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Dirk Metzmacher 2. Oktober 2013

Keine Lust auf die Cloud? 10 professionelle Alternativen zu Photoshop CC

Photoshop CC ist kein Produkt mehr, das Sie kaufen können. Einzig eine monatliche Mietoption steht zur Wahl. Da ist es kein Wunder, dass viele (auch sehr treue) Photoshop-Anwender nach einer guten Alternative Ausschau halten. Wir stellen Ihnen zehn der besten Photoshop-Konkurrenten vor und listen die herausragenden Features auf.

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Traditionelle Software statt der Wolke

Adobe Photoshop Elements

Hersteller: Adobe Systems Software
Website: adobe.com
Preis: 77,00 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Ebenen, Filter, Effekte, Rahmen, Share-Funktionen, Photomerge, Inhalts-basiertes Verschieben

Die erste Alternative ist Photoshop selbst – hier als abgespeckte Variante Photoshop Elements, die immer noch außerhalb der Cloud verfügbar ist. Ein Großteil der Funktionen des großen Bruders wurden übernommen, allerdings in einer anderen, auf die Zielgruppe zugeschnittenen Bedienoberfläche verpackt.

Es gibt zahlreiche Automatismen, wie etwa die Auto-Fixes, die mit nur einem Klick das Foto optimieren oder mit einem Effekt ausstatten. Die Bedienung ist also sehr einfach gehalten und doch effektiv, da im Hintergrund die gleichen Algorithmen arbeiten.

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Pixelmator

Hersteller: Pixelmator Team
Website: pixelmator.com
Preis: 14,99 EUR
Windows / Mac OS: Nein / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Formen, Stile, Ebenen, Text, Masken, Retusche-Werkzeuge, Share-Funktion

Pixelmator ist eine der schönsten Photoshop-Alternativen. Liebevoll gestaltete Icons, hochwertige Funktionen. Der größte Haken ist wohl, dass die Software nur für Mac OS zur Verfügung steht. Es stehen dem Gestalter alle wichtigen Photoshop-Features zur Verfügung, wie etwa die Ebenen-Funktionalität, Filter, Masken, ein Schnellauswahlwerkzeug, Farbkorrekturen, Farbstile, Pinsel oder Ebeneneffekte.

Die Bedienoberfläche ist übersichtlich und es werden zahlreiche Formate, wie etwa JPG, GIF, TIF und sogar das Photoshop-Format PSD unterstützt.

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Gimp

Hersteller: Gimp.org
Website: gimp.org
Preis: Freeware (GNU Project)
Windows / Mac OS / Linux: Ja / Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Ebenen, Kanäle, Ebenengruppen, Pfade, Ein-Fenster-Modus, Hardwarebeschleunigung

Die vermutlich meist genannte Alternative zu Adobe Photoshop ist wohl Gimp. Und die freie Software kann sich auch mehr und mehr mit dem Vorbild messen. So sind alle Auswahlwerkzeuge vorhanden, Farb- und Kontrastkorrekturen ein Kinderspiel und auch einige Retuschewerkzeuge im Angebot. Natürlich gibt es Ebenen und Kanäle. Zahlreiche Formate können geöffnet werden, wie etwa Tiff, JPG, Gif, PNG, PSD und BMP.

Und da Gimp Photoshop in der aktuellen Version noch ähnlicher geworden ist, braucht es auch nicht mehr der Erweiterung GIMPshop, etwa für den Ein-Fenster-Modus, der nun Standard ist.

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PaintShop Pro X6 Ultimate

Hersteller: Corel
Website: corel.com
Preis: 89,99 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Nein
Englisch / Deutsch: Ja / Nein
Features: HDR, Geotagging, Anpassungsebenen, RAW-Editor, 64-Bit, FaceFilter3

In der gleichen Preisliga wie Photoshop Elements spielt auch PaintShop Pro X6. Automatische Fotokorrekturen gibt es auch hier, besonders für die Schönheitsretusche. So sorgt etwa die FaceFilter genannte Funktion für die Porträtoptimierung. Automatische Auswahlfunktionen und ein Pinsel für Auswahlen ermöglichen das schnelle Selektieren.

