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Fotografie: Licht von oben

In der Beauty-Fotografie werden sehr häufig mehrere weiche Lichtquellen eingesetzt. Doch es muss nicht immer viel Technik verwendet werden, um das Model gleichmäßig auszuleuchten. Oft reicht auch für diese Anwendung ein einziger Blitz mit einem großen weichen Lichtformer zur Umsetzung aus. Das Setup ist schnell aufgebaut und man muss nur einen Blitz einstellen.

Ziel

Das Ergebnis solch einer Aufnahme ist hier zu sehen. Auf den ersten Blick kann man keinen direkten Blitz erkennen. Die gesamte Aufnahme ist gleichmäßig weich ausgeleuchtet. Der Augenreflex spiegelt auch kein übliches Blitzlicht wider. Wie wurde das gemacht ? Der Titel hat es schon verraten – es ist einzig »Licht von oben«.

Lichtaufbau

Über dem Model wird eine Octaform mit 120 cm positioniert, die das Model mit weichem Licht regelrecht umhüllt. Um noch etwas mehr Licht in das Gesicht zu bekommen und die Schattenbildung zu minimieren, halten in dieser Szenerie helfende Hände einen Silberreflektor direkt unter das Model, der das Licht der Octaform zurück wirft. Dieser Reflektor erzeugt auch den Augenreflex.

Durch das Einstellicht vom Blitz kann man vor der Aufnahme sehr gut erkennen, wie weit der Reflektor zum Model gedreht werden muss, damit das Gesicht schön ausgeleuchtet wird. Als Hintergrund wurde ein weißer Karton verwendet, der ohne direktes Blitzlicht in grauer Farbe erscheint.

Das Galgenstativ

Um den Blitz mit Lichtformer über dem Model platzieren zu können, benötigt man entweder eine Decken-Halterung oder ein Galgenstativ. Damit das Stativ nicht kippt, befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite ein Gegengewicht. Das kann je nach Ausführung ein Metallgewicht oder ein Sandsack sein, wie in dieser Abbildung zu sehen ist.

Der Reflektor

Bei dieser Aufnahme wurde ein silberner Faltreflektor mit einem Durchmesser von 1 Meter verwendet. Ob Gold oder Silber – es bleibt immer eine Geschmackssache. Mit Gold wird die Hautfarbe wärmer und in unserem Beispiel würde der weiße Strickpulli einen leichten Gelbstich bekommen. Silber dagegen ist farbneutral und bereitet daher weniger Probleme.

Der Lichtformer

Eine Octaform – oder auch Octabox genannt – ist ein achteckiger Lichtformer mit sehr gleichmäßigem Licht und hoher Lichtausbeute. Durch die riesige Lichtabgabefläche erhalten wir eine nahezu schattenfreie Ausleuchtung. Wenn das Licht etwas knackiger sein soll, entfernt man den Außendiffuser, der mit Klettband an der Box befestigt ist.

Licht nachträglich formen

In Photoshop könnte man nun mit einem sehr einfachen Trick die Lichtstimmung der Aufnahme weiter optimieren oder gänzlich verändern. Dazu wird zunächst eine neue Ebene benötigt, die über »Ebene ↔ Neu ↔ Ebene« oder Umschalt+Strg+N schnell erstellt ist.

Nun wird in der Ebenenpalette die Füllmethode von »Normal« auf »Ineinanderkopieren« (Überlagern) umgestellt und die Ebenendeckkraft auf etwa 20% reduziert. Mit einer weichen Werkzeugspitze kann mit dem Pinsel-Werkzeug Licht und Schatten eingezeichnet werden. Dazu setzt man Schwarz und Weiß als Vordergrundfarbe ein. So können auch auf mehreren Ebenen verteilt neue Lichtsituationen entstehen.

Die Änderungen sollten fein und dezent umgesetzt werden, damit das Ergebnis realistisch und glaubwürdig bleibt. ™

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Photoshop: Fotos im Grunge-Look

Grunge bezeichnet nicht nur einen Musikstil, sondern auch eine Stilrichtung in der Verarbeitung von Fotos mit Photoshop. Das Bildmaterial wird dabei alt und verdreckt dargestellt. Da das Programm recht sauber arbeitet, sorgen Texturen für den gewünschten Schmutz. Diese werden mit Hilfe weniger Schritte auf den Grunge-Look getrimmt.

Schmutzige Texturen: 1. Textur auswählen

Gute Texturen helfen dabei, einfach und schnell mit einem Stück »Realität« zu arbeiten. In diesem Beispiel kommen zwei Oberflächen zum Einsatz. Neben den Braun- und Grüntönen passen die „Kritzeleien“ perfekt zum Thema. Diese Texturen entstammen übrigens dem deutsch-sprachigen Bildarchiv Photocase.

2. Vorbereiten

Eine der Texturen wird in Photoshop geöffnet und über »Bild ↔ Korrekturen ↔ Sättigung verringern« oder Umschalt+Strg+U in ein Schwarz-Weiß-Bild umgewandelt. Ebenfalls unter »Bild ↔ Korrekturen« findet man die Tonwertkorrektur, bei der man den Tonwertspreizungsregler für die Lichter, also das kleine weiße Dreieck, weit nach links verschiebt.

Ein Doppelklick auf die Hintergrundebene und das Bestätigen mit »OK« sorgt dafür, dass die weißen Flächen ausgewählt und zur Transparenz gelöscht werden können. Dazu klickt man auf »Auswahl ↔ Farbbereich auswählen« und ändert im Drop-Down-Menü »Auswahl« den Punkt von »Aufgenommene Farben« auf »Lichter« ab und bestätigt diesen Schritt mit »OK«.

Nach dem Drücken der Entf-Taste und »Auswahl ↔ Auswahl umkehren« wird die Selektion über »Bearbeiten ↔ Fläche füllen« mit Schwarz gefüllt. Die Auswahl wird aufgehoben.

3. Einsetzen

Diese Textur kann man nun über ein Foto legen, indem sie per Drag & Drop in das andere Dokument gezogen wird. Die Füllmethode stellt man in der Ebenenpalette von »Normal« auf »Ineinanderkopieren« um. Weiter könnte eine Kopie der Ebene Rot eingefärbt und dabei die Füllmethode auf »Farbig nachbelichten« gestellt werden. Die andere Textur liegt mit der Füllmethode »Ineinanderkopieren« und einer Braun gefärbten Fläche dazwischen. Übrigens bietet auch Adobe Exchange zahlreiche Texturen zum Download an.

Zerrissener Rand: 1. Displacement Map

„Displacement Maps“ werden zumeist bei 3D-Grafiken angewendet, um eine realistischere Oberfläche und viele Details zu erhalten. Wir erstellen nun eine eigene Map, die jedoch die glatten Kanten zerreissen soll. Dazu öffnet man ein neues Dokument mit weißem Hintergrund und 500 x 500 Pixel Größe.

