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GIMP: Mit Retusche auf der »Über uns«-Webseite glänzen

GIMP 2.6 ist Open Source und bietet dank des Engagements der weltweiten Community, unter allen gängigen Betriebssystemen eine überzeugende Retusche auf bequeme Art und Weise an. Das folgende Tutorial ist bei allen allgemeinen Gesichtsretuschen anwendbar.

Die Großen machen es vor. CDU Vs. SPD, Angela Merkel gegen Gerhard Schröder. Das waren Zeiten. Hat Angela Merkel die Kanzlerwahl deshalb gewonnen, weil sie ihr Äußeres raffiniert mit einem Bildbearbeitungsprogramm hat filtern lassen und ihr Opponent sich unglücklich die grauen Haaren beim Frisör pechschwarz färbte, welcher die Tatsache zu seinen Ungunsten redseligerweise öffentlich zugab? Das sei dahin gestellt. Solange sich die Eitelkeit in Maßen hält, ist nichts gegen sie einzuwenden. Deshalb werden die Bilder der Über uns-Webseiten häufig künstlich aufgewertet. Und nicht nur Angela Merkel kann es sich leisten: GIMP 2.6 ist Open Source und bietet dank des Engagements der weltweiten Community, unter allen gängigen Betriebssystemen eine überzeugende Retusche auf bequeme Art und Weise an. Das folgende Tutorial ist bei allen allgemeinen Gesichtsretuschen anwendbar.

Vorher:

Nachher:

Step 1: Rote Augen entfernen

Wenn Augen direkt in das Objektiv blicken, reflektieren sie den Blitz in die Kameralinse. Somit kommt es bei Bildern zu roten Augen. Der Effekt wird verstärkt, wenn das Foto von einer Kompakt- oder Handykamera aufgenommen wird. Denn das Blitzlicht ist dort fast achsengleich mit dem Objektiv montiert. Um die roten Augen zu entfernen, öffnen Sie mit GIMP das zu bearbeitende Bild und zoomen mit der +-Taste näher an ein Auge heran.

Verwenden Sie das Werkzeug Elliptische Auswahl (im Werkzeugkasten, zweites Symbol links oben). Nun markieren die die gesamte rote Reflexschicht. Die Markierung muss nicht 100%ig genau sein. Damit der Rand der Pupillen anschließend nicht zu hart wirkt, wählen Sie im Bildfenstermenü Auswahl/Ausblenden. Im folgenden Dialog geben Sie als Wert 5 Pixel ein und bestätigen mit OK. Als letztes wählen Sie in der Menüleiste Filter/Verbessern/Rote Augen entfernen. Der vorgegebene Wert ist 50 und meist in Ordnung. Für ein besseres Ergebnis können Sie diesen jedoch auf 75 erhöhen. Nachdem Sie den Arbeitsschritt für das zweite Auge wiederholt haben, sind beide Augen ohne rote Reflexschicht.

Step 2: Licht-Reflexschicht abdunkeln

Wenn wir Menschen direkt in die Augen sehen, so senden wir auf jene »kein« Licht. Wenn wir Fotos betrachten, so sehen wir diese sozusagen durch die Kamera – welche eben oftmals einen Blitz sendet. Damit die Betrachtung des Bildes so nahbar wie möglich erfolgen kann, senken wir die Licht-Reflexion der Augen. Wir gehen wie im vorangegangenen Step bis zu der Stelle vor, wo wir den Rote-Augen Filter auswählen. Nun wählen wir statt dem Rote-Augen Filter, in der Menüleiste Farben/Farbton/Sättigung. Dort schieben wir den Regler für Helligkeit und Sättigung jeweils ganz nach links auf den Wert »-100« und bestätigen mit OK. Wiederholen Sie den Arbeitsschritt bitte für das zweite Auge.

Step 3: Große Poren, unvorteilhafte Sommersprossen, Fältchen, Warzen, dunkle Tränensäcke, tote Hautpartikel etc. entfernen (großflächig).

Wir erstellen eine neue transparente Ebene. Das Dialogfenster dafür öffnen wir mit STRG + L oder Fenster/Andockbare Dialoge/Ebenen. Anschließend auf das Symbol zum Hinzufügen klicken, welches sich ganz unten links im Ebenen-Dialog befindet. Bei der Ebenenfüllart wird Transparenz gewählt und bestätigt. Jetzt wird als Pinselfarbe normales Weiß gewählt. Mit dem Pinselwerkzeug kann nun großflächig über die im Step-Titel genannten Unansehnlichkeiten gemalt werden.

