kaffee übers weltweite Netz an den Mann und die Frau bringen kannst. Das passende Bildmaterial für deinen entsprechenden Onlineshop liefert dir Burst gleich mit.

Alles in allem ist Burst eine Bereicherung im Reigen der Anbieter für kostenlose Fotos und sollte prominenter Teil deiner Bookmarksammlung werden.

Freephotos.cc: Foto-Zapfstelle integriert verschiedene Anbieter

Freephotos.cc ist weniger ein Anbieter für kostenlose Fotos als ein zentraler Zugangspunkt für die Angebote verschiedener Anbieter für kostenlose Fotos. Klar, soweit?

Freephotos.cc greift über die APIs bereits existierender Dienste, wie etwa Unsplash oder Pexels auf deren Bestände zu und stellt sie gesammelt auf der eigenen Plattform bereit. Dabei erreichst du den Bildbestand zum einen per endlos scrollender Startseite, die während des Scrollens den Grid nachbefüllt. Zum anderen steht eine Freitextsuche zur Verfügung.

Freephotos.cc: Zentrale Anlaufstelle für mehrere Dienste. (Screenshot: Dr. Web)

Detailseiten, wie auf Burst, gibt es bei Freephotos.cc nicht. Ein Klick auf ein Bild im Grid führt dazu, dass dieses Bild groß angezeigt wird. Ein beim Hovern erscheinender Download-Button erlaubt dabei aber auch den Zugriff auf den direkten Download, ohne das jeweilige Bild erst in die Großansicht versetzen zu müssen.

Tags und sonstige Kategorisierungen suchst du vergeblich. Der Betreiber gibt an, dass alle Fotos unter der Lizenz Creative Commons Zero stehen und dementsprechend völlig frei zu jeglichem Zweck verwendet werden dürfen. Es empfiehlt sich, diese Aussage nicht ungeprüft zu übernehmen, sondern bei jedem Bild im Einzelnen zu prüfen, welche Lizenz dem Foto zugeordnet ist. Im Normalfall ist das kein sonderlich großer Aufwand, denn der Klick auf den Downloadbutton bringt dich ohnehin zur Originalseite des jeweiligen Bildes auf dem jeweiligen Quelldienst. Dort kannst du dich dann vergewissern, welche Vorgaben einzuhalten sind.

Freephotos.cc ist kein Must-Have. Dennoch kann es sich lohnen, es im Rahmen der großangelegten Bildersuche mit im Portfolio zu haben. Einen Blick ist es allemal wert.

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(Kostenlose) Services Essentials Freebies, Tools und Templates

Colormind erstellt Farbpaletten mittels künstlicher Intelligenz

Es ist sicherlich nicht der erste Anwendungsfall, der einem einfällt, wenn man darüber nachdenkt. Dennoch ergibt das automatisierte Erstellen von Farbpaletten mittels „Deep Learning” durchaus einen Sinn.

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(Kostenlose) Services E-Business Essentials Freelance Webdesign Workflow

Paymo: Der Allrounder für dein Projektmanagement

Projektmanagement ist so eine Sache. Der Begriff kann weit oder eng gefasst werden. Was eine Software dann leisten muss, um den Ansprüchen zu genügen, hängt davon ab, wie die Definition nun gefasst wurde. Paymo ist eine Web-App, der es egal ist, ob du den Begriff eng oder weit fasst. Mit Paymo lässt sich jeder Bedarf abdecken.

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(Kostenlose) Services Design Essentials Programmierung

Webfieldmanual: Zentrale Anlaufstelle für Designer und Coder

Der Service Webfieldmanual.com ist eine wachsende Sammlung rund um die Themen Design und Coding. Neben der Informationsfülle sticht vor allem das bemerkenswert gut gelungene Design des Dienstes selbst ins Auge.

Hast du dein Webfieldmanual? Yes, Sir!

Das Webfieldmanual.com bietet nicht zufällig optische Reminiszenzen an militärische Zusammenhänge. Der Begriff Field Manual selber stammt aus dem militärischen Sprachgebrauch und bezeichnet eine Art Handbuch, das Soldaten im Kampfeinsatz mit sich führen sollten. Das Field Manual stellt somit die essentielle Wissensbasis auf dem Schlachtfeld dar.