Die Vorder- und Hintergrundfarbe sollte dem Standard Schwarz/Weiß entsprechen, um nach »Filter ↔ Rendering-Filter ↔ Differenz-Wolken«, »Kunstfilter ↔ Malmesser« und »Kunstfilter ↔ Tontrennung & Kantenbetonung« das Ergebnis über »Ebene ↔ Neu ↔ Ebene durch Kopie« zu duplizieren.

Noch »Filter ↔ Verzerrungsfilter ↔ Glas« und das Ändern der Füllmethode von »Normal« auf »Ineinanderkopieren« und die Ebenen können auf die Hintergrundebene reduziert und die Map als PSD-Datei abgespeichert werden.

2. Fläche vorbereiten

In einem neuen Dokument, das ebenfalls einen weißen Hintergrund haben sollte und 500 x 500 Pixel groß ist, wählt man mit dem Auswahlrechteck ein Quadrat aus, wobei man zu allen Seiten etwa 20 Pixel Abstand lassen sollte. Nach »Auswahl ↔ Auswahl umkehren« füllt man die Selektion mit Schwarz.

Die Auswahl wird aufgehoben und der »Filter ↔ Verzerrungsfilter ↔ Versetzen« mit den Standard-Einstellungen und der so eben erstellten Displacement Map (Verschiebungsmatrix) angewendet.

3. Bild einfügen

Mit »Auswahl ↔ Farbbereich auswählen«, dabei die »Auswahl: Lichter« und dem Bestätigen mit »OK« sorgt man dafür, dass nur die weißen Bereiche im Bild ausgewählt werden. Nach einem Klick auf »Ebene ↔ Neu ↔ Ebene durch Kopie« wird die Hintergrundebene mit einer beliebigen Farbe gefüllt und per Drag & Drop ein Foto über allen anderen Ebenen eingefügt. »Ebene ↔ Schnittmaske erstellen« sorgt nun dafür, dass sich das Foto an der Form der darunter liegenden Ebene anpasst.

Fleckiger Hintergrund: 1. Grunge-Pinselvorgaben

Adobe Exchange bietet zahlreiche Werkzeugspitzen – auch zum Thema Grunge – zum Download an. Um eine Pinselvorgabe zu laden, aktiviert man das Pinsel- oder Buntstift-Werkzeug und öffnet in den Optionen die Auswahlliste. Da klickt man auf den kleinen schwarzen Pfeil oben rechts. In der Liste können verschiedene Aktionen in Bezug auf die Spitzen durchgeführt werden.

Man entscheidet sich für »Pinsel laden…«, um der aktuellen Liste eine weitere Bibliothek hinzuzufügen, oder für »Pinsel ersetzen«, um die aktuelle Liste durch eine andere Bibliothek zu ersetzen. Mit den passenden Pinseln ist so ein Hintergrund kein Problem mehr.

2. Einfache Textur

Jetzt könnte man noch eine der Texturen über das Geschmiere positionieren und die Füllmethode der Ebene auf »Umgekehrt multiplizieren« umstellen. Eine Kopie sorgt mit einer verringerten Ebenendeckkraft von 20% und der Füllmethode »Farbig abwedeln« für mehr Kontrast. Diese Kombination sorgt für eine realistische Oberfläche.

3. Foto auf Wand

Wer mag, kann die verschiedenen Techniken verknüpfen und das Foto mit den zerrissenen Kanten über den erstellten Hintergrund positionieren. Ein paar Wasserflecken am Ende der beschmierten Wand sorgen für mehr Tiefe. Diese habe ich einfach mit dem Buntstift und schwarzer Farbe auf einer eigenen Ebene gezeichnet und deren Füllmethode auf »Ineinanderkopieren« umgestellt. Ein Schriftzug, bei dem die Füllmethode ebenfalls auf »Ineinanderkopieren« geändert wurde, unterstreicht den Poster-Charakter. Der Grunge-Stil muss sich nicht zwingend auf Bildmaterial beziehen, sondern kann als Stilrichtung das Design einer ganzen Website oder eines Flyers beeinflussen. ™

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Wie kann man mit eigenen Fotos Geld verdienen?

Mit eigenen Fotos Geld verdienen; dieses Ziel kann durchaus erreicht werden, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Zunächst ist es sehr wichtig, dass die Fotos auch professionell gemacht wurden und qualitativ hochwertig sind. Dafür wird natürlich eine gute Ausrüstung benötigt. Digital-, oder auch Analog-Bilder sind dafür geeignet. Vier Megapixel sind in etwa das Mindeste. Von entscheidender Wichtigkeit ist das Motiv des Fotos. Sehr ungewöhnliche, aber auch sehr emotionelle Bilder erregen mehr Aufmerksamkeit und steigern das Interesse beim Käufer.

Damit auch Geld verdient werden kann, sind weitere Faktoren, wie beispielsweise Professionalität, Zuverlässigkeit und Genauigkeit von Bedeutung. Ebenso sollte der Fotograf ideenreich und einfühlsam sein, um bestimmte Szenen wirkungsvoll einzufangen. Liegen diese Voraussetzungen vor, so bedarf es nur noch etwas Geduld, bis Geld fließt. Grundsätzlich gilt: Je ungewöhnlicher das Motiv, desto eher wird das Foto verkauft.

Möglichkeiten

Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, um mit eigenen Fotos Geld zu verdienen: Bildagenturen beispielsweise bieten ein eigenes Portal für den Anbieter und den Käufer. Die Agentur selbst nimmt Prozente vomVerkaufswert. Der Käufer wählt aus einem riesigen Angebot an Fotos und kann diese nach Bezahlung sofort verwenden. Dem Verkäufer werden sogleich die Beträge auf seinem Konto gutgeschrieben. Über PayPal kann das alles sehr gut abgewickelt werden.

Ein weiterer Vorteil ist auch, dass der Verkäufer der Fotos seinen Kundenstamm nicht mühselig selbst suchen muss und dass auch die Verkaufsabwicklungen durch das Portal selbstständig getätigt werden. So kann sich der Fotograf hauptsächlich auf seine Arbeit konzentrieren und qualitativ hochwertige und interessante Fotos ins Portal stellen.

Bestimmte Online-Portale oder Bildbörsen verlangen erst eine Mitgliedschaft, bevor Fotos ins Netz gestellt werden können. Diese ist nach Preisen gestaffelt und bietet mit dem höchsten Preis auch das größte Volumen an Einstellplatz an.

Bei den Micropayment-Agenturen können auch die nicht ganz professionellen Fotos eher Verwendung finden und durch den sehr niedrigen Angebotspreis werden sie auch eher gekauft. Allerdings ist für den Verkäufer der Verdienst extrem gering.

Werbeagenturen benötigen oft ein ganz bestimmtes Foto. Knipst der Fotograf dies nach den Wünschen der Agentur oder dessen Kunde, dann kommt ein Verkauf zustande und vielleicht sogar noch eine künftige Dauerabnahme oder Vertrag.

Der Fotograf kann sich aber auch selbst auf die Suche nach Bild-, oder Werbeagenturen machen, und persönlich mit ihnen verhandeln. Auch viele Zeitschriften-Verlage nehmen oft interessante Fotos an, die dann in der Printausgabe erscheinen.

