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(Kostenlose) Services Essentials

DesignerCandies: Brandneuer Dienst liefert kostenlose Design-Ressourcen gemeinfrei

DesignerCandies ist ein gut fünf Wochen altes Projekt des Designers Adam McIntyre. Auf DesignerCandies stellt McIntyre bislang 25 Freebies bereit, die sich gleichermaßen für das Web-, wie auch das Print-Design eignen. Die Sammlung wächst um rund 5 Freebies pro Woche. DesignerCandies bietet zur Zeit im Schwerpunkt freigestellte 3D-Renders an, aber auch Texturen und Pinsel finden sich. Besonders interessant: Alle Ressourcen stehen als Public Domain komplett gemeinfrei zur Verfügung.

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Adam McIntyre gibt sich bescheiden. Er habe ein gutes Auskommen mit seinen übrigen Projekten, schreibt er. Insofern könne er es sich leisten, DesignerCandies als Spaß-Projekt für noppes zu betreiben, Geld müsse er daraus nicht generieren. Den gemeinen Designer wird’s freuen, denn schlussendlich geht McIntyre sogar so weit, seine Werke auf DesignerCandies als Public Domain, also bar jeglicher Urheberrechte verfügbar zu machen. Die Verwendung ist somit in keiner Weise eingeschränkt.

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Weder müssen Sie bei Verwendung etwas bezahlen, noch einen Backlink oder sonstigen Quellennachweis anbringen. Sie dürfen die Dateien verändern und sogar selbst zum Download bereit stellen. Natürlich ist von daher nicht einmal die kommerzielle Nutzung irgendwie beschränkt. DesignerCandies bietet damit Freebies, wie man sie sich wünscht, ohne Haken, Ösen, Fußangeln oder sonstige Risiken, wie sie gerade der in Deutschland tätige Designer schon fast als täglich Brot empfindet.

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McIntyre konzentriert sich aktuell stark auf die Bereitstellung von freigestellten 3D-Renderings, jüngstes Werk sind etwa verschiedene Pflanzen. Auch eher ungewöhnliche und wohl aus seinem eigenen Projekt-Kreis oder Hobby entstandene Ressourcen, wie Kampfjets oder Patronenhülsen finden sich im Portfolio. Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache, obschon auch diese Elemente ausgesprochen exakt ausgearbeitet sind. Sein Qualitätsversprechen hält McIntyre in allen Bereichen.

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Neben 3D-Grafiken, die durchaus auch zivilere Elemente, etwa Herzen oder Ampelanlagen oder barocke Ornamente, enthalten, stehen auf DesignerCandies ebenso Texturen, Patterns und Pinsel für Photoshop bereit. Mit einer Visitenkartenvorlage für DJs kündigt McIntyre an, sich auch in diesem Bereich künftig mehr zu zeigen.

DesignerCandies ist aktuell noch mäßig bekannt. Mit insgesamt rund 7.500 Downloads steht McIntyre noch ziemlich weit hinten in seiner Nische. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass der Download-Counter qualmt. Gefällt Ihnen ein Download besonders oder (umgekehrt) überhaupt nicht, dann lassen Sie es McIntyre in den Kommentaren zum jeweiligen Freebie wissen, wie er selbst in diesem Video fordert:

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Inspiration Showcases

Steampunk im 3D-Design: 40 faszinierende Zeitreisen

Heute haben wir ein gerüttelt Maß an Inspiration für jeden 3D-Designer – ach, was sage ich – einfach jeden Designer da draußen. Wir stellten 40 außergewöhnliche Steampunk-Werke zusammen, die Sie auf eine Zeitreise zurück in die Kindheit senden werden. Sie werden sich erinnert fühlen an die Tage, an denen Sie wünschten, Sie wären Han Solo, Darth Vader oder – wer weiß – Chewbacca. Damals wünschte man sich ja Haare an verschiedene Körperteile. Heute wäre man froh, man hätte mehr davon auf dem Kopf und weniger an anderen Stellen. Die nachfolgende Sammlung ist ein wunderbarer Beweis dafür, wie viel Fantasie in einem einzelnen Designer stecken kann. Bewundernswert…

Steampunk: Literarische Ursprünge

Steampunk hat viele Väter. Angefangen hat alles mit Jules Verne, später dann H.G. Wells. Beide schufen moderne Welten, dessen Kraft auf Maschinen, häufig dampfgetrieben, beruhte. Prägend für den Begriff an sich dürfte dann der amerikanische Science-Fiction-Autor Kevin Wayne Jeter gewesen sein, der 1987 in einem Brief an das Sci-Fi-Magazin “Locus” schrieb:

“Personally, I think Victorian fantasies are going to be the next big thing, as long as we can come up with a fitting collective term for Powers, Blaylock and myself. Something based on a appropriate technology of that era; like “ steampunks” perhaps…”.

