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Redaktion Dr. Web 5. April 2019

Gaming und mehr: So wählst du die richtige Maus für deine Anforderungen aus

Wer einem Hobby intensiv nachgeht, der benötigt irgendwann auch genau darauf zugeschnittene Ausrüstung – so verhält es sich auch beim Gaming. Doch benötigen Zocker wirklich spezielle Mäuse, und wie findest du heraus, welche die richtige für dich ist? Wir haben uns einmal eingehend damit beschäftigt, von welchen Faktoren es abhängt, welche Gaming-Mäuse zu dir passen, und wie du vor dem Kauf mögliche Kandidaten herausfiltern kannst.

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Gaming-Mäuse – Warum eigentlich?

Warum genau benötigen Gamer eigentlich besondere Eingabegeräte – tun es nicht auch die normalen Büromäuse und –tastaturen? Die Grundfunktionen einer Zocker-Maus unterscheiden sich schließlich nicht groß von denen einer standardmäßigen Maus.

Dennoch gibt es diese recht teuren Geräte, und sie haben wie beispielsweise kostspielige, aber extrem leistungsfähige Monitore für Mediendesigner ihre Existenzberechtigung. Mehrere Faktoren heben Gaming-Geräte von der grauen Masse ab:

  • Präzision ist dringend notwendig, auch bei schnellen Bewegungen. Auch wenn ein gutes Gefühl in der Hand auf Dauer mit das wichtigste ist, sind leistungsfähige Sensoren ebenfalls Pflicht.
  • Einstellbarkeit nach eigenen Vorgaben ist essentiell, damit bei einem Wechsel auf ein neues Eingabegerät die angewöhnte Hand-Augen-Koordination nicht verloren geht.
  • Äußerst hohe Belastbarkeit ist notwendig. Je nach Art des Spiels kann bis zu hundert Mal pro Minute geklickt werden. Das Gerät muss dies auf Dauer aushalten.
© unsplash.com/ dhe haivan

Damit all diese Faktoren möglichst gut erfüllt werden, kommt natürlich einiges an technischer Finesse zusammen, daher auch der höhere Preis.

Um für jeden Spielertyp die passende Maus anzubieten, variieren die Hersteller bei ihren Modellen mit allen möglichen technischen Eckdaten, wodurch eine extreme Vielzahl verschiedenster Geräte entsteht. Wer nun auf der Suche nach einem Nager ist, hat daher die Qual der Wahl. Wir haben zusammengefasst, wie du bestimmst, welche Eigenschaften für dich wichtig sind, und somit die richtigen Kandidaten für dich herausfiltern kannst. Nachdem du das Feld so eingegrenzt hast, kannst du die optimalen Mäuse für deine Ansprüche beispielsweise im Vergleichstest von Only4gamers herauspicken.

Die eigenen Anforderungen bestimmen

Um den Findungsprozess eines Eingabegerätes zu starten ist es wichtig, zu Beginn die eigenen Ansprüche festzuhalten. Denn: Es gibt keine „beste Maus“, und auch keine klare Kaufempfehlung, die pauschal für einen bestimmten Spielertyp die richtige sein wird. Wer nur ab und zu eine Runde Solitaire spielt ist auch mit dem Trackball aus dem Büro noch gut bedient. Doch auch bei Spielern moderner Multiplayer-Titel können sich noch deutliche Unterschiede herauskristallisieren – die Kaufentscheidung ist in jedem Fall sehr individuell.

Denn wichtig ist, dass die Maus sich für dich persönlich auch bei intensiverer Nutzung immer gut anfühlt – blind einer Kaufempfehlung zu folgen, kann daher ein Fehler sein.

Dabei gibt es zahllose unterschiedliche technische Merkmale, denen du unterschiedliche Relevanz für deine Kaufentscheidung zuordnen kannst:

  • Ergonomie: Größe, Form, Gewicht, Oberflächenbeschichtung. Stark abhängig davon, wie die Maus gegriffen wird, und wie hoch die Sensitivität im Spiel eingestellt wird.
  • Sensorik: Laser oder optisch? Ist ein makelloser Sensor für dich Pflicht?
  • Funktionsumfang: Benötigst du nur drei, oder viel mehr Tasten? Muss deine Maus individuell konfigurierbar sein? Kabellose Freiheit oder analoge Zuverlässigkeit?

