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Photoshop Seminar – Kunstfilter – Malfilter – Renderingfilter

Erst die Filter machen Photoshop wirklich mächtig. Mit Kunst- und Malfiltern können traditionelle Maltechniken simuliert werden. Mit Rendering-Filtern werden Wolken oder Lichteinfall berechnet. Aquarell Wie beim „echten“ Aquarell wird hier mit einem mittelgroßen,…

von Dirk Metzmacher

Erst die Filter machen Photoshop wirklich mächtig. Mit Kunst- und Malfiltern können traditionelle Maltechniken simuliert werden. Mit Rendering-Filtern werden Wolken oder Lichteinfall berechnet.

Aquarell
Wie beim „echten“ Aquarell wird hier mit einem mittelgroßen, mit Wasser und Farbe getränkten Pinsel ein Bild „nachgemalt“. Die Details werden vereinfacht, die Kanten verstärkt.

Buntstiftschraffur
Dieser Filter reagiert auf die eingestellte Hinter- und Vordergrundfarbe, wobei die Hintergrundfarbe durch die glatteren Bereiche hindurch scheint. Für brauchbare Ergebnisse testet man verschiedene Farben aus. Wichtige Kanten bleiben erhalten und bekommen eine raue Kreuzschraffur.

Diagonal verwischen
Zeichnet ein Bild mit diagonalen Strichen nach. Die dunkleren Bereiche des Bildes werden verschmiert, die helleren Bereiche sehr hell und detailarm.

Farbpapier-Collage
Das Bild wird sehr grob aus zerrissenen Papierstücken zusammen gesetzt.

Fresko
Mit kurzen, runden und eilig aufgetragenen Farbtupfen wird das Bild grob nachgemalt.

Grobe Malerei
Dieser Filter liegt genau zwischen Ölfarbe und Aquarellfarbe. Er vereinfacht das Bild, indem er dessen Farbbereiche auf Bereiche mit einheitlicher Farbe reduziert.

Grobes Pastell
Wie mit farbiger Pastellkreide auf einem strukturierten Hintergrund gemalt, wird man nach Anwendung dieses Filters sagen. In Bereichen mit heller Farbe wirkt die Kreide dick und strukturarm; in dunklen Bereichen wirkt sie abgekratzt und gibt den Blick auf die Struktur frei.

Körnung und Aufhellung
Hellere Bereiche des Bildes werden aufgehellt, dunklere Bereiche bekommen eine leichte Körnung.

Kunststoffverpackung
Über das Bild wird eine glänzende Kunststofffolie gezogen, die sich an einigen Stellen aufwellt.

Malgrund
Malt das Bild auf einem strukturierten Hintergrund. Zur Auswahl stehen Leinwand, Sackleinen, Ziegel und Sandstein.

Malmesser
Verringert Details und lässt nur große Farbflecken übrig.

Neonschein
Fügt dem Bild verschiedene Arten von Schein hinzu und eignet sich zum Kolorieren und gleichzeitigen Weichzeichnen eines Bildes. Wenn Sie für einen Schein eine Farbe auswählen möchten, klicken Sie auf das Feld „Farbe“ und wählen Sie eine Farbe aus. Die Vordergrundfarbe wird mit dieser Farbe gemischt.

Ölfarbe getupft
Sie können aus verschiedenen Pinselgrößen und -arten wählen, um einen handgemalten Effekt zu erzielen. Zu den Pinselarten gehören „Einfach“, „Aufhellend, rau“, „Abdunkelnd, rau“, „Breit, härter“, „Breit, weicher“ und „Sprenkeln“. Schöne Effekte bekommen Sie mit einer kleinen Werkzeugspitze und der Pinselart „Breit, härter“.

Schwamm
Erstellt das Bild mit stark strukturierten Bereichen aus kontrastreicher Farbe neu, die wie mit einem Schwamm gemalt aussehen.

Tontrennung und Kantenbetonung
Reduziert die Farbanzahl durch Tontrennung und ermittelt die Kanten des Bildes und zeichnet schwarze Linien auf diesen nach. Große, einheitliche Bereiche des Bildes erhalten so eine einfache Schattierung, während feine dunkle Details im Bild verteilt werden. Erinnert an einen Underground-Comic

Dunkle Malstriche
Macht dunkle Bereiche eines Bildes mit kurzen, eng aneinander liegenden Strichen schwärzer und bemalt hellere Bereiche mit langen, weißen Strichen. So entstehen sehr kontrastreiche, stimmungsvolle Bilder.

