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Infografiken Inspiration

Milliardenschwere Startups – Es gibt sie immer wieder [Infografik]

Ich wundere mich immer wieder. Die Zeiten sind schnelllebig. Dennoch schaffen es immer wieder Unternehmen, Marktwerte von einer Milliarde Dollar und mehr zu erreichen, ohne dafür mehr als ein paar an einer Hand abzählbare Jahre zu benötigen. Die Betreiber der Jobbörse Staff.com bauten eine schicke Infografik, die die Milliardäre der letzten acht Jahre mit ihren wesentlichen Basisdaten präsentiert. Auch bei diesen dreizehn Unternehmen bleibt natürlich der Grundsatz zu beachten, dass Marktwert und reales Geldvermögen nur ganz bedingt etwas miteinander zu tun haben. Bitte rennen Sie also jetzt nicht los, um Hals über Kopf ein Startup zu gründen, denn selbst bei einem angenommenen hohen Marktwert müsste sich immer noch jemand finden, der diesen auch in Euro und Cent zu zahlen bereit wäre. Insofern ist es interessanter, nicht auf den Marktwert, sondern auf das bislang eingefahrene Kapital zu schauen. Dieser Aspekt wird durch die Infografik ebenfalls abgedeckt.

Capital Raised

Facebook: 2,2 Milliarden Dollar eingenommen, Marktwert erstaunliche 48 Milliarden

Keine Sorge. Ich werde jetzt nicht tief in die Problematik der Unternehmensbewertung einsteigen, um deutlich zu machen, warum die börslich verwendeten Werte, allen voran die Marktkapitalisierung im Grunde nichts wert ist. Behalten Sie einfach im Kopf, dass der Marktwert eines börsennotierten Unternehmen unter keinem einzelnen Gesichtspunkt ein ähnlicher harter Fakt wie Ihr eigener Kontostand ist. Wollte man Unternehmen tatsächlich betriebswirtschaftlich bewerten, müsste man deutlich detaillierter vorgehen. Die Betrachtung des Marktwertes, aber auch die Betrachtung des bislang eingenommenen Kapitals greift da viel zu kurz.

Das vorausgeschickt, haben wir dennoch eine interessante Infografik zu betrachten. Sie zeigt Unternehmen im Alter von zwei bis acht Jahren, die in der kurzen Phase ihres Bestehens in Bewertungsgrößenordnungen von knapp unter einer Milliarde bis hin zu mehreren Milliarden Dollar vorgestoßen sind. Staff.com nahm die Gründung von Facebook als Startzeitpunkt und schaute ausschließlich auf Unternehmen, die danach gegründet wurden. Facebook eingeschlossen, fanden die Infografiker dreizehn Unternehmen, die den meisten von Ihnen mehr oder weniger gut bekannt vorkommen werden.
Unangefochten an der Spitze steht natürlich das große blaue Netzwerk aus Palo Alto mit 2,2 Milliarden eingefahrener Dollar und einem Marktwert von fantastisch anmutenden 48 Milliarden. Das gesamte übrige Dutzend schafft nicht annähernd den zuletzt genannten Wert, sondern bleibt mit in Summe unter 30 Milliarden deutlich zurück. Am nächsten an Facebook gelangt noch Twitter, die immerhin 1,16 Milliarden einfahren konnten und mit 5,35 Milliarden bewertet sind. Alle anderen fallen mehr oder weniger weit zurück.

Betrachtet man allerdings die Beschäftigtenzahlen und setzt sie zu den monetären Werten in Relation, verschiebt sich das Bild doch nochmal recht deutlich. Dropbox beispielsweise, lediglich vier Jahre alt, liegt mit seinem Marktwert von 4 Milliarden Dollar etwas oberhalb von Groupon. Zwar nahm Dropbox lediglich 257 Millionen Dollar ein, während Groupon mehr als den vierfachen Betrag verbuchen konnte. Aber, Dropbox erreicht all das mit 194 Mitarbeitern, währen Groupon derer 10.000 auf der Payroll hat.

Was die Infografik nicht leistet, ist, den Blick auf die andere Seite der Medaille zu werfen, direkt hinein in die dunkle Welt von Aufwand und Verbindlichkeiten. Groupon beispielsweise ist stets mit hohem Aufwand und noch höheren Verbindlichkeiten unterwegs. Dazu wurde, nicht zuletzt von mir, schon so einiges geschrieben.

Machen wir es abschließend kurz. Schauen Sie sich die folgende Infografik an, verlieren Sie dabei aber nicht die gesunde Skepsis und bleiben Sie stets misstrauisch, wenn ihnen jemand vermeintliche finanzielle Fakten beibiegen will.

Ein Klick auf die folgende Grafik bringt Sie zur Quelle. Dort findet sich eine größere Variante für die Sehschwachen unter uns.

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Quelle: Staff.com

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E-Business Infografiken Inspiration SEO & Online-Marketing

Werbung auf mobilen Endgeräten weiter auf dem Vormarsch, konvertiert außerordentlich gut [Infografik]

Startapp ist eine Plattform, die App-Entwicklern helfen will, ihre Apps zu monetarisieren, ohne dass dazu der Einbau von Werbebannern erforderlich wäre. Vielmehr will man Suchtraffic zu Geld machen, also eine ähnliche Strategie fahren, wie Google es tut. Es sei dahin gestellt, ob man diesen Ansatz nun für sinnvoll oder auch nur Erfolg versprechend erachtet. Jedenfalls stellte das Team von Startapp eine interessante Infografik zusammen, die deutlich zeigt, in welchen Bereichen sich mobile Werbung immer mehr zur lohnenswerten Alternative, sogar im Sinne eines Wechsels hin zu “Mobile Only” mausert.