Zur vergrößerten Ansicht können wir unten links im GIMP-Hauptfenster mittels Dropdown-Menü (oder daneben mittels Prozentangabe im Formularschlitz) den Zoom einstellen. Den Zoom erreicht man ebenso mit der +-Taste. Anschließend wird im Ebenendialog der Modus Überlagern gewählt. Zudem klicken wir uns über den Menüpfad Filter/Weichzeichnen/Gaussscher Weichzeichner zur Einstellung des Weichzeichenradius. Dort geben wir bei Horizontal den Wert 75,0 ein. Da der vertikale Wert mit dem horizontalen verkettet ist, wird jener automatisch übernommen. Als Weichzeichenmethode kann man RLE angeben. Nun wird die Eingabe bestätigt.

Step 4: Große Poren, unvorteilhafte Sommersprossen, Fältchen, Warzen, dunkle Tränensäcke, tote Hautpartikel etc. entfernen (dezent).

Sind hie und da noch kleine Stellen mit etwaigen toten Hautpartikeln, so »heilen« wir diese mit dem Heilen-Werkzeug. Im Werkzeugkasten-Fenster ist es mit einem Icon dargestellt, welches aus zwei gelben, übereinander gelegten Pflastern besteht. Klicken Sie es zum Auswählen an. Klicken Sie mit dem Pinsel eine gut aussehende Hautstelle an, die Sie über die unreine Stelle legen wollen. Halten Sie die STRG-Taste gedrückt und klicken Sie mit der linken Maustaste darauf. Nun haben sie diese in der Größe des ausgewählten Pinsels in den Arbeitsspeicher kopiert. Wenn Sie jetzt auf die unliebsame Hautstelle klicken, so wird diese von der gut aussehenden überdeckt. Wenn Sie größere Flächen heilen wollen, so wählen Sie im unteren Teil des Werkzeugkastens, bei den Pinseloptionen im Skalieren-Regler, einen höheren Wert. Der Markierungsbereich des Heilen-Werkzeugs ändert sich während des Regelns.

Step 5: Einzelne Haare aus dem Gesicht entfernen

Hierfür wählen wir das Klonen-Werkzeug (drittes Werzeug von rechts, in der zweitunterste Reihe) und wählen mit dem vorhin genannten Skalieren-Regler (jedoch bei den Optionen des Klonen-Werkzeugs) einen größeren Markierungsbereich. Somit decken wir größere Gesichtsbereiche ab, sodass es nicht zum Mosaik-Effekt kommt. Mit gedrückter STRG-Taste suchen wir uns eine vorteilhafte Hautstelle und wählen diese mit der linken Maustaste aus. Nun lassen wir die STRG-Taste los, klicken mit der linken Maustaste die Stellen ab, auf welcher im Gesicht einzelne Haare zu sehen sind. Bitte jedoch nicht zu nah an den Haaransatz heranklicken, sonst wirklich das Haar perückenhaft.

Step 6: Abschluss

Zum Schluss kann man mit dem Verschmieren-Werkzeug (mittleres Symbol in der untersten Zeile des Werkzeugkastens) einige scharfe Konturen weich wischen. Dafür sollte man besonders weit an das Bild heranzoomen. Auch bietet die Menüleiste unter Filter/Verbessern/Kantenglättung sowie Filter/Verbessern/Schärfen gute, meist dezente Abschlussfunktionen. Bei der zuletzt genannten Funktion, kann man mit dem Wert durch den Schieberegler experimentieren. Das Vorschaubild zeigt den Effekt in Echtzeit. Zum Vereinen der Ebenen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ebene über der Ebene »Hintergrund«. Wählen Sie im sich öffnenden Kontextmenü Nach unten Vereinen aus. Wiederholen Sie den Vorgang mit den übrigen Ebenen so oft, bis nur noch eine Ebene zu sehen ist. Damit das Bild weichzeichnerbedingt weniger weiß ist und »glatter« wirkt, sollte man in der Menüleiste Farben/Farbton/Sättigung (der letzte Menüpunt enthält ein /) wählen. Dort gibt man für Farbton einen Wert zwischen 15 und 10 ein. Das Ergebnis ist schon beim Regeln in Echtzeit sichtbar. Deswegen sind Experimente vereinfacht möglich.

