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Pointillismus per JavaScript mit dem jQuery-Plugin SeuratJS

Die JavaScript-Bibliothek SeuratJS verwandelt Bilder in pointillistische oder klassische Mosaike. Mit wenigen Einstellungen lassen sich Bilder nicht nur mit einem Mosaikeffekt, sondern auch noch mit einer schicken Animation versehen. SeuratJS basiert auf Raphaël, einer JavaScript-Bibliothek zum Erstellen von Vektorgrafiken im SVG-Format. Mosaik mit kreisförmigen Segmenten

Wie funktioniert SeuratJS?

Um SeuratJSzu nutzen, muss es zusammen mit jQuery und Raphaël im HTML-Kopf eingebunden werden:

<script type="text/javascript" src="raphael-min.js"></script>
<script type="text/javascript" src="jquery.min.js"></script>
<script type="text/javascript" src="seurat.js"></script>

Anschließend lässt sich SeuratJS auf beliebige Bilder anwenden. Die Bilder werden als einfaches IMG-Element ausgezeichnet. Per jQuery-Selektor werden die Bilder angesprochen:

<img src="bild.png" id="bild" width="100" height="100" alt="" />

Als erstes wird ein Raphaël-Container erstellt. Denn SeuratJS greift auf die Funktionen von Raphaël zu, um ein Bild in eine SVG-Grafik umzuwandeln, die als Inline-SVG ins HTML-Dokument eingefügt wird:

$(document).ready(function() {
  $("#bild").load(function() {
    raphaelContainer = $("<div id=\"" + $(this).attr("id") + "\"></div>").width($(this).width()).height($(this).height());
    $(this).replaceWith(raphaelContainer);

Der Container ist ein einfaches DIV-Element, dem die ID des Bild-Elementes zugewiesen wird. Anschließend ersetzt man per „replaceWith()“ das IMG-Element durch den erzeugten Raphaël-Container. Nun wird ein neues Raphaël-Objekt erzeugt, auf das SeuratJS einen Mosaikeffekt anwenden kann:

    papier = new Raphael(document.getElementById($(this).attr("id")), $(this).width(), $(this).height());

Die eigentlichen Einstellungen für Form und Größe der Mosaiksegmente werden über die Funktion „seurat()“ festgelegt:

    papier.seurat({
      imageSource: $(this).attr("src"),
      shape: "circ",
      step: 10,
      attributes: {r: 10, stroke: 0}
    });
  });
});

Die zu verwendende Bilddatei definiert man über „imageSource“. Im Beispiel ist die Bildquelle nicht direkt angegeben, sondern wird aus dem IMG-Element geholt. Die Angabe „shape“ bestimmt die Form der Mosaiksegmente. Zur Auswahl stehen Rechtecke („rect“) und Kreise („circ“). Über „step“ gibt man den Abstand zwischen den einzelnen Segmenten an. Der Parameter „attributes“ beinhaltet bis zu zwei weitere Einstellungen, die jedoch nur bei runden Segmenten funktionieren. Zum einen wird mit „r“ der Radius der einzelnen Segmente angegeben, zum anderen über „stroke“ konfiguriert, ob die Elemente einen schwarzen Rahmen haben sollen. Einfaches Mosaik

Wie animiert man Mosaike?

Ein weiteres Feature von SeuratJS ist die Möglichkeit, ein Mosaik zu animieren. Über Animationen werden Radius („r“) und Rahmen („stroke“) der Mosaiksegmente verändert. Außerdem ist es möglich, zwei Delays zu definieren: Ein Delay zum Start der Animation und ein Delay für die Dauer der Animation. Der Aufruf der SeuratJS-Funktion sieht dann so aus:

paper.seurat({
  imageSource: $(this).attr("src"),
  shape: "circ",
  step: 10,
  attributes: {r: 10, stroke: 0},
  animator: function(element, x, y, step) {
    var bewegung = Raphael.animation({r: 50, stroke: 1}, 500);
    element.animate(bewegung.delay(2500));
  }
});

Über die Variable „bewegung“ startet man eine Raphaël-Animation. Diese beinhaltet die Werte, die während der Animation verändert werden sollen (im Beispiel „r“ und „stroke“). Anschließend folgt der erste Delay für die Dauer der Animation (hier 500 Millisekunden). „element.animate()“ startet die Animation. Darin enthalten ist der zweite Delay (hier 2500 Millisekunden), der angibt, wann die Animation beginnen soll. Auch die Position der Mosaikelemente kann während der Animation verändert werden. Dazu dienen die Koordinaten „cx“ und „cy“:

var bewegung = Raphael.animation({cx: 2*x, cy: 2*y, r: 50, stroke: 1}, 500);

Im Beispiel werden die X- und Y-Koordinaten jedes einzelnen Mosaiksegmentes verdoppelt.

Fazit: SeuratJS ist leicht zu bedienen und ermöglicht Mosaikeffekte inklusive Animation mit wenigen Handgriffen. Eine nette Spielerei ist es allemal! Da für jedes Mosaiksegment eine SVG-Fläche gezeichnet werden muss, geht das Script bei großen Mosaiken stark auf die Performance der Rendering-Engine.

(dpe)

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Fotografie Inspiration

Pixabay: Fotoplattform mit ausschließlich gemeinfreien Bildern

Als Designer ist man immer auf der Suche nach guten Bildern. Auch Beiträge im Dr. Web Magazin bedürfen ab und an zusätzlicher Bilder. Bilderdienste sind dementsprechend wichtige Begleiter im Berufsleben von Designern und Redakteuren. Da gibt es natürlich die großen kommerziellen Dienstleister, bei denen man für jedes einzelne Bild unterschiedlich hohe Summen zu zahlen hat. Und dann gibt es diejenigen Dienstleister, die einem zwar die kostenfreie Nutzung der Bilder, aber zu unterschiedlichen, teils nicht so einfach nachzuvollziehenden Bedingungen andienen. Bei Pixabay ist es ganz einfach. Kein Bild kostet etwas, weitere Lizenzbedingungen gibt es nicht.


Startseite des kostenlosen Bilderdienstes Pixabay

Bilderdienste: Ein Minenfeld mit potenziell schwerwiegenden Konsequenzen

Schon vor vier Jahren rief ich den kostenlosen Bilderdienst Lebensmittelfotos.com ins Leben. Es handelte sich um eine Reaktion auf die Abmahnstrategien eines damals sehr aktiven Lebensmittelfotografen, der Verwendern seiner, zumeist trivialen Abbildungen diverser Lebensmittel, allen voran Brötchen, mit großer Konsequenz hohe Summen für die nicht lizenzierte Verwendung seiner „Werke“ abverlangte. Lebensmittelfotos.com sollte eine sichere Alternative werden. Von daher setzte ich von Beginn an ausschließlich auf das Prinzip der Gemeinfreiheit, in den USA als Public Domain bekannt. Nur gemeinfreie Bilder bieten für den Verwender überhaupt kein Risiko. Alle anderen Lizenzen bergen Fallstricke. Vor allem bei Fotoplattformen bin ich stets vorsichtig gewesen. Immerhin kann sich die Lizenz von heute auf morgen ändern und schon hat man ein Bild auf seiner Website, für das man potenziell eine Abmahnung kassieren könnte. Wer will das stets und ständig überwachen?

Pixabay: Komfortabel, qualitativ hochwertig, kostenlos

So oder so ähnlich müssen es wohl auch Simon Steinberger und Hans Braxmeier, die Gründer von Pixabay, gesehen haben. Denn sie schufen mit Pixabay das thematisch breitere und wesentlich professioneller betriebene Pendant zu Lebensmittelfotos.com und können dort bereits über 40.000 Bilder und Illustrationen anbieten. Optisch modern, wenn auch mit starken Reminiszenzen an Bing, bietet der Dienst komfortablen Zugriff auf seine Inhalte. Alle Bilder sind gemeinfrei und dürfen von jedermann zu jedem legalen Zweck verwendet werden. Eine Nennung der Fotografen oder Illustrateure ist nicht Voraussetzung für die Nutzung. Ein Backlink zu Pixabay wird selbstverständlich gern gesehen, ist aber ebenfalls nicht Voraussetzung.


Editor´s Choice: Die Favoriten des Pixabay-Teams

Pixabay steht in 20 verschiedenen Sprachenvarianten zur Verfügung, darunter natürlich auch auf deutsch. Eine vorherige Registrierung auf der Website ist nicht erforderlich, aber empfehlenswert. Unregistrierte Benutzer können zwar ebenfalls auf den vollen Fundus zugreifen und beliebige Downloads tätigen. Allerdings muss jeder Download mit dem Eintippen eines mal mehr, mal weniger gut zu entziffernden Captchas initiiert werden. Das wurde jedenfalls mir nach dem dritten Mal derart lästig, dass ich mich spontan zur Registrierung entschloss. Eingeloggt wird man nicht mehr von Captchas beeinträchtigt.

Zwar kann jeder registrierte Nutzer auch Bilder hochladen, diese stehen jedoch nicht sofort frei im Portfolio zum Download bereit, sondern werden zunächst redaktionell auf Eignung und grobe Verstöße gegen Pixabays Nutzungsbedingungen geprüft. Dieser Vorgang kann einige Tage in Anspruch nehmen. Wer sich schnell einen beeindruckenden Überblick von der Qualität der Inhalte verschaffen will, dem sei ein Besuch bei Editor´s Choice empfohlen. Hier wählt das Betreiberteam die Highlights aus dem Angebot manuell aus.

Wer das nicht möchte, schaut sich einfach die folgenden, von mir nach meinem Geschmack ausgewählten Beispiele aus Pixabays Portfolio an (Klick auf das Bild öffnet die zugehörige Seite auf Pixabay):

(do)

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Fotografie Inspiration Photoshop

Photoshop: Interessantere Fotos mit Farbmanipulation und Belichtungsfehlern

Photoshop stellt uns alle Optionen bereit, um Fotomaterial in der Qualität zu steigern. Doch auch der entgegengesetzte Weg steht uns offen, Bilder mit exakt eingearbeiteten Bildfehlern können ebenso mit Photoshop konstruiert werden. Dazu gehören etwa Farbverschiebungen und kolorierte Aufnahmen. Die Ergebnisse haben einen ganz eigenen Charme und gehören sicherlich nicht zuletzt deswegen zu den beliebtesten Filtern, die die neuen sozialen Bildernetzwerke, wie Instagram und andere zu bieten haben.

Cross Processing-Effekt

Ein junger Klassiker ist der Cross Processing-Effekt. Dazu geht man auf Ebene > Neue Einstellungsebene > Gradationskurven, bestätigt mit OK und wählt bei RGB den Rot-Kanal an. Ziel ist es, in den einzelnen Farbkanälen unterschiedliche Kurven zu formen. Die Kurven werden sich dabei überkreuzen, was auch den Namen des Effektes erklärt.

Im Rot-Kanal wird ein Punkt in die Mitte gesetzt und ein zweiter unten links. Auch der Grün-Kanal wird so behandelt und eine leichte S-Kurve eingestellt.

