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Kostenlose Stockfotos per Post: Little Visuals

Schon häufiger stellten wir Ihnen an dieser Stelle die neuesten Fotos des Tumblr-basierenden Dienstes Unsplash.com vor. Unsplash verschickt alle 10 Tage eine E-Mail an seine Abonnenten, die mit 10 kostenlosen, frei verwendbaren Fotos der unterschiedlichsten Themenbereiche gefüllt ist. Alle Bilder können frei herunter geladen und ebenso, auch für kommerzielle Zwecke, verwendet werden. Der ebenfalls noch junge Service Little Visuals arbeitet ganz ähnlich…

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Little Visuals: 7 Bilder alle 7 Tage

Little Visuals aus dem Vereinigten Königreich versendet nicht wie Unsplash alle 10 Tage eine E-Mail mit 10 Bildern, sondern alle 7 Tage eine E-Mail mit 7 Bildern. Anders als Unsplash versendet Little Visuals tatsächlich die Bilder als Zip-Archiv und nicht bloß die Links auf die Downloadquelle. Das jeweils aktuelle Zip der Woche kann zudem auf Little Visuals herunter geladen werden. Ebenso ist es möglich, nur einzelne Fotos zu wählen. Die Bilder sind im Stile einer Timeline, vergleichbar mit Unsplash, auf der Website gelistet und mit individuellen Downloadlinks versehen.

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Insofern bedarf es der Bekanntgabe einer E-Mail-Adresse nur in dem Falle, dass man tatsächlich zuverlässig alle 7 Tage aktiv mit frischem Bildmaterial bestückt werden will. Ansonsten legt man sich Little Visuals entsprechend manuell auf Wiedervorlage, um nichts zu verpassen oder folgt dem offiziellen Twitter-Account. Alle Bilder stehen unter Public Domain, respektive CC0, und können frei für jeden legalen Zweck verwendet werden. Es gibt keinerlei Einschränkungen welcher Art auch immer, insbesondere ist keine Attribution gefordert.

Suchen können Sie im Bestand nicht. Lediglich Tags erlauben eine gewisse thematische Sortierung. Die Tags finden sich unter jedem Foto. Ein Klick darauf zeigt weitere Fotos mit gleichem Tag. Die Bilder bieten eine Auflösung von 12 Megapixeln aufwärts. Die jeweils verwendete Kamera konnte ich, zumindest in den EXIF-Infos der Bilder, die ich heruntergeladen habe, leider nicht identifizieren. Manches Foto ist wenigstens mit der Herstellermarke getaggt.

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Der Download des gezippten Wochenarchivs funktioniert nicht immer ganz zuverlässig, da Little Visuals den Download über Dropbox abwickelt und selbige den Account regelmäßig sperren, wenn ihnen die Download-Aktivität zu hoch wird. Die insgesamt 84 Fotos, zu denen sich im Wochentakt jeweils weitere 7 hinzugesellen, sind thematisch breit gestreut, dabei optisch und stilistisch schon nah an den Wettbewerbern von Unsplash dran. Einem Tweet im offiziellen Twitter-Account von Little Visuals zufolge, werden alle Bilder von einer einzelnen Person geschossen. Diese Person bleibt jedenfalls seit mittlerweile 12 Wochen zuverlässig dran. Hoffen wir, dass es so bleibt…

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Fotografie Inspiration

Splitshire: Noch mehr kostenlose Profifotos für die kommerzielle Nutzung

Daniel Nanescu aus dem italienischen Turin ist ein Webdesigner und Fotograf aus Leidenschaft. Insbesondere die Spuren seiner Fotografie lassen sich im Netz gute 10 Jahre zurück verfolgen. Daniel hat nicht nur das Auge, er hat auch die Technik und die Bildbearbeitungs-Skills. Umso erfreulicher, dass er sich vor ein paar Tagen entschied, Teile seines Werks kostenfrei für jedermann zugänglich zu machen. Herzlich willkommen zu Splitshire.com…

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Splitshire: Design matters

Was mir beim ersten Besuch der brandneuen Seite für kostenlose Stockfotos direkt auffiel, war, wie elegant Nanescu das Umfeld gestaltet hat. Denkt man, eine Downloadseite für Stockfotos müsste vor allem funktional im Sinne von “quadratisch, praktisch, gut” sein, so zeigt der Inhaber, dass man das auch ganz anders sehen und ein Fotokatalog auch optisch ansprechend daher kommen kann.

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Thematisch ist Splitshire breit angelegt, wenn auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirklich breit bestückt. Erst vor zwei Tagen stellte Nanescu den Dienst online. Nach meiner Zählung finden sich aktuell lediglich zwei Dutzend Fotos. Kein Wunder, dass nicht in jeder Kategorie Ergebnisse gezeigt werden. In leeren Kategorien findet sich lediglich die Aufforderung, Nanescu per PayPal Donate bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Kaffee nimmt er nach eigenen Angaben aber auch…

Wer sich fragt, was Splitshire bedeuten soll, darf nicht auf meine Hilfe hoffen. Reguläres Englisch ist das wohl nicht und herleiten kann ich es mir auch nicht. Falls jemand eine qualifizierte Vermutung zu äußern vermag, wäre ich sehr interessiert, sie unten in den Kommentaren zu lesen.

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Die Fotos kommen in ansprechenden Auflösungen ab 12 Megapixel, sind aber teilweise größenoptimiert für die Anzeige am Bildschirm. So kommen manche trotz knapp 21 Megapixel auf unter 1 MB Speicherplatz. Das prädestiniert sie weniger für den Einsatz in Printprodukten, dafür aber umso mehr für die Web-Nutzung. Beide Nutzungen sind indes erlaubt. Auch die kommerzielle Verwendung ist ausdrücklich gestattet. Nicht einmal die Urhebernennung wird gefordert, aber natürlich begrüßt.

Die einzige Einschränkung besteht darin, dass man die Bilder nicht als solches weiterverkaufen darf. Diese müssen stets frei bleiben und sind ausschließlich bei Splitshire.com erhältlich.

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Es bleibt abzuwarten, mit welchem Elan Daniel Nanescu sein kleines Sideprojekt betreiben wird und wie nachhaltig das Ganze dann ist. Da Nanescu jedoch seit etlichen Jahren ungebrochen der Fotografie fröhnt, gestatte ich mir, eine durchaus positive Prognose abzugeben. Nehmen Sie Splitshire in Ihre Bookmarks auf!

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(Kostenlose) Services Essentials Fotografie Inspiration

Picjumbo bietet hochwertige Fotos kostenlos, auch zur kommerziellen Nutzung

Fotos benötigt man im Webdesign täglich. Wollte man immer alle Bilder selber schießen, wäre schon das eine Vollzeittätigkeit. Man muss sich also arrangieren. Massenhaft Stockfotoanbieter konnten sich etablieren, denn immerhin will man ja nicht dasselbe Bild wie der Wettbewerber X verwenden, was den Bedarf an verfügbaren Fotos noch weiter erhöht. Seit einigen Jahren gesellt sich zu den kostenpflichtigen Stockfoto-Plattformen zunehmend ein Bestand auf den ersten Blick karitativer Anbieter, die ihre Bildbestände für lau anbieten und teils nicht einmal einen Backlink oder eine Urhebernennung verlangen. Picjumbo von Viktor Hanacek aus Tschechien ist ein solcher Service.

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Picjumbo: Kostenfreier Bilderdienst mit hemdsärmeligem Premium-Angebot

Viktor Hanacek ist ein junger Webdesigner und Fotograf aus Tschechien, der seine Dienstleistungen und Kreationen gerne auch über die virtuellen Marktplätze des Netzes, allen voran den Creative Market vetreibt. Bei diesem Geschäftsmodell ist es wesentlich, einen hohen Bekanntheitsgrad mit einer guten Reputation zu vereinen. Denn, wen der Bauer nicht kennt, bei dem kauft er nicht – um es mal mit einem abgewandelten Sprichwort zu sagen.

Bekanntheit erreicht man schnell, indem man etwas nutzwertiges verschenkt. Ich weiß es natürlich nicht mit Sicherheit, aber ich würde vermuten, dass genau hierin Hanaceks Motivation liegt. Was im übrigen nicht zu beanstanden ist, sondern eine valide Begründung darstellt und den Nutzer beruhigen sollte. Immerhin ist Picjumbo kein Lockangebot mit versteckten Kosten, wie man es ansonsten zuhauf in den gar nicht so fernen Weiten des Netzes findet.

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Gestartet vor einigen Monaten finanzierte sich Picjumbo zunächst nur über Werbeplätze. Mittlerweile hat Hanacek ein hemdsärmeligen Premium-Angebot angedockt. Über den virtuellen Shop Gumroad, über den wir bei Dr. Web auch bereits berichteten, bietet der Tscheche für 6 Euro im Monat ein Abo an. Bucht man dieses, erhält man alle Fotos, die zu Picjumbo hinzugefügt werden, vorab per E-Mail. Des Weiteren erhalten Abonnenten nicht bloß Teile der jeweiligen Fotoserie, wie man sie auf Picjumbo finden kann, sondern das gesamte Shooting. Eine bestimmte Menge bucht man nicht. Hanacek spricht davon, dass es mal 30+, aber auch mal 60+ Bilder im Monat sein können. Ebenso ist die thematische Einordnung nicht vorhersehbar. So könnte es durchaus dazu kommen, dass man in einem Monat mal ausschließlich Hochzeitsfotos zugesandt bekommt.

Ob man sich also für das Abo entscheiden sollte oder nicht, hängt ganz davon ab, wie einem die Machart und die Themenbreite von Hanaceks Bildern insgesamt zusagt. Und das lässt sich auf Picjumbo sehr leicht beurteilen.

Picjumbo: Noch kleine, aber feine Sammlung eines einzelnen Fotografen

Picjumbo ist, anders als der Name es suggeriert, eine kleine Sammlung von einigen Dutzend Bildern. Alle Fotos sind von Hanacek selbst geschossen. Theoretisch würde er Kontributionen von anderen akzeptieren, anscheinend hat da aber bislang keiner bei ihm angeklopft. Sämtliche Bilder sind in einer Auflösung von rund 10 Megapixeln hinterlegt und können frei sowohl für private, wie auch kommerzielle Projekte verwendet werden. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass Sie die Fotos nicht, vielleicht noch gar unter eigenem Namen verkaufen dürfen. Über einen Backlink oder eine andere Urheberkennzeichnung ist Hanacek nicht unglücklich, verlangen tut er solches indes nicht.

Picjumbo ist grob in Kategorien gegliedert. Ein Klick auf eine Kategorie zeigt die darin enthaltenen Bilder im Blog-Stil, also eines unter dem nächsten, wie in einer Timeline, an. Die meisten Kategorien beinhalten lediglich eine Seite, nur wenige verfügen über genügend Material, dass sich eine Weiter-Schaltfläche lohnte. Neben dem Zugang über die Kategorien, bietet Picjumbo eine etwas versteckt gelegene Freitextsuche, mit deren Hilfe sich der Bestand zielgerichtet durchforsten lässt.

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Mit einem leichten Übergewicht auf Fotos mit Bezug zu Technik eignet sich Picjumbo besonders für die populären Themen des Netzes. Apple-Affine werden sich wohl fühlen. Allen Bildern sieht man den gemeinsamen Ursprung an. Hanacek fotografiert auf stets die gleiche Art und Weise, mit einem Hang zu Makro-Aufnahmen mit deutlichem, sehr scharfen Fokus und ebenso starker Unschärfe in den Randbereichen. So eignen sich die Bilder gut für generische Illustrationen ohne übermäßigen Kontext.

Aber, sehen Sie selbst:

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Picjumbo ist jedenfalls eine weitere, sehr zur Aufnahme in die eigenen Bookmarks zu empfehlende Website für alle Netznutzer mit Bildbedarf, allen voran die designende Zunft.

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  • Gratisography: Neugeborener Service für kostenlose Fotos | Dr. Web Magazin
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  • Pixabay: Fotoplattform mit ausschließlich gemeinfreien Bildern | Dr. Web Magazin

Und zum Schluss:

  • Bilderflut: 30 Stock-Foto-Agenturen in der großen Vergleichsübersicht | Dr. Web Magazin
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Fotografie Inspiration

Nahrhaft: 50 professionelle, kostenlose Lebensmittelfotos, die auch kommerziell genutzt werden dürfen

Professionelle Fotografien aus dem Lebensmittel-Sektor sind nicht einfach zu beschaffen. Vor allem dann nicht, wenn man bestimmte Budget-Beschränkungen aka kein Geld hat. Bevor Sie das kleine Startup nun draufsetzen und sich rückwärts aus der Tür schleichen, greifen Sie doch auf einige der Bilder aus dem folgenden Beitrag zurück. Die sind sämtlich frei für die kommerzielle Nutzung und kosten keinen Cent.

