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Prost Neujahr: 15 kostenlose Fotos zum Jahreswechsel

Damit du dich bereits auf den heutigen Abend einstimmen kannst, haben wir 15 Fotos zum Jahreswechsel für dich gesammelt. Allen ist gemeinsam, dass du sie ohne weitere Bedenken für deine eigenen Arbeiten verwenden kannst, da die allermeisten unter der Lizenz CC0 stehen. Wenn du also kein vernünftiges eigenes Bild geschossen bekommst, schick einfach eines der folgenden durch die Gegend.

Stöber auch ansonsten gern auf den verlinkten Seiten. Dort gibt es haufenweise völlig kostenfreie Bilder. Einen umfassenden Überblick über 42 verschiedene Quellen für kostenfreie Fotos geben wir dir in diesem Beitrag.


Quelle: Pixabay.com
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Unsplash.com
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: ISOrepublic.com
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: StokPic.com
Lizenz: Stokpic-Lizenz


Quelle: Unsplash.com
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Pixabay.com
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Picjumbo.com
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Pixabay.com
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Unsplash.com
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Freestocks.org
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Pixabay.com
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Stokpic.com
Lizenz: Stokpic-Lizenz


Quelle: Flickr CC
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Stocksnap.io
Lizenz: Creative Commons Zero


Quelle: Stokpic.com
Lizenz: Stokpic-Lizenz

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Inspiration Tutorials

CSS Pokémon: Animierter Low-Poly Pikachu

Wo wir gerade beim Thema Pokémon sind, ist mir eben noch eine ausgesprochen gute Umsetzung eines Pikachu in die Hände gefallen. Bloß ist dieses Pikachu nicht in 3DMax oder Photoshop entstanden, sondern besteht aus reinem CSS, JavaScript und HTML.

Der Londoner Entwickler Luke Haas demonstriert mit dieser Darstellung den Einsatz der CSS-Eigenschaft clip-path in Kombination mit CSS-Variablen und Transitions. Das sieht wirklich gelungen aus. Luke ist so nett und liefert den erforderlichen Sourcecode direkt mit. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Inspiration Showcases

Pokémon VR: So würden die Stars des Jahres 2016 in echt aussehen

2016 war ein sehr erfolgreiches Jahr für das Pokémon-Universum. Nicht nur gab es zwei neue Ausgaben des Spieles für den Nintendo 3DS, quasi die Stammplattform der kleinen Monster. Mit Pokémon Go erzielte Nintendo, zusammen mit Niantic, einer Google-Beteiligung, wohl den absoluten Download-Hit des Jahres auf den Plattformen iOS und Android. Auch wenn letztgenannter Hype inzwischen wieder abgeflaut ist, dürfte sich die zahl der verbleibenden Spieler doch auf sehr hohem Niveau einpendeln, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Erfolg aus dem Nichts kam.

Joshua Dunlop, Konzeptkünstler und Character-Designer aus London, griff den Trend auf und versuchte, eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie beliebte Pokémon wohl aussehen würden, wenn es sie denn tatsächlich gäbe. Dabei sind einige gelungene Vorschläge entstanden.

Das wohl beliebteste Pokémon, nämlich Pikachu, stellt Joshua sich so vor:

Glumanda, Schiggy und Bisasam kommen schon fast zu realistisch rüber. Da geht der Niedlichkeitsfaktor ein wenig verloren.

[Alle Bilder stammen vom Artstation-Portfolio des Künstlers Joshua Dunlop und unterliegen allein seinem Urheberrecht.]

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Google liefert frische Wallpaper für Ästheten

Schon seit längerem zeigt Google ausgewählte Fotos aus Google+ als Bildschirmschoner auf den Chromecast-Geräten an. Jetzt bietet der Konzern aus Mountain View die schicken Hintergründe auch für macOS und Android.

googlewallpapers

Apps für macOS und Android

Wenn du möchtest, dass dein Foto eventuell im Hintergründe-Portfolio der Google-Apps berücksichtigt wird, musst du es nur öffentlich auf Google+ teilen. Größere Chancen wirst du indes haben, wenn du am Google Create-Programm teilnimmst. Alle Fotos werden unter Angabe des jeweiligen Urhebers verwendet.

Um dein macOS aufzufrischen, installierst du dir die entsprechende App, die mit rund 17 MB nicht allzu platzraubend ist. Installiert wird die App aus dem DMG heraus per Doppelklick. Die neuen Hintergründe für den Bildschirmschoner erreichst du dann, wie gewohnt, über die entsprechende Kategorie in den Systemeinstellungen. Dort wählst du “Google Featured” und schon bleibst du bildmäßig auf dem Laufenden.

googlewallpaper-macos

Im Play Store heißt die App “Hintergründe”. Einmal installiert erlaubt dir diese den Zugriff auf alle auf deinem Smartphone vorhandenen Hintergründe, eben auch auf jene aus der Google-Sammlung. Hier sind sie nochmal schön kategorisiert, etwa unter “Stadtansichten”, “Strukturen” und so weiter. Anstatt einen Hintergrund gezielt auszuwählen, kanst du die Funktion “Täglicher Hintergrund” wählen. Damit erhältst du jeden Tag eine frische Optik.

Ja, du hast Recht. Es ist schon seltsam, dass die Kombination der Apps aus macOS und Android besteht, während es sie nicht für Windows und iOS gibt. Ebenso merkwürdig ist, dass es die Bilder unter macOS nur als Bildschirmschoner gibt, während sie unter Android als normale Wallpaper bereit stehen. Aber, so ist es halt…

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Inspiration Tutorials WordPress

WordPress-Multisite: eine Installation, viele Blogs

Eine der interessantesten Funktionen von WordPress ist die Multisite-Funktionalität. Während früher für mehrere WordPress-Webseiten auch mehrere Installationen nötig waren, braucht man heute mit Multisite nur noch eine Installation. Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass die multiplen Webseiten entweder Subdomains oder Subverzeichnisse einer Domain nutzen. Sollen die einzelnen WordPress-Websites verschiedene Domains nutzen, kann nicht ohne weiteres mit der Netzwerk-Funktion von WordPress gearbeitet werden, es ist dann der Einsatz eines zusätzlichen Plugins nötig. Dieser Beitrag zeigt, wie einfach Multisites angelegt und perfekt konfiguriert werden können.

Das WordPress Multisite Tutorial

1. Was ist eine Multisite und wofür benötigt man sie?

Eine Multisite fasst mehrere WordPress-Installationen zu einer einzigen zusammen, vorausgesetzt man arbeitet mit Subdomains oder Subverzeichnissen (zu Deutsch: Unterverzeichnissen). Zwei Beispiele hierzu zeigen, was gemeint ist.

  • Eine Subdomain sieht so aus: wordpress.drweb.de
  • Ein Unterverzeichnis hingegen wäre folgendes: drweb.de/wordpress

Diese beiden Möglichkeiten stehen uns bei einer Multisite zu Verfügung. Der große Vorteil einer Multisite ist, dass alle Webseiten über eine Installation verwaltet werden können. Also nur eine Admin-Oberfläche für alle Websites zusammen, was durchaus praktisch ist, denn man muss sich nur einmal einloggen und kann dann für alle Seiten Plugins installieren, alle Updates machen usw. Der Verwaltungsaufwand reduziert sich enorm.

2. Subdomains oder Subverzeichnisse – was sollte man wählen?

Zuallererst ist das eine persönliche Entscheidung. Du solltest die Möglichkeit wählen, die dir besser behagt. Allerdings gibt es signifikante Unterscheidungen im Handling bei Google und der Verteilung des Pageranks. Subdomains wird Google als eine eigenständige Webseite werten und dementsprechend wird der Pagerank dann der Subdomain zugeteilt. Subverzeichnisse hingegen wertet Google als einen Teil einer Webseite. Der Pagerank wird daher der Hauptseite zugeteilt. Auch für die Linkpower der Hauptseite sind Subverzeichnisse besser.

Subdomains haben gegenüber Verzeichnissen den Vorteil, dass in den Suchergebnissen mehr Ergebnisse für eine Suchanfrage angezeigt werden können. Normalerweise werden pro Domain maximal 2 Seiten als Suchergebnisse angezeigt. Diese Begrenzung kann mit Subdomains aufgehoben werden, wie Matt Cutts meint. Im Ranking verhalten sich Subdomains und Subverzeichnisse jedoch gleich.

3. Eine Multisite einrichten

Eine Multisite einzurichten ist einfach. Gehe einfach nach dieser Anleitung Schritt für Schritt vor, dann kann nichts schiefgehen.

WordPress mitteilen, dass wir gerne eine Multisite einrichten würden

Kopiere folgenden Code in die wp-config.php deiner WordPress-Installation:

/* Multisite aktivieren */
define( 'WP_ALLOW_MULTISITE', true );

Die Einrichtung des Multisite-Netzwerks

Nachdem du die geänderte wp-config.php wieder in das WordPress-Verzeichnis hochgeladen hast, findest du in deinem WordPress unter „Werkzeuge“ den neuen Menüpunkt „Netzwerk-Einrichtung“ vor. Hier kannst du entscheiden, ob die neuen Webseiten im Netzwerk über Subdomains oder Subverzeichnisse erreicht werden sollen. Bitte überlege dir das gut, denn es kann später nicht mehr geändert werden. Auch bietet dir dieser Menüpunkt die Möglichkeit, das Netzwerk von Webseiten zu benennen und die E-Mail-Adresse des Administrators festzulegen. Diese Festlegungen können später noch geändert werden.

Gehen wir in diesem Beispiel davon aus, dass du dich für Subdomains entschieden hast.

Ein WordPress Multisite Netzwerk erstellen

Nachdem du dich also für Subverzeichnisse entschieden und installieren geklickt hast, musst du dein Netzwerk aktivieren. Dazu stellt dir WordPress im nächsten Fenster ein Code-Snippet bereit, mit dem die wp-config.php und die .htaccess Datei ergänzt werden müssen.

