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Staatliche Förderungen für Existenzgründer

Beruhigend zu wissen: Bei dem großen Schritt in die Selbstständigkeit steht man nicht völlig alleine da. Mit dem Gründungszuschuss und dem Einstiegsgeld leistet der Staat Unterstützung, wodurch die schwere Anfangszeit finanziell gesichert sein soll. Die bessere […]

Beruhigend zu wissen: Bei dem großen Schritt in die Selbstständigkeit steht man nicht völlig alleine da. Mit dem Gründungszuschuss und dem Einstiegsgeld leistet der Staat Unterstützung, wodurch die schwere Anfangszeit finanziell gesichert sein soll.

Die bessere Variante ist zweifelsohne der Gründungszuschuss. Doch liegen in diesem Fall auch strengere Voraussetzungen vor. Eine Bewilligung der Bundesagentur für Arbeit ist nur zu erwarten, wenn Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 vorhanden ist. Darüber hinaus müssen die erforderlichen Dokumente den vorgegebenen Anspruch erfüllen. Dies mag erst einmal schwierig klingen, ist letztendlich aber einfacher als gedacht. Bezüglich des Businessplans reichen 3 – 10 Seiten aus, und die fachkundige Stellungsnahme ist von einem Unternehmensberater, Steuerberater oder einer zuständigen Stelle für Freiberufler zu erstellen. Anhand dieser Formulare prüft die Bundesagentur für Arbeit dann, ob die geplante Selbstständigkeit hauptberuflich ausführbar ist und dem Antragsteller somit aus der Arbeitslosigkeit verhilft.

Im Falle einer Bewilligung beläuft sich die Leistung in den ersten 9 Monaten, zusätzlich zum Arbeitslosengeld, auf 300 Euro je Monat. Nach Ablauf dieser Zeit kann eine zweite Förderungsphase beantragt werden, wodurch zwar nicht das Arbeitslosengeld, dafür aber der Förderungsbetrag von 300 Euro für weitere 6 Monate geleistet wird.

Sollte wiederum von Anfang an kein Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 vorhanden sein, ist das Einstiegsgeld zu beantragen. Dies ist allerdings die weitaus schlechtere Variante. Grund ist einerseits die geringere Förderung, andererseits aber auch die Tatsache, dass die Leistung der Bundesagentur mit den Einnahmen verrechnet wird. Das heißt: Bei einem Einkommen zwischen 400 und 900 Euro wären nur 30 Prozent, bei einem höheren Einkommen sogar nur 15 Prozent zu behalten. Sobald also ein ausreichendes Einkommen vorhanden ist, sollte man sich unbedingt abmelden.

Von Oliver Jensen

arbeitet als freiberuflicher Texter und Journalist und ist für Zeitschriften, Redaktionen und verschiedene Firmen tätig. Bevor er diesen Werdegang einschlug, konzentrierte er sich auf die dramaturgischen Aufgaben, wobei er ein Theaterstück und Drehbücher für Kurzfilme und Showreels schrieb.

Eine Antwort auf „Staatliche Förderungen für Existenzgründer“

sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe ALG II und befinde mich bis Ende Oktober 09 im Erziehungsjahr..danach möchte ich mich selbständig machen.
W E L C H E Förderungen, Zuschüsse etc. gibt es in diesem Fall für mich, bezüglich auf:
Werbemaßnahmen
Startgeld
begleidente finanzielle Unterstützung
Büroausstattung
Weiterbildung

Bitte vermitteln sie mir dazu einen Überblick und die damit verbundenen Anträge

mit freundlichen Grüssen

Herr Mario Illmann

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