Interessanterweise findet man gerade bei Flickr eine ganze Reihe guter und sehr guter Lebensmittelfotos. Die in unserer Liste enthaltenen Bilder aus Flickr sind alle unter der Lizenz CC-BY-SA erhältlich, was bedeutet, dass im Print die Angabe des Urhebers und im Web ein Link reicht, um die Bilder nutzen zu dürfen.

Viele der nun folgenden Fotos befassen sich direkt mit einzelnen Nahrungsmitteln, während einige andere weitere Aspekte, etwa den Einkauf oder das Essen an sich in die Szenerie einbeziehen. Manche sind gar als Texturen zu verwenden, während andere einfach schicke Stock-Fotos sind. Unter den 50 folgenden Bildern sollte auf jeden Fall etwas zu finden sein, wenn Sie sich auf der Suche nach Lebensmittelfotos befinden.

Übrigens betreibt unser Chefredakteur bereits seit nunmehr mehr als fünf Jahren ebenfalls eine kostenlose Anlaufstelle für Lebensmittelfotos. Anders als die Bilder in der folgenden Liste, sind die Bilder auf Lebensmittelfotos.com nicht durchweg professionell, aber durchaus in großer Zahl. Nahezu alle Bilder dort sind gemeinfrei, also zu jedem legalen Zweck kostenlos verwendbar. Eine Handvoll Bilder steht unter CC-BY-SA und ist entsprechend gekennzeichnet. Schauen Sie mal vorbei!

Polish-Food-BreadLoafs von Tom Karas (PolishFoodInfo.com)

PolishFoodInfo Berries Food Market von Tom Karas (PolishFoodInfo.com)

Food Mob! mac and cheese von Martin

Food Mob! shish kebab von Martin

Food Court at Siam Paragon von Fabio Achilli (travelourplanet.com)

Chinese Food von Steven Depolo

New Foods von Liz West

Beautiful Beets von Liz West

Perfect Peppers von Liz West

Sugar Cookies von Steven Depolo

My Favorite Food von Leigh Wolf

Fimo Model Food von Martin Pettitt

Soft ‚Baby‘ Food von Sherman Geronimo-Tan

Food Textures 4 von Ben Hosking

Food Textures 2 von Ben Hosking

Fast Food von SteFou!

Fish Stew von Katherine Lim

Tomato and Avocado Pasta von Jennifer (SweetOnVeg)

I Love Blueberries! von Jennifer (SweetOnVeg)

Raspberry Crush von Jennifer (SweetOnVeg)

Roman Food von Ann Wuyts (VintageDept)

Waterleaf Food and Wine Festival von COD Newsroom

Whole Foods Market von David Shankbone

Chinese Food Culture von See-Ming Lee

Food cooked von me :) von pallavi-damera

Food von luigig

Food Japan von Gonmi

Food Paella von Gonmi

Food Glorious Food von Glass&Tubes

Food Truck von Sonny Abesamis

Food Wall von Arndw

Food for Thought von James

Food HOREGA von Helgabj

Vietnamese Food von Rex Roof

Seolnal Food von Adam Nicholson

Lucky Charms von Steve Winton

Macrobiotic Food von THOR (geishaboy)

Macrobiotic Food – nuts von THOR (geishaboy)

Funghi-n-Food von Theo (Lenny Montana)

Macrobiotic Food – jello von THOR (geishaboy)

Spicy Food von Raissa Ruschel

Korean Food von Geoff Peters

Coffee and Sandwich von Geoff Peters

Food Market von Eric Wittman

My Favourite Food von Leo Hidalgo

Food in Portobello Road von Michela Simoncini

Roc’s Vegan Cupcakes von Steven Depolo

Totoyume’s Food „Pizza“ von t-mizo

Fast Food place von Jon Bunting

Midnight Kitchen Food Shots von Roland Tanglao

(Der Beitrag wurde im englischen Original geschrieben von Tara Hornor und erschien zuerst in unserem Schwestermagazin Noupe Design Magazine.)

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(Kostenlose) Services Essentials Fotografie Inspiration

Gratisography: Neugeborener Service für kostenlose Fotos

Ryan McGuire von Bells Design ist ein Designer, der sich und andere nicht ernster nimmt als er muss. Von einer tiefen Fröhlichkeit getrieben, scheint er sich auf Mission Awesomeness begeben zu haben. Neben seiner Design-Agentur Bells Design widmet er sich seit drei Wochen dem Projekt Gratisography. Ähnlich Unsplash sammelt McGuire hier kostenlose Fotos unter der Lizenz Creative Commons Zero. Gratisography wächst langsam, aber beständig.

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Gratisography: Radikale Lösung für das Urheberrechtsrisiko

Wie kann man sicherstellen, dass die als kostenlos verwendbar gekennzeichneten Bilder tatsächlich kostenlos verwendbar sind? Diese Frage muss man sich als Verwender, aber natürlich auch als Betreiber eines solchen Services stellen. Ich löse das Problem auf Lebensmittelfotos.com so, dass ich einen Authentifizierungsprozess vorschalte, der das persönliche Kennenlernen der Interessenten beinhaltet. Manches nette Telefonat führte ich seither. Und, auch wenn mir klar ist, dass ein Name, ein Bild, eine Adresse und ein Telefonat noch keinen sicheren Schutz darstellen, so reichte mir diese Vorgehensweise doch, um ein hinreichend gutes Gefühl zu bekommen. Der Erfolg gibt mir bislang Recht. In über fünf Jahren ist es noch zu keiner Urheberrechtsverletzung gekommen. Jedenfalls wurde mir nie eine solche angezeigt.

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Ryan McGuire ist sich dieses Problems ebenfalls bewusst, löst es aber weitaus radikaler als ich. Er fotografiert alle Bilder selbst und stellt sie unter CC0 zum Download bereit. Klar, dass da kein exponentielles Wachstum zu erwarten ist. Derzeit stellt McGuire ein neues Foto täglich bereit, jedenfalls rein rechnerisch und im Einklang mit seinen jeweiligen Vollzugsmeldungen bei Google+, Facebook und Twitter.

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Gratisography: Noch klein, aber oho

Gratisography beherbergt zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Beitrags magere 34 Bilder, die in voller Auflösung von rund 12 Megapixel heruntergeladen werden können. Das ist natürlich nicht wirklich viel, aber betrachten wir es doch perspektivisch. Behält McGuire sein Tempo bei, dann werden wir in einem Jahr schon knapp 400 Fotos vorfinden. Ich persönlich mag diese kleinen, aber feinen Projekte weitaus lieber als die Mammutsammlungen mit Millionen von Bildern durchwachsener Qualität.

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Optisch und thematisch könnten McGuires Bilder durchaus auch auf Unsplash.com zu finden sein. Dieses Projekt kennen Sie als Leser(in) des Dr. Web Magazins schon seit geraumer Zeit. Auch hier wird ein Bild pro Tag zugefügt. Auch hier stehen die Fotos unter CC0. Die Auswahl wusste schon des öfteren zu überzeugen, zuletzt fassten wir die besten Stücke in diesem Beitrag zusammen..

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Alle Bilder in diesem Beitrag stammen von Gratisography. Viel Spaß damit!

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Fotografie Inspiration Showcases

Bilderflut: 30 Stock-Foto-Agenturen in der großen Vergleichsübersicht

Bei der Stockfotografie produzieren tausende Fotografen hochwertiges Bildmaterial auf Lager, zumeist für Bildagenturen. Und diese Archive stehen uns zur Verfügung. Nicht immer zur freien Verfügung, denn von ein paar Cent bis zu zwei-, dreihundert Euro wollen die Fotografen und Anbieter gerne für ihr Angebot entlohnt werden. Dafür sind alle Rechte geklärt und die Qualität garantiert. Wir stellen Ihnen die größten Stock-Foto-Agenturen vor und vergleichen Angebot und Preise.

Mal reinklicken: Fotografie satt

stockfotoagenturen

istockphoto.com

Website: istockphoto.com
Angebot: Bilder, Illustrationen, Videos und Musik
Kategorien (Auszug): Animals, Architecture, Arts And Entertainment, Children, Beauty And Health, Business, Education, Families, Food And Drink, Health Care, Holidays, Illustrations And Vector Art, Landscapes, Lifestyle, Nature, People, Sports, Technology
Preise: Je nach Bildgröße und Lizenz
Kaufen: iStock Credits, KreditKarte, PayPal, Corporate Accounts, Abos
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: FAQ, Suchtipps, Telefon

istockphoto.com kann auf eine Geschichte von über 10 Jahren zurückblicken. So verwundert es kaum, dass das Archiv Millionen Dateien schwer ist. Die Preise für ein einzelnes Foto sind zunächst schwer zu erfassen, muss man doch mit Credits bezahlen. Und diese Credits werden dann günstiger, je mehr gekauft werden. Bei 30 Credits kostet ein Credit 1,48 Euro, bei 1000 Credits nur noch 1,29 Euro. Ein Foto in einer mittleren Größe kostet zwischen 40 und 70 Credits.

Stock-Foto-Agenturen

freerangestock.com

Website: freerangestock.com
Angebot: Bilder
Kategorien: Newest Photos, Most Popular Photos
Preise: Kostenlos für registrierte Nutzer
Kaufen: -/-
Suchfunktionen: Suchfeld
Supportangebote: FAQ, Kontaktformular, Blog

Wer sich bei freerangestock.com registriert, erhält Zugriff auf tausende Aufnahmen, die für private und kommerzielle Zwecke freigegeben sind. Deren Qualität ist erstaunlich gut, auch wenn die Suchbegriffe nicht zu speziell werden sollten. Dazu ist das Archiv noch zu klein, und es wird fleissig dazu aufgefordert, auch selber Bilder anzubieten.


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shutterstock.com

Website: shutterstock.com
Angebot: Fotos, Illustrationen, Vektorgrafiken und Videos
Kategorien (Auszug): Abstrakt, Bauwerke, Bildung, Essen und Trinken, Feiertage, Geschäftswelt, Gesundheit, Gewerblich, Illustrationen, Menschen, Natur, Objekte, Sport/Freizeit, Technik
Preise: 25 Bilder/Tag Abo = 199 EUR/1 Monat, 569 EUR/3 Monate, 2049 EUR/1 Jahr, Bilder On Demand = ab 39 EUR/12 Downloads
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: FAQ, Kontaktformular, Telefon, Blog

Mit mehr als 27 Millionen Fotos bietet uns Shutterstock.com eines der größten Archive an. Jede Woche kommen etwa 100.000 Aufnahmen dazu. Ein einzelnes Foto kostet ab 3,25 Euro und wird nur durch Abonnements oder größeren Stückzahlen günstiger. Bei einem Jahresabo etwa kostet ein Foto in größter Auflösung nur noch 0,23 Cent. Die Bildqualität ist durchgängig hochwertig und praktisch alle Themen werden bedient.


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photospin.com

Website: photospin.com
Angebot: Bilder, Audio, Videos, Fonts
Kategorien (Auszug): Tiere, Architektur, Audio, Geschäftsleute, Feste und Feiertage, Fonts, Essen und Trinken, Gesundheit, Illustrationen, Industrie, Kids, Lifestyle, Geld und Finanzen, Menschen, Sport, Video
Preise: Abo1 kostet 429,- Dollar pro Jahr, mit 750 Bilder pro Monat / 50 Downloads pro Tag, Abo2 kostet 649,- Dollar und bietet eine höhere Auflösung, das Web-Abo kostet ab 188,- Dollar, das Print-Abo ab 388,- US-Dollar und das Full Access-Abo ab 488,- Dollar, jeweils mit unterschiedlichen Auflösungen und 750 Bilder pro Monat / 25 Downloads pro Tag
Kaufen: PayPal, Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Email, Kontaktformular, Telefon, Blog

Photospin verspricht uns Millionen von Möglichkeiten und bietet zunächst Dutzende von Abo-Optionen an. Ein Foto in Webauflösung kostet bei kürzester Laufzeit 0,25 Cent, ein Foto in höchster Auflösung auch nur 0,52 Cent. Moderate Preise, bei durchwachsener Bildqualität.