Mobile Werbung ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt stark

Das Zauberwort im Zusammenhang mit mobiler Werbung ist das kleine Wörtchen “lokal”. Mobile Werbung ist dann besonders erfolgreich, wenn sie einen Standortbezug aufweist. So sind laut Startapp rund 50% aller mobilen Suchvorgänge lokal bezogen, während Desktop-Suche nur zu rund 20% einen Standortbezug aufweist. Mobile Werbung wird von zwei Drittel aller Nutzer wahrgenommen, die durchschnittliche Klickrate beträgt ein Drittel. Vergleichen Sie das mal mit herkömmlicher Online-Werbung…

Der starke Anstieg mobiler Internetnutzer wird bereits ein wenigen Jahren dafür sorgen, dass die Zahl mobiler Suchen die Zahl von Desktop-Suchen deutlich übersteigt. Facebook kann hier als lebendiges Beispiel und Beweis heran gezogen werden. Machte der blaue Netzwerkriese in 2011 noch keinerlei Werbe-Umsatz im mobilen Sektor, so waren es in 2012 bereits rund 340 Millionen USD. In 2013 wird sich dieser Umsatz voraussichtlich nahezu verdreifachen.

Naheliegenderweise ermittelte Startapp Restaurants als besonders beliebte Gegenstände mobiler Suchen. Ebenso naheliegend ist, dass 64% aller Suchenden in diesem Segment innerhalb von einer Stunde zu Kunden wurde, 84% immerhin im Laufe des Tages. Bereits jetzt sind zwischen 30 und 50% aller Restaurant-Suchen mobil initiiert.

Ebenfalls einleuchtend erscheint die Feststellung, dass reisebezogene Suchen, hier in erster Linie nach Hotels, auf dem Vormarsch sind. Gerade auf Reisen wird das Smartphone intensiv genutzt. Buchungen für Hotelübernachtungen von mobilen Endgeräten werden zu 60% für den gleichen Tag vorgenommen. Dabei sind Reisende zudem sehr empfänglich für Werbeaktionen, die sie direkt ansprechen. Erstaunlicherweise verfügten lediglich 8% aller Anbieter der Reisebranche über Websites, die mobil verwendbar sind. Eine Erkenntnis, die mich selbst bereits mehrfach in Erstaunen versetzte…

Weniger naheliegend fand ich die Feststellung, dass immerhin fast ein Drittel aller Suchen nach Kraftfahrzeugen mobil initiiert werden. Dabei resultieren angeblich sogar erstaunliche 51% aller so ausgeführten Suchen in konkrete Käufe. Nur 6% aller Websites der KfZ-Industrie ist auf mobilen Geräten nutzbar.

Mobile Werbung sollte nicht vernachlässigt werden

Als Fazit lässt sich unstreitig festhalten, dass Seitenbetreiber, speziell solche mit der Ambition, Produkte und/oder Dienstleistungen zu verkaufen, nicht mehr vor der mobilen Revolution verstecken dürfen, wollen sie auch morgen noch eine Rolle spielen. Wie schnell man nun auf den fahrenden Zug aufspringen sollte, hängt von Kriterien des Einzelfalls ab. Es bietet sich jedoch ganz generell stets an, zu einem frühen Zeitpunkt Erfahrungen zu sammeln, um so quasi in die neue Ära des Advertising rein zu wachsen. Eine mobiltaugliche Website sollte jedenfalls der erste Schritt sein…

Ein Klick auf die folgende Infografik führt zum Original bei Startapp:

(Quelle: Startapp)

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Infografiken Inspiration

Bilder sind alles – fast [Infografik]

Die Designer des Bilder-, Illustrations- und Font-Providers Veer stellen eine schicke, animierte Infografik vor, die auf einen langen Blick zusammenfasst, was man als Entwickler und Content-Produzent an vielen Ecken und Enden des Web immer wieder vorgetragen bekommt. Es geht um die Wichtigkeit guter Bilder; naheliegend bei einem Bilderdienstleister, aber deswegen dennoch wahr. Schön, wenn man die wesentlichen Erkenntnisse an einer Stelle, noch dazu in ansprechender Aufmachung, gesammelt präsentiert bekommt. Und natürlich genau die richtige Beschäftigung für einen kalten Sonntagnachmittag…

Der Aufstieg visueller Medien steigert die Wichtigkeit von Bildern

Es ist eine alte Weisheit: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dass ein reich bebilderter Beitrag leichter lesbar ist und mehr Aufmerksamkeit erzeugt als eine reine Textwüste, ist eine weitere, unwiderlegbare Erkenntnis. Designer und Inhaltersteller sind sich dieser Umstände seit Dekaden bewusst.

Wie eine Bestätigung kann daher der Aufstieg der diversen bildorientierten Dienste gelten. Gerade der kometenhafte Aufstieg der Smartphones mit ihren stetig besser werdenden Kameras sorgt für eine immer visueller werdende Kultur. Instagram, Pinterest, Facebook, Flickr, 500px, Google+ und wie sie alle heißen, basieren teils vollständig, teils wesentlich auf der Verfügbarkeit von immer mehr Bildmaterial im sozialen Web.

Da ist es sinnvoll, sich die wesentlichen Fakten zum Thema Bildeinsatz in der Kommunikation noch einmal deutlich vor Augen (sic!) zu führen:

  • 55% der gesamten zwischenmenschlichen Kommunikation ist visuell
  • Unterstützt man eine Botschaft mit Bildmaterial, wird diese mit um bis zu 65% gesteigerter Wahrscheinlichkeit im Gedächtnis behalten
  • 30% aller Hirnzellen werden für das Sehen benötigt
  • Bildunterstützte Botschaften werden um 20% schneller aufgenommen, als solche ohne Bilder
  • Die Wahrnehmung der Umwelt wird durch das Sehen dominiert. Alle anderen Sinne spielen eine vergleichsweise geringfügige Rolle

Zusätzlich zu den Basics befasst sich Veers Infografik mit dem Anstieg der Bilder im historischen Vergleich, sowie konkreten quantitativen Angaben zu verschiedenen sozialen Netzwerken, etwa Pinterest, Facebook und Instagram. So werden allein auf Facebook pro Minute 174.000 Bilder hochgeladen. 70% der gesamten sozialen Kommunikation in Netzwerken dreht sich um oder bezieht sich auf Bilder.

