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So sparen Sie beim Versand

Der Preiskampf unter Internet-Händlern ist hart. Daher gehen viele Shopbetreiber bei den Margen an die Schmerzgrenze und ihre Warenpreise unterscheiden sich nur minimal. Also entscheiden die Versandkosten, bei welchem Webshop ein Kunde kauft. Wir verraten…

Der Preiskampf unter Internet-Händlern ist hart. Daher gehen viele Shopbetreiber bei den Margen an die Schmerzgrenze und ihre Warenpreise unterscheiden sich nur minimal. Also entscheiden die Versandkosten, bei welchem Webshop ein Kunde kauft. Wir verraten Ihnen die Spartricks, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Die Höhe der Versandkosten ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Um welche Art von Ware handelt es sich (Sperrgut, (Kraft-)Fahrzeug oder ein „einfaches“ Paket)? Wie groß ist das Paket? Wie schwer? Wie schnell muss die Lieferung beim Kunden sein? Wie erfolgt die Frankierung? Wie viele Päckchen verschicken Sie gleichzeitig? Und natürlich: Für welchen Paketdienst entscheiden Sie sich?

Effektive Spartricks setzen daher an diesen Faktoren an. Sie können Kosten einsparen, indem Sie die Ware besser kennzeichnen (zum Beispiel als „rollbares“ Sperrgut), anders verpacken, selbst frankieren, auf Express-Lieferzeiten verzichten oder einfach nur die Anbieter vergleichen.

Die wichtigsten Spartricks im Überblick

  1. Frankieren Sie selbst. Wenn Sie Ihre Pakete selbst frankieren, sparen Sie viel Geld. Dafür bieten die Paketdienste verschiedene Möglichkeiten: standardisierte Paketmarken, Päckchen, die beim Kauf bereits frankiert sind und nur noch befüllt werden müssen, und Online-Frankierung. Bei der Online-Frankierung füllen Sie den Paketschein im Internet aus und drucken ihn selbst. Der Ausdruck wird einfach auf das Paket geklebt. Die Bezahlung erfolgt über Kreditkarte oder Micropayment.

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    Onlinefrankierung

  1. Sparen Sie Platz. Nicht für alle Anbieter spielt das Gewicht der Sendung eine Rolle. Manche Paketdienste wie die Hermes Logistik Gruppe oder GLS berechnen nur nach dem Volumen des Päckchens. Wenn Sie die Waren also so schlank wie möglich verpacken, wird der Versand günstiger.
  1. Verzichten Sie auf Express. Schnelle Lieferung gehört bei Ihnen zum Kundenservice? Das ist vorbildlich. Aber zahlt sich dieses Service auch wirtschaftlich aus? Die meisten Anbieter liefern innerhalb Deutschlands auch zum Normaltarif in der Regel binnen zwei Werktagen. Greifen Sie daher nur zum Expresstarif, wenn die Lieferung besonders schnell erfolgen muss.
  1. Achten Sie auf Mengenrabatt. Wenn Ihr Online-Shop gut läuft und eine Bestellung auf die nächste folgt, sollten Sie sich über Mengenrabatte bei den Paketdiensten informieren. Fast alle Anbieter in Deutschland bieten Preisnachlässe, wenn Sie viele Pakete auf einmal aufgeben. Auch im Vorverkauf, etwa bei Paketmarken und vorfrankierten Päckchen, bieten die meisten Paketdienste Mengenrabatt.
  1. Sonderfall Sperrgüter. Packen Sie schwere und sperrige Güter nicht einfach in riesige Kartons. Für (Kraft-)Fahrzeuge, Möbel und Gepäckstücke bieten viele Versandfirmen spezielle Tarife. Wenn die Ware keine Rollen hat, wie etwa ein Moped oder Motorrad, und für den Transport angehoben werden muss, ist das Gewichtslimit zu beachten. Zu große und zu schwere Gegenstände können Sie mit Speditionen versenden.
  1. Vergleichen Sie bei jeder Bestellung. Wenn Sie mit der Konkurrenz mithalten wollen, müssen Sie bei der Wahl des Paketdienstes flexibel bleiben und die Entscheidung für jede einzelne Bestellung neu überdenken. Denn kein Anbieter ist bei allen Aufträgen der billigste. Während Paketdienst A bei einem zwei Kilogramm schweren und 35 cm langen, 25 cm breiten und 15 cm hohen Paket der günstigste ist, hält Paketdienst B vielleicht beim Versand eines kleineren aber schwereren Paketes ein besseres Angebot für Sie bereit.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Preismodelle der wichtigsten Anbieter in Deutschland: DHL, Deuschte Post, Hermes Logistik Gruppe, GLS, Der Courier und iloxx.

Manche Paketdienste berechnen ihren Preis für Sendungen nach Gewicht, manche nach Volumen und manche bieten Sonderkonditionen bei einer bestimmten Art von Gütern.

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Um für Pakete den günstigsten Anbieter zu finden, bietet sich auch der Tarifrechner von Posttip an. ™

Erstveröffentlichung 03.09.2008

Von Manuel Diwosch

Manuel Diwosch ist seit 2000 im Medienbereich tätig. 2008 schrieb er erstmals für Dr. Web und startete eigene, professionelle Webprojekte. Er verbindet technisches Know-How mit dem Fachwissen der journalistischen Kommunikation. Als Dienstleister entwirft er Online-Marketing-Strategien für Unternehmen und setzt diese um.

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