Im Blau-Kanal wird eine Kurve erzeugt, die genau entgegengesetzt verläuft (also wie ein umgedrehtes S). So entsteht ein Bild, bei dem die Schatten bläulicher und die helleren Bereiche gelblicher sind. Bei diesem Effekt ist es hilfreich, eine Einstellungsebene > Helligkeit/Kontrast einzufügen, um den Kontrast etwas heraus zu nehmen und die Helligkeit leicht zu verstärken.


portrait of dirty sexy woman / © T.Tulic / http://de.fotolia.com/id/34122276

Für eine Vignettierung wird über Ebene > Neue Füllebene ein Verlauf aktiviert. Dieser Verlauf sollte von Schwarz zu Transparent erfolgen.  Art: Radial, Skalieren: 150% sowie Umkehren sollten aktiviert sein. Die Deckkraft dieser Ebene wird auf 33% reduziert. Bei der Umsetzung haben wir nicht-destruktiv gearbeitet. Jederzeit können also Verlauf und Gradationskurven angepasst werden.

Selektive Farbkorrektur

Ein weiterer Weg zu einer Farbverschiebung führt über Neue Einstellungsebene > Selektive Farbkorrektur. Bei den Farben wählen wir Schwarz. Die Werte ändern wir auf -60, 100, 70 und 20. Wir selektieren die Grautöne und geben die Werte 0, 0, -30 und 0 ein. Bei Weiß sind es die Werte -40, -20, 80 und 20.


Urban fashion / © olly / http://de.fotolia.com/id/37353677

Das Ergebnis ist noch zu stark, weshalb wir die Deckkraft auf 60% reduzieren. Den Kontrast erhöhen wir über eine Einstellungsebene > Gradationskurven leicht. Dazu setzen wir einen Punkt in die Mitte, sowie einen zweiten Punkt links unten. Diesen bewegen wir zur  rechten Seite, um eine leichte S-Kurve zu erzeugen.

Belichtungsfehler

Neben den vorgestellten Farbverschiebungen haben auch Belichtungsfehler ihren Reiz. Eine neue Ebene wird erstellt und mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug ein Bereich am Rand selektiert. Mit roter Vordergrundfarbe, dem Verlaufswerkzeug und einem Verlauf von der Vordergrundfarbe zu Transparent, der in der Optionsleiste eingestellt wird, entsteht nun der erste Belichtungsfehler. Dazu wird der Verlauf von der rechten Seite zur Bildmitte hin aufgezogen. Ein gelber Verlauf könnte damit kombiniert werden.


Old Pinball 1 / © fotogiunta / http://de.fotolia.com/id/19320398

Die Deckkraft wird auf 70% reduziert und die Füllmethode auf Negativ multiplizieren umgestellt. Der Verlauf wird über Strg+J kopiert und mit dem Verschieben-Werkzeug in die Bildmitte bewegt. Der Filter > Weichzeichnungsfilter > Gaußscher Weichzeichner hilft nun dabei, diese Kopie verschwimmen zu lassen. Übrigens: Bei dem Originalbild könnte zur Unterstützung die Sättigung etwas reduziert werden.

(dpe)

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Photofunia: Kostenloser Photoeditor, der nicht nur witzige Effekte zu bieten hat

Denkt man an Bildbearbeitung mit dem Computer, denkt man an Photoshop. Photoshop ist der unangefochtene Platzhirsch unter den pixelorientierten Grafikprogrammen. Mit seiner Hilfe ist grundsätzlich alles möglich, was einem an Bildbearbeitungswünschen einfallen kann. Allerdings muss es nicht immer Photoshop sein. Um Bildern interessante Filter und Effekte zuzufügen, finden sich Alternativen. Eine Alternative ist der im Grunde für die Spaßbildbearbeitung gedachte Fotoeditor Photofunia. Neben der Möglichkeit, das eigene Konterfei auf eine Zeitung oder David Beckhams Oberkörper zu bringen, bietet Photofunia etliche ernsthafte Filter und Effekte, die Bildern einen professionellen Touch geben können.

Was ist Photofunia?

Photofunia ist ein kostenloser Photoeditor, welcher zahlreiche Fotoeffekte anbietet. Man kann ihn sowohl für ernsthafte Bildbearbeitung verwenden als auch etwas zum Spaß kreieren. In diesem Post habe ich mich auf einige, nach meinem Empfinden eher ernsthafte Photofunia Labs und Filter beschränkt. Um die von mir ausgesuchten Beispiele vorzuführen, habe ich ein eigenes Bild geschossen und bearbeitet.


Dieses Bild wird im heutigen Post kreativ bearbeitet

Photofunia Labs

Bei Photofunia Labs kann man seine Fotos mit kreativen Effekten ausstatten oder auch eine Fotomontage machen. Manche Ideen sind nur zum Spass gut geeignet, viele sind aber auch für den ernsthaften Gebrauch verwendbar.

PopArt

Damit erstellen Sie aus Ihrem Foto ein PopArt-Bild. Einfach auf „Choose file“ klicken, das gewünschte Foto auswählen und auf „Go!“ drücken. Das Foto muss als JPEG, GIF, oder PNG vorliegen und darf nicht grösser als 10 MB sein.


Photofunia Labs Beispiel 1: PopArt

Kalender

So einfach lässt sich ein Kalender mit eigenen Fotos machen! Praktisch ist, dass die Möglichkeit besteht, auszusuchen, ob man für bestimmte Monate einen Kalender erstellen lassen möchte oder direkt für das ganze Jahr. Ist doch eine schöne Geschenkidee, oder?


Photofunia Labs Beispiel 2: Kalender

Motivator

Wer kennt nicht diese Fotos mit schlauen (oder blöden) Sprüchen, die sogenannten Motivatoren oder Demotivatoren? Wenn man will, kann man auch ein eigenes Bild in einen Motivator verwandeln. Laden Sie das gewünschte Foto hoch (nicht grösser als 10 MB), denken Sie sich einen coolen Spruch aus und los geht’s!


Photofunia Labs Beispiel 3: Motivator

Photofunia Filter

Diese Filter lassen ein Foto originell und etwas ungewöhnlich wirken. Auch hier gilt: Effekt auswählen, Foto aussuchen, hochladen und „GO!“ Zusätzlich kann man hier zwischen verschiedenen Umrandungen, Lichteffekten und Texturen auswählen. Das erhöht die Anzahl an Möglichkeiten enorm.

Alien Sky

Die grünliche Farbe macht ein Foto etwas mystisch, aber irgendwie auch interessant. So ein Filter würde die Bilder von Schlössern, alten Häusern oder auch Portraits ganz cool aussehen lassen.


Photofunia Filter Beispiel 1: Alien Sky

Dark Night

Dark Night (Dunkle Nacht) ist ein Filter, welches Ihr Foto so aussehen lässt, als ob es bei Einbruch der Dunkelheit geschossen wurde.


Photofunia Filter Beispiel 2: Dark Night

Summer Day

Dieser Filter verleiht einem Foto fröhliche Farben und Lichteffekte, welche üblicherweise mit einem sommerlichen Tag assoziiert werden. Das Beispielbild wurde eigentlich im Februar geschossen, was man nach der Anwendung des Filters meiner Meinung nach überhaupt nicht merkt. Man muss also nicht unbedingt auf den Sommer warten, um Bilder mit einer Sommerstimmung zu schießen!


Photofunia Filter Beispiel 3: Summer Day

Black and White

Schwarz-Weiss-Fotografie liegt heute wieder voll im Trend! Doch macht man die Bilder nicht mehr mit uralten Fotoapparaten, sondern etwa mit Filtern, wie diesem hier. Sieht doch aus, als ob es schon vor vielen Jahren geschossen wurde, oder?


Photofunia Filter Beispiel 4: Black and White

Wichtige Einschränkung

Unbedingt zu beachten ist, dass sich Photofunia in den Nutzungsbedingungen das Recht vorbehält, die hochgeladenen Bilder auch kommerziell nutzen zu dürfen.  Obschon sich viele Dienste, auch Facebook ist damit bereits mehrmals in die Kritik geraten,  diese Berechtigung nur sichern, ohne sie jemals tatsächlich zu verwenden, sollte man doch damit rechnen, dass das jederzeit passieren kann.

(dpe)

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Fotografie Inspiration

Tilt-Shift: Moderne Miniaturfotografie 2012

Eines vorweg: Die folgenden Fotografien sind sicher alle echt. Sie sind aber nicht alle mit Tilt-Shift-Equipment aufgenommen worden. In der Liste befinden sich auch Bilder, die mit Photoshop oder einer der vielen mobilen Apps auf Tilt-Shift getrimmt wurden. Einige Freelensing-Beispiele sind ebenso dabei wie ein paar Videos…

Tilt-Shift: Was ist das?

Manch einer wird jetzt müde den Blick senken. Tilt-Shift ist ja zur Genüge bekannt. Wer sich angesprochen fühlt, springt einfach direkt zu den Bildern. Alle anderen werden sich über die folgenden sehr kurzen Anmerkungen eventuell freuen. Vorstellen kann sich unter Tilt-Shift spätestens seit dem Siegeszug der besseren Smartphone-Kameras ohnehin jeder etwas. Bilder mit Tilt-Shift-Effekt sehen zumeist so aus, als wären Miniaturen fotografiert worden. Lediglich ein kleiner Bildbereich wird scharf dargestellt, der größte Teil des Bildes verschwimmt in Unschärfe. Zudem sind meist die Farb- und Kontrastwerte erhöht, um einen leicht unrealistischen Eindruck zu erzeugen. Tilt-Shift-Optik lässt sich im Wesentlichen auf drei verschiedene Arten erzeugen:

Objektivtechnik: Echte Tilt-Shift-Fotografie erfordert Spezialobjektive, wie das hier abgebildete von Nikon.


Bildquelle: Wikimedia | Urheber: RitchyBlack

Auch ungeübte Beobachter erkennen, dass das Objektiv einen großen Bildbereich erfassen kann. Zudem lässt sich das im Objektiv verbaute, mehrstufige Linsensystem verschwenken (tilten), also quasi knicken. Durch zusätzliches Verschieben (shiften) der Linsenebene parallel zum Bildsensor lässt sich die Aufnahmeperspektive weiter verändern. Der Sinn der letztgenannten Aktion besteht ursprünglich darin, eine möglichst frontale Aufnahmeperspektive auch da zu erreichen, wo man sich aus verschiedensten Gründen nicht frontal vor dem Motiv positionieren kann. Echte Tilt-Shift-Technik arbeitet also mechanisch.

Software: Den Effekt des Shiftens, also die Trapezentzerrung durch das Verschieben der Perspektive, kann man mit Software gut nachbauen. Der Effekt unterscheidet sich bei entsprechendem Know-How des Anwenders kaum vom mechanisch erzielten Vorbild. Schwieriger ist der elektronische Nachbau des Tilt-Effekts. Hier wird per Software schlicht mit Unschärfe gearbeitet, während der echte Tilt-Effekt aus der Linsenverschwenkung und der damit einhergehenden Tiefendifferenz entsteht. Alles außerhalb des manuell gesetzten Fokus wird mit nach außen steigender Unschärfe versehen. Zusätzlich werden die Kontrast- und Farbwerte hochgeregelt, sowie nach Geschmack weitere Bearbeitungsschritte vorgenommen. Per Software erzeugte Tilt-Shift-Effekte lassen sich grundsätzlich auf jedes Bild anwenden, wirken aber natürlich am besten, wenn es sich um Ausgangsmaterial handelt, das aus einer höherliegenden Perspektive und aus größerer Entfernung aufgenommen wurde.