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gettyimages.de

Website: gettyimages.de
Angebot: Bilder, Audio, Videos, Auftragsarbeiten
Kategorien: Tiere, Menschen, Körper, Party, Natur, Beruf, jeweils noch mit Unterkategorien
Preise: nach Bildgröße und Lizenz
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Kontaktformular, Telefon, Blog, Suchtipps, Suchleitfaden

Getty Images ist eine der ältesten Stockagenturen, bietet uns über 70 Millionen Bilder und Illustrationen an und ist damit eine der größten Fotografie-Sammlungen der Welt. Die Preise reichen von 21,- Euro bei 280 x 192 Pixel bis zu 588,- Euro bei 5466 x 3744 Pixel.


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dreamstime.com

Website: dreamstime.com
Angebot: Bilder
Kategorien: Abstrakt, Tiere Kunst und Architektur, Unternehmen, Illustrationen, Industries, IT, Natur, Objekte, Menschen, Technologie, Reisen
Preise: ab 162 EUR/Monat für 25 Downloads
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Kontaktformular, Telefon, FAQ

Das Archiv von Dreamstime ist mit über 17.500.000 Fotos gut gefüllt. Bezahlt wird über Credits, wobei ein Credit ab 1,10 Euro kostet. Die kleinsten Bildversionen kosten 11 Credits, die größten 29 Credits. Neben den kostenpflichtigen Bildern werden auch einige Aufnahmen gratis angeboten.


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photocase.de

Website: photocase.de
Angebot: Bilder
Kategorien: -/-
Preise: klein ab 2,94 EUR, groß ab 5,88 EUR, supergroß ab 9,80 EUR
Kaufen: PayPal, Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld, Suche nach Tags
Supportangebote: Kontaktformular, Telefon, FAQ, Blog, Suchtipps

Photocase möchte seit jeher der etwas andere Stockanbieter sein und Fotos anbieten, die anders, cooler und ungewöhnlicher sind, als die zumeist recht glatten Aufnahmen in anderen Archiven. Und die Suchergebnisse zeigen auch schnell, dass hier „Grunge“- und „Nerd“-Kategorien nicht fehlen, sondern Stilmittel der Datei sind.


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photogen.com

Website: photogen.com
Angebot: Bilder, Texturen
Kategorien: Tiere, Architektur, Kunst, Hintergründe, Unternehmen, Feierlichkeiten, Konzepte, Bau, Farming und Landwirtschaft, Essen und Trinken, Haus und Wohnung, Industrie, Freizeit, Natur, Objekte, Plätze, Pflanzen, Technologie, Transport
Preise: kostenlos
Kaufen: -/-
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Kontaktformular, FAQ

The Photogen ist ein kostenloses Archiv für private und professionelle Einsätze. Die Aufnahmen sind also auch für den kommerziellen Einsatz freigegeben. Über die Suchfunktion am Kopf der Seite entdecken Sie schnell das passende Foto, welches auch ohne Anmeldung herunter geladen werden kann.


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morguefile.com

Website: morguefile.com
Angebot: Bilder (auch Links nach Dreamstime, Shutterstock und Fotolia)
Kategorien: -/-
Preise: -/-
Kaufen: -/-
Suchfunktionen: Suchfeld
Supportangebote: Email, FAQ

morgueFile bietet Fotos an, präsentiert nach einer Suche aber auch Reiter mit den passenden Fotos anderer Archive, wie etwa Dreamstime, Shutterstock und Fotolia. So können Sie die Bildqualität schnell vergleichen. Im Angebot von morgueFile gibt es Perlen zu entdecken, wenn auch die allgemeine Bildqualität gerade im Vergleich mit den genannten Anbietern kaum mithalten kann.


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FreeImages

Website: freeimages.com
Angebot: Bilder, Texturen
Kategorien: Abstrakt, Architektur, Unternehmen, Computer, Konzepte, Lebensmittel, Natur, Objekte, Menschen, Plätze, Saisonal und Events, Signs, Straßen und Stadtansichten, Transport, Welt (jede Kategorie mit weiterer Unterteilung)
Preise: -/-
Kaufen: -/-
Suchfunktionen: Suche, Erweiterte Suche
Supportangebote: Kontaktformular, FAQ, Blogs, Forum

Auf FreeImages (früher sxc.hu oder auch stock.xchng) können Sie über 350.000 Fotos entdecken, die frei zum Download angeboten werden. Eine Modelfreigabe ist zumeist vorhanden und auch einige EXIF-Informationen werden mitgeteilt, wie etwa zum Kameratypen, zum ISO-Wert oder zur Belichtungszeit.



bigstockphoto.com

Website: bigstockphoto.com/de/
Angebot: Bilder, Illustrationen, Vektoren
Kategorien: Abstrakt, Tierwelt, Architektur, Illustration, Hintergründe, Geschäftswelt, Kommunikation, Computer, Konzeptuell, Redaktionell, Bildung, Essen, Gesundheit, Feiertage, Industrie, Landschaften, Landkarten, Diverses, Musik, Natur, Menschen, Orte, Sport, Transportwesen
Preise: Creditpakete ab 30 EUR, Abos ab 59 EUR
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Kontaktformular, FAQ, Chat, Telefon

bigstockphoto.com hat über 14 Millionen Dateien im Archiv, wobei nicht nur Fotos, sondern auch Illustrationen und Vektoren angeboten werden. BigStock bietet sogar eine Geld-zurück-Garantie im Abo-Modell an, wenn nach einem Monat und einer Download-Rate von unter 20% der Kunde mit der Qualität nicht zufrieden ist.


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stockvault.net

Website: stockvault.net
Angebot: Bilder, Texturen
Kategorien: 3D Renders, Animals, Constructions, Graphics, Industrial, Nature, Objects, People, Seasonal, Textures, Transportation
Preise: -/- (nicht-kommerzielle Nutzung)
Kaufen: -/-
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Blog, Tutorials, Kontaktformular, FAQ

Mit 40.000 kostenlosen Bildern ist stockvault.net einer der größeren Stockagenturen mit freien Fotos. Bei der Präsentation der Suchergebnisse stört nur ein wenig, dass voran gestellt zunächst Ergebnisse aus der Shutterstock-Datenbank gelistet werden. Für den Download kann der Urheber über PayPal eine kleine Aufmerksamkeit erhalten.


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de.fotolia.com

Website: de.fotolia.com
Angebot: Bilder, Vektoren, Videos, Logos
Kategorien: Menschen, Architektur, Fauna & Flora, Essen & Trinken, Landschaft, Objekte, Sport & Freizeit, Transport, Abstrakt, Hintergründe & Texturen, Sonstige, Business, Lifestyle, Konzept, Freizeit, Technologie, Reise
Preise: Creditpakete ab 14 EUR, Abos ab 25 EUR/5 Bilder pro Monat
Kaufen: Kreditkarte (Visa, MasterCard, American Express, Visa Electron, Delta), PayPal, ClickandBuy, Kauf auf Rechnung
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Blog, Tutorials, Kontaktformular, FAQ, Forum, Email

Fotolia ist ein weiterer der großen Mitbewerber. Derzeit umfasst das Archiv mehr als 23.340.000 Fotos, Videos und Vektoren. Es gibt also kaum ein Thema, zu dem Sie nicht eines oder eher gleich mehrere hochwertige Fotos entdecken werden. Neben dem normalen Creditkauf oder Abo-Modellen gibt es für einzelne Projekte günstige Creditpakete.


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everystockphoto.com

Website: everystockphoto.com
Angebot: Bilder (reine lizenz-spezifische Bildersuchmaschine)
Kategorien: library of congress, NASA, architecture, background, black and white, business, china, computer, fractal, family, food, girl/woman, people, HDR, love, nature, smile/hands
Preise: -/-
Kaufen: -/-
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: FAQ, Blog, Kontaktformular

everystockphoto.com ist mehr eine Suchmaschine für freie Fotos, als eigenes Stockarchiv. Die Suche führt also gleich über mehrere Quellen hinweg. Trotzdem stellt everystockphoto.com alle wichtigen Informationen zur gemachten Aufnahme bereit, wie etwa die Auflösung, Quelle, Lizenz und Titel.


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colourbox.de

Website: colourbox.de
Angebot: Bilder, Illustrationen, Videos
Kategorien: Tier, Architektur, Kunst, Mode, Business, Ausbildung, Energie, Essen & Trinken, Natur, Menschen, Wissenschaft, Sport, Reisen, Technologie
Preise: Im monatlichen Abo ab 1,- Euro, Einzel-Downloads 9,50 Euro pro Stück
Kaufen: Kreditkarte, PayPal
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Blog, Kontaktformular, Telefon

20.000.000 Bilder warten hier auf deinen Besuch. Die Fotos unterscheiden sich von denen größerer Stockanbieter. Hier gibt es so einige Perlen zu entdecken.



corbisimages.com

Website: corbisimages.com
Angebot: Bilder
Kategorien: Creative (lizenzfrei, lizenzpflichtig), Reportagen, Nachrichten, Sport, Entertainment, Historisch, Kunst
Preise: ab 250 GBP für 10 Bilder/3 Monate/2 MB/Digital Ready (Preis pro Bild = 25 GBP)
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Chat-Kontakt, Kontaktformular, Suchtipps, Telefon, FAQ, Blog

Corbis Images ist eines der größten Bild- und Medienarchive der Welt. Über 100.000.000 Werke warten auf Ihren Download, darunter auch die Sammlung der Andy Warhol Foundation und das Condé-Nast-Archiv. Diese Qualität hat ihren Preis. So kostet ein „normales“ Foto in einer mittleren Größe um die 300,00 Euro.


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pixmac.com

Website: pixmac.com
Angebot: Bilder (Stock photos, Vector Illustrations), Lizenzfreie Musik, Soundeffekte, After Effects Templates
Kategorien: Hintergrund, Texturen, Cliparts, Emotionen, Fitness, Essen, Natur, Menschen, Sport, Technologie, Reisen, Welt
Preise: Credit Pakete (30 Credits für 31,95 EUR, 100 Credits für 99,95 EUR, 500 Credits für 449,95 EUR), Monats-Abo (15 Credits/Tag = 74,95 EUR für 30 Tage, 35 Credits/Tag = 149.95 € für 30 Tage, 100 Credits/Tag = 299.95 € für 30 Tage)
Kaufen: PayPal, Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld
Supportangebote: Kontaktformular, Blog, Email, Chat, Telefon

Stockfotos und Vektorgrafiken bietet uns pixmac.com an. Hier gibt es keine Credits, die vorab gekauft werden müssen, sondern ein Foto wird direkt bezahlt, von 3,88 Dollar bis hin zu 10,66 Dollar, je nach Bildgröße.


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punchstock.com

Website: punchstock.com
Angebot: Bilder (lizenz-spezifische Bildersuchmaschine für Getty Images)
Kategorien: Frau, Mann, Fussball, Business, Familie, Auto, Wasser, Paar, Portrait, Menschen, Party, Himmel, Baby, Baum, Haus, Umweltbewusst, Gesundheit und Schönheit, Lifestyle, Natur, Verbotene Genüsse, Kraft, Familienzeit
Preise: nach Bildgröße und Lizenz
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Kontaktformular

Punchstock bietet uns über 2 Millionen Fotos und Illustrationen an, die der Anbieter über Jupiterimages, Getty Images und über 80 anderen Kollektionen bezieht. Die Preise entsprechen demnach auch diesen großen Agenturen und reichen von um die 30,00 Euro bis hin zu um die 400,00 Euro, je nach Bildgröße.


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inmagine.com

Website: inmagine.com
Angebot: Bilder, Bilderkollektionen, Image Retouching Service, Recherche-Service
Kategorien (Auszug): Tiere, Kunst & Architektur, Kinder, Beauty, Feiern & Feiertage, Familien, Flirten & Romantik, Erziehung, Fitness & Wellness, Gesundheit & Medizin, Verschönern & Renovieren, Illustrationen, Landschaften & Reisen, Mobil- & Telekommunikation, Natur, Objekte & Ornamente, Menschen, Wissenschaft, Senioren, Sport, Teenager, Industrie & Transport
Preise: Valueimages Collections ab 10 EUR/Bild, Einzelbilder ab 5 EUR
Kaufen: Kreditkarte, PayPal
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Telefon, Email, Faq, Chat

inmagine.com bietet uns den außergewöhnlichen und kostenlosen Service an, die Bildrecherche zu übernehmen. Einfach das Projekt und Konzept beschreiben und schon erhalten Sie hoffentlich passende Bildfunde. Und wenn dieses Foto dann nur fast perfekt ist, bietet imagine.com einen Retuscheservice an, um zu maskieren, Farben zu ändern oder eine Collage anzulegen.


