Fünf Tipps für noch effektivere E-Mails

Im E-Mail Marketing sind es häufig die Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied machen und den Erfolg einer Kampagne maßgeblich beeinflussen können. Fünf dieser Kleinigkeiten haben wir Ihnen zusammengestellt.

  1. Above the fold: Das Wichtigste nach oben
    „Above the fold“ wird der Bereich einer Website oder einer E-Mail genannt, der von Usern, ohne scrollen zu müssen, gesehen werden kann. Die Größe des Bereichs variiert je nach Bildschirmauflösung und E-Mailprogramm, als Richtwert können aber die ersten 300 bis 500 Pixel einer E-Mail angesehen werden. Nur, wenn Sie es schaffen, in diesem Bereich das Interesse des Lesers zu gewinnen, wird er der E-Mail weitere Aufmerksamkeit schenken.

    Idealerweise sollte der Leser in diesem Bereich Antworten auf folgende Fragen finden: Wer hat mir diese E-Mail geschickt? Warum sollte ich die E-Mail öffnen oder einen Link anklicken? Bei verkaufsorientierten Newslettern sollten natürlich auch das attraktivste Angebot und die Handlungsaufforderung „above the fold“ platziert werden.

  2. Verlinken Sie Überschriften
    Verwenden Sie in Ihrem Newsletter Teaser-Texte, die mit einem Link zu dem vollständigen Artikel auf Ihrer Homepage enden? Dann sollten Sie nicht nur den „weiter“-Link am Ende des Teaser-Textes verlinken, sondern zusätzlich auch die Überschrift des Artikels. Diese kleine Änderung führt häufig zu einer höheren Klickrate, denn User sind von großen Websites wie Spiegel.de gewöhnt, dass sie mit einem Klick auf die Überschrift zu dem entsprechenden Artikel gelangen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Fotos oder Grafiken, die ebenfalls mit dem entsprechenden Artikel verlinkt werden sollten. Haben Sie auch daran gedacht, Ihr Logo mit Ihrer Homepage zu verlinken?
  3. Verwenden Sie Ihre Marke in der Betreffzeile
    Die Verwendung von bekannten Marken in Betreffzeilen führt in der Regel zu höheren Öffnungsraten. Kein Wunder, denn sie erleichtern den Empfängern die Orientierung im täglichen E-Mail-Chaos und schaffen Glaubwürdigkeit. Auch aufgrund der veränderten Rechtslage empfiehlt es sich, die eigene Marke im Betreff zu verwenden.
  4. Verwenden Sie aussagekräftige Überschriften
    Die meisten User lesen Texte am Bildschirm nicht vollständig durch, sondern „scannen“ sie nach Überschriften, Zwischenüberschriften, fett markierten Wörtern und Hyperlinks. Wird die zentrale Botschaft Ihres Textes auch dann kommuniziert, wenn lediglich diese Textbereiche gelesen werden?Sofern Sie Wörter in einem Text verlinken, achten Sie darauf, nicht nur einzelne Wörter zu verlinken, sondern aussagekräftige Textabschnitte. Ein Beispiel: „Erfahren Sie, wie Sie erfolgreiche Newsletter texten“ anstatt „Erfahren Sie hier, wie Sie erfolgreiche Newsletter texten.“
  5. Nutzen Sie das Potential von Bestätigungsmails
    Bestätigungsnachrichten, die sie Ihren Abonnenten direkt nach der Anmeldung (beziehungsweise nach der Bestätigung des Double Opt-In) schicken, erzielen in der Regel eine überdurchschnittlich hohe Öffnungsrate. Kein Wunder, hat der Empfänger doch gerade erst das Interesse an Ihrem Newsletter bekundet. Nutzen Sie diese Chance, um zum Beispiel den Empfänger darum zu bitten, die Absenderadresse des Newsletters in sein Adressbuch aufzunehmen – auf diesem Weg reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Newsletter von einem Spamfilter aussortiert wird. ™

Erstveröffentlichung 31.05.2007

Von Nico Zorn

Nico Zorn ist Mitgründer der Saphiron GmbH und Autor von zahlreichen Fachartikeln zum Thema Online-Marketing. Darüber hinaus veröffentlicht er das Weblog E-Mail Marketing Blog. Er absolvierte an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation (WAK) in Köln den Studiengang zum Kommunikationswirt und ist als Gastdozent und Referent für Online-Marketing-Themen tätig.

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