Webfieldmanual.com: Landing Page (Screenshot: Dr. Web)

Und wenn man es etwas martialisch liebt, findet man sich als freelancender Webdesigner und Coder vielleicht ganz gerne in dem Bild des Einzelkämpfers in der harten Web-Industrie wieder. Auf jeden Fall erhebt ein Field Manual als solches stets den Anspruch, das unverzichtbare Tool im Alltag zu sein, ohne das man es nicht unversehrt zurück ins Basislager schafft.

Das Webfieldmanual.com gibt sich große Mühe, diesem hohen Anspruch gerecht zu werden und bietet tatsächlich eine Fülle an Knowhow-Ressourcen und kleinen Tools, ohne die das Überleben im Web-Alltag schwerer als nötig ist.

Der Service wird betrieben vom US-amerikanischen Designer-Trio Jon Yablonski, Garrett Wieronski und Geoff Tice. Ergänzt wird die Website durch einen gleichnamigen Twitter-Account, über den du dich über Neuzugänge im Portfolio unterrichtet halten kannst. Bist du eher ein Freund traditioneller Informationswege, wird dich eventuell ein Abonnement des E-Mail-Newsletters reizen, der dich mit einer wöchentlichen Zusammenfassung ebenfalls auf dem Laufenden hält.

Webfieldmanual: Design | Code | Tools

Die einfachste und komfortabelste Zugangsmöglichkeit zum wirklich beeindruckend umfassenden Fundus des Dienstes ist die Freitextsuchfunktion, die sich hinter dem Lupen-Piktogramm rechts oben im Browserfenster befindet. Sobald du beginnst, einen Suchbegriff in das Feld zu schreiben, erscheinen darunter in Echtzeit Ergebnisvorschläge. Das funktioniert rasend schnell und äußerst präzise.

Webfieldmanual.com: Freitextsuche (Screenshot: Dr. Web)
Webfieldmanual.com: Freitextsuche (Screenshot: Dr. Web)

Wenn du nicht genau weißt, wonach du eigentlich suchst, oder einfach nur mal stöbern willst, brauchst du dich lediglich zu entscheiden, ob du in Design- oder Codethemen schwelgen willst. Innerhalb dieser beiden Hauptkategorien findest du dann jeweils lange vorsortierte Listen mit allen Informationen, die du heutzutage benötigen könntest.

Das ist nämlich auch eine der bemerkenswerten Tatsachen am Webfieldmanual. Mir ist keine einzige veraltete Ressource untergekommen. Da bin ich anderes gewohnt. Die meisten Verzeichnisse, Listenanbieter oder wie du es auch immer nennen willst, nehmen Elemente immer gerne auf, schmeißen sie dann aber nie wieder raus und brüsten sich damit Zigtausend Einträge anzubieten. So läufst du häufig genug Gefahr, dir veraltetes Wissen einzuverleiben. Diesbezüglich musst du dich beim Webfieldmanual nicht sorgen.

Die einzelnen Hauptkategorien Design und Code beherbergen zwar dann lediglich scrollbare Listen, die weiter nach Kategorien unterteilt sind. Die Strukturierung ist aber dennoch sehr gelungen. Viel Whitespace sorgt für gute Übersichtlichkeit und das zurückhaltende Design macht tatsächlich Spaß.

Webfieldmanual.com: Hauptkategorie Design > Kategorie Animation (Screenshot: Dr. Web)

Jede einzelne Ressource wird kartenbasiert mit einem Titel und einem Satz zur Beschreibung vorgestellt. Ein Klick auf die Karte führt direkt zu der URL des jeweiligen Elements. Die Bedienung ist demnach schnell erlernt. Willst du direkt zu einzelnen Kategorien aus der endlos erscheinenden Liste springen, verwendest du das am unteren Bildschirmrand angeordnete Hamburger-Menü mit der Bezeichnung Categories.

Webfieldmanual.com: Tools aus der Feder der Betreiber (Screenshot: Dr. Web)

Eine Sonderposition nimmt die Hauptkategorie Tools ein. Hier findest du nicht etwa eine Sammlung von Tools nach dem gleichen Muster, wie du Ressourcen zu Design und Code unter den beiden anderen Hauptkategorien findest, sondern hier finden sich Tools, die von den Betreibern selber erstellt und bereitgestellt werden. Aktuell steht hier nur ein JavaScript-Tester zur Verfügung, ein Media-Query-Generator und ein Rechner für responsive Typografie sind angekündigt.