Weitere interessante Fakten entnehmen Sie bitte der folgenden Infografik aus dem Hause Veer. Mittels Klick auf die Grafik gelangen Sie zur animierten Originalausgabe:

[Quelle: Veer.com]

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Die Anatomie eines Webdesigners [Infografik]

Die Webhoster des Hauses Heart Internet im Vereinigten Königreich wollten heraus finden, was Webdesigner über ihren Job denken, wo sie ihre Perspektiven sehen und wie sie die Branche insgesamt einschätzen würden. 500 Designer nahmen an der Umfrage teil, womit die Ergebnisse zwar nicht als repräsentativ, aber immerhin nicht als völlig aus der Luft gegriffen betrachtet werden können. Mit diesem Wissen im Hinterkopf schauen wir auf die wesentlichen Erkenntnisse…

Schlechte Preise und wenig Aufträge für eine hauptsächlich männliche Freelancerschaft

Diese Zwischenüberschrift fasst die Erkenntnisse kurz und knapp zusammen. Wenig überraschend für die meisten Branchenkundigen wird sein, dass 78% der Teilnehmer an der Umfrage männlich waren. Ich persönlich kenne zwar viele weibliche Designer, was aber auch daran liegen kann, dass diese sichtbarer agieren, als ihre männlichen Kollegen.

Arbeit ist nicht leicht zu finden, sagen 80% der Befragten, wobei 75% auch für das kommende Jahr nicht mit einer Verbesserung dieser Situation rechnen. Dennoch erklären sich 77% hinsichtlich der Job-Sicherheit für zufrieden, was natürlich korrelieren mag, mit der Erkenntnis, dass 63% aller Webdesigner ohnehin Einzelkämpfer sind.

Die realisierbaren Preise bewegen sich nach unten. Das wird zum einen auf steigenden Wettbewerbsdruck, zum anderen auf den Trend, dass Kunden stets mehr fordern, Stichwort: Mobile Websites, als sie letzlich zu zahlen bereit sind, zurück geführt. Für 88% der Befragten unterschätzen Kunden die Kosten des Webdesign immer noch.

Weitere interessante Erkenntnisse entnehmen Sie bitte der folgenden Infografik. Mit einem Klick auf die Grafik gelangen Sie zum größeren Original auf den Seiten von Heart Internet:

(Quelle & Copyright: Heart Internet UK)

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Opera-Nutzer klicken mehr Banner, aber der Internet Explorer dominiert nach wie vor [Infografik]

Aus dem indisch-amerikanischen Werbenetzwerk Chitika kommen gelegentlich nützliche Informationen für all jene, die sich um das Geschäft mit Onlinewerbung kümmern wollen oder müssen. Dabei darf man den Erkenntnissen des Hauses durchaus einiges Vertrauen entgegen bringen. Immerhin liefert das Netzwerk monatlich rund 4 Milliarden Anzeigen auf über 200.000 Websites aus. Funfact am Rande: Chitika ist indisch und bedeutet „Fingerschnipps“. Die aktuelle Infografik der Fingerschnippser beschäftigt sich mit Fakten rund um die Browsernutzung der Besucher der von Chitika betreuten Werbekunden.

Erkenntnis: Mehr Opera-Nutzer wären wohl nicht schlecht

Verwender des Opera-Browsers klicken doppelt so häufig auf eine Anzeige wie ein Verwender des Internet Explorer. Die zweitbeste Werbezielgruppe nach dieser Lesart sind die Nutzer des Mobile Safari, also die Apple-iOS-Kunden. Nach dem Drittplatzierten, dem Internet Explorer, wird es allerdings nur noch moderat dünner. Es folgen der Android-Browser und Safari. Die uninteressantesten Besucher sind demzufolge die Verwender des Chrome sowohl auf dem Desktop, wie auch mobil.

Klingt zunächst nach einem klaren Sieg für Opera, betrachtet mit den Augen eines Werbers. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass der Anteil Operas am gesamten Webtraffic im Chitika-Netzwerk mit 1% extrem niedrig und trotz des Siegertreppchens nur von einer Klickrate von 2,12 % die Rede ist.

Der Mobile Safari wiederum weist mit immer noch schlappen 1,54 % möglicherweise nur deshalb eine bessere Klickrate als andere Browser auf, weil sich hier Menschen haufenweise vertappen und versehentlich die Anzeigen aktivieren. Nachdem iOS-Geräte auch in den älteren Bevölkerungsschichten sehr beliebt sind, dürfte das Phänomen durchaus namhafte Größenordnungen erreichen. Was ja wiederum für Werber schon fast ein strategischer Ansatz sein könnte.

Zuverlässig ist lediglich das Klientel derer, die mit dem Internet Explorer unterwegs sind, was übrigens, zumindest in den bevölkerungsreichsten US-Staaten, mit Ausnahme Kaliforniens, auch die Mehrheit aller ist. Der Internet Explorer ist der Standardbrowser der meisten Websurfer und wird als solcher von den meisten nach wie vor akzeptiert. Nur Netzbürger, wie Sie und ich, die sich informieren und nicht lediglich die Massenmedien ansurfen wollen, kümmern sich um Alternativen. Da brauchen wir uns alle nichts vorzumachen. In der Verwendung des Internet Explorer spiegelt sich der Mainstream.

Chitika untersuchte ebenfalls die durchschnittliche Länge einer Suchanfrage in Wörtern. Deren Längen schwanken zwischen 3+ und 5+ und legen aus meiner Sicht so keine eindeutigen Analysen nahe. Sicherlich könnte man interpretieren, dass eine Suchanfrage umso spezifischer gestellt wird, je mehr Wörter dafür verwendet werden. Allerdings ist der Unterschied zu marginal, um Rückschlüsse zu ziehen. Erstaunlich ist bestenfalls, dass Android-User mit 3,3 Wörtern kürzere Anfragen stellen, als die iOS-Safaris mit 5,17. Dabei hätte Android die deutlich besseren Keyboard-Apps mit Wortvorhersage zu bieten. Ich schreibe auf meinem HTC One X meist für drei Wörter lediglich drei Buchstaben, nämlich die Anfangsbuchstaben der gewünschten Wörter.