Step 7: Bild komprimiert speichern

Sie können das Bild gewöhnlich im GIMP-Format mit der Endung .xcf oder zusätzlich mit gzip (= Open Source Komprimierungsformat) speichern. Das letztere empfiehlt sich insbesondere bei größeren Bildern mit/oder vielen Arbeitsschritten. Um im gzip Format zu speichern, müssen Sie nur die Endung an den Dateinamen schreiben. Beispielsweise retusche-tutorial.xcf.gz. Die Komprimierung erfolgt nach dem Bestätigen des Speichern-Dialoges ohne weiteres. Beim späteren Öffnen macht Ihnen GIMP bezüglich der Komprimierung keinerlei Meldung. Sie können wie gewohnt mit Ihrer Arbeit fortfahren. (sl)

71 Antworten auf „GIMP: Mit Retusche auf der »Über uns«-Webseite glänzen“

War der letzte Kommentator besoffen?

es ist „Gimli“ und nicht „Gimpli“… „Dieseiner“? – „Designer“ vielleicht?
Und bitte.. was redest du da? Es geht hier um „Gimp“ und Artikel schreiben…

Zu den guten Artikeln hier fällt den Leuten nichts ein. Wobei ich zustimmen muss, dass solche seltener geworden sind.
Mich würde mal die Anzahl der Aufrufe einzelner Artikel interessieren.
Bei Alexa hatte ich jetzt nicht den Eindruck, dass eine hier öfter angesprochene Tendenz zu schlechteren Artikel Auswirkungen auf die Traffic hat.

Zurecht gibt es seit Monaten hier immer wieder Diskussion um die Beiträge. Ich hatte gehofft es würde sich was ändern. Aber obwohl es den Betreibern angeblich klar ist, dass hier was anderes laufen muss, passiert nichts.
Umfragen (die erste noch nicht einmal auf DrWeb.de) und neue Autoren haben aus meiner Sicht garnicht gebracht.
Ich bin lange genug bei jedem Aufruf dieser Seite enttäuscht… werde daher nur noch SmashingMag lesen… und Dr.Web fliegt nun entgültig aus den Bookmarks! Ciao!

@krago: Hier geht es sicher nicht um „Rote-Augen-Retusche“, sondern um eine leider suboptimale Arbeit mit augenscheinlichem Profi-Anspruch sowie die Vorgehensweise der öffentlichen Hinrichtung seitens der Redaktion.

Somit haben beide Seiten gnadenlos versagt. Sorry. Und was den Umgangston angeht: wundert Dich das..?!

Ehrlich gesagt ich bin schockiert! Nicht über das Tutorial sondern über den agressiven Umgangston der Poster hier!
Ich bin seit Anbeginn Mitglied (zahlendes) bei Dr. Web und im zitierten Artikel geht es ja in erster Linie um die Rote-Augen-Retousche. Nirgends wird im Nachherbild darauf hingewiesen, das es sich hier um das endgültig optimierte Bild handelt. Im „Step-drei-Bild“ sieht man dann ja auch keine roten Augen mehr und es bringt nichts auf den Autor der sich Mühe gegeben hat mit einer derartigen Häme und Unverschämtheit einzuprügeln.
Ich schäme mich für die Artikelposter, denen ich mehr an Niveau zugemutet hätte!

Hi,
finde es eher peinlich Ungereimtheiten in den Kommentaren zu erklären, möchte nicht sagen das es einfach lächerlich ist sich den Miesepeter zu zuschieben.
Solch kindisches Verhalten hätte ich hier nicht erwartet.

Aber was ich nicht glauben kann das ein solcher oder jener Artikel vergütet wurde. Egal, nun ist das Kind in den Brunnen gefallen.

Kann nur besser werden,
bin dann schonmal gespannt.

Ich muss sagen, dass ich das Ganze hier ziemlich übel finde. Schlechte Artikel zu kritisieren, ist eine Sache, die Art, wie man das macht, eine andere. Dass bei manchen Leuten im Internet alle Regeln der Höflichkeit fallen, ist man ja schon gewohnt. Statt aber mal die Artikel zu bearbeiten, wird der Schreiber offiziell vom Chef hingerichtet. Damit ist dr web bei mir unten durch.

Sehr gute Arbeit! Echt,das erste Bild ist einfach schrecklich! Sorry, aber das ist doch die Wahrheit,als ein Foto ist echt sehr schlecht.Dann kommt aber meine beliebte „Nachher“:)Bravo!