Lensbaby und Freelensing: Lensbaby bezeichnet ein – sagen wir – knautschbares Objektiv der gleichnamigen Firma. Das Objektiv ist flexibel und kann von Hand auch zum Tilten und Shiften eingesetzt werden. Der Nachteil ist, dass durch die Unmöglichkeit, stets mit gleicher Kraft zu drücken und/oder zu ziehen, bei einem Serien-Shooting keine gleichen Aufnahmebedingungen erreicht werden können. Lensbaby-Bilder sind stets Unikate, die aber optisch zumeist als Tilt-Shift oder Lomo wahrgenommen werden, jedenfalls wenn man sie auf geeignete Motive anwendet. Das folgende Beispiel von der Produktwebsite mag für sich sprechen:

Freelensing ist etwas für mutige Kreative. Bei dieser Technik wird die Linse von der Kamera gelöst und mit der Hand verschwenkt (Tilt). Das funktioniert unterschiedlich gut, meistens eher weniger und ist jedenfalls keine gute Alternative zu echten Objektiven oder guter Software. Streulicht hinter der Linse kann zusätzliche Probleme bereiten. Ein etwa gewünschter Shift-Effekt wird mit Software nachträglich hinzugefügt.

Aktuelle Fotografien in Tilt-Shift-Optik (+ einige Videos)

Kyle D. Adams | Freelensing mit stark geschmacksabhängigem Ergebnis

Mehr Beispiele zum Thema Freelensing finden sich im Flickr Pool gleichen Namens.

Rachel Landers | Stairway in Rome

Cityshrinker | London

Cityshrinker | New York City

Cityshrinker X Geelong

Cityshrinker | Coney Island

Cityshrinker | Old/New/Old/New

Viele weitere tolle Arbeiten des Cityshrinkers Ben Thomas finden sich aktuell vor allem auf seinem Facebook-Profil. Seine Cityshrinker-Website beherbergt viele ältere, dabei aber ebenso sehenswerte Aufnahmen, darunter die grandiose Tokio-Bilderserie.

Pixcube Animation Studio | Little Beijing

[vimeo]http://vimeo.com/11289999[/vimeo]

Nicht mehr ganz taufrisch, aber sehr sehenswert. / Video: Little Beijing von Pixcube Animation Studio

[vimeo]http://vimeo.com/27161406[/vimeo]

Video: Sammy Metwalli | Tiny Town Berlin ist auch schon etwas älter, gehört aber ebenfalls in die Kategorie „Sehenswert“.

Kosare | Mobile Home auf den Kanaren

Claus Jorstad | Volvo Loader

Gary Smith 1968 | Just Plane Madness

Im Flickr Gruppen-Pool „Tilt-Shift Miniature Fakes“ finden sich weitere 18.700+ Bilder, die mittels Software, sei es via mobiler App oder mit Desktopsoftware bearbeitet wurden.

mtlockca | San Francisco HDR Tilt Shift (erstellt mit Fhotoroom 3)

mtlockca | San Francisco Morning, HDR Tilt-Shift (Fhotoroom 3)

Es lohnt sich, im Photostream von mtlockca weiter zu stöbern. Er hat neben einigen weniger gelungenen Werken noch eine ganze Reihe weiterer guter Tilt-Shift- und HDR-Bearbeitungen auf Lager.

sgrais | Beef/Gyros

Die Flickr-Gruppe „Tilt Shift HDR“ nimmt für sich in Anspruch, nur mit echter Tilt-Shift-Technik aufgenommene Bilder in HDR zu zeigen. Entsprechend wenig hat man mit rund 400 Fotos zu zeigen. Die Aufnahmen sind zwar durchweg interessant, den typischen (überzogenen) Tilt-Shift-Look weisen sie jedoch nur selten auf.

davidpc | Gut, dieses Foto hat einen eher mäßig starken Tilt-Shift-Look zu bieten und ist auch farblich nicht typisch leuchtkräftig. Aber bitte, es zeigt Freiburg im Breisgau, die Heimat unseres geschätzten Mediziners Dr. Web. Sollten wir es da etwa weg lassen?

Die Flickr-Gruppe „Tilt Shift„, aus der auch „Freiburg im Breisgau“ stammt, versammelt über 20.000 Aufnahmen, die sämtlich keine Photoshop-Fakes sind. Puristen werden sich indes daran stoßen, dass auch Lensbaby-Shots zugelassen werden. Voraussetzung ist lediglich, dass das Tilt-Shift mit der Kamera direkt erzeugt wird.

Alle Bilder in der Galerieübersicht:

(do)

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Photoshop-Tutorial: Konturenbildeffekte für Logos, Buttons, Flyer oder T-Shirts

Wenn es darum geht, einen „Eyecatcher“ zu entwerfen, der sich wunderbar als Logo, Button oder anderes Stilelement für Webseiten oder zum Druck auf Flyern oder T-Shirts eignet, stößt die Verwendung von Fotos an ihre Grenzen. Zu viele Farben und zu viele Bildbestandteile, die vom eigentlichen Inhalt ablenken. Mit ein paar Handgriffen kann man mit Photoshop aus einem Foto jedoch die wichtigsten Konturen extrahieren und als stilisiertes Bildelement wunderbar verwenden.

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Das richtige Bild auswählen

Um aus einem Foto die Konturen eines Objektes bestmöglich hervorzuheben, sollte es bereits vor einem möglichst neutralen Hintergrund abgelichtet worden sein. Je mehr Elemente um das eigentliche Objekt drum herum erscheinen, desto komplizierter wird es, den eigentlichen Teil sinnvoll hervorzuheben – oder die Nachbearbeitung wird schlichtweg aufwändiger.

Für dieses Tutorial nehme ich das Foto eines genügsamen Breitmaul-Nashorns, dem ich eines Tages zusammen mit seiner Partnerin auf einer Wiese begegnete. Das Bild selbst muss nichtmal von besonderer Qualität sein: Der hier „ausgebrannte“ Hintergrund kommt unserem Vorhaben sogar zu Gute.

In 7 Schritten zum Konturenbild

Schritt 1

Da das Bild in der folgenden Bearbeitung durch verschiedene Eingriffe (Weichzeichner, Tontrennung, Auswahlmaske) manipuliert wird und man unter Umständen an dem ein oder anderen Filter zwecks Optimierung des Ergebnisses noch nachjustieren möchte, können Sie – müssen aber nicht – das Bild zunächst in ein so genanntes Smart-Objekt konvertieren. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die entsprechene Bildebene und wählen „In Smart-Objekt konvertieren“ aus.

Photoshop bietet Smart-Objekte seit Version CS2. Dabei bleibt das Originalbild in der Ebene erhalten, auch wenn es anschließend mit Filtern, wie Weichzeichner, verändert wird. Sie können anschließend ohne Qualitätsverlust auch nachträglich einzelne Filtereinstellungen ändern, wenn Sie feststellen, dass der ursprünglich gewählte Wert doch nicht so optimal war. Die angewandten Filter werden unter dem Originalbild in Baumstruktur angezeigt und lassen sich per Mausklick gezielt auswählen und abändern.

Schritt 2

Im zweiten Schritt zeichen Sie das ganze Bild mit dem Gaußschen Weichzeichner ein paar Stufen weicher, um bei der darauf folgenden Tontrennung der Farbkanäle besser abgegrenzte Konturen zu erzielen. Wählen Sie dazu Filter -> Weichzeichnungsfilter -> Gaußscher Weichzeichner und hier einen Radius bei dem eine deutliche Weichzeichnung erkennbar wird. In diesem Fall Stufe 5.

Schritt 3

Jetzt geht es an die Festlegung der Anzahl der Helligkeitswerte eines jeden Farbkanals (Rot, Grün, Blau). In Photoshop findet sich dies unter Fenster -> Korrekturen -> Tontrennung. Wählen Sie hier einen Wert aus, der irgendwo zwischen 3 und 8 liegt. Das Bild sollte sich nun deutlich in wenige Farbbereiche aufteilen, die sich anschließend für die Auswahl der Konturen eignen. In diesem Beispiel erwies sich ein Wert von 5 optimal. Bei diesem Wert hat das Bild noch ingesamt 15 Farben, jeweils 5 im Rot-, Grün- und Blaukanal. Dadurch ergeben sich bereits jetzt klare Konturen.

Haben Sie zu Beginn das Bild in ein Smart-Objekt verwandelt, können Sie nun auch nachträglich die Einstellung für den Gaußschen Weichzeichner verändern und damit das Ergebnis der Tontrennung optimieren. Klicken Sie dazu in de Ebene unter Smartfilter auf Gaußscher Weichzeichner. So lassen sich optimale Flächenkonturen herausarbeiten ohne durch langwieriges herumprobieren die beste Weichzeichner-Einstellung herauszufinden.

Tontrennung Weichzeichner

Schritt 4

Unter Auswahl -> Farbbereich geht es nun darum, einen möglichst geeigneten Bereich zu finden, der die Konturen des Bildes optimal umschließt. Zuvor stellen Sie jedoch gegebenenfalles sicher, dass im Ebenenmenü das Bild wieder ausgewählt ist und nicht die Tontrennungsebene. Mit der Pipette können Sie jetzt einen Bildbereich auswählen und mit dem Toleranzregler die optimale Auswahlfläche bestimmen. Hier sind mitunter mehrere Anläufe notwendig, um einen geeigneten Farbbereich zu erwischen.

Schritt 5

Als nächster Schritt folgt Auswahl -> Kante verbessern. Damit wird die entgültige Kontur erstmals sichtbar. Hier können Sie ein wenig mit den Reglern spielen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Je größer der Radius, desto gröber werden die Konturdetails. Je nach Bildvorlage kann es sich hier lohnen einen sehr hohen Radius zu verwenden, oder – wie in diesem Beispiel – eher einen recht kleinen Radius. Der Kontrast sorgt für eine scharfe Abgrenzung der Linien. Je höher, desto besser. Abrunden wiederum lässts die Konturen – wie der Name schon sagt – abgerundeter erscheinen. In diesem Beispiel genügt es, den Wert für Abrunden recht niedrig zu belassen.

Schritt 6

Haben Sie eine zufriedenstellende Auswahl getroffen zeigt ihnen Photoshop diese mit den typischen Maskierungslinien an. Kopieren Sie die aktuelle Auswahl mit der Tastenkombination STRG + C und fügen Sie sie mit STRG + V als neue Ebene wieder ein. Damit sich die Kontur plakativ abhebt, sollte nun ein möglichst einfarbiger Hintergrund darunter gelegt werden. Erstellen Sie also eine neue Ebene mit SHIFT + STRG + N und platzieren Sie diese unterhalb der Konturauswahl (hier Ebene 1) und füllen diese mit einem Farbton ihrer Wahl.

Schritt 7

Noch heben sich die Konturen des Nashorns nicht besonders hübsch vom roten Hintergrund ab. Auch sind noch deutlich die Farbverläufe in der Auswahl zu erkennen. Mit einem Rechtsklick auf die Konturauswahl kommen Sie in das Ebenenmenü Fülloptionen und dort in den Ebenenstil Farbüberlagerung. Wählen Sie hier unter Füllmethode Normal je nach Hintergrund eine helle oder dunkle Kontrastfarbe.