Folgend sehen Sie die Infografik in einer verkleinerten Variante. Ein KLick darauf bringt Sie zu Chitika. Dort steht die Grafik in Originalauflösung bereit.

Links zum Beitrag:

  • Infographic: Internet User Behavior Analysis by Browser – Chitika Insights
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Infografiken Inspiration

32.000 Kilometer: Die weite Reise eines iPhone 5 [Infografik]

Die Zubehörhersteller Mobile Madhouse haben sich anhand verschiedenster Quellen die Mühe gemacht, den weiten Weg eines einzelnen iPhone 5 über die gesamte Wertschöpfungskette nachzuvollziehen. Damit die Materie nicht so trocken wirkt, wie sie im Grunde ist, verpackte man die Informationen in eine schicke Infografik, die für den leichten sonntäglichen Konsum in nahezu idealer Weise geeignet ist.

Viele Köche verderben vielleicht den Brei, aber nicht das iPhone 5

Über 32.000 Kilometer legt jedes neue Smartphone aus dem Hause Apple zurück, zumindest wenn man so frei ist und die Wege aller Einzelteile kumuliert und das Apple Hauptquartier als Start- und Zielpunkt einrechnet. Mobile Madhouse war so frei ;-)

Ich finde an der folgenden Infografik besonders interessant, dass die jeweiligen Teilelieferanten in den unterschiedlichen Zulieferzonen benannt werden. So lässt sich mit einem schnellen Blick in Erfahrung bringen, dass nach wie vor die Overlays für die Touchscreens aus dem deutschen Unternehmen Balda stammen. Auch Infineon ist nach wie vor im Boot und liefert den integrierten Schaltkreis für die Baseband-Funktionalität, die Schnittstelle zum Mobilfunknetz.

Ein Klick auf die folgende Grafik führt zu Mobile Madhouse, wo man die Infografik in höherer Auflösung anschauen kann:

Link zum Beitrag:

  • The Journey of the iPhone 5! – Mobile Madhouse
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Infografiken Inspiration Tipps, Tricks & Tutorials WordPress

WordPress auf dem Weg zum Monopol [Infografik]

Ist noch jemand überrascht, wenn er hört, dass diese und jene Website von WordPress angetrieben wird? Nein? Der Grund ist eindeutig. Fast jeder benutzt es. WordPress ist auf dem Weg zum Monopol im Markt der Content Management Systeme. Diese These unterlegt die Infografik gleichen Namens aus dem Hause Expedient Digital Media, die in der beliebten grafischen Darreichungsform die wesentlichen statistischen Daten zur Verbreitung der WP-Plattform zusammenfasst.

WordPress: Mehr als 12 Millionen Downloads der Version 3.3

Schon im Frühjahr des Jahres konnte WordPress von sich behaupten, der Motor hinter mehr als 72 Millionen Websites zu sein. Schätzungen folgend waren in 2011 bis zu einem Viertel aller neu erstellten Websites von WordPress angetrieben. Nahezu jeder zweite der reichweitenstärksten Blogs setzt auf das System aus dem Hause Automattic, das bislang in 98 Versionen vorgelegt wurde.

Insbesondere die Version 3.3 leitete mit bislang 12 Millionen Downloads einen regelrechten Siegeszug ein. Mehr als ein Viertel aller WP-Sites werden unter 3.3 betrieben. Dagegen ist die Bereitschaft, das Update auf die Folgeversion 3.4 zu vollziehen, mit 15% aller Verwender eher zurückhaltend. Je nachdem, welches Land man sich anschaut, liegt WordPress mehr oder weniger drastisch, aber stets weit vor seinen stärksten Mitbewerbern Joomla und Drupal. In den USA liegt WordPress mit 53,8% Marktanteil nicht nur vor Drupal und Joomla mit zusammen rund 16%, sondern auch vor allen anderen, die insgesamt einen Anteil von 30,3% auf sich vereinigen können.

Das WordPress-Ökosystem: Plugins, Hostingplattform, Designer, Developer

Der große Erfolg von WordPress liegt zumindest zum Teil an der hohen Zahl verfügbarer Plugins, die das CMS um Funktionen erweitern, die es von Haus aus nicht mitbringt. Über 19.000 dieser Erweiterungen existieren, die insgesamt über 285 Millionen Mal heruntergeladen wurden. Betrachtet man die Einzelkategorien, so gehören SEO-Plugins zu den mit Abstand meist genutzten Erweiterungen. Mit weitem Abstand folgen Statistik-Erweiterungen, gefolgt von Plugins zur Spam-Bekämpfung und zur Verwaltung/Bearbeitung von Bildern.

Die Hosting-Plattform WordPress.com kann sich ebenfalls sehen lassen. Zwar hat sie den größten Wettbewerber, Googles Blogger noch nicht erreicht, jedoch ist die Veröffentlichung von durchschnittlich einer halben Million Beiträgen pro Tag schon mal eine Hausnummer. In Indonesien, dem Land mit den aktivsten Teilnehmern, belegt WordPress.com Rang 8 der meistbesuchten Websites.

Auch für Entwickler ist WordPress nicht uninteressant. Einer Umfrage unter 18.000 Entwicklern zufolge, wird bei einem WordPress-Projekt ein durchschnittlicher Satz von 50 USD pro Stunde realisiert. Das klingt für deutsche Ohren spontan etwas dürftig. Dafür ist die Zielgruppe groß, das potenzielle Auftraggeberspektrum ist breiter und WordPress ist nicht so aufwändig in der Umsetzung, wie etwa ein Typo3. Zudem kenne ich etliche Entwickler, die schon froh wären, wenn sie diese Größenordnung erreichen könnten.