Ein Postkartenverlag sucht immer für Online-, oder Printausgaben neue, interessante Motive. Dasselbe gilt für Kalenderverlage. Der Fotograf kann mit diesen Unternehmen einfach kurz ins Gespräch gehen und einige Kostproben seiner Arbeiten anbieten.

Eine weitere, aber weniger aussichtsreiche Alternative wäre, bei Fotowettbewerben mitzumachen. Sollte der Fotograf mit seinem Foto den absoluten Glückstreffer erzielt haben, so zieht er eventuell die Aufmerksamkeit potenzieller Käufer auf sich und seine Produkte.

Ganz besonders geglückte Fotoaufnahmen könnten auch als Poster produziert und verkauft werden. Ein interessanter Markt dafür könnten die Online-Verkaufsportale sein oder gar die eigene Webseite.

Eigene Fotos von sich selbst müssen schon sehr professionell gemacht sein, damit sie einen Käufer finden. Findet eine Zusammenarbeit mit einer entsprechenden Agentur statt, sollte dringend ein Modell-Release-Vertrag abgeschlossen werden.

Was zu beachten ist

Extrem wichtig ist, darauf zu achten, bei wem die Fotorechte liegen. Denn man kann schnell verklagt werden, wenn Bilder ins Netz gestellt werden, deren Rechte bei jemand anderem liegen. Dies sollte dringend vor Veröffentlichung abgeklärt werden.

Vor allem bei Personen-Schnappschüssen muss vorher nachgefragt werden, ob diese mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Denn immer wieder kommt es zu Anzeigen, die oft vor Gericht ausgetragen werden müssen.

Am besten lassen sich Schnappschüsse und ungewöhnliche Situationen verkaufen. Auch Ereignisse, die in die Geschichte eingehen. Fotos vom Strand, Sonnenuntergang, etc. sollte man nicht anbieten, da bereits viel zu viele auf den Portalen präsent sind.

Verdienst

Das ganz große Geld kann man mit dem Verkauf von Fotos sicher nicht machen. Es gibt auch viel zu viele Anbieter auf dem Markt. Zuerst sollte der Fotograf diese Tätigkeit als Nebenverdienst sehen. Erst mit der Zeit kann er sich auf dem Markt etablieren und bessere Aufträge erhalten. Je besser der Ruf des Fotografen, desto besser die Angebote.

Der Anfangsverdienst liegt oft nur bei einer einstelligen Summe. Einige Portale zahlen anfangs oft nur einen Euro pro Bild. Einen höheren Verdienst erhält, wer seine Fotos exklusiv nur einem Portal oder auch Agentur zur Verfügung stellt.

Die sogenannten Micropayment-Agenturen zahlen oft nur sehr geringe Summen für ein Foto. Bei Kalender-, oder Postkarten-Verlagen liegen die Verdienstchancen für den Fotografen deutlich höher, wenn er exklusiv seine Fotos nur an diese verkaufen kann. Oft ist es auch möglich, mit den Agenturen den Preis selbst auszuhandeln.

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35 wirklich großartige Fotos

Wir lieben schöne Fotografie. Bei Fotos liegt die Schönheit nicht notwendigerweise in einer ins Auge springenden Kombination verschiedener Farben; Perspektiven, Blickwinkel, Bildaufbau und vor allem die Idee hinter der Aufnahme oder die Situation, in der das Foto entsteht, sind bei den Werken in unseren Schaukästen von besonderer Bedeutung.

Während der letzten Monate haben wir eine breite Vielfalt fotografischer Kunst wie Schattenfotografie, Tierfotografie, Stadtfotografie, Horrorbilder, den Verfall der Städte und viele andere Themen behandelt (diese können Sie in unserem Bereich „Fotografie“ finden). Dieses Mal bieten wir Ihnen eine „Wundertüte“ voller wahrhaft außergewöhnlicher Fotos und Bilder von einigen der weltweit talentiertesten Fotografen und Designern.

Unten finden Sie 35 wirklich atemberaubende, schöne und ungewöhnliche Fotos. Jedes Bild ist mit einem Link zur Originalquelle versehen. Zögern Sie nicht, auch andere Werke dieser begabten und oben vorgestellten Fotografen zu entdecken.

María A.C. (ernieland)

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Divya (Diamondee)

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Sarah Lee

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Akhilesh Sharma

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Ahmed Shiham

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Dominic Kamp

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Si Micklewright (via)

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~Anti-Pati-ya

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Dieter Schaefer

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Janusz Leszczynski

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Unknown

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Carlos Pardo

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Miguel (miguelyn)

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Dan Barron

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Unknown

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The Beach

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Unknown

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Berryness

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Unknown

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Land Nick

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Jorge Sato

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Clark Little

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Frank Daske

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Simon Shareef

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Hubble Space Telescope

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Perico Terrades

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In Cherl Kim (South Korea)

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Aubrey (Aubirdy)

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Nejdet Düzen

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Brad Harris

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John Kirkwood

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Majed Sultan Ali

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Indah Susanti

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Joel (photo61guy)

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Jill Buschlen

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Daniel Cheong

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Claudia Domenig

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Dave Alexander

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Azzam Merchant

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Steven (merriewells)

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John Carleton

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Jaime Fernandez

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5348 Franco AWAY

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Gavin Will

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Mayela Fabbiani

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Phil Warner

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Der letzte Klick

Rosie Hardy

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Dieser Beitrag erschien zuvor im Smashing Magazine. Mit freundlicher Genehmigung. ™

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Schöne Bilder als Frühlingsinspiration

Inspiration findet sich überall um uns herum: neue Ideen können Sie erhalten von Menschen, die Sie treffen, Orten, die Sie besuchen oder Beobachtungen, die Sie machen. Manchmal genügt es schon, sich einfach umzusehen und die Schönheit der Natur, die uns überall umgibt, zu betrachten. Der Frühling wird beispielsweise oft als die schönste und inspirierendste Zeit des Jahres angesehen, mit seinen erfrischenden, farbenfrohen und lebendigen Bildern und Strukturen. Dieser Beitrag soll genau das beweisen.

Im Webdesign kann man verschiedene Facetten des Frühlings entdecken: Die blühende Schönheit der Umgebung, die Zeit für Leidenschaft, Gefühle und Liebe; die Wärme und die erfrischende Abendbrise, aber auch Unwetter und Matsch.

Unten zeigen wir Ihnen exemplarisch 35 außergewöhnliche Bilder zum Thema Frühling. Wir hoffen, dass sie Ihnen eine neue Perspektive und vielleicht ein paar neue Ideen für Ihr nächstes Design geben. Bitte beachten: Jedes Bild ist mit der Seite verlinkt, von der es entnommen wurde. Entdecken Sie auch gerne weitere Arbeiten der talentierten Fotografen und Künstler, die wir hier vorstellen.