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freedigitalphotos.net

Website: freedigitalphotos.net
Angebot: Bilder
Kategorien: People, Business, Energy and Environment, Architecture, Food and Drink, Government & Public Services, Health And Beauty, Holidays and Events, Metaphors and Symbols, Nature, Objects, Science and Technology, Sports and Leisure, Transportation, Travel, Backgrounds
Preise: nach Bildgröße und Lizenz
Kaufen: Kreditkarte, PayPal
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Telefon, Kontaktformular, FAQ

freedigitalphotos.net bietet das Bildmaterial für private und kommerzielle Zwecke kostenlos an, doch für größere Auflösungen wird dann doch ein Betrag von bis zu 8,00 Euro fällig. Beim kostenlosen Einsatz muss die Quelle genannt werden.


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de.photos.com

Website: de.photos.com
Angebot: Bilder, Illustrationen
Kategorien: Architektur, Erziehung, Essen und Trinken, Feiern, Freisteller, Geschäftswelt, Gesundheitswesen und Medizin, Hintergründe, Industrie, Konzepte, Landwirtschaft, Menschen, Natur, Reisen, Religion, Sport, Strand, Symbole, Technologie, Tiere, Verkehr
Preise: Bildpakete ab 0,74 EUR pro Download, Abonnements ab 14,62 EUR pro Woche
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Kontaktformular, FAQ

Photos.com bietet einzelne Fotos schon ab 1,59 Euro an, im Abo verringert sich dieser Preis auf 0,15 Euro. Photos.com ist ein Unternehmen von Getty Images, und so zeigt das Archiv auch sehr hochwertiges Material. Die Bildpakete sind hier eine interessante Option, die Kosten zu kontrollieren.


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matton.com

Website: matton.com
Angebot: Bilder, CD’s, Schriften, Filmmaterial und Musik, Karten und Illustrationen, Kostenlose Bildrecherche
Kategorien (Auszug): Abstrakt, Business, Essen und Trinken, Feste und Hochzeiten, Finanzen und Banken, Landkarten, Gesundheit, Hintergründe, Industrie, Jahreszeiten, Kommunikation, Kunst und Illustration, Reise und Tourismus, Senioren und Rentner, Transport, Wissenschaft
Preise: Abo 10 Bilder/Monat ab 25 EUR, Abo 30 Bilder/Monat ab 60 EUR, Abo 25 Bilder/Tag ab 287 EUR
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Email, Telefon, FAQ

Das Angebot von matton.com umfasst neben Fotos und Illustrationen auch Karten, Videos, Fonts und Musik. Auch ganze Bild-CDs werden geboten. Auch nach der ersten Suche ist noch eine Filterung möglich, etwa nach Farben oder Kategorien.


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de.123rf.com

Website: de.123rf.com
Angebot: Bilder, Vektor, Video, Audio, Logo
Kategorien (Auszug): Abstrakt, Kinder, Beauty, Business, Erziehung, Essen & Trinken, Familie, Texturen, Hochzeit, IT & Kommunikation, Natur, Menschen, Mode, Sport, Tiere
Preise: Standard-Abo 5 XXL Bilder/Tag ab 89 EUR, Premium-Abo 26 XXL Bilder/Tag ab 229 EUR, Credits ab 20 EUR
Kaufen: Kreditkarte, PayPal
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Kontaktformular, Email, Telefon, FAQ, Blog, Tutorials

123RF bietet Fotos, Vektoren, Videos und Audiomaterial an. 20 Credits kosten hier 20,00 Euro, wobei die jeweils größte Bildvariante 10 Credits verlangt, im Großformatdruck auch mal 300 Credits. Günstiger werden die Credits bei größeren Mengen oder im Abonnement.


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veer.com

Website: veer.com
Angebot: Bilder, Vektoren, Schriften
Kategorien: Architektur, Bildung, Business, Ernährung, Familien, Gesundheitswesen, Landschaften, Lifestyle, Medizin & Wissenschaft, Menschen, Natur, Reisen & Urlaubsziele, Schönheit, Sport, Strukturen, Technologie, Tiere, Transportwesen, Umwelt, Vektor-Illustrationen
Preise: Bilder ab 1,50 EUR, Fonts ab 8,50 EUR, Creditpakete (Bilder ab 0,77 EUR, Fonts ab 4,62 EUR)
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Email, Telefon, FAQ, Suchtipps

Veer bietet uns neben Fotos und Vektoren auch Schriften an. Nach einer ersten Suche kann noch die optionale Filterung nach Bildgröße und Preise erfolgen, um schneller das passende Bildmaterial zu entdecken. Die Preise reichen von 1,50 Euro bis hin zu 11,75 Euro, je nach Größe des Fotos.


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thinkstockphotos.de

Website: thinkstockphotos.de
Angebot: Bilder, Vektorgrafiken, Illustrationen
Kategorien: Architektur und Bauwerke, Business, Entertainment, Erziehung, Essen und Trinken, Feiertage und Feste, Gesundheit und Beauty, Hintergründe, Illustrationen, Industrie, Konzepte und Ideen, Menschen und Lifestyle, Natur, Objekte, Reisen, Retro, Sport, Technologie, Tiere, Vektorgrafiken, Wissenschaft und Medizin
Preise: Bildpakete ab 39 EUR, Abonnements ab 113 EUR
Kaufen: Kreditkarte
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Email, Telefon, FAQ

Auch Thinkstock bedient sich anderer Bildarchive, wie etwa Getty Images, iStockphoto und Jupiterimages. Thinkstock unterschiedet nur in Bildpakete oder Abonnements. So gibt es etwa fünf Downloads im Paket für 39,00 Euro oder eben Monats- oder Jahresabos, von 113,00 bis 249,00 Euro.


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Stock-Foto-Agenturen: freefoto.com

Website: freefoto.com
Angebot: Bilder
Kategorien: USA, Business, Europa, Natur, Andere, Transport, Großbritannien
Preise: -/-
Kaufen: -/-
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Email, Telefon, FAQ, Blog

FreeFoto hat zwar nur 132.549 Fotos im Archiv, dafür aber 3640 Kategorien. Abgesehen von diesen Zahlen bietet dieses kostenlose Bildarchiv keine großen Überraschungen, dafür einige, wenige Perlen. Nutzen Sie bei der Suche nur ganz allgemeine Suchbegriffe, um erfolgreich zu sein.


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imageafter.com

Website: imageafter.com
Angebot: Bilder, Texturen
Kategorien: Architektur, Art, Industrie, Mechanik, Natur, Objekte, Fahrzeuge
Preise: -/-
Kaufen: -/-
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: FAQ, Email

Das Fotoarchiv imageafter.com ist eines der ältestens, wobei sich das außergewöhnliche Design gefühlt schon seit Jahrzehnten nicht mehr geändert hat. Die Fotos führen nunmehr auch zum größten Teil auf das Angebot von Dreamstime. Einige der Fotos sind exklusiv auf imageafter.com zu finden und kostenlos im Download.


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canstockphoto.de

Website: canstockphoto.de
Angebot: Bilder
Kategorien (Auszug): Abstrakt, Architektur, Büro, Computer, Geschäftswelt, Illustrationen, Kommunikation, Künste, Luftaufnahmen, Scrapbooking
Preise: Credits-Pakete ab 10 EUR, Abonnements ab 39 EUR, Sofort-Downloads ab 2,75 EUR
Kaufen: Kreditkarte, PayPal
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Kontaktformular, Email, FAQ

Die Preise auf canstockphoto.de reichen von 2,75 Euro bei Auflösungen von 800 x 715 Pixel bis zu 10,00 Euro, bei 5500 x 4900 Pixel. Die Bildqualität ist recht durchmischt, doch gute Qualität ist schnell gefunden.


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commons.wikimedia.org/wiki/

Website: commons.wikimedia.org/wiki/
Angebot: Bilder, Sounds, Videos
Kategorien: Natur, Society, Kultur, Wissenschaft, Engineering, Erde, Weltraum, Art, Klang, Videos
Preise: -/-
Kaufen: -/-
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: FAQ

Wer sich an die Lizenzvorgaben hält, kann praktisch das komplette Fotomaterial von Wikipedia nutzen. Dazu müssen Sie etwa den Urheber nennen oder das Ergebnis, in dem das Foto verarbeitet wurde, ebenfalls freigeben.


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photoxpress.com

Website: photoxpress.com
Angebot: Bilder, Vektoren
Kategorien: Abstrakt, Architektur, Hintergründe & Texturen, Unternehmen, Konzepte, Gefühle & Emotionen, Flora & Fauna, Essen & Trinken, Menschliche Merkmale, Landschaft, Freizeit, Lebensstil, Objekte, Andere, Menschen, Wissenschaft & Natur, Soziale Fragen, Sport & Freizeit, Technologie, Transport, Reisen, Wohlbefinden
Preise: Pakete ab 9,99 EUR/Monat
Kaufen: Kreditkarte, PayPal
Suchfunktionen: Suchfeld und Kategorien
Supportangebote: Kontaktformular, FAQ, Blog

Vektoren und Fotos bietet uns photoxpress.com an. Die Preise werden nicht offen kommuniziert, aber zumindest gibt es die allgemeine Garantie, dass ein günstigeres Abonnement eines anderen Stockanbieters jederzeit unterboten werden kann. Über 20.000.000 Bilder werden angeboten.


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(dpe)

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Fotografie Inspiration

Unsplash.com liefert 10 hochauflösende Bilder alle 10 Tage: kostenlos

Fotos, die frei nutzbar sind, sind immer gern gesehen. Nur ist die Frage der freien Verwendbarkeit in aller Regel an mehr oder minder schwer zu durchschauende Lizenzbestimmungen geknüpft. In machen Ländern, Deutschland ist da ganz weit vorne, kann die Verwendung der Bilder, die man nicht selber geschossen hat, zu einem regelrechten Lauf durchs Minenfeld ausarten. Von daher sind Fremdbilder umso sicherer, je geringer der Lizenz-Overhead ist. Das neue Projekt Unsplash.com der Projekt-Plattform Ooomf.com liefert genau solches Material.

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Unsplash.com: Quasi gemeinfrei mit CC Zero

Unsplash.com ist ein mit Tumblr realisiertes Timeline-orientiertes Bilder-Projekt. Ähnlich, wie ich es mit Lebensmittelfotos.com für den Bereich der Nahrungsmittel realisierte, stehen auf Unsplash.com ausschließlich Bilder bereit, deren Urheber, so weit es die rechtlichen Rahmenbedingungen zulassen, auf sämtliche ihnen zustehenden Schutzrechte verzichten. Alle Bilder auf Unsplash.com stehen unter CC Zero. Das Hosting erfolgt in der Amazon-Cloud.

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Unsplash.com ist kein ausgesprochener Image-Provider, wie etwa Pixabay oder Freerange Stock. Es gibt keine Kategorien, keine Keywords, nichts dergleichen. Es gibt schlicht und ergreifend im Rythmus von 10 Tagen 10 kostenlose hochauflösende Fotos. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Fotos kann jedermann einreichen. Welche Bilder letztlich verwendet werden, entscheidet eine Redaktion. Zum jetzigen Zeitpunkt, das Projekt ist noch sehr jung, beherbergt Unsplash.com knapp 60 Fotos, darunter recht viele Landschafts- und Städteaufnahmen, aber auch einen ganzen Satz ordentlicher Bilder rund um Apple-Produkte im täglichen Einsatz.

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Da man nicht suchen, nicht kategorisieren und auch ansonsten nicht strukturiert an den Bildbestand rangehen kann, empfiehlt es sich, der Empfehlung des Betreibers zu folgen und sich in die Mailingliste einzutragen. Auf diese Weise werden Ihnen die versprochenen 10 Bilder pro 10 Tage in Ihre Mailbox gesendet. Ich habe meine Adresse mal hinterlegt. Der vorhandene Bestand hat mich überzeugt. Auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt. Ein gutes Dutzend sehr brauchbarer Bilder war jedoch für mich schon bislang dabei. Alle Bilder aus diesem Beitrag stammen von Unsplash.com.

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Welche Dienste nutzen Sie, wenn es um kostenfreie Bilder geht?

