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Dribbbox stellt Ihr Dribbble-Portfolio als Website dar, ganz ohne Aufwand

Viele Tools sind einfach. Aber wenige davon sind einfach gut. Dribbbox vom belgischen Designer Benjamin De Cock ist beides. Benjamin erstellte ein zeitgemäßes, responsives Portfolio-Design, das automatisch den Inhalt eines beliebigen Dribbble-Portfolios auslesen und sehr ansprechend darstellen kann. Das ist schon gut. Noch besser ist, die Lösung hosten Sie selber auf Ihrer eigenen Domain.

dribbboxcom

Dribbbox: Instant-Portfolio auf Basis von HTML, CSS und JavaScript

Dribbbox laden Sie frei als Zip-Archiv mit einem Gewicht von 50 kb herunter. Im entpackten Archiv finden Sie den Ordner app. Im obersten Level dieses Ordners findet sich die Datei config.js, welche es noch anzupassen gilt. Im Auslieferungszustand enthält sie natürlich noch die Konfigurationsdaten des Belgiers:

dribbbox.config = {

  dribbble_username : "bdc",
  short_description : "User interface and icon designer.",
  email_address     : "ben@deaxon.com"

}

Ersetzen Sie den Inhalt der drei Parameter mit Ihren Angaben. Danach laden Sie den kompletten Inhalt des Ordners app in einen beliebigen mit einer Domain oder Subdomain verbundenen Ordner Ihres Webspace hoch. Rufen Sie die Domain/Subdomain über einen Browser Ihrer Wahl auf. Ihr Dribbble-Portfolio sollte ohne weitere erforderliche Handgriffe zu sehen sein.

Dribbbox entfernt den gesamten Netzwerk-Overhead aus Ihrem Dribbble-Profil und zeigt ausschließlich die von Ihnen hochgeladene Arbeit. Auf diese Weise können Sie Ihr Portfolio quasi automatisch mit aus Dribbble speisen, ohne sich um potenziell kritische Kommentare oder sonstiges Beiwerk sorgen zu müssen.

Dass Dribbbox voll responsiv arbeitet, erwähnte ich bereits. Der schlanke Portfolio-Generator basiert ausschließlich auf HTML, CSS und JavaScript und beinhaltet auch alle erforderlichen Dateien. Es gibt keine externen Abhängigkeiten. Nachdem das System so in sich geschlossen ist, können Sie das Look & Feel Ihres Portfolios nach Belieben anpassen.

Wenn man unbedingt etwas zu kritisieren sucht, dann bietet sich höchstens der Umstand an, dass Dribbbox-Portfolioseiten auf sehr großen Bildschirmen etwas leer wirken, da die Dribbble-Bilder stets nur 400 x 300 Pixel groß sind. Dribbbox liest die Bilder aus Dribbble aus und zeigt sie in derselben Größe zentriert im rechten Bildschirmbereich an. Auf meinem DELL 27"er mit 2.560 x 1.440 Pixel und maximiertem Browserfenster wirkt das dann logischerweise etwas filigran. Auf mobilen Geräten hingegen ist die Darstellung bar jeder Kritik.

Auf jeden Fall ist Dribbbox ein Must-Have für den engagierten Dribbble-Nutzer.

Links zum Beitrag

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Ressourcen-Katalog: Freebbble stellt die besten Downloads aus Dribbble übersichtlich kategorisiert bereit

Dribbble ist großartig, aber extrem unübersichtlich. Viele Teilnehmer stellen ihre Werke zum Download unter verschiedenen Lizenzen zur Verfügung, die weitaus meisten tun das aber nicht. Dribbble selber bietet keine einfachen Zugangsmöglichkeiten für Anwender, die sich lediglich für die verfügbaren Ressourcen interessieren. Von daher ist es nur logisch, dass sich andere Entwickler auf der Basis der Dribbble API um genau diese Fragestellung kümmern. Frebbble.com ist ein Produkt eines ebensolchen Entwicklers.

freebbble-dribbble

Freebbble: Design-Ressourcen-Katalog aus Indonesien

Hafiz Rahman aus Indonesien entwickelte Freebbble als Teil des Tokokoo-Netzwerks, eines WordPress-Premium-Theme-Providers, von dem ich zwar noch nie im Leben gehört habe, der eigenen Angaben zufolge jedoch bereits über 35.000 Kunden entsprechend ausgestattet haben will.

