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Font Town: Mehr als 30.000 Fonts zum freien Download

Font Town aus Australien ist nicht direkt ein neuer Dienst. Er existiert seit 2009, macht aber derzeit verstärkt auf sich aufmerksam und wurde kürzlich nicht nur funktional deutlich erweitert. Vor allem die Zahl der angebotenen Fonts ist in letzter Zeit stark gestiegen, mittlerweile finden sich mehr als 30.000 Schriftarten im gut organisierten Portfolio. Alle Schriften sind freie Downloads, das Handling des Dienstes ist intuitiv möglich, die Verwendung der Schriften selbst ist dabei nicht durchgängig so einfach. Wir haben uns Font Town, die Stadt der Schriftarten, näher für Sie angeschaut.

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Font Town: Nüchterner Look erleichtert die Handhabung

Wer Font Town zum ersten Mal besucht, wird nicht vor Ehrfurcht erstarren. Das Design der Seite ist nicht eben das, was man als State of the Art bezeichnen würde. Zumindest aber ist das schlichte Layout so auf mobilen Geräten ordentlich bedienbar, wenn man auch seltener von derlei Equipment aus das Bedürfnis verspüren dürfte, eine Schriftart zu laden. Im Planungsprozess, der zumindest bei mir gern mal in freier Natur stattfindet, ist die Mobiltauglichkeit jedoch durchaus nützlich.

Font Town ist seit seinem Start im Jahr 2009 auf über 30.000 Fonts gewachsen, was hauptsächlich damit zu tun haben dürfte, dass hier Font-Entwickler selber ihre Schriftarten bereitstellen können. Nach Aussagen der Betreiber handelt es sich um das größte Font-Angebot dieser Art in den Weiten des Netzes. Nachdem jeder Font-Entwickler seine Werke per einfachem Upload beisteuern kann, ist allerdings nicht nur schnelles Wachstum vorprogrammiert.

Font Town: Viel Auswahl, aber auch viel Aufwand mit Lizenzierungsfragen

Ebenso führt diese Vorgehensweise dazu, dass der interessierte Verwender der Schriftarten nach Art eines Luchses aufpassen muss, keine Lizenzbestimmungen zu verletzen. Font Town sichert sich selber noch weiter ab, indem sie sich von der Verbindlichkeit der auf den jeweiligen Detailseiten zum Font getroffenen Aussagen zur Lizenz distanzieren. Stattdessen verweisen Sie auf die jeweiligen Entwickler der Schriftart, auf deren Profilseiten, nötigenfalls auf deren verlinkten Webseiten man sich nochmals absichern sollte. Jedem Download, der in jedem Fall von Font Town gehostet wird, ist überdies eine Readme beigefügt, die auf die Bestimmung des DMCA verweist, wonach sich Entwickler, die Lizenzrechte verletzt sehen, direkt mit dem Löschverlangen an den Betreiber wenden können.

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Zunächst fand ich diese Vorgehensweise etwas unsympathisch, hinterließ sie doch von Beginn an den Eindruck, sich auf dünnem Eis zu befinden. Bei näherem Hinsehen gelangte ich schließlich doch zu dem Eindruck, dass es sicherlich besser ist, im Vorfeld möglicherweise überdeutlich, aber besser als gar nicht auf Problempotenziale hinzuweisen. Schaut man sich auf Font Town um, stellt man schnell fest, dass die Entwickler in ihrer Mehrzahl klare Vorgaben machen, an die man sich recht problemlos halten kann.

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Ausnahmen bestätigen die Regel. So gibt es auch Entwickler, die geben vor, in welchen Themenzusammenhängen ihre Schriften benutzt werden dürfen. Ein Entwickler erlaubt die Verwendung beispielsweise nicht, wenn es um Projekte mit Fernsehbezug geht. Das ist schon schwer nachvollziehbar. Von solchen Fonts lasse ich dann lieber ganz die Finger.

Font Town: Download als OTF und/oder TTF

Der Download der Schriftarten erfolgt unkompliziert über einen Download-Link, der an mehreren Stellen unobfuskiert platziert ist. Ein Klick darauf startet den Download ohne Umschweife und sorgt dafür, dass ein Zip-Archiv auf der lokalen Festplatte landet. Dieses Zip-Archiv beinhaltet stets alle vorhandenen Varianten der gewählten Schriftart. Sie müssen nicht jeden einzelnen Schnitt oder das favorisierte Format einzeln laden.