An moonrise,

ich habe den Artikel durchgelesen. Und hab gleich zu beginn gemerkt, das hier ein blutiger Anfänger am Bildretuschen am werk ist. Sorry. Ich denke auch das man mit GIMP nicht richtig arbeiten kann, also Profimäßig meine ich. Für so schnelle Sachen geht’s ja aber es ersetzt nie und nimmer Photoshop. Ich mache seit Jahren Retusche, aber sowas wie in diesen Tutorial habe ich nie gemacht. Den das wirkt Stümperhaft.

Ich würde so einen Artikel nie und nimmer veröffentlichen. Das zeugt nur davon das man nicht ausgebildet wurde oder ein Laie ist. Das Tutorial ist was für solche die Hobbymässig Bilder zusammen krichseln…

Was ist mit Dr. Web los? Wieso werden Artikel keiner Revision unterzogen, sondern einfach durchgewunken? Der junge Autor hat doch offenbar Potenzial. Wieso lässt man ihn so fahrlässig zerbrechen? Verstehe ich nicht.

Peinlich, peinlich das ganze hier…wer sitzt denn da am hebel? warum ist der beitrag immer noch online?!…hätte ich gewusst, dass hinter dieser Seite und den Texten solche Vögel stecken, hätte ich die Seite schon spätestens zum Design-Wechsel von Gelb auf langweilig abbestellt und nicht erst jetzt…

Sorry, aber das Retuscheergebnis ist wie vielfach erwähnt eher suboptimal(eigentlich mag ich das Wort nicht, aber hier passt es). Als Freelancer würde ich sowas nicht ins Netz stellen, auch wenn du offensichtlich nicht aus dem Bereich Bildbearbeitung kommst. Wenn ich als potentieller Kunde sowas googlen würde, wäre meine Entscheidung wohl schnell gefallen.
Das Ergebnis wirkt nicht mal wie das eines Anfängers eher wie das eines Menschen der sich mit diesem Thema zuvor niemals handwerklich beschäftigt hat.
Das diese Bild nicht optimal ist ist dabei eher nebensächlich, man hätte wesentlich mehr herausholen können.

Wir haben den Artikel deshalb nicht ganz gelesen, weil es Tausende von Porträtaufhübschungstutorials im Internet gibt. Das Thema ist als solches ein Don’t Publish und darüber hinaus auch für Dr. Web ungeeignet.

Es ist nicht ungerecht, wenn sich ein Bildbearbeitungstutorial an den Bildern messen lassen muß. Und by the way führt der Artikel durchaus zu dem gezeigten Ergebnis, unabhängig von dem Umstand, daß das Ausgangsbild schon sehr schlecht ist.

Hat sich überhaupt jemand die Mühe gemacht den Artikel zu lesen? Oder wurden nur die, zugegebenermaßen schlechten Fotos, als Bewertungskriterium herangezogen. Dieser Artikel hätte mit einer besseren Bebilderung meiner Meinung nach, niemals diesen Sturm ausgelöst.

Also Hand auf’s Herz, wer hat den Artikel wirklich gelesen und ist nicht nach der Einleitung und den beiden Fotos direkt zum Kommentarfeld gesprungen?

Hallo,

danke für die Anteilnahme. Ihr seid super nett. Somit tanke ich Kraft für neue, bessere Artikel. Wo ich die dann veröffentliche ist noch unklar. Doch nun weiß ich besser, worauf es ankommt. Großes Danke nochmal. :-)

Viele Grüße,
Peter

Wie wär’s denn mit einem kleinen User-Grrmium, welches vor der Veröffentlichung einen letzten Blick auf die Artikel wirft?

Die Vorfälle hier und auch bei SelfHTML sind hässlich für beide Seiten.

Wenn ich einen angeblichen Profi für Geld Artikel schreiben lasse, würde ich auch erwarten, dass er einen gewissen Qualitätsstandard hat und mich auch teilweise darauf verlassen. Allerdings sollte man auch immer einen Blick darauf werfen, ob jemand seine Kompetenzen übersteigt. Da Peter ja schon einen besseren Artikel geliefert hat, genießt er natürlich ein gewisses Grundvertrauen.

Ob Sven hier jetzt den Qualitätsmangel hätte erkennen können, kann man so pauschal gar nicht sagen. Man würde es in diesem Fall aber schon vermuten, da die Qualität wirklich extrem mies ist. So erweckt sich der Eindruck, es wird mangels Zeit nur flüchtig geprüft.