Ergonomische Abmessungen

© pixabay.com / Comfreak

Unabhängig von der Art der Spiele, die du spielst, oder deinem eigenen Anspruch an Leistung, ist dieser Faktor für jeden Spieler essentiell. Die Haptik des Gerätes muss passen, und vor allem muss sich die Maus gut anfühlen. Da eine Gamingsession gerne mal mehrere Stunden dauern kann, ist es Pflicht, dass der Nager gut in der Hand liegt.

  • Hast du große oder eher kleine Hände?
  • Greifst du die Maus mit der ganzen Handfläche oder nur mit den Fingerspitzen?
  • Wirst du mit einer hohen oder eher langsamen Zeigergeschwindigkeit spielen?

All das entscheidet darüber, wie groß und schwer das Gerät sein sollte.

Wie viele Tasten möchte ich nutzen?

Einer der offensichtlichsten Unterschiede bei Gaming-Mäusen ist die Anzahl der verfügbaren Tasten. Um sich zwischen einer einfachen Maus mit drei Tasten und einem programmierbaren 18-Tasten-Monster zu entscheiden reicht es aber nicht, pauschal zu fragen, welche Art Spiele damit bedient werden sollen.

Auch ein typisches MMO, das von Spielern das Nutzen zahlloser Hotkeys verlangt, kann theoretisch problemlos mit einer einfachen Maus und allen weiteren Funktionen auf der Tastatur bedient werden. Genauso bevorzugen viele ambitionierte Shooter-Spieler eine Maus mit wenigen Tasten, um sich nur darauf zu konzentrieren, die Ziele präzise anvisieren zu können. Doch wenn du anderes gewöhnt bist, kannst du die Ausnahme dieser Regel sein.

Es ist also wichtig, dass du für dich selbst entscheidest, wie viele Tasten du effektiv nutzen wirst. Jeder Spieler ist anders, und hat daher auch ganz individuelle Anforderungen. Du dürftest selbst am besten wissen, ob du beispielsweise bei Starcraft 2 Probleme hast, sämtliche Aktionen nur mit einer Hand ausführen zu müssen (denn was Profis in schnellen Strategiespielen auf der Tastatur leisten ist fast unvorstellbar), und die linke Hand daher gerne mit mehr Hotkeys auf der Maus entlasten würdest.

Sensorik: Hardcore-Spieler mit Ambitionen oder „Casual“?

© unsplash.com / Florian Olivo

Wenn du nur einmal im Monat eine Runde mit den Arbeitskollegen daddelst, fallen deine Anforderungen deutlich anders aus als die eines Profispielers (oder denjenigen, die erst noch einer werden wollen). Selbstverständlich soll auch für spontane Sessions deine Maus möglichst präzise sein, aber auch die Sensoren, die noch kleinere Mäkel haben wie beispielsweise einige der noch verbauten Laser-Sensoren, sind heutzutage so zuverlässig, dass du keinen Unterschied spüren wirst.

Die Faustregel: Alle Sensoren, die von den bekannten Herstellern verwendet werden sind zumindest sehr gut – die hochwertigsten optischen Abtaster sind jedoch extrem makellos. Erst Spieler mit Profi-Ambitionen werden diese geringfügigen Unterschiede überhaupt spüren beziehungsweise die Vorteile zu schätzen wissen. Auch zu beachten – die extrem hohen DPI-Zahlen, mit denen geworben wird, sind nicht zwingend notwendig. Präzision ist für viele Spieler wichtiger, als eine hohe Geschwindigkeit.

Wenn du beispielsweise eher für den Spaß an der Sache spielst, kann diese Entscheidung für dich ein breites Spektrum an Modellen eröffnen, so dass du möglicherweise bezüglich anderer Aspekte das idealere Gerät für dich finden kannst. Beispielsweise verzichten viele Profispieler auf kabellose Mäuse, doch die Nachteile sind mittlerweile bei den aktuellsten Geräten so gering, dass es für dich die absolut richtige Wahl sein kann, wenn du dich hin und wieder auch mal zurücklehnen möchtest.

(Beitragsbild von Robert-Owen-Wahl auf Pixabay)

Redaktion Dr. Web

Unter der Bezeichnung "Redaktion Dr. Web" findest du Beiträge, die von mehreren Autorinnen und Autoren kollaborativ erstellt wurden. Auch Beiträge von Gastautoren sind hier zu finden. Beachte dann bitte die zusätzlichen Informationen zum Autor oder zur Autorin im Beitrag selbst.

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