Damit Sie nicht Font um Font einzeln anklicken müssen, führte Font Town die sogenannten Swatches ein. Dabei handelt es sich um eine Art Warenkorb, bei Stockfotos als Lightbox bekannt, in der die gewünschten Schriftarten per einfachem Klick zwischengespeichert werden können.

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Ist man mit seinem Streifzug durch Font Town fertig, können die in den Swatches gelagerten Fonts einer nach dem anderen herunter geladen werden. Für die nahe Zukunft ist eine Funktion geplant, die es erlaubt, alle Fonts aus den Swatches in einem Rutsch zu laden. Selbstverständlich lassen sich versehentlich in den Korb gelegte Fonts unkompliziert daraus entfernen. Ebenso können Sie mit Klick auf "Clear" den gesamten Korb entleeren.

Font Town: Registrierung nicht zwingend, aber vorteilhaft

Dieser ist indes ohnehin bei Ihrem nächsten Besuch wieder leer, es sei denn, Sie legen einen Account auf Font Town an. Dieser ist für das reine Downloaden nicht erforderlich, sondern nur dann zwingend, wenn man Fonts uploaden oder Kommentare hinterlassen will. Eingeloggt bleiben aber auch die angelegten Swatches erhalten.

Fonts, die Sie uploaden, werden übrigens nicht automatisch zum Download frei gegeben, sondern müssen erst einen redaktionellen Prozess durchlaufen, bei dem im Wesentlichen geprüft wird, ob die Wahrscheinlichkeit einer Urheberrechtsverletzung besteht und natürlich, ob der Font eine Qualität aufweist, die es erlaubt, ihn guten Gewissens unters Volk zu bringen.

Font Town macht den Zugang zu den Schriftarten einfach

Bei über 30.000 Fonts bedarf es schon einer vernünftigen Organisation, sonst ist kein geordnetes Suchen und Finden möglich. Font Town bietet mehrere gute Wege, den gewünschten Font zu finden.

Zum einen verfügt der Dienst über eine gute Kategorisierung des Gesamtangebots. Neben den naheliegenden Kategorien mit Unterkategorien, sorgt eine Kategorie namens Foreign dafür, dass sich Schriften in exotischen Zeichensätzen, etwa japanisch oder arabisch, nicht in den Tiefen des Portfolios verstecken.

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Neben Kategorien gereichen Schlagwörter, sog. Tags ebenfalls zur Suche. Ein Klick auf einen Tag zeigt alle entsprechend verschlagworteten Fonts an. Wer sich gern am Mainstream orientiert, findet auf Font Town die unvermeidlichen Kategorien "Top Downloaded" und "Most Liked". Veteranen der Plattformen werden sich am ehesten für "New Fonts" interessieren.

Aber nicht nur die vorgegebenen Wege wissen zu überzeugen, auch die freie Suchfunktion führt zu vernünftigen Ergebnissen, wie ich überprüfen konnte, als ich eine Schriftart für einen Flyer zu einer (Pseudo-)Strandparty suchte und dabei den Begriff "beach" verwendete. Sehen Sie selbst:

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Das Suchergebnis lässt sich weiter verfeinern, indem man an verschiedenen Parametern dreht. So könnten Sie direkt bestimmte Lizenzen und Formate für die Suche vorgeben. Allerdings, angesichts des weiter oben zu Lizenzen gesagten, ist das nur bedingt aussagefähig, hilft aber wenigstens schon mal bei der groben Vorauswahl.

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Font Town: Ist das benötigte Sonderzeichen enthalten?

Leider ist nicht einfach ersichtlich, welchen Umfang die jeweilige Schriftart hat. Verfügt sie über Sonderzeichen und wenn ja welche? Hierzulande geht praktisch kein Font ohne Umlaute, sobald man ihn nicht nur für kurze Überschriften benötigt.

Um sicherzustellen, dass sich eine Schriftart auch insofern eignet, als sie die benötigten Zeichen beinhaltet, empfehlen sich zwei Wege. Zum einen können Sie auf der Detailseite zu jeder Schriftart einen eigenen Text, sinnvollerweise mit Umlauten, eingeben und per Klick auf "Update" im Formular "Live Preview" anzeigen lassen. Auf der Detailseite lassen sich zusätzlich die im jeweiligen Font enthaltenen Glyphen und Ligaturen ansehen.

