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Mehr Einnahmen mit AdSense-Empfehlungen

Der Siegeszug von AdSense als die beliebteste Werbeform unter Seitenbetreibern beruht auf das Einblenden von zum inhaltlichen Kontext passenden Textanzeigen. Doch mit der Passgenauigkeit der Textanzeigen ist das manchmal so eine Sache. Nicht jede Seite erzielt…

Der Siegeszug von AdSense als die beliebteste Werbeform unter Seitenbetreibern beruht auf das Einblenden von zum inhaltlichen Kontext passenden Textanzeigen. Doch mit der Passgenauigkeit der Textanzeigen ist das manchmal so eine Sache. Nicht jede Seite erzielt gute Klickraten. Zeit, es einmal mit AdSense-Empfehlungen zu versuchen.

Warum hinken einige Seiten bei den AdSense-Einnahmen hinterher? Das hat mehrere Gründe. Ist nicht genügend Text vorhanden oder besteht die Seite nur aus Flash-Elementen und Bildern, können nur schwer spezifische Anzeigen eingeblendet werden. Das gleiche gilt für Seiten, die sich nicht auf ein Thema fokussieren. Das ist naturgemäß bei der Startseite der Fall, wo die unterschiedlichsten Themen angeteasert werden, oder bei Brückenseiten.

Statt die Anzeigenplätze dann zu eliminieren und auf Einnahmen ganz zu verzichten, empfiehlt sich der Einsatz von AdSense-Empfehlungen . Vorteil: Sie können selbst die Anzeigen auswählen. Ein ganzer Pool steht zur Verfügung. Für jeden Themenschwerpunkt einer Website sollte etwas dabei sein.

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Nehmen wir an, Sie betreiben eine Website für Webmaster. Da bieten sich Anzeigen aus den Produktgruppen „Computer und Elektronik“ sowie „Internet“ an. Das Ganze funktioniert ähnlich wie beim Internet-Shopping. Bevor Sie die Werbeprodukte in den Anzeigeneinkaufswagen legen können, müssen Sie zunächst ein Anzeigenformat auswählen. Maximal 15, selbst ausgewählte Werbeprodukte fasst ein Anzeigenblock.

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Um zu messen, ob die AdSense-Empfehlungen besser laufen als die Standard-Textanzeigen, sollten Sie für den Anzeigenblock einen eigenen Channel anlegen. Zum Beispiel für die Startseite. Mit einer AdServing-Lösung wie Open Ads, die eine Rotation mehrerer Anzeigenkampagnen auf einem Werbeplatz ermöglicht, können Sie nun die AdSense-Empfehlungen gegen die Standard-Anzeigen antreten lassen. Ohne AdServer geht das mit einem A/B-Test im Eigenbau. Google hat dazu in seinem AdSense-Blog ein Tutorial veröffentlicht.

Normale AdSense-Anzeigen werden per Klick abgerechnet. Bei den AdSense-Empfehlungen muss der Nutzer schon mehr tun, damit Geld fließt, sich beispielsweise eine Software herunterladen oder für einen Newsletter anmelden.

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Im Prinzip macht Google mit den AdSense-Empfehlungen Front gegen Partnernetzwerke wie Affilinet oder Webgains. Zwar fehlen noch die großen Werbetreibenden, aber der Vorteil für den Seitenbetreiber liegt auf der Hand, da er nicht mehr das AdSense-Universum verlassen muss und sich das zeitraubende Integrieren und Auswechseln von Werbemitteln der Affiliate-Programmbetreiber sparen kann. Seitenbetreiber können eventuell mit AdSense-Empfehlungen ihre Einnahmen optimieren, besonders auf Seiten, die bis jetzt keine guten Erträge erwirtschaften. ™

Erstveröffentlichung am 21.09.2007

Von Michael Dobler

Ich bin der Herausgeber von Dr. Web. Um praxisfit zu bleiben, unterstütze ich darüber hinaus Kunden bei der digitalen Kundengewinnung und Kundenbindung. Erste eigene Gehversuche im Internet unternahm ich 1999 mit einem Kinomagazin. Nach 15 Jahren in Lohn und Brot, u.a. als Projektmanager für digitale Medien, machte ich mich schließlich Ende 2005 selbständig. Das war die beste berufliche Entscheidung meines Lebens.

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