Mit dem Begriff Steampunks wollte er sich und seine Weggefährten, die mehr auf Technik im Retrostil standen, von den eher futuristisch orientierten Cyberpunks abgrenzen.

Neben dieser griffigen, aber rein begrifflichen Prägung sind es dennoch insbesondere Jules Verne, H.G Wells und Mary Shelley, die das Genre bereits im 19. Jahrhundert aus der Taufe hoben. "Metropolis", entstanden in 1927, der berühmte Stummfilm von Fritz Lang darf wohl als erster filmischer Steampunk-Vertreter gewertet werden. Steampunk ist modern, dabei aber durchaus alt und irgendwie mystisch. In jüngerer Zeit gab es einen weiteren beeindruckenden, filmischen Vertreter des Genres, nämlich "Wild, Wild West" mit Will Smith.

Steampunk ist geprägt von Nebel, ungewöhnlicher Belichtung, vielen (Dampf)Maschinen, apokalyptischen Lokationen, Krieg, Weltraum-Eroberungen, riskanten Experimenten – das Genre lebt in jeder Kunstform.

40 Steampunks in Aktion

Star Wars Steampunk

Künstler(in): Nikolai Miroshnishenko

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© Nikolai Miroshnishenko

Steampunk Cockroach

Künstler(in): Skif_Nomad

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© Skif_Nomad

The War Machine

Künstler(in): Ted Terranova

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© Ted Terranova

Steampunk Brawler

Künstler(in): Paul Large

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© Paul Large

Steampunk

Künstler(in): Laurent Pierlot

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© Laurent Pierlot

R2D2 Steampunk

Künstler(in): Denis Anfilov

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© Denis Anfilov

Stream Flower

Künstler(in): Denis Anfilov

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© Denis Anfilov

Automaton

Künstler(in): Kazuhiko Nakamura

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© Kazuhiko Nakamura

Rhinoceros

Künstler(in): Kazuhiko Nakamura

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© Kazuhiko Nakamura

ZYGOSIS

Künstler(in): Kazuhiko Nakamura

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© Kazuhiko Nakamura

Atoma

Künstler(in): Kazuhiko Nakamura

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© Kazuhiko Nakamura

Requiem for Industry

Künstler(in): Kazuhiko Nakamura

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© Kazuhiko Nakamura

…dry dock…

Künstler(in): Adam Tredowski

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© Adam Tredowski

Steampunk iPod

Künstler(in): Oscar Blanco

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© Oscar Blanco

Hall of Miscarried Runagrounds

Künstler(in): Ryan Moeck

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© Ryan Moeck

Johnson‘s Depot

Künstler(in): Ryan Moeck

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© Ryan Moeck

Steampunk Cathedral

Künstler(in): RedHotCG

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© RedHotCG

Steampunk Desk

Künstler(in): Michael Grote

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© Michael Grote

Steamnocchio

Künstler(in): Fabricio Moraes

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© Fabricio Moraes

Steampunk MINI Countryman

Künstler(in): Carlex Design

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© Carlex Design

Consumed

Künstler(in): Toni Bratincevic

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© Toni Bratincevic

Fall

Künstler(in): Toni Bratincevic

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© Toni Bratincevic

Begemot

Künstler(in): Aleksandr Kuskov

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© Aleksandr Kuskov

Character

Künstler(in): Aleksandr Kuskov

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© Aleksandr Kuskov

Gold Fish

Künstler(in): Aleksandr Kuskov

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© Aleksandr Kuskov

Coca Cola Olympic Games

Künstler(in): Aleksandr Kuskov

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© Aleksandr Kuskov

ShokeR

Künstler(in): Aleksandr Kuskov

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© Aleksandr Kuskov

Chopper Steampunk

Künstler(in): Aci-Roy

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© Aci-Roy

Gemini

Künstler(in): Dmitriy Filippov