Noch besser ist, dass es die Live Preview auch für Ergebnislisten gibt. Oberhalb der Liste geben Sie wieder Ihren Vorschautext ein und nach einem Klick auf Update sieht die Liste beispielsweise so aus:

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Alles in allem kann ich Ihnen Font Town ans Herz legen. Was mir besonders gut gefällt, ist der unverschleierte Download. Bei anderen Diensten dieser Art finden sich allzu häufig ein halbes Dutzend Downloadlinks, von denen dann fünf Werbeumleitungen sind und nur einer, meistens der unauffälligste, tatsächlich zum gewünschten Erfolg führt.

Für die Suche nach guten Fonts für Ihr Printdesign machen Sie sich einen Besuch bei Font Town zur Gewohnheit. Schaden kann es jedenfalls nicht…

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(Kostenlose) Services Essentials Freebies, Tools und Templates

Ressourcen-Katalog: Freebbble stellt die besten Downloads aus Dribbble übersichtlich kategorisiert bereit

Dribbble ist großartig, aber extrem unübersichtlich. Viele Teilnehmer stellen ihre Werke zum Download unter verschiedenen Lizenzen zur Verfügung, die weitaus meisten tun das aber nicht. Dribbble selber bietet keine einfachen Zugangsmöglichkeiten für Anwender, die sich lediglich für die verfügbaren Ressourcen interessieren. Von daher ist es nur logisch, dass sich andere Entwickler auf der Basis der Dribbble API um genau diese Fragestellung kümmern. Frebbble.com ist ein Produkt eines ebensolchen Entwicklers.

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Freebbble: Design-Ressourcen-Katalog aus Indonesien

Hafiz Rahman aus Indonesien entwickelte Freebbble als Teil des Tokokoo-Netzwerks, eines WordPress-Premium-Theme-Providers, von dem ich zwar noch nie im Leben gehört habe, der eigenen Angaben zufolge jedoch bereits über 35.000 Kunden entsprechend ausgestattet haben will.

Auf Freebble finden sich denn auch einige Premium-Angebote, die aus dem Tokokoo-Portfolio stammen. Betriebswirtschaftlich betrachtet dürfte es sich bei Freebbble um eine Marketingmaßnahme für Tokokoo handeln. Sei’s drum, der interessierte Ressourcen-Sucher muss sich für diese Zusammenhänge im Grunde nicht interessieren, denn, was Freebbble macht, macht es gut.

Als Mischung aus Suchmaschine und redaktionellem Katalog angelegt, stellt Freebbble die besten Design-Ressourcen aus dem Dribbble-Bestand in den einfachen Zugriff. Zur einzelnen Ressource gelangt man mittels einer Freitextsuche oder über verschiedene kategoriebasierte Abkürzungen.

Der bislang 755 Downloads starke Ressourcenbestand lässt sich nach Themen, etwa Background, Icon, HTML/CSS, PSD, UI und anderen filtern. Noch interessanter allerdings ist die Möglichkeit des Zugriffs über lizenzbasierte Filter. So kann man das Suchergebnis beispielsweise auf alle gelisteten Ressourcen, die sowohl als frei für private, wie kommerzielle Nutzung gekennzeichnet sind, beschränken. Natürlich gibt es weitere Lizenzfilter.

Nicht möglich, zumindest noch nicht, ist die Kombination mehrerer Filter, etwa die Suche nach kommerziell frei nutzbaren UI-Kits. Andererseits ist der Bestand bei 755 Dateien auch so noch ünberschaubar genug. Da bedarf es der verschachtelten Filter derzeit nicht.

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Sie haben es sich anhand der Filtermöglichkeiten bereits gedacht, und so ist es auch: Freebbble nennt die jeweilige Lizenz, so sie denn bekannt ist. Leider verzichten viele Dribbbler auf die Angabe einer expliziten Lizenz, ein Phänomen, das auch auf Github häufig anzutreffen ist. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass eine Ressource nicht frei genutzt werden darf. Vielmehr sollte man in solchen Fällen den Kontakt zum Ersteller suchen und explizit höflich nachfragen. Die Chancen stehen gut, dass der Ersteller der gewünschten Ressource lediglich vergessen hat, eine (freie) Lizenz zu benennen.