Der Aktivierungscode für wp-config.php und .htaccess Datei

Wichtig: Bevor du die beiden Dateien bearbeitest, erstelle bitte unbedingt ein Backup dieser Dateien.

Mit dem oberen Teil des Codes muss die wp-config.php ergänzt werden.

Der Code zum Ergaenzen der wp-config.php

Der zweite Teil des Codes ersetzt nun die WordPress-Regeln in der .htaccess Datei. Bitte füge diesen Schnipsel zwischen Begin und End WordPress ein.

Der neue WordPress Code in der .htaccess Datei

Nachdem du das korrekt erledigt hast, musst du dich erneut in dein WordPress einloggen. Einen Link hierzu findest du auf der WordPress-Seite mit dem Code, ganz unten.

Vorbereitung für Netzwerke mit Subdomains – eine Wildcard-Domain erstellen

Wenn du dich entschieden hast, Subdomains für dein WordPress-Multisite-Netzwerk zu verwenden, musst du eine sogenannte Wildcard-Subdomain einrichten. Die Wildcard-Subdomain sorgt anschließend dafür, dass neue Webseiten (mit neuer Subdomain) im WordPress Netzwerk-Backend angelegt und sofort verwendet werden können. Eine neu angelegte Subdomain zeigt dann sofort auf die richtige Stelle. So funktioniert auch WordPress.com. Dort legt man sich seinen neuen Blog ebenfalls mit einer Subdomain an. WordPress.com zeigt eindrucksvoll, was mit der Multisite-Funktionalität alles möglich ist.

Eine Wildcard Domain sieht so aus: *.deinedomain.de. Ich kann hier leider keine grundsätzlich funktionierende Anleitung geben, wie eine Wildcard-Subdomain konfiguriert wird, da die Vorgehensweise bei unterschiedlichen Hostern verschieden ist. Mein Hoster Alfahosting stellt mir für die Administration meines Hosting-Pakets die Verwaltungsoberfläche Confixx zur Verfügung. Dort lässt sich die Wildcard so erstellen:

Die Konfiguration einer Wildcard-Subdomain in Confixx

In das Feld Sub-Domain gehört nur ein * rein, der korrekte Ordner (Ziel) auf dem Server muss bestimmt und im Anschluss daran Speichern geklickt werden. Das war es. Alle von dir definierten neuen Websites im Netzwerk können nun korrekt aufgerufen werden.

Netzwerke mit Subverzeichnissen

Solltest du dich dafür entschieden haben, statt Subdomains Subverzeichnisse für die Benennung der einzelnen Websites im Netzwerk verwenden zu wollen, ist kein weiterer Schritt nötig. Du kannst direkt mit der Erstellung neuer (Web)Seiten im Netzwerk fortfahren.

Das Anlegen neuer Websites im Multisite-Netzwerk

Nachdem du dich neu in die Admin-Oberfläche von WordPress eingeloggt hast, steht dir dort oben links der neue Menüpunkt Meine Seiten zur Verfügung. Meine Seiten => Netzwerkverwaltung ist nun deine Schaltzentrale, in der du neue Websites anlegen, Plugins und Themes installieren und über alle Instanzen aktivieren, sowie neue Benutzer anlegen kannst.

Die WordPress Multisite Netzwerkverwaltung

Beginnen wir jetzt damit, eine neue Website anzulegen. Gehe in der Netzwerkverwaltung hierzu auf Seiten => Hinzufügen, trage dort die gewünschte Subdomain ein, wenn du dich für Subdomains entschieden hast. Ansonsten kommt dort der Name des gewünschten Subverzeichnisses hinein.

Das Erstellen einer neuen Website in der Netzwerkverwaltung (Multisite) von WordPress

Des Weiteren kann man hier einen neuen Administrator für die betreffende Website bestimmen, in dem man die Administrator E-Mail-Adresse von der eigenen auf eine andere ändert. Der neue Site-Admin bekommt die Zugangsdaten dann auf seine oben angegebene E-Mail-Adresse geschickt. Nachdem du auf die Schaltfläche Seite erstellen geklickt hast, kannst du deine neue Webseite gleich aufrufen. Und unter Meine Seiten kannst du jetzt auf die betreffende Seite wechseln und dort wie gewohnt neue Beiträge und Seiten erstellen. Die von mir in meinem Beispiel erstellte Seite heisst z.B. WordPress (wordpress.andreas-hecht.net). Du kannst übrigens so viele (Web) Seiten erstellen, wie du möchtest.

Die soeben von mir neu erstellte WordPress Multisite Website

4. Der Umgang mit Themes und Plugins

Themes und Plugins werden grundsätzlich in der Netzwerkverwaltung installiert. Themes müssen immer netzwerkweit freigeschaltet werden, damit sie in dem Menüpunkt Design => Themes der jeweiligen Websites auftauchen und aktiviert werden können. Da jede Website, die du in der Netzwerkverwaltung neu erstellst, wie eine eigenständige Installation von WordPress behandelt wird, kannst du auch unterschiedliche Themes und Plugins für jede Website bestimmen und aktivieren.

Doch Vorsicht: Während Themes immer funktionieren, haben manche Plugins echte Probleme mit einer Multisite und funktionieren leider nicht. Daher solltest du nach der Installation eines Plugins immer seine Funktion auf allen Netzwerkseiten überprüfen.

Meine Erfahrungen mit der WordPress-Multisite-Funktion haben gezeigt, dass Plugins in der Netzwerkverwaltung nur hochgeladen und installiert werden sollten, nicht jedoch netzwerkweit aktiviert. So tauchen sie in der Pluginübersicht jeder einzelnen Multisite-Website auf und können dort pro Seite aktiviert und konfiguriert werden. Aktivierst du die Plugins hingegen auf oberster Ebene, tauchen sie in den Plugin-Listen der einzelnen Websites nicht auf und somit können sie auch nicht individuell konfiguriert werden.

So sollten Plugins in einer Multisite-WordPress-Installation installiert werden
Plugins bei der Installation nicht netzwerkweit aktivieren!

Jetzt kann das Plugin in der jeweiligen WordPress Multisite Website aktiviert werden
Jetzt kann das Plugin in der jeweiligen WordPress-Multisite-Website aktiviert werden.

5. Kann man eine Multisite wirklich nicht mit eigenständigen Domains betreiben?

Doch, kann man. Allerdings nicht ohne Zuhilfenahme eines Plugins. Mit dem Plugin WordPress MU Domain Mapping kann man diese Aufgabe hingegen einigermaßen komfortabel lösen.

Das WordPress MU Domain Mapping Plugin

  • Entwickler: Donncha O Caoimh, Automattic
  • Wird ständig weiter entwickelt: Ja
  • Letzte Version aus 2014, 0.5.5.5.1
  • Kosten: kostenfrei über WordPress.org
  • Lizenz: GNU GENERAL PUBLIC LICENSE
  • Wechselwirkungen mit anderen Plugins: nicht bekannt
  • Entwickler-Homepage:  nicht vorhanden

Die Vorgehensweise bei der Installation dieses Plugins unterscheidet sich von anderen Plugins. Hier ist Handarbeit angesagt. Zuerst logge dich aus WordPress aus.  Lade das Plugin auf den heimischen Rechner, entpacke es und lade mittels (S)FTP-Zugang die Datei sunrise.php in den Ordner wp-content. Lade die Datei wp-config.php aus dem Rootverzeichnis der WordPress-Installation auf den Desktop, öffne sie und kopiere folgenden Code-Schnipsel direkt unter den Code, den du für die Multisite hinzugefügt hast:

define( 'SUNRISE', 'on' );

Jetzt speichere die Datei und lade sie wieder auf den Server, respektive dein Webhostingpaket. Den Rest der Dateien lädst du mitsamt dem Ordner wordpress-mu-domain-mapping in das Verzeichnis wp-content/plugins. Melde dich nun wieder in deinem WordPress an und aktiviere das Plugin in der Netzwerkverwaltung für alle Seiten. In der Netzwerkverwaltung unter Einstellungen existieren nun zwei neue Menüpunkte, Domain Mapping und Domains. Im Menüpunkt Domain Mapping trägst du die IP-Adresse deines Servers / des Webhostingpakets ein. Mit dem Tool Whois Lookup findest du die IP-Adresse recht einfach heraus.

Die Domain Mapping Konfiguration

Die neue Domain konfigurieren

Zuallererst muss die Domain deiner Wahl zur Verwendung mit deiner Multisite-Website konfiguriert werden. Diesen Vorgang kann ich nicht genau beschreiben, weil er sich von Hoster zu Hoster unterscheidet. Als Beispiel zeige ich dir, wie einfach es bei meinem Hoster Alfahosting geht. Ich melde mich in meiner Webhosting-Konfiguration Confixx an und stelle dort ein, dass die Domain meiner Wahl auf den Ordner im Server zeigt, in dem sich auch die WordPress-Installation befindet.

Wenn sich deine WordPress-Installation also im Server-Ordner www/html/wordpress befindet, dann muss die neue Domain auch genau auf diesen Ordner zeigen. Die neue Domain hat demnach das gleiche Ziel wie Ihre Hauptdomain, unter der das Netzwerk erreichbar ist. Es muss nur eine Domain-Weiterleitung eingerichtet werden.

Nun melde dich im WordPress-Administrationsbereich der Website, die die neue Domain bekommen soll an. Unter dem Menüpunkt „Werkzeuge => Domain Mapping“ fügst du nun die Domain deiner Wahl hinzu.

Neue Domain hinzufügen mit dem Domain Mapping Plugin

Als nächstes bestimmst du im folgenden Fenster die primäre Domain, unter der deine WordPress-Multisite erreichbar sein soll. In meinem Beispiel wird also aus wordpress.andreas-hecht.net – hechtmediaarts.com.

Die primäre Domain festlegen

Als letztes bleibt die Auswahl der neuen primären Domain. Nun ist deine Multisite-Webseite unter der neuen Domain erreichbar. Es kann sein, dass du aus dem Adminbereich der neuen Webseite herauskomplimentiert wirst. Keine Angst, das ist völlig normal. Einfach wieder anmelden.