Dass die Kündigung hier jetzt öffentlich bekannt gegeben wurde, finde ich gar nicht so schlimm, zumal ja klar war, dass Peter das nicht erst durch den Kommentar erfahren hat.

Peter hatte sich schon einmal blamiert und somit die Chance gehabt, beim zweiten Artikel mehr auf die Qualität zu achten. Ihm hätte somit klar sein sollen, dass hier ein gewisser Qualitätsanspruch herrscht.

Was mich aber fernab von der inhaltlichen Qualität wundert, dass hier keine textliche Kritik geäußert wird. Vielleicht fällt es nur mir auf, weil ich meine Schwächen kenne. So lange Satzkonstrukte wie in der Einleitung sind einfach nicht (dr.)webtauglich.

Dazu mal ein Link: http://www.drweb.de/magazin/der-perfekte-text-fur-dr-web/

Das bestärkt den Eindruck, dass man sich für’s Redigieren einfach kaum Zeit nimmt. Dass stört mich vor allem deshalb, weil ich nun weiß, dass Autoren Geld erhalten und ich auch Geld für Dr.Web Plus ausgebe.

Finde es auch schrecklich, wie hier mit Leuten umgegangen wird. Da hätte man den Artikel einfach rausgenommen, sich beim nächsten Mal die Schreibe mit der Erfahrung durchlesen und sich mit dem Autor unterhalten können. Bei der Yalm sind seine Artikel gut. Das ist wirklich mehr Dr. Sommer als Dr. Web hier. :D

Das der Artikel hier jetzt kein „Burner“ war und Herr Majmesku nicht unbedingt sein besten Verfasst hat – steht ausserfrage. Aber Ihn hier öffentlich an den Pranger zu stellen und gar zu entlassen, dass ist mehr als Unprofessionell und Unseriös!

Junge Burschen nimmt man in seine Fitische wenn Sie mist bauen und dann Wachsen Sie über sich hinaus – und rammt Ihnen nicht noch zusätzlich ein Messer in den Rücken.

Ich persönlich hab mein RSS-Feed bei DrWeb abbestellt, weil ich in Zukunft ein solches Verhalten nicht unterstützen werde!

Herr Lennartz das war mal ein Gewaltiger Griff ins Klo!

Amen!

>> er schreibt artikel für geld, nicht in seiner freizeit.

Für diese Site kann man auch nur für Geld schreiben. Bei so einer Community muss man schon viel Schmerzfreiheit aufweisen können. *hust*

@45 So so, dein Chef meint… Na gut, dass wir jetzt wissen, dass dein Chef auch ein Profi ist. best comment so far…

Was? Wie lange gibt es euch schon? 7 Jahre oder doch mehr? Und ihr könnt dem Jungen kein Feedback vor der Veröffentlichung geben, sodass sein Ruf nicht total für den Eimer wird? Ein bisschen mehr hätte man von euch schon erfahren können. Auch wenn SM gut läuft und Dr. Web nur so nebenher geht. Menschen verbrät man nicht einfach so.

Würde mich zutiefst schämen, wenn ich mit dem Peter so verfahren hätte.

Wenn der Autor nichts taugt, schmeisst man ihn einfach öffentlich raus. So ist aller Schlamassel behoben und so gehts am schnellsten. Experte hin oder her – wichtig ist das, was die Leute lesen wollen. Und ob das jener Autor besorgt, erfährt man nur durch die harte Probe.

Gruß,
Thomas

Wie wäre es, wenn der Beitrag nun einfach mal gelöscht wird.
Oder sollen noch 500 Experten ihren Senf dazugeben.
Nach 40 Kommentaren wissen ja nun alle, dass das kein Burner war.

Harte Worte die hier gefallen sind.
Ich wünsche Herrn Majmesku auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft. Schade dass die Qualität der letzten beiden Artikel solche Konsequenzen und (nachvollziehbare) Reaktionen mit sich geführt hatten. „GIMP in zehn Schritten erweitern“ hatte immerhin bewiesen dass dem Schreiberling die entsprechende Qualität durchaus zugesprochen werden kann.

Hallo,

es tut mir verständlicherweise Leid, dass der Artikel derart kontraproduktiv war.

Ich schreibe seit einiger Zeit Artikel für das Yalmagazine und diese wurden von meinen Lesern gelobt. Die Themen bei der Yalm sind linuxbezogen, doch hat mich das Themengebiet bei Dr. Web interessiert und somit habe ich mir das zugetraut.