Freebbble führt entsprechend einen eigenen Filter für die Lizenz „Unknown“. Hierin finden sich mit über 500 Dateien die weitaus meisten der gelisteten Ressourcen…

Der Filter „Kommerziell und privat kostenlos nutzbar“ bietet aber immerhin noch auf über 160 Ressourcen Zugriff. Da sollten wir uns also nicht allzu lautstark beklagen.

Ist die gewünschte Ressource gefunden, führt ein Klick darauf in die Detailansicht. Hier findet sich neben weiteren Informationen der Link zum direkten Download, der in der Regel ohne Umweg über Dribbble funktioniert. Ein weiterer Link führt stets zum entsprechenden Dribbble-Eintrag. Den Weg sollte man sicherheitshalber in jedem Falle gehen, um sich von der Richtigkeit der Angaben zur Lizenz zu überzeugen. Wo eine solche gar nicht erst angegeben ist, bleibt einem ohnehin nichts anderes übrig…

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Freebbble ähnelt insgesamt dem Dienst PSDDD, den wir hier vor einigen Wochen vorstellten (siehe Link weiter unten). Auch die Zahl der gelisteten Pakete ist ähnlich. Anders als PSDDD macht Freebbble den Download direkt zugänglich, zudem weiß Freebbble mit dem genannten Lizenzfilter, obschon er noch nicht vollumfänglich hilfreich ist, zu punkten. PSDDD hat derzeit nichts vergleichbares anzubieten.

Wenn Dribbble-Ressourcen für Sie attraktiv klingen, sollten Sie Freebbble.com jedenfalls den ein oder anderen Besuch abstatten…

Links zum Beitrag

  • Ressourcensammlung von Dribbble-Downloads | Freebbble.com
  • What are you working on? Dribbble is show and tell for designers. | Dribbble
  • Premium WordPress-Themes | Tokokoo
  • Hafiz Rahman | Twitter
  • PSDDD: zentrale Anlaufstelle für Designer sammelt die besten Freebies aus Dribbble | Dr. Web Magazin
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Essentials Freebies, Tools und Templates Icons & Fonts

Design Kindle: Neue Sammlung kostenloser Ressourcen für Webdesigner mit Icons, Templates, Texturen und noch mehr

Immer wieder ist man als Webdesigner auf der Suche nach Icons, Texturen oder Ideen für Websites. Im Idealfall sind diese dann noch kostenlos und dürfen ohne Einschränkungen für eigene Projekte verwendet werden. Design Kindle bietet genau das. Und obwohl alles kostenlos ist, sind die Ressourcen von durchaus guter Qualität und auch in professionellen Projekten zu gebrauchen.


Startseite von Design Kindle

Große Auswahl, vieles bearbeitbar

Die Auswahl von Design Kindle reicht von unterschiedlichen Icon- und UI-Sets, über Templates für Websites bis hin zu Texturen. Die Texturen sind zudem in hoher Auflösung vorhanden, sodass sie für Printprojekte taugen. Um den Überblick zu gewährleisten, ist alles in Kategorien sortiert.


Beispiel für eine Grafik: iUnits

Neben der obligatorischen Vorschau der Layouts verrät eine Infobox auch die Dateitypen und -größen. Während Texturen in der Regel als JPEG vorzufinden sind, sind Templates und Grafiken als Photoshop-Dateien erhältlich. Diese sind voll bearbeitbar und können den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Bei den Web-Templates sind neben der Photoshop-Datei mit dem zusammengebauten Layout auch HTML- und CSS-Dateien vorhanden – also alles, was nötig ist, um ordentlich damit arbeiten zu können.

Keine Anmeldung, keine Einschränkungen

Die Macher von Design Kindle haben eine sehr schöne Einstellung zum Thema Transparenz und persönliche Daten. Anders als bei vielen anderen Portalen ist hier keine Anmeldung für den Zugriff auf das Angebot erforderlich. Nicht einmal eine E-Mail-Adresse wird verlangt.


Web-Template: in Photoshop vollständig bearbeitbar

Auf einer Infoseite kann man sich zudem über die Designer, die – wie sie selbst über sich schreiben – aus Liebe zur Web-Design-Community die Seite betreiben und ihre Designs kostenlos zur Verfügung stellen, informieren.

Fazit: Tolle Seite mit sehr benutzerfreundlichem Ansatz und anspruchsvollen Grafiken und Layouts, die quantitativ noch Potenzial für Erweiterungen bietet.

(dpe)