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Fotografie Inspiration

Freerange Stock: Neue Fotografen-Community bietet kommerziell nutzbare Fotos völlig kostenlos

Freerange Stock, ein verhältnismäßig neuer Vertreter im weiten Feld der Stock-Foto-Provider, überrascht mit einem ungewohnten Ansatz. Alle Bilder sind völlig frei kommerziell nutzbar. Nicht einmal Quellenangaben oder Backlinks werden verpflichtend verlangt. Geld fließt direkt keines. Fotografen werden an den Adsense-Einnahmen der Site beteiligt. Einzige Voraussetzung ist das Anlegen eines Accounts…

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Freerange Stock: Professionelle Bilder, hunderttausende Mitglieder

Die Mitgliederzahl von Freerange Stock nähert sich schnell der 400.000. Das ist verständlich, immerhin ist eine Mitgliedschaft zwingende Voraussetzung, um die Bilder herunterladen und verwenden zu dürfen. Mitgliedern stehen eine Lightbox zum bequemen Zwischenparken der gesammelten Bilder und weitere Community-Funktionen, etwa das Anlegen eines Blogs zur Verfügung.

Freerange Stock ist offen für Foto-Kontributionen von außen, obschon nach eigenen Angaben der Grundstock bislang von In-House Fotografen angelegt wurde. Als Fotograf registrieren kann sich prinzipiell jeder, über die Aufnahme der eingereichten Fotos in das Directory entscheidet allerdings eine Redaktion. Die Voraussetzungen sind gängiger Standard und auch bei anderen Providern nicht lockerer.

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Für den Verwender wichtig ist die Garantie, keine Bilder kleiner 2600 x 1400 Pixeln anzubieten. Mit fast 4 Megapixel lässt sich schon so einiges machen. Einschränkungen gibt es kaum. Man darf halt die Fotos nicht redistributieren oder in ähnlicher Weise, also etwa als Aufdruck auf für den Verkauf bestimmten T-Shirts, Tassen, Postern und so weiter verwenden.

Das Auffinden geeigneter Bilder ist weniger komfortabel als bei Wettbewerbern gelöst. Es gibt keinerlei Kategorien, der gesamte Prozess läuft über Suchbegriffe. Einzig die 100 neuesten Bilder und die 100 beliebtesten Bilder lassen per Tab direkt anwählen. So muss man sich die Mühe machen, konkrete Suchbegrife zu ersinnen. Das sich daraus ergebende Resultat kann sich jedoch in den meisten Fällen durchaus sehen lassen. Die Fotografen geben sich offenbar Mühe, ihre Bilder in sinnvolle Zusammenhänge zu platzieren.

Ebenso wie andere Plattformen refinanziert sich auch Freerange Stock über das Einblenden von Shutterstock-Material oberhalb der freien Bilder. Anders als bei anderen ist dieser Bereich jedoch optisch deutlich abgegrenzt. So kann es nicht zu Irritationen in der Frage, welches Bild nun frei verwendbar ist und welches mehr oder weniger gesalzene Beträge erfordert, kommen.

Freerange Stock: außerordentlich gut gepflegt, viele exklusive Fotos

Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass sehr viele Bilder außerordentlich gut als Symbolbilder zu gebrauchen sind. Gerade Redakteure kennen das Problem, dass es stets eines sinnvollen Bildes bedarf, häufig aber nur solche mit Symbolcharakter Sinn ergeben würden. Eben diese sind jedoch, zumindest nach meiner jahrelangen Erfahrung, eher Mangelware. Freerange Stock hat sich aufgrund dieser Tatsache bereits jetzt einen Platz in meinem täglichen Workflow gesichert.

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Der Umstand, dass Freerange Stock selbst Fotografen beschäftigt, sorgt dafür, dass es dort einige Tausend exklusive Fotos gibt, die man nicht auf anderen Plattformen finden kann. Zweitausend dieser Bilder hat Freerange Stock über spezielle Katalog-Kompilationen bereits verfügbar gemacht. Nach eigenen Angaben stellen diese aber nur einen Bruchteil des existierenden Archivs dar. Weiteres exklusives Material wird also nach und nach eingestellt werden.

Die Gesamtzahl aller Bilder, also inklusive derjengen von externen Fotografen, konnte ich nicht ermitteln. Es sind jedenfalls dermaßen viele, dass jeder von mir getestete Suchbegriff stets mindestens 300 Ergebnisse zeitigte.

Wer sich an der verpflichtenden Mitgliedschaft stößt, sollte mehrererlei bedenken. Zum einen ist es für eine auf Community ausgerichtete Site wichtig, möglichst hohe Mitgliederzahlen vorweisen zu können. Je mehr Mitglieder, desto attraktiver wird die Site für interessierte Fotografen. Zum anderen bestehen die erhobenenen Daten lediglich aus Name und E-Mail-Adresse, niemand wird da ausgeforscht.

Für Fotografen besteht die Attraktivität der Site zum einen darin, Aufmerksamkeit und Feedback zu erhalten, Diskussionen zu Beiträgen finden rege statt. Zum anderen werden Fotografen an den Adsense-Einnahmen der Seite beteiligt. Die Erlöse aus den Anzeigen, die auf der Detailseite des jeweiligen Fotos eingeblendet werden, gehen nach Auskunft des Betreibers zu 100% an den Fotografen, im Übrigen kommt ein Verteilschlüssel zum Einsatz.

Fazit: Kostenlos, kommerziell nutzbar, keine Nachweispflicht, hohe Auflösungen, Tausende Fotos exklusiv. Was kann man mehr wollen?

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Fotografie Inspiration

Mund zu! 30+ erstaunliche Fotomanipulationen

Wer gerne fotografiert, der bearbeitet seine Bilder auch gerne. Profifotografen sagen: „You don’t just take a photo, you make it!“ Was gibt es Schöneres, als mit einem Foto zu spielen, indem man verschiedene Effekte, Filter oder Farben hinzufügt. Die Ergebnisse sind unterschiedlich: manchmal unschön, manchmal mittelmäßig, aber sehr oft wahrhaftig erstaunlich! Einige Beispiele schöner Fotomanipulationen stelle ich Ihnen im folgenden Beitrag vor. Mir ist des Öfteren der Kiefer runtergefallen…

Designer: Erik Johannson Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: erikjohanssonphoto.com

Diese Fotomanipulationen sind nichts für labile Kiefer!

Im Folgenden stelle ich Ihnen einige von mir ausgewählte Beispiele vor. Ausschlaggebend für die Auswahl war mein persönlicher Geschmack ;-)

Designer: Mikko Lagerstedt Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: behance.net
Designer: Mikko Lagerstedt

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: behance.net

Designer: Fábio Araujo Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: behance.net
Designer: Fábio Araujo

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: behance.net

Designer: FINISHIZER Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: behance.net
Designer: FINISHIZER

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: behance.net

Designer: Fabio Arajuo Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: behance.net
Designer: Fabio Arajuo

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: behance.net

Designer: The Swan Photography Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: thedesigninspiration.com
Designer: The Swan Photography

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: thedesigninspiration.com

Designer: Michael Oswald Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: boredpanda.com
Designer: Michael Oswald

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: boredpanda.com

Designer: Michael Oswald Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: boredpanda.com
Designer: Michael Oswald

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: boredpanda.com

Designer: Michael Oswald Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: boredpanda.com
Designer: Michael Oswald

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: boredpanda.com

Designer: Michael Oswald Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: boredpanda.com
Designer: Michael Oswald

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: boredpanda.com

Designer: Allison Wonderland Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: flickr.com
Designer: Allison Wonderland

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: flickr.com

Designer: streetatmosphere Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: devianart.com
Designer: streetatmosphere

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: devianart.com

Designer: Patrick Monkel Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: creattica.com
Designer: Patrick Monkel

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

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Designer: Tomek Zelmanski Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: creattica.com
Designer: Tomek Zelmanski

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

Quelle: creattica.com

Designer: Kevin Roodhorst Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: creattica.com
Designer: Kevin Roodhorst

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

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Designer: ClockworkDesigns Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: devianart.com
Designer: ClockworkDesigns

Werkzeug/Technik: Photoshop CS6

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Designer: streetatmosphere Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: devianart.com
Designer: streetatmosphere

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Designer: Emerald-Depths Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: devianart.com
Designer: Emerald-Depths

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Designer: Erik Johannson Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: erikjohanssonphoto.com
Designer: Erik Johannson

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Designer: streetatmosphere Werkzeug/Technik: Photoshop CS6 Quelle: devianart.com

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Fotografie Inspiration

Videodreh fürs Web: Teil 1 – die günstige Lösung

Ein Internet ohne Videos? Fast unvorstellbar. Ob YouTube oder über die eigene Webseite – schnell produzierte und originelle Filme sind voll im Trend. Braucht man für einen Text nur das Notebook, für einen kleinen Audiobetrag auch nicht viel mehr – sind Videos doch deutlich schwieriger zu produzieren. Es braucht eine Kamera, richtigen Ton, gutes Licht und Geschick bei der Postproduktion. Zumindest bei der Hardware liegen im Einstieg die Hürden nicht unendlich hoch, wie man am Beispiel des iPhone sieht.

Keine Frage: Moderne Smartphones haben eine beeindruckende Videokamera eingebaut. Da liegt die Idee nahe, auch zumindest halbwegs professionelle Produktionen mit dem kleinen Wegbegleiter zu realisieren – vorneweg als erstes taugliches Gerät dieser Art, das Apple iPhone. Schon viele Fernsehsender und Produktionsgesellschaften experimentieren seit geraumer Zeit mit der Technologie in der Westentasche. Die Investitionen sind jedoch entsprechend. Nur hochpreisige und überaus schwerfällige Technik wird angebunden. Das ist schon hinsichtlich Komplexität und des finanziellen Aufwandes wirklich nur für ambitionierte Videoproduzenten brauchbar. Dabei kann der Einstieg ganz einfach sein.

Kein Video ohne Stativ

Vieles lässt sich mit Unerfahrenheit und dem Newcomer-Bonus verzeihen – nicht jedoch verwackelte Videos. Über kurze Zeit liegt das Smartphone vielleicht noch gut in der Hand und die Ergebnisse sind relativ ruhig. Interviews oder lange statische Aufnahmen sind jedoch unmöglich ohne richtiges Stativ. Entsprechend des unkonventionellen Einsatzes bedarf es jedoch auch einer klugen Lösung. Der GorillaPod Video ist für mich am praktikabelsten. Auf kleinsten Raum ist das zähe Ungetüm unterzubringen und wirklich immer griffbereit. Durch flexible Beine und magnetische Füße lässt sich das kleine Stativ nahezu überall anbringen. So wird die relativ kleine Größe schnell kompensiert. Doch auch auf den drei kleinen Füßen auf einem Tisch stehend lassen sich gute Videos machen. Der integrierte Schwenkarm ist jedoch leider nicht mehr als eine kleine Anspielung an die großen Stative. Wirklich effektiv nutzen lässt sich die Funktion durch eine manchmal schwerfällige Mechanik und die fehlende Stabilität leider nicht. Trotzdem ist der kleine Helfer für knapp 30 US-Dollar fast unabdingbar. Für weitere 20 US-Dollar gibt es die Halterung für das Mobiltelefon. Durch die Federmechanik ist diese jedoch leider etwas wackelig – da gibt es besseres.

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Eine solidere Haltung

Auf dem Stativ muss das iPhone auch halten. Anders als professionelle Videokameras ist das iPhone jedoch nicht für ein Stativ gedacht. Entsprechend muss nachgerüstet werden. Die optionale Halterung des GorillaPod ist leider etwas anfällig – GLIF ist da weitaus besser. Die multifunktionale iPhone-Halterung für solide 30 US-Dollar ist absolut das Geld wert. Einmal das iPhone eingespannt ist es fast bombensicher eingeklemmt. Schließlich gibt es kaum einen tragischeren Vorfall, als ein während des Drehs ein fallendes iPhone beobachten zu müssen. Die kleine Halterung ist voll kompatibel zum GorillaPod und wenn der Dreh vorbei ist, lässt sich mit dem kleinen Tool auch noch das iPhone im Bett schräg stellen. Passt.

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Guter Ton für den direkten Kontakt

Eingebaute Mikrofone sind seit jeher ein Ärgernis für aufnahme-ambitionierte Nutzer. So ist auch kaum daran zu denken, mit dem integrierten Mikrofon des iPhone irgendwelche Videos produzieren zu können. Schon bei geringer Entfernung dominieren die Störgeräusche und für eine gute Qualität müsste man fast mit der Nase das Display berühren. Ein externes Mikrofon muss her. Leider gibt es nicht unendlich viel Auswahl. Mit dem iRig Mic existiert zumindest eine solide Lösung. Das Handmikrofon kann einfach in den Kopfhöreranschluss gesteckt werden. Gleich im Anschluss können spannende Interviews geführt oder auch Ansager gedreht werden. Das Mikrofon liegt durch die schwere Verarbeitung gut in der Hand. Leider ist der Eindruck besser, als die Resultate wirklich werden. Einige Störgeräusche sind unvermeidlich und auch die Bedienung steckt voller Tücken. Das Mikrofon verfügt über drei Einstellungen der Empfindlichkeit. Nur die mittlere Position liefert wirklich akzeptable Resultate bei einer normalen Verwendung – das muss man auch erstmal herausfinden. Für knapp 50 US-Dollar ist das Teil zudem nicht gerade günstig, bei richtiger Verwendung jedoch gut angelegtes Geld.