Bei dem Yalm ist es jedoch so, dass die Artikel zusammen, kollegial im Redakteurforum oder dem IRC-Chat durchdiskutiert werden und man Anregungen sowie Korrekturen von den anderen Autoren erfährt. Erst wenn niemand mehr Vorschläge oder Änderungen anzubringen hat, werden die Artikel im monatlich erscheinenden Magazin sowie zeitgleich auf der Website veröffentlicht.

Hier bei Dr. Web war ich allein für den Artikel zuständig. Ich habe Herrn Lennartz nach seinen Anmerkungen per E-Mail gefragt, doch kam diesbezüglich kaum eine Anregung zurück. Anscheinend dachte er sich: »Was Geld kostet, muss gut sein«. Er wollte beim PHP-Artikel nur ein Bild, sonst war er zufrieden. »Schauen wir mal was die Leser meinen«, schrieb er. Bei dem hiesigen GIMP-Artikel sollte ich nur den Titel ändern, da vorangegangen etwa von einer »Angela Merkel Retusche« die Rede war. Auch wenn Herr Lennartz das jetzt anders zu interpretieren versucht. Ich wäre wirklich gerne weiterhin dabei geblieben, da es hier eine große Leserschaft gibt, deren Ansprüche ich erst jetzt verstehe.

Ich wünsche in Zukunft Dr. Web (oder Herrn Lennartz – aber in einer unklaren Mehrzahl klingt man eben besser) dadurch viel Erfolg, dass Sie mich hier öffentlich entlassen haben und somit für sich eine Veränderung anbahnen. Dachte bisher, dass derartige Öffentlichkeit nur innerhalb der Bild-Zeitung stattfindet, doch nun bin ich eines besseren belehrt worden. Vielleicht kann auch ich in Zukunft aus dem hier erscheinenden, vermutlich hoch qualitativem Material, lernen und ein besserer Autor sowie Webmaster werden.

Danke für die mir hier gebotenen Erfahrungen. Auf diese baue ich meine zukünftige Tätigkeit auf.

Viele Grüße,
Peter

Juhuu!
Mehr davon! Mehr, mehr, mehr!

Solche Posts führen vor Augen, dass einen Computer mit Gimp zu besitzen das Wissen eines Designers/Fotografen nicht ersetzt. Vor allem nich bei Freizeitpostern, die hauptsächlich Serverarbeit machen und sich zwei Stunden vor dem Tut Gimp installiert haben. Ich erkenne dies als unfreiwilliges Bekenntnis eines Amateurs an und empfehle jedem, der glaubt, dass wir alle nur malen und kritzeln unbedingt dieses Tutorial zu machen!

…und wenn er was Vorzeigbares braucht, jemanden zu fragen, der sich ernsthaft mit solchen Aufgaben beschäftigt.

Wie Geil ist das denn… „Retusche“…

Jeder der Augen im Kopf hat, sieht, dass das wohl kein gutes Tut sein kann. Dazu muss man nicht mal GIMP sein :P

Offensichtlich wurde beim Veröffentlichen gepennt oder man hatte sonst nichts zu veröffentlichen.

leute, Peter Majmesku ist hier nicht angestellt. er schreibt artikel für geld, nicht in seiner freizeit. er wird von drweb keinen weiteren auftrag bekommen. er weiß das. selbiges nach diesem und dem gestrigen fiasko – eben gerade hier – zu erklären muss erlaubt sein.

wenn neue leute ins boot geholt werden kommt das nun einmal vor, das etwas nicht klappt. der mann hat sich als experte zur verfügung gestellt, hat das auch nachgewiesen. trotzdem kann so etwas herauskommen. ich bin kein GIMP-experte, dafür brauche ich leute wie Peter Majmesku.

@Sven
Weiß ich nicht und muss ich auch nicht. Es ändert nämlich nichts daran, dass er von Dir in deinem Kommentar oben öffentlich entlassen wurde – als ob Spott und Häme der Kommentatoren nicht reichen würden. Genau die hätte man ihm nämlich ersparen können, wenn jemand bei DrWeb den Artikel vorher gesichtet hätte. Das soll nicht heißen, dass DrWeb grundsätzlich schlecht ist, aber in diesem Fall trägt die Redaktion mit Schuld an dem Debakel.

Als neuer Autor hier möchte ich mal meine 2cents zur Arbeitsweise „Hinter den Kulissen“ beisteuern: Alle meine Artikel hat Sven durchgelesen, kommentiert bzw. Korrekturen vorgeschlagen und die Schlußredaktion gemacht.