35 bespielhafte Fotos

afby

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Kevin Pieper

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Digital Midge

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Clara Hinton (Sicilian Italiano)

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Ellen Kooi

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i.anton

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Marielliott

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Ursula I Abresch

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code poet

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Brian Valentine

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ArhcamtIlnaad

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Oliver Wu

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Amanda Antilla

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Sabina Dimitriu

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Marielliott

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Piolvan

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ClumsyCraft

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vampire-zombie

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Vladimir Konovalov

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MojoFire

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Ella

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unknown

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Amanda Antilla

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incredi

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i.anton

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Unknown

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Zara J

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incredi

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elinsfoton

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Ozan Kulaksiz

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Unknown

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Victor Eredel

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Sabina Dimitriu

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RedupReda

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Über den Autor
Karishma K. ist ein leidenschaftlicher Fotograf, der verschiedene Künstler und Fotografen in seinem Photoblog vorstellt. Dieser Artikel erschien im Original auf Englisch im Smashing Magazine. Mit freundlicher Genehmigung.

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45 Beispiele für prächtige Fotografien mit Schatten

Schatten können auf einem Foto viel bewirken. Sie können Gefühle verstärken, surreale Bilder erzeugen und auf viele unterschiedliche Weisen eingesetzt werden. Während der verstärkte Einsatz von Schatten in der Farbfotografie vor allem bei Silhouetten erfolgt, kann er auch auf eine Reihe von anderen unterschiedlichen Arten bei Farbfotos vorkommen. Meiner Ansicht nach sind Schatten jedoch am aussagekräftigsten, wenn sie in der Schwarzweißfotografie eingesetzt werden.

Unten stellen wir in unserem Schaukasten eine Reihe wirklich außergewöhnlicher Fotos vor, die auf unterschiedliche Weise von Schatten Gebrauch machen. Alle Bilder enthalten Links zu ihren Originalquellen. Zögern Sie nicht, weitere Artikel der in dieser Rubrik vorgestellten Fotografen zu erkunden. Als da wären:

45 Beispiele für Fotografie mit Schatten

Ricky Montalbano

Sample

deadstar

Sample

Philippe Sainte-Laudy

Sample

Newbaro

Sample

Vic Nicholas

Sample

John Sloan

Sample

Vilhjálmur Ingi Vilhjálmsson

Sample

Nuuttipukki

Sample

teddymb

Sample

Thomas Mues

Sample

Bill Hinton

Sample

TJ Scott

Sample

Valerie (pearceval)

Sample

Gazza or Garry

Sample

Darvin Atkeson

Sample

F. A. Ecker

Sample

William Hundley

Sample

madolina

Sample

Kap’n’Kaos (Mike)

Sample

Jason Swain

Sample

Lara Fairie

Sample

Paul Bredow

Sample

Rosie Hardy

Sample

Massi Miliano

Sample

David Herreman

Sample

Alonso Díaz

Sample

Sample

Sample

Leley Noronha

Sample

Fred Eerdekens

Sample

Sample

Sample

Katarina Stefanovic

Sample

Kevin McNeal

Sample

Josh Exell

Sample

ms4jah

Sample

Michael McAreavy

Sample

Watari Goro

Sample

duesentrieb

Sample

ViaMoi

Sample

Ciscophotography

Sample

Sarah France

Sample

Gloredel

Sample

Joshua Liberman

Sample

Dieser Artikel erschien im Original auf Englisch im Smashing Magazine. Mit freundlicher Genehmigung. ™

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35 wunderschöne Beispiele für Tierfotografie

von Tim Mercer und Vailancio Rodrigues

Die Fotografie von Tieren ist wahrscheinlich die gefährlichste Art des Fotografierens. Das Ergebnis hängt ausschließlich von den Fähigkeiten des Fotografen ab – und dem genauen Zeitpunkt des Auslösens. Doch ein Fotograf, der nicht nur die richtigen Einstellungen für Belichtung, Farbe und Weichzeichnung wählt, sondern auch noch eine geeignete Verschlusszeit und Schärfe, kann beeindruckende Bilder schießen.

Hier finden Sie 35 wunderschöne Beispiele für Tierfotografie, Aufnahmen von wilden, zahmen und anderen Tieren. Alle Bilder sind mit ihren Quellen verlinkt – den jeweiligen Fotografen. Vergessen Sie also nicht, auch in den anderen Arbeiten dieser talentierten Künstler zu stöbern. Unsere Sammlung ist nur dazu gedacht, Ihnen Anregungen zu geben, sie kann und soll weiter wachsen.

Die Schönheit der Tierfotografie

Cyrus Khamak

bat

Thijs Giesbers

flamingo

Douglas Roesch

bat

Sushyue Liao

bat

Francesca Birini

bat

In Cherl Kim

bat

Hernan Vargas

bat

Leon Baas

E Dorj

bat

w e n d y

bat

AnyMotion

bat

Pepa Martín

bat

Khumakhod

Terrie K

bat

Unknown

monkey

Land Nick

bat

Gordon Glen

eagle

Sushyue Liao

bat

Andreas Saladin

Nat Ge

In Cherl Kim

owl

BBMaui

ape

*christopher*

eagle

Marieke IJsendoorn-Kuijpers

bat

Maurizio Peddis

bat

Ken Bondy

bat

Nathan & Jenn Clark

bat

jaeWALK

bat

Robert Taylor

Mariam Almazroui

Hans Viveen

Unknown

bat

Tim Flach

Guiri R. Reyes

croc

Last Click

Kjunstorm

bat

Weitere Quellen

Der Beitrag erschien auf Englisch im Smashing Magazine. Mit freundlicher Genehmigung.

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Photoshop Tutorial: Hautfarben angleichen

Man kennt das Problem. Eine Mensch wird fotografiert und erst im Nachhinein wird festgestellt, dass die Haut verschiedene Tönungen aufweist. Sehr häufig treten diese Unterschiede im Dekolleté-Bereich oder an den Händen auf. Gründe könnten etwa eine mangelnde Durchblutung oder auch Kälte sowie Aufregung sein. Dieses Problem wird einfach in Photoshop übermalt.

Nach diesem Tutorial…

Eine ordentliche Dosis Photoshop-Tutorials für lange Designernächte gibt es hier.

Ausgangsbild

Die Hand der Dame (roter Kreis) hat in diesem Beispiel leider eine andere Farbe, als der Rest der Haut. Deren Tönung wirkt leicht bläulich. Keine komplizierte Technik ist nun gefragt, denn manchmal sind die einfachsten Tricks die Besten: Die Hand wird nur mit dem richtigen Farbton übermalt.

Farbe ins Spiel

Das Ziel ist es, eine neue Ebene im Modus »Farbe« anzulegen. Dazu klickt man auf das Symbol »Neue Ebene erstellen« in der Ebenenpalette oder im Menü auf »Ebene ↔ Neu ↔ Ebene«. Nun legt Photoshop eine leere Ebene an, auf der wir „nicht destruktiv“ arbeiten können – also ohne die Originalaufnahme zu zerstören. Damit auch wirklich nur die Farbe verändert wird und die Originalstruktur der Haut erhalten bleibt, wird in der Ebenenpalette der Modus von »Normal« auf die Füllmethode »Farbe« umgestellt (blauer Kreis).