Die neu gemappte Domain für die Multisite-Website

 Fazit

Mit dem richtigen Hintergrundwissen ist die Einrichtung einer WordPress-Multisite ein Kinderspiel, besonders, wenn man sich für Subverzeichnisse entscheidet. Subdomains einzurichten hingegen, kostet nur wenige Minuten mehr an kostbarer Zeit, und selbst für eigenständige Domains gibt es eine praktikable und einigermaßen komfortable Lösung. So steht der Verwaltung multipler WordPress-Instanzen unter einer einzigen Administrationsoberfläche nichts mehr im Weg.

Links zum Beitrag

(Der Beitrag erschien erstmals am 23. Dezember 2014 und wurde von Andreas Hecht geschrieben. Seitdem wird der Beitrag regelmäßig aktualisiert. Fällt dir ein Fehler oder ein Änderungsbedarf auf, wäre es nett, wenn du uns unter redaktion@drweb.de darüber unterrichten würdest.)

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Fotografie Inspiration Showcases

Design Seeds: Tägliche Inspiration aus Fotos und Farben

Kreativität kommt selten aus dem Nichts. Und Inspiration ist ein wichtiger Aspekt für alle Grafik- und Webdesigner. Die tägliche Dosis Inspiration in Form von Fotos und Farben bekommst du bei Design Seeds. Dort wirst du Tag für Tag mit anspruchsvollen Fotos und einer passenden Farbpalette versorgt.

Inspiration aus Natur und Umgebung

Ins Leben gerufen wurde Design Seeds im Jahr 2009 von Jessica Colaluca, die sich zu diesem Zeitpunkt als Gestalterin selbstständig gemacht hatte. Aus ihrer Leidenschaft für Farbe, Blumen und Landschaft machte sie kurzerhand ein Blog. Die Naturverbundenheit und ihr gestalterischer Beruf spiegeln sich selbstredend auch im Namen Design Seeds wieder.

Rosa Rosen und eine Palette mit sechs Pastelltönen
Rosa Rosen und eine Palette mit sechs Pastelltönen

In der Regel veröffentlicht sie zweimal am Tag ein Foto, bei dem vor allem die Farben eine wichtige Rolle spielen. Mal sind es farbintensive Blumen, mal eine eindrucksvolle Landschaft oder etwas ganz Gewöhnliches und Alltägliches. Immer sind es in erster Linie die Farben, welche die Fotos so besonders machen.

Ein Foto, mehrere Farben, eine Palette

Das Zusammenstellen von Farben für ein Projekt fällt nicht jedem leicht. Welche Farben harmonieren besonders, welche ergänzen sich prima? Diese Fragen muss sich jeder Gestalter immer neu beantworten. Design Seeds beantwortet sie mit den Fotos, zu denen es immer eine Farbpalette mit sechs Farben gibt. Sie sind jeweils dem Foto entnommen und spiegeln die dominierenden Farben des jeweiligen Fotos wider.

So ergibt ein Strauß rosa Rosen eine Palette mit sechs Pastellfarben. Eine Winterlandschaft in den Bergen führt hingegen zu einer Palette mit kühlen Blau- und Grautönen.

Sechs kühle blau-graue Farben passend zur Winterlandschaft
Sechs kühle blau-graue Farben passend zur Winterlandschaft

Zu allen sechs Farben der Palette werden dir zudem die Farbwerte als Hexadezimalzahl angegeben. So kannst du diese bequem kopieren und für eigene Gestaltungszwecke verwenden.

Nach Farben und Kollektionen suchen

Wer jenseits der täglich neuen Fotos für ein bestimmtes Projekt nach interessanten Farbkombinationen sucht, kann Design Seeds ganz gezielt durchstöbern. So lassen sich Fotos nach Farben durchsuchen. Dazu wählst du einfach eine Farbe aus und Design Seeds zeigt dir alle Fotos, in denen diese Farbe vorkommt.

Suche nach Farben
Suche nach Farben

Das ist zum Beispiel dann sehr hilfreich, wenn du bereits auf eine Farbe – vorgegeben durch ein Logo – festgelegt bist. Schnell findest du verschiedene harmonische Farbpaletten, die für deinen Zweck in Frage kommen.

Alternativ kannst du Fotos nach Kollektionen darstellen lassen. So zeigt Design Seeds dir beispielsweise Fotos zu den einzelnen Jahreszeiten, zur Natur oder alltäglichen Wohnsituationen an.

… oder Suche nach Kollektionen
… oder Suche nach Kollektionen

Auf Instagram folgen

Um kein Foto zu verpassen, solltest du zum Instagrammer werden, denn Jessica Colaluca veröffentlicht ihre Fotos auch auf ihrem Instagram-Profil. So entgeht dir nichts und du erhältst deine tägliche Saat an Inspiration automatisch. Wem Twitter lieber ist, kann ihr auch dort folgen.

Design Seeds ist ein kleines, aber sehr sehenswertes Blog, das dir jeden Tag aufs Neue zeigt, welch unterschiedliche Farben es gibt und wie du sie stimmungsvoll einsetzen und ungewöhnlich kombinieren kannst.

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(Kostenlose) Services Essentials Fotografie Freebies, Tools und Templates Inspiration

Visual Hunt: Über 350 Millionen Fotos zur freien Verwendung

Bilder sagen mehr als Worte. Gerade als Grafik- und Webdesigner weiß man den Einsatz aussagekräftiger und professioneller Fotos zu schätzen. Auf der Suche nach den richtigen Motiven landet man nicht selten bei einem kommerziellen Anbieter. Denn häufig stimmen bei den kostenlosen Anbietern weder die Qualität der Fotos, noch die Auswahl. Visual Hunt stellt hier eine im wahrsten Sinne des Wortes große Ausnahme dar. Mit über 350 Millionen Fotos findest du für jedes Projekt sicher die richtigen Motive. Und auch die Qualität der Fotos kann sich mehr als sehen lassen.

Das Beste von Flickr und Co.

Dass Visual Hunt über 350 Millionen qualitativ hochwertiger Fotos anbietet, liegt daran, dass der Dienst das Beste an Creative-Common- und Public-Domain-Fotos sammelt, die es im Internet gibt. Aber keine Sorge: Der Dienst sucht sich nicht aus beliebigen Quellen das Material zusammen. Stattdessen setzt es auf Quellen wie Flickr und anderen Diensten, die eine hohe Reputation haben und für entsprechend gute Qualität stehen.

Suchergebnisse in Visual Hunt
Suchergebnisse in Visual Hunt

Zudem sind alle Fotos von Visual Hunt handverlesen, wurden gesichtet und mit Schlagworten versehen, um aussagekräftige Suchergebnisse gewährleisten zu können.

Über 60.000 Public-Domain-Fotos

Bei den Lizenzen, unter denen die Fotos bei Visual Hunt angeboten werden, unterscheidest du zwischen Creative-Commons- und Public-Domain-Fotos. Die Creative-Commons-Lizenz ist im Internet sehr verbreitet. Sie erlaubt es dir, Fotos kostenlos zu verwenden. Allerdings musst du den Urheber der Fotos nennen.

Ob ein Foto, das unter der Creative-Commons-Lizenz steht, bearbeitet oder kommerziell genutzt werden darf, ist ganz unterschiedlich. Die Lizenz erlaubt hier verschiedene Möglichkeiten. Aber was du konkret mit einem Foto machen darfst, wird dir sehr übersichtlich dargestellt.

Vorschau mit Angabe über Lizenz und Einschränkungen sowie Bedingungen
Vorschau mit Angabe über Lizenz und Einschränkungen sowie Bedingungen

Neben der Creative-Commons-Lizenz werden auch an die 60.000 Fotos angeboten, die unter der Public-Domain-Lizenz stehen. Diese Fotos darfst du ganz uneingeschränkt nutzen – auch ohne Nennung des Urhebers. Hierbei hast du also größtmögliche Freiheiten, wenngleich Visual Hunt es begrüßt, wenn du grundsätzlich bei allen Fotos den Urheber nennst.

Du kannst ganz gezielt nach Public-Domain-Fotos suchen, wenn du eine Nennung des Urhebers – beispielsweise aus gestalterischen Gründen – nicht wünschst.

Suche nach Schlagwörtern, Farben und Lizenzen

Wer Fotos in dieser Anzahl anbietet, muss vor allem eines haben: eine gute Suchfunktion. Und auch hier kann Visual Hunt punkten. Zunächst gibt es eine klassische Schlagwortsuche, mit der du nach passenden Motiven suchen kannst. Hierbei kombinierst du Suchbegriffe und kannst bestimmte Begriffe ausschließen.

Suche nach Bildern mit bestimmter Farbgebung
Suche nach Bildern mit bestimmter Farbgebung

So grenzt du die Fotos schon einmal sehr gut ein. Wenn du Fotos nicht zu redaktionellen, sondern eher zu gestalterischen Zwecken verwendest, spielt die Farbgebung der Bilder häufig eine wichtige Rolle. Hier ermöglicht dir Visual Hunt, die Ergebnisse auf eine bestimmte Farbe einzugrenzen. Aus elf vorgegebenen Farben wählst du jene aus, die deinen Vorstellungen am nächsten kommt.

Zu guter Letzt kannst du die Ergebnisse – wie bereits erwähnt –  auf bestimmte Lizenzen eingrenzen. Die Sortierfunktion hilft dir zudem dabei, Ergebnisse in verschiedene Reihenfolgen zu bringen. So lässt du dir zum Beispiel die relevantesten oder die neusten Fotos, die deinen Suchkriterien entsprechen, als erstes darstellen.

Herunterladen und Einbinden ohne Registrierung

Wer der Meinung ist, schon bei genügend Webdiensten registriert zu sein, wird Visual Hunt ebenfalls schätzen. Denn das Herunterladen der Fotos ist ohne Registrierung möglich. Dabei wählst du aus verschiedenen Auflösungen jeweils eine aus. Die Auflösungen werden in verschiedene Größen gruppiert.