Das Ergebnis ist vielseitig einsetzbar

Voilá, das Nashorn ist jetzt deutlich als stilisierte Kontur für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete einsatzbereit.

Überflüssige Konturen, die sich störend auf das eigentlich hervorzuhebende Objekt auswirken, können Sie einfach mit dem Radiergummi entfernen. Verwenden Sie dabei eine harte Radiergummi-Kante und keinen weichen Verlauf. Vor allem aber dient das gewählte Motiv nur als Beispiel.


Beispiel Turm


Beispiel Helikopter

Auf dieselbe Art und Weise können Sie Windräder, Skater, Häuser oder diverse andere Produkte stilsieren und als Hintergrundbild, Textur oder Logo verwenden. Viel Spaß dabei!

(mm),

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Gimp-Tutorial (3): Bilder mit verschiedenen Filtern weichzeichnen

Das Gegenstück zum Schärfen ist das Weichzeichnen (englisch blur), womit die Bildschärfe reduziert wird. Neben den Scharfzeichen-Filtern gehören die Weichzeichen-Filter zu den am häufigsten verwendeten Filterarten. Die Inhalte dieser Tutorial-Reihe sind ein Beitrag des Galileo-Verlags, in dem das Buch „Gimp 2.6“ von Jürgen Wolf erschienen ist.

Gaußscher Weichzeichner

Der wohl bekannteste Weichzeichner ist der Gaußsche Weichzeichner, den Sie in GIMP über Filter / Weichzeichnen / Gaussscher Weichzeichner aufrufen. Der Filter wird in der Praxis unter anderem gerne verwendet, um bei Bildern noch mehr Schärfentiefe zu erzeugen und so die Aufmerksamkeit noch mehr auf ein bestimmtes Bildobjekt zu lenken.

Den Gaussschen Weichzeichner können Sie auf jede Ebene oder Auswahl anwenden. Dabei stellen Sie den Weichzeichnenradius (im abgebildeten GIMP-Dialog etwas unglücklich übersetzt mit Weichenzeichenradius) über Horizontal und Vertikal ein.


Abbildung 1: In diesem Dialog stellen Sie den Weichzeichnenradius ein.


Abbildung 2: Gaußscher Weichzeichner nur mit horizontalem Weichzeichnenradius


Abbildung 3: Gaußscher Weichzeichner nur mit vertikalem Weichzeichnenradius

Tipp: Fotografieren mit Schärfentiefe

Wollen Sie echte Schärfentiefe beim Fotografieren erzielen, müssen Sie die Blende so weit wie möglich öffnen. Je weiter die Blende offen ist, umso mehr Schärfentiefe können Sie erzielen. Natürlich bedeutet dies meistens auch, dass Sie nicht mehr im Automatikmodus fotografieren können. (Anmerkung der Redaktion: „Öffnen“ ist hier etwas unglücklich gewählt. Tatsächlich muss man die Blende möglichst weit schließen, denn: Je höher die Blendenzahl, desto kleiner die Blendenöffnung, was zu längeren Verschlusszeiten und zur Gefahr der Verwacklung führt. Um bei hohem Blendenwert und langen Verschlusszeiten Verwacklungen zu vermeiden, können Sie die ISO-Zahl höher einstellen und/oder für die Aufnahme ein Stativ verwenden.)

Je höher Sie den Wert einstellen, umso mehr umliegende Pixel werden auf einen mittleren Farbwert gesetzt – oder genauer, umso stärker wird weichgezeichnet. Standardmäßig wird das Weichzeichnen in die horizontale und vertikale Richtung gleichmäßig angewandt. Wollen Sie allerdings einen Bereich unterschiedlich stark weichzeichnen, klicken Sie das Kettensymbol an (siehe obere Abbildung, rechts neben den Feldern Horizontal und Vertikal), damit diese Verbindung getrennt wird.

Außerdem stehen Ihnen mit IIR und RLE zwei verschiedene Methoden zur Verfügung. IIR (kurz für Infinite Impulse Response) ist die schnellere Version und ideal bei Bildern mit vielen verschiedenen Farbwerten, also Bildern, die nicht an einem Computer entstanden sind. RLE (kurz für Run Length Encoding) eignet sich hingegen besser für Bilder mit großen gleichfarbigen Bereichen, was meistens auf am Computer erstellte Bilder zutrifft.

Selektiver Gaußscher Weichzeichner

Den Filter Selektiver Gaußscher Weichzeichner erreichen Sie über Filter / Weichzeichnen / Selektiver Gaußscher Weichzeichner. Er wirkt nicht auf alle Pixel des Bildes oder der Auswahl, sondern nur auf die Pixel, deren Farben höchstens um den Wert von Max. Delta von den Farben der Pixel daneben abweichen. Wie viele Nachbarpixel zum Berechnen des Filters verwendet werden, geben Sie mit Weichzeichnenradius an.


Abbildung 4: Der Dialog Selektiver Gaußscher Weichzeichner

Der Vorteil des Filters ist, dass Sie mit Hilfe des Werts von Max. Delta, im Gegensatz zum Gaußschen Weichzeichner, Kanten gegen das Weichzeichnen schützen können. Der Weichzeichner ist allerdings sehr rechenintensiv, und die Anwendung (wie auch die Vorschau) kann daher ein wenig dauern.

Die folgenden Abbildungen illustrieren die Effekte des Selektiven Gaußschen Weichzeichners.


Abbildung 5: Ausgangsbild – FOTO: Hanspeter Bolliger



Abbildung 6: Hier wurde der Selektive Gausssche Weichzeichner mit einem Weichzeichnenradius von 20 verwendet. Sie erkennen sehr schön, wie klare Bildkanten erhalten bleiben.


Abbildung 7: Der gleiche Radius wurde auch für dieses Bild benutzt, nur wurde hier zum Vergleich der Gaußsche Weichzeichner eingesetzt.

Kachelbarer Weichzeichner

Der Filter Kachelbarer Weichzeichner oder genauer gesagt das Skript-Fu-Programm erstellt weiche Übergänge an den Bildrändern. Vorwiegend wird dieser Filter daher zur Erstellung von Mustern (Texturen) verwendet, um für weiche Ränder zu sorgen, wo die Muster (beziehungsweise hier Kacheln) aneinanderstoßen. Den Filter rufen Sie über Filter / Weichzeichnen / Kachelbarer Weichzeichner auf.

Anhand der Parameter dürften Sie vielleicht schon erahnen, dass dieses Skript-Fu-Programm intern den Gaußschen Weichzeichner verwendet, um weiche Ränder zu erzeugen. Mit dem Wert Radius stellen Sie ein, wie stark weichgezeichnet werden soll. Je größer der Wert, umso stärker die Wirkung. Mit Vertikal weichzeichnen und Horizontal weichzeichnen bestimmen Sie, ob Sie die Ränder vertikal und/oder horizontal weichzeichnen wollen.


Abbildung 8: Der Dialog Kachelbarer Weichzeichner

Über die Art des Weichzeichners wählen Sie zwischen den Algorithmen IIR und RLE, die oben bereits beschrieben wurden.


Abbildung 9: Gekachelte Textur

Oben, Abbildung 9, sehen Sie ein erstelltes Muster (Textur, Kachel), das mit dem Füllen-Werkzeug auf eine Fläche gefüllt wurde. Hier erkennen Sie klar die Übergänge der Kacheln an den vier Seiten. Im unteren Bild, Abbildung 10, wurde der Kachelbare Weichzeichner verwendet. Die Ränder, an denen die Kacheln zusammenstoßen, sind nicht mehr so deutlich zu sehen. Beide Bilder wurden natürlich sehr stark (300 %) vergrößert, um den Unterschied deutlicher zu zeigen.


Abbildung 10: Der Kacheleffekt wurde etwas abgemildert.

Bewegungsunschärfe

Sehr vielseitig ist der Filter Bewegungsunschärfe, mit dem Sie dem Bild eine gewisse Dynamik hinzufügen können. Mit ihm erstellen Sie Bewegungen in linearer, kreisförmiger und zoomartiger Richtung im Bild.

Den Filter starten Sie über Filter / Weichzeichnen / Bewegungsunschärfe. Hierbei muss allerdings auch wieder hinzugefügt werden, dass dieser Filter bei großen Bildern ziemlich rechenintensiv ist und die Anwendung, abhängig von der Leistung des Rechners, etwas länger dauern kann.

Abbildung 11: Der Dialog „Bewegungsunschärfe“

Unter Weichzeichnungsart legen Sie die Bewegung fest, die Sie im Bild erzeugen wollen. Folgende Möglichkeiten stehen hierbei zur Verfügung:

  • Linear: Mit dieser Einstellung wird die Bewegung in einer E Richtung ausgeführt. Mit dem Regler Länge stellen Sie ein, wie stark weichgezeichnet wird. Der Regler Winkel hingegen gibt vor, in welche Richtung (0 bis 90°) die Bewegung ausgeführt wird.
  • Radial: Damit führen Sie eine kreisförmige Bewegung aus. Der Regler Länge ist hierbei deaktiviert. Mit dem Regler Winkel stellen Sie ein, wie stark die Drehung erfolgen soll.
  • Zoom: Wenn Sie diese Option wählen, bekommt das Bild den Anschein, als hätte man bei einer etwas längeren Belichtungszeit die Brennweite verändert. Als Ergebnis erhalten Sie den Effekt eines Hereinzoomens ins Bild. Ausgehend vom Unschärfezentrum nimmt dieser Effekt nach außen hin immer stärker zu. Wie stark der Effekt ausgeführt wird, geben Sie mit dem Regler Länge an. Der Regler Winkel ist hierbei ausgegraut.

Wichtig für die Verwendung des Filters ist auch das Unschärfezentrum, wo Sie die X-/Y-Position des Anfangspunkts der Bewegung festlegen. Diesen Punkt müssen Sie allerdings per Hand ermitteln, indem Sie mit dem Mauszeiger über dem gewünschten Bildpunkt verharren. Die entsprechende Position lesen Sie aus der Statusleiste ab und geben sie manuell bei den X- und Y-Werten ein.


Abbildung 12: Das Ausgangsbild – FOTO: Clarissa Schwarz


Abbildung 13: Das Bild nach der Verwendung des Filters „Bewegungsunschärfe“ mit der Weichzeichnungsart „Linear“

Um einen Anfangspunkt für die Weichzeichnungsarten Radial und Zoom zu ermitteln, können Sie mit einem beliebigen Werkzeug auf den gewünschten Mittelpunkt ins Bild gehen und die Koordinaten links unten in der Statusleiste ablesen. Anschließend brauchen Sie diese Koordinaten nur im Filter Bewegungsunschärfe unter dem Unschärfezentrum bei dem X- und Y-Wert einzugeben.


Abbildung 14: Den Mittelpunkt wählen Sie per Mauszeiger aus.

Ausgehend von diesem Unschärfezentrum sehen Sie dann in Abbildung 12 und 13 zur Demonstration zwei Beispiele mit verschiedenen Arten der Weichzeichnung – einmal wurde Radial als Weichzeichnungsart, und im unteren Bild (Abbildung 16) wurde Zoom verwendet.


