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Serie: Markdown-Editoren für das iPad – Elements und Writing Kit (2/3)

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Writing Kit – auf Online-Publikationen spezialisiert

Writing Kit bringt das Standardfeatureset, wie man es etwa in Byword oder iA Writer vorfindet, erweitert es aber um durchaus entscheidende Möglichkeiten, insbesondere für Autoren, die sehr häufig für Onlinepublikationen schreiben.

Die App speichert frei in der Dropbox oder lokal auf dem Gerät. Die Speicherung in der Dropbox erfolgt automatisch, kann jedoch aus dem Editorfenster heraus jederzeit manuell initiiert werden. Der Export ist in unterschiedlichste Formate möglich. Das Öffnen mit anderen Apps sieht Writing Kit ebenfalls vor. Eine Vorschau des zu erzeugenden HTML-Codes bietet zum einen schon eine gute Genauigkeit, kann aber zusätzlich den internen Browser ansprechen.

Eine zusätzliche Toolbar oberhalb der Standard-Tastatur liefert die wichtigsten Formatierungsfunktionen der Markdown-Sprache und ist dabei ebenso komfortabel wie diejenige aus Byword. Auch Writing Kit formatiert etwa Links vollständig vor, kann dabei jedoch zusätzlich auf in der App hinterlegte Links zugreifen. Dazu komme ich gleich.

Ebenfalls sehr nützlich sind die Möglichkeiten, die im Kontext eines markierten Textbereiches verfügbar werden. Sogar Links können auf diese Weise eingefügt werden. Damit schlägt Writing Kit locker alle anderen Wettbewerber im Feld.

Der Knüller an Writing Kit allerdings ist die Recherchefunktionalität. Über ein kleines Einblendfenster namens Quick Research lassen sich Themen schnell nachrecherchieren. An dieser Stelle integriert die App eine Vielzahl von Suchmaschinen und anderen Quellen. Die Quellenauswahl variiert in Abhängigkeit von der eingegebenen Suchphrase. Ein Wörterbuch steht zum Download und zur Verwendung in Quick Search bereit.

Ein vollwertiger Browser steht ebenso zur Verfügung. Darin kann man URLs in eine Liste (“Queue”) ablegen, auf die man dann aus dem Editor wieder komfortabel zugreifen kann. Auch an dieser Stelle schlägt Writing Kit die Konkurrenz um Längen.

In langen Texten navigiert es sich bequem über die Funktion Outline, die eine Übersicht der Überschriften unterschiedlicher Level zeigt. Die Hilfe der App ist sehr ausführlich gehalten. Sowohl die Markdown-Syntax, wie verschiedene andere Bedienanleitungen stehen zum schnellen Zugriff bereit.

Writing Kit stammt aus Vietnam, kostet 4,49 Euro (iTunes-Link) und ist als Universal-App erhältlich.

Weitere Screenshots der beiden Editoren:

Verpassen Sie nicht die nächsten Teile der dreiteiligen Serie „Markdown-Editoren für das iPad“:

(dpe)

Von Dieter Petereit

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 30 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern Technik und Design.

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