Das Webfieldmanual.com verdient sich mit einer klaren Empfehlung einen Platz in deiner Entwickler-Toolbox. Nicht unerwähnt bleiben sollte der Umstand, dass das Webfieldmanual selber eine Best Practice für modernes Design mit subtilen Animationseffekten darstellt. Good Job!

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Unsplash: Kostenlose Fotoplattform mit großem Update – jetzt noch besser

Unsplash darf sich mittlerweile als eine der größten und vor allem lebendigsten Foto-Communities unserer Tage bezeichnen. Erst Anfang 2017 wurde bekannt, dass Unsplash als eigene Firma ausgegründet wurde. Jetzt steht ein großes Funktionsupdate in den Startlöchern, das das Wachstum der Plattform weiter nach vorne treiben wird.

Unsplash und der unerwartete Erfolg

Alles begann mit einem Standard-Tumblr-Blog, auf das ein Mann namens Mikael Cho alle zehn Tage zehn kostenfreie Bilder hochlud. Das war im Frühjahr 2013. Danach brach der Erfolg über Cho und seine Mitstreiter herein. Ein sensationelles Wachstum fand statt. Ich habe die Stationen im Zusammenhang mit der Firmengründung in diesem Beitrag vor ein paar Wochen nochmal aufgeschrieben.

Einige Wochen nach der Firmengründung wendet sich Mikael Cho nun erneut per E-Mail und Medium an seine Unterstützer, um ein großes Update des Dienstes anzukündigen. Du erinnerst dich vielleicht, dass es ganz zu Beginn weder Kategorien, noch eine Suchfunktion gab. Das gibt es alles natürlich längst.

Heute geht Unsplash den nächsten Schritt, nämlich den in Richtung soziales Netzwerk, was bei dem Selbstverständnis als Community sicherlich ein folgerichtiger Schritt ist. Folgende Features führt Unsplash ein:

Feature #1: Unsplash Following

Neuerdings kannst du anderen Mitgliedern folgen. So erfährst du zeitnah in einem entsprechenden Stream, was die von dir Verfolgten auf der Plattform so treiben. Egal, ob es um das Liken von Bildern oder das Hinzufügen neuer Fotos geht. Dein Following-Stream bildet all diese Aktivitäten sauber ab.

Bilder werden im Stream jetzt als platzsparendes Grid dargestellt, was die Optik nochmal angenehmer und vor allem moderner wirken lässt. Das Feature heißt Photogrid und wurde in der Tiefe hier vorgestellt. Photogrid ist die neue Darstellungsart im Following-Stream und anderen zukünftigen Streams, nicht aber in den traditionellen Home- und New-Streams.

Unsplash: Photogrid, die neue Kompaktdarstellung im Following-Stream. (Screenshot: Dr. Web)

Laut Unsplash besteht der besondere Vorteile der Following-Funktion darin, dass Fotos sich weitaus schneller verbreiten können als es bisher der Fall war. Fotografen müssen nun nicht mehr darauf warten, dass ihre neuen Bilder entdeckt werden, sondern können sich, je nach Umfang des Gefolges, direkt über Interaktionen freuen.

Neben der Möglichkeit, einzelnen Mitgliedern zu folgen, wirst du bei der Inbetriebnahme der Following-Funktion aufgefordert, mindestens drei Kategorien von Bildern zu wählen, die dich besonders interessieren. Ich wählte „People”, „Technology” und „Street Photography”.

Unsplash Following: Wähle mindestens drei Kategorien, denen du folgen willst. (Screenshot: Dr. Web)

Basierend auf diesen Kategorien schlug Unsplash mir dann ein gutes Dutzend Fotografen vor, die sich hauptsächlich in diesen Gebieten tummeln. Ich bin mal allen gefolgt. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Unsplash Following: Aus den gewählten Topics leitet Unsplash dann Vorschläge für Personen ab. (Screenshot: Dr. Web)
Unsplash Following: Aus den gewählten Topics leitet Unsplash dann Vorschläge für Personen ab. (Screenshot: Dr. Web)

Der Following-Stream steht in meinem Unsplash-Account bereits zur Verfügung. Wie sieht es bei dir aus?