Auf Freebble finden sich denn auch einige Premium-Angebote, die aus dem Tokokoo-Portfolio stammen. Betriebswirtschaftlich betrachtet dürfte es sich bei Freebbble um eine Marketingmaßnahme für Tokokoo handeln. Sei’s drum, der interessierte Ressourcen-Sucher muss sich für diese Zusammenhänge im Grunde nicht interessieren, denn, was Freebbble macht, macht es gut.

Als Mischung aus Suchmaschine und redaktionellem Katalog angelegt, stellt Freebbble die besten Design-Ressourcen aus dem Dribbble-Bestand in den einfachen Zugriff. Zur einzelnen Ressource gelangt man mittels einer Freitextsuche oder über verschiedene kategoriebasierte Abkürzungen.

Der bislang 755 Downloads starke Ressourcenbestand lässt sich nach Themen, etwa Background, Icon, HTML/CSS, PSD, UI und anderen filtern. Noch interessanter allerdings ist die Möglichkeit des Zugriffs über lizenzbasierte Filter. So kann man das Suchergebnis beispielsweise auf alle gelisteten Ressourcen, die sowohl als frei für private, wie kommerzielle Nutzung gekennzeichnet sind, beschränken. Natürlich gibt es weitere Lizenzfilter.

Nicht möglich, zumindest noch nicht, ist die Kombination mehrerer Filter, etwa die Suche nach kommerziell frei nutzbaren UI-Kits. Andererseits ist der Bestand bei 755 Dateien auch so noch ünberschaubar genug. Da bedarf es der verschachtelten Filter derzeit nicht.

freebbble-commercial-use

Sie haben es sich anhand der Filtermöglichkeiten bereits gedacht, und so ist es auch: Freebbble nennt die jeweilige Lizenz, so sie denn bekannt ist. Leider verzichten viele Dribbbler auf die Angabe einer expliziten Lizenz, ein Phänomen, das auch auf Github häufig anzutreffen ist. Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass eine Ressource nicht frei genutzt werden darf. Vielmehr sollte man in solchen Fällen den Kontakt zum Ersteller suchen und explizit höflich nachfragen. Die Chancen stehen gut, dass der Ersteller der gewünschten Ressource lediglich vergessen hat, eine (freie) Lizenz zu benennen.

Freebbble führt entsprechend einen eigenen Filter für die Lizenz „Unknown“. Hierin finden sich mit über 500 Dateien die weitaus meisten der gelisteten Ressourcen…

Der Filter „Kommerziell und privat kostenlos nutzbar“ bietet aber immerhin noch auf über 160 Ressourcen Zugriff. Da sollten wir uns also nicht allzu lautstark beklagen.

Ist die gewünschte Ressource gefunden, führt ein Klick darauf in die Detailansicht. Hier findet sich neben weiteren Informationen der Link zum direkten Download, der in der Regel ohne Umweg über Dribbble funktioniert. Ein weiterer Link führt stets zum entsprechenden Dribbble-Eintrag. Den Weg sollte man sicherheitshalber in jedem Falle gehen, um sich von der Richtigkeit der Angaben zur Lizenz zu überzeugen. Wo eine solche gar nicht erst angegeben ist, bleibt einem ohnehin nichts anderes übrig…

freebbble-example

Freebbble ähnelt insgesamt dem Dienst PSDDD, den wir hier vor einigen Wochen vorstellten (siehe Link weiter unten). Auch die Zahl der gelisteten Pakete ist ähnlich. Anders als PSDDD macht Freebbble den Download direkt zugänglich, zudem weiß Freebbble mit dem genannten Lizenzfilter, obschon er noch nicht vollumfänglich hilfreich ist, zu punkten. PSDDD hat derzeit nichts vergleichbares anzubieten.

Wenn Dribbble-Ressourcen für Sie attraktiv klingen, sollten Sie Freebbble.com jedenfalls den ein oder anderen Besuch abstatten…

Links zum Beitrag

  • Ressourcensammlung von Dribbble-Downloads | Freebbble.com
  • What are you working on? Dribbble is show and tell for designers. | Dribbble
  • Premium WordPress-Themes | Tokokoo
  • Hafiz Rahman | Twitter
  • PSDDD: zentrale Anlaufstelle für Designer sammelt die besten Freebies aus Dribbble | Dr. Web Magazin
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Essentials Freebies, Tools und Templates

PSDDD: zentrale Anlaufstelle für Designer sammelt die besten Freebies aus Dribbble