Je nach Fotos sind diese von S (640Pixel Breite) bis 3XL verfügbar. Wie groß 3XL ist, hängt jeweils vom Foto ab. Aber zwischen 3.000 und 5.000 Pixel sind es in der Regel. Somit eignen sich die Fotos sogar für den Druck.

Herunterladen per Lightbox
Herunterladen per Lightbox

Suchst du nach mehreren Fotos, musst du diese nicht einzeln herunterladen. Stattdessen kannst du diese zu einer Lightbox hinzufügen und später herunterladen. So stöberst du erst durch das Angebot und fügst jedes Bild, welches du verwenden möchtest, der Lightbox hinzu. Die Bilder der Lightbox werden dir am unteren Rand der Seite dargestellt.

Anschließend wählst du eine einheitliche Größe für die Auflösung aus und lädst den kompletten Inhalt der Lightbox als einzelne ZIP-Datei herunter.

Statt Fotos herunterzuladen, stellt Visual Hunt dir auch die Möglichkeit zur Verfügung, Fotos per HTML-Quelltext in deine Website oder dein Blog einzubinden. Dabei schiebst du dir per Regler eine Auflösung zurecht und kopierst den HTML-Schnipsel einfach.

Fotos Einbinden statt herunterladen
Fotos Einbinden statt herunterladen

Angaben zum Urheber und zur Lizenz werden automatisch im Quelltext integriert. Auch die Ausrichtung des Bildes – linksbündig, zentriert oder rechtsbündig – wählst du aus. Eine Vorschau zeigt dir, wie das Bild anschließend aussieht.

Die Einbindung hat den Vorteil, dass du Fotos nicht erst herunterladen und wieder hochladen musst. Außerdem sparst du Webspace und Traffic.

Fotos hochladen und „liken“

Solltest du dich doch für eine Registrierung bei Visual Hunt entscheiden, kannst du selbst Fotos hochladen. Diese werden dann gesichtet und – falls sie den Qualitätskriterien entsprechen – unter der Public-Domain-Lizenz ins Angebot aufgenommen.

Aber Vorsicht: Sobald ein Foto hochgeladen wurde, gibt es kein Zurück mehr. Anders als bei vielen anderen Anbietern, kannst du deine Fotos nicht wieder aus dem Angebot entfernen.

Fotos hochladen
Fotos hochladen

Außerdem hast du als registrierter Benutzer die Möglichkeit, Fotos zu bewerten, indem du „Likes“ vergibst. So hilfst du, das Angebot von Visual Hunts zu verbessern, indem du besonders gute Fotos kennzeichnest.

Fazit

Auch wenn 350 Millionen Fotos schon ein beachtliches Angebot ist, so steigt die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fotos kontinuierlich. Wer die Seite regelmäßig besucht, wird die stets zunehmende Anzahl an Fotos im Zähler wahrnehmen. Dieser verrät dir nicht nur die Gesamtanzahl der Fotos von Visual Hunt, sondern auch die Anzahl der Public-Domain-Fotos.

Aber nicht nur die Quantität der Bilder ist beeindruckend, die Qualität ist es auch. Daher ist Visual Hunt nicht nur etwas für Blogger und private Projekte. Für den professionellen Einsatz im Grafik- und Webdesign bietet sich Visual Hunt ebenso bestens an.

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Inspiration Quick Shots

Sonntags-Thema: Welcher Pantone-Wert entspricht Donald Trumps Hautfarbe?

Ich muss immer wieder lachen. Also nehmt es mir nicht übel, wenn ich sprachlich etwas ins Zittern gerate. Aber das, was Fastcodesign jetzt veröffentlicht hat, ist wirklich zu lustig. Sie brachten tatsächlich Pantone-Managerin Laurie Pressman dazu, die Haut- und Haarfarbe des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump den richtigen Pantone-Farbwerten zuzuordnen.

Fastcodesign stellt beherzt die wichtigste Frage im US-Wahlkampf. (Screenshot: Dr. Web)
Fastcodesign stellt beherzt die wichtigste Frage im US-Wahlkampf. (Screenshot: Dr. Web)

Donald Trump: Irgendwas mit Orange

Kommt er etwa direkt aus Loompaland, fragte man sich bei Fastcodesign. In der Tat haben die orangehäutigen Oompa-Loompas aus dem legendären Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ eine geradezu beängstigende Ähnlichkeit mit dem US-Präsidentschaftskandidaten. Das betrifft nicht nur die Gesichtsfarbe, sondern mindestens auch noch die Frisur, wenn nicht gar das gesamte Erscheinungsbild…

Willy Wonka und die Oompa-Loompas. (Foto: Fastcodesign)
Willy Wonka und die Oompa-Loompas. (Foto: Fastcodesign)

Die Wahrscheinlichkeit der Annahme ist allerdings sehr begrenzt, weshalb man sich in der Redaktion mit alternativen Erklärungsansätzen befasste. Handelt es sich womöglich um die Überdosierung von Karotten im Ernährungsmix oder schlicht Beta Carotin als Nahrungsergänzungsmittel? Steht er übermäßig lange in einer Spraydusche mit Bräunungsmitteln? Sind letztere zu billig? Braucht seine Sonnenbank neue Röhren?

Manch einer ging sogar so weit, mal zu photoshoppen, wie Trump wohl ohne seine ungewöhnliche Gesichtsfarbe aussähe. Junge, das ist wirklich kaum zu ertragen.

Nachdem offensichtlich wurde, dass die Herkunft der Gesichtsfarbe des Herrn Trump nicht zweifelsfrei zu klären sein wird, beschränkten sich die Redakteure in der Folge darauf, wenigstens den exakten Farbton festzustellen. Zu diesem Zwecke wandten sie sich an Pantone, die Farbinstanz unserer Tage, und schafften es, deren Managerin Laurie Pressman für die anstehende Analyse zu gewinnen.

Pantone fördert es zu Tage: Trumps Hautfarbe ist Burnt Orange oder Gold Flame

Fastcodesign legte Frau Pressman einige Fotos des Präsidentschaftskandidaten vor, wohlwissend, dass Fotos schlussendlich nicht die ultimative Methode sind, Farben mit hoher Sicherheit festzustellen. Allerdings erschien die Alternative, nämlich mit Farbkärtchen Herrn Trump aufzusuchen und im hellen Tageslicht Haut mit Karte zu vergleichen, eher nicht im Bereich des Möglichen liegend. Insofern mussten die Fotos reichen.

Das passt doch wie die Faust aufs Auge: Burnt Orange, also verbranntes Orange. (Screenshot: Dr. Web)
Das passt doch wie die Faust aufs Auge: Burnt Orange, also verbranntes Orange. (Screenshot: Dr. Web)

Ebenso war zu beachten, dass Haut und Haare niemals nur aus einem Farbton bestehen. Es handelt sich vielmehr um eine Reihe unterschiedlicher Farbtöne, denen man letztlich einen dominierenden Farbton zuordnen kann. Pressman fand einen Farbverlaufsbereich von Burnt Orange, Desert Sun, Golden Orange, Autumn Blaze, Orange Rust und Burnt Ochre vor.

Überrascht stellte sie fest: „Was mich wirklich erstaunt ist, dass manche Bereiche des Haares von Herrn Trump und manche Bereiche seiner Haut ein und dieselbe Farbe aufweisen.“ Pressman assoziierte allerdings vor allem „Leuchtkraft, Robustheit, Geselligkeit und Stärke“ mit der dominierenden Farbe, die nach ihrer Auffassung am ehesten Pantones Gold Flame ist, wobei sich Burnt Orange auch wirklich nicht von der Hand weisen lässt.

Ungeachtet aller Fachanalysen kam der Fastcodesign-Redakteur zum Schluss doch zu der Überzeugung, dass er, sollte er Trump farblich charakterisieren müssen, am ehesten zu Pantone 448C tendieren würde – der hässlichsten Farbe der Welt.

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Design Design-News Inspiration Showcases

Project Muze: Schrei vor Glück?

Das neue Mode-Experiment Project Muze, das in Kooperation der Firmen Zalando und Google entstand, ist wirklich sehenswert. Zwar wird es nicht dem Slogan „Schrei vor Glück“ aus den Hause Zalando gerecht. Geschrien habe ich aber trotzdem.

Project Muze: Da ist selbst die Muse erstaunt. (Foto: Pixabay.com)
Project Muze: Da ist selbst die Muse erstaunt. (Foto: Pixabay.com)

Kann die Maschine deinen Bekleidungsstil inspirieren?

Auf einer akademischen Ebene betrachtet, mag Project Muze ganz großartig sein. Google will hier ein Beispiel angewandten Machine Learnings zeigen. Das Projekt soll eine Art Muse für deine Bekleidungs-Inspirationen sein.

So ist der Weg zum eigenen Klamottendesign einigermaßen unkonventionell. Du beantwortest dem Algorithmus nämlich lediglich ein paar Fragen, die nur periphär etwas mit Bekleidung zu tun haben. Verständlich ist noch die Frage nach dem Geschlecht, wenn sich die Antwort darauf auch nicht unbedingt im Ergebnis erkennen lassen wird. Aber das weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Im weiteren Verlaufe des „Design-Prozesses“ muss ich meine Stimmung einordnen, meinen Musikgeschmack benennen und meine favorisierte Kunstrichtung angeben. Am Ende meint Google dann, genügend Informationen zu haben, um einen auf mich zugeschnittenen Bekleidungsvorschlag unterbreiten zu können.

Und das ist dabei herausgekommen:

Das soll mein neuer Look sein? Interessant. (Screenshot: Dr. Web)
Das soll mein neuer Look sein? Interessant. (Screenshot: Dr. Web)

Schrei vor Überraschung: Das kann ich doch nicht annehmen!

Ja, sach ma. Der Dieter mit femininer Schlafanzughose, im Prinzip oben ohne und mit schwarzen Kristallen übersät? Im Ernst jetzt? Sowas denkt sich ja nicht mal der progressivste Regisseur für die Wagner-Festspiele aus. Und die sind schon häufig abseitig genug drauf.