Dabei ging und geht es immer professionell und fachlich wie menschlich korrekt zu.

Wenn wirklich mal ein schlechter Artikel „durchrutscht“, würde ich nicht gleich die ganze Arbeitsweise bei DrWeb.de zugrunde richten.

Ich werde in Zukunft versuchen, mein (hoffentlich schon ansprechendes) Qualitätsniveau zu steigern.

Sorry Dr. Web, das geht gar nicht. Zuerst einmal finde ich es großartig, wenn Autoren ihre Freizeit opfern und Artikel schreiben. In 5 Minuten ist so etwas sicherlich nicht gemacht. Und in Zeiten wo viele sofort nach Kohle schreien oder alles umsonst haben möchten, ist so etwas nicht selbstverständlich. Also grundsätzlich danke an Peter!

Der Artikel ist leider handwerklich so schlecht, dass er nicht als offizielle Veröffentlichung herhalten sollte. Gerade Anfängern wird hier eine sehr diskussionswürdige Art der Retusche offeriert, die hoffentlich keine Nachahmer findet. ;-)

Trotzdem sehe ich das Problem ausschließlich in der Qualitätssicherung von Dr. Web! Ich bin mir sicher, dass man auf Peters Entwurf aufbauend, die Fehler hätte entfernen und die richtigen Schritte (und Bilder) einfügen können. Aber erst den Artikel ohne Korrektur durchwinken und dann öffentlich hier Peters Rauswurf zu erklären finde ich ehrlich gesagt richtig schlecht.

Bitte nicht falsch verstehen. Der Artikel gehört hier so nicht hin. Aber das hätte man vorher sehen können (und müssen). Der Artikel hätte ganz anders aussehen können. Und als positiver Effekt wäre Peter auch die öffentliche Demontage erspart geblieben. Ich bin mir sicher, er lernt daraus. Ob das nun in dieser Form hätte sein müssen, halte ich für fragwürdig.

@Sven Lennartz
Jetzt muss ich mich doch wundern. Das klingt so, als würden neue Artikel überhaupt nicht vorher Korrektur gelesen oder dem Editor-In-Chief zur Genehmigung vorgelegt. Wo bleibt denn da die Qualitätssicherung?

Im Übrigen finde ich es auch ziemlich sauig, Peter als Konsequenz für das Versagen der Qualitätssicherung jetzt hier in den Kommentaren zu sagen, dass es sein letzter Artikel war. Seine letzten beiden Artikel sind zwar schlecht, aber darauf hätte er VOR der Veröffentlichung von DrWeb in Kenntnis gesetzt werden müssen.

Ich kann nur noch einmal auf den Fall letztens bei SelfHTML verweisen (Link siehe Kommentare zu Peters PHP Klasse).

Ganz schlechte Krisenkommunikation.

Mittlerweile gönn ich mir Morgens immer einen Dr. Web-Artikel zum lachen, neben failblog.org natürlich.

Schade, dass es so gekommen ist….

Hmmm….in letzter Zeit bekomme ich den Eindruck, das hier ein neues Motto eingekehrt ist:

Masse statt Klasse (?)!

Aber ich lass‘ mich gern belehren…

schon allein das Originalfoto sollte so nie auf eine seriöse Webseite gelangen. Diese Selbstportraits mit ausgetrecktem Arm wirken nicht professionell, da ändert keine Bildbearbeitung etwas dran. Schon gar nicht solche.

Ich glaube langsam, dass die Dr. Web einfach so zerfallen lassen, um die Aufmerksamkeit nur noch auf das Smashing Magazine zu richten …

Huch, ich dachte für satirische Beiträge müsse man die Titanic lesen. ;)

Edit
@Gilly: Zwei „Dumme“ ein Gedanke? :P

musste kurz in meinen kalender schauen, ob heute der 1. april ist.
das ist nicht euer ernst, oder? die haut ist total rot wie nach einem sonnenbrand, aus den vielen sommersprossen sind 4 weisse, ungesunde flecken geworden.
bischen nachschärfen hätte man das bild auch dürfen, macht das jetztige ergebnis auch nicht besser.

Was sind das für schwache Beiträge hier in letzter Zeit? Erst der PHP-DB-Klasse Beitrag der aussieht wie von einem 16-jährigen Programmieranfänger geschrieben und jetzt diese Lachnummer.

DrWeb ist echt auf dem falschen Weg

@Artikel: Hotkeys C [Clone Tool] und H [Healing Tool] benutzen. Damit kriegt man grobe Retuschen hin.

