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Ranking Faktoren: Was wichtig ist

Worauf kommt es denn nun wirklich an? Was braucht eine Seite, und was ist besser zu meiden? Häufig gestellte Fragen, deren Antworten sich im Laufe der Zeit zumindest teilweise verändern. Ein Ranking entsteht nicht absolut, sondern auch im Vergleich zu anderen…

Worauf kommt es denn nun wirklich an? Was braucht eine Seite, und was ist besser zu meiden? Häufig gestellte Fragen, deren Antworten sich im Laufe der Zeit zumindest teilweise verändern.

Ein Ranking entsteht nicht absolut, sondern auch im Vergleich zu anderen Seiten. Diese gilt es auszustechen. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Nicht alles lässt sich ohne weiteres berücksichtigen, denn eine Suchmaschine zieht zahlreiche Faktoren heran, um die Autorität und die Wichtigkeit eines Dokuments zu bestimmen. Die hier vorgestellten, wichtigsten und am häufigsten genannten Kriterien beziehen sich nicht auf eine bestimmte Suchmaschine.

Der Seitentitel
Ein Klassiker. Der Seitentitel <title></title> zählte schon immer zu den bedeutendsten Faktoren das Ranking betreffend. Dies gilt noch immer. Mehr darüber im Dr. Web Artikel „Der optimale Seitentitel“.

Keywords im Text
Eine Selbstverständlichkeit, die Suchbegriffe des Surfers müssen im Seitentext auftauchen. Splash-Pages, Flash-Seiten oder Layouts komplett aus Grafiken haben deshalb weniger gute Chancen.

Text in ALT- und TITLE-Attributen
Wird berücksichtigt, wenn auch er geringere Bedeutung als der eigentliche Body-Text hat.

Originalcontent
Was öfter in gleicher Form zu finden ist erhält Abzüge oder wird komplett aus dem Index entfernt. Ein Nachteil für syndizierte Inhalte. Mehrere Websites mit identischem Inhalt oder verschiedenen Domainnamen bringen keine Vorteile.

Das Alter
Je länger eine Seite bereits existiert, desto mehr Gewicht kann ihr beigemessen werden. Insbesondere dann, wenn sich über die Zeit allerlei externe Verweise angesammelt haben. Es lohnt sich deshalb eine einmal vergebene URL weiter zu verwenden, oder sie gar mit neuen, ähnlichen Inhalten zu recyclen, anstatt sie zu löschen.

Inhaltliche Änderungen
Gleiches gilt für regelmäßige Änderungen, die im Übrigen auch für erhöhte Spideraktivitäten sorgen. Auf „wichtigen“ Seiten passiert auch mehr, so der Umkehrschluss.

Interne Verlinkung
Eine dichte Vernetzung innerhalb der eigenen Website ist anzustreben. Eine Sitemap und ein Index können dabei helfen – ebenso wie eine Verschlagwortung (Tags) mit entsprechender Auflistung.

Meta Description
Ihre Bedeutung für das Ranking besteht dieser Tage fast nur noch darin eine eventuelle Seitenbeschreibung zu liefern, weswegen man nicht darauf verzichten sollte. Die Bedeutung für das Ranking ist nur noch marginal.

Meta Keywords
Sind ebenfalls marginal. Ellenlange Listen lohnen sich schon gleich gar nicht. Nützlich sind Meta Keywords aber noch immer zum Beispiel um passende Tippfehler, Buchstabendreher und ähnliche Begriffe gleich mitzuliefern.

Überschriften
Die Verwendung der Elemente H1 bis H6 ist nach wie vor angeraten. Auch semantische Korrektheit, sowie die Einhaltung von Standards können helfen, wenn es darum geht Ihr Dokument vor einem anderen zu platzieren.

Seitenlänge
Auch wenn Suchmaschinen riesige Dokumente erfassen können, es lohnt nicht das auszureizen. Die Relevanz einzelner Begriffe leidet, wenn diese erst am Ende eines langen Dokuments zu finden sind.

Anker
Auch die seiteninterne Verlinkung mit Hilfe von Ankern findet wohlwollende Berücksichtigung.

Textauszeichnungen
Etwas Fett- oder Kursivschrift schadet sicher nicht. Ihre Wirkung ist umstritten und eher gering einzuschätzen.

Domainname
Kommt das Keyword im Domainnamen vor, ist mit einem Pluspunkt zu rechnen. Zu viele Bindestriche sollte ein Domainname nicht ausfallen. Zwei müssen genügen. TLDs zeigen ebenfalls Wirkung, auch wenn diese nur darin besteht .edu und .gov zu fördern, die im deutsprachigen Raum keine Bedeutung haben.

URL
Auch sie findet Berücksichtigung. Vorbei aber sind die Zeiten in denen man eine Suchmaschine wie Fireball mit nichts anderem als einer perfekten URL komplett austricksen konnte. So genannte „Sprechende URLs“ mit inhaltsbezogenen Keywords bieten Vorteile. Also statt:

http://www.domain.de/seiten/artikel254.php

besser

http://www.domain.de/suchmaschinen-ranking.php

Zudem können überlange URLs einen Spam-Verdacht nach sich ziehen.

Tiefe in der Dateistruktur
Je tiefer ein Dokument in einer Dateistruktur vergraben liegt, desto unwichtiger erscheint es.

Größe der Website
Ein Faktor auf den nur langfristig Einfluss zu nehmen ist. Schwergewichte erhalten Vorteile zugesprochen. 10.000 Seiten beeindrucken mehr als nur 100.

Ganz allgemein und abschließend darf man behaupten:
Gute Inhalte ergeben ein gutes Ranking!

Erstveröffentlichung 16.11.2005

Von Sven Lennartz

Ex Webdesigner, Gründer von Dr. Web und Smashing Magazine. Heute ist Sven als Schriftsteller und Blogger unterwegs. Schau was er jetzt macht…

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