Die Infografik “WordPress – The Emerging Monopoly in CMS” wurde von Expedient Digital Media für die Website WPTemplate geschaffen. Wir veröffentlichen sie hier mit ausdrücklicher Genehmigung. Ein Klick auf die folgende Grafik öffnet eine größere Version:

(via WPTemplate)

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Smartphones und Tablets: Was frisst die Datenflat? [Infografik]

Der mobile Datenverbrauch durch immer mehr und immer bessere Smartphones und Tablets steigt kontinuierlich. Die Provider indes schränken gerade die Datennutzung in ihren Tarifen immer mehr ein. Hatte ich bei meinem ersten iPhone noch einen Telekom-Tarif mit einer echten Datenflat, sehe ich momentan kein vergleichbares Angebot mehr am Markt. Wichtig ist daher, vermeidbaren Datenverbrauch zu erkennen und – eben – zu vermeiden. Die folgende Infografik gibt einige Tipps.

Datenverbrauch durch Apps auf dem Vormarsch

Die Infografik “What´s Eating Up Your Data Plan?” (Was frisst deinen Datentarif?) wurde im Auftrag der Tarifoptimierer von Xigo durch den Infografik-Dienstleister NowSourcing erstellt und fokussiert den amerikanischen Markt. Hinsichtlich der preislichen Situation sind wir in Deutschland derzeit noch etwas besser gestellt. Flatrates mit 500 MB gibt es hierzulande ab 5 Euro, für ein GB berappt man ab 10 Euro und 3 GB schlagen mit ab 15 Euro zu Buche. Da müssen Amerikaner tiefer in die Tasche greifen.

Hinsichtlich der Nutzungsstruktur dürften die Unterschiede weniger groß ausfallen. So ermittelte Xigo, dass Apps samt deren Datenverbrauch die wichtigsten Traffic-Verbraucher sind. Nicht nur ist deren Anteil am gesamten mobilen Traffic von 73% in 2011 auf 81% in 2012 gestiegen, auch die Zahl der durchschnittlich installierten Apps stieg von 32 auf 41.

Dabei ist die klassische Web-Nutzung auf Mobilgeräten gar nicht so groß. Die Websuche wird lediglich von 29,5% aller amerikanischen Nutzer verwendet. Mit 60,3% den höchsten Nutzungsanteil verzeichnet das Fotografieren, gefolgt von E-Mail mit immerhin noch 40,8%.

Schaut man sich die Standardeinstellungen eines modernen Smartphones an, so ergeben sich direkt eine ganze Reihe von Einsparmöglichkeiten, die den Komfort der Benutzung kaum einschränken. Die wichtigsten Tipps:

  • App-Updates niemals über das Mobilfunknetz machen. Zwar ist UMTS auch hierfür schnell genug, jedoch bringen Apps gerne einige Dutzend MB auf die Waage. So dezimiert sich das Flat-Volumen schneller als es müsste. Für Android werden die kommenden Delta-Updates das Problem zwar mildern, für iOS steht eine solche Lösung noch aus.
  • WLAN stets nutzen, wo es verfügbar ist. Hierzu sollte man die Funktion “Mobile Daten” abschalten. Nach meiner Erfahrung wird dadurch eine bessere und verlässlichere Verbindung zum WLAN aufgebaut.
  • Abschalten von Push-Benachrichtigungen oder automatischer Synchronisierung von Inhalten. Ansonsten suchen ungezählte Apps in vielfach nicht einmal konfigurierbaren Abständen nach neuen Inhalten oder Informationen, koste es, was es wolle.

Im Folgenden sehen Sie die vollständige Infografik. Eine größere Variante erhalten Sie mittels Klick auf die Grafik:

[Quelle: Xigo]
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Essentials Freebies, Tools und Templates Infografiken Inspiration

Webdesign: JustGage bereitet trockene Zahlenwerte grafisch ansprechend auf

Diagramme helfen dabei, abstrakte Inhalte besser zu veranschaulichen. Gerade bei Zahlen ist es oft hilfreich, diese in Form eines Diagramms darzustellen. Das macht sie anschaulicher und leichter erfassbar. Das JavaScript-Plugin JustGage erzeugt Diagramme als animierte Messanzeige und bereitet somit auch einfache Zahlenwerte ansprechend auf.

Diagramme wie Tachometer

Gerade bei einfachen Angaben ist es nicht einfach, diese grafisch sinnvoll darzustellen. JustGage macht aus diesen Werten schicke Messanzeigen, die an klassische Tachometer erinnern. Diese werden zudem auch noch animiert, sodass das Tacho-Feeling fast perfekt ist.

Das Plugin nutzt zur grafischen Darstellung der Anzeige die JavaScript-Bibliothek Raphaël, die zusammen mit dem Plugin ins HTML-Dokument eingebunden werden muss:

<script src="raphael.2.1.0.min.js"></script>
<script src="justgage1.0.min.js"></script>

Anschließend wird per HTML ein Container-Element erstellt, in welches JustGage die Messanzeige platzieren soll. Dem Element muss eine Breite und Höhe sowie eine ID zugewiesen werden, damit das Plugin darauf zugreifen kann:

<div id="tacho" style="width: 300px; height: 200px"></div>

Das Diagramm passt sich immer der Größe des Containers an. Zu guter Letzt sorgt ein kleiner JavaScript-Abschnitt dafür, dass die Messanzeige inklusive der darzustellenden Werte innerhalb des Containers platziert wird:

<script>
  var g = new JustGage({
    id: "tacho", 
    value: 27, 
    min: 0,
    max: 100,
    title: "Bezeichnung"
  }); 
</script>

Über ein Klassenobjekt werden verschiedene Parameter mit den Werten und dem Titel sowie weitere optionale Angaben an das Plugin übergeben. Als Werte sind ein Mindest- („min“) und ein Höchstwert („max“) sowie der eigentliche darzustellende Wert („value“) anzugeben.

Individuelle Anpassung möglich

Die mit JustGage erzeugten Diagramme lassen sich nun noch individuell gestalten. Neben der Schriftfarbe besteht auch die Möglichkeit, die Farbe des Messbalkens anzupassen:

<script>
  var g = new JustGage({
    …
    titleFontColor: "#000000",
    valueFontColor: "#000000",
    levelColors: ["#00c8ff", "#7800ff"]
  }); 
</script>

Der Messbalken nimmt je nach angezeigtem Fortschritt eine andere Farbe an. Die verschiedenen Farben werden als Array („levelColor“) übergeben. Standardmäßig ändert sich die Farbe von Grün über Gelb nach Rot.