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Ton für die volle Handfreiheit

Nicht immer muss es ein Handmikrofon sein. Wer nicht das iRig Mic auf einen Besenstil als Mikrofonangel schrauben möchte, hat wenig Alternativen. Der gleiche Hersteller bietet mit dem iRiG Mic Cast einen kleinen Mikrofonaufsatz an, der es mächtig in sich hat. In nicht allzu weiter Entfernung liefert das kleine Mikrofon wirklich solide Ergebnisse und ist kein Vergleich zu dem integrierten Tonabnehmer. Mittels verschiedener Empfindlichkeiten lässt sich der Klang noch etwas optimieren. Für ungefähr 30 US-Dollar ein kleines Wunderwerk, das im Einsatz wirklich überzeugt. Die Grenzen sind jedoch auch klar die Stärken, bei dem der große Bruder aufholen kann. Auch hier gebe ich klar eine Empfehlung als zweites Mikrofon, wenn gerade kein Handmikrofon benötigt wird.

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Fazit

Für ungefähr 100 US-Dollar lässt sich aus einem normalen iPhone eine solide Lösung für die mobile und stationäre Videoproduktion schaffen. Ausprobieren lohnt, wenn sonst die Anschaffung einer Videokamera ansteht. Die Ergebnisse lassen sich sehen und mit den Hilfsmitteln wird der Abstand zu (semi-)professionellem Video relativ gering. Problempunkte wie Licht oder Objektiv können leider im Fokus einer möglichst günstigen Umsetzung nicht vollständig gelöst werden – zu kostenintensiv sind die Lösungen im Vergleich. In einem weiteren Beitrag werden wir uns bald mit einer professionelleren Lösung befassen…

(dpe)

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Fotografie Inspiration

Naturfotografie: Mit 10 einfachen Schritten zum perfekten Foto

Was macht einen großartigen Fotografen aus? Worin unterscheiden sich die lediglich guten von den wirklich talentierten? Spontan mag einem da vieles einfallen. Sicherlich sind die Motivwahl, das Licht, die Stimmung und auch einfach nur der Moment bestimmende Faktoren, wenn es darum geht, fantastische Fotos zu schießen. Ich behaupte jedoch, dass es da noch einen weit wichtigeren Aspekt gibt, einen, der all das bereits genannte umschließt und in der Kombination den Unterschied macht. Ich rede von der Kunst der Komposition. Komposition, das künstlerische Arrangieren und Platzieren von visuellen Elementen ein und desselben Bildes innerhalb seiner sichtbaren Grenzen, ist die wichtigste, gleichzeitig aber auch schwierigste Anforderung an einen großartigen Fotografen.

In meinem Ebook Visual Flow: Mastering the Art of Composition stelle ich viele Methoden und Techniken vor, die die wahren Meister der Malerei (und der Fotografie) schon seit Jahrhunderten beherrschen. Das Buch ist sehr ausführlich mit seinen fast 300 Seiten, weshalb ich mich bemüht habe, die wesentlichen Konzepte auf den Umfang eines Artikels einzudampfen. Die folgenden 10 Techniken halte ich für die wichtigsten auf dem Weg zum perfekten Foto. Beachten Sie diese, werden Ihre Bilder unter Garantie nicht schlechter werden.

1. Lerne, abstrakt zu denken

Der bekannte Fotograf Minor White sagte einmal: “Beim Fotografieren von Objekten, sollte man den Fokus nicht darauf legen, zu zeigen, was sie sind, sondern darauf, was sie sein könnten”. White meinte damit, dass Fotografen lernen sollten, Bildkomposition abstrakt zu durchdenken. Versuchen Sie die Objekte Ihrer Szenerie nicht im Wortsinne zu sehen, also denken Sie über Wasserfälle, Berge, Bäume und so weiter nicht als solche nach, sondern sehen Sie sie vielmehr als Formen, Räume, Perspektiven oder Farben. Dieser Vorgang ist ein wichtiger erster Schritt. Wenn es Ihnen gelingt, Elemente Ihres Bildes abstrakt zu betrachten, dann sind Sie bereit für weitere, fortgeschrittenere Kompositions-Techniken.

Light-is-Life

2. Beweg Dich

Ansel Adams pflegte zu sagen: “Ein guter Fotograf weiß stets, wo er zu stehen hat.” Das sorgfältige Betrachten eines Motivs ist der sicherste Weg, das besondere, originelle Element darin zu finden. Für ein bisschen Neugierde muss man bisweilen lange Wege gehen. Wenn Sie sich aber Fragen wie "Wie wird die Aussicht wohl von dem kleinen Hügel da drüben aus aussehen?" nicht stellen, dann begrenzen Sie sich auf die gängigsten Aufnahmen, solche, die vermutlich Dutzende vor Ihnen schon gemacht haben. Um einzigartige und beachtenswerte Aufnahmen zu machen, kommen Sie nicht umhin, sich zu bewegen. Sie müssen mit unterschiedlichen Winkeln, Positionen und Abständen experimentieren. Nur dann besteht die Chance, etwas Außergewöhnliches zu erschaffen.

Eternal-Mirror

3. Verwende vorhandene starke Strukturen für gelungene Kompositionen

Einfache Formen, wie Dreiecke, Kreise, Linien, Zick-Zack-Muster, erregen Aufmerksamkeit. Dabei entstehen simple, aber eindrückliche Kompositionen. Sie können sogar gezielt nach Formen suchen, um die gesamte Komposition darauf zu basieren. In anderen Fällen können Formen aber auch lediglich den Hintergrund für noch komplexere Kompositionen bilden.

Shadows-and-Sand

4. Erzeuge Tiefe in deinen Fotos

Um den Betrachter regelrecht ins Bild zu saugen, bietet sich die Manipulation der relativen Größe eines Objekts an. Eine bekannte Technik, das zu erreichen, nennt sich "Forced Perspective". Bei dieser Technik sorgt man mit fotografischen Mitteln dafür, dass ein Element des Bildes weitaus prominenter erscheint, als es tatsächlich ist. Man kann dies sehr gut erreichen, indem man ein nahe gelegenes Objekt des Bildes mit einer Weitwinkel-Linse fokussiert. So erscheint das Objekt weit größer und visuell bedeutsamer als die entfernter gelegenen Bildteile, die sich erst entfalten, wenn der Betrachter den Blick von dem ersten Blickfang weg bewegt. Mit "Forced Perspective" lassen sich sehr dynamische Verbindungen zwischen nahen und entfernt gelegenen Bildobjekten herstellen.

Kaleidoscope

5. Leite die Aufmerksamkeit des Betrachters

Natürliche Leitelemente sind ebenfalls sehr hilfreich, wenn es darum geht, den Betrachter stärker in das Bild einzubinden. Linien, die sich vom Vordergrund in den Hintergrund hinein erstrecken sind dabei besonders wirkungsvoll. Auch andere Elemente sind geeignet, etwa sich durch das Bild schlängelnde Flussläufe oder Berglinien mit klaren Kontrasten. Die besten Fotos dieser Art erlauben das Eintauchen von nah nach fern und zurück oder von oben nach unten oder beides.

Into-the-West-Away

6. Wiederkehrende Muster erregen Aufmerksamkeit

Die Menschen werden von Mustern automatisch angezogen. Wiederkehrende Formen und Farben können verwendet werden, um den Betrachter von einem Bildelement zum nächsten zu leiten.

Reaching-for-Light

7. Nutze leere Flächen als Widerpart

Verlassen Sie sich nicht nur auf Objekte bei der Erstellung aussagefähiger Kompositionen. Freie Flächen sind mindestens genau so gut geeignet. So könnte man etwa einen schönen Kontrast konstruieren, indem man auf der einen Seite des Bildes Objekte und auf der anderen Seite nur freie Fläche, etwa blauen Himmel, platzierte.

Desert-Dream

8. Nutze natürliche Rahmen für die zentralen Objekte

Der Einsatz natürlicher Rahmen sorgt für Tiefe und Fokus, vereinfacht aber auch die Komposition an sich. Typische Beispiele für natürliche Rahmen sind Bäume, Felsbögen oder alte Scheunenfenster. Häufig wirkt der Effekt am besten, wenn zwischen dem Rahmen und dem sonstigen Bildinhalt starke Kontraste vorherrschen, etwa wenn verschattete Bäume die von der Sonne hell erleuchtete Bergspitze rahmen.

Desert-Window

9. Sorge für Bewegung im Auge des Betrachters

Wollen Sie sehr dynamische Kompositionen erschaffen, sorgen Sie dafür, dass der Betrachter gleich mehrere interessante Punkte im Bild findet. Dabei sind Gegensätzlichkeiten sehr nützlich, denn diese erzeugen Energie. Achten Sie auf Linien oder Formen, die sich in unterschiedliche Richtungen bewegen und versuchen Sie daraus eine ausgewogene Komposition zu kreieren.

Devils-Eye

10. Schaffe einen logischen Startpunkt für die visuelle Reise des Betrachters

Indem Sie dem Betrachter einen ganz offensichtlichen Einstiegspunkt anbieten, helfen Sie diesen nicht nur, das Bild strukturiert zuu erschließen, sondern Sie bringen auch Ordnung in eine ansonsten möglicherweise chaotische Szenerie. Visuelle Bezugspunkte sind in der Regel sehr einfache, aber häufig gerade deswegen überraschende und beeindruckende Elemente im Vorder- oder Hintergrund eines Bildes. Die besten Vertreter ihrer Art schaffen es, das Auge des Betrachters immer wieder anzuziehen, so dass es kaum gelingt, den Blick vom Foto abzuwenden.

Patience-and-Persistence

Damit komme ich zum Ende. Natürlich konnte ich in diesem Artikel nur einige ganz grundlegende Tipps zum Thema Bildkomposition geben. Wenn Sie sich wesentlich intensiver damit befassen wollen, empfehle ich Ihnen den Kauf meines Ebooks Visual Flow: Mastering the Art of Composition. Wenn Sie sich für grundlegende Tipps und Techniken zur Naturfotografie interessieren, empfehle ich Ihnen mein kostenloses Ebook 20 Indispensable Photo Tips.

Über den Autor

Ian Plant ist Berufsfotograf, Autor und Abenteurer. Fotografisch konzentriert er sich auf die Natur, allen voran Landschaften. Er ist regelmäßiger Autor für das Outdoor Photographer Magazine, Redakteur beim Popular Photography Magazine, Kolumnist für das Landscape Photography Magazine und ein Tamron Sponsored Pro. Außerdem erstellte er bereits eine ganze Reihe von Fachbüchern und Video-Tutorials. Wenn Sie mehr über ihn und seine Arbeit erfahren wollen, besuchen Sie ihn daheim auf http://www.ianplant.com.

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Heimstatt für Fotografen: 500px wird noch attraktiver mit neuem Portfolio-Konzept, erhöht Upload-Limit für Free-Accounts

500px hat in den Reihen (semi-)professioneller Fotografen Flickr schon längst den Rang abgelaufen. Wer sich einmal durch den Dienst geklickt hat, der weiß auf Anhieb, wie das passieren konnte. 500px ist nicht nur viel schöner anzusehen, sondern auch wesentlich eleganter zu handhaben. So macht es Spaß, Fotos zu betrachten und zu erwerben. Fotografen dürfen sich freuen. Anfang Mai wird 500px das komplett überarbeitete Portfolio-Konzept vorstellen. Auf dessen Erfolg würde ich Wetten eingehen.

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500px: Bildsuchmaschine par excellence

Wenn Sie sich durch 500px bewegen, kommen Sie nicht notwendigerweise mit Portfolios in Berührung. Auf der Anwenderseite bietet 500px ein Konzept, das sich nicht am einzelnen Fotografen orientiert, sondern sich eher wie eine Suchmaschine für Bilder verhält.

Über eine Freitext-Suche oder grobe Kategorien, wie Popular, Upcoming und Fresh, aber auch über feiner definierte Kategorien, wie City & Architecture oder Landscapes nähert man sich dem einzelnen Bild. Dieses steht im Vordergrund, der Fotograf zunächst nicht. Ergänzt wird die Anmutung der Bildsuchmaschine durch eine redaktionelle Kategorie namens Editor’s Choice, in der sich handverlesene Werke finden, die die 500px Redaktion für sehenswert erachtet.