Möglicherweise bin ich einfach schwer einzuordnen, denke ich so bei mir und schaue durch die Galerie bereits vorhandener Entwürfe anderer Musen-Befrager. Und, was soll ich sagen? Da ist es nicht besser. Schau selbst:

Der jüngste Trend zeigt, man trägt wieder Schild. (Screenshot: Dr. Web)
Der jüngste Trend zeigt, man trägt wieder Schild. (Screenshot: Dr. Web)

Zwei grüne klavierlackierte Schilde schweben frei vor und hinter dem Oberkörper, während ein waberndes Muster Shirt und Hose wie eine Kolonie linksdrehender Bakterien, quasi ein Activia der Oberbekleidung, wirken lässt. Ein kleines bisschen erinnern mich die angebrachten Schilde an die Glanzzeit der Guillotine. Robespierre lässt grüßen.

Oder, schau dir diesen Entwurf hier an:

Wie soll man es nennen? Einen großzügigen Entwurf? (Screenshot: Dr. Web)
Wie soll man es nennen? Einen großzügigen Entwurf? (Screenshot: Dr. Web)

Das könnte aus einer Gender-Mainstreaming-Version der Avengers stammen. Aber freiwillig würde sich doch keiner sowas anziehen. Der pluderige Bodysuit mag sich im Feierabend auf der Couch noch ganz bequem ausmachen. Vor allem ohne Unterwäsche wird man ein ungeahntes Maß an Freiheit empfinden. Was dabei allerdings der seltsame Umhang soll, der noch dazu in der Lage ist, frei zu schweben, erschließt sich mir auch bei längerem Nachdenken nicht.

Muss man eigentlich alles, was geht, auch machen?

Entweder bin ich einfach viel zu wenig in der Welt der modernen Fashion beheimatet, was durchaus sein kann. Oder dieses Google-Experiment ist wirklich schlichtweg Mist.

Sicher, Project Muze basiert auf Googles TensorFlow, einer Bibliothek für Machine Learning und ist bestimmt technisch hochanspruchsvoll. Zalando trug mit insgesamt 600 Modeexperten mutmaßlich deutlich zu den prädiktiven Entscheidungen auf Basis aktueller Trends bei. Und der Agentur Stinkdigital, die ebenfalls an der Umsetzung der Website beteiligt war, kann man unter technischen Aspekten wahrscheinlich auch keine Vorwürfe machen.

Was bei dem ganzen Aufwand rausgekommen ist, ist halt einfach überflüssig und ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht alles nur aus dem alleinigen Grund machen sollte, weil man es kann.

Du wirst sicher Verständnis dafür haben, dass ich mich – in unser aller Interesse – nicht von Project Muze zum Umdenken in Bekleidungsfragen „inspirieren“ lassen werde.

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Boilerplates & andere Tools Inspiration Programmierung Showcases

20 Codeschnipsel für moderne Kontaktformulare

Ein paar benannte Textfelder und ein deutlicher Call-to-Action am Ende – genau so sieht ein gewöhnliches Kontaktformular aus. Na ja, das kann ja kein Problem sein. Macht man mit links. Freu dich nicht zu früh, es gibt einige Stolperfallen. Soll dein Feedback-Formular responsiv, angetrieben durch Bootstrap oder komplett benutzerdefiniert sein? Du wirst auf jeden Fall mit CSS-Styles, JavaScript-Bibliotheken und modernen HTML-Funktionen rumspielen, um das perfekte Formular zu erstellen.

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Glücklicherweise gibt es eine Reihe von guten und verlässlichen vordefinierten Lösungen im Internet, die dir einen Teil der Arbeit abnehmen oder zumindest einen perfekten Start bereiten können. So sparst du viel Zeit. Heute haben wir 20 Codepens versammelt, die klare, elegante und problemlose Kontaktformulare enthalten. Einige von ihnen können und müssen schnell oder auch umfangreich angepasst werden, während andere mit ihren speziellen Layouts oder begleitenden Effekten ihren Platz in deinen Projekten auch ohne größere Änderungen finden können.

E-Formular aus deutscher Herstellung

Schön dezentes, DSGVO konformes kostenloses Formular
Erstellt von: Michael Knothe, kontaktformular.com

Fullscreen Form Interface

Full-screen contact form
Erstellt von: Mary Lou

Responsives Kontaktformular mit Karte

contact form with map
Erstellt von: Lentie Ward

Responsives Kontaktformular im Material Design

responsive material design form
Erstellt von: Nikhil Krishnan

Simples Kontaktformular

clean contact form
Erstellt von: nick haskell

Elegantes Kontaktformular

elegant contact form
Erstellt von: Mark Murray

Responsives Kontaktformular mit Bootstrap 3 und Google Maps API

responsive contact form
Erstellt von: Craig Wheeler

Sass Flip Kontaktformular

sass flip form
Erstellt von: Danny Beton

Klassisch inspiriertes Kontaktformular

vintage form
Erstellt von: David Fitas

Einfaches Flat-Kontaktformular

flat contact form
Erstellt von: Zach Saucier

Kontaktformular

envelope style form
Erstellt von: Iulian Savin

Drop-Down Kontaktformular

drop-down form
Erstellt von: Greg Sweet

Kontaktformular HTML + CSS

diagonal style form
Erstellt von: Trevor L.J.M. McIntire

Feedback-Formular

light contact form
Erstellt von: CrocoDillon

Minimalistisches Formular

minimalistic form
Erstellt von: Matheus Marsiglio

Responsives Formular im Flat Style

flat responsive form
Erstellt von: And Studio

Persönliche Website

contact form in personal website
Erstellt von: Tim Robert-Fitzgerald

Kontaktformular im Tafel-Look

blackboard form
Erstellt von: Greg Sweet

CSS only, Responsives Modalformular

responsive modal form
Erstellt von: Daryll Doyle

Kontaktformular

contact form animation
Erstellt von: Peter Kullmann

Maritimes Kontaktformular

under the sea form
Erstellt von: Geert-Jan Hendriks

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Fotografie

Environmental Photographer of the Year 2016: Spektakuläre Naturfotos

Heute stellen wir dir einige der schönsten Fotos der letzten Zeit zu deiner Inspiration vor. Jedes dieser Bilder stammt aus dem »2016 Environmental Photographer of the Year« Wettbewerb. Der Wettbewerb behandelt umweltorientierte Themenbereiche und die Teilnehmerfotos sind wirklich spektakulär.

Spektakuläre und preisgekrönte Naturfotos zu deiner Inspiration

Bemerkenswerte Bilder von Amateur- und Profifotografen zu umweltorientierten Themen begeistern uns und sollten uns dazu veranlassen, wieder einmal eingehend über unsere Welt nachzudenken..

Themen, wie Umweltverschmutzung und Nachhaltigkeit, werden in diesem Wettbewerb hervorgehoben, sowie auch Themen wie Menschenrechte. Von den 60 Arbeiten wurden fünf Top-Gewinner gewählt. Wir stellen dir zuerst die Top-Gewinner vor und danach zeigen wir dir noch die fünf schönsten, nominierten Fotos.

Die Fotos des 2016 Environmental Photographer of the Year Wettbewerbs

Sara Lindström, Wildfire

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2016 Environmental Photographer of the Year Gewinner: Sara Lindström, Wildfire , 2015 / Banff.
„Es war ein ungewöhnlich warmer Tag im Juli im südlichen Alberta, als ich diese massive rötliche Rauchwolke hoch in den Himmel steigen sah. Die großen Flammen auf dem trockenen Land hatten mich in Angst und Ehrfurcht versetzt“.
Sara Lindström / Umweltfotograf des Jahres 2016

Luke Massey, Vogelperspektive

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Young Environmental Photographer of the Year 2016: Luke Massey, Vogelperspektive , 2015 / Chicago.
„Wanderfalken wurden in Illinois in den 1960er Jahren ausgerottet, aber in den 1980er Jahren wurde ein Wiederansiedlungsprogramm gestartet. 22 Paare nisten nun bereits allein in Chicago. Ein Paar hat sich den Balkon einer Wohnung als Nistplatz ausgewählt. Im Jahr 2015 folgte ich ihnen, als ihre vier Küken die ersten Flugversuche starteten“.
Luke Massey / Umweltfotograf des Jahres 2016

SL Shanth Kumar, Losing Ground to Manmade Disaster

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Atkins Built Environment Award 2016: SL Shanth Kumar, Losing Ground to Manmade Disaster, 2015 / Chennai.
„Dieses Bild wurde in Chennai aufgenommen, der größten Metropole Südindiens und der Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu. Es zeigt die Schäden, die eine Kombination aus künstlichen und natürlichen Kräften an der Küste anrichtet. Unbehandelte chemische Abwässer aus den Fabriken sorgen für eine Art von schaumiger Substanz, die verheerende Folgen für die Küsten- und Meeresflora hat und die Erosion fördert. Die Folge ist ein stetiger Landverlust“.
SL Shanth Kumar, / Umweltfotograf des Jahres 2016

Sandra Hoyn, Schwimmwesten auf der griechischen Insel Lesbos

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CIWEM Changing Climate Award 2016: Sandra Hoyn, Schwimmwesten auf der griechischen Insel Lesbos, 2016 / Lesbos.
„Schwimmwesten , Schläuche und Schlauchbooten auf der griechischen Insel Lesbos, die Grundausstattung , die Tausende von Flüchtlingen nutzten, um Griechenland aus der Türkei zu erreichen.“
Sandra Hoyn / Umweltfotograf des Jahres 2016

Pedram Yazdani, Sand

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Forestry Commission England People, Nature and Economy Award 2016: Pedram Yazdani, Sand.
„Der Salt Lake Urmia könnte ein Symbol sein für das, was bald im Iran passieren wird – er wird austrocknen“.
Pedram Yazdani / Umweltfotograf des Jahres 2016