Abbildung 15: Hier wurde der Filter Bewegungsunschärfe mit Radial als Weichzeichnungsart verwendet. Als Winkel wurde hier der Wert 3 eingesetzt.


Abbildung 16: Hier wurde Zoom als Weichzeichnungsart mit einer Länge von 5 verwendet.

Weichzeichnen mit dem NL-Filter

Der NL-Filter ist sehr vielseitig und eignet sich sowohl zum Schärfen als auch zum Weichzeichnen. Sie erreichen ihn über Filter / Verbessern / NL-Filter. Dass der Filter in der Kategorie Verbessern liegt, hat damit zu tun, dass er vorwiegend zum Entfernen von Bildrauschen und Flecken im Bild verwendet wird und nicht als Weichzeichen-Filter.


Abbildung 17: Das geeignete Werkzeug, um Bildrauschen und Flecken zu entfernen.

Die Optionen zum Weichzeichnen mit diesem Filter sind:

  • Alphabasierter Mittelwert: Mit dieser Option erhalten Sie eine Mischung aus Weichzeichnen und Flecken entfernen. Ein empfohlener Startwert ist hier für Alpha 0,8 und Radius 0,6.
  • Optimale Schätzung: Rein für die Reduzierung von Bildrauschen eignet sich dies Option bestens. In der Praxis können Sie hier mit einem Startwert von 0,2 für Alpha 4 und 1,0 für Radius 5 beginnen. Jetzt erhöhen Sie falls notwendig Alpha so lange, bis Sie das optimale Ergebnis erhalten.

Mit dem Regler Kantenverstärkung heben Sie bei Bedarf die Kanten hervor, was die Schärfung im Bild verbessert. Dieser Wert wird nicht für das Weichzeichnen benötigt.

Verpixeln

Mit dem Filter Verpixeln reduzieren Sie ein Bild oder eine Auswahl in große Blöcke. Dies entspricht in etwa dem Effekt, den die Medien verwenden, um ein Gesicht unkenntlich zu machen, damit Personen nicht identifizierbar sind. Der Effekt kann aber auch für künstlerische und kreative Zwecke verwendet werden.


Abbildung 18: Der Dialog „Verpixeln“

Sie rufen den Filter über Filter / Weichzeichnen / Verpixeln auf. Über Pixelbreite und Pixelhöhe stellen Sie die Breite beziehungsweise Höhe der Blöcke ein. Solange das Kettensymbol dahinter geschlossen ist, sind Höhe und Breite immer voneinander abhängig. Wenn Sie die Kette öffnen, können Sie diese beiden Werte unabhängig voneinander einsetzen. Als Maßeinheit wird auch hier standardmäßig Pixel verwendet. Über die Dropdown-Liste können Sie die Einheit ändern.


Abbildung 19: Das Ausgangsbild  –  FOTO: Jürgen Wolf


Abbildung 20: Nach der Verwendung von Verpixeln. Hier wurde eine kreisrunde Auswahl im Gesicht verwendet.

Die Automatik

Über Filter / Weichzeichnen / Weichzeichnen finden Sie einen Weichzeichner ohne irgendwelche Einstellungen. Dieser Filter verwendet immer das angrenzende Pixel und weist anhand eines Mittelwertes den entsprechenden Farbwert zu. Sie könnten ihn zum Reduzieren des Bildrauschens ausprobieren. Allerdings hat der Filter den Nachteil, dass er alle Bilder gleich behandelt, egal wie groß sie sind. Daher wirkt er auf kleine Bilder stärker als auf größere Bilder.

Partielles Weichzeichnen und Verschmieren

Um bestimmte Bildbereiche weichzuzeichnen, können Sie das Werkzeug Weichzeichnen/Schärfen verwenden.


Icon 1: Tastaturkürzel „Shift + U“

Falls Sie dieses Werkzeug fürs Schärfen verwenden, kennen Sie die Funktionsweise bereits. Für die Werkzeugeinstellungen und die Anwendung des Weichzeichners gilt analog dasselbe.

Für gerichtetes Weichzeichnen sollten Sie das Werkzeug Verschmieren (siehe Icon 2) verwenden.


Icon 2: Tastaturkürzel „Shift + U“

Zum Verschmieren wird immer die Farbe unterhalb der Werkzeugspitze benutzt. Ansonsten entspricht auch dieses Werkzeug in Verwendung und Werkzeugeinstellungen exakt dem Werkzeug Weichzeichnen/Schärfen (Icon 2).

Anwendungsgebiete

Nützlich sind beide Werkzeuge, wenn Sie bei einer Fotomontage ein Objekt in einen anderen Hintergrund eingefügt haben. Durch Weichzeichnen oder Verschmieren der Kanten des eingefügten Objektes können Sie dafür sorgen, dass der Übergang nicht so hart wirkt und die Montage nicht gleich auf den ersten Blick auffällt. Trotzdem sollten Sie beide Werkzeuge sparsam verwenden. Unbedachter und großflächiger Einsatz führt schnell zu einem Farbenbrei, der nicht mehr schön aussieht.

Die folgende Abbildung zeigt den Unterschied zwischen dem Verschmieren und dem Weichzeichnen. Im linken Drittel wurde das Werkzeug Verschmieren verwendet. Der mittlere Teil ist unbearbeitet, und im rechten Drittel wurde das Werkzeug Weichzeichnen eingesetzt.


Abbildung 23: Der Unterschied zwischen den Werkzeugen ist klar erkenntlich.

(mm),

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Fotografie Inspiration Photoshop

Photoshop-Tutorial: Lichteffekte erzeugen über die „Weiche Auswahlkante“

Sie haben Fotos von alten Kirchengemäuern, Friedhöfen, knorrigen Bäumen oder alten Ruinen? Am besten noch im Dämmerlicht oder bei Nacht im Mondschein fotografiert? Wie wäre es, diesen Bildern noch ein bisschen mehr „Gruselfaktor“ zu verleihen: Mit der Auswahlmaske „Weiche Auswahlkante“ verleihen Sie ihren Bildern einen aschfahlen, gruseligen Anstrich. Willkommen zur Photoshop-Geisterstunde.

Als Fotograf sollte man zwar grundsätzlich den Anspruch an sich selbst haben, Bilder so zu fotografieren, dass sie möglichst wenig digitaler Nachbearbeitung bedürfen. Wenn es aber darum geht, eine Stimmung noch ein wenig zu verstärken, darf man ruhig mal mit ein paar kleinen Tricks nachhelfen.

Als Anschauungsbeispiel hilft uns das Altstädter Rathaus, aufgenommen in einer winterlichen Vollmondnacht in Prag. Das Gebäude im gotischen Baustil mit seinem massiven Mauerwerk und der filigranen astronomischen Uhr ist schon ohne Photoshop-Nachhilfe eine imposante Erscheinung. Aber es geht noch ein bisschen mehr.

Foto vom Altstädter Rathaus in Prag vor der Bearbeitung
Foto vom Altstädter Rathaus in Prag vor der Bearbeitung.

Zunächst gilt es einen geeigneten Auswahlbereich für die gewünschte Effektverstärkung zu finden. Dabei sollen vor allem die hellen Stellen des Bildes später hervorgehoben werden. Wählen Sie unter „Auswahl(Select) auf „Farbbereich(Modify Feather) und klicken Sie mit der Pipette auf einen möglichst hellen Bildbereich des Bildes. Über den Schieberegler können Sie die Auswahl vergrößern oder verkleinern. Hier gilt es ein wenig zu probieren, um einen geeigneten Bereich zu finden.

Um einen geeigneten Auswahlbereich zu finden, nehmen Sie zunächst einen möglichst hellen Bildbereich und spielen ein wenig mit dem Schieberegler
Um einen geeigneten Auswahlbereich zu finden, nehmen Sie zunächst einen möglichst hellen Bildbereich und spielen ein wenig mit dem Schieberegler.

Nachdem sie die Auswahl bestätigt haben, kommt jetzt der wichtigste Schritt für den Gruseleffekt. Die Auswahl ist jetzt noch recht fragmentiert und klein, wie der Screenshot zeigt:

Noch ist die Auswahl der Maske recht fragmentiert und klein
Noch ist die Auswahl der Maske recht fragmentiert und klein.

Um den Auswahlbereich zu vergrößern und die Kanten aufzuweichen gehen Sie unter „Auswahl(Select) nun auf „Auswahl verändern(Modify) und wählen dort „Weiche Kante(Feather Selection). Schneller geht es mit der Tastenkombination STRG + ALT + D. Je nach Größe des Bildes geben Sie hier einen Bereich zwischen 15 und 35 Pixeln an.

Über die Pixelgröße wird der Verlauf der weichen Auswahlkante definiert
Über die Pixelgröße wird der Verlauf der weichen Auswahlkante definiert.

Der Auswahlbereich des Bildes erscheint nun abgerundeter. Erstellen Sie nun eine neue Ebene über dem Originalbild und wählen als Vordergrundfarbe weiß.

Die Maske erscheint nun abgerundeter
Die Maske erscheint nun abgerundeter. Erstellen Sie eine neue Ebene und wählen als "weiß" als neue Vordergrundfarbe.

Mit dem Füll-Eimer aus der Werkzeugleiste füllen Sie den ausgewählten Bereich nun im neuen Layer mit der Farbe Weiß auf. Durch die zuvor ausgewählte weiche Auswahlkante verläuft das Weiß auch über die Begrenzungslinien hinweg. Die weiße Fläche wird über die Kante hinweg transparent ausgeblendet und erzeugt den gewünschten Geistereffekt über dem gesamten Bild:

Nach dem Auffüllen der Maske mit weiß erscheint das Rathaus in geisterhaftem Licht.
Nach dem Auffüllen der Maske mit weiß erscheint das Rathaus in geisterhaftem Licht.

Je nach Vorlage sollten Sie nun im Ebenenfenster (Layer) die Deckkraft (Opacity) etwas herunter regeln, bis Ihnen der Effekt am besten erscheint und auch das Weiß die darunter liegenden Farben nicht vollständig überdeckt. Manchmal ist es auch von Vorteil im Ebenenfenster die Farbdeckung von „Normal“ auf „Ineinanderkopieren(Overlay) oder „Weiches Licht(Softlight) zu stellen. In diesem Beispiel erwies sich eine Deckkraft von 69% am besten.
Voila, mit ein paar Handgriffen erscheint Turm des Rathauses in Prag in einem ganz anderen Licht, wie der direkte Vergleich zeigt:

Im direkten Vergleich wird der Unterschied deutlich sichtbar
Im direkten Vergleich wird der Unterschied deutlich sichtbar.

„Weiche Auswahlkante“ vielseitig einsetzbar

Der Effekt mit der weichen Auswahlkante lässt sich natürlich nicht nur für Gruselfotos einsetzen: Gewitterfotos beispielsweise erhalten durch diese Vorgehensweise mehr Intensität. So lässt sich der Lichtschein des Blitzes mit der Füllfarbe Weiß intensivieren. Dunkle Wolkenbereiche bleiben davon unberührt. In diesem Beispiel wurde das Weiß auf einer zweiten Ebene mit dem Ebeneneffekt „Ineinanderkopieren(Overlay) über das Bild gelegt. Der Unterschied ist eindeutig. Der Blitz erhellt den Nachthimmel weitaus deutlicher, die dunkle Wolke davor hebt sich noch ein wenig besser ab und sorgt für mehr Plastizität.