Das Plugin ist unter der MIT-Lizenz veröffentlicht und läuft in allen aktuellen Browsern, einschließlich des Internet Explorer 9.

Fazit: JustGage ist eine schöne Spielerei, um einfache Zahlenangaben optisch ansprechend darzustellen. Komplex darf der darzustellende Inhalt nicht werden, da nur ein Wert innerhalb einer Zahlenspanne angezeigt werden kann.

(dpe)

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HTML5 im kulturgeschichtlichen Kontext: Infografik mit Schmunzelfaktor

Die Do-It-Yourself-Homepage-Schmiede von Wix.com erfreuen mit einer nicht ganz ernst zu nehmenden Infografik. Die Grafik stellt die Entwicklung von HTML in den Kontext sonstiger kultureller Ereignisse des gleichen Zeitraums. Dabei weiß insbesondere die Wahl der sonstigen Ereignisse zu vergnügen. Oder hätten Sie gewusst, dass die Erfindung des Domain Name Systems möglicherweise etwas mit ETs Versuchen, nach Hause zu telefonieren, zu tun gehabt haben könnte?

HTML und die Geschichte: Was Wix erwähnenswert erscheint…

„Vor HTML: Das Internet existierte nicht. Wir wissen nicht, was die Menschen jener Zeit taten, aber es könnte etwas mit jagen, fischen, Perlenketten basteln oder Geschichten am Lagerfeuer erzählen zu tun gehabt haben.“

So beginnt die Infografik und macht direkt im ersten Satz deutlich, dass es mit der Ernsthaftigkeit der Aussagen nicht unbedingt so ganz weit her ist. Aber Spaß gehört ebenso wie Arbeit zum Alltag eines Webdesigners und deshalb lohnt sich ein Blick auf die Zeitleiste von “Die Geschichte von HTML5 im Zusammenhang mit populären kultrellen Ereignissen” dennoch. In lockerer Folge werden Meilensteine der HTML-Entwicklung mit weniger bedeutenden kulturellen Meilensteinen verbunden.

So etwa fällt die “Erfindung” der Hypertext Markup Language durch Tim Berners-Lee zusammen mit dem Serienstart der Simpsons in den USA. Die erste Website erscheint zeitgleich mit Nirvanas zweiten Album “Nevermind”, welches wiederum das Ende der Ära von Duschen und Friseurbesuchen einläutet. Die Installation des World Wide Web Consortiums W3C könnte im Zusammenhang mit dem Serienstart von Beavis & Butthead gesehen werden, die Popeln und Furzen mainstreamtauglich machten, während der Internet Explorer 4 im gleichen Jahr erschien, wie Harry Potter oder Titanic und eventuell Larry Page und Sergey Brin zur Gründung von Google inspiriert haben könnte. Na ja, wohl eher nicht…

Schauen Sie selbst:

(Zum Original bei Wix.com)

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Die Psychologie der Farben: Was Sie darüber wissen sollten [Infografik]

Das ist mal eine interessante Infografik, die Marketo uns da zusammengestellt hat. Es ist zwar keine neue Erkenntnis, dass die Farbgebung eines Produkts mindestens mitentscheidend für dessen Verkaufserfolg ist, aber die geballte Übersicht, die die folgende Infografik bietet, ist so nützlich, dass ich fast schon empfehlen würde, sie an die Bürowände all derer zu hängen, die im Marketing, Design oder der Schnittstelle dieser beiden Disziplinen beschäftigt sind.

Farben: Kaufentscheidend, wenn sparsam eingesetzt

Diverse Studien zeigen, dass die Farbgebung eines Produkts die Kaufentscheidung zu 60 bis 80 % beeinflusst. Die Farbe eines Markenlogos wird als erstes wahrgenommen. Dabei sollte man mit Umsicht vorgehen, denn die Wahl einer Farbe kostet nichts extra, kann aber bei falscher Entscheidung im schlimmsten Fall die ganze Geschäftsidee ruinieren.

Verschiedene einfache Wahrheiten lauten:

  • Die Topmarken der Welt nutzen entweder Rot, Blau oder Schwarz/Grau, jeweils zu etwa einem Drittel. Auch auf dem Zettel, mit lediglich 13%, ist Gelb/Gold.
  • 95% dieser Marken verwenden nur eine oder maximal zwei Farben.
  • 41% nutzen lediglich Text im Logo.
  • Letztlich lassen sich Farben stets entweder der Kategorie Warm oder der Kategorie Kalt zuordnen.

Farb-Basics: Was steht wofür?

  • Rot erhöht die Herzfrequenz und steht für Leidenschaft. Die Atmung beschleunigt sich. Rot erregt Aufmerksamkeit.
  • Violett wirkt gesetzt, elegant. Die Farbe wird für nostalgische, mystische Eindrücke eingesetzt.
  • Blau erinnert an das Meer oder den Himmel und sorgt so für entspannte Gefühle. Es wirkt sicher, verantwortlich, vertrauenswürdig.
  • Grün fährt den Blutdruck runter. Es steht für Wohlstand und Gesundheit, wirkt dadurch sehr seriös.
  • Gelb erinnert an die Sonne. Die ist positiv, hell und warm. Man verbindet Motivation und Kreativität mit der Farbe.
  • Orange verbindet die Vorteile von Gelb und Rot miteinander. Assoziationen zu Vitalität und Spaß entstehen.
  • Braun suggeriert Erdverbundenheit, Natürlichkeit, Einfachheit und Dauerhaftigkeit. Andererseits erinnert es auch an Dreck.
  • Schwarz steht für Prestige, Werthaltigkeit oder Zeitlosigkeit. Schwarz funktioniert stets gut bei hochpreisigen Produkten.
  • Weiß repräsentiert Sauberkeit, Reinlichkeit im Allgemeinen. Die Farbe ist gut geeignet für Medizinprodukte oder Produkte im Umfeld von Kindern.