Feature #2: Unsplash Notifications

Unsplash Notifications funktionieren wie die Notifications auf Google+. Neben deinem Profil-Icon oben rechts findest du das neue Glöckchensymbol, das allerdings in meinem Profil aktuell noch nicht verfügbar ist. Laut Mikael Cho wird das Feature gerade ausgerollt. Etwas Geduld kann erforderlich sein.

Unsplash Notifications: Kleiner Benachrichtiger rechts oben hinter dem Glöckchen. (Screenshot: Unsplash)
Unsplash Notifications: Kleiner Benachrichtiger rechts oben hinter dem Glöckchen. (Screenshot: Unsplash)

Ein Klick auf das Glöckchen öffnet ein kleines Notifications-Overlay. Hier siehst du wer dir neuerdings folgt, wer deine Fotos liked, zu welchen Collections dein Bild zugefügt wurde und mehr. Laut Cho waren die Notifications eines der meist gewünschten neuen Features.

Feature #3: Unsplash Stories

Unsplash Stories bieten Fotografen die Möglichkeit, mehr zum Foto zu erzählen. Wenn zu einem Bild eine Story verfügbar ist, erreichst du sie, indem du schlicht auf der Foto-Detailseite nach unten scrollst.

Unsplash Stories: Erweiterte Präsentationsmöglichkeit für Fotografen. (Screenshot: Unsplash)
Unsplash Stories: Erweiterte Präsentationsmöglichkeit für Fotografen. (Screenshot: Unsplash)

Ich habe es bei einem Dutzend neuer Bilder versucht, konnte jedoch keine einzige Story finden. Generell finde ich die Idee spannend, Kontext zum blanken Bild zu liefern. Das dient dem Community-Gedanken.

Der Rest: Unsplash S und Local

Unsplash S ist kein Feature im eigentlichen Sinne, sondern mehr das Versprechen rasanter Performance. Im Hintergrund wird beständig am Code geschraubt. Der bisherige Erfolg kann sich im Vergleich zu früheren Versionen des Dienstes sehen lassen. In meinem Browser läuft Unsplash absolut geschmeidig. Die Verwendung macht Spaß.

Auch Unsplash Local ist kein neues Feature, sondern das Versprechen, die Community auf der lokalen Ebene zusammen zu bringen. Das soll durch lokale Events in verschiedenen Teilen der Welt, etwa der Schweiz und Japan erfolgen. Events können etwa Photowalks, Workshops oder einfach Community-Parties sein.

Fazit: Unsplash hat noch viel vor

Mit dem jüngsten Featureupdate rückt Unsplash näher an Communities wie 500px oder das Urgestein Fotocommunity.de heran. Dabei bietet Unsplash allerdings den kaum mit Gold aufzuwiegenden Vorteil, dass alle Bilder kostenfrei zu verwenden sind. Das ist bei den Wettbewerbern mitnichten der Fall.

Die sozialen Aspekte des Dienstes werden sicherlich für weiteres Wachstum sorgen. Dass sich das Engagement der Nutzer vervielfachen wird, darf wohl als sicher angenommen werden.

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Color Supply: Spielerisch harmonische Farben finden

Color Supply ist eine neue Web-App, die dir das Finden harmonischer Farbkombinationen erleichtert. Das geschieht durch den stark visuellen Ansatz und die unmittelbare Anzeige möglicher Ergebnisse in den gewählten Farben. So gewinnst du sehr schnell einen Eindruck davon, was passt und was weniger gut funktionieren wird.

Es wird bunt, Baby. (Foto: Pixabay.com)

Color Supply von Design by Numbers

Mason, der Macher des Color Supply, verfügt nach eigenen Angaben über eine 10-jährige Erfahrung als professioneller Designer. Er gibt nennenswerte Referenzen an, darunter Disney, Visa und Coca Cola. Auf seiner Website „Design by Numbers” überzeugt er mit fundierten Kursen und E-Books zu Design-Themen. Warum er seinen Namen allerdings nicht preis gibt und auch keine ordentliche Adresse angibt, erschließt sich mir nicht. Vielleicht bin ich da einfach zu spießig, aber ich weiß gerne, mit wem ich es zu tun habe.

Nachdem ich einen Blick in eines seiner E-Books werfen konnte, kann ich zumindest sagen, dass Mason weiß, wovon er spricht. Glücklicherweise ist es für das Projekt, das ich dir heute vorstelle, nur von mäßiger Relevanz, ob wir nun Mason kennen oder nicht.