Selbst HDR-Werkzeuge, Skripte, Plugins von Drittanbietern und Soforteffekte werden geboten. Praktisch sind die zahlreichen Video-Tutorials für Mitglieder, für den leichten Einstieg. Das Retro-Lab sorgt für die beliebten Fotoeffekte, wie von Instagram, Hipstamatic und Co. gewohnt.

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Aperture

Hersteller: Apple
Website: apple.com
Preis: 69,99 EUR
Windows / Mac OS: Nein / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Gesichtserkennung, GPS-Funktion, Effekte, Quick-Brush-Pinsel, Share-Funktion

Direkt von Apple angeboten, ist die Bildbearbeitung Aperture konsequenterweise auch nur für Mac OS erhältlich. Zunächst ist Aperture eine Bildverwaltung, die dank einer Gesichtserkennung eine Sortierung auch nach Personen zulässt, sobald diese identifiziert wurde. Auch die GPS-Ortskoordinaten können hier zur Einschränkung der Suchergebnisse eingesetzt werden.

Nachdem die Fotos dann bewertet, mit Schlagwörtern, Etiketten und Markierungen ausgestattet wurden, geht es an die Optimierung. Effekte geben Ihren Fotos den besonderen Look und die 15 Quick-Brush-Pinsel ermöglichen die verlustfreie und punktgenaue Verbesserung des Bildmaterials.

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DxO Optics Pro

Hersteller: DxO Labs
Website: dxo.com
Preis: 149,00 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Geometrische Korrekturen, Anti-Staub, Farbmanagement, RAW-Konvertierung

Wer einzig Fotos optimieren möchte, der findet in DxO Optics Pro eine interessante Alternative. Zunächst geht es um die Optimierung der Kontraste und Belichtung, dann um die Schärfung im Bild. Dabei wird die Bildschärfe von der Bildmitte zum Rand hin homogenisiert, um Artefakte in Bildbereichen außerhalb des Fokus und homogenen Flächen zu vermeiden.

Es folgt ein leistungsstarkes Farbmanagement, eine Rauschunterdrückung sowie die speziellere Funktion Anti-Staub. Hierbei wird Staub, der sich auf dem Objektiv oder Sensor befand, heraus gerechnet. Die geometrischen Korrekturen und die RAW-Konvertierung runden diesen Bildoptimierer gut ab.

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PhotoPlus X6

Hersteller: Serif
Website: serif.com
Preis: 89,99 EUR
Windows / Mac OS: Ja / Nein
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Füllungsebenen, Tiefenschärfe, Vektormasken, zerstörungsfreie Korrekturen und Filter

PhotoPlus X6 bietet mit der Smart-Auswahl eine Funktion an, um Bildelemente schnell auszuwählen. So ist es noch leichter, einen der kreativen Effekte, wie etwa die selektiven Farbkorrektur oder den Filter Ölgemälde, gezielt einzusetzen. Kratzer lassen sich mit der entsprechenden Funktion leicht entfernen. Diese Korrekturen und Filter arbeiten auch hier zerstörungsfrei. Selbst das Zuschneiden von Fotos lässt sich problemlos wiederherstellen. Neben diesen Optimierungen ermöglicht PhotoPlus X6 auch das Verwalten und Präsentieren von Bildern mit dem intergrierten Organizer.

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ACDSee Pro

Hersteller: ACD Systems International Inc.
Website: acdsee.com
Preis: 57,99 EUR (Windows), 37,99 EUR (Mac OS)
Windows / Mac OS: Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Rot-Augen, Geometrie-Anpassung, Bearbeitungspinsel, Rauschunterdrückung

Als Bildverwalter gestartet, mauserte sich ACDSee über die Jahre zum günstigen Bildbearbeiter mit Features, die weit über das Verwalten und Sichten von Bildmaterial hinaus gehen. So gibt es mit dem nicht-destruktiven Bearbeitungspinsel das richtige Werkzeug, um punktgenau die Belichtung, Sättigung oder die Klarheit zu bestimmen.

Auch die Ausbesserung von Perspektiven, die Schärfung, Behebung des Rote-Augen-Effektes oder die Rauschunterdrückung sind hiermit ein Kinderspiel. Dodge and Burn gibt es als eigenen Dialog, eine Stapelverarbeitung spart Zeit und Wasserzeichen werden mit nur einem Klick intergriert.