Mit der Weichen Auswahlkante wird auch ein Gewitterblitz in seiner Intensität verstärkt
Mit der weichen Auswahlkante wird auch ein Gewitterblitz in seiner Intensität verstärkt.

Wird der Effekt mit bei Tageslicht aufgenommenen Fotos angewendet, erscheinen die Bilder in wie mit einem Weichzeichner fotografiert, da helle Bildbereiche leicht verschwommen, oder leuchtend erscheinen. Der „Dreameffekt“ eignet sich besonders bei Fotos mit Wolken oder aber, wie in diesem Beispiel, um den Wasserfall im Sonnenschein noch intensiver leuchten zu lassen:

Bei Tageslicht zeichnet der Filter helle Bereiche weicher und erzeugt den "Dreameffekt".
Bei Tageslicht zeichnet der Filter helle Bereiche weicher und erzeugt einen Dreameffekt.

(mm),

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Fotografie Inspiration Tutorials

Gimp-Tutorial (1): Schwarzweiß-Bilder bearbeiten

Jürgen Wolf

Das Thema Schwarzweiß ist auch in der digitalen Bildbearbeitung und im Webdesign sehr wichtig. Immer mehr Fotografen und Webdesigner verwenden Schwarzweißbilder als Stilmittel. Gerade bei Akt- und Porträtfotos, aber auch in der Produkt- und Architektur-Fotografie werden Schwarzweißbilder immer beliebter, weil hier Kontraste – genauer: Spitzlichter – stärker betont werden können, was interessante künstlerische Möglichkeiten bietet. Die Inhalte der folgenden Tutorial-Reihe sind ein Beitrag des Galileo-Verlags, in dem das Buch „Gimp 2.6“ von Jürgen Wolf erschienen ist.

Was bedeutet Schwarzweiß genau?

Schwarzweißbilder werden in der Fotografie häufig falsch verstanden. Wenn die Rede von der Schwarzweißfotografie ist, bedeutet dies, dass es sich um eine visuelle Darstellung von Bildern ohne Verwendung von Farben handelt. Stattdessen umfasst sie die Grauwerte. Genau genommen müsste man von Graustufenbildern sprechen.


Foto: Ingo Jung

Ein solches Schwarzweißbild ist nicht nur schwarz und weiß, sondern besteht aus vielen verschiedenen Grautönen.

Schwarzweiß aus der Kamera

Mittlerweile bieten auch die meisten Digitalkameras an, Bilder im Schwarzweißmodus zu fotografieren, um sich so eine nachträglich Konvertierung am Rechner zu sparen. Ich möchte Ihnen davon eher abraten, weil die Möglichkeiten der digitalen Kamera doch noch beschränkt sind. Mit dem Rechner können Sie mehr herausholen. Nehmen Sie daher Ihre Bilder nach wie vor in Farbe auf, und erledigen Sie die Schwarzweißarbeiten nachträglich am Rechner.

So kommen die Bilder in die Kamera

Wenn Sie bei Ihrer Kamera den Auslöser gedrückt haben, nimmt der Kamerasensor ein Graustufenfoto auf. Die Farben entstehen erst im Chip der Kamera, wo jedem Pixel, neben der Rohdatenspeicherung, drei Farbwerte in den Grundfarben Rot, Grün und Blau hinzugefügt werden. 50 % der Pixel sind Grün, und die restlichen 50 % teilen sich auf Rot und Blau auf. Fehlende Informationen werden von der Kamera berechnet. So gesehen und einfach ausgedrückt, werden digitale Bilder in der Kamera aus drei unterschiedlichen Graustufenbildern erstellt.

So entstehen Farbbilder in der Kamera

Aus den drei Graustufenbildern links mit dem roten, grünen und blauen Kanal wird das Ergebnis rechts erstellt, so wie Sie es gewöhnlich als Benutzer der Kamera zu Gesicht bekommen.

Schwarzweißbilder mit GIMP erzeugen

Um Schwarzweißbilder mit GIMP zu erzeugen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Welche Methode besser geeignet ist und welche eher nicht, wird in den folgenden Abschnitten erläutert.

Entsättigen = Graustufenbild?

Nur weil Sie die Farben aus dem Bild entfernen, heißt dies nicht, dass Sie automatisch ein Bild im Graustufen-Modus erzeugen. Nach dem Entsättigen stehen nach wie vor die drei Kanäle Rot, Grün und Blau zur Verfügung, und das Bild kann somit jederzeit wieder nachträglich eingefärbt werden. Voraussetzung für das Kommando Entsättigen ist außerdem, dass das Bild im RGB-Farbmodell vorliegt.

Der schnellste Weg, ein Bild, die aktive Ebene oder eine Auswahl dass Sie automatisch ein Bild im in Graustufen umzuwandeln, führt über das Kommando Farben – Entsättigen. Nach dem Entsättigen stehen mit Helligkeit, Leuchtkraft und Durchschnitt drei Modi zur Verfügung.

Alle drei Modi unterscheiden sich durch ihre mathematische Formel, nach der die Farben entzogen werden. Auf die Formeln soll hier aber nicht näher eingegangen werden. Wenn Sie das Häkchen vor Vorschau gesetzt haben, können Sie die Wirkung des entsprechenden Modus auch gleich im Bild betrachten.

Den Befehl „Entsättigen“ finden Sie im Dialog „Farbe entfernen“.

Außer den verschiedenen Modi bietet diese Methode keine weiteren Einstellungen, hat aber im Gegensatz zum echten Graustufenmodus den Vorteil, dass die Bilder nach wie vor im RGB-Modus vorliegen und weiter eingefärbt werden können.

Das Ausgangsbild  – Foto: Brigitte Bolliger

Entsättigen mit dem Modus Helligkeit

Entsättigen nach dem Modus Leuchtkraft

Entsättigen nach dem Modus Durchschnitt

Graustufenmodus

Eine weitere Möglichkeit, ein Bild in ein Schwarzweißbild umzuwandeln, ist die Konvertierung des Modus RGB in Graustufen (Menübefehl: Bild – Modus – Graustufen). Allerdings werden in diesem Modus alle nötigen Farbinformationen verworfen. Statt drei RGB-Kanäle gibt es nur noch einen Graustufenkanal. Somit haben Sie keine Möglichkeit mehr, eine Farbe hinzuzufügen.

Außerdem arbeiten viele Funktionen nicht mit dem Graustufenmodus und sind daher ausgegraut. Der einzige sinnvolle Grund, ein Bild in den Graustufenmodus zu konvertieren, ist der, dass Sie dabei Speicherplatz sparen, da die Bilder nun weniger Informationen speichern müssen. Tests haben gezeigt, dass Bilder im Graustufenmodus durchschnittlich nur ein Drittel an Speicherplatz im Vergleich zu Bildern im RGB-Modus benötigen. Allerdings ist Speicherplatz heutzutage billiger denn je zuvor.

Die ungünstigste Möglichkeit, ein Bild in Schwarzweiß zu konvertieren, dürfte das Ändern des Modus von RGB nach Graustufen sein.

Farben zum Teil erhalten

Wenn Sie Bilder nur teilweise entsättigen wollen, bietet Ihnen der Dialog Farbton/Sättigung das ideale Werkzeug dafür. Allerdings ist es nicht immer so simpel, dass es reicht, nur den Schieberegler Sättigung der entsprechenden Farbe nach links zu ziehen. Gelegentlich werden Sie eine Auswahl erstellen müssen, um einen bestimmten Bereich zu schützen.

Im nächsten Teil des Tutorials lesen Sie:

Farben bei komplexeren Bildern erhalten

(mm),

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Fotografie Inspiration

35 großartige Beispiele von Forced Perspective (erzwungene Perspektive)-Fotografie

von Nousheen Aquil

Dieser Post beschäftigt sich mit einem interessanten und herausfordernden Ansatz in der Fotografie – nämlich der Forced Perspective – was sich in etwa mit erzwungener Perspektive übersetzen lässt. Im Wesentlichen geht es um eine optische Täuschung, die das Objekt größer oder kleiner wirken lässt, als es tatsächlich ist. Durch verschiedene Tricks und den Einsatz skalierter Objekte sowie deren Relation zum Blickwinkel des Betrachters oder zur Position der Kamera, wird der menschlichen Wahrnehmung eine andere Perspektive als die tatsächlich fotografierte vorgegaukelt. Hier geht es allerdings nicht um die Technik, sondern um die Effekte und 35 gut gemachte fotografische Beispiele der Forced Perspective. Wir hoffen, dass Ihnen diese Sammlung gefällt.

Forced Perspective Photography

Candy Clouds

Screenshot

Little Push / Empurrãozinho

Screenshot

Ah it’s so little!

Screenshot

Model Town

Screenshot

It’s too big for the hole

Screenshot

82/365 Clearing the Waters

Screenshot

Brincando com a perpectiva

Screenshot

Nubes de paz/ Nuvole di pace

Screenshot

Drink

Screenshot

Leaning Tower of Pisa

Screenshot

Clean up…….

Screenshot

Carrying the torch for Seattle….

Screenshot

Evrenye Fighter :)

Screenshot

Dee blows off some steam

Screenshot

I need TIME

Screenshot

Perspective gourmande

Screenshot

Being Crushed

Screenshot

Nooooooo, por favoooooooooor!!

Screenshot

Roadtrip North of Salta: kaartje voor mn neefje

Screenshot

PeeScreet

Screenshot

SKYraker……..

Screenshot

Kicking the barn down

Screenshot

Playing with light 2

Screenshot

Teetering

Screenshot

Children steal huge island from Firth of Forth…..

Screenshot

Pillada infraganti

Screenshot

Woody doing the SKYplay…???

Screenshot

Lending a helping hand.

Screenshot

Salt Flats

Screenshot

Stupidi giochini

Screenshot

Forced Perspective

Screenshot

Schnipp

Screenshot

A Giant Amongst Women

Screenshot

188/366

Screenshot

SUPERFAN

Screenshot

(mm), ™

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Fotografie Inspiration

Städte bei Nacht: Fotogalerie

Die Fotografie ist eine der stärksten Inspirationsquellen für Designer und Künstler. Doch nicht alle von uns haben das Glück, solche Panoramen täglich sehen zu dürfen. Was bleibt da mehr, als auf große Fotografie Websites wie Flickr und Co. zurückzugreifen?

Dieser Beitrag präsentiert 45 unglaubliche, zauberhafte, bunte Aufnahmen von Städten aus der ganzen Welt. Aufgenommen zur Nacht oder in der Dämmerung. Die Fotos stammen aus verschiedenen Quellen. Sie nutzen mehreren Techniken wie lange Belichtungszeiten, Filter und Ausschnitte.

