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Preiswunder bei Web.de

Der Eintrag im Katalog von Web.de, einstmals so etwas wie die Deutsche Antwort auf Yahoo, wird immer teurer. Im Gegenzug wurde der Katalog längst von der Portalseite verbannt und ist fast nur noch durch Zufall überhaupt zu finden – er war immerhin einmal […]

Der Eintrag im Katalog von Web.de, einstmals so etwas wie die Deutsche Antwort auf Yahoo, wird immer teurer. Im Gegenzug wurde der Katalog längst von der Portalseite verbannt und ist fast nur noch durch Zufall überhaupt zu finden – er war immerhin einmal der prominente Mittelpunkt der Startseite. Damit es nicht so teuer erscheint, gibt man den Preis für den Jahreseintrag lieber in Tagen an (0,57 und 1,15 Euro), malt Mondpreise und schlägt fürs Folgejahr noch einmal kräftig drauf. Damit dürfte sich der Kurs, bei stetig abnehmendem Traffic, innerhalb einiger Jahre wohl bald verzehnfacht haben.

Von Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

6 Antworten auf „Preiswunder bei Web.de“

Für mich ist ein Eintrag gegen Bezahlung völlig unverständlich. Insbesondere wenn man sich vor Augen hält das fast 95% aller Suchergebnisse aus genau 2 Indexen stammt.
Wer eine qualitative Website besitzt muss sich um kostenpflichtige Einträge keine Gedanken machen. Man wird gefunden werden und nach einer gewissen Zeit ganz bestimmt auch bei Web.de…..

mmmh … wenn ich eine Firma oder so suche, dann nehme ich lieber die Suchmaschine, anstelle irgendwelche Kategloge durchZugrasen …

aber die Sache mit den auf Tagen herunterrechnen ist ja beliebt. Damals fing die Quelleversicherung so an, auch die Dresdner Verkehrsbetriebe preisen in der Buswerbung ihre Monatskarte so an … übrigens kostet mein Semesterticket 46,4ct am Tag …

Ein solcher Katalog, der sich die Einträge bezahlen läßt, ist schlichtweg unbrauchbar. Für Recherchen bin ich doch oft auf Funde angewiesen, die sich in den seltensten Fällen gegen Bezahlung registrieren lassen. Das Konzept, eine redaktionelle Auswahl zu treffen, muß von diesem Kriterium unabhängig bleiben, sonst habe ich auch nicht viel mehr als eine überflüssige Reklamefläche mehr.

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