Fünf unglaublich schöne, nominierte Fotos

Pooyan Shadpoor, Iran

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Pooyan Shadpoor, Houcheraghi, 2015 / Iran.
„Während ich entlang der Ufer von Larak wanderte – einer Insel im Persischen Golf – stiess ich auf diese leuchtende Szene. Die magischen Lichter des Planktons verzauberten mich so, dass ich dieses Bild machen musste.“
Pooyan Shadpoor / Umweltfotograf des Jahres 2016

Richard Sidey, Pearl Farm

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Richard Sidey, Pearl Farm, Manihiki Atoll, 2015 / Manihiki, Cookinseln .
„Eine schwarze Perlenfarm von oben betrachtet, auf einem Korallenriff erbaut, und eine von Dutzenden in Manihiki. Eine schöne und produktive Lagune innerhalb der Cook-Inseln.“
Richard Sidey / Umweltfotograf des Jahres 2016

Ray Toh, Needle of the Sea

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Ray Toh, Nadel des Meeres, Katar.
„Ein beeindruckendes Gebäude in Katar, allgemein bekannt als Burj Qatar. Während des Wechsels der Jahreszeiten von Sommer zu Winter oder Winter in den Sommer ist die Stadt mit Nebel überzogen. Eines Morgens schimmerte die Spitze des Gebäudes durch das Meer der Nebel wie ein Leuchtturm auf hoher See“.
Ray Toh / Umweltfotograf des Jahres 2016

Steve Morgan, Überschwemmungen am Boxing Day

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Steve Morgan, Überschwemmungen am Boxing Day – Hebden Bridge, 2015 / West Yorkshire, UK.
„Am zweiten Weihnachtstag 2015 kam es zu Überschwemmungen in Hebden Bridge, einer blühenden ehemaligen Mühlen-Stadt im Calder-Tal, West Yorkshire. Bereits um 7:30 warnten die Sirenen vor der kommenden Überschwemmung, um die schlafenden Anwohner vor dem steigenden Wasser zu warnen“.
Steve Morgan / Umweltfotograf des Jahres 2016

Susana Girón, Transhumance in Spain

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Susana Girón, Wanderweidewirtschaft in Spanien, 2015 / Cañada Real Cazorla – Ubeda (Jaen, Spanien).
„Die Alarcon Familie treibt ihr Vieh von ihrem Haus in Fatima (Granada) nach Las Navas de San Juan (Jaen). Die lange Strecke von 200 km zu Fuß mit mehr als 550 Schafen wird für das beste Gras Sommers wie Winters auf sich genommen. Mehr als hundert spanische Familien machen sich jedes Jahr auf diesen beschwerlichen Weg“.
Susana Girón / Umweltfotograf des Jahres 2016

Quellen:

My Modern Met

Atkins CIWEM Environmental Photographer of the Year

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Essentials Freebies, Tools und Templates Inspiration Showcases

Strukturiert: 20 kostenlose Texturen

Auch wenn der Flat-Trend sich als fast schon unumkehrbar erweist, bedeutet das nicht, dass in der Zukunft kunstvolle Gestaltungen ungefragt sein werden. Sicher, die Verwendung aufwändiger Hintergründe und kunstvoll gestalteter Pixel-Perfektion ist rückläufig. Dennoch gibt es nicht wenige Websites, die auf die Wärme realitätsnaher Texturen setzen und auf diese Weise eine sympathische Umgebung schaffen, in der sich der potentielle Kunde, Leser, Teilnehmer, Besucher einfach wohl fühlt.

Ich hoffe, ihr habt einige Freude an unserer heutigen Sammlung mit 20 kostenlosen Packs voller Texturen. Die jeweilige Lizenz haben wir angegeben und auch, wenn es keine ordentliche Lizenz gibt, haben wir das vermerkt.

Titel: 10 WaterColor Circle Textures

watercolor textures
Erstellt von: Rafi
Lizenz: Als „Free“ bezeichnet, keine richtige Lizenz angegeben

Titel: Free Cracked Earth Textures

earth textures
Erstellt von: Alex Zeppelin, Alex @Graphicdome
Lizenz: Attribution-NonCommercial-NoDerivatives

Titel: The Noise v.01 – FREE TEXTURE PACK

noise textures
Erstellt von: Hearted™ Design & Estratégia, Guilherme Mazzo
Lizenz: frei bei Urhebernennung

Titel: 36 Wood Textures

36 wood textures
Erstellt von: Krzysztof Bobrowicz
Lizenz: frei für den persönlichen und kommerziellen Gebrauch

Titel: 10 Free Dust & Dirt Overlay Textures

dust and dirty overlay textures
Erstellt von: Rafi
Lizenz: Als „Free“ bezeichnet, keine richtige Lizenz angegeben

Titel: 10 Textured Backgrounds

textured backgrounds
Erstellt von: FWStudio StockPhoto
Lizenz: Attribution-NonCommercial-NoDerivatives

Titel: Low Poly Background Texture

low-poly textures
Erstellt von: Rounded Hexagon
Lizenz: Als „Free“ bezeichnet, keine richtige Lizenz angegeben

Titel: 5 Free High-Resolution Paper Background Textures

paper bgs
Erstellt von: zippypixels
Lizenz: frei für den persönlichen und kommerziellen Gebrauch

Titel: Free Textures

b&w watercolor textures
Erstellt von: John Mata
Lizenz: Als „Free“ bezeichnet, keine richtige Lizenz angegeben

Titel: High Quality Wood Textures Pack

wood textures pack
Erstellt von: Design Lazy
Lizenz: Als „Free“ bezeichnet, keine richtige Lizenz angegeben

Titel: 20 Creative Abstract Photos

abstract photos
Erstellt von: deeezy
Lizenz: frei für den persönlichen und kommerziellen Gebrauch

Titel: The Free Texture Pack – 10 Beautiful Jute Fabric Textures

fabric textures
Erstellt von: ZippyPixels
Lizenz: frei für den persönlichen und kommerziellen Gebrauch

Titel: Icons, Backgrounds and Textures Pack

bundle with textures
Erstellt von: BIBI Arts, Designcuts
Lizenz: Als „Free“ bezeichnet, keine richtige Lizenz angegeben

Titel: Brayer Textures

brayer textures
Erstellt von: Ryan Duffy
Lizenz: Credit, wem Credit gebührt. Ich empfehle der Fairness halber eine Urhebernennung. Klar verlangt wird es nicht.

Titel: FREE SEAMLESS TEXTURES GENERATOR

seamless generator
Erstellt von: The Orange Box
Lizenz: Als „Free“ bezeichnet, keine richtige Lizenz angegeben

Titel: Free 10 Hires-Textures of Wood and Paint

wood and paint textures
Erstellt von: Cool Joe
Lizenz: Attribution-NonCommercial-NoDerivatives

Titel: Water Texture

water textures
Erstellt von: Pagan-Stock
Lizenz: frei bei Urhebernennung

Titel: Textures of Bark

tree bark texture
Erstellt von: Olha Kozachenko
Lizenz: Attribution-NonCommercial-NoDerivatives

Titel: 10 Free Watercolor Textures

bright watercolor textures
Erstellt von: Graphic Loot und Freepik.com
Lizenz: frei für den persönlichen und kommerziellen Gebrauch

Titel: Halftone Textures

halftone textures
Erstellt von: Simphiwe Mangole
Lizenz: Attribution-NonCommercial-NoDerivatives

(dpe)

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Design Infografiken Inspiration

Webdesign-Trends 2016 [Infografik]

Webdesigner müssen immer am Puls der Zeit bleiben, um den neuesten Design-Trends folgen zu können. Niemand kann es sich leisten, veraltete Layouts an den Mann zu bringen. Damit du auch in diesem Jahr weißt, welche Trends gerade aktuell sind oder sein werden, stellen wir dir eine Infografik zur Verfügung. Die Grafik wagt einen Blick in die Zukunft und erklärt, welche Trends im Jahr 2016 bestimmend sein werden.

Die Webdesign-Trends 2016 mit Infografik

1 – Der Aufstieg des Flat- und Material-Designs

Flat-Design ist minimalistisch und auf das Nötigste reduziert. Der Sinn und Zweck ist rein funktional, was nicht bedeutet, dass es nicht gut aussehen kann. Ganz im Gegenteil, gut gemachtes Flat-Design überzeugt auch visuell und bietet ein ansprechendes Äußeres.

Allerdings fehlen die Eigenschaften, die für eine dreidimensionale Illusion sorgen würden. Flat-Design ist rein eindimensional gedacht und funktioniert auch so hervorragend.

Material-Design hingegen geht einen Schritt weiter und integriert realistische Effekte von Licht, Schatten und Bewegung. Zudem erzeugt es in kleinen Teilen einen leicht dreidimensionalen Effekt, gerade auch im Bereich der Navigations-Menüs. Beide Design-Trends stammen ursprünglich nicht aus dem Desktop-Bereich, sondern kommen aus dem Bereich der mobilen Geräte, wie Smartphones und Tablets.

Das minimalistische Flat-Design und das durch seine Schattenwürfe präsente Material-Design werden wir in diesem Jahr noch oft bewundern dürfen.

2 – Background- und Fullscreen-Videos

Durch die beständig schneller werdenden DSL-Verbindungen der Menschen kann erstmals ein Trend realisiert werden, der durchaus seine Berechtigung hat. Denn durch den Einsatz von Hintergrund- oder vollflächigen Videos kann eine bestimmte Message schneller zum Besucher einer Website transportiert werden, als dies mit Texten und Grafiken der Fall ist.

Videos sind ein wertvolles Werkzeug, solange ihr Einsatz nicht übertrieben wird. Nur weil man heute Videos einbinden kann, heißt es noch lange nicht, dass man es auch tun sollte. Diese Werkzeuge sollten nur verwendet werden, um eine ganz klare Nachricht an den Besucher der Website zu senden. Vielleicht um die Marke hervorzuheben und zu stärken, oder um eine ganz bestimmte Nachricht visuell zu unterstützen.