Amsterdam: Night Collection

Nightscape

Perth Night

Taipei 101

New York City

New York

Nightlines

Amsterdam: Night Collection

Dubai Marina

Lights Below

Nocturnal Nairobi

Night in Living Color

Cityscape and Urban

Darling Harbour, Sydney

Big City Life

Glascow at Night

Pre September Photographs

Perth, WA

Tokyo Night

New York

Colorful Walk

Shibuya

NYC2

Yellow Cab

Hong Kong Cityscape

Marina Barrage Cityscape

Orlando Cityscape

Waterfront Cityscape

Cityscape

SG Cityscape

City of Gold

Jakarta Cityscape

Bright Lights Big City

Big City Dreams

Brisbane, Australia

Perth, WA

New York, Times Square

New York, West Side Story

HDR: Hong Kong

Hot Child in the City

Cross in Light of Night

Galata Bridge

Foot Bridge to Flinders Street Station

Library From Another Dimension

Golden Ginza

Flickr Groups…

Weitere Quellen…

(tm), (sl)

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Fotos mit langer Belichtungszeit: eine Galerie

Herausgesucht von Karishma

Die Langzeitbelichtung ist eine Technik zur Erfassung von Licht und Bewegung. Der Verschluss der Kamera wird für eine längere Zeit offen gehalten, so dass mehr Licht länger als normal einfällt. Das führt zu interessanten Effekten, wie etwa Lichtspuren, Glühen und verschwommenes, bewegtes Wasser. Langzeitbelichtungen sind am leichtesten bei ungünstigen Lichtverhältnissen zu bewerkstelligen, können aber auch in hellerem Licht in Angriff genommen werden – mit besonderen Filtern oder Kameras. Langzeitbelichtungen sind toll für die Erfassung von Sternbewegungen, Blitze, fahrende Autos oder Züge, Wasserfälle, bewegliche Lichter und sogar Fahrgeschäfte auf dem Rummelplatz.

Im Folgenden sind einige schöne Beispiele der Langzeitbelichtung zu sehen – mit Belichtungszeiten von wenigen Sekunden bis zu mehreren Stunden. Alle Bilder sind auf die Seiten der jeweiligen Fotografen verlinkt. Genießen Sie und lassen Sie sich inspirieren.

Tony Shi

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Te-Wei-Liu

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Tyler Westcott

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John Sequitur Baccile (Barefoot Photography)

The Confrontation By Barefootphotography

Lee Jordan

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br3w0k

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Craig Wright

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One Sad Little Boy on Deviant Art

Energy Film Long Exposure By Onesadlittleboy

Neil Creek

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Rafoto

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Jackie Wu (Geckokid)

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Patrick Smith

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Alexey Titarenko

City Pict3a

Patrick Smith

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Amy DiLorenzo

BwYZjEHuikgvejl3FmLuF5EHo1 500

Paul Louis Villani

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Astrid Termaat

Genie By AstridT

Pablo Vieira

2907449276 B669787342

Kirk Lau

1357780086 003ac44cc3

Josch Hambsch

Startrails11h Hambsch C90

Nathan Kendall (alternate)

1378695634 4be79176b6

Garry

2961510258 3cb147c7d2

Andreas Reinhold

VEuHSNJwGlxatnycw3N815aco1 500

Roger (galifardeu)

With Many Rivers Ahead By Galifardeu

B. Zyrogerg

166277908 9cc4736324

Ronnie Bruce

3280596262 F2cf5ebd75

Melidiaz

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Ben Parry

3350783279 9d1e8fb8a0

JanLeonardo Wöllert

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JanLeonardo Wöllert

3194663175 6b6cb0819a

Branislav Kropilak

Landings 09

Beiträge anderswo zum Thema:

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Tolle Beispiele für gelungene Landschaftsfotografie aus aller Welt

Zusammengetragen von János Rácz

Gewaltige, schneebedeckten Berge, ungetüme Wolken in der Luft, atemberaubende Landschaften, das ist es, was einem in den Sinn kommt, wenn man den Begriff „Landschaftsfotografie“ hört. Tatsächlich ist dieses Genre aber sehr viel breiter aufgestellt und umfasst neben dem klassischen Stil auch Stadt-, Industrie- und Makro-Fotografie.

Auch und gerade in unserer heutigen digitalisierten, überbeanspruchten Hochgeschwindigkeitswelt macht es Freude eine Pause einzulegen und sehen, wie schön die Natur sein kann. Glücklicherweise reisen talentierte Fotografen gern und suchen die schönsten Orte auf dem Planeten, um allen anderen zu zeigen, wie wunderbar unsere Welt wirklich ist.

In dieser Sammlung habe ich einige der erstaunlichsten Landschaftsfotografien von über 30 Fotografen zusammengetragen. Viel Vergnügen damit. Siehe auch: 100 Wunderschöne Natur Wallpaper

The Mirror of Narcissus by Katarina Stefanovic

1-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Tuscany 5 by Maciej Duczynski

2-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Far Flight by Randall Cipriano

3-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Marin Headlands (#116) by Christopher Chan

4-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Shores on the road to Hope by Daniel Hoherd

5-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Wide Wild West by Tomas Kaspar

6-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Another… by Karil

7-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

North Coyote Buttes. by Gabe Farnsworth

8-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Pinnacle Rock #1 by Patrick Smith

9-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

About 13km into the Andes Trek by Trey Ratcliff

10-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Osorno Volcano, Puerto Montt, Chile by Bridgepix

11-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Scotland – Isle of Skye – The Quirang by Lucie Debelkova

12-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

HDR Landscape by Charmaine Harrison

13-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Skogshorn by Anders R. Naesset

14-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

UK – Scotland – Isle of Skye – Road through Stormy Quirang by Lucie Debelkova

15-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Winter Sunrise by Mike Lockie

16-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Running out of Time by Dan Barron

17-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Storms Comin’ by Stuart Corbishley

18-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Somewhere far beyond by Katarina Stefanovic

19-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Fall Perfection by Nate Zeman

20-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

UK – Scotland – Golden hour at Rannoch Moor by Lucie Debelkova

21-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Back to summer by Karil

22-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

A new day-winter landscape by Katarina Stefanovic

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Just a nice evening by Gordon McBryde

24-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Maroon Bells, Aspen, Colorado by Bridgepix

25-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Winter – Kromme Rijn, Amelisweerd, Rhijnauwen, Utrecht by Lambert Wolterbeek Muller

26-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

aNgEL oF siLEncE… by Dilip Nair

77-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

November Sunrise by Juha M. Kinnunen

27-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

In the deep end by Kane Gledhill

28-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Maelstrom #2 by Patrick Smith

29-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Green velvet by Katarina Stefanovic

30-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Morocco – Er Rachidia – Merzouga – Caravan of time by Lucie Debelkova

31-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

After The Rain by Gordon Mcbryde

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Crater Lake, Winter by Marc Adamus

33-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Renaissance by Katarina Stefanovic

34-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Landlocked Desert by Gabe Farnsworth

35-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Sunflower Field by Melissa Janssens

36-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Muhos Winter by Juha M. Kinnunen

37-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Silhouettes by Michael Anderson

38-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Snow paradise by Mareika

39-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Lost Paradise by Gwarf

40-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

UK – Scotland – Waterfall at the Pyramid Mountain – The Buchaille Etive Mor by Lucie Debelkova

41-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Retired After Hard Work by Abdulla Alfoudry

42-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Wilson Arch by Martin Rackel

43-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Poland 9 by Maciej Duczynski

44-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

I’ve reached the end of the world by Trey Ratcliff

45-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

UK – Scotland – Golden hour at Rannoch Moor by Lucie Debelkova

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Netherlands – Ray of light in Lage Vuursche Forest by Lucie Debelkova

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Norway 83 by Maciej Duczynski

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Utah Landscape by Gabe Farnsworth

49-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Road to Europe by Katarina Stefanovic

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Past by Katarina Stefanovic

51-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Return to Twilight by Hugh Schneider

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Bunga Falls IR by Jay E. Jallorina

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Idyllic by Katarina Stefanovic

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Sky arc II by Katarina Stefanovic

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Red Heart-autumn landscape by Katarina Stefanovic

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The Rogue of Oregon by Hamad Darwish

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I’m in love with this place by Katarina Stefanovic

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Over the mountains and the sea by Katarina Stefanovic

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Zermatt by Katarina Stefanovic

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The Blue Pool by Gilad Benari

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And what view awaits on the top by Katarina Stefanovic

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Finished work-summer landscape by Katarina Stefanovic

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Ancient Pathways by Rebecca Cusworth

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Lone Tree, Palouse Hills by Chip Phillips

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Iceland 6 by Maciej Duczynski

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Jealously by Jason Theaker

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Marsden Explosion by Dan Barron

68-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Scotland – Isle of Skye – The Quirang by Lucie Debelkova

69-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Around Ubud – Bali by Auré from Paris

70-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Portal of the Sun by Patrick Smith

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Paradise by Philip Klinger

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The Sun is Also a Star by Hugh Schneider

73-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

Bay of Spears by Hougaard Malan

74-landscape in Beautiful Landscape Photography Inspiration

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Tipps für Fotografen

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100 Wunderschöne Natur Wallpaper

von Ulises & Vitaly Friedman

Wenn es um Schönheit geht, kann nichts die Natur überbieten. Obwohl wir, die Designer, aus ihr nahezu alles ableiten können, schafft es die Natur immer wieder, uns mit aufregenden Perspektiven zu überraschen, die wir ansonsten übersehen hätten.

Dieser Beitrag zeigt gleich 100 bemerkenswerte Art-Desktop-Hintergrundbilder. Er enthält sowohl fotografische als auch künstlerische Motive. Wir hoffen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Noch mehr Wallpaper.

S T A Y_return by BabyJoan

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Gone fishin‘ von Tiger-I
1920 x 1200 Pixel – ein früher Morgen

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This fall pt.II. von realityDream
Fullscreen: 1024×768, 1280×1024, 1600×1280. Widescreen: 1280×800, 1440×900, 1680×1050.

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Ocean Bliss von vinyyli
Auflösungen: 2560×1600, 1920×1200, 1680×1050, 1440×900 und 1280×800 px.

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frosting von ether
1600×1200Pixel.

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Autumn Woodland von welshdragon
1600 x 1200 px.

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N E V E R L A N D von belez

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. : D u s k : . Wallpaper von myINQI
2560×1600 Pixel.

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Leaves II Wallpaper von emats
Die Wallpaper Version von „Leaves II„. Versionen vorhanden für Fullscreen, Dualscreen und Widescreen.

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alone von werol
Aufgenommen in Javornik, Tschechische Republik mit einer  Canon 350D, SMC Takumar Objektiv.

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The Setting Sun von gilad

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The Middle von w1zzy
In verschiedenen Auflösungen verfügbar.

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Powered by Nature IV von fodaze
Nur in 2560×1600 – Porto covo, Portugal

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C Y A N – P O N D von myINQI

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Avenue of Green von love4art
Außerhalb von Lilydale, Melbourne, Australien in einem Apfelgarten.

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morning blaze von danamis

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Gold Field And One Tree von darkmatter257
1600×1200 Pixel.

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Wlochacz von Saari89

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Cartwright Path. von ilovemyclover
1600×1200 Pixel.

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Black Waterfall von Akatsuki-Luver

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The meadow: Wallpaper von thinhlegolas
3504 x 2336 Pixel.

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Let me out von Saari89
Aufgenommen mit einer Panasonic DMC-TZ1.