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Pixlr Online Photo Editor

Hersteller: Pixlr
Website: pixlr.com
Preis: Kostenlose Online-Software
Windows / Mac OS / Linux: Ja / Ja / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Ja
Features: Ebenen, Farbeffekte, Rahmen, Lichteffekte

Pixlr ist eine Online-Bildbearbeitung, die komplett im Browser abläuft. Es gibt sie in drei Varianten: der Pixlr Editor ist die Vollversion und kommt Photoshop am nächsten. Pixlr Editor führt den Anwender Themen-bezogen zum Ziel, um etwa das Bild zu korrigieren oder um es mit einem Effekt auszustatten. Mit pixlr-o-matic erhalten Fotos mit nur einem Klick einen Farbstil, es folgen im nächsten Schritt Licht- und Glitzereffekte sowie angefressene Rahmen. Übrigens sind bei der Vollversion Ebenen möglich, die sich auch zusammen mit dem Pixlr-eigenen Format abspeichern lassen, so dass Sie auch später noch Änderungen umsetzen können.

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Acorn 4

Hersteller: Flying Meat Inc.
Website: flyingmeat.com
Preis: 49,99 EUR
Windows / Mac OS: Nein / Ja
Englisch / Deutsch: Ja / Nein
Features: Nicht-destruktive Filter, Masken, Formen, Gradationskurven

Auch Acorn 4 bietet uns mit Ebenen, nicht-destruktiven Filtern, Gradationskurven und Tonwertkorrekturen, Vektor-Formen und zahlreichen Auswahlwerkzeugen viele von Photoshop bekannte Funktionen. Zum Selektieren bietet sich auch der Maskierungsmodus an. Auch das Pinselbedienfeld erinnert stark an das große Vorbild. Sie können auch Abläufe automatisieren oder Skripte einsetzen. Übrigens lassen sich auch hier PSD-Dateien öffnen, so dass der Wechsel von Adobes Flaggschiff leicht möglich ist.

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(dpe)

Dirk Metzmacher

Dirk Metzmacher

Dirk Metzmacher ist der Herausgegeber des Photoshop-Weblogs, sowie Fachjournalist und Photoshop-Profi, dessen Tutorials seit über 12 Jahren Leser von Fachpublikationen wie Galileo Press, DigitalPhoto, Dr.Web, Print24, PSD-Tutorials oder Noupe von den Grundlagen zum Thema Photoshop bis hin zu professionellen Arbeitsweisen begleitet haben. Sein Twitter-Account und seine Facebookseite.

25 Kommentare

  1. Aperture wird von Apple eingestellt und nicht mehr weiterentwickelt.

  2. Endlich mal ein Artikel, der einem nicht Irfanview, Picasa oder Paint.NET als Alternative zu Photoshop anpreist. Von daher schon mal Daumen hoch.

    Ich finde es aber schon fraglich, ob GIMP und pixlr wirklich in diese Liste gehören…?! Habe beide mal genutzt und getestet.
    Pixlr ist sehr intuitiv zu bedienen, gerade für Anfänger, aber vom Funktionsumfang zu dünn, um als Photoshop – Alternative durchgehen zu können.
    GIMP hat zwar einen beachtlichen Funktionsumfang, aber hier fehlen die Anpassungsebenen und die Stile… Auch ist das Programm in meinen Augen arg langsam.
    PhotoPlus X6 kann ich nur empfehlen, das ist in meinen Augen die beste Alternative zu Photoshop. Leute die vorher Photoshop verwendet haben, finden sich schnell zurecht, da die Nähe zu Photoshop schon groß ist.

  3. PSD-Dateien kann man auf dem Mac mit PhotoLine öffnen und bearbeiten.

  4. Toller Artikel, der viele, schöne Alternativen aufzeigt; dankesehr!
    Für den Druckbereich wäre hier noch interessant, welche Anwendungen den CMYK-Modus unterstützen (Photoshop-Elements tut das m. E. nicht; GIMP m. E. schon?!).

    • Endlich! Ich dachte schon, niemand lässt mehr etwas drucken. Wenn man mit einer Photoshop Altenative drucken will, muss man echt suchen. Vor allem, wenn man dann auch noch die üblichen Druckprofile aussuchen möchte. Wäre toll, wenn der Autor das nachtragen könnte.