Bei einem Einsatz von Videos gerade im Hintergrund-Bereich einer Website gilt es zudem, sie auf Geschwindigkeit zu optimieren, damit die Ladezeit nicht unnötig verlängert wird.

3 – Mobile Apps und Social Networks werden dominieren

Die Nutzung von Smartphones und mobilen Endgeräten nimmt weltweit immer mehr zu. Gerade die Designer müssen sich auf diesen Trend einstellen, denn die nötigen Apps für alle denkbaren Einsatzbereiche müssen nicht nur funktional sein, sondern auch einfach gut aussehen. Man könnte sagen: Das Auge klickt mit.

Der Trend zu mobilen Apps wird nicht abflauen, er wird eher noch zunehmen. Das hat auch für die Betreiber von Websites Folgen. Während man bislang mit einer gut gemachten responsiven Ansicht seiner Website vorne mit dabei war, werden die User immer mehr nach schnell ladenden, speziellen Apps für ihre Smartphones verlangen.

Eindeutig: Der Trend wird in Richtung App anstatt Responsive gehen.

4 – Auf Geschwindigkeit optimiertes Responsive Design

Responsives Design ermöglicht die optimale Nutzung einer Website auf allen erdenklichen Ausgabegeräten mit einer Vielzahl von Bildschirmauflösungen. Inzwischen ist es völlig normal, dass ein User eine Website nicht nur in der Desktop-Ansicht nutzt, sondern auch mobil mit seinem Smartphone oder Tablet.

Dieser Vorgehensweise müssen die Designer und Entwickler Rechnung tragen. Während es bislang genügte, einfach nur eine passende Responsivität bereitzustellen, müssen die Entwickler heute bereits einen Schritt weiter denken.

Denn je mehr Inhalte mobil genutzt werden, desto mehr kommt ein wichtiger Aspekt zum Tragen: die Geschwindigkeit der Website auf dem mobilen Gerät. Zu wenig Entwickler optimieren die Ansicht auf kleinen Bildschirmen auf Geschwindigkeit. Doch darauf kommt es an.

Das Geheimnis heißt »Mobile first«. Dabei werden zuerst die responsiven Ansichten einer Website entwickelt und diese dann auf Ladegeschwindigkeit optimiert. Erst wenn der Bereich Mobil stimmt, wird die Desktop-Ansicht entwickelt.

5 – Die richtige Typografie finden und integrieren

Typografie war schon in 2015 wichtig, und in diesem Jahr werden typografisch ansprechende Websites noch wichtiger werden. Typografie ist die Grundlage einer jeden Website und auch eine Form von Kunst, wenn sie in Vollendung gesetzt wird.

Gute Typografie kann eine Nachricht transportieren und eine Marke stärken. Viele Logos großer Marken bestehen nur aus einem Schriftzug und haben trotzdem die Welt erobert. Man denke da an das berühmte Coca-Cola Logo.

Im Bereich Webdesign wird es immer wichtiger werden, sich eingehend mit guter Typografie zu beschäftigen, denn Typografie kann eine Website zu einer sehr guten machen, oder ein Design vollends zerstören.

6 – Erweiterter Minimalismus. Back to the Roots

Minimalismus wird wieder neu entdeckt. Kombiniert mit Flat-Design oder einem Design im Material-Stil kann er dafür sorgen, dass der Fokus des Besuchers auf die Funktionalität und den Inhalt ausgerichtet wird. Nichts sollte mehr ablenken von der eigentlichen Aussage des Inhalts.

Ein Design hat dafür Sorge zu tragen, dass die eigentliche Funktionalität der Website (oder der App) unterstützt wird. Der Trend geht in Richtung perfekte Benutzerführung. Ein minimalistisches Design kann hier sehr unterstützend wirken und den Besucher auf dem vorgesehenen Weg leiten.

7 – Storytelling: Entwürfe mit persönlichem Charakter

Die Besucher von Websites werden zunehmend durch das Volumen der Inhalte überwältigt. Eine ständig wachsende Liste von Quellen kommt hinzu, wenn etwas im Netz gesucht wird. Diese immense Flut von Informationen macht es eklatant wichtig, Websites mit Charakter und Persönlichkeit zu entwerfen.

Dem Besucher muss direkt bei einem Erstbesuch klar sein, worum es geht und was die Marke transportieren möchte. Um das Sicherstellen zu können, muss die Phantasie der User mit einbezogen werden. Im Idealfall erzählt die Website eine Geschichte, eine persönliche Geschichte.

Kaum ein Designer wird in der Zukunft noch damit durchkommen, Websites ohne sofort erkennbaren persönlichen Charakter zu entwerfen. Dieser Trend kommt der gewünschten Markenbildung der Klienten entgegen.

8 – Kartenbasiertes Interface-Design

Desktop-Design, wie wir es kennen, wird es voraussichtlich nicht mehr lange geben. Bereits jetzt ist eine Verschiebung vom bekannten Seiten-Design in den Bereich Karten zu beobachten. Ein kartenbasiertes Interface-Design ist mehr intuitiv und letztendlich wohl auch praktischer, denn die Inhalte werden in einzelne Komponenten zerlegt.

Diese einzelnen Komponenten sind bereits eingehend aus der Nutzung der mobilen Geräte bekannt, fast jeder Mensch mit Smartphone kann mit dieser Benutzerführung intuitiv umgehen. Auch für Desktop-Websites wird sich diese Art der Bedienung durchsetzen, denn man kann dem Besucher mehr Informationen auf eine übersichtlichere Art anbieten, als es herkömmlich der Fall wäre.

Die Infografik

Die Design-Trends im Jahr 2016

Quelle Infografik:

CoastalCreative.com

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Design E-Business E-Commerce Infografiken Inspiration SEO & Online-Marketing Webdesign

Diese zehn Designtrends erhöhen deine Konversionsrate [Infografik]

Trends kommen und gehen – gerade im Webdesign oft im fliegenden Wechsel. Daher darf man als Webdesigner und -entwickler nicht jedem Trend blind folgen. Aber mit folgenden zehn Designtrends hast du gute Chancen, dass sie die Konversionsrate deiner Website verbessern. Gerade wer einen Online-Shop betreibt, sollte dem ein oder anderen Trend Beachtung schenken.

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Seitenfüllende Bilder

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Bilder sind an sich immer gut geeignet, die Aufmerksamkeit deiner Website-Besucher zu wecken. Daher haben vor allem großformatige Bilder, welche die gesamte Breite des Browsers beziehungsweise des Displays einnehmen, eine große Wirkung.

Sind auf den Bildern zudem noch Gesichter zu sehen, steigert es die Aufmerksamkeit noch einmal. Alternativ zu Bildern sind auch seitenfüllende Videos ein erfolgversprechender Faktor im Webdesign.

Zweigeteilte Layouts

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Eine erfolgreiche Website bringt seine Besucher möglichst schnell dort hin, wo sie finden, was sie suchen. Hier helfen zweigeteilte Layouts, um unterschiedliche Produkte, Dienstleistungen oder Informationen vorzuschlagen, aus denen deine Besucher das Passende aussuchen können.

So erleichterst du es deinen Besuchern und potenziellen Kunden, sich schnell und einfach zwischen verschiedenen Seiten zu entscheiden, die sie schnell ans Ziel bringen.

Monochromatische Farben

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Bunt fällt zwar immer auf, führt aber auch schnell dazu, dass deine Besucher die Orientierung auf einer Website verlieren. Beschränke dich beim Layout deiner Website auf monochromatische Farben – also auf eine Farbe in unterschiedlichen Schattierungen. Gestalte deinen Call-to-Action in einem auffälligen Kontrast zum monochromatisch gehaltenen Rest der Seite.

So hebst du den entscheidenden Button oder Link besonders hervor und gibst deinen Besuchern eine eindeutige Orientierungshilfe. Außerdem sorgst du für ein stilvolles Aussehen, wenn deine Farben reduziert, dafür kontrastreich und harmonisch ausgewählt sind.

Priorisierte Navigation

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Umfangreiche Websites bringen in der Regel eine entsprechend umfangreiche Navigation mit sich. Hier ist es sinnvoll, einen oder wenige Navigationspunkte – vor allem ein Call-to-Action – priorisiert darzustellen, während alle übrigen Punkte weniger auffallend dargestellt werden.

So kannst du beispielsweise die weniger wichtigen Links in ein Hamburger-Menü unterbringen oder ans Seitenende stellen. So erreichst du, dass deine Besucher sich bei der Navigation auf die „wichtigen“ Dinge konzentrieren.

Gestaltest du deinen Call-to-Action zudem als Button, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dieser tatsächlich ausgewählt wird.

Einfaches Lead-Capture

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Beschränke dich auf das Wesentliche und verzichte auf allzu viele Worte. Gerade auf Landing-Pages sind ausschweifende Lobgesänge auf das eigene Produkt oder Unternehmen fehl am Platz.

Stelle deinen Besuchern eine einfache Frage, die sie im Idealfall bejahen, und beschränke dich darauf, einige Vorteile deines Produktes oder deiner Dienstleistung kurz und prägnant vorzustellen.

Videoinhalte

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Gerade wenn du etwas über deine Website verkaufen möchtest, ist eine Sache von entscheidender Bedeutung: Vertrauen. Dieses baust du am einfachsten über ein Video auf.

Wende dich über ein Video direkt an deine potenziellen Kunden und gib deiner Marke so eine persönliche Note und vor allem ein Gesicht.

Call-to-Actions als Sticker

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Wichtiges Anliegen deiner Website ist es, deine Benutzer zu einer Aktion zu bewegen. Platziere Call-to-Actions daher so, dass sie immer sichtbar sind.

Gerade im mobilen Webdesign ist es sinnvoll, diese so zu platzieren, dass sie etwa als Sticker am oberen oder unteren Seitenrand immer sichtbar sind – auch wenn gescrollt wird. So erhöhst du die Chance, dass deine Call-to-Actions beachtet und genutzt werden.

Kartendesign

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Präsentiere deine unterschiedlichen Produkte in Form schicker Karten im Pinterest-Stil. So bringst du Ordnung auf deine Seite und hast dennoch eine ansprechende Form, eine Vielzahl unterschiedlicher Inhalte ansprechend darzustellen.