Klicken Sie auf die folgende Grafik, um die komplette Infografik anzusehen:

(Quelle: Marketo.com)

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HTML5: Gestern, heute und morgen [Infografik]

HTML5 etabliert sich seit dem massiven Aufstieg der Smartphones und Tablets mit stark gestiegenem Tempo. Es sind gerade die mobilen Clients, die die Browserentwickler immer stärker zur Unterstützung aktueller Web Standards zwingen. Denn vieles, was heutzutage über App Stores als native App vertrieben wird, liesse sich mit HTML5 ebenfalls erreichen. Das jedenfalls dann, wenn die Browser diese Standards vollumfänglich unterstützen würden. Die großen Player, allen voran Apple, machen Dampf im mobilen Markt.

Entwickler wollen HTML5

Die folgende Infografik aus dem Hause Dot Com Infoway, die letzte Woche erschien, gibt einen Überblick darüber, welche Features bereits heutzutage für mobiles und Web-Development genutzt werden. Zudem bietet sie einen Zeitleistenüberblick gekommener und gegangener Standards und zeigt, welche Browser wie nah am Standard sind.

Besonders interessant finde ich persönlich die Ergenisse zweier Umfragen unter Entwicklern. Die erste Umfrage stammt aus dem Juli 2011, ist also gerade ein knappes Jahr alt. Zu diesem Zeitpunkt gaben immerhin noch 48% der Befragten zu Protokoll, sie würden HTML5 erst nutzen, wenn es stabil unterstützt würde. Nur 23% gaben an, bereits mit HTML5 zu arbeiten, 26% wollten in Kürze damit beginnen. Im Januar diesen Jahres sah das Umfrageergebnis komplett anders aus. 78% der Befragten geben an, dass sie bereits mit HTML5 arbeiten. Die restlichen 22% wollen in Kürze damit beginnen. Zwar sind die beiden Umfragen von unterschiedlichen Auftraggebern und deshalb nicht direkt hinsichtlich ihrer Aussagefähigkeit aufeinander zu beziehen. Dennoch zeigt sich der Trend so überdeutlich, dass man diesen Aspekt durchaus beiseite lassen kann.

Eine ebenfalls sehr deutliche Entwicklungsrichtung ergibt sich aus einer Studie von ABI Research aus dem Juli 2011. Danach wurden zu diesem Zeitpunkt 109 Millionen HTML5-fähige Browser in mobilen Clients gezählt. Bis zum Jahr 2016 sollen es 2,1 Milliarden sein. Mir persönlich erscheint diese Prognose sowohl hinsichtlich des Bestandes 2011 wie auch hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung sogar noch zu niedrig. Immerhin haben wir eben auf der Google I/O erfahren, dass mittlerweile täglich eine Million Android-Geräte aktiviert werden. Zu Beginn des Jahres waren es noch 700.000 und vor einem Jahr zur Google I/O zählte man 400.000 pro Tag. Nicht vergessen werden darf auch Apple mit seinem iOS.

Ohne diese massive Erfolgsgeschichte mobiler Plattformen würden Webdeveloper vermutlich noch Jahre auf eine ordentliche HTML5-Unterstützung zu warten gehabt haben. Bedanken wir uns also auch mal beim Otto Durchschnittskonsumenten: Danke!

Die komplette Infografik sehen Sie, wenn Sie das folgende Bild anklicken:

(Quelle: Dot Com Infoway)

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3 interessante Infografiken für Developer

Infografiken liegen im Trend. Dabei ergeht es zumindest mir mit ihnen mittlerweile so wie mit der nächsten Powerpoint-Präsentation im nächsten Meeting: Sie hängen mir zum Halse raus. Allerdings stolpere ich ab und zu doch über die ein oder andere Ausnahme. Die folgenden drei Ausnahmen beschäftigen sich mit dem Freelancertum, der Datenflut im Weltennetz und der Updatehäufigkeit des Google Algorithmus.


Nicht schon wieder Powerpoint, bitte! (Bildquelle: Benjamin Thorn / pixelio.de)

Data Never Sleeps: Eine Minute im Internet

Auf der Basis von Daten aus Website-Monitoring-Diensten wie Pingdom entwickelte das Team von Domo die folgende Infografik. Sie zeigt, was in jeder Minute eines Tages im Netz los ist. So erfährt man, dass Google 2 Mio. Suchanfragen abwickelt, auf YouTube 48 Stunden Video-Content hochgeladen werden oder Facebook-User fast 700.000 Inhalte teilen. Im direkten Vergleich interessant ist, dass Instagrammer mit 3.600 Bildern pro Minute aktiver sind als Flickr-User, die indes immer noch auf 3.125 Bilder pro Minute kommen. Wer die E-Mail abschreiben will, sollte sich das anhand der Zahlen nochmal überlegen. Sie dominiert mit über 200 Mio. Sendungen pro Minute weiter klar die Datennetze.

(Bitte auf die Grafik klicken, um die vollständige Version zu sehen)

(Quelle: Domo-Blog)

Inside The Mind Of A Freelancer: Was geht in einem Freelancer vor?

Die Recruitment-Plattform 24seven beauftragte die Grafikspezialisten von Jess3 mit der Erstellung einer Infografik, die die wichtigsten Erkenntnisse aus der aktuellen 24seven-Studie zur Arbeitsmarktstruktur bei Freelancern zusammenfasst. Vermutlich wird sich der ein oder andere von Ihnen in den Feststellungen ganz gut wiederfinden.

Verkürzt gesagt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Freelancer ihr berufliches Dasein zwar häufig deshalb beginnen, weil sie aus einer Festanstellung geflogen sind, danach jedoch mit steigender Dauer der Selbständigkeit immer weniger Bereitschaft zeigen, zu einer Festanstellung zurück zu kehren. Die Zufriedenheit, insbesondere in Sachen Work-/Life-Balance nimmt zu, je länger man das selbstbestimmte Arbeiten erfährt. 62% erwarten, dass sich ihre Zufriedenheit weiter steigern wird und 45% geben zu Protokoll, dass sie auch ihre Einkünfte um mehr als 5% werden steigern können.