Color Supply: Harmonische Farbpaletten im Kreisumdrehen

Color Supply ist eine ausgesprochen aufgeräumte Web-App, deren zentrales Element ein ganz klassischer Farbkreis mit 12 Farbfeldern ist. Über diesen Kreis drehst du dir nun mit der Maus deine gewünschte Farbkombination zurecht. Dabei kannst du davon ausgehen, dass die Farben jeweils harmonieren, denn Mason bietet verschiedene Harmonietheorien an.

Color Supply: das zentrale Bedienelement. (Screenshot: Dr. Web)

Im Standard wählst du stets die direkten Komplementärfarben aus. Möglich ist zudem die Wahl dreier nebeneinander liegender Farben (Analoge Farben) oder die Triade, bei die Wahl dreier Farben über ein gleichschenkliges Dreieck erfolgt, sowie das Quadrat, das die Farben in den vier Eckpunkten bestimmt.

Rechts vom Farbkreis findest du dann die konkreten Kombinationsmöglichkeiten aus den gewählten Grundfarben. Immerhin spiegeln die 12 Farbfelder nicht die Gesamtheit der jeweiligen unterschiedlichen Farbwerte innerhalb einer Grundfarbe wider.

Color Supply: Beispiele für den Einsatz der gewählten Farben. (Screenshot: Dr. Web)
Color Supply: Beispiele für den Einsatz der gewählten Farben. (Screenshot: Dr. Web)

Unterhalb des Farbkreises werden beispielhaft vier Icons mit den jeweils gewählten, und durch die eben erwähnte Detailauswahl konkretisierten, Farbwerten dargestellt. Ebenso findest du ein entsprechendes Pattern, sowie Darstellungen der möglichen Farbverläufe. All diese Details werden auf der Basis der konkretisierten Farbwerte erstellt.

Spiel also so lange mit der Auswahl, bis du deine Wunschkombi gefunden hast. Da die Web-App vollkommen verzögerungsfrei arbeitet, macht das sogar Spaß. Nicht zu vergessen ist, dass die jeweiligen Farben mit ihren Hex-Werten genannt sind. So brauchst du keine Zwischenschritte über Photoshop oder andere Editoren einplanen, um die Farben im Webdesign zu verwenden.

Color Supply: Hex-Werte und denkbare Farbverläufe. (Screenshot: Dr. Web)
Color Supply: Hex-Werte und denkbare Farbverläufe. (Screenshot: Dr. Web)

Kostenloses Buchkapitel und Best-Practice-Farbkombinationen

Eventuell erwähnenswert ist noch, dass einige der konkreten Farbkombinationen manuell von mehr oder weniger bekannten Designern und Illustratoren beigesteuert werden. Wenn du also ein Fan der Schule XY bist, mag es dich freuen, dass Illustrator Z dir seine Best Practice überlässt. Ich verlasse mich lieber auf meine eigenen Skills.

Zu guter Letzt will ich dich darauf aufmerksam machen, dass du das Buchkapitel zu Farben aus Masons E-Book kostenlos als PDF erhalten kannst, wenn du dich in seinen Email-Verteiler einträgst. Das Kapitel besteht aus insgesamt 24 Seiten. Darin erklärt Mason die einzelnen Harmonietheorien, die du auf Color Supply anwenden kannst und bringt jeweils mehrere konkrete Beispiele aus der Welt des Webdesign. Das ist auf jeden Fall nützlich.

Der langen Rede kurzer Sinn: Spiele ein bisschen mit dem Farbkreis oder lass dich von Farbpaletten bekannter Designer inspirieren. Color Supply gehört auf jeden Fall in deinen Werkzeugkasten.

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Matterwiki: Kostenloses Wissensmanagement für kleine Teams

Die neue Node.js/React-Lösung Matterwiki renoviert das Genre der Wiki-Software. Sie ist hübsch, einfach zu bedienen und modern. Außerdem ist Matterwiki Open Source und damit kostenlos.

Wiki und die starken Männer

Wikis sind tot, denkst du? Sicherlich ist der Hype vorbei. Vor knapp zehn Jahren waren Wikis das Beste seit Bier in Dosen. Die Idee ist immerhin bestechend.