  5. Man muss doch auch nicht immer das Neueste haben. Photoshop CS6 kann man durchaus noch eine gute Weile benutzen.

  6. Falls jemand Photoshop mehr oder weniger zur reinen Bildoptimierung eingesetzt hat (nicht jeder geht den Schritt Richtung Kompositionen), so sind die genannten Programme als Alternativen (und stimmt, auch Lightroom ist dann eine Photoshop-Alternative) natürlich interessant.

    Die Wahrheit über PhotoLine: Einfach übersehen! Entschuldigung an alle PhotoLine-Fans. Diese Software gehört zu recht hier aufgelistet und wir denken darüber nach, sie in einem eigenen Artikel zu präsentieren. Danke für die zahlreichen Hinweise.

  7. Wer rund 20 Jahre mit Photoshop arbeitet, dem stellt sich hier nur eine elementare Frage: mit welcher Applikation lassen sich auch .PSD-Dateien öffnen?

  8. Wenn DxO genannt wird, sollte doch auch Lightroom nicht fehlen, oder? Für die meisten Zwecke der Bildaufbereitung reicht mir Lr4 völlig aus. Und in der neuen Version 5 sollen die Pinsel nochmal besser geworden sein.

  9. Hallo,

    wo bitte ist PhotoLine. Ist doch eigentlich die einzige echte Alternative zum großen PS. Und kommt auch noch aus deutschen Landen.

    LG
    Helmut

  10. Michael hat ganz recht:
    Wenn man schon Alternativen aufzählt, dann darf PhotoLine nicht fehlen. PhotoLine stellt Gimp komplett in den Schatten!

    So ist es nur wieder nur ein schlecht recherchierter Artikel, der in das gleiche Horn bläst, wie es andere schon mehrfach getan haben.

  11. Ich verwende seit mehr als 10 Jahren die Bildbearbeitung PhotoLine unter Windows und Mac OS X. Das Programm kostet sehr wenig, leistet aber sehr viel. Der Support ist hervorragend, weil die Entwickler in Deutschland sitzen. Die Software kann zum Testen kostenlos geladen werden: http://www.pl32.de.
    Frage an den Autor des Beitrag: Warum wurde PhotoLine in dieser sonst sehr nützlichen Übersicht nicht aufgeführt?

  12. Die Programme in diesem Artikel bitte nur als Vorlieben des Verfassers betrachten.
    Wo sind Photoline, Zoner etc. und was haben Rawkonverter (Aperture, DxO und ACDSee) in einer Aufstellung von Alternativen zu Photoshop zu suchen?

  13. Hi,

    ich habe mir Photoshop Elements (11) vor einer ganzen Weile gekauft, weil ich auch gedacht habe, dass es zumindest im Heimbereich eine gute Alternative darstellt und kein Mensch ein Programm benötigt, das vor Profi-Features nur so strotzt.

    Ich bin sicherlich kein anspruchsvoller Anwender oder Profi, aber es gibt eigentlich keinen Tag, an dem sich nicht die Grenzen von Photoshop Elements aufzeigen. Ich rede dabei nicht von irgendwelchen 3D-Rendering oder den abgefahrensten Filtern. Alleine aber schon das Fehlen des Features „Ebenengruppen“ und die recht rudimentäre Ebenenfilter-Funktion, treiben mich zur Verzweiflung.

    Rettung in der Not naht zumindest durch Elements+ – ein Plugin für Photoshop-Elements, das viele der fehlenden Funktionen wieder freischaltet und m.E. nicht illegal ist. Wäre vielleicht noch eine ganz nette Ergänzung für den Artikel.

    VG,

    Salzkrabbe

  14. Klasse Liste, besonders auch die Übersicht über Preis, Plattform, Features jeweils am Anfang.
    Es war ja schon länger bekannt, dass Gimp und PS Elements gute Alternativen sind.
    Richtig heiß erwartet werden aktuell meiner Meinung nach praktikable Alternativen zu InDesign (und ggf. auch Illustrator). Gibt es da schon was?

  15. Was in der Aufzählung fehlt, ist ob die Programme .psd Dateien öffnen können oder nicht.

  16. In der Liste fehlt eindeutig Photoline, das in der Nähe von Nürnberg entwickelt wird und mit knapp 60 € PS mindestens ebenbürtig ist.

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