Einspaltig platzierte Call-to-Action

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Platziere deinen Call-to-Action so, dass er möglichst alleine steht. Auch wenn deine Website mehrspaltig angelegt ist, sollte dieser immer möglichst viel Aufmerksamkeit erzeugen.

Daher ist es sinnvoll, ein mehrspaltiges Layout für die Platzierung einer Call-to-Action aufzubrechen. So wird dein Button oder dein Link zu einem echten Hingucker.

Personalisierte Benutzererfahrung

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Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto detaillierter kannst du auf sie eingehen. Das solltest du auch tun. Nutze Informationen wie den Ort (je genauer du ihn kennst, desto besser) und bereits gekaufte oder angesehene Produkte und berücksichtige sie.

So entsteht für jeden Besucher eine personalisierte Seite, die dabei hilft, ihn zu einer Handlung zu motivieren.

Die komplette Infografik

Die komplette Infografik, die das Team von „The Deep End“ gestaltet hat, fasst alle zehn Designtrends, die sich natürlich auch prima kombinieren lassen, in übersichtlich gestalteter Form zusammen.

(dpe)

 

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Fotografie Inspiration

Mehr als tausend Worte: Darum sind Bilder so wichtig

Auch Freunde typografischer und eher nüchterner Gestaltung wissen: Bilder sind in der Gestaltung und in der Werbung unverzichtbar. Der Mensch nimmt seine Umwelt weitestgehend visuell war. Auch das Denken, Träumen und Erinnern ist geprägt durch Bilder in unserem geistigen Auge. Daher sind Bilder auch bestens geeignet, um sie in der digitalen Welt als Mittel zur Kommunikation einzusetzen. Aber was machen Bilder mit uns? Warum sind sie so wichtig?

Schnell erfasst und verinnerlicht

#70702059 Cassette tape over wooden table with tangled ribbon. top view. © tomer turjeman - Fotolia.com
#70702059 Cassette tape over wooden table with tangled ribbon. top view. © tomer turjeman – Fotolia.com

Bilder haben im Gegensatz zu Texten den Vorteil, dass sie vom Menschen sehr schnell erfasst werden können. Da kann die Typografie noch so groß, prägnant und knapp sein: Eine Bildaussage wird deutlich schneller wahrgenommen. Das gilt auch im Vergleich zu einer rein grafischen Gestaltung. Je weiter sich ein Gestalter oder Illustrator vom Bildlichen weg bewegt, desto länger dauert es, bis die Zeichnung oder Illustration ankommt.

Gerade bei Plakaten, die nur im Vorbeifahren wahrgenommen werden, oder Anzeigen, die mit einem Handschlag umgeblättert sind, ist es wichtig, so schnell wie möglich auf den Punkt zu kommen. Hier sind prägnante Bilder das perfekte Mittel. Wichtig hierbei ist, dass die Aussage, die du transportieren möchtest, möglichst genau visualisiert wird. Der Hintergrund sollte dezent sein und nicht ablenken. Außerdem sollte ein klarer Fokus erkennbar sein, so dass das Auge sich nicht erst orientieren muss.

Solche Fotos sind nicht im Handumdrehen gemacht. Aber Stockfoto-Agenturen wie Fotolia by Adobe haben eine beachtliche Auswahl professioneller und günstiger Fotos, die auch für großformatige Werbung bestens geeignet sind.

Neugierig machen und zum Nachdenken anregen

#42127869 Outsider © lassedesignen - Fotolia.com
#42127869 Outsider © lassedesignen – Fotolia.com

Bilder haben einen weiteren Vorteil. Sie können neugierig machen. Dies erreichst du zum Beispiel, indem du interessante Bildausschnitte wählst, die eine Aussage nur andeuten. Du kannst auch Motive wählen, die absichtlich verstörend oder ungewöhnlich sind. So regst du den Betrachter zum Nachdenken an und sorgst dafür, dass man sich länger mit einem Plakat oder einer Anzeige beschäftigt.

Gerade die Darstellung von Menschen auf Bildern ist besonders interessant. Ein Lächeln, ein Blick, eine Haltung – menschliche Mimik und Gestik sind vielseitig und werden von uns sofort erkannt. Mit menschlichen Motiven als Blickfang hast du großartige Möglichkeiten, neugierig zu machen.

Gefühle ansprechen und wecken

#66428155 Happy joyful child, father fun throws up son in the air © guas - Fotolia.com
#66428155 Happy joyful child, father fun throws up son in the air © guas – Fotolia.com

Gerade wenn es darum geht, Emotionen auszulösen, sind menschliche Motive kaum zu übertreffen. Auch wenn man mit Worten die Möglichkeit hat, Emotionen auf unterschiedlichste Art und Weise wiederzugeben, gelingt dies mit Bildern sehr viel effektiver.

Vor allem in der Werbung, wo man mit Worten sparsam umgehen muss, lassen sich Gefühle wie Lust, Begeisterung und Sehnsucht kaum besser und schneller auf den Punkt bringen als mit passenden Bildern.

Auch Tiere und Landschaften sind bestens geeignet, um die emotionale Ebene anzusprechen.

In Erinnerung bleiben

#58907139 Shark © Dudarev Mikhail - Fotolia.com
#58907139 Shark © Dudarev Mikhail – Fotolia.com

Wie anfangs bereits erwähnt, ist unser Denken und Erinnern sehr visuell geprägt. Daher fällt es dem Menschen leichter, sich an Bilder beziehungsweise sich in Bildern zu erinnern. Fotografische Motive bleiben eher in Erinnerung als Texte oder Gezeichnetes.

Vor allem, wenn ein Bild mit einem Gefühl verknüpft ist, fällt es uns besonders leicht, dieses in Erinnerung zu behalten. Je mehr Gefühl jemand mit einem Bild verbinden – sei es Freude oder aber auch Abscheu –, desto stärker wird dieses Bild verinnerlicht.

Wenn es um Werbung geht, sollten natürlich ausschließlich positive Gefühle dafür sorgen, dass man sich auch Jahre später noch an ein Bild und somit an ein Produkt oder ein Unternehmen erinnert. Wichtig ist natürlich, dass Bilder möglichst einmalig sind. Daher bietet es sich an, gründlich nach möglichst passenden und ungewöhnlichen Fotos zu suchen. Auch hier bist du bei Anbietern wie Fotolia by Adobe gut aufgehoben.

Bilder als universelle Sprache

#71440794 two boys jumping over puddles © taonga - Fotolia.com
#71440794 two boys jumping over puddles © taonga – Fotolia.com

Schrift, Sprache, Farbe, Formen – alles hat je nach kulturellem und gesellschaftlichen Zusammenhang eine andere Bedeutung. Vor allem Sprache ist stark begrenzt auf einzelne Länder. Bilder sind hier universell verständlich.

Ein Lachen oder Tränen in den Augen werden überall gleichermaßen verstanden. Gerade für internationale Kommunikation können Bilder ein verbindendes Element darstellen. Außerdem sind Fotos häufig besser als Worte geeignet, eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. Da wo, sonst mehrere Sätze geschrieben und letztendlich gelesen werden müssen, kann ein einziges Fotos diese ersetzen.

Glaubwürdigkeit vermitteln

#88557801 young man with retro camera © master1305 - Fotolia.com
#88557801 young man with retro camera © master1305 – Fotolia.com

Gerade in der Werbung und Unternehmenskommunikation kommt es auf Glaubwürdigkeit an. Diese zu vermitteln ist kein einfaches Unterfangen. Worte können hier nur bedingt dazu beitragen. Auch hier sind es Bilder, die für Glaubwürdigkeit stehen.

Jeder Geschäftsbericht gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn der Geschäftsführer oder der Vorstand mit Portraits dargestellt wird. Auch Produkte und Dienstleistungen lassen sich besser verkaufen, wenn prägnante Bilder das Produkt darstellen oder die Dienstleistung visualisieren.

Auch hier kommt es auf die Qualität der Bilder an. Vor allem bei der Glaubwürdigkeit ist es wichtig, dass die Fotos professionell gemacht sind. Neben Ausleuchtung, Farbigkeit und passendem Hintergrund ist es vor allem bei Portraits wichtig, auf die passende Mimik und Gestik zu achten.

Geschichten erzählen

#88499375 group of friends diving in the water during a boat excursion © oneinchpunch - Fotolia.com
#88499375 group of friends diving in the water during a boat excursion © oneinchpunch – Fotolia.com

Die besten Geschichten werden im Kopf erzählt. Bilder sind auch hier perfekt geeignet. Ohne viele Worte lassen sich mit aussagekräftigen Bildern kleine Geschichten erzählen. Das kann ein Ballon sein, der sich auf die Reise begibt oder ein Schiff, das den Hafen verlässt. Dabei genügt es, eine Geschichte im Ansatz zu erzählen.

In den Köpfen der Betrachter wird diese Geschichte weiter gesponnen – bei jedem anders. Dazu genügt neben dem Foto ein kurzer Anreißer. Viele Worte sind nicht notwendig, um jemanden auf eine kleine Reise in seinen eigenen Kopf zu schicken.

Fazit

Bilder sind ein mächtiges Werkzeug, um Menschen dazu zu bringen, sich mit Ideen, Werten und ganz banalen Dingen wie Produkten und Dienstleistungen auseinanderzusetzen. Sie lösen Gefühle aus und regen zum Nachdenken an. Richtig eingesetzt erreichst du Menschen so, dass sie nicht nur die Bilder, sondern auch die damit verbundene (Werbe-)Botschaft langfristig behalten.

Die Kunst der Fotografen ist es, Bilder so fotografieren, dass sie einen klare Aussage und einen eindeutige optischen Schwerpunkt haben. Aufgabe der Gestalter ist es, Bilder zu finden, die inhaltlich und auch in ihrer Ästhetik zum Produkt, zur Dienstleistung beziehungsweise zum Unternehmen passen.

(dpe)