Man nehme eine beliebige Organisation, nehmen wir die Werbeagentur Maierschröder AG. In dieser Agentur kursiert ein ganzer Haufen an Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter. Vieles davon wird in der täglichen Arbeit benötigt, anderes ist immerhin nice to have. Wenn es nun einen Ort gäbe, also einen zentralen, außerhalb der individuellen Köpfe, an dem möglichst all das Wissen konzentriert im Zugriff läge, so wäre das unzweifelhaft von großem Wert.

Besonders angesichts der Fluktuation in der Werbebranche ist eine zentrale Wissensablage überlegenswert. So muss nicht der Schröder schon wieder den dritten Neuzugang in diesem Quartal durchschulen, sondern kann sich vieles sparen und auf das gut gepflegte Wiki verweisen. Und der Neuzugang fühlte sich ebenfalls etwas autonomer und könnte schneller glänzen.

Du siehst, Wikis sind auch heutzutage noch eine prima Idee. Wer sich allerdings schon mal als Autor mit der Wikipedia, dem weltgrößten Wiki-System, herumgeschlagen hat, weiß, dass die Attraktivität solcher Systeme in etwa auf dem Level starker Zahnschmerzen nachts um drei liegt.

Enter Matterwiki

Das dachte sich auch Nishant Arora aus dem indischen Bangalore. Zunächst als Schulprojekt gestartet, entwickelte Nishant Matterwiki, eine schlanke Version einer Wiki-Software für Teams, seit Mitte 2016 intensiv weiter. Matterwiki dürfte wohl das hübscheste Wiki zur Verfügung stellen, das ich bisher gesehen habe.

Matterwiki vereinfacht das Wiki-Konzept deutlich. Zwar kannst du auch hier beliebig viele Kontributoren einrichten, die gesamte Ordnung und Sortierung funktioniert allerdings ausschließlich über die „Topics”, also Themenzuordnungen. Jeder Wiki-Eintrag wird einem Topic zugeordnet, weitere Kriterien gibt es nicht.

Matterwiki: Sortierung nach Topics (Screenshot: Matterwiki)

Für das Verfassen der Beiträge steht ein visueller Editor zur Verfügung, nicht, wie sonst in Wikis üblich, ein Markdown-Editor. Ich selber schreibe seit fast zehn Jahren ausschließlich in Markdown, weiß aber, wie wenig verbreitet die Auszeichnungssprache ansonsten ist. Außerhalb der reinen Tech-Welt verwendet sie kein Mensch. Da ein Wiki aber nicht primär für Techies eingerichtet wird, senkt die Verwendung eines normalen WYSIWYG-Editors ganz sicher die Hemmschwelle nebst Vorbehalten gegen das System deutlich.

Matterwiki: WYSIWYG-Editor (Screenshot: Matterwiki)

Matterwiki bietet eine prominente und vollkommen transparente Versionshistorie, so dass zu jeder Zeit nachvollziehbar ist, wer wann welche Änderung woran vorgenommen hat. Aktuell verfügt Matterwiki noch nicht über eine Suchfunktion. Nishant arbeitet aber bereits daran und hat die Einführung der Suche für die nächste Version, die Ende Januar/Anfang Februar 2017 erscheinen soll, angekündigt.

Matterwiki: Historie links neben dem Text (Screenshot: Matterwiki)

Matterwiki basiert auf JavaScript. Es verwendet Node.js für das Backend und React für das Frontend. Die Datenhaltung erfolgt mittels SQLite. Matterwiki ist Open Source unter der MIT-Lizenz, steht auf Github zur Verfügung und kann kostenlos für jeden Zweck verwendet werden. Die Software musst du allerdings auf deinem eigenen Server hosten, was aber für jene, die Bedarf an einer solchen Anwendung haben, kein Problem darstellen dürfte.

Auf Matterwiki wurde ich durch das entsprechende Feature auf Producthunt aufmerksam.

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CSS3: Komplexe Beschneidungspfade visuell generieren mit Clippy

Die CSS-Eigenschaft clip-path erlaubt es dir, anhand komplexer Beschneidungspfade festzulegen, dass nicht der gesamte Inhalt einer Box im Browser angezeigt wird. So sind beeindruckende Effekte möglich. Die Web-App Clippy nimmt dir das Coding ab. Du stellst deine Beschneidungspfade visuell zusammen und siehst direkt das Ergebnis.