Farbton wählen

Nun wird das Pinsel-Werkzeug aktiviert und die Alt-Taste gedrückt gehalten. So ist ein schneller Wechsel zur Pipette möglich, mit der man eine Farbe aus dem Dokument aufnehmen kann. Alternativ könnte man auch direkt die Pipette in der Werkzeugpalette aktivieren. Doch da wir im Anschluss mit dem Pinsel weiter arbeiten möchten, bietet sich dieser Weg an. Ein passender Farbton wird im Bild ausgesucht und diese Stelle einmal angeklickt.

In dem Bildbeispiel habe ich mich für einen Bereich am Hals entschieden (roter Kreis). Der Hautton sollte nicht zu hell und nicht zu dunkel sein. Hat man einen Farbton aufgenommen, wird diese Farbe als aktuelle Vordergrundfarbe definiert.

Hand übermalen

Mit dem Pinsel malt man mit einer 50%-Deckkraft und weicher Kante (Härte) über die Hand. Wie man sehen kann, bleibt die Struktur der Hand erhalten und nur die Farbe ändert sich.

Dadurch, dass man zuvor eine leere Ebene angelegt hat, wirkt sich diese Farbe nur auf die leere Ebene aus (roter Kreis). Falls Bedarf besteht, könnte man diese Ebene nun auch noch in der Helligkeit oder im Farbton anpassen. Dazu nutzt man die Möglichkeiten der Korrekturen (Anpassungen) im Menü unter »Bild«.

Alternative 1

Eine Füllebene mit einer Volltonfarbe wäre eine Alternative zur leeren Ebene. Über »Ebene ↔ Neue Füllebene ↔ Volltonfarbe« wird ein Dialogfenster aufgerufen, in dem man der Ebene einen Namen geben kann. Nach dem Bestätigen wird der Farbton ausgewählt, dann Strg+I auf der Tastatur gedrückt – um die Maske zu invertieren – und die Füllmethode auf »Farbe« umgestellt. Nun kann, wie zuvor beschrieben, die Hand übermalt werden. Hier jedoch mit weißer Farbe in der Maske. Ein Doppelklick auf die Ebenenminiatur öffnet wieder den Farbwähler. So kann man kann jederzeit den Hautton ändern.

Alternative 2

Die Einstellungsebene »Farbton/Sättigung« bietet eine weitere Alternative an. Nach »Ebene ↔ Neue Einstellungsebene ↔ Farbton/Sättigung« bestätigt man den Dialog mit OK und regelt grob die Farben im Bild. Wieder bestätigt man den Vorgang, drückt Strg+I auf der Tastatur und malt mit weißer Farbe über die Hand.

Fazit

Mit jeder der hier vorgestellten Techniken erreicht man in kürzester Zeit saubere Ergebnisse. Es wird nicht-destruktiv auf eigenen Ebenen gerarbeitet. Dadurch bleibt das Originalbild erhalten und man kann jederzeit Änderungen vornehmen, ohne die Aufnahme direkt zu bearbeiten. Natürlich kann man auf diesem Weg auch noch ganz andere Dinge umfärben, wie etwa die Kleidung oder die Augen. ™

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Photoshop: Geheimnisvolle Tonwertkorrektur

Die Tonwertkorrektur bietet Optionen zum Einstellen der Helligkeitsstufen eines Bildes an, separat für die Tiefen, Mitteltöne und Lichter. Die Kontrolle über den Tonwertbereich und die Farbbalance ist das Ziel. Das Histogramm ist bei dieser Tonwertkontrolle eine wichtige visuelle Stütze. So können Farbstiche entfernt und der Kontrast erhöht und die Bildqualität schnell verbessert werden.

Korrektur von Farbe und Kontrast

Das Histogramm stellt die Helligkeitswerte als schwarze Hügellandschaft dar, wobei die Verteilung der Pixel nicht zufällig ist. Auf der linken Seite wird die Stärke der Tiefen, im Zentrum die der Mitteltöne und auf der rechten Seite die der Lichter angezeigt. Die Helligkeitsstufen aller Pixel im Bild werden also selbsttätig analysiert und das Ergebnis grafisch als Histogramm präsentiert. So kann man ablesen, ob bestimmte Bereiche im Dokument eine Korrektur benötigen oder auch nicht.

Kanäle einzeln bearbeiten

Soll nur ein bestimmter Farbkanal bearbeitet werden, wählt man diesen aus der »Dropdown«-Liste aus. Möchte man aber zwei Kanäle gleichzeitig verändern, so selektiert man diese zuvor in der Kanälepalette mit gedrückter Umschalttaste. Im Fenster der Tonwertkorrektur wird nun bei Kanal die gewünschte Auswahl angezeigt.

Übrigens: Die Dropdown-Liste zeigt in diesem Fall nur noch die einzelnen Kanäle der ausgewählten Kombination an, nicht mehr RGB. Diese Technik funktioniert leider nicht bei Tonwertkorrektur-Einstellungsebenen.

Grauschleier entfernen

Ist ein Foto zu hell, zeigt das Histogramm auf der linken Seite kaum Daten an, wogegen auf der rechten Seite sich die Pixelberge türmen. Eine typische Vorgehensweise wäre es, im RGB-Modus die Kanäle Rot, Grün und Blau einzeln aufzurufen und den Tonwertspreizung-Regler für die Tiefen, also das schwarze Dreieck unter dem Histogramm, nach rechts zur ersten höheren Pixelgruppe zu ziehen.

Nach dem Bestätigen mit OK kann man mit dem mehrmaligen Drücken der Tasten „Strg“ und „Z“ überprüfen, ob der Eingriff lohnenswert war.

Kontrast erhöhen

Soll der Kontrast im gesamten Bild gestärkt werden, vergrößert man den Tonwertbereich durch eine Neuverteilung der Werte. Die äußeren beiden Tonwertspreizungs-Regler werden dazu etwas weiter zur Mitte hin gezogen, etwa an den Rand der jeweils ersten Pixelgruppe. Wird der Schwarzpunkt-Regler zum Beispiel auf den Wert 40 eingestellt, ordnet Photoshop alle Pixel mit diesem Wert und niedriger dem Tonwert 0 zu.

Wurde der Weißpunkt-Regler dagegen auf 245 eingestellt, ordnet Photoshop alle Pixel mit dem Wert 245 und höher dem Tonwert 255 zu. Mit dem Bestätigen werden die Pixel so korrigiert, dass die Farbbalance nicht darunter leidet. Der dritte Regler setzt bei den Mitteltönen an, wobei das Verschieben zur linken Seite das Bild heller, beim Verschieben zur rechten Seite dunkler wird.