Ist man nun auf einem der vielen Wege zu einem konkreten Foto gelangt, zeigt die Detailseite zum entsprechenden Bild auf der rechten Seite den Fotografen an. Hier hätten Sie übrigens direkt die Möglichkeit, das Bild zu kaufen, so der Fotograf diese Möglichkeit vorgesehen hat:

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Interessieren Sie sich für weitere Werke desselben Fotografen, klicken Sie den Benutzernamen an und gelangen auf das entsprechende Profil:

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Portfolio: die eigene Foto-Website im Netz

Bis hierhin sind Sie nicht mit Portfolios in Berührung gekommen und brauchten das im Grunde auch in Zukunft nicht. Sie müssten schon gezielt den Link Portfolio, den ich im obigen Screenshot mit einem roten Pfeil markiert habe, klicken. Nur dann würden Sie zu zum Beispiel dieser Darstellung gelangen:

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Sie erkennen an der Adressleiste, dass nun eine Subdomain der Art nutzername.500px.com aufgerufen wurde, während die normalen Fotografenprofile auf 500px.com/nutzername lauten. Sie erkennen weiterhin, dass sich die Portfolio-Seite in keiner Weise in der üblichen Diensteoptik von 500px präsentiert, nicht mal überhaupt einen direkten Rückschluss auf 500px impliziert.

500px stellt für die Portfolios etliche Themes zur Verfügung, aus denen Fotografen eines wählen können. Eventuell fragen Sie sich, wofür das Portfolio letztlich gut sein soll, bricht es doch komplett aus 500px aus und stellt eine fast schon autark wirkende Plattform bereit.

Nun, genau das ist die Absicht dahinter. Mit einem Portfolio können sich Fotografen ihre eigene Website auf der Basis der 500px-Infrastruktur und all ihrer bereits hinterlegten Bilder schaffen. Dieses Portfolio lässt sich dann unabhängig von 500px nutzen, im häufigsten Falle eben als Web-Präsenz des jeweiligen Fotografen. Flugs einen eigenen Domain-Namen über die Subdomain gelegt: Fertig.

Für Anfang Mai verspricht 500px nun einen kompletten Relaunch dieses Features, das in seiner derzeitigen Inkarnation einige Nachteile hat. Zum einen natürlich, aber das liegt in der Natur des Konzepts, verlässt man die 500px-Plattform, sobald man auf ein Portfolio wechselt. Die gesamte Infrastruktur, die UI des Dienstes ist weg. Das ist schade, aber nicht zu ändern, ohne das Konzept der autarken Fotografen-Website ad absurdum zu führen.

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Ein weiterer Nachteil bestand bislang in der eingeschränkten Auswahl verfügbarer Themes und deren noch eingeschränkterer Anpassungsmöglichkeiten. Das neue Portfolio-Feature wird deutlich mehr und deutlich modernere Themes bieten, die stärker erweiterbar sein werden, sogar mit entsprechenden Kenntnissen in CSS quasi komplett angepasst werden können. Das ist eine großartige Sache.

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Der zweite, noch wesentlichere Nachteil, wenn man sich das Fotografentum als Beruf vorstellt, war die Tatsache, dass man aus Portfolios heraus nicht direkt Bilder verkaufen konnte. Hierzu war der Rücksprung nach 500px unumgänglich. Diesen gravierenden Mangel stellen die neuen Portfolios ebenfalls ab.

Mit den Anfang Mai zu erwartenden neuen Künstler-Portfolios wird 500px noch einmal deutlich interessanter als Heimstatt für (Profi-)Fotografen.

Portfolios nur mit Awesome-Account, Preiserhöhung steht unmittelbar bevor

Bereits derzeit ist es so, dass Portfolios nur Bestandteil des Awesome-Accounts sind, der derzeit noch mit knapp 50 USD zu Buche schlägt. Ab dem 1. Mai 2013 wird der Preis des Awesome-Account auf 75 USD im Jahr erhöht.

Der Preis des Plus-Account, der das Portfolio-Feature nicht enthält, aber immerhin unbegrenzt viele Foto-Uploads erlaubt, wird von rund 20 USD auf 25 USD im Jahr steigen.

Freuen dürfen sich vor allem die Nutzer des Free-Accounts, den es auch weiterhin geben wird. Bei diesem Account-Typ wird das wöchentliche Upload-Limit von derzeit 10 Fotos auf 20 Fotos verdoppelt.

Damit das klar ist: 75 USD pro Jahr stellen zwar eine saftige Preiserhöhung um 50% dar, machen den Dienst jedoch keinesfalls unattraktiv. 75 USD im Jahr sollten einem die Features von 500px schon wert sein. Insbesondere dann, wenn man mit der Fotografie seinen Lebensunterhalt verdient.

Haben Sie Erfahrungen mit 500px? Lassen Sie uns daran teilhaben, in den Kommentaren…

Links zum Beitrag:

  • Homepage | 500px.com
  • Announcing New Portfolios | 500px Blog
  • Im Beitrag verwendetes Portfolio von Sara K. Byrne
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Fotografie Inspiration

55+ Fotos urbanen Lebens, die kommerziell genutzt werden dürfen

Bild-Datenbanken sind ein Segen. Zu jedem beliebigen Thema steht Material zur Verfügung. Häufig genug jedoch findet sich auf Kundenseite wenig bis gar kein Budget für den Erwerb der erforderlichen Lizenzen. Also begibt man sich auf die zeitintensive Suche nach kostenlosen Fotos. In der Tat gibt es eine Vielfalt entsprechender Services und auch in den großen Bilder-Diensten, wie Flickr oder 500px finden sich viele Bilder, die kommerziell und dennoch kostenlos genutzt werden können. Dennoch oder gerade wegen der großen Vielfalt dauert die Suche nach nutzwertigen Ergebnissen entsprechend lange…

Die folgende Sammlung von Bildern beschäftigt sich rein mit dem Thema „Urban Life“. Von großen Metropolen bis hin zu kleinen Dörfchen haben wir für Sie zusammen getragen, was und wertig erschien. Alle Fotos sind zum Zeitpunkt dieses Artikels kostenlos auch für die kommerzielle Verwendung nutzbar. Dennoch sollten Sie vor der Verwendung in Ihren eigenen Projekten noch einmal die Lizenz auf den verlinkten Seiten gegenchecken, denn prinzipiell kann der Fotograf die Lizenz jederzeit wieder ändern.


TomWieden


PDPhotos


Foerstemann


tpsdave


tpsdave


joe_stef


PublicDomainPictures


tpsdave


tpsdave


tpsdave


ArmyAmber


PublicDomainPictures


Jasper van der Meij


tylerToronto


Christian Haugen


larryontheprairie


Jon Gos


PrimalmageMedia.com


Jared Tarbell


Jasper van der Meij


Matthew Black


Rotellini Luciano


Macinati


Sustainable sanitation


Jasper van der Meij


Pedro Szekely


Pedro Szekely


Angelo Juan Ramos


Vince Alongi


Hamed Saber


Pedro Szekely


*JRFoto*


Ben Fredericson


alexis


Sustainable sanitation


Paul Morrison


Paul Morrison


babasteve


babasteve


HAMED MASOUMI


mariachily


Dominic’s pics


mariachily


Jean-Pierre Dalbera


firepile


babbage


Gusjer


Rob124


GenevaLife


Dewita Soeharjono


55Laney69


Velovotee


Lynda W1


mozzercork


ptrktn


mariachilly

Ein Beitrag von Tara Hornor

(dpe)

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TinEye: Bildersuche rückwärts hilft Lizenzprobleme vermeiden

Bilder sind stets ein heikles Thema. Wenn man Fotograf im Broterwerb ist, will und muss man seine Werke schützen. Wenn man Fotos verwenden will, muss man sich wiederum vor den Schützern schützen. Denn unter diesen finden sich bekanntlich nicht wenige, die das Schützen als eigenständiges Geschäftsmodell für sich erkannt haben. Insofern ergibt es stets Sinn, sich über die vermeintlich harmlose Herkunft eines Bildes Klarheit zu verschaffen. Sowohl der einen, wie der anderen Interessenlage will TinEye eine Lösung anbieten.

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TinEye: Wie es funktioniert…

Der Dienst TinEye wird von der Firma Idée Inc. entwickelt. Er steht in der Form einer Web App für jedermann zur kostenlosen Verwendung unter den später noch zu nennenden Einschränkungen bereit und folgt dem simplen Bedienkonzept der Google UI. Anders als in der Google Bildersuche werden jedoch nicht Suchbegriffe und Parameter verwendet, um Bildmaterial aufzuspüren.

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TinEye übergibt man vielmehr Bilder. Das geschieht entweder in der Form des Uploads vom lokalen Rechner oder in der Form der Übergabe einer Bild-URL aus dem Weltennetz. Danach startet TinEye die Suche über den indexierten Bildbestand. Der Dienst verwendet nicht Metadaten oder Dateinamen, um Ähnlichkeiten zu ermitteln, sondern erkennt tatsächlich die Inhalte der übergebenen Bilder und gleicht sie mit ähnlichen Bildern im Bestand ab. Das funktioniert sehr gut, sofern ähnliche Bilder im Bestand vorhanden sind.

Das folgende Video gibt einen guten Einblick in Verfahren und Funktionsweisen, ist aber in manchen Bereichen nicht mehr ganz aktuell. So befinden sich mittlerweile deutlich mehr als 2 Milliarden Bilder im Index, nicht nur eine halbe, wie noch im Video behauptet. Zudem sieht das modale Fenster, das genutzt wird, um Original und Fund visuell zu vergleichen jetzt etwas anders aus:

Sind Bildresultate vorhanden, werden diese als Thumbnails in einer Suchergebnisliste angezeigt. Diese Liste lässt sich filtern nach „Best Match“, also dem Ähnlichkeitsgrad, nach „Most Changed“, womit die am stärksten veränderten Bildvarianten nach oben rutschen und nach „Biggest Image“, was für die absteigende Sortierung nach Dateigröße sorgt.

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An jedem Thumbnail findet sich ein „Compare“-Link. Klickt man diesen, öffnet sich ein modales Fenster, in welchem man per Klick auf „Switch“ die Möglichkeit erhält, das eigene, respektive übergebene Bild mit dem jeweiligen Fund optisch zu vergleichen. Das zeigt sehr eindrucksvoll, in welchen Bereichen Veränderungen vorgenommen wurden und welche vollkommen unverändert geblieben sind.

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Derzeit konzentriert sich der Dienst nach eigenen Angaben vor allem darauf, Bildersammlungen zu indexieren. Es sollen also zunächst gezielt die Haupt-Bildgeber des Web in den Bestand aufgenommen werden. Das ist sicherlich sinnvoll, um schnell große Mengen Vergleichsmaterial anbieten zu können, führt jedoch im Ergebnis tendenziell dazu, dass Resultate eben auch darauf limitiert sind. Sprich: Ob jemand mein Foto XY unberechtigt nutzt, erfahre ich nur, wenn er so „intelligent“ war, es in eine andere Bilddatenbank einzustellen. Ausnahmen bestätigen die Regel und Versuch macht kluch.

Plugins und Bookmarklet: TinEye direkt aufrufen

Lange Zeit bestanden lediglich zwei Möglichkeiten, im Web verfügbare Bilder der Rückwärtssuche auszusetzen. Zum einen konnte das bereits vorgestellte Verfahren, eine Bild-URL in das Suchfeld zu kopieren und die Suche zu starten, genutzt werden. Zum anderen konnte und kann ein Bookmarklet in die Lesezeichenliste des eigenen Browsers gezogen werden. Klickt man diesen LInk dann auf einer beliebigen Website, versucht TinEye, die dort zu findenden Bilder zu extrahieren und an die Suchfunktion zu übergeben.

Das ist bei sehr bildlastigen Seiten natürlich keine gute Option und führte in meinen Tests zudem nur selten zu brauchbaren Ergebnissen. Vermutlich aus einem der beiden genannten Gründe oder einer Kombination beider, entschieden sich die Macher von TinEye Plugins und Extensions für die gängigsten Browser, namentlich Firefox, Chrome, Safari, Internet Explorer und Opera zur Verfügung zu stellen.