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(Kostenlose) Services E-Business Essentials Online-Business-News

Rasantes Wachstum: Unsplash wird zu eigener Firma

Unsplash ist einer der am schnellsten wachsenden Provider kostenloser Fotos weltweit. Vermutlich ist diese Aussage sogar eher untertrieben. Unsplash hat ein beispielloses Wachstum vorzuweisen. Jetzt wird es als eigenes Unternehmen ausgegründet.

Unsplash

Unsplash, von einer Handvoll Fotos zu einem der wichtigsten Fotoprovider für Kreative

Dr. Webs Leserinnen und Leser kennen Unsplash seit seinen Anfängen im Jahr 2013. Damals lief das kleine Projekt noch auf Tumblr. Das Credo lautete „10 kostenlose Bilder alle 10 Tage”. Das eigentliche Hosting der Bilder erfolgte zumeist in der Amazon-Cloud, später dann im Grunde überall wo Platz war. Unsplash war ein kleines Seitenprojekt der Projektplattform Ooomf.com, die sich kurze Teit später in Crew umbenannte.

Unsplash bot zu Beginn schon alle Bilder kostenlos unter der Lizenz Creative Commons Zero an, was in etwa der Gemeinfreiheit entspricht. Such- und Sortierfunktionen gab es keine, weshalb ich damals empfahl, den kostenlosen Newsletter zu abonnieren. Auf diese Weise bekamst du die 10 kostenlosen Bilder alle 10 Tage per E-Mail zugeschickt.

Unsplash schlug ein wie die sprichwörtliche Bombe. Auch wir bei Dr. Web waren durchaus begeistert und kuratierten immer wieder mal die Neuerscheinungen zu eigenen Beiträgen, wie etwa in diesem Artikel.

Hello, Unsplash Inc.

Wie Gründer Mikael Cho heute in einer E-Mail an die Newsletter-Empfänger mitteilt, konnte Unsplash direkt zu Beginn 20.000 Newsletter-Abonnenten gewinnen. Die Zahl wuchs innerhalb weniger Monate auf 80.000. Bei Crew sah man zwar, dass da etwas passierte, maß dem allerdings nicht die Bedeutung bei, die es letzlich hatte.

Unsplash

Mit dem Umstieg auf eine eigene Plattform mit Suchmöglichkeiten stieg die Zahl der Downloads innerhalb kurzer Zeit von einer auf zehn Millionen Fotos. Wenige Monate später konnte die 30-Millionen-Marke geknackt werden.

Mit diesem Wachstum wuchs auch das Team von zunächst einer auf fünf Personen. Die Zahl der registrierten User geht inzwischen in die Millionen. Allein im November 2016 wurden eine Milliarde Fotoaufrufe gezählt. Pro Sekunde werden inzwischen drei Fotos von Unsplash heruntergeladen.

Unsplash
Das rasante Wachstum von Unsplash. (Quelle: Crew)

Es kam letztlich, wie es kommen musste. Crew als Plattform hat mit Unsplash als Plattform im Grunde nichts zu tun. Inhaltliche Überschneidungen gibt es nicht. Dennoch betreibt ein und dasselbe Team bislang beide Services. Mit kleinen Seitenprojekten kann man so umgehen, ein Projekt mit der Größenordnung von Unsplash benötigt eine andere Vorgehensweise.

So überrascht es nicht, dass sich Crew und Unsplash voneinander trennen. Unsplash wird zu Unsplash, Inc. und erhält ein eigenes Team an Mitarbeitern. So können sich beide Firmen auf ihr jeweiliges Produkt fokussieren. Eine Sitzverlagerung ist mit der Trennung zunächst nicht verbunden. Sowohl Crew als auch Unsplash operieren weiterhin aus dem Collective & Café Workspace in Montréal.

Die E-Mail an die Newsletter-Abonnenten kannst du an dieser Stelle als Medium-Beitrag nachlesen.

(Hinweis: Die Fotos in diesem Beitrag stammen aus dem Unsplash-Portfolio.)

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(Kostenlose) Services Essentials

Peekier: neue Suchmaschine schützt deine Privatsphäre

Wie wir inzwischen wohl alle wissen, ist das Suchen im Netz nicht anonym. Gerade die Platzhirschen der Branche speichern viele Informationen rund um deine Suchabfragen und darüber hinaus. Peekier tut das nicht.