Anpassen von Farben

Um einen Farbstich auszugleichen, reicht ein Doppelklick auf das Pipetten-Werkzeug „Mitteltöne setzen“ im Dialogfenster der Tonwertkorrektur aus. Im Farbwähler kann man die Werte für das neutrale Grau ablesen. Man klickt nun auf den Bereich im Bild, der als neutrales Grau dienen soll. Die Mitteltöne werden darauf gesetzt und der Farbstich aus dem Bild entfernt.

Im besten Fall natürlich. Ansonsten könnte man mit der Farbbalance und dem Verschieben des Reglers hin zur Komplementärfarbe den Farbstich weiter bekämpfen.

Speichern von Einstellungen

Es macht vor allem bei einer Serie von Bildern Sinn, die Einstellungen abzuspeichern, um sie auf weitere Fotos zu übertragen. Ein Klick auf den Button „Speichern“, die Namenseingabe für die Einstellungen und das Bestätigen mit einem Klick auf den Button „Speichern“ im Dialog-Fenster sichert die Werte für den späteren Einsatz.

Soll ein Foto mit den abgespeicherten Einstellungen behandelt werden, ruft man über „Laden“ die entsprechenden Werte auf. Eine Korrektur, die man sehr häufig vornimmt, könnte auch als Aktion aufgezeichnet oder als Droplet gesichert werden.

Vorschau

Nun ist an der dunklen Hügellandschaft des Histogramms nicht immer deutlich abzulesen, welche Stellen im Foto beeinflusst werden, wenn eines der Dreiecke verschoben wird. Aber auch da gibt es eine versteckte visuelle Unterstützung. Wird die Alt-Taste gedrückt gehalten und dann auf den Tiefen- oder Lichter-Eingaberegler geklickt, so erscheint eine Vorschau der Pixel in der Aufnahme, die von der Tonwertkorrektur bearbeitet werden.

Es ist eine Vorschau in Echtzeit. Man kann also gleich verfolgen, wie sich die Änderungen auswirken. Und jegliche Änderungen könnten als Einstellungsebene oder ab Photoshop CS4 als Korrektur auch nicht destruktiv umgesetzt werden. ™

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Fotografie Inspiration

50 wundervolle, inspirierende Fotoblogs

Ein Fotoblog ist eine spezielle Sorte von Blogs. Im Mittelpunkt stehen dabei Fotografien, der Text beschränkt sich meist auf einen Titel und Kommentare. Fotoblogs können ohne größere Umstände eingerichtet und gepflegt werden, und sie ermöglichen die Erstellung von Bildergalerien auch für diejenigen Fotografen, die vor komplexer HTML-Programmierung oder der Installation eines CMS – wie beispielsweise WordPress – zurückschrecken.

Neben der einfachen Anwendung hat auch die Entwicklung von kostenlosen und trotzdem sehr leistungsfähigen Programmen wie Pixelpost dazu beigetragen, dass die Beliebtheit von Fotoblogs in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen ist. Auf Photoblogs findet man beispielsweise schon über 32.000 solcher Blogs! Da kommen viele Fotos zusammen – und mit ihnen Fotografen, die um die Aufmerksamkeit der Surfer kämpfen.

Wie immer darum bemüht, Ihnen das Leben zu erleichtern, haben wir zum Zeitvertreib und zur Inspiration 50 großartige Fotoblogs für Sie zusammengestellt. Dabei ist von allem ist etwas dabei: Fotojournalismus, Natur-, Landschafts- und Straßenaufnahmen, Portrait- und Reisefotografie. Eine Liste der besten Fotoblog-Lösungen, lesenswerter Artikel und anderer interessanter Links finden Sie am Ende dieses Postings.

Vernon Trent

Wundervolles Foto Weblog

Chromasia

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The Big Picture

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Laurens Kuipers – Daily Photoblog

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Robert Kruh Photoblog

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Jeezo Peezo Photoblog

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Daily Dose of Imagery

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Fine-Art Photoblog

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Stuck In Customs

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Exposed Planet

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Andreas Kaiser Photography

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Eyes Wide Opened

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Tree Swing

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:photoschau

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Cheneel

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The Frame

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Pixel Candy

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Here and Now

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Really Japan

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Accessible

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From 10 to 300 mm

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Photo Journal

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Filling the Frame

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Dawn Le Blanc

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Dutch PhotoDay

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Daily Walks

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Radio Uruguay

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Photo of the Day

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These Fleeting Moments

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Moodaholic

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Absolutely Nothing

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A Walk Through Durham Township

Wundervolles Foto Weblog

Any Day

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Quellen Grundlagen

Selbst ein Photoblog anlegen kann man mit:

Photoblogging Artikel auf Englisch

Photoblog Verzeichnisse

Die Verzeichnisse listen Photosblogs;

Über den Autor

Andrew Gibson ist Fotograf und Autor. In seinem Fotoblog Andes zeigt er seine besten Fotos aus den südamerikanischen Anden. Der Beitrag erschien auf Englisch im Smashing Magazine. Mit freundlicher Genehmigung.

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Fotografie Inspiration

35 fantastische HDR Fotos

Sorgfältig eingesetzt entstehen mit der High Dynamic Range-Technik (HDR) unglaublich schöne Bilder. Sie liegen mit ihrer kalkulierten Unschärfe zwischen Realität und Illusion. HDR setzt sich aus einer Reihe von Techniken zusammen, mit deren Hilfe eine weitaus größere Dynamik als normale digitale bildgebende Verfahren erzielt wird. Die Absicht ist es, ein breites Spektrum vom direktem Sonnenlicht zum tiefsten Schatten gleichzeitig in einem Bild wiederzugeben. Dies geschieht in der Regel durch die Bearbeitung der Fotos mit einer Software für das so genannte Ton-Mapping. Und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.

Dieser Artikel umfasst 35 schöne, perfekt ausgeführt HDR-Bilder. Einiges mag Ihnen zu bunt, zu magisch oder gar gefälscht erscheinen. Aber die Bilder sind es nicht! Sie alle wurden aus üblichen Fotos gezaubert, keines der Bilder ist eine Illustration.

Bitte beachten Sie:

  • Die Auswahl ist keinesfalls vollständig. Wir haben lediglich Beispiele zusammengetragen.
  • Die Reihenfolge der Bilder ist zufällig und stellt keine Wertung dar.
  • Alle Bilder sind anklickbar und führen zu den jeweiligen Originalen. Von dort aus lohnt sich das Weitersurfen.
  • Dieser Beitrag ist die deutschsprachige Version eines Artikels von Smashing Magazine.

Fantastische HDR Fotos

HDR Photos - Something_to_see_here_3

HDR Photos - Dranesville Tavern

HDR Photos - untitled

HDR Photos - A postcard for the Margarita island

HDR Photos - One Night in Bangkok

HDR Photos - Caracara takes off

HDR Photos - Los Tres Magia

HDR Photos - 871 @ Sattahip Naval Base (Thailand)

HDR Photos - Golden Gate HDR

HDR Photos - Inverted Vertigo

HDR Photos - Helix Nebula Over Paris DRI

HDR Photos - From above...