Gekreuzte Malstriche
Malt ein Bild mit Hilfe von diagonalen Strichen neu. Die helleren Bereiche eines Bildes werden mit Malstrichen erstellt, die in eine Richtung aufgetragen werden, und die dunkleren Bereiche mit Malstrichen, die in die entgegen gesetzte Richtung aufgetragen werden. Sehr schöner „Wie-Gemalt“-Effekt, nur die Kanten müssen per Wischfinger verbessert werden.

Kanten betonen
Akzentuiert die Kanten eines Bildes. Wenn „Kantenhelligkeit“ auf einen hohen Wert eingestellt ist, sehen die Akzente wie weiße Kreide aus und bei einem niedrigen Wert wie schwarze Druckfarbe.

Konturen nachzeichnen
Zeichnet ein Bild mit feinen, schmalen Linien nach. Es ähnelt einer Federzeichnung.

Kreuzschraffur
Fügt einem Bild Struktur hinzu und raut die Kanten der farbigen Bildbereiche durch simulierte Buntstiftschraffuren auf, wobei die Details des Originalbildes erhalten bleiben. Dieser Effekt wirkt eher künstlich.

Spritzer
So sieht ein Bild mit einer Spritzpistole gemalt aus. Je höher die Werte für die einzelnen Optionen, desto stärker ist der Gesamteffekt.

Sumi-e
Malt ein Bild im japanischen Stil, als würde mit einem nassen Pinsel schwarze Druckfarbe auf Reispapier aufgetragen. Dies führt zu weichen, unscharfen Kanten mit tiefen Schwarztönen.

Verwackelte Striche
Malt ein Bild mit den Bild beherrschenden Farben und schrägen, verwackelten Farbstrichen nach.

Beleuchtungseffekte
Es stehen Ihnen 17 Lichtstile, 3 Lichtarten und 4 Lichteigenschaftensätze zur Verfügung, um Lichteinfall zu simulieren. Zusätzlich können Sie Strukturen von Graustufen-Dateien verwenden (Relief-Kanäle), um 3D-ähnliche Effekte zu erzeugen.

Blendenflecke
Fällt helles Licht in das Kameraobjektiv entsteht eine Lichtbrechung, die hier nachgeahmt wird. Geben Sie eine Position für den Mittelpunkt der Lichtbrechung an, indem Sie an beliebiger Stelle in der Bildminiatur klicken oder das Fadenkreuz ziehen.

Differenz-Wolken
Verwendet nach dem Zufallsprinzip ermittelte Werte, die zwischen der Vordergrund- und der Hintergrundfarbe variieren und ein Wolkenmuster erzeugen. Dieser Filter mischt die Wolkendaten mit den vorhandenen Pixeln Ihres Bildes auf dieselbe Weise, wie die Füllmethode „Differenz“. Das mehrfache Anwenden dieses Filters erzeugt einen Marmoreffekt.

Fasern
Erzeugt mit den Vorder- und Hintergrundfarben einen Effekt ähnlich verwobenen Fasern. Ein interessanter Filter, um Holzstrukturen zu erzeugen.

Wolken
Erzeugt ein weiches Wolkenmuster mit Hilfe von Zufallswerten, die zwischen den Vordergrund- und Hintergrundfarben variieren – hier Schwarz/Weiß.

In nächsten Teil kümmern wir uns um die Scharfzeichnungs-, Stilisierungs-, Störungs- und Strukturierungsfilter.

Screenshot

Von Dirk Metzmacher

Dirk Metzmacher ist der Herausgegeber des Photoshop-Weblogs, sowie Fachjournalist und Photoshop-Profi, dessen Tutorials seit über 12 Jahren Leser von Fachpublikationen wie Galileo Press, DigitalPhoto, Dr.Web, Print24, PSD-Tutorials oder Noupe von den Grundlagen zum Thema Photoshop bis hin zu professionellen Arbeitsweisen begleitet haben. Sein Twitter-Account und seine Facebookseite.

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