Dribbble ist großartig. Es hat stets einen hohen Inspirationswert, sich durch die unterschiedlichsten Arbeiten zu bewegen und das zumeist sehr konstruktive Feedback der anderen Mitglieder zu lesen. Häufig stellen Designer lediglich Gestaltungsvorschläge ein, um diese mit der Community zu diskutieren oder sie schlicht zu zeigen. Etliche Designer geben ihre Entwürfe jedoch auch komplett für die Fremdnutzung frei und stellen sie auf Dribbble zum Download bereit. Hier kommt der brandneue Dienst PSDDD ins Spiel…

psddd-teaser

Dribbble: Riesenangebot, schwer überschaubar

Mir geht es häufig genug so, dass ich auf ein schickes Freebie stoße, jedoch nicht die Zeit oder Gelegenheit habe, es direkt herunter zu laden. Suche ich dann einige Tage später danach, finde ich es zu oft nicht wieder. Da Dribbble jedoch keine Ressource für frei downloadbaren Content ist, ist der Dienst auch nicht entsprechend organisiert.

psddd-dribbble
Dribbble: großartig, aber unübersichtlich

Von daher ist der neue Dienst PSDDD, ersonnen von dem Designer-Entwickler-Duo Siddharth Arun und Mithun Stephen im indischen Bangalore, eine hochwillkommene Ergänzung, um den Schatz an kostenlos verwendbaren Designs zugänglich zu machen. PSDDD greift über die Dribbble API auf den Datenbestand der Community zu. Ausgewählt wird indes redaktionell, damit soll eine hohe Qualität des Angebots gewährleistet bleiben.

Dribbble-Mitglieder können PSDDD direkt antriggern, indem sie ihre Freebies auf Dribbble mit dem Tag #psddd versehen, der wiederum auf Seiten von PSDDD ausgelesen wird. Das ist eine intelligente Vorgehensweise, die den Datenbestand auf PSDDD recht zügig steigen lassen sollte. Immerhin bedeutet das Tagging kaum einen Mehraufwand für den Ersteller, bringt aber eine potenziell schnellere und weitere Verbreitung der eigenen Werke.

PSDDD: 800 Freebies und wachsend

Aktuell finden sich knapp 800 Ressourcen auf PSDDD. Diese können über die Suchfunktion erreicht werden. Alternativ bietet sich das Stöbern nach Kategorien an, als da beispielsweise wären PS Elements, UI Elements, Icons oder Backgrounds & Patterns.

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PSDDD: Übersichtsseite

Sind Sie fündig geworden, führt ein Klick auf das Vorschaubild zu einer Detailseite auf PSDDD, auf der die wesentlichen Informationen aus Dribbble zusammen gefasst werden. Unterhalb des gewählten Freebie aggregiert PSDDD ähnliche Ressourcen, eine Funktionalität, die Dribbble selbst ebenfalls nicht bietet.

psddd-singleview
PSDDD: Einzelansicht des jeweiligen Freebie

Ein Klick auf „Get Resource“ bringt Sie dann direkt zu Dribbble, von wo aus letztlich der Download stattfindet. Worauf Sie dann noch selbst achten müssen, und das ist bei Dribbble insgesamt nicht so einfach, ist die Frage der Lizenz. Vielfach finden sich Informationen zur erlaubten Nutzung, vielfach fehlen sie auch. In diesen Fällen bietet sich die Kontaktaufnahme mit dem Designer über dessen Profilseite an. Wo ein Wille ist, da findet sich auch ein Weg.

Im Ergebnis ist PSDDD ein schön strukturierter, einfacher und übersichtlicher Zugang zu den freien Designelementen Dribbbles, der in keiner Bookmark-Sammlung fehlen sollte.

Links zum Beitrag:

  • Show and Tell for Designers | Dribbble.com
  • A Collection of Resources from Dribbble for the Creative Professional | Psddd.co
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Instant Inspiration: Niice.co, die Suchmaschine für Designer beflügelt die Kreativität

Hat die Muse mal wieder die Koffer gepackt und ist ohne ein weiteres Wort zurück zu den Eltern gezogen? War da gerade noch eine Idee für das nächste Webprojekt? Wo ist sie bloß hin? Wenn mal wieder nichts läuft außer der Nase und der zündende Gedankenfunke einfach nicht kommt, dann – spätestens dann – sollten Sie mal bei Niice.co vorbei schauen. Diese neue Suchmaschine stellt Ihnen Inspirationspakete auf der Basis Ihres konkreten Bedarfs zusammen.