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Wallpaper von Finvara
1024 x 768 Pixel.

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ORANGE von gilad

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Lands of eternal Harmony. von Uribaani
Enthaltene Auflösungen: 1600 x 1200, 1680 x 1050 (nicht die beste Quali) und 1280 x 1024 Pixel.

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Fuel von Street-Sk8er

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New Era von Deinha1974
1440 x 900 Pixel (WideScreen).

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Alabama State Wildflower: Oak-leaf Hydrangea

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Silhouette
Verschiedene Auflösungen.

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staring cosmos

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Sailor’s Delight

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happy monday
4271 x 2842 Pixel.

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Dining at Dyrholaey
13 Sekunden Belichtung ISO 50 f22 26mm Lee Filter System, ND grads. 2184 × 1456px.

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Wallpaper-Pack – Nature II
Auflösungen 2048×1536 und 1900×1200.

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A Sunday In Autumn – Part II

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Forest of „mononoke“
2112×1188 Pixel.

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Eye In The Sky
Widescreen, Fullscreen und Mobilversion.

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Portlock

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Calming
Taken during the twilight hour. Long exposure: F/22, 10 seconds. Resolutions: widescreen and fullscreen

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Madeira

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Ladybug Hdr

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Man Down! Meeeeeedic!

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Grampian Sunset
„Sonnenuntergang über den Grampians, Victoria“

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Cannon Beach
Oregons Pazifikküste.

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Working Under A Golden Sky
Widescreen und Fullscreen.

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Blurry Peaches

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Sunset And Birds

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Glacier Sunrise

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Upcoming Fog Highway
Widescreen, Fullscreen und Mobilversion.

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Ne Coast

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Lonely

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Growth of reedFlower -WP Pack by Uribaani
Vorhandene Auflösungen: 1920 x 1200, 1680 x 1050, 1600 x 1200 und 1280 x 1024 px.

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TABDwallpapers von skm-industries

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Hamad Darwish’s Wallpapers
Wallpaper die seinerzeit für Windows Vista bestimmt waren…

Beautiful Nature Wallpapers - | Hamad Darwish | World of Photography

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the magic tree -wallpaper Sammlung von =mpk

Beautiful Nature Wallpapers - the magic tree -wallpaper pack by =mpk

A Rorschach Morning

Beautiful Nature Wallpapers - A Rorschach Morning

Desktopography 2008

Beautiful Nature Wallpapers - DESKTOPOGRAPHY

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distraction – WP Pack Collab by =mpk

Beautiful Nature Wallpapers - distraction - WP Pack Collab by =mpk

June 15:crying grass. von *Cute-Sleepwalker
Nur in 1024×768 Pixel.

crying grass. by *Cute-Sleepwalker

17 Fantastic Free Wallpaper Images aus dem Crestock Blog

Beautiful Nature Wallpapers - Another 17 Fantastic Free Wallpaper Images | Crestock.com Blog

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Tower Bridge. von ~phyzer

Beautiful Nature Wallpapers - Tower Bridge. by ~phyzer

Fresh Water von ~norbi

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Autumn von ~sican

Beautiful Nature Wallpapers - Autumn by ~sican

Green Snake von ~elliquote

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Jeffrey Klassen Fotos

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Darkness To Light

Beautiful Nature Wallpapers - Darkness To Light

The Blue Jay

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Moody Waters

Widescreen Wallpaper

Boone Hall Plantation

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Hilltop Mountain Skys

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Sea Sharks

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Snowy Peaks

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Crashing Wave Wallpaper

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Sun ray in the woods

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Golden Tree

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Spot of Light

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Planet Football von ~meatcar

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The Running Horse

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Hummingbird

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Another Day On The Terrace von Shane66.

Another Day On The Terrace

Yaquina Head Lighthouse „Der Yaquina Leuchtturm“.

Yaquina Head Lighthouse

Cloudy Day II „Ein kleiner Bootshafen in Dänemark“.

Cloudy Day II

Garp Wallpaper von trenchmaker 1600×1200 Pixel.

Garp Wallpaper

Wafting 1600×1200, 1680×1050 und 1280×1024 Pixel.

Wafting

Its All Tears

Its All Tears

THE RIGHT WAY von shilk 1680×1050 Pixel.

The Right Way

Eis

Eis

lonely soul von werol 1024×768 Pixel.

lonely soul

Silence of The Storm von angelreich 1200×798 Pixel.

Silence of The Storm

Day subsiding designed von memod.

Golden Sea von tonyelieh.

Pacific City

Pacific City

Weitere Quellen

(cr), (sl)

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Fotografie Inspiration Photoshop

Selektive Farbgebung in Bildern – Eine Galerie

von Bariski

Mit dem Boom der digitalen Medien haben sich die traditionellen Dunkelkammer-Techniken zu einer kaum noch praktizierten Kunst entwickelt. Digitale Verfahren haben viele Arbeiten aus der Dunkelkammer ersetzt. Künstler können heute mit Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen phänomenale Ergebnisse erzielen, ohne jemals einen Fuß in ein Fotolabor gesetzt zu haben.

Die Photoshop-Technik der „Selektiven Färbung“ kann verwendet werden, um besonders auffällige Kontraste zu erzeugen. Allerdings ist nicht jedes Foto dazu geeignet. Die breite Nutzung von Photoshop im Hobbybereich hat zudem eine große Anzahl eher durchschnittlicher Ergebnisse befördert.

Schauen wir uns als einmal an, was man herausholen kann und werfen den Blick auf einige außergewöhnliche Arbeiten der Foto-Kunst. Die Originale sind jeweils verlinkt.

Selective Reflections

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Paintbrushes by YuriPanda

paintbrushes-by-yuripanda

Cool Baby with Sunglasses

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Window To The World

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Picsay Gayscale Colorpop

picsay-gayscale-colorpop

Street Artist (York)

street-artist-york

Trees Inclosed

trees-inclosed

Graffiti by Aeabra

graffiti-03-by-aseabra

No Easy Feat

cutterfly

Prayers

prayers

Mother’s Day Contest

mother-day-contest

I See a Big Car and I Want to Paint it…

i-see-a-big-car-and-i-want-to-paint-it

Selective Bubbles

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City Light

city-light

Flip

flip

Kaari Having A Sucker

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O.o by Jesseboy000

o.o-by-jesseboy000

Peacock Closeup

peacock-closeup

Red and White Tulip

red-and-white-tulip

Oh the choices….

oh-the-choices

Katie Jayne Color Splash

katie-jayne-color-splash

Waiting For You

waiting-for-you

This is what one sees!

this-is-what-one-sees

Campfire

campfire

Water Drop

water-drop

Blue

blue

Loophole

loophole

Photo Effects Cookbook

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Street Photographer Photography

sreet-photographer-photography

Self Portrait with iPhone

self-portrait-with-iphone

Stumped…

stumped

Quellen und Tutorials

Über den Autor
Bariski ist ein Spezialist in Sachen Design und Photoshop. Er bietet fundierte Anleitungen und Quellenmaterial auf seiner Site Tutzone. Auch zu finden unter Twitter.

(tm), (sl)

Kategorien
Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Fotografie Inspiration Photoshop Tutorials

Schwarz-Weiß Fotos mit Photoshop kolorieren

Schwarz-Weiß-Aufnahmen wirken ruhig und seriös. Sollen diese aber etwas mehr „Stimmung“ erhalten, bieten sich einige schnelle Farb-Effekte an, die in wenigen Schritten und non-destruktiv eingesetzt auch jederzeit editierbar bleiben können. Dazu gehören Verläufe, Fotofilter und die Volltonfarben.

Verlaufsüberlagerung

Eine Option bietet ein Verlauf an, den man über das Menü und »Ebene ↔ Neue Füllebene ↔ Verlauf;« als eigene Ebene ablegt. Man könnte der Ebene gleich einen Namen geben, den Dialog mit »OK« bestätigen und den Verlauf festlegen. Dabei kann die Art, wie etwa ein linearer oder radialer Verlauf, eingestellt werden, ebenso der Winkel und die Skalierung.

Wichtiger sind jedoch in diesem Fall die Farben im Verlauf. Zum Bearbeiten klickt man die Vorschau des Verlaufes an. Es öffnet sich ein weiteres Dialogfenster, in dem zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten geboten werden. Links wie rechts, unterhalb vom Verlauf, werden so genannte Farbunterbrechungen angezeigt, die mit einem Klick ausgewählt werden. Über »Farbe« kann diese nun definiert werden.

Zweimal »OK« abgenickt und schon wurde der Verlauf über das Bild und in der Ebenenpalette abgelegt. Damit die Farben nun mit dem Foto verrechnet werden, ändert man die Füllmethode von »Normal« auf »Farbe« ab. Ist der Effekt zu stark, vermindert man die Deckkraft etwas.

Fotofilter »Sepia«

Gerne werden Schwarz-Weiß-Aufnahmen im Sepia-Look umgewandelt. Über »Ebene ↔ Neue Einstellungsebene« kann ein Fotofilter aufgerufen werden. Dieser bekommt einen Namen und aus der Liste der Filter wird »Sepia« ausgewählt. Die »Dichte« wird von 25% auf 100% erhöht.

Ein Doppelklick auf die Ebene (nicht auf den Ebenennamen) öffnet die Ebenenstile, wobei die »Fülloptionen: Eigene« angezeigt werden. Um den Sepia-Look zu verfeinern und etwas edler wirken zu lassen, wird unterhalb von Farbbereich auf der linken Seite der weiße Regler in zwei Hälften aufgeteilt. Dazu zieht man den Regler mit gedrückter Alt-Taste nach links. Man erhält ein dezenteres Ergebnis.

Kreative Fotofilter

Diese Fotofilter kann man auch mehrfach und weitaus kreativer einsetzen. Es ist hilfreich, eine Schwarz-Weiß-Aufnahme zu verwenden, die einen harten Kontrast und viele weiße Flächen aufweist. Jetzt aktiviert man einige Fotofilter mit verschiedenen Farben und einer Dichte von 100%. Die Ebenenmaske wird ausgewählt und auf der Tastatur Strg+I gedrückt, um die Maske zu invertieren. Erst jetzt zeichnet man mit einem weichen Pinsel und weißer Farbe in die verschiedenen Ebenenmasken die Stellen ein, die wieder farbig werden sollen.

Selektive Koloration

Sehr beliebt ist auch die Kolorierung einzelner Bildelemente. So wird der Blick des Betrachters gezielt auf bestimmte Bereiche in der Aufnahme gelenkt. Dazu könnte man über »Ebene ↔ Neue Füllebene« eine Volltonfarbe über das Bild legen. Hier war das die Farbe #dd1111 (RGB 221, 17, 17).

Damit die Farbe mit dem Foto verrechnet wird, ändert man die Füllmethode in der Ebenenpalette von »Normal« auf »Farbe« ab und reduziert gegebenenfalls etwas die Deckkraft. Damit die Farbe nur an manchen Stellen erscheint, aktiviert man die Ebenenmaske und drückt Strg+I auf der Tastatur. Nun kann mit weißer Farbe, dem Pinsel-Werkzeug und einer kleinen Werkzeugspitze gezielt innerhalb der Maske die Farbe wieder sichtbar gemacht werden. ™