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(Quelle: Mashable)

Google´s Algorithm Changes: Änderungen am Suchverhalten Googles

Martina Seefeld erstellte für die SEO-Spezialisten der dänischen Firma Outrider eine Infografik, die die wesentlichen Änderungen an Googles Suchalgorithmus für die Zeit seit Gründung bis Anfang 2012 darstellt. Auf einer Zeitleiste ist übersichtlich erkennbar, welche Änderung welche Auswirkung zeitigte. Da Google den Algorithmus nach Angaben der Outrider täglich bis zu zwei Mal anpasst, muss die Infografik naheliegenderweise stark reduziert sein.

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(Quelle: Outrider.dk)

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Infografiken Inspiration

Die Anatomie eines furchtbaren Web-Design-Kunden [Infografik]

Wir kennen ihn alle, den fürchterlichen Web-Design-Kunden, den Kunden aus der Hölle. Er hat es geschafft, dass sogar Websites geschaffen wurden, die nichts anderes tun, als einen Erfahrungspool mit abschreckenden Geschichten über Höllenkunden aufzubauen. Dies geschieht rein zum Schutze aller und zum mahnenden Gedenken an jene Designer, die einem Exemplar dieser Gattung zum Opfer gefallen sind. Die Website Top Web-Design-Schools verpackte nun die wesentlichen Erkennungsmerkmale eines der furchterregendsten Nachfragers von Designleistungen in eine übersichtliche Infografik. Sehen Sie dem Schrecken in seine fiese Fratze…

Das ist gut, aber können Sie da noch mehr Pfiff und Schwung reinbringen?

Nach meiner Erfahrung ist der Kunde umso schrecklicher, je kleiner sein Budget ist. Immer wenn ich mit größeren Budgets oberhalb von 20 TEUR und weit höher arbeiten konnte, gestaltete sich die Kooperation zumeist recht angenehm. Aber, je klammer der Kunde war, desto mehr wollte er aus mir herauspressen. Unter dieser illustren Runde fanden sich einige von der Sorte, die Top Web-Design-Schools beschreibt. Ich kann daher nicht ganz zustimmen, wenn sie behaupten, dass 100% aller Kunden die folgenden Sprüche klopfen. Aber etliche sind es schon:

Lass es krachen!

Ich liebe das! Aber mein Geschäftspartner meint, wir müssten die gesamte Farbpalette wechseln. Das geht doch einfach, oder?

(Natürlich hat der Kunde gar keinen Geschäftspartner, sondern will nur das alte Spiel vom guten und bösen Polizisten spielen.)

Ich möchte alles selbst editieren können, aber WordPress ist mir zu schwierig.

Ich liebe das, aber können Sie in diesen Bereich mehr Pfiff und Schwung geben?

Diese Farben sind trist und langweilig. Ich weiß, wir haben sie selber ausgesucht, aber dennoch…

Immerhin 50% aller Kunden sollen zu der Sorte gehören, die stets nur wissen, was sie nicht wollen. Und das aber auch erst, nachdem wir es für sie designt haben…

Viel Arbeit, wenig Geld und kein Ergebnis: Wer hat nicht schon einmal ein solches Projekt durchlitten?

Ein typischer Projektablauf könnte bei einem Fünftel aller Kunden so aussehen:

  • Tag 1: Geschäftsabschluss, alle sind begeistert
  • Tag 2: Der Kunde zahlt einen Vorschuss von 50% der vereinbarten Summe und unterschreibt sogar einen Vertrag mit allen Rahmenbedingungen und Terminen.
  • Tag 3: Der Designer hat dem Kunden 3 Designskizzen geschickt. Eine besonders gute ist dabei, die anderen beiden sind weniger überzeugend. Schließlich muss man dem Kunde auch was zum Ablehnen anbieten.
  • Tag 4: Der Kunde wählt den Vorschlag, den der Designer keinesfalls genommen hätte.
  • Tag 7: Der Designer stellt einen Prototypen online.
  • Tag 10: Nach drei Tagen antwortet der Kunde und verkündet, er sei begeistert und würde morgen nur ein paar kleine Änderungen schicken.
  • Tag 11: Der Kunde schickt 10 Seiten mit Änderungen.
  • Tag 15: Der Designer hat alle Änderungen eingearbeitet und im Wesentlichen so ein komplett neues Design geliefert.
  • Tag 20: Der Kunde hat über das Wochenende allen seinen Freunden das Design gezeigt. Keinem gefiel es und jetzt hasst es der Kunde auch. Der Kunde will nochmal von vorn anfangen.
  • Tag 21: Der Designer teilt dem Kunden mit, dass es auf diese Weise natürlich teurer würde. Denn man hatte sich ja bereits auf ein Design verständigt.
  • Tag 30: Nach neun Tagen meldet sich der Kunde und bietet an, die Hälfte dessen zu zahlen, was der Designer für das neue Projekt angeboten hatte. Der Designer erinnert an den geschlossenen Vertrag.
  • Tag 35: Der Kunde hat sich fünf Tage lang nicht gemeldet und ist jetzt bereit, das gesamte Projekt neu zu starten. Wir beginnen wieder bei Tag 1.

Der extrem kurze Projektablauf beim Härtesten aller Webdesign-Kunden

Da ist es schon angenehmer, wenn man auf einen der knallharten Sorte trifft. Es dauert einfach nicht so lang:

  • Tag 1: Der Kunde schickt 20 Websites, die er großartig findet, als Anregung für das eigene Design.
  • Tag 3: Der Designer schickt drei Designvorschläge, die sich exakt an den Websites orientieren, die der Kunde vorgeschlagen hatte.
  • Tag 5: Der Kunde erklärt alle Vorschläge für untauglich und sucht sich einen anderen Designer.

Im weiteren Verlauf der Infografik versammeln die Ersteller noch einige Tipps, wie man sich wenigstens rechtlich vor Höllenkunden schützen kann. Sie schließen mit einer statistischen Betrachtung zu den durchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten, die indes nicht auf hiesige Verhältnisse übertragen werden können.

Wer sich jetzt inspiriert fühlt, seine furchtbaren Erlebnisse zu schildern, kann das sehr gern in den Kommentaren tun!

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