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Inspiration sparks Creativity, des Designers wichtigste Ressource

Designer sind stets auf der Suche nach Inspiration. Kreativität fließt nach einigen Berufsjahren nicht mehr so im Überfluss, wie man sich das vorstellen würde. Enge Deadlines und zu viele Projekte in zu wenig Zeit tun ihr übriges. Creative Block, der Todfeind des Kreativen, lauert stets in der Nähe und wartet auf seine Chance. Einer der Top-Tipps gegen Creative Block, den man in jeder populärpsychologischen Abhandlung zum Thema findet, lautet: Lass dich inspirieren. Leg dir eine riesige Bookmark-Sammlung an und wenn dir mal nichts einfällt, dann schau als erstes dort hinein.

Mit Dr. Web, dem Smashing Magazine und Noupe verfügen unsere Leserinnen und Leser schon mal über eine ordentliche Grundausstattung, auch wenn es um Inspiration geht. Immer wieder veröffentlichen wir themenbezogene Pakete, die die eigene Kreativität zünden sollen.

Weitere Online-Dienste, insbesondere Community-Projekte wie Dribbble, fokussieren das Thema Inspiration, wobei ein weiterer interessanter Aspekt Dribbbles darin besteht, dass Designer sich gegenseitig Feedback zu den Entwürfen geben. Da Designer vielfach Einzelkämpfer sind, ist die Möglichkeit zu dieser Art der Rückkopplung mit Gleichgesinnten von unschätzbarem Wert.

Niice.co: Inspirationsmotor auf drei Pötten

Niice.co, erdacht von den nord-irischen Kreativen Chris Armstrong und Pete Hawkins, bündelt mehrere dieser Quellen und integriert sie unter einer einheitlichen Oberfläche. Zur Zeit verwendet Niice.co die Dienste Behance, Dribbble und Designspiration. Weitere Quellen sollen sukzessive eingebunden werden.

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Niice.co ist laut Armstrong und Hawkins schon deshalb erforderlich, weil man zwar bei Google auch nach Bildern suchen kann, die Suchmaschine aus Mountain View jedoch nicht über einen „Guter Geschmack“-Filter verfügt.

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Optisch erinnert Niice.com entfernt an Pinterest. Die Suchergebnisse werden rein als über den gesamten Bildschirm gekachelte Bilder angezeigt. Hovert man über ein Suchergebnis, erscheint der Hinweis, aus welchem Dienste das Bild stammt. Ein Klick auf ein Suchergebnis führt ohne Umschweife zur urspünglichen Quelle.

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Recht schnell wird der Nutzen deutlich, den Niice.co dem suchenden Designer bietet. Eine Suche nach etwa „Packaging“ listet unmittelbar ein große Zahl wirklich gelungener Verpackungsdesigns auf, entsprechendes darf bei der Suche nach „Logo“ erwartet werden. Je mehr Quellen Armstrong verfügbar macht, desto unverzichtbarer wird das Werkzeug im Designer-Alltag werden.

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Nicht, dass wir uns missverstehen, Niice.co ist keine Suchmaschine für Design-Ressourcen, wie es etwa Freepik ist. Niice.co dient rein zum Ankurbeln der eigenen Kreativität, indem man schaut, was andere zum gleichen Thema bereits geleistet haben.

Niice.co hält, was der Name verspricht. Es ist auf jeden Fall schön anzusehen und bringt selbst bei ungewöhnlichen Suchbegriffen wie „poop„, zu deutsch: „Kacke“, tadellose und uneingeschränkt vorzeigbare Ergebnisse;-)

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In privater Beta befindet sich ein Feature, mit dessen Hilfe sich sog. „Moodboards“ anlegen lassen. Hierunter muss man sich wohl von Usern kuratierte Suchergebnisse vorstellen, die sich dann mit anderen teilen lassen. Erinnert mich, ohne es bislang gesehen zu haben, an So.cl und natürlich irgendwo an Pinterest. Ich habe mich mal unter „Request Invite“ eingetragen…

Der Dienst ist bei den Net Awards des Design-Magazins .net für eine Auszeichnung als „Side Project Of The Year 2013“ nominiert. Das Voting ist beendet, die Gewinner werden allerdings erst am 31. Mai 2013 bekannt gegeben. Ich drücke Niice.co die Daumen.

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