Diese Plugins fügen sämtlich eine direkte Suchmöglichkeit hinzu. Es genügt, einen Rechtsklick auf das zu suchende Bild auszuführen und im Kontextmenü „Search Image On TinEye“ zu wählen. In einem neuen Tab führt TinEye die Suche so aus, als wäre die URL per Copy and Paste übergeben worden. Das erleichtert die Handhabung natürlich ungemein.

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Nicht unerwähnt bleiben soll die weitere Möglichkeit, ein zu suchendes Bild per Drag and Drop auf die TinEye Website zu ziehen. Das funktionierte in meinen Tests allerdings nur im Chrome zuverlässig.

TinEye: Bestehende Limitierungen

TinEye kann Bilder in geschützten Bereichen des Web nicht indexieren, also nicht in den Suchbestand aufnehmen. Das ist insbesondere deshalb relevant, weil etwa Facebook, wie auch die meisten anderen sozialen Netzwerke genau zu dieser Gruppe nicht indexierbarer Sites gezählt werden dürfen. Ob Ihr Meisterwerk tausendfach auf Facebook geteilt wird, können Sie mit der Hilfe von TinEye demnach nicht herausfinden. Ebenso unauffindbar sind Bilder innerhalb von Flash-Sites.

Zudem hält sich TinEye an entsprechende Anweisungen in der robots.txt. Wer also quasi gewerbsmäßig Bilder klaut und ausstellt, der verbietet in seiner robots.txt schlicht dem TinEye-Bot den Zugriff. Umgekehrt können gewünschte Indexierungsvorgänge beschleunigt werden, indem man dem TinEye-Bot eine XML-Datei, ganz ähnlich der Sitemap, die man heutzutage dem Google-Bot vorlegen kann, anbietet. Imagemap heißt das Konstrukt naheliegenderweise.

Kostenlos darf TinEye nur zu nicht-kommerziellen Zwecken genutzt werden. Zudem ist die Suche auf 50 Suchen pro Tag und 150 Suchen pro Woche beschränkt. Der letztgenannte Wert ist allerdings bei der Nutzung dynamischer IP-Adressen eher ein theoretischer, denn die Begrenzung wird seitens TinEye über die IP-Adresse gesteuert. Nutzer, deren Provider die Verbindung mindestens einmal in 24 Stunden trennen und neu aufbauen, können dieses Limit nicht erreichen.

TinEye empfiehlt, ein Nutzerkonto anzulegen. So würden alle Suchen über den Account geführt und nicht über die IP begrenzt. Ich soll Ihnen diese Vorgehensweise aber nicht ernsthaft ans Herz legen, oder?

Kommerzielle Heavy-User können Suchen kaufen und sogar via API auf die Funktionalität zugreifen. Zielgruppe dürften hier klar Fotoverkäufer mit großen Datenbeständen sein, die schon aus eigenem wirtschaftlichen Interesse die unberechtigte Verwendung ihres Materials im Auge behalten müssen.

Die Blogger unter uns, die lediglich herausfinden wollen, wo ihr jüngstes Mashup überall auftaucht oder verhindern wollen, dass man ihnen aus einem angeblich frei verwendbaren Bild doch noch einen Strick dreht, sind mit der kostenlosen Variante gut bedient.

Zu guter Letzt muss erwähnt werden, dass nicht zuletzt aufgrund der genannten Limitierungen mit TinEye keine absolute Sicherheit garantiert werden kann. Wer sicherstellen will, dass sein Bild nicht doch irgendwo unberechtigt genutzt wird, der darf sich nicht etwa beruhigt zurücklehnen, bloß weil es bei einer Suche in TinEye nirgends sonst auftaucht. Umgekehrt darf sich derjenige, der ein Bild verwenden will, nicht darauf verlassen, dass es nicht doch ursprünglich aus einer anderen Lizenzumgebung kommt, bloß weil TinEye es nicht anzeigt.

Dienste wie TinEye (oder Googles eigene Rückwärtssuche für Bilder) bieten stets lediglich Indizien und Anhaltspunkte für weitere Recherchen und sollten im eigenen Interesse stets so verstanden werden.

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Photo Pin: Flickr-Bilder einfach und ohne Lizenzprobleme verwenden

Bilder, die man kostenlos und dennoch kommerziell nutzen darf, gibt es zwar zuhauf im Weltennetz. Wenn es sich dabei jedoch nicht um vollständig lizenzfreie Bilder handelt, wie sie etwa grundsätzlich bei Pixabay zu finden sind, stellt sich im Rahmen der Nutzung allerdings stets das Problem der korrekten Befolgung der Lizenzbestimmungen. Das ist alles in den Griff zu bekommen, sofern es sich um spezialisierte Plattformen, wie Fotolia oder Pixelio handelt. Dabei bietet auch Flickr kostenlos legal verwendbare Fotos. Allein, wer schon einmal im Bestand gestöbert hat, der weiß: das Prozedere ist nicht für den Alltagsgebrauch geeignet. Der Online-Service Photo Pin tritt an, genau diesen Aspekt der Alltagstauglichkeit zu ergänzen.

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Photo Pin legt alternative UI über Flickr

Photo Pin ist kein Bilderservice in der Tradition von Pixabay, Fotolia oder Pixelio. Photo Pin ist nicht viel mehr als ein UI-Aufsatz für Flickr. Unter Verwendung der Flickr API durchsucht Photo Pin den gesamten Bilderbestand, der allein bei Filterung nach SA-Lizenz fast 39 Millionen Fotos umfasst.

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Die Schalter in der Photo Pin Oberfläche erlauben die Filterung der Suchergebnisse nach kommerziell und nicht-kommerziell. Die Sortierung der Ergebnisse erfolgt nach Aktualität, Relevanz oder Interessantheit.

Die Bildergebnisse werden in einem endlosen Grid zeitgemäß präsentiert. Über „Get Photo“ greift man auf das einzelne Bild zu. Ein modales Fenster öffnet sich, in welchem die verfügbaren Auflösungen zum Download angeboten werden. Zudem, und das ist der wesentliche Vorteil, bietet Photo Pin den erforderlichen Attribution-Link vorkonfektioniert zum Auskopieren an.

Damit wird die Verwendung der Bilder stark vereinfacht und alltagstauglich. Um keinen falschen Eindruck von Sicherheit zu erwecken, weist Photo Pin ausdrücklich darauf hin, dass man in jedem Falle nochmal direkt auf Flickr die Lizenz checken sollte.

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So gestaltet sich der Workflow angenehm:

  • Freitextsuche auf Photo Pin
  • Download der entsprechenden Auflösung
  • Gegencheck der Lizenz
  • Auskopieren der Attribution-Info

Im Vergleich zur manuellen Flickr-Direktmethode spart man sich mit Photo Pin einigen Aufwand. Zudem ist die Photo Pin UI weit übersichtlicher und handhabbarer als Flickrs Original. Der Link mit dem Verweis zur Quelle ist ordentlich formatiert, aber weiter anpassbar, vor allem mit Blick auf Deutschsprachigkeit.

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Zum Schluss will ich gern nochmal darauf hinweisen, dass die Verwendung fremder Bilder stets ein Risiko darstellt. Man kann damit nicht vorsichtig genug sein und so weiter. Für den Bereich der Lebensmittelfotos rief ich vor mittlerweile fünf Jahren eine nach wie vor existente Alternative ins Leben, für alle anderen Bereiche muss man eben etwas suchen. Photo Pin ist dabei ein guter Anfang…

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Lookfilter.com: Schicke Photoshop-Droplets für noch schickere Fotoeffekte

Lookfilter.com kennen treue Leser bereits. Vor zwei Monaten kündigte der Service an, in Kürze einige sehr interessante Photoshop Aktionen für ambitionierte Fotografen und Instagram-Fans gleichermaßen anbieten zu wollen. Die sehr elegante Aktion “The Wise Watson” erklärten wir zum Freebie des Tages. Mittlerweile hat sich einiges getan bei Lookfilter. Der Dienst ist offiziell gestartet und eine kostenlose Aktion gibt es auch weiterhin…

Lookfilter.com setzt jetzt auf Droplets

Sieben Filter-Aktionen stehen zum Erwerb zu unterschiedlichen Preisen auf Lookfilter.com bereit. Eine davon, The Lilac Lilith gibt es kostenlos gegen Bekanntgabe einer E-Mail-Adresse. Zum Bundlepreis von derzeit 69 USD können alle sieben Filter auf einen Schlag erworben werden. In Kooperation mit unserer großen Schwester, dem Noupe Design Magazine, und Lookfilter.com können Leserinnen und Leser des Dr. Web Magazin bis zum 31. Dezember 2012 einen satten Rabatt von 50% auf die ohnehin im Rahmen der Produkteinführung schon rabattierten Preise in Anspruch nehmen.

Geben Sie beim Checkout einfach den Coupon-Code Lookfilter loves noupe ein und der Preis wird um die Hälfte reduziert. So können Sie alle sieben Aktionen für schlanke 34,50 USD erhalten.

Im Gegensatz zur ursprünglichen Vorgehensweise stehen die Filter aktuell nicht mehr als Photoshop Aktionen bereit, die man manuell über Fenster > Aktionen > Aktionen laden verfügbar machen müsste. Vielmehr entschieden sich die Betreiber für die Verwendung einer ganz ähnlichen Variante, den sogenannten Droplets. Hierbei handelt es sich um kleine, eigenständig wirkende Anwendungen, auf die man direkt Fotos oder ganze Bilderordner zieht. Das Droplet ruft dann nötigenfalls Photoshop auf und appliziert sämtliche Aktionen, die ansonsten im Droplet hinterlegt sind.

Ich war zunächst skeptisch, da Droplets ursprünglich nicht für die Bildnachbearbeitung mit Blick auf Fotoeffekte ersonnen wurden, sondern um Stapelverarbeitungs-Aufgaben zu vereinfachen. Dazu gehören Klassiker, wie die Speicherung fürs Web ganzer Bilderordner oder die Anwendung von Änderungen der Bildmaße, also wirklich ganz klassische, dabei simple Massenaufgaben. Da passt die Effektbearbeitung auf den ersten Blick nicht dazu.

Auf den zweiten Blick zeitigt die Wahl jedoch auch positive Effekte. So sind die Droplets zu allen Sprachversionen von Photoshop, sowie zu allen Programmversionen ab CS3 kompatibel. Aktionen machen bisweilen schon bei den Sprachvarianten Probleme und benötigen entsprechend zusätzlichen Anpassungsaufwand.

Noch Zukunftsmusik ist die Ankündigung, die Effekte auch für Adobe Lightroom als sogenannte Presets verfügbar zu machen. Entsprechende Filter sollen jedoch in Kürze folgen.

Lookfilter.com: So funktioniert’s

Ist ein Foto auf das Droplet des gewünschten Effekts gezogen, ruft dieses Photoshop auf, appliziert sämtliche vordefinierten Arbeitsschritte und führt das Ergebnis danach als eigene Ebene zusammen. Das hat den Nachteil, dass man die Arbeitsschritte, anders als bei einer Aktion nicht nachvollziehen kann. Gut gelöst ist hingegen, dass die hinzugefügte Ebene das Original nicht antastet. Dieses liegt unverändert als Ebene hinter der bearbeiteten Version.

In meinen Tests mit Windows 8 Pro 64bit unter Verwendung des Photoshop CS6 64bit legten die Filter eine rasante Arbeitsgeschwindigkeit an den Tag. Die Ergebnisse sind durchweg professionell, wenn auch – natürlich – Geschmackssache.

Damit Sie sich einen Eindruck verschaffen können, habe ich mich nicht auf die auf Lookfilter.com hinterlegten Beispielbilder verlassen, sondern nahm eines meiner Urlaubsbilder 2012, aus der Hüfte geschossen mit einem HTC One X, also ohne professionellen Anspruch, her. Auf dieses Bild ließ ich dann fünf Filter der Kollektion los. Das linke Drittel eines jeden Bildes zeigt das hinterliegende Original, die rechten beiden Drittel sind mit dem Effekt versehen. So kann man das Vorher und das Nachher gut beurteilen:


Droplet The Lilac Lilith


Droplet The Crossing C41


Droplet The Rocking Richard


Droplet The Stylish Stephen


Droplet The Wild William

Insbesondere The Crossing hat es mir angetan, aber auch The Wild William wird noch desöfteren zum Einsatz kommen. Ich bin indes auch kein Fan starker Farbverfremdung, wie das etwa mit The Lilac Lilith erreicht werden kann. Das jedoch ist, wie gesagt, Geschmackssache.

Sollten Ihnen die Beispiele nun Appetit auf mehr gemacht haben, vergessen Sie beim Checkout nicht den Code Lookfilter loves noupe.

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