HDR Photos - Catedral de Malaga 2 (HDR)

HDR Photos - Sparkle in Her Eye - HDR

HDR Photos - The Solitude of the Fisherman

HDR Photos - Greece is the word...

HDR Photos - My own peace of mind - HDR by *equinoxe7 on deviantART

HDR Photos - Devil Hotel

HDR Photos - Home_is_where_the_cello_is

HDR Photos - The Veins of Bangkok

HDR Photos - captured emotion

HDR Photos - Heart of Satan - What it looks like when fireworks explode inside of a storm cloud over a river

HDR Photos - Bridge

HDR Photos - foggy wood (Published in March 08 National Geographic)

HDR Photos - City at 60 degrees North / Icebreaker Krasin

HDR Photos - Mistral Action

HDR Photos - Breakwater @ Pirita

HDR Photos - : Photo by Photographer Maciek Duczynski

HDR Photos - A Mushroom with a view

HDR Photos - ECO Lake

HDR Photos - Icy Landscape

HDR Photos - A cokin sunset

HDR Photos - Clark Quay Reflected

HDR Photos - I have sailed the seven seas ...

HDR Photos - The Aliens Have Landed

HDR Photos - City of lights

HDR Photos - Flickr: Discussing Your Best HDR Sunrise or Sunset in HDR Unlimited

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Fotografie Inspiration

Fotografie >> Digitale Fotos – So bekommen Sie die schönsten Ergebnisse

Als Schaffender im Bereich Webdesign muss man ein Allroundtalent sein. Grafiker, Programmierer und auch noch Fotograf. Kaum ein Kunde hat die passenden Fotos parat. Man darf dann Mitarbeiterportraits und Außenaufnahmen selber machen, oder muss zweitklassiges, angeliefertes Material aufarbeiten.

Der berühmte „Rote-Augen-Effekt“
In Räumen mit wenig Licht fotografiert man immer mit Blitzlicht. Das hat den Vorteil, dass die Personen überhaupt zu erkennen sind. Doch leider haben die Fotografierten auf den Bildern die typischen roten Augen, die dadurch entstehen, dass das einfallende Blitzlicht von der gut durchbluteten und dadurch roten Netzhaut zurückgestrahlt werden. In einer dunklen Umgebung ist die Pupille weit geöffnet. Um dem entgegen zu wirken haben die Kamerahersteller reagiert und bieten ihre Modelle oft mit einer besonderen Blitzvariante an. Diese „Rote-Augen-Reduktion“ wird durch einen Vorblitz erreicht. Meistens ist dafür ein eigenes Programm (mit einem kleinen „Auge-Blitz“-Symbol) in der Kamera integriert. Der Vorblitz sorgt dafür, dass sich die Pupillen zusammenziehen. So wird beim eigentlich Foto samt Hauptblitz die echte Augenfarbe sichtbar.

Ist das Bild schon gemacht, kann nichts mehr verhindert, aber zumindest noch verbessert werden. Dazu gibt es einige Spezialisten, wie etwa das kostenlose Zauber-Tool „RedEye„. Das Programm ist einfach zu bedienen. Nachdem mit der Maus bei gedrückter linker Maustaste genau der Bereich im Auge markiert wurde, der rot ist, kann man die Maustaste loslassen und der Effekt wird sichtbar: Die ursprünglich rote Iris glänzt schwarz. Nun erscheint ein kleines Dialogfenster, in dem mit Hilfe eines Schiebereglers der Effekt verstärkt oder abgeschwächt werden kann. Ein Klick auf „OK“ und das Foto ist fertig bearbeitet. Leider werden nur JPGs untertstützt.

In Photoshop erstellt man über dem Bild eine neue Ebene, stellt den Ebenenmodus auf Farbe um und „malt“ mit dem Airbrush und der ursprünglichen Augenfarbe darüber. In der Mitte sprüht man einfach etwas schwarz für die Pupille. Fertig!

Screenshot
Der unerwünschte „Rote-Augen-Effekt“

Die Sonne macht blass
Wird bei zu starker Sonneneinstrahlung fotografiert, wirken die Bilder blass oder sind überstrahlt. Schon eine andere Tageszeit kann dem entgegenwirken. Die „Goldenen Stunden“ des Fotografen mit den günstigsten Lichtverhältnissen sind kurz nach dem Sonnenaufgang und knapp vor dem Sonnenuntergang. Die warmen Farben der tiefstehenden Sonne sorgen für die schönsten Aufnahmen. Ist man gezwungen zu einer bestimmten Tageszeit zu fotografieren sollte man zuvor einen geeigneten Platz wählen und keine Scheu, haben auch wichtige Personen zu dirigieren. Die Ergebnisse werden Sie belohnen.

Vorteil durch den optischen Sucher
Ihr Akku wird es Ihnen danken wenn das Display ausgeschaltet bleibt und stattdessen der optische Sucher genutzt wird (der Kamerabildschirm ist ein Stromfresser!). Nichts ist peinlicher, als wenn das Shooting unterbrochen werden muss, nur weil der Akku leer ist (oder die zu kleine Speicherkarte voll). Wichtiger ist aber, dass selbst bei starkem Sonnenlicht ihr Motiv gut sichtbar ist. Während der kleine TFT-Monitor immer mehr verblasst zeigt der optische Sucher das Bild so an, wie es später im Rechner landet. So haben Sie schon vorher ein wenig mehr Kontrolle.

Screenshot
Überstrahlt von der Sonne

Bildrauschen verhindern
Verrauschte Bilder sind mit ihren störenden Pixelfehlern in den dunklen Bereichen (dunkelblau, dunkelgrün, schwarz) ein Ärgernis. Dieser unerwünschte Effekt kann durch einen einfachen Trick verhindert werden: Man läßt den Fotosensor abkühlen, indem zwischen den Aufnahmen Pausen eingelegt werden. Außerdem sollte die Kamera nie in der Sonne oder in der Nähe von Wärmequellen liegen. Erwärmt sich der Sensorchip tritt das Bildrauschen stärker auf.

Sonnenschutz
Gegen das Sonnenlicht fotografieren ist nie ratsam. Es gibt aber Situationen, da geht es nicht anders. In dem Fall wird wie früher als Kind beim Cowboy und Indianer spielen das Objektiv mit der Hand abgeschirmt. Profis machen das mit einer Gegenlichtblende. In beiden Fällen werden Schlieren und Farbflecke verhindert.

Screenshot
Gegen die Sonne fotografiert

Nachtaufnahmen
Hier macht es uns die Digitalfotografie einfacher. War es bislang eine Herausforderung, gibt es jetzt in vielen Digitalkameras spezielle Programme, die alle Einstellungen übernehmen. Manche haben das Programm „Feuerwerk“, andere eine Einstellung für eine lange Belichtungszeit. Ist beides nicht zu finden, nimmt man die nötigen Einstellungen selbst vor. Eine große Blende (f2,8) und eine lange Belichtungszeit von einer halben und bis zu 6 Sekunden sorgen für ein leuchtendes Bild. Aber: Durch die lange Belichtungszeit läuft man Gefahr, dass das Bild verwackelt wird. Stellen Sie die Kamera auf eine kleine Mauer oder ähnlichem und nutzen Sie ein Buch, um sie anzuwinkeln. Profis nutzen ein Stativ.