@Herr Majmesku: mit solchen Artikel tun Sie sich und auch Dr.Web keinen Gefallen.

Mariusz

HiHi,

Epic Photo FAIL

Gibt es die Domain gimpdesasters.com schon?

Also wirklich hilfreich ist so ein Artikel nicht, wie meine Vorredner schon sagten, eher als Negativ-Tutorial…

So ein Artikel kann Besucher, die zum ersten Mal auf dieser Website sind auch für immer vergraulen…

Schade, denn die anderen Tutorials dieser sind qualitativ hochwertiger und helfen einem in manchen Situationen doch sehr weiter.

Viele Grüße,
Eddie

Vielleicht wäre es sinniger mal einen Artikel zu verfassen, wie man sich auf einer solchen Seite vernünftig darstellt. Dazu gehört auch ein qualitatives Bild zu verwenden. Frau Merkel nimmt ja auch kein Schnappschuß aus dem letzten Urlaub für ein Wahlplakat.

Hi,
blödes herumgenörgele finde ich ja eigentlich auch nicht besonders hilfreich, aber dieser Beitrag sollte schnellstens wieder gelöscht werden. Eventuell könnte man in auch umbenennen in ein Tutorial wie man es auf keinen Fall machen sollte. Wirklich Leid tut mir die Frau, denn niemand hat es verdient, dass sein Gesicht mit so einem Mist in Verbindung gebracht wird.

Zum Autor frage ich mich, wie lange er schon als „Freelancer im Bereich Webmastering“ arbeit und wie er darauf kommt als „Webmaster“ – so würde ich das jedenfalls verstehen – über das obige Thema einen Artikel schreiben zu müssen.

An Dr. Web: Bittet achtet auch im freien Bereich auf mehr Qualität. Ich habe kein Problem damit, wenn es nicht jeden Tag einen neuen Artikel gibt, zumal die letzten beiden doch wohl eher ein Witz sind und nur Eurem Ansehen schaden.

Grüße

Stefan

Ich sags nicht gerne, vor allem nach dem Verriss gestern mit der PHP Klasse, aber auch dieses Tutorial ist nicht wirklich toll. Das Endergebnis sieht unnatürlich aus.

Gerade bei einem GIMP/PS Tutorial hätte ich mir auch viel mehr Screenshots der einzelnen Schritte gewünscht, wie das z.B. bei GIMPology und ähnlichen Seiten der Fall ist.

Spott und Häme spare ich mir. Das erledigen die anderen Kommentatoren sicher noch. Grundsätzlich halte ich Peter zu Gute, dass er überhaupt schreibt und der Community etwas beisteuert. Allerdings erwarte ich von einem Artikel bei Dr. Web nicht nur „etwas“, sondern Qualität.

Wobei ich die Datenbank-Klasse aus Peters letztem Artikel weitaus schlimmer finde. Anscheinend zwingt man ihn Artikel für Dr. Web zu schreiben.

@Peter
Lass es Artikel hier zu schreiben. Das ist keine gute Promo. Wenn man dich später mal bei Google sucht findet man sofort raus das du ein Laie bist.

Also, die roten Augen sind weg. Dafür hat die Dame jetzt vier dämliche, weiße Kleckse im Gesicht. Super! Ich hoffe, da ist ein falsches „Nachher“-Bild reingerutscht…

Na ja, wenn schon das Ausgangsmaterial ausschaut wie aus der 70er-Jahre-Polaroid, kann auch ein wenig Bildbearbeitung keine Wunder wirken.

Trotzdem halte ich das Resultat für noch viel ärger als das Original, weil es auf hundert Meter Abstand „Photoshop-Anfänger“ schreit.

Das soll wohl ein Witz sein. Kontrollierst du garnicht mehr, was hier eingestellt wird, Sven?

Nachher sieht aus wie ein Clown! Ziel leider verfehlt, bzw. ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte.

Naja, der erste Lacher am Morgen.

Ich will ja nichts sagen, aber das Resultat sieht alles andere als natürlich aus und dürfte eher unter die Marke „Alien“ oder Gesichtsmaske fallen.

Also ganz klar… das ist keine Optimierung des Bildes… die unschönen Stellen wurden einfach mit abgesoftetem Licht abgeflext.

Dann doch lieber das Originalbild benutzen, das Nachher-Bild sieht jedenfalls mehr als unnatürlich aus.

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