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© Dmitriy Filippov

The Time Machine

Künstler(in): Dmitriy Filippov

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© Dmitriy Filippov

Steampunk Desk

Künstler(in): Leticia Sartor

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© Leticia Sartor

Equilibrium

Künstler(in): Daniel Arnold-Mist

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© Daniel Arnold-Mist

Boulderdash

Künstler(in): Pascal Blanche

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© Pascal Blanche

Steampunk

Künstler(in): Vladimir Petkovic

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© Vladimir Petkovic

Skull

Künstler(in): widi5006

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© widi5006

Alice’s Adventures in Steamland

Künstler(in): Guillaume Dubois

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© Guillaume Dubois

Last Travel

Künstler(in): Laurent Antoine

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© Laurent Antoine

Music Engine

Künstler(in): YongLiang Bao

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© YongLiang Bao

Spider Robot

Künstler(in): Adrien Lambert

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© Adrien Lambert

Little Elephant

Künstler(in): Gherardo Zurla

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© Gherardo Zurla

Die gezeigten Werke wurden kuratiert von Victoria Samarinaite, CGTrader

(dpe)

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JavaScript & jQuery Programmierung

HTML5: Threesixty.js generiert 360-Grad-Ansichten aus Bild-Strecken

360 Grad und es wird noch heißer. Nee, ich glaube, da verwechsele ich gerade was. Was das jQuery-Plugin Threesixty.js leistet, hat nur dann etwas mit Temperatur zu tun, wenn man entsprechendes Bildmaterial verwendet. Ansonsten leistet Threesixty.js schlicht die Erstellung von 360-Grad-Ansichten, wie man sie etwa typischerweise auf den Websites der internationalen Auto-Marken vorfindet. Der Charme des Plugins liegt in seiner einfachen Handhabung.

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Threesixty.js: Data-Attribute und eine Bilderstrecke

Alles, was Threesixty.js benötigt, ist jQuery und der Pfad zu einer Bilderstrecke. Im folgenden Beispiel sind es 61 Bilder, die für die Darstellung des Vexel-Juwels heran gezogen werden. Die Bilder sind entsprechend von 0 bis 61 so benannt: gem0.jpg, gem1.jpg,…, gem61.jpg. Das Bild mit dem Nullwert wird als Startpunkt genommen.

Das Div-Element platziert man an die Stelle im HTML-Dokument, an der die 360-Grad-Ansicht erscheinen soll. Unter Verwendung der Data-Attribute path und count werden die für die Darstellung wichtigen Werte direkt im HTML-Quelltext an die JavaScript-Funktion übergeben.

An JavaScript wurde für das Vexel-Juwel folgender Code benötigt:

$(document).ready(function(){
    $('.threesixty').threeSixty({
        dragDirection: 'horizontal'
    });
});

Der Function-Call kann um verschiedene Parameter erweitert werden. Im Beispiel findet lediglich dragDirection Verwendung. Dieser Parameter gibt an, auf welcher Ebene sich das Objekt drehen soll. Im Standard, so auch im Beispiels, handelt es sich um die horizontale Ebene, vertikale Drehungen sind mit dem Wert vertical einzustellen. Sowohl vertikal, wie horizontal zu drehen ist (noch) nicht möglich.

Die Bewegung wird über Vor- und Zurück-Links unter Verwendung von

$('.threesixty').nextFrame();

und

$('.threesixty').prevFrame();

gesteuert. Die Parameter draggable und useKeys fügen die Steuerung der Bewegung mittels der Pfeiltasten und mittels Ziehen und Bewegens mit der Maus hinzu. Die zunächst vorgesehene Unterstützung des Mausrades hat Entwickler Nick-Jonas wieder fallengelassen.

Threesixty.js ist ein ganz junges Projekt, liegt derzeit in Version 0.1.2 vor und kann kostenlos auf Github heruntergeladen werden. Empfehlenswert ist es natürlich, einen Preloader einzusetzen und die 3D-Ansicht nicht das erste sein zu lassen, was der Besucher auf der Website zu Gesicht bekommen soll. Man kann sich vorstellen, dass mehrere Dutzend Grafiken, speziell dann, wenn es sich nicht um so einfache, wie das Vexel-Juwel des Beispiels handelt, einige Zeit zum Laden benötigen.

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