Screenshot
Nachtaufnahme ohne Stativ

Tipp
Werden von den Bildern auch Abzüge auf Papier erstellt, sollte man für 9×13 cm mindestens 1280×960 Pixel, für 10×15 cm 1800×1200 Pixel und für 20×30 cm 2048×1536 Pixel einstellen, was etwa 1, 2 und 3 Megapixel entspricht.

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Bilder & Vektorgrafiken bearbeiten Design Fotografie Inspiration Photoshop

Metadaten in Fotos

XMP, EXIF, IMP, DNG oder RAW? Ein gut gepflegtes Bildarchiv ist nicht nur für professionelle Fotografen Pflicht, sondern hilft jedem Bildbearbeiter auf der Suche nach dem richtigen Material. Ausführliche Metadaten sind dabei das A und O und bestenfalls so angelegt, dass sie gegen Software- und Systemwechsel resistent sind. Bringen wir Licht in den Dschungel der Formate und Möglichkeiten.

Geschichte der Metadaten
Metadaten sind in Fotos versteckte Hinweise, etwa auf den Ort der Aufnahme mit einem beschreibenden Kommentar zum Bildinhalt. Schon 1990 wurde mit IIM (Information Interchange Model) ein Standard geschaffen, der jedoch auf professionelle Arbeitsabläufe zugeschnitten war und der Übertragung des Bildmaterials vom Fotografen zur Bildagentur dienlich sein sollte. Adobe übernahm 1995 Teile des IIM als Metadaten in Photoshop, womit der heute bekannte IPTC-Standard festgelegt wurde. Diese herstellerspezifische Methode speichert einige ausgewählte IIM-Daten im Header von TIFF-, JPEG- und PSD-Dateien ab.

Dem IPTC, also dem International Press Telecommunications Council, wurde von Adobe dank der Marktbeherrschung von Photoshop praktisch die Kontrolle über den Standard entzogen. Deren Norm hat man dabei nicht vollständig berücksichtigt, weshalb die verschiedenartigen Umsetzungen immer wieder zu Fehleinträgen führen. Mit IPTC Core hat das Council zusammen mit Adobe kürzlich einen Nachfolger vorgestellt, der endlich alle Eingabefelder von IIM zusammen mit einigen Erweiterungen anbietet, die aufgrund der strengen Lizenzvorgaben verbindlich sind. Doch Adobe fährt mit einem weiteren Standard – XMP – zweigleisig.

Screenshot
Die IPTC-Website

XMP und EXIF
XMP, die Extensible Metadata Platform, ist ein von Adobe entwickelter Standard, der von allen relevanten Adobe-Applikationen unterstützt wird. Zwar hat das Unternehmen die XMP-Spezifikationen sowie das zugehörige SDK relativ offen unter einer Open-Source-Lizenz gelegt, doch hat nur Adobe die volle Kontrolle über das Format. Auch das PSD- und das PDF-Format waren anfänglich offen dokumentiert. Sobald sich ein Format zum »Quasistandard« entwickelt hatte, wurden wichtige Bestandteile von Erweiterungen nicht mehr dokumentiert, sondern unter Verschluss gehalten. Man kann deshalb davon ausgehen, dass mit XMP ein ähnlicher Versuch gestartet wurde, einen weiteren Markt zu beherrschen.

Nicht vergessen darf man die EXIF-Informationen (Exchangeable Image File Format), die jede Digitalkamera bis hin zu Handy-Cams mit einem Foto abspeichert. Auch diese Informationen werden im Header von JPEG- oder TIFF-Dateien geschrieben. Und das ist auch das größte Problem, eben das alle Formate Informationen in den Kopfbereich des Fotos schreiben, worauf später noch genauer eingegangen wird.

Screenshot
Datei-Informationen in Photoshop bearbeiten

XMP und RAW
Aus einem Foto, das im RAW-Format vorliegt, kann immer wieder eine neue Modifikation als TIFF- oder JPEG-Datei erzeugt werden. Es liegt also nahe und es wäre auch sehr komfortabel, wenn man nur diese RAW-Dateien mit Metadaten ausrüsten müsste. Doch leider bieten die unterschiedlichen Formate der Kamerahersteller noch keinen Platz für IPTC- oder XMP-Daten an. Und so kann nur mit Hilfe von »unsauberen« Tricks ein Foto im RAW-Format mit Metainformationen ausgestattet werden. Adobes Bridge etwa erzeugt eine Begleitdatei mit der Endung .xmp, um die Bilddaten weiterzugeben.

Eine Lösung wäre die Umwandlung der RAW-Dateien in das DNG-Format. DNG, also ein »Digital Negative«, ist ein von Adobe forciertes Format, das einen offenen Standard für Rohdaten bietet. Zur Umwandlung bietet das Unternehmen den DNG-Converter an, der Rohdaten eines großen Anteils derzeit verfügbarer Kameramodelle konvertiert.

Screenshot
RAW-Material behandeln

Probleme vermeiden
Da wie schon geschrieben XMP, EXIF und IPTC den Header für die Metadaten einer Bilddatei verwenden, es jedoch kaum einen gemeinsamen Nenner gibt, kommt es in der Praxis immer wieder zum Löschen oder Überschreiben von Informationen. Wenn man Glück hat, werden eingegebene Daten nur in den unterschiedlichen Formaten abgespeichert.

So werden mit der Aufnahme des Fotos die EXIF-Daten geschrieben und später in einem Bildbetrachter wie etwa IrfanView einige Informationen ergänzt. Diese findet man dann im IPTC-Bereich wieder. Wird dieses Bild in Photoshop geladen und dort die Metadaten erweitert, so landen einige der vorhandenen EXIF- und IPTC-Daten in den entsprechenden XMP-Feldern. Das Bild transportiert also in seinem Header dreierlei Formate für Metadaten.

Die andere Richtung wäre fatal. Nehmen wir an, dass zuerst in Photoshop die Metadaten relativ ausführlich eingegeben werden. Damit entsteht ein XMP- und ein IPTC-Bereich. Wer jetzt in ThumbsPlus einige IPTC-Daten ergänzt sorgt unbewusst dafür, dass der XMP-Bereich gelöscht wird, da dieser von der Software nicht unterstützt wird. Für Aufklärung über vorhandene Metadaten in Fotos sorgt PixVue. Das kostenlose Windows-Programm zeigt die Informationen der Header an, ohne sie zu verändern.

Screenshot
PixVue zur Anzeige von Metadaten

Da die Kombination der drei Metadaten-Träger mit den verschiedensten Bildbetrachtungs und –bearbeitungsprogrammen zu einem reinen Glücksspiel wird, sollte man sich auf ein Format konzentrieren und auf allen Ebenen ausschließlich Software verwenden, die dieses Format unterstützt. ™

Erstveröffentlichung 02.10.2006